Muttertags-Karte

für die Mütter von Kirche Kunterbunt

Für alle wundervollen Mütter von Kirche Kunterbunt, die mal wieder einen Zuspruch brauchen. Für die Kirche Kunterbunt Königswinter hat @dyk.art eine wunderschöne Muttertags-Karte gestaltet. Mit ihrer freundlichen Genehmigung dürfen wir sie veröffentlichen und die Vorlage auch zum Download für andere Kirche Kunterbunts auf unserer Seite zur Verfügung stellen. Ganz herzlichen Dank!

Beschreibung:

Die Vorlage für die Muttertags-Karte ausdrucken und falten. Ihr könnt die Karte entweder in der Mitte zusammen kleben oder einen persönlichen Gruß an eure Mama reinschreiben. Wer mag kann die Karte auch noch bunt gestalten.

Material

  • Drucker zum Ausdrucken der Vorlage
  • Papier (wer mag kann auch gerne festeres Papier (160g) nehmen)

Karten-Text
Danke Mama, dass du so viel für uns bist:

Kuscheltier
Medienmanagerin
Vermittlerin
Zuhörerin
Sandkasten Aktivistin
Event Managerin
Entwicklungscoach
Erinnerungshilfe
Homeschool Lehrerin
Organistationstalent
Bildungs-Managerin
Seelentrösterin
Streitschlichterin
Grenzensetzerin
Geduldsengel
Kreativitätsförderungsbeauftragte
Mediatorin
Verantwortungsträgerin
Projekt Entwicklerin
Gute-Laune-Macherin
Werte-Vermittlerin
Hygiene-Beauftragte
Sportmotivatorin
Ernährungsberaterin
Einschlafhilfe
Alleinunterhalterin
Wäschebergbewältigerin

Hey Mama, es ist auch voll okay, wenn du mal locker lässt…mal müde oder schlecht gelaunt…überfordert, schwach, erschöpft bist und auch mal Hilfe brauchst. Du musst nicht immer stark sein!

Jesus sagt: Komm her zu mir; ich weiß, dass du dich abmühst und unter deiner Last leidest. Ich werde dir Ruhe geben. (nach Matthäus 11,28)

Für manche großartigen Kunstprojekte muss man gar nicht besonders künstlerisch begabt sein. Es reicht schon, wenn man Spaß daran hat, aus bunten Fingern die fantasievollsten Figuren entstehen zu lassen!

Dabei ist es egal, ob ihr euch als Mädchenkreis überlegt, große Poster zu gestalten oder kleine Grußkarten – oder einfach beides.

Man kann sich auf diesem Wege nicht nur ganz individuelle Zimmerdekoration herstellen, sondern vielleicht beim nächsten Gemeindebasar auch die eine oder andere Karte verkaufen und so der Gruppe zu etwas Geld verhelfen.

Alles, was ihr braucht, sind saubere Finger, viele verschiedenfarbige Stempelkissen, Papier, Karton oder Stoff als Grundlage und (schwarze) Fineliner. Inspiration bietet euch zum Beispiel das Internet oder euer liebstes Kinderbuch.

Auch einzelne Bibelverse oder Psalmen, wie zum Beispiel den Impuls-Vers aus Psalm 139, Vers 14 könnt ihr kreativ auf Karten oder Poster illustrieren. Mit euren Fingerabdrücken lassen sich fantasievoll Gottes wunderbare Werke aus der Tier- und Pflanzenwelt darstellen.

Und schon geht es los.

Impuls

»Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin.«

Psalm 139, 14

Es gibt viele Dinge, in denen wir anderen ähnlich sein können: bei der Figur, der Haarfarbe, bei den Vorlieben und beim Charakter, aber selbst eineiige Zwillinge unterschieden sich in mindestens einem Detail, und das ist unser Fingerabdruck. Spätestens da zeigt sich, mit wie viel Liebe zum Detail Gott dich geschaffen hat! Gott hat jede und jeden von uns Menschen liebevoll durchdacht und mit dem »Projekt Mensch« keine Massenproduktion angefangen.

Leckeres Laugengebäck + Brotaufstrich herstellen und genießen

Wer gerade das Thema Freundschaft behandelt, bekommt hier ein schönes passendes Bild aus der Backstube mit der Herstellung einer Partysonne:

Freunde wachsen zunächst aufeinander zu und halten dann zusammen, wie Pech und Schwefel. Bei einer Partysonne „wächst“ der Teig ebenfalls während des Backens aufeinander zu und hält dann aneinander fest. Außerdem, miteinander und füreinander etwas Leckeres herstellen und gemeinsam genießen, fördert die Gemeinschaft und kann so manche Freundschaft entstehen oder vertiefen lassen. Hier die Rezepte:

Partysonne

in einer Schüssel mischt ihr

  • 650g Mehl
  • 100g zarte Haferflocken
  • 3 Teelöffel Kräutersalz
  • 1 Teelöffel Natron
  • 1 Teelöffel Backpulver

Zu den trockenen Zutaten fügt ihr einen Becher (500g) Buttermilch hinzu.

Knetet die Zutaten von Hand oder mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem zähen, gut formbaren Knetteig. Bei Bedarf könnt ihr etwas Wasser hinzufügen.

Aus dem Teig formt ihr ca 15 Tennisball-große Brötchen, die ihr mit wenig Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech zu einer Sonne, Blume,… anordnet.

Wollt ihr die Brötchen als Laugenbrötchen backen geht es jetzt wie folgt weiter:

In einem Topf (nicht zu klein, die Lauge schäumt auf!) bringt ihr 50 ml Milch zum Kochen. Kocht die Milch, rührt ihr 1 Teelöffel Natron mit einem Schneebesen ein und nehmt den Topf vom Herd. Mit einem Backpinsel streicht ihr die aufgeschäumt Milch großzügig über die Brötchen. Bestreut die Brötchen noch mit körnigem Salz oder Sesam oder Sonnenblumenkernen.

Wer lieber herkömmliche Brötchen backen möchte, bestreicht diese mit Milch und bestreut sie ebenfalls mit Körnern.

Nun werden die Brötchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca 20 Min gebacken

Mediterrane Butter & Kräuterbutter

Für die mediterrane Butter benötigt ihr

  • 125g weiche! Butter
  • 50g getrocknete Tomaten
  • etwas Basilikum
  • Gewürze: wie Knoblauch, Salz und Pfeffer

Die getrockneten Tomaten und das Basilikum schneidet ihr sehr fein. Gebt sie mit der Butter in einen Schüssel. Würzt es je nach Geschmack und verrührt es mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse. Füllt dies Masse in Nachtischschälchen oder andere hübsche Behälter und stellt es im Kühlschrank kalt.

Für die Kräuterbutter benötigt ihr:

  • 125g weiche! Butter
  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Kräutersalz

Schneidet Petersilie, Schnittlauch und die Frühlingszwiebel sehr fein. Gebt Butter, Kräuter und Kräutersalz in eine Schüssel. Rührt alles mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse, füllt diese in Schälchen und stellt sie im Kühlschrank kalt.

Lasst euch die Brötchen mit Butter gut schmecken und genießt eure Gemeinschaft.

Alleine spielen ist ganz okay. Aber zu zweit macht Spielen viel mehr Spaß! Heute basteln wir zu zweit ein TicTacToe – Spiel. Das ist ganz einfach. Und es gibt noch mehr Tipps, was du noch mit diesem Spiel anstellen kannst. Für die ganz Kreativen gibt es zusätzlich eine Bastelanleitung für den Beutel.

1. TicTacToe – Spiel

Das Spiel basteln immer zwei Kinder gemeinsam. Die Kinder können entweder zusammen an einem Spiel basteln oder zwei Spiele gestalten. Hier ist die Anleitung dafür, dass beide gemeinsam ein Spiel basteln.

Zuerst sucht jedes Kind 5 flache Steine und wäscht sie. Wenn die Steine trocken sind malt jedes Kind seine 5 Steine an. Das geht mit Acrylfarbe oder mit Nagellack. Achtet darauf, dass die Kinder nicht ihre Klamotten und nicht die Tische anmalen. Jeder Stein sollte ungefähr gleich angemalt werden oder es soll erkennbar sein, dass die Steine zusammen gehören. Zum Beispiel malt ein Kind Blumen auf seine Steine, das andere Kind malt auf alle seine Steine Herzen.

Danach gestalten die beiden Kinder gemeinsam den Beutel. Die eine Seite können die Kinder ganz frei anmalen. Auf der anderen Seite wird das TicTacToe Feld gemalt. Dieses besteht aus 9 Feldern. Ihr könnt einen einfachen weißen Stoffbeutel nehmen, wie ihr ihn auf dem Bild seht. Dieser Beutel ist 10 cm breit und 15 cm hoch. Wichtig ist die Kordel zum Zuziehen des Beutels.

Alles fertig? Dann könnt ihr loslegen und spielen. Abwechselnd legt jedes Kind einen Stein in ein Feld. Ziel ist es, dass drei Steine in einer Reihe liegen. Die Steine können untereinander, nebeneinander oder diagonal in einer Reihe liegen. Gewonnen hat das Kind, welches zuerst drei Steine in einer Reihe liegen hat. Neue Runde? Dann beginnt jetzt das andere Kind.

2. Boccia

Ihr könnt mit den Steinen auch Boccia spielen. Dafür braucht ihr nur noch einen Stein, der nicht angemalt ist. Das ist der neutrale Stein. Ein Kind beginnt und wirft den neutralen Stein. Danach werfen die beiden Kinder abwechselnd ihre Steine. Gewonnen hat, wer einen eigenen Stein am nächsten an den neutralen Stein geworfen hat. Dann beginnt die neue Runde.

3. Mannschaften auslosen

Ihr könnt den Beutel mit den Steinen auch gut benutzen, um zwei Mannschaften auszulosen. Nacheinander greifen alle Kinder in den Beutel und ziehen einen Stein. Und schon ist klar, wer in welche Mannschaft kommt.

4. Beutel selbst nähen

Ihr habt eine kreative Kindergruppe und möchtet die Beutel selbst nähen? Das ist kein Problem und geht ganz einfach. Ihr braucht dafür keine Nähmaschine und müsst keine Nähkünstler sein. Am besten schaut ihr euch die Anleitung an und probiert es zu Hause vorher selbst einmal aus. Die Anleitung mit vielen Bildern findet ihr in der pdf Datei.

Quelle: Die Bastelanleitung des TicTacToe-Spiels ist angelehnt an GEOlino.

Ziel:
Durch das Malen des Kreide-Bildes wird die Osterbotschaft ganz neu erlebt und die Familie kommt ins Gespräch darüber wie Jesus mitten unter ihnen erlebbar ist.

Stationsbeschreibung:
Wir wollen gemeinsam darüber nachdenken, was es heißt, dass Jesus lebt. Druckt euch die Kreide-Bild-Vorlage aus und besorgt euch einen Kreidestift. Sucht euch einen schönen Platz an einer Fensterscheibe bei euch zu Hause. Nehmt die Vorlage und klebt sie von außen ans Fenster. Benutzt dazu am besten vier Klebestreifen und achtet darauf, dass die Vorlage glatt anliegt. Mit dem Kreidestift fahrt ihr nun die Vorlage von innen nach. Ihr könnt euch entweder abwechseln oder jeder malt sein eigenes Kreide-Bild ans Fenster.

Gesprächsimpuls:

  • Während des Abzeichnens könnt ihr den Text mehrfach sprechen.
  • Welche Worte des Verses werden euch wichtig?
  • Was bedeutet es für euch, dass Jesus lebt?
  • Wo begegnet ihr Jesus in eurem Alltag?

Euer Kreide-Bild am Fenster kann euch die nächsten Tage immer wieder daran erinnern, dass Jesus da ist!

Liedvorschlag:
Wenn ihr wollt könnt ihr auch während dem Abmalen das Lied „Jesus lebt“ von Mike Müllerbauer anhören.
https://www.youtube.com/watch?v=OMqGHS2ysMs

Material

  • ausgedruckte Vorlage (A4 oder A3)
  • Kreidestift
  • 4 Klebestreifen
  • ein schöner Platz am
    Fenster

Gründonnerstag ist der Donnerstag vor Ostern. An diesem Tag denken Christinnen und Christen an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feierte. Vielleicht habt ihr Lust, auch als Familie ganz bewusst diesen Tag zu gestalten. Wir haben hier eine Idee für euch: Am Nachmittag könnt ihr gemeinsam ein Brot backen (oder ihr backt gleich ein zweites und legt es später einer Nachbarin oder einem Nachbarn vor die Tür, der schon älter ist, nicht mehr so viel raus möchte oder gar an Corona erkrankt ist…)

Zubereitung:

Etwas Wasser mit Hefe und Zucker auflösen. Alle restlichen Zutaten zusammenmischen und kneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Ca. 1h gehen lassen. Bei 200 Grad Ober/Unterhitze ca. 45 Minuten backen.

Zutaten:

  • 1kg Mehl
  • 1 Hefewürfel
  • 500ml Wasser
  • 2TL Salz
  • 1TL Zucker
  • (bei Vollkornmehl noch einen Schluck Essig)

Anschließend kommt zusammen. Stellt das Brot bereit, das ihr gebacken habt. Wenn ihr mögt, könnt ihr eine Kerze anzünden-als Zeichen, dass Gott jetzt hier ist.
Lest gemeinsam die Geschichte von Jesu letztem Abendmahl mit seinen Jüngern. Entweder aus einer Kinder-oder Familienbibel oder mit folgendem Text:

17 Und am Abend kam Jesus mit den zwölf Jüngern zusammen. 18 Und als sie zu Tisch saßen und aßen, sprach Jesus: Ganz ehrlich und wirklich, ich sage euch: Einer von euch, der mit mir isst, wird mich verraten. 19 Da wurden sie traurig und sagten zu Jesus, einer nach dem andern: Bin ich’s? 20 Er antwortete darauf: Einer von den Zwölfen, der mit mir sein Stück Brot in die Schüssel taucht. 21 Der Menschensohn – also ich – geht zwar hin, wie es von mir vorausgesagt ist und geschrieben steht; weh aber dem Menschen, durch den ich verraten werde! Es könnte sein, dass es besser für ihn wäre, wenn er nie geboren wäre. 22 Und als sie aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach’s und gab’s ihnen und sprach: Nehmt; das ist wie mein Leib. 23 Und er nahm den Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus. 24 Und er sprach zu ihnen: Das ist wie mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. 25 Wahrlich, ich sage euch, ab jetzt werde ich nicht mehr vom Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, an dem ich aufs Neue davon trinke in Gottes Reich. 26 Und als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.

Markus 14,17-26

Verteilt anschließend das Brot, sodass jeder ein Stückchen bekommt. Nun kann jeder etwas zu dem Bibeltext sagen. Einen Abschnitt oder Satz, der ihm gefällt, über den sie verwirrt ist oder der sie auf andere Weise berührt.

Nun kann eine/r das folgende Gebet vorlesen:

Deine Liebe, Gott, ist groß und vollkommen und ganz.
So groß, das du dich für uns gestorben bist.
Du bringst durch deinen Tod und deine Auferstehung alle Dinge zusammen.
Wir beten besonders für die, die gebrochenen Herzens sind (lasst Platz für Namen)
Wir beten für Menschen, die unter zerbrochenen Freundschaften leiden, besonders…
Wir beten für Menschen, die unter gebrochenen Versprechen leiden, besonders….
Wir beten für alles, was in unserer Gesellschaft zerbrochen ist, besonders für…
Danke, dass du alles zusammenhältst und in dir alle Dinge zusammenhalten. Amen

Und dann: frischgebackenes Brot mit Butter genießen.

Hintergrund

Obwohl in unserer Gesellschaft vor allem Weihnachten große Bedeutung hat, ist ja eigentlich das Osterfest das erste und bedeutsamste Fest der Christenheit! Während es für Advent und Weihnachten eine Fülle von Bräuchen und Traditionen gibt, die auch niederschwellige Auseinandersetzung mit Gottes Kommen in die Welt ermöglicht, sieht das in Passionszeit und Ostern ganz anders aus. Nicht zuletzt ist natürlich die Auseinandersetzung mit dem Leiden und Sterben Christi – für uns! – eine ganz andere Sache als Jesu Geburtstagsfeier. Und auch schon in der Urchristenheit tat man sich durchaus schwer mit der Osterbotschaft der Auferstehung Jesu von den Toten (z.B. 1. Kor 15, 12; Apg 17,32). Das ist in unserer heutigen aufgeklärten Gesellschaft nicht einfacher geworden. Aber erst von Ostern her bekommen alle christlichen Glaubensinhalte ihren Sinn und ihre Bedeutung.

Es lohnt sich Ostern nicht nur als Kerngemeinde zu feiern, sondern die Osterbotschaft mit anderen Menschen und besonders mit Kindern zu teilen, denn:

  • Gott stellt sich gerade auch in den schweren Zeiten des Lebens an unsere Seite
  • Gott opfert sich in Jesus, seinem Sohn, damit wir nicht mehr opfern müssen
  • Gott zeigt an Ostern: Er ist größer als der Tod
  • Auferstehung bedeutet nicht: Ein Toter geht wieder um! Das wäre eine Horrorgeschichte. Auferstehung bedeutet: Zurücklassen, was nicht mehr lebensfähig war, und ganz neues Sein – bei Gott!

Die Idee

Für die Zeit der Osterferien könnt ihr als Mitarbeiter oder gemeinsam mit eurer Jungschargruppe einen „Ostergarten“ rund um eure Kirche oder euer Gemeindehaus installieren. Bei einem kleinen Spaziergang können so die Stationen des Weges Jesu Christi von Palmsonntag bis zum Ostertag nachverfolgt werden. Modellhaft nachgebaute und fotografierte Szenen, kleine einfache Texte und dazu symbolische Installationen lassen die Geschehnisse dabei plastisch werden.

Die Elemente im Einzelnen:

Zunächst habe ich Fotos der Szenen gemacht, die präsentiert werden sollten. Ich habe mich dabei auf sieben Stationen beschränkt:

  • Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag
  • Abendmahlsfeier
  • Garten Gethsemane
  • Kreuzweg
  • Kreuzigung
  • Grablegung
  • Das leere Grab am Ostermorgen mit Verkündigungsengel und dem Auferstehungsgruß.

Dabei habe ich einen Thüringer „Ostergarten“ benutzt, mit dem man Ostern ähnlich wie Weihnachten mit der Krippe inszenieren kann. Selbstverständlich können die Szenen auch ganz anders gegliedert oder mit Figuren wie Playmobil oder Lego dargestellt werden. Für die Jungschargruppe bietet es sich an z. B. einen Kreativ-Wettbewerb zu starten, bei dem die unterschiedlichen Szenen nachgebaut werden.

Dazu habe ich versucht, die Inhalte in kurze, einfache sprachliche Impulse zu formulieren, die man sozusagen „im Vorbeigehen“, aber auch mit kleinen Kindern gut aufnehmen kann. Diese Impulse (Bild und Text) können dann einlaminiert werden oder sogar mit bedruckter Folie auf Sandwichplatten gebracht werden. Mithilfe von Zaunpfosten und mit Einschlag-Bodenhülsen können sie dann rund um die Kirche aufgestellt werden. Zusätzlich könnt ihr an den Zugängen Tafeln aufstellen, die das Konzept erklären.

Dann haben Mitarbeitende der Gemeinde die Stationen zusätzlich kreativ gestaltet. So haben sich schon bei der Errichtung einige unterschiedliche Menschen mit den Inhalten des Wegs bewusst auseinandergesetzt:

  • Für den Palmsonntag wurde ein Esel aus Holz ausgesägt und mit eingesetzten Moniereisen im Boden verankert. Dann wurden Palmzweige drum herum in den Boden gesteckt.
  • Die Abendmahlsstation wurde mit einem kleinen Tisch und zwei Bänken aus Holz gestaltet. Der Tisch wurde später noch mit verschraubten Holztellern und Bechern „gedeckt“.
  • Für den „Garten Gethsemane“ spendete eine Firma verschiedene Pflanzen, aus denen ein kleiner „Garten“ mit Sandwegen dazwischen angelegt wurde.
  • An der Kreuzwegstation wurde ein großes Kreuz aus zwei Weidenstämmen errichtet – das dann langsam austrieb!
  • Rund um die Kreuzigungsstation wurden drei Kreuze aus Latten aufgestellt, das mittlere etwas größer, mit einer Tafel „INRI“ und einem geflochtenen Dornenkranz versehen.
  • Der örtliche Steinmetz hat uns tatsächlich für die Grablegung ein „Felsengrab“ aus zwei Findlingen aufgestellt!
  • An der Osterstation schließlich wurde ein künstlerisch gestalteter abstrakter Engel aufgestellt, der mit gepflanzten Frühlingsblumen umgeben wurde.

Schließlich wurde noch ein hölzerner, selbst ausgesägter und bemalter Hahn auf einem Sockel zwischen den Stationen als stummer Impuls aufgestellt. Hier sollte einmal selber nachgedacht werden! Viele Menschen aus unserer Gemeinde und darüber hinaus haben die Gelegenheit zum „Osterspaziergang“ genutzt, und es gab viel Lob dafür. Auch konnte an den Feiertagen in der offenen Kirche eine Kerze angezündet werden. Mehr ergänzende Impulse, Texte, Bilder, Lieder … rund ums Osterfest gab es dazu online per QR-Code verlinkt auf unserer Homepage. Der Kreativität sind natürlich keine Grenzen gesetzt …

Als ich mein Umfeld darüber informierte, dass ich mich für eine vegane Lebensweise entschieden hatte, kamen viele Reaktionen. Die häufigste? »Das ist doch so kompliziert!«

Natürlich kann das auch kompliziert sein – es gibt ja auch bei Rezepten mit tierischen Zutaten den Unterschied zwischen »Mensa-Essen« und »Sterne-Küche«.

Damit du vielleicht den Mut findest, dich mal an vegane Rezepte heranzutasten, verrate ich dir einiges von dem, was bei uns so auf dem Teller landet. Wobei ich darauf hinweise, dass ich bei uns in der Familie als einzige so gut es geht vegan lebe – ich muss also immer auch meinen Mann und im besten Fall auch meinen Sohn überzeugen.

Und ich bin ein großer Freund von »lecker mit wenig Aufwand« – also mit wenigen Zutaten, ohne lange Zubereitung und trotzdem mit dem »gewissen Etwas«!

Hier findest du Rezepte, die du gut mit deiner Gruppe ausprobieren kannst. Die Rezepte sind für ca. 3 Portionen ausgelegt.

Zum Thema »vegane Ernährung« und »Verzicht« ganz allgemein findest du im Themenartikel dieser KON-Ausgabe gute Impulse, die du auch mit deiner Mädchengruppe behandeln kannst.

Kichererbsen-Eintopf

Was du brauchst:

3 Gläser Kichererbsen (a 220g Abtropfgewicht), 800g Tomaten (oder 2 Dosen gewürfelte Tomaten, wenn es schnell gehen muss), 2 TL Harissa-Paste, 1 große Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, Creme Vega von Dr. Oetker, 1 EL Olivenöl, Pfeffer und Salz

Was du machst:

Du würfelst die Zwiebeln und Knoblauchzehen und brätst sie in dem Olivenöl an, bis die Zwiebeln glasig sind. Du fügst die Tomaten hinzu und lässt alles zusammen mit der Harissa-Paste aufkochen. Nach 5 min werden die Kichererbsen untergerührt und mit gegart.

Weitere 5 min später wird die Creme Vega untergerührt. Dann wird alles mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.


Tortellini in Tomaten-Sahne-Soße

Was du brauchst:

500 g Tortellini mit Gemüsefüllung, 1 Dose gewürfelte Tomaten, 3 EL Tomatenmark, 80 g getrocknete Tomaten in Öl, 2 Knoblauchzehen, 250 ml Sahne-Ersatz aus Soja oder Hafer, Oregano, frisches Basilikum, 1 EL Öl, 3 EL Nudelwasser, Pfeffer und Salz

Was du machst:

Du kochst die Tortellini in etwas Salzwasser, parallel dazu schneidest du die Knoblauchzehen und die getrockneten Tomaten in kleine Würfel und brätst sie in dem Olivenöl an.

Du fügst die Tomaten, 3 EL Tomatenmark aus der Dose und die vegane Sahne hinzu, rührst das Oregano unter und lässt alles aufkochen. Wenn die Tortellini gar sind, werden sie mit 3 EL Nudelwasser untergemischt, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit den Basilikum-Blättern serviert.


Veganes Frikassee

Was du brauchst:

2 P. veganes »Hähnchenfilet«, 1 EL Olivenöl, 2 Glas Champignons, 1 Glas Spargelabschnitte, 600 g TK-Erbsen und Möhren, Gemüsebrühe, Hafermilch, Saft von 1 Zitrone, 3 EL Mehl, Pfeffer und Salz, Reis

Was du machst:

Du kochst den Reis und parallel dazu kochst du das vegane Hähnchen in Gemüsebrühe für 5 Min. Die Brühe fängst du auf und stellst sie an die Seite. In dem Topf erhitzt du das Öl und brätst die Erbsen und Möhren kurz an, fügst dann alle Zutaten außer dem Mehl hinzu und lässt alles 5 Min. kochen. Das Mehl verrührst du mit etwa 50 ml Wasser,  gibst es zum andicken in das Frikassee und rührst alles glatt, schmeckst es mit Salz und Pfeffer ab und servierst es mit Reis.


Zitronen-Kuchen

Was du brauchst:

300 g Mehl, 150 g Zucker, 130 g Sonnenblumenöl, 1 P. Backpulver, 250 ml Hafermilch, 2 EL Zitronensaft

Was du machst:

Du verrührst alle Zutaten und backst sie bei ca. 180 °C in einer mit Backpapier ausgeschlagenen Kastenform für 40 Min. im Ofen.

Optional verrührst du anschließend noch Puderzucker mit Zitronensaft und überziehst den Kuchen mit dem Zuckerguss.

Ich bevorzuge es, den Kuchen mit Puderzucker zu bestreuen – dann klappt das Einfrieren besser.


Keks-Tiramisu (8 Portionen)

Was du brauchst:

Alte Weihnachtskekse (alternativ gehen natürlich auch gekaufte, vegane Kekse), kalter Kaffee, 1 kg ungesüßter veganer Jogurt, 2 Tüten Vanillezucker, 2 TL Johannisbrotkernmehl, 300 g Fruchtkompott

Was du machst:

Du tauchst die Kekse in den Kaffee und legst damit die Form aus. Den Jogurt verrührst du mit dem Vanillezucker und dem Johannisbrotkernmehl und überziehst damit die Kekse. Auf die Joghurtschicht folgt eine Schicht Fruchtkompott (auf den Fotos ist es Himbeer-Kompott mit Früchten aus dem Garten meiner Mutter) und dann nochmal Joghurt. Das Topping besteht aus Krümeln der Kekse.

Damit das Frühstücksei zu Ostern auch »passend gekleidet« daher kommt, haben wir hier drei verschiedene Ideen. Von der »Bastlerin mit zwei linken Händen« bis zur Kreativ-Queen finden alle das Richtige: kleben, nähen, häkeln – alles, was das Herz begehrt!

Die Einsteiger-Variante

Was du brauchst:

Vorlage, Filz, Schere, Klebstoff, Wäscheklammern

Was du machst:

Du überträgst die Vorlage auf den doppelt liegenden Stoff, schneidest den Stoff zu und klebst ihn an den Seiten zusammen. Um den Halt zu verstärken, kannst du während des Trocknens die Seiten mit Wäscheklammern zusammenhalten.

Für Fortgeschrittene

Was du brauchst:

Vorlage, Filz, Schere, Nadel, Faden

Was du machst:

Du überträgst die Vorlage auf den doppelt liegenden Stoff, schneidest den Stoff zu und nähst ihn dann entsprechend zusammen. Wichtig ist dabei, dass der Faden immer hinter der Nadel herläuft und du ihn nicht zu stramm ziehst! Auf den Bildern ist das sehr gut zu erkennen.

Für Profis

Was du brauchst:

Wolle, Häkelnadel, Experten vor Ort bzw. Häkel-Anleitung aus dem Netz

Was du machst:

Hier habe ich persönlich am meisten gelernt, ich kann nämlich gar nicht häkeln. Aber ich hatte beim Ausprobieren wirklich viel Spaß und habe sogar ein Ergebnis produziert.

Was ich dir an dieser Stelle empfehlen möchte:

Ladet für die Kreativstunde ein bis zwei Damen in eure Gruppe ein, die bereits viel Häkel-Erfahrung haben. Es ist viel leichter, sich etwas direkt erklären zu lassen, als es alleine über YouTube oder nach schriftlichen Beschreibungen zu lernen. Im Grunde ist es wirklich nicht so schwer, wie es im ersten Moment aussieht.

Und mit einem »Live-Tutorial« vor Ort stärkt ihr nicht nur euer Gruppen-Gefühl, sondern tut gleich noch etwas für den Generationen-Dialog bei euch im CVJM bzw. in der Gemeinde.

Andachtsidee

Gott behütet uns – so steht es in der Bibel, z. B. in Psalm 121. Er schläft nicht, sondern passt auf uns auf. Manchmal ist es für uns deutlich zu merken und vielleicht sogar auch zu sehen und manchmal bemerken wir es überhaupt gar nicht. Das ändert aber nichts daran, dass er da ist und dass er immer da sein wird – bis in alle Ewigkeit.

Dabei geht es nicht immer nur alleine um eine »körperliche Unversehrtheit«, sondern vor allem auch darum, dass Gott unsere Seele, also unser Innerstes, schützen möchte. Denn das, was unsere »innere Welt« stark macht (z. B. das Wissen geliebt zu sein, in Gott Hoffnung zu finden …), hilft uns auch dabei, gegen alles zu bestehen, was von außen (Umfeld, Freunde, Schule …) an Schwerem auf uns zukommt.

Jesus sagt in Matthäus 6,25 + 26: „Sorgt euch nicht darum, wo eure nächste Mahlzeit herkommt. Seht euch die Vögel in der Luft an, sie säen nicht, sie ernten nicht, aber Gott kümmert sich um sie. Ihr seid ihm weitaus wichtiger als die Vögel es sind. Sorgt euch nicht um eure Kleidung. Seht euch die Blumen im Feld an. Sie arbeiten nicht, aber trotzdem sorgt Gott für sie. Vertraut Gott, und er wird euch mit all diesen Dingen versorgen.“

Ist es nicht gerade in dieser besonderen Krisenzeit ein wunderbarer Zuspruch, den Jesus uns da gibt? Wir müssen nicht Tonnen an Klopapier und Mehl hamstern. Vielmehr dürfen wir auf Gott vertrauen. Er wird uns versorgen und stattet uns aus. Das fällt uns natürlich nicht immer leicht, aber versucht doch als Familie dafür zu beten. Immer wenn ihr euer Huhn seht oder ein Kressebrot esst, dann erinnert euch an diese mutmachenden Verse zurück.
Vielleicht könnt ihr auch andere Menschen, die das Haus gerade gar nicht verlassen können oder dürfen (Risikogruppen), versorgen. Ruft sie an und stellt ihnen Einkäufe oder ein „Versorgungs-Kresse-Vogel“ vor dir Tür.

Als erstes müsst ihr den Eierkarton wie auf dem Bild vorgezeichnet zuschneiden.
Anschließend kann dieser Teil gelb angemalt werden und komplett trocknen.

Aus rotem Tonkarton Kamm und Schnabel ausschneiden und auf den ausgeschnittenen Eierkarton kleben. Am Hinterteil Federn aufkleben und vorne noch 2 Wackelaugen.

Leere Eierhälften mit Erde/Watte befüllen und Kresse säen.

Kresse in Eierschalen

Täglich gießen und ein paar Tage warten. Die Eihälfte nun im Hinterteil des Vogels platzieren.

Material:

  • leere Eierschachteln
  • Farben (Wasserfarben oder Acrylfarben)
  • Karton
  • bunte Federn
  • Wackelaugen
  • leere Eierschalenhälften
  • Kressesamen
  • Watte oder Blumenerde
  • Schere
  • Pinsel
  • Kleber

FERTIG!!!

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