Woran hängt dein Herz? – Gegenstandsandacht zum Herz-Karabiner

Mal eine persönliche Frage direkt zum Einstieg: Wofür schlägt eigentlich dein Herz?

Vielleicht für den Tierschutz oder für deinen Sportverein, für Worship-Musik oder für seltene Kakteen-Arten, für deinen Lieblingsmenschen oder fair gehandelte Klamotten, für Schönes, für Gerechtigkeit, für die Natur, für Mangas, Mango oder Tango?

Wofür schlägt dein Herz? ( – kurze Austauschrunde – )

Wofür das Herz eines Menschen schlägt, ist oft gar nicht so schwer zu erraten – weil es zum Beispiel unser liebstes Gesprächsthema ist und wir andere schon manchmal ein bisschen damit nerven. Oder weil wir überall Sticker und Poster von dieser Band haben. Oder weil alle sofort und ohne Nachdenken wissen, was man uns zum Geburtstag schenken könnte oder welche Pizza du immer bestellst. Wahrscheinlich weißt du selbst am besten, ob und woran andere merken, wofür dein Herz besonders schlägt.

Eine sehr ähnlich klingende Frage, die aber noch eine Schippe tiefer geht, ist: Woran hängt eigentlich dein Herz?

Vielleicht hörst du den feinen Unterschied in der Frage heraus: Bei der ersten Frage ging es darum, was ich besonders gerne mag oder was vielleicht sogar meine Leidenschaft ist. Die zweite Frage ist noch viel existentieller, weil es die Frage ist, was mich zutiefst lebendig macht.

Wenn dir das eine Nummer zu groß ist, dann helfen vielleicht diese „kleineren“ Fragen ein bisschen, sich heranzutasten: ( – nach jeder Frage kurz Zeit lassen zum Überlegen – )

  • Wofür bist du bereit, richtig, richtig viel Geld auszugeben?
  • Wofür lohnt es sich morgens aufzustehen, selbst an schlechten Tagen?
  • Was gibt dir Rückenwind, Auftrieb, neue Energie? Was brauchst du, um dich wieder lebendig zu fühlen?
  • Wo steckst du all deine Kraft rein – manchmal sogar mehr als du hast?
  • Wofür lässt du alles andere stehen und liegen?
  • Worauf kannst du auf keinen Fall verzichten?
  • Wo darf dir niemand reinreden, wo reagierst du empfindlich?
  • Was ist dein größtes Geheimnis?
  • Was brauchst du unbedingt?

Du merkst vielleicht schon: Die Frage danach, woran unser Herz hängt, kann viele positive Aspekte haben, weil da Lebensenergie drinsteckt – sie kann aber durchaus auch kritisch verstanden werden, weil es vielleicht etwas ist, was mich einschränkt oder gefangen nimmt oder abhängig macht.

Martin Luther hat das mal so ausgedrückt: „Woran du dein Herz hängst und worauf du dich verlässt, das ist eigentlich dein Gott.“

Das ist schon etwa 500 Jahre her – damals gab es vieles noch gar nicht, was wir heute als unverzichtbar ansehen. Aber auch damals schon haben sich Menschen abhängig gemacht von Dingen oder Beziehungen, und das tut uns meistens nicht gut.

In der Bibel, die ja noch etliche hundert Jahre älter ist, finden wir den gleichen Gedanken, nur andersrum formuliert: „Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ (Matthäus 6,21) – oder in der Gute-Nachricht-Übersetzung heißt es: Denn euer Herz wird immer dort sein, wo ihr eure Schätze habt.“.

Ich finde, das könnte ein ganz guter Prüfstein sein für das, was mir wichtig ist in meinem Leben: Will ich, dass dort mein Herz zuhause ist? Will ich es wirklich daran hängen? Oder muss ich aufpassen, dass mich diese Sache nicht auf Dauer gefangen nimmt oder abhängig macht?

Gott lädt uns ein, unser Herz bei ihm festzumachen. Bei ihm ist es gut aufgehoben. Er nutzt es nicht aus oder gegen uns, wenn wir unser Herz ihm anvertrauen und uns an ihn „hängen“. Er ist der, der uns wirklich lebendig macht.

Am Ende verteilt ihr für jeden einen kleinen Karabinerhaken in Herzform. Diesen könnt ihr euch irgendwo sichtbar dranhängen, vielleicht gemeinsam mit dem Bibelvers, als Erinnerung im Alltag und als sichtbares Zeichen, dass wir unser Herz bei Gott festmachen können.

