Was Jesus getan hat (Golgatha) [5* / Anspiel / Donnerstag]Was Jesus getan hat (Golgatha) [5* / Anspiel / Donnerstag]

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Was Jesus getan hat (Golgatha) [5* / Anspiel / Donnerstag]

Theater/ Anspiel

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 10-13 Min.
Materialart: Theater/ Anspiel
Zielgruppen: Kinder, Kinder (3-7 Jahre), Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Themenstellungen: Bibelanspiele, Jesus und Berge, Video
Redaktion: 5 Sterne Sommer
Bibelstelle: Lukas 23,26-49

Lk.23,26-49  

Zielgedanke

Jesus hat sich für dich hingegeben. Er macht den Weg für dein Leben mit Gott frei.

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Anspiel

Personen:

  • Barmann
  • Hauptmann
  • Soldat Quintus

Requisiten:

  • Römerkostüme
  • 2 Becher
  • 1 Krug
  • Tisch
  • 3 Stühle
  • Eine Art Kneipenhintergrund

Regie Film: 3 Tage später einblenden nach erstem Anspielteil

Anspiel:

Erzähler:        

Die Priester haben Jesus gefangen genommen, so wie es der Schriftgelehrte wollte. Jesus wurde von ihnen zum Tod verurteilt. Die Römer haben das Land Israel beherrscht und waren daher für die Umsetzung des Urteils zuständig. Sie töteten Jesus an einem großen Kreuz. Die beiden römischen Soldaten, die hier miteinander reden, waren bei der Kreuzigung dabei.

Auftritt Hauptman und Soldat Quintus

Hauptmann:      Setz dich hin Quintus.

Quintus:        Zu Befehl Hauptmann.

Hauptmann und Quintus setzen sich an einen Tisch, auf dem Becher und ein Krug stehen.

Hauptmann: Ach Quintus. Für heute sind es genug Befehle. Setz dich zu mir und lass uns reden.

Quintus:        Das hört sich gut an. Da bin ich dabei. Es war ein langer Tag.

Hauptmann: Und ein verrückter Tag.

Quintus:        Hast du sowas schon einmal erlebt?

Hauptmann: Oh nein. Sowas nicht. – Und ich habe schon das ein oder andere erlebt. Nicht wenig würde ich mal behaupten. Ich war schon in 5 Provinzen stationiert und habe auch die ein oder andere Schlacht geschlagen. Aber sowas.

Quintus:        Die Leute hier sind verrückt.

Hauptmann: Ja, ziemlich.

Quintus:        Ich verstehe sie nicht. Und auch den ganzen Aufstand nicht. Der war doch auch nur ein Verbrecher, oder nicht?

Hauptmann ist nachdenklich

Hauptmann: Oder eben nicht. – Das macht die Sache ja so verrückt.

Quintus:        Das verstehe ich jetzt nicht. Wieso war der denn kein Verbrecher. Der wurde doch verurteilt.

Hauptmann: Tja, wenn ich so über alles nachdenke, dann kommt es mir so vor, als wenn es hier Leute gibt, die ihn loswerden wollten. Sehr mächtige Leute. Jede Menge Einfluss. Und anscheinen auch jede Menge Angst vor diesem Jesus.

Quintus:        Wieso Angst vor dem? Der sah nicht so aus, als hätte er was zu melden. Und es hat sich auch keiner für ihn eingesetzt. Soweit ich das beurteilen kann.

Hauptmann: Ja, so sah das aus. Oder so sollte das aussehen. Es gab eine Menge Leute die ihm folgten. Er ist 3 Jahre durchs Land gezogen und immer mehr Leute sind ihm gefolgt. Aber er hat nie vorgehabt, gegen uns Römer zu kämpfen. Und jetzt haben die führenden Priester seine Friedfertigkeit ausgenutzt, um ihn aus dem Weg zu räumen.

Quintus:        Aber das hätte man doch auch heimlicher und einfacher haben können.

