Freude

Das Ziel

Starter

Ostern ist ein Grund zur Freude. Jesus macht aus etwas Kaputtem etwas Wertvolles.

Checker

Die Kinder sollen verstehen, was Jesus am Kreuz für sie getan hat, denn das ist ein Grund zur Freude.

Der Text an sich

Unklar ist, wer diesen Text geschrieben hat und wann er verfasst wurde. Aber es könnte sich hierbei um Mose gehandelt haben. Ein Indiz dafür ist, dass einige Verse starke Anklänge an das Loblied des Mose nach dem Durchzug durch das Schilfmeer haben (vgl. z.B. Psalm 118,14 und 2. Mose 15,2). Wahrscheinlicher ist aber, dass diese Freudenszene des Mose in einer gottesdienstlichen Liturgie verarbeitet wurde. Sehr wahrscheinlich war dieser Psalm also Teil eines „Mega-Feier-Gottesdienstes“. Die Leute sind voller Freude. Manche tanzen sogar. Ab und zu hört man einen lauten Freudenruf. Dann wird es auf einmal ruhig. Ein Mann geht nach vorne. Es ist nicht irgendjemand – es ist Mose. Es ist der Anführer des ganzen Volkes. Es ist der, der das Volk aus Ägypten befreit hat. Jetzt geht es endlich los. Die Band stimmt einen fetzigen Rhythmus an. Die Leute wippen mit. Jetzt fängt der Mann an zu singen. „Gottes Güte gilt für immer“, ruft er so laut er kann. Er wendet sich zum ganzen Volk. Und das ganze Volk singt es ihm nach. Danach alle Priester. Am Schluss alle zusammen: „Gottes Güte gilt für immer.“

Der ganze Platz, der voll von Menschen ist, wird wieder ganz leise.

Jetzt singt nur noch der Mann da vorne. Auf einmal wird die Stimmung traurig. Er singt davon, wie groß einmal die Herausforderung war. In welcher schrecklichen Not er und auch das Volk standen. Doch Gott bewahrte ihn. Er singt davon, wie ihn seine Feinde wie Bienen umringten, doch wie Gott ihren Angriff abwehrte. Gott ist es, der ihm Halt gab. Ohne ihn hätte er jämmerlich versagt. In seinem Leben ging es mal auf und mal ab, doch Gott blieb.

Jetzt wird wieder gemeinsam gesungen. Mose selbst wurde von den Leuten nicht ernst genommen. Als Mose einen ägyptischen Sklaventreiber tötete, musste er fliehen. Er verlor nicht nur seine Königswürde, sondern hatte von seinem eigenen Volk keine Anerkennung. Er floh für mehrere Jahre nach Midian. Er wurde einst ausgelacht. Doch Gott hatte Größeres mit ihm vor. „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden“ (V.22). Gott hat gegen jede Prognose der Leute aus ihm etwas überaus Besonderes gemacht. Die Menge freut sich, denn ohne ihn hätten sie es nie geschafft. Die Freude ist spürbar. Dann singt das Volk fröhlich weiter: „Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat, wir wollen uns freuen und fröhlich sein in ihm“ (V.24). Zum Ende wird Gott noch einmal angebetet, denn Mose sagt wieder: „Gottes Güte gilt für immer“ (V.29).

Der Text für mich

Der Psalmist Mose erlebte in seinem Leben große Erfolge. Doch er war auch ganz unten. Er wird wie ein nutzloser Stein auf einer Baustelle weggeworfen. Er wird nicht gebraucht. Keiner will ihn. Er bekommt von allen um ihn herum den Stempel: Müll, wertlos, unbrauchbar, unnütz. Das kenne ich auch manchmal bei mir. Aber was hat das mit Ostern zu tun?

Ostern ist ein fröhliches Fest. Yeah!!! Jesus ist auferstanden. Jesus hat den Tod besiegt. Er hat uns von unserer Schuld befreit. Aber Ostern heißt auch, sich zu erinnern, was Jesus dafür durchmachen musste. Jesus wurde auch weggeworfen. Noch viel schlimmer, er wurde unschuldig umgebracht. Doch Ostern ist kein Tag der Trauer. Es ist ein Tag der Fröhlichkeit. Genau wie in dem Psalm ist dieser traurige Teil ein wichtiger Teil, aber er endet nicht damit. Der Psalm endet mit einem Freudenfest. „Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat, wir wollen uns freuen und fröhlich sein in ihm.“

Jetzt zu mir und dir. Ostern bedeutet Freude. Freude darüber, dass Jesus dich gefunden hat. Jeder von uns war schon einmal dieser weggeworfene Baustein. Der für nutzlos erachtet wurde. Weit weg von Gott. Doch Jesus war es wert, für dich zu kommen. Er weiß, dass auch du etwas Wertvolles bist. Dass du ein Grundstein bist. Etwas Besonderes, weil Gott dich geschaffen hat.

Der Text für dich

Starter

Da die Starter keine Ahnung vom biblischen Text haben, sollte man den Psalm am besten ohne die Geschichte von Mose erzählen. Mittelpunkt sollte ein Freudenfest sein. Menschen freuen sich über das, was Gott gemacht hat. Die Jungschar sollte auch ein Freudenfest sein. Es ist Ostern und das ist das Freudenfest heute. Außerdem sollte es stark darum gehen, was Jesus passiert ist und wie er dann auferstanden ist. Kinder kennen auch das Gefühl weggeworfen zu sein. Manche mehr, manche weniger. Hier ist der Anknüpfungspunkt. Warum wurde Jesus weggeworfen? Wegen dir und mir. Jesus kennt das – genau wie du. Doch Jesus hat das Schlimmste überwunden und kann dir Trost geben.

Checker

Die Ostergeschichte ist den Kindern gut bekannt. Die Kinder kennen viele Jesus-Geschichten. Wissen, wie er unschuldig gefangen genommen und danach umgebracht wird. Die Kinder kennen auch die Geschichte von Mose. Wissen, dass er nach Midian fliehen musste, nachdem er einen Ägypter umgebracht hatte.

Für die Checker ist der Psalm vermutlich neu. Sie haben ihn bestimmt noch nie wahrgenommen. Deswegen muss man ihn auf jeden Fall gut vorstellen. Scheitern ist normal. Fehler machen ist normal. Aber von anderen Leuten ausgegrenzt werden, ist für jeden Menschen sehr schmerzhaft. Nicht nur der Psalmist hat das erlebt, sondern auch Jesus selbst. Gott, der Vater hat den Psalmisten und auch Jesus wieder aufgerichtet. So kannst du gewiss sein, dass Jesus dich auch aufrichten möchte.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Schuhtheater zum Thema: Wertvoll

Auf einem Tisch stehen viele verschiedene Schuhe: Fußballschuhe, Turnschuhe, Wanderschuhe, Arbeitsschuhe, Sandalen, Flipflops. Die Schuhe sprechen miteinander und haben einen Dialog. Jeder spricht davon, wie toll er ist und wie schlecht die anderen Schuhe sind. Ein Schuh wird immer von allen fertiggemacht. Der Schuh selbst glaubt, dass er zu nichts nutze ist. Er wird von den anderen ausgelacht.

Idee 2: Partytime

Der Raum wird in einen kleinen Partyraum umgewandelt. Coole Musik läuft. Das Licht ist gedimmt. Es gibt Cocktails und Knabbereien. Es wird jemand erwartet. Jemand mit einer spannenden Geschichte. Alle Mitarbeiter sind in alte Gewänder gekleidet.

Verkündigung

Erzählung

Ein Mann kommt in den Raum. Er ist ganz außer sich:

Kinder, ich muss euch etwas Unglaubliches erzählen. Es ist eine Geschichte von meinem Urururururur-Großvater. Er war live dabei. Aber das Verrückte ist, dass diese Geschichte, die damals passierte, gestern noch mal so passierte. Und jetzt kommt der Knüller: Die Geschichte hat mit dir zu tun. Obwohl du überhaupt nicht mit mir verwandt bist.

Ich höre noch genau die Stimme meines Vaters, als er mir diese Geschichte erzählte.

Der ganze Platz wimmelte nur so von Menschen. Überall waren sie. Die Leute waren so richtig in Partystimmung. Alle waren richtig gut drauf. Der Anführer des Volkes der Hebräer hatte sie alle zu einem „Mega-Party-Gottesdienst“ eingeladen. Die Band war schon vorn und sie stimmten noch ihre Instrumente. Da, auf einmal ging er nach vorne. Unser Anführer. Der Anführer, der uns aus dieser schrecklichen Sklaverei aus Ägypten befreit hatte. Die Leute jubelten, als sie ihn nach vorne gehen sahen. Gott hatte wirklich große Wunder getan, denn sie hatten es alle lebend aus der Sklaverei geschafft. Doch Mose wollte keinen Ruhm. Keine Jubelrufe. Er wollte einfach Gott Danke sagen. Auf einmal ging es los. Die Band stimmte einen fetzigen Rhythmus an. Die Leute wippten alle mit ihren Köpfen mit. Da fing Mose an zu singen. „Gott du bist groß! – Du bist voller Güte!“ Er drehte sich zu den Priestern. „Jetzt ihr.“ Sie wiederholten, was er sang. Danach das ganze Volk. Ein ohrenbetäubender Chor von mehreren Hunderten sang diese Zeilen. „Und jetzt alle“, rief Mose so laut er konnte. Mit fast doppelter Lautstärke lobten die Israeliten ihren Gott. Jetzt kam das Solo. Mose erzählte, wie schwierig es war. Vor welchen riesigen Herausforderungen er stand. Auf einmal wurde die Stimmung etwas gedrückter.

Was dieser Mose alles durchgemacht hatte. Er sang weiter: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden.“ Jeder wusste sofort, was damit gemeint war. Gott hatte doch Mose diesen Auftrag gegeben. Er sollte das Volk aus Ägypten befreien. Doch Mose tötete einen ägyptischen Sklaventreiber. War es etwas übermütig? Auf alle Fälle musste er fliehen. Er wurde von den Ägyptern verfolgt und seine eigenen Landsleute wollten auch nichts von ihm wissen. Er war verstoßen. Weggeworfen wie ein nutzloser Stein auf einer Baustelle. „Keiner braucht dich hier. Du bist wertlos.“ Doch Gott hatte noch Großes mit Mose und dem Volk vor. Nach vielen Jahren kam Mose wieder zurück. Er hatte immer noch den Auftrag Gottes. Und wie durch ein Wunder führte er das Volk aus Ägypten heraus. Mose, der Ausgestoßene, wurde zum Eckstein. Zum Fundament für das ganze Volk. Das Volk erinnerte sich und war jetzt so froh, dass Mose nicht aufgegeben hat. Dass Gott Mose nicht aufgegeben hat und sie jetzt weg von dieser Sklaverei waren.

Doch das Lied ging noch weiter. Jetzt war das Solo von Mose fertig. Die Leute sangen jetzt alle mit. Sie tanzten und jauchzten, so laut sie konnten. Zum Abschluss des Mega-Party-Gottesdienstes sangen alle noch mal den allerersten Vers: „Gott du bist groß! – Du bist voller Güte!“

Wisst ihr, was genau an Ostern passiert ist? Fast genau die gleiche Geschichte. An Ostern feiern wir, dass Jesus auferstanden ist. Das ist auch eine Megaparty. Genau wie bei diesem Mega-Party-Gottesdienst von meinem Urururururur-Großvater. Jesus ist etwas Ähnliches passiert wie Mose. Jesus selbst wurde auch wie ein nutzloser Stein weggeworfen. Die Leute glaubten nicht, dass er wirklich der Sohn von Gott ist. Die Leute ärgerten sich sogar darüber. Aber jeder wusste, dass Jesus niemandem etwas Gemeines getan hatte. Trotzdem wollten die Leute Jesus weghaben und so brachten sie Jesus um. Jesus wurde also nicht nur weggeworfen, sondern sogar umgebracht. Doch Jesus wurde durch seinen Vater wieder auferweckt, weil er eben nichts Böses getan hatte. Er wurde deswegen bestraft, weil er alle Schuld dieser Welt auf sich nahm.

Das, was Mose damals machte – obwohl er ausgestoßen wurde –, rettete ganz vielen Menschen das Leben.

Das, was Jesus da machte, rettet allen Menschen das Leben, die das wollen.

Ich fühle mich manchmal auch wie dieser Mose, als er ausgegrenzt war. Wie ein Stein, der von den Bauarbeitern weggeworfen wird. Zu schlecht in der Schule. Zu schlecht im Sportunterricht. Die Eltern haben nie Zeit für mich.

Ich fühle mich manchmal wie dieser Stein, den keiner braucht. Doch Jesus ist genau für dich auf diese Welt gekommen. Ist genau wegen dir gestorben, weil er aus dir etwas Wunderbares machen will. Er hat dich geschaffen und liebt dich.

Die andere Idee

Psalmentheater

Jeder Teilnehmer erhält einen oder mehrere Verse des Psalms, das müssen keine zusammenhängenden Verse sein. In einer kurzen Vorbereitungszeit soll er sich überlegen, wie diese Verse umgesetzt werden. Er muss sich also überlegen: In welcher Stimmung wird der Vers gesprochen? Welche Lautstärke, welche Körperhaltung und welche Mimik verwende ich beim Sprechen.

Nach dieser Vorbereitungszeit kommt es zur Aufführung des Psalmentheaters. Jeder sagt den Vers in der Art und Weise, wie er es sich ausgedacht hat. Dabei geht es natürlich mit Psalm 1 los und endet mit Vers 29. Auf diese Art und Weise folgt nach jedem Vers ein Personenwechsel.

Der Text gelebt

Wiederholung

Geburtstagstorte (Kuchen mit Kerzen)

Freude hat immer einen Grund. Zum Beispiel bekommst du nicht einfach so einen Kuchen mit Kerzen, die du ganz allein auspusten darfst. Der Kuchen mit den Kerzen soll dich an etwas erinnern. An diesem Tag vor vielen Jahren bist du geboren. Es gibt keinen, der so ist wie du. Genau das ist der Grund der Freude.

Als die Israeliten diesen Mega-Party-Gottesdienst feierten, hatte das auch einen Grund. Gott hatte große Wunder getan. Hatte etwas völlig Unvorstellbares vorstellbar gemacht.

Und so ist Ostern auch nicht einfach ohne Grund ein Tag der Freude. Es ist eigentlich ein noch größerer Tag als alle deine Geburtstage zusammen. Jesus wurde – weil er dich liebt – „weggeworfen“ und hat dadurch den Weg für dich frei zu Gott gemacht. Es ist aber alles neu geworden. Das ist der größte Grund zur Freude.

Gespräch

Den Jungscharlern wird ein Bild gezeigt, auf dem es einem Kind nicht gut geht. Sie sprechen über das, was sie auf dem Bild sehen und überlegen, ob das zu ihrer Situation passt. Wer von euch hat sich auch schon mal „weggeworfen“ gefühlt? Wer wurde ausgegrenzt? Wer hat sich allein gefühlt? Wer wurde ausgelacht?

Jeder von uns kennt dieses Gefühl. Der eine mehr, der andere weniger. Genau das hat Jesus auch erlebt. Nicht, weil er komisch gerochen hat. Nicht, weil er laut gerülpst hat. Nein, weil er dich liebt.

Merkvers

Diesen Tag hat der Herr zum Festtag gemacht. Heute wollen wir uns freuen und jubeln!

Psalm 118,24 GNB

Ein kreisrundes farbiges Plakat wird in 16 Sektoren eingeteilt und dann ausgeschnitten. Das Bild soll an eine Geburtstagstorte erinnern (Symbol für Freude). In jeden Sektor wird ein Wort des Verses geschrieben (15 Wörter + Bibelstelle). Nun bekommen die Kinder die Aufgabe, den Bibelvers in der richtigen Reihenfolge als Kreis zu legen. Danach darf immer ein Kind ein Wort entfernen. Schaffen es die Kinder dann immer noch, den Vers zu sagen?

Zusatz: Es können zwei Gruppen gegeneinander antreten. Wer die Verstorte zuerst richtig gelegt hat, ist der Gewinner.

 

Gebet

Gummibärchengebet

Die Kinder können Gott Danke sagen für das, was er für sie getan hat.

Sie können auch Gott um Hilfe bitten, wenn sie sich gerade „weggeworfen fühlen“.

Jedes Kind darf sich ein oder zwei Gummibärchen aussuchen. Die hellen Gummibärchen stehen für das Danken, die dunklen Gummibärchen für das Bitten. Jetzt können die Kinder reihum laut oder leise beten und dabei die Gummibärchen essen.

Kreatives

Szenennachbau

Die Situation, in der Psalm 118 gebetet wurde (siehe Erzählung der Verkündigung) wird mit Playmobilfiguren nachgebaut.

Spielerisches

Stadtrallye

Jemand hat etwas, was er für wertlos hielt, einfach in die Stadt geworfen. Die Kinder müssen herausfinden, ob das wirklich stimmt. Vielleicht ist es ja doch nicht so wertlos. Die Kinder bekommen zuerst ein Foto, auf dem das nächste Foto versteckt ist. So müssen die Kinder von einem Foto zum nächsten laufen, um den wertlosen Gegenstand zu finden.

Der Gegenstand könnte eine coole Überraschung sein. Die Kinder könnten über eine Übernachtung informiert werden. Zusätzlich könnten noch kleine Süßigkeiten dort als Minibelohnung liegen.

Rätselhaftes

Quiz: Was ist wertvoller?

Es gibt zwei Gruppen. Die Gruppen beantworten die Fragen immer in der Gruppe und schreiben diese auf einen Zettel. Es werden immer zwei Gegenstände gezeigt. Jede Gruppe muss nun raten, welcher Gegenstand teurer ist. Dann müssen sie einen preislichen Tipp angeben.

Beispiele:

Anzugsschuh – Fußballschuh

Fußball – Tennisball

Kaugummi – tic tac

Apfel – Birne

usw.

(T)Extras

Lieder

Wir singen für unsern Gott

Groß, größer, am größten

Was zu Ostern geschah

 

Jugendliche aus verschiedenen Gemeinden des Bezirkes treffen sich zur ChurchNight in einer zentralen Kirche. Alle tragen Programmpunkte bei. Dabei bietet der Abend neben spannenden Programmpunkten auch genügend Zeit zum Begegnen und Reden.

Ziele

Eine möglichst bunte Ideenmischung zum jeweiligen Thema der ChurchNight zu erhalten, in der auch die Eigenarten der Orte zum Zug kommen können.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter innerhalb des Kirchenbezirks stärken.

Dauer

Von 19.30 – ca. 02.00Uhr mit Übernachtungsmöglichkeit und Frühstück

Ablauf

Beginn des Programms mit Blitz und Donner. Traumreise und Thesenanschlag (10′)

Band, Begrüßung (15′)

1. Programmblock mit Lutherquiz und Aktionsgeschichte, Kanzelrecht (s.u.) und kurzer Impuls (50′) 
        Pause mit Snacks und Cocktails (30′)
2. Programmblock mit stillem Pfad, Kleinkunst, Kurzfilm und Kanzelrecht II (60′)
         Pause mit Snacks und Cocktails (30′)
3. Programmblock mit Offener Phase, Singen, Jungscharfilm und Reformatorischen Detektivfällen (135′)
         Nachtschwärmer-Café, Film, Übernachtung und Frühstück

Erfahrungen & Erläuterungen

Die Grundidee, möglichst alle Orte des Bezirkes am Programm zu beteiligen, hat sich noch nicht ganz verwirklichen lassen. Es haben jedoch aus fast allen Gemeinden Jugendliche an der ChurchNight teilgenommen. Diese waren ohne Einschränkungen von der Veranstaltung begeistert.

Spaß

Das Programm war bis zur ersten Pause vorrangig auf Spaß, Beteiligung und die Band ausgerichtet. Inhaltlich befasste sich fast jeder Programmpunkt mit Lutherthemen. Traumreise, Thesenanschlag, Lutherquiz und eine Aktionsgeschichte, bei der alle mitmachen konnten, waren hier die Schwerpunkte.

Message

Über die Nacht verteilt gab es mehrere „Message-Points“. Sie dienten dazu, den Teilnehmenden essenzielle Aussagen Luthers näherzubringen.

Show

Zurücklehnen konnten sich die Besucher bei Videokurzfilmen, Kleinkunst und Band.

Dein Kanzelrecht

Das reformatorische Prinzip „Priestertum aller Gläubigen“ war in einem Rederecht für Jugendliche umgesetzt, die jeweils fünf Minuten lang auf der Kanzel sprechen durften. Diese ungewohnte Aktion braucht etwas Starthilfe. Am besten sollten schon im Vorfeld einige Jugendliche gezielt angesprochen werden.

Stille Zeiten

Zwischen 23 und 24 Uhr konnten die Besucher in einem Worship-Block und bei einer offenen Phase mit persönlichen Gebetsangeboten und einem Abendmahl zur Ruhe kommen. In einer Kreativecke konnte man über die ChurchNight reden, an anderer Stelle Thesen anschlagen.

Ausklang

Im Nachtschwärmer-Café und beim Late-Night-Movie (Lutherfilm) konnte man die Nacht ausklingen lassen. Mit Schlafsack und Luftmatratze suchten sich viele einen Schlafplatz bis zum Frühstück.

Quellen

  • Luther-Film, selbst gedreht
  • Stiller Pfad – eine reformatorische Entdeckertour 

Diese Themenreihe enthält Gruppenstunden zu Texten aus den Psalmen, die in verschiedenen JUMAT-Heften der Jahre 2018 und 2019 veröffentlicht wurden. 4 Einheiten beschäftigen sich dabei mit Psalmen, die in einem engen Zusammenhang mit dem Passions- und Ostergeschehen stehen.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

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