Ester

Hier kommt die zweite Themenreihe der JUMAT 2/2022. Es geht in fünf Lektionen um Geschichten von Ester:

Lektion 5: Ester 1,1-2,18 Ester wird Königin

Lektion 6: Ester 2,19-23 Lebensretter

Lektion 7: Ester 3,1-15 Ein böser Plan

Lektion 8: Ester 4,1-5,17 Eine mutige Entscheidung

Lektion 9: Ester 6-9 Gott macht’s gut

Zusatz: Das Purimfest feiern – Gott schenkt Rettung und Sieg

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Die Kinder sollen erfahren, dass Gott einen Plan für jedes von ihnen hat und jedes Kind an den richtigen Platz stellt und sie dort gebrauchen will.

Checker

Die Kinder sollen lernen, dass Gott uns für seine Aufgaben gut ausrüstet, auch wenn sie Angst davor haben und dass Gebete sie in der Vorbereitung stark machen.

Der Text an sich

Im ersten Teil des Textes geht es um die Trauer Mordechais. Er drückt sein Entsetzen und seine Not dadurch aus, dass er sich mit einem Sack kleidet und Asche auf seinen Kopf streut. In dieser Kleidung konnte er den Königshof jedoch nicht mehr betreten und schon gar nicht mit Ester als Königin persönlich sprechen. Deshalb möchte Ester, die von allem noch nichts weiß, dass er sich wieder ordentlich kleidet. Mordechai lehnt das jedoch ab, da ihn der Erlass, den Haman im Namen des Königs verfasst hat, so sehr betrübt. Durch einen Diener wird Ester von diesem Erlass berichtet. In ihrer Position als Königin hat sie Einfluss auf den König und kann ihn um sein Eingreifen bitten.  

Doch Ester hat Angst zum König zu gehen. Jeder, der vor den König tritt, ohne dass er von ihm gerufen wird, muss sterben, es sei denn, der König streckt ihm sein goldenes Zepter entgegen. Diese Aufgabe kann Ester also das Leben kosten. Doch Mordechai macht deutlich, dass Gott sie vielleicht gerade deshalb zur Königin gemacht hat, um ihr Volk in dieser Situation zu retten. Ester bittet Mordechai und das Volk, sie mit Gebet und Fasten in der Vorbereitung zu unterstützen. Diese intensive Vorbereitung macht den Ernst der Lage deutlich und zeigt, dass nur Gottes Eingreifen in dieser Situation retten kann. Nach der Zeit des Betens und Fastens wagt es Ester zum König zu gehen. Der König zeigt sich gnädig und Ester darf ihren Wunsch äußern. Doch anstatt ihre Bitte direkt zu äußern, lädt sie Haman und den König zum Abendessen ein. Wieder will der König den Wunsch von Ester wissen und erneut lädt sie die beiden zum Essen ein. Durch dieses Vorgehen erhöht sie die Chance, dass der König ihr diese riskante Bitte gewährt.

Als Haman das Essen verlässt ist er stolz darauf, dass er alleine mit dem König bei der Königin zu Gast sein durfte und sogar erneut eingeladen wurde. Doch Mordechai ärgert ihn, da er Haman immer noch nicht die Ehre erweist, die ihm seiner Meinung nach zusteht. So beschließt er mit seinen Freunden und seiner Ehefrau einen Galgen für Mordechai zu bauen und den König darum zu bitten, Mordechai aus dem Weg zu schaffen. Mit diesem Vorhaben schaut er dem zweiten Abend bei der Königin mit Ruhe und Freude entgegen.

Der Text für mich

Als ich den Text las, ist mir sehr deutlich geworden, dass Gott uns an den Platz stellt, an dem er uns gebrauchen möchte. Er plant in weiser Voraussicht, bis er uns eine direkte Aufgabe gibt. Diese Aufgabe müssen wir nicht alleine meistern, denn Gott stellt uns Freunde und Gemeinde an die Seite, die uns unterstützen. Zudem ist hier das Gebet eine tragende Säule zur Erfüllung der Aufgabe. Das Gebet gibt uns Kraft und trägt uns durch. Ester war schon lange nicht mehr beim König und trotzdem wagt sie es. Ihr Vorbild macht Mut, dass wir auch die herausfordernden Aufgaben mit Gottes Hilfe bewältigen können.

Der Text für dich

Starter

Kinder erleben in ihrem Alltag immer wieder, dass sie von anderen als störend wahrgenommen werden oder nicht gebraucht werden. In dieser Geschichte geht es um Ester, der Gott eine wichtige Aufgabe gibt und sie ganz bewusst an diesen Platz gestellt hat, um genau diese Aufgabe auszuführen. Gott möchte jeden gebrauchen, auch die Kinder. Sie sollen sehen, dass jeder gebraucht wird und dass sie mit Gott auch mutige Dinge wagen können.

Checker

Manchmal stehen Kinder vor Aufgaben, die sie aus ihrer Sicht nicht bewältigen können oder die sie überfordern, z. B. eine Schularbeit in einem Fach, das ihnen überhaupt nicht liegt. Esther geht mit ihrer Angst und ihren Zweifeln ins Gebet und erlebt, dass Gott sie mutig macht und durchträgt. Die Kinder sollen erleben, dass Gott ihnen hilft und sie vorbereitet, aber sie mit Gott an ihrer Seite auch mutig sein dürfen.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1:

Ein goldenes Zepter spielt heute eine sehr wichtige Rolle. Das Zepter ist das Zeichen für die lebensrettende Entscheidung des Königs.

Mit den Kindern soll so ein goldenes Zepter gebastelt werden. Dafür eigenen sich z.B. die leeren Rollen von Küchenpapier. Die Rollen können bunt bemalt und anschließend mit Glitzersteinen oder Ähnlichem verziert werden.

Idee 2:

Stellt euch vor, ihr seid bei einem König oder einer Königin persönlich zum Essen eingeladen. Lasst die Kinder erzählen, wie sie sich alles vorstellen. Wie sieht der Raum aus? Was gibt es zu essen? Wie sehen die Königin oder der König wohl aus?

Wer möchte kann das Festessen aus der Geschichte nachspielen und mit den Kindern das Essen vorbereiten, den Tisch decken und gemeinsam den Raum schmücken. Dabei können die Vorstellungen der Kinder mit eingebaut werden.

Verkündigung

Erzählt die Geschichte mit Gegenständen oder Bildern:

Folgende Gegenstände oder Bilder werden benötigt: Sack und Asche, Schürze, männliche Figur, Schriftrolle, Fragezeichen, Gebetswürfel, Goldenes Zepter, Einladung, wütender Smiley

Sack und Asche: Die ganze Stadt ist in Aufruhr. Ein neues Gesetz des Königs wurde in alle Enden des persischen Reiches geschickt. Als Mordechai hörte, was geschehen war, zerriss er vor Entsetzen seine Kleider und fing laut an zu weinen. Alle Juden sollten getötet werden. Jeder Mann und jede Frau im ganzen Königreich. Als Zeichen dafür wie groß seine Not und Trauer war, kleidete er sich mit einem Sack und streute Asche auf seinen Kopf. Laut weinend machte er sich auf den Weg zum Palast, doch in dieser Trauerkleidung durfte er den Königshof nicht betreten.

Schürze (als Zeichen für die Dienerinnen): Esters Dienerinnen sahen Mordechai, wie er in seiner Trauerkleidung weinen vor dem Palast auf und ab ging und berichteten Ester davon. Ester schicke ihre Dienerinnen zurück zu Mordechai und ließ ihm neue Kleider bringen, damit er den Palast betreten konnte. Doch Mordechai weigerte sich seine Trauerkleidung abzulegen. Wieder überbrachten die Dienerinnen Ester die Nachricht.

Männliche Figur: So konnte Ester nicht mit Mordechai persönlich reden. Sie musste einen anderen Weg finden. Deshalb rief Ester Hatach ihren persönlichen Diener zu sich. Ihm konnte sie vertrauen. Sie gab ihm den Auftrag herauszufinden, was mit Mordechai passiert war.

Schriftrolle: So machte sich Hatach auf den Weg zu Mordechai und Mordechai berichtete ihm alles was geschehen war. Er erzählte von dem bösen Plan Hamans und dem Gesetz, das er im Namen des Königs verfasst hatte und deshalb alle Juden im ganzen Königreich sterben sollten. Mordechai gab Hatach eine Schriftrolle, in der dieses Gesetz des Königs aufgeschrieben war. Ester sollte selbst lesen, wie schlimm es um das ganze Volk der Juden stand. Bevor Hatach zu Ester zurückkehrte, gab Mordechai ihm eine weitere Botschaft mit. Ester muss zum König gehen und sich für ihr Volk einsetzen.

Ein Fragezeichen: Als Ester diese Nachricht hörte, war sie entsetzt. Alle Juden sollen sterben, das war unfassbar. Aber was sollte sie jetzt tun? Sie konnte nicht einfach zum König gehen. Zum König durfte man nur gehen, wenn man zu ihm gerufen wurde. Wer einfach so vor dem König erscheint muss sterben, es sei denn, der König streckt sein goldenes Zepter aus. Ester war verzweifelt. Was stellte Mordechai sich da vor, sie konnte nicht einfach zum König gehen und er hatte sie auch schon lange nicht mehr zu sich gerufen. Mit dieser Nachricht schickte sie Hatach wieder zu Mordechai.

Gebetswürfel: Doch Modechai antwortete Ester: Du bist die Einzige die zum König gehen kann und vielleicht hat Gott dich gerade deshalb zur Königin gemacht, damit du dein Volk retten kannst. Als Ester diese Nachricht hörte, traf sie eine Entscheidung. Mordechai und alle Juden in der Stadt Susa sollten mit Ester drei Tage lang fasten und zu Gott beten und so um Gottes Beistand bitten. Auch ihre Dienerinnen sollen dabei mitmachen. Danach würde Ester zum König gehen – egal ob sie sterben muss oder nicht. Wenn einer sie vor dem Tod retten konnte, dann war es Gott und er würde ihr auch die Kraft und den Mut für diese Aufgabe geben.

Goldenes Zepter (aus der Hinführung): Nach diesen drei Tagen nahm Ester allen Mut zusammen und machte sich auf den Weg zum König. Aufgeregt betrat sie den Thronsaal, doch als der König sie erblickte, streckte er ihr sein Zepter entgegen. Sie war gerettet. Der König war gnädig mit ihr und fragte nach ihrem Wunsch.

Einladung: Doch anstatt ihm ihren Wunsch zu sagen, lud Ester den König und Hamann zum Abendessen ein. Dort beim Abendessen fragte der König Ester wieder nach ihrem Wunsch. Denn sie war ja nicht ohne Grund bei ihm erschienen. Doch Ester wollte noch immer nicht sagen, was sie vom König wollte und bat den König und Haman am nächsten Tag noch einmal zu ihr zum Essen zu kommen, dann würde sie ihm ihren Wunsch sagen.

Wütender Smiley: Nach dem guten Essen und voller Stolz, dass er zu Gast bei der Königin gewesen war, ging Haman nach Hause. Auf dem Heimweg begegnete er Mordechai. Das machte Haman wütend, denn noch immer weigerte sich Mordechai sich vor ihm zu verbeugen. Sobald er zu Hause ankam, begann er mit seiner Frau und seinen Dienern einen Racheplan gegen Mordechai zu schmieden. Beim Essen mit der Königin am nächsten Tag würde er den König um die Erlaubnis bitten Mordechai zu töten, sodass er ihn nie wieder sehen musste. So zornig war Haman.

Die andere Idee

Die Geschichte wird aus der Sicht der Königin Ester erzählt, die während der Erzählung die letzten Tage Revue passieren lässt und sie in ihrem Tagebuch aufschreibt.

Der Text gelebt

Wiederholung

Jedes Kind darf sich einen Gegenstand aus der Geschichte aussuchen. Dann kann jeder den Teil seines Gegenstandes aus der Geschichte nacherzählen. So kann jedes Kind einen Teil der Geschichte beitragen.

Gespräch

Ester hatte eine spezielle Aufgabe, die in dieser Situation nur sie erledigen konnte:

  • Wo begegnen uns im Alltag besondere Aufgaben?
  • (z. B. mit dem Außenseiter in der Schule spielen oder ihn einladen, im Haushalt helfen wenn z. B. die Eltern krank sind …)

Esther war mutig und ist zum König gegangen:

  • Wo musstest du schon einmal mutig sein?

Gott hat Ester geholfen, dass der König gnädig mit er war:

  • Wo habt ihr schon einmal Gottes Hilfe erfahren?

Merkvers

Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 121,2

Die Worte des Bibelverses werden auf einzelne Blätter geschrieben und mit etwas Abstand durcheinander auf dem Boden festgeklebt. Wie bei einem Hüpfspiel müssen die Kinder dann in der richtigen Reihenfolge von Wort zu Wort den Bibelvers entlang hüpfen.

Gebet

Aus der Gesprächszeit können die Erlebnisse, wo die Kinder Gott erfahren haben, mit in ein Dankesgebet aufgenommen werden. Außerdem können die Kinder füreinander beten, wenn gerade „unlösbare“ oder schwierige Aufgaben vor ihnen stehen. Gott kennt jedes Kind und möchte ihm helfen. Darum können wir ihn bitten.

Kreatives

Passend zum Festessen wird gemeinsam etwas gebacken und dann gemeinsam gegessen:

Alternativ können vor der Verkündigung auch Muffins gebacken werden, die mit Kronen-/Königsdeko verziert und am Ende gemeinsam gegessen werden.

Spielerisches

Der König sagt: Dieses Spiel geht so wie „Simon says“. Alles was der König sagt muss gemacht werden, z. B. „Der König sagt: rechten Arm nach oben“. Dann müssen alle den rechten Arm nach oben nehmen. Wird der gleiche Satz gesagt, ohne dass der Satzteil „Der König sagt“ davor ist, darf keiner den Arm hochnehmen. Wer es doch macht, scheidet aus.

König für ein paar Minuten: Zu Beginn des Spiels wird ein König gewählt, dieser bekommt eine Krone aufgesetzt und darf sich auf einen Thron oder einen Berg aus Kissen setzen. Er darf nun Befehle geben, die ausgeführt werden müssen, z. B. gebt mir eine Massage, holt mir etwas zu trinken. Es darf sich kein Befehl wiederholen. Fallen dem König keine Befehle mehr ein, wird er abgesetzt und ein neuer König gewählt. Es gewinnt der König, der die meisten Befehle geben kann.

Rätselhaftes

Aus der Geschichte werden wahre und falsche Aussagen ausgesucht. Es gibt einen JA- und einen NEIN-Stuhl oder eine JA- und eine NEIN-Seite. Es wird eine Aussage vorgelesen und die Kinder müssen entscheiden, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.

Mögliche Aussagen:

  1. Ester ist Königin
  2. Ester war in der letzten Zeit jeden Tag beim König
  3. Ester lädt den König und Hatach zum Essen ein
  4. Mordechai läuft in Trauerkleidung vor dem Königshof umher
  5. Mordechai bittet Ester um Hilfe
  6. Es soll einen Tag gefastet und gebetet werden
  7. Haman mag Mordechai
  8. Das goldene Zepter ist ein gutes Zeichen
  9. Man darf immer zum König gehen wann man will
  10. Ester erzählt direkt beim Essen, was sie vom König möchte

(T)Extras

Lieder

Meinem Gott vertraue ich gerne (Absoluto guto)

Ich will nicht mehr sagen ich kann das nicht

Gott braucht nicht nur große Leute

Sei mutig und stark

Das Ziel

Starter

Bei Jesus bist du willkommen, er freut sich über dich!

Checker

Zu Jesus kannst du kommen, so wie du bist. Er weist dich nicht ab.

Der Text an sich

Die Jahreslosung steht im Kontext von Johannes 6. Das Kapitel erzählt von der Speisung der 5000, bei der die Menschen erleben, wie Jesus sie auf unglaubliche Weise satt macht. Doch dann stellen sie fest, dass Jesus über Nacht aus ihrer Mitte verschwunden ist. Begeistert von diesem Wunder machen sich die Menschen auf die Suche nach Jesus und finden ihn schließlich auf der anderen Seite des Sees in Kapernaum. Sie wollen mehr. Sie haben erlebt, dass Jesus sie einmal satt gemacht hat und wollen, dass er es wieder tut. Sie würden Jesus gerne zu ihrem „Brot-König“ machen, der ihnen den Alltag erleichtert, indem er für ihr leibliches Wohl sorgt. Doch Jesus reagiert anders als die Menge es sich erhofft hat. Er stellt ihre Motive infrage und macht deutlich, dass sie nur das Vergängliche im Blick haben, dass sie nur noch einmal satt werden wollen. Die Menschen haben zwar das Wunder erlebt, doch sie haben das größere Zeichen, das Jesus als den Messias zeigt, nicht erkannt. Doch Jesus will den Menschen mehr geben. Er will ihnen Nahrung für das ewige Leben geben, nicht nur für den heutigen Tag. Dabei wird deutlich, die Nahrung für dieses ewige Leben ist Jesus selbst. Er ist das Brot des Lebens. Wer ihn aufnimmt, der hat das ewige Leben. Die einzige Bedingung für das ewige Leben ist der Glaube an Jesus. Ihn aufnehmen, bedeutet an ihn zu glauben. In Vers 36 macht Jesus dann drastisch deutlich, dass diese Menschen seine Wunder zwar gesehen haben, aber dennoch nicht an ihn glauben. Anstatt zu glauben, fordern sie mehr Wunder. Vor diesem Hintergrund steht nun die Jahreslosung in Vers 37. Dabei richtet Jesus mit der Formulierung „Alle“ den Blick über Israel hinaus. Die Menschen aller Nationen, unabhängig von ihrem Lebenshintergrund, sind gemeint. Wer zu Jesus kommt und an ihn glaubt, den wird er nicht abweisen. Bei ihm ist jeder willkommen. Doch Jesus geht sogar noch weiter, er wird keinen von denen verlieren, die zu ihm kommen und wer zu ihm kommt, der wird das ewige Leben erhalten. Das einzige Kriterium bleibt der Glaube an ihn.

Der Text für mich

Jesu Einladung gilt dir! Wer zu ihm kommt und an ihn glaubt, den wird er nicht abweisen. Die Einladung Jesu gilt, ganz egal wer du bist, egal welchen Hintergrund du mitbringst, egal unter welcher Schuld du leidest. Bei Jesus bist du willkommen!

Das Angebot Jesu steht. Doch der Vers stellt uns gleichzeitig auch vor eine Wahl. Wir können uns entscheiden zu Jesus zu kommen und seine Einladung anzunehmen, wir können uns aber auch wie die Menschen damals entscheiden nicht zu kommen, Jesus nicht zu glauben. Das Urteil Jesu über die Menschen in Kapitel 6 führt uns das sehr deutlich vor Augen.

Dabei stehen wir in der selben Gefahr wie die Menschen im Bibeltext. Wir können so gebannt sein von den Wundern, dem Unfassbaren, das Jesus tut, dass wir ihn selbst gar nicht mehr sehen. Anstatt hinter dem Wunder die Größe Jesu zu erkennen, stehen wir in der Gefahr, nur unseren eigenen Nutzen im Sinn zu haben. Jesus zu unserem Wunscherfüller zu machen, der unseren Alltag erleichtert. Doch seine Einladung hält so viel mehr für uns bereit. Er will uns ewiges Leben geben.

Der Text für dich

Starter

Das Gefühl angenommen zu sein und dazuzugehören ist für jedes Kind ein zentrales Bedürfnis. Viele haben sicherlich schon erlebt, wie es sich anfühlt ausgegrenzt zu sein oder nicht die richtigen Dinge cool zu finden. Einige haben sicherlich auch schon die Worte „Du bist nicht mehr mein Freund“ gehört. Diese Kinder sollen erfahren, dass Jesus sie mit offenen Armen empfängt. Bei ihm sind sie angenommen, wie sie sind. Für sie ist jedoch die Formulierung „zu Jesus kommen“ sehr abstrakt und muss erklärt werden.

Checker

Kinder, die schon viel von Jesus gehört haben, werden mit der Formulierung „zu Jesus kommen“ etwas anfangen können. Sie wissen, dass es um den Glauben an ihn geht. Diese Kinder sind stärker davon herausgefordert, dass sie immer wieder scheitern und schlechte Entscheidungen treffen, obwohl sie schon viel von Jesus wissen. Auch für diese Kinder gilt die Einladung Jesu. Mit ihren Fehlern dürfen sie zu Jesus kommen und er heißt sie willkommen. Gleichzeitig stellt dieser Vers die Kinder vor eine Entscheidung. Denn nur viel von Jesus zu wissen reicht nicht aus. Jesus möchte ihren Glauben.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Einladung zum Fest

Die ganze Jungscharstunde wird als Fest gestaltet. Anlass kann z. B. der Start der Jungschar im neuen Jahr sein. Jedes Kind erhält dafür schon einige Tage zuvor eine persönliche Einladung. Wer möchte, kann sich für eine Party auch entsprechend anziehen. Zum Start der Jungschar werden die Kinder dann an der Tür persönlich begrüßt und willkommen geheißen.

Idee 2: Es wird festlich!

Schmückt gemeinsam mit den Kindern euren Gruppenraum. Dazu könnt ihr z. B. Girlanden aufhängen, den Tisch dekorieren, ein Banner basteln, Partyhüte verteilen, …

Verkündigung

Verkündigungsart: Dialog mit den Kindern

Die Verkündigung soll dialogisch mit den Kindern stattfinden. Durch unterschiedliche Fragen kommen die Kinder zu Wort und sollen kurz von sich erzählen können.

Frage: Wer von euch war schon mal zu einem Fest eingeladen? Z. B. zu einer Hochzeit oder einem Geburtstag.

Zu einem richtigen Fest kann man nur gehen, wenn man auch eine Einladung bekommen hat. Eine Einladung bedeutet: „Ich freue mich, wenn du mit mir feierst!“

Frage: Wenn ihr ein Fest feiern würdet, wen würdet ihr dazu einladen?

Vor den Kindern werden verschiedene Karten mit Personengruppen ausgebreitet (siehe Zusatzmaterial). Die Kinder sollen jetzt gemeinsam entscheiden, wen sie zu ihrem Fest einladen würden:

Den besten Freund/in, deine Eltern, Geschwister, Nachbarn, ein Baby, einen Opa, eine Oma, den Klassenclown, das beliebte Kind aus der Schule, jemanden, der gemein zu dir war, den Außenseiter in der Klasse, Kinder aus der Klasse über dir, Kinder aus der Klasse unter dir, den Nebensitzer aus der Schule, …

Frage: Ihr wollt einige der Personen nicht bei eurem Fest dabeihaben. Aus welchem Grund würdet ihr diese Personen nicht einladen?

In der Bibel gibt es einen Vers, bei dem es auch um eine Einladung geht. Die Person, die die Einladung ausspricht, ist Jesus. Er sagt dort: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Abweisen bedeutet, jemanden wieder wegschicken, weil man ihn nicht dabeihaben möchte.

Frage: Was denkt ihr, wem die Einladung von Jesus gilt, wenn er sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“?

Vor den Kindern werden verschiedene Karten mit Namen von biblischen Personen ausgebreitet: Es sind unterschiedliche Personen, denen Jesus begegnet ist. Ich habe für euch verschiedene Personen aus der Bibel mitgebracht, denen Jesus begegnet ist.

Frage: Was denkt ihr, für welche der Personen gilt die Einladung von Jesus?

Nun werden die Personen mit den Kindern nacheinander durchgegangen. Die Kinder sollen jeweils entscheiden. Sehr wahrscheinlich sortieren sie einzelne Personen aus.

  • Ein gelähmter Mann: Seit seiner Geburt konnte er nicht laufen. Meistens lag er auf einer Matte vor seinem Haus.
  • Die Jünger: Sie waren die engsten Freunde von Jesus.
  • Bartimäus: Er war blind und saß auf der Straße, um zu betteln.
  • Die Frau am Brunnen: Sie war eine Samariterin. Ihr Volk war mir den Juden zerstritten und außerdem war sie schon mit vielen unterschiedlichen Männern verheiratet gewesen.
  • Verbrecher am Kreuz: Er hat so schlimme Verbrechen begangen, dass er zur Strafe am Kreuz sterben musste.
  • Zachäus, der Zöllner: Er war ein Betrüger und hat den Menschen viel zu viel Geld abgenommen.
  • Ehebrecherin: Sie hat ihren Mann betrogen.
  • Hauptmann von Kapernaum: Er war ein Römer, ein Feind der Juden.
  • Die blutflüssige Frau: Sie hatte eine Krankheit, sodass sie schon jahrelang immer blutete.
  • Soldat: Er hat Jesus gefangen genommen.
  • Der reiche Jüngling: Er war ein reicher junger Mann, für den sein Geld das Allerwichtigste war.
  • Nikodemus: Er war ein Pharisäer, jemand der sich in den Geboten Gottes ganz genau auskannte. Jesus hat sich oft mit den Pharisäern gestritten.
  • Die 10 Aussätzigen: Sie hatten Aussatz, eine unheilbare Krankheit. Sie durften nicht mehr in der Gemeinschaft mit anderen Menschen sein.
  • Kinder: Kinder wurden damals von den Erwachsenen nicht besonders beachtet.
  • Frau, die Jesus salbt: Sie war eine Sünderin, aber sie hat Jesus etwas Gutes getan, indem sie duftendes Öl über seine Füße gegossen hat.

Viele dieser Menschen haben schlimme Dinge in ihrem Leben getan. Manche haben gelogen oder gestohlen, vielleicht sogar schon jemanden umgebracht. Manche haben das Gesetz gebrochen und einer hat Jesus sogar verhaftet. Bei manchen Personen habt ihr gesagt, dass Jesus bestimmt nichts mit ihnen zu tun haben möchte und seine Einladung für sie nicht gilt. Jesus sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“, und damit meint er alle Menschen. Jesus meint jeden von diesen Menschen, die auf den Karten stehen. Obwohl manche so schlimme Dinge getan haben. Bei Jesus ist jeder willkommen! Und das gilt auch für uns heute. Bei Jesus bist du willkommen! Egal ob du schon schlechte Dinge in deinem Leben gemacht hast. Jesus lädt dich ein zu ihm zu kommen. Vorhin habt ihr Personen ausgesucht, die ihr nicht zu eurem Fest einladen würdet. Aber Jesus sagt: „Meine Einladung gilt jedem.“ Sogar denen, die wir nicht mögen, weil sie gemein waren oder wir sie doof finden. Jesus sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

Frage: Wie können wir zu Jesus kommen? Was denkt ihr? Können wir bei ihm z. B. einfach an der Haustüre klingeln?

Zu Jesus kommen bedeutet, an ihn zu glauben. Zu sagen, Jesus, ich möchte dein Freund sein und ich will dir vertrauen. Jesus sagt: Wer zu mir kommt, wer an mich glaubt, der ist willkommen und den werde ich nicht wegschicken. Die Einladung sein Freund zu sein, gilt jedem von uns!

Die andere Idee

Theaterstück:

Zwei Mitarbeiter spielen die Kinder Tom und Max.

Tom hat bald Geburtstag und sein bester Freund Max ist eingeladen. Am Tag vor der Geburtstagsfeier streiten sich die beiden. Max war eifersüchtig auf Tom und hat ihm seinen Fußball geklaut, wollte es aber nicht zugeben. Nach dem Streit fragt sich Max, ob er auf der Geburtstagsfeier von Tom überhaupt noch willkommen ist. Impuls: Bin ich bei Jesus willkommen, auch wenn ich Fehler gemacht habe?

Der Text gelebt

Wiederholung

Nutzt die Karten aus der Andacht und überlegt noch mal neu: Wenn Jesus ein Fest feiern würde, welche Menschen würde er einladen?

Gespräch

Folgende Fragen können helfen, mit den Kindern weiter ins Gespräch zu kommen: Habt ihr euch schon mal so sehr mit einem Freund gestritten, dass er nicht mehr euer Freund sein wollte? Denkt ihr, das kann bei Jesus auch passieren? Gibt es etwas, dass du Jesus gerne erzählen möchtest? Eine doofe Situation oder etwas, das du falsch gemacht hast? Egal was war, bei Jesus bist du willkommen!

Merkvers

Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen (Johannes 6,37).

Alle Kinder bilden einen Kreis. Nun wird ein Ball im Kreis hin und her geworfen. Wer den Ball fängt, muss jeweils das nächste Wort des Bibelverses sagen. Mit der Zeit wird der Ball immer schneller weitergegeben. Wer das nächste Wort nicht weiß, scheidet aus.

Gebet

Raketengebet: Die Kinder bekommen einen Moment Zeit, um für sich still zu beten. Wer mit seinem Gebet fertig ist, streckt die Hand in die Mitte des Kreises. Wenn alle Hände in der Mitte sind, wird von drei heruntergezählt und alle rufen gemeinsam „Amen“. Dabei werfen alle die Hände in die Luft.

Kreatives

Bastelt gemeinsam ein Plakat zur Jahreslosung. Schreibt in die Mitte den Bibelvers aus Johannes 6,37. Jetzt kann jedes Kind sich selbst auf das Plakat malen oder seinen Namen dort aufschreiben. So wird deutlich, die Einladung Jesu gilt jedem Kind.

Spielerisches

Die Kinder sitzen in einem Kreis. Ein Platz ist frei. Das Kind 1 neben dem freien Platz beginnt und sagt: „Ich feiere ein Fest und lade ein …“ Das entsprechende Kind 2 fragt zurück: „Wie soll ich kommen?“ Daraufhin darf sich Kind 1 ein Verkehrsmittel aussuchen mit dem Kind 2 pantomimisch zu seinem neuen Platz kommt.

Rätselhaftes

Ein Kind beginnt und wählt eine biblische Person aus, die in der heutigen Geschichte vorkam. Nun stellen die anderen Kinder reihum Fragen, um herauszufinden, um welche Person es sich handelt. Es dürfen nur Fragen gestellt werden, die mit Ja oder Nein zu beantworten sind. Wird die Frage mit „Nein“ beantwortet, darf das nächste Kind seine Frage stellen.

(T)Extras

Lieder

Hallo, ciao, ciao, guten Tag, moin, moin

Hier bist du richtig

Spiele

Sockenraub: Alle tragen Socken an den Füßen und begeben sich in Krabbelstellung. Sobald das Startkommando ertönt, müssen die Kinder versuchen die Socken ihrer Mitspieler auszuziehen. Dabei dürfen sie nicht aufstehen. Gewonnen hat, wer seine Socken am längsten anbehält.

Luftballontreten: Jedes Kind bindet sich einen aufgeblasenen Luftballon an ein Bein. Anschließend wird Musik angeschaltet und die Kinder müssen die Luftballons der anderen zertreten. Sobald der eigene Luftballon kaputt ist, scheidet man aus.

Aktionen

Feiert gemeinsam das Fest mit Party-Spielen und einem Festessen. Dafür könnt ihr z. B. gemeinsam Waffeln backen.

Vorbereitung:

Für einen gelungenen Ballabend ist eine gute Vorbereitung das A und O. Es müssen einige Fragen geklärt werden: Wo soll der Abend stattfinden? Wo gibt es neben einer Tanzfläche noch Sitzgelegenheiten und Raum für Gespräche? Welche Musik soll gespielt werden? Soll es einen Tanzkurs geben? Und noch mehr. Deshalb möchte ich hier einen Vorschlag für eine gute Vorbereitung machen.

Wo soll der Abend stattfinden? Gut geeignet sind natürlich große Räume, die Platz fürs Tanzen bieten und noch Platz für kleine Tischgruppen und eine Theke haben. Tischgruppen und Theke können auch gut in einem angrenzenden Raum aufgebaut werden. Entweder bietet das das eigene Gemeindehaus oder eine Raum, der extern angemietet werden kann, wie eine Schulaula oder Bürgerhaus.

Wie kann der Raum dekoriert werden? Hierfür gibt es viele tolle Bastelideen auf Pinterest und ähnlichen Plattformen. Die Deko muss nämlich nicht viel kosten. Zum Beispiel können Organzatücher, Kerzenständer und Kiefernzapfen für die Tischdeko oder für Fensterbretter verwendet werden. Oder es können Einmachgläser bemalt oder angesprüht werden, um sie als Windlichter zu verwenden. Aus Butterbrottüten können ganz einfach Schneeflocken und Sterne zum Aufhängen gebastelt werden. Diese Dekoelemente können auch alle gut in den Wochen vor dem Ball mit den Jugendlichen gemeinsam gebastelt werden. Zusätzlich kann auch mit LED-Spots, einer Diskokugel oder anderer Beleuchtung gespielt werden. Diese Elemente tragen ebenfalls zu einer feierlichen Atmosphäre bei.

Welche Musik soll gespielt werden? An sich reicht Musik aus den Charts, die verschiedene Rhythmen hat. Hilfreich für die Jugendlichen ist es, wenn der DJ oder Musikbeauftragte vor dem jeweiligen Lied ansagt, welcher Tanz (Cha-Cha-Cha, Discofox, Rumba etc) dazu passt.

Soll es einen Tanzkurs geben? Es ist natürlich möglich, in der Woche vorher einen Tanzkurs anzubieten, wie im Jugendkreis. Es reicht aber auch, am Abend des Winterballs immer wieder kleine Einheiten einzuschieben, die die einfachen Tänze erklären.

Wie sieht es aus mit Snacks und Getränken? Eine schicke Theke, an der Softdrinks und kleine Snacks wie Laugenstangen angeboten werden, macht natürlich etwas her. Um es besonders zu machen, können andere Getränke als sonst angeboten werden und auch andere Snacks wie Pizzabrötchen o.Ä. Mein Tipp: Keine Snacks, mit denen man sich leicht die Klamotten versaut.

Und noch ein Zusatz: Wer macht Fotos? Die Erfahrung zeigt, dass sich ein Fotograf für einen solchen Abend lohnt. Es ist auch eine super Gelegenheit, diesen einen Jugendlichen in der Gruppe zu ermutigen, der schon länger mit seiner Spiegelreflexkamera experimentiert, in den Abend einzubinden. Zum Beispiel kann auch eine Fotoecke aufgebaut werden, in der die Jugendlichen festhalten können, wie schick sie sich gemacht haben.

Der Abend selbst

Aufbau:

Es bietet sich an, je nachdem, wie aufwendig die Deko und die Snacks sind, ca. 2 Stunden vor Beginn des Abends aufzubauen. Die Tischgruppen werden gestellt und dekoriert. Die Theke wird aufgebaut. Die Snacks werden vorbereitet. Eventuell müssen Lichter aufgebaut und eingestellt werden. Die Soundanlage wird aufgebaut. Die Fotoecke wird installiert. Mit einem motivierten Team von Mitarbeitenden ist das alles kein Problem, macht Spaß und steigert die Vorfreude auf den Abend.

Einlass und Beginn:

Für den Anfang ist es gut, einfach Musik im Hintergrund laufen zu lassen und die Jugendlichen ankommen zu lassen. Sie können sich umsehen, etwas zu trinken holen und an den Tischen ins Gespräch kommen.

Gemeinsamer Start: 

Wenn genug Jugendliche da sind und nicht mehr viele eintrudeln, gibt es einen gemeinsamen Start mit der Begrüßung und einem ersten kleinen Tanz-Crashkurs. Diejenigen, die die Damenschritte lernen wollen, gehen auf die eine Seite des Raumes und diejenigen, die die Herrenschritte lernen wollen, gehen auf die andere Seite. In der Mitte steht das Paar, welches die Schritte erklärt. Als erster Tanz eignet sich Discofox oder auch Cha-Cha-Cha. Das Paar in der Mitte erklärt nacheinander die Schritte und es wird dann auch bereits zu Musik getanzt. Um einen Übergang zu einer offenen Tanzfläche zu schaffen, sollen zum Abschluss des ersten Crashkurses die Herren die Damen auffordern.

Hauptteil des Abends:

Nun geht es weiter mit einer offenen Tanzfläche. Wie bereits erwähnt, ist es für die Jugendlichen hilfreich, wenn der passende Tanz zum Lied angesagt wird. Und am Anfang sollten vor allem Lieder gewählt werden, auf die der gelernte Tanz getanzt werden kann. Nach etwa 20 min Tanzzeit bietet es sich an, einen weiteren Tanz zu zeigen. Danach können dann die Damen die Herren auffordern. So können im Laufe eines Abends sicherlich zu vier Tänzen die Grundschritte vermittelt werden (z.B. Cha-Cha-Cha, Diskofox, Rumba und langsamer Walzer). So können alle Jugendlichen mittanzen, die möchten, ohne vorher Tanzerfahrung zu haben.

Impuls zum Abschluss:

Etwa eine halbe Stunde vor Ende des offiziellen Teils gibt es zwei Lobpreislieder und eine Andacht. Als Grundlage für eine Andacht eignet sich Psalm 149, in dem der Psalmist die Menschen dazu aufruft, die Gottes Ehre zu tanzen und ihn mit Musik und der Stimme zu loben.

Danach wird mit Gebet und Segen der Abend offiziell beendet.

Offenes Ende:

Nach dem Impuls kann die Tanzfläche erneut geöffnet werden. So kann der Abend ausklingen und ein sanftes Ende finden.

Abbau:

Der Abbau geht in der Regel schneller als der Aufbau. Hier können auch noch die Jugendlichen eingebunden werden, die lange da sind.

Abschließende Bemerkung:

Ein Winterball kann für die Jugendlichen eine wunderbare Erfahrung sein, da sie sich ausprobieren, mit anderen Leuten als sonst in Kontakt kommen und sich richtig hübsch machen können. Es ist allerdings wichtig, keinen Zwang zu feinen Klamotten zu haben. Wer will, kann das tolle Kleid vom letzten Geburtstag der Oma anziehen oder den schönen Konfirmationsanzug. Aber wer so etwas nicht hat und sich nicht leisten kann, soll sich trotzdem willkommen fühlen. Von daher ist es eine wichtige Aufgabe für die Mitarbeitenden, das schon vorher gut zu kommunizieren und auch während des Abends auf das Wohlbefinden aller Teilnehmenden zu achten.

Diese Themenreihe enthält fünf Gruppenstunden zu Daniel aus JUMAT 2/20. Sie beginnt der Erziehung am Königshof und behandelt die wesentlichen Geschichten aus dem Leben Daniels bis hin zur bekannten Geschichte von Daniel in der Löwengrube. Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe ein passendes Spielprogramm.

Diese Themenreihe enthält fünf Gruppenstunden zum 1.Petrusbrief aus JUMAT 2/20. Die Reihe beginnt mit der Einheit zur lebendigen Auferstehungshoffnung. Es schließen sich vier Einheiten mit Zusagen und Mahnungen an, die Petrus den Gemeinden am Ende des 1. Jahrhunderts geschrieben hat und die auch heute noch für Kinder eine Relevanz haben.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe einen Entwurf für einen Familiengottesdienst zum Muttertag. Inhaltlich schließt das Thema des Gottesdienstes an die Einheit „Weggeworfen“ an, denn es geht um das Wegwerfen von Sorgen.

Das Ziel

Starter

Die Kinder erkennen, dass sie wertvoll und gut sind, weil Gott bei ihnen ist.

Checker

Die Kinder erkennen, dass sie wertvoll und gut sind, weil Gott bei ihnen ist und wollen Gott dafür danken und ehren.

Der Text an sich

Belsazar, einer der mächtigsten Könige seiner Zeit, lässt es richtig krachen und feiert eine Riesenparty. Um seine Überlegenheit, Macht und Geringschätzung allen eroberten Völkern und deren Kultur und Religion gegenüber auszudrücken, nutzt er dem jüdischen Gott geweihte Becher, Kelche usw. als Trinkgefäße. Damit lästert er genau dem Gott, von dem er viele wundersame Geschichten kennen muss. Geschichten von Zeichen und Wundern, die dieser Gott getan hat. Belsazar wusste, mit wem er sich da anlegte. Aber er fand sich selber so toll, so wichtig, so unangreifbar, dass ihm das alles völlig egal war.

Dann – das muss man sich mal wirklich vorstellen – erscheint einfach so, aus dem Nichts eine Hand und schreibt vor aller Augen etwas an die Wand, was keiner lesen kann – und was auch seine ganzen Berater nicht zu lesen vermögen. Da bekommt er es mit der Angst zu tun.

Daniel wird gerufen. Das erscheint dem König als letzte Möglichkeit. Er wird als das genaue Gegenteil Belsazars beschrieben. Der König ist laut, machttrunken, ignorant und eingebildet. – Daniel tritt ganz bescheiden auf. Er lehnt die angebotene Belohnung ab und macht deutlich: Wenn ich dir sagen kann, was da an der Wand steht, dann nur, weil Gott mir die Fähigkeit dazu gibt, nicht, weil ich so toll bin. Genauso passiert es. Weil er auf Gott vertraut und weiß: Ich bin wertvoll, weil Gott mich sieht, liebt und beschenkt – kann er die Schrift lesen und deuten.

So kündigt Gott dem König die Strafe für seinen Größenwahn an.

Wahrer Wert eines Menschen bemisst sich nicht an Ämtern, Macht, Reichtum, Können oder, oder, oder … das bringt nicht wirklich etwas auf die Waage.

Was uns wertvoll macht, ist, dass Gott uns liebt. Nichts sonst. Aber mehr braucht es auch nicht. Gottes Liebe wiegt schwer genug für jede Waage. Manchmal folgt diesem Schwergewicht der Liebe Gottes in unserem Leben vieles andere noch dazu. Daniel beispielsweise bekommt wertvolle Geschenke und wird der drittmächtigste Mann im ganzen Land. Als Zugabe ist das wunderbar. Allein ist es kaum etwas wert.

Der Text für mich

Ich finde das sehr herausfordernd, die beiden Hauptfiguren der Geschichte so plastisch und drastisch gegenübergestellt zu sehen. Denn es stellt sich mir unweigerlich die Frage: Wer von den beiden bin (eher) ich? Natürlich würde ich gern sagen: Klar bin ich 100% Daniel, aber wenn ich ehrlich bin, stimmt das nicht. Wie oft bin ich in meinem Leben getrieben davon, möglichst viel Geld zu haben, Ansehen zu genießen, wichtig zu sein und, und, und – und mache davon auch meinen Wert abhängig? Viel zu oft. Gleichzeitig sehne ich mich „nach dem Daniel“ in mir. Dem, der zutiefst weiß, dass Gottes Liebe zählt, dass sie mich wertvoll macht und dem das genügt.

Wie geht es dir mit dieser Frage? Wo würdest du dich zwischen Belsazar und Daniel aktuell einordnen?

Wie kannst du den Jungscharlern Vorbild darin sein, sich immer mehr von Gottes Liebe abhängig zu machen? Wie kannst du in deiner Jungschar eine Atmosphäre prägen, die jedes Kind erleben lässt: Du bist gut, so wie du bist. Gott liebt dich genau so. Für ihn bist du unsagbar wertvoll?

Der Text für dich

Starter

Kinder sind beständig im „Kampf“ darum gesehen, gehört und ernst genommen zu werden. Sie wollen etwas können, eigenständig sein. Ihre Meinung soll zählen, sie wollen (mit)entscheiden. Sie wollen so genommen werden, wie sie sind und wollen genauso wertvoll sein. Und sie haben jedes Recht dazu. Leider wird ihnen dieses Recht nicht sonderlich häufig zugestanden. Viel zu oft wird ihnen gespiegelt: Du bist noch zu klein/ jung/ unwissend/ … für dies oder jenes. Viel zu oft sollen sie sich anpassen und ihr eigenes Potenzial dabei verstecken.

Deswegen kennen Kinder einerseits den Drang nach Bedeutung und Macht nur zu gut und werden sich wunderbar in Belsazar hineinversetzen können. Andererseits kennen sie auch die große Sehnsucht danach, dass sie jemand lieb hat. Einfach so. Weil sie sie sind. Diese Sehnsucht möchte Gott stillen.

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Kinder, die schon länger in der Jungschar sind und Erfahrungen mit Gott gemacht haben, werden schon öfter gehört haben, dass Gott sie liebt und sie genau das wertvoll macht. Für sie darf der Schwerpunkt etwas verschoben werden. Einerseits kann man das gar nicht oft genug hören und spüren, dass Gott einen wirklich lieb hat – genau so so wie man ist. Andererseits dürfen die Kinder aus dem Erleben heraus, dass sie bei Gott so wertvoll sind, sich wieder an Gott wenden und ihm ihren Dank dafür ausdrücken, dass er sie liebt wie sie sind. Vielleicht merken sie dabei sogar, dass Haben, Befehlen usw. dagegen unwichtig sind.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Das goldene Gefäß


Plastikbecher wurden von den Mitarbeitenden in Goldfolie eingepackt (oder mit goldener Farbe angesprüht) und überall im Haus/Gelände versteckt.

Zu Beginn der Stunde tritt ein Mitarbeiter als König Belsazar auf. Er stellt sich kurz vor und befiehlt dann, die goldenen Gefäße zu holen. Die Kinder machen sich daraufhin in Gruppen auf die Suche. Jede Gruppe bekommt ihren Anteil am Festmahl (Bonbons, Kekse, Gummibärchen o. Ä.), wenn sie Becher gefunden hat und abgibt.

Idee 2: Montagsmaler


Die Mitarbeitenden bereiten einen Stapel kleiner Zettel mit verschiedenen Begriffen darauf vor. Ein Kind beginnt, bekommt einen Zettel mit Begriff gezeigt und soll diesen nun an die Tafel bzw. das Flipchart malen, ohne dabei zu sprechen. Wer zuerst errät, was gemalt wird, darf als Nächstes Montagsmaler sein.

Verkündigung

Theaterstück

Darsteller sind 2–3 Mitarbeiter

Der Jungscharraum wird gemeinsam mit den Kindern als Festsaal gestaltet mit großer Tafel, Geschirr usw.

König Belsazar (Mitarbeiter) gesellt sich zu den Kindern. Dann beginnt das Fest. Es gibt Musik, Essen, Getränke und der König amüsiert sich gut. Er wird immer wilder und lauter. Irgendwann ruft er:

„Ich bin der größte, beste und schönste König im ganzen Land! Ach was: Auf der ganzen Welt! Mir kann keiner was. Ich bin nämlich auch der Mächtigste! Es gibt überhaupt niemanden, der wichtiger ist als ich. Was ich befehle, wird sofort umgesetzt. Wenn jemand mich verletzen will, werfen sich meine Leibwachen dazwischen. Wenn mir ein anderes Land gefällt, dann erobere ich es. Ich nehme mir alles, was mir gefällt. Ich bin König Belsazar! Einen wertvolleren Menschen als mich gibt es nirgendwo auf dieser Welt!

Deswegen kann ich auch alles tun und lassen, was ich möchte und wie ich es möchte. Ich kann sogar das goldene Tempelgeschirr aus Jerusalem holen lassen und daraus meinen Wein saufen. Klar, die Dinge sind für den Gott ausgesondert und heilig, sagen die Juden. Aber was kümmert mich dieser Gott schon. (Zu einem Mitarbeiter:) Los geht, die goldenen Tempelbecher dieses Gottes holen. Das wird ein Spaß!“

Die Becher werden gebracht, Belsazar schenkt sich einen Becher ein und trinkt triumphierend daraus. Mitten in dies hinein, löscht ein Mitarbeiter das Licht, Musik wird eingespielt (der Anfang dieses Stücks eignet sich wunderbar: https://www.youtube.com/watch?v=GVqE_OPzN6c) und an der Wand erscheint hell leuchtend eine Schrift (per Beamer, oder es wird ein weißes Tuch mit etwas Entfernung von der Wand aufgehängt. An der Rückseite des Tuchs sind Buchstaben angebracht. Wird das Tuch von hinten beleuchtet, scheint vorn die Schrift durch).

Belsazar stößt einen lauten Schrei aus, stellt den Becher ab und geht nach vorne zur Schrift.

„Wa-, wa-, was ist das denn? Wie kommt denn diese Schrift an meine Palastwand? Habt ihr jemanden schreiben sehen? Das sah doch so aus, als wäre da eine Hand aufgetaucht. Einfach so. Aus dem Nichts. Was passiert denn hier bitte?
Noch viel schlimmer ist: Ich kann diese Schrift gar nicht lesen! Was steht denn da bloß? Das scheint wichtig und von großer Bedeutung zu sein … wer kann mir denn nur helfen?“

Ein paar der Kinder werden befragt, ob sie helfen können.  Mit jedem misslungenen Versuch wird der König verzweifelter. Am Ende wir ein Mitarbeiter gefragt, der zwar auch nicht helfen kann, aber empfiehlt, Daniel zu holen.

Daniel (Mitarbeiter) tritt auf und sagt: „König Belsazar, ich habe gehört, dass dir eine wundersame Schrift an der Wand erschienen ist, die niemand zu deuten vermag. Jetzt hoffst du darauf, dass ich dir helfen kann.“

Belsazar: „Ja, bitte hilf mir. Ich will dich auch reich belohnen dafür. Ich habe die Macht; ich habe das Geld. Hilf mir und es soll dir an nichts mehr fehlen!“

Daniel: „Du brauchst mich nicht belohnen! Denn diese Schrift an der Wand kann niemand deuten. Nur Gott kann das, denn er hat es geschrieben. Wenn ich dir also sagen kann, was dort steht, dann hat Gott mir die Bedeutung gezeigt. Ich bin unglaublich wichtig und unsagbar wertvoll, weil Gott mit mir ist und mich liebt. Du hast Gott herausgefordert. Du dachtest, du wärst unantastbar, weil du Geld und Macht besitzt. Aber das zählt nichts bei Gott.

Was da geschrieben steht, lautet: ,Mene mene tekel u-parsin.‘ Das bedeutet: Gezählt hat Gott die Tage deiner Herrschaft – und ihr ein Ende gemacht.

Gewogen hat er dich – und dich zu leicht befunden.

Zerteilt hat er dein Reich und es den Medern und Persern gegeben.

Schon morgen, wirst du nicht mehr der König sein.“

Belsazar und Daniel gehen ab.

Die andere Idee

Andacht mit einer Waage

Vorn ist eine große Waage aufgestellt (oder aufgemalt, wenn keine echte aufzutreiben ist).

Ein Mitarbeiter erzählt den Text nach und belegt dabei die Waage mit Gewichten. Bei Belsazar werden viele große leichte Kartons o. Ä. mit Aufschriften wie Geld, Macht, usw. aufgestapelt (evtl. kann man hier die Kinder mit einbeziehen und sie können weitere Dinge nennen, die ihnen wichtig erscheinen können). Bei Daniel wird ein kleiner, aber schwerer Karton mit der Aufschrift „Gott sagt: Du bist wertvoll. Du bist gut. Ich habe dich lieb“ auf die Waage gelegt.

Im Folgenden kann dann ein Schwerpunkt auf dem Bild des Gewogen- und für zu leicht Befunden-Werdens gelegt werden. Die Waage verdeutlicht die Grundaussage des Textes sehr anschaulich.

Der Text gelebt

Wiederholung

Quiz

Verschiedene Gewichte/schwere Gegenstände liegen bereit. Jedes Kind, das für seine Gruppe eine Frage zum Text beantworten kann, bekommt ein Gewicht. Welche Gruppe hat am Ende das höchste Gewicht? (abwiegen!)

Fragen könnten sein:

  • Wie heißt der König? (Belsazar)
  • Mit wie vielen Leuten feierte er sein Fest? (1000)
  • Welche neue Idee hatte Belsazar dann? (Er ließ das Tempelgeschirr vom Jerusalemer Tempel holen.)
  • Wofür brauchte er das? (Er wollte mit seinen Gästen darauf trinken.)
  • Was geschah dann Spektakuläres? (Eine Hand erschien, die etwas an die Wand schrieb.)
  • Wer sollte Belsazar erklären, was an der Wand steht? (Seine Berater, Zeichendeuter, Magier usw. – am Ende Daniel.)
  • Was stand nun wirklich an der Wand? (Mene mene tekel u-parsin.)
  • Und was soll das heißen? (Gott hat Belsazar gewogen und für zu leicht befunden.)
  • Warum konnte Daniel als Einziger die Schrift lesen? (Weil er Gott die Ehre gab und sich von ihm alles schenken/zeigen ließ.)

Gespräch

Auf ein Plakat werden die Namen Belsazar und Daniel geschrieben. Nun nennen die Kinder Eigenschaften, die auf diese beiden Personen zutreffen. Danach überlegen wir gemeinsam, welche von diesen Eigenschaften auf mich selbst zutreffen. Dabei werden wir feststellen, dass wir Eigenschaften von Belsazar und von Daniel besitzen.

Daran schließen sich folgende Fragen an:

Was kann ich machen, wenn ich feststelle, das viele negative Eigenschaften auf mich zutreffen?

Wie kann ich erfahren, dass ich wertvoll bin.

Merkvers

Gott sagt: Du bist wertvoll in meinen Augen und ich habe dich lieb. Jesaja 43,4

Der Vers wird ein paarmal miteinander gesprochen und dann personalisiert. Statt „Du“ und „Dich“ kann jeweils der Name eines Kindes eingesetzt werden. Jedes Kind zieht nun den Namen eines anderen Kindes, sucht dieses Kind und spricht ihm den Merkvers mit dem eigenen Namen zu, zum Beispiel:

„Gott sagt: Jessica, ist wertvoll und ich habe Jessica lieb.“

Gebet

Lieber Herr,

wie gut, dass es solche Vorbilder wie Daniel gibt. Leute, an denen wir sehen können, dass du uns lieb hast und uns genau das wertvoll macht.

Danke, für … Name eines Kindes … und ihre … fröhliche Art

So können alle Kinder genannt werden – und jedem wird Wert zugesprochen.  Wichtig dabei ist, dass es vor allem um grundlegende Wesenseigenschaft der Kids geht, die genannt werden und weniger um Fähigkeiten o. Ä. (die Leistung implizieren würden). 

Kreatives

Die Kinder basteln – einzeln oder in kleinen Gruppen – eine Waage.

Balkenwaage: https://de.wikihow.com/Eine-Balkenwaage-für-Kinder-bauen

Federwaage: https://www.geo.de/geolino/basteln/9142-rtkl-basteln-waage-selbst-bauen

Spielerisches

Schätzspiele

Es sind Gläser mit verschiedenen Inhalten vorbereitet (Steine, Federn, Blätter, Nüsse, usw.) Die Kinder schätzen in Gruppen, wie schwer welches Glas wohl wiegt. Welche Gruppe kann die Gläser in die richtige Reihenfolge von schwer zu leicht bringen? Wer kann das Gewicht der einzelnen Gläser möglichst genau schätzen?

Rätselhaftes

Verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern setze dein Vertrauen ungeteilt auf den Herrn! Denk an ihn bei allem, was du tust; er wird dir den richtigen Weg zeigen.

(Sprüche 3,5-6 GNB)

Dieser Vers wird verschlüsselt. Wer kann den Text entschlüsseln? Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade. Zuerst erhalten die Kinder einen Zettel mit der schwersten Verschlüsselung. Wenn sie das Rätsel nicht lösen können, dann folgt der niedrigere Verschlüsselungsgrad.

Umstellung (jeweils 5 Buchstaben werden als eine Einheit abgetrennt und dann jeweils umgekehrt geschrieben):

Schwierigkeitsgrad 1: ohne Leerzeichen

verlassdichnichtaufdeinenverstand,sondernsetzedeinvertrauenungeteiltaufdenherrn!

Schwierigkeitsgrad 2: jeweils 5 Zeichen bilden eine Einheit

Verla ssdic hnich taufd einen verst and,s onder nsetz edein vertr auenu ngete iltau fden herrn !

Schwierigkeitsgrad 3: jeweils 5 Zeichen (rückwärts) bilden eine Einheit

alrev cidss hcinh dfuat nenie tsrev s,dna redno ztesn niede rtrev uneua etegn uatli nedf nrreh !

Schwierigkeitsgrad 4: jeweils 5 Zeichen (rückwärts) bilden eine Einheit – ohne Leerzeichen

alrevcidsshcinhdfuatnenietsrevs,dnarednoztesnniedertrevuneuaetegnuatlinedfnrreh!

(T)Extras

Spiele

Funkerspiel

Alle stehen im Kreis. Ein Dreierteam beginnt: Der Hauptfunker hat beide Arme hochgestreckt. Seine beiden Nachbarn sind die Nebenfunker und sie strecken jeweils den Arm nach oben, der dem Hauptfunker am nächsten ist. Der Hauptfunker „funkt“ durch Kopfnicken einem anderen zu. Der Angefunkte wird neuer Hauptfunker und dessen Nachbarn die Nebenfunker.

Aktionen

Geheimschrift

Die Kinder schreiben mit einer Feder, einem breiten Füller o. Ä. eine wertschätzende Botschaft mit Zitronensaft oder Milch auf ein Papier. Getrocknet ist die Schrift fast nicht zu sehen. Mit vorsichtigem Erwärmen kann sie aber wieder sichtbar gemacht werden.

Kreatives

Bunte Schrift an der Wand

Mit Fingerfarbe wird eine etwas andere „Schrift an der Wand“ an Wand oder Fenster geschrieben. Die Kinder schreiben: Ich bin gut. Ich bin wertvoll. Ich bin von Gott geliebt. Rund herum schreiben die Kinder ihre Namen.

Das Ziel

Starter

Jesus möchte uns versorgen, wie ein liebender Vater. Deshalb ist es nicht nötig, sich Sorgen zu machen.

Checker

Wenn ich Jesus meine Sorgen überlasse, kann ich erleichtert durch mein Leben gehen und ihm ungehindert zur Verfügung stehen.

Der Text an sich

Der 1. Petrusbrief ist von Petrus geschrieben und richtet sich an alle Christen in Kleinasien, der heutigen Türkei. Die Gemeinden bestehen überwiegend aus Heidenchristen. Der Brief hat die Aufgabe, die Christen zu ermahnen und zu ermutigen, im Alltag zu ihrem Glauben zu stehen.

Im Kapitel 5 geht es um die Verantwortung in der Gemeinde. Die Gemeindevorstände sollen gut für die Gemeinde sorgen und auf sie achtgeben. Die jungen Leute werden ermahnt, sich unterzuordnen.

Der Vers 7 nimmt sich der vielschichtigen Bedeutung des Wortes „Sorgen“ an. Dies geht in zwei Richtungen.

  1. Versorgen, umsorgen, sich um jemandes Wohlergehen kümmern, die Pflichten auf sich nehmen, die zur Erhaltung oder zum Gedeihen einer Sache erfüllt werden müssen
  2. Sich Sorgen machen, besorgt, in Sorge sein

Bei allem Versorgen sollen die Sorgen nicht den Blick verstellen und die Kraft nehmen, die für die Arbeit in Gottes Reich wichtig ist. Petrus warnt davor, mit aller Sorge selbst fertig werden zu wollen. Das Werfen braucht den Willen, etwas mit Kraft von sich zu schleudern. Es braucht den festen Entschluss, sich davon zu trennen. Gott liegt so viel an uns. Er will sich um uns kümmern. Wie ein liebender Vater.

Der Text für mich

In vielen Lebenssituationen rollen Sorgen auf mich zu. Schnell können sie mich lähmen und mir den Blick verstellen. Gebe ich diese Sorgen an Jesus ab, kann ich mit freiem Blick sein Reich bauen. Das hat nichts mit Leichtsinn zu tun. Ich möchte nicht leichtfertig durch das Leben gehen. Ich möchte bei aller Vorsorge und Fürsorge für die mir anvertrauten Menschen nicht in Sorgen versinken, sondern fröhlich auf Gottes Fürsorge vertrauen! Das nimmt mir die Last von den Schultern. Ich kann hocherhobenen Hauptes durch das Leben gehen und meiner Bestimmung gerecht werden. Doch oft sind Sorgen wie ein Bumerang oder sie kleben wie Kaugummi an mir. Es braucht einen festen Entschluss und kräftigen Schwung, die Sorgen auf Jesus zu werfen.

Auf der anderen Seite kann ich mir die Kinder als Vorbild nehmen. In der Regel sorgen sie sich nicht, was ihre unmittelbare Versorgung betrifft. Sie verlassen sich darauf, dass der Kühlschrank voll ist und wenn sie etwas brauchen, wird es von den Eltern besorgt. So kann ich mich auf Gott verlassen.

Der Text für dich

Kinder machen sich in der Regel keine Sorgen um Dinge des täglichen Bedarfs. Sie gehen davon aus, dass das, was sie brauchen, von den Eltern besorgt wird. Das betrifft das Ver- und Vorsorgen.

Starter  

Schon Kinder kennen Sorgen. Gute Noten, Erwartungen der Eltern, Gruppenzwang und vieles mehr lastet auf ihren Schultern. Dazu kommt, dass sie oft keinen Menschen haben, der sich Zeit nimmt und zuhört. Sorgen werden zu Ängsten, die lähmen und krank machen. In unserer Gruppe sollen die Kinder Raum finden, ihre Sorgen auszusprechen und Gott anzuvertrauen. Sie sollen spüren, wie gut es tut, Sorgen auszusprechen und abzugeben.

Checker

Sorgen machen auch vor den „frommen“ Kindern nicht halt. Vielmehr wird ihnen oft vermittelt, dass es bei Jesus keine Probleme und Sorgen gibt. Das lässt sie wiederum zweifeln. Diese Kinder sollen merken, dass es völlig normal ist, sich zu sorgen. Doch Jesus möchte auch ihnen diese Last von den Schultern nehmen. Sie sollen merken, dass es befreiend ist, Sorgen auszusprechen und bei Jesus abzuladen.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Der dumme Pepe

Es ist Winter. Für die Mäuse ist das Leben hart geworden. Im Herbst gab es überall Nahrung. Die reifen Früchte fielen auf den Boden. Samen und Nüsse gab es überall. Nun sind die Felder leer und die Erde ist gefroren. Kaum noch ist Nahrung zu finden.

Pepe, die kleine Feldmaus, ist hungrig. Schon drei Tage gab es kaum etwas zu fressen. In seiner Not hat er sich heute ganz nah an die Menschen herangewagt. Ganz dicht an die Wand gedrückt läuft er um das Haus. Irgendwo muss doch ein Loch sein. Es muss nicht groß sein. Schon ein kleines reicht, um hindurchzuschlüpfen. Bei der zweiten Runde um das Haus hat er es entdeckt. An der Ecke der Treppe sind ein paar Steinchen locker. Pepe kratzt mit den Pfötchen und schnell ist das Loch groß genug, um in das Haus zu gelangen. Kaum hat er sich umgesehen, da kommt er aus dem Staunen nicht heraus. Im matten Licht, das durch ein schmutziges Kellerfenster scheint, sieht er ein großes Regal vor sich. Darauf stehen die feinsten Sachen: Körbe mit Obst, Stiegen mit Möhren, Säcke mit Getreide, Würste und Käse! Was für Schätze! Das muss er seinen Freunden erzählen! Schnell läuft Pepe aufs Feld hinaus und berichtet seinen Freunden von seinem Fund. Schnell machen sich alle Mäuse auf den Weg, Pepe voraus, zum Haus. Das ist ein Fest! Alle Mäuse fressen und schlagen sich die Bäuche voll. Nein, nicht alle. Wo steckt Pepe? Pepe ist nicht zu sehen. Doch, da kommt er gerade durch das Loch. Aber warum frisst er nicht? Er hat doch solchen Hunger? Pepe hat eine geniale Idee. Er knabbert immer ein Stück Käse ab und bringt es dann nach Hause in sein Nest. So hat er gut vorgesorgt und später was zu fressen. Die anderen Mäuse sind dick und satt gefressen. Auf dem Heimweg finden sie Pepe. Er liegt am Wegrand. Er ist völlig ohne Kraft und kommt nicht mehr weiter. Seine Freunde heben ihn auf und tragen ihn nach Hause. In seinem Nest sehen sie die vielen Käsebröckchen aufgestapelt. Sie sind verwundert. Pepe hat viel zu fressen und doch keine Kraft. Bei aller Vorsorge für den Winter hatte er vergessen zu fressen.

Idee 2: Ein Bibelvers für Martha

Der Vers aus 1.Petrus 5,7 wird auf ein großes Plakat geschrieben. Im Anschluss kommt eine Frau herein und erklärt, dass sie Martha ist und dass sie heute eine wichtige Rolle in der Jungscharstunde spielen wird. Der Jungscharleiter sagt ihr, dass sie gar nicht eingeplant ist, aber dass wir trotzdem etwas über sie erfahren werden. Sie soll sich mit hinsetzen und ihre eigene Geschichte anhören. Und sie soll überlegen, was der Bibelvers mit ihr und ihrer Geschichte zu tun hat.

Danach wird die Geschichte von Martha erzählt.

Verkündigung

Erzählung

Der Mitarbeiter wirbelt durch den Raum und ist ganz aufgeregt.

Kinder, heute kommt Jesus zu Besuch. Da müssen wir alles schön machen. Was müssen wir dafür vorbereiten?

Mit den Kindern zusammentragen und Aufgaben verteilen. (Sauber machen, Tische und Stühle richten, Tisch decken und schmücken, Essen vorbereiten, ein Lied einüben, Tischordnung festlegen …)

Meine Güte, ich bin wirklich besorgt, dass alles fertig wird und schön ist, wenn Jesus kommt. Er ist ja wichtiger als die Bundeskanzlerin. Da fällt mir eine Geschichte aus der Bibel ein. Da war es ähnlich. Lasst uns eine kleine Pause machen.

Jesus hatte Freunde, die wohnten in Bethanien, Lazarus, Martha und Maria. Jesus hatte seinen Besuch angesagt und die Freude war groß. Martha war eine gute Hausfrau. Sie putzte das ganze Haus, fegte den Hof und die Straße, polierte alle Fenster, hatte eingekauft und Kuchen gebacken. Nun war alles bereit.

Jesus kam mit seinen Jüngern. Nach der freudigen Begrüßung flitzte Martha in die Küche, kochte Kaffee und deckte den Tisch. Sie verteilte Kuchen, schenkte Getränke ein und sah zu, dass sich jeder wohlfühlte. Nach dem Kaffeetrinken wusch sie in der Küche das Geschirr ab und bereitete das Abendessen vor. Es war heiß in der Küche und Martha hatte viel zu tun. Zwischendurch schaute sie nach den Gästen.

Irgendwann war sie so erschöpft, dass sie sich hinsetzen musste. Wie soll sie alles schaffen? Wo war eigentlich Maria, die ihr helfen sollte? Warum mühte sie sich denn allein ab? Sie machte sich auf die Suche nach ihrer Schwester und fand sie bei Jesus und seinen Jüngern. Sie saß da und hörte Jesus zu.

Da wurde Martha richtig sauer. Sie ging zu Jesus und unterbrach sein Gespräch: „Jesus, siehst du nicht, dass ich viel im Haushalt zu tun habe, wenn so viele Gäste da sind? Und siehst du nicht, dass Maria einfach hier sitzt und mir nicht hilft? Sage ihr doch bitte, dass sie mich bei der vielen Arbeit unterstützen soll!“ Jesus antwortete ihr: „Martha, du hast wirklich viel Arbeit und sorgst dich ohne Ende um uns. Du hast uns großartiges Essen gemacht. Wirklich toll! Aber das ist gar nicht so wichtig. Mir hätte auch ein einfaches Essen gereicht. Wichtig ist nur eins! Ich will mit euch zusammen sein. Ich will mit euch Gemeinschaft haben. Das hat Maria verstanden. Deshalb werde ich sie nicht in die Küche schicken. Willst du dich nicht endlich auch zu uns setzen?“

Die andere Idee

Collagen und Gespräch

Aus Zeitungen und Zeitschriften werden Bilder und Überschriften ausgeschnitten, die zeigen, worüber man sich Sorgen machen kann (Umweltverschmutzung, Krieg, Hunger, aber auch weniger dramatische Dinge, die uns unmittelbar betreffen). Bei vielen Kindern kann man auch mehrere Collagen anfertigen. Danach schließt sich ein Gespräch über die Collagen an.

Wie kann man sich denn gegen Katastrophen, Krankheit und ähnliche Dinge schützen? Wir gehen zum Arzt zur Vorsorge, wir bauen Dämme und schützen uns vor allem Möglichen. Trotzdem können uns Krankheiten und Katastrophen treffen. Jesus gibt uns als Vorbild die Vögel und die Blumen (Matthäus 6, 25 – 27). Sie sorgen sich nicht und bekommen von Gott, was sie brauchen.

Der Text gelebt

Wiederholung

Die Geschichte von Maria und Martha hat viel Handlung. Deshalb bietet sie sich gut zum Nachspielen an. Auch mit kleinen Gruppen kann man die Hauptrollen (Jesus, Maria und Martha) gut besetzen. Alle restlichen Kinder sind Jünger. Dazu können ein paar Tücher zum Verkleiden bereitliegen.

Gespräch

Vor lauter Sorge, dass es Jesus und seinen Nachfolgern nicht gut gehen könnte, machte sich Martha viel Arbeit.

Jetzt wird noch einmal auf Martha Bezug genommen, die sich ihre Geschichte mit angeschaut hat (Idee 2).

  • Was sagt der Vers über Martha aus?
  • Was hätte sie anders machen können?
  • Warum bekommt sie von Jesus nicht recht?
  • Was hat sie aber trotzdem richtig gemacht? – Sie ist mit ihrem Ärger und Frust zu Jesus gegangen.
  • Was habt ihr für Ängste und Sorgen? – Können ans Flipchart geschrieben werden.
  • Was macht ihr damit? – Jesus will unser „Sorgenfresserchen“ sein. – Quer über die Sorgen einen Zettel kleben oder mit andersfarbigem Stift darüberschreiben „Jesus kümmert sich darum!“

Merkvers

Alle eure Sorgen werft auf den Herrn, denn er sorgt für euch! 1.Petrus 5,7

Die Kinder schreiben ihre Sorgen auf Zettel und knüllen sie zusammen. In die Mitte wird ein Kreuz als Zeichen für Jesus gestellt. Die Kinder werfen nun die Zettel zum Kreuz und sagen dabei immer den Vers.

Gebet

Danke lieber Vater, dass du für uns sorgen willst. Oft quälen wir uns allein mit unseren Ängsten und Sorgen ab und es geht uns nicht gut. Schenk uns das Vertrauen, dass du für uns sorgst. Amen

Kreatives

Schweif- oder Flatterball basteln

 Pro Kind benötigt man folgendes Material:

· Tennisball oder Zeitungspapier und ein Stoffquadrat (20 x 20 cm)

· 30-40 cm rot-weiß gestreiftes Absperrband oder Stoffbänder oder Kreppstreifen

· 1 scharfes Messer (Cuttermesser)

Jedes Kind kann sich seinen eigenen Schweifball ganz einfach selbst basteln. Eventuell hilft der Mitarbeiter beim Umgang mit dem scharfen Messer oder bringt die Tennisbälle fertig eingeschnitten mit. In den Tennisball werden parallel nebeneinander zwei etwa 2-3 cm lange Schlitze geschnitten, in die mindestens ein gut 30 cm langes Absperrband als Schweif eingeknotet wird. Fertig ist der Schweifball! Wenn man mehrere Schweife einknotet, erhöht sich beim Werfen der Luftwiderstand und es entsteht ein Flattergeräusch.
Hat man keine Tennisbälle, knüllt man Zeitungspapier zu einem Ball, klebt mit Klebestreifen die Bänder an, umhüllt es mit dem Stoffquadrat und bindet es fest um den Ball.

Die Kinder können alle ihre Sorgen auf Zettel schreiben und in den Tennisball oder Zeitungspapier stecken. So kann man symbolisch gut die Sorgen fortwerfen.

Spielerisches

Mit dem Schweifball kann man nun verschieden Spiele spielen:

· Zielwerfen (auf Dosen, durch Reifen oder in einen Eimer)

· Werfen und Fangen (mit Partner/in, an die Wand, im Kreis) 

· hochwerfen und wieder fangen

· Ballspiele spielen (z. B. Brennball, Ball über die Schnur etc.)

Rätselhaftes

Sucht zwischen allen X den Merkvers!

X A X X X X X X R R
X L X U R E X H E N
X L E E X S X N X D
X X X X X O X E X E
X X N E G R X D N N
R T W E X X U F E X
U E X R F T A X R S
S P X X X X X X X O
5, 1. H C U X X X G R
7 X X X E R Ü F T X

(T)Extras

Lieder

  • Die Spatzen kaufen niemals ein
  • Spar dir deine Sorgen
  • Bei dir kommt keiner zu kurz
  • Ich schleuder meine Sorgen auf Gott
  • Alle meine Sorgen

Kreatives

Körnerherz

Aus Karton wird ein Herz ausgeschnitten. Nun beklebt man das Herz mit verschiedenen Körnern (Weizen, Bohnen, Leinsamen, Linsen, Sonnenblumenkerne, Pfefferkerne usw.) Am schönsten sieht es aus, wenn man die Körner in bestimmten Mustern anordnet.  Nun wird an der Rückseite ein Schaschlikstäbchen angeklebt und man steckt das Herz in einen Blumentopf. Wer will, kann das Ganze noch mit einer Schleife verzieren.

1. Vorbemerkungen

Im Hauptteil kommt man über die Punkte Prägung & Außenwirkung, Auftrag & Voraussetzung ins Gespräch!

Lässt man sich auf den vorbereitungsintensiven Gesamtrahmen ein, so kann man den Teens ein Erlebnis ermöglichen, an dessen Ende sie herausgefordert werden, weiterzudenken und konkret zu planen: Was kann ich tun, damit meine nichtchristlichen Freunde auch so etwas erleben können?

2. Zielgedanke

Was dich prägt, wird in deinem Leben sichtbar. Du duftest!

3. Einführung inkl. Exegese

Das Bild, das Paulus in unseren Versen vor Augen hat, ist das Bild eines römischen Triumphzuges: Nach gewonnener Schlacht zog der römische Heerführer mit seinen Soldaten und den Gefangenen in einem Triumphzug durch Rom. Eine genaue Aufstellung des Zuges war festgelegt. Die Straßen waren geschmückt, das gesamte Volk säumte den Weg durch die Straßen Roms. So ein Triumphzug geschah einmal pro Generation. Circa zehn Jahre vor Abfassung des Korintherbriefes durch Paulus zog Kaiser Claudius das letzte Mal als Triumphator durch Rom. Während des Triumphzuges wurde zu Ehren der Götter Räucherwerk verbrannt. Jeder, der in diesem Triumphzug mitlief oder am Rand zujubelte, war diesem Geruch ausgesetzt.

Und was bewegte Paulus, von einem solch großen Sieg zu schreiben? Der Hintergrund von Paulus, und das ist überraschend, ist kein Gefühl des Triumphes, sondern eher das Gefühl einer Niederlage (vgl. die Formulierung in 2. Kor 4,9).

In 2. Korinther 2,12 f. schreibt Paulus, dass Titus, sein Begleiter, noch nicht aus Korinth zurückgekehrt war. Was war geschehen? Diese Ungewissheit, die Sorge und Unruhe veranlasst Paulus, Titus entgegenzureisen. Der Bericht im 2. Korintherbrief bricht hier ab und bevor er in Kapitel 7,5 wieder aufgenommen wird, spricht Paulus ausführlich über den Erfolg des Evangeliums, den er mit dem Bild des Triumphzuges einleitet. Spannend, wie sich Paulus im Gefühl der Niederlage den Sieg von Jesus ausführlich vor Augen malt!

4. Einstieg

Im Vorfeld werden für diesen besonderen Abend Einladungskarten mit Duftnote verschickt.

Ein Festbankett für das siegreiche Fußballteam des Ortes oder für den neu gewählten Oberbürgermeister wird gefeiert. Der Raum ist entsprechend dekoriert (inkl. Nebelmaschine usw.).

Am Eingang erhält jeder Teenie einen Sitzplatz mit seiner entsprechenden Funktion an diesem Abend: z. B. Oberbürgermeister selbst oder Wahlkampfhelfer, Fußballpräsident oder Trainer, Torschützenkönig.

Entsprechend der Karten nehmen sie Platz.

Der Abend besteht aus gemeinsamem Essen, kleineren Reden – zu Wort kommen die Sieger – und einem Duftspiel. So feiert man einen Triumphzug.

Spiel zum Thema: „Der Duft der Location färbt ab!“

Dabei treten zwei Teams gegeneinander an. Ein Moderator tritt auf und sagt: „Ich weiß, wo du diese Woche warst!“ Fünf Mitarbeiter, oder eingeweihte Personen, hatten die Woche vor dem Treffen eine Aufgabe: Fünf gleiche T-Shirts sollten sie mitnehmen und eine Woche lange an verschiedenen Orten täglich tragen bzw. lagern. Ziel des Spiels ist es, die nach dem jeweiligen Ort duftenden T-Shirts der Location zuzuordnen.

  • Location 1: Fitness-Studio oder Laufband!
  • Nr. 2: in einem Meer von Rosen.
  • Nr. 3: in einem muffeligen Keller.
  • Nr. 4: in der Küche mit ganz viel Bratfett.
  • Nr. 5: im Wald.

Für das Siegerteam gibt es ein kleines Geschenk (Gratisproben von einem Parfümgeschäft des Ortes, Shampoo mit dem Aufdruck: „Du bist mein lieblicher Duft“ – Jesus, …).

5. Hauptteil

Während des Banketts startet eine Rede und bezieht die Teilnehmer in den Bibeltext mit ein:

„Ich muss euch eine Geschichte erzählen. Von einem Mann, der sich genau an so ein Fest erinnert, wie wir es bisher gefeiert haben, aber der Hintergrund war nicht Freude, sondern Sorge und Unruhe, ja vielleicht sogar ein Gefühl der Niederlage! Ihr fragt euch sicherlich zu Recht, wie man so ein berauschendes Fest feiern kann im Angesicht einer Niederlage? Für Paulus, so heißt unser Mann, steht der Sieg unwiderruflich fest, auch wenn er es im Moment selbst nicht so spürt oder erlebt. Und der Blick auf den Siegeszug und das Siegerfest lässt ihn in dem Moment der Sorge fröhlich werden.

Wir schauen genauer hin und lesen nach!“

2. Korinther 2,14-16 lesen!

Um zwei Dinge geht es in diesem Text:

1. Den Blick zu schärfen, dass wir als Nachfolger von Jesus eine Außenwirkung haben und dass es völlig egal ist, wie es uns geht oder was uns gerade beschäftigt. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott die Dinge zu einem guten Ende bringt. Fest steht: Wir duften!

Nur wo? Und wem? WIR transportieren den Duft von Jesus zu unseren Freunden und in unsere Familien. DUFTE – unser Auftrag!

2. Ob wir in den Augen des Gegenübers duften oder stinken liegt nicht in unserer Hand. Das Gute ist: Gott beschenkt und befähigt uns (2. Kor 3,5). DUFTE – Danke Gott!

Dass jemand den „Geruch der Christen“ als Duft oder Gestank wahrnimmt, liegt nicht an uns und unserer Präsentation (vgl. V.16). Das nimmt ein wenig den Druck aus der ganzen Geschichte. Nur unser Auftrag lautet: duftet! Gottes Wunsch ist es, dass die Menschen ihn kennenlernen – durch uns. 2. Petrus 3,9b und 1. Timotheus 2,4 machen diesen Wunsch Gottes deutlich. Aber er lässt den Menschen ihre freie Entscheidung und dementsprechend finden sie die Einladung, Jesus nachzufolgen, dufte oder stinkend.

Also, wir duften – unabhängig von unserer aktuellen Lebenssituation, unseren Umständen. Gott beschenkt und befähigt uns dazu. Unser Auftrag lautet: Nah an Jesus dran zu sein, von ihm zu hören, zu lernen und von ihm geprägt zu werden und das nach außen zu bringen.

Kleingruppen (um konkreter und persönlicher zu werden):

  • Du duftest! Weißt du das?
  • Hast du Zeiten, wo du nah dran bist an Jesus? Prägt er dich? Hat er Einfluss auf dich und dein Leben?
  • Wo und für wen duftest du? Bewegst du dich auch außerhalb deiner christlichen Kultur und wird da deutlich, dass du mit Jesus lebst? Wie?
  • Was für ein Bild von Jesus geben wir ab – als Einzelperson, als Gruppe?
  • Können wir mehr und mehr ein angenehmer Duft zur Ehre Gottes werden? Was braucht es konkret dafür? Lest dazu 2. Korinther 3,5.6!

Am Ende der Einheit kommen die Gruppen aus den Gesprächsrunden wieder zusammen.

Ein dufter Typ (in Wort, Tat und Lebensstil) zu sein, ist also rein menschlich unmöglich. Gott schenkt uns in der Beziehung zu Jesus diese Duftnote! Wir haben Anteil an seinem Sieg. Wow! Unabhängig von unserer Situation, geprägt und in der Abhängigkeit von Jesus sind wir dufte Typen und verbreiten seinen Wohlgeruch – an jedem Ort – ganz automatisch, ganz sicher!

Dufte – Danke Gott, ich dufte!

6. Abschluss

Aufgabe ist es, ein Festbankett Teil 2 zu planen.

Gemeinsam überlegt die Gruppe, wie eine solche Siegesfeier inklusive den „Reden“, dem Spiel und Essen aussehen müsste, dass jeder der Teens seine ein bis drei besten (nichtchristlichen) Freunde mitbringen würde? Dazu können VIP-Tickets für die Freunde verteilt werden.

Wie kann man in einem solchen Rahmen von Jesus erzählen? Wie den Duft sichtbar machen? Oder passiert das vielleicht ganz automatisch …?! Dufte!

Nach der Planung folgt eine Gebetszeit mit Lobpreis.

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zum Thema Passion und Ostern aus JUMAT 1/16. Grundlage sind Bibeltexte aus dem Markusevangelium. Der Schwerpunkt sind Texte aus Markus 14, angefangen von der Salbung Jesu in Bethanien bis zur Gefangennahme. Den Abschluss bildet der Bericht über die Auferstehung von Jesus.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

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