Helft den Jugendlichen, sich nicht nur an das Festival zu erinnern, sondern es konkret in ihren Alltag zu übertragen.
Ihr stellt euren Teenkreis-Abend aus den Bausteinen zusammen (ein Abend ca. 90 Minuten oder als Serie über mehrere Wochen).
👉 Macht deutlich: „Das Festival war kein Abschluss – sondern ein Startpunkt.“
So könnt ihr den Abend beginnen: „Wir machen heute keinen Rückblick – wir starten das, was Gott bei uns angefangen hat.“
1. Core-Baustein (für den Einstieg – unbedingt durchführen)
🚀 72h‑Startschuss – „Bei uns im Ort“
Dauer: 25–30 Minuten
So fangt ihr an:
Erwarte sein Wirken. Sei selbst ein Zeichen. Vertraue seinen Worten. Wir glauben fest: Jesus handelte in Baunatal, auf dem Festival. Und jetzt bei dir zu Hause. Der Himmel will die Erde berühren. Dich berühren – mit Jesus, der auferstanden ist und lebt! Heaven meets Earth.
👉 Wichtig für euch: Helft, dass es konkret bleibt (kein „ich will mehr beten“, sondern „ich bete jeden Abend 5 Minuten“ (kein „ich möchte ein FSJ machen“, sondern „ich bewerbe mich morgen bei z.B. Team-EC“).
2. Spirit-Bausteine (pro Abend 1–2 auswählen)
🕯️ Speci-Time – „Festival weiterleben lassen“
Dauer: 15–20 Minuten
Anleitung für euch:
Raum lassen für:
🌿 ZEITRAUM zuhause (monatlich optional)
Richtet im Raum verschiedene Bereiche ein:
Erklärung für die Gruppe: „Ihr entscheidet selbst, wo ihr gerade hingehen wollt.“
🎧 Festival-Playlist & Worship Restart
Dauer: ca. 15 Minuten
Umsetzung:
🎙️ „Unmöglich persönlich“ Podcast
Dauer: 20–30 Minuten
Umsetzung:
3. Community & Beziehung stärken
💌 Danke- & Ermutigungs‑Welle
Dauer: 10 Minuten
Anleitung:
Optional:
Direkt per WhatsApp verschicken lassen.
🌍 LV‑Connect – „Wir sind Teil von etwas Größerem“
Dauer: 10 Minuten
Umsetzung:
4. Kreativ & mutig werden
🎶 Mini‑Stage zuhause
Dauer: 20–30 Minuten
Ablauf:
Klare Regel:
👉 Tipp für euch: Ermutigt aktiv auch ruhigere Jugendliche.
5. Nachhaltigkeit & Wirkung sichern
📖 Festival‑Erntebuch
Dauer: 10–15 Minuten
Umsetzung: Alle schreiben:
Als Leitung: analog sammeln (Heft/Plakat) oder digital festhalten
🔗 LinkTree‑Mission: 1 Klick – 1 Schritt
Dauer: 5–10 Minuten
Anleitung:
6. Fertiger Beispiel-Ablauf (90 Minuten)
🔥 Afterglow-Abend
🗓️ Alternative: 4‑Wochen‑Serie
Woche 1: 72h‑Start + Worship
Woche 2: Speci-Time + ZEITRAUM
Woche 3: Mini‑Stage + Podcast
Woche 4: Erntebuch + Abschluss/Sendung
Erleben wir spannendes, veränderndes, aufregendes steht für den einen die Zeit still, für den anderen rennt sie davon. Ein Blick auf die Uhr und wir staunen – so spät schon? Was, erst so wenig Zeit vergangen? Auch auf Lagern und Freizeiten rast die Zeit davon und für Heimweh-Kranke schleicht sie.
Sich selbst sortieren, Verantwortung fürs eigene Zeitmanagement übernehmen – fällt vielleicht leichter, wenn man das mit Blicken auf eine selbst hergestellte Uhr lernen kann.
Ein paar Ideen, wie man aus Keilrahmen eine eigene, individuell gestaltete, fröhlich-bunte Uhr basteln kann, darum geht es in diesem Ideen-Pool.
Es braucht einiges an Material, das aber bei vielen online-Bastel-Shops (wie opitec oder ALS-Verlag) erhältlich ist und vielleicht auch bei eurem Kreativ-Laden in eurer Stadt. Bei den online-Bastel-Shops werden oft auch Anleitungen mitgeschickt, was beim Installieren des Uhrwerks zu beachten ist und wie es überhaupt funktioniert.
