Familienimpuls: Quellfrisch

Glaube@Familie will Familien praktische Impulse geben, damit Kinder lebenslange geistliche Prägung erfahren. Damit dies geschieht, muss die Gemeinde Familien unterstützen. Dieser Impuls soll dazu dienen, dass die Kinder einiges von dem, was sie in der Jungschar erlebt haben, in ihrer Familie vertiefen können

Das Ziel

In der Jungschar wird der folgender Bibelvers besprochen: „Gott spricht: ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wasser umsonst.“ Offenbarung 21,6 Dieser Impuls will dazu beitragen, dass sich Familien gemeinsam mit den Bibelvers beschäftigen.

Der Ausgangspunkt

Die Jungscharler bekommen nach der Jungschar eine Flasche Wasser mit nach Hause. Auf diese Flasche ist ein Aufkleber mit dem Bibelvers aufgeklebt. Außerdem wir noch ein kleiner Zettel mit den Impulsen befestigt. Das einfachste ist, wenn man eine 0,5-Liter Flasche verwendet, da sie am einfachsten transportiert werden kann. Es ist aber auch möglich, eine größere Flasche Wasser zu verwenden, die dann gemeinsam von der Familie getrunken werden kann.

Die Impulse

Wasser trinken

Alle setzen sich zusammen. Jedem wird ein Glas Wasser eingegossen und alle können es in Ruhe trinken. Jeder soll sich Zeit dazu lassen. Wenn alle ihr Glas ausgetrunken haben, sagen sie, was sie beim Trinken für Gedanken hatten. Sie können auch darüber reden, wie ihnen das Wasser geschmeckt hat. Eine weitere Frage über die man in der Familie reden kann ist: Wann hast du schon mal richtig Durst gehabt und was hast du dagegen unternommen?

Wasserspiel: Schiffe versenken

Die Badewanne oder eine große Schüssel werden mit Wasser gefüllt. Jeder faltet sich aus einem A4-Blatt ein Schiffchen und setzt es in die Wanne, damit es auf dem Wasser schwimmt. Nun erhält jeder eine Nuss und hat die Aufgabe, diese Nuss so auf die anderen Schiffe zu werfen, dass sie untergehen. Für jeden Treffer (auch wenn das Schiff nicht versenkt wurde) erhält der Teilnehmer 100 ml Wasser in einen Becher. Gewonnen hat, wer am Ende (wenn alle Schiffe versunken sind) das meiste Wasser in seinem Becher hat. Dann darf er das Wasser natürlich austrinken und genießen.

Kreativ: Bild malen

Die Familie legt sich ein großes Blatt Papier oder ein Stück einer Tapetenrolle zurecht. Gemeinsam malen alle Familienmitglieder eine Landschaft mit viel Wasser auf das Blatt. Dabei kann jeder je nach seinen Fähigkeiten etwas ganz besonderes zum Bild beitragen. Ein kleineres Kind kann vielleicht einen großen See mit viel blauer Farbe malen. Das Familienmitglied, welches das größte zeichnerische Talent besitzt, kann einige Details malen, zum Beispiel einen Spaziergänger mit seiner Trinkflasche, eine Feuerwehr beim Einsatz oder noch viele andere Dinge. Beim Malen kommt man darüber ins Gespräch, wo sich überall Wasser befindet und wofür es gebraucht wird. Gemalt wird natürlich mit Wasserfarbe.

Experiment: Das volle Wasserglas

Für dieses Experiment wird ein Glas benötigt, das randvoll mit Wasser gefüllt wird. Wer denkt, dass nun nichts mehr in das Glas passt, hat sich geirrt, denn man wirft nun Centstücke in das Glas.  Zuerst wird ein einzelnes Centstück in das Glas geworfen, dann das nächste usw. Man wird staunen, wie viele Centstücke noch in das Glas passen. Wenn man das Glas von der Seite anschaut, erkennt man, dass sich auf dem Glas ein Wasserhügel gebildet hat. So betrachten wir gemeinsam den Wasserhügel und erinnern uns an den Vers der Jahreslosung.

Gemeinsame Wasseraktion

Wir unternehmen als Familie etwas gemeinsam, was mit dem Thema Wasser zu tun hat. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel ein Besuch im Schwimmbad. Eine andere Möglichkeit ist eine Wanderung oder eine Fahrradtour am Ufer eines Flusses entlang. Vielleicht wartet ihr auch noch bis es Sommer ist und ihr macht im Garten eine große Wasserschlacht, bei der alle nass werden müssen.

Das Ziel

Starter

Die Kinder sollen wissen, dass Gott alles gutmachen wird und motiviert sein, darauf heute schon zu hoffen.

Checker

Die Kinder sollen wissen, dass Gott alles gutmachen wird und deswegen jetzt schon, ohne Angst, im Vertrauen auf ihn leben wollen.

Der Text an sich

Das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung, gilt als schwieriges Buch, auch weil es voll von Bildern und Metaphern ist und nicht von Erlebtem erzählt (wie etwa die Evangelien), sondern von Visionen berichtet, die Johannes auf der Insel Patmos von Gott bekam.

Die Entstehungszeit dieses Buches wird auf die 90er-Jahre des ersten Jahrhunderts geschätzt, eine Zeit, in der es schwer war, als Christ zu leben. Juden- und Christentum gehen immer mehr auf Distanz zueinander und Christenverfolgungen bedrängen die Gemeinden, weil sich die Christen weigern, den Kaiser als Gott anzuerkennen. Johannes ist in diesem Zuge nach Patmos verbannt worden.

In dieser Situation sendet Gott Johannes Visionen, die ermutigen und trösten sollen und vor allem eins zeigen: Gott lässt seine Leute nicht allein. Er ist da, auch wenn es aktuell vielleicht anders aussieht. Und die Hoffnung auf Gottes neue Welt, das ewige Friedensreich, das Gott schafft, ist mehr als berechtigt!

Kapitel 21 und 22 sind die fulminante Darstellung dieses neuen Himmels und dieser neuen Erde, die Gott schaffen wird – das Ziel, auf das die Offenbarung zusteuert, und ebenso das Ziel der gesamten Menschheitsgeschichte.

Johannes darf hier schon mal einen kleinen Blick darauf werfen und entdeckt darin die Erfüllung vieler biblischer Verheißungen, die immer wieder im Buch der Offenbarung auftauchen (z. B. Jes 65,17). Gott schafft alles neu. Alles ist komplett neu und einfach perfekt: Kein Leid, keine Not mehr – und Gott wohnt mittendrin, als Nachbar der Menschen.

Ab Vers 5 spricht Gott selbst und beschreibt hier im letzten Teil von Vers 6, mit einem Bild, wie es sein wird, wenn Gott sein neues Reich aufrichtet.

Dann sprudelt Gottes Gerechtigkeit, sein Heil, seine Gnade, seine Nähe wie aus einer Quelle aus ihm selbst hervor. Das ist für alle kostenlos und frei zugänglich. Dann ist alles wirklich und so richtig gut.

Der Text für mich

Schwierige, ja (lebens)gefährliche Situationen erleben Christen nicht nur im ersten Jahrhundert, sondern bis heute weltweit.

Aber auch wenn wir hier in ziemlicher Sicherheit und Freiheit leben dürfen, wenn wir auf die Welt schauen, dann kann auch uns an der einen oder anderen Stelle angst und bange werden. Kriege an vielen Orten auf der Welt, über 60 Millionen flüchtende Menschen, Naturkatastrophen, Armut an so vielen Ecken und Enden – selbst hierzulande –, zunehmende Fremdenfeindlichkeit … und, und, und. Sieht es nicht oft so aus, als würde eher das Schlechte, das Böse, den Lauf der Welt bestimmen?

Wie gut, dass Gott unsere Situation(en) und uns Menschen kennt und weiß, dass wir zur Angst neigen statt zum Vertrauen; dass wir dazu neigen, Mauern zu bauen statt Brücken; der weiß, dass unser Blick vom Schlechten angezogen wird und wir das Gute deswegen kaum noch sehen. Deswegen gibt es u. a. die Offenbarung als Mutmach- und Trostbuch.

Deswegen schenkt er Johannes diese Vision von Gottes neuer Welt und beschreibt sie mit Bildern, die zeigen: Da wird alles gut sein, dass Gott am Ende zum Ziel kommt, egal, wie meine Situation gerade sein mag.

Der Text für dich

Starter

Kinder erleben sich selbst oft als ohnmächtig und der Situation ausgeliefert. Sie dürfen vieles nicht, was sie gern tun würden. Für manches fehlt ihnen tatsächlich das Alter, die Größe o. Ä. (wie für das „Vornesitzen“ im Auto). Viele Situationen können sie aber z. B. wegen fehlender (Lebens-)Erfahrung auch schlicht nicht überblicken und einschätzen, was schnell zu Angst und einem Gefühl des Ausgeliefertseins führen kann (z. B. wenn die Eltern sich streiten usw.).

Hier kann der Text Mut zusprechen, dass es über all dem einen Gott gibt, der alles gutmachen wird und auf den ich heute schon hoffen kann. Wer sein Leid, seine Angst mit Gott teilen kann, wer sich an ihm festhalten kann, der geht gelassener und hoffnungsvoller durch alles scheinbare Ausgeliefertsein des Lebens.

Checker

Die meisten Kinder haben sich mit der Offenbarung nur wenig beschäftigt, vielleicht, weil ihnen viele der Bilder Angst machen. Wer nicht nur weiß, dass Gott alles gutmachen wird, sondern darauf auch wirklich vertrauen kann, der lernt, sich mit seinen täglichen Angstsituationen an Gott zu hängen und immer wieder neu zu erleben, dass seine Angst relativiert wird, schwindet, vielleicht sogar ganz und gar weicht. Weil sie im Vergleich mit Gott, der alles gutmachen wird und sicher zu seinem Ziel kommt, klein, unbedeutend und nichtig erscheint.

Wer so glaubt, kann angstfreier und damit hoffnungsvoller leben.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Vertrauensspiele

Spiele zum Thema Angst und Vertrauen helfen den Kindern, sich in das Thema einzufühlen.

Folgende Spiele bieten sich vor allem für kleinere Gruppen an, die sich untereinander schon gut kennen:

  • Jeweils drei Kinder bilden ein Team. Zwei fassen sich fest an den Händen, der Dritte setzt sich auf diese tragenden Hände und wird über eine Strecke (oder einen Parcours) getragen.
  • Alle stehen im Kreis und halten sich an den Händen. Auf Ansage lässt sich jeder Zweite nach vorne, die anderen nach hinten fallen. So halten sich alle im Zickzack gegenseitig.
  • Die Kinder bilden Zweierteams, die nacheinander spielen. Jeweils einem Kind werden die Augen verbunden, bevor es ein „Minenfeld“ überqueren soll (die Minen werden in Form von Flaschen, Pappschachteln o. Ä. auf dem Boden verteilt). Das zweite Kind versucht durch Kommandos sicher durch das Minenfeld zu führen.

Idee 2: Wassertransportspiele

Es werden Spiele durchgeführt, die sich um den schwierigen Transport von Wasser drehen. Sie führen ins Thema ein und verdeutlichen, wie wertvoll eine nicht versiegende Wasserquelle ist. Diese Spiele eignen sich auch gut für größere Gruppen.

  • In einem mit Löchern versehenen Trinkbecher soll Wasser von A nach B transportiert werden. Zwei Gruppen treten dazu in einer Staffel gegeneinander an.
  • Weitere Varianten dazu sind: Transport per Schwamm; mit einem Esslöffel; mit einem (langen) Strohhalm; Gummistiefel (die Kinder schlüpfen jeweils ohne Socken in die Stiefel, dann werden diese mit Wasser gefüllt und die Kids transportieren das Wasser laufend zum Sammelgefäß der Gruppe und kippen das Wasser aus); Wassertrage (jede Gruppe baut aus zwei Besenstielen, Seilen, zwei Eimern eine Wassertrage, mit der sie Wasser über einen Parcours transportiert).

Verkündigung

Erzählung und Experiment

Stellt euch vor, es ist ein toller Sommertag und es ist der erste Ferientag. Lisa und Karsten haben sich gleich nach dem Frühstück am Wald verabredet. Im Laufe der Ferien wollen die beiden hier nämlich gemeinsam mit ihren Freunden das beste Baumhaus der Welt bauen. Heute suchen sie einen geeigneten Baum dafür.

Los geht’s! Die Sonne strahlt vom Himmel, der Wald lockt und überall gibt es Spannendes zu entdecken. Eine Eidechse, eine Ameisenautobahn, ein Reh in der Ferne. Aber einen geeigneten Baum finden sie nicht.

Schließlich kann das weltbeste Baumhaus ja nicht auf irgendeinen x-beliebigen Baum gebaut werden.

Also gehen sie immer weiter. Als sie durch den Wald hindurch sind, machen sie eine Pause. Mensch, was haben die beiden für einen Hunger. Karsten verschlingt gleich drei von Mamas Wurstbroten und beide leeren ihre Trinkflaschen bis auf den letzten Tropfen.

Aber den besten Baum haben sie immer noch nicht gefunden.

Also weiter. Über einige Felder zum nächsten Wald. Hier stehen die Bäume nicht mehr so dicht, überall scheint die Sonne durch.

Lisa denkt schon seit einiger Zeit nicht mehr an Bäume, sondern an eine große, kühle Limo. „Boah, was hab ich für einen Durst!“, schimpft Karsten. Aber die Trinkflaschen sind schon lange leer und die Sonne brennt immer weiter vom Himmel. „Ich glaub, ich hab heute schon mehr geschwitzt als ich getrunken habe“, sagt Lisa. „Hm“, wundert sich Karsten, „geht das überhaupt? Ich glaube wir sollten nach Hause gehen. Ich könnte eine ganze Badewanne austrinken!“

Der Rückweg ist lang und heiß. Karsten war auf dem Hinweg von einem Baum zum anderen gehüpft und probeweise hochgeklettert. Lisa hatte fast den ganzen Tag darüber geredet, welches Baumaterial sie benötigen werden. Jetzt schleichen beide nebeneinanderher und spüren, wie ihre Kehle immer stärker brennt.

„Halt mal!“, ruft Karsten auf einmal ganz munter. „Hörst du, was ich höre?“ Lisa lauscht und hört ein leises Gurgeln und Glucksen. Das muss Wasser sein!

Und wirklich, nahe am Weg finden sie eine kleine Quelle zwischen einigen Steinen. Nur ein wenig Wasser kommt heraus und versickert bald wieder im Waldboden, aber um den Durst zu stillen reicht es allemal.

„Wie gut ein bisschen Wasser schmecken kann!“, ruft Karsten.

„Ja, himmlisch!“, pflichtet Lisa bei.

Gut gelaunt und mit neuer Kraft machen sich beide auf den weiteren Rückweg und kommen endlich zu Hause an.

Karsten reißt die Haustür auf und ruft: „Mama, ich bin zu Hause und ich liebe Quellwasser!“

Wir bauen uns eine Quelle

Man benötigt ein großes Glas, Untertasse, Teelöffel, Strohhalme und Wasser. Das Glas wird mit Wasser gefüllt und die Untertasse daraufgelegt. Nun hält man beides fest und dreht es um. Das Glas vorsichtig an einer Stelle angehoben und ein Löffel daruntergeschoben, sodass ein kleiner Spalt entsteht. Dabei läuft etwas von dem Getränk heraus – aber nur bis der Spalt mit Flüssigkeit bedeckt ist.

Nun können nacheinander einige Kinder mit einem Strohhalm das ausgetretene Getränk „wegtrinken“. Man beobachtet, dass immer wieder Wasser nachfließt. Das Ganze funktioniert wie eine immer weitersprudelnde Quelle.

So können die Kinder live die Geschichte noch einmal nacherleben und selbst die Bedeutung des Bibelverses exemplarisch spüren.

Wasser ist überlebenswichtig. Ohne Wasser können Menschen nicht lange leben. Wer schon einmal richtigen Durst hatte, kann vielleicht ahnen, wie schlimm das ist, lange nichts trinken zu können. Genauso ging es Lisa und Karsten ja auch. Wasser ist wichtig.

Genauso wichtig für uns ist Gott.

Hier schließt sich der Bericht eines Mitarbeiters an – wie er erlebt hat, dass es sich lohnt, Gott trotz Angst und Sorgen zu vertrauen. Dass Angst weicht, wenn ich mir sicher bin: Gott wird es gutmachen. Dass ich anders leben kann.

Die andere Idee

Geschichtenstationen

Viele Texte in der Bibel sprechen vom Wasser in Zusammenhang mit Gott. Die Kinder können der Reihe nach alle (oder einige) Texte bearbeiten oder sie werden in Kleingruppen aufgeteilt und jede Gruppe erarbeitet einen der Texte intensiver. An jeder Station sollte ein Mitarbeiter dabei sein.

An den Stationen werden die Kinder aufgefordert, sich den entsprechenden Vers anzuschauen und gemeinsam ein Bild dazu zu malen, was ihrer Meinung nach ausdrückt, worum es geht, was ihnen wichtig ist usw. Der Mitarbeiter ist dabei mit den Kindern im Gespräch und lenkt immer wieder in Richtung der Jahreslosung und ihrer Bedeutung.

Texte könnten dabei sein:

  • Psalm 1,2 f.; 23,2; 36,10a; 42,2; 63,2; 65,10
  • Jeremia 17,13b
  • Johannes 4,14; 7,37b

Der Text gelebt

Wiederholung

In der Mitte liegt eine kleine Süßigkeit.

Die Kinder sitzen im Kreis darum herum.

Ein Mitarbeiter macht Aussagen zur Geschichte bzw. zur Andacht. Immer, wenn er etwas Richtiges aussagt, dürfen alle nach dem Bonbon schnappen.

Wer es zuerst nimmt, darf es behalten. Dann wird ein neues Bonbon in die Mitte gelegt.

Bei allen falschen Aussagen bleibt das Bonbon liegen.

Gespräch

Aus Zeitschriften usw. werden Dinge ausgeschnitten, die den Kindern Angst machen. Diese werden zu einer Collage zusammengefügt, wobei jeder davon berichten kann, was ihm Angst macht und wie er mit Angst umgeht.

Schreibt den Merkvers außen um das Plakat herum oder klebt ihn mit ausgeschnittenen Einzelbuchstaben über die Angstcollage. Im Gespräch kann dabei miteinander wiederholt werden, warum und wie man darauf vertrauen kann, dass Gott alles gutmachen wird und was das konkret für das Leben der Kinder schon heute bedeutet.

Merkvers

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21,6, Luther17

Zum Auswendiglernen hängen Luftballons an einer Leine, die mit den Worten des Merkverses beschriftet sind. Nun können die Kinder den Merkvers ablesen. Jeweils ein Freiwilliger darf einen Luftballon zum Platzen bringen und den Vers samt der fehlenden Worte aufsagen. Können am Ende alle den Vers ohne Luftballon aufsagen?

Gebet

Für ein Gebet mit den Kindern können zuerst Dinge gesammelt werden, die den Kindern Sorgen oder Angst machen. Diese Dinge werden aufgeschrieben und von den Kindern selbst oder anonym von Mitarbeitenden im Gebet vorgetragen, worauf jeweils alle im Chor mit dem Merkvers antworten.

Kreatives

Die Kinder schneiden aus einem Kaffeefilter ein Kreuz aus, das sie mit Filzstiften bemalen. Das Kreuz muss dabei gar nicht ganz ausgemalt werden, sondern kann mit einigen Punkten oder anderen Mustern in verschiedenen Farben verziert werden.

Das Kreuz bekommt je nach Größe zwei bis vier kleine Löcher, die wie ein x eingeschnitten werden. In diese Löcher wird ein zusammengerolltes Stück Taschentuch oder Kaffeefilter gesteckt, das unten in einer Schüssel mit Wasser steht. Das Wasser zieht sich durch die „Rollen“ und durch das Kreuz. Dabei ergeben sich wunderbare Farbverläufe, wenn das Wasser die Filzstiftpunkte erreicht.

Am Ende können die „Rollen“ entfernt werden, und wenn alles getrocknet ist, ist ein buntes Kreuz entstanden, das an das Wasser erinnert, das Gott für uns fließen lassen möchte.

Spielerisches

Zwei Gruppen treten gegeneinander an. Sie haben einige Minuten Zeit, aus mehreren großen Müllsäcken (aufgetrennt) eine lange Folienbahn zu erstellen. Dazu stehen die Kinder hintereinander in einer Reihe und halten die Folien so über dem Kopf, dass am Ende ein Mitarbeiter Wasser auf die Bahn gießen kann und es bis vorne durchfließt, wo es in einem Eimer aufgefangen wird. Wenn dieses Spiel nicht möglich ist, können Spiele aus dem Punkt Hinführung 2 durchgeführt werden.

Rätselhaftes

Die Mitarbeiter haben mit einem zuvor gesäuberten Füller (oder einer feinen Pipette, Feder usw.) mit Zitronensaft eine Botschaft auf ein Blatt Papier geschrieben (jedes Kind soll ein Blatt Papier erhalten). Der Text (oder Variationen davon), den man nach dem Schreiben auf dem Papier nicht sehen kann, lautet: „Manchmal sieht man es nicht gleich, aber: Gott wird alles gutmachen! Ganz sicher. Deswegen lohnt es schon heute, ihm zu vertrauen.“

Die Kinder dürfen rätseln, was wohl auf dem Papier geschrieben steht und wie sie es sichtbar machen können. Der Text wird sichtbar durch Wärme. Mit einem Bügeleisen (Glühbirne, Herdplatte, Kerze o. Ä.) können die Mitarbeiter dabei helfen, den Text sichtbar werden zu lassen.

(T)extras

Spiele

Förderband

Alle stellen sich in zwei Reihen gegenüber auf und halten sich mit den Händen am Gegenüber fest. Auf dieses „Förderband“ kann ein Kind gelegt werden, das sich hier getragen fühlen darf. Durch Bewegung der Arme kann die Gruppe das Kind über das „Förderband“ bewegen, hin und her rollen usw.

Schlange steuern

Alle bilden eine lange Schlange und halten sich mit geschlossenen Augen an den Schultern des Vordermanns fest. Der Letzte in der Reihe ist der Einzige mit offenen Augen und steuert den ganzen Zug durch Kommandos. Schafft es die Gruppe so um Hindernisse herum?

Vertrauensfußball

Zu einem Fußballspiel finden sich Spielerpaare zusammen. Einer aus dem Paar bekommt die Augen verbunden – der andere darf den Spieler durch Kommandos leiten. Nun treten zwei dieser Paare gegeneinander an. Wer bekommt den Ball ins Tor? Fortgeschrittene können die Anzahl der Spielerpaare erhöhen.

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