Jesus, deine Schule und du / Von Jesus bewegt Schule bewegen

1. Vorbemerkungen

Auf der Homepage der Schüler-SMD findest du ganz viel rund um das Thema Schule und Alltag. Unter anderem unter „Kontakt“ auch Hauptamtliche für deine Region, die dir bei dem Thema und bei der Gründung von einem SBK gerne helfen (www.smd.org/schueler-smd/).

Falls du unterstützend zu dem Abend Material bestellen möchtest (Kärtchen oder Armbänder), wirst du hier fündig: www.schulbeweger.de/produkte/

2. Zielgedanke

Die Schule als den Ort kennenlernen, wo Gott ist und dich gebrauchen möchte und kann, um deinen Freunden und Mitschülern, in Wort und Tat von ihm zu erzählen.

3. Einführung

Ein Schulbeweger ist jemand, der „Von Jesus bewegt Schule bewegt“. An erster Stelle soll also nicht unser Tun stehen, sondern unsere Beziehung mit Jesus. Das ist der Zuspruch, der im Schulbeweger steckt: Jesus ist zunächst von dir bewegt. Er sieht dich, er liebt es, sich mit dir zu unterhalten und er kann und möchte in deinem Leben konkret handeln, wenn du es ihm erlaubst. Wir dürfen weitergeben, was wir erfahren haben: Menschen sehen, für sie beten und bitten, konkret handeln und damit Menschen guttun.

4. Methodik für die Gruppe

Zwei Einstiege möglich:

4.1 Vote by your feet

Durch euren Raum verläuft eine imaginäre Skala von 0–10. Du gibst vor, wo diese Linie verläuft und wo die 0 und die 10 sind. Nun stehen alle auf und nehmen auf der Skala einen Platz ein, der für sie die Frage beantwortet. 0 = ist überhaupt nicht so. 10 = ist absolut so.

Meine Lehrer haben Freude am Unterrichten.

In meiner Klasse gehen wir wertschätzend miteinander um.

In der Pause gibt es niemanden, der allein die Zeit verbringen muss.

Ich habe das Gefühl, dass die Lehrer faire Noten verteilen.

Ich gehe gern zur Schule.

Mir fällt es leicht, meinen Freunden von Jesus zu erzählen.

Platz für eigene Ideen

Wenn sich alle aufgestellt haben, kann man einzelne Leute ansprechen und sie fragen, was sie dazu gebracht hat, sich dort hinzustellen.

Danach: Setzt euch mit denen zusammen, die auf die gleiche Schule gehen.

4.2 Poetry Slam

www.youtube.com/watch?v=vMDS8lrO7l8

Impuls I

Die Schule ist ein besonderer Ort. Ein Ort, wo Träume geträumt werden, was eines Tages aus dir wird. Ein Ort, wo Erfolge gefeiert werden, wenn man eine gute Note schreibt oder das Schuljahr geschafft hat. Ein Ort, wo man gemeinsam mit anderen Menschen unterwegs ist.

Gleichzeitig ist die Schule ein Ort, wo Träume zerplatzen, wenn gute Noten ausbleiben. Ein Ort von Einsamkeit, wenn niemand auf dich achtet. Ein Ort, wo mancher schon an Leistungsdruck zerbrochen ist.

Die Apostelgeschichte 1,8.9 (vorlesen) berichtet davon, wie Jesus seine Freunde losschickt, um von ihm zu erzählen. Er sendet sie zurück in die Welt. Doch in ihrer Stadt, vor ihrer Haustür sollen sie anfangen. Jesus verspricht seinen Freunden am Ende des Matthäusevangeliums (Mt 28,18-20), dass er jeden einzelnen Tag bei ihnen sein wird. Was für ein cooles Versprechen.

Der Ort, wo du am meisten Zeit verbringst, ist die Schule und vielleicht das Bett. Wenn Jesus alle Tage bei uns sein möchte, wie er es in Matthäus seinen Jüngern zuspricht, dann gilt das ganz sicher auch für die Schule. Hast du ihn dort schon mal erlebt?

Jesus ist bewegt von dir und von dem, was an deiner Schule passiert. Er ist bewegt von den Menschen und ihren Erlebnissen und Geschichten. Jesus lädt dich ein, mit ihm gemeinsam durch die Gänge deiner Schule zu gehen, den Unterricht mit ihm zu verbringen und dich von ihm bewegen zu lassen. Du kannst mit ihm zusammen zu einem Beweger werden, der bewegt ist von anderen und durch IHN Dinge in Bewegung setzt, sodass auch deine Freunde und Mitschüler von ihm bewegt werden.

Als Hilfestellung wollen wir uns den „Schulbeweger“ anschauen. Bestehend aus drei Teilen: Sehen. Beten. Konkret Handeln.

4.2 Hauptteil

SEHEN

Such ein paar Bilder von optischen Täuschungen heraus.

Was siehst du auf dem Bild?

Was kann man noch erkennen?

Impuls II

Manche Dinge sieht man nicht auf den ersten Blick. Wir begegnen jeden Tag vielen Menschen. Aber nicht immer sehen wir, was sie wirklich beschäftigt. Lasst uns genauer hinschauen.

