„Jakob – gesegnet, geflüchtet, versöhnt!“ – eine Freizeit für Kinder

ür die 6- bis 12-Jährigen haben wir eine Freizeit zum Thema „Jakob – gesegnet, geflüchtet, versöhnt!“ entwickelt. Das Freizeitkonzept ist als flexibler, individuell anpassbarer Baukasten zu verstehen. Das heißt: Die Freizeit kann im Tagesablauf und der Freizeitlänge ganz den Gegebenheiten und Bedürfnissen vor Ort angepasst werden. Als Beispiel haben wir für euch ein 6-Tages-Programm konzipiert.

Die Jakobsgeschichte

Unter „Programmideen“ finden sich eine Einführung in die biblische Jakobsgeschichte mit Hintergrundwissen. Die biblische Geschichte haben wir über sechs Einheiten verteilt. Vier Geschichten sind als Anspiel ausgearbeitet, zwei als „Skechtboard-Geschichten“ (die Geschichte entsteht malerisch beim Erzählen auf einer großen Staffelei). Die Anspiele findet ihr schriftlich und als Filmaufnahmen vor. So könnt Ihr wählen, ob ihr die Anspiele selbst spielt oder einfach per Film abspielt. Die Sketchboardgeschichten sind ausschließlich Filmclips. Nach den jeweiligen Geschichten haben wir Vertiefungen ausgearbeitet für zwei Altersgruppen (6-10 Jahre; 11-13 Jahre). So kann mit den jeweiligen Zielgruppen altersentsprechend gearbeitet werden.

Jede Jakobgeschichte wird von einer Rahmengeschichte umklammert. Die Handlung spielt in der heutigen Zeit und hilft den Kindern, die Themen der Jakobgeschichten in ihr Leben zu übertragen. Gezeigt wird die Rahmengeschichte jeweils vor bzw. nach einer Jakobgeschichte. Ihr findet diese Geschichte als Textdatei unter „Programmideen/ Rahmengeschichte“ und als Film in einzelnen Clips unter „Videos“.

Programmplan

Der vorgestellte Programmplan der „5 Sterne Sommer“-Freizeit geht zunächst von einem Angebot ohne Übernachtung aus. Selbstverständlich kann der Tagesplan auch auf eine Übernachtungs-Freizeit abgewandelt werden. Auch im Hinblick auf Kooperationen, mögliche Corona-Bestimmungen… kann die Freizeit ganz auf die örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse abgestimmt werden und ermöglicht so eine hohe Identifikation mit der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort. 

Sonntag
Streiten ist normal, da steckt was dahinter / 1.Mose 25, 19-34 / Esau verkauft Jakob sein Erstgeburtsrecht
Montag
Gott segnet nicht nur die Braven / 1.Mose 27,1-40 / Jakob holt sich den Segen
Dienstag
Wie und wo kann ich Gott erleben (und was antworte ich?) / 1.Mose 27, 41- 28, 22 / Jakob und die Himmelsleiter
Mittwoch
Wie gehe ich mit Unrecht um? / 1.Mose 29,1-30 / Jakob wird betrogen Zeit bei Onkel Laban
Donnerstag
In Zeiten der Angst – an wen oder was klammere ich mich da? / 1.Mose 32,1-33 / Jakob am Jabbok
Freitag
Wie geht „Aufeinander zugehen“ nach Verletzungen? / 1.Mose 33,1-16 / Jakob und Esau versöhnen sich
8:30 Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück
9:00 Beginn: Begrüßung, Spiel, Ritual … Beginn Beginn Beginn Beginn
9:30 Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Video
Rahmengeschichte
Sktechboard
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Video
Rahmengeschichte
Sktechboard
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
9:45 10.00 Uhr Ankommen und Begrüßen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen Vertiefung für zwei Altersgruppen
10:15 Kennenlern-Spiele Ratespiel „Wer bist du“ oder Quiz „Gefragt – gejagt“ „Spiele rund um die Leiter“ oder Spiel „Nummer 2 gewinnt“ Spiel: „Israel sucht den Superhirten“ „Würfeln-Suchen-Quizzen“ Geländepiel: „Kuhhandel“
12:00 Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen
12:30 Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops
14:00 Snack Snack Snack Snack Snack Snack
14:15
Video
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Vertiefung für zwei Altersgruppen
14.30-15.15 Streitspiele 15:20 -16.25 Begabt! Wettkampf 1 Std
Geländespiel „Capture the Wildraten” Dorf- oder Stadtspiel „Himmelsleiter“

Platz für eigene Ideen
Spiel: Handelsspiel „Büffeljagd“
oder
Stationenspiel „Talente ausprobieren“
Platz für eigene Ideen Stationenspiel
„Jakobs leckere Suppe“
16:45 Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied
17:00 Ende Ende Ende Ende Ende Ende

Gerade in Zeiten, in denen das Händewaschen so wichtig ist, ist es doch schön, seine Seife selber herzustellen. Und einfach ist es auch.

Herstellung:

  1. Seife mit einer Reibe in feine Späne hobeln und in einer Schüssel sammeln
  2. Die Seifenspäne in einem Wasserbad schmelzen oder mit ganz wenig warmen Wasser zu einer knetbaren Masse vermischen
  3. Je nach Geschmack Farben und Duftöle hinzufügen
  4. Die Seife in die Formen geben oder ausstechen
  5. Blüten, Muscheln, o.ä. hinzufügen
  6. Seifen beschriften
  7. Seife über Nacht trocknen lassen und aus der Form lösen
  8. Seife vor der Verwendung noch ein paar Tage komplett durchtrocknen lassen

Die Küchenmaterialien sollten extra für die Seifenherstellung bereitgestellt sein und nicht von der Freizeitküche ausgeliehen werden.

Zu beachten: Der Workshop geht nicht lange (15 Min.?), sodass man diesen Workshop in einer Reihe mit anderen kurzen Workshops nutzen kann oder auch mal für ein Programm zwischendurch.

