The Chosen – Staffel 2 – Folge 6 – Ungesetzlich

Das passiert:

Es sind nicht einfache Zeiten, die in dieser Folge beschriebene werden. Manches läuft drunter und drüber bei Jesus und seinen Jüngern. Es scheint fast so, als ob die Euphorie verflogen ist und die Realität Einzug hält. Da ist der gefangen genommene Johannes, um den sich alle sehr Sorgen machen. Da ist die eine Maria, die nicht aufzufinden ist und von den zwei wahrscheinlich unterschiedlichsten Typen – Petrus und Matthäus – gesucht wird. Mehr Drama als Begeisterung. Und ein wesentliches Problem muss auch noch erwähnt werden – sie haben kaum noch etwas zum essen.
Jesus taucht in 2/3 dieser Episode gar nicht auf. Erst in den letzten 10 Minuten der Folge. In dieser Zeit passieren aber wirklich krasse Dinge:
1. Er trauert um Johannes und betet für ihn.
2. Er vergibt Maria und schenkt ihr (wieder) einen Re:Start.
3. Er heilt einen Mann von seiner Behinderung. (Markus 3,1)
4. Er stellt die Ordnung des Sabbats richtig. (Mt 12)

Gestaltung der Gruppenstunde

Schaut euch die Folge 6 gemeinsam an.

Impuls

Unlawful – Rechtswidrig oder illegal.

Was fällt dir ein, wenn du diese Wörter rechtswidrig und illegal hörst?

In der Folge eben gab es Menschen und Situationen, auf die genau diese Wörter zutreffen. Maria, die wieder ihren eigenen Weg geht, Jesus verlässt und in ihre alten Verhaltensmuster zurückfällt. Die sich in eine Gesellschaft begibt, die ihr nicht guttut. Johannes, der im Knast gelandet ist, weil er Jesus nachfolgt. Jesus selber und seine Jünger, die gegen das jüdische Gesetzt handeln. Jesus, der den Mann heilt und die Jünger, die „ernten“ – beides am Sabbat. Das war nach dem jüdischen Gesetz verboten. Ich finde es faszinierend, wie Jesus mit den unterschiedlichen Situationen umgeht. Mit ihm kommt eine ganze neue Dimension in das Leben der Menschen. Klar war, dass es beim Bruch von den Gesetzen der Juden eindeutige Regelungen gab, um wieder zu den „Gerechten“ zu zählen. Die Pharisäer kannten damals die Gebote von Mose und haben, um ja nichts falsch zu machen, noch weitere Gebote darum gebaut. Eins besagte zum Beispiel, dass man am Sabbat (was bei uns heute der Sonntag ist) nicht auf den Boden spucken darf. Warum? Weil aus Wasser und der Erde Lehm wird und man damit arbeiten kann, was am Sabbat verboten war. Aus Angst heraus etwas falsch zu tun, wurden diese Zusätze erlassen. Jesus bringt es aber mit einem Satz auf den Punkt: Die Gesetze, die Gott Mose gegeben hat, sollten dem Volk Israel helfen, dass es in Freiheit leben konnte. Jesus sagt am Ende der Folge: Die Gesetze sollen den Menschen und nicht die Menschen den Gesetzen dienen.  Damit zeigt er, wie er und Gott denken: Ganz für den Menschen.
Die neue Dimension, die Jesus in die Welt bringt, ist die Vergebung. Der Neuanfang. Jesus ist der, der gerecht spricht. Deshalb heilt Jesus am Sabbat – weil es den Menschen dient. Deshalb dürfen die Jünger am Sabbat die Ähren ernten und essen – weil es ihnen hilft. Deshalb schenkt Jesus Neuanfang – nicht nur Maria, sondern jedem, der Fehler macht, auch dir und mir. Jesus hebt die Gesetze, z. B. die 10 Gebote, nicht auf, aber er zeigt noch mal deutlich, wofür sie gedacht sind, nämlich dass das Leben unter uns Menschen und mit Gott gemeinsam gelingt und lebenswert bleibt.
Und Jesus zeigt, dass da, wo wir versagen, er einen Neuanfang schenkt, der dich wieder freispricht. Bedingung? Wie sagt er zur Maria: Du kannst es nicht wiedergutmachen. Was ich will, ist dein Herz. Dein Wunsch und dein ehrlicher Wille neu anzufangen.

Praktische Idee:

Jeder bekommt ein Stück Klopapier, auf das er mit einem Filzstift das schreiben kann, was er zu Jesus bringen möchte. Spült diese beschriebenen Klopapierstücke in der Toilette runter und macht euch klar, dass, wenn wir Jesus ehrlich unsere Fails bringen, er sie vergibt und einen Neuanfang schenkt. 

Ablauf
Vor Beginn der Übung wählt die Übungsleitung im Raum oder auf dem Gelände eine Wegstrecke und errichtet auf dieser einige Hindernisse, die überwunden werden müssen.
Die Teilnehmenden bekommen je eine Schnur. Alle Schnüre sind an einem Ring befestigt auf dem ein Ball liegt. Die Teilnehmenden haben nun die Aufgabe den Ball mit Hilfe des Transportringes in das vorgegebene Ziel zu bringen.

Regeln

  1. Die Teilnehmenden dürfen weder den Ring noch den Ball berühren.
  2. Die Schnüre dürfen nur an ihrem dem Ring gegenüberliegenden Ende und nur mit einer Hand gehalten werden. Die Teilnehmenden dürfen nur ihre eigene Schnur berühren.
  3. Wenn der Ball auf den Boden fällt, müssen die Teilnehmenden zum Start der Strecke zurück.
  4. Je nach Wegstrecke und gewünschtem Schwierigkeitsgrad bekommt die Gruppe ein Zeitlimit von 10 – 20 Minuten.

Anregungen und Hinweise

  • Variante 1: Die Teilnehmenden müssen mit Hilfe des Transportringes so viele Bälle wie möglich von einem Eimer in einen anderen bringen. Jeder Ball der dabei auf den Boden fällt gilt als Minuspunkt.
  • Variante 2: Nach einer gewissen Zeit müssen die Teilnehmenden die Schnüre tauschen. An welcher Stelle im Parkour sich die Gruppe zu diesem Zeitpunkt befindet ist dabei unerheblich.
  • Variante 3: Es wird ein Teilnehmender bestimmt, welche die Gruppe anleitet. Alle anderen Teilnehmenden bekommen Augenbinden.
  • Variante 4: An dem Ring wird ein Filzstift befestigt. Auf dem Boden oder auf einem Tisch wird ein großen Blatt Papier ausgelegt. Alle Teilnehmenden erhalten Handkarten mit jeweils einem Buchstaben. Die Aufgabe besteht darin, dass die Teilnehmenden innerhalb von 15 Minuten einen möglichst langen, sinnvollen Text schreiben. Für jeden verwendeten Buchstaben muss die entsprechende Handkarte abgegeben werden.

Segen. Gesegnet sein. Segen sein. Segen empfangen. Segen weitergeben.

Das wollen wir mit diesem Themenpaket. In Jugendgottesdienstentwürfen, Reisesegen, wunderschöne, irische Segensworte, Segensgottesdienstentwürfen für Mitarbeitende wollen wir von jugonet euch Materialien zum Thema Segen weitergeben. Segen ist nämlich einfach etwas Gutes. Darin erleben wir, dass sich Gott uns zuwendet und uns mit Gutem beschenkt. Das zu empfangen und an andere Menschen weiterzugeben, ist einfach… segensreich! Seid also gesegnet!