Bildet Gruppen von 4–5 Leuten. Die Schüler, die auf die gleiche Schule gehen, bilden eine Gruppe. Sammelt auf einem Blatt Papier Antworten auf die Fragen (ca. 5–10 Minuten). Sucht euch 2–3 Fragen heraus.

Wie geht es deinen Mitschülern?

Was beschäftigt sie?

Welche Fragen über das Leben stellen sie sich?

Was läuft gut an der Schule?

Was läuft schief?

Wie ist die Atmosphäre an eurer Schule?

Jesus möchte uns zu Menschen mit offenen Augen und wachsamem Blick machen. Menschen, die auch den Nächsten in den Blick nehmen. Jesus hat es übrigens genauso gemacht. Er hat Zeit mit Menschen verbracht und hat genau hingesehen. Er hat auf die wirklichen Fragen und Bedürfnisse der Menschen gehört und nachgefragt, was sie brauchen. Mit ihm zusammen hinzusehen, was meine Mitmenschen bewegt, bewegt zum nächsten Schritt.

BETEN

Der beste Ort für all die Dinge, die wir sehen und wahrnehmen, ist bei Jesus. Mit ihm über die Dinge zu reden kann uns helfen, eine neue Perspektive zu gewinnen. Im Gebet dürfen wir Gott bitten, sich der Situationen und Personen anzunehmen, die wir wahrnehmen. Er kann selbst aus aussichtslosen Lagen wieder aussichtsreiche Chancen machen.

Austausch

Fallen euch Geschichten ein, wo ihr gebetet habt und sich daraufhin etwas verändert hat?

Oder

Was macht Gebet für dich besonders?

Lies Epheser 2,10 (NGÜ)

Gott kann noch viel mehr tun, als wir bitten oder uns vorstellen können. Er ist derjenige, der handelt und gleichzeitig kann er uns gebrauchen, um große Dinge in Gang zu bringen. Er ist es, der durch uns etwas Gutes in Bewegung setzen möchte.

Betet in den Gruppen von oben gemeinsam für die Dinge, die ihr unter SEHEN gesammelt habt, z. B. mit dem Popcorn-Gebet. Jeder kann in 1–2 Sätzen Gott von einer Situation erzählen, wo ihr wünscht, dass sich etwas verändert oder von einer Person, von der ihr wisst, dass es ihr nicht gut geht. Bete dafür in den nächsten Wochen regelmäßig und sei gespannt, was sich verändert.

Konkret Handeln

Was heißt das alles für dich am Montag in der Schule?

Jesus hat hingesehen, hat viel Zeit mit Gott im Gebet verbracht. Er hat es angepackt, hat Wunder getan, ist auf Menschen zugegangen und hat Zeit mit ihnen verbracht. Lasst auch uns konkret werden, damit unser Handeln und Reden zusammenpassen und wir nicht nur Hörer von Gottes guter Botschaft sind, sondern auch Täter (Jak 1,22).

Als große Gruppe

Was habt ihr auf euren Zetteln unter SEHEN gesammelt? Wo könntet ihr durch euer Handeln etwas Gutes bewirken? Wo könntet ihr durch euer Reden einen Unterschied machen? Welche Themen und Fragen beschäftigen eure Mitschüler? – Welche Antworten oder Gedanken aus eurem Glauben könntet ihr ins Gespräch einbringen?

Haltet die Ideen zum konkreten Handeln auf einem Plakat fest und hängt es auf. Es soll euch eine Erinnerungshilfe sein. Ihr könnt es auch mit weiteren Ideen ergänzen und ihr könnt es beim nächsten Mal nutzen, um euch zu erzählen, was ihr ausprobiert habt und wie es euch gelungen ist.

Zum Beispiel:

Mobben und Lästern. Es ist super, nicht mitzumachen. Aber vielleicht traust du dich ja auch zu sagen, dass du glaubst, dass Gott jeden Menschen gemacht hat. Und dass jeder Mensch wertvoll ist und für Gott unbezahlbar.

Spicken: Hör auf zu spicken. Ja, vielleicht macht es jeder. Aber es ist nicht ehrlich. Es ist nicht deine eigene Leistung, wenn du das Können von jemand anderem auf dein Papier bringst.

Stell dich zu dem, der allein in der Pause ist. Erzähl, dass du im Teenkreis bist. Du musst deinen Glauben nicht vor allen und dem Lehrer rechtfertigen. Aber du kannst bezeugen, dass es heute noch Leute gibt, die an diesen Gott glauben.

Gründet einen Schülerbibelkreis. Ein Schülerbibelkreis (SBK) ist eine Gruppe von Schülern, die sich in der Pause trifft, um zusammen in der Bibel zu lesen, zu beten und Gemeinschaft mit Gott und miteinander zu haben.

Wenn du wissen möchtest, wie man so etwas starten kann, schau hier:

www.smd.org/schueler-smd/sbk/sbk-gruenden/8-schritte-zum-sbk/

oder bestell dir kostenlos die Starthilfe der Schüler-SMD unter:

www.smd.org/schueler-smd/schueler-smd/material/uebersicht/

4.3 Abschluss

Sehen. Beten. Konkret Handeln.

