Gideon

Hier kommt die zweite Themenreihe der JUMAT 3/2021. Es geht in sechs Lektionen um die Geschichte von Gideon:

Lektion 8 Richter 6,11-24 Gideons Berufung

Lektion 9 Richter 6,25-32 Gideons Einsatz für Gott

Lektion 10 Richter 6,33-40 Zeichen von Gott

Lektion 11 Richter 7,1-8 Auswahl der Kämpfer

Lektion 12 Richter 7,9-15 Ermutigung für Gideon

Lektion 13 Richter 7,16-25 Kampf und Sieg

Die einzelnen Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Die Kinder sollen lernen, dass Gott immer bei ihnen ist.

Checker

Die Kinder sollen lernen, dass sie mit ihrer Angst zu Gott kommen dürfen und er immer bei ihnen ist.

Der Text an sich

Gefahr naht sich den Israeliten. Die Heere der Midianiter (Nachfahren von Lot), Amalekiter (Nachfahren von Esau) und verschiedener Völker aus dem Osten haben sich zusammengeschlossen und sind auf dem Weg nach Israel. Unser Text beschreibt zunächst, dass Gideon von Gottes Geist erfüllt wird (vgl. V. 34). Daraufhin ruft er seine Sippe, die Sippe Abiëser, und die anderen Stämme zum Kampf auf. Bei all diesen Kampfvorbereitungen macht sich Unsicherheit in Gideon breit. Obwohl er von Gott berufen war und die Zusage bekommen hat, dass Gott Israel durch ihn befreien will (vgl. Ri 6,14-16), will Gideon einen neuen Beweis von Gott. Er will sich überzeugen – jetzt, als die Feinde vor der Tür stehen –, dass Gott wirklich durch ihn Israel retten will. Er fordert ein Zeichen. Obwohl Gott ihm das Zeichen schenkt, ist er sich immer noch unsicher. Was ist, wenn die Erfüllung des Zeichens nicht von Gott war? Er bittet um ein zweites Zeichen und wieder erhört Gott ganz verständnisvoll Gideons Bitte, ohne zornig zu werden, weil Gideon so wenig Vertrauen hat. Gott bestätigt Gideon damit, dass er bei ihm ist und Gideon mit seiner Hilfe die Midianiter besiegen wird. Erst nach dem zweiten Zeichen ist sich Gideon sicher und bricht in den Kampf auf (vgl. Ri 7,1). Die beiden Zeichen zeigen Gideon, dass Gott alles kann, auch Dinge, die für Menschen nicht möglich sind. Wenn Gott das kann, dann kann er auch die Midianiter durch Gideon besiegen.

Der Text für mich

Angst, Überforderung und Unsicherheit kennen wir alle. Doch wie gehen wir damit um? Gideon geht mit seiner Angst zu Gott und bittet ihn um ein Zeichen. Mit all meiner Angst, Unsicherheit oder Überforderung darf ich zu Gott kommen und ihm ehrlich sagen, wie es mir geht. Mich begeistert, dass Gott Gideon gebraucht, obwohl er ängstlich und unsicher war. Das macht mir Mut. Wir müssen keine starken Glaubenshelden sein, um von Gott gebraucht zu werden. Außerdem unterstützt Gott Gideon mit seinem Geist. Er lässt ihn nicht allein in den Kampf ziehen. Auch uns hat Gott versprochen, dass wir nie allein sind (siehe Mt 28,20).

Der Text für dich

Starter

Jedes Kind kennt das Gefühl, Angst zu haben oder eine Aufgabe vor sich zu haben, die ihm zu groß und überwältigend vorkommt. Unsicherheiten sind Teil des Lebens. Die Kinder dürfen wissen, dass sie mit ihrer Angst zu Gott kommen können. Jedem der Kinder gilt die Zusage, dass Gott mit ihnen ist und sie nicht allein lässt. Gerade wenn Kinder unsicher oder ängstlich sind, brauchen sie diese Zusage ganz besonders.

Checker

Auch wenn wir Gott kennen, dürfen wir Angst und Unsicherheit haben. Die Geschichte von Gideon zeigt, dass Gott die Kinder gebrauchen kann, auch wenn sie Zweifel oder Angst haben. So wie Gott Gideon mit seinen Zweifeln und seiner Angst ernst nimmt und ihm zweimal das geforderte Zeichen schenkt, begegnet Gott auch den Kindern liebevoll in ihrer Angst und spricht ihnen zu: „Ich bin da.“

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1

Gemeinsam wird die Geschichte von Gideon wiederholt. Dazu werden die Begriffe aus dem Downloadmaterial ausgedruckt. Diese Begriffe müssen nun von den Kindern in Kleingruppen mit je vier bis fünf Kindern in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Wenn alle Gruppen die Begriffe sortiert haben, wird gemeinsam die Reihenfolge besprochen. Zu jedem der Begriff erklärt der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin, was es mit diesem Begriff auf sich hat, so dass auch die Kinder, die in der letzten Woche nicht da waren, die groben Züge der Geschichte hören. Hier finden sich mögliche Sätze zu jedem der Begriffe:

Engel: Ein Engel des Herrn erscheint Gideon.

Berufung: Gott beruft Gideon, Israel vor den Midianitern zu retten.

Essen: Gideon bereitet dem Engel ein Essen zu.

Altar: Gideon baut dem Herrn einen Altar.

Zerstörung: Gideon zerstört in der Nacht die Altäre des Gottes Baal und baut stattdessen einen Altar für Gott.

Todesdrohung: Die Bewohner der Stadt wollen Gideon daraufhin umbringen, aber sein Vater kann abwenden, dass Gideon umgebracht wird.

Idee 2

Die Idee greift auf, dass jedes Kind Ängste oder Zweifel hat. Dazu bekommt jedes der Kinder ein weißes Din A4-Blatt und Stifte und soll aufmalen, wovor es Angst hat.

Die fertigen Blätter werden verdeckt in die Mitte gelegt.

Wenn die andere Idee bei der Verkündigung gewählt wird, bietet es sich an, dass die Kinder die Ängste nicht malen, sondern aufschreiben.

Verkündigung

Verkündigungsart: Erzählung mit Gedankenblasen

Gideon war von Gott berufen, Israel von seinen Feinden zu retten. Eines Tages erreichte Gideon die Nachricht: „Die Feinde haben sich zusammengeschlossen und kommen mit einem riesigen Heer auf uns zu.“ Gideon wurde erfüllt mit Gottes Geist und rief die Männer Israels zum Kampf auf. Immer mehr Männer kamen zu Gideon und meldeten sich bereit, in der Schlacht mitzukämpfen. Das Heer von Gideon wuchs und wuchs und die große Schlacht stand bevor.

An die Kinder: Was, glaubst du, ging Gideon durch den Kopf, als er wusste, dass es bald zur Schlacht kommen würde? Jedes Kind schreibt seine Gedanken auf eine kleine Gedankenblase. Wenn jedes Kind die Gedanken notiert hat, werden diese reihum vorgelesen und in die Mitte gelegt. (Falls kein Kind ängstliche oder unsichere Gedanken notiert hat, kann der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin ergänzen: „Wenn ich Gideon wäre, wäre ich sehr ängstlich. Ob wir die Schlacht gewinnen werden? Wie wird alles laufen?“)

Danke für eure Gedanken. Die Israeliten waren also schon mitten in den Kampfvorbereitungen. Die Schlacht stand bevor, aber Gideon wurde immer ängstlicher. Gott hatte ihm zwar versprochen, dass er bei ihm war und dass er Israel retten werde. Aber würde er das wirklich tun? Gideon bekam Zweifel. Würden sie die Feinde besiegen können?

Mit seinen Zweifeln wandte sich Gideon an Gott. Er sagte zu Gott: „Bitte gib mir ein Zeichen, das mir zeigt, dass du Israel durch mich von unseren Feinden befreien willst. Ich will heute Abend Wolle nach draußen legen. Wenn die Wolle morgen früh nass vom Tau und der Boden außen herum trocken ist, dann weiß ich, dass du Israel befreien willst, wie du es mir versprochen hast.“

Als es Abend wurde, legte Gideon Wolle nach draußen. Vor lauter Aufregung konnte er in dieser Nacht kaum schlafen. Würde Gott seine Bitte erhören?

Am nächsten Morgen rannte er nach draußen, um nach der Wolle zu sehen. Es war genauso, wie er es erbeten hatte. Die Wolle war nass und der Boden war trocken. Jetzt könnte Gideon beruhigt in den Kampf ziehen. Aber Gideon hatte immer noch Angst. Vielleicht war das Zeichen nicht von Gott, sondern nur ein Zufall? Gideon wollte ganz sicher sein, dass das Zeichen von Gott war. Da redete Gideon noch einmal mit Gott: „Bitte sei nicht zornig auf mich, wenn ich dich noch einmal um ein Zeichen bitte. Lass heute Nacht die Wolle trocken und den Boden nass sein.“

Wieder konnte Gideon vor Aufregung kaum schlafen. Würde Gott sein Gebet erhören? Auch jetzt, wo er zum zweiten Mal um ein Zeichen gebeten hatte? Gespannt rannte er am nächsten Morgen nach draußen. Er fasste nach der Wolle … und freute sich. Sie war trocken. Ganz trocken. Danach fasste er auf den Boden. Der ganze Boden war nass. Da war sich Gideon sicher: Gott würde Israel durch ihn retten. Gott war an seiner Seite. Er war nicht allein.

