Kooperations-Übung: Schneller Ball

Ablauf
Die Teilnehmenden stellen sich mit einem Abstand von ca. einem halben Meter im Kreis auf. Einer der Teilnehmenden bekommt einen Ball, den er zu einem anderen Teilnehmenden seiner Wahl werfen kann. Der ausgewählte Teilnehmende fängt den Ball auf und wirft ihn an einer dritten Person zu. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis alle Teilnehmenden den Ball bekommen haben. Dabei darf keiner der Teilnehmenden den Ball doppelt zugeworfen bekommen. Am Ende wird der Ball wieder dem ersten Teilnehmenden zugeworfen.
Nach dem ersten Durchgang wiederholen die Teilnehmenden die Übung in gleicher Reihenfolge. Diesmal bekommen sie jedoch den Hinweis, dass die Zeit gestoppt wird. Die Durchgänge können beliebig oft wiederholt werden, bei denen die Teilnehmenden versuchen können ihr Zeit zu verbessern.

Regeln

  1. Die Reihenfolge, in welcher sich die Teilnehmenden den Ball zu werfen, darf nach dem ersten Durchgang nicht mehr verändert werden.
  2. Der Ball muss von den Teilnehmenden mit beiden Händen berührt werden.
  3. Der Ball muss ständig in Bewegung bleiben.
  4. Der Ball darf nicht von einer Person dauerhaft festgehalten werden.

Anregungen und Hinweise

  • Auch wenn sich die Teilnehmenden den Ball in gleicher Reihenfolge zuwerfen müssen, bedeutet das nicht, dass sie in ihrer Reihenfolge im Kreis stehenbleiben müssen. Sie dürfen sowohl ihre Positionen im Kreis ändern, als auch sich in einer anderen Form, wie bspw. einer Reihe, aufstellen.
  • Der Ball muss nicht gefangen werden, eine Berührung mit beiden Händen ist ausreichend.
  • Diese Übung kann auch als Kennenlernübung verwendet werden. Dabei müssen die Teilnehmenden jeweils die Namen der Personen sagen, von denen sie den Ball bekommen, bzw. an die sie den Ball weitergeben. Sobald die Zeit gestoppt wird können die Namen weggelassen werden.

5-Sterne-Ferienprogramm für Kinder

Auch dieses Jahr haben wir wieder ein Sommerferienprogramm für Kinder erstellt. In dieser Themenreihe „Ab in die Liga der Champions“ sind alle Artikel hinterlegt. Zur besseren Übersicht ist hier der Vorschlag für einen Programmplan (am besten ausdrucken):

Wie ihr sehen könnt, gibt es noch Lücken im Plan. Das ist volle Absicht. Denn jeder möchte auf einer Freizeit seine ganz eigenen Ideen einbringen. Die Programmpunkte sind Vorschläge. D.h. ihr könnt sie als Grundlage nehmen, abändern, kürzen, verlängern, bereichern, euch inspirieren lassen… Passt sie also gerne auf eure Freizeit an. Natürlich könnt ihr auch noch weitere biblische Geschichten selbst geschrieben dazunehmen (z.B. Petrus, Thomas, die Frau am Jakobsbrunnen…). Wir haben uns auf die 5 Geschichten hier begrenzt für eine Wochenfreizeit.

Und darum geht es inhaltlich:

Stell dir vor, du gehörst zum besten Team der Welt: du hast den besten Trainer, du hast Mitspieler und Mitspielerinnen, die auf allen Positionen genau richtig aufgestellt sind. Und du bist auch ein wichtiger Teil dieses Teams auf deiner Position. Du bist ein Gewinner, eine Gewinnerin!

Wer zu Jesus gehört, gehört zu einem Gewinnerteam, zu den Menschen, die auf den „Trainer der Welt“ hören und versuchen, seine Worte auf dem Platz des Alltags umzusetzen. Diese Menschen nennt die Bibel Jünger und Jüngerinnen. Sie folgen Jesus nach. Aber wie geht das mit dem Jünger sein? Und wer waren die ersten Jünger und Jüngerinnen? Was kann man aus diesen Geschichten lernen?

Mit dem Eintauchen in das Leben dieser Menschen laden wir Kinder ein, selbst Teil dieses Teams zu werden und darauf zu achten, was der beste Lebens-Trainer der Welt ihnen sagen will. Und was einen zu einem Gewinner, einer Gewinnerin macht.

Bei der Auswahl der Geschichten haben wir bewusst darauf geachtet, dass Jüngerinnen und Jünger (also mögliche Vorbilder für Jungs und Mädels) zu Wort kommen: Nathanael, Maria und Marta, Jakobus und Johannes, Zachäus, Paulus und Hananias.

Dazu gibt es wieder eine tolle Rahmengeschichte, die auf/neben einem Fußballplatz spielt. Diese Geschichte kann auf einer Freizeit live gespielt werden vor und nach der jeweiligen biblischen Geschichte. Die Rahmengeschichte nimmt die Welt der Kinder auf und hilft den Kindern, die Aussagen der biblischen Geschichten ins Heute zu übertragen.

Insgesamt besteht die Themenreihe aus 5 biblischen Geschichten, dazu viele tolle Spiele für das Ferienprogramm.

Viel Spaß und Begeisterung bei der Umsetzung,

euer Redaktionsteam Jungscharleiter online

Gaga-Ball ist ein schnelles Ballspiel, dass mit beliebig vielen Spielern gespielt werden kann. Das Spiel hat Ähnlichkeiten mit Völkerball. Ziel ist es, alle anderen Spieler abzuwerfen und als letzter im Spiel zu bleiben.

Vorbereitung:

Zunächst wird die achteckige Arena aufgebaut. Dazu können 8 breite Biertische genutzt werden. Die Füße werden ausgeklappt und die Tische so hingelegt, dass die Tischflächen die Innenbande der Arena darstellen und die Beine nach außen als Stütze dienen.

Spielregeln:

  • Alle Spieler berühren die Bande und der Ball wird eingeworfen. Der Ball titscht dreimal auf und alle rufen dabei laut „Ga – ga – Ball“. Erst danach darf der Ball gespielt werden.
  • Der Ball darf nur mit den Händen und nur mit der flachen Hand oder Faust gespielt werden. Ein Blocken mit zwei Händen ist erlaubt. Der Ball darf nicht getragen oder geworfen werden.
  • Wird ein Spieler am Fuß, Bein oder Knie getroffen, so scheidet er aus und verlässt die Arena. Auch indirekte Treffer, z.B. über Bande, sind gültig.
  • Der Ball darf von derselben Person nicht zweimal hintereinander gespielt werden. Wer den Ball doppelt spielt, scheidet aus.
  • Verlässt der Ball die Arena, so scheidet der Spieler aus, der den Ball zuletzt berührt hat. Ein hoch gespielter Ball darf gefangen werden. Gelingt dies, so scheidet der Spieler aus, der den Ball gespielt hat.
  • Sonderregel bei nur noch 2 Spielern: Der Ball darf bis zu drei mal gespielt werden. Berührt der Ball die Bande, oder den Gegner, so darf der Ball erneut drei mal gespielt werden.
  • Das Anlehnen und Abstützen an den Banden ist, aus Verletzungsgefahr, verboten.

Das Spiel kann in Teams, Alle gegen Alle, oder Duell ( 1 vs. 1 / 2 vs. 2) gespielt werden.

Eine Runde ist in 2-3 Minuten fertig gespielt. Steht ein Sieger fest, so gehen alle Spieler wieder in die Arena und eine neue Runde kann starten.

Hier kommt die dritte Themenreihe der JUMAT 2/2022. Es geht in vier Lektionen um die Gemeinde im 1. Korintherbrief:

Lektion 10: 1. Korinther 1,10-17 Streit in der Gemeinde

Lektion 11: 1. Korinther 12,1-11 Keine/r kann nichts

Lektion 12: 1. Korinther 12,12-31 Gemeinsam sind wir stark!

Lektion 13: 1. Korinther 13,1-13 Gemeinschaft braucht Liebe

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Gemeinsam sind wir stark!

Checker

Jesus bringt uns zusammen!

Der Text an sich

Kontext

Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth. Die Gemeinde hatte er während seiner zweiten Missionsreise gegründet. In der griechischen Hafenstadt waren die Christen mit einigen Problemen konfrontiert. So gab es beispielsweise Spaltungen in der Gemeinde, weil man Paulus und Apollos (ein Judenchrist, der nach Paulus in der Gemeinde wirkte) miteinander verglich und in Streit darüber geriet, wer denn nun der Bessere sei. Auch Sünde und unmoralisches Verhalten wurde in der korinthischen Gemeinde zum Problem. Den ersten Teil seines Briefes widmet Paulus genau diesen Problemen. Im zweiten Teil geht Paulus auf verschiedene Fragen der Gemeinde ein und gibt ihnen Anweisungen für das gemeinsame Leben und ihre Gottesdienste. In diesem zweiten Teil findet sich auch unsere Bibelstelle wieder.

1. Korinther 12, 12-31

Verse 12-14: Paulus vergleicht die Gemeinde mit einem menschlichen Körper. Dabei erklärt er, dass ein Körper aus vielen Teilen besteht und doch einen Leib ergibt. So ist es auch mit der Gemeinde Jesu. Viele unterschiedliche Menschen kommen in der Gemeinde zusammen. Sie sind die einzelnen Glieder (oder Körperteile). Doch trotz ihrer Unterschiedlichkeit ergeben sie eine Gemeinde, den „Leib Christi“. Was sie verbindet ist, dass sie zu Jesus gehören und den Heiligen Geist in sich tragen. So kommen in der Gemeinde unterschiedliche Menschen zusammen und bilden eine Einheit – so wie ein Körper, der aus unterschiedlichen Teilen ein Ganzes ergibt.

Verse 15-20: Jetzt lässt Paulus die einzelnen Körperteile übereinander sprechen. Dabei wird deutlich: Jeder Teil des Körpers ist wichtig und unersetzbar. Erst die Zusammensetzung verschiedener Körperteile macht den Körper voll funktionsfähig. So ist es auch in der Gemeinde: Gott setzt den Einzelnen in der Gemeinde ein. Dabei hat jeder eine bestimmte Funktion im „Leib Christi“.

Verse: 21-27: Paulus betont: Jeder Körperteil ist wichtig, auch wenn er noch so unbedeutend scheint. Alle Glieder sind bewusst von Gott zusammengefügt und wichtig. Das gilt auch für die Gemeinde. Deshalb soll keine Spaltung in der Gemeinde herrschen. Stattdessen sollen die einzelnen Teile der Gemeinde füreinander sorgen, gemeinsam leiden und sich miteinander freuen.

Vers 28-31: Paulus zählt unterschiedliche Aufgaben und Begabungen in der Gemeinde auf: Apostel, Propheten, Lehrer, Heilung, Wunder tun, Helfen, Leiten und Zungenrede. Dabei betont er, dass nicht jeder alles kann. Paulus ermutigt nach größeren Gaben zu streben. In Kapitel 13 erfahren wir, was er damit meint: Die Liebe ist das, was all diese Gaben übertrifft.

Der Text für mich

Als Christ bin ich Teil eines großen Ganzen – dieser Gedanke fasziniert mich immer wieder. Wie cool, dass Gott jeden Einzelnen von uns begabt, mit Fähigkeiten ausrüstet und gebrauchen möchte. Egal, ob du eher ein auffälliger Teil bist oder doch eher unscheinbar und im Hintergrund aktiv: DU bist wichtig für deine Gemeinde!

Dort, wo viele unterschiedliche Menschen zusammenkommen entsteht nicht nur Einheit, sondern auch Spannung. Vielleicht erlebst du es selbst im Mitarbeiterteam oder in anderen Bereichen deiner Gemeinde – manchmal ist es gar nicht so einfach miteinander klarzukommen. Da ist diese Bibelstelle eine gute Erinnerung daran, dass jeder seinen Platz hat. Unsere Unterschiedlichkeiten können zwar herausfordernd sein, tragen aber auch dazu bei, dass wir uns gegenseitig ergänzen, unsere Stärken und Schwächen einsetzen und miteinander vorangehen können. Die Worte von Paulus erinnern daran, dass Überheblichkeit und Hochmut keinen Platz in der Gemeinde haben – stattdessen können wir auf denjenigen schauen, der uns vereint: Jesus! 

Der Text für dich

Starter

Gemeinsam sind wir stark!

Konkurrenzdenken spielt im Leben von Kindern eine große Rolle. In der Schule, beim Spielen oder in der Familie vergleichen und messen sich Kinder miteinander. Im Laufe ihres Lebens kommen Kinder zunehmend in ein Alter, in dem sie nicht nur an sich selbst, sondern auch an andere denken können. Sie lernen in Gruppen zusammenzuarbeiten. Der biblische Vergleich der Gemeinde mit einem Körper macht den Kindern deutlich, dass sie gemeinsam viel stärker sind und mehr schaffen können, als alleine. Jeder Einzelne ist dabei wichtig!

Checker

Jesus bringt uns zusammen!

Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe ist für Kinder wichtig. Dabei werden Kinder, die beispielsweise nicht die gleichen Interessen teilen, schnell aus Gruppen ausgeschlossen. Vermutlich haben die Kinder solche Situationen schon einmal in der Schule, im Alltag oder in der eigenen Jungschar erlebt. Mithilfe der biblischen Geschichte lernen Kinder, dass Jesus sie über Herkunft, Familienhintergründe und Interessen hinweg miteinander verbindet. Die Jungschar ist deshalb ein Ort, an dem keiner ausgegrenzt werden soll. Jesus bringt uns zusammen, weil wir seine Freunde sind. Jeder Einzelne ist hier wichtig!

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1

Der etwas andere Hindernislauf: Die Kinder bilden 2-3 Teams und müssen einen Hindernislauf bestreiten. (z.B. Slalom, über Tisch, unter Stuhl, …) Im ersten Durchlauf müssen die Gruppen gemeinsam so schnell wie möglich durch den Parcours. Die Zeit wird gestoppt, die schnellste Gruppe gewinnt. Im zweiten Durchlauf bekommt jedes Kinder eine besondere Herausforderung (Hände verbinden, Augen verbinden, Füße zusammenbinden, Gehörschutz …) Wieder müssen die Gruppen es gemeinsam durch den Parcours schaffen – die schnellste Gruppe gewinnt. Nach dem Parcours kann man mit den Kindern ins Gespräch kommen: Welcher Durchgang war einfacher? Warum? Was hat euch geholfen? Warum hat es die Gewinnergruppe so schnell geschafft? Fazit: Nur gemeinsam konnten wir es schaffen.

Idee 2

Puzzle – Suche: Ein Foto von einer Gliederpuppe (s. weiterführende Hinweise) in 10 verschiedene Teile schneiden und im Raum verstecken. Die Kinder suchen die Puzzleteile und setzen sie dann zusammen. Das Foto ist ein Hinweis auf das Thema, um das sich die Jungschar heute drehen soll.

Verkündigung

Verkündigungsart: Anspiel

Material: Tafel/Flipchart, Stift, Verkleidungen

Zwei Geschwister aus Korinth unterhalten sich über den Brief von Paulus.

MA 1 kommt rein, wirkt müde, gähnt und streckt sich. MA 2 ist bereits da und wirkt beschäftigt.

MA 1: Puuuh, was für ein Tag! setzt sich erschöpft hin

MA 2: Hey Bruder/Schwesterherz – du bist wieder da! Wir haben dich schon vermisst!

MA 1: Ja, heute war echt viel los in Korinth. Die neuen Handelsschiffe haben gerade am Hafen angelegt, deshalb war es ziemlich voll in der Stadt. Ich musste mich durch die ganze Menschenmasse drängen, um irgendwie nach Hause zu kommen.

MA 2: Das klingt anstrengend. Aber jetzt erzähl doch mal: Wie war es in der Gemeinde? Heute wurde doch ein Brief von Paulus vorgelesen! Was hat er geschrieben? Hat er unsere Fragen beantwortet? Kommt er uns bald besuchen? Ich will alles wissen!

MA 1: Du bist ja richtig neugierig! Also der Brief von Paulus war echt lang und er hat über viele verschiedene Themen gesprochen. Aber ein Thema, das geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf …

MA 2: Na, los, mach es nicht so spannend!

MA 1: Also gut, am besten male ich dir auf, was er gesagt hat, dann kannst du es besser verstehen.

MA 2: Malen? Hat er euch ein Bild mitgeschickt oder warum musst du es mir aufmalen?

MA 1: Nein, er hat kein Bild gemalt. Aber er hat uns von einem Beispiel erzählt. Du erinnerst dich doch noch an all die Streitereien, die wir in unserer Gemeinde hatten? Immer wieder haben wir darüber gestritten, was wir als Christen dürfen und was wir lieber nicht tun sollen. Wir haben darüber gestritten, was man essen darf und was nicht, wie wir unseren Gottesdienst feiern sollen, wie wir uns in unserem Alltag verhalten sollen und so weiter.

MA 2: Ja, ich erinnere mich noch gut. Das war echt schlimm. Teilweise haben sich richtige Gruppen gebildet und miteinander gestritten. Da war echt schlechte Stimmung.

MA 1: Ja, Paulus war auch nicht glücklich über unsere Situation. Er hat von einem Beispiel erzählt, wie wir als Gemeinde eigentlich funktionieren sollen. Malt auf Tafel/Flipchart ein Körper auf. Na, kannst du erkennen, was das ist?

MA 2: Ganz klar, das ist ein Mensch! Aber was hat ein Mensch mit der Gemeinde zu tun? Wir bestehen doch aus ganz vielen Menschen?

MA1: Du hast recht, wir sind viele Menschen in der Gemeinde. Paulus sagt unsere Gemeinde ist wie ein Körper. Er nennt es „Leib Christi“. Ein Körper besteht aus ganz vielen Teilen.

An die Kinder: Welche Körperteile kennt ihr?

Unser Körper hat offensichtliche Körperteile, wie Arme, Beine und den Kopf. Aber es gibt auch unscheinbare Körperteile, die trotzdem lebenswichtig sind.

MA 2: Du meinst so Dinge wie unsere Lunge, den Magen und so was?

MA 1: Ja, zum Beispiel! Paulus sagt: Genauso wie unser Körper aus unterschiedlichen Teilen besteht, besteht auch unsere Gemeinde aus ganz vielen unterschiedlichen Menschen. Wir kommen aus unterschiedlichen Familien, sehen unterschiedlich aus und haben verschiedene Hobbys und Meinungen. Aber trotzdem ist jeder von uns ein Teil des Körpers.

MA 2: Stimmt, du hast recht. In unserer Gemeinde gibt es ganz unterschiedliche Menschen, die an einem Ort zusammenkommen. 

MA 1: Paulus sagt: Egal ob man die Körperteile sieht oder ob sie unscheinbar sind – jedes Teil hat seine Funktion und ist wichtig, damit der Körper funktioniert. Das Auge kann nicht zu der Hand sagen „Ich brauche dich nicht. Und der Fuß kann nicht sagen: Ich bin keine Hand, also bin ich nicht wichtig. Denn wenn der Körper nur aus Händen bestehen würde, könnte er ja gar nicht funktionieren.

MA 2: lacht Haha, stell dir vor ich hätte nur Hände … das wäre ja richtig komisch. Aber was das mit unserer Gemeinde zu tun hat, habe ich noch nicht so ganz verstanden …

MA 1: Paulus möchte mit diesem Beispiel sagen, dass jeder in unserer Gruppe wichtig ist. Er hat jeden von uns wunderbar gemacht und jeder von uns kann etwas anderes besonders gut. Deshalb sollen wir uns nicht streiten, sondern gemeinsam stark sein!

MA 2: Puh, aber manchmal ist das gar nicht so einfach. Mit manchen Menschen in unserer Gruppe verstehe ich mich einfach nicht gut. Die mögen ganz andere Sachen, als ich. Wie sollen wir da gemeinsam stark sein?

MA 1: Ja das stimmt – wir sind alle unterschiedlich. Aber wir haben alle eine Gemeinsamkeit: Wir sind Freunde von Jesus – und weil Jesus und der Heilige Geist so stark sind, ist diese Verbindung viel größer als das, was uns voneinander trennt.

MA 2: Stimmt, du hast recht: Auch wenn manche Dinge uns voneinander trennen, Jesus bringt uns alle zusammen! Das ist ja richtig cool! Das muss ich sofort meiner Freundin Phoebe erzählen!

Beide MA verlassen den Raum  

Die andere Idee

Mithilfe des Puzzles oder einer echten Gliederpuppe spricht man mit den Kindern über den Körper und seine einzelnen Teile. Dabei sollte deutlich werden, dass jeder Teil wichtig ist – egal ob sichtbar oder unsichtbar. Anschließend erzählt man den Vergleich von Paulus nach. Die Gemeinde ist wie ein Körper – viele verschiedene Menschen kommen zusammen und bilden eine Einheit. Bei Startern sollte das Gespräch auf den Satz „Gemeinsam sind wir stark“ hinauslaufen. Bei Checkern lenkt man das Gespräch auf „Jesus bringt uns zusammen“.

Der Text gelebt

Wiederholung

JA/NEIN – Stuhl

Zwei Stühle werden am Ende des Raumes aufgestellt, einer steht für „JA“, der andere für „NEIN“. Die Kinder stellen sich paarweise auf. Eine Frage wird vorgelesen, der Mitarbeiter gibt ein Zeichen und die Kinder setzen sich schnellstmöglich auf den richtigen Stuhl.

Beispielfragen:

  • In der Gemeinde in Korinth gab es Streit – JA
  • Petrus hat der Gemeinde einen Brief geschrieben – NEIN
  • Paulus sagt, die Gemeinde ist wie ein Körper – JA
  • Gemeinsame Hobbys sind das, was die Gemeinde verbindet – NEIN
  • usw.

Gespräch

Es bietet sich an mit den Kindern ins Gespräch über die eigene Jungschargruppe zu kommen.

  • Habt ihr es schon mal erlebt, dass ihr oder andere Kinder aus einer Gruppe ausgeschlossen wurden? Warum? Wie hat sich das angefühlt?
  • Was verbindet uns in der Jungschar?
  • Gibt es Dinge, über die wir manchmal streiten?
  • Wie können wir gemeinsam stark sein?

Merkvers

„Ihr seid nun der Leib von Christus! Jeder Einzelne von euch ist ein Teil davon.“ 1.Kor 12,27 (BasisBibel)

Gebet

Beten mit Wollknäuel

Gemeinsam mit den Kindern einen Kreis bilden. Beim Beten bleiben die Augen diesmal offen. Der Mitarbeiter nimmt ein Wollknäuel in die Hand und betet. Anschließend wirft er jemandem die Wolle zu. Diese Person darf dann als Nächste beten – laut oder leise. Wenn man nicht beten möchte, kann man die Wolle einfach jemand anderem zuwerfen. Am Ende beendet jemand das Gebet mit einem Amen. Gemeinsam kann man mit den Kindern auf das gemeinsame „Gebetsnetz“ schauen und noch einmal darüber sprechen, dass Jesus uns verbindet.

Kreatives

Jungscharwappen gestalten: Auf einem großen Plakat gestalten die Kinder ein gemeinsames Jungscharwappen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder die Kinder überlegen gemeinsam, was sie auf dem Wappen alles draufhaben möchten oder man malt bereits eine Wappenform vor und jedes Kind bekommt einen Ausschnitt des Wappens, was es individuell gestalten darf. Am Ende klebt man die einzelnen Bilder zu einem Wappen zusammen. Das fertige Jungscharwappen kann man als Erinnerung an die Einheit im Jungscharraum aufhängen.

Spielerisches

Merkvers-Ball: Gemeinsam stellt man sich in einem großen Kreis auf. Der Mitarbeiter sagt den Merkvers vor, die Kinder wiederholen ihn Stück für Stück. Nachdem man den Merkvers ein paarmal geübt hat, kommt der Ball ins Spiel. Der Ball wird immer einer Person zugeworfen. Bei jedem Wurf sagt man gemeinsam ein Wort des Merkverses. Ziel ist es, dass am Ende das Kind, welches den Ball bekommt, selbstständig den Teil des Merkverses aufsagen kann. Wenn die Kinder den Merkvers können, kann man die Zeit stoppen und danach gemeinsam versuchen, den Ball so schnell wie möglich zu werfen und dabei den Merkvers aufzusagen. Schafft ihr es in unter 30 Sekunden?

Rätselhaftes

Galgenmännchen: Auf einer Tafel/Flipchart sollen passend zur biblischen Geschichte Körperteile erraten werden. Dafür wird für jeden Buchstaben des Rätselworts ein Strich gemalt. Die Kinder müssen raten, welche Buchstaben in dem gesuchten Wort vorkommen. Richtige Buchstaben werden eingesetzt, bei einem falschen Buchstaben wird Stück für Stück ein Galgenmännchen gemalt.