Von Jesus bewegt werden und mit ihm bewegen.

Wir dürfen Gott immer wieder um Gelegenheiten bitten, dass er uns gebraucht, unseren Mitschülern von ihm zu erzählen. Wir dürfen ihn bitten, dass er uns aufmerksam macht, die Gelegenheiten nicht zu verpassen, dass er uns den Mut gibt, zu tun, was zu tun ist und die Worte, wenn wir keine Worte haben. Hast du Lust auf Abenteuertage mit Jesus in der Schule? Dann bitte ihn, dir bewusst zu machen, dass er da ist.

Nehmt euch einen Augenblick Zeit, über folgende Fragen nachzudenken. Teile dazu Stifte und Papier aus, damit sich jeder etwas aufschreiben kann.

Was ist dir heute wichtig geworden?

Was möchtest du umsetzen?

Wenn man sich etwas vornimmt zu tun, hilft es, wenn man es vorher einmal ausgesprochen hat. Dreh dich zu deinem Nachbarn um und erzähle ihm, was du tun möchtest. Und überlege, was dir helfen kann, dein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

ein bestimmter Gegenstand

die Schulglocke

ein Zettel in deinem Federmäppchen

ein Alarm in deinem Handy

Sprich einen Segen, mit dem du die Schüler ganz bewusst an ihre Schulen aussendest. Als Schulbeweger. Als Schüler, die jetzt schon das Gute tun und sagen. Als Menschen, gesandt von Gott an ihre Schule.

1. Erklärungen zum Text

Maria war noch in der Nacht des Ostermorgens zum Grab gekommen und hatte es offen vorgefunden. Die von ihr gerufenen Jünger Petrus und Johannes gingen in das Felsengrab hinein und stellten fest, dass es leer war. Anschließend ließen sie Maria beim Grab zurück. Was mag in ihr vorgegangen sein? Ihr Herr und Lehrer war tot. Nun konnte sie nicht einmal seinen Leichnam salben. Marias Welt ist völlig zusammengebrochen. So zeigt sie sich von den Engeln nicht beeindruckt (ganz im Gegensatz zu den Hirten in Lk. 2, 9) und erkennt auch Jesus nicht, als er vor ihr steht. Ihre Gedanken sind zu sehr in Trauer und Verzweiflung gefangen. Erst als Jesus sie beim Namen ruft, realisiert Maria, wer da vor ihr steht. Die direkte Ansprache durch ihn bewirkt in ihr die Befreiung von ihren Ängsten. Das „Umwenden“, das sich im V. 16 findet, beschreibt nicht nur eine einfache Körperbewegung, sondern eine innere Veränderung. Maria kann ihre Verzweiflung überwinden. Sie wird von einer unbändigen Freude erfüllt. Sie hat Jesus wieder. Der aber hält sie auf einer gewissen Distanz. Dabei geht es nicht um die Berührung als solche – Thomas wird ja ausdrücklich dazu aufgefordert (V. 27). Jesus will Maria zeigen, dass ihr zukünftiges Miteinander anders sein wird, als es bisher war. Sie muss ihn nicht nur rein körperlich loslassen, sondern sich auch von dem Gedanken trennen, weiter mit ihm durchs Land zu ziehen. Die Beziehung zu ihm erreicht für Maria und alle Jünger eine neue Dimension. Jesus ist nicht mehr „nur“ der Lehrer, sondern, „Herr und Gott“ (vgl. V. 28).

Letztlich schickt Jesus Maria erneut zu den Jüngern. Sie soll ihnen berichten, dass Jesus zu seinem Vater zurückkehren wird. Die Formulierung in V. 17 macht dabei deutlich, dass Gott als Gott und Vater für ihn derselbe ist wie für die Jünger, Jesus aber gleichzeitig eine besondere Beziehung zum Vater hat („mein Vater und euer Vater“). Somit erhält auch die Beziehung zu Gott durch Jesus eine neue Qualität. Maria macht sich auf den Weg und erfüllt ihren Auftrag. Zudem erzählt sie den Jüngern von der Auferstehung Jesu und ihrer Begegnung mit ihm. Für die antiken Hörer des Evangeliums war das eine Herausforderung. Damals galt das Wort einer Frau nicht viel, vor Gericht war ihre Aussage wertlos. Trotzdem darf Maria als Zeugin für Jesus auftreten.

2. Bedeutung für den heutigen Hörer

Maria wird von den Ereignissen förmlich überrollt. Ihr Lehrer ist tot und dass dann auch noch sein Leichnam verschwunden ist, macht ihre Verzweiflung noch stärker. Solche und ähnliche tiefgreifende Veränderungen sind uns nicht fremd. Das kann der plötzliche Tod eines lieben Freundes sein. Doch auch darüber hinaus gibt es viele Situationen, die Junge Erwachsene vor große Herausforderungen stellen: Das Ende der Schulzeit, die Ausbildung, der Abbruch des Studiums, die ständige Gefahr, den Arbeitsplatz zu verlieren. Jahrelange Freundschaften gehen kaputt und Beziehungen scheitern. Die verschiedensten Umstände können zu einer Lebenskrise führen, aus der leicht eine Glaubenskrise erwachsen kann. Der Blick nach vorn und nach oben wird überlagert von Ängsten, Sorgen und Zweifeln. Die Beziehung zu Jesus ist gestört. Eine Neuorientierung des eigenen Glaubens erleben Junge Erwachsene auch als die Folge ihrer sich verändernden Lebenswelt. Die Sinnfrage bekommt zunehmend Gewicht. In dieser Situation ist es wichtig, zu einer persönlichen Beziehung mit Jesus zu gelangen. Genauso wie Maria ruft Jesus jeden einzelnen ganz persönlich bei seinem Namen.