Für diese Technik könnt ihr die fertigen Netz-Keilrahmen oder Quadratlogo-Keilrahmen kaufen. Diese sind mit einem Netzt bespannt, das kleine Quadrate auf dem Keilrahmen bildet. Diese werden einfach bunt angemalt. Diese Technik eignet sich auch gut für nicht so geübte Maler.Ihr sucht euch für eure Leinwand 3-4 Farben aus, z.B. rot, schwarz und weiß oder zusätzlich noch eine Farbe, die sich schön mit (in diesem Fall rot) mischen lässt, z.B. gelb oder blau. Schlecht eignet sich in diesem Fall grün, denn das gibt gemischt einfach ein unschönes braun. Jetzt werden auf einer Palette oder einem Teller die Farben einzeln als Kleckse aufgebracht und schon geht es los. Mit einem flachen Pinsel mischt ihr die Farben und malt ein Kästchen inklusive Netz-Rahmen an. Dann ein leicht anderes Mischverhältnis und das nächste Kästchen folgt und so weiter. Am Ende gibt es ein Bild mit lauter Quadraten in unterschidlichen rot-Tönen. Etwas geübtere Kinder können auch in der Mitte eine Art Kreis in dem einen Farbton, z.B. gelb-rot-Töne gestalten und drumherum die Kästchen z.B. in grün-Tönen. So entsteht das gewohntere Bild einer runden Uhr.
Bei dieser Technik könnt ihr ganz kreativ oder ganz ordentlich arbeiten. Zunächst klebt ihr mit (schmalem) Malerkrepp Linien auf ihren Keilrahmen. Das können ganz ordentlich Quadrate oder Rechtecke ergeben oder es wird schräg und schief geklebt und so entstehen krumme, größere und kleinere Vierecke. Oder ihr klebt nur längs oder quer, so dass sich Längs- oder Querstreifen ergeben. Die so entstandenen Vierecke werden jetzt mit Acrylfarbe bunt gemacht. Jedes Eck kann in einer anderen Farbe gefärbt werden oder alle immer mit der gleichen Farbe oder man nimmt einen Grundton und mischt diesen nur mit schwarz oder weiß oder einem anderen Grundton. Die Vierecke können mit einem Pinsel bemalt werden, dazu eignet sich ein flacher Pinsel oder mit einer kleinen Malerrolle (dann benötigt ihr auch ein Gitter zum Abrollen) oder man tupft die Farbe mit einem Schwamm auf den Keilrahmen. Nach dem Trocknen zieht ihr vorsichtig den Malerkrepp von der Leinwand. Fertig ist der bunte Untergrund für eure Uhr.
Für die Keilrahmen eignet sich auch gut die Serviettentechnik. Etwas zeitaufwendiger, aber sicher schön, ist es, wenn ihr den Keilrahmen vor dem Aufbringen der Servietten mit einer Farbe grundiert. Dazu ist es wichtig, dass sich das Kind vorher das Motiv seiner Serviette ausgesucht hat. Dann grundiert ihr den Keilrahmen mit einer dazu passenden Acrylfarbe. Die Farbe könnt ihr mit einem breiten, flachen Pinsel, einer Malerrolle (an das Abroll-Gitter denken) oder einem Schwamm aufbringen. Während die Farbe trocknet bereitet ihr die Serviette vor. Ihr schneidet das Motiv aus und zieht die oberste Lage der Serviette ab. Ist die Grundierung getrocknet, legt ihr die oberste Schicht des Serviettenmotivs auf den Keilrahmen und klebt es vorsichtig mit dem Art-Potch Leim fest. Dabei müsst ihr sehr vorsichtig sein, da die Serviette leicht reißt. Es eignet sich ein weicher Pinsel dafür, den ihr eher tupft, als streicht oder ihr macht es vorsichtig mit euren Fingerspitzen. Achtet darauf, dass das ganze Serviettenmotiv gleichmäßig mit dem Art-Potch Leim bestrichen ist.
Auch einer sehr einfache und wirkungsvoll bunte Technik funktioniert mit (wasserLÖSLICHEN) Filzstiften. Dazu bemalt ihr einfach mit den Filzstiften den ganzen Keilrahmen inklusive Rand mit bunten Flecken. Ein bunter Fleck neben dem anderen. Wer möchte, kann auch hier bei bestimmten Farbtönen bleiben, z.B. alles in blau- und lila-Tönen oder sich an einem einfachen leicht abstrakten Motiv versuchen, z.B. einer Blumenwiese oder einem Sonnen-Aufgang,… Ist der ganze Keilrahmen voller bunter Filzstift-Flecken, nehmt ihr einen Pinsel, taucht ihn in Wasser und betupft die Übergänge zwischen den Farben mit Wasser. Die Farben fließen so ineinander und an den Übergängen entstehen Mischungen. Ist die Vorderseite des Keilrahmen getrocknet, könnt ihr auch die Übergänge an den Rändern mit Wasser betupfen.
Jetzt habt ihr eine wunderschöne, selbst-gestaltete Grundlage für eure Uhr. Wollt ihr noch Ziffern anbringen? Dafür gibt es Ziffern-Aufkleber oder ihr nehmt wasserfeste eddings. Am einfachsten ist es, wenn ihr einfach in die Mitte der Seiten eine 3, 6, 9 und 12 anbringt oder ihr malt mit dem Zirkel einen Kreis auf und bringt dort die anderen Ziffern an. Das ist aber ziemlich kniffelig, damit es dann mit der Uhrzeit auch stimmt.
