Evangelisch – na und?!

Das Ziel

Starter

Die Kinder erfahren, was wesentliche Merkmale des evangelischen Glaubens sind.

Checker

Die Kinder werden motiviert, ihren Glauben im Alltag umzusetzen.

Der Text an sich

Evangelisch – na und!? ist ein sehr vielfältiges Thema. Diese Lektion will einen Blick auf die heutige Zeit werfen und deutlich machen, was sich im Laufe der letzten 500 Jahre in der Kirche entwickelt hat. Die Punkte, die hier genannt werden, erheben nicht den Anspruch der Vollständigkeit, sind aber wesentliche Punkte des evangelischen Glaubens.

Priestertum aller Gläubigen: Die Übersetzung der Bibel ins Deutsche durch Martin Luther machte es möglich, dass viele Menschen die Bibel selbst lesen, zitieren und auslegen konnten. Typisch evangelisch ist auch eine lange Predigt. Das gepredigte Wort nimmt die Hauptrolle im Gottesdienst ein, nicht die Liturgie oder das Abendmahl. Das Priestertum aller Gläubigen drückt sich auch dadurch aus, dass es kein alleiniges geistiges Oberhaupt wie den Papst gibt. Geistliche sind auch Menschen, die Fehler machen, wie alle anderen Menschen auch. Genauso sind alle Gläubigen Priester. Jeder steht selbst vor Gott, deshalb brauchen die Gläubigen keine Heiligen, die vor Gott für ihn eintreten.

Rechtfertigungslehre: Mit diesem Wort ist die Erkenntnis Martin Luthers zusammengefasst, dass ein Mensch nicht durch seine guten Taten zu Gott kommen kann. Es geht nicht um meine Leistungen, sondern Gott wendet sich aus Gnade allen Menschen zu. Die Kirche zur Zeit Martin Luthers stellte die Leistungen und finanziellen Abgaben in den Mittelpunkt und die Reformatoren kritisierten die Kirche an dieser Stelle scharf. Luther wollte keine eigene Kirche gründen, aber dieser unterschiedliche Blick auf Glauben und Kirche war der große Konflikt, der letztendlich zur Trennung führte.

Abendmahl: Luther führte das Abendmahl in beiderlei Gestalt ein, das bedeutet, dass alle Gläubigen beim Abendmahl Brot und Wein bekommen. Die Austeilung des Abendmahls ist nicht an die Rolle eines Liturgen gebunden. Das steht im Gegensatz zur katholischen Kirche, wo ein geweihter Priester die Einsetzungsworte sagt und das Hochgebet spricht, bei dem Brot und Wein in Leib und Blut verwandelt werden.

Das vierfache Sola: Viele typisch evangelische Dinge könnte man noch nennen. Im Wesentlichen kann man das aber mit den vier Soli der Reformation zusammenfasse.

Sola Scriptura – Allein die Bibel ist die Grundlage des christlichen Glaubens.

Solus Christus – Allein Christus vermittelt das Heil.

Sola Fide – Allein durch Glauben kann ich zu Jesus kommen, ich brauche keine Hilfsmittel und Rituale.

Sola Gratia – Allein aus Gnaden darf ich wissen, dass ich von Gott angenommen bin.

Der Text für mich

Ich bin evangelisch und meistens ist das für mich selbstverständlich. Ich mache mir selten Gedanken, warum das so ist. Meine Familie war schon immer evangelisch und ich bin in einer Gegend aufgewachsen wo überwiegend evangelische Christen lebten. Trotzdem muss ich mir immer wieder mal die Frage stellen: Warum bin ich evangelisch und was ist das Besondere daran. Es gibt liebgewordene Rituale, vertraute Elemente und viele Dinge die für mich selbstverständlich sind, zum Beispiel die Form des Abendmahls. Je mehr ich darüber nachdenke desto leichter fällt mir die Antwort. Ich bin gern evangelisch, nicht weil ich dadurch besser bin als die Christen in anderen Konfessionen, sondern weil ich die Freiheit des Evangeliums als evangelischer Christ leben kann.