(T)Extras

Lieder

Hallo, hallo, hallo (Wenn wir uns treffen…)

In Gottes Haus

Du bist spitze, du bist genial

Aktionen

Running Dinner: Damit die Kinder auch die anderen Teile der Gemeinde kennenlernen, kann man ein gemeinsames Running Dinner veranstalten. Im Vorfeld werden dafür drei Gastgeber angefragt. Die Gastgeber sollen aus verschiedenen Bereichen der Gemeinde kommen (z.B. Pfarrer, Kirchengemeinderäte, Jugendkreisleiter, Kindergottesdienstmitarbeiter, …) Jeder Gastgeber darf entweder eine Vorspeise, einen Hauptgang oder eine Nachspeise für die Kinder vorbereiten. Gemeinsam spaziert man als Jungschar von einem Gastgeber zum anderen und genießt an dem Abend ein Dreigänge-Menü. Beim Essen können die Gastgeber von ihrem Bereich der Gemeinde und ihren Erlebnissen mit Jesus erzählen.

Tipp: Die Gastgeber sollten fußläufig erreichbar sein. Bei einer großen Gruppe ist es sinnvoll die Kinder in 2-3 kleinere Gruppen einzuteilen. Für jede Gruppe braucht es drei Gastgeber.

Weiterführende Hinweise, Webseiten

Lizenzfreie Bilder für das Puzzle-Spiel: www.pixabay.com

Kurzbeschreibung des Tages

Radikalisierung spaltet, CVJM verbindet. Genau das sollen die Teilnehmenden durch den erlebnispädagogischen Tag erfahren. Der Tag ist in drei Sequenzen eingeteilt: Einen Einstieg, in dem die Teilnehmenden sich kennenlernen und in den Tag hineingeführt werden. Darauf folgt die Sequenz „Spaltung“, dabei werden sie in zwei Gruppen eingeteilt und erfahren, in einem sicheren Szenario, eine Aus- und Abgrenzung zur anderen Gruppe. Und zum Abschluss die Sequenz „Verbinden“, in der die Teilnehmenden wieder aufeinander zugehen und so der Gedanke in die Runde kommt: Wie bauen wir Brücken zu anderen Menschen?

Einstieg

Begrüßung, Vorstellung & Stimmungsbild

Zeit: 9:00 Uhr (5 Min.)

Eine freundliche Begrüßung, die die Teilnehmer motiviert. Allerdings nicht erwähnen, dass es um „Radikali­sierung“ und „Spaltung“ geht.

Begrüßung

Ich freue mich, dass ihr heute mit dabei seid. Ihr habt die richtige Entscheidung getroffen, dass ihr euch heute Morgen aufgemacht habt. Auf euch wartet ein toller und abwechslungsreicher Tag.

Vorstellung

Wir Mitarbeiter vom CVJM … haben den Tag für euch vorbereitet. Mein Name ist … , usw.

Kurzer Fitness-Check mit Handzeichen

Daumen hoch = gut, Daumen runter = schlecht, Daumen mittel = Naja.

Jetzt sind wir mal gespannt wie fit ihr heute Morgen seid und wollen ein kurzes Stimmungsbild mit Handzeichen.

  • Ich habe letzte Nacht ausreichend geschlafen?
  • Ich freue mich auf den gemeinsamen Tag?
  • Ich habe heute früh gut gefrühstückt?
  • Ich bin auf die gemeinsamen Aktionen gespannt?

Pädagogisches Ziel

Wichtig ist zu Beginn zu motivieren. Die Teilnehmer sollen sich auf den Tag freuen können. Das Thema Radikalisierung bleibt unerwähnt, da sie es im gemeinsamen Erleben und Reflektieren  erfahren sollen und somit unvoreingenommen an den Tag starten.

Ball-Rallye zum Kennenlernen

Zeit: 9:05 Uhr (30 Min.)

Als Aktion des Kennenlernens soll ein Ball von Teilnehmer zu Teilnehmer geworfen werden. Das Kennenlernen geht fließend über in die erste Aktion.

1. Phase

Man hat den Ball und sagt seinen Namen und ein Hobby. Nun wirft man den Ball zum nächsten Teilnehmer. Wenn jeder dran war, wird der Ball wieder zum Spielleiter geworfen.

2. Phase

Der Ball wird wieder zugeworfen. Nun wird aber im Vorfeld der Name gesagt, zu dem ich den Ball werfe. Wenn jeder dran war, wird der Ball wieder zum Spielleiter geworfen.

3. Phase

Der Ball wird in derselben Reihenfolge wie in Phase 2 geworfen. Nun ist die Aufgabe, den Ball so schnell wie möglich von Teilnehmer zu Teilnehmer zu werfen. Jeder Teilnehmer muss den Ball in der richtigen Reihenfolge berührt haben. Die Gruppe hat mehrere Versuche und der Spielleiter stoppt die Zeit. Die Gruppe kann sich anders aufstellen. Der Spielleiter ist aber passiv.

Pädagogisches Ziel

Es ist wichtig, um gemeinsam den Tag zu verbringen, dass man sich kennt. Durch die Aufgabe kann der Spielleiter herausfinden, ob und wie die Gruppe bereits miteinander interagiert, um Lösungsansätze zu finden, z. B. in die richtige Reihenfolge stellen und den Ball einfach weitergeben und dann wieder zum Spielleiter werfen. Es ist darauf zu achten, dass „schlechte“ Fänger oder Werfer geschützt werden. Hier können ggf. kleine Tipps gegeben werden.

Warm Up: Farbenkette

Zeit: 9:35 Uhr (10 Min.)

Die Teilnehmer sind verteilt. Es wird eine Farbe gesagt, und jeder muss bei einem anderen Teilnehmer die Farbe an einem Kleidungsstück berühren. Dies wird mehrmals wiederholt.

Pädagogisches Ziel

Einfach nur lustig, ein kleiner Ice-Breaker. Die Gruppe soll sich bewegen und lachen.

Flottes Rohr als gemeinsame Aufgabe / Aktion

Zeit: 9:45 Uhr (45 Min.)

Die Gruppe soll unterschiedliche Bälle von A nach B transportieren.  Hierzu dürfen sie die Bälle nicht
berühren, sondern müssen mit Hilfe des Rohres die Bälle aufnehmen. Jeder Teilnehmer fasst ein Seilende. Die Schnüre sollen nicht durchhängen. Je nach Gruppe kann die Aktion schwieriger gemacht werden (Parcours, mehre Bälle, unterschiedliche Ziele, leichtere Bälle, usw.)

1. Phase

Die drei Bälle werden verteilt und eine Schüssel wird aufgestellt. Nun sollen die Bälle nacheinander in die Schüssel transportiert werden.

2. Phase

Die drei Bälle werden verteilt und  eine Schüssel wird aufgestellt. Nun soll versucht werden, zwei Bälle aufzunehmen (bei fitten Gruppen auch gerne 3 Bälle). Die Bälle sollen gemeinsam zur Schüssel transportieren werden.

3. Phase – Optimal

Die drei Bälle werden verteilt und  zwei Schüsseln werden aufgestellt. Nun soll versucht werden wieder zwei Bälle aufzunehmen. Die beiden Bälle sollen jeweils in eine andere Schüssel transportiert und entladen werden. Ein Fehlversuch ist erlaubt, doch wird von neuem begonnen

Reflexion

Die Reflexion kann per Handzeichen 1-5 Finger bewertet werden. Es ist gut, wenn die Teilnehmer vor der Frage die Augen schließen und mit verschlossenen Augen bewerten.

  • Die Aktion hat mit Spaß gemacht?
  • Wie gut haben wir zusammengearbeitet?
  • Ich bin frustriert, dass wir die Aufgabe nicht geschafft haben?
    ODER: Ich freue mich, dass wir die Aufgabe erfüllt haben?
  • Habe ich mich mit gut eingebracht, um die Aufgabe zu erfüllen?
  • Wie gut haben wir miteinander kommuniziert?

Material

Für „Flottes Rohr“ 1 x DN110 KG-Rohr Bogen 15 Grad, ca. 20cm  KG Rohr DN110 Abschnitt (Seite ohne Flansch). 8x 5m ca. 4mm Schnur, optional 16x Holzkugeln mit Loch.

1x Tennisball, 1x kleiner Softball,  1x Tischtennisball,
2x Schüssel

Bauanleitung

1. Den KG-Rohr-Abschnitt entgraten und  in den KG-Rohr-Bogen stecken.

2. Ca. 2cm vom Rand des Rohres im 90 Grad Abstand auf beiden Seiten im Durchmesser von 6mm Löcher bohren und entgraten (2x 4 Löcher). 

3. In jedes Loch mit dem „Ankerstich“ eine Schnur befestigen. Darauf achten, dass die Seilenden gleich lang sind.

4. An den 16 Seilenden jeweils einen Knoten machen, damit man die Seile besser halten kann und sie nicht ausfransen. Es können auch  Holzkugeln eingeknotet werden.

Pädagogisches Ziel

Die Gruppe soll lernen, miteinander zu interagieren. Die Aufgabe ist nur mit guter Kommunikation zu schaffen. Jeder Teilnehmer muss mitwirken.  Die Gruppe wächst zusammen und sieht, dass man als Gruppe Aufgaben bewerkstelligen kann. Es ist auf den Umgangston zu achten und frühzeitig einzuschreiten, wenn z.B. einem Teilnehmer die Schuld gegeben wird, wenn was nicht klappt.

Pause

Zeit: 10:30 Uhr (15 Min.)

1. Sequenz – SPALTEN

Vote by feet

Zeit: 10:45 Uhr (15 Min.)

Die Gesamtgruppe soll sich mehrmals zwischen zwei Alternativen entscheiden und sich entsprechend positionieren. Position A – rechts, Position B – links, ähnlich wie bei „1, 2 oder 3“. Jeder Teilnehmer muss sich für eine Seite entscheiden, auch wenn er keine der Alternativen bevorzugt. Dann soll er sich für das „kleinere Übel“ entscheiden. Es gibt keine Enthaltungen.

Beispiele für Gegensatzpaare

Position A                                              Position B

Cola                                        vs            Pepsi

Mc Donalds                           vs            Burger King

Bus                                          vs            Bahn

Berge                                      vs            Meer

Pasta                                       vs            Pizza

Dance                                     vs            Hip Hop

Hotel                                      vs            Zelten

Kino                                        vs            Lagerfeuer

„Die“ Nutella                         vs            „Das“ Nutella

Ihr könnt natürlich auch eure eigenen Paare bilden, die eurer Jugendkultur entsprechen und die gerade aktuell sind. Das letzte Wortpaar wird allerdings auch an letzter Stelle für den weiteren Verlauf des Tages gebraucht, daher dieses bitte auf jeden Fall beibehalten.

Die zwei Gruppen, die sich am Ende bilden dürfen und sollen ungleich groß sein. Sie bilden die Kleingruppen, die den Rest des Vormittags zusammen verbringen.

Material

Vorbereitete Wortpaare

Pädagogisches Ziel

Die Aktion macht Spaß und bringt erst mal Bewegung in die Gruppe.

Die zufällige Gruppenbildung ist bewusst gewollt, da hier evtl. schon vorhandene Spaltungsmuster bzw. Cliquenbildungen in der Gruppe umgangen werden können und das Arbeiten am Spannungsfeld der Spaltung nicht reale Gruppenmuster bedient und verstärkt. Auch die ungleich großen Gruppen sollen die reale Situation von Minderheiten repräsentieren und erlebbar machen.

Äußeres Erkennungszeichen

Zeit: 11:00 Uhr (15 Min.)

Die beiden Kleingruppen bekommen 15 Minuten Zeit, sich ein äußeres Erkennungszeichen zu überlegen. Das kann ein aufgemaltes Tattoo sein, ein Stirnband oder Ähnliches.

Wichtig ist, dass es bei allen sofort optisch erkennbar ist und offen getragen wird.

Das Zeichen wird bei allen Gruppenteilnehmer umgesetzt. Ergänzend kann die Gruppe sich auch noch einen „Schlachtruf“ oder Ähnliches für sich überlegen.

Material

Hypoallergene Kinderschminke, Pinsel, Stoffreste und Scheren.