In der Bibel spielt Essen immer wieder eine Rolle. Mal wird zu einem Festessen eingeladen und keiner kommt. In einer anderen Geschichte wird ein Bruder mit einem Essen übers Ohr gehauen. Diese und weitere Geschichten finden sich hier in der Themenreihe. Dazu Spiele, Aktionen und ein Hintergrundartikel zum Thema „Was tun, wenn Kinder nicht mehr (in die Jungschar) kommen.

Höchste Zeit, mit den Kindern mal über Essen zu reden und vielleicht gemeinsam die eine oder andere Mahlzeiten zu genießen. Viel Spaß beim Umsetzen!

Idee

Selber Gastgeber sein, was heißt das? Wie bin ich ein guter Gastgeber? Über dieses Thema setzt ihr euch mit euren Kindern auseinander und übt es dann auch gleich ganz praktisch, indem ihr eine andere Jungschar, Kindergruppe, Gruppe aus dem Flüchtlingsheim,… einladet. Diesen gemeinsamen Abend bereitet ihr zusammen mit euren Kindern vor.

Gastgeber sein

Gastfreundschaft spielt in der Bibel immer wieder eine Rolle. Abraham war z.B. gastfreundlich zu den drei Männern, die ihn besucht haben. Im Neuen Testament gibt es immer wieder Aufforderungen gastfreundlich zu sein. Paulus hat von gastfreundlichen Menschen auf seinen Reisen gelebt. Erzählt den Jungscharlern von der Idee, eine andere Jungschar, Kindergruppe,… einzuladen und diesen gemeinsamen Abend als Gruppe zusammen vorzubereiten.

Teilt die Kinder in fünf Gruppen ein und gebt jeder Gruppe eine Bibel. Jede Gruppe sucht eine Stelle zum Thema Gastfreundschaft. Mögliche Bibelstellen sind: Matthäus 10, 40; Römer 12, 9-10 & 13; 1. Petrus 4, 9-10; 3. Johannes 5; Hebräer 13, 1-2; Jede Kleingruppe überlegt, was in ihrer Bibelstelle über Gastfreundschaft steht. Was zeichnet einen guten Gastgeber aus? Warum ist es Gott so wichtig, dass wir gute Gastgeber sind?

Dann tragt ihr die Ergebnisse der Kleingruppen zusammen. Aus diesen Gedanken heraus überlegt ihr, was ihr tun könnt, damit sich die anderen bei euch wohlfühlen – das hat mit der eigenen Haltung und mit der Gestaltung des Abends zu tun. Wichtig ist, von den Gästen her zu denken. Eine freundliche, zugewandte Haltung ist die Grundlage für einen fröhlichen gemeinsamen Abend.

Mögliche Abendgestaltung

Nun geht es darum, den Abend gemeinsam vorzubereiten. Praktisch und effektiv ist es, wenn ihr die Kinder in verschiedene Interessen-Gruppen aufteilt. Wenn möglich sollte jeweils ein Mitarbeitender dabei sein. Mögliche Gruppen:

Einladung und Willkommens-Plakat gestalten: Dafür könnt ihr eine große Einladung an die gesamte Gast-Jungschar schreiben und/ oder die einzelnen Kinder persönlich einladen.

Spiele: eine Gruppe kümmert sich um Spiele. Wenn zwei sich mehr oder weniger fremde Gruppen das erste Mal treffen, sind oft ein Kennenlern-Spiel und ein Eisbrecher-Spiel hilfreich. Ihr könnt auch einen ganzen Spiele-Block einbauen, z.B. mit Kooperations- oder Staffel-Spielen, mit einer Haus-Rallye o.ä. Ideen findet ihr weiter unten im Artikel. Überlegt mit den Kindern gemeinsam, was ihnen Spaß machen würde. Habt eigene Ideen in der Hinterhand, lasst euch aber auch auf (sinnvolle) Ideen der Kinder ein.

Überlegt euch eine biblische Geschichte, die gut zu diesem Abend passt und die sich als Anspiel umsetzen lässt (z.B. das Gleichnis vom großen Festmahl, die Hochzeit in Kana oder auch die vier Freunde und der Gelähmte). Erarbeitet und übt mit den Kindern dieser Kleingruppe ein Anspiel zu der entsprechenden Geschichte.

Vielleicht soll es etwas zu Knabbern oder Essen geben? Eine Gruppe kann dafür etwas vorbereiten. Ideen dazu siehe weiter unten.

Spiel-Ideen

Kennenlern-Spiel: Alt bekannt und doch etwas anders – das Wollknäuel-Spiel. Ihr werft einen Ball kreuz und quer durch den Kreis, jeder muss den Ball einmal bekommen. 1. Runde: derjenige, der fängt, nennt seinen Namen 2. Runde: ihr werft in derselben Reihenfolge, wie in der ersten Runde, nur nennt jetzt der Werfer den Namen dessen, dem er zu wirft 3. Runde läuft gleich ab, wie die erste Runde, nur wird jetzt die Zeit gestoppt Danach folgen so viele Runden, wir ihr Lust habt und jedesmal versucht ihr die vorherige Zeit zu toppen. Vorsicht: ein Spiel sollte man beenden, so lange es noch Spaß macht!

Eisbrecher: Die Stühle stehen in einer Reihe, alle stehen auf den Stühlen. Jetzt müssen sich die Spiel-Teilnehmer ohne Sprache auf den Stühlen sortieren ohne den Boden zu berühren: nach Größe, Geburtsmonat, Anfangsbuchstabe,… erschwert wird es, weil jeder einen gefüllten Wasserbecher in der Hand hält.

Halli-Galli: Ihr braucht viele bekannte Brettspiele, z.B. Memory, Mensch ärgere dich nicht, Jenga, Mikado, Domino,… So viele Tische, wie ihr Spiele habt, stehen im Kreis. Die Spiele sind auf den Tischen verteilt. An jedem Tisch sitzen zwei oder vier Kinder, innen im Kreis eure Jungscharler, außen die Gäste. Auf ein Startsignal spielen die Spielpartner an den Tischen ihr jeweiliges Spiel. Nach fünf bis sieben Minuten gebt ihr wieder ein Signal. Alle lassen ihr Spiel so liegen, wie es gerade stand. Dann wechseln die Spieler den Tisch: innen geht es in die eine Richtung, außen in die andere. So wechseln sowohl Spiel als auch Spielpartner. Jetzt spielen sie wieder 5-7 Min das nächste Spiel und zwar starten sie so, wie die Spieler davor es hinterlassen haben. Das spielt ihr entweder so lange, bis eine bestimmte Zeit vorbei ist oder bis jeder bei jedem Spiel war.