Beim Anbringen des Uhrwerks lasst ihr euch von einem Mitarbeitenden helfen. Dazu müsst ihr mit dem Zirkel oder einem Lineal den Mittelpunkt eurer Leinwand ermitteln und ein Loch für das Uhrwerk hineinschneiden. Beim Anbringen der Zeiger ist es wichtig, alle beiden oder alle drei Zeiger genau auf 12 Uhr einzustellen. Dabei nehmt ihr zuerst den Stunden-, dann den Minuten- und zum Schluss den Sekundenzeiger. Wichtig ist auch, dass ihr den Abstandhalter nicht vergesst, die Zeiger nicht verbogen sind und sich am vorwärtsgehen gegenseitig hindern und dass ihr die Zeiger nur mit dem Rädchen am Uhrwerk bewegt, dann verbiegene sie sich nicht.
Viel Spaß mit eurer eigenen Uhr!
In die Rolle einer biblischen Person schlüpfen und sich zu erkennen geben.
überarbeiteter Bibeltext, Zettel mit den Namen plus Zusatzinformation von Personen aus der Erzählung
Diese Methode eignet sich für Texte, in denen viele Personen vorkommen. Jedes Kind erhält einen Zettel mit dem Namen einer Person aus der Geschichte und einer interessanten Information,
beispielsweise Wohnort, Beruf oder in welcher Beziehung sie zu anderen Personen steht. Auch eine spezielle Hand- oder Körperbewegung kann aufgeschrieben werden. Die Erzählerin / der Erzähler begrüßt alle und nennt die Namen der Personen. Die Kinder melden sich, wenn der Name „ihrer“ Person genannt wird, lesen den Text auf ihrem Zettel aber noch nicht vor. Dann setzen sich alle hin und die Geschichte beginnt. Sobald ein Kind den Namen „seiner“ Person hört, steht es auf und liest den Text auf seinem Zettel vor, z. B. „Ich bin Petrus, ein Freund von Jesus.“ Da beim Erzählen laufend einzelne Personen oder Personengruppen mit Namen benannt werden, sind die Kinder aktiv eingebunden, stehen auf, stellen sich vor und setzen sich wieder. Am Schluss können die Protagonistinnen und Protagonisten nach ihrem Befinden oder ihrer Meinung befragt werden. Sie antworten in der Rolle.
Beispiel zu Johannes 2,1-12: Bei einer Hochzeit gibt es viele Gäste, die sich untereinander oft nicht kennen. Diese Hochzeit feiern Braut und Bräutigam mit verschiedenen Gästen, mit Jesus, seiner Mutter, seinen Brüdern und einigen Jüngerinnen/Jüngern. Auch der leitende Koch und einige andere Bedienstete sind dabei. Braut und Bräutigam erhalten zwei besondere Stühle. Dann folgt die frei erzählte Geschichte. Am Schluss werden einzelne Personen befragt, wie sie die Hochzeit erlebt haben.
Die Kinder können eine andere Rolle einnehmen. Sie können sich mit einer biblischen Person oder Gruppe identifizieren und über deren Befinden nachdenken.
•• 2. Mose 12,31-42: Der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten / 1. Könige 18,16-39: Elija ruft das Volk auf den Berg Karmel / Matthäus 21,1-11: Jesus zieht in Jerusalem ein / Johannes 2,1-12:
Die Hochzeit in Kana
Mit dieser Themensammlungen wollen wir zur Arbeit mit der Jahreslosung 2026 anregen.
In der Bibel ist dieser Satz fast ganz am Ende der zu finden; er steht im vorletzten Kapitel. Der Satz verweist auf die Zeit, in der die letzten Tage anbrechen, bevor Gott selbst wiederkommen wird. Ein Satz, der in der vorletzten Zeit gesprochen sein wird. Aus dem Vorletzten wird auf das Letzte geblickt, bevor alles neu werden wird. Die Offenbarung des Johannes verlegt auch das Vorletzte in die Zukunft. Dann wird das Reich Gottes endgültig Realität werden und: Gott wird etwas kategorial anderes hervorbringen. Es geht nicht um Reparatur oder Wiederaufbereitung, ein Verbessern dessen, was nicht gut ist. Nein, Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!
Es wird kategorial anders sein – ganz neu, alles neu. Ein Neustart.
Wie wäre es, die Jahreslosung tatsächlich mal das ganze Jahr mitlaufen zu lassen und sich für 2026 mal vorzunehmen, ganz neu anzusetzen? – Wir möchten dazu anregen. Und wir haben auch vor, diese Themensammlung über das Jahr imer wieder anzureichern mit neuen Ideen und Impulsen. Und wir freuen uns darauf, wenn wir uns auch etwas zurückspielt. Wenn ihr selbst Ideen und Entwürfe habt, um die Jahreslosung im Lauf des (Kirchen-)Jahres zum Thema zu machen. Schickt uns gerne eine Nachricht an die Redaktion und wir nehmen das auf. Musikalisch kann euch die Jahreslosung übrigens mit diesem Lied begleiten (kostenlose Noten dazu findest du hier).
Startet doch mit einem Gottesdienst oder einer Andacht zur Jahreslosung neu ins neue Jahr. Wenn ihr euch mit der Jahreslosung und deren Kontext im Buch der Offenbarung intensiver beschäftigen möchtet, dann schaut euch doch mal diese kurze Exegese an. Sie ist eine verkürzte Version der Exegese aus dem Buch zur Jahreslosung “Alles neu” (erschienen bei Praxisverlag buch&musik und dort auch bestellbar). Das Buch sei an dieser Stelle wärmstens ans Herz gelegt. Denn dort finden sich viele Praxisideen mit Blick auf die Jahreslosung 2026. Eine Leseprobe mit einem feinen Entwurf aus und für den Bereich “Kirche mit Kindern” und einem Baustein mit einer Idee für einen “Makeover” findet ihr hier.
