Die Seligpreisungen

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zu den Seligpreisungen aus der Bergpredigt von Jesus, wie sie in JUMAT 3/17 enthalten sind. Jeweils 2 Seligpreisungen werden dabei zu einer Einheit zusammengefasst.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

Außerdem enthält die Themenreihe noch eine Anleitung zum bau eines Glücksrades, dass thematisch zu den Einheiten verwendet werden kann.

Dieser Baustein passt zur Themenreihe: Die Seligpreisungen. Mit dem Seligpreisungsglücksrad wird ein durchgehendes Element  geschaffen, welches die Jungscharler an die Seligpreisungen erinnert.

Der Grundgedanke

Die Seligpreisungen fangen immer mit den Worten „selig sind“ an. In machen Bibelübersetzungen steht an dieser Stelle auch die Formulierung „glücklich ist“ bzw. „glückselig ist“. Diese Wortbedeutung wird aufgegriffen, indem ein Glücksrad gebaut und dann während der gesamten Textreihe verwendet wird. Dadurch werden die Inhalte der einzelnen Seligpreisungen vertieft und ins Leben der Jungscharler umgesetzt.

Das Glücksrad bauen

Es gibt sehr viele Möglichkeiten ein Glücksrad zu bauen. Im Internet findet man Bauanleitungen für Glücksräder in sehr unterschiedlichen Arten. Eine einfache Form ist, wenn eine Fahrradfelge drehbar an einem Holzgestell befestigt wird. Am Holzgestell wird dann ein Plastikblättchen befestigt, das durch die Felgen rattert und die Endmarkierung bei Stillstand des Rades anzeigt. Die Markierungen können direkt auf die Felge gemalt werden.  Die Texte bzw. Wörter zu den Seligpreisungen werden dann auf farbigen Karton geschrieben und an den Speichen angebracht.

Schöner sieht es natürlich aus, wenn man das Glücksrad aus einer Holzscheibe baut. Bei dieser Form ist es auch einfacher, die Inhalte auf die Scheibe zu malen und zu schreiben.

Wem das alles zu viel Aufwand ist, der kann sich einfach einen Glückskreisel bauen.

Kreisel basteln

Als Material benötigt man: angespitzte Holzstücke (gut eignen sich auch IkeaBleistifte oder andere kurze Stifte), ein rundes Pappstück, zum Beispiel einen Bierdeckel oder ein Stück Karton in dieser Größe. In die Mitte des kreisrunden Pappstückes wird ein Loch gebohrt und das angespitzte Holzstück hineingesteckt, sodass grade so die Spitze unten rausschaut. Fertig ist der Kreisel. Wenn man weißen Karton nimmt, kann der Kreisel auch noch bunt angemalt werden.

Der Glückskreisel sollte für dieses durchgehende Element allerdings groß sein, ein XXL-Glückskreisel sozusagen.

Beschriftung

Die Scheibe des Glücksrades wird in acht gleichgroße Segmente eingeteilt und immer zwei gegenüberliegende Segmente werden in der gleichen Farbe angemalt. Eine Farbe steht damit für ein Paar, wie es auch in den Einheiten behandelt wurde. Ein Stichwort der entsprechenden Seligpreisung wird dann in das Segment geschrieben. Wer will kann natürlich auch den gesamten Text darauf schreiben.

Folgende Stichworte bieten sich als Paare für die gegenüberliegenden Segmente an:

Geistlich Arme – Leidtragende

Sanftmütige  – Gerechte

Barmherzige – die mit reinem Herzen

Friedvolle – Verfolgte

Aufgaben

Zu jeder Seligpreisung überlegt sich die Gruppe eine Aufgabe. Wenn man dann am Glücksrad steht und es bei dem entsprechenden Stichwort stehenbleibt, so muss die Aufgabe erfüllt werden.

Tipp: Wenn das Glücksrad fertig ist, kann man das auch im oder nach dem nächsten Gottesdienst mit der gesamten Gemeinde spielen.

Hier einige konkrete Vorschläge für die Aufgaben. Sinnvoller ist es aber, wenn sich die Gruppe die Aufgaben selbst ausdenkt.

Geistlich Arme – Es liegt ein Blatt mit dem Wort „Gott“ bereit. Jeder nimmt einen Gegenstand, der ihm wichtig ist (z.B. Handy) und legt ihn vor das Blatt. Das macht deutlich, dass wir nichts brauchen, um zu Gott zu kommen.

Leidtragende – Jeder erhält ein Papiertaschentuch. Das steht als Symbol für die Leidtragenden. Das Taschentuch wird nun schön bemalt und gestaltet, evtl. kann auch ein tröstender Bibelvers darauf geschrieben werden.

Sanftmütige – Spielt Freeze! Zwei Personen denken sich eine Streitsituation aus und spielen sie vor. Bevor der Streit eskaliert ruft ein anderer „Freeze!“. Die beiden Schauspieler frieren ein. Der Rufer geht in die Szene, löst einen Schauspieler ab und spielt eine neue Streitsituation.

Gerechte – Es liegen mehrere aktuelle Zeitungen bereit. Aus den Zeitungen werden Artikel herausgesucht, die von Ungerechtigkeit in dieser Welt berichten. Gemeinsam überlegen wir, was man dagegen tun kann.

Barmherzige – Es liegen Zettel bereit. Wer will, nimmt sich einen Zettel und schreibt den Namen von einer Person darauf, zu denen er in der nächsten Woche barmherzig sein will. Wer will kann den Namen auch sagen und in der nächsten Woche berichten, ob es geklappt hat.

Die mit reinem Herzen – Es liegen Zettel aus dunklem Papier beriet. Außerdem steht noch ein Aktenvernichter da. Die Teilnehmer können das aufschreiben, was sie von Gott abhält, wo sie also kein reines Herz haben. Der Zettel wird dann in den Aktenvernichter gesteckt. Wenn der Zettel kaputt ist, erhält der Schreiber ein neues, weißes Blatt.

Friedvolle – Löst eine Aufgabe miteinander. Dazu liegen viele Papprollen von Klopapier beriet. Alle sollen daraus gemeinsam einen hohen Turm bauen.

Verfolgte – Sprich ein Gebet für Christen, die verfolgt werden. (Hierzu kann man sich noch Material über verfolgte Christen besorgen.)

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