3-Bein-Rallye: Im Haus habt ihr mehrere Stationen. Jede Station symbolisiert eine andere deutsche Stadt oder einen anderen bekannten Ort eurer Stadt, … An der Station steht ein Korb mit Kärtchen auf denen diese Stadt, … steht. An der Basisstation steht ein Korb mit vielen Kärtchen sämtlicher Stationen. Immer zwei Kinder gehen zusammen (ein Gast und ein Gastgeber). Sie stellen sich nebeneinander und binden die beiden Beine, die beieinander stehen zusammen = sie sind aneinander gebunden und haben zusammen nur noch drei Beine. Jedes 2er Team bekommt einen Becher, den sie im Gruppenraum platzieren. Jetzt ziehen sie ein Kärtchen, suchen die Station mit dieser Stadt, nehmen sich dort ein Kärtchen mit, zeigen an der Basisstation ihre passenden Kärtchen vor und tauschen sie gegen zwei Bonbons, … , die sie in ihrem Becher sammeln. Dann ziehen sie ein neues Kärtchen und los geht die Suche. Dieses Spiel kann beliebig lange gespielt werden.

Rezepte

Hefekugeln: 500g Mehl, 1 Päckchen Trockenhefe, 1/8l lauwarme Milch, 100g Zucker, 5 Esslöffel Speise-Öl, 150g Quark, Füllung: Schokolade, kleingeschnittene Äpfel, evtl Hagelzucker Die Teigzutaten zu einem Hefeteig verarbeiten. Diesen vor der weiteren Verarbeitung gehen lassen oder nachher die Kugeln, je nach Zeit. Aus dem Teig 10-15 Kugeln formen. In jede Kugel ein Stück Schokolade oder kleingeschnittene Apfelstücke oder…. stecken und den Teig gut darum herum schließen. Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit etwas Abstand setzen, evtl mit Hagelzucker bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca 20 Min backen.

Käse-Gebäck: 200g Mehl, 50g geriebener Käse, 1/2 Teelöffel Backpulver, Kräutersalz, 1/2 Becher Kräuter Creme fraiche, 125g Margarine, evtl Wasser, zum Verzieren: Wasser, Mohn, Sesam, Sonnenblumenkerne,… Aus den Teigzutaten einen Mürbteig herstellen. Den Mürbteig mit der Teigrolle ausrollen und mit Ausstecherformen Kekse ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Kekse könnt ihr mit Milch oder Wasser bestreichen und mit Mohn, Sesam, Sonnenblumenkerne oder Paprikapulver bestreuen. Die Kekse werden im vorgeheizten Backofen bei 180°c ca 10 Min gebacken.

Süße Kekse: 250g Mehl, 80g Zucker, 2 Esslöffel Apfelsaft, 150g Margarine, für die Füllung: Schokocreme, Marmelade Aus den Teigzutaten einen Mürbteig herstellen. Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten diesen weiter zu verarbeiten: Schnecken – dazu den Teig in zwei gleich große Stücke teilen. Die Teigteile jeweils auf einer sauberen mit Mehl bestreuten Fläche ausrollen, auf ca 17cmx35cm. Dann den ausgerollten Teig mit Marmelade oder Schokocreme bestreichen. Nun wird der Teig von der langen Seite her aufgerollt. Mit einem scharfen Messer schneidet ihr Scheiben = Schnecken ab und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Aus einer Rolle bekommt ihr ca 30 Schnecken-Kekse (insgesamt also ca 60 Schnecken-Kekse). Kugeln – Ihr könnt auch aus dem Teig Walnuss-große Kugeln formen. Diese legt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. In die Kugeln drückt ihr mit dem Stiel eines Teelöffels Löcher hinein (nicht bis zum Boden!) und füllt die Löcher mit Marmelade, Schokostückchen,… Beide Kekseformen werden im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 10-12 Min gebacken.

Diese Themenreihe enthält fünf Gruppenstunden zum 1.Petrusbrief aus JUMAT 2/20. Die Reihe beginnt mit der Einheit zur lebendigen Auferstehungshoffnung. Es schließen sich vier Einheiten mit Zusagen und Mahnungen an, die Petrus den Gemeinden am Ende des 1. Jahrhunderts geschrieben hat und die auch heute noch für Kinder eine Relevanz haben.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe einen Entwurf für einen Familiengottesdienst zum Muttertag. Inhaltlich schließt das Thema des Gottesdienstes an die Einheit „Weggeworfen“ an, denn es geht um das Wegwerfen von Sorgen.

Das Ziel

Starter  

Gott hat dich ausgewählt! Er möchte, dass du zu ihm gehörst!

Checker

Gott hat dich auserwählt. Du gehörst zu ihm!

Der Text an sich

Petrus schreibt den Brief an die Christen in Kleinasien. Sie leben in einem Umfeld, in dem sie von ihren Mitbürgern angefeindet und ausgegrenzt werden. Paulus möchte sie mit dem Brief ermutigen, dass sie trotzdem am Glauben festhalten. Er will ihren Glauben stärken.

Diese Christen waren nicht schon immer Christen und ihre Vorfahren auch nicht – anders als bei den Juden. Gott hat im Alten Testament ein Volk, das Volk Israel, erwählt, das sein Beispielvolk sein sollte. An ihm zeigte er, was für ein großartiger Gott er ist. Aus diesem Volk stammen die Juden. Sie sind also diejenigen, die Gott als sein Volk erwählt hat. Die Christen in Kleinasien jedoch waren keine Juden und gehörten somit nicht automatisch zu dem auserwählten Volk Israel.

