Sieben und SiebenSieben und Sieben

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Sieben und Sieben

Bibelarbeit

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 40-50 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Puppen, Zettel (in zwei Farben), Stift(e), Papier, Spiegelfliese, Mosaiksteinchen, Kleber, Teppichfliesen, Seil
Bibelstelle: 1. Mose 29,1-32

Im Mittelpunkt stehen die beiden Frauen Lea und Rahel. Ihre Geschichte wird als Mitmachgeschichte erzählt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Lea, die benachteiligt wird. Das ist eine Situation, die auch viele Kinder kennen.


Vorschau:

Hinführung
Idee 1: Beispielgeschichte
Als Einstieg wird eine kurze, erfundene Geschichte erzählt:
Eigentlich geht Tom gern in die Schule. Nur den Sportunterricht hasst er. Er ist nicht so sportlich wie die anderen Kinder. Deswegen sieht es manchmal nicht so elegant aus, wie er sich bewegt. Tom hat oft Angst, dass die anderen ihn auslachen. Aber am schlimmsten ist es für ihn, wenn Mannschaften gebildet werden. Zwei Kinder sind Gruppenchefs und suchen abwechselnd aus, welches Kind sie in ihrer Gruppe haben wollen. Tom muss immer lange warten, bis er gewählt wird. Oft bleibt er auch ganz am Schluss übrig. Das macht ihn immer wieder sehr traurig und tut ihm in seinem Herzen weh.
In der Bibel steht eine Geschichte, in der sich jemand ähnlich wie Tom fühlt.

Verkündigung
Mitmachgeschichte
Der Mitarbeiter liest die Geschichte vor. Immer wenn „Rahel“, „Lea“, „heiraten/Hochzeit“ oder „betrügen/Betrug“ vorkommen, machen die Kinder das passende Geräusch. Diese Wörter sind im Text fett gedruckt.

Rahel: Oho! oder pfeifen (als Zeichen der Bewunderung)
Lea: Oh! (als Zeichen der Enttäuschung)
Heiraten/Hochzeit: Kuss in die Luft
Betrügen/Betrug: Buh!

Jakob hatte seinen Bruder Esau betrogen. Nun war er auf der Flucht vor ihm. Jakob floh in Richtung Osten. Er wusste, dass sein Onkel Laban in Haran wohnte. Wo ganz genau wusste Jakob aber nicht. Als er in der Nähe von Haran angekommen war, entdeckte er einen Brunnen.
Dort traf er einige Hirten. Jakob fragte sie nach seinem Onkel Laban. Die Hirten kannten ihn und berichteten Jakob, dass es Laban gut ging. Genau in diesem Moment kam Rahel mit ihren Schafen an den Brunnen. Rahel war Labans Tochter, also Jakobs Cousine. Jakob freute sich, Rahel zu sehen, und half ihr, den Schafen Wasser zu trinken zu geben.
Als Laban von Jakobs Ankunft hörte, lud er ihn sofort in sein Haus ein. Laban freute sich sehr über den Besuch seines Neffen. Jakob blieb eine Weile bei seinem Onkel. Natürlich saß er nicht faul auf dem Sofa herum, sondern half mit, z. B. indem er auf die Schafe aufpasste.
Laban sagte: „Jakob, du bist zwar mein Neffe, aber ich will trotzdem nicht, dass du kostenlos für mich arbeitest. Was möchtest du als Lohn für deine Arbeit haben?“

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  • Autor / Autorin: Debora Lutz
  • © Deutscher EC-Verband

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