Der Text zeigt aber auch eine andere Variante einer Glaubenskrise. Es gibt Christen, die sich völlig für Jesus einsetzen. Dabei entwickeln sie sich aber im Glauben nicht weiter. So übersehen sie auch leicht Hinweise, die sie zum Nachdenken bringen wollen. Maria war so darauf fixiert, Jesus als ihrem Meister auch nach seinem Tod die ihm zustehende Würdigung entgegenzubringen, dass sie die Zeichen seiner Auferstehung völlig übersah. Heute kann es sein, dass ein Junger Erwachsener dafür brennt, seine Umwelt mit Jesus bekannt zu machen, er darüber aber die Hilfe für Freunde und Verwandte bei alltäglichen Kleinigkeiten aus den Augen verliert. Damit nimmt er sich selbst die Chance, Jesus ganz praktisch zu verkündigen. Auch in eine solche Situation hinein ruft Jesus Menschen bei ihrem Namen. Auch bei ihnen kann eine Neubewertung ihrer Beziehung zu Jesus notwendig werden. Auch für sie hat er möglicherweise einen neuen Auftrag. Jeder Mensch hat Stärken, die Jesus sich zu Nutze machen kann.

3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstieg

„Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.“Dieses Sprichwort trifft auf die Situation Marias zu und kann als Ausgangspunkt für die Bibelarbeit dienen. Oft lassen wir uns von Kleinigkeiten sehr fesseln und übersehen dadurch Wesentliches oder wir bringen Informationen in einen uns logisch erscheinenden, aber falschen Zusammenhang. Dies machen sich viele optische Täuschungen zunutze. Als Einstieg kann eines oder auch mehrere solcher Bilder gezeigt (per Beamer oder in ausgedruckter Form) werden. Besonders gut eignen sich solche optischen Illusionen, die das eigentliche Motiv in vielen kleinen Linien mit geringen Helligkeitsunterschieden verstecken und es erst aus größerer Entfernung sichtbar werden lassen (Stichwort „Unscharfes Erkennen“). Auch Karten- und Zaubertricks basieren darauf, dass der Zuschauer auf verschiedene Weise vom eigentlichen Geschehen abgelenkt wird und können als Einstieg genutzt werden.

3.2 Gespräch

Tauscht euch darüber aus, wie es euch momentan geht.

  • Was läuft gerade richtig super?
  • Hattet ihr in letzter Zeit kleinere oder größere Erfolgserlebnisse?
  • Welche Sorgen und Probleme beschäftigen euch?
  • Vor welchen Herausforderungen steht ihr?
  • Wie sehen eure Pläne für die nächste Zeit aus?

Die Gedanken können als Stichpunkte auf einem großen Blatt Papier oder einem Stück Tapete gesammelt werden. Wenn sich das nicht bereits ergeben hat, betrachtet in einer zweiten Runde auch einmal speziell euer Glaubensleben.

3.3 Textbetrachtung

Lest gemeinsam den Bibeltext und tauscht euch über ihn aus. Achtet dabei besonders auf Maria. Versucht, euch in ihre Lage hineinzuversetzen.

  • Wie geht es ihr in dieser Situation?
  • Wie mag es um ihren Glauben bestellt sein?
  • Wie kommt es, dass sie Jesus anfangs überhaupt nicht erkennt und welche Wirkung hat es, als ihr klar wird, mit wem sie spricht?
  • Wodurch wird die Neuorientierung in Marias Leben ausgelöst?

Schreibt auch jetzt eure Erkenntnisse mit. Je nach Gruppengröße kann man hier auch mit Kleingruppen arbeiten, dann sollte es anschließend im Plenum einen Austausch über die gemachten Beobachtungen geben.

3.4 Reflexion

Greift noch einmal eure eingangs gesammelten Stichpunkte auf.

  • Gibt es unter den genannten Situationen auch solche, in denen ihr möglicherweise festhängt oder euch verrannt habt?
  • Sind vielleicht auch Umstände dabei, in denen euch der klare Blick fehlt?
  • Wo ist eine Neuausrichtung notwendig?
  • An welchen Stellen ist für euch persönlich oder auch als Kreis eine Korrektur dran, um auch den Wald und nicht nur einzelne Bäume zu sehen?

3.5 Gebet

Als Abschluss passt hier eine Gebetsgemeinschaft. Euer Austausch zu den verschiedenen Punkten sollte genug Gebetsanliegen aufgezeigt haben. Sicher gibt es viele Dinge, für die man Gott Dank sagen kann. Genauso ist es auch gut, wenn man füreinander beten kann und Probleme gemeinsam vor Gott bringt. Denkbar ist auch, dass jeder ein oder mehrere Gebetsanliegen auf einen Zettel schreibt und diese dann in der Gruppe ausgetauscht werden. Jeder nimmt einen Zettel mit nach Hause und betet in der kommenden Woche besonders für die Person und ihr Anliegen. Vergesst dabei nicht, später auch einmal nachzufragen, was sich bei den konkreten Sachen getan hat.