Pädagogisches Ziel

Die Gruppe wird durch das Zeichen in ihrem Wir-Gefühl bestärkt. Das Zeichen verbindest die Gruppenteilnehmer miteinander.

(Gleichzeitig erzeugt jedes „Wir“ aber auch ein „Ihr“ und schließt die andere Gruppe damit aus. Dieser Aspekt wird in der Sequenz-Reflektion aufgegriffen)

Eine evtl. auftretende Unfairness ist durchaus gewollt und soll sich auch durch den Tag ziehen. Sie ist ein
Spiegelbild unserer Lebensrealität.

Konstruierte Podiumsdiskussion

Zeit: 11:15 Uhr (45 Min.)

Die beiden Gruppen werden in einer Podiumsdiskussion ihren Standpunkt aus dem Vote by Feed (DIE Nutella & DAS Nutella)  gegenüber der anderen Gruppe „verteidigen“.

Die Gruppe soll die eigene Position argumentativ so aufstellen und präsentieren, dass ihre Position die bessere und eigentlich auch einzige Option ist.

Material

Zettel und Stifte für alle.

Pädagogisches Ziel

Nach der Stärkung des Wir-Gefühls soll hier bewusst noch mal die Gegenpositionierung gegen die andere Gruppe verstärkt werden. Die gemeinsame Position verbindet und grenzt von den anderen ab. Die Gruppe ist nun äußerlich und inhaltlich von der anderen Gruppe getrennt.

Mittagessen als „Verschworenenmahl“

Zeit: 12:00 Uhr (60 Min.)

Das Mittagessen wird in den beiden voneinander getrennten Kleingruppe eingenommen. Es ist ein „Verschworenenmahl“. Alle Hände werden mit denen des Sitznachbarn verbunden, also mein linker Arm wird an den rechten Arm des linken Nachbarn gefesselt und mein rechter Arm an den linken des rechten Nachbarn, so dass wir letztlich alle im Kreis gefesselt sind. Der Zeck ist zum einen der Spaßfaktor und zum anderen die Herausforderung, sich mit zwei Leuten bei unterschiedlichen Interessen einigen zu müssen. Denn wenn ich mein Essen zum Mund führe, kann mein Nachbar nicht essen, da seine Hand vor meinem Mund ist. Hier ist also gute Kommunikation und ein Aufeinandereinlassen gefordert oder optional eine hohe Schmerztoleranz, wenn beide in verschiedene Richtungen zerren.

Material

Seilstücke zum Verbinden der Hände. Gut wäre ein Essen mit unterschiedlichen Speisen, z.B. Vesper-Platte. Kein Essen, das man einhändig zu sich nehmen kann

Pädagogisches Ziel

Das Wir-Gefühl weiter befeuern, die Sensibilität für die Mitglieder der eigenen Gruppe stärken und vor allem Spaß haben.

Pause

Zeit: 13:00 Uhr (30 Min.)

Die Pause wird bewusst ohne Vorgaben eingeleitet.
Einfach: „Wir machen jetzt 30 Minuten Mittagspause.“

Wenn Nachfragen kommen, ob sie in der Kleingruppe bleiben sollen oder nicht, bitte mit „Es ist eure Pause.“ antworten. Gebt ihnen da keine Vorgabe.

Pädagogisches Ziel

Die Teilnehmenden sollen auch hier nochmal der Dynamik des Vormittags ausgesetzt sein. Ziel ist das Erleben, ob sich die Konzentration auf die Kleingruppe und die damit verbundene Abspaltung von den anderen über die Übung hinaus erstreckt.

Reflektion der Sequenz „Spalten“

Zeit: 13:30 Uhr (30 Min.)

a. Einstieg mit der Reflektionsmethode „Geheimnisbörse“
Die Teilnehmenden schreiben anonym Eindrücke zu den Übungen am Vormittag auf einen Zettel. Die Zettel werden gemischt und vom Leiter vorgelesen. Die Aussagen können kommentiert werden, ohne dass die Identität des Schreibers offenbart wird.

b. Sieben-Stufen-Reflektion
Jeder Teilnehmende schreibt auf einen Zettel für sich die Antworten zu den folgenden Fragen. Die Fragen sollen in der vorgegebenen Reihenfolge beantwortet werden.

1. Was haben wir in den Aktionen der Sequenz gemacht?

2. Wie haben wir uns verhalten?

3. Wie habe ich mich in den Übungen verhalten?

4. Wie habe ich mich in den Übungen gefühlt?

5. Wie können wir uns in der Situation verhalten?

6. Welche Alltagssituation der Gruppe ist vergleichbar?

7. Welche generellen Schlussfolgerungen können wir daraus ziehen? Welche menschlichen Konzepte (z.B. Teufelskreis) liegen dahinter?

Material

Papier und Stifte für alle.

2. Sequenz – VERBINDEN

„Handelsspiel“

Zeit: 14:00 Uhr (30 Min.)

Die Teilnehmenden sollen durch zwei Übungen spielerisch lernen/erleben, dass es oft mehr Verbindungen zwischen den Menschen gibt, die sich gespalten haben. So soll vor allem der Wert der Einheit, die durch ein vielfältiges Miteinander geprägt wird, verdeutlicht werden. Hierbei wird der Fokus auf der Kommunikation und dem Entgegenkommen liegen.

Die Story

In einem Dorf gibt es zwei unterschiedliche Clans. Den „Dieclan“ und den „Dasclan“. Der Dieclan kontrolliert den Nuss- und den Palmölanbau. Der Dasclan hingegen kontrolliert den Zucker- und den  Kakaoanbau. Beide Clans machen ihr Geld, indem sie ihre Waren auf der anderen Seite des Flusses anbieten. Dummerweise ist bei einem Unwetter vor kurzem die einzige Brücke zerstört worden. Beide Clans versuchen seitdem die Brücke wieder aufzubauen und so das Handelsgeschehen zu bestimmen. Da die Brücke zerstört ist, hat sich der Schreiner bei dem man Balken kaufen kann, entschieden, dass er Balken nur noch gegen Rohstoffe tauscht. Die Clans sehen ihre Chance, Rohstoffe zu erwirtschaften und so die die Vorherrschaft im Dorf an sich zu reißen.

Ziel des Spiels für die beiden Gruppen:

Durch cleveres Tauschen so viele Balken wie möglich zu erwirtschaften.

Pädagogisches Ziel

Die Teilnehmenden sollen merken, dass, obwohl man aus zwei verschiedenen Richtungen kommt, eine Kommunikation möglich ist und durch einen Dialog auch eine Übereinkunft getroffen werden kann.

 Einteilung

2 Gruppen: „Dasclan“ und „Dieclan“. Bestimmt durch die Aufteilung am Vormittag. Dabei ist auch die Aufteilung von ungleichen Gruppen in Ordnung.

4 Rohstoffe: (Zucker, Palmöl, Nüsse und Kakao) und ein Zahlungsmittel: €

Startkapital 1. Gruppe: „Dieclan“: 16 Nüsse Karten und 16 Palmölkarten – 80 €

Startkapital 2. Gruppe: „Dasclan“: 16 Zuckerkarten und 16 Kakaokarten – 80 €

Rollen

Schreiner (Mitarbeiter) > Anweisung: Verkaufe deine Balken für Rohstoffe. Du darfst dich auf keinen Handel einlassen, du musst immer genau diese vier Rohstoffe verlangen.

Jeder Balken kostet: 1. Nusskarte, 1. Palmölkarte, 1. Zuckerkarte und 1. Kakaokarte

Anweisung für die jeweiligen Gruppe am besten ausdrucken und den Gruppen geben, ohne dass die andere Gruppe das sieht.

Es gibt die Möglichkeit Rohstoffe von der anderen Gruppe zu kaufen. Dabei wollt ihr immer einem möglichst niedrigen Preis zahlen. Deshalb versucht zu handeln! Kauft Rohstoffe für maximal 10€ pro Rohstoff. Versucht aber wenn möglich weniger zu zahlen.

Außerdem könnt ihr eure eigenen Rohstoffe auch verkaufen. Hier ist es genau andersrum. Ihr wollt möglichst viel Geld bekommen, verkauft eure Rohstoffe immer für mindestens 10 €. Ihr dürft aber natürlich versuchen, mehr zu erhalten.

Ihr könnt eure Aufgaben in der Gruppe aufteilen, es gibt Verkäufer, die eure Rohstoffe verkaufen, und es gibt Einkäufer, die von der anderen Gruppe Rohstoffe kaufen. Dabei ist es wichtig, zu handeln, zu feilschen und das Beste rauszuholen.

Material

•  16 Balken

•  jeweils 16 Rohstoffkarten: Nüsse, Palmöl, Kakao und Zucker

•  2 x 80 € Spielgeld (Gestückelt in 1er, 2er, 5er, 10er)

Reflexionseinheit „Verbindung“

Zeit: 14:30 Uhr (15 Min.)

Sobald alle Balken verkauft wurden, wird das Spiel für eine kurze Zeit unterbrochen,um das bisher Geschehene kurz einzufangen und zu reflektieren. Die Reflexion findet in den jeweiligen Clans statt.

Teil I

Mögliche Reflexionsfragen um ins Gespräch zu kommen.

„Wie war es, nach der Einheit heute Morgen/Vormittag, mit der anderen Gruppe zu handeln?“

„Wie ging es euch beim Feilschen/Handeln?“

„Wie war es in dem Moment der Einigung für euch?“ 

„Beschreibt was euch am meisten gestört bzw. gefreut hat.“

„Wie ist das, sich der anderen Gruppe anzunähern und sich in der Mitte zu treffen?“

Teil II

Gedanke: Aus zwei verschiedenen Richtungen nähert man sich über Kommunikation an.

Methode zur Vorbereitung: die Balken beschriften. Jede Gruppe schreibt Dinge auf die Balken, die sie mit der anderen Gruppe gemeinsam haben. (Gern auch mehrere Dinge.)

Leonardobrücke

Zeit: 14:15 Uhr (90 Min.)

Ziel der Übung

Jetzt sollen die Teilnehmenden eine Brücke über den Fluss bauen. Dies müssen sie mit den von ihrer Gruppe erwirtschafteten Balken machen.

Pädagogisches Ziel

Die Teilnehmenden sollen merken, dass ein Entgegenkommen oft wertvoller ist als eine Abgrenzung. Hierbei soll vor allem der Fokus auf den Gemeinsamkeiten und der Brücke liegen. Bild: Man kann auf Gemeinsamkeiten bauen.

Aufbau

Die Gruppen sollen zunächst versuchen, mit ihren  Balken über den Fluss zu kommen. Hierzu muss der Fluss markiert werden, z.B. mit zwei Seilen oder mit Kreppband. Dieser muss so breit sein, dass mit einer Brücke aus 8 Balken der Fluss nicht überquert werden kann!

Falls die Teilnehmenden keine Idee haben, wie sie aus 8 Balken und ohne sonstiges Material eine Brücke bauen können, kann man ihnen nach einiger Zeit (ca. 10 Minuten) folgende Zeichnung zeigen oder Tipps geben:

• Mit 8 Balken kann man die Brücke bauen, wenn man die Balken wie auf dem Bild legt.

• Legt zunächst ein „H“, in dem der Querbalken oben liegt. Danach legt an das untere Ende des „H“s einen Balken unter die beiden Längsbalken.

• Führt unter dem unteren Querbalken einen weiteren Balken ein, der über den oberen Querbalken geht.

• Legt zwei Balken längs auf den unteren Querbalken.

• Legt auf diese beiden Längsbalken einen Querbalken, der unter dem mittleren Balken liegt.

Da die zwei Gruppen nicht alleine über den Fluss kommen werden, müssen sie ihre Balken kombinieren und so eine größere Brücke bauen. Falls die Gruppen nicht auf diese Idee kommen, kann nach ca. 20 Minuten ein Tipp gegeben werden. 

Danach sollen die beiden Gruppen eine größere Leonardobrücke bauen und so über den Fluss kommen. Hierbei wird die „Grundbrücke“ auf jeder Seite mit 3 Balken verlängert. 2 Balken bleiben übrig.

Idee: Dort könnten sie Süßigkeiten mit ihrem erwirtschafteten Geld aus dem Handelsspiel kaufen.

