Die Teens sprechen – mit Kopfhörern auf dem Kopf – sinnfreie Sätze in ein Mikrofon. Dabei hören sie nur sich selbst. Was auf den ersten Blick wie sinnfreie Sätze aussieht, entpuppt sich, wenn man die ganze Aufnahme anhört, als ein stimmiges Hörspiel: „Die Provokation“.
Basierend auf 1.Kor 13, 12+13, wo wir jetzt nur durch einen Spiegel schauen und nur Umrisse, später aber alles erkennen werden, kam die Idee: Wie wäre es also, wenn ein lustiges Hörspiel entstehen würde, wenn alle Teens nur einzelne (sinnfreie) Sätze in ein Mikrofon sprechen, die allein für sich keinen Sinn ergeben und auch keiner in einen Zusammenhang bringt, weil ja alle Kopfhörer aufhaben und nur jeder sich selbst hört? Aber nach der Aufnahme ergibt alles sehr wohl Sinn, wenn man sich die ganze Aufnahme anhört und dadurch ein Hörspiel entsteht (und auch „Running Gags“ der Jugendgruppe enthält)
Wir haben uns überlegt, wie könnte ein witziges Hörspiel entstehen, wenn Teens nur einzige Sätze in ein Mikrofon sprechen? Wir haben „Die Provokation“ geschrieben und den Text in 6 Teile geteilt. Jedes Teil (A-F) haben wir einem Teen zugeteilt und gesagt, er möge („wenn seine Zahlen kommen“, Erklärungen siehe unten) die Sätze in das Mikrofon sprechen. Und er möge hier und da kreativ sein…
Da ja jeder Teen wissen muss, wann er dran ist mit seinen Sätzen, haben wir jedem Satz eine laufende Ziffer im Drehbuch zugeteilt (1-100). So hatte z.B. Teen A folgende Sätze: 6,8,23,35,…
Da wir nicht wissen, ob Ihr das Drehbuch noch verändern wollt (was wir dringend empfehlen: Gibt es „Running Gags“ eurer Jugendgruppe, die ins Drehbuch müssen?), verzichten wir hier im Drehbuch auf laufende Nummern. Und immer wenn der betreffende Satz von Teen A (oder B-F) gesprochen werden muss, haben wir fortlaufende Karteikarten vorbereitet (ebenfalls 1-100), so dass jeder Teen während der Aufnahme immer wusste, wo wir sind, weil wir immer die laufende Karteikarte hochgehalten haben. Ich hoffe, dass Konzept ist klar geworden. Ansonsten gern melden!
Ach so: Im Drehbuch musste auch zusammen gelacht werden. Das haben wir tatsächlich vorher geübt. Witzig, wenn man dabei die anderen Teens nicht hört.
Drehbuch in 6 Teile geschnippelt und alle separaten Teile an 6 Teens verteilt
Zwei Fragen noch:
Nur 6, weil bestimmt nicht alle mitsprechen wollen. Ich würde vorher ankündigen, was während der Aufnahme alles passiert (gesungen, gerappt, gedichtet), und nur die Mutigen machen mit. Somit bekommen nur 6 Teens den Kopfhörer (mit Musik, oder eben Ohropax, um nur sich selbst zu hören), die anderen Teens können ruhig alles mithören.
2. Und, nehmen wir alles gleichzeitig auf? Wird irgendetwas noch geschnitten?
Das ist ja eben der Spaß: Eine einzige Aufnahme und alle sprechen während der Aufnahme (wann jeder Teen dran ist). Es wird nichts geschnitten.
=> siehe auch PDF zum Download
(eure Running-Gags gern VORHER dazufügen!)
Wo ist denn Papa?
Kommt wohl gleich.
Aber die Tafel sieht ja schon einmal großartig aus. Und extra einen Kellner hat er eingestellt, der uns schon eingeschenkt hat.
Alle rufen aus der Ferne dem Kellner zu: Vielen Dank!!
Wollen wir uns nicht alle setzen?
Alle: Ja, gute Idee.
Warum hat der Kellner eigentlich schon eingeschenkt? (leise)
Weiß ich auch nicht? Er hätte ja noch warten können, bis Papa kommt. Er hat schließlich Geburtstag. Ihm müsste man zuerst einschenken.
Ich habe mal irgendwo gehört, dass jeder es verdient, dass ihm eingeschenkt wird. Und das Glas wird immer voll eingeschenkt.
(hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Wo ist denn jetzt unser Vater?
Kommt wohl gleich. Er wird sicher kommen. Hat er schließlich versprochen.
Etwas Zeit haben wir noch. Kommt sagt mal, wollen wir ihm nicht ein Geburtstagsständchen singen, wenn er gleich kommt?
Hast du etwas vorbereitet?
Ja, sicher, was haltet ihr von…? (singt vor, sei kreativ!)
Super. Können wir das auf Englisch singen?
(hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Alle lachen
Toll, dass so viele gekommen sind. Das wird ihn freuen.
Finde ich auch. Er feiert ein Fest und alle seine Kinder kommen. Wirklich alle. Außer („Running Gag“…) Der/die … („Running Gag“).
Und schaut mal, wie schön das Festmahl gedeckt ist. Wow!