Der EC in Deutschland denkt ganz vom jungen Menschen her: Er nimmt ihn in seiner Lebenswirklichkeit wahr und begegnet ihm dort in zeitgemäßer Art und Weise. Dabei wird jedem jungen Menschen in einem gleichberechtigten Miteinander der größtmögliche Freiraum zur Ausgestaltung der Angebote gegeben. Diese ermöglichen es ihm, einen persönlichen Glauben an Jesus Christus zu erleben und eine prägende Persönlichkeit zu werden, durch die Menschen seiner Generation zu Jesusnachfolgern werden.

Zielgedanke

Bileam muss sich Gott unterordnen und widersteht den „Bestechungsversuchen“ von Balak, sodass die Israeliten gesegnet werden.

Merkvers

Aber Petrus und die anderen Apostel antworteten: Gott muss man mehr gehorchen als den Menschen. Apostelgeschichte 5,29

Situation der Jungscharler

Die Geschichte von Bileam ist herausfordernd. Aber der Zielgedanke ist für ein Leben, das Gott ehrt, wichtig. Auch die Jungscharler können schon früh lernen, sich Gott unterzuordnen. Dabei geht es nicht darum, dass Gott uns Menschen unterdrücken will. Seine Gebote geben uns Freiheit und machen ein gutes Zusammenleben zwischen Menschen erst möglich. Wer immer nur auf seinen eigenen Vorteil aus ist, der verletzt andere Menschen.

Balak versucht immer wieder, Bileam auf seine Seite zu ziehen. So gibt es auch im Leben der Jungscharler Dinge und Personen, die sie davon abhalten, sich Gottes Willen unterzuordnen. Gerade in Freundeskreisen oder in der Schule sind die Jungscharler damit konfrontiert, wie schnell man zum Außenseiter wird, wenn man offen den Glauben lebt und nicht bei allem mitmacht.

Erklärungen zum Text

Dieser Textabschnitt schließt sich unmittelbar an den vorherigen Abschnitt an und setzt diesen fort. Bileam war mit den Männern Balaks gezogen und Gott hatte ihm eindrücklich klargemacht, dass er nur das Wort des Herrn zu verkündigen hatte. Der Plan Balaks geht allerdings nicht auf. Trotzdem schadet Bileam Israel. Auch wenn dieser Textabschnitt es nicht erwähnt, so wird später in 4. Mose 31,16-18 erklärt, dass Bileam Balak den Rat gab, das Volk durch Frauen zu versuchen. Bileam ist also eine zwiespältige Persönlichkeit.

In den vier Abschnitten des Textes wird die Spannung zwischen den Wünschen Balaks und dem Willen Gottes, welchen Bileam weitergibt, deutlich.

Kap. 23,1-12: Bileam gibt Balak den Auftrag für eine Opferhandlung. Eine solche Opfervorgabe kann im Alten Testament nicht gefunden werden, sodass es sich wohl um ein typisch heidnisches Opferritual handelt. Auch der Name der Ortschaft „Baalshöhen“ (vgl. 4. Mose 22,41) deutet auf einen heidnischen Opferplatz hin. Bileam ist ein heidnischer Prophet, der aber um das Handeln von Jahwe, dem Gott Israels weiß. Schließlich erwartet er von ihm eine Botschaft. Im vorherigen Kapitel hatte Gott Bileam schon befohlen, nur Gottes Botschaft weiterzugeben.

Die Botschaft Gottes widerspricht dem Wunsch Balaks nach einem Fluch. Bileam macht deutlich, dass er sich nicht dem Willen Gottes widersetzen kann. Er muss das Volk Israel segnen.

V.13-26: Balak versucht nun, das Geschick auf seine Seite zu ziehen. Der Ort für das Opfer ist so ausgewählt, dass Bileam nur einen Teil des Volkes sehen kann. Balak erhofft sich davon, dass Bileam dann nicht wieder einknickt.

Bileam bekommt eine Botschaft Gottes. Der Beginn (V.18) hat den Anschein als würde eine positive Aussage für Balak folgen. Doch in Wahrheit ist es nur eine Ermahnung, dass der König der Moabiter sich endlich damit zufriedengeben soll, dass Israel nicht verflucht werden kann. Das Volk Israel unterscheidet sich von den Nachbarvölkern. Sie setzen nicht auf Zauberei, so wie z. B. Balak. Deswegen ist Gott auf ihrer Seite und wird die Völker im Land Kanaan besiegen.

Kap. 23,27 – 24,13: Der dritte Versuch von Balak. Gottes Geist kommt auf Bileam und deswegen spricht dieser heidnische Prophet den göttlichen Willen über Israel aus. Er prophezeit die Größe Israels und seine Macht in der ganzen Gegend. Gott wird sein Volk segnen und die, die das Volk verfluchen, werden von Gott verflucht werden. Damit wiederholt Bileam die Abrahamsverheißung (1. Mose 12,3).

