Aufgrund der aktuellen Situation und der täglichen Nachrichten aus den Kriegsgebieten der Welt wurden an dieser Stelle Materialien zusammengestellt, die sich mit dem Thema Krieg und Frieden auseinandersetzen. Die Einheiten und Bausteine sollen der Arbeit vor Ort mit der Zielgruppe Kinder- und Jugendliche helfen.
Sucht ihr gutes Material für eure (Mädchen)Gruppe? Das lässt sich mit unserem neuen KON-Thema hier auf jeden Fall finden!
Schon in der Weihnachtsgeschichte geht es um suchen und finden – aus ganz unterschiedlicher Motivation der beteiligten Personen.
Behandelt wird aber auch der Umgang mit Enttäuschungen – wenn ich (Gott) suche und nicht finde oder auf der Suche nach verlässlichen Infos nur auf Fake News stoße.
Ebenso findet ihr spannende Stundenentwürfe, Spielideen und Kreatives zum Thema.
Und zum Jahreswechsel darf natürlich auch die Jahreslosung 2022 nicht fehlen.
»Auf der Suche nach der 24« – Sozusagen ein Adventskalender im Format einer Hausrallye. Wer also in der Vorweihnachtszeit eine Gruppenstunde mit Bewegung, Knobeln und Herausforderungen plant, wird hier fündig.
Die Rallye ist dabei so aufgebaut, dass die Mädchen in Gruppen von mindestens fünf Personen unterwegs sind. Am besten habt ihr außerdem ein ganzes Gemeindehaus oder zumindest mehrere Räume zur Verfügung, um die Stationen entsprechend weitläufig aufzubauen und somit Stau und Gedränge zu vermeiden. Des Weiteren ist es super, wenn mindestens drei Mitarbeitende vor Ort sind – vor allem, um die »Aktionsstationen« zu betreuen. Vielleicht könnt ihr auch ein oder zwei Eltern mit einbinden, die euch unterstützen. Sinnvoll kann es außerdem sein, wenn eine Mitarbeiterin zwei Stationen betreut, die dann in einem Raum aufgebaut sind.
Die Rallye findet nach dem Laufzettel-Konzept statt, das heißt, jede Gruppe bekommt zu Beginn der Spielzeit einen Zettel, auf dem sie die jeweiligen Stationen dann abhaken oder auch direkt bearbeiten kann. Es gibt Stationen, die sich durch Bewegung und Action auszeichnen, aber auch Stationen, an denen eine Frage beantwortet werden muss. Diese Antwort wird jeweils direkt auf dem Zettel notiert und im Anschluss an die Rallye ausgewertet. Eine Vorlage für diesen Zettel findet ihr als PDF in der Anlage!
Die Stationen selbst werden dann anhand kleiner nummerierter Zettel, auf die ihr die Fragen unten übertragen könnt, im gesamten Haus markiert und dürfen von den Gruppen dann kreuz und quer besucht werden – es ist der Gruppe also freigestellt, welche Stationen sie wann bearbeitet. Lediglich die Station 24 soll erst bearbeitet werden, wenn die restlichen Stationen 1 bis 23 erfüllt sind. Warum? Das erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest! Sollten es einzelne oder mehrere Gruppen nicht vor Ablauf der Spielzeit bis zur Station 24 schaffen, könnt ihr die Station auch im Anschluss mit allen Gruppen gemeinsam »nachholen«.
Im Folgenden findet ihr einen fertigen Konzeptvorschlag für eine Hausrallye mit hohem Spaßfaktor und vergleichsweise wenig Vorbereitungszeit!
Quizfrage: In welcher Stadt wurde Jesus geboren? (Bethlehem)
Aktion: Gewürze erschnüffeln!
Besorgt fünf weihnachtliche Gewürze und/oder Düfte (Zimt, Anis, Lebkuchen, Spekulatius, Tannenzweige etc.). Diese könnt ihr dann in nicht durchsichtige Gläschen füllen und oben mit Maler-Kreppband abdichten, sodass man nicht hineinsehen kann. Stecht kurz vor Beginn der Rallye mit einem scharfen Messer vorsichtig einen »Riechschlitz« in das Kreppband. An der Station angekommen darf dann jeweils immer eine aus der Gruppe genau zwei Mal an einem Gewürz riechen, bevor sie einen Lösungsvorschlag abgibt.
Pro richtig erratenes Gewürz bekommt die Gruppe einen Punkt, wonach an dieser Station maximal fünf Punkte erspielt werden können. Notiert die Punkte auf dem Laufzettel.
Quizfrage: Wer sagte Maria die Geburt ihres Kindes Jesus voraus? (Antwort: Ein Engel)
Aktion: Teelichter wettanzünden!
Stellt mindestens 20 Teelichter bereit. Die Gruppe bekommt die Aufgabe, in zwanzig Sekunden so viele Teelichter wie möglich anzuzünden. Für jedes brennende Teelicht gibt es einen Punkt auf dem Laufzettel.
Quizfrage: Die Gruppe soll auf ihrem Zettel maximal drei verschiedene Plätzchen-Sorten notieren (die es auch wirklich gibt). Pro Sorte gibt es einen Punkt.
Aktion: Weihnachtspyramide bauen!
Die Gruppe bekommt die Aufgabe, eine lebendige Weihnachtspyramide mit mindestens zwei Etagen zu bauen – und zwar mit den Gruppenteilnehmenden selbst. Dazu können sich beispielsweise drei Personen in einer Reihe hinknien und zwei klettern an ihnen hoch und bilden oben kniend die zweite Etage.
Der Pyramidenaufbau lässt sich dabei verschieden variieren, Hauptsache, es sind zwei Etagen zu erkennen. Steht die Pyramide dann länger als fünf Sekunden, hat die Gruppe die Aufgabe erledigt und bekommt fünf Punkte auf dem Laufzettel.
Quizfrage: Was bedeutet das Wort »Advent« (Antwort: Ankunft, aus dem Lateinischen)
Aktion: Malt einen Adventskranz!
Legt Bleistifte, Buntstifte und DIN-A4–Papier bereit. Die Gruppe, die an die Station kommt, hat die Aufgabe, in maximal 5 Minuten einen Adventskranz zu malen. Dieser wird nach Vollständigkeit und Schönheit von den Mitarbeitenden bewertet. Maximal können hier insgesamt fünf Punkte vergeben werden. Das fertige Bild sollte mit Namensbeschriftung einer der Mitarbeiterinnen übergeben werden, damit es beim weiteren Spielverlauf nicht knittert.
Quizfrage: Was brachten die Heiligen Drei Könige dem Jesuskind? (Antwort: Weihrauch, Gold und Myrrhe)
Quizfrage: Wie lautet »Frohe Weihnachten!« in einer anderen Sprache? (Beispiel: »Merry Christmas!«)
Quizfrage: Was wird in vielen Kirchen traditionell im Weihnachtsgottesdienst von den Kindern aufgeführt? (Antwort: Krippenspiel)
Aktion: Weihnachtslieder singen!