Der Text für dich

Starter

Es gibt Kinder, die kommen in unsere Jungscharangebote und sie wissen nicht was das für eine Gemeinde ist. Sie wissen nicht ob evangelisch, katholisch oder etwas ganz anderes an der Tür steht. Das ist auch nicht schlimm, aber oftmals kommt doch irgendwann die Frage: Warum macht ihr das so? Warum sieht es bei euch in der Kirche anders aus, als in anderen Kirchen? An dieser Stelle können wir den Kindern klare Antworten geben. Das sollten nicht nur Antworten sein, die auf die äußerlichen Unterschiede hinweisen, sondern die vor allem inhaltlich deutlich machen, was evangelisch sein bedeutet. Nämlich die vier reformatorischen Grundsätze in den Mittelpunkt des eigenen Lebens und des Gemeindelebens zu stellen.

Checker

Die Kinder kennen die Gemeinde. Vielleicht sind ihre Eltern und Geschwister an ganz vielen Stellen aktiv und die Veranstaltungen sind für sie selbstverständlich. Sie wissen natürlich auch, dass es eine evangelische Gemeinde ist und sie können auch Unterschiede zu katholischen Christen erklären. Vielleicht haben sie auch manchmal den Eindruck: Wir sind etwas Besseres. Diesem Gedanken kann die Gruppenstunde entgegenwirken, um den Kindern deutlich zu machen, was evangelisch sein ausmacht. Es geht aber um mehr. Es geht nämlich darum, evangelisch sein nicht nur innerhalb der Gemeindemauern, des Gottesdienstes oder der Jungschar zu leben, sondern, auch im Alltag, in der Schule oder im Sportverein evangelisch zu sein.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Ja-nein-Stuhl

Es werden zwei Gruppen gebildet und die beiden Gruppen werden durchnummeriert. Die Teams stellen sich gegenüber auf und zwar so, dass sich die Teilnehmer mit der gleichen Zahl gegenüberstehen. Links und rechts wird je ein Stuhl aufgestellt, auf dem die Schilder „Ja“ bzw. „Nein“ liegen. Der Mitarbeiter sagt eine Aussage und nennt eine Zahl. Nun müssen die Spieler mit der entsprechenden Nummer zum richtigen Antwortzettel laufen. Wer zuerst den richtigen Zettel hochhält, dessen Gruppe bekommt einen Punkt. Die Aussagen sollen sich auf das Thema Reformation und Martin Luther beziehen. Hier einige Beispiele:

  • Der Reformationstag wird am 31. Januar gefeiert. (Falsch)
  • Martin Luther brauchte 4 Jahre um das Neue Testament ins Deutsche zu übersetzen. (Falsch)
  • Martin Luther ist nie konfirmiert worden. (Richtig)
  • Martin Luther wurde im Jahr 1517 geboren. (Falsch)
  • Martin Luther war nie in Erfurt. (Falsch)
  • In diesem Jahr wird das 500. Reformationsjubiläum gefeiert. (Richtig)
  • Die letzte Aussage sollte lauten: Martin Luther war evangelisch.

Das ist falsch, weil die evangelische Kirche erst nach Luther entstand, aber diese Aussage gibt den Übergang zum Inhalt der heutigen Lektion.

Idee 2: Riesenmemory

Jeweils zwei Karteikarten bilden ein Paar. Auf die Karteikarten werden Bilder gemalt bzw. Wörter geschrieben, die etwas mit der Kirche oder Gemeinde zu tun haben, zum Beispiel Altar, Pfarrer, Kirchenbank, Kollekte, Kanzel, Bischof…

Eine der beiden Karteikarten wird im Gelände oder Raum versteckt, die anderen Karten werden gleichmäßig an die Jungscharler verteilt. Jeder Jungscharler sollte etwa drei Karten haben. Nun haben alle die Aufgabe, die passenden Karten zu finden. Wer als erster alle Paare gefunden hat, hat gewonnen. Es folgt eine kurze Gesprächsrunde zu der Frage: Was haben die Begriffe auf den Karten für Gemeinsamkeiten?