In dem Brief zeigt Petrus aber, dass nicht mehr die Zugehörigkeit zu einem Stamm (der Juden) wichtig ist, sondern dass auch sie durch ihren Glauben von Gott auserwählt sind, zu seinem heiligen Volk zu gehören. Heilig ist all das, was zu Gott gehört und mit ihm verbunden ist. Das Volk Israel behält trotzdem den Sonderstatus, den es hat (siehe Römer 9-11), aber der Unterschied zwischen Juden und Nicht-Juden ist vor Gott aufgehoben (Eph 2,14). Es kommt auf den Glauben an. Durch ihn gehören alle Glaubenden zu Gottes Volk, dem „Israel Gottes“ (Gal 6,16). Gott ist derjenige, der die Auswahl trifft. Durch seine Gnade und sein Erbarmen können auch die Nicht-Juden zu Gottes Volk gehören. Niemand, außer ihm, hat Besitzanspruch auf sein Volk. Durch seine Wahl gehören wir ihm.

Die Christen sind seine „königliche Priesterschaft“, was heißt, dass sie die Aufgabe haben, den Menschen von Gott zu erzählen und was er in ihrem Leben getan hat, so wie es auch die Priester im Alten Testament gemacht haben. Sie sollen dem Herrn dienen, denn dafür wurden sie ausgewählt (Joh 17,15-19). Dazu gehören alle Frauen und Männer aus allen Nationen, die an Jesus glauben (Kol 3,11; Gal 3,28).

Petrus spricht in dem Text von der Finsternis, die mit einer Ferne von Gott zu verstehen ist (Joh 12,46). Das Licht hingegen ist ein Bild für die Nähe Gottes. Er wohnt im Licht (1 Tim 6,16). Aber niemand wird gegen seinen Willen ins Licht, in die Nähe Gottes geholt, sondern Gott ruft. Er wählt. Wenn sie dem Rufen ins Licht folgen, dann werden sie aus der Macht der Finsternis in ihrem Leben, dem Schlechten befreit und ihre Schuld wird vergeben (Apg 26,18). In diesem Wissen dürfen und sollen die Christen von Gott weitererzählen.

Das mit der Wahl ist immer so eine Sache … Ich erinnere mich an die Wahlen für Teams im Sportunterricht. Ich war selten die, die als Erste gewählt wurde. Aber wie cool ist das denn? Gott hat dich und mich ausgewählt, dass wir in sein Team gehören. Und das allein durch unseren Glauben. Es ist völlig egal, aus welcher Familie und Gegend wir stammen, Gott will uns dabeihaben! Wir können gar nicht so viel dafür tun, außer auf ihn vertrauen und mit ihm unser Leben gestalten. Dazu gehört auch, dass wir immer wieder unsere Fehler, die Finsternis, ins Licht rücken, ihm davon erzählen. Jesus ist derjenige, der durch seinen Tod am Kreuz alles auf sich genommen hat. Er spricht uns die Vergebung zu. Was gibt es für Dinge in deinem Leben, die du noch ins Licht Gottes rücken musst?

Der Text für mich

Unsere Aufgabe als Auserwählte seines Volkes ist es, von ihm zu erzählen. Ein guter Platz dafür ist natürlich die Jungschar. Aber wo kannst du auch außerhalb von ihm erzählen?

Der Text für dich

Starter

Auch die Kinder kennen Wahlen. In der Schule wird ständig gewählt. Sie kennen es vielleicht auch, dass sie nicht ausgewählt werden und erfahren so Ablehnung. Da kommt der Text genau richtig! Gott gibt hier durch Petrus die Zusage, dass wir ausgewählt sind, zu seinem heiligen Volk dazuzugehören. Das Einzige, was wir dafür tun müssen ist, dass wir an ihn glauben und seine Nähe suchen. Dies kann z. B. in der Jungschar, beim Hören von Geschichten aus der Bibel geschehen.

Auch wenn die Kinder nicht von klein auf in die Jungschar oder Gemeinde gehörten, sind sie trotzdem von Gott ausgewählt zu seinem Volk zu gehören. Er will sie dabeihaben.

Checker

Die Kinder kennen es, dass sie zu etwas dazugehören. Sie gehören in die Schulklasse, Familie, zur Jungschar oder in eine Gemeinde und sie wissen auch, dass sie zu Gott gehören. In manche Dinge ist man hineingeboren oder darin aufgewachsen und hatte somit keine Wahl dazuzugehören. Aber bei Gott hat er die Auswahl getroffen und er hat die Kinder gewählt. Die Reaktion darauf ist, an ihn zu glauben und seine Nähe zu suchen, z. B. durchs Bibellesen und beten. Es gehört aber auch dazu, das, was man im eigenen Leben falsch gemacht hat, Gott zu sagen und so sinnbildlich ins Licht zu rücken. Er befreit von unserer Schuld und vergibt uns unsere Fehler.

Der Text erlebt

Material

Zettel mit „entweder“ und „oder“, Laptop, Beamer und Präsentation von 1, 2 oder 3?, Kreppband, verschiedene Kerzen, Taschenlampe mit Batterie, weitere Lampen (z. B. Schreibtischlampe, Nachttischlampe)

Hinführung

Idee 1: Entweder – oder?

An zwei verschiedenen Enden im Raum wird jeweils ein Punkt markiert mit je einem Zettel. Auf dem einen steht „entweder“ und auf dem anderen „oder“. Nun werden immer wieder zwei verschiedene Dinge genannt, zwischen denen die Kinder sich entscheiden müssen, ob sie entweder Option A oder B wählen. Hierfür stellt der Mitarbeiter verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Dies könnte z. B. sein: entweder Hund oder Katze, entweder McDonald’s oder Burger King, entweder Ketchup oder Majo, entweder Schokolade oder Gummibärchen, entweder Zitroneneistee oder Pfirsicheistee, entweder Sommer oder Winter, entweder Bayern oder Dortmund …

Hierbei müssen die Kinder immer eine Option wählen, die ihnen besser gefällt. Ab und zu kann man die Kinder auch fragen, warum sie sich für diese Option entschieden haben. Bei dem heutigen Thema wollen wir anschauen, was Gott wählt.