An dieser Station ist die Gruppe aufgefordert, ein Weihnachtslied zu performen, welches wiederum von den zuständigen Mitarbeitenden auf Klang, Textsicherheit und Vollständigkeit geprüft wird. Dazu ist es sinnvoll, Texte von bekannten Weihnachtsliedern ausgedruckt vorrätig zu haben, damit sich die Gruppen daran orientieren können.
Das Lied sollte mindestens einmal von allen Gruppenmitgliedern vollständig gesungen werden. Ist dies erledigt, bekommt die Gruppe fünf Punkte auf ihrem Laufzettel.
Quizfrage: Wie hießen die Eltern von Jesus? (Antwort: Maria und Josef)
Aktion: Stern ausschneiden!
Legt quadratische Origami-Blätter bereit, aus denen die Gruppe ohne Lineal und Stifte jeweils einen Stern ausschneiden soll. Auch dieser Stern wird anschließend nach Schönheit bewertet und kann dazu schon vorab mit Namen versehen und einer Mitarbeiterin überreicht werden, damit er nicht knickt. Mindestens erhalten kann die Gruppe hier fünf Punkte.
Quizfrage: Was ist bunt, rund und zerbrechlich? (Antwort: Weihnachtsbaumkugel)
Aktion: Was brüht denn da? Teesorten erraten.
Richtet fünf verschiedene Teebeutel her, von denen ihr die Sortenschilder abnehmt. Wichtig ist es hier, einheitliche Sorten zu nehmen wie beispielsweise »Apfel, Minze, Orange …« Gemischte Sorten wie »Kräuter, Winterpunsch, etc.« sind nur schwer zu erraten und sollen deshalb vermieden werden. Auch an dieser Station können die Gruppenmitglieder durch Riechen erraten, um welchen Tee es sich handelt. Pro erratene Sorte gibt es dann einen Punkt auf dem Laufzettel.
Quizfrage: Wer zeigte den Hirten den Weg zum Stall? (Antwort: Der Stern)
Quizfrage: Welche Farben haben die Kerzen auf dem Adventskranz traditionell? (Antwort: rot)
Quizfrage: Zählt drei Weihnachtslieder auf und notiert sie auf eurem Zettel! Pro überprüftes echtes Lied gibt es einen Punkt.
Aktion: Ein Weihnachtsgedicht schreiben!
Die Gruppe hat zur Aufgabe, in maximal 5 Minuten ein Weihnachtsgedicht zu dichten, das mindestens sechs Verse und mindestens vier Reime besitzt. Das fertige Gedicht soll auf einen Zettel geschrieben und dann von der ganzen Gruppe den Mitarbeitenden an der Station vorgetragen werden. Das gibt wiederum fünf Punkte auf dem Laufzettel.
Quizfrage: Woher kamen die Heiligen Drei Könige? (Antwort: Aus dem Morgenland)
Quizfrage: Welche mehrtürige Überraschung versüßt vielen die Wartezeit auf Weihnachten? (Antwort: Der Adventskalender)
Quizfrage: Worein legte Maria das Jesuskind nach der Geburt? (Antwort: In eine Futterkrippe)
Aktion: Lauscht der Geschichte!
Diese Station erfordert Vorbereitungszeit und, wenn es möglich ist, einen eigenen, ruhigeren Raum. Hier könnt ihr Decken, Kissen und Kerzen herrichten, denn, die Gruppe kommt zu euch, nachdem sie die Rallye fertig bearbeitet hat. Nun soll sie bewusst die Ruhe und das Ankommen wahrnehmen. Lasst den Mädchen dabei Zeit, um im Raum anzukommen – wer mag, kann sich auch hinlegen und/oder die Augen schließen – und beginnt erst dann mit dem Vorlesen. Sucht dazu mehrere Geschichten zur Weihnachtszeit raus, die ihr den Mädchen vorlesen könnt. Die Gruppe darf dann auch nach der Geschichte im Raum bleiben und einfach sein.
Bei einem kompletten Spielablauf sollte die Rallye so enden, dass nach und nach alle Gruppen im Raum ankommen. Wenn dann alle im Raum angekommen sind, könnt ihr zusammen die biblische Weihnachtsgeschichte lesen. Dazu könnt ihr euch die Bibelübersetzung aussuchen, die euch für die Gruppe am geeignetsten erscheint. Diese Geschichte bildet den Abschluss der Rallye.
Findet im Anschluss an diese Ruhezeit dann einen guten, langsamen Übergang zur Auswertung der Laufzettel und zur Preisübergabe!
Plant für die Auswertung der Laufzettel und die Preisverleihung etwa zehn Minuten ein.
Nachdem ihr die Punkte auf den Zetteln ausgewertet habt, könnt ihr die Preisverleihung starten. Toll wäre es dabei, wenn alle Teilnehmenden ein Geschenk bekämen und nicht nur ein Hauptpreis für die Gruppe mit den meisten Punkten vergeben würde. Ihr könnt auch die Weihnachtsgeschichte noch einmal als ausgedruckten, schön layouteten Zettel den Mädchen mitgeben. So erhalten sie eine schöne Erinnerung an die Rallye für zu Hause und obendrauf die beste Nachricht der Welt!
Ihr spielt gerne miteinander? Oder brauchst du noch ein kleines Geschenk für jemanden? Dann hast du hier eine kleine Anregung: ein Memory passend für die Weihnachtszeit!Das ist übrigens auch eine gute Gelegenheit, kleine Reste von Weihnachtsgeschenkpapier oder passendem Tonkarton aufzubrauchen!
Weihnachtsgeschenk-Papier oder Tonkarton mit verschiedenen Motiven, einfarbigen Karton, Lineal, Bleistifte, Scheren, Kleber, Laminierfolien und -gerät
Du entscheidest dich, wie groß deine Memory-Karten werden sollen. Mit Hilfe einer Schablone kannst du dann aus den unterschiedlichen Papieren einfach von jedem Motiv zwei Exemplare ausschneiden. Diese klebst du anschließend auf den einfarbigen dünnen Karton gleicher Größe. Für längere Haltbarkeit lohnt es sich, die Karten dann noch zu laminieren. Das war’s schon – viel Spaß beim Spielen!
Tipp: Um den Schwierigkeitsgrad zu steigern, kannst du auch zwei verschiedene Motive zusammen auf eine Karte kleben – oder zusätzlich sogar bei den Mustern variieren.


Was beim Memory Grundvoraussetzung dafür ist, ein Pärchen zu gewinnen, ist bei Gott ein No-Go! Gott hat dich nämlich einzigartig und wunderbar geschaffen!