Sagt mal, wie fandet ihr alle eigentlich seine Einladungskarte an uns?
Stimmt, die war etwas merkwürdig. Hat die noch jemand?
Ich. Hier. Soll ich noch einmal vorlesen?
Ja. “Liebe Kinder, herzliche Einladung zu meiner Geburtstagsfeier. (hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Jetzt könnte Papa wirklich mal kommen.
Sag mal, …, willst du nicht was rappen, wenn Papa kommt?
Ok, könnte ich machen.
Lass mal hören!
Was haltet ihr von…? (rappt, sei kreativ!)
(hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Super.
Stopp mal alle!
Was denn?
Hört ihr draußen auch die Gehgeräusche? Er kommt. Ruhig jetzt alle!
RUHE! (unterbricht den letzten Sprecher!)) Papa kommt!
Ich höre nichts.
Ich auch nicht.
Warte, mein Handy klingelt. Eine Nachricht von (hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Und was machen wir jetzt?
Was haltet ihr von einer Rede, wenn Papa kommt?
Hast du eine vorbereitet?
Noch nicht.
Aber sie sollte sich reimen, das mag Papa.
Und was soll vorkommen?
Das Wort … (hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Alle lachen.
Traust du dir eine Rede in Reimform zu?
Ja, sicher, vielleicht so was in der Art (und fängt an)
“Lieber Papa, (hier wäre etwas Platz für eure „Running Gags“…)
Alle: “SUPER!” oder “GROSSARTIG”
Komm, lass uns kurz darauf anstoßen!! Auf diese Rede!
Die wird Papa bestimmt freuen, wenn er gleich kommt.
Alle stoßen an. – (kurzes Glasgeräusch)
Ich habe nichts zu trinken mehr.
Ich auch nicht mehr. Vielleicht kann der Kellner nachschenken. “Entschuldigung”…
Der Kellner hat dich gehört und kommt jetzt zu uns.
Wie sieht der denn aus?
(etwas Pause) Papa?!? (laut schreiend)
Alle kreischen.
Bei Fragen zur Umsetzung könnt ihr euch auch jederzeit bei mir melden. Mailkontakt von Heiko: heiko1more@gmx.dee
Die Kinder erleben in dieser Jungscharstunde, wie es sich anfühlt blind zu sein.
Im Anschluss kann man passend dazu die Geschichte erzählen, wo Jesus einen Blinden heilt. Dann können die Kinder sich sehr gut in die Situation hineinversetzen, da sie es vorher praktisch erlebt haben.
(Beispiel Markus 10, 46-52)
Benötigtes Material: Bilder der Challenges (siehe Download), Augenbinden, leere Wasserflaschen, Fruchtgummi, Gegenstände zum Erfühlen, Decke, Bauklötze + Bild von Bauwerk, Stuhl, Schlüsselbund
Und so geht’s: Es werden Kleingruppen gebildet. Es geht nicht um Punkte, sondern nur um den Spaß. Die Kinder bekommen in der Kleingruppe die Bilder von den Challenges gezeigt. Sie dürfen dann auswählen, welche Challenges sie machen wollen.
Alternativ (bei kleinen Gruppen) kann man auch einfach eine Station nach der nächsten spielen.
Fühlen – Lege einen Gegenstand unter die Decke. Ein Kind muss diesen erfühlen.
Schmecken – Jedes Kind bekommt die gleiche Fruchtgummi-Sorte auf die Hand (Kinder sind blind). Sie müssen die Sorte erschmecken. Wer errät die richtige Sorte?
Hören – Eine Person sitzt blind auf einem Stuhl. Unter den Stuhl liegt ein Schlüsselbund. Nun muss sich ein Kind anschleichen und versuchen den Schlüssel zu klauen. Gelingt das, darf dieses Kind als nächstes auf den Stuhl. Wird es gefangen, darf ein nächstes Kind es versuchen. Das Kind auf dem Stuhl darf nicht vom Stuhl runter gehen.
Flaschen – Es stehen mehrere Flaschen auf dem Boden. Ein Kind muss versuchen blind von der einen auf die andere Seite zu kommen (darf nicht außen herum). Ein anderes Kind darf mit Worten begleiten und versuchen das Kind durch den Parcours zu führen.
Bist du Fiffy? (Hunde-Bild) – Bei dem Spiel ist es noch lustiger, wenn 2 oder 3 Gruppen zusammen spielen (ca. 5-10 Personen). Alle Kinder bekommen die Augen verbunden. Nun wird ein Kind zum „Fiffy“ ernannt. Fiffy kann etwas sehen und muss versuchen den anderen Kindern auszuweichen. Nun gehen alle los und versuchen Fifffy zu fangen. Wenn man jemanden berührt, fragt man „Bist du Fiffy?“ – ist das Kind nicht Fiffy, sagt es „Nein“. Ist es aber wirklich Fiffy, antwortet das Kind nicht. Kommt also keine Antwort, hat man Fiffy gefangen und darf selbst die Augenbinde abnehmen (hier muss man als MA evtl. nachhelfen, da vor allem die kleinen Kinder nicht immer sofort verstehen, dass sie Fiffy gefangen haben).
