Team-Abend „Neue Kraft“

Die Idee

Dieser Entwurf ist für das Mitarbeitende-Team einer Kirche Kunterbunt gedacht. Wir haben einen Teil des Materials als Paket zusammen gepackt und den Mitarbeitenden-Teams geschickt sowie den Impuls als Video zur Verfügung gestellt, dass es für die KiKu Verantwortlichen mit geringem Aufwand durchführbar ist. Hier findet ihr alle Infos, um den Team-Abend selbst zu gestalten – ohne Paket.
Für den Team-Abend müsst ihr ca. 2-3 Stunden einplanen. Der Abend kann bei jemandem zu Hause oder auch im Gemeindehaus stattfinden. Ihr braucht eine Küche und einen Raum, in dem ihr gemeinsam essen könnt und die Möglichkeit habt gemeinsam ein Video anzuschauen (Smart-TV oder Beamer, Laptop und WLan). Gut wäre außerdem, wenn sich irgendwo eine Treppe befindet. Inhaltlich geht es an diesem Abend um Jes. 40,31. Es wird eine Aktiv-Zeit mit 3 Stationen zum Thema geben, dann eine kleine Feier-Zeit mit einem Impuls über ein kleines Video (oder zum selbst halten). Schön ist es, wenn ihr die Zeit für ein gemeinsames Essen einplant.

Einführung in den Team-Abend

Schön, dass ihr euch für den Team-Abend Zeit nehmt. Immer wieder eine Kirche Kunterbunt zu wuppen, erfordert viel Einsatz, Engagement, Kreativität und Liebe. Heute Abend kommt ihr in den Genuss selbst eine kleine Kirche Kunterbunt zu feiern. Sie soll euch stärken für eure Mitarbeit, neue Kraft geben und eure Gemeinschaft fördern. Dieser Team-Abend startet mit einer Aktiv-Zeit, danach gibt es eine kleine Feier-Zeit und dann eine gemeinsame Essens-Zeit. Inhaltlich geht es um folgenden Bibelvers: Aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. (Jes. 40,31). Das dürft ihr jetzt ganz konkret erleben. Einen gesegneten Team-Abend euch!

Aktiv-Zeit

Station: NEUE KRAFT

Material: 200g weiche Datteln, 100g gemahlene Mandel, 2 EL Kakaopulver, optional: 1 Prise Salz, Kokosraspeln. Butterbrottüten, Zettel „neue Kraft“, Kleb, Wolle, Mixer, Messer, Schneidebrett

Hier dürft ihr euch Engeryballs zubereiten. Füllt die gemahlenen Mandeln, 2 EL Kakaopulver und das Salz in ein hohes Gefäß ein. Schneidet die Datteln in kleine Stückchen und gebt sie dazu. Mixt die Zutaten so lange, bis eine Art „brauner, fester, zusammenklebender Teig“ entstanden ist. Sollte die Masse nicht zusammenkleben, ein kleines bisschen Wasser hinzufügen. Entnehmt mit einem Löffel kleine Portionen und formt Bällchen mit einem Durchmesser von 1-2cm. Entweder in Kokosraspel rollen oder so verwenden. Auf die Tütchen den Zettel kleben, die Bällchen hinengeben und mit der Wolle verschließen. Die Energyballs sind ca. eine Woche haltbar.

Gesprächsimpulse
Während ihr eure Energyballs herstellt, dürft ihr euch darüber austauschen:

  • Was sind in deinem Leben Kraftquellen? Wo und bei was schöpfst du Kraft – was sind in übertragener Art deine Energyballs?
  • Welche „Zutaten“ brauchst du, um wieder Kraft zu tanken?
  • Was macht dich kräftig & energiegeladen?
  • Wen kennst du, der etwas Energie gebrauchen könnte und wie könntest du die Person dabei unterstützen wieder aufzutanken?

Station: FLÜGEL

Material: Kleiderbügel, Kombi-Zangen, Federn, Wolle, Perlen, Kärtchen, Schere, Locher, Kleb

Die letzten Monate sind und waren sehr anstrengend für die meisten von uns. Es ist fast schon überwältigend, was uns an negativen Berichten von Krieg und Corona erreicht und auf den Boden zieht. Es scheint fast so, als wären wir mitten in Leid, Aussichtslosigkeit und Krankheit gefangen. Wie schön wäre es, wenn wir einfach mal wie ein Vogel weithinaus fliegen könnten und Abstand zu unserem Alltag gewinnen könnten? Wir brauchen so dringend für viele Dinge eine andere Sicht – eine himmlische Perspektive. Gott möchte uns dies auch ermöglichen, damit wir voller neuer Einblicke in unserem Alltag landen können, um dann irgendwann wieder abzuheben.

Deshalb lassen wir uns jetzt sinnbildlich Flügel wachsen und basteln einen Flügel-Ring, der uns daran erinnert.

Nehmt euch dazu jeder einen Kleiderbügel und biegt mit der Zange einen Ring mit dem Haken oben. Nehmt euch dann ein Stück Wolle und ein Kärtchen. Locht das Kärtchen und fädelt die Wolle ein. Nehmt euch dann von den Perlen und eine Feder. Fädelt mehrere Perlen auf und steckt in eine Perle die Feder. Zum Schluss befestigt ihr die Wolle am Haken. Fertig ist eurer Flügel-Ring.

Gesprächsimpulse:

  • Von wem oder was braucht du Abstand?
  • Was denkst du, wie Gott die Dinge oder den Menschen aus seiner Perspektive sieht? Was kannst du daraus hilfreich für dich annehmen?
  • Aus der Ferne verschwimmen Einzelheiten und Proportionen. Der Vogel gleitet in der Luft. Lass dich nach „oben“ ziehen und mache in Gedanken einen Höhenflug. Was siehst du vor deinem inneren Auge? Mache ein mentales „Erinnerungsfoto“.

Station: LAUFEN UND WANDELN STATT MÜDE UND MATT

Material: Treppen-Kärtchen, Klebestreifen
Die Kärtchen solltet ihr nach Möglichkeit vor eurem Team-Treffen an einer geeigneten Treppe anbringen.

Diese Station darf jeder von euch allein durchführen. Auf der Treppe sind Kärtchen angebracht. Startet unten an der Treppe. Geht nun langsam Stufe für Stufe nach oben. Stoppt auf jeder Stufe kurz und lest die blauen Kärtchen. Wenn ihr oben seid, lest dort ebenfalls das Kärtchen und macht euch auf den Weg nach unten. Stoppt dabei wieder auf jeder Stufe und lest die gelben Kärtchen.
Am Ende der Treppe gibt es nochmal ein kleines Kärtchen.

Feier-Zeit

Bei der Feier-Zeit wäre es schön, wenn ihr eine Kerze entzündet, vielleicht ein Kreuz aufstellt und alle gemeinsam im Kreis sitzen. Die Feier-Zeit wird ca. 10-20 Minuten dauern. Mit folgenden Elementen könnt ihr diese Zeit gestalten:

Impuls zu Jesaja 40,31

Aber alle, die auf den Herrn hoffen, bekommen neue Kraft. Sie fliegen dahin wie Adler. Sie rennen und werden nicht matt, sie laufen und werden nicht müde. (Jesaja 40,31)
Dieser Vers steht heute bei diesem Team-Abend im Mittelpunkt. Weil es unsere Sehnsucht ist, nicht müde und matt zu werden, wie bei der Treppen-Aktion erlebbar, sondern neue Kraft zu bekommen, wie durch die Energyballs.
Dahin zu fliegen wie Adler.
Aber wie wachsen mir Flügel? Wie schaffe ich das? Ich habe euch eine Raupe mitgebracht – die kleine Raupe Nimmersatt. Weil ich glaube, dass diese Frage – wie wachsen mir Flügel mit dem zu tun hat, was die Raupe erlebt. Sie ist eine Raupe mit viel Hunger, sie krabbelt, robbt da am Boden entlang und ist mühsam auf der Suche nach Futter – vielleicht ist sie müde und matt. Doch dann passiert etwas mit der Raupe. Sie verpuppt sich. Sie zieht sich in den Kokon zurück und dann passiert es – diese wundervolle Metamorphose – sie wird ein wunderschöner Schmetterling. Der Raupe sind Flügel gewachsen. Sie kann dahin fliegen wie ein Adler.

Aber wie hat sie das geschafft? Diese Wandlung zu vollbringen? Wie schaffen wir diese Veränderung? Wie bekommen wir neuen Kraft? Wie ging das oben auf der Treppe? Harre auf den Herrn stand da. Das sagt uns der Bibelvers:
Aber alle, die auf den Herrn harren/hoffen, bekommen neue Kraft. Sie fliegen dahin wie Adler. Sie rennen und werden nicht matt, sie laufen und werden nicht müde. (Jesaja 40,31)
Und ich glaube diese Veränderung hat etwas mit diesem Harren zu tun. Auf den Herrn harren. Ich kann also ganz wenig tun. Wie übrigens auch die Raupe. Sie wartet in dem Kokon darauf, dass die Zeit zum Fliegen kommt. Sie verbringt Zeit in einem geschützten Raum und dort geschieht dann die Veränderung.
Und dieses Bild will ich euch heute mitgeben. Dieses Bild vom Kokon, von diesem Schutzraum. Den wir brauchen, um wieder neue Kraft zu bekommen. Den wir brauchen, damit uns Flügel wachsen. Und ich will euch Mut machen Zeit im Kokon zu verbringen. Auszuhalten, zu warten, zu hoffen, zu harren. Auf den Herrn harren, mit Zeit, in einem besonderen Schutzraum. Dafür will ich euch heute Mut machen.

Den Video-Impuls findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=f-QkenL0NBU

Segens-Gebet

Material: für jeden eine Feder

Steht zusammen auf und stellt euch in einen Kreis. Sprecht gemeinsam und schaut dabei auf den Boden.
Vieles verstehen wir nicht und macht uns müde, Gott.
Aber: Blick geht in die Mitte
Wir wollen uns daran festhalten, dass Gottes Kraft uns stärkt und uns mit Leichtigkeit segnet.
Jede:r nimmt eine Feder, legt sie auf die Handinnenfläche und dreht sich zu seine:r linken Nachbar:in und spricht reihum
Ich segne dich mit Gottes Kraft, dass dir Flügel wachsen und Leichtigkeit in dein Leben kommt.
Feder wegpusten
Nach der letzten Person sagen alle gemeinsam AMEN

Gebet

Plopp-Gebet oder Seifenblasen-Gebet

Lieder

  • Du bist stark (Adlerlied), Glaubenszentrum Family Worship –> auch zu finden als Video bei YouTube
  • Wie ein Adler – Gott sei mit Dir, Hans-Joachim Eckstein
  • Auf Schwingen getragen und frei, Johannes M.Roth

Ideen für zu Hause

Für jeden Mitarbeitenden gibt es die „Geschichte vom Adler, der nicht fliegen wollte“ (James Aggrey) zum Mitnehmen.

Die Geschichte findet ihr hier: Der Adler, der nicht fliegen wollte – Lehrerermutigungstreffen oder als Bilderbuch: Der Adler, der nicht fliegen wollte (ejw-buch.de)

Essens-Zeit


Genießt es gemeinsam als Team zu Essen. Kocht doch einfach gemeinsam Nudeln und reicht Pesto dazu.

Die Wege des Herrn sind unergründlich – was mich dazu gebracht hat, in den letzten zwei Jahren in einem Alten- und Pflegeheim zu arbeiten. Es war eine spannende Zeit mit vielen tollen Erfahrungen und einem Einblick in das, was man in einer solchen Einrichtung als „Alltag“ bezeichnet – und wie man Menschen, die dort leben, eine Freude machen kann!
Die Vorschläge in diesem Entwurf sind zwar abgestimmt auf die Advents- und Weihnachtszeit, aber nehmt sie gerne als Inspiration dazu, auch im Jahresverlauf mal vorbei zu schauen. Denn die 4 Wochen der Adventszeit sind meistens voll mit Aktionen, während es in den anderen 11 Monaten mitunter etwas „lau“ ist. Die meisten Alten freuen sich aber das ganze Jahr über von Herzen über Besuch, Abwechslung und Überraschungen – da sind sie nicht anders als wir. Und in der Begegnung mit alten Menschen bekommst du unheimlich viel zurück.

Vorbereitung für einen Besuch

Bevor du mit deinen Mädels darüber nachdenkst, was genau du in der Einrichtung anbieten kannst, nimm zuerst Kontakt mit den Menschen auf, die dort arbeiten. In der Regel wird deine Ansprechpartnerin die Leiterin des „sozialen Dienstes“ oder die Pflegedienstleitung sein. Diese Menschen haben den besten Einblick in die Vorgaben und Regeln, die das Haus einhalten muss, sowie über den Terminkalender der Einrichtung. So kann es zum Beispiel sein, dass ihr vielleicht aus hygienischen Gründen keine selbstgebackenen Kekse mitbringen dürft, aber vielleicht mit Zutaten aus dem Haus direkt vor Ort mit Bewohner:innen backen könnt – und ähnliches.

Ideen und Durchführung

Wenn du dich über die Rahmenbedingungen informiert hast, könnt ihr in eurer Gruppe eure Ideen zusammentragen. Aus meiner Erfahrung heraus habe ich folgende Inspiration für euch:

  • selbstgestaltete Advents- und Weihnachtskarten für Bewohner:innen, die wenig Besuch bekommen
  • ein Nachmittag mit gemeinsam gesungenen klassischen Liedern, mit vorgelesenen Texten, mit Vortragsliedern … für eine gemeinsame Runde mit Bewohner:innen
  • ein kleines Konzert auf den einzelnen Wohnbereichen, Fluren oder vielleicht sogar auf den Zimmern
  • Unterstützung eines vom Haus geplanten, internen Weihnachtsmarktes
  • ein Theaternachmittag mit Sketchen, Krippenspiel o.ä.
  • Begleitung von Bewohner:innen auf den Weihnachtsmarkt „draußen“
  • ansprechend gestaltete Advents- und Weihnachtsdeko mit dem Anspruch, keine „Kinderbastelei“ zu sein

Nun nehmt euch Zeit, eure Ideen sorgfältig und mit Herz auszuführen. In meinen Augen zählt dabei nicht die Perfektion, sondern die Exzellenz: dass man dem, was ihr anbietet, abspürt, dass es von ganzem Herzen kommt.

Worauf man dabei achten sollte: Macht nicht zu viel und erkundigt euch gut, für welche Menschen bzw. Bedarfe ihr plant. Es gibt nicht wenige Alte, die einfach nicht mehr so lange sitzen und sich konzentrieren können. Es gibt einige, die nicht mehr gerne lange in einer Gruppe sitzen – und es gibt einige, die gerne zusammen sind, klönen, sich über Eierlikör freuen, singen … Im Alter sind die Menschen immer noch genauso divers und unterschiedlich wie jetzt in unseren Gruppen.

Wenn ihr eure Idee fertig geplant habt, macht einen Termin in eurer Einrichtung. Klärt noch einmal genau ab, ob die Idee so auch umgesetzt werden kann oder ob ihr noch etwas beachten müsst. Und vergesst nicht, euch zu erkundigen, ob es Corona-bedingt noch bzw. wieder besondere Einlass-Voraussetzungen gibt: Wie sieht es mit Testpflicht, Masken etc. aus? Und dann seid pünktlich vor Ort und habt Spaß bei eurem Tun.

Vergesst dabei folgendes nicht:

  • Sprecht laut, langsam und deutlich
  • Vermeidet Hektik
  • Begebt euch bei Rollstuhl-Fahrer:innen durch Hinknien auf Augenhöhe
  • Seid stets höflich und siezt die Menschen, die euch begegnen.

Impulsidee

Das 4. Gebot fordert uns dazu auf, unsere Eltern zu ehren. Aber es geht dabei nicht nur um den Umgang mit den eigenen Eltern, sondern auch um die Frage, wie die jüngere Generation mit ihren Alten umgeht. Und da ist es tatsächlich so, dass wir uns immer wieder hinterfragen sollten, wie unser Umgang tatsächlich ist.

Haben wir bei aller Kritik auch Respekt für die Leistung unserer Eltern und Großeltern? Lassen wir uns auch bei Oma und Opa blicken, wenn wir nur einfach „Hallo“ sagen wollen oder haben wir dann immer unser Zeugnis im Gepäck, um vielleicht die eine oder andere finanzielle Belohnung einzustreichen? Wie reagieren wir, wenn sie anfangen uns zu vergessen, körperlich und geistig abbauen, nicht mehr so „cool“ sind … wenn sie nicht mehr zu Hause wohnen, sondern in eine Einrichtung ziehen? Besuchen wir sie noch oder setzen wir in unserem Leben andere Prioritäten?
Das Gebot verbindet mit der Aufforderungen eine Verheißung: dass es uns gut ergehen wird, wenn wir unsere Alten ehren.

Und das habe ich tatsächlich erlebt: Die Freude, die ich den Menschen im Altenheim schenken durfte, kam direkt auch in meinem Herzen an! So gerne ich heute auch wieder mit Jugendlichen arbeite, die Zeit mit den Alten werde ich nicht vergessen, sondern immer in meinem Herzen tragen und mich gerne dran erinnern.

Die Gruppenstunde für Kinder enthält verschiedenes Material zur WM in Katar. Im Zwiespalt zwischen Vorfreude und Sorge um die Bedingungen vor Ort werfen wir einen kritischen Blick auf die WM in Katar und schauen unter anderem auch auf unsere Rolle als Christ:innen in dieser Welt.

Ablauf Gruppenstunde

  1. Quiz
  2. Geschichte
  3. Impuls
  4. Bastelidee

1. Quiz

Spielregeln

Anmerkung: Für das Spiel wird der Anhang Spielfeld.pdf benötigt.

  • Es werden 2 Teams gebildet -> die Fragen werden den 2 Teams abwechselnd gestellt (Kategorie darf gewählt werden)
  • Jedes Team bekommt ein Tor / eine Spielhälfte
  • Start des Spiels ist am Mittelpunkt
  • „Ball“ wandert immer von hellgrün in dunkelgrünes Feld bzw. umgekehrt
  • Bei richtiger Antwort -> Ball wandert in Richtung der gegnerischen Hälfte
  • Bei falscher Antwort -> Ball wandert in Richtung der eigenen Hälfte
  • An den beiden äußeren dunkelgrünen Feldern wandert der Ball ins Tor -> Nach einem Tor wird wieder am Mittelpunkt gestartet
  • Ziel: möglichst oft den Ball ins Tor befördern -> dazu Tore der einzelnen Teams zählen
  • Spiel endet, wenn alle Fragen gestellt worden sind. Sieger = Team mit den meisten Toren

Allgemeines Fußball

  • Aus wie vielen Fünf- und Sechsecken besteht ein Fußball? 14 / 26 / 32
  • Wie lange dauert ein Fußballspiel? 70 / 80 / 90 Minuten
  • Wie viele Spieler stehen bei einem Fußballspiel insgesamt auf dem Feld? 20 / 22 / 24
  • Was ist eine Schwalbe? Das knappe vorbei Schießen am Tor / Die Vortäuschung eines Fouls / Ein eingewechselter Spieler
  • Über welche Linie muss der Ball ins Aus rollen, damit es einen Eckball gibt? Über die Mittellinie / Über die Torauslinie / Über die Seitenlinie
  • Wie nennt man es, wenn ein Spieler in einem Spiel 3 Tore unmittelbar hintereinander schießt? Drilling / Dreierpack / Hattrick
  • Wie viele Punkte gibt es für ein gewonnenes Spiel? 1 / 2 / 3

WM Katar 2022

  • Wie viele Mannschaften nehmen an der WM teil? 24 / 32 / 40
  • Welche Mannschaften spielen im Eröffnungsspiel gegeneinander? Katar:Deutschland / Katar:Ecuador / Deutschland:Spanien
  • In wie vielen Stadien werden die Spiele ausgetragen? 8 / 16 / 24
  • Mit welchen Mannschaften ist Deutschland in einer Gruppe? Spanien, Costa Rica, Japan / Belgien, Kanada, Marokko / Brasilien, Serbien, Schweiz
  • Wann findet das Finale statt? 18. Dezember / 21. Dezember / 24. Dezember
  • Wie viele Menschen passen in das größte Stadion „Lusail Stadium“? 40.000 / 60.000 / 80.000
  • Welches ist das Maskottchen der WM in Katar? Fuleco (Gürteltier) / La’eeb (Fantasiewesen) / Zakumi (Leopard)

Land Katar

  • Welche zwei Farben sind auf der Flagge von Katar? Gelb + Rot / Braunrot + weiß / Weiß + Lila
  • Auf welchem Kontinent befindet sich Katar? Afrika / Asien / Amerika
  • Wie heißt die Hauptstadt Katars? Doha / Al Wakrah / Al Khor
  • Was ist die Landessprache in Katar? Englisch / Arabisch / Spanisch
  • Wie viele Stunden beträgt die Zeitverschiebung zu Deutschland 1 / 2 / 3 Stunde(n)
  • Wie warm ist es im Winter in Katar? 10 / 20 / 30 °C
  • Was ist die Staatsreligion in Katar? Christentum / Islam / Hinduismus

Allgemeines WM’s

  • Warum findet die WM im Winter statt?  in Katar herrschen so hohe Temperaturen, dass man auf den Winter ausweichen musste / man wollte nicht der EM der Frauen im Sommer in die Quere kommen
  • Wann wurde die erste Männer Fußball WM veranstaltet? 1930 / 1940 / 1950
  • Wie viele Plätze bei der WM hat der europäische Fußballverband UEFA, die er in die WM Endrunde schicken kann?  11/ 13 / 15 Stück
  • Ist Katar als Gastgeber sicher in der WM Endrunde vertreten? Nein / Ja
  • Wer veranstaltet die Fußballweltmeisterschaften? FIFA = Fédération Internationale de Football Association / IOC = International Olympic Commitee / UEFA = Union of European Football Associations
  • Wann spielt Deutschland das erste Spiel der WM? (19.11.22 / 23.11.22 / 27.11.22)
  • Für den Bau der Stadien setzt Katar Gastarbeiter ein: Aus welchen Ländern kommen sie vorrangig? Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesch, Sri Lanka / Spanien, Portugal, Italien Kroatien / Brasilien, Kolumbien, Argentinien, Peru

Deutsche Nationalmannschaft

  • Den wievielten WM-Titel möchte Deutschland gewinnen? 3. / 4. / 5. WM-Titel
  • Wer ist Kapitän der deutschen Mannschaft (Manuel Neuer, Thomas Müller, Joshua Kimmich)
  • Wie heißt der Trainer der seit 2021 DE trainiert?  (Hans-Dieter Flick, Joachim Löw, Jürgen Klopp)
  • Wie viel kostet ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft? (70 / 90 / 110€)
  • Wie viele WM-Teilnahmen hatte Deutschland bereits? (20 / 25 / 30)
  • Wie hoch ist das Durchschnittsalter des deutschen Kaders bei der WM 2022? (23,6 / 26,4 / 28,1 Jahre)
  • Welche Farbe haben die Trikots der deutschen Mannschaft? (weiß+schwarz und schwarz+rot / weiß+rot und schwarz+blau / weiß+blau und schwarz+gold)

2. Geschichte

Liebe Ajala,

vielen Dank für deinen letzten Brief. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Endlich habe ich auch mal wieder Zeit, dir zu schreiben. Ich habe mich jetzt echt schon lange nicht mehr bei dir gemeldet. Das tut mir echt leid, aber ich muss sehr viel Arbeiten und habe kaum freie Zeit. Da es hier sehr heiß ist und jeden Tag um die 40 °C hat, bin ich abends so platt, dass ich einfach nur noch ins Bett falle. Heute musste ich mehr als 10 Stunden arbeiten. Das war echt hart und ich hatte kaum eine Pause. Wir mussten in einem Stadion für die Weltmeisterschaft im Winter Rasen pflanzen. Manchmal sind wir auch ganz weit oben auf einem Gerüst – so wie wir es auch daheim mal bei unseren Nachbarn zusammen waren. Aber diese Gerüste sind viel höher und man muss echt richtig aufpassen, dass man nicht runterfliegt, denn das würde man nicht überleben. Leider haben sie hier keine Schutzgitter. Sicherheit ist denen hier eher nicht so wichtig. Gerade erst kam ich hier in der Unterkunft an und muss bald wieder das Licht hier in unserem Zimmer ausmachen, weil meine anderen 10 Mitbewohner schlafen wollen. Es ist echt eng hier und ich habe kaum meine Ruhe. Auch das Essen schmeckt hier nicht wirklich lecker und ist echt wenig. Ich vermisse das Essen deiner Mama sehr. Oh man, ich habe dich jetzt echt schon lange nicht mehr gesehen. Leider muss ich aber auch noch länger hierbleiben und kann euch zwei erstmal nicht besuchen kommen. Das liegt daran, dass ich hier keinen Urlaub habe und die ganze Zeit durcharbeiten muss. Ich muss also noch eine Weile durchhalten. Ich werde aber versuchen, dir jetzt wieder öfter zu schreiben.

Ich hoffe einfach, dass es dir gut geht.                                                                                                                           

Hab dich lieb und ich hoffe, wir sehen uns bald wieder.

Liebe Grüße                                                                                                                                                                

Dein Papa Nadi

Fragen zur Geschichte:

  • Wie geht es dem Vater von Ajala?
  • Wie würdest du dich fühlen, wenn eure Mutter / euer Vater so lange von euch getrennt ist?

3. Impuls

Thema: Gerechtigkeit

Wir können uns Gott wie einen Schiedsrichter oder eine Schiedsrichterin bei einem Fußballspiel vorstellen.

Aber nicht wie irgendein Schiedsrichter, der bei der WM pfeifen wird. Bei Gott handelt es sich um keinen menschlichen Schiedsrichter, der einen Videobeweis braucht um Entscheidungen zu treffen. Er ist ein Schiedsrichter, der den ganzen Platz im Blick hat und jeden einzelnen Menschen auf dem Platz sieht. Vor allem auch die Schwachen, die erschöpft oder verletzt sind – niemand wird übersehen.

Wie ein Schiedsrichter auf dem Platz setzt sich Gott in unserer Welt dafür ein, dass die Ungerechtigkeit nicht immer größer wird und die Gerechtigkeit erhalten bleibt. In unserer Welt gibt es leider viele Orte an denen es ungerecht zugeht. Das macht manchmal traurig und hilflos. Bestimmt fallen euch auch Orte oder Situationen ein, in denen ihr etwas ungerecht fandet oder eine Person ungerecht behandelt wurde. So wie zum Beispiel in der Schule wenn Klassenkameradinnen und -kameraden in der Pause bei einem Spiel ungerechte Regeln durchsetzen, die dein Team benachteiligen. Das ist kein gutes Gefühl. Man möchte direkt was ändern. Aber wir können uns in all der Ungerechtigkeit darauf verlassen, dass es mit Gott eine Person gibt, die für Gerechtigkeit sorgen möchte und die Situation auch ändern will. Gott hat zum Ziel, dass wir Menschen einander auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen.

Wenn es in einem Fußballspiel unfair gespielt wird, dann nennt man das ein Foul, was so viel heißt wie regelwidriges Verhalten. Dann muss der Schiedsrichter die Situation bewerten und dafür sorgen, dass es wieder gerecht zugeht auf dem Platz. Darauf folgt dann manchmal sogar eine gelbe oder eine rote Karte des Schiedsrichters.

Im Spiel des Lebens gibt es auch unfaire Behandlungen, echte Fouls. Dann liegt es auch hier am Schiedsrichter, also an Gott, dafür zu sorgen, dass Gerechtigkeit wieder hergestellt wird. Wir können Ihn dabei sogar unterstützen als Hilfsschiedsrichterinnen und Hilfsschiedsrichter. Wenn Regeln gebrochen werden, werden auf dem Fußballplatz gelbe oder rote Karten vergeben. Aber wie können wir das im echten Leben machen, wenn wir bemerken, dass etwas ganz unfair zugeht? Ähnlich: Wir zeigen auch eine gelbe Karte in dem wir darauf hinweisen, dass etwas ungerecht ist und damit aufmerksam darauf machen, damit auch andere Leute sehen, dass sowas nicht in Ordnung ist. Denn es braucht Leute wie die Schiedsrichter, die darauf aufmerksam machen, dass Dinge falsch laufen. Nur dann können viele Menschen davon erfahren und Druck gegen Ungerechtigkeiten ausüben und was ändern. Dafür braucht es aber nicht nur Gott als den einen Schiedsrichter sondern auch uns, die ihn da unterstützen und auch darauf hinweisen.

So zum Beispiel auch bei der WM in Katar.  Da gibt es wie wir vorher schon gehört haben ganz viel Ungerechtigkeit den Arbeitern gegenüber. Es herrschen schlechte Arbeitsbedingungen mit wenig Sicherheit und Hitze, die tödlich sein kann. Viele können nicht heim fahren zu ihren Familien über Feiertage oder ein Wochenende, da Ihnen die Reisepässe weggenommen wurden oder sie sonst ihren Job verlieren, wenn sie Urlaub nehmen. Und obendrauf bekommen sie ganz wenig Geld für ihre Arbeit – und das obwohl Katar eins der reichsten Länder der Welt ist. Nur weil die Arbeiter auf das Geld angewiesen sind, wird ihre Not ausgenutzt.

Und hier geht es jetzt darum ne ganz klare rote Karte nach Katar zu zeigen und nicht nur über die guten und mitreißenden Seiten an der WM zu reden. Sondern auch ganz klar zu sagen, dass die schlechten Arbeitsbedingungen da nicht in Ordnung sind. Dadurch wird das Unrecht sichtbar und wir unterstützen unseren großen Schiedsrichter dabei für Gerechtigkeit zu sorgen. Generell gilt: Verteilt gelbe und rote Karten in eurem Leben, seid laut wenn etwas ungerecht ist und sorgt dafür, dass Ungerechtigkeiten gesehen werden und nicht ignoriert werden. Wir können da mithelfen, dass wir in einer gerechteren Welt leben irgendwann.

4. Bastelidee

Bastelidee für Kinder:

Ein weltbekanntes Symbol für Gerechtigkeit ist die Waage. Immer wenn die Waage im Gleichgewicht ist, sind beide Seiten gleich schwer. Das soll zeigen, dass in einer gerechten Situation niemand bevorzugt wird.

Balkenwaage selber bauen:

Materialien: 2 Becher aus Pappe oder aus Plastik, Locher, 60 cm Schnur, Schere, Kleiderbügel mit Kerben (dieser kann aus Plastik, Metall oder Holz sein)

1. Bereite die Becher und die Schnüre vor:

Stanze in die beiden Becher am oberen Rand zwei Löcher. Wichtig ist, dass sich die beiden Löcher genau gegenüber liegen. Schneide nun zwei jeweils 30cm lange Stücke Schnur ab. Wichtig ist, dass beide Schnüre gleich lang sind. Prüfe das am besten nochmal in dem du sie nebeneinander legst. Anschließend kannst du dir einen Becher nehmen und mit dem Ende einer Schnur einen Knoten durch das linke Loch im Bercher machen. Danach kannst du mit dem anderen Ende der Schnur einen Knoten durch das rechte Loch im Becher machen. Gehe beim zweiten Becher genau gleich vor.

2. Zusammenbau der Waage:

Hänge die Becher mithilfe der Schnur jeweils links und rechts über den Kleiderbügel. Befestige die Schnüre in den Kerben des Kleiderbügels. Anschließend halte die Waage hoch und schau ob die Becher auf der gleichen Höhe hängen. Sollte das nicht so sein, kannst du das im Nachhinein noch einstellen.

3. Verschönere die Waage:

Damit die Waage auch optisch ein Hingucker ist, kann sie noch dekoriert werden. Sticker eignen sich besonders gut um die Becher zu verschönern. Aber auch Gemaltes oder Geschriebenes geben der Waage eine besondere Note.

4. Ausprobieren der Waage:

Nutze die Zeit um die Waage direkt auszuprobieren. Dafür kannst du sie an einen Türknauf oder einen Wandhaken hängen. Anschließend kannst du Gegenstände in die beiden Becher geben und schauen welche schwerer sind. Besonders spannend ist es zu versuchen die Waage ins Gleichgewicht zu bringen.

Bild und Bastelanleitung inspiriert von Wikihow: https://de.wikihow.com/Eine-Balkenwaage-f%C3%BCr-Kinder-bauen
 

Die Gruppenstunde für Jugendliche enthält verschiedenes Material zur WM in Katar. Im Zwiespalt zwischen Vorfreude und Sorge um die Bedingungen vor Ort werfen wir einen kritischen Blick auf die WM in Katar und schauen unter anderem auch auf unsere Rolle als Christ:innen in dieser Welt.

Ablauf Gruppenstunde

  1. Quiz
  2. Geschichte
  3. Impuls
  4. Gruppendiskussion mit Reflexionsfragen

1. Quiz

Spielregeln

Anmerkung: Für das Spiel wird der Anhang Spielfeld.pdf benötigt.

  • Es werden 2 Teams gebildet
  • Die Fragen werden den 2 Teams abwechselnd gestellt (Kategorie darf gewählt werden)
  • Jedes Team bekommt ein Tor / eine Spielhälfte
  • Start des Spiels ist am Mittelpunkt
  • „Ball“ wandert immer vom hellgrünen ins dunkelgrüne Feld bzw. umgekehrt
  • Bei richtiger Antwort: Ball wandert in Richtung der gegnerischen Hälfte
  • Bei falscher Antwort : Ball wandert in Richtung der eigenen Hälfte
  • An den beiden äußeren dunkelgrünen Feldern wandert der Ball ins Tor – Nach einem Tor wird wieder am Mittelpunkt gestartet
  • Ziel: möglichst oft den Ball ins Tor befördern – dazu Tore der einzelnen Teams zählen
  • Spiel endet, wenn alle Fragen gestellt worden sind – Sieger ist das Team mit den meisten Toren

Allgemeines Fußball

  • Aus wie vielen Fünf- und Sechsecken besteht ein Fußball? 32
  • Wie lange dauert ein Fußballspiel? 90 Minuten
  • Wie viele Spieler stehen bei einem Fußballspiel insgesamt auf dem Feld? 22
  • Was ist eine Schwalbe? Die Vortäuschung eines Fouls
  • Über welche Linie muss der Ball ins Aus rollen, damit es einen Eckball gibt? Über die Torauslinie
  • Wie nennt man es, wenn ein Spieler in einem Spiel 3 Tore unmittelbar hintereinander schießt? Hattrick
  • Wie viele Punkte gibt es für ein gewonnenes Spiel? 3

WM Katar 2022

  • Wie viele Mannschaften nehmen an der WM teil? 32
  • Welche Mannschaften spielen im Eröffnungsspiel gegeneinander? Katar:Ecuador
  • In wie vielen Stadien werden die Spiele ausgetragen? 8
  • Mit welchen Mannschaften ist Deutschland in einer Gruppe? Spanien, Costa Rica, Japan
  • Wann findet das Finale statt? 18. Dezember
  • Wie viele Menschen passen in das größte Stadion „Lusail Stadium“? 80.000
  • Welches ist das Maskottchen der WM in Katar? La’eeb (Fantasiewesen)

Land Katar

  • Welche zwei Farben sind auf der Flagge von Katar? Braunrot + weiß
  • Auf welchem Kontinent befindet sich Katar? Asien
  • Wie heißt die Hauptstadt Katars? Doha
  • Was ist die Landessprache in Katar? Arabisch
  • Wie viele Stunden beträgt die Zeitverschiebung zu Deutschland? 1 Stunde
  • Wie warm ist es im Winter in Katar? 20 °C
  • Was ist die Staatsreligion in Katar? Islam

Allgemeines WM‘s

  • Warum findet die WM im Winter statt? in Katar herrschen so hohe Temperaturen, dass man auf den Winter ausweichen musste
  • Wann wurde die erste Männer Fußball WM veranstaltet? 1930
  • Wie viele Plätze bei der WM hat der europäische Fußballverband UEFA, die er in die WM Endrunde schicken kann? 13 Stück
  • Ist Katar als Gastgeber sicher in der WM Endrunde vertreten? Ja!
  • Wer veranstaltet die Fußballweltmeisterschaften? FIFA = Fédération Internationale de Football Association
  • Wann spielt Deutschland das erste Spiel der WM? 23.11.22
  • Für den Bau der Stadien setzt Katar Gastarbeiter ein: Aus welchen Ländern kommen sie vorrangig? Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesch und Sri Lanka

Deutsche Nationalmannschaft

  • Den wievielten WM-Titel möchte Deutschland gewinnen? 5. WM-Titel
  • Wer ist Kapitän der deutschen Mannschaft? Manuel Neuer
  • Wie heißt der Trainer der seit 2021 DE trainiert?  Hans-Dieter Flick
  • Wie viel kostet ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft? 90€
  • Wie viele WM-Teilnahmen hatte Deutschland bereits? 20
  • Wie hoch ist das Durchschnittsalter des deutschen Kaders bei der WM 2022? 26,4 Jahre
  • Welche Farbe haben die Trikots der deutschen Mannschaft? weiß+schwarz und schwarz+rot

2. Geschichte

Wir Arbeiter hier kommen aus ganz verschiedenen Ländern. Die meisten von uns kommen aus Nepal, Indien und Bangladesch. Wir sind hier für ganz verschiedene Projekte eingeteilt. Zum Beispiel haben wir das Al-Thumama Stadion für die WM gebaut. Ein Freund von mir hilft gerade am Bau der U-Bahn mit. Leider sind die Arbeitsbedingungen hier in Katar nicht toll. Und das, obwohl Katar eines der reichsten Länder der Welt ist!                                

Angefangen bei den heißen Temperaturen. Hier hat es jeden Tag um die 40°C, das erschwert die eh schon anstrengende Arbeit nochmal mehr.                                                                             

Zudem sind die Unterkünfte, in denen wir uns nach der Arbeit aufhalten, echt miserabel. Die Wände sind dreckig und schimmlig. Und unsere Zimmer sind für 8 Personen sehr klein und dunkel.     

Auch hatten wir während der Arbeit schon oft Angst um unsere Sicherheit. Vor allem bei Arbeiten in großer Höhe. Zwei Arbeiter sind vor meinen Augen im Stadion gestorben. Wir standen alle unter Schock. Wir haben uns geweigert, weiter zu arbeiten, doch die Vorgesetzten zwangen uns. Ein anderes Mal wurden sieben Arbeiter grundlos verprügelt. Und wenn wir krank sind, dann dürfen wir nicht im Bett bleiben, sondern müssen zur Strafe raus in die Hitze.                                                           

Wir sind gefühlt Sklaven in diesem Land. Wir werden ausgebeutet und bekommen schon seit langem keinen Lohn. Immer wieder sagen sie nächsten Monat kommt er und trotzdem müssen wir jeden Tag zwölf Stunden arbeiten. Und dazu kommt, dass wir nicht bzw. kaum frei haben. Wir sind Gefangene. Jeden Tag ernähren wir uns von Wasser und Brot. Und das Trinkwasser ist nicht mal sauber. Ohne Geld können wir uns einfach nichts anderes leisten. Monat für Monat verschlimmert sich unsere Situation, ich kann einfach nicht mehr.                                                      

Manchmal stelle ich mir die Frage, ob es nicht besser wäre, tot zu sein. Wir alle müssen aus dieser Lage gerettet werden. Es geht auch um unsere Familien. Wir können nicht mal unsere Familien anrufen. Meine Frau und die Kinder machen harte Zeiten durch. Seit acht Monaten kann ich ihnen kein Geld schicken. Irgendjemand muss uns doch helfen. Auch haben unsere Chefs unsere Reisepässe abgenommen und bewahren diese in ihrem Büro auf. Uns wird es verweigert, das Land zu verlassen. Wenn die Firma uns doch einfach das Geld zahlen würde, das uns zusteht. Seit November erzählt uns der Firmenboss immer wieder, dass unser Gehalt kommen soll. Immer wieder verlangte er von uns, dass wir geduldig sein sollen. Am Anfang glaubten wir ihm und arbeiteten weiter. Nach vier Monaten ohne Geld hörten wir dann auf zu arbeiten. Wir alle zusammen verlangten unser Gehalt, aber der Boss lehnte einfach ab. Er sagte, dass wir zu einer anderen Firma gehen sollen. Doch ohne unsere Papiere ist das nicht mehr möglich. Aus diesem Grund wandte ich mich an das Arbeitsgericht, aber nichts passierte. Auch die Botschaft hilft uns nicht weiter.                                                                            

Die Regierung macht Gesetze, aber sie hält sich nicht daran. Sie verfolgt nicht, welche Firmen gegen die Gesetze verstoßen. Es ist wie in einem Marionettentheater. Hier wird etwas vorgespielt. Aber wenn du zu uns hierherkommst, dann siehst du, dass die Dinge ganz anders sind. Andere wollten auch zu einer anderen Firma gehen, aber ihre Arbeitgeber weigerten sich. Sie weigerten sich einfach. Sie haben es mehrmals versucht. Die Arbeitgeber hätten nur das Kündigungsschreiben abstempeln müssen, Aber sie haben es ohne Grund abgelehnt. Was können wir also schon tun? Unsere Probleme hört niemand. So läuft das Spiel.

Quellen bzw. weitere Infos:

So schlecht geht es den Arbeitern in Katar ein Jahr vor der Fußball-WM | sportstudio – YouTube

Ausbeutung vor der WM 2022 – Gefangen in Katar | Sport inside – YouTube

WM 2022 in Katar: Hinter den Fassaden der schönen Stadien | Sportschau – YouTube

3. Impuls

Thema: Gerechtigkeit

Erstmal eine Frage zu Beginn, die ihr euch heute wahrscheinlich schon gestellt habt: Warum geht uns die WM in Katar und ihre Arbeitsbedingungen überhaupt etwas an?

Wir haben heute gehört, die Arbeitsbedingungen dort sind katastrophal. Menschen arbeiten dort ohne Sicherheit in Hitze, die zum Tode führen kann. Häufig können sie sich keinen Urlaub nehmen um übers Wochenende oder Feiertage zu ihren Familien fahren zu können. Zusätzlich werden viel zu geringe Löhne ausgezahlt und das in einem der reichsten Länder dieser Welt – und alles nur wegen einer Sportveranstaltung…

Eins ist allen klar: Das kann so nicht weitergehen und man sollte etwas dagegen tun und sich für gerechte Bedingungen einsetzen und generell dafür, dass die WM als Standort nicht mehr an Länder vergeben wird, in denen von 8 Stadien alle 8 neu gebaut werden müssen.

Aber die Frage ist schon ob wir da was ändern können? Ist das unser Problem? Irgendwie schon. Denn wir sind es, die das System unterstützen in dem wir die Spiele am Fernseher anschauen und Trikots oder Tickets kaufen oder gekauft haben. Aber was kann die Lösung sein? Dass wir diese Jahr alles boykottieren und gar keine Herrenfußball WM schauen?

Wie mit Ungerechtigkeiten umgegangen werden kann, ist eine Frage, die Menschen seit Jahrtausenden beschäftigt. Ungerechtigkeiten sind von Beginn an Teil des menschlichen Zusammenlebens.

In der Bibel wird zum Beispiel beschrieben, dass es im Volk Israel vor circa 2800 Jahren auch sehr viel Ungerechtigkeiten gab. Die Anführer waren bestechlich geworden und sprachen das Recht demensprechend so, dass diejenigen Recht bekamen, die ihnen die größere Geldsumme boten.  Land wurde den Armen und Familien weggenommen und gewinnorientiert verkauft. Auf den Märkten wurden betrügerische Waagen und falsche Einheiten verwendet um die Leute über den Tisch zu ziehen. Es lief einiges schief damals. Manches wie Korruption zum Beispiel kennen wir auch noch aus unserer Welt heutzutage.

Auch damals war also schon die Frage, wie jetzt damit umgehen. In diese Ungerechtigkeit hinein hat Micha, ein Mann aus Moreschet-Gad, im Süden Israels, von Gott den Auftrag bekommen genau dieses Unrecht anzusprechen. Micha ist heute als Prophet bekannt. Er setzte Gottes Auftrag um und legte sich dabei mit den Anführer Israels an und sagte Ihnen ganz deutlich, dass Gott dieses Unrecht nicht dulden wird.

Durch Michas Ansprache hat sich erstmal direkt nichts sichtbar geändert, das Unrecht ging weiter. Aber in dem was Micha geredet hat zeigt sich was Gott für diese Welt vor hat: Er sieht das Unrecht und es ist ihm nicht egal! Egal wie viel Unrecht wir sehen und gar nicht wissen wie wir damit umgehen sollen, Gott sieht es und weiß Bescheid. Und noch viel wichtiger: Gott will es beenden! Diese Gewissheit haben wir. Und bis Gott dieses Unrecht beenden kann ruft es uns dazu auf ihn im Kampf gegen die Ungerechtigkeit zu unterstützen. Micha schreibt in der Bibel „Es ist dir gesagt worden Mensch, was gut ist, und was der Herr von dir erwartet: nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.“ (Micha 6,8).

Recht tun kann vieles heißen. Welches Recht soll denn umgesetzt werden? In der Bibel wird alles als ungerecht bezeichnet, bei dem Menschen nicht gleichwertig und als Ebenbilder Gottes anerkannt werden. Werden solche Situationen erkannt können wir wie Micha reagieren und die Missstände ansprechen und den ungerecht behandelten Menschen eine Stimme geben. So wie Gott durch Micha den Armen damals eine Stimme gab.

Was heißt das jetzt für die WM in Katar? Vielleicht geht es erstmal nicht darum zu boykottieren – denn die Sportler sind nicht diejenigen, die dieses ungerechte System mit produzieren sondern auch sie sind darin gefangen. Wir müssen uns alle selber überlegen ob ein Boykott für uns sinnvoll ist. Aber noch viel mehr müssen wir die Stimme erheben und in Gesprächen über die WM nicht nur die schönen und spannenden Seiten herauspicken sondern auch die Missstände und die Ungerechtigkeit vor Ort ansprechen, um so den Arbeitern eine Stimme zu geben um für eine gerechtere Welt einzutreten.

4. Gruppendiskussion mit Reflexionsfragen

Mögliche Methoden, mit der die Fragen besprochen werden können: Kugellager

Zu Beginn werden zwei Sitzkreise oder auch Stehkreise gebildet, ein Innen- und ein Außenkreis, so dass jede*r Teilnehmer*in einen Gegenüber hat. Die Teilnehmer*innen tauschen sich mit ihrem*ihrer Partner*in über die erste Frage aus. Nach einigen Minuten gibt es ein Signal und die Teilnehmer*innen des Innenkreises rutschen daraufhin zwei Plätze im Uhrzeigersinn weiter. Mit dem*der neuen Partner*in können die Teilnehmer*innen dann über die nächste Frage diskutieren.

Quelle: https://cf.girlsaskguys.com/q3600793/6bd4a603-7db5-4ff9-b249-992ede8a34dc.jpg
  1. Welches der Bilder bildet für euch Gerechtigkeit ab? (Das Bild gibt es im Anhang noch als Kopiervorlage)
  2. In welchen Situationen fühlst du dich ungerecht behandelt? Was haben diese Situationen gemeinsam?
  3. Wie gehst du mit solchen ungerechten Situationen um?
  4. Ist schon mal jemand für dich eingestanden als du ungerecht behandelt wurdest?
  5. Wie geht es dir, wenn du siehst, dass andere ungerecht behandelt werden?
  6. Glaubst du Gott ist gerecht?
  7. Wie macht Gottes Gerechtigkeit für dich aus?

Weihnachtsfeier mit Tiefgang

Zielgedanke

Wir alle sind unterwegs. Gottes Ziel für uns ist, in einer Freundschafts-Beziehung mit ihm zu leben. Wie sehr er sich danach sehnt, zeigt Jesu Kommen auf die Erde.

Vorüberlegungen für Mitarbeitende

Eine der Sinnfragen lautet: Wohin gehe ich? Bzw. wohin bin ich unterwegs? Gottes Wunsch und Ziel für seine Menschen ist: Gott als Vater zu sehen, als Mensch die Kindschaft Gottes anzunehmen. Die Entscheidung jedes Einzelnen ist es, mit Gott, mit Jesus, unterwegs zu sein. Gott hält seine ausgestreckte Hand jedem hin. Ergreife ich sie? Ist es mir ein Anliegen, dass die mir anvertrauten Kinder diese Hand wahrnehmen und von Gottes Angebot erfahren?

Die Entscheidung als Gottes-Kind zu leben ist wie ein Etappenziel. Allerdings entscheidet das Erreichen dieses Etappenziels darüber, wie sich meine nächsten Etappen und vor allem die Wege zwischen diesen Etappen gestalten. Mit dieser Entscheidung bin ich nicht mehr allein unterwegs auf meinem Lebensweg, sondern an der Hand des dreieinigen Gottes, der gute Gedanken für mein Leben hat und ein starker, fürsorglicher Begleiter ist. Ich bin mit ihm unterwegs zu jeder Zwischen-Etappe meines Lebens: sei es ein Schulwechsel, die Berufswahl, ein Umzug, der erste Urlaub ohne Eltern,… Immer ist der dreieinige Gott an meiner Seite; in Oasen- und Wüstenzeiten, auf Umwegen,… – ER verlässt mich nicht, denn einer seiner Namen ist: Immanuel = Gott mit uns!

Um diese Entscheidung überhaupt treffen zu können, muss ich diesen wunderbaren Gott erst einmal kennenlernen. Wer ist er? Wie ist er? Was heißt es und wie kann das gehen, „mit ihm unterwegs zu sein“? Wir können diese spannende Reise der Kinder begleiten und ihnen helfen, diesen Gott kennenzulernen.

Von Gottes Seite ist die Entscheidung längst getroffen. Er wünscht sich diese Beziehung. Wie sehr er sich nach dieser Vater-Kind-Beziehung, dieser Freundschaft sehnt, zeigt das Kommen Jesu auf diese Erde, das wir an Weihnachten feiern.

Erlebniswelt der Kinder

Kinder werden geführt, von Eltern, Lehrern, … Viele (große) Entscheidungen treffen sie nicht selbst. Steht ein Berufswechsel bei den Eltern an, ziehen die Kinder mit um, egal ob sie wollen oder nicht. Auch die Entscheidungen über weitere Geschwister, Hausbau, Gemeindezugehörigkeit, Trennung,… treffen die Eltern. Die Kinder sind aber unmittelbar betroffen. Das ist ihr Alltag. Mit zunehmendem Alter nimmt die Eigenverantwortung zu. Das ist herausfordernd, spannend, kann das Kind aber auch immer wieder überfordern.

Wie hilfreich ist es, wenn ich weiß, ich muss nicht alleine unterwegs sein und vor allem, wenn ich weiß, mit WEM ich unterwegs sein kann; wer ein guter Begleiter und Ratgeber ist. Gott hat so viel Interesse an mir, dass er den perfekten Himmel, die vollkommene Liebe des Vaters verlassen hat, um mich in diese Beziehung einzuladen. Wenn ich diesen Gott kenne, habe ich einen Sinn und ein Ziel im Leben für das es sich lohnt zu leben.

Einstieg

Ihr hängt ein schön gestaltetes Plakat an die Tür zu euerm Gruppenraum: „Auf dem Weg zur Weihnachts-Freude“ steht darauf. Im Raum wartet ein vorbereiteter Stuhlkreis auf die Kinder und leise Weihnachtsmusik erklingt, wenn sie in den Raum kommen. Tauscht euch darüber aus, was für den Einzelnen zu Weihnachten gehört.

Gestaltet daraufhin gemeinsam euren Raum, den Kreis und die Mitte des Kreises. Vorschläge zur Gestaltung: gestaltet die Mitte mit Tüchern in weihnachtlichen Farben, Tannenzweigen, einem Adventskranz,… bereitet einen Kinderpunsch zu oder erwärmt einen gekauften (eine ganz einfache Möglichkeit ist ein Apfelpunsch für den ihr Apfelsaft mit Zimtstangen erwärmt), bereitet kleine Plätzchen- oder Lebkuchenteller vor. Stellte kleine Tische, Hocker oder zusätzliche Stühle in den Kreis, die ihr mit weihnachtlichen Servietten schmückt und auf die ihr die Punschbecher und Plätzchenteller stellt.

Andacht

So, die Atmosphäre passt. Natürlich gehören auch Geschenke zu Weihnachten. Dazu stellt ihr ein großes Geschenk in die Mitte des Kreises. Nach und nach nähert ihr euch mit diesem Geschenk, dem Sinn von Weihnachten und somit hoffentlich auch der Weihnachtsfreude.

  • Ein Kind darf die erste Lage des Geschenkpapiers lösen. Ein Blatt Papier mit einer Frage kommt heraus: Unser Raum ist festlich geschmückt. Es gibt etwas zu trinken und zu essen. Aber warum und wen feiern wir denn an Weihnachten? Tauscht euch mit den Kindern darüber aus. Um das Besondere an seinem Kommen zu verstehen und IHN feiern zu können, müssen wir ihn erst einmal ein bisschen besser kennenlernen.
  • Die nächste Lage Papier wird gelöst. (Hinweis: jeder nächste Punkt in der Liste bedeutet, dass eine neue Lage gelöst wird) Heraus kommt folgende Austausch-Frage: Wisst ihr wo und wie Jesus gelebt hat, bevor er in Bethlehem geboren ist? (Bei Gott, dem Vater im Himmel, in absoluter Einheit und Verbundenheit mit ihm, ohne Streit, Neid, Hass,…)
  • Das Lied „Freude, Freude“ von Gaba Mertins („Einfach spitze“- Liederbuch, Nr. 22) kommt zum Vorschein. Singt den Refrain 1-2 mal zusammen. Sprecht über diesen riesigen Liebesbeweis Jesu: Vorher hat Jesus im Himmel mit dem Vater gelebt, und dann kommt er in einem Stall zur Welt?!? Warum? – Weil er ALLEN (egal ob arm oder reich, alt oder jung, Jude oder nicht-Jude,…) die Liebe des Vaters zeigen und bringen wollte und immer noch will!
  • Singt zusammen den Refrain und die 1. Strophe des Liedes „Freude, Freude“. Lasst die Kinder in Duden oder Handy nach der Definition von „Heiland“ suchen – was heißt das? Was hat das mit Jesus und mir zu tun? – Heiland heißt auch Erretter, der von Einsamkeit, Sinnlosigkeit und der Last von Schuld und schlechtem Verhalten errettet, hin zu Gottes Liebe, Vergebung und Freundschaft. So zeigt und ermöglicht er uns den WEG zu Gott dem Vater.
  • In der nächsten Lage kommen Krepp-Klebeband und Eddings hervor. Spielt eine Runde „Wer bin ich?“ Jeder Teilnehmende schreibt für einen anderen eine biblische Figur, einen Promi, eine Märchenfigur,… auf das Krepp-Klebeband. Jeder bekommt das für ihn/sie beschriftete Klebeband auf die Stirn geklebt, ohne die Beschriftung vorher gelesen zu haben. Nun bewegt ihr euch durch den Raum und stellt einander Fragen, die nur mit Ja oder Nein beantwortet werden können und die euch helfen, herauszufinden wer ihr seid. (Bin ich ein Mann? Gibt es mich real? Lebe ich noch?…).
  • Singt Refrain und 2. Strophe des Liedes „Freude, Freude“. Öffnet die Tür. Dort hängt ein Plakat oder ein Pfeil, folgendermaßen beschriftet: Richtung Freundschaft mit Gott: guter Ratgeber, immer ansprechbar, Tröster, bedingungslose Liebe,… – welche dieser Eigenschaften spricht mich gerade am meisten an? Jesus hat die Tür zu dieser Freundschaft an Weihnachten aufgemacht. Was muss ICH tun um zu dieser Freundschaft zu gelangen? Losgehen, durch die Türe gehen = Jesus sagen: „Das möchte ich! Ich schlage ein in dieses Freundschafts-Angebot von dir.“
  • Dieses Mal kommt eine Augenbinde heraus: Wir können Jesus nicht sehen und ihn trotzdem kennen. Spielt eine Runde „Blinde Kuh“ – den anderen blind erkennen. Dazu werden einem Teilnehmenden die Augen verbunden. Ein anderer Teilnehmender stellt sich leise vor ihn/sie. Durch Ertasten soll der/die Blinde herausfinden, wer vor ihm /ihr steht.
  • Singt gemeinsam Refrain und 3. Strophe des Liedes „Freude, Freude“ – Jesus das Licht, was heißt das? Wo brauche ich „Licht“ in meinem Leben? Jesus möchte Licht in den Teil deines Lebens bringen, der gerade dunkel ist. Dafür ist er gekommen.
  • Ziel, ihr seid im Innersten des Geschenkes angekommen. Heraus kommt zum Schluss Jesus in der Krippe und eine Krone, aufgemalt, von einer Krippe der Gemeinde oder von dir privat, eine Deko-Krone, aus Goldpapier gebastelt,… Fasst noch einmal kurz zusammen, wozu Jesus gekommen ist und was er uns gebracht hat, wer er für uns sein möchte. Singt noch einmal das ganze Lied „Freude, Freude“ zusammen.
  • Schließt mit einem Gebet: „Danke, guter Gott, dass wir dir so wichtig sind und du dir so sehr wünschst, dass wir in Freundschaft mit dir leben, dass du sogar Jesus, deinen Sohn zu uns auf die Erde geschickt hast. Hilf uns, ihn immer besser kennenzulernen und zu erleben, was es heißt, mit dir gemeinsam unterwegs zu sein. Amen“
  • Vielleicht gibt es zum Abschluss des inhaltlichen Teils noch ein Geschenk für jedes eurer Kinder? Vorschlag: eine Licht-Tüte in Form einer Krone oder eine Licht-Tüte, die die Kinder jetzt noch selbst gestalten können.
Vertiefung

Licht-Tüte gestalten

Gestaltet eine Licht-Tüte. Ihr könnt die Licht-Tüte oben am Rand mit Zacken als Krone gestalten und dann mit Prickel-Nadeln ein Muster in das Papier stechen. Oder ihr gestaltet die Licht-Tüte generell mit Prickel-Nadeln, in dem ihr ein Herz, eine Krone,… hineinstecht. (Dazu benötigt ihr Filz-Unterlagen o.ä.)

Licht-Tüten bekommt ihr im Internet oder bei einem Laden für Bastelmaterial. Es sind feuerfeste „Papier-Tüten“, in die man Kerzen oder Teelicht-Gläser stellen kann.

Weitere Ideen

Gestaltet den restlichen Abend mit allem, was euch Spaß macht und eurer Freude Ausdruck verleiht. Ihr kennt eure Kinder in der Hinsicht am besten.

Spiel-Ideen:

  • Ja-Nein-Stuhl zur Weihnachtsgeschichte
  • Weihnachtslieder raten
  • Lebendiges Quartett mit biblischen Personen (Jedes Kind nennt dem Spielleiter leise eine biblische Person (oder Tier, oder Promi oder Obst/Gemüse oder Automarke,…). Der Spielleiter liest die ausgewählten Personen in anderer Reihenfolge vor. Ein Kind beginnt. Es fragt ein anderes Kind: „Bist du König David?“ Antwortet das Kind mit „ja“, gehören diese beiden zusammen und dürfen weiterfragen. Bei der Antwort „nein“ darf das gefragte Kind weiterfragen. Ende: wenn nur noch ein Kind unbekannt ist.
  • Weihnachts-Geschichte mit Fehlern vorlesen. Wer einen Fehler entdeckt, stampft/klatscht/… und korrigiert den Fehler
  • Weihnachts-Geschichte in eurem Dialekt vorlesen (auf Schwäbisch gibt es das zumindest)
  • Reise nach Bethlehem (Jerusalem)
  • Schokolade auspacken

Lieder:

  • Runtergekommen, Einfach spitze, Nr.47
  • Gottes große Liebe, Einfach spitze, Nr.15

Gruppenstundenentwurf zur Jahreslosung 2023

Zielgedanke

Ich bin Gott nicht egal: Er sieht mich in meiner Situation. Er hört mir zu. Und er sorgt für mich.

Hintergrundwissen zur biblischen Geschichte

Abram und Sarai stammen aus Ur in Mesopotamien, dem heutigen Irak. Gott gibt ihnen den Auftrag, von dort wegzuziehen in ein Land, das Gott ihnen zeigen will. Gleichzeitig gibt er ihnen die Zusage, dass sie viele Nachkommen haben werden und von Gott gesegnet sind mit allem Guten, was sie brauchen (1.Mose 12,1+2). Den größten Segen, den man damals haben kann, sind viele Kinder. Sie waren die Versorger der älteren Generation und gleichzeitig die Zukunft zum Fortbestand der ganzen Nomadensippe (damals ist man mit Zelten, Familie und Vieh umhergezogen – dorthin, wo es gutes Weideland und Handel gab).

Abram und Sarai hören auf Gott und ziehen los. Es gibt da in Gottes Zusage aber einige Aspekte, die der Zusage entgegenstehen: Abram ist schon sehr alt, inzwischen weit im Rentenalter und Sarai kann keine Kinder bekommen (1.Mose 11,30). Wie also sollen sie ein Kind bekommen und damit viele Nachkommen?

Auf ihrem Weg ins von Gott verheißene Land kommen sie zunächst nach Ägypten aufgrund einer Hungersnot. Dort wird ihnen vom Pharao Essen geschenkt und dazu noch Diener und Dienerinnen. Eine davon ist Dienerin Hagar.

Erklärungen zur Hagar-Geschichte aus 1.Mose 16

Abram und Sarai sind seit 10 Jahren in Kanaan (Gebiet zwischen Jordantal und Mittelmehr) zuhause. Aber ein Kind ist nicht geboren worden. Vielleicht sollte man Gottes Zusage selber in die Hand nehmen? Durchaus menschlich, die Geduld zu verlieren. Gleichzeitig ist das ein Vertrauensbruch Gott gegenüber, der doch die Zusage schon mehrmals wiederholt hat.

Sarai hat die Idee, ihre ägyptische Dienerin Hagar (Name bedeutet „Flucht, Fremdling“) als Leihmutter einzusetzen. Sie soll an Sarais Stelle das Kind mit Abram bekommen. Im alten Orient ist das durchaus nichts Ungewöhnliches. Wenn das Kind dann geboren wird und gleich nach der Geburt in Sarais Schoß gelegt wird, ist es nach damaligem Recht Sarais Kind.

Hagar wird schwanger. Sie fühlt sich als Mutter der Sippe und lässt es Sarai täglich demütigend spüren. Als Sarai sich schließlich bei Abram beschwert, übergibt er als Sippenchef Sarai die Rechtsprechung über Hagar. Sarai behandelt Hagar nun richtig schlecht. Offensichtlich lässt sie sie nun deutlich spüren, wer Herrin ist und wer Magd. Hagar flieht in die Wüste Schur, einer Wüstenregion auf der Sinaihalbinsel. Vermutlich möchte sie in die alte Heimat Ägypten zurück. Wie verzweifelt muss sie gewesen sein, sich als Schwangere diesem Risiko auszusetzen? Glücklicherweise findet sie einen Brunnen in der Wüste, an dem sie rastet.

Hagar ist die erste Frau, die Gott durch einen Engel anspricht. Er stellt ihr eine wichtige Frage und gibt ihr damit die Gelegenheit, zu sagen, was sie bedrückt. Als Dienerin steht sie in der unteren Hierarchie der Sippe. Bei Gott findet sie erstes Gehör. Gott ist es nicht egal, wie es ihr geht.

Der Engel benennt ihr den weiteren Weg und lässt ihr von Gott eine große Zusage geben: Du wirst einen Sohn bekommen. Und dieser Sohn soll Ismael (Gott hat gehört) heißen.

Wann immer Hagar den Namen ihres Sohnes zukünftig nennen wird, wird sie daran erinnert, dass Gott sie hört. Der Engel weist sie auch darauf hin, dass Ismael nicht in der Sippe bleiben wird. Unangenehme Dinge werden ehrlich genannt.

Hagar begreift: Gott sieht nach mir. Er hört mir zu. Ich bin ihm nicht egal. Von diesem Erlebnis gestärkt geht sie zurück. Sie ordnet sich wieder als Dienerin ihrer Herrin Sarai unter, wie der Engel gesagt hat.

In der Erzählung für die Kinder werden für Abram (Name bedeutet „erhabener Vater“) und Sarai („Fürstin“) schon die neuen Namen genannt, die Gott ihnen im nächsten Kapitel geben wird: Abraham („Vater vieler Völker“) und Sara (unverändert „Fürstin“). Unter diesen Namen sind sie den Kindern eher bekannt.

Erlebniswelt der Kinder

In jeder Familie gibt es Streit. Nicht immer fühlt man sich als Kind mit seinen Anliegen verstanden. Manchmal fühlt man sich benachteiligt oder ungerecht behandelt. Mal schlägt man über die Stränge, ist selbst ungerecht und überheblich. Die Nerven der Erziehungsberechtigten werden dünner. Es wird laut und unangenehm. Dann zieht man sich mal gerne zurück und flieht vor der Eskalation des Konflikts. Wohin mit den eigenen Sorgen und Ängsten? Wohin mit dem Schmerz? Wohin in der Not? Existiert da jemand, der einen sieht?

Auch im „normalen“ Familienalltag fühlen sich Kinder manchmal nicht gehört oder zu wenig gesehen. Wer hat Zeit, mal zuzuhören?

Unter diesen Aspekten bietet die Hagar-Geschichte Anknüpfungspunkte. Gott ist für dich da: Manchmal schickt er (auch menschliche) Engel nur für dich. Er hört dich, sieht deinen Schmerz, deine Not. Er ist ehrlich zu dir. Du bist ihm nicht egal!!!

Gruppenstunde

Warm-up

Spiel: „Oma, Hase, Jäger“. Je ein Drittel der Kinder gehören zu einer der drei Gruppen. Zu Vereinfachung können die Kinder für die Gruppe (z.B. mit farbigen Kreppbändern) markiert werden. Im (großen) Raum oder auf einem abgesteckten Spielfeld befinden sich an drei gleich voneinander entfernten Ecken je eine Zone für Omas, Hasen oder Jäger. In ihrer Zone sind die Spielkinder sicher. Ziel ist es, möglichst viele der anderen Kinder zu fangen und in die eigene Zone zu bringen. Omas fangen die Jäger. Jäger fangen die Hasen, Hasen fangen die Omas. Wer hat am meisten Leute gefangen in 3 Minuten? Das Spannende: Jeder kann fangen und gefangen werden.

Variante: Eigene Leute kann man befreien, indem man die Gefangenen in der fremden Zone abklatscht.

Thematischer Einstieg

Hattet ihr schon mal Streit oder Ärger? Am liebsten würde man sich manchmal verziehen, oder? Nichts mehr hören und sehen. Manchmal ist man auch richtig sauer auf jemanden und würde den am liebsten nicht mehr sehen. Und manchmal ist man auch selber gemein zu jemanden und schämt sich danach dafür (Kinder erzählen lassen).

Gibt es für euch einen Ort, wo ihr euch zurückzieht, wenn es euch nicht so gut geht? (Baumhaus, eigenes Zimmer, bestimmter Ort in der Natur, …).

Hagar ist gerade dabei, sich in die Wüste zu verziehen, wo keiner ist. Sie will nur noch weg. Aber am besten erzähle ich von vorne.

Vorlesegeschichte

Sie kennt es nicht anders. Sie hat nichts zu sagen. Seit Hagar denken kann, ist sie eine Dienerin. Sie tut, was man ihr sagt. Aufgewachsen in einfachen Verhältnissen Ägyptens wird sie als Teenager an den ägyptischen König, den Pharao, verkauft. So hat ihre Familie Geld für die fehlende Nahrung. Ab jetzt muss sie am Königspalast dienen. Kurze Zeit später lässt sie der König herrufen. Im Palast stehen zwei Fremde, Abraham und Sara. „Geh mit ihnen“, befiehlt ihr der König. Und was man ihr sagt, das tut sie.

Seitdem ist Hagar Saras Dienerin. Und seitdem immer unterwegs auf Eseln und Kamelen, mal hier, mal dort, mal da. Je nachdem, wo es Gras für Abrahams Schafe gibt, wird für eine Zeit lang gezeltet.

Inzwischen lebt Hagar schon 10 Jahre mit Abraham, Sara und der ganzen Sippe zusammen. Die Sippe, das sind viele Menschen und Tiere. Hagar ist froh. Endlich haben sich Abraham und Sara auf ein Land festgelegt, wo sie jetzt wohnen. Der Gott Abrahams hatte gesagt, dass sie in dieses Land gehen sollen: Es heißt Kanaan und liegt zwischen dem Mittelmeer und dem Fluss Jordan.

Abraham und Sara sind übrigens sehr reich. Hagar ist froh darüber. Wer viel Vieh besitzt, hat auch immer was zu essen. Und trotz dieses sorgenfreien Lebens hört sie Sara oft weinen. Sara ist sehr traurig. Eines Tages hört Hagar durch die Zeltwände, wie Abraham Sara tröstet. „Sara, sei nicht traurig. Gott hat uns ein Kind versprochen. Und er hält seine Versprechen. Unsere Nachkommen werden so viele sein, wie Sterne am Himmel. Du wirst sie nicht zählen können!“ „Abraham, wir warten schon so viele Jahre darauf, ein Kind zu bekommen. Er hat ja dir ein Kind versprochen und nicht mir. Wie wäre es, wenn ich dir Hagar gebe und ihr ein Kind bekommt. Du weißt, da Hagar nur meine Dienerin ist, wäre es nach dem Recht trotzdem unser Kind.“

Hagar erschrickt. Vielleicht hat sie sich verhört? Das kann doch nicht sein, oder doch? Sie soll Leihmutter sein?

„So soll es sein!“, hört sie Abraham sagen.

Einige Monate später. Hagar ist gerade dabei, Sara die Haare zu frisieren. Sanft streicht sie mit dem hölzernen Kamm mit den groben Zinken durch das dunkle wellige Haar ihrer Herrin. „Huch, jetzt hat sich das Kind bewegt.“ Hagar strahlt und streichelt liebevoll ihren Bauch. Mit einem triumphalen Grinsen schaut sie Sara ins Gesicht: „Dieses Kind ist Abraham und MEIN Kind. Wie gut, dass ICH Kinder bekommen kann, wenn du schon keine kriegst!“ „Hagar“, Sara dreht sich wütend zu ihrer Dienerin um. „Du hast hier nichts zu sagen, du bist nur eine Dienerin. „Wer weiß“, Hagar stellt sich demonstrativ vor ihre Herrin, „am Ende bin ICH die Glückliche.“

Da hat Hagar den Bogen überspannt. Saras Gesicht ist rot vor Wut: „Du überhebliche Kuh, das wird dir noch leidtun.“ Noch ehe Hagar reagieren kann, läuft Sara – noch mit dem Kamm im Haar – los und verschwindet in Abrahams Zelt.

Seit diesem Ereignis geht es Hagar richtig mies. Wo immer sie Sara trifft, muss sie ungeliebte Arbeiten machen. Aber das Schlimmste ist, wie Sara sie verachtet. Jede Arbeit, die Hagar macht, ist nicht gut genug. Wäsche muss nochmal in der Holzwanne geschrubbt werden. Das Essen schmeckt nie. Und die Tiere werden angeblich zu spät gefüttert. Hagar muss schuften und wird nur verachtet. Jetzt ist es Hagar, die traurig ist. „Was tu ich eigentlich noch hier?“, fragt sie sich. „Ich werde behandelt, wie Dreck. Immer, wenn ich Sara sehe, muss ich Angst haben, was als Nächstes passiert. Selbst in Ägypten ging es mir viel besser. Ich muss jetzt auch an mein Kind im Bauch denken. Ich muss hier weg. Weg von Sara und dem ganzen Ärger.“ Noch in der Nacht packt Hagar heimlich ein paar Sachen zusammen und macht sich auf den Weg zurück nach Ägypten durch die Wüste.

Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln ihre Augen. Sie ist die halbe Nacht gewandert. Zum Glück hat sie es noch an eine Oase geschafft, ehe sie völlig erschöpft und müde in der Nähe eines Brunnens einschlief. Jetzt fühlt sich ihr Hals extrem trocken an. Gierig löscht sie ihren Durst an der Wasserquelle. Dann setzt sich Hagar an den Brunnen, um sich im Schatten einer Palme von den Strapazen der Nacht zu erholen. Inzwischen ist ein weiterer Wanderer am Brunnen angekommen. Er setzt sich neben sie und blickt sie freundlich an: „Woher kommst du und wohin gehst du?“ Dieser Mensch ist jemand Besonderes. Er zeigt wirklich Interesse an ihrem Leben. Bisher hat das noch keinen interessiert. Bisher war sie nur eine Dienerin. Aber der Mann behandelt sie, wie eine Herrin. So sprudeln die Worte nur so aus ihr heraus: „Ehrlich gesagt bin ich auf der Flucht vor meiner Herrin. Die war so gemein zu mir. Aber ich davor auch zu ihr.“ Der Fremde nickt verständnisvoll. Hagar erzählt weiter: „Wir haben schlimm gestritten und uns das Leben unnötig schwergemacht. Und jetzt will ich nur noch weg nach Ägypten, wo ich ursprünglich herkomme.“

Der Fremde steht auf und hilft Hagar beim Aufstehen, was als Schwangere nun wirklich immer beschwerlicher wird. Der Fremde schaut sie verständnisvoll an, dann sagt er: „Geh wieder zu deiner Herrin zurück und diene ihr wieder. Bald schon wirst du einen Sohn zur Welt bringen. Den sollst du Ismael nennen. Das heißt übersetzt: Gott hat gehört. Denn Gott hat dich heute gehört, als du ihm deine Not erzählt hast.“

Völlig erstaunt aber spontan erwidert Hagar: „Wenn ich dir einen Namen geben darf, dann heißt du El-Roi. Denn das heißt „Gott sieht nach mir. Denn Gott ist ein Gott, der mich sieht.“ Der Fremde schaut sie an, lächelt und verabschiedet sich.

Hagar bleibt mit ihren Gedanken zurück. Ob der Fremde ein Engel war? Es war, als hätte Gott ihn nur zu ihr geschickt. Kein Mensch sonst weit und breit. Und es war gar nicht schwer, ihm zu sagen, wie es in ihr aussieht.

Impulse zur thematischen Vertiefung

Je nach Alter der Kinder, könnt ihr Impulsfragen nach der Geschichte stellen und mit den Kindern ins Gespräch kommen:

Manchmal ist es einfach zum Weglaufen. Man hat das Gefühl, dass einen keiner versteht.

  • So ein ruhiger Ort tut dann ganz gut, wo keiner ist, der einem wehtun kann. Denkt ihr, dass es so einen Ort gibt, wo keiner ist?
  • Was denkt ihr, wer der Mann am Brunnen war?
  • Warum hat Hagar ihm diesen Namen (Gott sieht nach mir) gegeben? Was hat sie an ihm besonders fasziniert?
  • Welchen Namen würdest du Gott geben, was gefällt dir besonders an Gott?
  • Welcher Ort ist für dich gut, um mit Gott zu reden?
  • Woran merkst du, dass er dich sieht und sich für dich interessiert?
  • Wer oder was sind Engel für dich?

Gebet (nach Psalm 139,1-5)

(gemeinsam mit den Kindern beten):

Lieber Gott,

du hast mich erforscht und du kennst mich ganz genau.

Ich bin dir nicht egal.

Egal, ob ich sitze oder stehe, du weißt es eh. Egal, ob ich laufe oder mich ausruhe, du spürst, wie ich drauf bin.

Du interessierst dich für mich.

Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge, schon weißt du, was ich sagen will.

Du verstehst mich, wie kein anderer.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Du bist immer für mich da. Du bist ein Gott, der mich sieht.

Amen

Spiele für drinnen

Aktion „Gesehen werden“

Die Kinder stellen sich in zwei Reihen gegenüber auf, sodass sie sich ansehen. Nun darf ein Kind durch die Reihen langsam laufen. Alle applaudieren und sehen das eine Kind an. Dann darf das nächste Kind durchlaufen, bis alle das Erlebnis hatten, gesehen zu werden und den Applaus zu genießen.

Hinweis: Manchen Kindern könnte dieses Spiel unangenehm sein, da sie nicht gerne im Rampenlicht stehen. Daher sollte die Aktion freiwillig sein.

Hagar wird gesehen

Ein Mitarbeitender stellt vor der Gruppenstunde irgendwo im Raum eine kleine Spielfigur ab. Nun sollen die Kinder nur mit ihren Augen den Raum absuchen. Findet ein Kind die Figur, geht es zum Mitarbeitenden und flüstert ihm/ ihr die Lösung ins Ohr. Stimmt es, geht es wieder auf seinen Platz, ohne etwas zu verraten. Wenn noch ein Kind übrig ist und es die Figur nicht findet, verrät es ihm der Mitarbeitende. Das letzte Kind darf nun die Figur (evtl. in einem anderen Raum oder alle machen die Augen zu) aufstellen und das Spiel beginnt von vorne.

Spiele für draußen:

FangspielFlucht und Sicherheit“

Alle Kinder stehen im großen Kreis, mit den Gesichtern zur Mitte des Kreises. Alle spreizen ihre Beine mindestens schulterbreit auseinander. Der Kreis muss groß genug sein, sodass man im Kreis auch rennen kann. Zwischen den Kindern kann Abstand sein. Zwei Kinder stehen im Kreis und spielen Fänger und Gejagte. Das gejagte Kind kann sich in eine Höhle retten, indem es durch die Beine eines Mitspielers krabbelt. In diesem Moment wird das „Höhlenkind“ der Fänger und der Fänger der Gejagte. Wird man vor einer Rettung erwischt, ist man selbst der Fänger und der Jäger der Gejagte. Das Spiel sollte man auf weichem Boden machen, wegen der „Aufschürfgefahr“.

“Ich sehe was, was du nicht siehst”: Ein Kind sucht sich einen bestimmten Gegenstand in einer bestimmten Farbe aus der unmittelbaren Umgebung aus und sagt: Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist das ist… (grün, gelb,…). Jetzt versuchen die anderen Kinder nacheinander den Gegenstand zu erraten. Dabei nehmen die Kinder ihre Umgebung wahr. Es eignet sich gut als Spiel nach viel Bewegung, damit man mal ausruhen kann.

“Ein Auge für das Besondere”: Mit den Kindern macht man einen Spaziergang (z.B. den Weg zur Grundschule und zurück), am besten auf einem Weg, an dem es viel zu entdecken gibt. Die Kinder bekommen die Aufgabe, etwas Besonderes unterwegs zu finden, was sie schön finden: ein leeres Schneckenhaus, ein buntes Blatt, ein schöner Stein,… Wieder zurück präsentieren alle Kinder ihre „Schätze“. Warum haben sie genau das ausgesucht? Mit den unterschiedlichen Schätzen können die Kinder eine Geschichte erfinden. Jeder kann dabei seinen Gegenstand in die Geschichte einbringen. Ein Kind beginnt und dann übernimmt das nächste.

Liedliste
  • Hilfe in der Not, Einfach spitze Nr.11
  • Von oben, von unten, Einfach spitze Nr.115
  • Du bist meine Zuflucht und Stärke, Feiert Jesus 3, Nr.99
  • Lege deine Sorgen nieder, das Liederbuch 2, Nr.53
  • Ist da jemand, das Liederbuch 2, Nr.46

Der Challenge-Abend

Einstieg

Herzlich willkommen zum Abend der Herausforderungen. Die Adventszeit ist wie die Suche nach einem Schatz. Man weiß, dass es da etwas gibt, das seit über 2000 Jahren Menschen fasziniert. Ein Schatz, der viel mehr ist als nur Gold oder Geld. An Weihnachten hängt viel mehr als nur Erinnerungen und Plätzchen, Familienfeier oder Urlaub. Mit Weihnachten kommt etwas in unsere Welt, in unser Leben, dass es wirklich wert ist nach diesem Schatz zu suchen. Aber die Suche, dass Heben eines Schatzes ist auch eine Herausforderung. Das ganze Leben ist voll von Herausforderungen. Egal ob in der Schule, zu Hause, in der Uni – wo auch immer. Wir stellen uns heute Abend verschiedenen Herausforderungen und sind gespannt, wie damit umgegangen wird und wir schauen auf ein paar Menschen, die eine richtig harte Challenge im Leben zu meistern hatten.

Das Spiel

Aus allen Teilnehmern werden Mannschaften gebildet. Eine Mannschaft sollte mindestens aus 3 Personen bestehen. Aus dem ersten Team geht ein Freiwilliger vor die Tür. Allen Gruppen wird nun erklärt, welche Herausforderung der Freiwillige zu meistern hat. Die Teams müssen daraufhin auf einen Zettel schreiben, ob derjenige die Challenge durchzieht oder ob er das nicht macht. „Tut er´s – oder tut er´s nicht?“ Der Tipp muss innerhalb von 1 Minute aufs Papier gebracht werden.

Dem Freiwilligen wird vor der Türe gesagt, was er zu tun hat. Er kann dann sagen, ob er’s macht oder die Aufgabe nicht erfüllt. Danach betritt er wieder den Raum und bekommt die Challenge erneut vorgestellt. Nun wird er gemäß dem, wie er sich entschieden hat, die Herausforderung annehmen und durchziehen oder nicht. Danach verlässt der nächste Freiwillige einer anderen Mannschaft den Raum.

Die Gruppen erhalten folgende Punkte:

  • 10 Punkte, wenn der Freiwillige die Aufgabe erfüllt und die Gruppe auch zuvor gesagt hat, dass er’s tut.
  • 5 Punkte, wenn die Gruppe gesagt hat „er macht’s nicht“ und der Freiwillige auch.
  • 5 Punkte, wenn die Gruppe gesagt hat „er macht’s nicht“ und der Freiwillige es aber macht.

Beispiele von Aufgaben

Lied vorsingen                                                                 [nichts]

Mit Mülltüte vortanzen                                                [Mülltüten, Musik]

Mit Senf/Ketchup Gesicht schminken                    [Senf/Ketchup]

Ekliges Zeugs essen                                                       [Brot mit Nutella, Marmelade, Salat, Ketchup, Sülze]

Haare färben                                                                   [Tönung, altes Handtuch]

Fingernägel lackieren lassen                                      [Nagellack]

rohes Ei trinken                                                               [Glas, Ei]

Beine entwachsen                                                         [Kaltwachsstreifen]

Knoblauchzehe essen                                                      [Knoblauchzehe]

Rohes Ei auf den Kopf schlagen lassen                   [Ei, altes Handtuch]

Badeanzug-Hose anziehen

und den Ententanz tanzen                                         [Badeanzug oder Hose, Musik Ententanz]

Gesicht schminken lassen                                           [Schminktasche]

Input:

Wir starten mit einer kleinen Austauschrunde: Was für Herausforderungen musstest du in deinem Leben schon meistern? Ist es dir schwergefallen oder lief bisher alles glatt? Was oder wer hat dir dabei geholfen?

In der Bibel steht eine Geschichte, die für einige Personen zu einer echten Challenge wird. Dazu gleich mehr. Stell dir erst mal folgende Situation vor: Du bist mit deiner Freundin zusammen und die wird schwanger. Aber nicht von dir. Stell dir vor, du wärst mit einem tollen Mann zusammen und ihr wolltet heiraten und plötzlich wärst du schwanger – aber nicht von ihm. Was würdest du tun? Fakt ist: Es ist kein anderer Mann im Spiel gewesen. Krasse Vorstellung? Ja, aber es kommt noch besser. Beide bekommen von Gott gesagt, dass die Schwangerschaft nicht von einem anderen Kerl, sondern von Gott kommt. Jetzt wird es richtig spuki. Hand aufs Herz, wenn meine Freundin, mein Freund mit so einer Story kommen würde oder aber mir jemand so was sagen würde, ich würde ihm dringend empfehlen, einen Doktor aufzusuchen. Genau diese Situation beschreibt die Weihnachtsgeschichte, wie wir sie in der Bibel lesen können. Maria und Josef, ein junges Pärchen, stehen auf einmal vor der größten Herausforderung, die sie vermutlich bis zu diesem Zeitpunkt zu meistern haben. Warum es ausgerechnet diese beiden trifft? Keine Ahnung. Aber das ist ja auch bei uns oft so. Die Frage nach dem Warum lässt sich selten klären. Manchmal ist es einfach so und dann geht es nicht um das Warum, sondern darum, wie wir mit der Situation umgehen. Wenn wir bei der Frage nach dem Warum stehen bleiben würden, dann ist das so, wie wenn eine Katze ihren eigenen Schwanz jagt. Es kostet Kraft und Energie, aber wirklich vorwärts geht es nicht. Das andere, neben dem, dass es nicht vorwärtsgeht, ist die Tatsache, dass man nur auf sich und das Problem fixiert ist, nicht aber auf Dinge oder Menschen, die mir eine Hilfe in dieser Herausforderung sein können. Vielleicht kennst du das aus deinem eigenen Leben auch von der ein oder anderen Situation. Maria und auch Josef haben sich etwas getraut. Sie haben nicht nur auf sich und die Situation geschaut, sondern haben hingehört, was Gott ihnen in dieser Situation zu sagen hat. Und das ist vielleicht noch viel krasser: Sie haben darauf vertraut, dass das stimmt, was Gott ihnen zusagt. Josef ist nicht vor der Herausforderung weggerannt. Er hat Maria nicht sitzen lassen oder sie bloßgestellt. Maria hat keine Ausreden oder Ausflüchte gesucht Beide haben dem, was Gott ihnen gesagt hat, vertraut und sind losgezogen. Mutig? Bescheuert? Unvernünftig? Richtig? Falsch? Das konnten sie nur rausbekommen, indem sie vertrauensvoll losgezogen sind. Waren sie unsicher? Bestimmt! Hatten sie Respekt vor dem, was vor ihnen liegt? Mit Sicherheit. Aber dadurch, dass sie losgegangen sind, wurden sie zu mit den wichtigsten Menschen, von denen die Bibel berichtete, und sie hatten das Privileg, das Kind auf die Welt zu bringen und ihm Eltern zu sein, das als Sohn Gottes Weltgeschichte geschrieben hat. In dem Moment, in dem Maria und Josef erfahren haben, dass sie (unfreiwillig) Eltern werden, haben sie daran bestimmt nicht gedacht. Aber Gott hatte etwas Großes mit ihnen vor und er hat sie in keinem Moment mit dieser Herausforderung alleine gelassen. [An dieser Stelle kannst du gerne auch eine eigene Erfahrung erzählen, wie Gott dich in einer Herausforderung begleitet oder dich unterstützt hat.]

Wie ist das bei mir? Wie gehe ich mit meinen Herausforderungen um? Dieser Gott, der vor über 2000 Jahren Maria und Josef eine ziemlich große Herausforderung zugetraut, sie damit aber nicht alleine gelassen hat, hat sich nicht verändert. Auch heute bietet er dir und mir seine Hilfe an. Es tut so gut hinzuhören, zu fragen, wie Gott mich unterstützen kann. Ihn ganz konkret zu bitten, dass er eingreift. Nicht beim Warum stehen zu bleiben und sich im Kreis zu drehen, sondern vertrauensvoll zusammen mit ihm Schritte in die Zukunft zu gehen.

Challenge

Jeder Teilnehmer bekommt eine Karteikarte und einen Stift. Jetzt hat jeder für sich Zeit und die Möglichkeit, eine Challenge, die in seinem Leben momentan ansteht, auf diese Karte zu schreiben.

Nach ausreichender Zeit sollen alle Teilnehmer ihre Karte herumdrehen und auf die leere Seite groß „Gott kann!“ schreiben. Ladet die Teilnehmer ein, diese aufgeschriebene Herausforderung mit Gott zu teilen, ihm damit in den Ohren zu liegen. Vielleicht könnt ihr am Ende der Adventszeit ja noch mal nachfragen, was aus den Herausforderungen geworden ist.

Alles zu 24x Weihnachten neu erleben für Teens und Jugendliche (Material, Podcast usw.) findet ihr hier: https://www.24x-weihnachten-neu-erleben.de/fuer-jugendliche/

-Plätzchen Abend-

Hinweis: Plant ein bisschen mehr Zeit ein, damit beim Durchführen kein Stress entsteht.

Einstieg

Advent ist wie Schatzsuche die manchmal herausfordernd ist. Das haben wir letzte Woche (siehe WNE – Herausforderungen) erlebt. Aber es lohnt sich dranzubleiben. Loszugehen. Sich auf die Suche nach diesem Weihnachtsschatz zu machen. Maria und Josef, die Hirten, die Weisen. Sie haben sich auf den Weg gemacht und haben diesen, zugegebenerweise, seltsamen Schatz im Stall gefunden. Nicht den großen, mächtigen König, den die Weisen wahrscheinlich erwartet haben. Nicht irgendeinen Krieger, der laut und mutig für die Hirten auf die Barrikaden geht. Noch nicht mal ein Wunderkind, das sich seine Windeln selber wechseln kann. Nein, ein kleines, verletzliches Kind, was da in der Krippe liegt. Das soll er sein? Das soll dieser Retter sein? Gottes Sohn?  Wahr oder Fake? Ok, nehmen wir an, das wäre Wahrheit, dann wäre es ja besser, ein bisschen davon zu mindestens an Weihnachten zu glauben. Falls es Fake ist, dann schadet es ja auch nicht. Vielleicht sind dann immerhin die Geschenke gut und das Essen lecker. So ein bisschen Jesus schadet ja nicht.

Die Aktion

Wir backen Plätzchen als Selfmade-Geschenke. Besorgt euch im Vorfeld alle Materialien und auch genügend Platz, sodass jeder aus der Gruppe beteiligt werden kann. Gute Tipps zur Umsetzung findet ihr bei Pinterest. Da gibt es Rezepte und coole Ideen auch mal etwas Besonderes mit wenig Aufwand oder Material zu backen. Legt zusammen los. Das Coole beim Plätzchenbacken: Jeder kann mitmachen. Die Kreativen beim Gestalten. Die eher Grobmotorischen beim Ausrollen oder Kneten. Genauso gibt es die Verpackung, die ja auch gestaltet werden soll und so weiter. Also, jeder kann mitmachen.

Sucht euch eine Zeit, in der es wenig oder kaum etwas zu tun gibt. Zum Beispiel die Zeit, in der die Plätzchen im Backofen verschwinden und nutzt den folgenden Input, um auf ein ganz besonderes Geschenk hinzuweisen:

Input:

Ich bin mir sicher: Jesus mag Plätzchen nicht.

Zu mindestens, wenn ich das auf Gewohnheiten beziehe, wie man mit diesen kleinen Leckereien umgeht. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten:

1.      Ich stopfe sie während der Weihnachtszeit in mich hinein.
Innerhalb eines kurzen Zeitraumes verschlinge ich die Dinger in großen Massen.
Den Rest des Jahres habe ich mit ihnen nichts zu tun.
Manchmal passiert es sogar, dass ich so viel esse, dass ich Bauchschmerzen bekomme.

2.      Die zweite Möglichkeit wäre, so ein Plätzchenkonsum zwischen meinen vielen Aktivitäten.
Schnell ein Plätzchen reinziehen zwischen Tür und Angel. Zwischen Schule und Sportverein.
Zwischen Ausbildung und Freunden. Zwischen Abendessen und Kino.
Eben schneller Plätzchen essen, weil man weiß, dass sie gut schmecken, aber die Zeit reicht nicht zum Genießen.

3.      Keine Zeit für eine ausführliche Mahlzeit, also müssen Plätzchen als Ersatz für das Mittagessen herhalten. Aber das ist nicht nachhaltig.

Jesus mag keine Plätzchen – warum? Dafür müssen wir uns seine Geschichte mit Weihnachten anschauen und verstehen, was er will!

Bibeltext Jesaja 53, 1-6

1 Wer hat unserer Botschaft geglaubt? Wem wurde der mächtige Arm des Herrn offenbart?

2 Er wuchs vor ihm auf wie ein Spross; er entsprang wie eine Wurzel aus trockenem, unfruchtbarem Land. Sein Äußeres war weder schön noch majestätisch, er hatte nichts Gewinnendes, das uns gefallen hätte.

3 Er wurde verachtet und von den Menschen abgelehnt – ein Mann der Schmerzen, mit Krankheit vertraut, jemand, vor dem man sein Gesicht verbirgt. Er war verachtet und bedeutete uns nichts.

4 Dennoch: Er nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Schmerzen. Und wir dachten, er wäre von Gott geächtet, geschlagen und erniedrigt!

5 Doch wegen unserer Vergehen wurde er durchbohrt, wegen unserer Übertretungen zerschlagen. Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben. Durch seine Wunden wurden wir geheilt!

6 Wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder ging seinen eigenen Weg. Doch ihn ließ der Herr die Schuld von uns allen treffen.

Dieser Text aus Jesaja zeigt mit einigen anderen zu der Ankündigung von Jesus. Er beschreibt, dass Gottes Sohn der Retter auf diese Welt kommen soll. Ein riesiges – das größte Geschenk, dass Gott uns Menschen machen kann. Sich selber!

Da steht: Sein Äußeres war weder schön noch majestätisch, hatte nichts Gewinnendes, das uns gefallen hätte. Und wenn man es sieht, wie Jesus auf diese Welt gekommen ist in der Krippe, die bestimmt nicht nach Zimt oder irgendwelchen Wachskerzen gerochen hat, sondern eher gestunken hat nach Tier-Sch…, dann hat das nichts mit einem König oder mit irgendetwas Majestätischem zu tun.

Kein Bett, keine Wickelkommode, keine Heizung, zwei arme Eltern und paar komische Gestalten, die noch vorbeikommen. Jesus wird nicht als Majestät oder als König im Palast geboren. Sondern genau das Gegenteil ist der Fall. Er kommt aus dem Palast, aus dem Himmel, landet im Dreck hier auf der Welt.

3 Er wurde verachtet und von den Menschen abgelehnt

Und das ist auch so passiert. Herodes wollte ihn direkt um die Ecke bringen.

Und im Laufe seines Lebens gab es immer wieder Menschen, die ihn lieber tot als lebendig gesehen hätten.

Warum hat Jesus sich darauf eingelassen? Warum kommt er aus dem Palasthimmel runter in diese Welt?

Weil du Gott so viel wert bist! Weil er dir ganz persönlich das beste Geschenk machen möchte. Weil er von seiner Liebe zu dir alles unternimmt, damit du mit ihm zusammen sein kannst.

4 Dennoch: Er nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Schmerzen. Und wir dachten, er wäre von Gott geächtet, geschlagen und erniedrigt!

5 Doch wegen unserer Vergehen wurde er durchbohrt, wegen unserer Übertretungen zerschlagen. Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben. Durch seine Wunden wurden wir geheilt!

6 Wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder ging seinen eigenen Weg. Doch ihn ließ der Herr die Schuld von uns allen treffen.

Das bietet Gott dir an. Dafür ist Jesus auf diese Welt gekommen. Dafür hat er an einem Kreuz gehangen. Für dich. Deshalb Weihnachten.

Jesus mag keine Plätzchen – Jesus will Platz!

Gott möchte in deinem Leben mehr als nur Plätzchen haben. Er möchte einen festen Platz in deinem Leben haben.

Bei uns ist das oft wie mit den Plätzchen an Weihnachten. Erinnerst du dich an die drei Möglichkeiten, Plätzchen zu essen?

1.  Wie sieht es bei dir aus? Konsumierst du in dieser Zeit vor Weihnachten auch jede Menge „Jesus“? Vielleicht manchmal so viel, dass es dir fast oben wieder rauskommt? Und wie sieht es dann im Rest vom Jahr aus? Ist das dann noch präsent?

2. Kennst du das? Du weißt genau, dass Zeit mit Jesus dir guttun würde, aber du nimmst die Zeit nicht. Da ist so viel anderes besonders in der Weihnachtszeit. Um doch kein schlechtes Gewissen zu bekommen, schiebst du deine Stille Zeit irgendwo ein. Jesus hat dann nur noch ein Plätzchen in deinem Leben.

3.  Ich renne von der einen zur nächsten Weihnachtsfeier und nehme von allem ein bisschen mit. Beschäftige mich aber persönlich wenig mit Jesus. Das ist nicht nachhaltig.

Jesus bietet dir ein Riesengeschenk, sich selber! Stell das Geschenk nicht in irgendeine Ecke, sondern nutz es! Kein Plätzchen – sondern Platz, damit er wirken kann, dich mit seiner Gegenwart beschenken kann und dich immer wieder – nicht nur in der Weihnachtszeit – überraschen kann.

Challenge

Zeit zu schenken ist mit das Größte, was man machen kann. Warum? Sie ist oft so knapp. Vielleicht hast du das eben beim Hören des Inputs auch gedacht. Deshalb ist die Challenge der kommenden Woche: Schenke einer Person etwas von deiner kostbaren Zeit und sei für sie da. Vielleicht hilfst du ihr bei einer Aufgabe, lädst sie ein oder hast einfach Zeit zum Zuhören. Was auch immer es ist. Vielleicht erinnert ihr euch dann daran, dass Jesus sich alle Zeit der Welt für dich nimmt und dich mit sich selber beschenkt.

Alles zu 24x Weihnachten neu erleben für Teens und Jugendliche (Material, Podcast usw.) findet ihr hier: https://www.24x-weihnachten-neu-erleben.de/fuer-jugendliche/

– Gesucht – Gefunden – Verändert –

Einstieg

Es gibt sie – diese besonderen Momente, in denen man etwas findet, was man lange gesucht hat. Wenn man einen Schatz komplett gehoben hat und staunt über alles, was man in der Schatztruhe so findet. Kennst du solche Momente, in denen du lange nach etwas gesucht und es dann gefunden hast? Wie war das für dich? Dieser gefundene Gegenstand oder die Person sind dann meistens auch nicht irgendwelche Dinge oder Menschen, sondern sie bedeuten uns etwas und sie verändern oft auch unseren Alltag. Heute geht es um das Suchen und Finden und die damit verbundene Veränderung. Lass dich überraschen!

Die Spiele und der Input

Reise nach Betlehem – funktioniert genauso wie die Reise nach Jerusalem. Also einen Stuhl weniger als Gruppenteilnehmer aufstellen und mit Musik, in diesem Fall am besten Weihnachtsmusik, um die Stuhlreihen herumlaufen. Beim Abbruch der Musik sucht sich jeder seinen Platz. Wer keinen Platz bekommt, scheidet leider aus und ein weiterer Stuhl wird aus dem Spiel genommen. Das Ganze läuft so lange, bis nur noch ein Spieler übrig geblieben ist.

Input Teil 1

Wenn man etwas sucht, dann muss man sich auf den Weg machen. Sogar dann, wenn du bei Google etwas suchst, musst du dich zu mindestens auf den Weg machen, die Begriffe einzugeben und dich durch die Tiefen des Netzes kämpfen. In der Bibel machen sich auch verschiedene Menschen auf den Weg. Da sind die Weisen aus dem Morgenland. Sie haben diesen besonderen Stern gesehen, der für sie bedeutet hat: „DA ist was Großes passiert – ein neuer König oder Ähnliches muss zu finden sein.“ Oder die Hirten die auf dem Feld außerhalb der Stadt gesessen haben. Die Jungs waren wirklich außen vor – nicht nur außen vor der Stadt sondern auch im Sozialgefüge außen vor. Und genau diesen Typen, die nichts galten, erschienen die Engel und verkündigen ihnen das für sie, ausgerechnet für sie ein Retter geboren ist. Und sie machen sich auf den Weg ihn zu finden.

Wenn du etwas suchst, dann musst du dich auf den Weg machen. Wenn ich die Frau oder den Mann fürs Leben kennenlernen will, dann ist das schwierig, wenn ich abgeschottet auf meiner Couch vor mich hin philosophiere, wie schön das wäre, wenn … Wenn ich neue Klamotten suche, dann muss ich losziehen und sie mir aussuchen und kaufen oder bestellen. Wenn ich wieder ein bisschen Weihnachtsgewicht verlieren will, dann nützt es nichts darüber nachzudenken, wie viel ich abnehmen will – ich muss mich aufmachen und loslegen. Wenn ich mich mit jemanden aussprechen möchte, weil ich Mist gebaut habe oder mich jemand verletzt hat, dann muss ich den Kontakt suchen, um ins Gespräch zu kommen. Gibt es etwas in deinem Leben, was du verändern möchtest und wo du losgehen musst?

Topfschlagen – der Klassiker auf jedem Kindergeburtstag. Einem Freiwilligen werden die Augen verbunden. Danach wird im Raum ein Topf versteckt, unter dem etwas ganz Besonderes, ein Geschenk liegt. Mithilfe eines Holzkochlöffels mach sich der Freiwillige auf die Suche nach dem Topf im Raum. Die Gruppe kann ihn dabei mit „warm oder kalt“ helfen. Wenn er den Topf gefunden hat, dann gehört ihm natürlich das Geschenk unter dem Topf.

Input Teil 2

Da machen sie sich also auf den Weg, die Hirten und die weisen Männer. Unterschiedlicher kann die Truppe wohl kaum sein. Auf der einen Seite die stinkenden Hirten. Raue Typen, vielleicht noch ein Schaf dabei und eben nicht die gern gesehenen Gäste bei einer Feier. Auf der anderen Seite die mit großer Wahrscheinlichkeit gut betuchten Männer mit ihren kostbaren Geschenken. Gepflegt, intellektuell und man kann stolz sein, wenn sie bei der Feier zu Besuch kommen. Beide Gruppen suchen das Gleiche und beide finden denselben Jesus in der Krippe liegen. Das ist das Besondere an Weihnachten. Jesus ist für alle gekommen. Die, die außen vor sind. Die „Normalos“. Die Schönen und Reichen. Egal wie du bist und was dich ausmacht. Jesus ist für jeden Einzelnen, für dich und für mich, auf diese Welt gekommen. Runter gekommen von etwas viel Größerem auf unsere Erde. Gott lässt sich finden in dem er uns entgegenkommt. 

Wer bin ich?

Jeder Teilnehmer bekommt einen Post-It Aufkleber auf dem eine berühmte Person, Promi, Schauspieler, Sänger, Trickfilmfigur, Politiker oder Ähnliches steht, an die Stirn geklebt. Jeder Teilnehmer sucht sich jetzt einen Mitspieler der sich gegenüber von ihm stellt, so dass beide den Post-it des anderen lesen können. Der erste Teilnehmer fängt an zu fragen. Zum Beispiel ob er eine Frau ist oder Musiker. Die Fragen müssen mit Ja oder Nein beantwortet werden. Die Spieler fragen sich jeweils abwechselnd so lange bis beide erraten haben wer sie sind.

Input Teil 3
Lies Matthäus 1:18 – 2:12 vor. Wir empfehlen die Basisbibel

Jetzt haben die Hirten und die Weisen diesen Jesus gefunden. Und sie merken: „Das ist nicht irgendein Kind.“ Dieser Jesus ist etwas ganz Besonderes. Ein riesiger Schatz! Und sie spüren eine Veränderung. Die Hirten sind nicht mehr Außenseiter, sondern die allerersten, die den Retter der Welt kennenlernen durften. Die laufen glücklich, singend und dankbar zurück zu ihrer Arbeit. Die Weisen werden von Gott direkt angesprochen und gehen nicht denselben Weg zurück, den sie eigentlich geplant hatten, um Herodes nicht in die Arme zu laufen. Sie wählen eine andere Strecke. Es passiert etwas, wenn man Jesus begegnet. Und das war nicht nur bei den Hirten und bei den Weisen so. Im Laufe seines Lebens auf dieser Erde hat Jesus viele Menschen verändert. Und heute geschieht das immer noch. Zwar ist Jesus für uns nicht mehr sichtbar als Mensch hier, aber er lässt sich immer noch finden und verändert uns. Und diese Lebensveränderung, solche Wendepunkte im Leben, die sind nicht anhängig von Aussehen, Geschlecht, Geld, Beliebtheit oder anderem. Sie stehen jedem offen, der sich auf den Weg macht wie die Hirten und die Weisen. [Wenn du ein persönliches Beispiel hast, wie Jesus dich und dein Leben verändert hat, dann kannst du es hier gern erzählen]. Jesus lässt sich heute noch genauso finden wie damals. Er ist hier, das glauben wir. Wir dürfen ihn finden. Ganz einfach. Ein Gebet, einen Satz weit entfernt: „Jesus, ich möchte dich finden, bitte zeig dich mir in meinem Leben.“ Jesus verändert uns. Er nimmt uns Lasten ab, weil wir sie mit ihm alles, unseren Alltag, teilen können. Er hat die Macht, Schuld zu vergeben, die zwischen mir, Menschen und Gott steht. Er macht uns Mut, auf andere zuzugehen und schenkt uns Hoffnung und Perspektive, die sogar noch viel weitergeht, als wir uns das vorstellen können – über dieses Leben hinaus. Weihnachten ist auch die Zeit, in der das Suchen nach Sinn und Hoffnung, nach echtem Glück und Angenommensein ein neues Kapitel aufschlägt, weil Jesus dir hier ganz konkret begegnen möchte.

Jetzt könnt ihr das Lied von SoulDevotion abspielen oder singen: Neues Leben.

Sprich zum Abschluss ein Gebet, in dem du Jesus einlädst, dass er sich uns immer wieder zeigt und uns verändert.

Challenge

Nimm dir für die kommende Woche vor, Jesus ein oder zwei Dinge konkret zu sagen, in denen du dir Veränderung und eine Wendung wünschst. Bitte ihn konkret, sich dir zu zeigen und sei offen dafür.

Alles zu 24x Weihnachten neu erleben für Teens und Jugendliche (Material, Podcast usw.) findet ihr hier: https://www.24x-weihnachten-neu-erleben.de/fuer-jugendliche/

– Rise up and shine –

Hinweis: Falls ihr euch für die Fackelwanderung entscheidet, plant eventuell ein bisschen mehr Zeit ein.

Einstieg

Unser letztes Gruppentreffen vor Weihnachten. Bald ist es so weit. Keine Ahnung, ob du dich drauf freust und schon neugierig bist auf das, was du geschenkt bekommst, dich auf die Familie freust und auf das leckere Essen, oder ob du eher mit Stress – vielleicht sogar in eher gedrückter Stimmung – den Weihnachtsfeiertagen entgegengehst. In der letzten Woche ging es darum, dass Jesus damals und heute Veränderung bewirken kann, wenn wir ihm begegnen. Diese Veränderung, die viele Leute erlebt haben, hat sich wie ein Lauffeuer über die ganze Erde ausgebreitet. Sie haben, um im Bild der letzten Wochen zu bleiben, etwas von dem Schatz, den sie gefunden haben, geteilt. Menschen haben das Licht von Weihnachten weitergegeben. Was ist für dich so ein Weihnachtslicht? Sind es Freunde, die für dich da sind? Ist das die Zusage von Gott, dass er dich nie alleine lässt? Ist es ein ganz besonderes Erlebnis? Was ist so ein Weihnachtslicht für dich oder was wäre es für dich?

Die Aktion

Fackelwanderung – Startet an einem Ort, an dem es dunkel ist. Ein Wanderweg außerhalb eurer Stadt oder eures Ortes zum Beispiel. Am Anfang zündet ihr nur EINE Fackel an. Nach und nach werden während der Wanderung immer mehr Fackeln an einer bereits brennenden angezündet. Versucht es in etwa so zu planen, dass ihr nicht zu viel Zeit, aber auch nicht zu wenig Abstand zwischen dem „Fackelzuwachs“ habt.

Am Ende der Tour sollten alle Fackeln brennen und ihr könnt bei einem Punsch, heißen Tee oder Kakao eine Pause einlegen, in der der Input genutzt werden kann.

Alternative zur Fackelwanderung:

Dunkelessen

Ihr bereitet in euren Räumen ein Essen vor. Lasst alle Teilnehmer gemeinsam in den Raum kommen. Wichtig ist, dass es im Raum, mit Ausnahme einer einzelnen Kerze auf dem Tisch, dunkel ist. Während des Essens werden nach und nach weitere Kerzen angezündet. Achtet darauf, dass immer ein spürbarer Abstand ist, bevor ihr der Gruppe „mehr Licht“ spendiert. Der Effekt soll sein, dass es zu Beginn des Essens nicht so einfach ist, alles zu erkennen und am Ende genügend Licht da ist.

Der Input

Licht ist für uns Menschen überlebenswichtig. Ohne Licht würden wir schlicht und einfach nicht leben können. Wie wichtig Licht ist, merken wir erst dann, wenn es fehlt. Vielleicht erinnerst du dich an einen Stromausfall und dem Versuch, die Taschenlampe, die doch irgendwo sein muss, zu finden. Oder an dein erstes Campingwochenende, an dem du nachts mal auf die Toilette musstest und kein Licht zur Orientierung da war. Ohne Licht kann es sogar gefährlich werden. Zum Beispiel, wenn in dieser Jahreszeit beim Fahrradfahren das Licht ausfällt.

Und Licht hat noch eine Eigenschaft. Da, wo es hell ist, fühlen wir uns sicherer und nachgewiesener Weise ist die helle Jahreszeit die, wo es den Menschen besser geht als in der dunklen Jahreszeit.

Licht ist wichtig, es gibt Sicherheit, Wärme, schafft einen Ort, an dem man gerne ist, gibt Orientierung.

Nicht ohne Grund zünden wir an den Adventssonntagen eine Kerze nach der anderen an. Jesus wird auch als das Licht dieser Welt bezeichnet. Warum? Weil er genau das getan hat, er hat Dunkles hell gemacht. Er hat die Schattenseiten ausgeleuchtet und bei ihm ist es, wie wenn du im Licht stehst. Jesus schenkt Orientierung, Schutz und in seiner Gegenwart wird so manche dunkle Situation hell.

[Passende Beispiele für deine Gruppe kannst du hier gerne einbauen]

In der letzten Woche ging es genau darum, was passiert, wenn Menschen Jesus begegnen. Diese Begegnung bleibt nicht folgenlos. Nicht ohne Grund ist diese Botschaft, das Licht von Weihnachten, keine Eintagsfliege geblieben. Im Gegenteil. Menschen, die Jesus begegnet sind, von ihm verändert worden sind, haben dieses Feuer weitergetragen, sodass im Laufe der letzten 2000 Jahre diese Botschaft von Weihnachten in der ganzen Welt bekannt geworden ist. Und diese Menschen haben nicht nur von diesem Jesus erzählt. Sie haben da weitergemacht, wo Jesus aufgehört hat. Sie haben Menschen geholfen, ganz praktisch im Alltag und so etwas von der Liebe, die Jesus uns schenkt, weitergegeben. Weil das auch ein Auftrag ist, den Jesus den Menschen mit auf den Weg gegeben hat, die ihm vertrauen. Rise up and shine! Mach dich auf, steh auf, geh los – werde Licht! So wie Jesus Hoffnungsschenker, Trostspender, Ermutiger, Helfer … war, so dürfen – nein sollen – wir das auch weitergeben. Jesus hat einmal gesagt: An ihren Taten werdet ihr sie erkennen. Das bedeutet nicht, dass wir es tun müssen, um gut vor Jesus dazustehen. Vielmehr bedeutet es, dass wir, angezündet von dem Feuer, das Jesus uns schenkt, Fackelträger und Lichtspender sein dürfen.

Bei unserer Fackelwanderung/unserem Essen hast du es vielleicht gemerkt. Am Anfang war da ein kleines Licht, das uns ein bisschen geholfen hat, den Weg/den richtigen Platz oder Topf zu finden. Im Lauf der Zeit wurde es immer heller. Orientierung und Sicherheit haben zugenommen. Genauso kann es aussehen, wenn wir zugegebenermaßen manchmal kleinen Leuchten in unserem Umfeld Licht sind. Es kommt nicht auf die megagroße Sache an die ich tue. Wichtig ist nur, dass ich bereit bin, Licht zu sein. Denn viele kleine Lichter werden ein großes Licht. Was denkst du: Wie kannst du, wie können wir Licht sein? Der Schatz von Weihnachten, der ist so groß, er reicht nicht nur für mich sondern er darf, ja er soll geteilt werden!

[Sammelt ein paar Ideen]

Ich möchte dich heute herausfordern:

Rise up an shine! Mache dich auf und werde Licht!

Challenge

Jeder nimmt sich eine konkrete Sache vor, in der er über die Weihnachtstage ein Licht für jemand anderes sein möchte. Tausche dich darüber mit einem anderen Teilnehmer aus. Das macht das Ganze dann verbindlicher und etwas konkreter.

Alles zu 24x Weihnachten neu erleben für Teens und Jugendliche (Material, Podcast usw.) findet ihr hier: https://www.24x-weihnachten-neu-erleben.de/fuer-jugendliche/

Click to access the login or register cheese
Wähle dein Team!

Wähle das Team, für das du jetzt Materialien suchst, oder auf dessen Materialien du zugreifen möchtest.

Du kannst jederzeit oben rechts über das Team-Menü ein anderes Team auswählen.

Wechsel zu deinem Konto