50 erste Dates

Lucys Vater und Bruder sorgen dafür, dass Lucy immer wieder den gleichen Tag erlebt. Sie haben es aufgegeben, Lucy jeden Tag aufs Neue zu erklären, was mit ihr passiert ist. Henry versucht es schon während des Films mit einem kleinen Video. Und am Ende sieht man, wie dieses Video zu dem Mittel wird, das Lucy hilft, alles in ihrem Leben zu verstehen. Henry macht ihr jeden Tag dadurch deutlich, wer sie ist, was mit ihr passiert ist, wo sie jetzt gerade ist und dass er sie liebt. Er wirbt quasi jeden Tag aufs Neue um sie und ihre Liebe.

Hier wird nicht nur gezeigt, wie weit Liebe gehen kann. Sondern der Film macht darauf aufmerksam, dass es wichtig ist, sich jeden Tag neu daran zu erinnern, wer man ist und von wem man geliebt wird. Gott wirbt jeden Tag aufs Neue um uns. Auch wenn wir ihn vergessen, er vergisst uns nicht und möchte uns jeden Tag seine Liebe schenken. Egal, was vorher war, Gott startet einen Neuanfang mit uns.

Diese Parallele kann man sich zunutze machen und ebenso ein kleines Video erstellen, das die Liebe und Treue Gottes uns gegenüber verdeutlicht. Dazu bildet man Zweier- oder Dreiergruppen, die sich ein Drehbuch für „Gottes Video an uns“ überlegen.

Hilfestellungen und Fragen dafür können sein:

  • Wie sieht Gott dich? Was bist du ihm wert? Wer bist du in seinen Augen?
  • Was tut er für dich bzw. hat er schon für dich getan?
  • Was ist das Besondere an der Vergebung Gottes im Gegensatz zur menschlichen Vergebung?
  • Welche Bilder fallen dir ein, um Gottes Liebe zu uns Menschen zu verdeutlichen?
  • Was gefällt dir z. B. an der Schöpfung besonders?

Die Teilnehmer überlegen sich, welche Worte und Texte (z. B. aus der Bibel) zu dem Video passen würden. Welche Bilder (z. B. Fotos) verdeutlichen die Aussagen und in welchen Liedern wird von Gottes Liebe gesungen?

Das Drehbuch könnte man im Anschluss an den Film erstellen (vielleicht schaut man auch nur die Szene am Ende an, als alle auf dem Schiff unterwegs sind und Lucy das Video sieht, ca. bei 1:25).

Filme oder Szenen eignen sich sehr gut als Grundlage für eine Andacht oder Predigt. Sie werfen Fragen auf, beschäftigen sich mit einem oder mehreren Themen und bieten uns die Möglichkeit, diese mit unserem Glauben an Gott in Verbindung zu bringen. Toll ist es, wenn man zur Vertiefung eines Filmes kreativ werden kann, weil sich die kreativen Dinge besser einprägen als solche, die man nur bedacht hat. Selbst Hand anlegen und sich in kreativer Art und Weise mit dem Thema beschäftigen, fordert den Mitarbeiter heraus, aber es ist sehr lohnenswert. Denn Teilnehmer, die selbst aktiv werden, nehmen dadurch stärker Bezug zu dem Thema, um das es gehen soll.

Filmmittel aufnehmen und damit arbeiten

In Filmen gibt es häufig bestimmte Zeichen oder Dinge, die immer wieder auftauchen. Manchmal recht offensichtlich, manchmal versteckt und nicht beim ersten Anschauen zu erkennen. Und doch sind sie immer wichtig und häufig entscheidend für die Filmfiguren.

Szeneninput

Bei dieser Methode konzentriert man sich auf eine oder mehrere kurze Szenen. Diese Methode kann man gut für (Jugend-)Gottesdienste verwenden.

Zu Beginn musst du eine ausdrucksstarke Szene im Film suchen. Achte darauf, dass die Szene nicht zu wortlastig ist, da du anschließend auch zu den Zuschauern redest. Gute Filme zeigen mehr, als das mit Worten möglich ist. Nutze die Kraft der Bilder. Die Szene sollte drei, maximal fünf Minuten dauern und einen deutlichen Abschluss haben.