Es ist auch eine deutliche Kritik an Balak und seinen Praktiken. Er wird eine Niederlage erleben. Gerade deshalb ist Balak sehr böse auf Bileam und schickt ihn fort. Bileam ist sich keiner Schuld bewusst, da er klargemacht hat, dass er nur Gottes Botschaft verkündigen kann.

V.14-25: Im letzten Teil des Abschnitts wendet sich Bileam noch gegen andere Nachbarvölker Israels. Sie alle werden besiegt werden.

Treffpunkt

Spiele

Dienstbote

Die Jungscharler werden in zwei oder mehrere Gruppen eingeteilt. Der Spielleiter verteilt Aufträge an die Jungscharler. Sie sollen ihm Gegenstände bringen (Gesangbuch, Bibel, Glas, Toilettenpapier, Taschentücher, Blatt Papier, usw.). Die Mannschaft, die am schnellsten den Auftrag ausgeführt hat, bekommt einen Punkt. Die Mannschaft, die zuerst 5 oder 10 Punkte hat, gewinnt.

Schrubberhockey

Zwei Gruppen spielen gegeneinander. Die Spieler werden nummeriert. Außerdem wird ein kleines Feld abgesteckt mit zwei Stühlen als Tore. Als Spielmittel braucht man zwei Schrubber oder Besen und einen Putzlappen. Der Spielleiter ruft eine Nummer und die beiden Spieler mit der Nummer springen auf, nehmen den Besen und versuchen den Lappen ins jeweils gegnerische Tor zu schießen.

Basteln

Wackelbild basteln

Als Materialien benötigt man für jedes Kind zwei gleichgroße Bilder (nicht zu groß, vielleicht 9×13), einen Papierstreifen (so lang wie beide Bilder zusammen), größeres Stück Tonkarton, wo das fertige Bild draufgeklebt wird, Schere, Stift und Kleber.

Schneide die Bilder in gleichviele 1cm breite Streifen. Zeichne auf den Papierstreifen 1cm breite Streifen und falte das Papier zu einem Fächer. Danach klebe jeweils abwechselnd die Streifen der Bilder auf den Fächer. Zum Schluss das Ganze auf den Tonkarton kleben, damit es Festigkeit bekommt. Fertig ist das Wackelbild.

Optische Täuschungen erkennen

Es werden verschiedene Bilder mit optischen Täuschungen bereitgelegt und den Kindern gezeigt. Es ist spannend die unterschiedlichen Möglichkeiten der Bilder herauszufinden. Entsprechende Bilder findet man in Büchern oder im Internet.

Aktion

Es können überall im Raum verstreut Süßigkeiten herumliegen. Zu Beginn der Jungschar wird aber darauf hingewiesen, dass diese nicht gegessen werden sollen. Die Schwierigkeit könnte noch dadurch erhöht werden, dass einige der Mitarbeiter immer mal wieder eine Süßigkeit naschen. Im Doppelpunkt kann daran angeknüpft werden, wenn Situationen gesucht werden, wo es schwierig ist, standhaft zu bleiben.

Knackpunkt

Die biblische Geschichte wird durch ein Interview dargestellt. Ein Reporter (R) interviewt Bileam (B) zu den Ereignissen der letzten Tage und Stunden. Ein Moderator (M) leitet das Ganze ein.

M: Herzlich Willkommen, verehrte Zuschauer und einen guten Tag zu einer Sondersendung hier live auf Moab-TV. Wegen der Bedrohung durch eine große Volksgruppe, die aus der Wüste vor unser Land gezogen ist, hat König Balak den bekannten Zauberer und Propheten Bileam kommen lassen, damit er uns in dieser schwierigen Situation hilft. Doch scheinbar ist die Situation nicht ganz so leicht. Augenzeugen berichten, dass der Einsatz von Bileam ohne Erfolg war. Unserem Reporter ist es gelungen, ein exklusives Interview mit Bileam zu bekommen. Sicher werden wir über die Hintergründe informiert. Wir schalten deshalb live zu unserem Reporter.

R: Vielen Dank und herzlich Willkommen auch von meiner Seite. Ich begrüße ganz herzlich den großen Zauberer und Propheten Bileam.

B: Guten Tag.

R: Bileam, Sie sind extra den weiten Weg hier in unser Land gekommen, damit sie unseren König unterstützen. Wie genau sollte die Unterstützung denn aussehen?

B: Ich wurde gerufen, weil ich das Volk Israel, das aus Ägypten durch die Wüste hierher gezogen ist, verfluchen sollte. Also einen sehr schlechten Wunsch über diese Leute aussprechen sollte. Balak, der König hat extra seine großen Fürsten geschickt, um mich zu holen. Ein tolles Gefühl.

R: Nun war ja Ihre Anreise schon nicht ganz störungsfrei. Was war denn das Problem.

B: Mir wurde von Gott eindeutig klargemacht, dass ich nur das tun und sagen darf, was er mir aufträgt. Das habe ich Balak auch gleich gesagt.

R: Und das haben sie dann auch gemacht. Sicherlich konnten sie die schlechten Wünsche über die Israeliten aussprechen?

