Paulus auf der Reise nach Rom

Hier kommt die zweite Themenreihe der JUMAT 4/2021. Es geht in fünf Lektionen um die Reise von Paulus nach Rom:

Lektion 5 Apostelgeschichte 26,1-32 Paulus vor Agrippa

Lektion 6 Apostelgeschichte 27,1-12 Mit Gott im Herbststurm

Lektion 7 Apostelgeschichte 27,13-44 Schiffbruch und Rettung

Lektion 8 Apostelgeschichte 28,1-10 Paulus auf Malta

Lektion 9 Apostelgeschichte 28,17-31 Paulus in Rom

Die einzelnen Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Manchmal kann man nachts nicht schlafen, weil einem irgendetwas im Kopf rumgeht. Oft schwirrt einem die morgige Mathe-Arbeit im Kopf herum. Habe ich genug gelernt? Was ist, wenn ich nichts weiß? Aber genau in diesen Momenten ist Gott bei uns und sagt: „Hab keine Angst! Ich bin bei dir.“ Und genau das sollen die Kinder erfahren, dass Gott auch in diesen „ängstlichen“ Momente bei jedem einzelnen ist. Hab keine Angst, Gott ist bei dir!

Checker

Wie oft hört man: „Du brauchst keine Angst haben, Gott ist doch bei dir!“ Aber das sieht manchmal ganz anders aus. In dem Moment können wir nicht spüren, dass Gott bei uns ist. Aber Gott nachzufolgen, heißt letztendlich auch, ihm voll zu vertrauen. Vertrauen, dass Gott wirklich bei uns ist, wenn wir Angst haben oder zu vertrauen, dass Gott auch scheinbar schlechte Zeiten zum Guten nutzen kann und möchte! Vertraue Gott auch in „stürmischen Zeiten“!

Der Text an sich

Meiner Meinung nach hat der Text viele spannende Szenen, bei denen es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Erstmal finde ich es krass, dass Paulus wohl vermutlich der einzige Christ an Bord gewesen ist. Und genau deshalb war er ja als Gefangener auf dem Weg nach Rom. Paulus ist auf diesem Schiff von ängstlichen Menschen umgeben, die nicht wissen, ob das ihre letzte Fahrt ist. Das Wetter spielt ebenfalls nicht wirklich mit und das Boot kommt sehr oft ins Wanken. Aber dennoch hört Paulus genau in diesen Momenten Gottes Stimme. Er ist so sensibel, dass er Gottes Stimme hören kann. Und er behält diese Worte nicht für sich, sondern vielmehr teilt er die Begegnung mit Gott mit allen anderen und macht gleichzeitig allen Mitfahrern Hoffnung und Mut. Paulus, der selbst angeklagt war und selbst größte Angst hätte haben können, macht sowohl den Mitgefangenen als auch den Soldaten neuen Mut und Hoffnung, dass sie diese Fahrt heil überleben werden.

Aber dabei bleibt Paulus nicht. Er ermutigt die anderen, doch endlich, nach 40 Tagen, wieder etwas zu essen. Doch bevor sie essen, betet Paulus sogar und dankt für das Essen. Wohlgemerkt auf einem Schiff, welches Soldaten mit Gefangenen mitführt. Und im Anschluss steht: „Da bekamen sie wieder Mut.“ Paulus hat sowohl durch die Aufforderung zum Essen als auch durch das Gebet bei allen anderen Mitfahrern für neuen Mut und Hoffnung gesorgt.

Ich denke, das hat wohl viele Menschen beeindruckt. Es hat den Hauptmann Julius so stark beeindruckt, dass er in dem Moment, als die Soldaten alle Gefangenen töten wollten, Paulus schützte. Diese Reaktion zeigt, dass in diesem Hauptmann wohl vieles verändert wurde. Paulus konnte selbst seine Feinde durch das ständige Vertrauen auf Gott positiv verändern!

Der Text für mich

Für mich hat der Text zweierlei Aussagen. Zum einen die Zusage, dass Gott auch dann bei uns ist, wenn um uns herum Chaos, Unruhe oder anderes herrschen. Denn genau dann sagt Gott: „Hab keine Angst! Ich bin bei dir!“

Egal wie lange du schon mit Jesus lebst, ich denke, jeder von uns kennt diese Momente, in denen er Angst hat. Sei es wegen der Arbeit, Schule oder der Zukunft. Aber dann sind diese Aussagen, die Paulus bekommen hat, als um ihn herum absolutes Chaos war, total ermutigend und treffend! „Hab keine Angst! Gott ist mit Dir!“ Ich denke, diesen Satz können wir wohl nicht oft genug sagen und hören.

Und zum anderen, speziell für uns, die wir als Mitarbeiter immer wieder von unserem Glauben erzählen, enthält der Text ein klares Statement. Ich denke, es ist immer wieder total wichtig, Kindern durch unseren Glauben neuen Mut und Hoffnung zu schenken. Paulus hatte durch viele ermutigende Worte und Gebete all den anderen Mitfahrern eine neue Perspektive und Sicherheit gegeben. Und genau das ist auch unsere Aufgabe, die wir haben: allen Kindern neuen Mut, Hoffnung und Perspektive zu schaffen!

Der Text für dich

Starter

Der Bibeltext soll aufzeigen, dass jedes einzelne Kind keine Angst haben muss. Die Angst, etwas Schlechtes zu machen oder die Angst, in der nächsten Arbeit eine 5 zu schreiben.

Gebt diesen Kindern zum einen die angesprochene Hoffnung und Sicherheit, dass Gott da ist, indem sie euer Wirken und Handeln sehen. Aber auch zum anderen, dass Gott bei ihnen ist. Gott ist größer als jede denkbare Angst oder Sorge. Oft stehen wir vor großen Problemen und wissen gar nicht, wie wir das alles meistern sollen. Aber Gott sieht es und steht dir bei!

Checker

Oft verstehen wir nicht, warum wir so große Angst haben müssen bzw. warum zum Beispiel die Eltern sich getrennt haben und wir deshalb jetzt Angst und Sorge haben, wie es weitergeht. Bei Paulus war es ganz genau gleich. Er konnte es nicht verstehen, wieso er jetzt gefangengenommen worden ist, da er von Gott redete und wieso Gott das zuließ. Aber er hat die Situation angenommen und hat daraus das Beste gemacht. Das heißt, wir sollten nicht die Fragen nach dem „Warum“ stellen, sondern viel mehr die Frage nach dem „Wozu“: Wozu dient die Situation, in der ich mich befinde?Bei Paulus gab es bestimmt auch Momente, in denen er Angst hatte, aber er hat an Gott festgehalten, ihm vertraut und gewusst: Gott hat einen Plan mit ihm. Er konnte seine Situation nutzen, Hoffnung und Mut zu verbreiten.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1

Geht doch mit eurer Gruppe gemeinsam in den Austausch. Zählt zusammen auf, welche Ängste euch spontan einfallen (Zum Beispiel: Prüfungsangst, Zukunftsangst, Zahnarzt, vorm Sterben, Trennung, Handy kaputt …). So kann sich jeder auf das Thema einstimmen und es gibt einen Einblick, wovor die Gruppenmitglieder Angst haben.

Idee 2

Als weitere Hinführung könnt ihr ein kleines Experiment durchführen. Ein mutiges Kind darf sich rückwärts in die Arme eines Mitarbeiters fallen lassen. Der Blick des Kindes muss stets nach vorne gerichtet sein, so dass dieses den Mitarbeiter nicht sehen kann. Das Kind steht ca. 1 Meter vom Mitarbeiter entfernt. Lässt sich das Kind zurückfallen, darf es auch keinen Ausfallschritt nach hinten machen. Hier ist Überwindung der Angst und Vertrauen gefragt. Der Mitarbeiter muss natürlich das Kind auffangen 😉

Sprecht anschließend darüber, wie sich jedes einzelne Kind gefühlt hat. Hattest du Angst? Konntest du dich auf deinen Mitarbeiter verlassen und ihm vertrauen?

Bitte achtet unbedingt auf die Sicherheit bei diesem Spiel! Spielt es also z. B. nicht in einem Raum mit hartem Fliesenboden.

Verkündigung

Die Verkündigung kann anhand von Obst und Gemüse und Gummibärchen nachgestellt werden. Hinter jeder Sorte steht ein Symbol / Mensch. Natürlich kann z. B. die Gurke noch Augen oder Haare bekommen und stellt so Paulus dar. Je nach Text reden Obst / Gemüse / Gummibärchen miteinander. Man kann es allein machen, aber auch zu zweit.

Boot Banane
Paulus Gurke
Soldaten 3 Tomaten erst kleine, dann große Tomaten
Hauptmann Ananas
Gefangene Gummibärchen
Engel Zitrone

Wir haben die letzten Wochen schon viel von einem Mann gehört. Paulus (Gurke zeigen). Dieser Mann war viel unterwegs, wurde aber von Soldaten (Kleine Tomate zeigen) gefangengenommen. Und das, weil er von Jesus viel predigte. Er war mit ganz vielen anderen Gefangenen (kleine Gummibärchen zeigen) auf einem Boot (Banane zeigen) und dieses Boot sollte nach Rom fahren (Banane wellenförmig fahren). Und dort sollten alle Gefangenen (kleine Gummibärchen + Paulus) ins Gefängnis kommen.

Als sie weiter unterwegs waren, wurde es auf einmal ganz dunkel und es fing an heftig zu regnen und zu stürmen (Schale von der Banane leicht abschälen). Das Boot wurde sehr stark beschädigt. Sie wussten gar nicht mehr, was sie tun sollten. Die ganzen Soldaten und Mitgefangen von Paulus hatten Angst. Aber Paulus (Gurke ggü. von Tomaten und Gummibärchen stellen und miteinander reden) blieb ruhig und munterte alle an Bord auf. Er sagte: „Mir ist heute Nacht ein Engel (Zitrone zeigen) begegnet. Er hat zu mir gesagt (Zitrone redend zur Gurke): ,Hab keine Angst, Paulus! Alle, die auf dem Boot sind, werden deinetwegen gerettet.‘ Also seid mutig und habt keine Angst!“

Als die Mitfahrer (Tomaten und Gummibärchen) merkten, dass die Wassertiefe von 37 auf 28 Meter sank, hatten sie Angst, dass sie auf ein Küstenriff zufuhren. Es war mitten in der Nacht. Viele Soldaten und Mitgefangenen (Tomaten und Gummibärchen panisch umherlaufend) warfen schon Teile ihres Gepäckes aufs Meer, damit das Schiff leichter wurde und dachten, so könnten sie sich retten.

Als der Tag anbrach, sagte Paulus (Gurke und Tomaten) zu den Mitfahrenden: „Esst was, ihr wartet schon so lange auf Rettung. Deshalb habt keine Angst und esst etwas!“ Paulus nahm ein Brot (Brötchen teilen), dankte Gott und gab es den Seeleuten. Die Soldaten und Gefangenen kamen wieder zu neuer Stärke und zu neuem Mut. (Aus kleinen Tomaten und Gummibärchen werden große Tomaten und große Gummibärchen)

Als die Seeleute mit dem Schiff an einer Küste anlegen wollten, rammte das Vorderteil des Schiffes eine Sandbank. Als die Soldaten merkten, dass das Boot kaputtgehen würde (Banane zerbrechen) und sie keine Chance mehr haben würden, wegzukommen, wollten sie alle Gefangenen umbringen. Der Hauptmann (Ananas vor die Gurke stellend) Julius aber schütze Paulus und der Versuch der Soldaten scheiterte. Und so trat genau das ein, was Paulus gesagt hatte. Alle Menschen wurden gerettet! (ALLE jubelnd)

Die andere Idee

Anspiel mit einem Schlauchboot oder etwas anderem, das das Schiff symbolisiert.

Dazu sind 2-3 Mitarbeiter super. Alle sind im Boot. Einer ist Paulus, der andere ist ein Soldat. Falls es noch jemanden gibt, kann der entweder der Hauptmann Julius oder ein weiterer Mitgefangener sein. Dafür kann ein Dialog erstellt werden. Wenn es zum Beispiel Nacht wird, kann der Raum verdunkelt werden oder wenn das Boot Schäden bekommt, kann Luft aus dem Boot rausgelassen werden.

Der Text gelebt

Wiederholung

Methode 1: Alle Kinder sitzen in einem großen Stuhlkreis. Die Wiederholungsmethode ist genau wie „Ich packe meinen Koffer und nehme mit …“ Jedes Kind sagt nacheinander immer ein Wort, welches ihm am meisten von der Geschichte hängengeblieben ist. Aber das jeweilige Kind muss am Anfang immer alle Wörter, die zuvor genannt worden sind, wiederholen und zuletzt sein Wort sagen. Und so geht es reihum, das letzte Kind hat die Herausforderung, alle Wörter zu wiederholen. Somit wird die Geschichte durch einzelne Wörter wiederholt. Max. 2 Kinder dürfen das gleiche Wort haben.

Methode 2: Stellt zwei Zweierteams zusammen, die kurz vor der Tür warten müssen, alle anderen überlegen sich gemeinsam 5 Begriffe, die in der Geschichte vorgekommen sind und notieren diese auf einem Zettel.

Ein Team wird geholt. Einer der beiden erhält das Kärtchen mit den Begriffen. Er hat nun zwei Minuten Zeit, um seinem Partner die gesuchten Wörter zu umschreiben, ohne sie direkt zu nennen. Dann ist das zweite Team an der Reihe. Wer mehr Begriffe errät, gewinnt die Runde.

Gespräch

Jedes Kind schreibt eine Frage auf, welche durch die Geschichte aufkommt. Es kann eine Art „Quiz-Frage“ sein, aber auch Fragen über Dinge, die die Kinder nicht verstanden haben. Anschließend werden alle Fragen der Kinder verdeckt eingesammelt und in einen Behälter getan. Danach darf jedes Kind aus der Frage- Box eine Frage herausziehen und anschließend werden die Fragen entweder allein oder gemeinsam als Gruppe beantwortet. So entsteht ein Gespräch mit den Kindern über die gehörte Geschichte.

Merkvers

Jesaja 41,10a: Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir! Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark und helfe dir. (BasisBibel)

Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt und jeder bekommt diesen Merkvers. Eventuell schreibt man den Merkvers auf ein großes Blatt Papier. Anschließend hat jede Gruppe die Aufgabe, sich zu diesem Merkvers mind. 5 passende Bewegungen auszudenken. Danach präsentiert jede Gruppe ihr Ergebnis.

Gebet Das „Amen“-Gespräch

Fragt doch ihr als Mitarbeiter, wovor die Kinder in ihrem Leben Angst haben:

Wo habt ihr Angst? Wo habt ihr große Sorgen? Und dann fragt die Kinder, was sie sich in diesen Situationen von Gott wünschen würden: In den Situationen, in denen du Angst hast, was wünschst du dir von Gott bzw. was sollte sich da ändern? Wie soll Gott eingreifen? Ganz am Ende der Gespräche sagt „Amen“. Die Kinder sollen merken, dass Gebet nicht mehr ist, als ein „normales“ Gespräch mit einem sehr guten Freund!

Kreatives

Baut gemeinsam aus Papier ein Schiff. Hier eine Anleitung:

Anschließend kann das Boot ganz individuell verziert werden.

Spielerisches

Mitten in den Raum wird eine Decke gelegt, sie ist das Schiff. Einige Kinder sitzen im Schiff, andere draußen um das Schiff herum. Im Schiff befinden sich viele Bälle (oder Schwämme o. Ä.). Die Kinder im Schiff müssen diese Ladung hinauswerfen. Die Kinder draußen müssen sie wieder hineinwerfen. Welche Mannschaft nach einer bestimmten Zeit die wenigsten Bälle hat, hat gewonnen.=> Bezug: Die Seeleute warfen Ladung über Bord.

Rätselhaftes

Siehe Download Rätsel „Paulus auf dem Schiff nach Rom“ sowie die Lösung des Rätsels (2 Arbeitsblätter)

(T)Extras

Lieder

Bärenstark
Wenn der Sturm tobt
Keine Angst
Sei mutig uns stark
Felsenfest und stark
Mit Jesus in dem Boot

Aktionen

Gemeinsam eine Boots- Tour machen.

Zusammen an einen Fluss / Bach / See gehen.

Kreatives

Ein kreatives Holz-Boot bauen

Weiterführende Hinweise

www.derkindergottesdienst.de/neuestestament.html

www.praxis-jugendarbeit.de/andachten-themen/anspiele-andachten.html

Zum Herbst/Winter möchten wir mit unserem neuen KON-Thema ein »Lichtblick« in der dunklen Jahreszeit für euch als Mitarbeiterinnen und eure Mädchengruppe sein. Ihr findet viele gute Ideen und Impulse für das letzte Quartal des Jahres – von der adventlichen Bibelarbeit bis zum gemütlichen Abend am Lagerfeuer.

Besonders »coronatauglich« sind zwei kreative Ideensammlungen: »Lichtblicke für euren Ort« und »PlayingArts«, viele coole und zugleich Mut machende Aktionen für euch und euer Umfeld.

Eine Themenreihe mit Artikeln für Mitarbeiterinnen, Bibelarbeiten, Andachten, Stundenentwürfen und Kreativangeboten, ausgedacht für Mädchen von 12 bis 17, meistens aber auch in gemischten Gruppen zu verwenden.

Eine spielerische Art, sich mal an kleinen Kunstformen auszuprobieren – mit Worten, Bildern, Aktionen – auch wenn man sich nicht für besonders künstlerisch oder kreativ hält.

Wichtig: Es kommt nicht so sehr auf das Ergebnis an, sondern es geht um den Spaß an der Sache. Es gibt kein Richtig oder Falsch! Ganz ohne Erfolgsdruck könnt ihr hinterher trotzdem eure Kreationen und Kunstwerke miteinander teilen – entweder »live vor Ort« oder auch über WhatsApp, Instagram, Zoom oder andere digitale Plattformen.

Farben-Froh

Fotografiere einen Tag lang alles, was z. B. gelb ist (oder such dir eine andere Farbe aus). Erstelle aus den Fotos eine Collage mit einer Handy-App, oder stelle sie zusammen zu einer Insta-Story. Wenn du willst, kannst du die Fotos auch ausdrucken und sie in einem Rahmen als Collage arrangieren.

Suchst du zum Beispiel eine Woche lang jeden Tag eine andere Farbe aus, kannst du am Ende einen tollen Farbverlauf der ganzen Woche kreieren.

Black-Out Poetry

Schnapp dir eine mit Text bedruckte Seite, z. B. aus einer Zeitung, einer Fachzeitschrift oder einem aussortierten Buch. Lies dir den Text durch und achte darauf, welche einzelnen Wörter dir auffallen, krass sind, dir besonders gefallen, dich irritieren oder sich oft wiederholen.

Mit einem dicken, dunklen Filzstift/Marker streichst du nun nach und nach die übrigen Wörter, Sätze oder ganze Passagen durch (black-out), bis am Ende nur noch einzelne Wörter oder Satzfetzen übrig bleiben. Schon hast du dein eigenes Gedicht (das sich übrigens nicht reimen muss)!

Bananen-Tattoo

Du brauchst eine Banane und eine Stecknadel. Piekse mit der Nadel ein »Tattoo« in die Bananenschale: Das kann ein Bild sein, ein Gesicht, ein Logo, ein Wort oder ein kurzer Spruch, vielleicht im Handlettering-Stil. Lass deiner Fantasie freien Lauf! Viele Stiche dicht aneinander ergeben hinterher eine eher dunkle Fläche, weiter auseinander ergeben sie eine hellere »Schattierung«.

Lass die Banane nun mindestens einen Tag lang liegen. Das Tattoo wird sich dunkel färben. Dann kannst du ein Foto von deinem kleinen Kunstwerk machen und die Banane genüsslich verspeisen (ja, ja, Kunst ist vergänglich).

Ausgezeichnet!

Gehe durch dein Zimmer oder deine Wohnung und suche dir einen Gegenstand aus, den du in letzter Zeit besonders häufig benutzt hast. Schau ihn dir genau an und überlege, was ihr zusammen erlebt habt, welche Geschichte er hat, was du an ihm magst oder schätzt oder warum du ihn brauchst. Schreibe nun eine Lobeshymne, ein Liebesgedicht, ein Zeugnis, eine Urkunde oder einen Dankesbrief für diesen Gegenstand.

Things with Faces

Achte darauf, wo du in/an/auf Gegenständen ein »Gesicht« entdeckst: zum Beispiel im gemaserten Holz eines Bretterzaunes, bei einem Elektrogerät, im Muster eines Stoffes, bei Lebensmitteln, in einer Wolke etc. Zück das Handy und mach ein Foto. Wer findet die witzigsten »Gesichter«?

Kontrast-Wörter

Such dir Dinge, mit denen du schreiben kannst, die keine Stifte sind. Dann schreibe mit ihnen etwas, was im Gegensatz zu deinem Schreibmittel steht.

Ein paar Beispiele:

  • Schreibe mit einem langen roten Wollfaden das Wort »himmelblau«.
  • Lege aus kantigen Steinen das Wort »federleicht« oder »flauschig«.
  • Forme das Wort »HOT« aus Eiswürfeln.
  • Schreibe mit Ketchup »Mayonnaise« auf einen Teller
  • Bilde aus lauter Streichhölzern das Wort »Brandschutz«
  • Schreibe mit Lippenstift »ungeschminkt« auf dein Gesicht.

Dir fallen bestimmt noch 1000 andere Möglichkeiten ein. Halte sie in einem Foto fest.

Selbstportraits

Du brauchst: ein Blatt DIN A4, einen Spiegel, einen Stift.

Falte das Papier zweimal, sodass es Postkartengröße hat.

Male nun auf jeweils eines der Viertel (also in Postkartengröße) dein Gesicht:

  • wie du es im Spiegel siehst, aber ohne dabei aufs Papier zu schauen
  • aus dem Gedächtnis, ohne aufs Papier zu sehen (ja, das wird schief und lustig!)
  • aus dem Gedächtnis, aber schau dabei aufs Papier
  • mit Blick in den Spiegel und aufs Papier

Buchrücken-Lyrik

Im englischsprachigen Raum ist es fast so was wie eine eigene Sportart: Stelle dich vors Bücherregal und lass dich von den Buchtiteln inspirieren. Such dir ein paar raus, arrangiere sie neu, bis die Titel miteinander kombiniert einen Satz ergeben, ein Gedicht oder eine klitzekleine Kurzgeschichte. Mach ein Foto von den Buchrücken in dieser Reihenfolge gestapelt.

Das Ganze geht natürlich z.B. auch mit CD- oder DVD-Rücken. Inspiration und reichlich Beispiele dazu findet ihr im Internet unter dem Stichwort »book spine poetry« (Bildersuche). Viel Spaß beim spielerischen, künstlerischen Ausprobieren!

In der Bibel spielt Essen immer wieder eine Rolle. Mal wird zu einem Festessen eingeladen und keiner kommt. In einer anderen Geschichte wird ein Bruder mit einem Essen übers Ohr gehauen. Diese und weitere Geschichten finden sich hier in der Themenreihe. Dazu Spiele, Aktionen und ein Hintergrundartikel zum Thema „Was tun, wenn Kinder nicht mehr (in die Jungschar) kommen.

Höchste Zeit, mit den Kindern mal über Essen zu reden und vielleicht gemeinsam die eine oder andere Mahlzeiten zu genießen. Viel Spaß beim Umsetzen!

An heißen Sommertagen steigt die Lust auf ein Eis. Wie wäre es, das Eis selber zu machen? Hier zwei Rezepte:

Bananeneis

Was ihr an Zutaten für das Eis pro Portion braucht:

  • 4 EL Pflanzenmilch (z.B. Mandelmilch)
  • 2 reife Bananen, die vorher über Nacht im Gefrierfach lag
  • 1 EL Honig

Gebt alles zusammen in den Hochleistungsmixer/ Handpürierstab und püriert es gut durch. Weil die Banane gefroren ist, könnt ihr die köstliche Eiscreme gleich genießen. Dazu passt eine leckere Schokocreme, Smarties und Kekse.

Tipp: Alternativ zu Bananen kann man auch einen gefrorenen Beerenmix (Johannisbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren) nehmen. Ihr findet die Beeren in den Tiefkühlfächern eures Supermarkts.

Heidelbeereis

Zutaten:
500 g Heidelbeeren
3 Esslöffel Honig, je nach Geschmack
500 ml Sahne

Beeren waschen, dann mit den restlichen Zutaten im Mixer oder mit dem Mixstab pürieren. Eismasse in Eisförmchen mit Stiel füllen und ungefähr eine Stunde gefrieren lassen.

Tipp: Wer keine Eisförmchen hat, kann auch in Joghurtbecher einfüllen. Nach 10 min. im Gefrierfach gibt man dann einen Eierlöffel als Stil in den Becher und stellt die Becher wieder ins Gefrierfach zurück.

Fünf bis zehn Minuten vor dem Essen herausnehmen und leicht antauen lassen.

Guten Apetit!

Um was geht es?

Einen Spielabend rund um Früchte und Säfte, dessen Ziel es ist, Kindern spielerisch verschiedene Dinge über Obst beizubringen. Außerdem kommt raus, dass verschiedene Begabungen in der Mischung erst richtig zur Geltung kommen.

Anzahl der Mitarbeiter:

2-3 (bei Umsetzung als Spielstationen wird pro Station ein Mitarbeiter benötigt)

Spielablauf:

Die Teilnehmer werden in 4-5 Gruppen eingeteilt. Für die meisten Spiele wird jeweils einer aus der Gruppe ausgewählt, der gegen die Vertreter der anderen Gruppen antritt.

Spiele:

  • Obstsalat
    Alle sitzen im Stuhlkreis, einer steht in der Mitte. Es gibt verschiedene Früchte (Äpfel, Birnen, Orangen, Trauben,…). Der in der Mitte sagt eine oder mehrere Obstsorten. Darauf hin müssen sich die genannten Früchte einen neuen Platz suchen. Der in der Mitte schnappt sich einen Platz, so dass jemand anderes in der Mitte steht. Bei „Obstsalat“ müssen sich alle einen Platz suchen.
  • Früchte ertasten
    Verschiedene Früchte unter einem Tuch müssen ertastet werden.
  • Banane essen
    Die Teilnehmer bekommen eine ungeschälte Banane. Sie müssen sie essen, allerdings ohne die Hände zu benutzen (Arme sind erlaubt). Wer schafft es am schnellsten?
  • Apfelknebel
    Der Teilnehmer beißt in einen Apfel und muss den Apfel mit den Zähnen festhalten. Dann sagt er seinen Mitspielern Begriffe, die diese erraten müssen. Wer in zwei Minuten am meisten Begriffe erraten hat, hat gewonnen.
  • Traubenwurf
    Zwei Teilnehmer stehen sich gegenüber (der Abstand ist mit Klebeband markiert). Einer wirft dem anderen Trauben zu, die dieser mit dem Mund fangen muss. Pro gefangener Traube gibt es einen Punkt. Jeder hat 7 Würfe.
  • Kiwi-Parcours
    Die Teilnehmer müssen eine Kiwi auf einem Löffel eine vorgegebene Strecke transportieren (zum Beispiel bis zur Tür vom Saal und zurück). Es geht um Schnelligkeit. Für jedes Herunterfallen der Kiwi gibt es einen Abzug von 10 Sekunden.
  • Fruchtsäfte erraten
    Ein Teilnehmer beginnt, der Rest geht vor die Tür. Der Teilnehmer bekommt die Augen verbunden und bekommt über einen Strohhalm verschiedene Fruchtsäfte zum Probieren. Er muss erraten, um welche Früchte es sich handelt. Dann kommt der nächste Teilnehmer dran.
  • Kokosmilch
    Eine Kokosnuss wird herumgereicht. Die Teilnehmer müssen schätzen, wie viel Milch sie enthält. Dann wird die Nuss aufgebohrt und die Menge der Milch gemessen. Anschließend  wird die Nuss geöffnet und das Fruchtfleisch verteilt.
  • Herkunftsland
    Verschiedenen Früchten müssen Herkunftsländer oder Regionen zugeordnet werden.

Abschluss:

Zum Abschluss der Spielaktion werden die verwerteten Früchte zu Obstsalat verarbeitet und aus den Säften Cocktails gemischt.
Als Andachtsidee eignet sich 1.Korinther 12, 12-30: Wir haben alle verschiedene Begabungen, Talente, Fähigkeiten, Eigenschaften von Gott bekommen (zum Beispiel singen, malen, basteln, Instrument spielen, Sport, Geschichten erzählen, Gedichte schreiben, …). [hier können Dinge mit den Kindern gesammelt werden und ggf. auf Früchten notiert und auf einem Plakat aufgeklebt werden]
Wenn alle das gleiche können würden, wäre das Leben ziemlich langweilig. Richtig Spaß macht es erst, wenn alle mit ihren verschiedenen Gaben mitmischen. So hat es sich Gott gedacht: nicht als Einheitsbrei, sondern als bunte Mischung!

Ein Geländespiel zu einem ernsten Thema der deutschen Geschichte

Spielidee

Die DDR in der Mitte der 80er Jahre.
Die Folgen der Planwirtschaft sind überall spürbar. Schlange stehen für Lebensmittel gehört zur Tagesordnung. Im Westen fährt jeder einen Mercedes mit Klimaanlage. Im Osten tuckert man in Trabis und Wartburgs umher. In immer mehr Menschen erwacht der Wunsch nach West-deutschland zu flüchten.
Jedoch der Kalte Krieg ist allgegenwärtig. Die Grenzen zum Klassenfeind werden schwer bewacht.
Wem kann man vertrauen? Wer gehört zur Stasi?

Ihr seid eine Gruppe von nach außen hin völlig harmlosen DDRBürgern. Insgeheim habt ihr euch
jedoch der Aufgabe verschrieben, möglichst vielen Menschen zur Republikflucht zu verhelfen.

Ziel des Spiels

Ziel des Spiels ist es, in der vorgegebenen Zeit von ca. 1 1/2 – 2 Stunden möglichst vielen Bürgern die Republikflucht zu ermöglichen.
Dazu braucht es Geld, falsche Papiere, Informationen über Kontaktpersonen, Bestechungs-material aller Art. Aber Vorsicht: Unter die zuverlässigen Schleuser haben sich auch Stasi-
Spitzel geschmuggelt.

Je nach lokalen Gegebenheiten sollte anstatt des Kistenstapelns eine andere Station durchgeführt werden, bei der man allerdings ähnlich viel Geld bekommen kann. Beim Erklären muss darauf geachtet werden, dass nicht schon vorab zuviel verraten wird. Folgende Dinge sollten nicht gesagt werden: Das Aussehen des Ausweises und wie und wo man ihn bekommt. Solche Informationen müssen die Mannschaften im Laufe des Spiels selbst herausfinden.

Spielverlauf

Gruppeneinteilung

Die Jugendlichen werden in 8 Gruppen zu je 5 bis 6 Leuten eingeteilt.
Jede Gruppe erhält als Startkapital 10 Mark und ein Informationsblatt (siehe Anhang).

Spiel erklären

Nach der Gruppeneinteilung wird das Spiel erklärt. Folgende Punkte müssen erwähnt werden:

• Spieldauer

• Die Gruppe muss immer zusammenbleiben und darf sich nicht aufteilen. Um einem Bürger die Flucht zu ermöglichen benötigt man Geld, falsche Ausweispapiere, Informationen darüber, wann sich ein Schleuser wo aufhält, an was ein Schleuser zu erkennen ist, und wie die Parole lautet, mit der er anzusprechen ist.

• Auf dem Gelände verteilt gibt es Stationen bei denen es alles zu erwerben gibt, was für die falschen Ausweise benötigt wird.

• Es gibt Spielstationen bei denen man zu Geld kommen kann.

• Als Weiteres gibt es einen Supermarkt, bei dem es immer mal wieder was Nützliches zu kaufen gibt.

• Jede Gruppe erhält unvollständige Informationen zu den Schleusern.

• Weitere Informationen über die Schleuser bekommt man nur durch Verhandlungen mit anderen
Gruppen.

Stationen

Illegales Glücksspiel

Diese Station darf höchstens alle 15 Min. angelaufen werden. Pro Stationsbesuch darf mit zwei Würfeln gewürfelt werden. Man bekommt die doppelte Augenzahl als Münzen ausbezahlt. Der Stations-Mitarbeitende muss für jede Mannschaft notieren, wann sie frühestens das nächste Mal wieder vorbeikommen darf. Durch die Wahl eines entsprechenden Ortes („dunkle Ecke“ auf
dem Gelände) kann der Station der Flair des Verbotenen gegeben werden.

Mobile Station

Die mobile Station wird am besten von der Spielleitung übernommen. So fungiert sie als Anlauf-stelle für die Mannschaften, wenn es Fragen gibt. Ihre Hauptaufgabe ist es – auf Nachfragen – sämtliche beim Konsum erworbenen Waren für 10 Münzen das Stück zurückzukaufen.
Die Waren können so bei Bedarf beim Konsum wieder in den Kreislauf gebracht werden.

Quiz

Pro Stationsbesuch werden der Gruppe fünf Fragen gestellt

Geländespiel

Pro richtig beantworteter Frage verdoppelt sich der Gewinn (2, 4, 8, 6, 32 Münzen).
Nach 30 Min. gibt es fünf neue Fragen, sodass eine Gruppe die Station maximal dreimal anlaufen kann.

Kistenstapeln

Pro gestapelter Kiste gibt es 2 Münzen. Die Kistenanzahl ist auf 18 beschränkt. Die Station darf von einer Gruppe frühestens nach 15 Min. wieder besucht werden. Der Stations-Mitarbeitende muss für jede Mannschaft notieren, wann sie frühestens das nächste Mal wieder vorbeikommen
darf.