Nun müssen die zwei Fiffys sich an die Hand nehmen und gemeinsam vor den anderen Kindern weglaufen. Die Kette wird dann immer länger, desto mehr Kinder Fiffy fangen und selbst zum Fiffy werden. Das Spiel endet, wenn alle Kinder Fiffy gefangen haben.
Bauklötze – Eine Person bekommt die Augen verbunden. Eine andere Person bekommt das Bild mit den Bauklötzen gezeigt und muss dem anderen Kind beschreiben, was es tun muss. Wenn alle Klötze richtig aufeinander stehen, ist die Challenge geschafft und das nächste Kind ist an der Reihe.
Überleitung: So wie es für euch bei den Challenges schwierig und herausfordernd war, weil ihr nichts sehen konntet, so ging es auch einem Mann aus der Bibel:
Erzählt nun die Geschichte “Jesus heilt einen Blinden” (Markus 10, 46-52) und nehmt Bezug auf die Erfahrungen, die die Kinder als “Blinde” gemacht haben.
Programmbausteine
Die Jahreslosung nimmt die Kinder hinein in ihren kindlichen Horizont vom Entdecken, Ausprobieren und Erkunden. Prüfen, testen und checken zielt auf und in ihre kindliche Entdeckerfreude. Wahrscheinlich sind deshalb Formate wie „Willi wills wissen“ oder die ganzen Checker-Formate „Checker Tobi / Julian / Marina / Can“ deshalb so erfolgreich. Neben den wöchentlichen Folgen gibt es sogar Filme in Spielfilmlänge, die Kinder in ferne Länder mitnehmen.
Mit unserer Jahreslosung können wir daran gut andocken. Deshalb hier zwei Ideen zum eigenständigen Weiterdenken und Weiterentwickeln:
Anhand des Themas kann eine klassische Schnitzeljagd entworfen werden. An jeder Weggabelung müssen die Kinder eine Frage beantworten. Zwei Antworten sind vorgegeben (A oder B – die Fragen und Antworten müssen vorbereitet werden). Je nach Ergebnis nehmen sie entweder den Weg A oder B. Es ist immer nur eine Antwort richtig. Der andere Weg endet nach ca. 100 Metern mit der richtigen Antwort und der Bitte, zurückzugehen, um dann dem anderen – dem richtigen Weg – zu folgen.
Das Thema „Prüfen“ kann auch super anhand eines Stationenlaufs durchgeführt werden, bei dem an jeder Station eine Aufgabe oder ein Experiment gemacht werden muss. Ein Laufzettel kann den Kindern dabei helfen, den Überblick nicht zu verlieren. Anhand des Zettels können sie eigenständig prüfen und entscheiden, welcher Aufgabe sie sich als nächstes stellen wollen.
Nun noch ein paar Ideen, die in beide Aktionen eingebaut werden können. So kann jede und jeder seine individuellen Module zusammenstellen, je nachdem, welches Material gerade zur Verfügung steht.
Puzzle: Aus vielen Einzelteilen entsteht ein Gesamtes. Hier kann ein vorhandenes Puzzle verwendet werden oder auch ein eigenes Puzzle erstellt werden.
Experimente: Verschiedene Experimente (werdet hier ruhig kreativ!) durchführen lassen und anschließend gemeinsam überlegen, welches Ergebnis am ehesten passt.
Spiele: Spiele, bei denen nicht das Gewinnen oder Verlieren im Vordergrund steht, sondern das Miteinander.
Basteln: Es Kann z. B. ein alternatives TÜV®-Logo mit den Buchstaben „PBG“ in Anlehnung an „Prüft alles und Behaltet das Gute“ gebastelt werden.
Fahrrad prüfen: Die Kinder, die mit dem Fahrrad gekommen sind, können das Fahrrad auf Verkehrssicherheit untersuchen und prüfen. Hierbei sollten allerdings von Mitarbeitenden die Prüf-Kriterien festgelegt werden.
Bibeltext lesen: Den Bibeltext gemeinsam lesen, besprechen und dann überlegen, was jede und jeder für sich behalten möchte: „Was ist das Gute, das ich behalten will?“
Abend-Ritual für zu Hause: Den Tag Revue passieren lassen und überlegen, was „das Beste / das Gute“ war. Was hat mir gutgetan? Das Ganze kann in ein Abendgebet bzw. eine Abendliturgie für Kinder eingebettet werden.
Dinge prüfen: Miteinander überlegen, was wir alles prüfen können, z. B.:
Jenga: Mit Jenga-Steinen einen Turm bauen und prüfen, wie lange man Klötze rausnehmen kann, ohne dass er einstürzt.
Labyrinth: Selbst ein Labyrinth zeichnen mit der Vorgabe, dass nur ein Weg zum Ziel führen darf.
Mit Luftballon basteln: Einen Luftballon aufpusten, eine Schnur dranbinden. Auf eine Karte den Bibelvers gestalten, der in der Stunde Thema war. Jede und jeder gibt ihren bzw. seinen Luftballon an ein anderes Kind weiter.
Wörter-Testen: Verschiedene Wort-Spiele ausgeben (Wort-Suchspiel, Kreuzworträtsel, Zahlenreihen …
Und jetzt: Viel Spaß beim Ausprobieren!
Macht die Kirchenwahl zum Thema eurer Jugendarbeit.