B: Eben nicht. Balak hat extra mehrere Opfer gebracht, damit ich mich geehrt fühle und sicherlich auch, damit das, was ich sagen werde, seinem Willen entspricht. Doch von Gott habe ich die Botschaft bekommen, dass ich niemand verfluchen kann, den Gott nicht verflucht hat. Ich musste einfach etwas Gutes über diese Israeliten sagen.

R: Aber das sollten sie doch nicht …

B: Aber ich musste!

R: Gut, das kann ja mal vorkommen, aber sicherlich hat sich die Situation noch geändert. Schließlich sind Sie ja ein großer Zauberer und Prophet.

B: Leider nein. Balak hat es zwar wieder versucht und ich wollte ihm natürlich irgendwie auch helfen. Balak hat mich extra so geführt, dass ich nur noch einen kleinen Teil des Volkes sehen konnte. Doch wieder habe ich von Gott die Botschaft bekommen, dass ich das Volk nicht verfluchen kann. Mir ist klar geworden, dass Gott auf der Seite der Israeliten kämpft und dass das keine guten Auswirkungen für alle Völker hier in der Region haben wird.

R: Waren Sie sich sicher, dass Sie die richtige Botschaft bekommen haben und wie hat Balak reagiert?

B: Der war natürlich ziemlich stinkig. Deswegen hat er nicht locker gelassen und hat noch ein drittes Mal geopfert mit der Hoffnung, dass ich nun etwas Besseres für ihn sagen kann. Dieses Mal wurde es mir aber noch viel klarer als vorher, dass das nicht gehen wird. Es war wie ein richtiger Geistesblitz oder wenn man plötzlich etwas sieht, was vorher nur im Nebel lag.

R: Und was haben Sie da plötzlich gesehen?

B: Ich habe gesehen, dass dieses Volk Israel sehr mächtig werden wird. Sie werden im Überfluss wohnen und ihr König wird sehr mächtig werden. Außerdem stehen sie unter dem besonderen Schutz von Gott. Wer etwas Gutes über dieses Volk spricht, der wird gesegnet werden. Doch wer das Volk verflucht, auf den soll es zurückfallen.

R: Das hat Balak sicherlich nicht gefallen.

B: Allerdings nicht. Er wollte mich sofort wegschicken. Es war für ihn eine Niederlage auf der ganzen Linie. Doch ich konnte nicht anders. Das muss ich hier noch einmal in aller Deutlichkeit sagen. Es war Gottes Wille, dass ich das so sage, wie ich es gemacht habe.

R: Das sind keine guten Nachrichten, die uns da erreichen. Aber trotzdem vielen Dank für das Gespräch, Bileam. Gute Heimreise! (Schütteln sich die Hand) Und wir geben wieder zurück ins Studio.

Doppelpunkt

Im Doppelpunkt soll die schwierige Thematik auf das Leben der Kinder heruntergebrochen werden. Es soll darum gehen, Anknüpfungspunkte im Leben der Kinder zu finden.

Spiel

Die Wiederholung der Geschichte kann als Spiel geschehen, und zwar mit dem Wahr-Falsch-Stuhl. Dazu werden die Kinder in zwei Gruppen eingeteilt und bekommen jeweils eine Nummer. An beiden Enden steht ein Stuhl. Der eine Stuhl steht für „wahr“ und der andere Stuhl steht für „falsch/nein“. Der Gruppenleiter stellt Aussagen zum Text und nennt eine Nummer, worauf die Jungscharler mit der Nummer aus beiden Teams versuchen müssen, zu dem richtigen Stuhl zu laufen. Wer zuerst da ist, bekommt einen Punkt.

Mögliche Wiederholungsfragen:

  • Gott hatte Bileam erlaubt, alles zu sagen, was er wollte! (f)
  • Balak wollte, dass Bileam die Isrealiten mit viel Gold beschenkt! (f)
  • Balak wollte, dass Bileam das Volk Israel verflucht! (w)
  • Balak hat extra für Bileam Opfer gebracht! (w)
  • Nach dem ersten Opfer durfte Bileam sagen, was er wollte! (f)
  • Bileam hat das Volk Israel dreimal gesegnet! (w)
  • Balak hat sich über Bileams Aussagen sehr gefreut! (f)

Weitere Aussagen können ergänzt werden.

Nach diesem Spiel soll die Spannung betrachtet werden, in der Bileam steht. Gott hat ihm mitgeteilt, was er sagen darf, aber Bileam hat von Balak den Auftrag, das Volk zu verfluchen. Balak versuchte es immer wieder, Bileam zu beeinflussen. Nutze die Frage: Wie hat Balak versucht, Bileam zu beeinflussen? (Hier könnte auch nochmal ein Rückgriff auf die vorherige Woche geschehen. Schon das Senden der Fürsten sollte Bileam schmeicheln. Danach waren es die Opfergaben.)