In dieser Themenreihe beschreiben wir Bausteine, die ihr für eure Gruppenstunde nutzen könnt, um die 2. Serienstaffel von „The Chosen“ zu vertiefen und gemeinsam aufzugreifen. Ideal um die Folgen gemeinsam zu schauen und danach als Gruppe zu erleben, besprechen und persönlich anzugehen.

Elemente in den Erarbeitungen sind: Spiel, Gespräch durch Fragen, eine Zeugnisandacht, der Blick in die Bibel, eine persönliche Challenge und etwas zum Essen.

Über The Chosen: „The Chosen“ ist die erste Serien-Verfilmung über das Leben von Jesus mit mehreren Staffeln, und zugleich das erfolgreichste durch Crowdfunding finanzierte Filmprojekt (über 16.000 Beteiligte) aller Zeiten. Die Serie hat sich binnen eines Jahres zu einer Weltsensation entwickelt, die zig Millionen Fans gefunden hat.

Wie startet ihr mit eurem Mitarbeitendenteam ins neue (Schul-)Jahr? Wir schlagen vor: begeht das ganz bewusst, gemeinsam und mit Gottes Segen! Macht euch bewusst: ihr seid nicht allein unterwegs, sondern Gott ist an eurer Seite. Das Thema „Wunderschön gemacht!“ spricht den Mitarbeitenden zu: sie sind von Gott gewollt, gestaltet und geliebt – genauso wie die Teilnehmenden.

Bei der Entwicklung des Konzepts waren uns zwei Punkte wichtig:

  • Die Mitarbeitenden sollen sich wohl fühlen. Wählt einen Ort, zu dem sie einen positiven Bezug haben (das muss nicht unbedingt die Kirche sein) und einen Zeitpunkt, zu dem sie gerne kommen und an dem ihr den Gottesdienst vielleicht gleich noch mit einem gemeinsamen Fest, Ausflug oder Filmabend kombinieren könnt.
  • Die Gemeinde soll mit einbezogen sein. Sie wird bewusst mit eingeladen. So sieht sie, wer alles in der Jugendarbeit engagiert ist und die Mitarbeitenden werden öffentlich gewürdigt und beauftragt.

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Wir haben uns folgendes überlegt: in den Wochen vor dem Gottesdienst verteilen die Mitarbeitenden über whatsapp Fotos mit der Aufschrift „wunderschön gemacht“. Es werden dazu keine Infos gegeben, sondern nur die Aufforderung, das Bild an Mitarbeitende aus der Jugendarbeit weiter zu schicken. Ein paar Bilder könnt ihr euch als Beispiel runterladen, aber ihr könnt auch eigenes ergänzen. Wir haben bewusst nicht nur „klassisch schöne“ Sachen wie Sonnenuntergang und super gestyltes Selfie genommen, sondern auch Bilder von Dingen, die erst auf den zweiten Blick ihre Schönheit entfalten – eine Spinne, eine alte Person usw.

Schritt zwei ist dann, dass die Bilder später erneut verschickt werden – diesmal aber ergänzt um die Infos, dass es um einen Gottesdienst geht, die Mitarbeitenden eingeladen sind und wann und wo man sich trifft. Dieses „Schneeballsystem“ hat zwei Gründe: zum einen werden alle immer wieder auf das Thema „Schönheit“ aufmerksam gemacht und kommen vielleicht schon ins Nachdenken, was für sie schön ist. Zum zweiten wird Neugier geweckt: um was geht’s da eigentlich? Die „Auflösung“ mit dem Gottesdienst bekommt dann mehr Aufmerksamkeit, als wenn man direkt die Einladungen verschicken würde. Die Bilder an sich spielen im Gottesdienst auch noch mal eine Rolle – siehe Ablauf.

Ablauf

Wir sind recht „sangesfreudig“ und haben darum viele Lieder eingebaut – ihr könnt das natürlich reduzieren oder ein Lied auch mal digital einspielen statt live zu singen. Im Gottesdienst sind viele Leute beteiligt – denkt frühzeitig daran, Menschen dafür anzufragen. Für Fingerfood sorgen übrigens gerne auch mal ältere Gemeindemitglieder! Wenn ihr mit der persönlichen Segnung noch nicht viel Erfahrung gemacht habt ist es besonders wichtig, dass ihr diesen Teil gut durchdenkt und -moderiert; damit sich die Mitarbeitenden wohl damit fühlen. Die „Segnenden“ brauchen ebenfalls klare Ansagen und Absprachen im Vorfeld!

Wann?Was ?Wer?
17.00Aufbau (schöne Deko ist wichtig! :-)) 
18.15Treff Vorbereitungs- und Segnungsteam 
18.30Start mit Steh-Empfang
Fingerfood, Stehtische, Getränke. Bei schönem Wetter draußen! Schreibgespräch an den Stellwänden zur Frage:  „Was findest du (wunder)schön?“  Wettbewerbs-Stand: alle können hingehen und auf dem Handy zeigen wie viele verschiedene „wunderschön-Bilder“ sie gesammelt haben. Die Person mit den meisten Bildern gewinnt einen Preis Musik im Hintergrund. Die verwendeten Bilder mit Beamer an Wand projizieren.
 
19.00Glockenläuten, alle setzen sich 
19.00Begrüßungslied zum Mitsingen: Beautiful things von Gungor. Liedtexte an die Wand projizieren! 
 Begrüßung, Votum + Gebet 
 Lied: Our God 
 Psalm 139 (in Auszügen) 
 Lied Danke für die Sonne 
 19.15Predigt zu 1. Samuel 16,7 Zuspruch: Gott sieht dein Herz. Er weiß, wie es in dir aussieht, und sieht dich voller Liebe an. Anspruch: (vor Gott kann ich keine Show machen). In unserer Mitarbeit gibt es Menschen und Situationen, wo wir nur das sehen, was gerade passiert. Wir wissen aber nicht, was dahinter steckt. Wir brauchen von Gott einen Blick, der genau hinschaut und nicht schon meint zu wissen, was los ist. Wir brauchen einen Blick voller Liebe gerade für die schwierigen Situationen im nächsten Jahr. 
 Vortragslied Wie schön du bist (Sarah Connor) 
 19.30Aktion anmoderieren (hinsetzen wenn Band anfängt zu spielen) 
 Aktion: Du bist wunderschön gemacht Alle bekommen einen Pappteller auf den Rücken geklebt und haben 7 Minuten Zeit, durch den Raum zu gehen und anderen auf den Teller zu schreiben und zwar unter zwei Fragestellungen: – ein Kompliment machen (was ich „schön“ finde an dir – innerlich und äußerlich) – einen Zuspruch aufschreiben (einen „guten Gedanken Gottes über dich“) 
 Vortragslied  
 19.40Segnungsteil anmoderieren 
 Segnung Alle Mitarbeitenden kommen nach vorne. Dort stehen ca. 15 Leute bereit mit Segenskärtchen, die Mitarbeitenden ordnen sich ihnen in kleinen Gruppen zu. Jeder Mitarbeitende darf ein Kärtchen ziehen und bekommt den Text zugesprochen, evtl. verbunden mit Hand-Auflegung und persönlichem Gebet. Wenn alle in der Kleingruppe an der Reihe waren wird ihnen zugesprochen: „Gott spricht euch zu: ihr seid wunderschön gemacht. Geht in seinem Segen!“ Die Mitarbeitenden setzen sich wieder. Währenddessen: leise Hintergrundmusik 
 19.45Lied Build your kingdom von Rend Collective 
 Fürbitten – für einen wertschätzenden Blick für schwierige Menschen und Situationen – für… Überleitung ins Vater Unser! 
 Vater Unser 
 Abkündigungen – beim Gemeindebüro erfragen – Begrüßung neue Mitarbeitende –  
 Segenslied Wege vor mir von Samuel Harfst 
 Segen für alle (damit auch die Gemeinde gesegnet ist :-)) 
 Lied 
 20.00evtl. Film und Popcorn 

Stellt euch bitte einmal folgende Situation vor: Mia ist neu in der Klasse. Weil ihr Vater eine neue Arbeitsstelle gefunden hat, mussten sie als Familie umziehen. Jetzt steht sie also hier – in ihrem neuen Klassenzimmer und sieht ihre neue Klasse. Wie wird alles werden? Wie sind ihre Klassenkameradinnen und Klassenkameraden so drauf? Schüchtern schaut sie sich um und schaut sich ihre Klassenkameradinnen und Klassenkameraden an. Was werden die Anderen von ihr denken? Wird sie sich in dieser Klasse wohlfühlen? Wird sie neue Freunde finden? Wird sie eines Tages dazugehören?

Frage an die Teens: Wie fühlt sich Mia?

Kennt ihr Mias Wunsch, dazuzugehören? Ob wir umziehen oder einfach so in eine neue Gruppe kommen: Wir alle kennen den Wunsch, dazuzugehören und in eine Gruppe zu passen, sei es in der Klasse, im Sportverein oder in der Gemeinde.

Dieser Wunsch ist gar nichts Schlechtes. Er hilft uns, uns nicht danebenzubenehmen, sondern in eine Gruppe reinzufinden. Auch Mia aus unserem Beispiel versucht sich anzupassen, um dazuzugehören. Sie lacht über die Witze, über die jeder lacht, kleidet sich wie alle anderen und beginnt Handball zu spielen, weil die „Coolen“ aus ihrer Klasse das auch alle tun. Ihr Tun hat Erfolg. Sie findet immer mehr Anschluss und kommt in die Gruppe rein. Aber mit der Zeit merkt sie, wie sie sich immer mehr von den anderen abhängig gemacht hat; davon, was sie von ihr denken. Vieles hat sie nur getan, um den anderen zu gefallen. Als sie sich eines Tages beim Handball verletzt, gesteht sie sich ein, dass ihr diese Sportart gar keinen Spaß macht und hört mit dem Handball auf.

Das Beispiel von Mia ist erfunden, aber könnte durchaus so abgelaufen sein.
In meinem Leben …
(An dieser Stelle wäre es sehr wertvoll, wenn ein Mitarbeitender eine Situation aus seinem Leben erzählt, in der er anderen gefallen wollte/will. Dabei darf deutlich werden, wie schwer es manchmal ist, sich nicht von der Meinung anderer abhängig zu machen).

Das Thema „Dazugehören“ ist kein neues Thema. Auch in der Bibel lesen wir davon. Zachäus war alles andere als beliebt. Die Leute hassten ihn. Er hatte es auf seiner Karriereleiter ganz weit nach oben geschafft, aber er hatte einen hohen Preis dafür gezahlt. Weil er die Leute betrogen und das Geld für sich selbst genommen hatte, war er unbeliebt, wurde gemieden und gehasst. Er war ein Außenseiter. Das nahm er in Kauf. Jetzt, wo er alles erreicht hatte und es weit gebracht hatte, da war er jemand Besonderes.

Eines Tages hörte er, wie alle Menschen zu tuscheln begannen. Irgendjemand Besonderes sollte in diese Stadt kommen. Da schnappte er einen Namen auf: Jesus. Von Jesus hatte er schon gehört. Das wollte sich Zachäus natürlich nicht entgehen lassen.

Von Weitem schon sah er die vielen Menschen, die sich versammelt hatten. Sie alle wollten Jesus sehen und hören. Zachäus versuchte sich einen Weg zu bahnen, aber er kam einfach nicht durch die Menschenmenge hindurch. Die vielen Menschen waren wie eine Mauer, durch die es kein Hindurchkommen gab. Zachäus überlegte: „Es muss doch auch eine andere Lösung geben?!“ Da fiel sein Blick auf einen Baum am Wegrand. Das war es! Schnell kletterte er auf den Baum. Endlich konnte er über all die Menschen hinwegsehen. Hier würde er ganz entspannt aus sicherer Entfernung alles verfolgen können. Da sah er schon, wie sich eine Gruppe der Menschenansammlung näherte. Während er sich in seinen Gedanken schon ausmalte, was jetzt geschehen würde, blieb Jesus plötzlich stehen. Und nicht einfach irgendwo, nein, hier, direkt unter seinem Baum. Was war da los? Zachäus verstand noch gar nicht, was hier gerade abging, da sah Jesus nach oben und sah ihn an. Warum stand Jesus genau hier? Um ihn herum waren so viele Menschen, die ihn predigen hören wollten. Aber Jesus stand genau hier, unter seinem Baum und sah ihn an. Jesus sprach zu ihm: „Zachäus, komm herunter. Ich muss heute bei dir zu Gast sein.“

Zachäus glaubte, er musste sich verhört haben. „Was? Wie konnte das sein? Hatte Jesus wirklich meinen Namen gesagt? Woher kennt er mich? Und hatte Jesus das ernst gemeint? Wollte Jesus wirklich zu mir nach Hause gehen? Zu mir, dem Betrüger?“

Er konnte hören, wie das Getuschel um ihn herum immer lauter wurde und ohne zu hören, was die Leute genau sagten, wusste er ganz genau, was sie dachten: „Warum will Jesus ausgerechnet zu ihm? Das kann doch gar nicht sein? Wenn Jesus wüsste, was für ein Betrüger dieser Zachäus ist? Was für ein gemeiner Mensch!“

Wenn Jesus nur wüsste … Aber Jesus wusste es. Er wusste ganz genau, wer Zachäus war und was er gemacht hatte. Zachäus musste sich nicht verstellen, sich anpassen oder verändern. Jesus wollte trotzdem oder gerade deshalb zu ihm kommen. Er wollte bei ihm sein und Zeit mit ihm verbringen. Jesus tat das, was sonst niemand tat. Er wollte Zeit mit diesem Außenseiter verbringen. Ohne ganz zu begreifen, was hier gerade geschah, kletterte Zachäus so schnell wie möglich von dem Baum und führte Jesus zu seinem Haus.

Wir wissen nicht genau, was die beiden beredet haben oder was passiert ist, aber Zachäus wurde verändert. Er erkannte, dass sein Wert nicht davon abhing, was er leistete oder erreichte, ob er dazugehörte oder nicht. Er merkte, dass er bei Jesus echt sein konnte. Er erkannte, dass er falsch gehandelt hatte und entschied sich, sein Verhalten wiedergutzumachen. Sein Leben machte eine Kehrtwende.

Die Geschichte mit Zachäus ist schon 2000 Jahre her, aber wenn wir heute noch Jesus in unserem Leben haben, dann verändert das etwas. Wie oft wollen wir dazugehören und anderen gefallen?! Wir verstellen uns und passen uns an, aber vergessen dabei, dass Gott es ist, der uns unseren Wert gibt. Natürlich ist es immer noch schön, Teil einer Gruppe zu sein, aber es ist nicht mehr das Wichtigste. Wir dürfen wissen, dass wir wertvoll sind, weil Gott uns unseren Wert zuspricht. Egal, wie beliebt du bist, ob du zu den Coolen gehörst oder nicht: Du bist wertvoll, weil du in Gottes Augen wertvoll bist. Du bist so wertvoll für ihn, dass er für dich gestorben ist. Seine Liebe zu dir hört nie auf. Was wir tun oder getan haben, ändert nichts daran, wie sehr er uns liebt. In seinen Augen bist du unendlich wertvoll.

Wir wollen uns jetzt einen Moment Zeit nehmen, in dem ihr in der Stille Gott sagen könnt, was ihr auf dem Herzen habt. Am Ende dieser Zeit spreche ich ein lautes Gebet. (Stilles Gebet und Gebet als Abschluss)

Wer möchte, kann die Andacht mit der folgenden Aktion praktisch umsetzen:
Manchmal ist es gar nicht so leicht, sich immer wieder daran zu erinnern, wie kostbar und wertvoll wir sind. Jeder von euch bekommt daher einen kleinen Zettel, den ihr an euren Spiegel hängen könnt, um euch immer wieder daran zu erinnern, wie wertvoll ihr seid.
Gemeinsam wollen wir die Zettel schön gestalten. (Die Teilnehmenden bekommen jeweils einen Zettel, schreiben „Du bist wertvoll“ darauf und dürfen mit Bildern, Stiften, farbigem Papier, Postkarten usw. sich die Zettel so gestalten, wie es ihnen gefällt).

Sucht ihr gutes Material für eure (Mädchen)Gruppe? Das lässt sich mit unserem neuen KON-Thema hier auf jeden Fall finden!

Schon in der Weihnachtsgeschichte geht es um suchen und finden – aus ganz unterschiedlicher Motivation der beteiligten Personen.

Behandelt wird aber auch der Umgang mit Enttäuschungen – wenn ich (Gott) suche und nicht finde oder auf der Suche nach verlässlichen Infos nur auf Fake News stoße.

Ebenso findet ihr spannende Stundenentwürfe, Spielideen und Kreatives zum Thema.

Und zum Jahreswechsel darf natürlich auch die Jahreslosung 2022 nicht fehlen.

In dieser Bibelarbeit zur Jahreslosung machen wir uns Gedanken über Jesus und wer er für uns ist. Um zu spüren, wie sich das anfühlt, wenn Jesus uns annimmt, gibt es einen Vorschlag zur gemeinsamen Mahlfeier.

Die Jahreslosung aus Johannes 6 ist eingebettet in die Frage, wer Jesus eigentlich ist. Das ganze Johannesevangelium stellt diese Frage als Schwerpunkt und gibt Antworten in Form von Zeichen und Reden Jesu. Sein Leben, Sterben und Auferstehen führen unmissverständlich zu der Antwort und damit auch zum Zweck des Johannesevangeliums: »Was aber in diesem Buch steht, wurde aufgeschrieben, damit ihr festbleibt in dem Glauben: Jesus ist der Christus, der Sohn Gottes! Wenn ihr das glaubt, habt ihr durch ihn das Leben.« (Joh 20,31 nach Basisbibel)

Und genau darum soll es in diesem Stundenentwurf gehen: Wer ist dieser Jesus, den wir in der Bibel finden? Und was bedeutet das für unser Leben? Was ist unser ganz persönliches Bekenntnis zu ihm? Denn sein Bekenntnis zu uns steht fest: »Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.«

Die Bibelstellen und Erklärungen basieren auf der Übersetzung nach der BasisBibel.

Dieser Stundenentwurf ist entnommen aus dem Jahreslosungsbuch des Neukirchener Verlags (Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen: Die Jahreslosung 2022 – Ein Arbeitsbuch mit Auslegungen und Impulsen für die Praxis von Martin Werth und Martina Walter-Krick).

Jesus – was wissen wir schon?

Zeit: 30 Minuten

Jesus ist für niemanden in unserer Gruppenstunde ein unbeschriebenes Blatt. Aber was wir wissen, ist je nach Gruppe und auch individuell sehr unterschiedlich. Um zu sehen, welche Kenntnisse, (Vor-)Urteile und Eindrücke die Mädels von Jesus haben, beginnen wir mit einem kreativen „Jesus-Brainstorming“. Es empfiehlt sich, dass 3–5 Jugendliche an einer Collage arbeiten. Wichtig: Hier soll Kreativität fließen! Alles ist erlaubt: Bilder malen, Sprechblasen, Schlagworte, Texte, Zitate, Gefühle, Bibelgeschichten, an die man sich nicht mehr ganz genau erinnert … Es soll nicht alles »abgearbeitet« werden, sondern ein buntes, vielfältiges Bild entstehen. Dafür hat die Gruppe ca. 15 Minuten Zeit.

Als kreative Hilfe könnt ihr folgende Fragen auf ein kleines Kärtchen drucken und es in jede Kleingruppe geben:

  • Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr an Jesus denkt?
  • Wie sah er aus? Woran kann man ihn erkennen?
  • Was denkt ihr über Jesus?
  • Wer war er eigentlich?
  • Gibt es Geschichten aus der Bibel, die euch einfallen?

Im Anschluss stellt jede Gruppe ihr Bild vor.

Jesus – zwei Blicke in die Bibel

Zeit: 30–45 Minuten

Wir haben jetzt schon viele Eindrücke gesammelt, um Jesus auf die Spur zu kommen. Und es ist toll zu sehen, welches Wissen schon vorhanden ist. Hier könnt Ihr als Mitarbeiterinnen noch einmal wahrnehmen und bewusst wertschätzen, was schon in Euren Mädels verankert ist – auch, wenn es eher kritisches Denken über Jesus oder »nur« ein paar biblische Fragmente sind.

Nun geht es darum, noch einmal tiefer einzutauchen. Dazu gibt es zwei biblische Geschichten, die in Kleingruppen methodisch vertieft werden. Da die Jahreslosung aus dem Johannesevangelium stammt, habe ich auch die Texte hieraus ausgewählt, auch wenn sie teilweise nicht ganz leicht zu verstehen sind. Für Jugendliche mit wenig Hintergrundwissen empfehlen sich hier besonders leichte Bibelübersetzungen (z. B. Basisbibel, Hoffnung für alle oder die Volxbibel), um ein paar Barrieren abzubauen.

Die Mädels lesen den Text gemeinsam in Kleingruppen von 3–5 Personen, indem eine laut, deutlich und nicht zu schnell vorliest. (Wenn die Gesamtgruppe zu klein ist, um daraus vier Kleingruppen zu bilden, sollte der Bibeltext aus Johannes 2 weggelassen werden.) Danach macht sich jede Notizen zu folgenden Fragen:

  • Was ist bei mir hängen geblieben?
  • Welche Bilder sind in meinem Kopf entstanden?
  • Was sagt dieser Text über Jesus aus?

In einer Austauschrunde tragen sie ihre Gedanken zusammen und versuchen, die Texte auf ein Bild oder Symbol zu konzentrieren, das sie in der großen Gruppe kurz erläutern sollen.

