Warum Brusttrommeln wichtig ist – oder: Mein ganz persönliches Verhältnis zur SündeWarum Brusttrommeln wichtig ist – oder: Mein ganz persönliches Verhältnis zur Sünde

Warum Brusttrommeln wichtig ist - oder: Mein ganz persönliches Verhältnis zur Sünde

Andacht

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 15-30 Min. (Vorbereitung: 10-30 Min.)
Materialart: Andacht
Zielgruppen: Jugendliche, Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene, Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: Evangelisation/ missionarisches Event, Freizeiten, Gruppenstunde, Predigtvorbereitung
Redaktion: echt.

Andacht zum Thema: Jesus und ich als Sünder. Wie benennt Jesus die Sünde? Was macht er mit dem Sünder?


Vorschau:

Sünde ist, wenn man es ernst meint, gar kein so tolles Wort. Natürlich kann man damit auch wunderbare Witze machen oder die eigenen kleinen Macken belächelnd und verniedlichend beschreiben. Aber eigentlich ist Sünde ein unbequemes Wort. Ein fast schon beleidigendes Wort, denn es beschreibt etwas Dysfunktionales. Ein konkretes und aktives[1] Fehlverhalten, dass eine innere und äußere Distanz schafft. Und dieses Fehlverhalten macht mich zum Sünder, zur Sünderin.

Das Fehlverhalten kann gegen mich selbst gerichtet sein, gegen die Umwelt, also Gottes Schöpfung im weiteren Sinne oder gegen Mitmenschen. Ich beschränke mich auf ein Beispiel aus dem zwischenmenschlichen Bereich: Eine Lüge entwickelt sich als Gedanke in meinem Gehirn und ich fange an innerlich abzuwägen, ob ich die Person gegenüber von mir anlügen soll, ihr also bewusst etwas Falsches erzählen. An dieser Stelle beginnt die Distanzierung, weil ich innerlich von mir selbst abrücken muss, weil ich nicht mehr ganz ich selber sein kann, nicht mehr ganz „echt“ Ich bin.

[1] Ja, es gibt auch ein passives, unbewusstes Fehlverhalten.  Zum Beispiel das Eingebundensein in „strukturelle“ Ungerechtigkeiten. Davon ist an dieser Stelle allerdings nicht die Rede.

 

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  • Autor / Autorin: Karsten Hüttmann
  • © Deutscher EC-Verband

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