Und das gilt sogar für alle, die als eineiige Zwillinge auf die Welt gekommen sind! Das glaubst du nicht? Dann vergleiche mal die Fingerabdrücke: Die sind wirklich bei jedem Menschen total individuell und verschieden!
Ist das nicht krass, dass Gott gerade so eine Stelle nutzt, um seine Vielfalt unter Beweis zu stellen? Es geht bei Gott nämlich nicht immer darum, sich im Großen und Bombastischen zu zeigen, sondern in der Liebe zum Detail seine Liebe zu dir zu beweisen.
DU BIST EINZIGARTIG, geliebt und wunderbar!
„echt. Im glauben wachsen“ – Themen für das 3. Quartal 2021 im Paket – bestehend aus einem theologischen Einstieg ins Thema, 6 Bibelarbeiten, einem Video, einem Stundenentwurf, zwei Andachten und zwei weiteren Artikeln
ür die 6- bis 12-Jährigen haben wir eine Freizeit zum Thema „Jakob – gesegnet, geflüchtet, versöhnt!“ entwickelt. Das Freizeitkonzept ist als flexibler, individuell anpassbarer Baukasten zu verstehen. Das heißt: Die Freizeit kann im Tagesablauf und der Freizeitlänge ganz den Gegebenheiten und Bedürfnissen vor Ort angepasst werden. Als Beispiel haben wir für euch ein 6-Tages-Programm konzipiert.
Unter „Programmideen“ finden sich eine Einführung in die biblische Jakobsgeschichte mit Hintergrundwissen. Die biblische Geschichte haben wir über sechs Einheiten verteilt. Vier Geschichten sind als Anspiel ausgearbeitet, zwei als „Skechtboard-Geschichten“ (die Geschichte entsteht malerisch beim Erzählen auf einer großen Staffelei). Die Anspiele findet ihr schriftlich und als Filmaufnahmen vor. So könnt Ihr wählen, ob ihr die Anspiele selbst spielt oder einfach per Film abspielt. Die Sketchboardgeschichten sind ausschließlich Filmclips. Nach den jeweiligen Geschichten haben wir Vertiefungen ausgearbeitet für zwei Altersgruppen (6-10 Jahre; 11-13 Jahre). So kann mit den jeweiligen Zielgruppen altersentsprechend gearbeitet werden.
Jede Jakobgeschichte wird von einer Rahmengeschichte umklammert. Die Handlung spielt in der heutigen Zeit und hilft den Kindern, die Themen der Jakobgeschichten in ihr Leben zu übertragen. Gezeigt wird die Rahmengeschichte jeweils vor bzw. nach einer Jakobgeschichte. Ihr findet diese Geschichte als Textdatei unter „Programmideen/ Rahmengeschichte“ und als Film in einzelnen Clips unter „Videos“.
Der vorgestellte Programmplan der „5 Sterne Sommer“-Freizeit geht zunächst von einem Angebot ohne Übernachtung aus. Selbstverständlich kann der Tagesplan auch auf eine Übernachtungs-Freizeit abgewandelt werden. Auch im Hinblick auf Kooperationen, mögliche Corona-Bestimmungen… kann die Freizeit ganz auf die örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse abgestimmt werden und ermöglicht so eine hohe Identifikation mit der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort.
| Sonntag Streiten ist normal, da steckt was dahinter / 1.Mose 25, 19-34 / Esau verkauft Jakob sein Erstgeburtsrecht |
Montag Gott segnet nicht nur die Braven / 1.Mose 27,1-40 / Jakob holt sich den Segen |
Dienstag Wie und wo kann ich Gott erleben (und was antworte ich?) / 1.Mose 27, 41- 28, 22 / Jakob und die Himmelsleiter |
Mittwoch Wie gehe ich mit Unrecht um? / 1.Mose 29,1-30 / Jakob wird betrogen Zeit bei Onkel Laban |
Donnerstag In Zeiten der Angst – an wen oder was klammere ich mich da? / 1.Mose 32,1-33 / Jakob am Jabbok |
Freitag Wie geht „Aufeinander zugehen“ nach Verletzungen? / 1.Mose 33,1-16 / Jakob und Esau versöhnen sich |
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| 8:30 | Frühstück | Frühstück | Frühstück | Frühstück | Frühstück | |
| 9:00 | Beginn: Begrüßung, Spiel, Ritual … | Beginn | Beginn | Beginn | Beginn | |
| 9:30 | Video Rahmengeschichte Bibelanspiel |
Video Rahmengeschichte Sktechboard |
Video Rahmengeschichte Bibelanspiel |
Video Rahmengeschichte Sktechboard |
Video Rahmengeschichte Bibelanspiel |
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| 9:45 | 10.00 Uhr Ankommen und Begrüßen | Vertiefung für zwei Altersgruppen | Vertiefung für zwei Altersgruppen | Vertiefung für zwei Altersgruppen | Vertiefung für zwei Altersgruppen | Vertiefung für zwei Altersgruppen |
| 10:15 | Kennenlern-Spiele | Ratespiel „Wer bist du“ oder Quiz „Gefragt – gejagt“ | „Spiele rund um die Leiter“ oder Spiel „Nummer 2 gewinnt“ | Spiel: „Israel sucht den Superhirten“ | „Würfeln-Suchen-Quizzen“ | Geländepiel: „Kuhhandel“ |
| 12:00 | Mittagessen | Mittagessen | Mittagessen | Mittagessen | Mittagessen | |
| 12:30 | Workshops | Workshops | Workshops | Workshops | Workshops | Workshops |
| 14:00 | Snack | Snack | Snack | Snack | Snack | Snack |
| 14:15 |
Video
Rahmengeschichte Bibelanspiel Vertiefung für zwei Altersgruppen
14.30-15.15 Streitspiele 15:20 -16.25 Begabt! Wettkampf 1 Std |
Geländespiel „Capture the Wildraten” | Dorf- oder Stadtspiel „Himmelsleiter“ Platz für eigene Ideen |
Spiel: Handelsspiel „Büffeljagd“ oder Stationenspiel „Talente ausprobieren“ |
Platz für eigene Ideen | Stationenspiel „Jakobs leckere Suppe“ |
| 16:45 | Abschied | Abschied | Abschied | Abschied | Abschied | Abschied |
| 17:00 | Ende | Ende | Ende | Ende | Ende | Ende |
Idee für die Freizeit: Mit den Kindern wird die Leiter zu Beginn gebastelt. Am Ende jeden Tages bekommen die Kinder je ein Segenskärtchen, welches sie mit den kleinen Wäscheklammern an der Himmelsleiter befestigen können.