Verkündigung

Die evangelische Kiste auspacken

Eine große Kiste wird hereingetragen. Auf der Kiste steht die Aufschrift „Evangelisch – na und!?“ In der Kiste befinden sich Gegenstände und Symbole, die typisch für den evangelischen Glauben sind.

Zuerst dürfen die Jungscharler Tipps abgeben, was sich in der Kiste befindet. Danach wird die Kiste geöffnet und immer ein Jungscharler darf einen Gegenstand aus der Kiste nehmen. Wenn der Gegenstand zu sehen ist, überlegen alle gemeinsam, was für eine Bedeutung er haben könnte. Danach gibt der Leiter zu jedem Gegenstand einen kurzen Impuls. Neben den Gedanken die hier angeführt werden kann man auch die Impulse, die unter „Der Text an sich“ stehen aufgreifen.

Folgende Gegenstände befinden sich in der Kiste:

Bibel: Die Bibel ist dir Grundlage des evangelischen Glaubens. Sie muss immer wieder aktuell ausgelegt werden, das war zur Zeit von Martin Luther so und ist auch noch heute so. Wir können heute die Bibel in unserer Sprache lesen. Das war nicht immer so, aber Martin Luther war es wichtig, dass alle die Bibel lesen konnten, deshalb übersetzte er sie ins Deutsche. Seitdem können viele Leute die Bibel lesen und sie als Grundlage für ihr Leben verstehen.

Geldschein: Der Geldschein ist in der Kiste, weil er etwas deutlich macht, was am Anfang der evangelischen Kirche stand. Die Leute im Mittelalter konnten sich für Geld Ablassbriefe kaufen. Damit wollten sie Gott gut stimmen. Luther und andere Reformatoren kritisierten das scharf. Sie sagten: „Gott ist für alle da. Wir brauchen ihn nicht durch unsere Leistungen zu beeindrucken.“ Das ist bis heute eine Grundlage des evangelischen Glaubens. (Um diese Aussage zu verdeutlichen, wird der Geldschein zusammengeknüllt und weggeworfen.)

Heiligenbild: Auch das etwas, was nicht typisch evangelisch ist. Im Mittelalter beteten die Menschen oft zu Heiligen. Sie baten diese Menschen, dass sie bei Gott für das eigene Seelenheil eintreten sollten. Auch dagegen richteten sich die Reformatoren und sie stellten fest: Jeder Mensch kann zu Gott kommen. Wir können uns direkt an ihn wenden und brauchen keinen anderen Fürsprecher. (Um das deutlich zu machen wird das Bild hinter die Kiste gelegt.)

Bild vom Papst, darüber steht das Wort Ich: Der Papst gilt als der Stellvertreter Gottes auf der Erde. Da wir aber direkten Zugang zu Gott haben, brauchen wir ihn nicht als die oberste Autorität, von dem auch viele denken, dass er keine Fehler macht. Der Papst ist ein Mensch wie jeder andere, wenn auch ein Mensch mit einer besonderen Aufgabe. Da wir selbst mit unseren Fehlern und unseren besonderen Aufgaben vor Gott stehen können, ist jeder von uns ein Papst.

Abendmahlskelch: Das Besondere am evangelischen Abendmahl ist, das jede der daran teilnimmt, Brot und Wein gereicht bekommt. Das ist nicht in allen Kirchen so, denn da bekommen nur die Priester den Wein. In den evangelischen Kirchen wird durch diese Form deutlich gemacht, dass wir alle gleich vor Gott stehen, man nennt das Priestertum aller Gläubigen. Das alle beim Abendmahl aus dem Kelch trinken dürfen hat übrigens auch Martin Luther so gehandhabt.

Blatt auf dem viermal das Wort „Allein“ steht: Diese viermalige Allein sind die reformatorischen Grundsätze, die bis heute die Grundlage für den evangelischen Glauben sind:

  • Allein die Bibel ist die Grundlage des christlichen Glaubens.
  • Allein Christus vermittelt das Heil.
  • Allein durch Glauben kann ich zu Jesus kommen
  • Allein aus Gnaden darf ich wissen, dass ich von Gott angenommen bin.

Die andere Idee

Theaterstück mit Luther

Ein Mönch und Martin Luther unterhalten sich. Diese beiden Schauspieler sollen durch eine gute Verkleidung gekennzeichnet sein, also eine Mönchskutte und einen Talar.

Der Mönch tritt auf und erzählt was wichtig ist, um gut vor Gott dazustehen, zum Beispiel die Heiligen anzubeten, Ablassbriefe zu kaufen, dass es nicht nötig ist, dass jeder die Bibel lesen kann usw. Martin Luther kommt dazu und wiederspricht ihm. Er erklärt ihm seine Sicht auf die Dinge und macht dadurch deutlich, was die Grundlagen des evangelischen Glaubens sind. Er kann dabei sinngemäß den Text verwenden, der beim Auspacken der evangelischen Kiste vorgeschlagen ist.

Der Text gelebt

Wiederholung

Ein Mitarbeiter sitzt hinter einem Tuch und hält die Gegenstände aus der Kiste und noch mehr Gegenstände bereit. Er zeigt sie hintereinander, indem er sie über das Tuch hält. Die Jungscharler schauen sich alles aufmerksam an und schreiben danach alle Gegenstände auf, die sie gesehen haben. Welche hatten mit dem heutigen Thema der Jungscharstunde zu tun?

Gespräch

Auch beim Gespräch spielen die Gegenstände aus der Kiste noch einmal eine Rolle. Sie werden in die Mitte gestellt und bilden die Grundlage für das Gespräch. Der Schwerpunkt des Gesprächs soll aber nicht auf dem liegen, was der Mitarbeiter als Erklärung genannt hat, sondern die Jungschraler sollen die Frage beantworten: Was hat der Gegenstand mit mir zu tun? Man muss nicht über alle Gegenstände sprechen, besser ist es, nur einen oder zwei zu thematisieren und darüber ins Gespräch zu kommen.

Merkvers

Ihr seid jetzt nämlich alle Kinder Gottes – weil ihr durch den Glauben mit Christus Jesus verbunden seid. Galater 3,26 BasisBibel

Dieser Satz wird auf ein großes Plakat in die Mitte geschrieben. Jeder Teilnehmer darf seine Gedanken dazu schreiben. In einer ersten Runde darf jeder seine spontanen Gedanken dazu aufschreiben. In einer zweiten Runde schreibt jeder auf, was das konkret für ihn bedeutet: Wie sieht es aus, ein Kind Gottes im Alltag zu sein? Wie sieht das aus in der Schule, im Sportverein, in der Jungschar…?

Am Schluss darf jeder der will den Merkvers in der Ichform sprechen: Ich bin jetzt ein Kind Gottes – weil ich durch den Glauben mit Christus Jesus verbunden bin.

Gebet

Es werden im Raum vier Gebetsecken eingerichtet. Jede Ecke ist von einem der vier Sola inspiriert.

  • Ecke 1 Allein die Bibel: Wir danken Gott, dass wir die Bibel haben.
  • Ecke 2 Allein Christus: Wir sagen Jesus, wie gut er ist
  • Ecke 3: Allein der Glaube: Wir sagen Gott, wie wir persönlich zu ihm stehen. Dieses Gebet erfolgt leise.
  • Ecke 4 Allein die Gnade: Wir bitten für Menschen, die die Gnade Gottes noch nicht erlebt und für sich angenommen haben.

Kreatives

Wir gestalten ein Kreuz. Dazu werden zwei unterschiedlich lange Holzleisten zu einem Kreuz zusammengenagelt oder zusammengebunden. Auf die vier Enden des Kreuzes werden die vier Grundbegriffe der Reformation geschrieben: Bibel, Christus, Gnade, Glaube. Jeder darf diese Kreuz mit nach Hause nehmen und sich an die Inhalte der heutigen Gruppenstunde erinnern.

