Gemeinsam mehr Sommer – Alternative Freizeiten und Programme

Eure Freizeit kann im Sommer nicht wie geplant stattfinden. Hey, mach doch eines oder mehrere dieser Alternativprogramme. Wir haben euch hier ein paar Dinge zusammengestellt, die ihr in diesem Sommer machen könnt.

Die Jugendarbeit darf wieder starten? Genial! Hier findest du Ideen, wie du neue Jugendliche für deine Jugendarbeit erreichen und ihnen von Jesus erzählen kannst. Außerdem gibt es Anregungen, wie neue Jugendliche in eine Gruppe integriert werden können.

1. Vorbemerkungen

 Zur Vorbereitung brauchst du NICHTS, außer einer leidenschaftlichen Ansage während der Gruppenstunden in den Wochen zuvor und freigiebige Teens, Eltern und Gemeinde.

2. Zielgedanke

Ziel der Aktion ist es, obdachlose Menschen Gottes Liebe erleben zu lassen und deine Teens und Jugendlichen herauszufordern, ihren Glauben ganz praktisch zu leben und Menschen auf der Straße mit Würde zu begegnen.

3. Methodik für die Gruppe

Es braucht keine bestimmte Methodik. Wichtig ist nur, dass die Teams (mehr dazu im Artikel) gut zusammengestellt sind. Es braucht ein paar Mutige in jeder Gruppe und vor allem: Ganz junge Teens sollten auf jeden Fall mit einem Leiter, einer Leiterin im Team sein. Grundsätzlich braucht es in jedem Team eine volljährige Person, die die Teamleitung übernimmt und die Handynummer der anderen Teamleiter und Teamleiterinnen abgespeichert hat. Jeder Jugendliche speichert sich die Handynummer seines Teamleiters ab.

Darüber hinaus sollte die Aktion bei Tageslicht stattfinden und die Teams in nicht allzu großer Entfernung voneinander agieren (zehn Minuten entfernt mit Bus/Auto/Fahrrad).

Wichtig ist, klar zu kommunizieren, wann jedes Team wieder am vereinbarten Treffpunkt zu sein hat, um die Aktion gemeinsam abzuschließen und wie die Kommunikation abläuft, falls etwas Unvorhergesehene passieren sollte (was bei uns noch nie vorgekommen ist, außer, dass das Team noch länger mit einer obdachlosen Person Kaffee trinken und beten wollte).

Los geht’s

Die Idee: Ihr wollt Menschen auf der Straße begegnen und ihnen verschwenderisch die Liebe und Wertschätzung Gottes zeigen. Wodurch? Indem ihr diese Menschen mit richtig guten und hochwertigen Dingen materiell segnet und schaut, wie sich die Begegnung weiterentwickelt.

Falls sich euer EC nicht zentral in der Stadt befindet, trefft euch am besten gleich irgendwo in der City, sodass ihr keine Zeit mit der Anfahrt verbraucht. Am Anfang stellt ihr euch dann einfach in einen Kreis zusammen und dann darf jeder, der Geld dabeihat, das Geld in die Mitte legen!

Ihr werdet merken, das ist ein cooler Moment! Jetzt liegt Geld in der Mitte und es gehört nur Gott und er darf damit Menschen segnen, zu denen er euch heute Nachmittag/Abend führen wird. Das ist richtig cool! Woher kommt das Geld? Entweder ihr habt im Vorfeld mal Waffeln verkauft, oder/und habt der Gemeinde von der Aktion erzählt und sie um Geld gebeten oder/und die Teens haben so viel mitgebracht, wie sie auf dem Herzen hatten/sich getraut haben zu geben und oft legen die Eltern noch was oben drauf.

Macht euren Jugendlichen jetzt noch mal deutlich, in welcher Haltung ihr den Menschen begegnen wollt. Macht ihnen auch Mut, Menschen und Situationen zu meiden, in denen sie sich unwohl fühlen! Betet jetzt gemeinsam, dass Jesus euch die richtige Person zeigt und euch mit seiner Liebe für sie erfüllt. Und dann zieht in Kleingruppen los. Alle Gruppen sind ausgestattet mit ordentlich Geld und den entsprechenden Handynummern und dem Wissen, wann sie sich wieder wo treffen.

Wenn das Team nun einem offensichtlich bedürftigen Menschen begegnet, beginnt das Abenteuer.

Wer traut sich, die Person höflich und auf Augenhöhe (sitzt die Person, liegt sie?) anzusprechen? Es sollten hierbei zunächst nicht mehr als zwei aus dem Team direkt zur Person gehen, damit sie sich nicht bedroht fühlt. Kommt ihr mit der Person ins Gespräch, fragt sie, was sie braucht und erklärt, was ihr macht: „Wir sind eine kleine Gruppe aus dem EC/Kirchengemeinde XY und wollen Ihnen einfach gerne etwas Gutes tun, weil wir selber von Gott reich beschenkt sind. Gibt es etwas, was Sie vielleicht brauchen könnten? Etwas zu essen, einen Schlafsack, neue Schuhe oder Kleidung oder eine Tasche voller Lebensmittel aus dem Supermarkt?“

Und je nachdem, was die Person eben antwortet, zieht ihr gemeinsam los und geht shoppen :). Kauft nicht das günstigste Produkt, sondern kauft Qualität! Wir wollen die Person dadurch ehren!

Wenn ihr mit den Sachen zurückkommt fragt doch noch, ob ihr die Person vielleicht auf einen Kaffee einladen dürft, und dann sitzt ihr zusammen und kommt ins Gespräch. Vielleicht fragt ihr, seit wann die Person schon auf der Straße lebt, wie das so ist, wie es dazu kam usw. Fragt respektvoll und wenn es gut passt, fragt die Person doch, ob ihr noch für sie beten dürft. Bisher wurde das bei uns noch so gut wie nie abgelehnt.

Es reicht, wenn jedes Team einer, oder maximal zwei Personen gedient hat. Kommt dann wieder zusammen und erzählt euch von euren Erlebnissen und betet noch mal für die beschenkten Personen.

Eine Variante dieser Aktion ist es, dass ihr, angelehnt an das Gleichnis des großen Festmahls, ein Fest feiert, aber nicht eure Freunde einladet, sondern eben die, die gerne kommen wollen.

Dazu packt ihr zwei Biertischgarnituren, einen Grill, kleine Boombox, Geschirr, Getränke und Essen ein und macht euch auf den Weg zu einem öffentlichen Platz, von dem ihr wisst, dass sich dort auch bedürftige Menschen aufhalten. Ihr baut alles auf und dann geht ihr rum und ladet einfach ein … und wenn es noch kurz vor Weihnachten ist, dann ist ein Heizpilz nicht ganz schlecht und kleine Geschenke für eure noch unbekannten Gäste. Wir hatten damals einen tollen Abend!

PS: Ihr seid super vorbereitet, wenn jemand noch ein Desinfektionsspray dabeihat. Wir haben schon Mal jemanden neu eingekleidet, oder zur Toiletten begleitet, und da ist so was ganz gut.

PPS: Wenn ihr euch im Vorfeld noch darüber informiert, welche Hilfseinrichtungen und Angebote es in eurer Stadt für obdachlose Menschen gibt, seid ihr bestens vorbereitet.

Die komplette TEC: 1/2020

Wer mit Gott startet, verändert sich. Für manche ist es ein gewollter, für andere eher ein zögerlicher Neuanfang. Die Verbindung mit deinem himmlischen Papa, Freund und Begleiter hat Auswirkungen. Er wird dir zeigen, wie er dich und die Welt sieht und wird dich verändern.
Nach dem Scheitern wieder aufzustehen, ist nicht einfach, aber ein wichtiger Neuanfang. Es immer wieder zu versuchen, ist eine Charakterstärke. Jesus liebt dich, trotzdem!!! Egal, was gelaufen ist. Ja klar, wir dürfen nicht die Augen vor der Verantwortung verschließen! Gleichzeitig dürfen wir liebevoll Angst nehmen und diese nicht schüren!
Gott bietet uns immer wieder einen Neuanfang an. Echte Versöhnung zwischen dir und Gott, aber auch zwischen dir und anderen Menschen, kann Realität sein. Fang neu an!

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