Denn junge Menschen sind Kirche. Und dabei wollen sie nicht nur ein Teil der Kirche sein, sondern diese Kirche aktiv mitgestalten.
Motivieren wir junge Menschen zur Beteiligung in unserer Kirche und laden sie zur Kirchenwahl ein.
Denn junge Menschen haben Ideen für die christliche Gemeinschaft und ihren Orten gelebten Glaubens. Mit diesen Ideen werden sie die Zukunftskirche mitgestalten.
Machen wir Mut zur Mitwirkung und schaffen Räume für junge Träume.
Diese Materialsammlung dient dazu.
Unsere Sprache ist geprägt von vielen Sprüchen und Sprichwörtern zum Thema „Zeit“, die wir mehr oder weniger bewusst gebrauchen oder deren Bildhaftigkeit uns erst auf den zweiten Blick deutlich wird.
Mit den folgenden Programmelementen könnt ihr euch selber mal auf Spurensuche begeben und unseren „Zeit-Wortschatz“ unter die Lupe nehmen – spielerisch oder auch tiefgehender, je nachdem, wie es für euch und eure Gruppe passt.
Die Mädchen können jeweils zu zweit gegeneinander antreten oder in zwei Gruppen als Staffel.
Zwei Teilnehmerinnen bekommen jeweils eine Fliegenklatsche und einen Tischtennisball (auf den ihr, wenn ihr Lust habt, vorher mit Edding ein Ziffernblatt malen könnt). Nun gilt es, die „Zeit zu vertreiben“, also den Ball, und zwar auf einer abgesteckten Strecke, gerne auch um Hindernisse herum oder unten drunter durch – einfach durch Wedeln der Fliegenklatsche. „Schieben“/den Ball berühren ist nicht erlaubt!
Eigentlich hat jede von uns Zeit, und zwar alle gleich viel, nämlich 24 Stunden am Tag – aber es gibt immer wieder Dinge oder Menschen, von denen wir uns die Zeit rauben lassen.
Jede bekommt ein Geschirrtuch (oder einen breiten Stoffstreifen), dessen Zipfel hinten in den Hosenbund gesteckt wird; alle verteilen sich im Raum, und auf Kommando versuchen alle, sich gegenseitig die „Zeit“ bzw. das Tuch zu stehlen, ohne dabei selber Zeit, also ihr eigenes Tuch, zu verlieren. Ruhig mehrere Runden.
Ihr steckt vorher eine feste Strecke ab, z.B. 10 oder 15 Meter.
Jede Teilnehmerin bekommt nun eine andere Zeit genannt, in der sie exakt diese Strecke zurücklegen soll, z.B. 17 Sekunden, 1 Minute, 6 Sekunden, viereinhalb Minuten usw. Wer kommt richtig nah an die vorgegebene Zeit heran? Was ist schwieriger einzuhalten – lange oder kurze Zeitabschnitte?
Auch bekannt unter dem Namen „Mörder“-Spiel: jede Teilnehmerin zieht einen Zettel; auf einem davon steht „Zeitgeist“. Nun gehen alle durch den Raum (im Hintergrund z.B. schaurige Musik) und der „Zeitgeist“ blinzelt unauffällig einzelnen Mädchen zu, die auf der Stelle umfallen. Wenn jemand einen Verdacht hat, wer der „Zeitgeist“ sein könnte, meldet sie ihren Verdacht an; hat noch jemand eine Vermutung, müssen sie beide gleichzeitig auf die Verdächtige zeigen. Sind sie sich nicht einig oder haben zusammen die Falsche erwischt, geht das Spiel weiter.
Kleiner Wettbewerb: wer schafft es am längsten, auf einem Bein zu balancieren? Die Zeit wird gestoppt. Ihr könnt auch pro Teilnehmerin zwei Versuche gestatten und die bessere Zeit werten.
Das ist der Hammer, was wir manchmal mit unserer Zeit machen… Ihr braucht einen dicken, längeren Holzbalken, dicke Nägel (etwa doppelt so viele wie Teilnehmerinnen in der Gruppe sind) und zwei etwa gleich große Hammer. Jeweils zwei treten gegeneinander an und hauen um die Wette jeweils einen Nagel ins Holz, bis der Kopf nicht mehr heraussteht (also der Nagelkopf, nicht der eigene!!). Vorsicht Finger! Jede Teilnehmerin bekommt maximal einen zweiten Nagel (wenn der erste sich verbiegt). Ihr könnt auch die Zeiten stoppen und einen Gesamtgruppen-Wettbewerb daraus machen.
Außerdem eignen sich natürlich zu diesem Programmpunkt alle Wett- und Staffelspiele, die „auf Zeit“ gehen.
Gesprächsrunde: angenommen, du könntest in eine Zeitmaschine steigen und – für ein paar Tage oder sogar für immer – in die Vergangenheit oder die Zukunft reisen (vielleicht ein paar Jahre oder Jahrhunderte zurück oder ein Stück voraus): in welcher Zeit hättest du gerne gelebt oder würdest du gerne leben? Warum? Was stellst du dir spannend und toll vor? Wovor hättest du Angst? Was wäre vielleicht leichter, was schwieriger als heute? Und schließlich: was magst du an der Zeit, in der wir jetzt leben?