Kann einer von euch mir erklären, was eigentlich „Abseits“ bedeutet? Ich weiß noch, wie ich einmal versuchte, meiner Mutter die Abseitsregel zu erklären. Das war wirklich ein hartes Stück Brot.
Beim Fußball gerät man sehr schnell ins Abseits, im Leben leider auch. Ich möchte euch von einem Mann erzählen, der voll im Abseits des Lebens stand.
Er war aussätzig. Das ist schnell dahin gesagt – bedeutete aber ein schreckliches Schicksal. Er war nicht nur durch die Krankheit entsetzlich gezeichnet, sondern war zugleich aus der menschlichen Gesellschaft ausgestoßen. Er musste als Zeichen der Buße zerrissene Kleider tragen, das Haar musste er lose und den Bart verhüllt halten und gegenüber den sogenannten „Reinen“ musste er schon von weitem „unrein, unrein“ rufen (wer den Film oder das Buch „Ben Hur“ kennt, wird sich vielleicht daran erinnern). Die Aussätzigen bildeten eigene Kolonien, waren für sich, ausgestoßen aus der Welt.
Dieser Aussätzige, von dem ich erzählen möchte, trifft auf Jesus. Er sieht ihn, er fällt vor Jesus auf die Knie und sagt: „Herr, wenn du es willst, kannst du mich gesund machen.“
Ich kann mir gut vorstellen, wie die, die Jesus begleiteten, abhauten, als sie den Aussätzigen schon von Weitem kommen sahen. Was wird Jesus tun? Auch abhauen?
Ungeheuerliches passiert. Jesus beugt sich herunter und umarmt den Aussätzigen. Stellt euch das vor. Dieser, von allen Ausgestoßene und Gemiedene, wird umarmt und angenommen. Jesus geht nicht auf Distanz. Er missachtet sogar das jüdische Gesetz – der Liebe für diesen Aussätzigen wegen. Ihn lässt das nicht kalt. Er schiebt ihn nicht ab. Es tut ihm weh, wie dieser Mensch unter der Last der Krankheit leidet. Gegen den totalen Aussatz des Menschen stellt Jesus seinen totalen Einsatz. Egal, wie entstellt unser Äußeres durch Krankheit und Leid ist – egal, wie entstellt unser Inneres durch Sünde und Schuld ist; es gibt niemanden, den Gottes Liebe nicht umarmen würde. Da ist niemand unter uns, niemand auf der ganzen Welt, der so tief unten oder so am Ende ist, dass ihn Gottes liebende Arme nicht erreichen und umarmen können.

Wie die zwei Alten aus der Muppet-Show saßen Willy und Karl auf der Zuschauertribüne ihres Schalke04, diskutierten und kommentierten das laufende Spiel, erinnerten sich an alte Zeiten und Erfolge und regten sich über die – in ihren Augen – schlechte Spielweise der aktuellen Mannschaft auf. Sie sind Zuschauer von ganzem Herzen und aus gesicherter Entfernung, örtlich und zeitlich. Niemand käme auf die Idee, sie von der Zuschauertribüne ins Spiel zu rufen, um selbst zu kicken.

Zachäus, der kleinwüchsige Zöllnerchef aus Jericho, wollte wahrscheinlich auch nur aus gesicherter Position im Maulbeerbaumversteck einen Blick auf Jesus werfen. Vielleicht in seinem Alltag ein Highlight setzen: Immerhin war Jesus schon wer. Einfach Zuschauer sein, vielleicht später mit seinen Zöllnerkollegen reden und debattieren oder sich auch über Jesus und die frommen Leute aufregen. Niemand würde auf die Idee kommen, ihn vom Baum zu holen. Sein Versteck war kaum einzusehen und warum sollte auch der fromme Jesus den Sünder und Zöllner aus dem Baum holen.
Doch es kommt anders. Jesus kommt anders. Er kommt in die Stadt, sieht den Zachäus auf dem Baum hocken und ruft ihn runter. Aus dem Zuschauer Zachäus wird ein Mitspieler Jesu. Unter der Liebe dieses Jesus krempelt er sein Leben um, gibt zurück, was er unrecht genommen hat und das gleich mehrfach.

Vielleicht steckst auch du gerade in so einem Maulbeerbaum. Vielleicht möchtest du nur mal einen Blick auf Jesus werfen, nur so ein bisschen im Jugendkreis mitschwimmen, sicher und distanziert.

Doch Jesus sieht dich im Baum, er sieht dich im Versteck deines Lebens und er ruft dich aus der Zuschauerposition hinein ins Spiel, hinein ins Leben.

Ich find’ das schon gewaltig! Da wechselt ein Spieler den Verein und mit ihm wechseln noch einige Millionen Euro den Besitzer. Wahnsinn, welche Ablösesummen für Spieler gezahlt werden. Sind die das wert? Ist ein Mensch so viel wert?

Was würde Inter Mailand wohl für mich bezahlen, damit ich in ihrer Mannschaft spiele? Sicherlich nichts – noch weniger als nichts. Sie würden mich gar nicht haben wollen. Oder ich müsste ihnen etwas zahlen, damit ich mal kurz mitspielen darf – beim Training.