Erneuerung der Beziehung zu Gott und Vergebung empfangen wir im Heiligen Abendmahl. Im ersten Korintherbrief (Kapitel 11 Vers 26f.) lesen wir: „Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt“. Und so ist Abendmahl immer wieder ein Neuanfang – Gott macht alles neu, wenn wir es feiern – bis er kommt. Dann wird alles neu werden. Aber bis dahin ist das Abendmahl ein Geschenk Gottes das in Beziehung zu Gott setzt und eine Einladung in unserem mitunter gebrochenen Leben neu anzufangen – mit Gott. Ein jugendgemäße Form findet sich in dem Baustein “mysterion”. Er enthält alle Materialien Abendmahl zu feiern.
Das Feiern des Abendmahles ist an keine bestimmte Zeit geknüpft. Jedoch feiern Christinnen und Christen Abendmahl an Karfreitag und Ostern. Und es sind diese beiden eng miteinander verbundenen Tage, die uns Jahr für Jahr vor Augen führen, dass Gott alles neu macht, aus dem Tod ins Leben führt. Auferstehung, neues Leben ist möglich, täglich, immer wieder neu. Symbolisiert wird das beispielsweise mit dem Samenkorn, das in die Erde fällt. Leblos und verborgen liegt es da – und doch treibt aus ihm neues Leben. Ein grüner Sprößling treibt aus – Leben keimt aus. Dazu haben wir eine Predigt für einen Jugendgottesdienst zum Bild des Weizenkorns von unserem neuen Redaktionsmitglied Katharina Trostel eingestellt. Das Osterfest ist seit den ersten Jahren des Christentums eng mit der Taufe verbunden. Und so erinnern Christinnen und Christen sich besonders an Ostern an ihre Taufe mit dem Gedanken: Das Neue ist mit und in mir, obwohl ich die gleiche Person bleibe. Und doch bin ich bin voll mit hineingenommen in das Neue. Dazu erinnern wir an unsere Themensammlung zu Ostern, die wir 2025 veröffentlicht haben. Dort ist auch verschiedene Anregungen wie man mit Jugendlichen eine Osternacht gestalten kann. Und speziell für Karsamstag hat unser Redaktionsmitglied Stefanie Weinmann eine Andacht mit Titel “Unterwegs zum Neuen” geschrieben.
Auch im Frühjahr und Sommer lässt sich mit der Jahreslosung “Siehe, ich mache alles neu” gut arbeiten. Die aufblühende Natur bietet genug Anlässe und Bilder dazu. Die Sommerferien markieren immer wieder für Menschen Umbruchssituationen. Manchmal wird mit dem Umzug an einen neuen Studien- oder Arbeitsort alles neu. Dies könnte Anlass geben. Menschen für das Neue, das kommt zu segnen, sie z.B. in einem Gottesdienst auszusenden.
Über die Schöpfung und ihre Erhaltung nachzudenken, geht zu jeder Zeit. Oft ist aber auch die Erntezeit im Sommer und Erntedank ein guter Anlass. Lasst euch von unserem Redaktionsmitglied Stefanie Weinmann mit ihrer Einheit “Die Zukunft der Erde – Upcycling oder Neuschöpfung” zum Nachdenken anregen.
Und auch der Herbst, der die Vergänglichkeit des Lebens vor Augen führt bietet Anlass, über den Tod hinaus zu denken und mit der Verheißung Gottes “Siehe, ich mache alles neu!” Hoffnung zu verknüpfen. Eine Hoffnung, die über den Tod hinaus reicht. Dazu lest den Beitrag “Die Ewigkeit ist mein Zuhause” von Redaktionsmitglied Stefanie Weinmann.
Und schließlich bricht mit dem Übergang in den Advent auch mit dem neuen Kirchenjahr wieder und wieder etwas Neues an. Advent – die Wartezeit bis zur Ankunft Gottes, der mit seiner Menschwerdung ein deutliches Zeichen setzt mit den Menschen neu zu beginnen. Und obwohl diese Festtage am Ende des Kalenderjahres alle Jahre wiederkehren sind sie es wert sich genau daran zu erinnern, warum Gott Mensch geworden ist. Die Anregungen des SWD-EC “Weihnachten neu erleben“, bietet dafür eine ganze Reihe von Anregungen. Und gestartet werden kann damit schon am ersten Advent.
Zum Jahresende kann gehört oft auch ein persönlicher Jahresrückblick. Zu diesem wird in der Andacht von Stefanie Weinmann angeregt. Die Idee kann aber auch als Element in einem Jugendgottesdienst aufgenommen werden.
Und so schließt sich der Jahreskreis.
Und es kann immer wieder neu werden, im Kleinen wie im Großen – bis dann am Ende alles neu wird!