Idee 2: 1, 2 oder 3?

Eine weitere Möglichkeit ist es, mit den Kindern 1, 2 oder 3 zu spielen. Hierbei müssen die Kinder auch eine Antwort wählen, für die sie sich entscheiden.

Als Vorbereitung kann eine PowerPoint erstellt werden mit den Fragen. Hierfür gibt es einige Vorlagen im Internet, oder man kann selbst eine erstellen. Der Boden unterhalb der Leinwand o. Ä. kann mit Kreppband in 3 Teile geteilt werden für die unterschiedlichen Felder.

Als Fragen zum Thema eignen sich Fragen über Lampen, Lichter etc. Einige Beispiele:

Wann wurde die Glühbirne erfunden? 1. 1879 2. 1901 3. 1823

Wie schnell ist Lichtgeschwindigkeit? 1. Genau 4000 km/s 2. Etwa 300.000 km/s 3. Man kann es nicht genau messen, aber ca. 20 Mio km/s

Welche Farbe ergibt sich beim Mischen von rotem und grünem Licht im Auge? 1. Türkis 2. Blau 3. Gelb

Verkündigung

Geschichte mit Gegenständen

Die Geschichte wird mithilfe von verschiedenen Kerzen, einer Taschenlampe und anderen Lampen erzählt. Die Kerzen stehen dabei für das Volk Israel und die Taschenlampe und anderen Lampen für weitere Christen. Dabei wird die Geschichte aus der Sicht der Taschenlampe erzählt und ein Mitarbeiter spricht noch die Sonne, als Stimme aus dem Off.

Taschenlampe: Oh, seht ihr dort hinten die ganzen Kerzen mit ihren Lichtern? (zeigt traurig in Richtung der Kerzen, die angezündet in einer Ecke stehen) Ich wollte auch schon immer zu ihnen gehören. Sie leuchten so schön und hell, wie die Sonne. Ich würde auch gerne leuchten … Die Kerzen gehören alle zusammen. Sie sind wie ein Team. Alles Kerzen in verschiedenen Formen und Farben, aber doch gehören sie alle zusammen. Ich gehöre aber nicht dazu. Ich bin anders als sie. Ich bin keine Kerze. Sie leuchten so schön. Das haben sie schon immer so gemacht. Sie wurden dazu gemacht und ausgewählt, damit sie leuchten. Und ich bin nur eine Taschenlampe, die nicht mal funktioniert.

Sonne (Stimme aus dem Off): Hey Taschenlampe. Ich habe auch dich auserwählt zu leuchten. Du gehörst auch zu meinen Lichtern. Ich möchte, dass du auch leuchtest! (Batterie wird zugeworfen und eingelegt)

Taschenlampe (anschalten): Wow! Ich leuchte! Ich gehöre nun auch zu den Lichtern, weil die Sonne mich ausgesucht hat, dass ich auch leuchte! Ich muss jedem erzählen, wie gut die Sonne zu mir ist! Früher war ich nur eine Taschenlampe, die nicht geleuchtet hat, und nun bin ich auch ein Licht, wie die Kerzen!

Taschenlampe geht zu den anderen Lampen

Taschenlampe: Hey, ihr Lampen! Schaut mal! Ich leuchte! Die Sonne war so gut zu mir! Sie hat mich, mich Taschenlampe, ausgewählt, dass nicht nur die Kerzen leuchten, sondern ich auch! Und ich glaube, dass die Sonne auch euch auswählen möchte, dass ihr auch leuchten könnt! Dann gäbe es nicht mehr viel Dunkelheit, sondern die Sonne ruft uns in ihr wunderbares Licht!

Sonne (aus dem Off): Richtig! Nicht nur die Kerzen und Taschenlampe dürfen leuchten, sondern auch euch habe ich ausgewählt, dass ihr auch Licht weitertragen dürft! Ihr gehört auch zu meinen vielen Lichtern hier, also leuchtet! Du, Schreibtischlampe, leuchte! (Lampe leuchtet auf) Und du Nachttischlampe, auch du leuchte! (Lampe wird angemacht) (es können noch weitere Lampen angesprochen und angeschaltet werden) Ihr gehört alle zu meinen Lichtern! Ihr sollt mein Licht weitertragen und alle Dunkelheit in hellem Licht erscheinen lassen! Früher durften nur die Kerzen leuchten, aber jetzt gehört auch ihr zu meinen Lichtern und dürft scheinen! Also scheint! (alle Lichter werden angemacht)

Die andere Idee

Persönliche Geschichte erzählen

Die Geschichte kann auch mit einer persönlichen Geschichte eines Mitarbeiters verbunden werden. Der Mitarbeiter kann von einer Situation erzählen, in der er dazugehören wollte, aber nicht ausgewählt wurde. Danach erzählt er, dass es bei Gott jedoch anders ist und er die Christen in sein Gottesvolk hinzugefügt hat.

Der Text gelebt

Wiederholung

Die verschiedenen Lampen und Kerzen werden in die Mitte gelegt. Die Jungscharler dürfen sich reihum jeweils eine Lampe oder Kerze nehmen und in einem Satz zusammenfassen, was der Gegenstand mit der Geschichte zu tun hatte, er erlebt hat oder gesagt hat. Bei den einzelnen Kerzen oder Lampen kann es zu Wiederholungen kommen, aber die Kinder können angeregt werden, über die Gefühle oder Erlebnisse der Gegenstände nachzudenken und diese zu formulieren.

Die Lichter stehen sinnbildlich für die verschiedenen handelnden Personen in dem Bibeltext. Die Kerzen sind das Volk Israel, das schon im Alten Testament von Gott ausgewählt wurde, ein Beispiel für alle anderen Völker und Gottes Größe und Macht zu sein. Die Taschenlampe und anderen Lampen stehen für die Christen, die sich nach Jesus dafür entschieden haben, nicht nur an Gott, sondern auch an Jesus und was er getan hat, zu glauben. Sie gehören nicht zu den Kerzen, sondern können ganz unterschiedlich sein, wie die einzelnen Lampen. Es können Frauen, Männer, Kinder, aber auch Personen aus verschiedenen Ländern sein. Gott hat auch sie ausgewählt, sein Volk zu sein und von ihm weiterzuerzählen (zu leuchten).