Wie wird Bileam wohl handeln? Bileam unterstellt sich dem Willen Gottes, obwohl Balak darüber nicht sehr erfreut ist. Hier bietet sich eine Verknüpfung zur Lebenssituation der Jungscharler an. Sicherlich kennen sie ähnliche Situationen aus ihrem Leben. Wo ist es nicht leicht, das zu tun, was man tun soll? Möglicherweise kennen die Jungscharler eine solche Situation aus der Schule. Dort wird ein Mitschüler von den anderen gemobbt und weil man nicht zu den Außenseitern gehören will, macht man mit. Gleichzeitig ist klar, dass das nicht in Ordnung ist. Gruppendruck ist eine Realität, die für die Jungscharler sicherlich häufig erfahrbar ist.

Bileam hatte den Willen Gottes mitgeteilt bekommen und trotzdem stand er ständig in der Gefahr, sich gegen Gottes Willen zu stellen, da Balak keine Ruhe gab.

Bileam konnte den Fluch nicht aussprechen, sondern musste das Volk Israel segnen. Die Segensworte von Bileam können noch einmal genauer betrachtet werden. Dazu werden sie aus der Bibel vorgelesen (Mitarbeiter oder Jungscharler). Die Aussagen zeigen schon an, dass Israel in das Land Kanaan ziehen wird. Sie werden die Kanaaniter besiegen und ein starkes Volk werden. Besonders betont werden kann die Tatsache, dass Gott mit Israel ist und dass sie deswegen nicht verflucht werden können. An dieser Stelle könnte auch auf Gottes Treue hingewiesen werden, denn schon bei Abraham findet sich diese Aussage.

Somit wird Bileam, obwohl es von Balak anders geplant war, zu einem Verkündiger von Wahrheit und von Gottes Wort. Er hätte sich auch einfach Geschenke von Balak geben lassen und ihm nach dem Mund reden können. Doch obwohl er ein heidnischer Prophet war, spricht er Gottes Wort und unterstellt sich Gottes Willen. Hier könnte eine Anknüpfung zum Lernvers hergestellt werden. Dieser zeigt, dass auch die Apostel vor der Wahl standen Gott zu gehorchen und deswegen ins Gefängnis zu müssen oder den Priestern nach dem Mund zu reden und Gott zu verleugnen.

Zum Abschluss der Kleingruppenphase sollte ein Gebet gesprochen werden, wo konkrete Situationen der Jungscharler (sofern sie vorher genannt wurden) mit eingefügt werden.

Schlusspunkt

Jetzt werden noch einmal die Gedanken gesammelt. Das geschieht mithilfe des Lernverses, der auch schon zum Ende der Kleingruppe vorgestellt wurde. Die einzelnen Teile des Verses werden auf unterschiedliche Karten geschrieben und vermischt (Wo im Text ein / steht, sollte getrennt werden): Gott/muss man/mehr gehorchen/als/den Menschen.

Die Jungscharler sollen die richtige Reihenfolge feststellen.

Zum Abschluss wird gesagt, dass das nicht immer leicht ist, Gott zu gehorchen. Doch Jesus lässt uns nicht alleine und gibt uns Kraft und Mut.

Bausteine

Lieder

Aus: Kinder feiern Jesus

  • Nr. 123 Ja heißt ja
  • Nr. 130 Manchmal würde ich’s genießen
  • Nr. 145 Jesus, gib mir Mut (eignet sich sehr gut als Schlusslied)

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zur Wüstenwanderung des Volkes Israel aus JUMAT 1/17. In der Reihe sind einzelne, besondere Begebenheiten zusammengefasst. Die drei großen Geschichten sind: Der Aussatz von Mirjam, die Bileamserzählung und der Bericht über die eherne Schlange. Außerdem enthält die Reihe eine Einheit zum Thema Segen, bei der der aaronitische Segen der Ausgangspunkt ist.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

Die komplette TEC: 1/2019

Wir lesen die Bibel in der Erwartung, Gott zu begegnen, dass er uns ermutigt und tröstet, Orientierung und Hoffnung gibt. Gleichzeitig fragen viele: Ist die Bibel eine glaubwürdige Quelle, auf die ich mich verlassen kann? Oder will die Bibel gar nicht von wirklicher Geschichte berichten, sondern nur antike, religiöse Erfahrungen vermitteln? Gilt das alles auch heute noch? Fragwürdig oder glaubwürdig? Neben der Bibel wünschen wir uns, dass ihr Menschen kennenlernt, die glaubwürdig sind. Die euch von ihrem Leben erzählen und Zeugnis geben, was sie mit Gott und dem Glauben erleben. Storys, die viel mehr sind als eine Andacht, weil sie von den Menschen aus dem Leben kommt und Mut macht, selbst auch Geschichten mit Gott zu erleben und von ihnen zu erzählen. Zum Schluss noch die Frage, ob du eigentlich glaubwürdig bist? Ist dein Ja ein Ja und dein Nein ein Nein? Wissen die Leute in deiner Umgebung, dass du zu dem stehst, was du sagst? Wenn wir ehrlich sind – eine immer wieder neue Herausforderung. Zumindest für mich. Wir möchten euch und eure Kreise einladen auf eine Reise die zeigt, wie hilfreich die Bibel für euer Leben ist. Worin sie glaubwürdig ist. Gleichzeitig wartet auf euch eine Einladung, glaubwürdigen Menschen zuzuhören und selbst glaubwürdige Menschen zu werden.

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