Wie alles beginnt:



2. Schritt: Nimm dir nun das blaue Tonpapier und zeichne eine Wolke auf, welche du im Anschluss ausschneidest.

3. Schritt: Streiche die Wolke mit Flüssigkleber ein und klebe etwas Watte darauf.

4. Schritt: Nun kannst du die Wolke mit dem Tesafilm an dem oberen Ende der Strickleiter befestigen. Für den Fall, dass die Schnur etwas zu kurz ist, kannst du noch etwas Garn an den oberen Teil der Strickleiter befestigen. Dies erleichtert dir später das Aufhängen.


Nun kann die Strickleiter an einem beliebigen Platz aufgehängt werden. Viel Spaß dabei! J

Fast alle Menschen sind fasziniert, wenn Täuschungskünstler ihre Tricks vorführen. Manches ist unglaublich, weil man es sich einfach nicht erklären kann… Es sei denn, man weiß, was hinter dem Bluff steckt! Wir stellen dir kinderleichte Mogeleien vor, für die man nur wenige Materialien benötigt. Mit ein bisschen Übung können selbst die Kleinen die Großen bald ordentlich hinters Licht führen…
Auf einer Freizeit können sich Kinder einen Trick aussuchen, den sie lernen möchten. Dann bekommt jedes Kind eine Einführung und bekommt Zeit zum Herstellen des Tricks und zum Üben. Nach einer gewissen Zeit führen die Kinder sich gegenseitig die Tricks vor.
Mit Hilfe dieser besonderen Tüte kannst du kleine Gegenstände im Handumdrehen verschwinden lassen.
Ein Luftballon und eine Nadel? Das passt doch eigentlich nicht zusammen! Bei diesem Trick schon…. Hier erfährst du, wie du mit einer Nadel in einen Luftballon pieksen kannst, ohne dass er platzt.
Normalerweise platzt ein Luftballon, wenn man mit einer Nadel in ihn hineinsticht. Dies geschieht, weil sich an der Einstichstelle blitzschnell Risse auf der Luftballonhaut bilden. Die Klebestreifen halten die Ballonhaut zusammen und verhindern so die Rissbildung.
Bastle ein einfaches Trickspiel, bei dem sich eine Münze auf wundersame Weise in Luft auflöst!
Lerne ein raffiniertes Täuschungsspiel mit Streichholzschachteln kennen, das andere in Staunen versetzen wird!
In diesem Video wird der Trick vorgeführt und erklärt: https://www.philognosie.net/spiele-fun/zaubertricks-lernen-6-magische-tricks-mit-anleitung-fuer-kinder#zaubertrick_fur_kinder_die_drei_zauberboxen
Willst du eine geheime Nachricht schreiben, die nur Insider lesen können? Dieser Trick zeigt dir, wie es geht!
Bei feuchtem Papier kann das Licht besser durchscheinen als bei trockenem Papier. Wenn man mit dem Kugelschreiber auf nassem Papier schreibt, werden die Papierfasern an den beschriebenen Stellen zusammengepresst. Auch durch die zusammengepressten Stellen dringt das Licht nur schlecht. Hält man also das Papier wieder unters Wasser, wird es überall transparent – außer an den zusammengepressten Stellen. Deshalb wirken sie dunkler und man kann die Schrift wieder lesen.
Mit ganz einfachen Mitteln kannst du eine gefährliche Papierschlange zum Leben erwecken und sie mit einem Stift zähmen!
Durch die Reibung mit dem Wolltuch wird der Füller elektrisch aufgeladen. Das ungeladene Papier wird vom geladenen Füller angezogen. Bei jeder Berührung übernimmt das Seidenpapier einen kleinen Teil der elektrischen Ladung, gibt sie aber gleich wieder an die Blechunterlage ab. Dadurch ist das Papier wieder ohne Ladung und wird erneut vom Füller angezogen. Das wiederholt sich so lange, bis der Füller seine Ladung komplett abgegeben hat.
In der Orangenschale befinden sich viele kleine Löcher, die mit Luftbläschen gefüllt sind. Sie bewirken, dass die Schale auf der Wasseroberfläche schwimmt. Der Druck des Fingers (Glasflasche) oder der Hand (Plastikflasche) wird vom Wasser an die Orangenschale weitergeleitet, so dass die Luftbläschen zusammengedrückt werden. Dadurch fließt Wasser in die entstandenen Hohlräume. Die Schale wird schwerer und sinkt ab. Wird der Druck vermindert, breitet sich Luft in den Löchern wieder aus und verdrängt das eingedrungene Wasser. Die Orangenschale steigt wieder nach oben.
Press, Hans Jürgen: Spiel – das Wissen schafft. Große Ausgabe mit über 400 Anregungen zum Experimentieren und Beobachten der Natur. Ravensburger Buchverlag 1995, S. 35 + 71.
Utz, Annette; Martin, Jörg: Verblüffende Experimente. Augsburg: Weltbild Verlag 1998, S. 37, 39.
https://www.kinderspiele-welt.de/kinderparty/zaubertricks-fuer-kinder.html
https://www.kinderspiele-welt.de/basteln-und-werkeln/zaubertuete-falten.html
https://de.wikihow.com/Eine-Zauberschachtel-basteln
Wie ich damit umgehen kann, wenn Versprechen nicht erfüllt werden.
Vorüberlegung für Mitarbeitende
„Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem anderen zu!“ Jakob musste flüchten, da er seinen älteren Bruder Esau um sein Recht am Erbe betrogen hatte. Nun erfährt er selber, wie das ist, so gemein betrogen zu werden.
Die ältere der beiden Schwestern müsste nach altem Brauch zuerst heiraten, dann die jüngere. Jakob liebt aber die jüngere Rahel. Nun heiratet er unwissentlich Lea. Zur Hochzeit war sie verschleiert und daher nicht zu erkennen. Vermutlich hat Laban Lea nachts zu Jakob gebracht, sodass es stockfinster war.
Onkel Laban lässt Jakob nun selbst die Folgen seines Betrugs spüren. 7 Jahre musste Jakob pro Frau arbeiten, um den Betrag zusammen zu haben, den man als Mann als „Brautpreis“ an die Ursprungsfamilie zahlte. Jakob lässt sich auf 14 Jahre Arbeit ein, er akzeptiert die Bedingungen und wird in Folge ein reicher Mann mit vielen Kindern (12!). Es stimmt also, was Gott versprochen hat: Jakob wird viele Nachkommen haben (1.Mose 28,14).
Erlebniswelt der Kinder
Kinder verlassen sich darauf, wenn jemand etwas verspricht. Umso größer ist die Enttäuschung oder die Wut, wenn Versprechungen bzw. Abmachungen nicht gehalten werden. Ein Geburtstagswunsch wird nicht erfüllt, ein Elternteil hat doch keine Zeit für gemeinsame Aktivitäten, ein Freund bricht aus der Freundschaft weg, usw. Kinder werden dadurch enttäuscht. Wie geht man mit der Situation um? Kann man der Person noch vertrauen? Und halte ich selbst immer meine Abmachungen? Hält Gott seine Versprechen? Diese Fragen sollen in dieser Einheit Raum bekommen.
