Ich-Bin-Worte Jesu

(Johannes-Evangelium)

Ich bin die Auferstehung und das Leben (Johannes 11,25-26)

(Ich habe diese Einheit während der Andacht unter Schwarzlicht auf einen schwarzen Tonkarton gemalt, das Paradies, die zerstörte Verbindung zu Gott, den stellvertretenden Tod Jesu, bis Ostern, und dass die Verbindung dadurch wieder hergestellt ist).
Nachdem Adam und Eva im Paradies gesündigt hatten, und die Menschen ihre Gemeinschaft mit Gott verloren, hatte das eine schlimme Auswirkung auf alle Menschen. Zum einen waren wir alle geistlich gesehen von Gott getrennt. Und als Folge davon muss auch unser Körper und alles auf dieser Welt sterben. Die ganze Welt ist der Vergänglichkeit unterworfen.

Aber als Jesus kam, und für unsere Schuld starb, wurde uns sein Tod zugerechnet, so als wären wir selbst gestorben. Aber dabei blieb es nicht. Jesus ist auferstanden! Der Tod konnte ihn nicht festhalten, weil er selbst nie eine Sünde begangen hatte. Deswegen steht in 2. Timotheus 1,10, dass Jesus den Tod besiegt hat! So wie unsere Sünde auf Jesus übertragen wurde, so kann nun auch seine Auferstehung auf uns übertragen werden. Deswegen haben wir die herrliche Hoffnung, dass wir mit ihm in Herrlichkeit auferstehen werden (1.Korinther 15,42-44 / 1.Petrus 1,3-6). Wenn wir also sterben werden, stirbt nur unser Körper. Unsere Seele, das, was uns ausmacht, geht zu Jesus. Und eines Tages, wenn Jesus wiederkommt, dann werden wir einen neuen, auferstandenen Körper bekommen, der nicht mehr der Vergänglichkeit unterworfen ist.

Kreativangebot: Malen mit Schwarzlichtfarbe
Material:
Schwarzlichtstrahler
Schwarzes Tonpapier
Pinsel, Paletten, Wassergläser
Neon- und Schwarzlichtfarbe

Macht das normale Licht im Zimmer aus und nur den Schwarzlichtstrahler an. Am besten bereitet ihr schon mal ein Bild vor, so dass ihr den Kindern den Effekt zeigen könnt. Dann können die Kinder malen. Auf das schwarze Papier (symbolisch für den Tod) entsteht durch die Auferstehung wieder Leben (das, was die Kinder mit der phosphorisierenden Farbe malen).

(Johannes-Evangelium)

Ich bin der wahre Weinstock (Johannes 15,1-8)

Wie so oft sprach Jesus auch hier in Bildern und Gleichnissen. Damit wollte er uns etwas lehren. Lest gemeinsam mit den Kindern den Abschnitt aus Johannes 15,1-8, oder zumindest die Verse 4-5. Was meint Jesus damit, dass wir „in ihm bleiben“ sollen und dass er in uns ist?

Was passiert, wenn bei einem Baum der Ast nicht mehr am Stamm fest ist? Er bekommt kein Wasser und keine Nährstoffe mehr. Er wird vertrocknen. Es werden keine Blätter und Früchte daran wachsen. Jesus wollte uns damit sagen, dass wir in enger Verbindung zu ihm leben sollen. Wie können wir das tun?
Durch Bibel lesen, beten, dadurch, dass wir auch im Alltag immer wieder mit Gott sprechen, ihn fragen, wie wir uns verhalten sollen oder welche Entscheidung wir treffen sollen.
In Johannes 7,38-39 sagt Jesus, dass das Wasser, das durch uns fließt, der Heilige Geist ist. Wenn wir also eng mit Jesus verbunden bleiben, nach seinem Willen fragen und uns von seinem Wort ernähren, dann fließt der Heilige Geist in und durch unser Leben. Und dieser Heilige Geist ist er, der in uns Frucht bewirkt. Wir müssen das nicht aus eigener Kraft tun. Das können wir auch nicht. Denn Jesus sagte, dass wir ohne ihn nichts tun können. Es ist der Heilige Geist in uns, der unseren Charakter verändert, der unser Denken verändert und das, was daraus entsteht, ist Frucht (Epheser 4,23-24).

Kreativangebot und Gegenstandslektion: Hydroperlen
Material:
Schüsseln
Hydroperlen / bunt oder transparent
Wasser
evtl. Luftballons und leere Pet-Flaschen halbliter

Ihr könnt einige Hydroperlen schon vorbereiten und ins Wasser legen. Sie brauchen ca. 2 Stunden, bis sie aufgegangen sind. Die Hydroperlen stehen für uns Menschen. Die Schüssel voll Wasser für Gott und den Heiligen Geist. Wenn wir in ihm sind, d.h. in enger Gemeinschaft mit ihm (in der Schüssel), dann füllt er uns mit dem Heiligen Geist. Dadurch verändern sich unsere Eigenschaften (wir werden größer, die Farbe ändert sich leicht, das ist ein Bild dafür, dass sich durch den Heiligen Geist unser Charakter verändert).

Danach könnt ihr die Kinder mit den Perlen spielen lassen. Man kann z.B. eine große Schüssel mit Perlen und Wasser füllen und eine Murmel untermischen, die sie suchen sollen. Oder man macht „Knetbälle“ aus den Luftballons und den Hydroperlen. Dazu füllt man die gefüllten Perlen mit etwas Wasser in die Flasche. Den Luftballon aufpusten, den Verschluss leicht drehen, damit die Luft nicht sofort wieder entweicht und dann den gefüllten Ballon über den Flaschenhals streifen. Nun die Flasche umdrehen und Perlen und Wasser in den Ballon laufen lassen. Zum Schluss aus dem Ballon die restliche Luft rauslassen und verknoten. Fertig ist der Anti-Stress-Ball.

Man kann auch die kleinen, noch nicht gefüllten Hydroperlen mit viel Wasser in die Flasche und anschließend in den Ballon füllen. Die Perlen brauchen aber 2 Stunden mindestens, bis sie vollgesogen sind und die Bälle werden nicht so prall.

Alternatives Kreativangebot im Sommer: Veranschaulichung und Spiel
Es gibt Wasserbomben, wo viele Wasserbomben an einer Art Kunststoffhalm angebracht sind und mit einem Wasserschlauch befüllt werden. Wenn sie voll sind, fallen sie von dem Kunststoffhalm ab und verschließen sich selbst mit einem Gummiring. Das ist eine schöne Veranschaulichung für „in ihm blieben“ oder „am Weinstock bleiben“. Das Wasser (das den Heiligen Geist versinnbildlicht) fließt durch den Schlauch und an den Enden, wo die „Trauben“ oder in unserem Fall die Wasserbomben hängen, befüllen die sich quasi wie von selbst, bis die Frucht reif ist.
Anschließend könnte man eine kleine Wasserschlacht machen.

(Johannes-Evangelium)

Ich bin das Brot des Lebens (Johannes 6,32-35)

Kurz bevor Jesus von sich sagte, dass er das Brot des Lebens ist, fand diese Geschichte statt (Johannes 6,1-15). Jesus predigte zu den Menschen an einem See. Und sie hörten ihm auch lange zu und wollten nicht mehr weggehen. Da kamen die Jünger zu Jesus und sagten, dass sie etwas zu essen bräuchten für all die Menschen, aber nichts hätten. Was geschah dann? Kennt ihr die Geschichte? (Ggf. weitererzählen). Alle Menschen, die dort waren, wurden nicht nur satt, sondern sie sahen auch ein großes Wunder, denn Jesus machte aus ein paar Broten und Fischen so viel Essen, dass alle satt wurden und noch ganz viel übrigblieb. Und davon wollten sie noch mehr.  
Da erklärte er den Zuhörern, dass Mose, als das Volk aus Ägypten ausgezogen war, sie in der Wüste mit Brot aus dem Himmel versorgte. Wisst ihr noch, wie man dieses Brot nannte? (Manna). Richtig, Manna war ein Brot, das Gott ihnen mitten in der Wüste schenkte, um sie zu versorgen. Man vermutet, dass es süßlich geschmeckt hat, ähnlich wie Milchbrötchen.

Jesus erklärt den Menschen, dass die Israeliten mit dem Manna aus dem Himmel versorgt wurden, aber dennoch immer wieder Hunger bekamen. Und in diese Situation sagt Jesus, dass er das wahre Brot ist, und wer zu ihm kommt, niemals wieder Hunger haben wird. Was könnte Jesus damit gemeint haben? (Er sprach nicht von unserem Körper, sondern von unserem Geist! Jesus selbst ist die geistliche Speise, die wir brauchen, und unseren geistlichen Hunger, die Suche nach dem Sinn des Lebens, kann nur Jesus stillen).  

In Matthäus 4,4 sagt Jesus, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von einem jeden Wort aus dem Mund Gottes. Jesus selbst ist dieses Brot, Johannes 6,51. Wir erinnern uns, dass am Anfang des Johannesevangeliums steht, dass Jesus das Wort Gottes ist. Das bedeutet also, dass die Bibel und das Reden des Heiligen Geistes unsere tägliche Nahrung sein soll. Dadurch wird unser Lebenshunger gestillt.  

Kreativteil: essbare Knete oder bei gutem Wetter draußen Stockbrot

https://knete-selbstgemacht.de/essbare-knete-selbermachen/essbare-knete-rezept-anleitung.htm

Alternativ gibt es auf Youtube auch tolle Rezepte für Marshmellowknete oder Rezepte mit Knete aus Erdnussbutter.

Bei schönem Wetter kann man diese Andacht mit (größeren) Kindern am Lagefeuer und mit Stockbrot machen.

(Johannes-Evangelium)

Ich bin die Tür (Johannes 10,9-10)

Wozu ist eine Tür da?

In Öffentlichen Gebäuden gibt es immer einen Notausgang. Das sind Türen, die sich von innen öffnen lassen, auch wenn alle Türen verschlossen sind. Habt ihr Notausgänge schon mal wahrgenommen? Meistens sind sie sogar besonders beschildert, mit Leuchtschildern, die man sogar im Dunkeln sehen kann. Oft nehmen wir sie kaum wahr, aber ein Notausgang kann im Ernstfall Leben retten. Was könnte so ein Ernstfall sein?

In der Bibel gibt es im Alten Testament eine Geschichte, wo eine Tür Leben rettete. Kennt ihr die Geschichte von Noah? (Lasst die Kinder diese Geschichte gemeinsam erzählen, oder ihr erzählt sie mit Bildern). Als Noah auf Gottes Anweisung hin die Arche baute, und die Tiere in die Arche gegangen waren, ging auch er mit seiner Familie durch die Tür in die rettende Arche. Die Menschen um Noah herum lachten ihn aus und verspotteten ihn, denn von Regenwolken war weit und breit nichts zu sehen. Doch Noah glaubte und vertraute Gott. Als Noah mit seiner Familie durch die Tür in die Arche gegangen war, schloss Gott selbst hinter ihnen die Tür zu. Anschließend öffnete Gott die Schleusen des Himmels und die Wasserquellen der Erde und die Flut kam. Wer durch die rettende Tür in die Arche gegangen war, blieb am Leben. Wer nicht durch diese Tür ging, wurde durch die Flut gerichtet.

So ähnlich meinte Jesus das. Diese Welt wird eines Tages gerichtet und alle Menschen, die nicht durch die rettende Tür „Jesus Christus“ gehen, werden mit ihr gerichtet werden. In Apostelgeschichte 4,12 steht, dass Jesus der Einzige ist, der uns retten kann, weil er für unsere Schuld starb. Wer Jesus annimmt, der geht durch die rettende Tür.


Mögliche weiterführende Bibelstellen: Matthäus 7,7-14; 1.Timotheus 2,5

Kreativangebot: Escape Spiel

Macht mit den Kindern ein Escape-Spiel. Wir haben für die jüngeren Kinder von Kosmos „Das Spiel Kids – Rätselspaß im Dschungel, Rätselspiel ab 5 Jahre“ gemacht. Die größeren Kinder, die schon lesen und schreiben konnten, haben je zu dritt das „Bibel Exit Game – das geheimnisvolle Fest“ von Daniel Kunz und Lisa Stegerer gemacht.

(Johannes-Evangelium)

Ich bin das Licht der Welt (Johannes 8,12)

Was hat Jesus gemeint, als er sagte, dass er das Licht der Welt ist? Jesus war schließlich keine Kerze, und auch kein Leuchtturm! Habt ihr schon mal eine Nachtwanderung gemacht? Vielleicht sogar schon mal eine ohne Taschenlampen? Wie war das?

Ich erzähle euch eine Geschichte:
Am Rande einer kleinen Stadt, umgeben von dichten Wäldern, lebte eine Gruppe abenteuerlustiger Jugendlicher. In einer Sommernacht beschlossen sie, eine Nachtwanderung zu unternehmen. Sie kannten sich im Wald ganz gut aus und wollten rüber zu einem alten verlassenen Bauernhof und dort in der Scheune übernachten. Sie packten ein paar Snacks und Getränke ein und machten sich auf den Weg in den Wald, voller Vorfreude auf das Abenteuer, das vor ihnen lag. Da sie den Weg kannten, nahmen sie keine Taschenlampen mit. Das Mondlicht würde ausreichen.

Die Nacht war dunkel, der Himmel leicht bewölkt. Nur etwas Mondlicht schimmerte durch die Wolken. Die Jugendlichen lachten und erzählten sich Gruselgeschichten, während sie tiefer in den Wald vordrangen. Je tiefer sie in den Wald hineingingen, desto geheimnisvoller und spannender erlebten sie die Atmosphäre des Waldes. Immer wieder knackte es im Dickicht oder raschelte in ihrer Nähe. Man merkte, dass der Wald lebt. Da der Wald recht dicht geworden war, drang so gut wie kein Licht mehr zu ihnen durch.

Ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein, verloren sie nach einer Weile die Orientierung und gerieten tiefer in das undurchdringliche Dickicht. Von dem Weg, den sie kannten, waren sie längst abgekommen. Als sie realisierten, dass sie den Weg verloren hatten, breitete sich allmählich Panik aus. Sie hatten sich verirrt und der Wald war groß. Die Dunkelheit verschluckte alle Hinweise auf den richtigen Weg, so dass sie nicht einmal mehr wussten, in welche Richtung sie gehen müssten.

Einer stolperte über einen Ast, der im Weg lag. Er kam ins Rutschen und man hörte nur noch ein Platschen. Er war in einen Bach gefallen. Sie zogen ihn heraus, so gut sie konnten. Doch sehr bald wurde klar, dass er dringend etwas Trockenes zum Anziehen brauchte. Er fror so sehr, dass seine Zähne laut aufeinander klapperten vor Kälte. Auf der Suche nach dem richtigen Weg zurück fingen sie an, sich gegenseitig Vorwürfe zu machen und zu streiten. Plötzlich hörte man einen Schrei. Einer war gestürzt und hatte sich am Bein verletzt, als er in einen Brombeerbusch gefallen war. Die Gruppe versuchte, die Verletzung notdürftig zu versorgen, aber die Situation wurde zunehmend ernster. Sie konnten ja nichts sehen. Sie wussten, dass sie dringend Hilfe brauchten.

Gemeinsam riefen sie um Hilfe und schlugen mit Ästen SOS gegen die Baumstämme. Inzwischen waren sie durchgefroren, besonders der, der in den Bach gefallen war, und der Verletzte weinte vor Schmerzen. Nach einigen Minuten ließen sie sich mutlos und erschöpft auf den feuchten Waldboden fallen. Sie hatten keine Ahnung, wie weit das nächste Haus entfernt war.

Doch plötzlich hörten sie in der Ferne einen Krankenwagen jaulen. Sie riefen aus Leibeskräften und nach einer Zeit, die sich wie eine Ewigkeit anfühlte, sahen sie den Schein einiger Taschenlampen durch die Dunkelheit leuchten. Sie riefen um Hilfe. Dann nahmen sie Hundegebell wahr.  Ein Rettungsteam mit Suchhunden hatte sich auf den Weg gemacht, um die Jugendlichen zu finden, nachdem die Bewohner eines einsamen Hauses in der Nähe des Waldes über seltsame Klopfgeräusche menschlichen Ursprungs im Wald berichtet hatten. Sie waren gerettet. (ENDE)

Als Jesus von sich selbst als Licht sprach, meinte er eine geistliche Dunkelheit. Die Menschen auf der Welt kannten Gott nicht. Sie beteten Götzen an oder lebten für sich selbst, einige suchten den Weg zu Gott, aber in den falschen Dingen. Das meinte Jesus mit Dunkelheit, dass sie Gott nicht erkannten. In Lukas 2,32 sagte er, dass er gekommen ist, um den Völkern Gott zu offenbaren, und wie sie zu ihm finden können. Das bedeutet es, ein Licht sein. Das Licht macht es hell, so dass man den Weg sehen kann. In Apostelgeschichte 13,47 bekommt auch Paulus den Auftrag, den Völkern ein Licht zu sein und ihnen den Weg zu Gott zu weisen. Und auch wir sind, als Kinder Gottes, das Licht der Welt (Matthäus 5,14-16).

Kreativteil: Wir basteln Leuchtbuchstaben in 3D (eher für größere Kinder)

Material:

  • Architektenpappe A3, 5 mm dick (Schaumstoffplatte / Schaumplatte), eins je Kind
  • Cuttermesser
  • Lineale
  • Acrylfarben und Pinsel
  • Lichterketten 20 LED mit Batterien, eine je Kind
  • Ggf. Buchstabenvorlagen (wir haben die Anfangsbuchstaben der Kinder genommen)
  • Bleistifte, gut angespitzt

Man kann nur gerade Linien schneiden, keine Kurven und Rundungen! Achtet bei den Vorlagen darauf.
Schneidet von der schmalen Seite der Platte unten ca. 10-12 cm. Das wird später der Boden. Legt nun die Buchstabenvorlagen auf die verbleibende Pappe, zeichnet die Ränder nach und schneidet sie sauber mit dem Cutter ab. Markiert nun unten an den Buchstaben, wo der Buchstabe in die Stütze muss, und schneidet in die Stütze entsprechende Schlitze.

Nun nehmt den Bleistift, und piekt vorsichtig Löcher in den Buchstaben, so dass die LEDs von hinten hindurch passen. Bevor ihr nun die LEDs einsetzt, malt euren Buchstaben farbig, wie ihr es mögt. Steckt den Buchstaben in den Ständer und dann kommen die LEDs von hinten in die Löcher. Ihr könnt die Kabel an der Rückseite noch mit Tesa verkleben. So hat jeder einen Leuchtbuchstaben als Erinnerung, dass wir Licht in dieser Welt sind. Wir sollen den Menschen helfen, den rettenden Weg zu Gott zu finden.  

Ist Lebenslust in uns geweckt, fängt das Leben zu funkeln und zu hüpfen an. Diese kleine Aktion macht dies bewegt und spaßig spürbar. Ein Spiel, das den JuGo in Bewegung bringt.

Die Feiernden stellen sich im großen Rund (Kreis) auf und halten sich die ganze Zeit über an den Händen. Die Aktion kennt drei Phasen:

1. Phase 

Die anleitende Person führt ein und ruft stets vorneweg

  • „jump in“ (oder auf deutsch: „spring rein“) -> alle wiederholen laut die Botschaft und springen dabei einen Schritt weit nach innen, in den Kreis hinein (also nach vorne).
  • „jump out“ (oder auf deutsch: „spring raus“) -> alle wiederholen laut die Botschaft und springen dabei einen Schritt nach hinten, aus dem Kreis heraus (also zurück).
  • „jump left“ (oder auf deutsch: „spring links“) -> alle wiederholen laut die Botschaft und springen einen Schritt weit nach links.
  • „jump right“ (oder auf deutsch: „spring rechts“) -> alle wiederholen laut die Botschaft und springen einen Schritt weit nach rechts. 

Diese Übung wird nun mehrmals mit angezogenem Tempo durchexerziert, wobei die Reihenfolge der Rufe völlig durcheinander sein sollte.

2. Phase 

Die anleitende Person erläutert, dass die Sprünge nun gerade umgekehrt zur Ruf-Botschaftstattzufinden haben. Also: Die anleitende Person ruft 

  • „jump in“ -> alle wiederholen laut die Botschaft und springen dabei aber einen Schritt weit nach hinten, aus dem Kreis heraus.
  • „jump out“ -> alle wiederholen laut die Botschaft und springen dabei aber einen Schritt nachinnen, in den Kreis hinein.
  • „jump left“ -> alle wiederholen laut die Botschaft und springen dabei aber einen Schritt weit nach rechts.
  • „jump right“ -> alle wiederholen laut die Botschaft und springen dabei aber einen Schritt weit nach links

Diese Übung wird nun mehrmals mit angezogenem Tempo durchexerziert, wobei die Reihenfolge der Rufe völlig durcheinander sein sollte.

3. Phase 

Die anleitende Person erläutert, dass die Sprünge nun zwar wieder entsprechend der Ruf-Botschaft stattfinden, dabei aber von der Gruppe die gegenteilige Botschaft gerufen wird: Also: Die anleitende Person ruft 

  • „jump in“ -> alle rufen nun die gegenteilige Botschaft „jump out“, springen dabei aber einen Schritt weit nach innen, in den Kreis hinein. 
  • „jump out“ -> alle rufen nun die gegenteilige Botschaft „jump in“, springen dabei aber einen Schritt weit nach hinten, aus dem Kreis heraus. 
  • „jump left“ -> alle rufen nun die gegenteilige Botschaft „jump right“, springen dabei aber einen Schritt weit nach links.
  • „jump right“ -> alle rufen nun die gegenteilige Botschaft „jump left“, springen dabei aber einen Schritt weit nach rechts.

Diese Übung wird nun mehrmals mit angezogenem Tempo durchexerziert, wobei die Reihenfolge der Rufe völlig durcheinander sein sollte.

 4. Reflexionsmöglichkeiten 

Diese Impulsfragen können die Aktion vertiefen sowohl für den Einzelnen als auch zu zweit oder in kleinen Gruppen:

  • Was hat überrascht bei der Aktion?
  • Warum gelingt es nur schwer, die weiteren Phasen umzusetzen?
  • Warum sind Lernprozesse oft gar nicht so einfach?
  • Wie schwer dürfte es sein, neue Verhaltensweisen, die bei mir nicht eingespielt sind und mir sogar „gegen den Strich“ gehen, zu erlernen?
  • Wie steht es um meine Sehnsucht: Wo, in welchen Lebensbereich würde ich gerne (stärker) hineinspringen? Wo, aus welcher Lebenssituation am liebsten herausspringen?

Hinweis: Ein englischsprachiger Videoclip lässt dich das Ganze auch im Bild erfassen…

Ein erlebnispädagogisches Actionspiel für zwei Teams

Zwei Teams treten in einem spannenden Wettkampf an, um mit ihren selbst gestalteten Luftballon-Fischen einen Parcours zu durchqueren. Jedes Team hat ein Indiaca-Netz, mit dem es die Fische transportiert. Der Clou: Die Teams begegnen sich auf der Strecke, und es gilt, verschiedene Hindernisse zu überwinden, wie Tische, Stühle und andere Einengungen. Jedes Team hat Luftballon-Fische in einer eigenen Farbe, und das Ziel ist es, die meisten Fische der eigenen Farbe auf die andere Seite zu bringen. Das Netz darf dabei den Boden nicht berühren. Die Teilnehmenden der Teams tragen Taucherbrillen. Es darf immer nur ein Fisch mit dem Netz transportiert werden.

Um die Herausforderung zu erhöhen, können einzelne Teammitglieder mit Wasser gefüllte Taucherbrillen tragen oder auf verschiedene Weisen eingeschränkt werden, z. B. durch Stummheit, Beinverbindungen, das Nutzen von nur einer Hand oder Bewegungseinschränkungen durch einen Stock im Rücken (durch das T-Shirt).

Die Fische werden zu Beginn hinter der Startlinie platziert, und das Team muss sie mit dem Netz aufnehmen, ohne Hände und Füße zu verwenden. Die Fische werden dann hinter der Ziellinie des anderen Teams abgelegt. Die Ziellinie des einen Teams ist gleichzeitig die Startlinie des anderen Teams.

Das Team, dass zuerst alle Fische auf die andere Seite transportiert hat, gewinnt.

Nach dem Spiel kommen beide Teams im Kreis zusammen, um die Aktion zu reflektieren. Dabei können Fragen zur Zusammenarbeit, den Herausforderungen und dem Verhalten gegenüber dem gegnerischen Team gestellt werden.

Fragen dabei können sein:

  • Wie hat die Zusammenarbeit im Team funktioniert?
  • Was ist euch leicht und was ist euch schwergefallen?
  • Wie habt ihr euch verhalten, als ihr auf das gegnerische Team getroffen seid?
  • Was könnt ihr aus dem Spiel mit in den Alltag nehmen? (Stichwort Kommunikation, Zusammenarbeit, gegenseitig Helfen)

Vorbereitung: Die Teams pusten ihre Luftballons auf und bemalen sie als Fische. Die Größe der Fische kann individuell gewählt werden. Die Anzahl der Luftballons sollten zu Beginn die gleiche Anzahl haben. Die Teams sollten während der Vorbereitung darauf achten, die Fische nicht kaputt zu machen, da dies ihre Siegchancen beeinträchtigen würde.

Alternative für warme Tage: Wasserbomben statt Luftballons verwenden.

The Passion ist eine RTL-Live-Show, welche die Passionsgeschichte darstellt. Die Premiere fand 2023 auf dem Burgplatz in Essen statt. The Passion erreichte eine Gesamt-Reichweite von 3,14 Millionen Zuschauern. 2024 kommt die Show nach Kassel und wird in den kommenden Jahren vermutlich den Kreuzweg musikalisch in ganz Deutschland beleben.

Wir haben Kreuzwege und andere erlebnisorientierte Ideen zusammengestellt die ihr für eure Arbeiten mit Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nutzen könnt.

Ein Geburtstagsfest wie in Nigeria

Die einzelnen Punkte lassen sich zu einem Gruppenabend oder Jungscharnachmittag zusammenstellen, können aber auch getrennt verwendet werden.

Die Zielgruppe ist – vor allem bei den Spielen – eher an Jungscharkindern orientiert. Ich denke aber, dass sich viele Elemente ändern und anpassen lassen und somit der Gegebenheit vor Ort und den Anforderungen an Gruppengröße, Bekanntheit der Gruppenmitglieder untereinander, Geschlecht, Alter und Bildung gerecht werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Anwenden. Ich freue mich, wenn ihr gelungene Veränderungen und Weiterentwicklungen weitergebt bzw. auch Dinge, die nicht geklappt haben, meldet.

TIPP: diese Einheit kann mit der Einheit „Kindern eine Freude machen“ kombiniert werden oder zu einem ganzen Tag gestaltet werden

Stefan Hoffmann

Ankommen und Begrüßung

Hier zwei leichte afrikanische Lieder

Murassalat

Text ist beim Video mitzulesen oder im Internet zu finden

Bino Batata

Bino batata bobongo lamotema

Jesu akopenga jo.

Nga jo jo nga juki jee. Yee yee Jesu akopenga jo – Nai natika!-

Natika ma benjo so, na landa Christo tinasuka.

Zweite Strophe:

Bino bamama bobongo lamotema, Jesu akopenga jo

(und so weiter, wie die erste Strophe)

Dritte Strophe:

Bino bilenge bobongo lamotema, Jesu akopenga jo

(und so weiter)

Vierte Strophe:

Bino bandeko bobongo lamotema, Jesu akopenga jo

(und so weiter)

Bedeutung: Alle Väter / alle Mütter / alle Tanten / alle Onkel

brauchen Jesus.

Einführung Afrika/Nigeria

Ziel bei der Einführung ist, Erfahrungen der Kinder/ Jugendlichen zu teilen evtl. in der Gruppe zu reflektieren

Material: Afrikakarte per Beamer oder Ausdruck oder aus dem Weltaltlas (A3) auf den Boden legen (im Internet suchen)

Teilnehmer fragen und zeigen lassen:

Wer war schon in Afrika? Wo?

Was war da anders als bei uns?

Wer kennt jemand aus einem afrikanischen Land? Wo kommt der her?

Kinder erzählen lassen, es können noch weitere offene Fragen

zu Afrika gefragt werden, wie

Was fällt Euch ein, wenn ihr „Afrika“ hört?

Interaktiver Spielvorschlag zur Einführung:

„Wir suchen den Afrika Blicker“

Fragen stellen (eventuell Afrika Karte dazu liegen lassen/weiter projezieren) und Punkte verteilen. Kleines Geschenk oder Privileg an Gewinner geben (darf als erster beim Fest s.u.) essen. Als Überleitung zum nächsten Programmpunkt eignet es sich die letzte Frage am Schluss zu stellen, da Nigeria das bevölkerungsreichste Land Afrikas ist.