Heiler: Johannes 5,1–18

Jesus heilt immer wieder Menschen. Und viele Menschen finden ihn deshalb toll und möchten in seiner Gegenwart sein: Da geht es um Gesundheit, vielleicht auch um das Staunen an den Wundern, die er tut. Aber Jesus ist mehr als das: Er legt sich auch immer wieder mit den Pharisäern an. Hier in diesem Text eskaliert der Streit zwischen Jesus und den Pharisäern so sehr, dass sie beschließen, ihn zu töten. Jesus ist für die Menschen. Er heilt, auch wenn es gegen die Regeln ist. Es wird deutlich, wie radikal er es meint und dass er mit der Vollmacht Gottes auftritt. Das war für die jüdischen Gläubigen eine riesige Provokation. Für den Geheilten war es der Beginn eines neuen Lebens.

Brot des Lebens: Johannes 6,5–14 und 30–35

Kapitel 6 hat als Hauptthema Jesus als Brot des Lebens. Johannes verknüpft das konkrete Ereignis, die Speisung der 5000, mit einer tiefgründigen Rede Jesu. Hier werden Menschen satt und spüren, dass da noch mehr auf sie warten könnte. Als Jesus jedoch sagt, dass er das Brot des Lebens ist, empören sich auch viele, weil sie nicht verstehen, was er meint. Und wenn man das nachliest, klingt es ja auch seltsam, dass Jesus sagt: »Ja, ich versichere euch: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.« (Joh 6,53)

Es gibt jedoch auch die Menschen, die es verstehen: Jesus macht nicht nur den Körper satt, sondern auch die Seele – durch sich selbst. Oder wie Petrus am Schluss des Kapitels formuliert: »Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.« (Joh 6,68f) Für die Mädels liegt der Schwerpunkt auf der Brotvermehrung und dem Vergleich Jesu, dass er das Brot des Lebens ist.

Jesus sagt: »Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.« Was bedeutet das? (Input)

Zeit: 5 Minuten

Zugegeben, das ist heute kein leichtes Thema. Kein locker-fröhlicher Spieleabend. Richtig Denkstoff! Jesus war von Anfang an ein streitbarer Typ. Einer, der für Aufruhr sorgt. Das merkt man unserem heutigen Christentum nicht immer unbedingt an. Manchmal sind wir brav und angepasst und haben auch unsere Bilder von Jesus zu brav und glatt gemacht. Aber jetzt haben wir diese Jahreslosung: »Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.« (Joh 6,37). Da stellt sich doch noch einmal neu für uns alle die Frage: Will ich denn überhaupt zu Jesus kommen? Dazu finde ich es einfach wichtig, dass wir wissen, wer er damals war – und wer er heute für uns ist.

Was wir heute zusammen herausgefunden haben: In der Bibel ist Jesus nicht irgendein frommer Prophet, ein Heiliger, der die Welt ein bisschen besser machen möchte oder ein „Gutmensch“. Das alles klingt vielleicht mit. Aber vor allem ist er der Sohn Gottes. Derjenige, der uns Menschen mit Gott in Kontakt bringt und der uns das ewige Leben schenken möchte. Das ist heute kompliziert – und das war es auch für die Menschen damals schon. Im 7. Kapitel des Johannes-Evangeliums (V. 40) lesen wir, wie die Menschen rätseln, wer er eigentlich ist. Einige sagen, er muss ein Prophet sein. Einer also, der irgendwie in die Zukunft sehen kann und besonders gut darin ist, zu hören, was Gott mit den Menschen vorhat. Einige sagen, dass er Christus ist – der Auserwählte. Andere sind sich sicher: Das kann gar nicht sein! Er ist doch einer von uns, hier aus Galiläa. Und der Christus soll doch aus Bethlehem kommen… und so halten die Diskussionen an bis in die heutige Zeit.

Und dann ist es vielleicht doch ganz einfach: Wir können vertrauen. Denn so hat es auch Petrus gemacht. Petrus, der Jünger Jesu, der später sehr wichtige Aufgaben hat. Petrus, der für mich kein makelloser Heiliger ist, sondern ein stürmischer Draufgänger, der auch mit Zweifeln zu kämpfen hat. Er begleitet Jesus und bekommt mit, wie er heilt und predigt, provoziert und dabei einfach die Menschen bedingungslos liebt.

Petrus war dabei, als Jesus 5000 Menschen zu Essen gegeben hat. Er war dabei, als die Pharisäer Jesus in die Enge treiben wollten. Er versteht vielleicht auch nicht alles, als Jesus sagt, dass er das Brot des Lebens ist. Wie kann man denn Jesus essen? Ist das nicht auch ein bisschen verrückt? Auch irgendwie eklig? Aber er versteht eine Sache, und die sagt er auch: „Herr, zu wem sollten wir denn gehen? Du sprichst Worte, die ewiges Leben schenken. Wir glauben und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes!“ Das ist das, was er über Jesus sagen kann. Er erkennt, wie stark die Verbindung zwischen Jesus und Gott ist und stellt sich klar auf die Seite Jesu – er bekennt sich zu ihm.

Das tun nicht alle. An diesem Tag verlassen viele Menschen Jesus, weil sie seine Rede zu krass finden. Weil sie auf einmal merken, dass es mit ein bisschen »Fan« sein nicht getan ist. Weil sie überfordert sind. Das alles können Gründe sein, warum Menschen Jesus nicht nachfolgen.

Aber es gibt eben auch diejenigen, die glauben können und die zu Jesus kommen. Und diejenigen zieht er zu sich – ohne Bedingungen und ohne Einschränkungen. Dieser einfache Satz: »Wer zu mir kommt, den will ich nicht abweisen«. Jesus steht mit offenen Armen da und wartet auf die Menschen, die zu ihm kommen. Auf alle.

Ich habe euch ein Mini-Gedicht mitgebracht. Nicht das Statement von Petrus, aber auch ein Bekenntnis zu Jesus. Mir gefällt, wie offen und gleichzeitig klar es formulier ist:

Was Jesus für mich ist? – Einer, der für mich ist!
Was ich von Jesus halte? – Dass er mich hält!
(Lothar Zenetti)

Jesus, du bist für uns … Unser Jesus-Bekenntnis mit Abendmahlfeier

Zeit: 15 + 20

Vorab zum Abendmahl: Das Abendmahl hat in der Evangelischen Kirche eine wichtige Bedeutung. Es ist etwas Heiliges. Gleichzeitig möchte ich euch an dieser Stelle ermutigen, Abendmahl im kleinen, geschützten Rahmen der vertrauten Gruppe zu feiern. Informiert eure Pfarrerin oder euren Vorsitzenden, dass ihr Abendmahl innerhalb der Gruppenstunde feiern möchtet. Vielleicht könnt ihr sogar das »offizielle« Abendmahlsgeschirr benutzen? Sonst ist aber auch eine andere Karaffe, ein schöner Krug und ein Teller oder Brotkorb in Ordnung. (Anm.: Klärt bitte vorab, wie ihr das Abendmahl coronakonform feiern könnt.)

Vorbereitung: Stellt Saft und Brot in die Mitte. Zusammen mit einem schönen Tuch, ein paar Kerzen, einem Blumenstrauß, einem Kreuz oder was Ihr für angemessen haltet, entsteht eine Atmosphäre, die deutlich macht, dass nun etwas Besonderes kommt. Die Mädels sitzen im Kreis um diese Mitte herum.