Das ganze Jahr über werden Neuinterpretationen alter Choräle erscheinen. In den Choral Sessions 2 von Weida und Mohns sind schon 6 neue arrangierte Choräle erschienen. Hier haben wir sie für euch redaktionell zusammengestellt. Auf der Seite von Weida und Mohns sind mit den ersten Choral Sessions und weiteren Projekten schon einige Songs und Begleitmaterialien erschienen. Zu jedem Song gibt es Noten, ein Musikvideo aus der Jugendarbeit, ein Video zum Song mit Einführungen in den Song und das Thema, Ideen für die Nutzung im Gottesdienst / Jugendstunde / Schulunterricht.
Und wenn ihr die Jahreslosung zum Anlass nehmt, einfach mal etwas zu Entrümpeln und Neues anzugehen, dann ist der Artikel von unserem Redaktionsmitglied Christiane Lehmann über Exnovation für Jugendgottesdienst-Teams genau das Richtige.
Wir von der Redaktion jugonet wünschen euch auf jeden Fall ein gutes Jahr 2026 mit vielen neuen Entdeckungen und neuen Aufbrüchen.
Stefanie Weinmann, Christiane Lehmann und Matthias Rumm
Gott spricht: »Siehe, ich mache alles neu.« Und mit dieser Jahreslosung für 2026 wird deutlich: Gott ist ein Gott der Veränderung. Sein Wirken bewegt und erneuert. Genauso ist auch unser eigenes Leben ständig im Wandel. Doch Neues entsteht nicht im luftleeren Raum. Oft braucht es dafür die Freiheit, Altes loszulassen, anzupassen oder auch bewusst zu beenden.
Genau hier setzt Exnovation an. Während Innovation nach vorne denkt und Neues entwickelt, richtet sich Exnovation darauf, Überholtes oder Eingeschlafenes gezielt abzubauen. Mit dem Ziel, Freiraum für Neues zu schaffen. Die Arbeitsstelle MIDI stellt unter www.exmove.de hilfreiches Material dazu bereit, das viele Methoden, Beispiele und Reflexionshilfen übersichtlich sammelt.
Für Jugendgottesdienst-Teams können besonders folgende Methoden hilfreich sein, um mutig und miteinander Schritte der Veränderung zu gehen:
1. Müllbeseitigung: Was blockiert uns eigentlich?
Mit dieser Methode könnt ihr als Team überlegen, welche Traditionen und Gewohnheiten im Jugendgottesdienst oder im Team nicht mehr hilfreich sind. Der Schwerpunkt liegt darauf, hinderliche Elemente sichtbar zu machen. So wie beim Ausmisten, um wieder Platz zum Gestalten zu haben.
2. Warum noch?: Sinn und Ziel neu prüfen
Diese Methode hilft, indem sie euch an das ursprüngliche Ziel von eurem Jugendgottesdienst und seiner konkreten Gestaltung erinnert. So könnt ihr ehrlich prüfen: Erfüllt das heute noch seinen Zweck? Oder hat sich die Situation verändert? So entsteht Klarheit, was aktualisiert, angepasst oder beendet werden sollte.
3. Stop-Light-Tool: Was darf bleiben, was muss gehen?
Dieses Tool ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Bewertungsinstrument: Rot steht für „loslassen“, Gelb für „überdenken und anpassen“, Grün für „behalten und stärken“. Dadurch wird sichtbar, wie ihr als Team bestimmte Bereiche rund um euren Jugendgottesdienst einschätzt – und es entsteht eine gemeinsame Entscheidungsbasis.
4. Anerkennung von Widerständen: Gefühle ernst nehmen
Veränderungen lösen oft Unsicherheit oder Ablehnung aus – und das ist normal. Diese Methode lädt euch als Teams dazu ein, Widerstände nicht als Problem, sondern als wichtige Hinweise zu verstehen. Indem ihr offen darüber sprecht, welche Sorgen oder inneren Widerstände im Raum stehen, entsteht Vertrauen. So kann das Team gemeinsam Wege finden, Ängste zu benennen und konstruktiv mit ihnen umzugehen.
5. Sabbat – heilige Unterbrechung: Pause als geistliche Praxis
Diese Methode lädt dazu ein, innezuhalten, bevor Entscheidungen getroffen oder Veränderungen umgesetzt werden. Eine bewusste Pause – sei es ein spiritueller Impuls oder eine zeitliche Unterbrechung – hilft Teams, Abstand zu gewinnen. Diese heilige Unterbrechung verschiebt aber keine Entscheidungen, sondern öffnet Raum für Klarheit, neue Perspektiven und geistliches Hören.
5. Danke und Tschüss: wenn der Abschied wirklich gekommen ist
Manches hat lange gedient, war wertvoll und hat Menschen geprägt. Wenn etwas zu Ende geht, sollte das gewürdigt werden. Diese Methode verbindet das bewusste „Dankeschön“ für Vergangenes mit einem kleinen Ritual oder einer Feier des Abschieds. Dadurch wird deutlich: Wir lassen nicht achtlos los, sondern verabschieden uns dankbar – und schaffen einen guten Übergang zu Neuem.