  • Wo ist der höchste Berg in Afrika?
    Tansania, Kilimanjaro, 5895m
  • Wo ist der tiefste See in Afrika?
    Burundi, Tanganjika See, 1470m tief
  • Wie heißt die größte Wüste?
    (Trockenwüste) Sahara, 9 Mio qm
  • Wie heiß ist es dort?
    Bis zu 60° C
  • Was ist das größte afrikanische Land (Fläche)
    Algerien, 2.381.000 km²
  • Was ist das größte afrikanische Land (Bewohner)
    Nigeria, rund 220 Mio Einwohner

Weitere Fragen kann man sich überlegen wie:

Nenne 10 afrikanische Städte/ Länder

Nenne 5 afrikanische Sprachen

Dieses Spiel kann auch in Gruppen gegeneinander gespielt werden.

Vorstellung Land Nigeria

Vorstellung von Nigeria anhand der PowerPoint-Präsentation „bunt und lebensverändernd“

Nigeria ist ein Land voller Kontraste Islam und Christentum Die beiden bestimmenden Religionen in Nigeria sind das Christentum und der Islam. Und neben ethnischen Gründen, bietet Religion immer wieder Grund zu Auseinandersetzungen, teils blutiger Art.

In den Jahren 2013-2020 hat die muslimische Sekte Boko Haram stellvertretend deutlich gemacht, welche Dimensionen religiöser Fanatismus und Hass bringen kann – auf beiden Seiten.

Trotz vielen Bitten zur Mäßigung seitens Kirchenführungen schlagen auch christliche Jugendliche zurück und halten nicht nur die Wange hin.

Nigeria ist im Grund zweigeteilt: im Norden leben vornehmlich Muslime, im Süden vornehmlich Christen.

Stadt und Land

Lagos ist eine der größten Städte in Afrika – derzeit leben dort rund 15 Mio Menschen. Es ist eine pulsierende Großstadt mit Villenvierteln, Discos, Messen und bietet alles, was man mit Geld kaufen kann. Ein Leben nach westlichem Standard ist möglich.

Der Gegenpol sind ländliche Regionen, in denen es keinen Strom und kein fließend Wasser gibt. Das Leben richtet sich nach Sonnenauf- und untergang. Das Zentrum des Dorfes ist der Mangobaum, wo sich die älteren Männer treffen, um das Leben und die Politik zu besprechen.

Derzeit leben rund 50% aller Nigerianer in einer Stadt, die Landflucht steigt und somit gibt es in den Städten immer mehr arme Menschen und damit einhergehende Probleme.

Industrie und Idylle

Die größten Rohstoffe des Landes sind Erdöl- und Erdgas. Die Gewinnung, Verarbeitung und der Export dieser Produkte sind hauptsächlichen Industriezweige. Dazu kommen noch Stahl, Düngemittel und die Produktion von Textilien. Dass mit der Förderung und Verarbeitung von Rohstoffen Umweltbelastungen einhergehen, weiß sicher jeder. Und dass viele unserer Standards in Afrika keine Anwendung finden, ist ein offenes Geheimnis. Leider auch in Nigeria, vor allem im Nigerdelta wo durch Lecks in den Leitungen der Ölfirmen große Schäden entstehen.

Vgl. https://www.amnesty.org/en/latest/news/2015/03/hundreds-of-oil-spills-continue-to-blight-niger-delta/

Auf der anderen Seite gibt es Plätze wie den Yankari Nationalpark mit seinen Wildtieren oder Agbokim Wasserfälle, die natürliche und idyllische Plätze sind. Auf der Fahrt durch das Land fällt auf, wie ursprünglich viele Teile des Landes immer noch sind, denn Nigeria ist im Vergleich zu Deutschland riesig und man findet immer wieder Savannenabschnitte, die dem typischen Afrikabild von uns entsprechen und Lust machen, das Land und seine Einwohner zu entdecken.

Wer will, kann zusätzlich noch Fakten zum Land darstellen (je nach Gruppe)

Ethnien und Sprachen

Viele Infos hier: https://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/176466/nigeria  

Welche Tiere gibt es Nigeria?

Keine big five, aber Elefanten, Löwen, Schlangen, Nashörner, Affen, Gazellen

(vollständige Liste inklusive bedrohter Tierarten hier: http://www.listofcountriesoftheworld.com/ni-animals.html )

Vorstellung der Arbeit im YMCA Lafia

Anhand der oben genannten Präsentation wird die Arbeit des YMCA Lafia vorgestellt.

Zuerst zeigen, wo Lafia ist (Folie 8).

Der YMCA Lafia ist Teil des YMCA Mada Hills, der nach der bergigen Region, in der er liegt, benannt ist.

Welche Jugend- und Kinderarbeit macht der YMCA? (Folie 9)

Kinderfeste

Das ist wohl einer der Schwerpunkte und wird dann gleich noch vertiefend erläutert.

Seminare für Jugendliche

Wichtig ist dem YMCA neben geistlichen Angeboten, dass sich die Jugendlichen auch mit persönlichen und gesellschaftsrelevanten Themen auseinandersetzen, wie z.B.:

– HIV Prävention

– Drogenmissbrauch

Viele dieser Jugendthemen werden sonst in Schule oder zuhause nicht aufgegriffen, daher ist es wichtig, dass Jugendorganisationen wie der YMCA das machen.

Besuche und Einsätze in sozialen Einrichtungen

Die Mitarbeiter besuchen immer wieder das Heim für Menschen mit Behinderungen oder Waisenhäuser. Vor allem an Feiertagen gehen sie dort hin und verteilen Süßigkeiten oder Kleider an die Bewohner dieser Einrichtungen, die sonst niemanden haben, der sich um sie kümmert.

Kinderfeste (Folie 10-12)

Die Kinderfeste des YMCA Lafia haben das Ziel, Kinder und Jugendliche zum YMCA zu bringen und sie zu stärken. Bunt und lebensverändernd sollen sie sein, dass die Kinder gern hinkommen und für sich was mitnehmen. Bis zu 200 Kinder kommen. Die Feste finden in Kooperation mit anderen Kirchen statt, die alle auch einen finanziellen Beitrag zu diesen Festen leisten.