An die Kinder: Überlege, was Gideon jetzt durch den Kopf geht? Jedes Kind bekommt eine weitere Gedankenblase und schreibt Gideons Gedanken auf. Reihum liest jedes Kind seinen Gedanken vor und legt ihn in die Mitte. In der Mitte befinden sich nun auf einer Seite die möglichen Gedanken von Gideon vor den Zeichen und auf der anderen Seite die Gedanken nach den Zeichen von Gott.

Die andere Idee

Die Geschichte wird erzählt (siehe Verkündigung, nur ohne die Gedankenblasen). Anschließend wird die Geschichte unter den Kindern aufgeteilt. Jedes Kind malt einen der unten genannten Teile der Geschichte. Anschließend werden die Bilder gemeinsam betrachtet und im Gruppenraum aufgehängt. Bei mehr als sechs Kindern können entweder immer zwei Kinder gemeinsam ein Bild malen oder die Geschichte wird zwei- oder dreimal gemalt.

Bild 1: Die Feinde nähern sich Israel.

Bild 2: Gideon ruft zum Kampf auf.

Bild 3: Gideon bittet Gott um ein Zeichen

Bild 4: Die Wolle ist nass und der Boden ist trocken.

Bild 5: Gideon bittet Gott um ein zweites Zeichen

Bild 6: Die Wolle ist trocken und der Boden ist nass.

Der Text gelebt

Wiederholung

Um die Geschichte gemeinsam zu wiederholen, spielt ein Kind einen Reporter / eine Reporterin und ein anderes Kind spielt die Rolle des Gideon. Der Reporter / die Reporterin interviewt Gideon über das, was er erlebt hat. Wenn die Kinder wollen, kann anschließend ein anderes Kind den Reporter / die Reporterin spielen und ein weiteres Kind erzählt als Gideon.

Gespräch

Ein Kind liest die Gedankenblasen vor den Zeichen von Gott vor und ein anderes Kind die Gedankenblasen nach den Zeichen.

Was ist euch bei den Gedanken vor und nach den Zeichen aufgefallen? Was hat sich in Gideons Denken verändert? (Gideon ist ermutigt und gestärkt, er freut sich, dass Gott bei ihm ist).

Warum haben sich Gideons Gedanken verändert? (Er jetzt weiß, dass Gott mit ihm ist und ihn nicht allein lässt).

Wenn Hinführung 2 gewählt wurde, kann an dieser Stelle auf die geschriebenen oder gemalten Ängste eingegangen werden: Vorhin haben wir gemalt / geschrieben, wovor wir Angst haben. Auch wenn wir kein Zeichen von Gott erbitten, dürfen wir trotzdem wissen, dass Gott immer bei uns ist und wir deshalb keine Angst haben brauchen. Was können wir tun, wenn wir Angst haben? (Mit Gott reden und ihn um Mut bitten). Wenn ein Kreuz vorhanden ist, werden die Blätter mit den gemalten / geschriebenen Ängsten vor das Kreuz gelegt.

Wenn Hinführung 1 gewählt wurde: Vor was habt ihr Angst? (Die Kinder nennen, wovor sie Angst haben.) Was können wir tun, wenn wir Angst haben? (Mit Gott reden und ihn um Mut bitten).

Im Anschluss an das Gespräch bietet sich ein gemeinsames Gebet an (siehe Gebet).

Merkvers

Da sagte der Herr zu ihm: „Ich bin mit dir!“ Richter 6,16a

Der Vers liegt ausgedruckt in der Mitte. Reihum spricht jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin ihrem rechten Nachbarn / ihrer Nachbarin den Vers als Ermutigung zu.

Gebet

In einer kurzen Zeit der Stille darf jedes Kind leise seine Angst vor Gott bringen. Zum Abschluss dieser Zeit betet ein Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin.

Kreatives

Ein Din A2-Plakat trägt die Überschrift: Ich bin nicht allein.

Jedes Kind darf nun auf dem Plakat unterschreiben. Alternativ kann jedes Kind etwas zu seinem Namen malen oder einen Handabdruck mit Wasserfarbe auf das Plakat machen.

Anschließend wird das Plakat im Gruppenraum aufgehängt.

Spielerisches

In dem folgenden Spiel soll vertieft werden, wie gut es ist, nicht allein zu sein.

Jedes Kind bekommt ein Blatt Papier. Die ganze Gruppe bekommt die Aufgabe, eine gewisse Wegstrecke auf dem Boden zurückzulegen (Strecke an die Gruppengröße anpassen). Es gibt eine Start- und eine Ziellinie. Der Boden zwischen der Start- und der Ziellinie darf nicht berührt werden. Die Kinder sollen ihre Blätter zum Zurücklegen der Strecke verwenden. Dabei gelten zwei Regeln: 1. Jedes Kind muss sein Blatt immer berühren. 2. Das Blatt darf nicht zerrissen werden (um einen Teil weiterzugeben. Wenn ein Blatt während des Spiels einen Riss bekommt, ist das unproblematisch, es kann ausgetauscht werden).

Wie ging es euch? Wie wäre es euch gegangen, wenn ihr die Aufgabe allein hättet lösen müssen?

Wie gut, dass ihr nicht allein wart. So muss es auch Gideon gegangen sein. Mit Gottes Unterstützung konnte er die Aufgabe annehmen.

Rätselhaftes

Suche in dem Rätselgitter (siehe Downloadmaterial) von oben nach unten und von links nach rechts die Begriffe Midianitier, Gideon, Gott, Wolle, Kampf, Zeichen und Angst. Viel Spaß!

(T)Extras

Lieder

  • Ich bin nie mehr allein
  • Immer und überall
  • Sei mutig und stark
  • Stark, stärker, Jesus

Spiele

Passend zu dem geforderten Zeichen von Gideon werden Wasserspiele gespielt.

Wassertransport mit einem Schwamm (Wassertransport Variante 1)

Zwei Teams spielen gegeneinander. Das Ziel ist es, innerhalb der vorgegebenen Zeit möglichst viel Wasser von einem gefüllten Eimer in einen leeren Eimer zu befördern. Der Abstand zwischen den beiden Eimern beträgt ca. sechs Meter. Für den Transport darf nur ein Schwamm verwendet werden. Nach sieben Minuten (je nach Anzahl der Kinder kann die Länger der Runde beliebig angepasst werden) wird gemessen, welches Team mehr Wasser in dem zu Beginn noch leeren Eimer hat. Das Spiel kann beliebig oft wiederholt werden. Bei vielen Kindern können auch drei oder vier Team gebildet werden, die gegeneinander antreten.

Wassertransport Variante 2

Die beiden Teams stellen sich zwischen ihrem leeren Eimer und dem Wassereimer auf. Zwischen den einzelnen Kindern sollte so viel Abstand sein, dass sich die Hände der Kinder nicht berühren können. Der Abstand der beiden Eimer wird dementsprechend auf die Größe der Teams angepasst. Das vorderste Kind macht einen Schwamm im Wassereimer nass und wirft ihn zu dem nächsten Kind. Dieses Kind wirft den Schwamm zum nächsten Kind usw. Das letzte Kind wringt den Schwamm über dem leeren Eimer aus und rennt zu dem Wassereimer, um den Schwamm erneut nass zu machen. Die anderen Kinder rutschen jeweils einen Platz weiter. Anschließend wird gemessen, welches Team mehr Wasser im Eimer hat. Das Spiel kann beliebig oft wiederholt werden. Bei vielen Kindern können auch drei oder vier Team gebildet werden, die gegeneinander antreten. Dieses Spiel ist nur bei gutem Wetter zu empfehlen, da die Kinder etwas nass werden könnten.

Wassertransport Variante 3

Das Spiel funktioniert wie die Variante 1, nur dass dieses Mal kein Schwamm, sondern ein kleiner Becher (z. B. ein leerer und gewaschener Joghurtbecher) benutzt wird, in den zuvor mit einer Nadel ein Loch in den Boden gestochen wurde.

Kreatives

Als Erinnerung daran, dass wir nie allein sind, können Freundschaftsbänder geflochten werden.

Hier findet ihr dazu eine einfache Anleitung:

Freundschaftsbänder flechten

1. Vorbemerkungen

Als Mitarbeiter sind wir oft im Modus: „läuft“.  Es geht mal schlechter – mal besser, aber läuft. Woche für Woche sind wir gefordert, ein Programm auf die Beine zu stellen, das auch noch den Teens gefallen sollten, nicht zu flach, aber auch nicht „too much“ sein darf. Das ist herausfordernd. Mal gelingt es, und mal geht etwas voll in die Hose. Dabei schauen wir aber auch meistens nur mit unserem Blick, „dem Mitarbeiter-Blick“, auf das Programm. Wie wäre es, unsere Teens mit hineinzunehmen, um ihren Blick auf das Programm auf ihre Gruppe wahrzunehmen? Wie wäre es, sie herauszufordern, Stellung zu beziehen und Wünsche zu äußern?

2. Zielgedanke

Deine Teens reflektieren mit den Mitarbeitern das letzte Gruppenstunden-Jahr. Zusammen denkt ihr nach vorne und entwickelt Ideen für eure Gruppe.

3. Durchführung

3.1 IST Stand

Zeigt mit einem Beamer oder Ähnlichem einen Bilderrückblick vom letzten Teenkreis-Jahr. Dabei sollten nicht nur die Megaevents, sondern auch ganz normale Bilder von Gruppenstunden vorkommen. Danach verteilt ihr jedem Teilnehmer einen Stift und mindestens drei POST-IT-Blätter.

Auf drei große Papiere, mindestens Flipchart-Größe, werden folgende Texte geschrieben:

1. Blatt:     Ich bin DANKBAR für das Programm im Teenkreis

2. Blatt:     Ich bin DANKBAR für die Menschen im Teenkreis

3. Blatt:     Ich bin DANKBAR für den Glauben im Teenkreis

In den folgenden Minuten schreibt jeder Teilnehmende seine Gedanken zu den 3 Blättern auf Post-it-Zettel. Es sollte jeweils ein Grund zum Danken pro Post-it sein.

Danach werden in drei Runden die Blätter gefüllt. Jeweils ein Teilnehmender kommt nach vorne, liest seinen Zettel für das erste Blatt vor und heftet dieses darauf. Ist die Runde mit Blatt 1 abgeschlossen, folgt die Runde mit Blatt 2, danach die Runde mit Blatt 3.

Am Ende gibt es die Möglichkeit, Entdeckungen, Verwunderung oder Ähnliches zu teilen.

Diese drei Blätter sind jetzt eure Gesprächsgrundlage. Vielleicht gibt es Dinge, die sich oft wiederholen. Gibt es Dinge, die gar nicht auftauchen? Vermisst der eine oder andere etwas? Gab es etwas, das richtig schlecht war und deshalb auf keinem Fall auf den Blättern stehen kann?

3.2 Traumphase

Wie würde ein Teenkreis aussehen, den du selbst gestalten könntest? Was wäre dein Traum von einem Teenkreis, zu dem du auf jeden Fall deine Freunde oder Leute aus deiner Klasse einladen würdest?

Jeder Teilnehmer bekommt einen DIN-A4-Zettel und kann seinen Traum von einem Teenkreis daraufschreiben oder -malen. Die Teens können sich auch zu zweit zusammensetzten, aber ermutigt sie gerne, es allein zu versuchen. Gebt ihnen 20 bis 30 Minuten Zeit für diese Challenge.

Am Ende der Zeit hängt ihr die Träume überall im Raum auf. Jeder kann jetzt die Träume und Ideen der anderen lesen und kommentieren. Das Kommentieren geschieht wieder mit POST-IT-Zetteln und bei jedem Kommentar soll auch der Name des Kommentierenden stehen.

Wenn das getan ist, versucht ihr gemeinsam, die Top-Ideen und -Träume zu sammeln. Circa fünf bis acht Stück sollten es sein.

3.3 Umsetzungsphase

Konkretisiert die Ideen und versucht sie schon mit den Teens zusammen grob in eine Jahresplanung einzuplanen.

Als Mitarbeiterteam ist es eure Aufgabe, diese Dinge so gut wie möglich umzusetzen, damit die ganze Aktion keine Luftnummer wird, sondern die Teens merken, dass ihr Feedback und ihre Ideen ernst genommen werden. Holt euch auch gerne den einen oder anderen Teen dazu, der etwas zur Umsetzung der Idee beitragen und übernehmen kann. So können die Teens selbst an der Umsetzung partizipieren und sich ausprobieren. Wer weiß, vielleicht wird er dadurch irgendwann ein fester Mitarbeiter.

Extra Hinweis: Übrigens, wenn ihr so etwas mit eurer ganzen Jugendarbeit oder Gemeinde in einer etwas ausführlicheren Art machen wollt, dann können wir unser upgrade_EC sehr empfehlen. Bild der Box mit Adresse www.upgrade-ec.de

Die komplette TEC: 1/2020

Wer mit Gott startet, verändert sich. Für manche ist es ein gewollter, für andere eher ein zögerlicher Neuanfang. Die Verbindung mit deinem himmlischen Papa, Freund und Begleiter hat Auswirkungen. Er wird dir zeigen, wie er dich und die Welt sieht und wird dich verändern.
Nach dem Scheitern wieder aufzustehen, ist nicht einfach, aber ein wichtiger Neuanfang. Es immer wieder zu versuchen, ist eine Charakterstärke. Jesus liebt dich, trotzdem!!! Egal, was gelaufen ist. Ja klar, wir dürfen nicht die Augen vor der Verantwortung verschließen! Gleichzeitig dürfen wir liebevoll Angst nehmen und diese nicht schüren!
Gott bietet uns immer wieder einen Neuanfang an. Echte Versöhnung zwischen dir und Gott, aber auch zwischen dir und anderen Menschen, kann Realität sein. Fang neu an!

1. Erklärungen zum Text

Johannes 6 beginnt mit der Speisung der 5000. Die Menschen suchen Jesus, der nach der Speisung auf die gegenüberliegende Seite des Sees über das Wasser gegangen war. In Kapernaum finden sie ihn. Nun setzt Jesus zu der sogenannten „Brotrede“ an und passend zum Thema nutzt er die Speisung als Aufhänger. Jesus spiegelt seinen Zuhörern, dass sie die Zeichen (Wunder) zu oberflächlich betrachten. Die Menschen sehen einen Mann, der ihnen auf wundersame Weise ihren Hunger stillen kann. Doch Jesus will ihnen viel mehr ermöglichen. Er will ihnen nicht nur ihren täglichen Hunger stillen, sondern den Hunger nach Versöhnung mit Gott und ihnen dadurch ewiges Leben ermöglichen. Jesus nutzt das Bild des Brotes und identifiziert sich nicht nur als Brot des Lebens (6,35), sondern fordert die Menschen auf an ihn zu glauben (6,47) und darüber hinaus sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken (6,56). Wieder bleibt das Verständnis der Menschenmenge und auch seiner Jünger hinter der Tiefendimension der Worte Jesu zurück. Sie sind abgeschreckt von dem scheinbaren Kannibalismus Jesu. Jesus aber will ihnen bildhaft vermitteln, dass es ewiges Leben nur gibt, wenn man ihn im Glauben „in sich aufnimmt“. Wir werden beim Lesen stark an die Abendmahlsfeier erinnert, in der wir Jesus auf besondere Weise in Brot und Wein begegnen, Anteil an ihm haben und uns in seinen Kreuzestod und seine Auferstehung mit hineinnehmen lassen.

Vers 66: Viele aus dem Jüngerkreis kehren ihm nun den Rücken zu! Die Worte, die Jesus sagte, waren ihnen zu hart, zu unerträglich (6, 60), so dass für sie Jesus-Nachfolge nicht länger möglich ist. Ihr Weg mit Jesus endet hier.

Vers 67: Zurück bleiben die zwölf Jünger. Jesus gibt er ihnen die freie Wahl, sich den Vielen anzuschließen oder bei ihm zu bleiben.

Verse 68f: Petrus ergreift das Wort und antwortet stellvertretend für die Zwölf („wir“). Er bekennt, dass es für sie keine Alternative zu Jesus gibt, denn dieser ist der Weg zum ewigen Leben. Möglicherweise haben auch Petrus und die übrigen Jünger die Tiefendimension der Worte Jesu nicht völlig verstanden, doch zählt für sie etwas anderes. Sie haben geglaubt (vorangestellt) und erkannt (nachgestellt), dass Jesus der Heilige Gottes ist! Gott ist heilig (Jes 40,25) und alles, was in seine Nähe kommt, muss geheiligt werden. Dass Jesus in unmittelbarer Nähe Gottes ist, drückt Petrus mit dem Bekenntnis aus: „Du bist der Heilige Gottes“. Es ist für Petrus nicht ausschlaggebend, dass er alles versteht, was Jesus sagt, für ihn ist ausschlaggebend, dass er im Glauben erkennt, wer Jesus ist.

Verse 70f: Auch wenn Petrus dieses Bekenntnis stellvertretend für die Zwölf sprach, gab es doch einen unter Ihnen, der in die entgegengesetzte Richtung gezogen wurde. Judas steht beispielhaft für die dritte Position, die jemand Jesus und seinem Evangelium gegenüber einnehmen kann: Neben denen, die nachfolgen und denen, die ablehnen, gibt es eben auch die, die entgegenwirken.

2. Bedeutung für den heutigen Hörer

Du bist ein Nachfolger Jesu und kannst mit diesem Bekenntnis, das Petrus ausspricht, eine wichtige Erkenntnis machen. Jesus sagt etwas und die meisten, die es hören, schließen von dem Gehörten auf den, der es gesagt hat. Sie missverstehen das Gehörte. Es erscheint ihnen barbarisch, unangemessen und hart! Sie schlussfolgern, dass sie einer Person, die so etwas sagt, nicht ihr Vertrauen schenken möchten und entscheiden sich gegen Jesus.
Petrus dagegen glaubt, dass Jesus der Heilige Gottes ist. Er erkennt, dass es ihm nicht zusteht, über das, WAS Jesus sagt, zu richten, weil er erkennt, WER es sagt. An diesen Heiligen Gottes hängt er sich, auch wenn er nicht immer alles versteht. In den Evangelien lesen wir oft davon, dass die Jünger nicht verstehen, was Jesus sagt oder warum er so handelt wie er handelt. Doch im Glauben wird ihnen die Erkenntnis geschenkt, dass es absolut keine Alternative zu Jesus gibt! Niemand sonst könnte ihnen Brot des Lebens geben. Niemand außer Jesus kann Frieden schenken, Frieden mit Gott. Schauen wir in unsere Gesellschaft, sehen wir die Alternativen: Materialismus, Egoismus, Fanatismus. Dem entgegen stellt Jesus sich selbst zur Wahl. Mich ganz an ihn hängen und von ihm verändert werden zu einem Kind Gottes. Er bietet mir die  Möglichkeit mich selbst hinten anzustellen. Ihm nachzufolgen. Meinen Nächsten zu lieben.

Selbstlosigkeit zu wählen, ist die scheinbar unattraktivere Alternative, wenn ich nicht wüsste, wer es ist, der sie mir anbietet. Es ist Gott, der mich überreich beschenkt hat durch seine Menschwerdung in Jesus und dessen Sterben und Auferstehen mich befreien. Mit seiner Selbstlosigkeit entblößt er alle Alternativen als Fehlversuche der Menschen, sich selbst zu retten oder glücklich zu machen.

  • Kannst du ein Bekenntnis aussprechen, dass Jesus nicht nur zu deinem Buddy, zu einem ethisch korrekten Typen oder einem großartigen Philosophen macht?
  • Kannst du ein Bekenntnis aussprechen, dass Jesus als den Herrn und Meister deines Lebens bekennt?

Solch ein Bekenntnis bewahrt davor, Jesus zu zensieren, wo er dir nicht in den Kram passt mit dem, was er tut oder sagt. Es bewahrt davor, aus Jesus eine kraftlose Gestalt der Geschichte zu machen, wo er in Wirklichkeit jeden Tag erneut lebensspendender Sohn Gottes ist.

3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstieg

Druckt auf Din A4 Papier Fotos von bekannten Persönlichkeiten. Jeder bekommt 3 Kärtchen in den Farben rot, gelb und grün. Nun geht es darum sich zu den Persönlichkeiten zu positionieren. Dazu zeigt der Gruppenleiter nacheinander die Fotos und fordert die Teilnehmer dazu auf, die Person zu bewerten. Kriterien dafür können sein:

  • Dinge, die der Mensch gesagt oder getan hat.
  • Der Gesamteindruck, den die Person auf einen macht.

Um sich zu positionieren, hält jeder ein farbiges Kärtchen hoch, dass seine Haltung der Person gegenüber ausdrückt:

  • rot = mag ich nicht, finde ich unsympathisch, hat Dinge gesagt oder getan, die mir nicht passen
  • gelb = positive wie negative Eigenschaften halten sich die Wage, so lala, ist mir gleichgültig
  • grün = mag ich, finde ich sympathisch, hat Dinge gesagt oder getan, die ich unterstütze

3.2 Überleitung

Nun kann der Gruppenleiter darauf hinweisen, dass es im Bibeltext heute auch darum geht, wie sich Menschen einer Person der Öffentlichkeit gegenüber positioniert haben. In den nächsten Schritten wird es auch noch eine Rolle spielen, wie ich persönlich mich zu besagter Person positionieren werde.

3.3 Den Text nachvollziehen

Lest gemeinsam Johannes 6 und versucht die Reaktionen, die von Menschenmenge, Jüngern und Jesus ausgehen, nachzuvollziehen.

  • Warum handelt wer wie?
  • Kann ich Verständnis für die Reaktionen aufbringen?

3.4 Übertragung ins eigene Leben

Fragen zum Gespräch:

  • Wie und mit welchen Worten würdest du anderen Jesus beschreiben?
  • Welcher Jesus ist in deiner Lebenssituation salonfähig?
  • Welcher Jesus würde in unserer Gesellschaft auf Ablehnung oder Widerstand stoßen?
  • Welche Charakteristika Jesu fallen dir ein, die du am liebsten unter den Tisch fallen lassen würdest?
  • Welche Situationen in deinem Leben fallen dir ein, wo es dir schwer fällt, dich zu Jesus zu bekennen?

Zitat: „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ (George Santayana)

Es gab immer wieder Ereignisse in der Geschichte, die von Christen ein mutiges Bekenntnis forderten. Wenn eure Gruppe theologisch anspruchsvoll ist, könnt ihr gemeinsam die Barmer Theologische Erklärung lesen und von den Christen der Bekennenden Kirche im Dritten Reich lernen, was es bedeutet, sich in den schwierigsten Situationen zu Jesus Christus als dem „einen Wort Gottes“ (These 1) zu bekennen.

3.5 Gebet

Betet darum, dass Jesus euch im Glauben immer wieder dazu befähigt, ihn zu erkennen und euch zu ihm zu bekennen. Selbst wenn es unheimlich schwer scheint.

Informationen zum Bibeltext, Johannes 4,4-26:

Vers 4: Juden und Samariter pflegten keinen Kontakt (Joh 4,9).
Vers 5.6: Jesus zeigt menschliche Schwäche.
Vers 7-9: Jesus zeigt, wie Demut praktisch funktioniert.
Vers 10: Jesus spricht hier vom Heiligen Geist (Vers 24, Joh 7,37ff.) als dem lebendigen Wasser.
Vers 11.12: Wie soll Jesus, ohne Schöpfgefäß, an das „lebendige Wasser“ kommen?
Vers 13.14: Jesus macht jetzt klar, dass er von einem anderen „Wasser“ redet als die Frau.
Vers 15: Die Frau fasst Vertrauen. Sie beginnt zu glauben, dass Jesus mehr hat, als gewöhnliches Wasser.
Vers 16-18: Jesus öffnet ihr stilles Geheimnis und bringt die Sünde an die Oberfläche, weil er ihr helfen möchte, weil er sie liebt. Jesus begegnet der Frau mit Mitgefühl.
Vers 19.20: Die Erkenntnis der Frau bringt sie dicht vor die Wahrheit.
Vers 21-24: Hier begegnet Jesus der Frau in tiefer Demut, sodass sie langsam verstehen kann. Es ist schon seltsam, wie Jesus als Gottessohn in tiefer Demut um unseren Glauben wirbt!

Bedeutung für das Leben der Jugendlichen heute
Jesus hat einen wunderbaren Lebensstil. Wie Jesus sich dieser Frau gegenüber verhält, ist beachtlich. Es ist ein revolutionärer, liebevoller und grenzüberschreitender Stil. Jesus durchbricht religiöse und kulturelle Mauern.

4. Methodik für die Gruppe

4.1 Einstieg

Start:
Begrüßung, Gebet und Lobpreis

Warm-up Spiel:
Ein Becher für jeden mit lauwarmem abgestandenen Wasser und ein Becher mit frischem Wasser
Jeder darf einen Schluck probieren. Wo liegt der Unterschied?
Ziel:
Übergang zum lebendigen Wasser

Lied:
Was für ein Gott

Video-Clip:
Reise durch Samarien: die Frau am Brunnen (Joh 4,1-26)

4.2 Hauptteil

Station A: Der demütige Jesus

Vorbereitung:
DIN-A4-Blätter, verschiedene Stifte

Inhalt:
Jesus ist müde, durstig, der Hitze ausgesetzt, allein, ohne Schöpfgefäß. Wie wirkt Jesus hier auf dich?

Ablauf:
Male, schreibe deine Gedanken, deine Eindrücke von dieser Situation auf ein Blatt Papier. Dann Austausch über die Werke mit einem Mitarbeiter.

Station B: Unser Lebensdurst wird niemals von dieser Welt gestillt – Warum nicht?

Vorbereitung:
Zwei gegenüberliegende Seiten werden gestaltet.

  1. die Geld- und Machtseite (Spielgeld, Lametta)
  2. die Licht- und Gottseite (weiße Tücher, Licht, Kerze)

Mittig liegen Musik- und Modemagazine aus, YouTube mit irgendeinem YouTube-Star ist geöffnet.

Inhalt:
Jesus kann einen Durst in uns stillen, den keine Musik, keine Mode, keine Droge, kein Geld, keine Macht, keine Anerkennung der Welt stillen kann.

Ablauf:
Zwei Mitarbeiter als werbende Vertreter beider Seiten. Nach ein paar Minuten entscheiden sich alle für einen Platz zwischen den Bereichen. Anschließend darf jeder erzählen, warum er sich für den ausgewählten Standort entschieden hat.

Station C: Gott kennt unser Herz

Vorbereitung:
Ein nicht entflammbares Gefäß, Zettel, Stifte, Feuerzeug

Inhalt:
Was wir auf dem Herzen haben, dürfen wir Gott geben und er nimmt alle Last von uns.

Ablauf:
Alle Ängste, Sorgen, alle Schuld, alle Lügen darfst du Gott bekennen. Symbolisch werden diese Dinge auf einen Zettel geschrieben und verbrannt.

4.3 Abschluss

Wer eine besondere Erkenntnis hatte, darf diese zum Abschluss mitteilen.

1. Vorbemerkungen

Material: 2 Papierblätter pro Teen (DIN A6), 5 x DIN A4, Öl zum Salben (Massageöl)

Teilt vor der Einheit an jeden Teen zwei DIN-A6-Blätter aus.

2. Zielgedanke

Nimm dir mehr Zeit, mit Jesus zu reden und erfahre, wie Gott deine Gebete erhört und dir inneren Frieden schenkt. Eine lebendige Beziehung zu Gott ist untrennbar mit dem Gebet verbunden.

3. Einführung inkl. Exegese

Eine Beziehung kann nur funktionieren, wenn zwei Menschen miteinander kommunizieren. Genauso ist es auch in der Beziehung zu Gott: Sie kann nur funktionieren, wenn wir uns Zeit nehmen, sie zu pflegen, mit Gott zu reden und ihm zuzuhören. Immer wieder nimmt sich Jesus Zeit, um mit seinem Vater zu sprechen (Lk 6,12). Und anders herum: Gott sehnt sich danach, mit uns eine Beziehung zu führen, mit uns zu reden (1. Mose 2,9). Die ganze Bibel spricht nicht nur vom Handeln Gottes, sondern auch von seinem Reden mit den Menschen. Schon im AT ist Gott z. B. mit Mose stetig im engen Gespräch. Und Jesus zieht sich im NT immer wieder zurück, um Zeit allein mit seinem Vater zu haben (Mk 1,35).

4. Einstieg

Die Teens bilden einen Innen- und einen Außenkreis. Jetzt sind sie aufgefordert, sich über verschiedene Themen auszutauschen, z. B.: Was hast du am letzten Wochenende gemacht? Sie bekommen dazu eine halbe Minute Zeit. Nach einer halben Minute werden die Gesprächspartner getauscht und die Teens tauschen sich mit ihrem neuen Gegenüber über eine andere Frage aus. Ihr spielt vier bis fünf Runden, die jeweils 30 Sekunden lang gehen.

Hinterher fragt ihr die Teens: Wie ging es euch bei diesem Spiel/dieser Übung? Wer von euch hat alles erzählt, was er/sie erzählen wollte? Wer hätte gern noch mehr erzählt? Woran hat es gelegen, dass du es nicht geschafft hast, alles zu erzählen? Hat dein Gegenüber dich unterbrochen? War die Zeit plötzlich vorbei?

Und wer von euch kann noch sagen, was sein Gegenüber (aus der ersten Runde) am vergangenen Wochenende gemacht hat? Wer nicht? Warum nicht? Hast du es wieder vergessen oder hatte dein Gegenüber gar keine Zeit, zu erzählen?

5. Hauptteil

In der Bibel geht es viel um Kommunikation. Menschen reden miteinander, Menschen reden mit Gott, Gott spricht zu den Menschen, die Menschen hören zu und tun, was Gott sagt und manchmal auch nicht. Immer wieder wird uns berichtet, dass Jesus mit seinem Vater ins Gespräch geht.

Wir wollen uns heute mit verschiedenen Bibelstellen auseinandersetzen, in denen es darum geht, wie Jesus betet. Bildet dazu vier Gruppen (je nach Gruppengröße könnt ihr die Bibelverse auch reduzieren).

Die Gruppen setzen sich jeweils mit einer oben angegebenen Bibelstelle auseinander und bekommen folgende Fragen:

Inwiefern ist Jesu Handeln hier besonders? Warum ist es besonders, dass er gerade unter diesen Umständen mit Gott redet?

Wenn Jesus in dieser Situation nicht mit Gott reden würde, was würde er dann (stattdessen) vermutlich tun?

Die zentrale Aussage dieser Bibelstellen ist: Jesus nimmt sich ZEIT, mit Gott zu sprechen. Er steht früher auf oder verzichtet sogar ganz auf Schlaf, er schickt sogar die Jünger weg, um allein mit Gott zu sein (Mt 14,22). Er bezieht Gott in die krasse Entscheidung mit ein, welche Jünger er am Ende mit in den engeren Jüngerkreis nehmen soll (Lk 6) und nimmt sich sogar in dem Moment, als viele Menschen auf ihn zuströmen, um geheilt zu werden, die Zeit, sich aus der Situation herauszuziehen und mit Gott zu reden (Lk 5). Hier merkt man extrem: Gott hat bei ihm die erste Priorität in seinem Leben. Selbst, wenn viele Menschen auf ihn zukommen und von ihm einfordern, geheilt zu werden, nimmt er sich die Zeit, um mit Gott ins Gespräch zu gehen.

Wie ist es bei dir? Nimmst du dir oft Zeit, mit Gott zu reden?

Und WENN du dir Zeit nimmst, mit ihm zu kommunizieren: wie verbringst du diese Zeit dann? Redest du mit Gott? Redest du ununterbrochen? Oder hörst du auch mal zu, was er dir zu sagen hat? Weißt du, auf welche Weise du Gottes Stimme hören kannst?

Bei Bedarf kurzer Exkurs „Gottes Stimme hören“: durch die Bibel, durch andere Menschen, durch Gedanken, die dir während des Gebets kommen, … Gott spricht auf ganz unterschiedliche und kreative Weise zu uns.

TIPPs:

Es lohnt sich, Gebetstagebuch zu führen und Gebetsanliegen oder komplette Gebete aufzuschreiben! So kann man die Gebetsanliegen immer wieder ansehen und sich vor Augen führen, wie viele Wunder Gott getan hat.

Suche dir eine Zeit am Tag, zu der du regelmäßig mit Gott ins Gespräch kommen kannst. du wirst sehen, dass durch eure „täglichen Verabredungen“ die Beziehung zwischen euch wachsen wird.

Erwarte, dass Gott handelt, wenn du mit ihm redest und glaube, dass er deine Gebete erhört.

Gott hört unsere Gebete und reagiert darauf. Die Gebete haben also eine unglaublich große Kraft. Deshalb fordert Jesus uns auch dazu auf, für andere Menschen zu beten. Für wen könnt ihr denn beten (oder vielleicht tut ihr es ja auch schon)? Begriffe in der Mitte des Kreises sammeln.

Es ist gut, dass wir für Menschen beten, die uns wichtig sind. Für unsere Familie, unsere Freunde, unseren Teenkreis, … aber Jesus fordert uns auf, noch viel weiter zu gehen: Wir sollen besonders für die Menschen beten, die uns nicht so sehr am Herzen liegen. Er sagt sogar konkret: Wir sollen für unsere Feinde beten und für die, die uns beleidigen (Lk 6,28 ff.). Aufgabe: Jeder schreibt zwei Personen auf, mit denen er gerade nicht so gut klarkommt. Jetzt sagt Jesus: Wir sollen genau für diese Menschen beten. Warum sollten wir das tun? Was macht das für einen Sinn?

Sobald ihr anfangt, für eine Person zu beten, wird Gott euren Blick auf diese Person verändern. Er wird dafür sorgen, dass ihr diese Person annehmen könnt. Denn, was uns Christen auszeichnet, ist die Liebe. Und zwar nicht nur die Liebe untereinander, sondern auch die Liebe zu Menschen, die uns vielleicht gar nicht so wohlgesonnen sind (Lk 6,32 ff.). Vielleicht ist es für die nächste Woche mal eine konkrete Herausforderung, für die Lehrer an eurer Schule zu beten!? Ihr werdet sehen, wie sich durch euer Gebet die Beziehung verändert.

Im NT steht auch (Jak 5,14 f.), dass Menschen, die krank sind, für sich beten und sich salben lassen sollen. Die Salbung ist dabei ein besonderer Akt der Segnung. Wenn ich jemanden segne, dann spreche ich ihm die Kraft Gottes zu. Die Salbung wurde zu Zeiten der Bibel mit besonders kostbaren Ölen durchgeführt und macht die Segnung noch mal (auf andere Weise, als wir es gewohnt sind) sichtbar.

6. Abschluss

Heute haben wir viel über das Thema Gebet gelernt: Dass wir uns Zeit nehmen müssen, um die Beziehung zu Gott zu pflegen, dass wir auch für Menschen beten sollen, die unfreundlich zu uns sind, und welche Bedeutung die Salbung und das Segnen eigentlich hat. Aufgabe: Jeder schreibt auf einen Zettel, was er/sie von heute mitnimmt, was er/sie am Gebetsleben ändern oder beibehalten möchte.

Danach: Zweierteams bilden, austauschen über das, was sie mitnehmen und über aktuelle Baustellen, anschließend füreinander beten.

Dann salben die MA die Teens mir Öl entweder auf der Stirn oder auf der Hand. Abschlussgebet.

1. Vorbemerkungen

Hören auf Gott findet auf unterschiedlichste Art und Weise statt. Gemeinsam ist, dass wir uns auf Gott konzentrieren, ihn konkret, persönlich ansprechen. Jeder Einzelne muss seinen eigenen Weg finden. Du kannst ihnen helfen, Möglichkeiten aufzeigen auszuprobieren und nach einer gewissen Zeit immer wieder auszuwerten.

  • Wie gestaltest du selbst dein „Hören auf Gott?“
  • Was möchtest du gern mal ausprobieren?
  • Warum ist es dir wichtig, dass dein Teenkreis lernt mit Gott zu reden und auf ihn zu hören?

Teens reden gern und hören gern zu, wenn es Themen sind, die sie interessieren, betreffen und wenn sie das Gefühl haben: Der weiß, wovon er redet, von dem kann ich was lernen!

2. Zielgedanke

Das Ziel des Abends ist, den Teens die Möglichkeit zu geben, selbst mit Gott zu reden. Sie sollen verstehen, dass Gott sich bemerkbar macht, indem er durch unterschiedliche Art und Weise redet und wir ihn „hören“ können. Sie sollen von einem/r Mitarbeiter/in hören, wie er/sie Gott reden hört.

3. Einführung inkl. Exegese

Gott redet gern mit Menschen. Das war wirklich schon immer so! Mit Adam und Eva, Abraham, Noah, Josef, Mose, Hosea, Amos, dann mit Maria, den Jüngerinnen und Jüngern in der Person von Jesus. Und Gott redet auf unterschiedliche Art und Weise zu diesen Menschen. In Träumen und durch Engel, akustisch und bildlich, direkt und indirekt sucht er den Weg zu ihnen. Wir sind Gott nicht egal, er sucht Beziehung zu uns. Und klar bedeutet dass, dass er unsere Aufmerksamkeit möchte. Wenn ich ständig vor ihm weglaufe, kann keine Beziehung entstehen. Wir können von Jesus lernen, dass es auch heißt, die Stille und persönliche Zeit mit Gott, unserem Vater, zu suchen. Das kannst du z. B. hier nachlesen: Matthäus 4,1, Markus 1,35, Lukas 4,42, Matthäus 14,23, Lukas 6,12.

Hören, Wahrnehmen, Sich-bewusst-machen, Innehalten

In unserer Multikulti-alles-ist-möglich-und-alles-ist-schnell-Generation gewinnt die „Achtsamkeit“ immer mehr an Bedeutung. Manche nähern sich der inneren Ruhe und Stille durch Yoga oder Meditation an, andere, indem sie einfach mal tief durchatmen und den Moment bewusst wahrnehmen. Noch vor ein paar Jahren lief das Leben automatisch langsamer, das konnte man gut finden oder nicht, aber die Technologie war einfach noch nicht so weit entwickelt. D. h., man brauchte für’s Wäsche waschen, kochen, einkaufen, zur Arbeit gehen mehr Zeit. Wie nehme ich mich und meine Gedanken bewusst wahr? Wer bin ich und wer beeinflusst mich?

Die Frage ist nun aber nicht, wie schnell etwas ist, worin ich mich bewege, oder wie schnell sich die Welt um mich herum bewegt, sondern wie sehr ich mich in dieser Schnelligkeit innerlich und gedanklich mitbewege. Tagträume sind so etwas wie ein „Aussteigen“, ein „Pause machen“ vom Augenblick. Und das geht im schnellen Zug genauso gut, wie wenn ich zu Fuß gehe.

Die Fragen sind und bleiben:

  • Womit beschäftige ich mich?
  • Wovon lasse ich meine Gedanken beeinflussen?
  • Wie verbringe ich meine Zeit?
  • Wem hörst du zu? Warum?
  • Woran merkt der andere das?
  • Bei wem bist du aufmerksam?
  • Wie äußert sich das bei dir?
  • Spielen Gott und die Bibel in alldem eine Rolle für dich?

4. Einstieg

Begrüße die Teens bewusst, „Schön, dass du da bist“, mit Handschlag und in die Augen schauen.

DIN-A4-Blätter mit folgenden Sätzen, in einer schönen Schrift, können die Wände schmücken: „Hast du Zeit für mich?“ – „Ich möchte mit dir reden.“ –„Hörst du mir zu?“ – „Schön, dass du da bist!“

Als Einstieg könnt ihr „Stille Post“ spielen, oder die Musik laut aufdrehen und ihr versucht miteinander zu reden.

Ihr könnt euch auch bewusst ein Musikstück oder einen Text, ein Gedicht oder ein Hörbuch anhören. Oder ihr betrachtet ein Bild und lasst es zu euch „reden“.

Den Raum könnt ihr reizarm gestalten, aber nicht steril oder leer.

5. Hauptteil

Die Teens sollen die Möglichkeiten haben, sich bewusst zu machen, dass Gott Zeit mit ihnen verbringen möchte, dass er sich darüber freut und es mal ausprobieren.

Kannst du dir vorstellen, dass Gott solche Sätze zu dir sagt? (Deko)

Input: Immer mal wieder „innehalten“, mal kurz, mal länger, um sich Gottes „Da-Sein“ bewusst zu machen. Gott anzusprechen und „hören“ was dich umtreibt, was dir einfällt, was dir wichtig wird. Bei dem, was dir dann so an Gedanken kommt, geht es nicht darum, Gott in alles und ständig hineinzuinterpretieren. Aber Gott ist kreativer und bemerkbarer als wir denken. Wenn wir Zeit mit Gott verbringen, mit ihm reden, auf ihn hören, lernen wir ihn immer besser (er)kennen.

„Passt euch nicht dieser Welt an, sondern ändert euch, indem ihr euch von Gott völlig neu ausrichten lasst. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt. (Röm 12,2).

Austausch zur Frage: Wie geht das, sich auf Gott neu ausrichten?

Input: Mit Gott zu leben ist wie in einer Beziehung, einer Ehe. Ihr verbringt Zeit miteinander, mal mehr, mal weniger, aber konstant. Ihr redet miteinander, mal oberflächlicher, mal tiefgründiger.

Und dich interessiert, was dein Gegenüber über dies und jenes denkt, was ihm/ihr wichtig ist.

Gott mag es, wie du wahrscheinlich auch, wenn du ihn ernst nimmst, dich mit seinen Sichtweisen auseinandersetzt und dir seine Versprechungen bewusst machst. Und einfacher geht es schon gar nicht mehr, sein Wesen zu erkennen und zu erforschen als durch die Bibel, sein Wort. Durch seinen Heiligen Geist hat er Menschen aufschreiben lassen, was ihm wichtig ist und so die Bibel kreiert.

Sage Gott, bevor du loslegst zu lesen, dass du ihn verstehen und ihn besser kennenlernen möchtest. Wie, wann und wo er zu dir redet, sich dir deutlich zeigt und erkennbar macht, da lass dich mal von ihm überraschen. Er liebt es, wenn du ihn lernst wahrzunehmen, ihn zu hören, zu sehen und zu spüren lernst. Gottes Nähe ist Wärme, Liebe, Friede, ein tiefes Glücksgefühl, eine tiefe Gewissheit. Und auch dies wirst du mal mehr, mal weniger intensiv wahrnehmen.

Ausprobieren

  • Nehmt euch ca. 10 bis 15 Minuten Zeit, überlegt euch kurz, was ihr nun braucht und euch guttut, was euch hilft, mit Gott ins Gespräch zu kommen.
  • Z. B. einen Spaziergang machen, die Bibel, ein Notizbuch, Bibellese (Lichtstrahlen) und/oder ein Liederbuch mitnehmen, ein Lobpreislied bewusst anhören, einen Bibelvers aussuchen und mit Gott darüber reden, Oropax nicht vergessen, wenn ihr einen Text lesen wollt!
  • Bitte Gott, dass du ihn hören, sehen und erkennen lernst, sodass du es verstehst.

6. Abschluss

Gott meint es gut mit dir, tut dir Gutes, was dich wachsen und reifen lässt, dich freut und fröhlich macht, dir Frieden schenkt und Hoffnung.

Tauscht euch kurz mithilfe von passenden Gegenständen darüber aus, wie ihr die Zeit erlebt habt, was euch wichtig geworden ist, welche Gedanken euch in den Kopf kamen.

Versuche bis zum nächsten Mal dir jeden Tag, wenigstens einmal, bewusst zu machen, dass Gott da ist, mit dir geht und dir zuhört wenn du ihm etwas erzählst.

Zusätzliche Methodische Ideen:

  • Erzähle Gott jeden Tag z. B. drei Dinge:
    • Morgens: Was steht an? Worauf freust du dich heute? Wovor hast du Angst? und/oder
    • Mittags: Was war heute Vormittag? Was kommt heute Nachmittag? Wie geht es dir gerade? und/oder
    • Abends: Was hast du heute alles erlebt? Was fandest du toll? Was fandest du blöd?
  • Bitte Gott darum, dass er so zu dir spricht, dass du erkennst und weißt: Das warst du, Gott!

Segensverse

„Ich bin bei euch alle Tage bis ans der Welt Ende“ (Mt 28,20).

„Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR“ (Jer 1,8).

Oder ihr stellt euch im Kreis auf, legt die rechte Hand auf die Schulter eures rechten Nachbarn, als Zeichen dafür, dass ihr miteinander verbunden seid, gleichzeitig streckt ihr eure linke Hand offen vor euch aus, als Zeichen, dass ihr von Gott empfangt. Dann darf losgebetet werden, oder einer spricht ein Gebet mit abschließendem Segen.

Z. B. „Gott, Vater, halte unsere Gedanken und Gefühle in deiner Hand und forme sie mit deiner Liebe. Hilf du uns, Zeit mit dir zu verbringen, wir wollen dich mehr und mehr kennenlernen, verstehen und hören.“
Segne uns Dreieiniger Gott, Gott-Vater, du hast uns geschaffen und wundervoll gemacht und
Gott, der Sohn Jesus, du vergibst uns und hast den Weg zu deinem Vater geöffnet und
Gott der Heilige Geist, du tröstest uns und erinnerst uns an Jesu Worte und sein Tun.
So gehen wir in die nächsten Tage, als Beschenkte Gottes, der uns Gutes tut.

Greift das Thema beim nächsten Treffen auf, tauscht euch über eure Erlebnisse aus, gern wieder mittels Gegenständen oder Bildern verdeutlichen. Bleibt als Gruppe dran und nehmt euch mindestens einmal im Monat Zeit darüber neu zu reden, neu Hilfestellung zu geben, z. B. Bibeltext abschreiben, auswendig lernen, langsam lesen, malen. Wenn ihr ein Teenkreis-Tagebuch nutzt, dann schreibt regelmäßig dort hinein, lest darin und betet miteinander.

Vielleicht wollt ihr ein Gebetstagebuch im Teenkreis einführen. Schreibt in das von euch schön gestaltete Buch, für was ihr gebetet habt und was euch so beim Beten bewusst wurde. Vielleicht ein Bibelvers, ein guter Gedanke, eine Idee.

Diese Themenreihe enthält alle Gruppenstunden zu Samuel und Saul aus JUMAT 4/18. Sie beginnt mit den Geschichten aus der Kindheit von Samuel und endet damit, dass Saul König wird und Samuel sein Amt niederlegt. Weitere Abschnitte, in denen Saul eine Rolle spielt, sind in der Themenreihe David enthalten.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Gottes Wege erkennt man nicht sofort.

 

Checker

Gott hat einen Plan für jeden, auch wenn wir ihn nicht sofort erkennen können.

 

Der Text an sich

Gott hat einen Plan für sein Volk. Und so erwählt er einen König für Israel. Und Gott weiß um die Schwierigkeiten, die diese von den Menschen gewünschte Erwählung mit sich bringt. Aber alle Warnungen, die Samuel ausspricht, stoßen auf taube Ohren (1. Sam 8).

Saul, aus dem Stamm Benjamin (wie auch David und Jesus), ist ein angesehener Mann. Zur damaligen Zeit stand diese Beschreibung für Tapferkeit und Reichtum. Beide Eigenschaften sind für einen König eine gute Voraussetzung. Saul sollte unter anderem das Volk Israel repräsentieren und es von den Bedrohungen der umliegenden Völker schützen.

Das Interessante ist, dass Saul und Samuel sich nicht kennen. Gott sorgt dafür, dass sich ihre Wege kreuzen und nutzt dazu den Knecht Sauls. Der Knecht will, dass Saul wegen der unauffindbaren Eselinnen den Seher des Ortes Rama aufsucht. Er gibt den entscheidenden Tipp. Der Seher aus Rama ist Samuel und dieser sucht einen König und Saul eine Eselin.

Saul kennt Samuel nicht, was in Zeiten ohne Smartphone, Fernsehen und Zeitung nicht ungewöhnlich ist. Das wertet Samuel und sein Amt keineswegs ab, sondern zeigt eher, dass Saul keinerlei Interesse an Politik oder anderen Ämtern in Israel hat. Sonst wäre ihm der Richter und Prophet Samuel ein Begriff.

Als Samuel Saul begegnet, weiß er Bescheid und Saul tappt im Dunkeln. Die besondere Ehre (die besonderen Speisen, der Platz), die ihm bei dem Festmahl zuteil wird, verwundert Saul. Es ist untypisch, dass einem eher unbedeutenden Gast diese Ehre zuteil wird.

Die heimliche Salbung unter vier Augen deutet darauf hin, dass das Königsamt noch nicht öffentlich sein sollte. Sauls Bestätigung für seine Berufung bekommt er durch verschiedene Zeichen, die Samuel ihm voraussagt.

Saul empfängt den Geist Gottes, der sein Herz verwandelt. Gott bestätigt damit seine Wahl und befähigt Saul. Er wird durch Gottes Leitung ein guter König.

Dass der König durch Losverfahren gefunden wird, ist für Israel nicht unüblich. Immer wieder befragt das Volk Gott durch das Los.

 

Der Text für mich

Gottes Plan ist für unser eigenes Leben nicht immer sofort zu erkennen. Manchmal hätte ich mir schon gewünscht, dass Gott mir zeigt, was wann dran ist, was ich genau tun soll oder welchen Weg ich einschlagen muss. Manches blieb lange für mich im Dunkeln, anderes war mir sehr schnell klar. Rückblickend erkenne ich in meinem Leben immer wieder, wie Gott selbst die Fäden in der Hand hat und meinen (Um-)Weg mitgegangen ist.

Wenn man sich die Wege der verschiedenen Personen in der Bibel anschaut, sind nicht alle gradlinig. Saul wird erwählt und von Gott ausgesucht. Gott macht keine Fehler mit seinen geplanten Wegen. Im Gegenteil, er befähigt die Menschen für das, wozu er sie beruft und erwählt. Trotzdem verwirft er später Saul, weil dieser nicht mehr nach ihm fragt, sondern seinen eigenen Weg geht. Wie froh bin ich, dass Gott in meinem Leben mitgegangen ist, auch wenn ich nicht immer sofort erkannte, welchen Weg er für mich vorbereitet hatte.

 

Der Text für dich

Starter

Für die Kinder ist es noch normal, dass andere Menschen für sie entscheiden. Wenn die Eltern entscheiden können, wählen sie den Kindergarten für die Kinder aus. Auch die Grundschule und die weiterführende Schule sind nicht immer die Entscheidung der Kinder.

In den ersten Peergroups gibt es meistens einen Anführer, auf den man hört.

Wenn sie nach Orientierung fragen, ist Gott nicht ihre erste Adresse. Eher sind es ihre Peergroupleiter, Eltern, Verwandte, Lehrer oder andere vertrauenswürdige Erwachsene. Diese versuchen, ihnen einen Weg zu zeigen, der aus ihrer Sicht ein guter Weg wäre.

Aber trotzdem ist auch in ihrem Leben Gott nicht untätig. Oft erkennen sie erst viel später, dass Gott sie bereits in ihren jungen Jahren begleitet hat und einen Weg vorbereitet hat.

 

Checker

Wenn man die Kinder fragt, was sie später einmal werden wollen, kommen die verschiedensten Antworten: Fußballer, Rennfahrer, Pilot, Arzt u. v. a. Meist sind es Berufe, die gerade „In“ sind oder den ihre Eltern haben. Manchmal sind sie aber auch begeistert von einem besonderen Erlebnis und wollen deswegen dies oder das werden.

Sehr selten nennen Kinder bei ihrem Berufswunsch Prediger, Pastor, Jugendreferenten u. Ä. Und doch sind es Berufe, zu dem der eine oder andere sich später einmal berufen fühlen wird.

Gott hat bereits mit ihnen ein Plan, auch wenn dieser nicht jetzt schon sichtbar ist. Und dieser ist gut!

 

Der Text erlebt

Material

Kronenpuzzle

 

Hinführung

Idee 1: Zerbrochene Krone

Ein Mitarbeitender verkleidet sich als Diener von Samuel, der auf dem Weg nach Mizpa ist, um die Krone für den ersten König Israels mitzubringen. Aber auf diesem Weg ist ihm etwas Unverzeihliches geschehen. Die wertvolle Krone des neuen Königs von Israel ist auf den Boden gefallen und zerbrochen. Nun muss sie wieder zusammengesetzt werden.

 

Der Diener erzählt:

Oh nein, wie konnte mir das nur passieren. Ich bin auf dem Weg nach Mizpa, das ist ein Ort in Israel, nördlich von Jerusalem. In Mizpa will Samuel den ersten König von Israel krönen. Und der braucht natürlich auch eine Krone. Aber genau diese ist mir kaputtgegangen und nun muss ich sie reparieren. Könnt ihr mir dabei helfen?

Die Krone wird zusammengepuzzelt. Danach erzählt der Diener weiter und wiederholt dabei die letzte Lektion.

Das Volk hat sich einen König gewünscht, damit wir wie alle Völker um uns herum einen Herrscher haben. Samuel hat das Volk aber gewarnt, dass ein König nicht nur Vorteile mit sich bringt. Neben den Pflichten hat ein König auch Rechte. Wisst ihr, welche das sind (1. Sam 8)?

Der gute Samuel ist inzwischen schon sehr alt geworden und seine Söhne können das Amt des Richters nicht weiter ausüben. Deswegen wurde Samuel damit beauftragt, einen König zu suchen, einen Nachfolger für ihn selbst. Aber keiner, wirklich niemand hätte damit gerechnet, was dann passiert ist …

 

Idee 2: Outdooraktion

Wie damals, zur Zeit des Königs Saul, kann man sich mit der Jungschar um ein Feuer setzen und die Geschichte von Saul erzählen (Feuertonne, Feuerschale – vorher klären, wo man das machen darf!). Dabei kann man mit den Kindern Stockbrot, Würstchen oder Ähnliches grillen.

 

Verkündigung

Erzählung aus der Sicht des Dieners

Samuels Diener erzählt (weiter):

Mann, echt vielen Dank, dass ihr mir geholfen habt, die Krone wieder zu reparieren. So kann ich mich weiter auf den Weg nach Mizpa machen.

Dort werde ich Samuel treffen. Er wird dort den neuen und ersten König Israels krönen. Und bisher weiß keiner, wer das sein wird. Wir werden das Los darüber werfen. Ja, das machen wir so, wenn wir nicht genau wissen, welchen Weg Gott für uns vorbereitet hat. Wir bitten Gott darum, dass er uns seinen Plan für uns zeigt.

Samuel hat mir aber etwas verraten. Er weiß, wer König werden wird. Er kennt ihn sogar und hat schon mit ihm gemeinsam bei einem Opferfest gegessen. Wisst ihr, was ein Opferfest ist? Da werden Gott verschiedene Sachen geschenkt und gemeinsam ein Festmahl gegessen. Mose hat uns dazu viele Regeln genannt, wie wir das machen sollen. Aber das ist heute nicht interessant.

Also Samuel erzählte mir, dass er von den Obersten des Volkes immer wieder dazu gedrängt wurde, einen König zu suchen. Samuel befragte Gott, ob das gut wäre. Nur weil alle Völker um uns herum einen König hatten, mussten wir nicht auch einen haben. Aber für Gott war es okay, wenn Israel einen König haben wollte. Aber er nannte eine ganz klare Bedingung – er wollte weiterhin über dem König stehen. Der König sollte immer in Kontakt mit Gott sein. Das stelle ich mir gar nicht so leicht vor. Aber Samuel hat das ja bisher auch immer gemacht.

Einen Tag vor dem Opferfest hat Gott zu Samuel gesprochen. Ja, er hat richtig zu ihm gesprochen, so wie ich mit euch rede. Und das hat Gott immer wieder gemacht. Ich habe seine Stimme noch nie gehört, aber Samuel erzählte mir, dass er immer wieder mit Gott sprechen würde. Und Gott hat ihm folgenden Auftrag gegeben: „Morgen um diese Zeit wird dir ein Mann begegnen. Dieser soll der erste König über mein Volk Israel sein. Er wird euch von den Philistern befreien und sie besiegen.“ Gott hat noch mehr gesagt, aber das habe ich mir nicht alles gemerkt.

Aber so, wie es Gott Samuel gesagt hat, geschah es auch. Am nächsten Tag um diese Zeit begegnete Samuel zwei Männern. Das war Saul mit seinem Diener, die unterwegs waren. Beide wussten aber nicht mehr weiter und wollten deswegen zu Samuel, um ihn um Rat zu fragen.

Dem Vater von Saul waren ein paar Eselinnen verloren gegangen und Saul und sein Diener sollten sie suchen. Aber Samuel lud Saul ein, mit ihm zum Opferfest zu gehen.

Dort gab Samuel Saul von den besten Speisen und Getränken. Aber Saul verstand das alles noch nicht. Er wollte doch seine Eselinnen finden und nicht an einem Opferfest teilnehmen. Samuel beruhigte ihn immer wieder.

Am nächsten Morgen machten sich Saul und sein Diener wieder auf den Heimweg. Aber bevor sie die Stadt verließen, erklärte Samuel Saul alles. Saul schickte erst seinen Diener weg und dann machte Samuel etwas völlig Unerwartetes für Saul. Er nahm einen Krug Öl, salbte ihn und sprach: „Gott hat dich auserwählt. Du sollst der erste König über sein Volk sein.

Mach dir weiter keine Sorgen um die Eselinnen, diese sind gefunden. Auf dem Nachhauseweg wirst du Männern begegnen, die dir das sagen. Und später wirst du noch einmal drei Männern begegnen. Einer von ihnen wird dir zwei Brote geben und die sollst du nehmen. Und noch ein Zeichen wird geschehen, damit du weißt, dass Gott mit dir ist. In der Stadt Gibea werden dir Propheten begegnen, die Musik machen und Gottes Geist wird über dich kommen. Wenn dies alles so geschieht, dann komme nach Gilgal, dort werden wir uns wieder treffen.“

Als Samuel mir das erzählt hat, blieb mir der Mund offen stehen. Aber Samuel sagte mir, dass die Wege Gottes nicht immer gleich zu erkennen sind. Und dann erzählte er mir seine Geschichte. Und ich muss sagen, dass ich Samuel glaube. Gott hat einen Weg vorbereitet. Auch wenn ich nicht immer verstehe, warum Gott das so macht, weiß ich doch, dass Gott es gut macht.

 

Die andere Idee

Erzählung mit Gegenständen

Die Geschichte wird den Kindern in Auszügen erzählt. Zu jedem Abschnitt gibt es einen Gegenstand, anhand dessen die Geschichte nachher noch einmal wiederholt werden kann. Zwischen den Abschnitten kann man ein Spiel machen, Lieder singen, usw. Damit wird diese lange Geschichte etwas entzerrt.

Abschnitt 1: 1. Samuel 9,1-14: Esel – Auf der Suche

Abschnitt 2: 1. Samuel 9,15-25: Teller und Becher – Festmahl

Abschnitt 3: 1. Samuel 9,26 – 10,16: Öl – Salbung und die Zeichen

Abschnitt 4: 1. Samuel 10,17-27: Lose – Krönung

 

Der Text gelebt

Wiederholung

Am Ende wird die Krone nach Mizpa kommen. Und dort wurde dann der neue König ausgelost. Nur Saul und Samuel wussten zu diesem Zeitpunkt, was Gottes Plan für sein Volk war. Saul wurde per Los König und führte das Volk Israel. Nicht allen gefällt das, aber es war Gottes Plan für sein Volk.

Die verschiedenen Teile, die Gott zusammengeführt hat, damit Saul König wird, werden noch einmal gemeinsam wiederholt.

Teil 1: Saul sucht seine Eselinnen und kommt nach Rama, sein Knecht schickt ihn zum Seher.

Teil 2: Samuel feiert in Rama ein Opferfest und begegnet Saul.

Teil 3: Saul wird von Samuel zum König gesalbt und sagt, dass Gott noch einige Zeichen zur Bestätigung gibt.

Teil 4: Saul erlebt die versprochenen Zeichen und zieht nach Mizpa.

Teil 5: Das Los fällt auf Saul.

Alle diese Begebenheiten waren Gottes Plan. Hätte Saul jemand vor der Suche nach den Eselinnen gesagt, er würde als König heimkommen, Saul hätte ihn für verrückt erklärt. Aber manchmal sind Gottes Pläne und Wege genauso. Nicht immer sind Gottes Pläne für uns so klar. Aber was klar ist, dass Gott mit jedem etwas Besonderes vorhat. Gott hat für jeden hier bereits jetzt einen Plan. Der Bibelvers auf der Krone möchte deutlich machen, dass Gott es gut meint, auch wenn wir es nicht immer verstehen: „Wie unergründlich sind seine Entscheidung, wie unerforschlich seine Wege.“

An dieser Stelle wäre ein persönliches Zeugnis eines Mitarbeitenden gut. Dadurch wird deutlich, dass Gott auch heute noch Pläne mit den Menschen hat.

 

Gespräch

Gott hatte seinen Plan für sein Volk Israel und für Saul insbesondere. Auch heute hat Gott Pläne für uns. Wie können wir erfahren, welchen Plan Gott für uns hat? Sind Gottes Pläne immer andere als unsere?

Grundsätzlich hat Gott einen guten Plan für unser Leben und manches können wir erst verstehen, wenn wir zurückblicken.

 

Merkvers

Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege.

Römer 11,33b Einheitsübersetzung

Auf dem Boden wird mit Kreide ein Labyrinth gemalt. In dieses Labyrinth werden die Worte des Merkverses geschrieben. Die Kinder haben nun die Aufgabe, den Weg durch das Labyrinth zu gehen und dabei den Merkvers zu sagen. Um den Weg zu erschweren, können auch noch andere Wörter mit dazugeschrieben werden. Diese Methode kann man vor allem im Freien anwenden. Wenn das nicht möglich ist, kann auch aus Fäden ein Labyrinth gespannt werden und die Wörter des Verses werden auf Zettel geschrieben und auf den Boden gelegt.

 

Gebet

Das Gebet kann von einem Mitarbeitenden allein oder satzweise mit den Kindern gemeinsam gebetet werden.

Lieber Vater, danke, dass du mich so gemacht hast, wie ich bin. Danke, dass es etwas gibt, was ich besonders gut kann. Ich weiß, dass du einen Plan für mein Leben hast. Bitte zeige mir, was du mit mir vorhast. Amen.

 

Kreatives

Zepter basteln

Nachdem in der vorigen Woche eine Krone gebastelt wurde, kommt heute noch ein Zepter dazu. Dazu benötigt man für jeden eine Papprolle (zum Beispiel von einer Küchenrolle), Tischtennisbälle, Alufolie, Glitzersteine und Kleber.

Die Papprolle wird an einer Seite ca. fünfmal eingeschnitten und nach außen gebogen. Darauf wird ein Tischtennisball gesetzt und das Ganze mit Alufolie umwickelt. Nun kann man das Zepter noch verzieren, indem man Glitzersteine auf das Zepter klebt.

 

Spielerisches

Einen Weg finden

Dieses Spiel greift noch einmal den Gedanken des Planes auf. Dazu werden 20 A4-Blätter auf den Boden gelegt, es liegen vier Blätter nebeneinander und fünf Blätter hintereinander. Der Spielleiter malt sich das Spielfeld auch noch auf einen Zettel und legt einen Weg fest, auf dem alle durch das Spielfeld gelangen. Der einfachste Weg ist also, fünf Schritte geradeaus zu gehen, es ist aber viel spannender, wenn ein Zick-Zack-Weg festgelegt wird. Nun macht der erste Spieler einen Schritt auf das Spielfeld. Wenn es ein verkehrter Schritt ist, dann muss er vom Spielfeld weg und der Nächste ist an der Reihe. Ist der Schritt richtig, dann darf er den nächsten Schritt gehen. Dieses Prinzip wird immer angewendet. Bei einem falschen Schritt muss man vom Spielfeld und der Nächste ist an der Reihe. Bei einem richtigen Schritt darf man weitergehen. Da alle den gleichen Weg gehen, muss sich jeder die Schritte merken, die zu gehen sind. Ziel ist es, dass alle auf den richtigen Weg auf die andere Seite kommen.

 

Rätselhaftes

Rätselweg durchs Gemeindehaus

Die Gruppe geht an einer Stelle los und sucht sich einen Weg durchs Gemeindehaus. An jeder „Weggabelung“ wird eine Frage gestellt, zum Beispiel: Welche Tiere suchte Saul? – Esel oder Ziegen. An den Weggabelungen führt dann eine Antwort in die eine Richtung und die andere Antwort in die andere Richtung, oder man muss in einen Raum gehen oder nicht. Wenn alle Fragen richtig beantwortet werden, findet man am Ende des Weges mit den rätselhaften Entscheidungen einen „Schatz“.

 

(T)extras

Lieder

Absoluto guto

Bist du groß oder bist du klein

Der Knaller

 

Spiele

Königlicher Schmuck

Material: Perlen, Schnur

König Saul ist vor der Krönung seine wertvolle Kette heruntergefallen. Dabei ist die Schnur aufgegangen und die Perlen haben sich überall im Raum verteilt.

Die Kinder bekommen jeder eine Schnur und suchen im Raum so viele Perlen wie möglich und fädeln diese auf ihre Schnur. Wer hat am Ende die meisten Perlen auf der Schnur? Wer hat am Ende die bunteste Kette?

Die Ketten können die Kinder nachher als Erinnerung an die Stunde mit nach Hause nehmen.

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