Material

• ca. 4 x 6 cm dicke Balken 120 cm Länge (insgesamt 16 Stück), oder

• ca. 2,4 x 10cm dicke Bretter 100 cm Länge (insgesamt 16 Stück)

Wir empfehlen die Bretter, da diese preisgünstiger sind und trotzdem stabil in der Ausführung. Außerdem vom Zuschnitt einfacher.

evtl. Süßigkeiten

Grundsätzlich: Achtet darauf, dass die Balken alle gleich lang und gleich dick sind. Dann funktioniert der Aufbau der Brücke. Die Brücke muss gleichmäßig belastet werden, immer nur ein Teilnehmer darf auf der Brücke sein. Ein Mitarbeiter kann Hilfestellung geben.

Pause

Zeit: 15:45 Uhr (30 Min.)

Die Pause soll wieder ohne Vorgaben stattfinden.
Beobachtenswert ist, ob sich die Clans nun vermischen oder ob sie getrennt Pause machen.

Reflexionseinheit „Verbindung“ II

Zeit: 16:15 Uhr (15 Min.)

Reflexionszeit

Die Gruppen sollen noch einmal reflektieren, wie es ist, mit der anderen Gruppe zusammen zu arbeiten.

Mögliche Reflexionsfragen

„Wie war es, als ihr gemerkt habt, dass ihr von der anderen Gruppe abhängig seid?“

„Wie war es für euch, eine Brücke aus Gemeinsamkeiten zu bauen?“

„Wie war es für euch, mit der anderen Gruppe zusammenzuarbeiten?“

„Wo können wir im echten Leben als CVJM, als Kirchengemeinde, als Gruppe Brücken zu anderen Menschen bauen, um so eine Ausgrenzung zu verhindern?“

Abschluss

Zeit für DICH

Zeit: 16:30 Uhr (30 Min.)

Jeder einzelne soll den Tag nochmals für sich reflektieren und gedanklich vertiefen. Damit sich die Teilnehmer nicht ablenken, ist es gut, wenn jeder einen Zettel mit den Fragen bekommt und sich in der näheren Umgebung verteilt, um sich einen ruhigen und schönen Platz in der Natur zu suchen.

Hinführung

Ihr hattet einen tollen Tag voller Eindrücke und Erlebnisse. Es ist wichtig, immer mal Pausen einzulegen. Keine Pause, in dem ich meine Aufgabe ruhen lasse und etwas anderes mache (Handy spielen, Film schauen, …). Sondern Pausen können Momente sein, in denen ich zu mir selbst finde.  In denen ich versuche, still zu werden und ein zwei Fragen nachgehe. Ich versuche mich nicht abzulenken, sondern mich auf die Fragen zu fokussieren.  Suche dir einen ruhigen Platz in der näheren Umgebung  und lies die Fragen. Bitte Handy aus und einfach mal kurz still sein.

Mögliche Fragen

  • Wo erlebe ich in unserer Gesellschaft, in meinem Umfeld Spaltung/Ausgrenzung?
  • Wo habe ich persönlich Spaltung/Ausgrenzung erlebt?
  • Gegenüber welchen Menschen habe ich Vorurteile und will keinen Kontakt haben?
  • Wie kann Spaltung/Ausgrenzung überwunden werden?
  • Wie kann ich dazu beitragen, Brücken bauen?

Material

Zettel mit Fragen erstellen.

Pädagogisches Ziel

Die Teilnehmer sollen in die Selbstreflexion geführt werden. Sie sollen lernen, in die „Stille“ zu gehen, kurz alleine zu sein und sich auf Fragen zu fokussieren, auch wenn es in unserer Gesellschaft ungewohnt und befremdlich wirkt.

Impuls

Zeit: 17:00 Uhr (15 Min.)

Die Teilnehmer sammeln sich wieder und können sich locker hinsetzen

Einstiegsfrage: Wie war es für dich, kurz alleine und still zu sein? Wer will zu der letzten halben Stunde was sagen? > Kurze Statements, nicht zu lange.

Ich persönlich finde Auszeiten wichtig. Zeiten, in denen ich versuche, nichts zu machen. Manchmal gelingt es, manchmal auch nicht, sich auf eine Frage zu fokussieren und die Gedanken einzufangen.

Spaltung oder Ausgrenzung ein spannendes Thema.  Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, trotzdem sind sie die Ursache für eine Spaltung.

Gruppen definieren sich häufig über Gemeinsamkeiten, das ist völlig normal. Gleiche Musik, derselbe Fußball­verein, gemeinsames Hobby, usw.

Es kommt zu einem WIR-Gefühl, das eben auch zur Begrenzung kommen kann > Ihr.

Die Positionen verhärten sich und irgendwann kann man sich ganz und gar nicht mehr ausstehen.  Es werden Gräben gezogen, wo gar keine Gräben waren. Mauern gebaut, wo gar keine Mauern waren. Manchmal sind es Kleinigkeiten, wie DIE oder DAS Nutella. Ich bin so überzeugt, dass meine Meinung richtig ist, dass der andere keine Chance hat, bei mir zu punkten.

Wir grenzen uns immer weiter ab. Wir sind die Guten, Ihr seid die Bösen. Die Verhärtung des eigenen WIRs kann dazu führen, dass man sich radikalisiert. Teilweise sogar soweit, dass man vor Gewalt nicht zurückschreckt. Man beschäftigt sich nur mit dem WIR, und die Feindbilder werden immer größer, so dass man gar nicht die negativen Konsequenzen bemerkt.

Ich habe einen Satz mitgebracht, der durchaus provozieren kann.

Radikalisierung spaltet, Jesus (CVJM) verbindet.

Immer wieder erleben wir in unsere Gesellschaft/der Welt, wie Radikalisierung viel Leid und Zerstörung
hervorbringt. Hier können wir, glaube ich, viel bewirken und Gutes hervorbringen. Mancher will vielleicht sagen, halt mal: „Jesus spaltet, schau auf seine radikalen Nachfolger“.

Leider macht es manchmal den Eindruck, doch hat die Bibel eine ganz andere Kraft.

In dem Brief von Paulus an die Galater 3,28 (Lutherbibel 2017) steht:

Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.

Hier wird nicht radikalisiert, sondern es werden Brücken gebaut. Jesus hat die Kraft, Unterschiede aufzuheben. Ausgrenzung kann überwunden werden. Brücken, die tragen und verbinden, werden errichtet.

Nicht auf das schauen, was uns trennt, sondern auf das schauen, was uns verbindet.

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die uns trennen –  z. B. ob es die  oder das Nutella heißt . Viel wichtiger ist doch, dass sie gut schmeckt.

Auf das Wesentliche schauen. Wir sind eins in Christus und geliebte Kinder Gottes, die die Kraft haben, selbst Brücken zu bauen und Spaltungen zu verbinden.

Reflexion & Feedback

Zeit: 17:15 Uhr (15 Min.)

Die Gruppe soll sich in einem Kreis aufstellen. Die Gruppe soll den Tag nochmals Revue passieren lassen und den Tag im Zeitraffer auf sich wirken lassen. Anschließend soll der Tag reflektiert werden.

Die Teilnehmer sollen möglichst chronologisch die einzelnen Elemente des Tages kurz zusammenfassen.

Methode

Anhand der fünf Finger sollen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen den Tag bewerten. Möglichst alle
Teilnehmer, ggf. reihum.

Daumen: Was fand ich gut/top?

Zeigefinger: Was habe ich heute gelernt?

Mittelfinger: Was fand ich heute nicht so gut?

Ringfinger: Wie war unsere „Beziehung“ zueinander?

Kleiner Finger: Was ist mir heute zu kurz gekommen, was hat mir gefehlt?

Für das Feedback bedanken und nun die letzte Frage:

Was ich noch sagen wollte?

Als Mitarbeiter der Gruppe ein Feedback geben und sich für den Tag bedanken.

Wenn ihr tiefer ins Thema einsteigen wollt. – Es gibt vom CVJM Bayern  mehr Material, um das Thema Prävention zu Radikalisierung zu vertiefen.

Schluss

Zeit: 17:30 Uhr (15 Min.)

Saucool, dass ihr heute mit dabei wart, bis zum nächsten Mal (ggf. Werbeblock). Euch einen megafetten Abend. Tschüss.

Hier kommt die erste Themenreihe der JUMAT 1/2022. Es geht in sechs Lektionen um Geschichten von Jesus aus dem Markusevangelium:

Lektion 2: Markus 1,21-39 Ein Tag im Leben von Jesus

Lektion 3: Markus 2,1-12 Heilung des Gelähmten

Lektion 4: Markus 2,13-17 Jesus beruft Levi

Lektion 5: Markus 2,23-28 Das Ährenraufen am Sabbat

Lektion 6: Markus 3,1-6 Heilung am Sabbat

Lektion 7: Markus 4,35-41 Rettung im Sturm

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Bei Jesus bist du willkommen, er freut sich über dich!

Checker

Zu Jesus kannst du kommen, so wie du bist. Er weist dich nicht ab.

Der Text an sich

Die Jahreslosung steht im Kontext von Johannes 6. Das Kapitel erzählt von der Speisung der 5000, bei der die Menschen erleben, wie Jesus sie auf unglaubliche Weise satt macht. Doch dann stellen sie fest, dass Jesus über Nacht aus ihrer Mitte verschwunden ist. Begeistert von diesem Wunder machen sich die Menschen auf die Suche nach Jesus und finden ihn schließlich auf der anderen Seite des Sees in Kapernaum. Sie wollen mehr. Sie haben erlebt, dass Jesus sie einmal satt gemacht hat und wollen, dass er es wieder tut. Sie würden Jesus gerne zu ihrem „Brot-König“ machen, der ihnen den Alltag erleichtert, indem er für ihr leibliches Wohl sorgt. Doch Jesus reagiert anders als die Menge es sich erhofft hat. Er stellt ihre Motive infrage und macht deutlich, dass sie nur das Vergängliche im Blick haben, dass sie nur noch einmal satt werden wollen. Die Menschen haben zwar das Wunder erlebt, doch sie haben das größere Zeichen, das Jesus als den Messias zeigt, nicht erkannt. Doch Jesus will den Menschen mehr geben. Er will ihnen Nahrung für das ewige Leben geben, nicht nur für den heutigen Tag. Dabei wird deutlich, die Nahrung für dieses ewige Leben ist Jesus selbst. Er ist das Brot des Lebens. Wer ihn aufnimmt, der hat das ewige Leben. Die einzige Bedingung für das ewige Leben ist der Glaube an Jesus. Ihn aufnehmen, bedeutet an ihn zu glauben. In Vers 36 macht Jesus dann drastisch deutlich, dass diese Menschen seine Wunder zwar gesehen haben, aber dennoch nicht an ihn glauben. Anstatt zu glauben, fordern sie mehr Wunder. Vor diesem Hintergrund steht nun die Jahreslosung in Vers 37. Dabei richtet Jesus mit der Formulierung „Alle“ den Blick über Israel hinaus. Die Menschen aller Nationen, unabhängig von ihrem Lebenshintergrund, sind gemeint. Wer zu Jesus kommt und an ihn glaubt, den wird er nicht abweisen. Bei ihm ist jeder willkommen. Doch Jesus geht sogar noch weiter, er wird keinen von denen verlieren, die zu ihm kommen und wer zu ihm kommt, der wird das ewige Leben erhalten. Das einzige Kriterium bleibt der Glaube an ihn.

Der Text für mich

Jesu Einladung gilt dir! Wer zu ihm kommt und an ihn glaubt, den wird er nicht abweisen. Die Einladung Jesu gilt, ganz egal wer du bist, egal welchen Hintergrund du mitbringst, egal unter welcher Schuld du leidest. Bei Jesus bist du willkommen!

Das Angebot Jesu steht. Doch der Vers stellt uns gleichzeitig auch vor eine Wahl. Wir können uns entscheiden zu Jesus zu kommen und seine Einladung anzunehmen, wir können uns aber auch wie die Menschen damals entscheiden nicht zu kommen, Jesus nicht zu glauben. Das Urteil Jesu über die Menschen in Kapitel 6 führt uns das sehr deutlich vor Augen.

Dabei stehen wir in der selben Gefahr wie die Menschen im Bibeltext. Wir können so gebannt sein von den Wundern, dem Unfassbaren, das Jesus tut, dass wir ihn selbst gar nicht mehr sehen. Anstatt hinter dem Wunder die Größe Jesu zu erkennen, stehen wir in der Gefahr, nur unseren eigenen Nutzen im Sinn zu haben. Jesus zu unserem Wunscherfüller zu machen, der unseren Alltag erleichtert. Doch seine Einladung hält so viel mehr für uns bereit. Er will uns ewiges Leben geben.