Die Bibel erzählt davon, dass jemand eine überdimensionale, suprahohe Ablösesumme für mich gezahlt hat. Das ist echter Wahnsinn. Ja, da hat jemand – nein, nicht jemand: Jesus, der Sohn Gottes, selbst – mit seinem Leben dafür gezahlt, dass ich nun zu ihm gehöre und in seiner Mannschaft spiele.
Das ist einfach fantastisch. Vor allem spüre ich mehr und mehr, seit ich in dieser Mannschaft von Jesus spiele, dass ich meinen Platz gefunden habe, dass der Trainer, Jesus, meine Fähigkeiten entfaltet und mich am richtigen Platz einsetzt. Es ist toll, wenn ich merke: Mensch, diese Position, die Jesus mir gegeben hat, ist mir wie auf den Leib geschneidert – hier kann ich meine Fähigkeiten voll einbringen. Und ich erlebe, dass das Ganze nicht nur Spaß, sondern auch Sinn macht. Ist das nicht verrückt, dass Jesus für mich und dich solch eine hohe Ablösesumme gezahlt hat?
Ist das nicht noch verrückter, dass seine Mannschaft nicht schon längst aus allen Nähten platzt, weil alle bei ihm spielen wollen?

Wir laden dich ein – auch hier vor Ort spielt eine Mannschaft, eine Gemeinschaft. Sie steht dir jederzeit für ein Probetraining offen.

Nur noch wenige Minuten bis zum Anstoß. Der Ball des Anstoßes liegt bereit. Shake-Hands zwischen den Mannschaftsführern und Schiedsrichtern, die Seiten werden gewählt und dann geht’s los. Der Pfiff eröffnet das große Spiel.

So einen Anstoß kann man nicht nur haben, sondern auch geben und nehmen. Von Jesus wird manches Mal berichtet, dass andere, besonders die fromme Oberschicht, an ihm und seinem Verhalten Anstoß nahmen. Das heißt, sie bekamen es nicht auf die Reihe, dass Jesus so wenig mit ihnen und so viel mit den Randgruppen, den Ausgestoßenen der Gesellschaft zu tun haben wollte. Sie konnten es auch nicht fassen, dass viele Jesus nachliefen und Jesus so ihre Machtstellung gefährdete. Jesus wurde zum Ball, oder besser, zum Stein des Anstoßes. So sehr, dass man sich schon bald einig war, er muss weg, dieser Jesus muss sterben. Und wir wissen, wie dieses Spiel ausging. Sie schafften es. Sie erwirkten es, dass man Jesus wie einen Verbrecher ans Kreuz schlug.

Und alles schien mit dem Schlusspfiff über dem Leben Jesu erledigt. Doch sie rechneten nicht mit der Verlängerung, sie rechneten nicht mit Gott! Jesus ist auferstanden und hält eindeutig und für alle Zeit den Sieg über Tod und Teufel in seiner Hand. Ein grandioser Sieg – ein Sieg für jeden Menschen, der Jesus sein Leben anvertraut.

Bis heute ist Jesus ein Stein des Anstoßes und er wird es bleiben, denn was er getan hat, ist so revolutionär, so anders, so mächtig, dass Menschen sich daran stören und lieber eigenmächtig leben wollen.

Jesus sagt selbst: Glücklich lebt der Mensch, der keinen Anstoß an mir nimmt. Glücklich ist der, der einfach nur annimmt, was Jesus für ihn tat und nach und nach in seinem Leben das Geschenk der Liebe Gottes auspackt.

Es gibt immer wieder personelle Notsituationen bei Mannschaften. Da fehlt zum Beispiel ein Abwehrspieler verletzungsbedingt und der offensive Mittelfeldspieler muss die Position übernehmen. Das kann über einen gewissen Zeitraum gut gehen, aber das Spiel im Team funktioniert erst dann richtig gut, wenn die Spieler auf der Position spielen, die ihnen von ihren Begabungen und ihrem Können her liegt. Oder ein Spieler kommt neu ins Team und wird vom Trainer auf einer Position eingesetzt, die seinen Fähigkeiten nicht entspricht. Er wird sein Bestes geben, könnte aber auf einer anderen Position mit dem gleichen Engagement mehr bewegen.

Im Leben ist es nicht viel anders. Vielleicht spielst du gerade auf der linken Verteidigerposition und gehörst da gar nicht hin. Du rackerst dich ab, aber du stehst auf verlorenem Posten. Vielleicht verzweifelst du sogar am Leben und möchtest am liebsten damit aufhören.

In der Begegnung mit Gott dürfen wir entdecken, welche Gaben und Fähigkeiten in uns stecken. Er möchte, dass wir den Platz im Leben finden, den er optimal auf uns zugeschnitten hat, einen Platz, an dem wir mit unseren Fähigkeiten bestens eingesetzt sind, den Menschen dienen und voller Freude und zur Ehre des Trainers leben. Entdecke die Möglichkeiten, die Gott in dich hineingelegt hat – frage Menschen um dich herum, was sie an dir entdecken und suche aufrichtig vor Gott den Platz im Leben, den er für dich vorgesehen hat.