Unser Jesus-Bekenntnis

Einleitung: Wir haben viel gehört von Jesus. Wer er ist und was er für uns bereithält . Wie herausfordernd es auch sein kann, mit ihm unterwegs zu sein, weil sein Denken eben nicht von dieser Welt ist. Das hat uns reicher gemacht. Unser Kopf und unser Herz haben neue Nahrung bekommen. Jetzt könnt ihr all das noch mal für ein paar Minuten in euch wirken lassen. Wer ist Jesus für euch? Heute. Jetzt. Vielleicht sind durch die neuen Gedanken neue Erkenntnisse dazugekommen? Oder alte bestärkt worden? Oder ihr habt eine Ahnung, aber es ist nicht so konkret und greifbar? Egal wie es ist, es ist eure Momentaufnahme von Jesus. Schreibt auf das Kärtchen wer Jesus für euch ist. Einfach so, wie es euch kommt.

(5 Minuten Zeit, ggf. ruhige Musik im Hintergrund)

Wir haben unsere Gedanken über Jesus eben aufgeschrieben. Wer mag, kann sein Kärtchen in die Mitte legen. Wenn keine neuen Kärtchen mehr dazu kommen, lest alle Kärtchen einmal vor.

Es ist schön, so viele verschiedene Gedanken zu Jesus in der Mitte zu sehen. Das macht deutlich, dass Jesus zwar der eine Sohn Gottes ist, aber jede von euch auch eigene Worte findet, zu beschreiben, was das bedeutet.

Jesus sagt: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern. Und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.“ Was für eine große Vorstellung! Wir sind noch nicht so weit. Wir haben Hunger, Durst und Sehnsucht. Aber jedes Mal, wenn wir mit Jesus, wenn wir mit dem Heiligen in Kontakt kommen, dann spüren wir: Woran wir glauben wollen, ist schon da. Und es wird sich erfüllen. Denn Jesus sagt: »Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen … Ich bin das Lebensbrot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, wird er in Ewigkeit leben.«

Genau das möchten wir nun gemeinsam in einer Abendmahlfeier spüren. Wir können nicht nur Abendmahl im Gottesdienst feiern, sondern auch in einer christlichen Gruppe, wie es bei uns ist. Das ist vielleicht ungewohnt, aber hat einen ganz persönlichen Charakter. Ihr könnt einfach mitmachen, da gibt es kein Richtig und kein Falsch. Wir feiern Jesus, das Brot des Lebens.

Lasst uns beten:

Jesus, du begegnest uns. Du bist uns nah und berührst uns. Durch deine Worte, die wir heute gehört haben. Durch deine Taten, die uns beeindrucken, manchmal auch erschrecken. Durch deinen Tod und deine Auferstehung hast du Unmögliches möglich gemacht. Du hast den Tod überwunden. Du lädst uns auch heute ein, zu dir zu kommen. Du wirst uns nicht wegschicken. Hab Dank dafür. Wir öffnen uns für dich, laden dich ein in unser Herz, in unser Leben. Du siehst, wie es in uns aussieht und du siehst, dass wir dich brauchen. Lass uns spüren, was es bedeutet, dass du das lebendige Brot bist, das unseren Hunger stillt.

Amen

Lied: Herr wohin sonst sollten wir gehen?

Einsetzungsworte: 

In der Nacht, in der er verraten wurde, nahm der Herr Jesus das Brot. Er dankte Gott, brach das Brot in Stücke und sagte: »Das ist mein Leib für euch. Tut das zur Erinnerung an mich!« Ebenso nahm Jesus nach dem Essen den Becher und sagte: »Dieser Becher steht für den neuen Bund, den Gott durch mein Blut mit den Menschen schließt. Tut das zur Erinnerung an mich, sooft ihr aus diesem Becher trinkt.« (1. Korinther 11,23-25 nach Basisbibel)

Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist!

Das Brot wird nun weitergegeben mit den Worten »Christi Leib für dich gegeben«. Danach wird der Traubensaft herumgegeben. Entweder in einem Becher, aus dem jeder trinkt. Oder in der Form, dass jeder seinem Nächsten einen kleinen Schluck in ein Glas schenkt. Dazu sagt jeder: »Christi Blut für dich vergossen«.

Dank: Danket dem Herrn, den er ist freundlich. Und seine Güte währe ewiglich. Amen!

Gebet: Wir halten Fürbitte und schließen sie mit dem Vater Unser ab.

Jesus, danke, dass du keinen Menschen ausgrenzt. Alle können zu dir kommen. Wir sind dankbar, weil auch wir zu dir kommen dürfen, so wie wir sind. Wir bitten dich, dass wir das auch in unser Leben mitnehmen. Lass uns immer wieder erleben, wie sehr du die Menschen liebst und einlädst. Aber du zwingst niemanden. Denn du liebst uns. Hab Dank dafür und bleib an unserer Seite.

Wir beten gemeinsam das Gebet, das du uns beigebracht hast: Vater Unser

Lied: Du bleibst an meiner Seite

Segen

Geht gestärkt und ermutigt in euren Alltag mit dem festen Wissen: Gott ist da!

Es segne dich der Herr, der dich erschaffen hat; Es behüte dich der Sohn, der für dich am Kreuz gelitten hat; Es erleuchte dich der Heilige Geist, der in dir lebt und wirkt.

Amen!

Liedvorschläge:

  • Herr, wohin sonst sollten wir gehen
  • Man sagt, er war ein Gammler
  • Jesus, Erlöser der Welt (Was für ein Mensch)

Hier kommt die zweite Themenreihe der JUMAT 3/2021. Es geht in sechs Lektionen um die Geschichte von Gideon:

Lektion 8 Richter 6,11-24 Gideons Berufung

Lektion 9 Richter 6,25-32 Gideons Einsatz für Gott

Lektion 10 Richter 6,33-40 Zeichen von Gott

Lektion 11 Richter 7,1-8 Auswahl der Kämpfer

Lektion 12 Richter 7,9-15 Ermutigung für Gideon

Lektion 13 Richter 7,16-25 Kampf und Sieg

Die einzelnen Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Gott ist stark – Gott macht stark – Gott siegt!

Checker

Ich kann selbstbewusst sein und aktiv leben, weil Gott mich stark macht und selbst den Sieg erringt.

Der Text an sich

Gideon wird von Gott in einer Zeit berufen, in der das Volk Israel von den Midianitern unterdrückt wird (Richter 6,8-10). Sie sind durch die Plünderungen bettelarm und verängstigt. Deswegen erinnern sie sich wieder an Gott und schreien zu ihm um Hilfe. Gideon soll nun die Israeliten von den Midianitern befreien. Dafür wird er immer wieder von Gott ermutigt und gestärkt. Auf Gottes Anweisung hin verkleinert Gideon sein Heer von 32.000 auf 300 Mann. Nun steht Gideon kurz vor dem Kampf. Er kann sich sicher sein, dass er einen Sieg erringen kann. Dies hat er zuvor aus dem Mund seiner Feinde gehört: „Gott hat die Midianiter in seine [Gideons] Gewalt gegeben, nämlich uns und unser ganzes Heer.“ (Richter 7,14b Basis Bibel).

Es ist Nacht. Gideon teilt seine Männer in drei Gruppen auf. Er weist sie an, genau das zu tun, was er ihnen vormacht. Obwohl die Midianiter nach menschlichen Maßstäben klar den Kampf für sich entscheiden werden, wissen die Israeliten jetzt schon, sie werden gegen ihre Feinde gewinnen: Die Israeliten sind in der Unterzahl –im Gegensatz zu den 135.000 Midianitern werden sie mit 300 Männern in den Kampf ziehen. Ihre Feinde haben ihr Lager gut bewacht und werden wahrscheinlich mit Waffen ausgerüstet sein. Die Israeliten hingegen haben jeweils einen Tonkrug, eine Fackel und ein Widderhorn –ihre Kampfstrategie: „Für den Herrn und für Gideon!“ (Richter 7,18b). Die Krüge bedecken zunächst das Licht der Fackeln. Die Israeliten stellen sich in drei Gruppen um das feindliche Lager auf. Sie zerschmettern ihre Krüge, so dass es hell wird. Abwechseln blasen sie in ihre Hörner und rufen: „Auf zum Kampf! Für den Herrn und für Gideon!“ (Richter 7,21). Als im feindlichen Lager Panik ausbricht, sich die Midianiter gegenseitig umbringen und schließlich fliehen, hat Gideon für Verstärkung gesorgt, so dass seinen Feinden der Fluchtweg abgeschnitten wird. Die Israeliten sind abhängig von Gott – ohne ihn sind sie ihren Feinden schutzlos ausgeliefert – und Gott selbst erringt den Sieg (Richter 7,22a).

Der Text für mich

Eigentlich ist Gideon ein selbstbewusster Anführer, der im Vertrauen auf Gott und auf Gottes Hilfe den Kampf gegen die Midianiter gewinnt. Was heißt hier eigentlich? Gideon brauchte einige Zeichen, Begegnungen mit Gott und Zuspruch, um so selbstbewusst aufzutreten. Gideon hat erfahren, dass Gott da ist und ihm diese Aufgabe zutraut. Gott ist stark und macht Gideon stark. Dennoch sind Gideon und die Israeliten im Kampf gegen die Midianiter nicht die großen Helden, sondern „Gott selbst erringt den Sieg“ (Richter 7,22).

„Ich bin bei euch, alle Tage, bis an der Welt Ende“, „Wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein?“ – Zusprüche, die ich schon oft gehört und theoretisch verstanden habe. Gideon brauchte auch immer wieder Zuspruch. Als Gott Gideon schließlich zum Kampf auffordert, macht Gideon keinen Rückzieher und kann selbstbewusst sein kleines Heer anführen. Genau jetzt bewahrheiten sich die Zusprüche. Gott hat versprochen, Israel zu retten und er tut es.

Meine Herausforderung ist es, nicht bei den Zusprüchen stehen zu bleiben, sondern mutig zu sein und dabei zu erfahren, dass „Gott selbst den Sieg erringt“.

Der Text für dich

Starter

Den Startern soll deutlich werden, dass Gott stark ist und siegt. Nicht die Israeliten sind hier die großen Helden, sondern Gott. Ohne Gottes Hilfe hätten die Israeliten haushoch verloren. Aber nicht nur Gott selbst ist stark, sondern Gott macht auch stark. Gideon kann hier ganz selbstbewusst auftreten, weil Gott ihn gestärkt hat. Bestimmt gibt es Situationen, in denen die Kinder sich selbst anderen unterlegen fühlen, beispielweise wird in der Schule ein Klassenkamerad ausgegrenzt und ihnen fehlt der Mut, sich zu ihm zu stellen. Die Bibelstelle macht deutlich, Gott selbst siegt. Er hilft und macht stark.

Checker

Die Checker haben wahrscheinlich schon oft gehört, dass Gott mächtig und ihm nichts unmöglich ist. Was im Leben von Gideon und im Kampf gegen die Midianiter deutlich wird, ist, dass Gideon auf Gott vertrauen muss, um zu gewinnen. Gideon ist den Midianitern nach menschlichen Maßstäben unterlegen. Das war Gottes Wille (Richter 7,2). Gott fordert auf, im Vertrauen auf ihn im Glauben aktiv zu werden: von ihm weiterzuerzählen, aus aufrichtiger Liebe zu handeln, großzügig und barmherzig zu sein, … Das ist herausfordernd. Aber Gott macht stark und es ist Gott, der „selbst den Sieg erringt“‘! Die Checker sollen herausgefordert werden, im Alltag ganz konkret aktiv zu werden und dabei auf Gott zu vertrauen.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1

Au ja! In diesem Spiel geht es darum, dass zu tun, was ein anderer sagt. Das Spiel beginnt damit, dass einer sagt: „Wir machen jetzt alle …“ (hier kann etwas Beliebiges eingesetzt werden, z. B. „eine Grimasse“, „stehen auf einem Bein“, „tanzen wie ein Gorilla“, „…“). Alle antworten: „Au ja!“ und führen die Aktion solange durch bis ein anderer Mitspieler sagt: „Wir machen jetzt …“.

Idee 2

Die Jungschargruppe wird in zwei Teams aufgeteilt. Das eine Team versucht, unbemerkt an einen Ort im Spielfeld zu gelangen, den sie sich zuvor überlegt haben. Dieser Ort wird nur dem Gruppenleiter mitgeteilt. Das andere Team befindet sich ebenfalls auf dem Gelände und bewacht dieses. Wird ein Kind, das sich anschleicht, bemerkt, rufen die „Aufpasser“ den Namen des Kindes. Dieses muss nun ein „Leben“ (z. B. ein Bonbon) abgeben. Hat jemand keines der drei Leben mehr, scheidet er aus dem Spiel aus. Ziel der „Anschleicher“ ist es, dass möglichst alle den gewählten Ort erreichen. Wer den Ort erreicht hat, ist sicher. Für das Spiel eignet sich ein Wald oder ein Gelände, wo man sich gut verstecken kann. Möglich ist es auch, dass die Anzahl der „Aufpasser“ verringert wird und / oder diese sich nicht von der Stelle bewegen dürfen.

Verkündigung

Vorlesen einer Geschichte

Bevor die Geschichte vorgelesen wird, ist es sinnvoll, dass die Jungscharler wiederholen, was sie aus den anderen Lektionen noch über Gideon wissen (ggf. können die Mitarbeiter kurz zusammenfassen).

Es ist Nacht. Im Dunkeln kann man den Hügel More im Norden erahnen. Das Wasser der Quelle ist leise zu hören. Hier und da kann man vereinzelt Männer hören, die sich unterhalten. Im Lager der Israeliten selbst herrscht eine angespannte Stille. Alle der 300 Männer wissen, dass es bald so weit ist. Sie sind diejenigen, die noch übriggeblieben sind. Alle, die Angst hatten, sind schon nach Hause zu ihren Familien gegangen. Nur sie sind noch da. Obwohl sie sich erst so stark und mutig gefühlt haben – so langsam kriecht doch ein mulmiges Gefühl in ihren Magen. Man spürt förmlich das Unbehagen des anderen. In den Köpfen der Männer hegen sich Zweifel. Vielleicht hätte Gideon doch nicht alle andern wegschicken sollen. Sie haben doch ihre Feinde – die Midianiter – gesehen unten im Tal. Wie Heuschrecken haben sie sich dort unten niedergelassen, ihre Kamele, die sie dabeihaben, so viele wie der Sand am Meer. Wie sollen die Israeliten dagegen ankommen? … (ganze Geschichte im Anhang)

Die andere Idee

Erzählung mit Figuren

Der Bibeltext wird mit Hilfe von Figuren (Playmobil / Lego / Spielfiguren) nacherzählt. Im Vorfeld kann eine Landschaft erstellt werden (beispielsweise aus Lego oder mit Gegenständen: z. B. Hügel More – Pappkarton, Quelle Harod – Glassteine, Wasserstellen / Jordan blaue Tücher, …). Das Volk Israel kann mit drei Figuren symbolisiert werden (plus Gideon), die Midianiter mit wesentlich mehr (20-30 Figuren), um die Unterzahl der Israeliten deutlich zu machen.

Die Geschichte wird unterteilt in: Einleitung (Vorstellung der Landschaft und der zwei gegnerischen Parteien), Planbesprechung („Ihr aber sollt alles so machen, wie ich es mache.“), „Angriff“ mit Licht und Hörnern („Gott selbst erringt den Sieg“), Panik und Flucht der Midianiter, Kampf und Ergreifung durch die Israeliten, Schluss (Bezug auf den Kerngedanken).

Der Text gelebt

Wiederholung

Die Bibelstelle wird gemeinsam gelesen und ggf. Fragen geklärt. Anschließend sollen die Kinder folgende Begriffe den Israeliten oder den Midianitern zuordnen: 300 Männer, 32.000 Männer, Verlierer, Widderhörner, Schwerter, Gideon, Fackeln, Oreb, Gott, Seeb, Sieger. Die Begriffe werden im Vorfeld auf Karten geschrieben. Jeder zieht eine Karte, sagt etwas zu dem Begriff und ordnet diesen zu.

Gespräch

Kommt ins Gespräch mit folgenden Fragen:

  • Hättest du im Kampf mitgekämpft? (Aufzeigen der Überlegenheit der Midianiter)
  • Warum haben die Israeliten gewonnen?
  • Wie wird Gott in der Geschichte beschrieben?
  • Was macht Gideon in der Geschichte? Warum ist er jetzt mutig?
  • Was macht dich stark? Was macht dich mutig? (Was sagt Gott? – Zusprüche)
  • „Gott selbst erringt den Sieg!“ Warum müssen Gideon und die Israeliten überhaupt kämpfen, wenn Gott doch siegt?

Merkvers

„Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir! Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark und helfe dir. Ich halte dich fest mit meiner rechten Hand, die für Gerechtigkeit sorgt.“ (Jesaja 41,10)

Von jedem Kind wir ein Schnappschuss geschossen. Dabei soll der Jungscharler seine Stärke zeigen (seinen rechten Arm anspannen). In der linken Hand kann er ein Schild halten auf dem steht „Gott macht …“ (ggf. mit einem Pfeil, der auf den rechten Arm zeigt). Ideal wäre es, wenn das Foto vor Ort ausgedruckt werden könnte, so dass jeder auf die Rückseite des Fotos noch den Bibelvers schreiben kann. ACHTUNG: Ein Einverständnis der Eltern ist erforderlich, wenn Fotos gemacht werden.

Variante 2: Der Bibelvers wird um eine Traubenzuckerpackung geklebt.

Gebet

Flüstergebet mit Kampfansage. Die Kinder stellen sich in einem Kreis auf. Sie flüstern ihr Gebet in ihre Hände. Auf drei werfen alle ihre Hände in die Höhe und machen ihren Anliegen eine Kampfansage. Alle rufen gemeinsam: „Gott siegt! Amen.“

Kreatives

Die Kinder sollen gemeinsam ein Wollfadenbild zu einer Szene aus der Geschichte gestalten. Dazu werden Wollreste in verschiedenen Farben benötigt, eine Schüssel mit Wasser und ein passender Untergrund, d. h. Decke, Teppich. Die Wollfäden werden auf die passende Länge geschnitten, in Wasser eingetaucht und in gewünschter Form (z. B. als Person, Busch, Widderhorn) auf die Unterlage gelegt. Durch das Wasser halten die Fäden auf der Unterlage. Es bietet sich an, dass sich die Jungscharler vorher besprechen, was sie darstellen wollen, und „Aufgaben“ verteilen.

Spielerisches

Stille Post Pantomime

Alle Kinder sitzen in einer Reihe mit dem Rücken zum Raum. Der erste zieht einen Begriff, den er pantomimisch dem zweiten Kind vormacht (so dass es die anderen Kinder nicht sehen). Der zweite tippt anschließend den dritten an und macht das nach, was er beim ersten gesehen hat. So geht es der Reihe nach, bis das letzte Kind in der Reihe die Aktivität errät, die der vorletzte ihm vorgemacht hat. Nach der Runde rückt jedes Kind einen Stuhl weiter. Mögliche Begriffe können sein: ein Kleid nähen, Clown, Feierabend, Käsefüße, sich waschen, Schaf, Tischtennis spielen, Kopfschmerzen, Arzt, Morgengymnastik, …

Rätselhaftes

Bei dem Bilderrätsel müssen die passenden Begriffe zu den Bildern auf die Striche geschrieben werden (Krug, Widderhorn, Soldat, dreihundert, Fluss, Gideon, Fackel, Lager, Schwert). Die eingekreisten Buchstaben ergeben das Lösungswort „Gott siegt“.

(T)Extras

Lieder

  • Du bist stark (Adlerlied)
  • Wer Gott vertraut, hat schon gewonnen
  • Gott ist stark
  • Je-Je-Jesus ist größer

Spiele

Katz und Maus im Labyrinth

Für dieses Spiel werden mind. elf Spieler benötigt. Ein Spieler ist die Katze, der andere die Maus. Die anderen Teilnehmer bilden das Labyrinth. Dazu stellen sie sich in einer quadratischen Matrix auf, d. h. beispielsweise drei Reihen mit jeweils drei Personen. Alle im Labyrinth schauen in eine Richtung, strecken die Arme aus und stehen jeweils eine Armlänge vom Nachbarn entfernt. Das Ziel des Spiels ist es, dass die Maus versuchen muss, nicht von der Katze gefangen zu werden. Dabei hat die Maus folgende Optionen: Erstens: sie kann vor der Katze davonrennen, durch die Reihen und um das Labyrinth. Unter den Armen darf weder Katze noch Maus durch. Zweitens: die Katze kann mit dem Wort „Labyrinth“ die Struktur des Labyrinths verändern. Die Personen, die das Labyrinth bilden, drehen sich um 90° nach rechts, so dass aus den Längsreihen Querreihen werden. Drittens die Maus kann an einer Reihe andocken. Der am anderen Ende dieser Reihe steht, wird nun zur Katze und die Katze wird zur Maus. Wenn die Maus gefangen wird, wechseln die Rollen, d. h. die Maus wird zur Katze und umgekehrt.1

Aktionen

Abreißzettel: Heute möchte ich …

Jeder Jungscharler soll sich eine Aufgabe bzw. Herausforderung abreißen, die er in der kommenden Woche erfüllen soll. In der nächsten Stunde können sich die Kinder über ihre Erfahrungen austauschen. (Der Abreißzettel ist im Anhang verfügbar.)

Fackelwanderung

In Anlehnung an den Bibeltext kann eine Fackelwanderung durchgeführt werden. Alternativ zu den Fackeln können auch Laternen verwendet werden. Viel Spaß dabei, auf den Spuren von Gideon und den Israeliten unterwegs zu sein!

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