Der Text für dich

Starter

Das Gefühl angenommen zu sein und dazuzugehören ist für jedes Kind ein zentrales Bedürfnis. Viele haben sicherlich schon erlebt, wie es sich anfühlt ausgegrenzt zu sein oder nicht die richtigen Dinge cool zu finden. Einige haben sicherlich auch schon die Worte „Du bist nicht mehr mein Freund“ gehört. Diese Kinder sollen erfahren, dass Jesus sie mit offenen Armen empfängt. Bei ihm sind sie angenommen, wie sie sind. Für sie ist jedoch die Formulierung „zu Jesus kommen“ sehr abstrakt und muss erklärt werden.

Checker

Kinder, die schon viel von Jesus gehört haben, werden mit der Formulierung „zu Jesus kommen“ etwas anfangen können. Sie wissen, dass es um den Glauben an ihn geht. Diese Kinder sind stärker davon herausgefordert, dass sie immer wieder scheitern und schlechte Entscheidungen treffen, obwohl sie schon viel von Jesus wissen. Auch für diese Kinder gilt die Einladung Jesu. Mit ihren Fehlern dürfen sie zu Jesus kommen und er heißt sie willkommen. Gleichzeitig stellt dieser Vers die Kinder vor eine Entscheidung. Denn nur viel von Jesus zu wissen reicht nicht aus. Jesus möchte ihren Glauben.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Einladung zum Fest

Die ganze Jungscharstunde wird als Fest gestaltet. Anlass kann z. B. der Start der Jungschar im neuen Jahr sein. Jedes Kind erhält dafür schon einige Tage zuvor eine persönliche Einladung. Wer möchte, kann sich für eine Party auch entsprechend anziehen. Zum Start der Jungschar werden die Kinder dann an der Tür persönlich begrüßt und willkommen geheißen.

Idee 2: Es wird festlich!

Schmückt gemeinsam mit den Kindern euren Gruppenraum. Dazu könnt ihr z. B. Girlanden aufhängen, den Tisch dekorieren, ein Banner basteln, Partyhüte verteilen, …

Verkündigung

Verkündigungsart: Dialog mit den Kindern

Die Verkündigung soll dialogisch mit den Kindern stattfinden. Durch unterschiedliche Fragen kommen die Kinder zu Wort und sollen kurz von sich erzählen können.

Frage: Wer von euch war schon mal zu einem Fest eingeladen? Z. B. zu einer Hochzeit oder einem Geburtstag.

Zu einem richtigen Fest kann man nur gehen, wenn man auch eine Einladung bekommen hat. Eine Einladung bedeutet: „Ich freue mich, wenn du mit mir feierst!“

Frage: Wenn ihr ein Fest feiern würdet, wen würdet ihr dazu einladen?

Vor den Kindern werden verschiedene Karten mit Personengruppen ausgebreitet (siehe Zusatzmaterial). Die Kinder sollen jetzt gemeinsam entscheiden, wen sie zu ihrem Fest einladen würden:

Den besten Freund/in, deine Eltern, Geschwister, Nachbarn, ein Baby, einen Opa, eine Oma, den Klassenclown, das beliebte Kind aus der Schule, jemanden, der gemein zu dir war, den Außenseiter in der Klasse, Kinder aus der Klasse über dir, Kinder aus der Klasse unter dir, den Nebensitzer aus der Schule, …

Frage: Ihr wollt einige der Personen nicht bei eurem Fest dabeihaben. Aus welchem Grund würdet ihr diese Personen nicht einladen?

In der Bibel gibt es einen Vers, bei dem es auch um eine Einladung geht. Die Person, die die Einladung ausspricht, ist Jesus. Er sagt dort: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Abweisen bedeutet, jemanden wieder wegschicken, weil man ihn nicht dabeihaben möchte.

Frage: Was denkt ihr, wem die Einladung von Jesus gilt, wenn er sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“?

Vor den Kindern werden verschiedene Karten mit Namen von biblischen Personen ausgebreitet: Es sind unterschiedliche Personen, denen Jesus begegnet ist. Ich habe für euch verschiedene Personen aus der Bibel mitgebracht, denen Jesus begegnet ist.

Frage: Was denkt ihr, für welche der Personen gilt die Einladung von Jesus?

Nun werden die Personen mit den Kindern nacheinander durchgegangen. Die Kinder sollen jeweils entscheiden. Sehr wahrscheinlich sortieren sie einzelne Personen aus.

  • Ein gelähmter Mann: Seit seiner Geburt konnte er nicht laufen. Meistens lag er auf einer Matte vor seinem Haus.
  • Die Jünger: Sie waren die engsten Freunde von Jesus.
  • Bartimäus: Er war blind und saß auf der Straße, um zu betteln.
  • Die Frau am Brunnen: Sie war eine Samariterin. Ihr Volk war mir den Juden zerstritten und außerdem war sie schon mit vielen unterschiedlichen Männern verheiratet gewesen.
  • Verbrecher am Kreuz: Er hat so schlimme Verbrechen begangen, dass er zur Strafe am Kreuz sterben musste.
  • Zachäus, der Zöllner: Er war ein Betrüger und hat den Menschen viel zu viel Geld abgenommen.
  • Ehebrecherin: Sie hat ihren Mann betrogen.
  • Hauptmann von Kapernaum: Er war ein Römer, ein Feind der Juden.
  • Die blutflüssige Frau: Sie hatte eine Krankheit, sodass sie schon jahrelang immer blutete.
  • Soldat: Er hat Jesus gefangen genommen.
  • Der reiche Jüngling: Er war ein reicher junger Mann, für den sein Geld das Allerwichtigste war.
  • Nikodemus: Er war ein Pharisäer, jemand der sich in den Geboten Gottes ganz genau auskannte. Jesus hat sich oft mit den Pharisäern gestritten.
  • Die 10 Aussätzigen: Sie hatten Aussatz, eine unheilbare Krankheit. Sie durften nicht mehr in der Gemeinschaft mit anderen Menschen sein.
  • Kinder: Kinder wurden damals von den Erwachsenen nicht besonders beachtet.
  • Frau, die Jesus salbt: Sie war eine Sünderin, aber sie hat Jesus etwas Gutes getan, indem sie duftendes Öl über seine Füße gegossen hat.

Viele dieser Menschen haben schlimme Dinge in ihrem Leben getan. Manche haben gelogen oder gestohlen, vielleicht sogar schon jemanden umgebracht. Manche haben das Gesetz gebrochen und einer hat Jesus sogar verhaftet. Bei manchen Personen habt ihr gesagt, dass Jesus bestimmt nichts mit ihnen zu tun haben möchte und seine Einladung für sie nicht gilt. Jesus sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“, und damit meint er alle Menschen. Jesus meint jeden von diesen Menschen, die auf den Karten stehen. Obwohl manche so schlimme Dinge getan haben. Bei Jesus ist jeder willkommen! Und das gilt auch für uns heute. Bei Jesus bist du willkommen! Egal ob du schon schlechte Dinge in deinem Leben gemacht hast. Jesus lädt dich ein zu ihm zu kommen. Vorhin habt ihr Personen ausgesucht, die ihr nicht zu eurem Fest einladen würdet. Aber Jesus sagt: „Meine Einladung gilt jedem.“ Sogar denen, die wir nicht mögen, weil sie gemein waren oder wir sie doof finden. Jesus sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

Frage: Wie können wir zu Jesus kommen? Was denkt ihr? Können wir bei ihm z. B. einfach an der Haustüre klingeln?

Zu Jesus kommen bedeutet, an ihn zu glauben. Zu sagen, Jesus, ich möchte dein Freund sein und ich will dir vertrauen. Jesus sagt: Wer zu mir kommt, wer an mich glaubt, der ist willkommen und den werde ich nicht wegschicken. Die Einladung sein Freund zu sein, gilt jedem von uns!

Die andere Idee

Theaterstück:

Zwei Mitarbeiter spielen die Kinder Tom und Max.

Tom hat bald Geburtstag und sein bester Freund Max ist eingeladen. Am Tag vor der Geburtstagsfeier streiten sich die beiden. Max war eifersüchtig auf Tom und hat ihm seinen Fußball geklaut, wollte es aber nicht zugeben. Nach dem Streit fragt sich Max, ob er auf der Geburtstagsfeier von Tom überhaupt noch willkommen ist. Impuls: Bin ich bei Jesus willkommen, auch wenn ich Fehler gemacht habe?

Der Text gelebt

Wiederholung

Nutzt die Karten aus der Andacht und überlegt noch mal neu: Wenn Jesus ein Fest feiern würde, welche Menschen würde er einladen?

Gespräch

Folgende Fragen können helfen, mit den Kindern weiter ins Gespräch zu kommen: Habt ihr euch schon mal so sehr mit einem Freund gestritten, dass er nicht mehr euer Freund sein wollte? Denkt ihr, das kann bei Jesus auch passieren? Gibt es etwas, dass du Jesus gerne erzählen möchtest? Eine doofe Situation oder etwas, das du falsch gemacht hast? Egal was war, bei Jesus bist du willkommen!

Merkvers

Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen (Johannes 6,37).

Alle Kinder bilden einen Kreis. Nun wird ein Ball im Kreis hin und her geworfen. Wer den Ball fängt, muss jeweils das nächste Wort des Bibelverses sagen. Mit der Zeit wird der Ball immer schneller weitergegeben. Wer das nächste Wort nicht weiß, scheidet aus.

Gebet

Raketengebet: Die Kinder bekommen einen Moment Zeit, um für sich still zu beten. Wer mit seinem Gebet fertig ist, streckt die Hand in die Mitte des Kreises. Wenn alle Hände in der Mitte sind, wird von drei heruntergezählt und alle rufen gemeinsam „Amen“. Dabei werfen alle die Hände in die Luft.

Kreatives

Bastelt gemeinsam ein Plakat zur Jahreslosung. Schreibt in die Mitte den Bibelvers aus Johannes 6,37. Jetzt kann jedes Kind sich selbst auf das Plakat malen oder seinen Namen dort aufschreiben. So wird deutlich, die Einladung Jesu gilt jedem Kind.

Spielerisches

Die Kinder sitzen in einem Kreis. Ein Platz ist frei. Das Kind 1 neben dem freien Platz beginnt und sagt: „Ich feiere ein Fest und lade ein …“ Das entsprechende Kind 2 fragt zurück: „Wie soll ich kommen?“ Daraufhin darf sich Kind 1 ein Verkehrsmittel aussuchen mit dem Kind 2 pantomimisch zu seinem neuen Platz kommt.

Rätselhaftes

Ein Kind beginnt und wählt eine biblische Person aus, die in der heutigen Geschichte vorkam. Nun stellen die anderen Kinder reihum Fragen, um herauszufinden, um welche Person es sich handelt. Es dürfen nur Fragen gestellt werden, die mit Ja oder Nein zu beantworten sind. Wird die Frage mit „Nein“ beantwortet, darf das nächste Kind seine Frage stellen.

(T)Extras

Lieder

Hallo, ciao, ciao, guten Tag, moin, moin

Hier bist du richtig

Spiele

Sockenraub: Alle tragen Socken an den Füßen und begeben sich in Krabbelstellung. Sobald das Startkommando ertönt, müssen die Kinder versuchen die Socken ihrer Mitspieler auszuziehen. Dabei dürfen sie nicht aufstehen. Gewonnen hat, wer seine Socken am längsten anbehält.

Luftballontreten: Jedes Kind bindet sich einen aufgeblasenen Luftballon an ein Bein. Anschließend wird Musik angeschaltet und die Kinder müssen die Luftballons der anderen zertreten. Sobald der eigene Luftballon kaputt ist, scheidet man aus.

Aktionen

Feiert gemeinsam das Fest mit Party-Spielen und einem Festessen. Dafür könnt ihr z. B. gemeinsam Waffeln backen.

Das Ziel

Starter

Jesus sieht dich. Er sieht all die Sachen, die dich belasten, einschränken, die den Alltag nervig machen und will dir dabei helfen.

Checker

Christsein ist viiiiiiiel mehr als Regeln. Es ist wichtig sich an Regeln zu halten. Aber Jesus ist es noch wichtiger, wie wir das was er sagt und uns vorlebt auch im Alltag umsetzen.

Der Text an sich

Jesus ist unter genauster Beobachtung der Pharisäer. Er hat schon einiges gesagt und auch getan, was ihnen nicht sehr gefallen hat. Die Pharisäer warten auf den Moment, dass Jesus erneut etwas tut, was ihnen rechtmäßig erlaubt ihn anzuklagen. Eine Tat, eine Aussage, die nicht nur sie stört, sondern auch entgegengesetzt, der von Gott gegebenen Schrift ist. Im Kapitel davor prallen Jesus, die Pharisäer und Schriftgelehrten schon immer wieder aufeinander, auch in Bezug auf das Thema Sabbat. Niemand mag es, wenn langjährige, gut ausgeklügelte Systeme hinterfragt, verändert oder neu ausgelegt werden. Aber genau das tut Jesus.

Jesus weiß um die Spannungen mit den Pharisäern und Schriftgelehrten und er ist frustriert mit der Situation. Er merkt, wie sehr die Pharisäer sich an Gesetzlichkeiten aufhängen und noch nicht bereit sind Gott mit einem anderen Blick kennenzulernen. Er versucht seinen Gegnern mit einer Frage „Was ist am Sabbat erlaubt…“ einen Anstoß zu geben – aber sie weigern sich. Und so handelt Jesus in dem Moment, zu Gunsten des Gelähmten – wie die Pharisäer es gehofft haben; aber nicht zum Wohl des Gelähmten, sondern um ihre Pläne durchzuführen – Jesus muss sterben, dafür suchen sie einen Grund.

Angespannt ist die ganze Situation für jeden in der Umgebung. Die Pharisäer warten was Jesus tun wird; Jesus ist unter dauerhafter Beobachtung und der Mann mit der gelähmten Hand steht in der Mitte – unteranderem ist er der Grund dafür, dass die Spannung zwischen Jesus und den Pharisäern so aufkommt. Er steht für alle sichtbar in der Mitte des Gespräches und merkt wie die Anspannung um ihn herum steigt, aber auch in ihm – was wird Jesus tun, wie wird er handeln, wie wird Jesus das Gebot den Sabbat zu heiligen ausleben? Der Mann mit der gelähmten Hand kennt den Ausgang der Situation noch nicht. Durch das was Jesus tut, will er eigentlich den Leuten zeigen, das Gott immer den Menschen ansieht und dessen Situation höherstellt als auferlegte Gesetze. Das Gebot „Du sollst den Sabbat heiligen“ stammt von Gott, aber die Auslebung und was daraus gemacht wurde, kam von den Menschen. Das Sabbatgebot gibt es, dass wir Menschen bewusste Zeit haben und uns nehmen um mit Gott Zeit zu verbringen. Nur ein paar Verse vorher steht (in Markus 2): „Der Mensch ist nicht für den Sabbat da, sondern, der Sabbat für den Menschen“. Der Sabbat soll dem Menschen guttun, nicht den Menschen knechten.

Der Text für mich

Dieser Text begeistert mich. Jesus sieht den Einzelnen, er sieht was der Einzelne braucht und er ist bereit den Einzelnen vor die Masse, vor Regeln zu stellen. Für mich persönlich kommt raus, dass Gott uns viele Anweisungen gegeben hat – zum Beispiel das Sabbat Gebot, damit sie uns und unserer Beziehung zu Gott guttun. Nicht, dass die Anweisungen uns einschränkt in unserer Beziehung zu ihm und zu anderen. Jesus spricht das Sabbatgebot nicht klein oder entmachtet es mit diesem Heilungswunder, sondern er stellt die Barmherzigkeit, die Liebe Gottes zu den Menschen darüber. Unser Gott ist ein Gott der Überraschungen, der mit seinen Taten und Worten immer die Beziehung zum Menschen sucht und sie stärken will. Gott sich nicht in Normen einklemmen. Das ist die Charaktereigenschaft von Jesus, die ich mehr und mehr auch kennenlernen will. Zum einen für mich selber – wie oft ist man mit sich selbst am aller strengsten und härtesten? Zum anderen will ich den Leuten, denen ich begegne, immer mehr mit diesem Blick, den Jesus auf den Menschen hat begegnen.

Der Text für dich

Starter

Die Kinder wissen wahrscheinlich noch nicht so viel von Jesus. Sie haben ihr Wissen/Halbwissen von Eltern, Schule oder Freunden, die das, was sie gehört haben, weitergeben. Vieles davon ist bestimmt richtig, aber wie oft werden ethische Werte einfach mit Religiosität vermischt, oder für einen passend gemacht. Hier ist es wichtig, den Kids mitzugeben, dass viele Regelungen oder Vorgehensweisen als Christ sehr gut sind, weil dahinter noch so viel mehr steckt. Jesus sieht, was das Kind gerade braucht und will helfen, vielleicht anders als gedacht. Dafür muss das Kind nicht irgendwie bestimmt beten, oder sich gewissermaßen verhalten, sondern Jesus will einfach da sein für das Kind.

Checker

Für die Checker, die bereits viel wissen, kann die Besonderheit dieser Heilungsgeschichte aufgezeigt werden. Nämlich, dass es hier viel mehr darum geht, welches Gebot Jesus höher stellt (das Sabbatgebot oder den Nächsten zu sehen und lieben). Die Kids haben schon oft gehört, dass Jesus sie und andere liebt und sie diese Liebe auch weitergeben sollen. Aber wie sieht dies in der Umsetzung aus?

Jesus wünscht sich sosehr, dass wir ihn immer mehr kennenlernen und merken – ihm geht es immer direkt um die Person. Um dich, um deinen Nachbarn, deinen Freund und den, den du nicht magst. Ihm ist es wichtig, jedem so zu begegnen, dass wir Jesus und seine Liebe besser kennenlernen. Manchmal zeigt Jesus das ganz anders als wir es erwarten.

Der Text erlebt

Material: Seil, viel Platz; Obst, Messer, Bretter, Schüsseln, Löffel, Schäler; Teig, Ausstecher, Backblech, Backpapier, Dekoration oder Mehl, Eier, Milch, Backpulver, Kakao … ; Bank, Tischtennisschläger, Tischtennisbälle, Papier, Stift

Hinführung

Idee 1: Seilziehen

Teilt die Gruppe in 2 Teams. In der Mitte des Seiles wird eine Markierung befestigt. Außerdem erhält jedes Team eine Startlinie, von der aus sie zu ziehen beginnt. Um zu gewinnen, muss das gegnerische Team über die eigene Startlinie gezogen werden. Nun lasst die Teams gegeneinander Seilziehen – wer ist stärker?

Bezug: In der Geschichte heute gab es auch eine große Spannung, die eine Seite wollte etwas anderes als die anderen, wer wird gewinnen?

Idee 2:

Alle Teilnehmer müssen sich eine Hand auf den Rücken binden und dürfen nur mit der anderen Hand die Aufgaben machen.

Mögliche Aufgaben wären:

  • Gemeinsam ein Obstsalat zu schneiden – Vorsichtig mit den Messern
  • Gemeinsam etwas zu backen – Das Aufräumen wird eine Weile dauern
  • Kleine Spiele
    • Über eine Bank balancieren
    • Einen Text auf ein Papier schreiben
    • Tischtennisbälle, mit Tischtennisschläger balancieren

Wie war es für euch, nur mit einer Hand die Sachen zu machen?

Bezug zum Mann mit der gelähmten Hand und wie schwer das Leben so sein kann – wie Jesus Leben verändert.

Verkündigung

Verkündigungsart: Erzählung mit Figuren

Mit Playmobil oder Lego-Figuren; aus der Sicht des Mannes mit der gelähmten Hand erzählt.

Material: Mindesten 5 Figuren; 2 Figuren sind für den Mann, der die gelähmte Hand hatte, 1x als Erzähler mit einer gesunden Hand und 1x mit einem Verband am Arm, ein Gebäude (Synagoge) aus Playmobil, Lego oder Pappe

Erzählung:

„Ihr glaubt es kaum, einfach verrückt, was mir heute passiert ist. Ich weiß gar nicht, wo oder wie ich anfangen soll.

Oh doch, schaut her, meine Hand, meine Hand ist gesund, ich kann sie bewegen und alles ist dran und ich habe Kraft darin, einfach genial. Nach so langer Zeit kann ich endlich wieder meine Hand bewegen, aber es war echt spannend.

Aber jetzt von vorne. Heute ging ich in die Synagoge, es war ja auch Sabbat, da geht man auf jeden Fall als guter Jude in die Synagoge. Ich bin aber auch sonst oft dort. Und da, da kam Jesus, der Jesus, von dem ich echt schon viel gehört hatte. Verrückt, ich durfte ihn sehen und hören. In der Synagoge waren natürlich auch die Pharisäer, Sadduzäer und einige andere Leute. Plötzlich habe ich mich ziemlich beobachtet gefühlt. Die Leute beobachteten Jesus und mich die ganze Zeit.

Na ja, irgendwie habe ich schon auch gehofft, dass Jesus mich gesund macht, da hab ich schon sooooo viele tolle Geschichten gehört. Aber heute, heute war ja Sabbat, da darf man nicht arbeiten. Also hatte ich nicht so viel Hoffnung.

Doch jetzt, jetzt sprach Jesus zu mir. Was, zu mir??? Ich schaute mich erst um, aber ja, ich war derjenige, mit dem er sprach. Jesus sagte: „Stell dich in die Mitte.“ Oh ich kann euch eines sagen, ich steh nicht so gerne im Mittelpunkt und jetzt stand ich da bei Jesus und all den Pharisäern in der Mitte und wurde noch mehr angeschaut. Ich spürte die Spannung so richtig. Kennt ihr das, wenn zwei die sich streiten, sich gegenüberstehen, und man wartet nur, dass irgendwas passiert. So habe ich mich gefühlt. Was wird passieren?

Dann sprach Jesus mit den Pharisäern und fragte – „Was ist am Sabbat erlaubt? Gutes tun oder Böses?“ Das war ja klar. Jesus redetet weiter: „Soll man einen Menschenleben retten oder umkommen lassen?“ Wow, was würden die Pharisäer sagen? Denn eigentlich darf man am Sabbat nicht arbeiten, eigentlich ist der Sabbat ein richtiger Ruhetag, um Zeit mit Gott zu haben. Aber eigentlich ist es ja auch wichtig Gutes zu tun … also was würden die Pharisäer sagen?

Sie sagten … nichts … einfach nichts. Ich schaute Jesus an. Er schaute die Pharisäer an und wurde richtig, richtig zornig und auch traurig. So traurig, dass die Pharisäer nicht geantwortet haben. Sie hätten mich weiterhin krank sein lassen. Aber Jesus, er schaut mich an und sagte nur „Strecke deine Hand aus!“ Ich tat genau das und sie wurde gesund. Meine Hand ist gesund, sie funktioniert, das ist einfach genial. Ich kann wieder alles machen.

Wow, Jesus hat so anders gehandelt als erwartet. Er hat mich gesehen. Er hat gesehen, dass ich Hilfe gebraucht habe. Er hat sich um mich gekümmert, weil ich ihm wichtig bin, sogar wichtiger als das, dass man am Sabbat nichts arbeiten darf. Für mich hat das mein Leben verändert. Ich kann wieder alles machen und ich weiß, wie wichtig ich Jesus bin und dass er mich versteht.

Ich hoffe, ihr dürft das auch wissen und glauben. Komisch, nachher haben sich alle Pharisäer und so weiter zueinandergedreht und getuschelt. Ich glaube, sie waren richtig sauer auf Jesus. Jetzt muss ich aber los, ich will noch ganz vielen davon erzählen, wie genial Jesus ist.

Die Andere Idee: Mitspieltheater

Material: ein Überhang / Hut für jedes Kind; eine Bandage für den Mann mit der gelähmten Hand & etwas Erkenntliches für Jesus

Folgende Rollen werden auf die Kinder aufgeteilt: Jesus, Gelähmter Mann, Mehrere Pharisäer und der Rest kann einfach Synagogen-Besucher sein. Den Kids wird erklärt, dass sie einfach das tun sollen was vorgelesen wird und sich vorstellen sollen, sie wären wirklich die Person.

Dann wird der Text langsam aus der Bibel vorgelesen. Dabei kann den Kids etwas Hilfestellung geben werden – wie sollen sie sich die Synagoge vorstellen, wer sitzt wo …

Nachdem die Geschichte vorgelesen wurde, fragt die Kids, wie sie sich gefühlt haben.

Mögliche Fragen wären folgende.

Den Gelähmten: wie fühlte er sich als er in der Mitte stand / als er nie was sagte / als er nicht wusste was passiert / als Jesus ihn gesund gemacht hat.

