Wenn Worte meine Sprache wären / Zungenrede: Eine Gabe für die SprachlosenWenn Worte meine Sprache wären / Zungenrede: Eine Gabe für die Sprachlosen

Wenn Worte meine Sprache wären / Zungenrede: Eine Gabe für die Sprachlosen

Hintergrund/ Grundsatz

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-60 Min. (Vorbereitung: 45-60 Min.)
Materialart: Hintergrund/ Grundsatz
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre), Mitarbeitende, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigtes Material: Bibel(n) (für jeden Teilnehmenden)
Bibelstelle: Apostelgeschichte 2,1-11

Im Neuen Testament lesen wir von der Gabe der „Zungenrede“ oder der „Sprachenrede“. Auch heute machen manche Christen mit dieser Gabe Erfahrungen, andere stehen ihr eher skeptisch gegenüber. Aber was hat es mit dieser Gabe auf sich? Dieser Artikel stellt eine Gabe vor, die zu Unrecht bei den einen als besonders heilig und bei den anderen als besonders gefährlich gilt.


Vorschau:

„Wenn Worte meine Sprache wären“, so begann Tim Bendzko seinerzeit seinen ersten großen Song. Und er sang davon, wie es ist, wenn man mit den Worten ringt und sie nicht findet. Wenn man von Liebe reden möchte, aber alles, was man formuliert, klingt zu platt, zu gewöhnlich oder zu abgedroschen. Und selbst wenn man sie findet, die passenden Worte, dann muss man doch ehrlich zugeben: Sie spiegeln immer nur einen Bruchteil wider von dem, was wirklich im Herzen und im Hirn drinsteckt und eigentlich nach draußen will. Musik kann zwar helfen, den Worten die nötigen Flügel zu verleihen. Aber selbst ein Lied drückt oft nicht treffend aus, was man eigentlich sagen möchte:

„Mir fehlen die Worte, ich

hab die Worte nicht,

dir zu sagen, was ich fühl´

Ich bin ohne Worte, ich

finde dir Worte nicht, Ich

hab keine Worte für dich.“

Vielleicht ist es dir schon mal so ergangen, als du die richtigen Worte für deine Angebetete gesucht hast. Aber vielleicht geht es dir auch manchmal so, wenn du die Worte für die Anbetung suchst. Da fängst du an, Gott zu sagen, wie groß er ist, wie toll er ist, und … ja was eigentlich noch? Wenn es dir so geht wie mir, dann kommst du sehr schnell an die Grenzen deiner Kreativität, wenn es darum geht, Gott zu beschreiben und ihn zu loben.

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  • Autor / Autorin: Dr. Guido Baltes
  • © Deutscher EC-Verband