Gespräch

Um gemeinsam mit den Kindern ins Gespräch zu kommen, können sie erst einmal erzählen, was sie für Erfahrungen mit Wählen gemacht haben. Hier kann auch ein Mitarbeiter von seinen eigenen Erfahrungen erzählen, ob er schon einmal zu etwas ausgewählt wurde.

Weitere Fragen können sein:

  • Wie würdest du reagieren, wenn Gott dich auswählt?
  • Was sind deine Konsequenzen, wenn Gott dich auswählt, dass du zu seinem Volk gehörst?
  • Wie können andere sehen, dass du zu Gott gehörst?

Eine weitere Frage für Checker:

  • Gibt es Dinge in deinem Leben, die du auch aus der Dunkelheit ins Licht holen solltest?

Merkvers

Ihr seid von Gott erwählt, der euch liebt und zu seinem heiligen Volk gemacht hat (Kolosser 3,12a GNB).

Die Jungscharler schreiben den Merkvers mit Zitronensaft auf ein Blatt Papier, lassen dies kurz antrocknen und können dies danach über eine Kerze halten, sodass der Text dann sichtbar wird.

Gebet

Jedes Kind, das auch zu dem Volk Gottes gehört oder gehören möchte, legt eine kleine goldene Krone in die Mitte. Danach wird gemeinsam für die Kinder gebetet und gedankt.

Kreatives

Die Jungscharler können hier eigene Lichter basteln, um sich daran zu erinnern, dass Gott sie ausgewählt hat. Dafür werden alte Kerzen, Blechdose, Backpapier, Plätzchenausstecher und Kerzendochte aus z. B. Teelichtern gebraucht. Das Wachs der alten Kerzen wird in die Blechdose gegeben und im heißen Wasserbad erwärmt. Die Förmchen werden auf das Backpapier gelegt und geschaut, dass sie gut abschließen, sonst läuft das Wachs später daneben. Die Kerzendochte werden nun aufrecht in die Förmchen gestellt und das Wachs hineingegossen. Dabei sollten die Förmchen auf den Boden gedrückt werden. Nun müssen sie nur noch aushärten und aus den Förmchen geholt werden.

Spielerisches

Elektrisches Gummibärchen

Ein Kind wird vor die Tür geschickt. Auf den Tisch oder in die Mitte des Kreises werden 10 Süßigkeiten verteilt. Die Gruppe wählt eines von ihnen aus, das elektrisch ist. Nun wird das Kind wieder hereingeholt und beginnt nacheinander immer eins der Süßigkeiten zu nehmen. Es darf alle essen oder beiseite legen. Wenn es dabei aber auf das elektrische tippt, machen alle anderen Kinder Krach und das Spiel ist vorbei.

Rätselhaftes

Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekommt einen Zettel und Stift. Nun haben sie 2 Minuten Zeit, so viele Begriffe wie möglich aufzuschreiben, die man auswählen kann (z. B. Socken, Eissorte). Die Gruppe, die die meisten Begriffe gefunden hat, hat gewonnen.

(T)Extras

Spiele

Schatten-Raten

Hierfür muss der Raum abgedunkelt werden. Verschiedene Gegenstände werden dann mit einer Taschenlampe angeleuchtet und die Kinder müssen erraten, welcher Gegenstand angeleuchtet wurde und hier seine Schatten wirft.

Zeitungsschlagen

Hierfür wird ein Stuhlkreis benötigt. Ein Kind steht in der Mitte und muss den genannten Namen abschlagen. Der gerufene Name muss so schnell wie möglich aufstehen und einen anderen Namen nennen, um nicht abgeschlagen zu werden. Wer zu langsam ist, wird abgeschlagen und muss in die Mitte.

Kettenfangen

Variante 1:

Ein Fänger wird ausgewählt, der die anderen Kinder fängt. Alle, die er gefangen hat, hält er an der Hand. So gibt es eine lange Kette.

Variante 2:

Zwei Jungscharler werden zu Fängern. Sie müssen sich an den Händen halten und gemeinsam die anderen fangen. Jeder neu Hinzugefangene muss sich der Kette anschließen. Ab vier Kindern in einer Kette darf sich die Kette splitten.

(aber: kein Fänger darf alleine fangen). Das Spiel ist dann vorbei, wenn alle Spieler gefangen sind.

Aktionen

Schuldbekenntnis

Hier ist die Möglichkeit, den Aspekt Schuldbekenntnis noch mit ins Thema zu bringen. Das ist allerdings eher für die Checker geeignet. Sie haben hier die Möglichkeit ihre Schuld, das, was sie in ihrem Leben falsch machen, aufzuschreiben, dafür zu beten und anschließend die kleinen Zettel in einer Schale zu verbrennen.

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zur Weihnachtsgeschichte aus dem Matthäusevangelium aus JUMAT 4/16. Im Mittelpunkt stehen dabei die Weisen aus dem Morgenlande, aber auch die Träume von Josef und die Flucht nach Ägypten werden thematisiert.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

Außerdem enthält das Thema noch einen Vorschlag mit vielen Bastel- und Backideen, wie man mit der Jungschargruppe einen Weihnachtsbasar gestalten kann.

Alle Jahre wieder ist Weihnachten. Alle Jahre wieder stellt sich die Frage: Was machen wir mit der Jungschar an diesem Fest. Hier ein Tipp: Organsiert einen Weihnachtsbasar. Diesen Basar könnt ihr über mehrere Wochen vorbereiten.

Wann?

Die erste Frage ist: Wann soll dieser Basar stattfinden? Vielleicht gibt es in eurer Gemeinde sowieso schon eine Tradition des Weihnachtsbasars, dann könnt ihr euch daran mit beteiligen. Wenn das nicht der Fall ist, dann überlegt welcher Termin günstig ist, vielleicht an einem Sonntag nach dem Gottesdienst, vielleicht an einem Samstag der Adventszeit, vielleicht nach der Jungschar. Sucht einen Termin und probiert es aus.