Einstieg
Den Kindern wird ein Bild einer optischen Täuschung gezeigt. https://pixabay.com/de/vectors/sch%C3%A4del-kopf-optische-t%C3%A4uschung-2858764/
Die Kinder werden gefragt, was sie sehen. Auf dem Bild sind zwei Köpfe zu sehen bzw. ein Pokal. Das Auge täuscht. Sieht man beide Dinge klar, dann kommt sozusagen die Ent -Täuschung. Man sieht die Dinge plötzlich scharf.
Heute geht es in der Geschichte um eine Enttäuschung, die Jakob, bzw. Ben verkraften müssen. Denn ein Versprechen wird ihnen gegeben. Und was dann kommt, seht ihr selbst.
Rahmengeschichte Teil 1 zu Tag 4 aus Rahmengeschichte „Jakob“.
Erzählung
Jakob ist seit Stunden unterwegs. Die Sonne steht hoch. Es ist sehr heiß. Jakobs Gedanken hängen noch Gottes Worten nach. Wie war das noch in der Nacht? Gott hatte ihm im Traum zugesagt, dass er immer bei ihm sein würde. „Und du wirst viele Nachkommen haben“, hatte Gott gemeint. „Viele Kinder werde ich haben, na da bin ich gespannt. Zuerst brauche ich mal eine Frau.“
Plötzlich hört er ein lautes Blöken von Schafen. Da müssen ganz schön viele in der Nähe sein. Eine riesen Herde, bei diesem Lärm.
Hinter einem Hügel sieht er sie dann. Die Schafe stehen dicht gedrängt auf einem großen Platz. Ein paar Hirten haben es sich an einem großen Stein gemütlich gemacht und dösen vor sich hin. Seltsam, warum rollen die Hirten den Stein vor dem Brunnenloch nicht weg. Die Schafe sehen durstig aus.
Jakob spricht die Hirten an: „Hey, Ihr da, wo kommt ihr denn her?“ Ein Hirte beäugt ihn misstrauisch und ruft: „Aus Haran natürlich, und du?“ „Ich komme von Kanaan und suche Laban aus Haran, kennt ihr den?“ „Machst du Witze?“, mischt sich ein anderer Hirte ein. „Den kennt doch jeder.“ „Und geht es ihm gut?“ „Gut? Laban ist der reichste Mann hier. Der hat das meiste Vieh, Land, Knechte, Mägde, und zwei Töchter Lea und Rahel. Wobei Rahel die deutlich hübscherer ist.“ „Schau“, der erste Hirte zeigt in Richtung Osten, „da kommt Rahel mit einer Herde Schafe.“ Jakob sieht Rahel von weitem. Sie ist wunderschön, hat lange dunkle Haare, leuchtende Augen und ein süßes Lächeln.
„Warum wälzt ihr den Stein nicht weg und gebt den Schafen Wasser?“ Dann könntet ihr sie wieder weiden lassen. „Wir müssen zuerst warten, bis alle Herden hier sind, erst dann dürfen wir den Stein weg wälzen.“ „Blödsinn“, sagt Jakob leise. Als Rahel fast schon am Brunnen ist, geht Jakob tatkräftig zum Stein. „Das schafft er nie alleine“, hört er einen Hirten sagen. Mit viel Kraft drückt Jakob gegen den Stein, bis sich dieser erst langsam, dann stetig bewegt. Schließlich ist das Wasserloch freigelegt, Jakob schöpft Wasser aus der Rinne und füllt es in die Tränke. Rahel schickt ihre Schafe zur Tränke. „Wer bist du?“, fragt Rahel beeindruckt. Jakob geht auf Rahel zu und umarmt sie herzlich: „Ich bin der Sohn deiner Tante Rebekka und heiße Jakob.“ Dann küsst er Rahel auf die Stirn. Rahel wird ganz rot im Gesicht und strahlt ihn an. Dann dreht sie sich um und läuft schnell nach Hause. „Die gefällt mir“, denkt sich Jakob. Schnell treibt er Rahels Herde in Richtung Haran. Von Weitem sieht er einen Mann. Er kommt ihm kurz vor dem Dorf entgegen. „Junge, lass dich umarmen. Ich bin dein Onkel Laban. Rahel hat mir von dir erzählt!“ Jakob erwidert die Umarmung erleichtert. Endlich ist er angekommen. Und sein Onkel scheint ein netter Kerl zu sein. „Komm mit nach Hause, ich stelle dich unserer Familie vor.“ Laban macht eine einladende Geste, Jakob folgt ihm zu seinem Haus. Am Hof angekommen, wird Jakob von vielen Menschen begrüßt, überall stehen Leute: Labans älteste Tochter Lea, die im Gegensatz zu Rahel nicht so hübsch, auch etwas schwerfälliger, dafür größer und kräftiger wirkt. Daneben steht Labans Frau, seine Mägde, Knechte, weitere Familienmitglieder und die wunderschöne Rahel. Alle klatschen und freuen sich, dass Jakob Rahel mit dem Stein geholfen hat. „Du hast doch bestimmt Hunger“, fragt Laban. „Ehrlich gesagt ja und noch mehr Durst!“, antwortet Jakob. Dann komm mit ins Haus, lasst uns Feiern, Essen und Trinken. Und dann erzählst du uns von deiner Familie. Willkommen in deinem neuen Zuhause!“ ruft Laban fröhlich. Jakob ist glücklich. Er erzählt seine ganze Geschichte und alle hören gespannt zu.
Inzwischen ist Jakob schon über einen Monat bei Onkel Laban und seiner Familie. Er fühlt sich sehr wohl. Jakob arbeitet als Hirte, wie in seiner alten Heimat. An diesem Tag kommt Laban zu ihm auf die Weide. Offensichtlich möchte er mit Jakob sprechen. „Hör mal Jakob“, beginnt Laban das Gespräch, du bist zwar mein Neffe. Aber umsonst musst du hier auch nicht arbeiten. Mir gefällt es, wie du mit den Tieren umgehst. Sie werden täglich mehr und du passt gut auf sie auf. Sag mal, was möchtest du als Lohn dafür?“
Jakobs Gedanken wandern zu Rahel. Er hat sie sehr lieb gewonnen und würde sie am liebsten sofort heiraten. Dazu fehlt ihm aber das Geld. Denn es ist üblich, der Familie der Braut einen größeren Betrag zu geben. Und dann bekommt die Braut den Betrag vom Vater zur Verlobung geschenkt. Sollte er es wagen, um Rahel zu werben? Jakob gibt seinem Herzen einen Ruck: „Onkel Laban, ich brauche keinen Lohn. Aber wenn du es erlaubst, dann würde ich gerne deine Tochter Rahel heiraten. Dafür würde ich sieben Jahre für dich ohne Lohn arbeiten.“ Laban lächelt: „Dann haben mich meine Augen nicht getäuscht. Ihr beide liebt euch. Nun, so sei es, du arbeitest sieben Jahre für mich und dann könnt ihr heiraten. Es ist ja auch besser, ich gebe sie dir, als irgendeinem Fremden.“ Jakob ist überglücklich. Rahel wird seine Frau sein. Nun geht er noch motivierter an die Arbeit.
Die sieben Jahre ziehen ins Land. Endlich kommt der Hochzeitstag. Laban hat ein großes Fest organisiert. Der ganze Hof ist voller Leute. Die Frauen sind alle verschleiert. Den ganzen Tag über wird gut gegessen, getrunken und getanzt. Am Abend wird ein Lagerfeuer angezündet. Im Hof leuchten Fackeln, die Frauen sind auf der einen Hofseite unter sich und die Männer sitzen ums Lagerfeuer. Laban geht auf Jakob zu und sagt: „Jakob, geh jetzt in mein Haus. Es soll heute Nacht dir und deiner Braut gehören. Rahel bringe ich dir nachher ins Haus.“ Jakob gehorcht seinem Onkel und freut sich darauf, endlich mit Rahel allein zu sein. Im Haus ist es stockfinster. Jakob kennt sich aus, findet den Schlafplatz und wartet. Kurze Zeit später hört er Schritte und die Stimme von Laban: „Hier ist deine Braut“. Er übergibt ihm die Hand seiner Tochter, Jakob gibt ihr einen Kuss auf die Stirn. Beide legen sich hin und werden schnell von den vielen Eindrücken des langen Hochzeitstages in den Schlaf geschoben.
Am nächsten Morgen wird Jakob vom Sonnenstrahl, der durch eine kleine Lehmluke leuchtet, aufgeweckt. Überglücklich dreht er sich auf die Seite zu seiner Frau und schreit erschrocken: „Lea, was tust du hier?“ „Ich bin deine Frau. Natürlich bin ich hier!“, antwortet diese verdutzt. „Aber, ich wollte doch Rahel heiraten. Wütend verlässt Jakob den Raum und findet Laban am Eingang. „Ich habe mich nicht für Lea sieben Jahre abgeschuftet. Ich wollte Rahel heiraten. Du hast mich betrogen!“ Jakob ist außer sich vor Zorn und Enttäuschung. „Beruhige dich, Jakob. Bei uns ist es Brauch, dass zuerst die Ältere heiratet, dann die Jüngere. Und da Lea noch nicht verheiratet war, habe ich sie dir gegeben.“ Jakob schnaubt: „Ich will Rahel, nicht Lea.“ „Natürlich wirst du Rahel heiraten, das habe ich dir ja versprochen. Schon nächste Woche darfst du Rahel heiraten. Aber dafür arbeitest du dann nochmal sieben Jahre. So wie sich das mit dem Brautpreis gehört.“ Laban dreht sich um und geht. Jakob bleibt fassungslos zurück. Aber was soll er tun? Er liebt Rahel. „Du gemeiner Betrüger. Aber wie du willst. Ich bleibe nochmal sieben Jahre!“ Jakobs Rufe verpuffen im Sonnenlicht.
Mehr als sieben Jahre gehen ins Land. Jakob arbeitet immer noch für Laban. Als Lohn bekommt er nun selber Herden von Rinder, Schafen und Ziegen. Jakobs Herden sind inzwischen sogar noch größer, als Labans Herden. Dazu besitzt Jakob Kamele und Esel. Er ist ein reicher Mann. Was ihn aber noch viel reicher macht, sind seine zwölf Kinder, elf Jungs und ein Mädchen. Jakob ist sehr zufrieden. Aber er merkt auch, dass Laban und dessen Söhne ihm seinen Reichtum nicht gönnen. Das gibt auf Dauer immer mehr Spannungen. Deshalb beschließt Jakob, in seine alte Heimat mit seinen Frauen und Kindern zurückzukehren.
Nur ein Problem gibt es noch: Wie wird Esau reagieren, wenn er zurückkommt? Schließlich hat er ihn damals betrogen. Ob Esau Jakob verzeihen wird?
Rahmengeschichte Sie 2 zu Tag 1 aus Rahmengeschichte „Jakob“.
Andachtsimpuls/ Vertiefung
Austausch (Praxisfälle werden zur Diskussion gestellt):
Bezug zur Geschichte:
Jakob ist sauer. Das ist auch ganz normal, wenn ein Versprechen gebrochen wird. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. Was können wir hier von Jakob lernen?
Jakob spricht die Dinge bei Laban an. Rede mit deinem Gegenüber, was dich enttäuscht und wütend macht. Manche Menschen merken das sonst vielleicht nicht mal, dass du enttäuscht bist.
Jakob schaut in die Zukunft. Versuche, deinem Mitmenschen eine zweite Chance zu geben und nach vorne zu blicken. Wenn du anderen Jahre lang Vorwürfe machst, dann ärgerst du dich die ganze Zeit, weil du nichts vergessen kannst. Das schadet dir am Ende selbst.
Jakob verlässt Haran. Trenne dich von Menschen, die dir nicht guttun, wenn es dir möglich ist. Manche Leute sagen zwar, sie sind deine Freunde, sind aber nicht ehrlich zu dir. Halte dich an Menschen, die gut für dich sind.
Jakob verlässt sich auf Gottes Versprechen. Vertraue Gott. Er hält, was er verspricht und ist absolut verlässlich. Er hat immer ein offenes Ohr, bei ihm kannst du deine Wut, Sorge und Enttäuschung abladen (1. Petrus 5,7: Alle eure Sorgen werft auf ihn, er sorgt für euch). Er kümmert sich um deine Anliegen.
Gebet
Lieber Vater im Himmel, manche Menschen versprechen mir Dinge und halten sie nicht ein. Das tut mir weh, und dann bin ich enttäuscht. Bitte hilf mir, Dinge anzusprechen und anderen eine zweite Chance zu geben. Denn ich bin auch nicht perfekt und habe schon andere enttäuscht. Wie gut, dass du immer für mich da bist und dass ich mich auf dich verlassen kann. Amen.
Spiele
Trickspiele aus dem Baustein „Ausgetrickst“ aus der Themenreihe „Jakob“
Lieder
Ich mach mich locker (Mike Müllerbauer)
Wer Gott vertraut, Einfach spitze Nr.28

Jugendliche setzen sich persönlich durch Nachdenken und durch Gespräche mit den Gruppenmitgliedern mit zentralen Themen wie Ängste, Werte, Freizeit, Demokratie, Gott, Glaube, Beruf und Internet auseinander. Aufhänger sind die Ergebnisse aus der Shell- Jugendstudie.
Interessant sind evtl. die Vergleiche mit 2015 (Gibt es Entwicklungen? Wenn ja, warum?)
Die 18. Shell-Jugendstudie wurde von Januar bis März 2019 durchgeführt. Befragt wurden 2572 Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren in Deutschland.
Einige Stichworte aus der Zusammenfassung:
Die Ergebnisse aus der Shell-Studie sind nicht „die Wahrheit“! Sie können nur als Hintergrund für die eigene Auseinandersetzung mit wichtigen Themen dienen. Entscheidend sind das Nachdenken, das Gespräch mit anderen und das eigene Entscheiden!
Die Autoren des Berichts würden der jetzigen Jugend den Titel geben: „Eine Generation meldet sich zu Wort.“
Steigbügel Nr. 341 enthält einen Gesprächsabend zur Shell-Studie 2010. In der Ausgabe Nr. 362 des Steigbügels ist ein Vorschlag zu einem Gesprächsabend zur Shell-Studie 2015 enthalten. Wer Zugang zu diesen Heften hat (Pfarramt, ältere MitarbeiterInnen, JugendreferentIn) könnte sich bei der Vorbereitung interessante Vergleiche notieren (Entwicklungen? Gravierende Änderungen? Gründe?).
Neu in diesem Vorschlag zu einer Gruppenstunde sind Fragen zum „Populismus“ und zum Umgang mit digitalen Inhalten.
Welche Themen und Fragen sind für deine Gruppe dran? Die Fragen, die man in der Gruppe besprechen möchte, entsprechend der Gruppengröße kopieren. Zuvor die Prozentangaben entfernen. Alternativ kann man die Fragen auch einfach vorlesen und die Jugendlichen notieren sich auf einem Blatt ihre Antwort.
Zwei Wochen vor diesem Gesprächsabend werden die Jugendlichen gebeten, etwas vorzubereiten. Zunächst einigen sich die Jugendlichen auf eines der Themen Beruf, Glaube, Werte, Freizeit, Demokratie oder Internet. Zu diesem gewählten Thema bringt jedes Gruppenmitglied einen kurzen Beitrag mit (z. B. Zeitungsartikel, Internetrecherche, Nachfrage bei Freunden und Bekannten …).
Damit steigen wir ein. Jeder darf seinen Beitrag kurz vorstellen. Dann nehmen wir diejenige Frage, die das gewählte Thema zum Inhalt hat.
Rückfragen: Wie stehen eure Beiträge zu den Ergebnissen der Shell-Studie in Beziehung?
Die Jugendlichen bekommen die Kopien und haben genügend Zeit, ihre Antworten anzukreuzen. Dann können die Jugendlichen ihre Antworten nennen. Danach werden die Ergebnisse der Shell-Studie genannt.
Wo gibt es Übereinstimmung? Wo gibt es Unterschiede? Warum haben die Jugendlichen aus unserer Gruppe anders abgestimmt als die Mehrzahl der in der Studie Befragten?
Frage 1: Werteorientierung: Wenn du einmal daran denkst, was du in deinem Leben eigentlich anstrebst: Wie wichtig sind dann die folgenden Dinge für dich persönlich?
| 2019 | 2015 | |
| Sich bei Entscheidungen auch von seinen Gefühlen leiten lassen | 75% | 79% |
| Sich unter allen Umständen umweltbewusst verhalten | 71% | 66% |
| Viele Kontakte zu anderen Menschen haben | 71% | 79% |
| Einen hohen Lebensstandard haben | 63% | 69% |
| Sozial Benachteiligten und gesellschaftlichen Randgruppen helfen | 62% | 60% |
| Auch solche Meinungen tolerieren, denen man eigentlich nicht zustimmen kann | 59% | 56% |
| Sich politisch engagieren | 34% | 33% |
| Macht und Einfluss haben | 32% | 32% |
Frage 2: Was machst du üblicherweise in deiner Freizeit? Nenne im Bereich „Nutzung von Medien“ bzw. „Soziale Kontakte und Sport“ die Aktivitäten, die du im Wochenverlauf am häufigsten ausführst. Du kannst bis zu fünf Freizeitaktivitäten benennen.
Häufigste Freizeitaktivitäten im Bereich Nutzung von Medien
| 2019 | 2015 | |
| Musik hören | 57% | 55% |
| Im Internet surfen | 50% | 52% |
| Videos, Filme Serien anschauen | 45% | 15% |
| Soziale Medien nutzen (Facebook, Twitter usw.) | 34% | 36% |
| Fernsehen | 33% | 49% |
| An der Spielkonsole oder am Computer spielen | 23% | 23% |
Häufigste Freizeitaktivitäten im Bereich „Soziale Kontakte und Sport“
| 2019 | 2015 | |
| Sich mit Leuten treffen | 55% | 57% |
| Training / Aktiv Sport treiben | 27% | 31% |
| Sport in der Freizeit, wie Rad fahren, Skaten, Kicken usw. | 24% | 29% |
| Etwas mit der Familie unternehmen | 23% | 24% |
| In Clubs oder zu Partys gehen | 13% | 20% |
| In eine Bar oder Kneipe gehen | 9% | 7% |
| Engagement in Projekt / Initiative / Verein | 6% | 7% |
| Jugendfreizeittreff, Jugendzentrum besuchen | 4% | 4% |
Frage 3: „Was müsste dir eine berufliche Tätigkeit bieten, damit du zufrieden sein könntest?“
Als „sehr wichtig“ wurden folgende Erwartungen mit folgender Prozentzahl angegeben:
| 2019 | 2015 | |
| Ein hohes Einkommen | 32% | 33% |
| Möglichkeiten, etwas zu tun, das ich sinnvoll finde | 59% | 51% |
| Das Gefühl, anerkannt zu werden | 48% | 44% |
| Einen sicheren Arbeitsplatz | 67% | 70% |
| Möglichkeit, etwas Nützliches für die Gesellschaft zu tun | 29% | 46% |
| Möglichkeiten, sich um andere zu kümmern | 25% | 29% |
Frage 4: „Wie wichtig ist es für dich, an Gott zu glauben?“
(Gefragt wurden Jugendliche im Alter von 15 bis 22 Jahren)
Bemerkung: Weitere Wahlmöglichkeiten (teils/teils bzw. keine Angabe) werden nicht angegeben, d. h. die Summe der Prozentzahlen von „wichtig“ und „unwichtig“ ergibt nicht 100%!
| Wichtig 2019 | Wichtig 2010 | Unwichtig 2019 | Unwichtig 2010 | |
| Evangelische Jugendliche | 24% | 37% | 50% | 44% |
| Katholische Jugendliche | 39% | 43% | 41% | 32% |
| Andere Religionen | 70% | 75% | 16% | 12% |
| Keine Konfession | 6% | 8% | 82% | 81% |
Achtung: Es wäre ein Denkfehler (!), die Ergebnisse von „evangelisch“ und „katholisch“ zu addieren und so zur Zustimmung der „christlichen“ Jugendlichen zu kommen (man könnte allenfalls von einem „Durchschnittswert“ von 31,5% bei den Jugendlichen mit „christlicher“ Konfession reden!)
Frage 5: „Wie zufrieden oder unzufrieden bist du – alles in allem – mit der Demokratie, wie sie in Deutschland besteht?“
| 2019 | 2015 | |
| sehr zufrieden | 12% (West) / 10% (Ost) | 12% (West) / 4% (Ost) |
| eher zufrieden | 66% (West) / 56% (Ost) | 65% (West) / 50% (Ost) |
| eher unzufrieden | 16% (West) / 24% (Ost) | 16% (West) / 34% (Ost) |
| sehr unzufrieden | 3% (West) / 6% (Ost) | 3% (West) / 9% (Ost) |
| Keine Angabe | 3% (West) / 4% (Ost) | 4% (West) / 3% (Ost) |
(Hinweis: West bedeutet „alte“ Bundesländer und Ost „neue“ Bundesländer)
Frage 6: „Machen dir persönlich folgende Dinge Angst?“
| 2019 | 2015 | |
| Die Umweltverschmutzung | 71% | 60% |
| Dass in Europa ein Krieg ausbricht | 46% | 62% |
| Klimawandel | 65% | 73% |
| Dass Sie ihren Arbeitsplatz verlieren oder keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz finden | 39% | 48% |
| Die schlechte Wirtschaftslage, Armut | 52% | 51% |
| Zuwanderung | 33% | – |
Frage 7: „Wie beurteilst du die folgenden Aussagen?“ (Antwortmöglichkeiten: voll und ganz / eher ja / eher nicht / nicht / keine Angabe)
(Es geht hier um eine mögliche Nähe von Jugendlichen zum „Populismus“; zum Begriff „Populismus“ sagen die Autoren der Studie: Populismus zeichnet sich u. a. dadurch aus, dass er gegen Eliten ist, dass er kritisch ist zu intellektuellem Auftreten und generell zur offiziellen Politik und zu Institutionen. Populismus moralisiert, polarisiert und personalisiert die Politik.)
Hinweis: Man muss den Begriff „Populismus“ gar nicht ins Spiel bringen!
| Voll und ganz | Eher ja | Eher nein | Nein | Keine Angabe | |
| Ich finde es gut, dass Deutschland viele Flüchtlinge aufgenommen hat. | 36% | 21% | 16% | 24% | 3% |
| In Deutschland darf man nichts Schlechtes über Ausländer sagen, ohne gleich als Rassist beschimpft zu werden. | 49% | 19% | 12% | 17% | 3% |
| Die Regierung verschweigt der Bevölkerung die Wahrheit. | 33% | 20% | 17% | 20% | 10% |
| Der Staat kümmert sich mehr um Flüchtlinge als um hilfsbedürftige Deutsche. | 35% | 16% | 16% | 27% | 6% |
| Die deutsche Gesellschaft wird durch den Islam unterwandert. | 19% | 15% | 13% | 44% | 8% |
| Deutschland wäre ohne die EU besser dran. | 12% | 10% | 12% | 53% | 13% |
Frage 8: „Was ist deine Meinung zu den folgenden Aussagen über das Internet? Wie gehst du damit um?“
Antwortmöglichkeiten: eher ja / eher nein
(Die Ergebnisse wurden hier der Übersichtlichkeit halber stärker zusammengefasst als in der Studie)
| Eher ja | Eher nein | |
| In sozialen Netzwerken werden häufig Gehässigkeiten verbreitet, die andere bloßstellen oder verletzen. | 58% | 14% |
| Ich finde, dass man im Internet häufig auf Leute trifft, die gezielt Unwahrheiten verbreiten. | 51% | 17% |
| Bei den sozialen Netzwerken muss man dabei sein, sonst bekommt man nicht mit, was die anderen so machen. | 40% | 35% |
| Wenn ich mein Smartphone verliere, würde mir plötzlich mein halbes Leben fehlen. | 38% | 39% |
| Ich wünsche mir, dass man in Zukunft weniger online ist. | 31% | 37% |
| Ich bin so oft im Internet, dass mir für andere Dinge wenig Zeit bleibt. | 15% | 63% |
Möglichkeiten:
Variationen zur Durchführung:
Sich politisch zu engagieren, das halten 34% unserer Jugendlichen für wichtig. Sich unbedingt umweltbewusst zu verhalten, das ist wichtiger. Es haben sich 71% dafür entschieden. Gibt es etwas, das noch wichtiger ist? Gibt es etwas, das vielleicht lebenswichtig ist?
Ein sympathischer junger Mann kommt zu Jesus und fragt ihn, was wichtig ist. Er fragt ihn sogar, wie er zum ewigen Leben kommen kann. Jesus fordert ihn auf, die Gebote zu halten. Mit dieser Antwort hatte Jesus die Zustimmung von allen Zuhörern. Als der junge Mann glaubhaft versichert, dass er die Gebote sorgfältig erfülle und an Jesus die Frage stellt: „Was fehlt mir noch?“, da kommt es zu einem Skandal. Jesus verlangt allen Ernstes von diesem jungen Mann, dass er seinen ganzen Besitz den Armen schenkt. Skandal deshalb, weil dieser junge Mann reich war. Die Überschrift zu dieser Geschichte in der Lutherbibel lautet „Der reiche Jüngling“ und später heißt es: „er hatte viele Güter“.
Hat Jesus hier nicht überzogen? Ist das nicht unmenschlich, was er verlangt? Viel hergeben, viel spenden, wichtige Unternehmungen großzügig unterstützen, das könnte man noch gutheißen. Aber alles weggeben? An Arme, an Fremde, an Menschen, die mir gar nichts mehr zurückgeben? Nachher als Armer dastehen? Nein, das kann ich nicht. So hat der sympathische junge Mann reagiert.
Jesus hat hier ja nicht wie der großartige Franz von Assisi die grundsätzliche Armut verlangt. Obwohl er eindrücklich vor der Gefahr des Reichtums warnt. Seine Aufforderung an den jungen Mann lautet: „Und komm und folge mir nach“. Jesu Absicht war der Ruf nach dem Glauben. Wem vertraust du mehr? Deinem Reichtum oder mir? Wenn man diese Frage stellt im Hinblick auf die Eingangsfrage des jungen Mannes, wie er das ewige Leben erhalten könne, dann wird Jesu Forderung schon verständlicher. Mit seinem Geld kann sich der junge Mann keine Eintrittskarte ins ewige Leben kaufen.
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit.“ Das sagt Jesus. Das ist seine Absicht. Es gibt noch etwas Wichtigeres als den Reichtum. Es gibt etwas, das lebenswichtig ist: „Und komm und folge mir nach“
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