Wer, wie, wo bist du, Gott? / Ein Überblick zum Thema GottesbilderWer, wie, wo bist du, Gott? / Ein Überblick zum Thema Gottesbilder

Wer, wie, wo bist du, Gott? / Ein Überblick zum Thema Gottesbilder

Hintergrund/ Grundsatz

Verband: Deutscher EC-Verband
: (Vorbereitung: 30 Min.)
Materialart: Hintergrund/ Grundsatz
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Mitarbeitende, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Schulung
Redaktion: TEC:

Wie entstehen eigentlich Gottesbilder und wie beeinflussen sie unser Verhalten Gott gegenüber? Eine (gekürzte) Einführung in ein recht komplexes und doch sehr relevantes Thema. Den vollständigen Artikel gibt es unter dem Stichwort „Gottesbilder“ auf www.tec-pool.de.


Vorschau:

1. Die Unbegreiflichkeit Gottes und die Notwendigkeit, dennoch von ihm zu reden

Wenn wir Menschen uns mit Gott auseinandersetzen und versuchen, ihn zu begreifen, dann benötigen wir Bilder und Vorstellungen, um unsere Erfahrungen und Eindrücke in Worte zu fassen und für andere verständlich darzustellen. Besonders, wenn wir mit Gott in persönlicher Weise in Kontakt treten möchten, z. B. im Gebet, entwickelt sich die Vorstellung von einem Gegenüber. Wir schreiben Gott Persönlichkeitsmerkmale wie Geduld oder Treue zu, wir erwarten, dass er Gefühle hat wie Liebe oder Wut und wir empfinden ihm gegenüber in bestimmter Weise z. B. demütig oder partnerschaftlich. Diese Vorstellung von Gott ist für den Menschen wichtig, denn daraus leitet er sein eigenes Verhalten ab. Einem gnädigen Gott tritt man anders gegenüber als einem rachsüchtigen Gott. Auch die Erwartungen an Gott sind ein Resultat der Eigenschaften, die man ihm zuschreibt. So begründet sich ein Glaube an Wunder beispielsweise in der Allmacht Gottes.

Dennoch wird der Mensch immer wieder feststellen, dass Gott jegliche Vorstellungen und Umschreibungen sprengt.

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  • Autor / Autorin: Nadine Karrenbauer
  • © Deutscher EC-Verband