Ausführliche Beschreibungen dieser und vieler weiterer Methoden sowie passende Bibeltexte und Impulse findet ihr unter www.exmove.de. Viel Segen beim mutigen Aufbrechen und beim Gestalten von euren Jugendgottesdiensten!
Die Bible Map App verstehen wir eher als ein Ergänzung zu einer anderen Methode.
Die Bibel wird lebendig, wenn man das Land der Bibel sieht und erkennt, wie viele Artefakte wir heute haben, die die biblische Geschichte belegen.
Die Bible Maps App ist eine interaktive Anwendung, die dir hilft, die Welt der Bibel besser zu verstehen. Sie verbindet biblische Texte mit echten geografischen Orten und zeigt dir, wo bestimmte Ereignisse in der Bibel stattgefunden haben. So wird die Bibel anschaulicher, greifbarer und lebendiger.
Was die App kann:
Warum ist die App hilfreich?
Weil sie zeigt, dass die Bibel kein Märchenbuch ist, sondern auf echten Orten, Zeiten und Menschen basiert. Wer die geografischen Zusammenhänge versteht, erkennt vieles im Bibeltext klarer und bekommt ein besseres Gesamtbild.
Eine von vielen Methoden im Bibl‑o‑mat, die Lust machen, Bibel neu zu entdecken: www.bibl-o-mat.de
The Chosen ist die erste Serien-Verfilmung über das Wirken von Jesus und darüber, wie drastisch sich das Leben der Menschen verändert, die ihm begegnen. Sie wurde über Crowdfunding finanziert und hat sich binnen kürzester Zeit zu einem Phänomen mit über 600 Millionen Zuschauern entwickelt. Die Serie zeigt einen derart menschlichen Jesus, wie man ihn bisher noch nicht gesehen hat: warmherzig, humorvoll, einladend. Und so unwiderstehlich göttlich, dass man begreift, warum die Menschen alles stehen und liegen lassen, um ihm zu folgen.
The Chosen ist auf 7 Staffeln angelegt, von denen die ersten erhältlich sind. The Chosen kann im Internet (Die auserwählte TV-Serie | Sehen Sie sich die Videos und Trailer mit der kostenlosen Chosen App noch heute an!) oder über die The Chosen-App kostenfrei angesehen werden.
Durch den Kauf von DVDs, Blu-rays, Merchandise und Büchern unterstützt ihr die Macher der Serie.
Für dich allein:
Du kannst die Serie einfach für dich allein anschauen. Lies dir nach dem Streamen den passenden Bibeltext in der Bibel durch. Dann kannst du dir einen Eindruck vom echten Bibeltext machen und darüber mit dem Gesehenen ins Nachdenken kommen.
Für eine Gruppe:
Falls du die Folgen mit einer Gruppe anschauen möchtest, gibt es hier auf jugendarbeit.online zu den ersten Staffeln zu jeder Folge Gruppenmaterial mit Bausteinen, die du für deine Gruppe nutzen kannst. Du kannst die Inhalte der jeweiligen Folgen vertiefen und aufgreifen. Ideal, um die Folgen gemeinsam zu schauen und danach als Gruppe zu erleben, besprechen und persönlich anzugehen:
Elemente in den Erarbeitungen sind immer unterschiedlich. Mal ein Spiel, Gespräch durch Fragen, eine Zeugnisandacht, der Blick in die Bibel, eine persönliche Challenge oder etwas zum Essen.
Als Event:
Du kannst ebenso eine Filmnacht veranstalten und ihr schaut eine ganze Staffel auf einer Freizeit oder an einem Wochenende. Für ein solches Event könntest du ebenso punktuell die Ausarbeitungen für Gruppen auf jugendarbeit.online nutzen und damit Stream-Breaks in kleinen Gruppen gestalten.
Bitte beachten: Kirchen und Gemeinden, die Szenen aus The Chosen im Rahmen ihrer Gemeindeveranstaltungen nutzen wollen, oder die ganzen Folgen und Staffeln aufführen wollen, benötigen eine Lizenz dafür:
Aufführungslizenz:
Bitte diesen englischsprachigen Link klicken www.comeandseefoundation.org/resources und dort auf das “License Form” gehen. Das dann ausfüllen und abschicken. Die Antwort erfolgt dann innerhalb weniger Stunden.
Die Aufführung von urheberrechtlich geschütztem Material (und das ist The Chosen) erfordert in Deutschland, Österreich und Schweiz eine Aufführungslizenz. Das MUSS gemacht werden und ist nicht optional.
Eine von vielen Methoden im Bibl‑o‑mat, die Lust machen, Bibel neu zu entdecken: www.bibl-o-mat.de
Bei einem Bible Walk lasst ihr euch die Bibelstellen (z. B. einen kurzen Brief wie den Philipperbrief) vorlesen, während ihr durch die abgesprochene Landschaft lauft. An bestimmten Stellen in der Bibel macht ihr eine Pause und tauscht euch über das Gehörte aus.
Die Bibeltexte könnt ihr per Hörbibel hören. Jeder sollte sie auf seinem Handy verfügbar haben. Dazu hat jeder ein paar Kopfhörer.