Spielerisches

Kerzen anzünden: Auf einer festen Unterlage stehen 20 Teelichter. Die erste Kerze brennt. Ein Spieler hat nun die Aufgabe, so schnell wie möglich die anderen Kerzen anzuzünden. Dazu nimmt er die zweite Kerze und zündet sie an der ersten an. Die dritte Kerze zündet er an der zweiten an usw. Das geht so lange, bis alle Kerzen brennen. Die Zeit wird gestoppt und ein Anderer muss nun versuchen, diese Zeit zu unterbieten.

Übertragung zum Thema: Evangelisch sein bedeutet auch etwas von meinem Glauben weitergeben. Dafür stehen die Kerzen. So wie das Licht der Kerzen weitergegeben wird, so kann ich auch meinen Glauben und meine Erlebnisse mit Jesus weitergeben. Dadurch wird es ein wenig heller in der Welt.

Spielvariante: Man kann dieses Spiel auch im Freien spielen zum Beispiel auf einem Hof. Wenn man keinen brennbaren Boden hat kann man die Kerzen im größeren Abstand voneinander aufstellen und muss dann immer eine bestimmte Wegstrecke zurücklegen, um die nächste Kerze anzuzünden.

Rätselhaftes

Die Teilnehmer werden in zwei Teams mit mindestens drei Mitspielern eingeteilt. Jedes Team hat die Aufgabe für die andere Gruppe ein Tabuspiel herzustellen. Dazu erhält es Karteikarten. Auf die Karten sollen sie oben jeweils einen Begriff hinschreiben, der mit dem Thema „Evangelisch – na und!?“ zu tun hat. Darunter schreiben sie fünf Begriffe, die bei der Erklärung nicht verwendet werden dürfen. Hier einige Beispiele

Konfirmation – evangelisch; Segnung, Eintritt; Taufe; entscheiden

Martin Luther – Mönch, Thesen, Bibel, übersetzen, Wittenberg

Kelch – Becher, Wein, Abendmahl, Gefäß, trinken

Nach einer bestimmten Zeit werden die Karten an das andere Team gegeben, welches damit Tabu spielt. Einer aus der Gruppe erklärt die Begriffe seinen Mitspielern. Dabei darf er natürlich die fünf Unterbegriffe nicht verwenden. Wie viel Zeit brauchen sie um alle Begriffe zu erraten?

T(Extras)

Lieder

  • Es ist niemand zu groß
  • Ich stehe fest auf dem Fels

Aktionen

Andere Gemeinden anschauen

Es lohnt sich mal eine andere Gemeinde zu besuchen. Das kann eine andere evangelische Gemeinde oder aber auch eine katholische Gemeinde sein. Dort kann man sich anschauen, was im Gottesdienstraum anders ist und auch Fragen stellen, warum das anders ist. Vielleicht gibt es in dieser Gemeinde auch eine Jungschar mit der man eine gemeinsame Aktion oder eine gemeinsame Gruppenstunde gestalten kann.

Kinderparlament

Typisch evangelisch ist, dass nicht ein Mensch mit einer besonderen Aufgabe von oben her alles bestimmt, sondern das die Verantwortlich gewählt werden und alle mit entscheiden dürfen. In manchen Gemeinden haben die Kinder aber kein oder fast kein Mitspracherecht. Ruft doch einfach mal ein Kinderparlament zusammen und überlegt dort, was euch als Kinder in eurer Gemeinde wichtig ist und was verändert werden muss, damit eure Gemeinde kinderfreundlicher wird. Das Ergebnis der Aktion dürft ihr dem Vorstand der Gemeinde mitteilen und hoffen, dass sie darauf reagieren.

Diese Themenreihe enthält alle Einheiten zum Thema Reformation aus dem JUMAT-Jahrgang 2017. Zwei Einheiten beschäftigen sich mit Martin Luther und seinem Freund Lucas Cranach. Vier Einheiten haben die vier Sola der Reformation als Schwerpunkt und zwei weitere Einheiten beschäftigen sich mit den Auswirkungen der Reformation bis heute.

Ein Teil der Einheiten ist nach folgendem Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

Die anderen Einheiten haben folgenden Aufbau: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe einen passenden Entwurf für einen Familiengottesdienst und zwei Geländespiele.

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