Gegenstandsandacht Pflaster

Material: verschiedene Pflaster – normale Heftpflaster, Pflasterstreifen zum Abschneiden, bunte Kinderpflaster, sensitiv Pflaster, Fingerkuppenpflaster, Spezialpflaster z.B. für Brandwunden …

Autsch! Das tat weh!

Der Sturz mit dem Fahrrad, die Schramme vom Ausflug in die Kletterhalle neulich, der blöde Ausrutscher mit dem Brotmesser, das Rendezvous mit einer fiesen Kante oder einfach dieser ungeschickt ausgequetschte Pickel, den bitte keiner sehen soll. Bei kleinen und mittleren Wehwehchen, aber manchmal auch bei ernsteren Verletzungen kann ein Heftpflaster ein gutes Mittel sein, um bei der Heilung der Wunde zu helfen.

Hat jemand von euch gerade ein Pflaster irgendwo kleben? Wollt ihr erzählen, warum, was passiert ist? Natürlich nur wer möchte!
(Alternativ: Erzählt euch von euren Pflastern aus der Vergangenheit – besonderen, lustigen, spektakulären, nervigen, wichtigen …)

Manchmal sollte man lieber kein Pflaster benutzen, weil die Wunde besser heilt, wenn Luft drankommt. Aber generell hilft es, dass z. B. kein Schmutz in die Wunde kommt, dass man mit der wunden Stelle nicht immer irgendwo hängen bleibt, dass sie einfach etwas geschützt ist vor allem, was die Heilung stören könnte. Und wenn dann noch Mama ein bisschen pustet und es ein schönes buntes Kinderpflaster ist – dann geht das mit dem Wieder-heil-werden noch viel schneller.

Manchmal sind wir froh, dass das Pflaster die Wunde versteckt – und manchmal will man mit dem Pflaster auch Aufmerksamkeit wecken und gefragt werden, was denn passiert ist. Wo ein Pflaster klebt, ist auch für andere sichtbar: Hier ist was passiert! Und auch: Es ist noch nicht wieder heil! Diese Stelle ist empfindlich.

In der Bibel wird Jesus und auch Gott oft als Arzt beschrieben. In den Psalmen findet sich z. B. der Satz: „Er heilt die Menschen, die innerlich zerbrochen sind, und verbindet ihre Wunden.“ (Ps. 147,3 – Hoffnung für Alle).

Hier geht es nicht um äußere, oberflächliche Kratzer, die schnell wieder heilen. Hier ist die Rede von Verletzungen, die tiefer gehen. In manchen Bibelübersetzungen ist von „zerbrochenen Herzen“ die Rede. Da ist es nicht getan mit ein bisschen „Heile, heile Segen“ und etwas Pusten und einem bunten Kinderpflaster. Das sitzt tiefer, und da muss jemand ran, der sich auskennt! Kein oberflächliches Trostpflaster, sondern eine fachgerechte Wundversorgung.

Vielleicht fällt dir bei dem Stichwort „innerlich zerbrochen“ sofort etwas ein, weil du das kennst – bei dir selbst oder bei jemand anderem. Eine Freundschaft, die kaputtgeht, die Trennung der Eltern, ein großer Verlust, ein geplatzter Traum, eine tiefe Enttäuschung – das kann alles Mögliche sein. Und vielleicht hast du auch schon mal die Erfahrung gemacht: Da hilft kein billiges Trostpflaster, keine platten Sprüche wie „Das wird schon wieder!“.

Manchmal ist es jemand mit mehr Lebenserfahrung, der oder die weiß: Auch tiefe Wunden können mit der Zeit heilen. Manchmal ist es ein Mensch mit der besonderen Gabe, andere wirklich tief zu trösten und beim Heilen zu helfen. Und manchmal ist es Gott selber, der uns bis in die Tiefe kennt, unser Innerstes, unser Herz, weil er uns ja selbst erschaffen hat, und weil er in Jesus selber gelitten hat und tiefe Enttäuschungen und Verletzungen kennt.

Ihm will ich gerne glauben, dass er gut für mein Herz sorgt, für mein Innerstes, meine Seele. Dass er behutsam und vorsichtig damit umgeht, mich schützt. Weil er mich am besten kennt – nicht nur oberflächlich. Und dass er das, was weh tut, heil machen kann.

Zum Anschluss darf sich jede und jeder ein Pflaster mitnehmen, auf das ihr z. B. die Stelle aus dem Psalm draufschreiben könnt. Wer mag, kein sein Pflaster auch aufkleben und es ein paar Tage tragen als Erinnerung im Alltag.

Wen rufst du an, wenn du in Not bist?

