Selbstzweifel / Wer bin ich, was kann ich? Was oder wer gibt mir Wert oder bestimmt meinen Wert?

1. Vorbemerkungen

Selbstzweifel ist ein Thema, das vermutlich jedem schon begegnet ist. Meist finden Selbstzweifel eine Plattform, wenn man vergisst oder gar nicht richtig weiß, wer man eigentlich ist und was einen ausmacht. Wer bin ich eigentlich? Die Grundlage zu dieser Antwort gibt Gott.

So kannst du die Teens unterstützen:

  • Ermutige deine Teens, in der Bibel und auch im Gespräch mit Gott, nachzuforschen, wer Gott eigentlich ist und was er zu jedem einzelnen sagt.
  • Nehme deine Teens bewusst wahr. Wenn dir positive Dinge oder Eigenschaften an ihnen auffallen, sprich es ihnen zu und ermutige sie dadurch.

2. Zielgedanke

Gott verleiht jedem Menschen einen Wert. Er ist Schöpfer und zeichnet jeden mit dem Prädikat „wertvoll“ aus. Es gilt, diesen Gott und seine Zusagen zu entdecken. Das ist die beste Grundlage gegen Selbstzweifel.

3. Einführung inkl. Exegese

Video und Text „Loveletter“

Im „Loveletter“ werden über 50 Bibelstellen aufgezählt, die von Gott und seinen guten Worten für uns berichten. Wie du siehst ist es ein großes Thema, nach Gott und seinen Aussagen über uns zu forschen. Aber keine Angst, du musst mit deinen Teens keine 50 Bibelstellen nachschlagen. Der „Loveletter“ soll nur ein Anfang sein, Gott in all seiner Größe zu entdecken. Du kannst den „Loveletter“ als Video einsetzen, die Textform nutzen oder du kombinierst beides.

Im „Loveletter“ entdeckst du Gottes Aussagen über dich, aber wenn du genau hinschaust, entdeckst du genauso Aussagen über Gott selbst. Folgendes kannst du über Gott entdecken: Gott ist … allwissend, Schöpfer, macht keine Fehler, kreativ, mir nahe, liebend, mein Vater, er sorgt für mich, tut mir Gutes, hat enorm viel drauf, ermutigt mich, ein Hirte, usw.

Übrigens, Videos sind Geschmacksache. Falls dir die Auswahl nicht gefällt, findest du auf YouTube noch viele weitere Versionen vom „Loveletter“ mit den Schlagwörtern „Liebesbrief des Vaters“.

4. Einstieg

Kennst du diese Geschichte?

Ein Professor an einer deutschen Universität startete ein neues Semester, indem er einen 50-Euro-Schein hochhielt.

In der Vorlesung saßen rund zweihundert Leute. Er schaut in die Runde und fragte: „Wer möchte diesen Schein haben?“ Alle Hände gingen hoch. Natürlich! Dann zerknitterte er den Schein und fragte: „Möchte ihn immer noch jemand haben?“ Die Hände gingen wieder alle nach oben. Der Professor warf den Schein auf den Boden, trampelte darauf herum und rieb seine Schuhsohlen an dem Schein ab. Als er den Schein aufhob, war er völlig zerknittert, schmutzig und sah völlig zerschrammt aus. Der Professor fragte: „Nun, wer möchte den 50-Euro-Schein jetzt noch haben?“ Auch dieses Mal gingen alle Arme in die Luft.

Schließlich sagte der Professor: „Was auch immer mit dem Geld geschah, ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es sind immer noch 50 Euro. Der Wert ist nach wie vor derselbe.“

Aktion

Bringe einen 5-Euro-Schein mit und mache das Gleiche mit ihm wie der Professor in der Geschichte.

Fragen

Frage danach die Teilnehmer, wer oder was eigentlich dem Geldschein seinen Wert verleiht? Frage dann, woher sie ihren Wert bekommen?

5. Hauptteil

Vorbereitung

  • Drucke für jeden ein Dreieck aus.
  • „Loveletter“: Lade das Video runter und/oder drucke den Text für jeden aus.
  • Stelle Stifte auf den Tisch

Das „Dreieck“

Das Dreieck symbolisiert, was jeden Einzelnen ausmacht, was ihm/ihr Wert gibt. Es ist in vier Bereiche eingeteilt. Die zwei unteren Bereiche bieten mehr Platz, die zwei oberen weniger.

Im ersten Bereich #1 geht es darum zu entdecken, wer Gott ist. Was macht ihn aus? Wie kann man ihn beschreiben?

Im zweiten Bereich #2 findet man heraus, was Gott über einem denkt. Was sagt er über mich? Gibt es besondere Gedanken, die er über mein Leben ausspricht?

Im dritten Bereich #3 überlegt man sich, wie man sich selbst sieht. Wie würde ich mich beschreiben? Was kann ich besonders gut oder ist „typisch ich“?

Im vierten Bereich #4 wird eingetragen, was andere zu mir oder über mich sagen. Wie nehmen andere mich wahr? Wofür bekomme ich Komplimente?

Aha-Effekt vom „Dreieck“

Warum werden die vier Themen in die Form eines Dreieckes eingetragen? Ganz einfach, es veranschaulicht, was einem im Leben tatsächlich einen Wert gibt. Den meisten Platz im Dreieck nimmt Gott mit seinem Charakter und seinen guten Gedanken über einen ein. Die Meinung anderer spielt nur eine Nebenrolle.

Durchführung

Worum geht’s? #1

Teile jedem ein Blatt mit dem „Dreieck“ aus und startet mit dem ersten Bereich: Wer ist eigentlich Gott? Was wisst ihr über ihn?

Schau nach! #1

Im Teamwork oder jeder einzeln für sich: Überlege, was du über Gott schon weißt und schreibe es auf. Schaut euch gemeinsam das Video „Loveletter“ an und entdeckt, wie Gott darin beschrieben wird. Die Textversion findest du am Ende dieses Artikels. Du kannst sie zusätzlich oder anstelle des Videos jedem geben.

Wirklich? #1

Tauscht euch in der Gruppe darüber aus. Was habt ihr entdeckt? Wo seid ihr euch einig? Welche Aussagen im Text machen Sinn bzw. keinen Sinn? Was steht da, aber ihr erlebt es mit Gott ganz anders?

Worum geht’s? #2

Weiter geht’s mit dem zweiten Bereich. Teamwork oder einzeln: Was denkt Gott über mich?

Schau nach! #2

Schreibt eure Gedanken auf. Lest den „Loveletter“ noch mal oder schaut noch mal das Video an. Haltet die wichtigsten Aussagen im Dreieck fest.

Zusätzlich könnt ihr Gott persönlich im Gebet um eine Antwort fragen.

Wirklich? #2

Redet in der Gruppe darüber, was ihr entdeckt habt. Machen die Aussagen von Gott Sinn? Kannst du sie glauben? Was hält dich davon ab? Ist dir etwas wichtig geworden? Hast du etwas neu entdeckt?

Falls noch Zeit ist … #3 & 4

Danach könnt ihr noch den dritten und vierten Bereich ausfüllen. Falls euch die Zeit allerdings nicht reicht, können die Teens das auch zu Hause machen.

6. Abschluss

„Das Thema heißt Selbstzweifel, aber wir haben gar nicht darüber geredet?“ Ja, genau. Du hast dich mit deinen Teens nicht auf das Problem – die Selbstzweifel – konzentriert, sondern du hast dich gemeinsam mit ihnen auf die Suche nach der besten Lösung für das Thema gemacht: Gott höchstpersönlich und seine guten Gedanken über jeden Einzelnen. Natürlich war euer Forschen nur ein Anfang. Es ist eine Lebensreise, Gott zu entdecken und seine Zusprüche für unser Leben anzunehmen. Er gibt uns wahren Wert!

Tipp: Ermutige deine Teens, die neuen Entdeckungen und Wahrheit über und von Gott mit in den Alltag zu nehmen. Du kannst sie ja beim nächsten Wiedersehen fragen, was sich verändert hat!

Loveletter

Mein Kind …
Vielleicht kennst du mich nicht, aber ich weiß alles über dich … (Psalm 139,1)
Ich weiß, wann du dich setzt und wann du aufstehst … (Psalm 139,2)
Alle deine Wege sind mir bekannt … (Psalm 139,3)
Sogar die Haare auf deinem Kopf … (Matthäus 10,29-31)
Denn du bist nach meinem Bild geschaffen … (1. Mose 1,27)
Ich kannte dich, noch bevor du empfangen wurdest … (Jeremia 1,4)
Ich habe dich erwählt, als ich die Schöpfung plante … (Epheser 1,11)
Du warst kein Fehler … (Psalm 139,15)
Ich habe festgelegt, wann du geboren werden solltest und wo du leben würdest … (Apostelgeschichte 17,26)
Du bist wunderbar gemacht … (Psalm 139,4)
Ich habe dich im Leib deiner Mutter geformt … (Psalm 139,13)
Ich bin dir falsch dargestellt worden, von denen, die mich nicht kennen … (Johannes 8,41)
Ich bin nicht weit weg und zornig, sondern der vollkommene Ausdruck von Liebe … (1. Johannes 4,16)
Es ist mein Verlangen, dich mit Liebe zu überschütten … (1. Johannes 3,1)
Einfach, weil du mein Kind bist und ich dein Vater bin … (1. Johannes 3,1)
Ich biete dir mehr, als dein irdischer Vater tun könnte … (Matthäus 7,11)
Denn ich bin der vollkommene Vater … (Matthäus 5,48)
Jede gute Gabe, die du empfängst, kommt aus meiner Hand … (Johannes 1,17)
Denn ich sorge für dich und begegne dir in allen Nöten … (Matthäus 6,31)
Mein Plan für deine Zukunft ist immer Hoffnung … (Jeremia 29,11)
Weil ich dich mit ewiger Liebe liebe … (Jeremia 31,3)
Meine Gedanken über dich sind unzählbar, wie der Sand am Meeresufer … (Psalm 139,17)
Ich singe vor Freude über dich … (Zefanja 3,17)
Ich werde nicht aufhören, dir Gutes zu tun … (Jeremia 32,40)
Denn du bist mein wertvoller Besitz … (2. Mose 19,5)
Erfreue dich an mir, und ich werde dir die Wünsche deines Herzens erfüllen … (Psalm 37,4)
Denn ich bin es, der diese Wünsche in dich hineingelegt hat … (Philipper 2,13)
Ich kann mehr für dich tun, als du dir vorstellen kannst … (Epheser 3,20)
Denn ich bin dein größter Ermutiger … (2. Thessalonicher 2,16)
Ich bin auch der Vater, der dich in allen Nöten tröstet … (2. Korinther 1,3)
Wenn du ein gebrochenes Herz hast, bin ich nah bei dir … (Psalm 34,18)
Wie ein Hirte sein Schaf trägt, habe ich dich an meinem Herzen getragen … (Jesaja 40,11)
Eines Tages werde ich jede Träne von deinen Augen abwischen … (Offenbarung 21,4)
Ich bin dein Vater und ich liebe dich genauso, wie ich meinen Sohn Jesus liebe … (Johannes 17,23)
Denn in Jesus ist meine Liebe zu dir offenbart … (Johannes 17,26)
Er ist das vollkommene Abbild meines Wesens … (Johannes 1,3)
Und er kam, um dir zu beweisen, dass ich für dich und nicht gegen dich bin … (Römer 8,31)
Und um dir zu sagen, dass ich dir deine Sünden nicht anrechne … (2. Korinther 5,18)
Jesus starb, damit du und ich miteinander versöhnt werden können … (2. Korinther 2,18)
Sein Tod war der tiefste Ausdruck meiner Liebe zu dir … (1. Johannes 4,10)
Ich gab alles hin, was ich liebe, um deine Liebe zu gewinnen … (Römer 8,32)
Wenn du das Geschenk meines Sohnes annimmst, dann nimmst du mich an … (1. Johannes 2,23)
Und nichts kann dich jemals wieder von meiner Liebe trennen … (Römer 8,39)
Komm nach Hause und ich werde die größte Party im Himmel veranstalten … (Lukas 15,7)
Ich bin immer Vater gewesen und werde immer Vater sein … (Epheser 3,14)
Ich frage dich: Willst du mein Kind sein? … (Johannes 1,12)
Ich warte auf dich … (Lukas 15,11-32)
Dein dich liebender Vater, der allmächtige Gott!

Die komplette TEC: 2/2018

Ich trage gern Boxershorts! Aber was trägt das Leben? Erträgst du es noch? Was trägst du? Was hilft dir, die Masken abzulegen? Wie kannst du authentisch sein? Wo und wie kann ich ich sein? Was ist mein Stil? Und damit meine ich nicht (nur) deinen Klamottenstil. Damit meine ich: Wer bist du wirklich? Das, was deine Vorbilder, deine Erfahrungen im Leben aus dir gemacht haben. Damit meine ich den, bei dem Gott ins Schwärmen kommt. Ja, das tut er, weil er dich gemacht hat. Weil er so stolz auf dich ist. Weil er mit dir leidet. Weil er dich unendlich liebt. Weil er derjenige ist, der dich trägt. Der dich durchs Leben trägt, auch wenn es mal nicht so läuft. Er läuft gern neben dir her. Das macht er übrigens, egal was wir verbockt oder verboxt haben. Das Entscheidende ist nur, dass wir uns nicht allein durchs Leben boxen.

Hintergrundinfos

  • Das Evangelium vom Reich Gottes ist keine gefällige und religiöse Idee, die man gern mal erkundet, wenn man ein paar Stunden nichts zu tun hat. Es ist wie die größte, herrlichste und reinste Perle, die sich ein Juwelier so vorstellen kann.
  • Die Perle ist das Evangelium vom Reich Gottes, das Jesus verkündigt und verkörpert.
  • Mit Reich Gottes ist der Zustand gemeint, wenn man mit Jesus lebt und ihm sein Leben übergeben hat.
  • Verstehen und Handeln kommen zusammen: Ich habe etwas Wertvolles gefunden und es hat mein Herz im Sturm erobert. Und jetzt will ich es behalten.
  • Zum frühen Christentum gehörte der freudige Abschied von Besitz und Familie zu einem ganz normalen Leben dazu.
  • Perlen galten als Inbegriff von Schönheit und waren sehr wertvoll. Sowohl als Schmuck, als auch als Zahlungs-/Tauschmittel.
  • Bei diesem Gleichnis gibt es zwei Deutungsmöglichkeiten:
    • Die erste Deutung geht so: Der Kaufmann ist der Mensch. Wie der Kaufmann nach wertvollen Perlen Ausschau hält, so ist der Mensch auf der Suche nach Leben, Lebenssinn und Gott.
    • Die andere Deutung des Gleichnisses geht so: Der reiche und mächtige Kaufmann ist Gott. Immerhin fängt das Gleichnis mit den Worten an: „Das Himmelreich gleicht einem Kaufmann, der gute Perlen suchte.“ Gott sucht nach uns Menschen, weil wir in seinen Augen wertvoll sind.
    • Beide Deutungen sind aus dem Gesamtkontext der Bibel zutreffend und von daher können sie sogar aufeinander aufbauen.

Bezug zur Zielgruppe

  • Die Kinder kennen vermutlich Situationen, in denen sie etwas unbedingt haben wollen und dafür gern auch mehr geben, als es eigentlich wert ist.
  • Dass die Kinder Jesus für so wertvoll erachten, alles andere dafür zu verkaufen, ist vermutlich für sie noch abwegiger wie für die meisten anderen Menschen.
  • Dass jemand sie für so wertvoll hält, kennen sie im Idealfall von ihren Eltern oder sehr guten Freunden.

Ideen zur Umsetzung

Startspiel – Hannes aus der Knopffabrik

Dieses lustige Animationsspiel bringt Stimmung in die Bude und ein Lachen auf jedes Gesicht. Es geht so:

 Es gibt einen Grundtext. Dieser wird immer gemeinsam gesprochen:

(Sprechgesang:) Hallo, ich bin der Hannes.

Ich hab‘ ’ne Frau, sieben Kinder und arbeite in einer Knopffabrik.

Erst neulich kam mein Chef und sagt: „Hannes, hast Du mal Zeit?“ (Zeit gedehnt …)

Ich sage: „Joooo.“

Dann dreh‘ den Knopf mit der rechten Hand. (Drehbewegung mit rechter Hand machen und gesamten Text wiederholen.)

Dazu gibt es dann die Erweiterung, dass jedes Mal ein weiterer Körperteil in Bewegung kommt:

  • „Linke Hand“,
  • „Rechter Fuß“,
  • „Linker Fuß“,
  • „Rechte Schulter“
  • „Linke Schulter“,
  • „Kopf“,
  • „Zunge“

Mini-Workshops

A. Müllaktion

Umwelt ist etwas Wertvolles, was wir erhalten müssen. Darum wollen wir heute in der näheren Umgebung allen Müll einsammeln. (evtl. Spender finden, der für jeden kleinen 10l Müllsack 5€ in die Gruppenkasse gibt.)

B. String Art

Die Vorlagen für die Anfangsbuchstaben werden passend ausgedruckt. Dann wir das Blatt auf das Holz gelegt und entlang der Linie genagelt. Jetzt kann das Blatt entfernt werden und die Kinder können mit dem Faden den Buchstaben ausfüllen indem sie den Faden immer wieder von einem zum anderen Nagel spannen.

C. Hausspiel Perlencluedo: „Die Kostbare Perle“

Jede Gruppe bekommt einen Laufzettel und muss an einer Würfelstation (ein Mitarbeiter) den Raum/Infostelle erwürfeln, zu dem sie dann gehen darf. Jedem Raum/Infostelle wird eine Zahl und ein Mitarbeiter zugeteilt. Jeder Mitarbeiter kennt einen Muschelnamen, eine Perlenart und einen Fundort, der es nicht gewesen sein kann. In den Räumen müssen die Teilnehmenden dann versuchen Muschelnamen, Perlenart und den Fundort auszuschließen. Die Teilnehmenden gehen also in den entsprechenden Raum und nennen dort einen Muschelnamen, eine Perlenart oder einen Fundort. Die Mitarbeitenden in den Räumen antworten dann ob der genannte Punkt zu der wertvollen Perle gehört oder nicht. Bitte drücke dich dabei klar aus: z.B. Die genannte Perlenart „Süßwasser Zuchtperlen“ ist nicht die wertvollste Perlenart. Dann schicke sie bitte wieder zur Würfelstation.

Ziel des Spiels:

Wer als erstes den Muschelnamen, die Perlenart und den Fundort in dem die kostbare Perle ist gefunden hat, hat gewonnen.

Lösung:

Pinctada Maxima Golden Südsee Zuchtperlen Philippinen

Plenum

1. Sockentheater

2. Lieder

  • Gott hat mich in sein Herz geschlossen – Mike Müllerbauer (CD „Sei einfach du“)
  • Volltreffer
  • Weitere Lieder: siehe Liederliste des Einsatzes

3. Kreative Verkündigung

In dieser Verkündigung spielt ihr die kurze Bibelstelle mit Gegenständen nach. Dafür stellt ihr den Tisch gut sichtbar in den Raum. Ihr stellt euch dahinter. Neben dem Tisch stellt ihr eure Materialen zurecht. Auf dem Tisch steht das Glas. Das Glas ist die Hauptrolle und steht für den Kaufmann der in dem Gleichnis auf der Suche nach den Perlen ist.

Das Glas läuft jetzt über den ganzen Tisch und nutzt dessen Größe voll aus. Dann begegnet es regelmäßig verschiedenen Getränkesorten. Und die liebt das Glas. Das Glas ist nämlich auf der Suche nach wunderbaren Getränken.

  1. Das Glas trifft auf Getränk 1. Oh wie lecker. Davon möchte ich einen Schluck mitnehmen. (Fülle einen guten Schluck in das Glas.) Danach geht das Glas fröhlich und zufrieden weiter. Es bleibt aber auf der Suche.
  2. Das Glas trifft auf Getränk 2. Oh wie lecker. Davon möchte ich einen Schluck mitnehmen. (Fülle einen weiteren Schluck zusätzlich in das gleiche Glas.) Danach geht das Glas wieder fröhlich und zufrieden weiter. Es bleibt aber immer noch auf der Suche.
  3. Das Glas trifft auf Getränk 3. (Evtl. können die Kinder langsam mitsprechen und ihr könnt sie animieren, indem ihr eine Pause macht und ihr die Kinder fragend anschaut.) Oh wie lecker. Davon möchte ich einen Schluck mitnehmen. (Fülle noch einen Schluck in das gleich Glas, sodass es am Ende voll ist.) Danach geht das Glas wieder fröhlich und zufrieden weiter. Es bleibt aber immer noch auf der Suche.
  4. Dies könnt ihr gern noch ein paar Mal wiederholen, sodass ihr das Glas gut voll habt und es nicht langweilig wird. Insgesamt vielleicht fünf- bis sechsmal.
  5. Jetzt sollte das Glas voll sein und dennoch sucht es weiter. Und findet das braune Gold. (Kakao und Milch) Es bleibt wie erstarrt vor dem braunen Gold stehen und will unbedingt dieses Getränk haben. Es überlegt. Und läuft dann schnell zum Eimer, um alles, was es an Getränken in sich hat, loszuwerden. Dann kommt es schnell zurück zum braunen Gold. Rührt sich einen leckeren Kakao an. Du trinkst ihn genüsslich aus.
  6. Gott ist so wie das Glas. Er gibt alles, was er hat, für dich auf. Für jeden von euch. Für dich und für mich. Weil du für Gott genau so wertvoll bist, wie der Kakao für das Glas. Deshalb darfst du jetzt auch ein Getränk haben und dir dabei überlegen, wie wichtig Gott dir ist.
  7. Danach könnt ihr allen Kindern einen Kakao oder ein alternatives Getränk anbieten. (denkt da evtl. auch an Laktosefreie Milch)

Kleingruppen

1. Gespräch inkl. Fragen

Kinder Duell (Familien Duell) – Wir haben 100 Kinder gefragt!

Es werden zwei etwa gleichgroße Teams gebildet. Die Teammitglieder stellen sich hintereinander in einer Reihe auf. Nach folgendem Ablauf, werden möglichst viele Fragen gestellt:

Eine Frage wird vorgelesen. Die Teams (bzw. die jeweils vorn stehende Person) sollen nun nacheinander raten, was am häufigsten genannt wurde. Nach der eigenen Antwort stellt sich die Person ans Ende ihrer Teamreihe. Pro Frage gibt es zwei Durchgänge, d. h. jedes Team kann zwei Antwortmöglichkeiten geben. Dabei darf kein Begriff doppelt genannt werden.

Nach jeder Frage wird aufgelöst und die häufigsten Nennungen genannt. Das Team bekommt dann so viele Punktzahl wie die Anzahl der Leute, die diese Antwort gegeben haben. Bei jeder Frage beginnt ein anderes Team, sodass alle einmal die Chance haben, anzufangen. Je nach zeitlichem Rahmen springt ihr kurz vor Ablauf der Zeit zur letzten Frage.

Was ist dir wichtig, was du auf ein Jungscharwochenende mitnehmen würdest:

  • Handy 12
  • Kleidung (allgemein) 9
  • Zahnbürste 9
  • Schlafsack 8
  • Jungschar-Pulli/T-Shirt 7
  • Kuscheltier 6
  • gute Laune 5
  • Schuhe (feste) 5
  • Kissen 4
  • mp3-Player/iPod 4
  • Unterhosen 4
  • Freund/Freundin 3
  • alles 2
  • Essen 2
  • Koffer 2
  • Matratze/Iso-Matte 2
  • Spiele 2
  • war noch nicht mit 2
  • alle 1: Ball , Deo, Familienfoto, Föhn, Kalender, kurze Hose , Rucksack, Taschenlampe

Wenn du Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin (Chef von ganz Deutschland) wärst:
Was würdest du verändern, was dir wichtig wäre?

  • Schule (weniger/gar keine Schulzeit u. a.) 32
  • alles/vieles 8
  • nichts 7
  • Frieden / kein Krieg / keine Waffen 7
  • Umweltschutz (Müll, weniger Plastik, AKWs, Naturschutz) 7
  • mehr Orte für Kinder (Fußballplätze/Spielplätze, Kinos) 6
  • weniger Armut 5
  • weniger Steuern 4
  • Diebstähle 2
  • Rauchverbot 2
  • Tierschutz 2
  • Gerechtigkeit 2
  • Finanzpolitik/Banken 2
  • alles billiger 2
  • alle 1: dass auch Frauen Papst werden dürfen, dass Kinder mit wählen dürfen, Deutschland als Spaßland, Frauenquote durchsetzen, Graffitis verbieten, Kinderrechte, mehr Rente, mehr Schokolade, weniger Stau
An welchen Orten verbringst du deine Freizeit am liebsten?
  • zu Hause / im eigenen Zimmer 26
  • im Garten 14
  • draußen 11
  • bei Freund/Freundin 10
  • im Urlaub 8
  • Gemeindehaus 4
  • Schwimmbad 4
  • im Bett 3
  • vorm Fernseher 2
  • Freizeitpark 2
  • Kino 2
  • Reiterhof 2
  • alle 1: Campingplatz, am Computer, Couch, bei den Hasen, im Meer, in der Nachbarschaft, vor der Playstation, Skaterrampe, Spielplatz, Tischtennis-Halle
Weißt du, was Gott richtig wichtig ist?

Diese letzte Frage sollte unbedingt vorkommen. Nachdem die Frage gestellt wurde, soll jedes Kind überlegen und alle rufen auf drei was sie glauben, was Gott richtig wichtig ist. Die Mitarbeitenden machen mit und schreien z. B.: „du & ich“

2. Spiel

Jetzt haben die Kinder die Aufgabe, alle ein Ü-Ei im Gemeindehaus/Raum zu suchen. Für jeden ist eins versteckt. Danach dürfen die Kinder die Schokolade essen und die Überraschung auspacken.

3. Kreatives: Lesezeichen basteln

Bastelanleitung Schritt für Schritt oder hier http://kreativ-zauber.de/lesezeichen-selber-machen/

  • Man nimmt ein Stückchen von der gewählten Schnur (Geschenkband, Lederband usw.) und knotet an einem Ende eine ganz kleine Kugel fest.
  • Nun fädelt man nach und nach den „Körper“ des Wurmes auf und als letzte Perle kommt der Kopf.
  • Nun braucht es oben am Loch der letzten Perle viel Kleber (Heißkleber), damit die Perlen an Ort und Stelle bleiben.
  • Wenn sich dort schon so viel Kleber befindet, kann man auch gleich die Haare anbringen und damit die Klebestelle verdecken.
  • Die Schnur nun auf die gewünschte Länge kürzen (am besten mal bei Büchern testen) und am Ende wieder eine Mini-Perle anknoten.
  • Jetzt noch das Gesicht aufmalen.

Kleiner Tipp: Wer sich beim Malen unsicher ist, kann diesen Schritt auch ganz an den Anfang setzen. Sollte das Gesicht dann wirklich total blöd aussehen, kann man notfalls noch eine andere Kugel als Kopf benutzen.

4. Bibellesen und Gebet

Ein Mitarbeitender liest die kurze Stelle vor.

Lobe Gott von A-Z

Vorbereitung: Besorge Stifte für alle. Schreibe auf ein großes Plakat oben als Überschrift „Gott, du bist …“ und ganz links in einer Spalte von oben bis unten das gesamte Alphabet.

So wertvoll, wie wir für Gott sind, so wichtig kann uns auch Gott sein. Sammelt Begriffe zum Alphabet, was euch an Gott begeistert, z. B. „bester Freund“. Schreibe diesen Begriff zum entsprechenden Buchstaben auf das Plakat („bester Freund“ also zu „B“). Alle dürfen mehrere Worte aufschreiben. Die Mitarbeitenden übernehmen das Schreiben für die, die noch nicht schreiben können.

5. Extra/Spezial

Der Wert

Material: Geldschein z. B. 5€

Zunächst wird der Geldschein hochgehalten und gefragt, wie viel dieser Wert ist. Anschließend darf jeder aus der Gruppe mit dem Geldschein machen, was man normal nicht mit ihm macht:

  • Den Geldschein durch den Dreck ziehen
  • zusammenknüllen
  • In eine Wasserschüssel fallen lassen
  • auf ihm rumtrampeln
  • anreißen
  • anlecken

Anschließend wird er wieder hochgehalten. Es ist zu erkennen, dass er einiges durchgemacht hat.

Was ist er jetzt noch wert?

Genauso besitzt jeder Mensch einen Wert, der nicht verloren geht – auch wenn er durch den Dreck gezogen oder auf ihm rumgetrampelt wird. Du bist für Gott unglaublich wertvoll. Nichts kann etwas daran ändern.

Alternatives Suchbild:

Die Kinder erhalten das Suchbild, auf dem sie den Weg zum Schatz finden sollen. (Lösung ist B)

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