Für viele Familien sind Geburtstagsfeste nicht wichtig oder sie können es sich nicht leisten, daher feiert man das dann im YMCA zusammen.

Der YMCA legt großen Wert darauf, dass die Feste prägend und offen für alle sind. Es sollen bewusst Kinder aus allen sozialen Schichten kommen. Die Kinder sollen diese Grenzen überwinden und vor allem die, die aus den ärmeren Schichten kommen, sehen, dass sie mit den anderen zusammen sein können. Außerdem ist es den Mitarbeitern wichtig, dass Gott diese Trennung nicht macht, und sie die Kinder in diese Richtung prägen wollen.

Damit die Feste (Ostern, Weihnachten und Geburtstagsfest) nicht langweilig werden, passiert immer wieder was Neues. Pferdereiten, Hüpfburg oder Clown – immer wieder soll und muss es neue Aktionen geben. Die Kinder sollen Spaß haben und gern kommen. Gott ist ja auch nicht langweilig.

Im Anschluss an diesen Input kann das Fest losgehen:

Geburtstagsfest vorbereiten

Wir feiern ein (Geburtstags)fest und alle helfen mit, dann kann man an dem Abend/ Nachmittag zusammen essen:

Erdnüsse – eine Gruppe bereitet Erdnüsse vor

(Erdnüsse in einer Tüte kaufen und dann schälen lassen)

Ananas – eine Gruppe bereitet Ananas vor

Nachhaltigkeitsstipp:

Wer die Ananas dann vermehren möchte, kann sich hier ein Tutorial anschauen (und eventuell auch mit der Jugendgruppe/Jungschar etc.) machen und weiterpflanzen:

Man kann auch hierbei das Thema „Nachhaltigkeit“ weiter vertiefen

Kokosnuss – eine Gruppe bereitet Kokosnuss vor

Video wie Kokosnuss geöffnet wird und Kokosmilch gemacht werden kann

Nachhaltigkeitsstipp:

Aus den Kokosnuss Schalen können dann Kokosstelzen gemacht werden: Loch in die Kokosnuss Schale bohren und einfach eine Schnur durchziehen.

Kuchen backen

Wer möchte kann mit den Kindern/Jugendlichen einen Kuchen backen – um ihn nigerianisch zu machen, muss er süß und extrem bunt verziert sein!

Hier sind Rezepte für Bananenkuchen:

https://www.chefkoch.de/rs/s0/bananen+pie/Rezepte.html

und so könnte es in Afrika aussehen – mit viel Creme und Zucker:

https://www.heimgourmet.com/rezept-56023-regenbogen-torte.htm

Spiele – Ideen – Vorschläge

Wassertransport

In Nigeria ist es Aufgabe der Kinder Wasser zu holen (auf dem Land), vor allem die Aufgabe von Mädchen. Jetzt kann man verschiedene Wettspiele sich überlegen:

– Wasser auf Löffeln transportieren

– Auf dem Kopf Wasser transportieren

– Als Staffellauf oder Einzelpersonen

Alle möglichen Spiele ums Jagen In Nigeria wird auf dem Land noch gejagt (wenn es auch

immer weniger Tiere gibt)

Löwenjagd

Dauer: bis man die Lust verliert

Gruppe: ab 10 Material: 2 Bälle (Größe kann auch variiert werden)

Spielablauf

Die Löwen stellen sich im Kreis auf. In der Mitte des Kreises steht der Jäger. Der König/die Königin der Löwen bekommt einen Ball, der Jäger hat den anderen. Der Ball darf jeweils nur an den nächsten Löwen weitergegeben werden, entweder rechts oder links – er darf nicht geworfen werden! Nach dem Startsignal versucht der Jäger nun den Löwen zu treffen, der den Ball hat. Wenn er ihn getroffen hat, werden die Rollen getauscht.

Basteln

Mit den Kindern eine Karte basteln eine – Freudekarte

Art der Karte:

Bilder/Collagen/Druck/afrikanische Stoffe aufkleben

Themen:

Ich freue mich weil…

Ich freue mich, dass…

Diese Karte können die Kinder behalten als Erinnerung an den Abend oder an einen Freund verschenken …

(Können eventuell auch beim Gruppenabend vor dem Nigeriaabend gebastelt werden und die Kinder/ Jugendlichen laden damit jemand zum Fest ein)

Andacht

Einstiegsfrage: Warum feiern wir Feste?

Die Kinder werden viele Antworten geben: Geschenke, Spaß, Freude etc.

Man merkt, wir alle kennen viele Feste und feiern und ich denke, dass wir alle es klasse finden, wenn man feiert. Menschen kommen zusammen, trinken, essen, reden und/ oder spielen miteinander. Feste und Feiern haben oft einen konkreten Anlass: Man freut sich, dass der Winter aufhört, eine Familie zeigt ihre Dankbarkeit für das neue Haus, oder da freut sich ein Ehepaar über ein gesundes Baby. Es gibt genug Anlässe im Leben, zu feiern.

Und toll ist, wenn man nicht alleine feiert. Wir Menschen wollen mit anderen zusammen feiern. Jeder, bei dem schon Mal Freunde eine Einladung zu einem Fest abgesagt haben, weiß wie blöd man sich fühlt, wenn der eine gute Freund oder womöglich mehrere nicht kommen können (oder wollen).

Wir wollen nicht allein feiern. Das macht uns keinen Spaß. Genauso wie wir es bei den Kinderfesten vom YMCA Lafia gehört haben: da kommen viele zusammen, um gemeinsam Geburtstag, Ostern oder Weihnachten zu feiern – ein richtiges Kinderfest!