Hauptmann: Ja, das stimmt, aber so wirkt es so, als wäre es nach dem Gesetz und Jesu Ansprüche ungültig. Was sonst vielleicht nicht der Fall gewesen wäre.

Quintus:        Versteh. Was für Ansprüche meinst du?

Hauptmann: Hast du das am Kreuz nicht gehört? – Er solle sich selbst retten, so wie er anderen geholfen hat, wenn er der Christus ist.

Quintus:        Christus?

Hauptmann: Du bist echt noch nicht lange hier. Das merkt man. Die Juden hoffen auf einen Retter, der sie erlöst. Von uns Römern und allem anderen. Und dieser Jesus sollte das wohl sein. Aber wie du gesehen hast. Am Kreuz gab es keine Rettung. 

Quintus:        Jetzt versteh ich auch das Schild oben am Kreuz, wo draufstand: Dies ist der König der Juden. – Deshalb hat auch einer von den anderen beiden da gemeint, dass er sie doch alle drei retten soll. Aber der hat ihn nur verspottet. So wie alle, die in der Nähe waren.

Hauptmann: Richtig. Aber hast du auch gemerkt, was er zu dem anderen sagte?

Quintus:        Ähm – Nein.

Hauptmann: Er hat zu dem netten, dem respektvollen von diesen zwei Verbrechern gesagt, dass sie noch heute im Paradies sein werden.

Quintus:        Wenn sie das glauben wollten. OK.

Hauptmann: Das wäre doch fantastisch, wenn der Jesus das wirklich gekonnt hätte. Wenn er ein Weg ins Paradies gewesen wäre.

Quintus:        Sicherlich, das wäre toll.

Hauptmann: Ich verstehe ja, dass es dir heute alles ein bisschen viel war. Die vielen Menschen. Die Tumulte, das Durcheinander und dann noch so komplizierte Zusammenhänge. Aber verstehst du denn nicht. An dem Jesus war mehr dran, als das Auge sehen konnte. Da bin ich mir jetzt ziemlich sicher.

Quintus:        Echt. Wenn Ihr es sagt Hauptmann. Ich versteh dann aber nicht, warum keiner eingegriffen hat, und wenn er selbst was hätte tun können, warum er nichts getan hat?

Hauptmann: Das ist wirklich nicht einfach. Ich denke die Leute, seine Anhänger, hatten Angst. Und was ihn selbst anbelangt – Ich glaube, er hatte ein anderes Ziel. Auch wenn ich das auch nicht so ganz verstehe.

                         Ich denke, dieser Jesus ist wirklich unschuldig gestorben.

Quintus:        Wenn du das meinst. Muss ich mal noch drüber nachdenken. Aber nicht mehr heute Abend. Ich bin fertig für heute.

Hauptmann: Und das zu Recht.

                         Tja, wäre spannend gewesen, was er noch alles hätte bewegen können. Aber daraus wird ja jetzt nichts mehr.

                         Gute Nacht.

Quintus:        Gute Nacht, Hauptmann.

Beide stehen auf, der Hauptmann legt Geld auf den Tisch und sie gehen aus dem Bild.

3 Tage später. Quintus kommt zum Hauptmann gerannt (3 Tage später evtl. einblenden)

Quintus:        Hauptmann! Hauptmann! Habt Ihr es schon gehört?

Hauptmann ist alarmiert.

Hauptmann: Was?

Quintus:        Er ist nicht mehr da?

Hauptmann: Wer?

Quintus:        Dieser Jesus?

Hauptmann: Wo?

Quintus:        In seinem Grab?

Hauptman:   Hat jemand den toten Körper gestohlen? Warum denn das?

Quintus:        Angeblich nicht. Er ist wohl nicht mehr tot. Er ist auferstanden.

Hauptmann denkt nach und richtet sich dann an die Kamera.

Hauptmann: Auferstanden? Er lebt? Dann können wir ja vielleicht doch noch erfahren, was er noch alles bewegen wird.

Der Hauptman lächelt

ENDE

  • Autor / Autorin: 5 Sterne - Kids-Team
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg