Gott gibt uns Gutes für Leib und Seele, und zwar so viel wie wir täglich brauchen. Das gilt auch in „Wüstenzeiten“.
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
Psalm 103,2; Luther84
Kindern und Erwachsenen geht es so, dass das Wissen und Vertrauen um Gottes Hilfe schnell in den Hintergrund rückt, wenn wir uns in einer „Wüste“ wiederfinden, also in Situationen, in denen ein Mangel an Lebensnotwendigem besteht. Kinder kennen auch schon solche Zeiten und Situationen. Die „Wüsten“ der Kinder können ein Mangel an Freunden, an bestimmten Fähigkeiten, an Mut oder tatsächlich auch ein Mangel an Kleidung oder an Geld für Freizeitaktivitäten sein. Deshalb ist es gut, zu hören, wie Gott seinem Volk in der Wüste geholfen hat. Sich immer wieder an Gottes Hilfe und an seine Versorgung zu erinnern und ihm dafür zu danken, ist eine der wichtigsten vertrauensbildenden Maßnahmen, zu denen wir die Kinder anleiten dürfen.
V.1: Die Vorräte werden nach einem Monat knapp.
V.2.3: Nicht Einzelne, sondern das ganze Volk beschwert sich bei ihren Anführern. Vergessen sind die Qualen in der Sklaverei und die Freude über die Befreiung. Allein die Tatsache, dass es in Ägypten ausreichend zu Essen gab, ist den Israeliten in diesem Moment bewusst.
V.4-7: Auf die Beschwerden seines Volkes hin sagt Gott Mose zu, dass er selbst das Volk versorgen wird. In den Versen 6 und 7macht Mose dem Volk zwei Ankündigungen. Er wird abends Gottes Rettungstat erkennen (V. 6) und morgens seine Herrlichkeit sehen (V. 7).
V.8: Danach kündigt er Gottes Versorgung an. Abends Fleisch und morgens ausreichend Brot. Das Volk bekommt außerdem rückgemeldet, dass ihre Beschwerden sich gegen Gott richten.
V.9-12: Aaron unterstützt Mose dabei, den Blick des Volkes auf Gott hin zu lenken. Dieser zeigt sich in der Wolke. Die Israeliten merken so, dass es tatsächlich Gott ist, der ihnen helfen wird. Er wiederholt für Alle die Versorgungsankündigung.
V.13: Gottes Zusage von Fleisch erfüllt sich.
V.14.15: Im Brot erfüllt sich die zweite Zusage.
V.16: Mose gibt Gottes Anweisung weiter: Sammeln nach Bedarf.
V.17.18: Die Versorgung funktioniert haargenau.
V.19.20: Wieder gibt Mose die Anweisung Gottes weiter: Keine Bevorratung! Hier ist das Vertrauen in Gottes tägliche Versorgung gefragt. Dies gelingt nicht Allen. Ihnen wird jedoch sehr klar vor Augen gestellt, dass ihre Bevorratung zu nichts führt.
V.21: Jetzt läuft es nach Plan. Morgens wird für den Tag gesammelt; was nicht benötigt wird, verschwindet.
V.22.23: Tag Sechs ist speziell. Auf Gottes Anweisung hin wird soviel gesammelt, wie zu finden ist. Nachdem die Speise für Tag sechs zubereitet ist, soll der Rest für Tag Sieben aufbewahrt werden. Am Ruhetag wird es kein neues Brot geben.
V.24: Wie versprochen ist der Vorrat für den Ruhetag in Ordnung.
V.25: Mose gibt Anweisung, es zu essen und erklärt dem Volk erneut das 6-Tage-Prinzip.
V.27: Trotz dieses Erlebnisses gibt es Einige, die trotzdem sammeln gehen möchten, jedoch nichts finden.
V.28.29: Gott ist verärgert über das erneute mangelnde Vertrauen und den Ungehorsam. Gott selbst wiederholt das 6-Tage-Prinzip. Dass es mehrmals erklärt wird zeigt, wie wichtig Gott dieser Tag der Ruhe für sein Volk ist.
V.30: Das Volks hat es vorerst verstanden.
V.31: Hier wird das Brot näher beschrieben. Gott sorgt nicht nur für das blanke Überleben, er schenkt in der Wüste sogar eine Nahrung, die gut schmeckt und damit auch der Seele gut tut.
V.32: Mose gibt Gottes Anweisung weiter, ein Erinnerungskrug mit Manna aufzubewahren. Gott weiß, wie vergesslich seine Kinder sind und motiviert dazu, sich Gedächtnisstützen zu machen.
V.33.34: Aaron führt Moses Auftrag aus. Der Erinnerungskrug bekommt einen besonderen Platz im Zeltheiligtum.
V.35: Die gesamten vierzig Jahre versorgt Gott sein Volk auf diese Weise.
Wachteln: Dass gerade in dieser Situation Wachteln auftauchten, hat der Schöpfergott in seinem genialen Timing so eingerichtet, indem ein Schwarm Wachteln (Zugvögel) auf ihrem Zug in den Norden ihren abendlichen Zwischenstopp genau an diesem Ort einlegte.
Manna: Nach den Versen 14 und 31 waren es etwas johannisbeergroße, nach Honigkuchen schmeckende weiße Kügelchen.
Krug: Der Krug hatte ein Volumen von 2,4 Litern und war die gängige Maßeinheit.
Im Treffpunkt bietet es sich an, den Themenbereich Wüste aufzugreifen.
An verschiedenen Stationen können die Kinder Aktionen zum Thema Wüste ausprobieren, Rätsel erraten, Wettspiele machen.
Spiele und Rätsel rund um die Wüste
1. Wüste Pusten (Die Sieger bekommen zehn Punkte, die Verlierer fünf Punkte)
Material: zwei gleich große Tabletts, zwei große Becher mit Sand, Trinkhalme
Spielverlauf
Zwei Kinder oder zwei Kleingruppen mit maximal drei Teilnehmern spielen gegeneinander. Der Sand aus dem Becher wird in die Mitte des Tabletts ausgekippt. Jetzt haben die Gegner eine Minute Zeit, durch Pusten mit den Strohhalmen den Sand auf dem Tablett zu verteilen. Gewonnen hat die Gruppe, die die größte zusammenhängende Wüstenfläche gepustet hat. Die Strohhalme dürfen dabei nicht den Sand berühren.
2. Welche Wüsten gibt es? Welche sind erfunden? (Zwei Punkte pro richtige Antwort)?
Umkreise die Wüstenarten, die es wirklich gibt
Betonwüste
Sandwüste
Kieswüste
Tonwüste
Salzwüste
Eiswüste
Sumpfwüste
3. Was haben alle Wüsten gemeinsam? (fünf Punkte)
A. Es gibt dort mehr Sand, als an anderen Orten der Erde.
B. Es wachsen weniger Pflanzen, als an anderen Orten der Erde.
C. Es ist heißer, als an allen anderen Orten der Erde.
4. Welcher Anteil der ganzen Erdoberfläche sind Wüsten? (Fünf Punkte)
A. ein Fünftel
B. ein Zehntel
C. die Hälfte
5. Wüstensuche (pro Wüste zwei Punkte)
Finde in einer Minute im Atlas so viele Wüsten wie möglich. Wichtig! Gib die Seitenzahl an, auf der du sie gefunden hast.
6. Rettung und Gefahr in der Wüste (zwei Punkte pro richtiger Antwort)
Die Wüste ist ein lebensfeindlicher Ort.
Nenne Lebewesen, die für Wüstenreisende hilfreich sind und Gefahren der Wüste.
Hilfreich sind:
Gefährlich ist:
Lösungen
2. Es gibt wirklich Sandwüsten, Kieswüsten, Salzwüsten und Eiswüsten.
3. B
4. A
5. Bitte selbst im Atlas nachsehen entsprechend der angegebenen Seitenzahl.
6. Beispiele für Hilfreiches: Kakteen, Kamele, Oasen, Reif… – Beispiele für Gefahren: sich verlaufen, verdursten, Skorpione, Raubtiere, erfrieren… – Wenn die Kinder andere kreative und halbwegs realistische Vorschläge haben, gelten sie natürlich auch.
Zu Beginn findet die Siegerehrung vom Wüstenquiz statt. Im Anschluss kann zur Geschichte übergeleitet werden. Die Erzählung wird mit Symbolen unterstützt, welche an den entsprechenden Stellen in der Kreismitte ausgelegt werden. Sie können, bis auf die Wüste, aus (Ton-)Papier einfach ausgeschnitten werden.
Folgende Symbole werden benötigt: Gelbes Tuch als Wüste, fünf wütende Smilies, eine Wolke, ein Krug.
Genau in so einer kargen Wüste ist das Volk Israel nun unterwegs.
Wüste (gelbes Tuch) ausbreiten.
Fast 30 Tage sind inzwischen vergangen. Die Freude über die Befreiung aus Ägypten ist irgendwie schon ganz weit weg. Wenn sie miteinander reden geht es nicht mehr darum, dass Gott ein ganzes Meer für sie geteilt hat. Auch von dem großen Freudenfest, dem Tanzen und Singen nach ihrer Befreiung reden sie nicht mehr.Es geht nur noch um das Essen. Nämlich um das Essen, das inzwischen sehr knapp geworden ist. „Passt auf, dass ihr nicht zu viel esst. Sonst reicht es nicht mehr lange“, sagen die Väter beim Abendbrot jedes Mal. Die Mütter sind genauso besorgt.
Immer öfter treffen sich Leute aus dem Volk und reden. „Mann, ich habe echt Hunger. Habt ihr eine Ahnung was dieser Mose vorhat?“ – „Nein!“, sagte ein anderer, „Aber es gefällt mir gar nicht!“. Eines Tages gehen mehrere Männer zu Mose. Alle sind echt sauer. Sie sagen zu Mose:
An dieser Stelle werden zu jeder der kommenden Aussagen die fünf wütend aussehenden Smilies auf eine Seite des Tuches gelegt.
„Willst du, dass wir alle hier sterben in dieser öden Wüste?“
„In Ägypten, da ging es uns ja eigentlich gut. So schwer war die Arbeit doch gar nicht!“
„Da hatten wir jeden Tag Fleisch, Obst und Gemüse zu Essen. Wenn ich nur daran denke, läuft mir das Wasser im Munde zusammen.“
W“arum hast du uns da weggeführt?“
„Hier werden wir allesamt bald sterben!“
Sie sind sehr unzufrieden.
Mose ist allerdings genauso hilflos wie seine Männer. Er ist traurig, weil sie alles vergessen haben, was Gott ihnen Gutes getan hat. Aber Gott lässt Mose nicht hängen. Er redet zu ihm, denn Gott hat schon längst einen Plan, wie er sein Volk versorgen will. Er sagt: „Ich werde euch Brot vom Himmel regnen lassen. Morgens sollen die Menschen soviel einsammeln wie sie für einen Tag brauchen. Am sechsten Tag sollen sie soviel sammeln wie sie finden können. Wenn sie es zubereitet haben, was sie an diesem Tag brauchen, werden sie merken, dass genau soviel übrig ist, wie sie am siebten Tag benötigen.“
Mose freut sich. Er sagt Aaron, seinem Bruder: „Bitte hilf mir, das Volk zusammenzurufen. Dann können wir ihnen sagen, was Gott vorhat, um ihren Hunger zu stillen!“ Sie lassen das Volk zusammenkommen. Alle stellen sich so auf wie immer, wenn sie ihren Fußmarsch durch die Wüste antreten, mit dem Blick zur Wüste. Und könnt ihr euch denken, was sie vor sich sehen? Die Wolke, in der Gott selbst ihnen immer vorangeht. Sie wissen, in dieser Wolke ist Gott selbst genau hier bei uns.
Wolke in die Mitte der Wüste legen
Gott wiederholt noch mal, wie er dem Volk helfen wird. Er setzt sogar noch einen oben drauf, um den Leuten zu zeigen, dass er es gut mit ihnen meint. Mose sagt weiter was Gott ihm sagt: „Ich habe gehört, wie sich die Israeliten beschweren. Gegen Abend, werdet ihr heute Fleisch zu essen haben und am Morgen soviel Brot, dass ihr satt werdet. Daran sollt ihr erkennen, das ich euer Gott bin, der für euch da ist.“
Die Israeliten erwarten gespannt den Abend. Sicher wundern sie sich, woher sie in der Wüste plötzlich Fleisch bekommen sollen. Doch was ist das? Am Himmel sehen sie kleine Punkte. Es sind sehr viele kleine Punkte, die immer größer werden. Jetzt können sie es erkennen. Es sind Wachteln! Und sie fliegen immer weiter nach unten! Jetzt landen sie sogar und watscheln schwerfällig herum, ganz in der Nähe. Da zögern die Israeliten nicht lange. Mit den bloßen Händen gelingt es ihnen, die Wachteln zu fangen. So bekommen sie tatsächlich wie versprochen ihr Fleisch an diesem Abend! Müde und zufrieden gehen sie an diesem Abend in ihren Zelten schlafen.
Am nächsten morgen erwartet sie die nächste Überraschung. Als sie gähnend aus ihren Betten aufstehen und vor ihr Zelt treten, sehen sie kleine weiße Kügelchen auf dem Boden liegen. Seltsam. Was ist denn das? Mose sagt: „Das ist das Brot was Gott euch versprochen hat.“ Und tatsächlich, als sie es probieren schmeckt es süß wie Honigkuchen. Mose sagt dem Volk noch, was Gott zum Sammeln angeordnet hat: „Jeder soll nur genau soviel sammeln, wie er für seine Leute aus seinem Zelt braucht, für jede Person genau einen Krug voll!
Der Krug wird hingelegt.
Hebt nichts für den nächsten Tag auf. Gott wird euch jeden Tag neu das geben, was ihr braucht.“
So sammeln die Menschen soviel sie für ihr Zelt brauchen. Alle werden satt. Doch nicht alle gehorchen der Anweisung, die Gott durch Mose gegeben hatte. Manche fragen sich: „Ob Gott wirklich morgen neues Brot regnen lässt?“ Diese Leute lassen heimlich einen Krug mit dem Manna, wie sie es nannten, im Zelt stehen. Doch als sie es gerade fürs Frühstück hervorholen wollten, bekommen sie einen Schrecken. Eklige Würmer krabbeln überall im Krug herum. Das Brot war über Nacht ungenießbar geworden. Als Mose davon hört, wird er sehr wütend! Wieder haben die Menschen Gott nicht vertraut. Von nun an sammeln sie tatsächlich nur soviel, wie sie für einen Tag brauchen. Für den sechsten Tag gab es eine besondere Anweisung. Wisst ihr noch welche? An diesem Tag sollen die Israeliten soviel Manna einsammeln, wie sie nur finden können. Erstaunt gehen sie zu Mose und berichten, was ihnen auffällt: „Mose, wir haben heute genau soviel Manna gesammelt, wie wir für zwei Tage benötigen!“ – „Ja, das ist heute am sechsten Tag genau richtig“, antwortet Mose. „Denn Gott hat den siebten Tag als Ruhetag festgelegt. Kocht und backt heute mit dem Manna soviel ihr für heute braucht. Das was übrig ist, dürft ihr heute am sechsten Tag aufbewahren. Es wird gut bleiben und nicht verderben. Am siebten Tag werdet ihr kein neues Manna finden. An diesem Tag dürft ihr euch ausruhen.“
Wieder können sich die Menschen satt und zufrieden schlafen legen. Als sie zum Frühstück die Krüge mit dem Manna holen, ist alles noch ganz frisch! So können sie sich einen entspannten Ruhetag machen. Nur ein paar Leute können es mal wieder nicht lassen, schleichen sich aus dem Zelt und suchen mit ihrem Krug nach neuem Manna. Natürlich finden sie nichts. Gott ist traurig darüber und sagt zu Mose: „Wie lange weigert ihr euch, das zu tun, was ich euch sage?“ Schließlich verstehen die Menschen, wie Gott sich die Sache mit dem Manna gedacht hat. An sechs Tagen sammeln sie und den siebten Tag genießen sie als Ruhetag. Als Erinnerung daran, wie Gott sein Volk in der Wüste versorgt hat, soll Mose einen Extrakrug mit Manna füllen. Dieser soll an einem besonderen Ort aufbewahrt werden, damit sich das Volk immer daran erinnert, wie es von Gott versorgt wird.
Als Material benötigt man Stifte und jeweils die ausgeschnittenen Symbole für jede Gruppe.
In Kleingruppen werden anhand der Symbole Fragen zur Geschichte besprochen. Dabei sollen die Kinder ermutigt werden von sich zu erzählen. Auch die Mitarbeitenden können von ihren Erlebnissen mit Gott erzählen. Dazu sollte sich der Mitarbeitende bereits vorher ein paar Gedanken gemacht haben.
Unzufrieden Gesichter: In Ägypten ging es ihnen nicht gut. Warum?
Gott hat das Volk aus der Not gerettet. Sie haben gefeiert. Plötzlich ist all das Gute vergessen.
Ist das heute auch manchmal so? Gott hat geholfen, doch dann kommt ein neues Problem und man ist ganz verzweifelt?
Wüste (gelbes Papier): karger Lebensraum, das Lebensnotwendige fehlt.
Wie sehen unsere Wüsten aus? Was fehlt euch manchmal?
Auf dem Papier kann es notiert werden.
Wolke: Gott ist da. Dem Volk hat er sich in der Wolke gezeigt. Jesus hat auch versprochen, immer bei uns zu sein, als er zu seinem Vater in den Himmel gefahren ist – auf der großen Wolke (Mt 28,20). Als Gott sich den Israeliten in der Wolke gezeigt hat, sagte er ihnen Versorgung zu. War das damals nur bei dem Volk so? Gibt es andere Stellen in der Bibel, wo Gott etwas dazu sagt, dass er seinen Leuten genug gibt?
Welche Beispiele fallen euch noch ein? Auf kleinen Wolken können Beispiele gesammelt werden (z. B. Speisung der 5000, Elia, Jesu Rede vom Sorgen …).
Krug: Gott versorgt mit dem, was das Volk täglich braucht.
Was hast du schon mal als Manna erlebt. Wo hat dir Gott schon mal geholfen, vielleicht ganz anders als gedacht? Auf den Krug werden stichpunktartig die Situationen geschrieben.
Mit einer Gebetsrunde, in der Kinder und Mitarbeitende Gott für seine Versorgung danken können, wird der Doppelpunkt beendet.
In der Kreismitte steht ein großer Krug. Das Volk sollte einen Krug mit Manna aufheben, als Erinnerung daran, wie Gott sie versorgt. Dass das Erinnern wichtig ist, steht auch in Psalm 103. An dieser Stelle kann der Merkvers gemeinsam gesprochen werden. Toll ist es auch, wenn ihr als Familie aufschreibt, wo ihr erlebt hat, dass Gott euch geholfen hat. Dazu erhalten alle einen Elternbrief mit folgendem Text:
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
Psalm 103,2;
Liebe Familien,
heute haben wir davon gehört, wie Gott sein Volk in der Wüste versorgte. Auch über Gottes Zusage, für seine Freunde zu sorgen, aus dem neuen Testament haben wir geredet.
Wäre es nicht klasse, in der ganzen Familie die konkreten Erlebnisse mit Gott und seine Hilfe und Versorgung festzuhalten?
Eine Möglichkeit dies umzusetzen, bietet ein Bastelkalender, der leer aufgehängt wird. Nach und nach können sich die leeren Monatsblätter mit Erinnerungen an Gottes Hilfe und Versorgung füllen. Am Ende des Jahres hat man so die Möglichkeit, staunend zurückzublicken auf das, was man mit Jesus erlebt hat.
Viel Spaß beim Sammeln, Erinnern und Sich freuen wünschen eure Mitarbeitenden!
Nr. 17 Vielen Dank
Nr. 44 Unserm Gott ist alles möglich
Nr. 58 Ein dickes Dankeschön
Nr. 104 Halleluja! Gott ist allmächtig
Nr. 149 Alle meine Sorgen
Die Themenreihe enthält alle Gruppenstunden zum Thema: Mose – Der Weg durch die Wüste aus JUMAT 4/2016. Sie beginnt mit dem Durchzug des Volkes Israel durch das Schilfmeer und endet mit dem Besuch Moses bei seinem Schwiegervater Jitro.
Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.
Außerdem enthält diese Reihe noch einen Glaube@Familie-Impuls, der dazu anleiten will, dass das, was die Kinder in der Jungschar gehört haben in der eigenen Familie vertieft wird.
Zu Beginn des Spiels wird durch Würfeln die Gruppe ermittelt, die beginnen darf. Die Gruppe mit der höchsten Augenzahl beginnt. Die anderen folgen im Uhrzeigersinn.
Das Spiel beginnt auf dem Startfeld und geht in westlicher Richtung weiter. Auf den nummerierten Feldern müssen die Sonderaufgaben erfüllt werden.
Ist eine Gruppe an der Reihe, darf sie zuerst würfeln und geht dann die gewürfelte Augenzahl nach vorne. Dann bekommt sie eine Frage gestellt, wenn sie auf ein schwarzes Feld kommt. Bei einer richtigen Antwort ist die nächste Gruppe dran. Bei einer falschen Antwort muss die Gruppe die Hälfte der gewürfelten Augenzahlen zurück (abrunden), und die nächste Gruppe ist an der Reihe. Weiß eine Gruppe eine Antwort nicht, denkt aber mit Hilfe eines Atlas könnte sie die Antwort herausfinden, so kann die Gruppe einen Atlas zu Hilfe nehen (1,5 Min. Zeit), wenn sie ein Feld als Einsatz setzt. Bei falscher Antwort muss die Gruppe nicht nur die Hälfte der gewürfelten Augenzahlen, sondern auch noch ein Feld zusätzlich zurück. Bei richtiger Antwort bleibt sie stehen. Gerade die Option mit dem Atlas ist auf Zustimmung gestoßen.
Kommt eine Gruppe auf ein nummeriertes Feld, so bedeutet dies eine Spielrunde für alle Gruppen. Bei den Spielstationen geht die Siegergruppe drei Felder vor, die zweite eins, die dritte bleibt stehen und die vierte muss ein Feld zurück.
Bei den mit einem Kreuz markierten Feldern, kurz vor dem Ziel, braucht die Gruppe nicht mehr zu würfeln. Bei einer richtig beantworteten Frage geht sie ein Feld vor. Das dient dazu, dass abgeschlagene Gruppen aufholen können, und das Bild am Ende besser aussieht.
Kommen zwei Gruppen auf das gleiche Feld, so passiert nichts.
Gewonnen hat natürlich die Gruppe, die als erste wieder im Ziel ist.
1 Wo liegen St. Pauli und die Reeperbahn? In Hamburg
2 Wo liegt der größte tropische Regenwald? In Südamerika
3 In welchem Land tragen die Männer Röcke (Kilts)? In Schottland
4 Wo tanzt man den Schuhplattler? In Bayern
5 Welcher Breitengrad läuft um die Mitte der Erdkugel? Der Äquator
6 Wo wurde vor dem Euro mit Drachmen bezahlt? In Griechenland
7 Wie heißt die Haupttadt von Luxemburg? Luxemburg
8 JOKER
9 Wie heißt die berühmte Brücke bei San Francisco? Die Golden Gate Bridge
10 Welche Krankheit gibt es in keinem Land? Die Seekrankheit
11 In welchem Land liegt die Stadt Bagdad? Im Irak
12 Welches ist die größte Wüste der Welt? Die Sahara
13 Wie hieß die Landeswährung der Niederlande vor dem Euro? Gulden
14 Welche Farbe haben amerikanische Taxis? Gelb
15 Wo steht das Kolosseum? In Rom
16 Ist das tote Meer wirklich tot? Ja (salzhaltig)
17 Welche Länder sind durch die Pyrenäen getrennt? Spanien und Frankreich
18 JOKER
19 Welcher Fluss fließt durch Frankfurt? Der Main bzw. die Oder
20 Wie heißt die Hauptstadt von Griechenland? Athen
21 Welcher Staat produziert am meisten Reis? China
22 Wie heißt der längste deutsche Fluss? Rhein
23 Wie sieht die japanische Flagge aus? Ein roter Punkt auf weißer Fläche
24 Welche Länder grenzen an Frankreich? (3 von 6) Belgien, Deutschland, Spanien, Italien, Luxemburg, Schweiz
25 Wie heißt die Insel am Fuß Italiens? Sizilien
26 JOKER
27 Welches ist der kleinste Kontinent? Australien
28 Welches ist der höchste Berg der Welt? Der Mount Everest (8848m)
29 Was sind Geysire? Heiße, springbrunnenartige Quellen
30 Wo liegt der Wohnort des Papstes? In Rom
31 Wie heißen die Kontinente? Europa, Asien, Afrika, Amerika, Australien
32 Welche Farben hat die deutsche Flagge? Schwarz, Rot, Gold
33 Warum wird die Antarktis als ewiges Eis bezeichnet? Weil das Eis dort niemals schmilzt
34 Wo stehen die berühmten Pyramiden? In Ägypten
35 Was ist der Ramadan? Der islamische Fastenmonat
36 JOKER
37 Welches Land hat eine Stiefelform? Italien
38 Welches ist der größte deutsche See? Der Bodensee
39 In welchem Land haben die Pharaonen regiert? In Ägypten
40 Wie heißt das höchste europäische Gebirge? Die Alpen
41 Welches ist der größte Erdteil? Asien
42 Wie heißt der Schneemensch im Himalaya? Yeti
43 Liegt die Arktis um den Nord- oder Südpol? Nordpol
44 Welche Mauer ist vom Mond aus sichtbar? Die chinesische Mauer
45 JOKER
46 Womit bezahlten die Spanier vor dem Euro? Mit Peseten
47 Was ist der Äquator? Ein Breitengrad, der die Erde in eine nördliche und eine südliche Hälfte teilt
48 In welchem Land stehen viele Windühlen? In Holland
49 Welcher lange Fluss besteht nur aus vier Buchstaben? Mississippi
50 Welches ist der höchste Berg Europas? Der Montblanc (4810m)
51 Wie heißt die Hauptstadt der Schweiz? Bern
52 Welches deutsche Bundesland liegt am südlichsten? Bayern
53 Wie heißt der längste Fluss Europas? Wolga (3700 km)
54 Wie heißt die Hauptstadt von Spanien? Madrid
55 Welcher Kontinent hat die größte Bevölkerung? Asien
56 Was haben Siam und Persien gemeinsam? Nach ihnen sind Katzen benannt
57 Womit essen die Chinesen? Mit Stäbchen
58 Wie heißt die Hauptstadt von Österreich? Wien
59 Was ist ein Yen? Eine japanische Münzeinheit
60 Welches Land hat das Autokennzeichen GB? Großbritannien
61 Wo steht die Freiheitsstatue? Im Hafen von NewYork
62 Wo wohnten in einer griechischen Sage die Götter? Auf dem Olymp
63 Von welchem Land ist Peking die Hauptstadt? China
64 In welchem Land liegt die Mitte Europas? In Polen
65 JOKER
66 Wer war der Göttervater der alten Griechen? Zeus
67 Welches Land schickte zuerst einen Menschen in den Weltraum? Die UdSSR
68 Was sind Europa, Asien, Afrika, Amerika und Australien? Kontinente
69 Wo gibt es den wenigsten Sonnenschein? An den Polkappen
70 Zu welcher Jahreszeit ist es in Südafrika am wärmsten? Im Winter
71 Wie heißt die Hauptstadt der Niederlande? Amsterdam
72 Welche Stadt liegt näher am Äquator, Rom oder Frankfurt? Rom
73 Wie heißt der russische Geheimdienst? KGB
74 Welche beiden Staaten haben Landgrenzen mit den USA? Mexiko und Kanada
75 Wie viele Menschen leben in etwa auf der Erde? Etwa 7,8 Milliarden
76 Wie heißt die Hauptstadt der USA? Washington
77 Was haben Gobi und Kalahari gemeinsam? Beide sind Wüsten
78 JOKER
79 Wie oft umkreist die Erde die Sonne pro Jahr? Einmal
80 Was ist die Wolga? Ein Fluss
81 Wie heißt die Hauptstadt von Bulgarien? Sofia
82 Welches ist der längste Fluss der Welt? Der Nil (6670km)
83 Wie heißt die Landeshauptstadt von Bayern? München
84 Welches ist der größte Ozean? Der pazifische Ozean
85 Wo steht derBuckingham-Palast? In London
86 In welchem Land wird der meiste Wein getrunken? In Frankreich
87 Wie oft umkreist die Erde den Mond im Jahr? Keinmal
88 JOKER
89 Wofür steht das Kürzel USA? United States of Amerika
90 Wie heißen die Ozeane dieser Erde? Atlantik, Pazifik und Indischer Ozean
91 Der wievielte Planet ist die Erde von der Sonne aus gesehen? Der dritte Planet
92 Welches ist der Nationalsport der Spanier? Der Stierkampf
93 Wo steht das Empire State Building? In New York
94 Woran erkennt man den Turm von Pisa? Er ist schief
95 Welche deutsche Stadt hat ein “S” als Kennzeichen? Stuttgart
96 Welches ist die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen? Düsseldorf
97 Nennt einen anderen Namen für Holland! Niederlande
98 Wie bezeichnet man die armen Länder dieser Welt? Als Länder der dritten Welt
99 Was ist das Land der aufgehenden Sonne? Japan
100 Wie nennt man den Wohnort des Papstes? Vatikan
101 Wo wohnt die englische Königsfamilie? Im Buckingham-Palast
102 Welches Bundesland liegt ganz im Norden? Schleswig-Holstein
103 Wie heißt die Hauptstadt von Japan? Tokio
104 Wie heißt das bekannte Wahrzeichen der Stadt Bremen? Bremer Stadtmusikanten
105 Wie viele Menschen gibt es in China? Ca. 1,44 Milliarden
106 Welches ist die größte Stadt Deutschlands? Berlin
107 Welche Tiere können gut boxen? Die Kängurus
108 Über welcher Stadt wurde die erste Atombombe abgeworfen? Über Hiroshima in Japan
109 Wo steht der Eiffelturm? In Paris
110 Wie heißt der höchste Berg Deutschlands? Zugspitze
111 Wo leben die Koalabären? In Australien
112 Warum sind die Sterne auf der US-Flagge? Jeder Stern steht für einen Staat (50)
113 Woher kommen die Spaghetti? Aus Italien
114 Wie viele Bundesländer hat Deutschland? 16
115 Wie heißt das berühme Tor in Berlin? Brandenburger Tor
116 Welcher Fluss fließt durch ganz Ägypten? Der Nil
117 In welcher Stadt fahren Gondeln? In Venedig
118 In welcher Stadt wird alljährlich das Oktoberfest gefeiert? In München
119 In welchem Land wird traditionell Flamenco getanzt? In Spanien
120 Welche Flagge zeigt Mond und Sterne? Die türkische Flagge
121 Was ist das Land der tausend Seen? Finnland
122 In welcher Stadt findet man den Kreml? In Moskau
123 Wo ist der Regierungssitz der Niederlande? In Den Haag
124 Wo steht das Pantheon? In Rom
125 Wo leben die Inuit? In der Arktis
126 Was ist eine Siesta? Die Nachmittagsruhe in Spanien
127 Welches Land ist auch gleichzeitig ein Kontinent? Australien
128 Welches ist die größte Insel der Welt? Grönland
129 Wo wurde das erste Papier hergestellt? In China
130 Wo findet alljährlichdie Love-Parade statt? In Berlin
131 Wer lebt im Weißen Haus? Der amerikanische Präsident
132 Was ist die Sahara? Die größte Wüste der Welt
133 Wohin sollte jeder Moslem einmal in seinem Leben pilgern? Nach Mekka
134 Mit welchem Instrument machen die Schotten Musik? Mit dem Dudelsack
135 Wo liegt Sydney? In Australien
136 Wie heißt die Hauptstadt von Deutschland? Berlin
137 Welche Farben hat die amerikanische Flagge? Rot, Weiß, Blau
138 Welche Schrift hatten die alten Ägypter? Hieroglyphen
139 Wie heißt die bekannteste Filmstadt der Welt? Hollywood
140 Welcher Erdteil hat keine Wüste? Europa
141 Wer wurde in Bethlehem geboren? Jesus
142 Welches ist die bekannteste Blume aus Holland? Die Tulpe
143 Aus welchem Land stammt der Whisky? Aus Schottland
144 Auf welcher Flagge ist ein Ahornblatt? Auf der kanadischen
145 Welches ist der kleinste Staat der Erde? Vatikanstaat (ca. 750 Einwohner)
146 In welchem Land gibt es die Highlands? In Schottland
147 Aus wie vielen Planeten besteht unser Sonnensystem? Aus neun
148 Wie entsteht eine Sonnenfinsternis? Der Mond schiebt sich zwischen Erde und Sonne
149 Aus welchem Land stammt der Fußball? England
150 Welche Stadt ist Deutschlands Bierstadt Nummer eins? Dortmund
Beim dem Spiel mit dem Pusterohr hatten wir beim ersten Mal nur ein Pusterohr. Das führte zu längeren Wartezeiten und störte den Spielfluss etwas. Zwei Pusterohre wären besser. Da wir aber nur ein Pusterohr hatten, haben wir beim zweiten Mal ein anderes Spiel gemacht: Wir hatten am Haus ein großes Klettergerüst und haben die Gruppen dort in Staffelform durch einen Parcours laufen lassen (die Gruppen sind an einer Schlucht mit einer wackeligen Hängebrücke angekommen) und herüberklettern.
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