Jesus: wie fühlte er sich, als er sich beobachtet gefühlt hat / als niemand antwortet / als über ihn getuschelt wird / als er merkt, der Gelähmte ist den Menschen um ihn herum nicht so wichtig.

Den Pharisäern: wie haben sie sich gefühlt, als Jesus den Gelähmten in die Mitte stellte / als Jesus sie was fragte / als Jesus zornig auf sie wurde / als Jesus den Gelähmten gesund gemacht hat.

Den Synagogen Besuchern: wie war es für euch das zu sehen? Wie hat es sich angefühlt?

Der Text gelebt

Wiederholung

Quiz: Ihr stellt die Frage und das Kind, das zuerst steht / sich erst meldet …, darf antworten und bekommt einen Punkt. Am Ende gibt es einen kleinen Preis.

  • An was für einem Tag passierte die Geschichte? – Sabbat
  • Warum waren die Pharisäer so skeptisch? – wollten einen Fehler bei Jesus finden
  • Was konnte der kranke Mann nicht tun? – seine Hand gebrauchen/bewegen
  • Was sagte Jesus zu dem kranken Mann? – steh in die Mitte & streck deine Hand aus
  • Was fragte Jesus die Pharisäer? – Was ist am Sabbat erlaubt? Gutes tun oder Böses, helfen oder sterben lassen?
  • Wie haben die Pharisäer auf Jesu Frage reagiert? – geschwiegen, nichts gesagt

Gespräch

Daumen Hoch / Daumen runter Fragen: Nehmt die Vorlage, mit den Daumen hoch und runter. Legt sie in die Mitte und bittet jeden einen persönlichen Gegenstand in die Hand zu nehmen (Haargummi/Schuh/Socke/Mütze …) und stellt Frage. Am Anfang ein generelle und danach bezogen auf die Geschichte. Die Kids sollen ihren Gegenstand auf den Daumen legen, mit dem sie auf die Frage antworten wollen.

Mögliche Einstiegsfragen:

  • Ich habe mehr als 3 Geschwister
  • Pizza ist besser als Pommes
  • Pferde/Löwen sind die besten Tiere

Mögliche Fragen zur Geschichte

  • Jesus hätte am Sabbat nicht heilen dürfen
  • Die Pharisäer waren voll im Recht, Jesus töten zu wollen
  • Jesus hat doch richtig gehandelt

Tiefergehende Fragen

  • Warum hat Jesus richtig gehandelt?
  • Warum hat Jesus entschieden, doch den Mann gesund zu machen und sich nicht an das Sabbatgebot zu halten?
  • Hier kann das Doppelgebot der Liebe mitreingebracht werden (Markus 12,29-31)

Merkvers

„Denn der Herr, euer Gott, ist reich an Gnade und Barmherzigkeit. Er wird sein Angesicht nicht vor euch verbergen, wenn ihr zu ihm zurückkehrt.“ 2 Chronik 30,9b (BasisBibel)

Schreibt den Merkvers 2x auf. Eine Version bleibt ganz, die andere zerschneidet ihr in einzelne Worte. Am Anfang lest ihr gemeinsam den Vers 2 – 3x laut und danach bekommen die Kids die Schnipsel. Zu Beginn liegt der Vers noch neben dran und sie müssen es zusammen puzzeln. Am Ende ist die Challenge, es auch ganz ohne Vorlage oder Hilfe hinzubekommen.

Gebet

Händedrückgebet: Alle setzen sich in Kreis und halten die Hände. Einer fängt an, betet laut oder leise, wenn er fertig ist, drückt er in die vorher ausgemachte Richtung, leicht weiter. Der Nächste betet laut oder leise, das geht so lange weiter, bis jeder dran war und der letzte laut Amen sagt.

Bezug: Wir können dankbar sein, unsere Hände gebrauchen zu können. Wir können dankbar sein, einander zu haben und füreinander da zu sein.

Gebetsanliegen können sein:

  • Für jemand zu beten, den ihr kennt, der vielleicht Krank ist
  • Wir können Danke sagen, dass Jesus uns sieht, dass er unsere Situation kennt und sie ihm so wichtig ist
  • Wir können darum bitten, dass Jesus uns hilft ihn zu verstehen, was ihm wirklich wichtig ist

Kreatives

Gutes tun: Überlegt euch als Jungschar, wem ihr etwas Gutes tun könnt, wen ihr sehen wollt. Vielleicht könnt ihr für eure Großeltern eine Karte machen, oder für Leute im Altersheim, oder Kinder im Kindergarten …

Ihr könnt mit Washitape, Glitzerstiften, Filzstiften oder Wachsmalstiften die Karten verschönern und innen rein einen Bibelvers kleben.

Spielerisches

Material: weicher Ball

Bodyguard: Alle stehen in einem Kreis. In der Mitte steht ein Kind als König und ein Kind als dessen Bodyguard. Die Kinder außerhalb müssen versuchen den König abzuwerfen – der Bodyguard versucht es zu verhindern. Wird der König doch abgeworfen – geht er raus, der Bodyguard wird König und derjenige, der den König getroffen hat wird zum neuen Bodyguard.

Bezug: Gott sieht dich. Er will dir helfen, wenn Sachen dein Leben schwermachen. Du bist im wichtig.

Rätselhaftes

Fehlersuchbild: In den Anhängen gibt es eine Vorlage für ein Suchbild. Die Kids müssen genau hinschauen, wo die Fehler sind.

Bezug: Jesus sieht uns ganz genau, er muss sich dafür gar nicht anstrengen.

(T)Extras

Lieder

  • Hier bist du richtig
  • Stark, Stärker Jesus
  • Hey, Jesus liebt dich
  • Sei mutig und stark und fürchte dich nicht
  • Gottes liebe ist so wunderbar

Spiele

Mensch ärger dich nicht in live – mit extra Aufgaben

Material: Würfel, Spielfeldmarkierung (Zettel/Kreide/Treppe/Klebeband)

Die Kids werden in Teams eingeteilt, höchstens 4 Kids pro Team. Jedes Team bekommt eine Startposition zugeteilt (Heim-Position). Die Regeln sind grundsätzlich wie bei Mensch ärger dich nicht. Dann würfelt das erste Team – bei einer 6 darf einer raus und das nächste Team ist dran usw. Man muss den Gegner von seiner Position werfen, wenn man es kann.

Um es interessanter zu machen, kann alle paar Felder eine Markierung mit extra Aufgaben sein. Erst wenn die Aufgabe gemacht wurde darf wieder gewürfelt werden.

Mögliche Extra-Aufgaben sind: 10 x auf 1 Bein hüpfen, ein Lied singen, 1 x aussetzen, 5 x im Kreis drehen, noch mal würfeln, 2 Felder zurück …

Extrem Activity

als Dokument beigelegt

Herzblatt

Die Kids werden in 2 Teams aufgeteilt. Die Mitarbeiter halten eine Decke/Lacken so hoch, dass man nicht drunter oder oben drüber sieht. Dann stellt sich immer einer Person von jedem Team direkt an das Tuch auf seiner Seite. Die Mitarbeiter zählen runter und lassen dann das Tuch los. Welches Kind den Namen vom gegenüberstehendem am schnellsten sagt bekommt einen Punkt (oder dessen Team)

Bezug: Jesus kennt dich

Aktionen

Schaut euch gemeinsam abends mal die Sterne an. Überlegt euch, wie weit weg sie sind, wie krass es ist, dass sie leuchten und auch jeder Stern einen eigenen Namen hat.

Bezug: Wie genial ist es, dass Jesus uns sieht und zwar nicht so klein und von weit weg, sondern ganz nahe und er kennt jeden von uns mit Namen.

Das Gelände

Je nach Alter der Kinder kann das Gelände einfach gehalten werden (z.B. ein Park mit ein paar Ecken zum Verstecken) oder schwieriger (z.B. ein Waldgelände).

Mitarbeiter-Team

Für das Spiel brauchen wir 4 Teamer für die Stationen.

Ablauf

Das Spiel besteht aus 2 Spielphasen.

Phase 1: Alle Gruppen erspielen sich im Gelände Symbolkarten. Phase 1 endet, wenn eine Gruppe alle 4 Symbolkarten hat. Dann kommen alle Gruppen wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Phase 2: Jede Gruppe tauscht ihre Symbolkarten bei den Traumdeutern (Teamern) gegen Hinweise aus. Sie erhalten für jede Symbolkarte einen Hinweise auf das Versteck des Schatzes.

Phase 1

Im Gelände sind 4 Gegenstände (pro Gruppe je 4) und 4 Spielstationen versteckt. Zu jeder Spielstation passt genau ein Gegenstand. Die Gruppen dürfen immer nur einen Gegenstand transportieren. Haben sie einen Gegenstand gefunden, dann suchen sie die passende Spielstation. Haben sie das Spiel geschafft, dann bekommen sie als Belohnung eine Symbolkarte.

(1)Symbolkarte Schildkröte

Gegenstand: Wasserpistole

Spielstation: Auf einer Holztafel steht mit wasserfestem Edding folgendes Rätsel:

„Wer bin ich? Im Wasser schwimm ich, auf dem Lande wandle ich. Ich verlasse nie mein Haus, egal ob ich schwimme, gehe, stehe oder schlafe.“

Lösung: Schildkröte. Hat die Gruppe es erraten, dann bekommt sie die Symbolkarte.

(2) Symbolkarte Fisch

Gegenstand: Schnur mit Magnet

Spielstation: In einem Kreis liegen magnetische Plättchen. Auf der Rückseite dieser Plättchen stehen die Buchstaben: T, R, AU, M, F, ÄN, G, E und R. Die Gruppe „fischt“ die Plättchen aus dem Kreis und müssen anschließend das Lösungswort herausfinden. Hat sie das geschafft, dann bekommt sie die Symbolkarte.

(3) Symbolkarte: Zielscheibe

Gegenstand: Ball

Spielstation: Der Ball muss durch ein bestimmtes Ziel (z.B. eine Astgabel) geworfen werden. Die Gruppe muss insgesamt einmal weniger treffen, als sie Teilnehmer hat (z.B. bei einer Gruppe von 6 Kindern, müssen insgesamt 5 Kinder treffen). Schafft die Gruppe es nicht, so müssen alle aus der Gruppe 10 Hampelmänner machen. Dann bekommt der nächste aus der Gruppe einen neuen Versuch. Die Kinder sollen abwechselnd werfen. Sie kann so oft sich neue Bälle mit Hampelmännern erkaufen, bis sie es schafft. Dann bekommt sie die Symbolkarte.

(4) Symbolkarte: Kerze

Gegenstand: Kerze

Spielstation: Die Gruppe bekommt ein Blatt Papier. Dieses ist mit Geheimtinte (Zitronensaft) beschrieben. Die Gruppe muss die Kerze anzünden und das Papier über die Kerze halten. Dann wird die Geheimschrift sichtbar. Auf dem Zettel sind ein Hand ein und Fuß abgebildet.

Die Gruppe muss folgendes Spiel spielen: Der/die Teamer*in sagt eine bestimmt Anzahl von Händen und Füßen. Die gesamte Gruppe muss mit genau so vielen Händen und Füßen den Boden berühren (z.B. 9 Hände und 3 Füße). Schafft es die Gruppe 3 mal, dann bekommt sie die Symbolkarte.

Phase 2

Alle kommen zum Treffpunkt zusammen. Die Teamer sind jetzt Traumdeuter. Die Gruppen gehen mit ihren Karten zu den Traumdeutern. Die Traumdeuter geben immer für eine bestimmte Symbolkarte (z.B. Kerze) einen Hinweis (z.B. „Oh, ich sehe etwas ganz deutlich. Der Nebel lichtet sich. Ich sehe plötzlich einen Baum, der auf der rechten Seite steht.“). Legt vorher genau fest, für welches Symbol welche*r Teamer*in welchen Hinweis gebt.

Wenn alle Symbole fertig gedeutet sind. Dann ertönt ein Signal. Erst nach diesem Signal dürfen die Gruppen anfangen den Schatz zu suchen.

Spielende

Eine Gruppe findet zuerst den Schatz und gewinnt das Spiel. In der Schatztruhe sind z.B. 6 große Schokoriegel für die Gewinnergruppe und kleine Gummibärchentütchen für alle anderen Kinder. Die Gewinnergruppe darf sich zuerst nehmen und verteilt dann den Rest an die anderen Kinder.

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