Papier

Hier gibt es Spezialpapier für die gefälschten Ausweise zu kaufen. Ein Stück Papier kostet irgend-eine Ware, die es beim Konsum zu kaufen gibt. Bargeld wird nicht angenommen.

Ausweis

Hier werden gefälschte Ausweise erstellt. Für einen Ausweis benötigt man ein Stück Papier, ein Stück selbstklebende Folie und 5 Münzen. An der Ausweisstation gibt es nichts von den oben aufgeführten Dingen, d. h. die Gruppe muss zuerst das Material beschaffen und 5 Münzen
bezahlen damit der Ausweis produziert werden kann. Fehlt eines dieser Dinge, schickt der Stations-Mitarbeitende die Gruppe wieder weg. Er oder sie klebt auf das Papier ein vor-
gedrucktes Klebe-Etikett und darüber die von der Gruppe mitgebrachte selbstklebende Folie.

Konsum

Im Konsum gibt es immer mal wieder seltene Waren zu kaufen. Alle Waren kosten 5 Münzen.
Komischerweise gibt es immer selbstklebende Folie für 2 Münzen das Stück. (Diese wird für die Ausweise benötigt.) Der Stations-Mitarbeitende sollte darauf achten, dass immer nur eine be-grenzte Anzahl an Waren zur Verfügung steht. Wenn der Laden ausverkauft ist, kann man ruhig
einige Minuten warten bis die nächste „Warenlieferung“ kommt. Das erhöht die Spannung und führt dazu, dass sich das Warten lohnt. Eine Begrenzung der Warenabgabe pro Gruppe (z. B. max. 4 Waren) ist sinnvoll, damit Chancengleichheit gegeben ist.

Schleuserbande

Es gibt zwei Teams mit je zwei Mitarbeitenden. Pro Zeitabschnitt ist nur einer dieser vier der richtige Schleuser (siehe Anhang). Alle anderen sind Stasi-Spitzel. Nach jedem Zeitabschnitt wechselt die Funktion, so dass nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit ein anderer des Teams
zum Schleuser wird. Die Mitarbeitenden der Teams sind mit sehr ähnlichen Erkennungs- merkmalen ausgestattet, damit eine Gruppe möglichst viele Informationen bekommt, um den Schleuser von den Spitzeln zu unterscheiden. In jedem Team ist ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin mit Strohhut, Armbanduhr und Klemmbrett ausgestattet, der andere mit Sonnenbrille und Fotoapparat.
Aus dieser Liste leiten sich auch die Informationsblätter für die Mannschaften ab. Um einer Person die Flucht zu ermöglichen, benötigt man einen Ausweis und 5 Münzen. Die Mannschaft muss den richtigen Schleuser ansprechen, die Parole nennen und Ausweis und Geld abgeben. Nur
wenn alles stimmt wird der Punkt gewertet.
Wenn Ausweis und Geld einem Stasi-Spitzel überreicht werden, sind diese verloren. Die Mühe
für diesen Ausweis war damit umsonst.

Wertung

Sieger ist die Gruppe, die die meisten Ausweise an den richtigen Schleuser gegeben hat. Bei Gleichstand können noch die restlichen Münzen und die im „Konsum“ erworbenen Waren gewertet werden.

Anhang

Quizfragen: Die Zeiten orientieren sich an einem Spielbeginn um 20:15 Uhr

Zeitplan für Schleuserteams: Die Zeiten orientieren sich an einem Spielbeginn um 20:15 Uhr.
Fett gedruckt ist jeweils das Schleuser team, in dem sich der in diesem Zeitabschnitt korrekte Schleuser befindet. Er zeichnet sich durch das entsprechende Erkennungsmerkmal aus. Alle potenziellen Schleuser tragen die jeweiligen Erkennungszeichen die ganze Spielzeit über an
sich! In jedem Team ist ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin mit Strohhut, Armbanduhr und Klemmbrett ausgestattet oder mit Sonnenbrille und Fotoapparat.

Die Kopiervorlagen findet ihr im
Internet.

Beispiel: Verteilung der Schleuser/ Spitzel um 21:15 Uhr
Mitarbeiter/in 1 (Team 1):
• Erkennungszeichen Strohhut,
Armbanduhr und Klemmbrett
• Ort: TT-Raum
• Parole: Die Mauer fällt >>>

Schleuser Mitarbeiter/in 2 (Team 1):
• Erkennungszeichen Sonnenbrille
und Fotoapparat
• Ort: TT-Raum
• Parole: keine >>> Spitzel

Mitarbeiter/in 3 (Team 2):
• Erkennungszeichen Strohhut,
Armbanduhr und Klemmbrett
• Ort: Bungalow
• Parole: keine >>> Spitzel

Mitarbeiter/in 4 (Team 2):
• Erkennungszeichen Sonnenbrille
und Fotoapparat
• Ort: Bungalow
• Parole: keine >>> Spitzel

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