Nimm eher weltliche, nicht religiöse Szenen. Die Zuhörer/Zuschauer sind neugierig, was du dazu zu sagen hast – bei religiösen Szenen „wissen“ sie meist schon, was kommen wird. Arbeite mit dem Unerwarteten. Überraschungen machen aufmerksam und helfen, die Andacht besser zu behalten.

Nimm nicht zu „platte“ Szenen, die schon alles „sagen“, sondern lass die Zuschauer/Zuhörer mitmachen, d. h. hilf ihnen, eigene Schlüsse zu ziehen. Dann sind sie innerlich beteiligt und identifizieren sich mit dem Gesehenen – und achten besser auf das Gehörte.

Suche in den Szenen nach Personen, mit denen sich die Zuschauer identifizieren können. Durch Identifikation kommt man leichter in das Geschehen des Films hinein. Die Identifikation kann sowohl positiv („So wie der will ich sein!“) als auch negativ sein („So wie der will ich niemals sein!“) – wobei eine positive Identifikation leichter umzusetzen ist.

Ganz wichtig ist, dass du nicht gegen die Filmszene verkündigst. Die Szene darf nicht das negative Sprungbrett für deine positiven Aussagen sein. Sätze wie „So wie es der Film gezeigt hat, sollte es nicht sein“ sind verboten. Die gezeigte Szene sollte das von dir Gesagte illustrieren und vertiefen. Wenn du einen negativen Spott als Gegensatz zu deinen Aussagen nimmst, „bremst“ du die Dynamik ab. Zudem bleiben eher die Bilder des Filmes hängen – und nicht deine Worte.

Die Andacht schreiben

Bei einer Andacht ist es wichtig, dass du dich auf eine Aussage beschränkst. Sicherlich bieten Filmszenen viele Anknüpfungspunkte, aber du solltest dich für eine Aussage entscheiden. Alles, was nicht dieser Aussage dient, kannst du dann weglassen. Versuche ein Gespür für die Filmsprache zu bekommen. Achte auf die Details wie Kameraführung, Einstellungen, Schnitt, Rhythmus, Musik, Licht, Ton, Ort. Achte vor allem auf „symbolische Orte“ wie Straßen, Brücken, Autos, Fahrstuhl, Türen, Fenster, Flure usw. und interpretiere sie. Lass dich zum Verständnis der Szene von der Filmsprache leiten. Sie hat eigene Regeln: So setzt sie mehr auf das Gezeigte als auf das Gesprochene, arbeitet oft in Gegensätzen oder mit Spannungen und sagt nicht alles, sondern lässt die Zuschauer Fehlendes ergänzen.

Die Andacht halten

Bevor du die Szene zeigst, solltest du kurz erklären, in welchem Zusammenhang sie steht. Du musst dabei nicht den ganzen Film nacherzählen. Beschränke dich auf die Aspekte, die zum Verständnis deiner Szene wichtig sind – und fasse dich möglichst kurz! Die Sprache deiner Verkündigung sollte der Sprache des Filmes entsprechen, d. h. lebendig, bildhaft, beweglich, einfach und bunt sein. Gib dir besonders Mühe mit dem ersten und dem letzten Satz. Der erste Satz leitet vom Film zur Sprache, d. h. zu einem neuen Medium (mit einer anderen Struktur) – hier kann deine Andacht leicht auseinanderfallen. Der letzte Satz schließt die ganze Verkündigung (aus Film und Sprache) ab und bleibt als letzter Eindruck. Er sollte unbedingt etwas mit der Filmszene zu tun haben. Das ist immer eine gute Kontrolle dafür, ob man den Film bis zum Schluss im Blick behalten hat.

Zielgedanke

Gott redet auf ganz unterschiedliche Weise mit uns Menschen. Es lohnt sich, auf Ihn zu hören.