Empfehlen können wir für diese Nutzung die NewVersion App. Diese hat eine Vorlesefunktion bei den Übersetzungen „Hoffnung für alle“ und „Luther“. Aber natürlich gibt es auch etliche andere Hörbibeln. Die meisten sind aber kostenpflichtig. Ladet euch die nötigen Daten vor dem Loslaufen im WLAN runter. Dann verbraucht ihr nicht so viel Datenvolumen.
Lest euch in der Vorbereitung den ausgewählten Text aufmerksam durch und überlegt euch, an welchen Stellen ihr eine Pause einlegen wollt, um über das Gehörte ins Gespräch zu kommen.
Bleiben wir beim Beispiel des Philipperbriefs, dann sollten es nicht zu viele Pausen sein. Wir empfehlen zwei bis drei, damit der Vorlesefluss und die eigenen Gedankenprozesse nicht zu oft unterbrochen werden. In diesen Breakout Sessions könnt ihr euch in kleinen Gruppen über das Gehörte austauschen:
Das Hören des Philipperbriefes dauert ca. 30 Minuten ohne Pausen und Breakout Sessions. Bei einem längeren Text bietet sich auch eine längere Tour an. Es ist möglich, ein ganzes Evangelium oder sogar das ganze Neue Testament auf diese Weise zu hören.
Varianten: Natürlich könntet ihr auch gemeinsam ein normales Buch oder eine spannend-kontroverse Podcast-Folge hören und euch darüber austauschen.
Dieser Beitrag ist mit freundlicher Genehmigung entnommen aus “Gemeinsam Abenteuer erleben – 69 Mikroabenteuer für Gruppen, Familien und Mentoren“, Ingo Müller und Stefan Westhauser (Hrsg.), 2022 BORN Verlag.
Eine von vielen Methoden im Bibl‑o‑mat, die Lust machen, Bibel neu zu entdecken: www.bibl-o-mat.de
Du bist noch nicht so lange mit Jesus unterwegs?
Du willst mit Jesus durchstarten, weißt aber nicht so genau wie?
Du willst Jesus und Gemeinschaft mit anderen Christen erleben?
Die 60 Ideen in dem Buch “Follow Up” fordern dich heraus, die Beziehung zu Gott einzugehen. Hier darfst du Gott persönlich erleben, Neues kennenlernen, Dinge ausprobieren, hinterfragen und deinen persönlichen Weg finden hinein in die Jesus-Nachfolge. Dabei spielen immer wieder auch Bibeltexte eine zentrale Rolle.
Das Buch eignet sich für Jesus-Fans und Neustarter im Glauben ab ca. 13 Jahren.
Eine Leseprobe gefällig oder gleich zum Bestellen:
https://www.scm-shop.de/follow-up-7564036.html
“Follow up – 60 Ideen für deinen Start mit Jesus”, Tobias Liebmann, Ingo Müller, Martin Schott, Mire Tölgyesi (Illustr.),
3. Gesamtauflage (1. Auflage: 20.08.2024), BORN Verlag
Eine von vielen Methoden im Bibl‑o‑mat, die Lust machen, Bibel neu zu entdecken: www.bibl-o-mat.de
Die Teens sprechen – mit Kopfhörern auf dem Kopf – sinnfreie Sätze in ein Mikrofon. Dabei hören sie nur sich selbst. Was auf den ersten Blick wie sinnfreie Sätze aussieht, entpuppt sich, wenn man die ganze Aufnahme anhört, als ein stimmiges Hörspiel: „Die Provokation“.
Basierend auf 1.Kor 13, 12+13, wo wir jetzt nur durch einen Spiegel schauen und nur Umrisse, später aber alles erkennen werden, kam die Idee: Wie wäre es also, wenn ein lustiges Hörspiel entstehen würde, wenn alle Teens nur einzelne (sinnfreie) Sätze in ein Mikrofon sprechen, die allein für sich keinen Sinn ergeben und auch keiner in einen Zusammenhang bringt, weil ja alle Kopfhörer aufhaben und nur jeder sich selbst hört? Aber nach der Aufnahme ergibt alles sehr wohl Sinn, wenn man sich die ganze Aufnahme anhört und dadurch ein Hörspiel entsteht (und auch „Running Gags“ der Jugendgruppe enthält)
Wir haben uns überlegt, wie könnte ein witziges Hörspiel entstehen, wenn Teens nur einzige Sätze in ein Mikrofon sprechen? Wir haben „Die Provokation“ geschrieben und den Text in 6 Teile geteilt. Jedes Teil (A-F) haben wir einem Teen zugeteilt und gesagt, er möge („wenn seine Zahlen kommen“, Erklärungen siehe unten) die Sätze in das Mikrofon sprechen. Und er möge hier und da kreativ sein…
Da ja jeder Teen wissen muss, wann er dran ist mit seinen Sätzen, haben wir jedem Satz eine laufende Ziffer im Drehbuch zugeteilt (1-100). So hatte z.B. Teen A folgende Sätze: 6,8,23,35,…
Da wir nicht wissen, ob Ihr das Drehbuch noch verändern wollt (was wir dringend empfehlen: Gibt es „Running Gags“ eurer Jugendgruppe, die ins Drehbuch müssen?), verzichten wir hier im Drehbuch auf laufende Nummern. Und immer wenn der betreffende Satz von Teen A (oder B-F) gesprochen werden muss, haben wir fortlaufende Karteikarten vorbereitet (ebenfalls 1-100), so dass jeder Teen während der Aufnahme immer wusste, wo wir sind, weil wir immer die laufende Karteikarte hochgehalten haben. Ich hoffe, dass Konzept ist klar geworden. Ansonsten gern melden!