Wenn die Zeit es zulässt, könnt ihr z.B. einen Zeitstrahl auf eine Tapetenbahn malen – mit markanten Zeiträumen wie z.B. Mittelalter, 80’er Jahre, Steinzeit, Hippie-Zeit, nächstes Jahr, industrielle Revolution, nächste Woche, Antike, ferne Zukunft, usw. – und euch jeweils darin eintragen mit der Zeit, in die ihr gerne reisen würdet.
Aktion: startet ein kleines Projekt, bei dem man erst im Laufe der Zeit eine Entwicklung oder so etwas wie Erfolg sehen kann.
Nehmt Kontakt auf zu einer anderen Gruppe, vielleicht auch aus dem CVJM – in Deutschland oder anderswo. Schreibt euch gegenseitig, postet Fotos von euren Aktionen, tauscht Fragen und Meinungen und Gebetsanliegen aus. Und vielleicht trefft ihr euch irgendwann auch mal oder gestaltet gemeinsam ein Wochenende oder eine Freizeit. Die Zeit wird’s zeigen.
Kontaktadressen von CVJM’s z.B. unter www.cvjm-westbund.de, www.cvjm.de (deutschlandweit), www.ymcaeurope.com (europaweit), www.ymca.int (weltweit)
Übernehmt z. B. eine Patenschaft für ein Mädchen in einem anderen Land, das unter wesentlich schwierigeren Bedingungen lebt als wir. Sammelt pro Quartal oder Monat einen kleinen Beitrag ein, mit dem ihr das Kind unterstützt. Nehmt Briefkontakt auf, schickt Fotos von eurer Gruppe, erzählt von eurem Alltag, lernt ihre Lebenswelt kennen.
Im Laufe der Zeit kann so auf viele Kilometer Entfernung eine Freundschaft entstehen, und ihr erlebt mit, wie sich die Lebensbedingungen eines Menschen durch euren Beitrag verändern können. Die Zeit wird’s zeigen.
Oder ihr pflanzt z.B. einen Obstbaum im Garten des Gemeindehauses (vorher natürlich absprechen), für den ihr als Mädchengruppe die Verantwortung übernehmt. Wenn ihr ein Bäumchen im entsprechenden Alter besorgt, könnt ihr – bei guter Pflege – schon im nächsten Jahr die ersten Blüten genießen und Früchte ernten. Die Zeit wird’s zeigen.
Ein paar Sprüche und Gedanken von mehr oder weniger bekannten Menschen zum Thema Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Schreibt sie z.B. auf einzelne Karten oder große Blätter und kommentiert sie, stellt Fragen, widersprecht, stimmt zu, ergänzt – oder formuliert ganz eigene Aphorismen zum Thema Zeit.
Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur. (Max Frisch)
Die Zeit ist ein guter Arzt, aber ein schlechter Kosmetiker. (William Somerset Maugham)
Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nützen. (Seneca)
Verschwendete Zeit ist Dasein. Gebrauchte Zeit ist Leben. (Edward Young)
Ist die Zeit das Kostbarste unter allem, so ist die Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung. (Benjamin Franklin)
Zeit macht aus dem Gerstenkorn eine Kanne Bier. (Aus Lettland)
Zeit ist Geld. (Sprichwort)
Zeit heilt alle Wunden. (Sprichwort)
Man vertut die meiste Zeit damit, dass man Zeit gewinnen will. (John Steinbeck)
Zeit ist, was passiert, wenn sonst nichts passiert. (Richard Flynman)
Bei der Schöpfung gab Gott den Europäern die Uhr, den Afrikanern gab er Zeit. (Sprichwort aus Afrika)
Es genügt schon lange nicht mehr, mit der Zeit zu gehen. Man muss mit ihr joggen. (Bernhard Wicki)
Ladet jemanden als Gast in eure Gruppe ein, der oder die eindrücklich von einer anderen Zeit berichten kann:
Wer hat z. B. wichtige Ereignisse in eurem Ort hautnah miterlebt und kann davon berichten? Kennt ihr jemanden, der oder die z.B. sich für etwas eingesetzt hat (in einer Bürgerinitiative, in einem wichtigen Amt), wovon ihr heute profitiert? Oder der selber an dem Gemeindehaus mitgebaut hat, in dem ihr euch immer trefft? Oder die erzählen kann, wie vor 40 Jahren Konfirmation gefeiert wurde?
Oder z. B. mal politisch: Aktuell ist das Thema Rechtsradikalität wieder sehr brennend geworden – gibt es jemanden in eurem Umfeld, der oder die die Nazizeit in Deutschland noch miterlebt hat und mit dem ihr darüber ins Gespräch kommen könnt, wie sich solche Haltungen in der Gesellschaft ausbreiten? Um dann gemeinsam zu überlegen, wie man eine mutige, widerständige Haltung einüben und leben kann?
Es ist hilfreich, vorher einen Zeitrahmen für das Interview festzulegen und das Gespräch mit dem Gast vorzubereiten – vielleicht haben auch zwei, drei Teilnehmerinnen Lust, sich vorher ein paar Fragen zu überlegen, die für die Gruppe interessant sein könnten.
Achtet darauf, dass ihr gerade bei schwierigeren Themen „die Kurve kriegt“ und der oder die Erzählende nicht im Berichten von negativen Erfahrungen stecken bleibt.
Alternativ könnt ihr natürlich auch einen kurzen Lebensbericht einer interessanten Zeitzeugin aus einem Buch vorlesen oder nacherzählen.
Als Andachts-Impuls könnt ihr mit den Mädchen das Lied „Anker in der Zeit“ von Albert Frey singen (Feiert Jesus II: Nr.6, oder Feiert Jesus III: Nr.90, oder In Love with Jesus II: Nr.48). Dieses Lied singt vor allem von der Ewigkeit und wie es sein wird, wenn Gottes Reich, der Himmel, für alle sichtbar und real ist. Aber in dieser unendlichen Weite gibt es doch einen festen Punkt, einen, der alles in Händen hält und an den wir uns halten können: Jesus, den Anker in der Zeit, das Zentrum der Geschichte. Er ist Ursprung und Ziel von allem, was war, was ist und noch kommen wird. Wir gehen nicht im Unendlichen verloren, sondern finden in ihm unseren festen Halt. Unsere eigene Geschichte und unsere Geschichten sind bei ihm gut aufgehoben; auch wenn ich meine Zeit und mein Leben oft nicht im Griff habe, hält er sie doch liebevoll und sicher in seiner Hand.
Es gibt noch sooo viele Zeit-Sprüche und –Ausdrücke – überlegt doch mal, was euch noch alles einfällt, welches Spiel man daraus basteln könnte oder welcher geistliche Impuls daran anknüpfen würde. Als Anregung noch ein paar Ausdrücke, die mir eingefallen sind:
Kommt Zeit, kommt Rat es wird Zeit alles hat seine Zeit
Zeitmaschine Sommerzeit, Winterzeit Zeitzonen
die Zeit für sich arbeiten lassen Zeitenwende die Zeit anhalten
Zeitverschwendung das Zeitliche segnen Zeit heilt alle Wunden
die Zeichen der Zeit Zeitfenster Zeit ist Geld
Zeit und Raum Zeitmanagement Wettlauf gegen die Zeit
meine Zeit steht in deinen Händen Zeit haben Zeitverschiebung
zeitlos Zeitung
Vielerorts gibt es sogenannte “Sinnenparks” oder “Ostergärten”. Dort wird die Geschichte Jesu, seine Passion in Stationen erlebbar.
Warum es Sinn macht, ein solches Angebot zu machen, erzählen Verantwortliche für einen Ostergarten:
Ostern ist uns wichtig – es ist eigentlich DAS zentrale Thema in unserem Glauben. Trotzdem ist es auch ein etwas „verrücktes“ Fest, das sich nicht so leicht greifen lässt. Dass man, wie an Weihnachten, die Geburt eines Kindes feiert ist für viele nachvollziehbar, aber den Tod zu betrauern und dann auch noch die Auferstehung zu feiern, das ist einem eher fremd. Da müssen wir selber jedes Jahr schauen, wie wir das vom Kopf ins eigene Herz bekommen! Und an andere zu vermitteln, was die Geschehnisse von damals mit unserem Leben heute zu tun haben ist eine echte Herausforderung. Aber: wir hatten Lust darauf, das zu versuchen! Darum führen wir seit drei Jahren einen Ostergarten durch, bei dem die Besuchenden in kleinen Gruppen von Raum zu Raum geführt werden und mit allen Sinnen die Ereignisse der Passions- und Ostergeschichte nacherleben. Das ist immer wieder berührend – auch für uns.
Steffi Weinmann, Simone Gugel und Jana Sterl, Ostergarten Ludwigsburg
Und über die Idee von “Sinnenparks” und “Ostergärten” sagt einer der “Erfinder” von Sinnenparks zu Ostern, Marc-Oliver Walz folgendes:
Ostern mit allen Sinnen
Im Ostergarten erwartet die BesucherInnen eine Zeitreise durch liebevoll und detailreich gestaltete Räume. Ein/e ReisebegleiterIn führt in die Situation in Israel vor ca. 2.000 Jahren.
Er/sie begleitet zu den verschiedenen Stationen in den letzten Tagen von Jesus und lädt ein, sich auf verschiedene interaktive Elemente einzulassen.
Der Jubel, mit dem Jesus in Jerusalem empfangen wurde, wird erlebt. Man kann die Atmosphäre beim letzten Passahmahl mit seinen Jüngern spüren, das Zwiegespräch zwischen Christus und seinem himmlischen Vater im Garten Gethsemane hören.
Durch die Schilderung des römischen Hauptmanns werden die BesucherInnen hineingenommen in die Geschehnisse am Kreuz und folgen dem Sohn Gottes durch das Grab in die Freude der Auferstehung. Sie hören, sehen und riechen in einem „Auferstehungsgarten“ von seinem Sieg über den Tod.
In der Regel gibt es folgende Räume im Ostergarten:
Im Ostergarten werden biblische Inhalte auf kreative Weise so dargestellt, dass alle Sinne einbezogen und angesprochen werden. Das führt zu einer intensiven und nachhaltigen Auseinandersetzung mit dem Thema. Übrigens: neben den Ostergärten gibt es auch weitere sogenannte „Sinnenpark“-Erlebnisse z.B. zu Weihnachten, Psalm 23 oder Martin Luther… Erfunden wurden sie von Annette und Lutz Barth in der ev. Landeskirche Baden. Charakteristisch für alle Themen sind liebevoll gestaltete Kulissen, Elemente zum Hören und interaktive Angebote. Bei allen Angeboten wird den BesucherInnen der Bezug der biblischen Geschichten zum eigenen Leben deutlich.
Übrigens, am besten versteht man einen Sinnenpark durch eigenes Erleben!
Sinnenpark selber veranstalten
Um Gemeinden an allen Orten die Umsetzung und Durchführung des Sinnenparks zu ermöglichen und zu vereinfachen wurde der Sinnenpark als mobile Variante entwickelt.
Diese mobile Ausleih-Ausstellung hat folgende Vorteile:
Die Kosten beim Sinnenpark Mobil liegen ca. bei 4500,-€. Unter www.sinnenpark.de findest du weitere Informationen. Schau auch mal auf Instagram unter „Sinnenpark“!
Wenn ihr euch für die Durchführung eines Ostergartens entscheidet solltet ihr einen ca. 120m² großen Raum zur Verfügung haben. Dieser wird dann mittels Trapezen und Mollton-Tüchern in kleinere Räume unterteilt. Dieses „Raum-in Raum-Konzept“ ermöglicht den Besuchenden, die einzelnen Räume nacheinander zu entdecken.
Der Aufbau kann unterschiedlich lange dauern, mit mind. 3-5 Tagen sollte man aber rechnen. Bei einem Ostergarten kann die ganze Gemeinde mit eingebunden werden, da es so vielfältige Einsatzmöglichkeiten gibt. Man sollte mit ca. 10-20 Mitarbeitenden planen.
Autor: Marc-Oliver Walz
In dieser Themensammlung hat das Redaktionsteam von Jugonet einige Entwürfe zusammengetragen, wie man mit Jugendlichen Ostern thematisch in den Blick nehmen kann. Dazu haben wir euch neue Entwürfe auf jo eingestellt und vorhandenes Material gesichtet. Wichtig ist uns, dass die Ideen und Entwürfe zur Zielgruppe der Jugendlichen passen und teilweise auch ermöglichen, Jugendgottesdienste oder andere Formen des Feierns vorzubereiten.
Zur Osterzeit gehört die Fastenzeit, die an Aschermittwoch beginnt. Aber wie ist das eigentlich mit dem Fasten? Warum das ganz cool sein könnte, findest du hier: Die Fastenzeit – wenn die Tage vor Ostern mehr Lust als Frust bedeuten… . Und wer zum Start der Fastenzeit eine Aktion für einen Aschermittwochs-Gottesdienst sucht, wird hier fündig: Asche aufs Haupt.
Ein tolles Format, wie man am Gründonnerstag mit einer “Nacht der verlöschenden Lichter” die Gedanken und Gefühle der Jünger Jesu in den Fokus nehmen kann findest du hier.
Vor und in der Karwoche gibt es die Tradition des von Jugendkreuzwegen.
Auch für das Jahr 2025 wurde wieder ein jugendgemäßer ökumenischer Jugendkreuzweg zusammengestellt. Unter dem Titel “Auf deinem Weg” lädt er an verschiedenen Stationen zu den Stichworten schleichend, stolpernd, kriechend, ergreifend, schreitend und gebrochen ein, den schweren Weg, den Jesus gegangen ist, mit unseren Wegen zusammenzudenken. Diese sind ja auch oft herausfordernd. Aber der Kreuzweg Jesu kann uns zeigen, dass wir in Momenten der Herausforderung und des Leids nicht allein sind. Die Bilder des Jugendkreuzwegs sind als Kreidezeichnungen auf alltäglichen Wegen und Orten gestaltet – genau da, wo junge Menschen unterwegs sind. Ihr könnt ihnen helfen, die Gegenwart Jesu in ihrem Leben zu entdecken. Gestaltet werden kann der Jugendkreuzweg auf ganz unterschiedliche Weise. Man kann ihn ganz klassisch als Veranstaltung in einem Stationenweg beten. Dabei könnte man mit Jugendlichen ihre Orte und ihre Wege aufsuchen. Man kann das Material des ökumenischen Jugendkreuzweges auch nutzen, um damit mit Jugendlichen (Jugendgruppen, Konfi-, Firmgruppen und Schulklassen) Stationen für eine interaktive Ausstellung zu erstellen. Die Ausstellung kann diesen Gruppen und anderen Interessierten dann z.B. in einem Kirchenraum wieder zum Besuch geöffnet werden. Nach diesem Konzept finden seit einigen Jahren in der Kooperation der katholischen und evangelischen Jugendkirchen in Stuttgart interaktive Ausstellungen zum ökumenischen Kreuzweg der Jugend statt (weitere Infos zum Projekt 2024 hier und zur Ausstellung 2025 hier).
Jugendkreuzwege werden an vielen Orten gegangen, ob nun vom jährlich erscheinenden Material inspiriert oder eigens entwickelt. In Pfullingen, am Fuße der Schwäbischen Alb, findet seit über zehn Jahren ein ökumenischer Jugendkreuzweg statt, der einen nahegelegenen Berg mit seinem Gipfel integriert. Umfangreiche Materialien, wie Texte und Abläufe dazu finden sich hier. In Tübingen waren Jugendliche in der Osternacht zu einer liturgischen Osternachtswanderung aufgebrochen, die sie am Morgen an das Osterfeuer geführt hat. Die Idee dazu gibt es hier.
Ein beliebtes Format sind zudem sogenannten “Sinnenparks” und “Ostergärten“. Zur Konzeption finden sich viele gute Hinweise in dem Artikel “Ostern mit allen Sinnen“.
Vielerorts gibt es auch Osterwege. Die Konzeption eines solchen findet ihr im Artikel “Osterweg im Sozialraum” von unserem Redaktionsmitglied Christiane Lehmann. Von ihr kommt auch eine Kreativ-Idee, wie man Kerzen, z.B. eine Osterkerze, gestalten kann ohne klassisch Wachsplatten zu benutzen. Schaut mal rein.
Zudem haben wir redaktionell vorhandene Beiträge auf jo geprüft und zusammengestellt, wie ganz unterschiedlich die Osternacht gefeiert werden kann:
Wir wünschen euch eine gute Vorbereitung eurer Veranstaltungen rund um Ostern. Und wenn ihr davon etwas teilen möchtet, dann schickt es gerne an uns.
Herzliche Grüße,
Euer Jugonet-Redationsteam
Ihr überlegt als Jugendgruppe oder Kirchengemeinde einen Osterweg zu gestalten und die Passions- und Ostergeschichte so kreativ erlebbar zu machen? Wie wäre es, wenn nicht nur eure Gemeinde dabei ist? Sondern gleich der ganze Ort?
2023 haben wir uns als Jugendkirche an einem Osterweg im Sozialraum beteiligt. Es war großartig, als Ort zusammen unterwegs zu sein. Stellt euch vor, wie viel Kreativität in dem Projekt steckt, wenn Schulen, Vereine, Firmen, Kirchengemeinden, Kindergärten und weitere Gruppen beteiligt sind!
Die folgenden Punkte bieten ein paar praktische Hinweise, um einen Osterweg im Sozialraum zu gestalten:
1. Gemeinsames Konzept entwickeln
2. Vorbereitungstreffen mit allen Beteiligten
3. Öffentlichkeitsarbeit und Einladung
4. Durchführung und Begleitung
5. Reflexion
Im Jugendkreis, auf Freizeiten, bei besonderen Events, im Gottesdienst oder in der Gemeinde ist es einfach mit Gott unterwegs zu ein. Herausfordernd wird es jedoch im Alltag. Dann wenn tausend andere Sachen unsere Gedanken und Gefühle einnehmen. Da stellen sich ganz praktische Fragen, wie zum Beispiel:
Wie gelingt es im Trubel des Alltags etwas von Gott in meinem Leben wahrzunehmen? Wie schaffe ich es Gott mit hineinzunehmen in mein Alltagsleben? Wie kann ich ihm vielleicht sogar im schulischen Alltag Raum geben? Wie kann ich meinen Glauben im Alltag mit anderen teilen?
Diese Themeneinheit bietet Möglichkeiten, Methoden und Inhalte mit Jugendlichen genau darüber ins Gespräch zu kommen und nachzudenken. Es ist eine Ideensammlung die einfach so umgesetzt, aber auch beliebig angepasst werden kann.
Wir wünschen einen inspirierenden und ermutigenden Austausch mit jungen Menschen über die Herausforderung des Christseins im Alltag.
Es gibt sehr viele Geschichten zu David, das bedeutet, dass es auch viele Möglichkeiten für Geländespiele gibt, die sich gut als Einstieg oder Abschluss einer Themenreihe zu David anbieten.
Eine David-Figur wird in einer Schatzkiste versteckt. Diese ist mit einem Zahlenschloss gesichert.
Jede Gruppe bekommt zu Beginn einen Laufzettel, auf dem die Punkte eingetragen werden, die die Gruppe an den verschiedenen Spielstationen erreicht hat. Diese Punkte tauscht jede Gruppe am Ende dann gegen ihre Zahl für das Zahlenschloss ein. Das Schloss wird vorher dementsprechend eingestellt. Hat jede Gruppe ihre Zahl erhalten, werden sie nacheinander ins Zahlenschloss eingegeben (erst Gruppe 1, dann Gruppe 2, als nächstes Gruppe 3 usw.)
Je nach Zahlenschloss und Anzahl der Gruppen ist diese Zahl ein- oder zweistellig. Spiele viele Kinder mit, sodass auch viele Gruppen benötigt werden, muss die Schatzkiste evtl. mit mehreren Zahlenschlössern gesichert werden, sodass jede Gruppe eine Zahl eingeben kann. Sollte nur eine Gruppe spielen, dann tauscht sie ihre Punkte am Ende gegen den kompletten Zahlencode ein.
Storyline: Auf der Suche nach David sendet Saul seine Soldaten (die Jungscharkinder) aus, um David zu finden. Um David zu finden, müssen die Soldaten einige Aufgaben und Hindernisse bewältigen oder Rätsel lösen.
Ideen für Stationen:
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