Wo?

Ein guter Ort ist das Gemeindehaus denn da könnt ihr in aller Ruhe alles vorbereiten. Überlegt aber auch, ob ihr das Haus verlasst und euren kleinen Basar in der Fußgängerzone (das muss mit der politischen Gemeinde abgesprochen und evtl. beantragt werden) oder vor dem Gemeindehaus stattfinden lasst.

Werbung

Ladet rechtzeitig zu dem Basar ein. Verteilt Handzettel und hängt Plakate auf. Macht die Leute neugierig und teilt ihnen mit, was sie dort erwartet, zum Beispiel Gebäck und warme Getränke, Weihnachtsschmuck usw. Ladet in eurer Gemeinde ein, aber auch darüber hinaus. Es wäre doch cool, wenn alle Freunde, Bekannte, Verwandte und Lehrer und noch viele mehr zu der Veranstaltung kommen würden

Vorbereitung

Fangt rechtzeitig mit der Vorbereitung an. Ihr könnt in den Wochen zuvor schon verschiedene Dinge basteln oder backen. Vielleicht müsst ihr euch auch an einem zusätzlichen Termin treffen. Bereitet dort auf alle Fälle die Dinge vor, die ihr selber gern auch einem Basar kaufen würdet.

Einige Ideen für Bastelarbeiten und einige Rezepte findet ihr bei diesem Artikel. Das sollen aber nur Anregungen sein, backt und bastelt noch ganz andere Sachen, die euch Spaß machen.

Der Erlös

Der Sinn eines solchen Basares ist unter anderem, das Geld für einen bestimmten Zweck gesammelt werden soll. Überlegt euch diesen Zweck gemeinsam. Vielleicht habt ihr ein besonderes Jungscharprojekt, zum Beispiel eine Freizeit, dann könnt ihr dafür sammeln. Denkt aber nicht nur an euch selbst. Es gibt viele soziale Projekte im In- und Ausland die auf Spenden angewiesen sind. Wenn ihr dafür sammelt, dann informiert die Besucher über das Projekt.

Bastelarbeiten

Holzfiguren

Man braucht zum Basteln der Figuren nur dünne Stämme in unterschiedlichen Größen. Es eignet sich jedes beliebige Holz. Für das Basteln mit Baumscheiben kann man auch dickere Stämme benutzen. Schon beim Sägen wird manchmal deutlich, um welches Tier es sich handeln könnte, denn die Form erinnert an einen Fuchs oder Igel oder ein anderes Tier.

Außerdem braucht man noch weitere Naturmaterialien wie Wurzeln, Beeren, Moos, Rinde, Gräser, Äste usw.

Als Werkzeug benötigt man Sägen. Für dicke Äste und Stämme kann man die Scheiben oder Stämme schon auf einer Kreissäge zu Recht schneiden. Dünnere Holzstücke können direkt zugesägt werden. Zum Befestigen der Materialien benötigt man Tacker und Kraftkleber. Außerdem braucht man Schleifpapier, mit dem Unebenheiten glatt geschliffen werden. Zum Bemalen der Figuren eignen sich Bastelfarben. Für Details nimmt man am besten Lackstifte. Wenn man das fertige Objekt mit Klarlack überzieht, verhindert man, dass die Farbe abblättert.

Eine Grundfigur aus einem Baumstamm – Ein Wichtelmann

Es wird ein Baumstamm benötigt, ca. 30 cm lang  und mit einem Durchmesser von ca. 8 cm. Mit einem Baumstamm in dieser Größe kann man gut üben. Es ist aber auch möglich, die gleiche Figur mit Baumstämmen in jeder beliebigen Größe anzufertigen.

Der Stamm muss auf einer Seite waagerecht abgesägt werden, damit er am Ende gut steht. Die andere Seite wird im Winkel von ca. 45º abgeschrägt. Diese schräge Seite wird nun mit einer Farbe, die das Gesicht darstellt, bemalt. Ein kleines Holzstück wird rot angemalt und als Nase in die Mitte des Gesichtes geklebt. Die Augen und der Mund werden mit Klarlack aufgemalt. Aus Heu, Gräsern, Bast oder Watte werden dem Wichtelmann Haare und Bart angeklebt. Zuletzt wird noch aus einem Stück Rinde eine Mütze geschnitten. Diese wird auch angemalt und auf die Haare geklebt.

Eine Grundfigur aus Holzscheiben – Ein Hirsch

Es werden zwei Baumscheiben benötigt, eine größere und eine kleiner (Durchmesser ca. 15 cm und 10 cm). Die große Scheibe wir mit einem dunklen Braun und die kleiner Scheibe mit einem hellen Braun bemalt Die kleiner Scheibe wird nun auf die größere geklebt. Auf dieses Elchgesicht werden nun noch Augen (auf die große Scheibe), sowie Mund und Nasenlöcher (auf die kleine Scheibe) gemalt. In den Rand der Scheibe werden zwei Löcher gebohrt. In diese Löcher werden Birkenäste geklebt. Sie sind das Geweih vom Elch. Außerdem werden noch zwei Rindenstücke als Ohren angeklebt und fertig ist das Baumscheibentier.

Streifensterne

Für Streifensterne benötigt man farbiges Transparentpapier. Für einen Stern braucht man 8 Rechtecke im Format 6,3 x 14 cm. Aus den Blättern werden nun die Sternspitzen gefaltet und zwar so, dass die vier Ecken bis zur Mittellinie hin gefaltet werden. es entsteht also ein Rechteck, mit einer Spitze an jeder kurzen Seite. Wenn man diese Formen hat, werden sie zu einem achteckigem Stern zusammengeklebt. Die einzelnen Spitzen werden im Wechsel mal von oben, mal von unten angeklebt. Dabei liegt die Kante der neuen Spitze genau auf der Mittelinie der vorhergehenden. Nach und nach entsteht ein Kreis, der sich beim letzten Blatt schließt.

Ausgemalte Drahtfiguren als Weihnachtsbaumschmuck

Aus Plombendraht (Durchmesser 1mm) biegt man sich einfache weihnachtliche Formen, wie Sterne, Weihnachtsbaum usw. Das kann man ganz frei tun, für kleinere Kinder ist es aber hilfreich eine Vorlage zu haben. Als Vorlage eignen sich Ausstechformen von Plätzchen besonders gut, denn da kann der Draht herumgebogen werden. Die meisten Formen können ohne Hilfsmittel gut mit der bloßen Hand gebogen werden. Für ganz enge Biegungen verwendet man am besten eine Rundzange. Mit der Rundzange kann man auch noch oben an die Form eine kleine Öse biegen, sodass man die Formen als Baumschmuck an den Weihnachtsbaum hängen kann. Wenn die Form fertig gebogen ist, wird sie mit Window-Color-Farbe ausgemalt. Dazu wird die Form auf eine Folie gelegt und mit der Farbe ausgemalt. Man muss vor allem darauf achten, dass die Farbe bis zum Draht hin gut verläuft. Nach dem Trocknen wird die Folie vorsichtig abgezogen und der Baumschmuck ist fertig.

Sternenlicht

Für ein Sternenlicht braucht man eine runde Käseschachtel, Wellpappe, Windradfolie und Window-Color-Farbe. Weiße Käseschachteln gibt es in Bastelläden.

Aus der Windradfolie wird ein Streifen von ca. 12 cm Breite geschnitten. Die Länge entspricht dem Umfang der Käseschachtel plus etwa 1cm Kleberand. Aus der Wellpappe schneidet man zwei Streifen von gleicher Länge, einer ca. 2,5 cm und der andere ca. 4 cm breit. Die Wellpappenstreifen werden nun oben (der schmalere Streifen) und unten (der breitere Streifen) auf die Folie geklebt. Mit Window-Color- Farbe werden Sterne auf das frei Mittelstück der Folie gemalt. (Wer sich das Malen und Trocknen sparen will, kann auch kleine Sternenaufkleber von außen auf die Folie kleben.) Nach dem Trocknen der Farbe wird der breite Sternestreifen aus Folie und Wellpappe um die Käseschachtel geklebt. In die Mitte wird ein Teelicht gestellt und schon ist das Sternelicht fertig.

Weihnachtsgebäck

Vanilleringe

Aus folgenden Zutaten wird ein Teig bereitet:
200 g Mehl, 1 gestrichener TL Backpulver, 60 g gemahlene Mandeln, 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver, 1 Päckchen Vanillezucker, 125 g Zucker, 125 g Butter, 1 Ei

Der fertige Teig wird ca. 1 Stunde im Kühlschrank gekühlt und kann dann gut verarbeitet werden. Von Teig werden kleine Stücke abgemacht und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu fingerdicken Röllchen geformt. Diese Röllchen werden als Ringe auf ein Backblech gelegt. Danach werden die Ringe mit etwas Eigelb bestrichen und bei 200 Grad ca. 10 Minuten gebacken.

Tipp: Aus dem Teig kann man auch noch andere Formen, zum Beispiel Brezeln oder Buchstaben formen.

Marmeladenherzen

Aus folgenden Zutaten wird ein Teig zubereitet:

200 g gemahlene Mandeln, 350 g Mehl, ½ Päckchen Backpulver, 140 g Puderzucker, 30 g Zucker, 1 Prise Salz , 2 Eier, 250 g Butter.       

Der nächste Schritt ist es, den Teig auszurollen und große Herzen auszustechen. Wenn keine großen Ausstechformen vorhanden sind, dann kann man auch eine Schablone schneiden, auf den Teig legen und mit einem Messer die Form ausschneiden.

Aus der Hälfte der Herze wird noch ein kleineres Herz in der Mitte ausgestochen.

Die Herzen werden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt und bei 180ºC ca. 10-12 Minuten gebacken.

Wenn die Herzen abgekühlt sind, werden sie mit Marmelade bestrichen und jeweils ein Herz mit dem ausgestochenen Rand in der Mitte wird auf ein großes Herz gelegt.

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zur Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium. das ist eine Zusammenstellung von Einheiten aus den JUMAT-Heften 4/17, 4/18 und 4/19. Einige Einheiten haben den Schwerpunkt auf der Vorbereitung der Geburt von Jesus, wie sie in Lukas 1 beschrieben ist. In 4 Einheiten wird die Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2 bearbeitet. Ein weiterer Themenkomplex liegt auf der Geschichte von Johannes dem Täufer (Einheiten: Verstummt; Geboren; Gelobt und Gepredigt), die eng mit der Geburtsgeschichte von Jesus verknüpft ist.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe einen interaktiven Entwurf für eine Adventskalenderrallye und einfache Ideen zum Sternebasteln.

Auf einfache Art und Weise können verschiedene Sterne hergestellt werden.

Sterne aus Pfeifenputzern

Der Pfeifenputzerdraht wird um eine Stern-Austechform gebogen und am Ende zusammengedreht. So erhält man schnell einen Stern, der unter anderem auch als Weihnachtsbaumschmuck verwendet werden kann.

Übrigens kann man auf diese Art und Weise auch Pfeifenputzerformen mit anderen Ausstechformen herstellen.

Sterne aus Wäscheklammern

Zuerst werden die metallklammern der Wäscheklammern entfernt und die beiden Holzteile zusammengeklebt. In einem zweiten Schritt werden diese Teile zu einem Stern zusammengeklebt. Um die Klebestellen zu verdecken kann noch ein kleiner Stern in die Mitte geklebt werden.

Sterne aus Teelichterhüllen

Die Metallhülle von einem Teelicht wird so eingeschnitten das mehrere gleichgroße Zacken stehenbleiben. Das sieht dann aus wie eine Krone. Nun werden diese Zacken vorsichtig nach unten gebogen und es entsteht ein Stern. Mit einer Prickelnadel können noch Muster in den Stern gestochen werden.

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