Ach so: Im Drehbuch musste auch zusammen gelacht werden. Das haben wir tatsächlich vorher geübt. Witzig, wenn man dabei die anderen Teens nicht hört.
Drehbuch in 6 Teile geschnippelt und alle separaten Teile an 6 Teens verteilt
Zwei Fragen noch:
Nur 6, weil bestimmt nicht alle mitsprechen wollen. Ich würde vorher ankündigen, was während der Aufnahme alles passiert (gesungen, gerappt, gedichtet), und nur die Mutigen machen mit. Somit bekommen nur 6 Teens den Kopfhörer (mit Musik, oder eben Ohropax, um nur sich selbst zu hören), die anderen Teens können ruhig alles mithören.
2. Und, nehmen wir alles gleichzeitig auf? Wird irgendetwas noch geschnitten?
Das ist ja eben der Spaß: Eine einzige Aufnahme und alle sprechen während der Aufnahme (wann jeder Teen dran ist). Es wird nichts geschnitten.
=> siehe auch PDF zum Download
(eure Running-Gags gern VORHER dazufügen!)
Wo ist denn Papa?
Kommt wohl gleich.
Aber die Tafel sieht ja schon einmal großartig aus. Und extra einen Kellner hat er eingestellt, der uns schon eingeschenkt hat.
Alle rufen aus der Ferne dem Kellner zu: Vielen Dank!!
Wollen wir uns nicht alle setzen?
Alle: Ja, gute Idee.
Warum hat der Kellner eigentlich schon eingeschenkt? (leise)
Weiß ich auch nicht? Er hätte ja noch warten können, bis Papa kommt. Er hat schließlich Geburtstag. Ihm müsste man zuerst einschenken.
Ich habe mal irgendwo gehört, dass jeder es verdient, dass ihm eingeschenkt wird. Und das Glas wird immer voll eingeschenkt.
(hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Wo ist denn jetzt unser Vater?
Kommt wohl gleich. Er wird sicher kommen. Hat er schließlich versprochen.
Etwas Zeit haben wir noch. Kommt sagt mal, wollen wir ihm nicht ein Geburtstagsständchen singen, wenn er gleich kommt?
Hast du etwas vorbereitet?
Ja, sicher, was haltet ihr von…? (singt vor, sei kreativ!)
Super. Können wir das auf Englisch singen?
(hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Alle lachen
Toll, dass so viele gekommen sind. Das wird ihn freuen.
Finde ich auch. Er feiert ein Fest und alle seine Kinder kommen. Wirklich alle. Außer („Running Gag“…) Der/die … („Running Gag“).
Und schaut mal, wie schön das Festmahl gedeckt ist. Wow!
Sagt mal, wie fandet ihr alle eigentlich seine Einladungskarte an uns?
Stimmt, die war etwas merkwürdig. Hat die noch jemand?
Ich. Hier. Soll ich noch einmal vorlesen?
Ja. “Liebe Kinder, herzliche Einladung zu meiner Geburtstagsfeier. (hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Jetzt könnte Papa wirklich mal kommen.
Sag mal, …, willst du nicht was rappen, wenn Papa kommt?
Ok, könnte ich machen.
Lass mal hören!
Was haltet ihr von…? (rappt, sei kreativ!)
(hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Super.
Stopp mal alle!
Was denn?
Hört ihr draußen auch die Gehgeräusche? Er kommt. Ruhig jetzt alle!
RUHE! (unterbricht den letzten Sprecher!)) Papa kommt!
Ich höre nichts.
Ich auch nicht.
Warte, mein Handy klingelt. Eine Nachricht von (hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Und was machen wir jetzt?
Was haltet ihr von einer Rede, wenn Papa kommt?
Hast du eine vorbereitet?
Noch nicht.
Aber sie sollte sich reimen, das mag Papa.
Und was soll vorkommen?
Das Wort … (hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Alle lachen.
Traust du dir eine Rede in Reimform zu?
Ja, sicher, vielleicht so was in der Art (und fängt an)
“Lieber Papa, (hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Alle: “SUPER!” oder “GROSSARTIG”
Komm, lass uns kurz darauf anstoßen!! Auf diese Rede!
Die wird Papa bestimmt freuen, wenn er gleich kommt.
Alle stoßen an. – (kurzes Glasgeräusch)
Ich habe nichts zu trinken mehr.
Ich auch nicht mehr. Vielleicht kann der Kellner nachschenken. “Entschuldigung”…
Der Kellner hat dich gehört und kommt jetzt zu uns.
Wie sieht der denn aus?
(etwas Pause) Papa?!? (laut schreiend)
Alle kreischen.
Bei Fragen zur Umsetzung könnt ihr euch auch jederzeit bei mir melden. Mailkontakt von Heiko: heiko1more@gmx.dee
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