Und ich finde das Tolle an Festen, egal aus welchem Anlass, dass sie uns daran erinnern, dass unser Gott ein lebensbejahender Gott ist. Gott will Spaß im Leben schenken, kein Spielverderber sein. Er will, dass sich die Menschen freuen und zwar richtig, wie es hier in einem Bibelvers steht:

„Ihr sollt euch vor dem Herrn, eurem Gott, sieben Tage freuen“ (3. Mose 23,40)

Sieben Tage Party, da würde uns allen wohl die Luft ausgehen …

Ganz oft findet man es in der Bibel, dass wir uns von ganzem Herzen freuen sollen. Wir sollen und dürfen uns freuen über das, was Gott Gutes in unserem Leben oder im Leben eines anderen Menschen getan hat! Also freuen und zwar so richtig freuen!

Trotzdem ist es auch mit den besten und allerfettesten Feiern so wie mit den Ferien oder mit anderen schönen Erlebnissen – die sind irgendwann vorbei und vergessen und die Schule oder der Alltag hat uns wieder. Und da hab ich eine Bibelstelle gefunden, die mir gefällt in Johannes 16,22:

„Auch ihr seid jetzt traurig, aber ich werde euch wiedersehen. Dann wird euer Herz voller Freude sein, die euch niemand wegnehmen kann.“

Die Jünger waren traurig, dass Jesus ihnen gesagt hat, dass er „ein paar Tage weggeht“ – ohne, dass sie es wussten hat er von Ostern und seiner Auferstehung gesprochen. Und dann hat er den obigen Vers gesagt: ich komme zurück und dann werden wir uns wiedersehen und ihr werdet euch freuen. Die Freude an Gott, an den Begegnungen mit Jesus in meinem Leben kann mir niemand nehmen. Sie sind unabhängig von „menschlichen Anlässen“, wie wir sie oben gehört haben. Das ist eine Freude, die man uns nicht klauen kann, die nicht aufhört.

Cool also, dass wir heute Abend hier zusammen feiern können, zusammen Spaß haben und dass morgen, wenn wir nicht mehr zusammen, wir nicht traurig sein müssen, denn wenn wir Gott sehen, oder Jesus begegnen oder Jesus in uns ist, können wir uns an ihm und mit ihm freuen!

World wide games Aufgabe Nigeria – die challenge des EJW-Weltdienst in Nigeria

Diese Aufgabe wurde im Rahmen der world wide games für Jungenschaften in 2020 und 2021 gemacht. Sie kann aber auch super für eine Jugendkreis Challenge genommen werden – wichtig ist, dass die Gruppen, die gegeneinander spielen, Internet Zugang haben. Die Spielphase dauert rund 60 Minuten, man kann aber auch ggf. eine Andacht zum Thema einbauen. Viel Spaß!

Bewertung: je Aufgabe können 5-10 Punkte vergeben werden.

Ablauf:

Begrüßung

alle MitspielerInnen werden in Gruppen aufgeteilt – 3-5 TN je Gruppe.

Jede Gruppe bekommt das Aufgabenblatt

Nach Ende des Spiels treffen sich alles wieder im Gruppenraum und berichten von ihrer Changemaker aktion – Bilder werden angeschaut.

Ggf. dann eine Andacht machen zum Thema – https://www.ejw-weltdienst.de/changemaker/

Lösung Aufgabe 1: Nasarawa State – home of solid minerals

AUFGABENBLATT

Welcome to Nigeria! Der YMCA (CVJM) dort ist mit vielen verschiedenen Programmen aktiv in der Jugendarbeit: er betreut Schulen; Ausbildungsstätten, Camps und wöchentliche Jugendarbeitsprogramme. Hier gibt es einige Infos dazu:

https://www.ejw-weltdienst.de/laender-und-projekte/nigeria/

Schaut Euch folgendes Video an. Araku, einer der Jugendreferenten des YMCA Nigeria erzählt euch von seiner Arbeit:

Eure Aufgabe Nummer 1

Such raus, in welchem Staat Nigerias Araku arbeitet und nennt das Motto von dem Staat in dem der YMCA von Araku ist – recherchiert dazu im Internet – im Film wird es nicht gesagt.

Das habt ihr gut gemacht – nachdem ihr nun wisst, wo und wie Araku arbeitet, habt ihr eine kreative Aufgabe:

Eure Aufgabe Nummer 2

Araku nennt in dem Film einen Bibelvers, warum die CVJMer diese Arbeit machen und was die Haltung von Jesus dazu ist.

Eure Aufgabe ist: macht zu dieser Bibelstelle eine Kurz-Andacht in der ihr auch das Video miteinbezieht. Ob die Andacht für Kinder/ Jugendliche oder Erwachsene ist, dürft ihr euch raussuchen. Dreht die Andacht als ein Video/ Insta post. Ihr könnt euch dazu verkleiden/ schminken etc. eben wie für ein Fest, das Araku feiert …

Ihr seid super, jetzt geht es zur letzten Aufgabe!

Eure Aufgabe Nummer 3 Aktionsaufgabe:

Das ganze Video wird im Rahmen der Changemaker Aktion des EJW-Weltdienstes vorgestellt. Hier sind die Infos zur Mitmachaktion:

https://www.ejw-weltdienst.de/changemaker/

Ihr seid nun changemaker – Weltveränderer – Jungs und Mädels, die die Welt besser machen. Und zwar da, wo ihr wohnt. Deshalb kommt das Beste zum Schluss – ihr dürft wie Araku anderen heute eine Freude machen.

Eure Aufgabe ist: sucht Euch jemanden in eurem Dorf/ Stadt aus, dem es gerade nicht so gut geht, der krank ist oder die sich gerade einsam fühlt. Egal ob Deutsche, Zugezogene, Flüchtlinge:

Ihr sollt zu diesen Menschen gehen, ihnen eine Kerze oder eine verpackte Schokolade bringen oder gestaltet eine Karte für sie.

Macht ein Foto von dem, was ihr schenkt und euch vor dem Haus und klingelt dann, stellt Euch kurz vor: „wir sind vom CVJM/ Kirche/ etc. und wollen Ihnen einfach ein gutes neues Jahr wünschen“ und überreicht euer kleines Geschenk, verabschiedet euch – fertig ist die Aufgabe.

Ach ja – und das könnt ihr wie Araku übrigens auch regelmäßig machen!

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