Wenn etwas richtig blöd lief, egal ob in der Schule, Freundschaft, Familie oder deiner Beziehung?
Wenn du richtig enttäuscht wurdest?
Wenn etwas kaputt ging und du es nicht mehr reparieren kannst?
Wenn die Bahn ausfällt und du am Bahnhof feststeckst?

Vermutlich zückst du dein Handy und rufst deine beste Freundin oder deine Eltern an. Sie haben ein offenes Ohr für dich und helfen dir in der Situation hoffentlich weiter. Einfach super, dass man das Handy immer dabei hat, alle wichtigen Nummern darin gespeichert sind und man in Not jemanden erreichen kann, der einem weiter hilft.

In Psalm 50, Vers 15 steht: »Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.«

Gott ermutigt uns, ihn anzurufen, also zu ihm zu beten. Wir sollen uns an ihn wenden, wenn wir nicht weiter wissen, uns Entscheidungen schwerfallen oder wir einen guten Rat brauchen.

Meine Kindergottesdienstleiterin hat mir vor vielen Jahren Gottes »Telefonnummer« eingeprägt. Gottes Aufforderung, ihn in allen Lebenslagen anzurufen, steht in Psalm 50, Vers 15. Sie hat diesen Vers am Anfang jedes Treffens erwähnt und uns Kindern damals diese Zahlen »50/15«, als »Telefonnummer« Gottes vorgesagt. Sie darf uns daran erinnern, dass Jesus immer da ist. Er will unser Gegenüber sein, der uns liebend gerne zuhört. Er freut sich, wenn wir anrufen! Er geht mega gerne dran, wenn wir uns mit ihm unterhalten wollen. – Und dafür brauchen wir nicht mal ein Telefon.

Die Rufnummer 5015 kann uns daran erinnern, dass wir uns bei Gott melden dürfen. Wirklich anrufen müssen wir aber nicht. Es reicht zu beten. Ruhig zu werden und Gott alle Sorgen zu nennen, die uns gerade beschäftigen. Er freut sich, im Gebet von unseren Sorgen und Nöten zu hören. Wenn wir irgendwo feststecken, sich unsere Gedanken im Kreis drehen oder wir ein offenes Ohr brauchen, ist er für uns da! Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen, dass der Akku leer wird, es keinen Empfang gibt, das Guthaben aufgebraucht oder die Leitung besetzt ist. Jesus steht uns 24/7 zur Seite! Er hört sich unsere Sorgen an. Und das Beste: Er wird handeln! Vielleicht sehen wir das nicht im ersten Moment. Sei dir aber gewiss, dass Gott die Situation verändern wird. Vielleicht hat er einen besseren Zeitplan als wir und die Situation verändert sich nicht sofort. Du darfst aber trotzdem fest darauf vertrauen, dass Jesus dich hört!

Genauso wie unser Handy uns Sicherheit gibt, wenn wir es dabei haben, soll uns die Gewissheit, dass wir uns an Jesus wenden können, Sicherheit geben.

Der Bibelvers aus Psalm 50, Vers 15 endet aber nicht beim Anrufen. Er endet mit dem Preisen! »Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen

Gott hilft uns gerne durch unsere Sorgen. Das soll aber nicht das Ende sein. Wir sollen Gott preisen. Wenn er gehandelt hat und uns Gutes passiert ist, sollen wir uns wieder bei ihm melden und ihn groß machen. Wie kann das aussehen? Vielleicht indem, dass wir unseren Freundinnen oder in unserer Jugendgruppe von der Situation erzählen. Wir können von unseren Dingen erzählen, die nicht so gut liefen. Wenn wir dann teilen können, wie Gott die Situation verbessert hat, können wir ihn damit ehren. Er freut sich, wenn wir uns bei ihm bedanken und wir ihn anbeten.

Lasst uns das in der kommenden Woche probieren: Wenn ihr in einer Situation seid, die ausweglos scheint oder ihr Angst habt: Dann wendet euch an Jesus. Sucht das Gespräch mit ihm, ruft ihn an und preist ihn für das, was er dann tut. Amen.

Fragen für die Kleingruppen

Falls noch Zeit ist und du die Andacht vertiefen möchtest, findest du hier einige Gesprächsimpulse für einen Austausch in Kleingruppen:

  • Erzählst du Jesus von deinen Sorgen?
  • Glaubst du, dass Jesus dich hört?
  • Hast du schon Mal erlebt, dass Jesus dir geantwortet hat und sich die Situation verändert hat?
  • Hast du eine aktuelle Situation, die Jesus verändern soll?

Zum Abschluss könnt ihr in den Kleingruppen für eure jeweiligen Anliegen beten.

Kinderfreizeitprogramm

Hier findet ihr Ideen für ein Kinder-Freizeitprogramm zur biblischen Geschichte von Petrus:

Er ist ein ganz normaler Typ. Vielleicht hat er eine etwas große Klappe. Und wenn schon. Er versteht sein Handwerk. Fischen kommt von Können. Jede Nacht wirft er mit seinem Bruder Andreas die Netze aus. Eines Nachts fangen alle Fischer nichts, keinen einzigen Fisch. All die Mühe umsonst!…? Am Morgen danach werden die Netze geputzt. Gleich ist Schicht im Schacht. „Fahr nochmal auf den See wo es am tiefsten ist. Und dann werft eure Netze nochmal aus!“ Jesus, inzwischen bei Petrus ins Boot gestiegen, blickt Petrus freundlich aber bestimmt an. Was sagt Jesus da! Tagsüber fischt man gar nichts!!! Das weiß jedes Kind. Und doch hört Petrus sich sagen: „Wir haben die ganze Nacht nichts gefangen. Aber wenn du es sagst, fahren wir nochmal raus…“

Mit der Geschichte des großen Fischfangs beginnt das Abenteuer, das die Kinder mit Petrus auf einer Freizeit erleben können. Vier weitere spannende Geschichten folgen.

An Petrus hat uns im Redaktionsteam beeindruckt, wie mutig und entschlossen er an Jesu Seite ist und trotz allem Scheitern immer wieder aufsteht. Er ist ein ganz normaler Typ. Und genau solche Menschen lädt Jesus ein zu einer Freundschaft, die trägt. Sogar, wenn es stürmt, die Wellen peitschen und der Untergrund wackelt. Von daher haben wir uns für einen Untertitel zu Petrus entschlossen, der da heißt:

Petrus – mutig durch das Leben stolpern.

Zwei mögliche Freizeitkonzepte sind mitgedacht:

Freizeit ohne Übernachtung vor Ort (5-Sterne-Freizeit)

Ihr könnt die Freizeit z.B. vor Ort in einem Gemeindehaus über 5 Tage machen. Es empfiehlt sich aber dann, einen Platz oder eine Wiese in der Nähe zu haben, damit die Kinder auch raus können und in Bewegung kommen.

Freizeit mit Übernachtung sonst wo (Jungscharfreizeit)

Natürlich kann man das Freizeitprogramm auch für Jungscharfreizeiten nutzen. Dazu haben wir euch ein paar Ideen für das Abendprogramm überlegt. Und man kann natürlich auch eine längere Freizeit daraus machen. Hier wäre es auch denkbar, die Bibelanspiele mehr zu verteilen oder mit weiteren Petrus-Geschichten anzureichern.

Was hier zu finden ist:

  • Programmplan (Übersicht des Freizeitprogramms)
  • Rahmengeschichte (ein Anspiel um das Bibelanspiel herum in der Heute-Zeit)
  • Bibelanspiel (Petrus-Geschichte als fertiges Drehbuch in verschiedenen Rollen mit Requisitenauflistung und Rollenverteilungsplan)
  • Vertiefungen (mit Kindern die biblischen Geschichten in Kleingruppen vertiefen)
  • Ausgearbeitete Programmideen (zu den Themen des Tages passend und teilweise vertiefend)
  • Petrus-Logo (Für Werbung, T-Shirts…)

Wie ein Kind zu sein, kann schlimm peinlich sein als Jugendlicher wie Erwachsener. Das will niemand, der den Kinderschuhen entwachsen ist. Doch der Preis ist hoch: Der Alltag wird durchgetaktet, Ziele strebsam angesteuert, das Leben seltsam ernst und anstrengend. Da kann auch die Lust am Leben ganz leicht versickern. Jesus hingegen sagt: „Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der ….“ (Markus 10,13ff) Diese Predigt will die Kinder-Kunst als Lebenskunst in Erinnerung rufen und kommt entsprechend locker daher…

1. Zurück zum Kindsein: nur lächerlich?!

Keine Sorge, es geht heute nicht kindisch zu – wir sind zwar dem Kindsein auf der Spur, aber das heißt noch lange nicht, dass wir Ringelringelreihe spielen oder die Barbie-Puppen rausholen… Es geht uns dabei vielmehr um etwas Entscheidendes fürs Leben; nicht nur, aber auch zum Beispiel ums Lachen! Und das ist überhaupt nicht lächerlich:

  • Ein erwachsener Mensch lächelt laut einer ernsten Studie der Uni Standford durchschnittlich 15x am Tag. Das macht 5475 Lacher im Jahr. Nicht schlecht? – Vielleicht können wir durch diesen Gottesdienst und diese Predigt diesen Schnitt etwas heben?!
  • Und das ist ja nicht „Pipifax“! Lachen ist etwas Entscheidendes für unser Menschsein: Der Philosoph Rabelais sagt: „Des Menschen Vorrecht ist das Lachen.“ Ein anderer – Lessing: „Das Lachen erhält uns vernünftiger als der Verdruss.“ (Lessing) Und ein katholischer Freund des Lebens fügt hinzu: „Das Lachen aus heiterem Herzen ist mehr wert als die längste und schärfste Predigt.“ (Kolping) Wooww!
  • Und dabei gibt es ganz verschiedene Lacharten: Manche von uns lachen schrill, andere ansteckend. Es gibt perlendes, brüllendes, gurrendes, gewinnendes, ordinäres Lachen. Man kann sich (im Schwäbischen vor allem) scheckig, krank, bucklig, halbtot lachen. Manche lachen dort „neiwärts wie a Klosterkatz“ oder „so breit, dass man den Wecka im Maga liega sieht“.
  • Das schönste Lachen haben die Babys: Ihre Zustimmung zum Leben. Wohl direkt von Gott mitgegeben, vielleicht auch um Jugendliche und vor allem Erwachsene an das Fröhlichsein zu erinnern. Was meint ihr wie oft laut der obigen Studie die Kinder täglich lachen? (raten lassen) -> 400x amTag! So lustig fangen wir an!
  • Dann werden die Portionen immer kleiner. Man lernt die Lektionen des Lebens und verlernt das Lachen. Es bleibt auf der Strecke und damit auch die Lust am Leben… Dabei hilft einmal lachen besser als 3x Medizin. Die obige Studie sagt: „20 Sekunden Lachen trainieren den Körper genauso gut wie 5 Minuten Rudern. Lachen senkt den Blutdruck, verlangsamt den Herzschlag, beflügelt die Durchblutung des Gehirns.“ Lachen ist gesund. Aber das verschreibt ja kein Doktor.

(Angaben dem Buch „Knitz Geschichten“ paraphrasierend bzw. zitierend entnommen: Stuttgarter Nachrichten (Hg.), Quell-Verlag 1995)

2. Kindsein einfach abzuhaken? 

Aber aus Kindern werden Jugendliche und aus ihnen Erwachsene: Und damit werden wir also stets ernster, beflissener – und haken das lachende, leichte und lebenslustige Dasein ab. Aber ist es so leicht abzuhaken? Denn es hat doch für Leben UND Glauben immense Bedeutung!Unsere Position zum Kindsein ist gefährlich: Wir halten es nur für kindische Kleinkind-Schnullerei und orientieren uns schnell am ernsten Erwachsensein: Es könnte ja kindisch-peinlich werden… Aber mein Leben soll ja einen ambitionierten Plan verfolgen und mit Zielorientierung ernstmachen. So sind wir schon in jungen Jahren durchgetaktet: Schule bis in den späten Nachmittag hinein, Notendruck, Sport oder Kunst mit großem Ehrgeiz. „Hallo Leidzungsgesellschaft“!

3. Kinder öffnen den Himmel (auf Erden)

Jesus scheint da anders drauf zu sein. In Markus 10,13-16 wird uns folgende Geschichte erzählt: Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. 14 Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. 15 Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. 16 Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.

Im Leben mit Gott öffnet also Kindsein den Himmel, lässt den Himmel reich-lich schmecken. Und wem der Himmel offen steht, der schmeckt auch Lebenslust schon hier und jetzt!
Sind wir fähig, schärfer draufzusehen?! Fähig zum Tiefblick? Können und wollen wir Künstler sein und die Kunst erlernen, „sich noch wie ein Kind zu freu’n“. Sie ist nicht selbstverständlich, denn wir alle sind – wie angedeutet – oft genug Gefangene des Alltags, von Zwängen und Mustern mit Hektik, Geschrei, Defizitorientierung, Missverständnissen, Ängsten. Jesus hingegen lobt das Kindsein: „Wie ein Kind sein – dann öffnet sich dir der Himmel“.“ Martin Luther kann hier mitgehört werden: Man schreibt ihm dieses Wort zu: „Wer einem Kind begegnet, hat Gott auf frischer Tat ertappt.“ 
Jesus heißt das Kindsein gut. Kindsein ist nicht abzuhaken. Ja: Kinder haben uns laut Jesus was zu sagen, nämlich worauf es ankommt im Glauben und Leben, wie Leben und Glauben klingen kann.

4.    Kind- und Künstler sein: Kinder-Kunst wagen

Kindsein öffnet den Himmel: Aber was genau wird geöffnet, was genau ist – Luther nach – die „Frische-Tat“ Gottes mit Kindern, die im Mittelpunkt stehen? Wir wollen noch auf die Kinder bzw. das Kindsein achten, um diese „Frische-Tat“ Gottes zu entdecken – aus Kinderschuhen sind wir entwachsen, aber eben nicht aus dieser Kinder-Schule! Auf das Kindsein achten und Lebenskünstler/in werden – um das geht es. Denn:

a. Kinder-Kunst lernen, heißt, Leben im Augenblick nicht zu verlernen. Also merken, dass Planen, Definieren seine Zeit hat, aber eben nicht alles ist. Leben ist keine mathematische Gleichung mit auflösbaren Unbekannten, Glauben und Leben rechnet sich nicht nur! Vielmehr ist es beides immer wieder Geheimnis, zauberhaftes Spiel, vitaler Augenblick. „Wenn du den Augenblick verpasst, verpasst du das ganze Leben“, sagt der kürzlich verstorbene TV-Talker Roger Willemsen. Hier die Kinder-Kunst lernen, das ist: nicht über das Leben reden, sondern Leben er-leben: Hier, jetzt, bei mir, … bei dir…, … bei Gott.  Selbstvergessen, unverstellt, nicht verklausuliert und kompliziert, sondern geraderaus. Kommunikation mit dem Herzen, bei der Sache sein, denn man kann mit den Lippen dies und das erzählen, auch bekennen und loben, aber doch mit dem Herzen ganz woanders sein. Gehört dies nicht zur glücklichsten Zeit deines Lebens als du noch nicht (die Uhr) lesen konntest? Ganz versunken ins Spiel? Voller Lust? Oder wo du geküsst hast – und nicht nur übers Küssen geredet hast? Kinder-Kunst ist Leben und Glauben im Augenblick. Das Reich Gottes schmecken und kosten – und nicht bloß diskutieren. Diese „Frische-Tat“ Gottes ist durchs Kindsein zu erleben! Nachdenklich fragt Herman van Veen hier an:
Wer
Wer hat den Ernst in dein Gesicht gebracht wer hat das Licht gelöscht in dir
wer hat die roten Wangen bleich gemacht wer brach roh ein in dein Revier
wer nahm die Leichtigkeit die Unbefangenheit wer brachte dich um deine allerschönste Zeit?

Wer machte deine klaren Augen blind wer trieb mit dir ein böses Spiel
wer tötete das unbeschwerte Kind das immer aufstand, wenn es fiel
wer bremste deinen Drang wer lehrte dich den Zwang
wer brach die Flügel dir, bevor der Flug gelang?

Wer ließ dich einfach in der Ecke stehn wer hat dein Spielzeug dir zerstört
zu wem hast du vergeblich aufgesehn auf wen hast du umsonst gehört
wer hat nur unerlaubt die Zukunft dir geraubt
wem hast du vorbehaltlos bis zum Schluß geglaubt?


b. Und Kinder-Kunst lernen, heißt auch: Ich brauche einen Anderen. Ich bin angewiesen – auf einen Anderen. Bin mir selber nicht genug.  Die Angewiesenheit meines Lebens ist immer noch einzusehen und zu bejahen – Leben, das anderes Leben braucht: Dies ist nicht zu verlernen.
Wichtig dabei: Dies ist nicht nur – wie so oft geschieht – als Schwachheit meiner Person zu deuten: „Ich arme Sau – ich schaff’s halt nicht allein…“ – Nein: Es ist viel mehr! Es ist ein Lebens- und Liebes-Zeichen. Nur wenn wir uns als auf Andere Angewiesene erfahren, können wir uns freundlich begegnen, können Freundschaften vertiefen. Nur so können wir liebesfähige und liebende Menschen sein. Nur solch ein geöffnetes Herz kann mit wirklichen Begegnungen und Beziehungen beschenkt werden. Liebe ohne Angewiesenheit gibt es nicht. Von den Kindern lernen wir: Ich bin erst durch eine/n andere/n der, der ich (geworden) bin. Ich brauche den anderen, weil ich erst durch ihn werde, der ich bin. Und das ist auch im Glauben so: Gottes Kind zu sein, heißt nicht, überall erwachsenen zu werden und nur im Leben mit Gott auf Kindesniveau zu bleiben – ohne große Fragen, Zweifel. Ohne Ringen um veränderte Wahrheiten. Ein Kind Gottes zu sein, heißt in erster Linie, dass ich auch noch als erwachsen werdender Mensch (oder als Erwachsener) weiß, dass mein Leben angewiesen ist, und ich nur so ein liebender Mensch sein kann.Kinder-Kunst ist angewiesenes liebendes Leben. Eine zweite „Frische-Tat“ Gottes für unser Leben!  

Merken wir nicht, dass ein lebendiger Glaube, ja, dass ein lebendiges Leben nicht ohne diese Art Kinder-Kunst zu finden ist? – Diese 2 Lernschritte gehören dazu: „Kind zu sein, Kind Gottes zu sein sucht das Leben im Augenblick und das Ja zu einer liebenden Angewiesenheit.  Kinder-Kunst lässt uns ganz Mensch sein. Wie Erich Kästner einmal sehr eindrücklich bestätigt: „Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch.“ Lasst uns also nicht zu schnell etwas abhaken, was so bedeutsam ist. Lasst uns Frische-Taten Gottes erleben und den Himmel kosten – und damit immer wieder neu Lebenslust finden.
Amen.

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