Merkvers

Darum gilt, was Gott gesagt hat: „Heute, wenn ihr meine Stimme hört, dann verschließt eure Herzen nicht.“

Hebräer 3,15a; HfA

Situation der Jungscharler

Jedes Kind hat Träume! Dazu gehören Tagträume und Wünsche ebenso wie manch intensiver Traum in der Nacht, an den es sich am nächsten Tag – oder noch nach sehr lange Zeit erinnern kann. Es gibt die schönen Träume, aus denen man nicht erwachen will. Es gibt auch die Alpträume, die Angst verursachen und manchmal sogar mehrmals geträumt werden. Träume gehören zum Leben dazu, jedoch werden sie von den Kindern nur selten mit dem Reden Gottes verbunden! Dies geschieht eher im Zusammenhang mit der Bibel, anderen Menschen oder manchen Liedern. So oder so ist es immer wieder herausfordernd, Gottes Worte zu verstehen. Demnach laden die Bibelverse heute auf eine besonders spannende Entdeckungsreise ein: Gott redet noch heute! Gott redet auf ganz unterschiedliche Weise! Und es ist traumhaft, wenn wir lernen, seine Stimme zu erkennen und ihr zu vertrauen.

Erklärungen zum Text

Das Evangelium von Matthäus ist etwa um das Jahr 80 n. Chr. geschrieben worden. Zu dieser Zeit gab es vor allem zwei verschiedene Gruppen von Christen. Zum einen die, die ohne jegliche religiöse Vorgeschichte zum Glauben an Jesus Christus kamen. Zum anderen aber auch die Christen, die zuvor im jüdischen Glauben mit all den jüdischen Traditionen gelebt hatten, die sogenannte Judenchristen. Allem Anschein nach hat Matthäus durch seine Erzählungen über das Leben Jesu besonders die Judenchristen vor Augen gehabt. Verweise auf Prophezeiungen aus dem Alten Testament, die sich auf den Messias beziehen, sind klare Hinweise dafür. Auch deshalb beginnt dieses Evangelium mit dem Stammbaum Jesu. Er ist ein Nachkomme Abrahams und stammt aus der königlichen Familie Davids.

Der Name

In diesen Versen begegnen uns zwei Gottesnamen, die sich jeweils auf den neugeborenen Sohn beziehen. Aus dem Alten Testament heraus soll er den Namen „Immanuel“ (Gott mit uns) erhalten. Jedoch wird er letztlich „Jesus“ genannt. Diese Spannung kann man so erklären: Jesus (Gott ist Rettung) ist der „bürgerliche“ Name des Gottessohns. „Immanuel“ dagegen ist (s)ein Hoheitstitel.

V.18: Jetzt wird es spannend, da Jesus in gewisser Weise zwei Väter hat! Zum einen Gott, den Vater im Himmel. Zum anderen aber auch Josef, seinen weltlichen Vater, aus dem Stamm Davids. Und dieser spielt hier eine wichtige Rolle!

V.19: Zur damaligen Zeit bedeutete eine Verlobung bereits die Verpflichtung zur nachfolgenden Ehe, jedoch ohne jegliche sexuelle Beziehung. Die Schwangerschaft Marias lies demnach nur den einen Schluss zu, dass sie die Ehe gebrochen hatte. Somit hätte Josef das Recht gehabt, sie wieder zu verlassen.

V.20.21.24: Nun meldet sich Gott zu Wort! Er spricht mit Josef im Traum. Und Josef hat keinerlei Zweifel daran, dass dieser Traum tatsächlich Gottes Reden war. Denn nach dieser Nacht lässt er Maria nicht allein, sondern holt sie zu sich nach Haus. Er nimmt sie zur Frau.

V.22.23: Diese beiden Verse sind erneut vor allem für die Judenchristen mit aufgeschrieben. Der im Alten Testament verheißene Messias, der „Immanuel“, ist der Sohn von Maria und Josef, da sich bereits in seinem Werden (und in seiner Geburt) die Verheißungen erfüllen.

V.25: Der Hinweis darauf, dass Maria und Josef bis zur Geburt Jesu körperlich nicht zusammen waren, soll klar und unmissverständlich bezeugen, dass Jesus nicht der leibliche Sohn des Josef ist. Später dann, das verrät uns die Bibel (Kap. 12,46), bekamen Maria und Josef jedoch noch mehrere Kinder.

Treffpunkt

Passend zum Stichwort „Traum“ können verschiedene Angebote gemacht werden.

Aktionen

Traummann und Traumfrau

Aus Salzteig können die Kinder sich das jeweilige traumhafte Gegenüber formen.

Albtraum

Die Kinder können sich selbst möglichst hässlich schminken und verkleiden oder auch einfach nur grausame Grimassen ziehen. Natürlich sollten von dieser Aktion Fotos gemacht werden.

Traumfigur

Kurze sportliche Einheiten wie Liegestützen, Seilspringen oder Situps können hier gemacht werden.

Traumhaus

Aus Keksen, Zuckerguss und bunten Streuseln kann sich jedes Kind sein eigenes Traumhaus gestalten.

Traumberuf

Hier geht es darum, Berufe pantomimisch darzustellen. Ein Kind macht einen Beruf vor und die anderen raten.

Traumauto

Mit zwei BobbyCars findet ein Wettrennen statt.

Traumhaft

Weiße Kissenbezüge werden mit Stricken „verknotet“ und in Batikfarbe getränkt. Je nach Farbe ist die Verwendung unterschiedlich, deshalb muss man genau auf die Packungsanweisungen achten. Nach dem trocknen hat jeder ein Kissen, auf dem er traumhaft schlafen kann.

Knackpunkt

Die Geschichte soll mit Hilfe von einigen Szenen aus dem Film „Die Weihnachtsgeschichte: Es begab sich aber zu der Zeit …“ erzählt werden. Natürlich geht es (notfalls) auch ohne! Dann müssen die kurzen Abschnitte erzählt oder z. B. von einem anderen Mitarbeiter aus der Bibel vorgelesen werden.

Einleitung

Bald ist Weihnachten und wir feiern den Geburtstag von Jesus Christus. Es ist ein großartiges Fest mit vielen Lichtern, leckerem Essen, Geschenken, Überraschungen und guter Laune. Aber: So war das allererste Weihnachten nicht! Rund um die Geburt von Jesus war damals so einiges chaotisch. Auch für Maria und Josef gab es immer wieder echte Schwierigkeiten zu meistern. Besonders ihr Vertrauen auf Gott wurde dabei herausgefordert. Außerdem haben Maria und Josef vor der Geburt Jesu auf ganz besondere Weise erlebt, dass Gott mit uns Menschen redet.

Maria (Zettel mit ihrem Namen oder ein Symbol zur Darstellung) war eine junge Frau, die in dem kleinen Dorf Nazareth in Israel wohnte. Damals war es so üblich, dass die Eltern mit überlegten, manchmal sogar ganz allein entschieden haben, wen ihre Kinder heiraten sollen. Auf diese Weise wurden auch Maria und Josef miteinander verlobt. Verlobt zu sein bedeutete damals, dass man zwar noch eine Weile getrennt voneinander wohnt (in den eigenen Familien), aber definitiv kein anderer Mann und keine andere Frau mehr eine Rolle spielt. Zwei Menschen waren einander fest versprochen. Und das bedeutet natürlich auch, dass die beiden schon vor der Ehe einander treu sein mussten. Tatsächlich war es so, wenn die Frau dem Mann nicht treu war, konnte er dafür sorgen, dass sie verurteilt, vielleicht sogar getötet wurde. Echt spannende Zeiten waren das damals. Und genau in dieser Verlobungszeit von Maria und Josef passiert etwas Einzigartiges!

Filmsequenz von 00:19:00 bis 00:21:10 (Engel kommt zu Maria = Lukas 1,26-38)

(Zettel, auf dem „Engel“ steht oder ein Symbol zur Darstellung)

Das war der Anfang – die Vorbereitung zur Geburt Jesu. Maria hat etwas ganz besonderes erlebt. Ein Engel, ein Bote Gottes kam zu ihr und hat ihr eine Nachricht von Gott weitergesagt. Wie genau dieser Engel aussah – oder noch heute aussieht, wissen wir leider nicht. Das verrät uns auch die Bibel nicht genau. Aber klar ist: Gott hat Maria wissen lassen, dass sein Sohn in ihrem Bauch wachsen und werden wird. Ein echtes Wunder … und sie hat es geglaubt! Sie hat absolut auf die Worte Gottes vertraut, die sie gehört hat. Und ich denke, Maria hat nicht komplett verstanden, was das alles bedeutet. Aber sie hat Gott vertraut.

Und kurz danach ist sie zu einer Verwandten losgezogen. Maria hat sich auf den Weg gemacht, um Elisabeth und Zacharias zu besuchen. Einige Wochen war sie bei ihnen. Als sie wieder zurück nach Nazareth kam, da war ihr Babybauch schon gut zu sehen. Das Chaos war perfekt! Denn als unverheiratete Frau durfte man doch nicht schwanger werden! Was wird jetzt wohl passieren?

Filmsequenz von 00:39:30 bis 00:45:10 (Maria steht vor der Tür = Lukas 1,39-42.56 und Matthäus 1,18.19)

(Zettel mit Wort „merkwürdig“ und Zettel mit Worten „würdig zu merken“)

Echt krass! Maria ist schwanger – so wie es der Engel gesagt und wie es Gott geplant hat. Aber mal ehrlich: Wenn eine Frau schwanger ist und dann erzählt, dass Gott der Vater des Kindes ist … Das klingt schon komisch. Das ist schwer zu glauben. Merkwürdig! Genau so ging es den Eltern von Maria und auch ihrem Verlobten Josef. Das, was Maria erzählt hat, konnten sie nicht glauben. Sie waren total entsetzt und enttäuscht. Und die anderen Leute aus Nazareth haben die Nase gerümpft, wahrscheinlich ordentlich gelästert und wollten mit der Familie rund um Maria nichts mehr zu tun haben. Pah! Schwanger, ohne verheiratet zu sein. Das geht gar nicht! Auch Josef ist zutiefst getroffen. Aber zumindest will er sie nicht anklagen, damit sie nicht zum Tode verurteilt wird. Das ist echt fein.

Aber wirklich beeindruckend finde ich etwas ganz anderes: Obwohl ihr niemand glaubt, obwohl sie verachtet, vielleicht sogar gemobbt und von allen schief belächelt wird … Maria hält fest an dem, was sie von Gott her verstanden hat. Sie ist sich sicher: Das, was Gott zu sagen hat, ist wahr! Und trotzdem bleibt das alles merkwürdig. Ja, würdig, dass wir es uns merken. Denn Gott meldet sich noch einmal zu Wort!

Filmsequenz von 00:45:10 bis 00:46:22 (Adler fliegt = Matthäus 1,21.22)

(Zettel mit den Worten „Gott redet“ zur Darstellung)

Josef träumt. Und in diesem Traum spricht Gott zu ihm. Josef sieht und hört im Traum einen Engel. Der Bote Gottes bringt wieder eine Botschaft. Er lässt Josef wissen, dass Maria die Wahrheit sagt. Das Kind wird ein besonderes Kind sein. Maria und Josef sollen die Eltern des Sohnes Gottes werden. Was für eine Aussage! Was für ein Plan von Gott! Wie genial, dass er immer genau weiß, wann es uns Menschen gut tut, von ihm zu hören. Und: Einfach großartig, wie Josef Gottes Worte versteht und ihnen vertraut.

Filmsequenz von 00:46:22 bis 00:47:34 (Engel bei Josef = Matthäus 1,24.25)

(Zettel mit dem Wort „Jesus“ oder ein Symbol zur Darstellung)

Das Kind soll Jesus heißen. Das bedeutet „Retter“. Denn er wird sein Volk und alle, die an ihn glauben, von Sünden, Schuld und Last befreien. Obwohl die Begegnung mit Gott für Josef nur ein Traum war, war er sich sicher, dass es tatsächlich Gottes Worte für ihn waren. Josef hat Gottes Wort nicht in Frage gestellt, sondern darauf vertraut. Er hat daran festgehalten, egal was die anderen gesagt oder gedacht haben. Deshalb hat er Maria zu sich genommen, sie geheiratet und war dem Sohn Gottes ein guter Vater.

Maria und Josef haben Gottes Wort in ihrem Leben entdeckt, gehört, verstanden und darauf vertraut. Auf diese Weise haben sie ein echtes Wunder erlebt.

Doppelpunkt

Gespräch/Impulsfragen

Gemeinsam mit den Kindern überlegen wir, wie Gott zu uns Menschen redet. Welche Art und Weise kennen wir aus biblischen Geschichten? (Direkt, im Traum, durch Engel, durch Tiere (Bileam), durch andere Menschen …)

Wie hat Gott schon mit uns geredet? Oder was wissen wir von Menschen unserer Zeit über ihre Gespräche mit Gott? (Antwortmöglichkeiten: Auch heute spricht Gott noch durch Träume, die Bibel, Lieder, andere Menschen, einen spontanen klaren Gedanken …)

Weiterführend kann bedacht werden, warum es manchmal so schwer ist, Gottes Stimme zu erkennen, seine Worte „zu hören“?

(Antwortmöglichkeiten: Weil er nur selten tatsächlich in seiner Stimme mit uns redet. Weil die Bibel nicht immer eindeutig ist und viele Christen ihr Leben individuell gestalten. Weil es immer noch Menschen gibt, die lachen, mobben oder meiden, wenn wir auf Gottes Wort vertrauen. Weil es so viele andere Menschen und Dinge gibt, die interessant sind und gut tun, sodass wir oft vergessen zu beten oder in der Bibel zu lesen. Wir geben Gottes Wort nicht so viele Chancen …)

Bibel/Aktiv

Es werden Bilder von Personen aus der Bibel gezeigt, die auf Gott gehört haben, obwohl seine Worte zunächst absurd und unlogisch erschienen. Die Kinder sollen dann die jeweilige Geschichte kurz erzählen bzw. den Kern der Geschichte benennen. Dies kann auch spielerisch geschehen, indem die Kinder in Gruppen aufgeteilt werden. Wenn nun eine Gruppe die Person bzw. Geschichte auf dem Bild erkennt muss ein Kind der Gruppe losrennen. Wer zuerst auf dem „Erzählstuhl“ sitzt, darf erzählen und die Gruppe erhält einen Punkt.

Beispiele: Noah sollte ein Boot bauen, ohne dass Wasser zu sehen war. Abraham wurde mit fast 100 Jahren ein Sohn angekündigt. Gideon sollte seine Krieger ermitteln, indem sie wie Hunde tranken. Gideon sollte mit nur 300 Mann gegen ein ganzes Heer kämpfen. Der Gelähmte sollte einfach aufstehen und gehen.

Kreativ

Entweder können die gebatikten Kissenbezüge bestaunt werden … oder man kann mit den Kindern zusammen Kissenbezüge aus alten Hemden nähen. (Dazu werden Nähmaschinen gebraucht!) Verschiedene Anleitungen findet man im Internet.

Schlusspunkt

Die Kinder erhalten jeder ein Herz. Das Herz kann aus Salzteig hergestellt werden oder man schneidet es einfach aus Pappe aus. Auf diesem Herz steht der Merkvers. Zum Abschluss der Gruppenstunde wird nun der Vers mehrmals gesagt und zwar in unterschiedlichen Sprechformen: langsam, ganz schnell, mit zugehaltener Nase, mit hoher Stimme, mit lispelnder Stimme usw.

Bausteine

Lieder

Aus: Einfach spitze

Nr. 44 Unserm Gott ist alles möglich

Nr. 46 Ich bin sicher

Nr. 47 Runtergekommen

Aus: Kinder feiern Jesus

Nr. 147 Hast du Gott schon mal ´nen Wunsch gesagt

Film schauen

Gemeinsam mit den Kindern (und vielleicht ihren Eltern) kann der Film „Es begab sich aber zu der Zeit …“ komplett angeschaut werden. Da das den Rahmen der Gruppenstunde sprengt, könnte man im Laufe der Adventszeit einen besonderen Filmabend anbieten.

Mit der Bibel auf Gott hören

Ihr könnt in eurer Jungschar eine Bibellese-WhatsApp-Gruppe gründen. Dort schreibt ein Mitarbeiter in der kommenden Woche täglich eine Bibelstelle hinein, die die Kinder lesen sollen. Im Laufe des jeweiligen Tages kann über „Das Wort Gottes“ dann ein echter Gesprächsaustausch entstehen.

Ganz ohne WhatsApp könnt ihr euch vornehmen, Gottes Wort eine Chance zu geben und in der kommenden Woche jeden Tag in der Bibel zu lesen und ein „Bibellese-Tagebuch“ zu beginnen.

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zur Weihnachtsgeschichte aus dem Matthäusevangelium aus JUMAT 4/16. Im Mittelpunkt stehen dabei die Weisen aus dem Morgenlande, aber auch die Träume von Josef und die Flucht nach Ägypten werden thematisiert.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

Außerdem enthält das Thema noch einen Vorschlag mit vielen Bastel- und Backideen, wie man mit der Jungschargruppe einen Weihnachtsbasar gestalten kann.

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