Krippenfigur – Weihnachten im SommerKrippenfigur – Weihnachten im Sommer

Krippenfigur - Weihnachten im Sommer

Andacht

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 15-30 Min. (Vorbereitung: 5 Min.)
Materialart: Andacht
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: Gruppenstunde, Schule + Jugendarbeit, Schulung
Redaktion: der Steigbügel
Bibelstelle: Lukas 2,1-20
Lukas 2,1-2,20

2

Jesu Geburt

1Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. 2Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. 3Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.

4Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, 5auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. 6Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. 7Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

8Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

15Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. 16Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. 17Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. 18Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. 19Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. 20Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Weihnachten. Eine frisch gefällte Nordmanntanne, prächtig geschmückt, wie von Puderzucker bedeckte Schneedächer, gutes Essen und eine harmonischer, besinnlicher Heiliger Abend. So muss Weihnachten ablaufen. Aber das ist nicht immer so. Was braucht Weihnachten wirklich?


Vorschau:

Was macht Weihnachten aus – ein Gespräch über DAS Fest

Viele Jugendliche (und auch Erwachsene) sehen Weihnachten mit gemischten Gefühlen entgegen. Schulstress in der Vorweihnachtszeit, zahlreiche Weihnachtsfeiern, der Geschenkewahn und vor allem auch angespannte familiäre Situationen (Scheidungsfamilien, Streit unter Geschwistern…) verdirbt manches Fest. Diese Themen offen anzusprechen und gemeinsam zu entdecken, worauf es an Weihnachten wirklich ankommt, kann hilfreich und entlastend sein.

Über Weihnachten ins Gespräch kommen

Weihnachten unterm Tannenbaum

Weihnachten! Das bedeutet: Die Christmette am Heiligabend mit Krippenspiel, viele Kerzen, Zimtsterne und selbst gebackene Plätzchen. Ganz wichtig auch das Kaufen, ja am besten noch selber Schlagen und Schmücken der Nordmanntanne am Morgen des 24.12. und natürlich Schnee. Idealerweise hat es frisch geschneit, während man um 16 Uhr im Familiengottesdienst sitzt und trotz der vielen aufgeregten Kinder noch versucht, der Weihnachtsbotschaft zu lauschen um vollends in Weihnachtsstimmung zu kommen. Dann tritt man aus der Kirche in eine frisch verschneite Landschaft, während von der Orgelempore noch die letzten Töne von „O du fröhliche“ nachklingen. Danach folgt ein traditionelles Weihnachtsessen, gerne auch Raclette oder Fondue (Hauptsache warm) und das Auspacken der Geschenke im Kreis der Familie. Wenn alle satt und (hoffentlich) mit ihren Geschenken glücklich und zufrieden sind ist Zeit für die Weihnachtsgeschichte oder auch andere nette Geschichten unterm Tannenbaum oder das Singen traditioneller Weihnachtslieder, wie „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „Leise rieselt der Schnee“. Heilig Abend ist eben der entscheidende Abend bei uns in Deutschland und soll möglichst harmonisch und stimmungsvoll sein.

Gesprächsimpuls: Was macht für dich Weihnachten aus?

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  • Autor / Autorin: Ilse-Dore Seidel
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg