8. Siegt die Ungerechtigkeit?

Das Ziel

Starter

Die Kinder erfahren, dass Ungerechtigkeit nicht von Gott gewollt ist, doch es gibt verschiedene Möglichkeiten darauf zu reagieren.

Checker

Die Kinder erleben Wertschätzung für ihren Ärger über Ungerechtigkeit und hören, dass sie darin – wie Mose – Gott ähnlich sind.

Der Text an sich

Vorher geht es um Moses Geburt, die Rettung aus dem Nil, das Aufwachsen bei seiner hebräischen Familie und anschließend im Palast des Pharao. Nun werden fünf Ereignisse berichtet:

Tag 1: Mose will zu seinen hebräischen „Brüdern“. Er beobachtet, wie ein Ägypter einen Hebräer schlägt und erschlägt daraufhin heimlich den Ägypter.

Tag 2: Mose beobachtet einen Streit zwischen Hebräern und will ihn schlichten. Dabei erfährt er Ablehnung durch zwei Fragen: nach seiner Autorität (Wer hat dich zum Richter eingesetzt?) und nach seinen Mitteln (Willst du mich auch töten?). Mose bekommt Angst.

Kurz darauf: Der Pharao erfährt von dem Vorfall und will Mose töten lassen. Dieser flieht.

In Midian: Mose beobachtet am Brunnen, wie weibliche Hirten ungerecht behandelt werden. Sie haben Wasser für ihre Tiere geschöpft, nun wollen männliche Hirten sie wie sonst auch wegdrängen. Mose beschützt die Frauen und hilft ihnen beim Tränken. Sie berichten ihrem Vater davon (Reguel, an anderen Stellen Jitro, Priester in Midian). Der lädt Mose zum Bleiben ein und gibt ihm Zippora zur Frau.

Viele Jahre später: Der alte Pharao ist zwar gestorben, die Situation der Israeliten in Ägypten ist aber unverändert: sie leiden unter der Sklaverei. Sie schreien zu Gott um Hilfe. Gott hört ihr Schreien, erinnert sich an seinen Bund mit ihren Vorvätern, wendet sich ihnen zu und kümmert sich um sie. Mose wendet sich ebenfalls ungerecht behandelten Menschen zu und kümmert sich um sie. Er versucht dreimal auf verschiedene Weise, Gerechtigkeit herzustellen:

  • Indem er den ungerechten Ägypter tötet und dabei selbst ungerecht handelt (was ihm bewusst ist!) – Nach dem Verständnis „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ zahlt er dem Unterdrücker Gleiches mit Gleichem heim.
  • Indem er durch ein Gespräch versucht, den Streit innerhalb der eigenen Gruppe zu schlichten und den Täter zu Solidarität mit seinem „Bruder“ zu bewegen.
  • Indem er sich schützend vor die (fremden) Frauen stellt und selbst mit anpackt, dass sie zu ihrem Recht kommen und das selbst geschöpfte Wasser auch selbst nutzen können.

Auch wenn die Versuchung groß ist, Moses Tun moralisch zu bewerten, liegt der Kern der Geschichte von Mose darin, dass Gott sich den Menschen seines Volkes zuwendet und sich um sie kümmert. Er gebraucht dafür Menschen wie Mose, die sich von Ungerechtigkeit bewegen lassen.

Anmerkungen:

  • Keiner hat Mose um Hilfe gebeten, aber die Not bewegt ihn zum Handeln. Gott wendet sich erst dann dem Volk Israel zu, als es um Hilfe schreit.
  • Die Midianiter sind Nachfahren von Abraham und seiner Frau Ketura und galten damals vermutlich auch als Hebräer. Mose findet also bei seiner sehr entfernten Verwandtschaft eine neue Heimat.

Der Text für mich

Ich entdecke in diesem Text viel Ungerechtigkeit und Züge von Rassismus. Denn die Zugehörigkeit zu einem Volk entschied darüber, welche Position man innehatte (Hebräer = Fronarbeiter, Ägypter = Aufseher). Die Hebräer waren ursprünglich Wirtschaftsflüchtlinge in Ägypten und gern gesehene Gäste. Später wurden sie aus Neid zu Sklaven. Mose, der als Sohn der Prinzessin gilt, bildet unter den Hebräern eine privilegierte Ausnahme. Er sehnt sich aber nach Zugehörigkeit zu den Hebräern. Sie verweigern sie ihm, weil er zu anders ist. Der Pharao will ihn töten, weil er mit dem Mord am Ägypter seine Loyalität zu den Hebräern gezeigt hat – eine Bedrohung für die Ägypter! In Midian wurde Mose als Ägypter angesehen und für sein helfendes Handeln wertgeschätzt. Er wurde durch Heirat in die angesehene Priesterfamilie aufgenommen.

Doch was mache ich, wenn ich Ungerechtigkeit wahrnehme? Versuche ich Gleiches mit Gleichem heimzuzahlen oder suche ich das Gespräch? Ich erlebe ähnliche Reaktionen wie Mose – woher kommt meine Autorität? Und wie beurteile ich, wer im Streit im Recht ist? Wen nehme ich als hilfebedürftig oder Opfer wahr? Stelle ich mich an die Seite der Opfer und packe tatkräftig mit an? Ganz ehrlich: Meistens warte ich, bis jemand um Hilfe bittet und schalte mich nicht einfach ein.

Der Text gibt mir keine moralischen oder ethischen Richtlinien. Er erzählt nur von Moses Erfahrungen, in denen scheinbar sehr klar war, wer im Recht war und wer benachteiligt wurde.

Der Text für dich

Kinder erleben in ihrem Alltag viele Ungerechtigkeiten: mit Erwachsenen, anderen Kindern oder durch Strukturen. Sie erkennen Ungerechtigkeiten meist sehr sensibel. Umso mehr, wenn es um jemand aus der eigenen Gruppe geht. Sie können sich daher gut mit Mose identifizieren:

  • mit seinen Versuchen, zu helfen
  • mit der Eindeutigkeit, wer im Recht ist
  • mit den Methoden: Auge um Auge/durch Gespräch schlichten/Mit-Anpacken
  • mit dem Frust, nicht gehört zu werden
  • mit der Angst vor Konsequenzen

Häufig haben sie Ungerechtigkeit aber auch selbst erlebt und wissen daher gut, wie es ist ein Betroffener bzw. ein ‚Opfer‘ zu sein. Zudem erleben Kinder eine starke moralische Wertung für die unterschiedlichen Wege, um anderen zu helfen, bzw. haben diese auch als Bewertungsmaßstab zum Beurteilen Anderer verinnerlicht. Dieser Text kann daher

  • erleichtern: Auch Mose musste üben, um Gerechtigkeit herzustellen.
  • herausfordern: keine negative Bewertung für Mose! Aber: Konsequenzen.
  • ermutigen: Gott wendet sich seinem Volk zu und kümmert sich um sie, z.B. durch Menschen wie Mose, die sich von Ungerechtigkeit bewegen lassen.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1

Material: Schärpen in rot (2x), blau (3x), grün (2x), Äpfel, kleines Messer

Spielleitung: „Wir zeigen euch jetzt 3 Szenen und hinterher stelle ich euch dazu ein paar Fragen. Ich beende jede Szene durch In-die-Hände-Klatschen.“

Szenen:

  1. Kennzeichnen: A (rot), B (blau), C (rot und blau)
    • A schlägt B an den Arm. C schlägt A an den Arm. A und C schlagen sich ein paarmal gegen den Arm. Spielleitung klatscht in die Hände.
  2. Kennzeichnen: A (rot), B (blau), C (blau)
    • A und B streiten sich (z.B. wer besser in der Schule ist). A beleidigt B, ist aber im Unrecht (hat die schlechteren Noten). C fragt B, warum er sich mit A streitet, obwohl sie Freunde sind. B fragt, was C von ihm will und sagt „Schlag mich doch.“ Spielleitung klatscht in die Hände.
  3. Kennzeichnen: A (rot) und B (grün), C (rot)
    • A schneidet Äpfel für alle Mädchen (sollte darin schlechter sein als B). B will zuerst die geschnittenen Äpfel den Jungs geben und „schnell für alle Jungs Äpfel schneiden“. C hindert ihn daran und hilft A beim Schneiden der Äpfel für die Mädchen. Dann ist B dran.

Fragen zu jeder Szene:

  • Wer war im Recht, wer war im Unrecht?
  • Warum hat C sich eingemischt?
  • Wie hat C sich eingemischt?
  • War das Einmischen erfolgreich?
  • Welchen Effekt hatte das Einmischen für A, B, C / wie haben sie das Einmischen erlebt / sich hinterher gefühlt? (ggf. die Schauspieler fragen)

Idee 2

Es gibt mehrere Runden kurzer Gruppen-Wettkampf-Spiele. Die Gruppen werden nach jeder Runde neu zusammenstellen, dabei werden jeweils andere ungerechte Verhältnisse hergestellt.

Spielideen z.B.

  • Völkerball-Variante: Die Mannschaften stehen sich in zwei Feldern gegen über und müssen sich gegenseitig abwerfen. Wer getroffen wurde, muss raus. Wer zuerst alle Gegner abgeworfen hat, gewinnt.
  • Bierdeckel-Schlacht: Die Mannschaften stehen sich in zwei Feldern gegen über und müssen alle Bierdeckel aus dem eigenen in das gegnerische Feld werfen. Es darf immer nur ein Bierdeckel geworfen werden. Es gibt ein Zeitlimit, dann wird verglichen.
  • Peak-a-who: zwei MA halten eine Decke zwischen zwei Mannschaften hoch. Je eine Person der Mannschaft sitzt vorn an der Decke. Die MA lassen die Decke fallen, wer dann zuerst den Namen der Person aus der gegnerischen Mannschaft ruft, hat gewonnen. Die andere Person scheidet aus.
  • Streichhölzer-Stapeln: Die Mannschaften sitzen abwechselnd in einem Kreis. Reihum stapelt jeder ein Streichholz auf einen Flaschenhals. Die Gruppe, bei der der Turm fällt, bekommt einen Minuspunkt.

Ungerechte Bedingungen je nach Gruppe und Spiel, z.B.: Jungs gegen Mädchen; Große gegen Kleine; ältere gegen jüngere; neue gegen „schon lange da“.

JOKER: Die TN können während des Spiels (nicht vorher!) einen MA um Hilfe bitten. Diese Regel wird aber nicht erklärt, sondern kommt nur zum Einsatz, wenn ein TN einen MA fragt.

Verkündigung

Verkündigungsart: Geschichte lesen und visualisieren

Die Kinder lesen die Geschichte abschnittweise vor. Nach jedem Abschnitt wird darüber gesprochen und die Situation auf einer Flipchart o.Ä. visualisiert.

Vers 11-12. Fragen:

  • Zu welchem Volk gehörte Mose? (Hebräer)
  • Warum musste er keinen Frondienst leisten? (Ziehsohn der Prinzessin)
  • Was ist Frondienst und warum mussten die Hebräer ihn leisten? (Hebräer wurden zu viele Menschen; die Ägypter haben sie unterdrückt; sie mussten Ziegel herstellen; Ungerechtigkeit aufgrund von Zugehörigkeit zu Hebräern)
  • Visualisieren: höhergestellter Ägypter, unterdrückter Hebräer haben einen Konflikt
  • Was wollte Mose wohl bei den Hebräern? (vielleicht dazugehören? Helfen?)
  • Was hat er beobachtet? Wie hat er darauf reagiert? (nacherzählen lassen)
  • Visualisieren: Mose steht zwischen den Völkern und den Positionen, schlägt sich auf die Seite der unterdrückten Hebräer, handelt selbst nach dem Motto „Auge um Auge“
  • War Moses Handeln besser als das vom Ägypter? Warum, warum nicht?
  • Hat der Mord etwas an der Ungerechtigkeit gegenüber den Israeliten gebracht? (Nein, es ist ein zu großes Problem für einen Einzelnen. Es war die falsche Herangehensweise von Mose.)
  • Und hat er dabei geholfen, dass Mose den Israeliten näher war? (offen)

Vers 13-14. Fragen:

  • Wer hat jetzt einen Konflikt miteinander?
  • Visualisieren: Hebräer – Hebräer, also gleichgestellt, aber einer ist dennoch im Unrecht
  • Wie versucht Mose den Konflikt zu lösen? (Gespräch)
  • Ist Mose erfolgreich darin, die Ungerechtigkeit zu lösen? (Jein. Situation ist unterbrochen, das ist gut, aber gelöst – eher nicht. Der Mann im Unrecht wird durch seine Vorwürfe mächtig gegenüber Mose als Helfer!)
  • Warum ist Mose eigentlich noch mal hingegangen? (Idee: Sehnsucht dazuzugehören)
  • War er darin erfolgreich? (Nein.)

Vers 15-22. Fragen:

  • Zwischen wem passiert der nächste Konflikt?
  • Visualisieren: midianitische Frauen und midianitische Hirten. Dasselbe Volk, Geschlechtsunterschied, Statusunterschied Priester-Töchter / Hirten. Hintergrund erklären: Frauen weniger wert, schwächer. Eigentlich höflich, den Frauen zu helfen. Wegdrängen = Ausdruck von Abwertung. Midianiter als entfernte Verwandte, also auch Hebräer).
  • Wie schaltet Mose sich ein? (Er hindert die Hirten am Wegdrängen und hilft beim Tränken.)
  • War er erfolgreich darin, die Ungerechtigkeit zu lösen? (Jein – für den Moment ja. Zukunft ungewiss. Allerdings wird er ja dann Hirte für Jitros Schafe. Vorbildhandeln. Dankbarkeit der Frauen und ihres Vaters.)
  • Und war er erfolgreich darin, ein Teil einer hebräischen Familie zu werden? (Ja.)

Vers 23-25. Fragen:

  • Was sind Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen Gott und Mose?
    • Bedeutung Bund: Zugehörigkeit zum Volk, Versprechen an die Vorväter des Volkes
    • Gott reagiert, als die Menschen um Hilfe rufen, Mose hat einfach so geholfen
    • Beide haben ein Schützer- und Helfer-Herz, wenden sich Menschen zu
    • Gottes Macht für so große Probleme wie die Ungerechtigkeit an einem ganzen Volk ist viel größer. In den weiteren Geschichten werden wir noch sehen, wie Gott aber Mose durchaus gebrauchen möchte, um das Problem anzugehen! Moses Herz ist genau das richtige dafür.

Die andere Idee

Geschichte aus der Perspektive der Sonne erzählen: „Sie schien fröhlich wie immer über dem Land Ägypten, brutzelte aus Lehm und Stroh, das die Menschen in Kästen stopften, harte Ziegel, lachte über die Ägypterinnen, die im Nil schwimmen gingen und beobachtete erhitzte Gemüter …“

Anregungen:

  • Sonne beschreibt als neutrale Person die Unterschiede zwischen den Völkern (Recherchieren und etwas die Fantasie spielen lassen: woran konnte man Ägypter und Hebräer unterscheiden? Wie sah Mose aus? Keine Stereotypen aus Filmen, sondern echt mal drüber nachdenken!)
  • Formulierungen über die Sonne möglichst passend einbauen (brennt, sticht, lacht vom Himmel, scheint, geht auf, geht unter, versteckt sich hinter Wolken)
  • Mit Zoom spielen: „genauer hinsehen“, „aus der Ferne betrachten“, …

Der Text gelebt

Wiederholung

In 5 Gruppen aufteilen – jede Gruppe malt eine der fünf Szenen als Comic.

Gespräch

  • In welchen Situationen erlebst du Ungerechtigkeit und möchtest gerne helfen?
  • Was hast du schon ausprobiert?
  • Kinder aufstehen lassen: Wer hat schon mal auf folgende Weise geholfen? Auge um Auge/Gespräch/Mit-Anpacken;
  • Welche weiteren Möglichkeiten gibt es, um zu helfen?
  • Wo hast du schon mal Hilfe erlebt, als du ungerecht behandelt wurdest? Wie war das für dich?
  • Hast du schon mal erlebt, dass Gott dir geholfen hat? Magst du erzählen?

Merkvers

2. Mose 2,25: Gott wandte sich den Israeliten zu und kümmerte sich um sie.

Leitung spricht vor, Kinder sprechen gemeinsam nach. Einen Satzteil nach dem anderen hinzufügen und das bisherige komplett wiederholen. Jeder Satzteil hat eine eigene Geste.

  • Gott (nach oben zeigen)               
  • Gott wandte sich (zum linken Nachbarn drehen)                    
  • Gott wandte sich den Israeliten zu (auf alle in der Gruppe zeigen)
  • Gott wandte sich den Israeliten zu und kümmerte sich (Hände nach vorne geöffnet ausstrecken)
  • Gott wandte sich den Israeliten zu und kümmerte sich um sie. (Hände überkreuz auf die eigene Brust legen.)
  • Gott wandte sich den Israeliten zu und kümmerte sich um sie. 2. Mose 2,25 (zwei Mal zwei Finger nach vorne strecken (2. Mose und Kapitel 2), dann die ganze Hand (für die gesprochene 5), dann wieder zwei Finger (für die gesprochenen zwanzig).
  • Vers komplett sagen und wiederholen lassen
  • Einzelne Kinder aufsagen lassen

Gebet

Anliegen sammeln, wo die Kinder mitbekommen, dass Menschen ungerecht behandelt werden oder wo es Streit gibt. Ermutigen, dass jedes Kind ein stilles Gebet dafür sprechen kann. Leitung spricht ein Gebet für alle gesammelten Anliegen:

  • Dank für Gottes Helfer- und Schützer-Herz und dass er unsere Not sieht.
  • Bitte, dass er sich uns zuwendet und um uns kümmert.
  • Bitte um Mut, dass wir erkennen, was wir tun können und sollen und wo wir etwas Gott überlassen können

Kreatives

Auf Holzbrettern mit unterschiedlichen Methoden Formulierungen wie „Du gehörst dazu“, „Du bist nicht allein“ oder auch den Lernvers gestalten (Vorlagen im Downloadbereich):

  • Mit Brandmalkolben (Brenn-Peter) einbrennen
  • Nägel einschlagen, ggf. mit der Fadentechnik verschönern
  • Mit wasserfesten Stiften aufschreiben (Outdoor-Edding)

Rätselhaftes

Das Quiz (siehe Vorlage Downloadbereich) wird verteilt. Als Belohnung gibt es für jeden, der mindestens 4 der 6 Fragen richtig beantwortet hat, ein High Five.

Die Belohnung erst verteilen, nachdem alle mitgemacht haben oder in der Abschlussrunde feierlich verteilen.

  1. Wie heißt der Mann von Zippora?
  2. Welche zwei Fragen stellt der Hebräer Mose?
  3. Wer erschlägt wen?
    • Der Hebräer erschlägt Mose.
    • Mose erschlägt den Ägypter.
    • Der Ägypter erschlägt Mose.
  4. Was macht Mose, um die Frauen zu beschützen?
    • Er erschlägt die Hirten.
    • Er bedroht, beschimpft und beleidigt den Anführer der Hirten.
    • Er hilft den Frauen beim Tränken der Schafe und Ziegen.
  5. Wo steht der Lernvers?
  6. Mit wem hatte Gott einen Bund geschlossen?

5-Sterne-Ferienprogramm für Kinder

Auch dieses Jahr haben wir wieder ein Sommerferienprogramm für Kinder erstellt. In dieser Themenreihe „Ab in die Liga der Champions“ sind alle Artikel hinterlegt. Zur besseren Übersicht ist hier der Vorschlag für einen Programmplan (am besten ausdrucken):

Wie ihr sehen könnt, gibt es noch Lücken im Plan. Das ist volle Absicht. Denn jeder möchte auf einer Freizeit seine ganz eigenen Ideen einbringen. Die Programmpunkte sind Vorschläge. D.h. ihr könnt sie als Grundlage nehmen, abändern, kürzen, verlängern, bereichern, euch inspirieren lassen… Passt sie also gerne auf eure Freizeit an. Natürlich könnt ihr auch noch weitere biblische Geschichten selbst geschrieben dazunehmen (z.B. Petrus, Thomas, die Frau am Jakobsbrunnen…). Wir haben uns auf die 5 Geschichten hier begrenzt für eine Wochenfreizeit.

Und darum geht es inhaltlich:

Stell dir vor, du gehörst zum besten Team der Welt: du hast den besten Trainer, du hast Mitspieler und Mitspielerinnen, die auf allen Positionen genau richtig aufgestellt sind. Und du bist auch ein wichtiger Teil dieses Teams auf deiner Position. Du bist ein Gewinner, eine Gewinnerin!

Wer zu Jesus gehört, gehört zu einem Gewinnerteam, zu den Menschen, die auf den „Trainer der Welt“ hören und versuchen, seine Worte auf dem Platz des Alltags umzusetzen. Diese Menschen nennt die Bibel Jünger und Jüngerinnen. Sie folgen Jesus nach. Aber wie geht das mit dem Jünger sein? Und wer waren die ersten Jünger und Jüngerinnen? Was kann man aus diesen Geschichten lernen?

Mit dem Eintauchen in das Leben dieser Menschen laden wir Kinder ein, selbst Teil dieses Teams zu werden und darauf zu achten, was der beste Lebens-Trainer der Welt ihnen sagen will. Und was einen zu einem Gewinner, einer Gewinnerin macht.

Bei der Auswahl der Geschichten haben wir bewusst darauf geachtet, dass Jüngerinnen und Jünger (also mögliche Vorbilder für Jungs und Mädels) zu Wort kommen: Nathanael, Maria und Marta, Jakobus und Johannes, Zachäus, Paulus und Hananias.

Dazu gibt es wieder eine tolle Rahmengeschichte, die auf/neben einem Fußballplatz spielt. Diese Geschichte kann auf einer Freizeit live gespielt werden vor und nach der jeweiligen biblischen Geschichte. Die Rahmengeschichte nimmt die Welt der Kinder auf und hilft den Kindern, die Aussagen der biblischen Geschichten ins Heute zu übertragen.

Insgesamt besteht die Themenreihe aus 5 biblischen Geschichten, dazu viele tolle Spiele für das Ferienprogramm.

Viel Spaß und Begeisterung bei der Umsetzung,

euer Redaktionsteam Jungscharleiter online

Hier kommt die dritte Themenreihe der JUMAT 2/2022. Es geht in vier Lektionen um die Gemeinde im 1. Korintherbrief:

Lektion 10: 1. Korinther 1,10-17 Streit in der Gemeinde

Lektion 11: 1. Korinther 12,1-11 Keine/r kann nichts

Lektion 12: 1. Korinther 12,12-31 Gemeinsam sind wir stark!

Lektion 13: 1. Korinther 13,1-13 Gemeinschaft braucht Liebe

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Gemeinsam sind wir stark!

Checker

Jesus bringt uns zusammen!

Der Text an sich

Kontext

Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth. Die Gemeinde hatte er während seiner zweiten Missionsreise gegründet. In der griechischen Hafenstadt waren die Christen mit einigen Problemen konfrontiert. So gab es beispielsweise Spaltungen in der Gemeinde, weil man Paulus und Apollos (ein Judenchrist, der nach Paulus in der Gemeinde wirkte) miteinander verglich und in Streit darüber geriet, wer denn nun der Bessere sei. Auch Sünde und unmoralisches Verhalten wurde in der korinthischen Gemeinde zum Problem. Den ersten Teil seines Briefes widmet Paulus genau diesen Problemen. Im zweiten Teil geht Paulus auf verschiedene Fragen der Gemeinde ein und gibt ihnen Anweisungen für das gemeinsame Leben und ihre Gottesdienste. In diesem zweiten Teil findet sich auch unsere Bibelstelle wieder.

1. Korinther 12, 12-31

Verse 12-14: Paulus vergleicht die Gemeinde mit einem menschlichen Körper. Dabei erklärt er, dass ein Körper aus vielen Teilen besteht und doch einen Leib ergibt. So ist es auch mit der Gemeinde Jesu. Viele unterschiedliche Menschen kommen in der Gemeinde zusammen. Sie sind die einzelnen Glieder (oder Körperteile). Doch trotz ihrer Unterschiedlichkeit ergeben sie eine Gemeinde, den „Leib Christi“. Was sie verbindet ist, dass sie zu Jesus gehören und den Heiligen Geist in sich tragen. So kommen in der Gemeinde unterschiedliche Menschen zusammen und bilden eine Einheit – so wie ein Körper, der aus unterschiedlichen Teilen ein Ganzes ergibt.

Verse 15-20: Jetzt lässt Paulus die einzelnen Körperteile übereinander sprechen. Dabei wird deutlich: Jeder Teil des Körpers ist wichtig und unersetzbar. Erst die Zusammensetzung verschiedener Körperteile macht den Körper voll funktionsfähig. So ist es auch in der Gemeinde: Gott setzt den Einzelnen in der Gemeinde ein. Dabei hat jeder eine bestimmte Funktion im „Leib Christi“.

Verse: 21-27: Paulus betont: Jeder Körperteil ist wichtig, auch wenn er noch so unbedeutend scheint. Alle Glieder sind bewusst von Gott zusammengefügt und wichtig. Das gilt auch für die Gemeinde. Deshalb soll keine Spaltung in der Gemeinde herrschen. Stattdessen sollen die einzelnen Teile der Gemeinde füreinander sorgen, gemeinsam leiden und sich miteinander freuen.

Vers 28-31: Paulus zählt unterschiedliche Aufgaben und Begabungen in der Gemeinde auf: Apostel, Propheten, Lehrer, Heilung, Wunder tun, Helfen, Leiten und Zungenrede. Dabei betont er, dass nicht jeder alles kann. Paulus ermutigt nach größeren Gaben zu streben. In Kapitel 13 erfahren wir, was er damit meint: Die Liebe ist das, was all diese Gaben übertrifft.

Der Text für mich

Als Christ bin ich Teil eines großen Ganzen – dieser Gedanke fasziniert mich immer wieder. Wie cool, dass Gott jeden Einzelnen von uns begabt, mit Fähigkeiten ausrüstet und gebrauchen möchte. Egal, ob du eher ein auffälliger Teil bist oder doch eher unscheinbar und im Hintergrund aktiv: DU bist wichtig für deine Gemeinde!

Dort, wo viele unterschiedliche Menschen zusammenkommen entsteht nicht nur Einheit, sondern auch Spannung. Vielleicht erlebst du es selbst im Mitarbeiterteam oder in anderen Bereichen deiner Gemeinde – manchmal ist es gar nicht so einfach miteinander klarzukommen. Da ist diese Bibelstelle eine gute Erinnerung daran, dass jeder seinen Platz hat. Unsere Unterschiedlichkeiten können zwar herausfordernd sein, tragen aber auch dazu bei, dass wir uns gegenseitig ergänzen, unsere Stärken und Schwächen einsetzen und miteinander vorangehen können. Die Worte von Paulus erinnern daran, dass Überheblichkeit und Hochmut keinen Platz in der Gemeinde haben – stattdessen können wir auf denjenigen schauen, der uns vereint: Jesus! 

Der Text für dich

Starter

Gemeinsam sind wir stark!

Konkurrenzdenken spielt im Leben von Kindern eine große Rolle. In der Schule, beim Spielen oder in der Familie vergleichen und messen sich Kinder miteinander. Im Laufe ihres Lebens kommen Kinder zunehmend in ein Alter, in dem sie nicht nur an sich selbst, sondern auch an andere denken können. Sie lernen in Gruppen zusammenzuarbeiten. Der biblische Vergleich der Gemeinde mit einem Körper macht den Kindern deutlich, dass sie gemeinsam viel stärker sind und mehr schaffen können, als alleine. Jeder Einzelne ist dabei wichtig!

Checker

Jesus bringt uns zusammen!

Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe ist für Kinder wichtig. Dabei werden Kinder, die beispielsweise nicht die gleichen Interessen teilen, schnell aus Gruppen ausgeschlossen. Vermutlich haben die Kinder solche Situationen schon einmal in der Schule, im Alltag oder in der eigenen Jungschar erlebt. Mithilfe der biblischen Geschichte lernen Kinder, dass Jesus sie über Herkunft, Familienhintergründe und Interessen hinweg miteinander verbindet. Die Jungschar ist deshalb ein Ort, an dem keiner ausgegrenzt werden soll. Jesus bringt uns zusammen, weil wir seine Freunde sind. Jeder Einzelne ist hier wichtig!

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1

Der etwas andere Hindernislauf: Die Kinder bilden 2-3 Teams und müssen einen Hindernislauf bestreiten. (z.B. Slalom, über Tisch, unter Stuhl, …) Im ersten Durchlauf müssen die Gruppen gemeinsam so schnell wie möglich durch den Parcours. Die Zeit wird gestoppt, die schnellste Gruppe gewinnt. Im zweiten Durchlauf bekommt jedes Kinder eine besondere Herausforderung (Hände verbinden, Augen verbinden, Füße zusammenbinden, Gehörschutz …) Wieder müssen die Gruppen es gemeinsam durch den Parcours schaffen – die schnellste Gruppe gewinnt. Nach dem Parcours kann man mit den Kindern ins Gespräch kommen: Welcher Durchgang war einfacher? Warum? Was hat euch geholfen? Warum hat es die Gewinnergruppe so schnell geschafft? Fazit: Nur gemeinsam konnten wir es schaffen.

Idee 2

Puzzle – Suche: Ein Foto von einer Gliederpuppe (s. weiterführende Hinweise) in 10 verschiedene Teile schneiden und im Raum verstecken. Die Kinder suchen die Puzzleteile und setzen sie dann zusammen. Das Foto ist ein Hinweis auf das Thema, um das sich die Jungschar heute drehen soll.

Verkündigung

Verkündigungsart: Anspiel

Material: Tafel/Flipchart, Stift, Verkleidungen

Zwei Geschwister aus Korinth unterhalten sich über den Brief von Paulus.

MA 1 kommt rein, wirkt müde, gähnt und streckt sich. MA 2 ist bereits da und wirkt beschäftigt.

MA 1: Puuuh, was für ein Tag! setzt sich erschöpft hin

MA 2: Hey Bruder/Schwesterherz – du bist wieder da! Wir haben dich schon vermisst!

MA 1: Ja, heute war echt viel los in Korinth. Die neuen Handelsschiffe haben gerade am Hafen angelegt, deshalb war es ziemlich voll in der Stadt. Ich musste mich durch die ganze Menschenmasse drängen, um irgendwie nach Hause zu kommen.

MA 2: Das klingt anstrengend. Aber jetzt erzähl doch mal: Wie war es in der Gemeinde? Heute wurde doch ein Brief von Paulus vorgelesen! Was hat er geschrieben? Hat er unsere Fragen beantwortet? Kommt er uns bald besuchen? Ich will alles wissen!

MA 1: Du bist ja richtig neugierig! Also der Brief von Paulus war echt lang und er hat über viele verschiedene Themen gesprochen. Aber ein Thema, das geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf …

MA 2: Na, los, mach es nicht so spannend!

MA 1: Also gut, am besten male ich dir auf, was er gesagt hat, dann kannst du es besser verstehen.

MA 2: Malen? Hat er euch ein Bild mitgeschickt oder warum musst du es mir aufmalen?

MA 1: Nein, er hat kein Bild gemalt. Aber er hat uns von einem Beispiel erzählt. Du erinnerst dich doch noch an all die Streitereien, die wir in unserer Gemeinde hatten? Immer wieder haben wir darüber gestritten, was wir als Christen dürfen und was wir lieber nicht tun sollen. Wir haben darüber gestritten, was man essen darf und was nicht, wie wir unseren Gottesdienst feiern sollen, wie wir uns in unserem Alltag verhalten sollen und so weiter.

MA 2: Ja, ich erinnere mich noch gut. Das war echt schlimm. Teilweise haben sich richtige Gruppen gebildet und miteinander gestritten. Da war echt schlechte Stimmung.

MA 1: Ja, Paulus war auch nicht glücklich über unsere Situation. Er hat von einem Beispiel erzählt, wie wir als Gemeinde eigentlich funktionieren sollen. Malt auf Tafel/Flipchart ein Körper auf. Na, kannst du erkennen, was das ist?

MA 2: Ganz klar, das ist ein Mensch! Aber was hat ein Mensch mit der Gemeinde zu tun? Wir bestehen doch aus ganz vielen Menschen?

MA1: Du hast recht, wir sind viele Menschen in der Gemeinde. Paulus sagt unsere Gemeinde ist wie ein Körper. Er nennt es „Leib Christi“. Ein Körper besteht aus ganz vielen Teilen.

An die Kinder: Welche Körperteile kennt ihr?

Unser Körper hat offensichtliche Körperteile, wie Arme, Beine und den Kopf. Aber es gibt auch unscheinbare Körperteile, die trotzdem lebenswichtig sind.

MA 2: Du meinst so Dinge wie unsere Lunge, den Magen und so was?

MA 1: Ja, zum Beispiel! Paulus sagt: Genauso wie unser Körper aus unterschiedlichen Teilen besteht, besteht auch unsere Gemeinde aus ganz vielen unterschiedlichen Menschen. Wir kommen aus unterschiedlichen Familien, sehen unterschiedlich aus und haben verschiedene Hobbys und Meinungen. Aber trotzdem ist jeder von uns ein Teil des Körpers.

MA 2: Stimmt, du hast recht. In unserer Gemeinde gibt es ganz unterschiedliche Menschen, die an einem Ort zusammenkommen. 

MA 1: Paulus sagt: Egal ob man die Körperteile sieht oder ob sie unscheinbar sind – jedes Teil hat seine Funktion und ist wichtig, damit der Körper funktioniert. Das Auge kann nicht zu der Hand sagen „Ich brauche dich nicht. Und der Fuß kann nicht sagen: Ich bin keine Hand, also bin ich nicht wichtig. Denn wenn der Körper nur aus Händen bestehen würde, könnte er ja gar nicht funktionieren.

MA 2: lacht Haha, stell dir vor ich hätte nur Hände … das wäre ja richtig komisch. Aber was das mit unserer Gemeinde zu tun hat, habe ich noch nicht so ganz verstanden …

MA 1: Paulus möchte mit diesem Beispiel sagen, dass jeder in unserer Gruppe wichtig ist. Er hat jeden von uns wunderbar gemacht und jeder von uns kann etwas anderes besonders gut. Deshalb sollen wir uns nicht streiten, sondern gemeinsam stark sein!

MA 2: Puh, aber manchmal ist das gar nicht so einfach. Mit manchen Menschen in unserer Gruppe verstehe ich mich einfach nicht gut. Die mögen ganz andere Sachen, als ich. Wie sollen wir da gemeinsam stark sein?

MA 1: Ja das stimmt – wir sind alle unterschiedlich. Aber wir haben alle eine Gemeinsamkeit: Wir sind Freunde von Jesus – und weil Jesus und der Heilige Geist so stark sind, ist diese Verbindung viel größer als das, was uns voneinander trennt.

MA 2: Stimmt, du hast recht: Auch wenn manche Dinge uns voneinander trennen, Jesus bringt uns alle zusammen! Das ist ja richtig cool! Das muss ich sofort meiner Freundin Phoebe erzählen!

Beide MA verlassen den Raum  

Die andere Idee

Mithilfe des Puzzles oder einer echten Gliederpuppe spricht man mit den Kindern über den Körper und seine einzelnen Teile. Dabei sollte deutlich werden, dass jeder Teil wichtig ist – egal ob sichtbar oder unsichtbar. Anschließend erzählt man den Vergleich von Paulus nach. Die Gemeinde ist wie ein Körper – viele verschiedene Menschen kommen zusammen und bilden eine Einheit. Bei Startern sollte das Gespräch auf den Satz „Gemeinsam sind wir stark“ hinauslaufen. Bei Checkern lenkt man das Gespräch auf „Jesus bringt uns zusammen“.

Der Text gelebt

Wiederholung

JA/NEIN – Stuhl

Zwei Stühle werden am Ende des Raumes aufgestellt, einer steht für „JA“, der andere für „NEIN“. Die Kinder stellen sich paarweise auf. Eine Frage wird vorgelesen, der Mitarbeiter gibt ein Zeichen und die Kinder setzen sich schnellstmöglich auf den richtigen Stuhl.

Beispielfragen:

  • In der Gemeinde in Korinth gab es Streit – JA
  • Petrus hat der Gemeinde einen Brief geschrieben – NEIN
  • Paulus sagt, die Gemeinde ist wie ein Körper – JA
  • Gemeinsame Hobbys sind das, was die Gemeinde verbindet – NEIN
  • usw.

Gespräch

Es bietet sich an mit den Kindern ins Gespräch über die eigene Jungschargruppe zu kommen.

  • Habt ihr es schon mal erlebt, dass ihr oder andere Kinder aus einer Gruppe ausgeschlossen wurden? Warum? Wie hat sich das angefühlt?
  • Was verbindet uns in der Jungschar?
  • Gibt es Dinge, über die wir manchmal streiten?
  • Wie können wir gemeinsam stark sein?

Merkvers

„Ihr seid nun der Leib von Christus! Jeder Einzelne von euch ist ein Teil davon.“ 1.Kor 12,27 (BasisBibel)

Gebet

Beten mit Wollknäuel

Gemeinsam mit den Kindern einen Kreis bilden. Beim Beten bleiben die Augen diesmal offen. Der Mitarbeiter nimmt ein Wollknäuel in die Hand und betet. Anschließend wirft er jemandem die Wolle zu. Diese Person darf dann als Nächste beten – laut oder leise. Wenn man nicht beten möchte, kann man die Wolle einfach jemand anderem zuwerfen. Am Ende beendet jemand das Gebet mit einem Amen. Gemeinsam kann man mit den Kindern auf das gemeinsame „Gebetsnetz“ schauen und noch einmal darüber sprechen, dass Jesus uns verbindet.

Kreatives

Jungscharwappen gestalten: Auf einem großen Plakat gestalten die Kinder ein gemeinsames Jungscharwappen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder die Kinder überlegen gemeinsam, was sie auf dem Wappen alles draufhaben möchten oder man malt bereits eine Wappenform vor und jedes Kind bekommt einen Ausschnitt des Wappens, was es individuell gestalten darf. Am Ende klebt man die einzelnen Bilder zu einem Wappen zusammen. Das fertige Jungscharwappen kann man als Erinnerung an die Einheit im Jungscharraum aufhängen.

Spielerisches

Merkvers-Ball: Gemeinsam stellt man sich in einem großen Kreis auf. Der Mitarbeiter sagt den Merkvers vor, die Kinder wiederholen ihn Stück für Stück. Nachdem man den Merkvers ein paarmal geübt hat, kommt der Ball ins Spiel. Der Ball wird immer einer Person zugeworfen. Bei jedem Wurf sagt man gemeinsam ein Wort des Merkverses. Ziel ist es, dass am Ende das Kind, welches den Ball bekommt, selbstständig den Teil des Merkverses aufsagen kann. Wenn die Kinder den Merkvers können, kann man die Zeit stoppen und danach gemeinsam versuchen, den Ball so schnell wie möglich zu werfen und dabei den Merkvers aufzusagen. Schafft ihr es in unter 30 Sekunden?

Rätselhaftes

Galgenmännchen: Auf einer Tafel/Flipchart sollen passend zur biblischen Geschichte Körperteile erraten werden. Dafür wird für jeden Buchstaben des Rätselworts ein Strich gemalt. Die Kinder müssen raten, welche Buchstaben in dem gesuchten Wort vorkommen. Richtige Buchstaben werden eingesetzt, bei einem falschen Buchstaben wird Stück für Stück ein Galgenmännchen gemalt.

(T)Extras

Lieder

Hallo, hallo, hallo (Wenn wir uns treffen…)

In Gottes Haus

Du bist spitze, du bist genial

Aktionen

Running Dinner: Damit die Kinder auch die anderen Teile der Gemeinde kennenlernen, kann man ein gemeinsames Running Dinner veranstalten. Im Vorfeld werden dafür drei Gastgeber angefragt. Die Gastgeber sollen aus verschiedenen Bereichen der Gemeinde kommen (z.B. Pfarrer, Kirchengemeinderäte, Jugendkreisleiter, Kindergottesdienstmitarbeiter, …) Jeder Gastgeber darf entweder eine Vorspeise, einen Hauptgang oder eine Nachspeise für die Kinder vorbereiten. Gemeinsam spaziert man als Jungschar von einem Gastgeber zum anderen und genießt an dem Abend ein Dreigänge-Menü. Beim Essen können die Gastgeber von ihrem Bereich der Gemeinde und ihren Erlebnissen mit Jesus erzählen.

Tipp: Die Gastgeber sollten fußläufig erreichbar sein. Bei einer großen Gruppe ist es sinnvoll die Kinder in 2-3 kleinere Gruppen einzuteilen. Für jede Gruppe braucht es drei Gastgeber.

Weiterführende Hinweise, Webseiten

Lizenzfreie Bilder für das Puzzle-Spiel: www.pixabay.com

Beim Quiz-Fußball geht es darum, durch die Beantwortung verschiedener Fragen den „Ball“ auf einem Spielplan immer weiter in Richtung des gegnerischen Tores zu bewegen und letztendlich mehr Tore zu erzielen als das gegnerische Team.

So sieht der Spielplan aus:

  • Auf einem Plakat ist ein Fußballfeld mit 2 Toren, Mittellinie und Mittelkreis aufgemalt.
  • Der Anstoßpunkt ist durch einen kleinen Kreis gekennzeichnet, der mit einem „A“ markiert wurde. Der Kreis sollte so groß sein, dass zwei Bälle (siehe unten) darin Platz finden.
  • In beiden Spielhälften befinden sich jeweils zwei weitere Kreise, die mit einem „B“ sowie mit einem „C“ markiert wurden. Dabei sollte sich der zweite Kreis („C“) näher am Tor befinden als der erste Kreis („B„).
  • In den beiden Toren ist je ein weiterer Kreis eingezeichnet, in dem „Tor“ (alternativ: „D“) steht.
  • Alle Kreise – mit Ausnahme des Anstoßkreises – sollen so groß sein, dass ein Ball (siehe unten) hineinpasst.
  • Falls du den Spielplan nicht selbst zeichnen möchtest: Unter https://eduki.com/de/material/58045/quiz-fussball-fuer-alle-arten-von-schnellfragerunden findest du eine Spielplan-Vorlage, die man für 1 Euro käuflich erwerben kann. Allerdings müsstest du sie dann noch größer kopieren (mindestens A3).

Das kannst du als Spielball verwenden:

  • Falls der Spielplan an einer Tafel oder einer Flipchart angebracht wird, bietet es sich an, zwei verschiedenfarbige Magnete als Fußbälle zu verwenden.
  • Ansonsten kannst du auch zwei Bälle mit geringem Aufwand aus Papier herstellen oder – falls dir das zu unprofessionell ist – eine der zahlreichen Internetvorlagen ausdrucken. Am besten sollten sich die beiden Bälle voneinander unterscheiden, z.B. durch ihr Muster oder ihre Farbe. Ein Stück Klebestreifen auf der Rückseite sorgt dafür, dass sie auf dem Spielfeld haften.

Diese Fragen kannst du stellen:

  • Im Prinzip gibt es bei der Auswahl der Fragen kaum Beschränkungen. Du kennst deine Gruppe am besten und weißt, welche Themen in letzter Zeit behandelt wurden oder worauf aktuell der Schwerpunkt gelegt werden soll.
  • Passend zum Spiel bietet sich natürlich ein Sportquiz an. Aber auch Fragen zu biblischen Geschichten, zu allgemeinen Themen oder zum Wohnort etc. sind denkbar.
  • Du könntest – etwa bei schwierigeren Fragen – jeweils drei alternative Antwortmöglichkeiten nennen. Für den direkten Teamwettkampf (siehe Spielbeschreibung) wäre das aber eher ungeeignet.

So läuft das Spiel ab:

  • Zunächst musst du bzw. der Spielleiter zwei möglichst gleichgroße Teams bilden.
  • Dann ordnest du jedem Team je einen Spielball und ein Tor zu.
  • Du befestigst die Bälle im Anstoßpunkt.
  • Die Teams bilden nun zwei „Schlangen“ (alle stellen sich hintereinander auf), die sich direkt gegenüberstehen.
  • Du stellst dich zwischen die beiden Teams und stellst eine Frage. Die beiden Kinder, die jeweils ganz vorne in ihrer Teamschlange stehen, versuchen, die Frage so schnell wie möglich zu beantworten.
  • Der Spielball des Teams, das zuerst die richtige Antwort gegeben hat, wird auf Feld 2 („B“) vorgerückt.
  • Die beiden vordersten Kinder, die gerade dran waren, stellen sich ans Ende ihrer Teamschlange. Nun sind die nächsten an der Reihe.
  • Die Spielbälle werden so lange weitergeschoben, bis ein Tor erzielt wurde. Der Ball des erfolgreichen Teams beginnt dann wieder am Anstoßpunkt.
  • Gewonnen hat die Mannschaft, die nach „Abpfiff“ die meisten Tore geschossen hat.  

Diese Spiel-Variationen gibt es:

  • Das Spiel kann auch nur mit einem Ball gespielt werden. Der Ball wird dann entsprechend der Antworten in Richtung des einen oder anderen Tores bewegt.
  • Die Teams werden statt gleichzeitig abwechselnd befragt. Ein Spielball: Bei richtiger Antwort wird der Ball in Richtung des gegnerischen Tores, bei falscher Antwort in Richtung des eigenen Tores bewegt. Zwei Spielbälle: Bei richtiger Antwort wird der Ball in Richtung des gegnerischen Tores bewegt, bei falscher Antwort bleibt er an Ort und Stelle.

Quelle:

https://eduki.com/de/material/58045/quiz-fussball-fuer-alle-arten-von-schnellfragerunden

1. Eigene Identität

(Persönlichkeit, Milieu, Herkunftsfamilie, Selbstwert / 90-Minuten-Einheit)

Alle Informationen zu Durchführung und Zielen finden sich in der Anlage.

2. Thema Gewalt

(Opfer-Täter-Verhalten / 90-Minuten-Einheit)

Alle Informationen zu Durchführung und Zielen finden sich in der Anlage.

3. Gewaltfreie Kommunikation (GfK) in der Schule

(Konflikte in der Schule mit der GfK Methode von Marshall Rosenberg lösen / 90-Minuten-Einheit)

Hinweis: Die GfK muss immer wieder thematisiert und eingeübt werden, oft helfen Moderatoren, die die Konfliktparteien durch die 4 Schritte führen.

Alle Informationen zu Durchführung und Zielen finden sich in der Anlage.

Umsetzung für die Zukunft

In einem Klassenrat Schüler und Schülerinnen einsetzen, die Streitende durch die Schritte führen können
(Streitschlichter).

Ihnen sollten alle in der Klasse das Recht einräumen, sich einmischen zu dürfen. Etwa mit der Frage: „Darf ich euch helfen, dass ihr euch wieder vertragt?“

Konkrete Übungssituationen

Digitalkamera
Dein bester Kumpel leiht sich häufig deine wertvolle Digitalkamera für einige Tage aus. Du hast lange darauf hin gespart. Die Kamera ist jedes Mal verdreckt, wenn er sie zurückbringt. Als er dich wieder darum bittet, sagst du zum ersten Mal „Nein“. Du willst dir aber die Freundschaft erhalten. Formuliere mit den vier Schritten der GfK.

Salat
Du bist mit deinem Bruder das erste Mal gemeinsam im Urlaub. Eure Abmachung lautet, einer von euch beiden kocht für einen Tag, der andere wäscht ab. Dann wird gewechselt. Du kommst gerade erschöpft vom Einkaufen mit einer großen Einkaufstüte. Es ist sehr heiß. Du hast schon am Morgen das Frühstück zubereitet, bist ausgehungert und willst jetzt für euch einen Salat mit Thunfisch und Ei zubereiten. Dein Bruder hat in eurer Unterkunft inzwischen mit anderen Urlaubern Karten gespielt und mit ihnen weiter gefrühstückt. Als du reinkommst, siehst du den nicht abgeräumten Frühstückstisch, überall Brotreste, absolutes Chaos im ganzen Raum und zusätzlich weiteres schmutziges Geschirr in der Spüle. Du hast keine Lust, nun alles sauber zu machen. Wie sprichst du die Situation in den vier Schritten der GFK an?

Angeberei
Eine Neue kommt in eure Klasse. Eigentlich ist sie ganz nett, du magst sie. Sie tut aber oft obercool und gibt mit dem an, was sie schon alles erlebt hat. Als die anderen anfangen, schlecht über sie zu reden und die ersten sie mobben, sprichst du die Neue in den vier Schritten der GfK an.

Vortrag
Ihr müsst als Gruppe gemeinsam einen Vortrag halten. Ihr habt zwei Wochen Zeit, ihn vorzubereiten. Du erinnerst deine Freundin, die ebenfalls ein Gruppenmitglied ist, jeden Tag, dass sie endlich ihren Teil zum Vortag beiträgt. Sie wollte aus der Stadtbibliothek eine DVD ausleihen, die ihr im Rahmen eures Vortrags zeigen wollt. Doch jedes Mal, wenn sie in der Stadt war, hat sie das vergessen. Nun sind es nur noch zwei Tage bis zum Vortrag und während der Rest des Vortrags steht, fehlt die DVD immer noch. Du sprichst deine Freundin in den vier Schritten der GfK an.

Sexistische Anmache
Ihr geht gemeinsam zum Bowlen. Einige junge Männer aus eurer Bowlinggruppe verhalten sich den Mädchen gegenüber ordinär. Sie äußern sexistische Beleidigungen und versuchen bei jeder Gelegenheit zu grabschen. Eines Tages reicht es einigen aus eurer Bowlinggruppe. Ihr teilt den jungen Männern mit den vier Schritten der GfK mit, dass das aufhören soll.

Ausgeschlossen
Max ist bei den anderen im Sport unbeliebt. Seit drei Monaten wird er nicht in die Mannschaften gewählt und bleibt als Letzter übrig. Du siehst ihm an, wie er darunter leidet. Du zeigst jetzt Courage und sprichst die anderen Sportler mit den vier Schritten der GfK darauf an.

  1. Social Media und Radikalisierung

(Radikalisierung über Soziale Medien erkennen und begegnen / Einheit von 90 (oder beliebig mehr) Minuten)
Hinweis: Auf dem Gebiet Social Media sind die Schüler (manchmal nur gefühlte) Experten > Nicht erklären, sondern miteinander erarbeiten.

Weitere Idee, wenn man sich für eine Variante mit drei Unterrichtsstunden entscheidet

Rollenspiel per WhatsApp (am Beamer mitverfolgbar), wie ein Radikalisierungsversuch ablaufen

könnte (Hier wäre ein Beeinflussungsversuch in der Clique ein geeignetes Setting).

Kontext und Ziel

Wir bieten Vorständen und allen, die ein Team oder eine Jugendgruppe leiten, Hilfestellung, damit Teams vor Ort Konflikte bearbeiten bzw. „trainieren“ können.

Wir fördern konstruktive Streitkultur und führen, halten oder heben Konflikte auf Sachebene.

Konflikte sollen auch als Chance erkannt werden.

Wirkung

Verringerung von Angst vor Konflikten

Lust auf konstruktive Auseinandersetzung

Bereitschaft zur Selbstreflektion steigern

Inhalte

Konfliktbearbeitung:

GFK-Tools (Gewaltfreie Kommunikation) (Dazu Genauer: Teil 9 – Radikalisierungsprävention an Schulen)

Konfliktarena & Konfliktstufen (Abb 1 Konfliktarena und Abb. 2 Konfliktstufen im Anhang als pdf-Datei beigefügt)

Geistliche Dimension von Konflikten und deren Bearbeitung (Der Ablaufplan ist in der Anlage als pdf-Datei beigefügt.

Vorbereitung

Lektüre zum Vorbereiten:

Aufsatz „Konfliktforschung Grundlage Gewaltprävention“ (Erklärung Konfliktarena, Eskalationsstufen)

GFK Gewaltfreie Kommunikation

Bibel spielerisch Apg 15: Apostelkonzil (falls man diese Einheit durchführt)

Begeisterungselemente

Irritierendes Anspiel oder konstruierter Mini-Konflikt zu Beginn, der reflektiert wird (z.B. Streit darum, wer das Material, z.B. Moderationskoffer, hat mitbringen sollen; Schuld aufeinander schieben, streiten …)

Physische Konfliktarena (Soziogramm stellen)

Konkrete Ergebnisse – Konfliktkultur in der Gruppe

Link zu weiterem Material

Materialen für Ausführende inkl. Präsentationsgrafiken, „Bibel spielerisch“ und weitere Infos:
https://www.cvjm-bayern.de/website/de/cb/service/links-downloads/radikalisierungspraevention

bzw.
gekürzter Link https://bit.ly/2ZFOPVy

Risiken (Gefahren)

Der Workshop soll nicht als Intervention von „heißen“ Konflikten genutzt werden.

Administratives

Im Vorfeld mit Verantwortlichen klären, wo und wann das Modul eingesetzt werden soll.

Frage: Selbst durchführen anhand des Modul-Handbuches oder einen Coach dazu einladen?

Rechtzeitige Ausschreibung und Werbung

Bitte um Rückmeldung an goetz@cvjm-bayern.de , wenn das Modul durchgeführt worden ist (Feedback, Verbesserungsvorschläge)

Fördermöglichkeiten

Jugendleiter/innen-Fortbildung (für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen) oder Jugendbildungsmaßnahme (für Jugendliche) – beides im Evangelischen Amt für Jugendarbeit https://www.ejb.de/was-wir-bieten/
zuschuesse-und-versicherungen/


Demokratie leben – lokal oder regional beantragen bei „Partnerschaft für Demokratie“ suchen. Alternativ auch direkt bei SJR/KJR beraten lassen und beantragen.

Idee für eine größere Fördermaßnahme: innerhalb eines Jahres alle Leitungsteams mit dem Workshop durchgehen (Vorstand, Freizeit-Leitungsteams …), evtl. auch mit 1-3 Nachbarvereinen zusammen beantragen – Gastreferenten mit Kosten, Verpflegung etc. abrechnen

Vernetzungsmöglichkeiten

Mit mehreren Nachbarvereinen sich das Modul vornehmen und durchführen

Über den Landesverband anbieten mit Landessekretär/in oder Ortssekretär/in, welche sich auf das Thema
vorbereitet hat – BIG PICTURE!

Hier kommt die dritte Themenreihe der JUMAT 4/2021. Es geht in vier Lektionen um weihnachtliche Verheißungen aus dem Alten Testament. Außerdem ist ein Krippenspiel enthalten:

Lektion 10 Sacharja 9,9-17 Frieden wird sein

Lektion 11 Micha 5,1-13 Der Herrscher kommt aus Bethlehem

Lektion 12 Jesaja 7,10-14 Immanuel: Gott mit uns

Lektion 13 Jesaja 11,1-10 Das Friedensreich des Messias

ZUSATZ: Krippenspiel: Das Haus ist voll!

Die einzelnen Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Bibeleinsteiger hören durch diese Lektion, dass Gott sie in ihrem Leben immer begleitet und an ihrer Seite stehen wird.

Checker

Bibelchecker erfahren durch diese Lektion, dass Gott treu ist und sie nicht im Stich lässt. Er ist eine zuverlässige Wegbegleitung.

Der Text an sich

Der König Ahas stammt vom Hause Davids ab. Das sehen wir in dem aufgeführten Stammbaum in Matthäus 1, 9. Somit ist König Ahas auch ein Vorfahre von Jesus. Ahas regierte zu Zeiten von Jesaja in Juda und somit auch über die Stadt Jerusalem, die von anderen Königen immer wieder erobert werden wollte. Jesaja war ein Prophet, der sich kurz vorher von Gott berufen ließ und den Menschen weitergab, was Gott zu sagen hatte. In dem vorliegenden Text beruhigt Jesaja König Ahas und richtet ihm von Gott aus, dass er sich keine Sorgen machen muss über die Einnahme seines Reiches. Um das zu bestätigen, was Gott ihm verspricht, darf Ahas sich ein Zeichen von Gott wünschen, dass ihm zeigen soll, dass er zu seinen Versprechen steht. Dies lehnt der König aber ab. Daher gibt Gott von sich aus ein Zeichen, weil es ihm wichtig ist, seinem Volk zu zeigen, dass er da ist und sein Wort hält. Dieses Zeichen soll ein von einer Jungfrau geborener Sohn sein, der Immanuel, „Gott ist mit uns“, heißen soll. Dass dieses Zeichen in Erfüllung geht, können wir im Neuen Testament – also viele Jahre später – in Matthäus 1, 23 nachlesen. Jesus, der Sohn der Jungfrau Maria, wird geboren. In Matthäus wird sogar aus Jesaja zitiert, um die Erfüllung der Verheißung hervorzuheben. Die Namen Immanuel und Jesus stimmen rein namentlich nicht überein, aber die Bedeutung ist die gleiche. „Gott ist mit uns“ zeigt sich in Jesus als Gottes Sohn, der auf die Welt kam, um uns Menschen zu retten. Gott ist die ganze Zeit über da. Auch wenn dieser Beweis erst lange nach König Ahas Lebzeiten eintritt, stellt er einen Beweis dar, weil Gott über der menschlichen Zeit steht. Von Bedeutung ist lediglich, dass Gott sein Versprechen erfüllt – auch über das Leben der Menschen hinaus, wie bei Ahas.

Der Text für mich

Als ich den Text das erste Mal gelesen und über den Namen Immanuel nachgedacht habe, ist mir direkt das Lied “God with me (Emmanuel)“ von ICF Worship eingefallen. Und das Lied spricht genau von dem Inhalt des Bibeltextes: Gott ist ein treuer Gott, der zu dem steht, was er uns in der Bibel verspricht. Gott ist mit uns – vom ersten Tag an und für immer. Es ist egal in welcher Situation ich mich befinde oder wie weit entfernt ich mich von Gott fühle. Er hat versprochen, dass er immer bei uns sein wird.

Das, was Gott König Ahas durch Jesaja versprochen wurde, wurde viele Jahre später mit Jesus sichtbar. Die Verheißung hat sich erfüllt! Sie ist kein leeres Versprechen geblieben. Und genau deshalb darf ich auch heute noch darauf vertrauen, dass Gott immer bei mir ist und zu dem steht, was er sagt. Gott ist ein beständiger Gott. Und ganz ehrlich: Besonders momentan, wo alles so unbeständig ist und sich vieles andauernd verändert, ist es eine echte Erleichterung zu wissen, dass Gott sich nicht ständig verändert. Sondern Gott ist da und er wird mir immer beistehen. Auf ihn ist Verlass, während alles andere so austauschbar und flüchtig scheint.

Genau das wünsche ich dir, dass du Gott als einen beständigen Gott erleben kannst, der treu an deiner Seite steht, egal was da kommt. Und ich wünsche dir, dass die Teilnehmer deiner Gruppe dies spüren und du auch für sie ein beständiger Teil sein darfst – zumindest für einen Teil ihrer Wegstrecke.

Der Text für dich

Starter

Kinder wachsen in vielen unterschiedlichen Familien und sozialen Netzwerken auf. Die einen erfahren Beständigkeit und haben feste Bezugspersonen, die sie in ihrem Leben begleiten. Dann gibt es aber auch viele Kinder, die das nicht erleben. Kinder, die vielleicht durch Institutionen wandern oder zwischen der Familie der Mutter und der des Vaters hin und her pendeln. Kinder haben unterschiedliche Standpunkte, was ihre Erfahrung mit Beständigkeit und Zuverlässigkeit angeht. Heute dürfen sie hören, dass da jemand ist, der sie niemals allein lässt – auch wenn es sich für sie eventuell immer noch sehr einsam anfühlt. Aber da Gott seine Zusagen hält, dürfen wir lernen, ihm zu glauben, dass er da ist und wir jederzeit mit ihm reden können.

Checker

Auch bei den Checkern gelten die Grundsätze der Starter, dass Kinder Beständigkeit und Zuverlässigkeit unterschiedlich erleben. Aber jedes Kind wünscht sich unabhängig von seiner Situation Beständigkeit und treue Personen in seinem Umfeld, die zu dem stehen, was sie sagen und auf die Verlass ist. Dies können die Kinder zum einen durch dich als Mitarbeiter erfahren, aber auch konkret durch die erfüllte Verheißung aus der heutigen Geschichte. Sie sehen, dass Gott sein Wort hält und wie es in Erfüllung geht. Und das gilt auch noch heute: Gott steht zu dem, was er verspricht und Gott wird immer für die Kinder da sein, sie können jederzeit mit ihm reden.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1

Montagsmaler: Ein Kind aus der Gruppe bekommt einen Begriff gezeigt und malt diesen z. B. auf eine Flipchart. Die anderen Kinder versuchen, den gemalten Begriff zu erraten. Entweder wird in der Gruppe gespielt oder es treten mehrere Gruppen gegeneinander an. Die Gruppe, die die meisten Begriffe erraten hat, gewinnt. Die Runden können beliebig nach Zeit und Anzahl der Begriffe gespielt werden.

Mögliche Begriffe als Hinführung zum Thema: König, Königreich, Familie / Stammbaum, schwanger, Stall / Krippe, Verkehrszeichen, Bibel / Altes und Neues Testament, Baby, Weihnachten, erzählen …

Anregung: Die biblische Geschichte kann anschließend mit den erratenen Begriffen erzählt werden oder auch mit eigenen Bildern. Alternativ können die Bildvorlagen genutzt werden.

Idee 2

Alle sitzen im Kreis. Einer der Mitarbeitenden nimmt einen Kochlöffel in die rechte Hand. Dieser wird nun hin und her geschwungen, wie ein Zauberstab, und man sagt folgende Worte: „Lirum larum Löffelstiel, wer dies nicht kann, der kann nicht viel.“ Dann nimmt man den Kochlöffel in die linke Hand und gibt sie an den linken Sitznachbarn weiter. Der Kochlöffel soll jetzt von einer Person zur nächsten wandern. Die Frage ist dabei, ob der Kochlöffel richtig weitergegeben wird. Die Kinder sollen herausfinden, wann er „richtig“ und wann er „falsch“ weitergegeben wird. Richtig wird er weitergegeben, wenn er von der rechten in die linke Hand übergeben wird, bevor er an den Sitznachbarn weitergereicht wird. Vielleicht finden die Kinder es heraus (sie sollen es dann aber noch für sich behalten) oder sie bleiben ratlos. Und um diese Ratlosigkeit geht es, denn auch König Ahas war zu Beginn der Geschichte ratlos. Er weiß nicht weiter und dann kommt der Prophet Jesaja vorbei. So kann in die Verkündigung übergegangen werden.

Verkündigung

Erzählung anhand von Bildern

Bild 1: Vor vielen Jahren lebte ein König. Der König hieß Ahas und regierte über Juda. Ständig wurde er von anderen Königen angegriffen und musste sein Reich verteidigen. Er hatte viele Sorgen und wusste nicht mehr, was er noch machen soll.

Dann kam er ins Gespräch mit einem Mann namens Jesaja. Jesaja war ein Prophet, der gehört hat, was Gott sagt und dies an die Menschen weitergegeben hat. Und so hat er auch dem König Ahas etwas weitergegeben: Ahas sollte sich nicht weiter Sorgen machen. Die anstehende Bedrohung ist gar keine.

Bild 2: Jesaja sagte sogar zu Ahas, dass er sich ein Zeichen von Gott wünschen soll. Das Zeichen steht dafür, dass Gott sein Versprechen hält und das eintritt, was er sagt.
Doch Ahas lehnt das Angebot ab. Er möchte Gott nicht auf die Probe stellen oder ihm was schuldig sein.

Bild 3: Da wird Jesaja ungeduldig und kündigt ein Zeichen an, das direkt von Gott kommt. Er sagt: „Ihr werdet sehen: Die junge Frau wird schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Den wird sie Immanuel, ,Gott mit uns‘ nennen.“
Gott will mit dem sichtbaren Zeichen zeigen, dass wir uns auf ihn verlassen können und er das einhält, was er verspricht.

Bild 4: Viele, viele Jahre später wird das Zeichen sichtbar: Jesus wird geboren. Jesus ist der Sohn, der von einer jungen Frau geboren wird. Er heißt zwar nicht Immanuel, aber Jesus zeigt den Menschen, was es bedeutet, dass Gott mit uns ist. Jesus ist bei den Menschen und begleitet sie. Und er ist auch heute noch bei dir. Du kannst jederzeit mit ihm reden. Du darfst ihm glauben, dass er da ist. Das, was Gott im Alten Testament versprochen hat, ist im Neuen Testament wahr geworden. Gott ist auch mit dir unterwegs.

Die andere Idee

Die Geschichte kann auch in Form einer Zeitreise erzählt werden. Beispielsweise unterhalten sich 2-3 Kinder über unzuverlässige Freundschaften und kommen dann z. B. durch eine hinzukommende Person auf den Gedanken, dass Gott da anders ist und sein Versprechen immer hält. An dieser Stelle kann zuerst von dem Jesajatext berichtet werden und anschließend vom Neuen Testament, wo Jesus geboren wird. Das Fazit wäre dann: Gott lässt das wahr werden, was er verspricht. Er ist ein beständiger und zuverlässiger Freund, auch heute noch.

Der Text gelebt

Wiederholung

Zur Wiederholung kann das Spiel 1, 2 oder 3 gespielt werden, bei dem die Kinder zwischen 3 Antwortmöglichkeiten hin und her springen können, bis das Schlusssignal ertönt. Dafür sollten drei Felder auf dem Boden markiert werden z. B. mit Klebeband. Die Kinder sollten dann beim Schlusssignal auf ihrer gewählten Antwort stehen. Mögliche Fragen, beliebig erweiterbar oder auch mit Spaßfragen kombinierbar:

Ahas war ein …
1) Prophet
2) König
3) Diener des Königs

Das Kind, das später geboren wurde hieß …
1) Johannes
2) Immanuel
3) Jesus

Die Verheißung …
1) erfüllte sich sofort und wird noch im Alten Testament beschrieben.
2) erfüllt sich 30 Jahre später und noch im Alten Testament.
3) erfüllte sich sehr viel später – erst im Neuen Testament.

Jesaja verspricht König Ahas ein Zeichen von Gott. Welches?
1) Ein Kind soll geboren werden.
2) Er soll einen Sohn bekommen.
3) Er wird abends noch auf eine Feier eingeladen.

Die Verheißung erfüllt sich an folgendem Fest, das wir heute noch feiern:
1) Ostern
2) Weihnachten
3) Pfingsten

Gespräch

Es gibt den Spruch „Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen. Und wer es dennoch bricht, dem glaubt man in Zukunft nicht.“ Mit den Kindern kann nun darüber gesprochen werden, was es heißt, wenn jemand etwas verspricht und wie sie das bisher erlebt haben. Sind eventuell Enttäuschungen entstanden?

Darüber hinaus kann verdeutlicht werden, dass Gott seine Versprechen hält. Immanuel wird angekündigt und mit Jesus erfüllt sich dieses Versprechen. Oder bei Noah verspricht Gott durch den Regenbogen, dass er die Menschen nie wieder so schwer bestrafen möchte (1. Mose 9, 12ff.). Gott ist anders als der Mensch und hält immer, was er verspricht. Gott hält vor allem seine Versprechen auch über die Lebzeiten des Menschen hinaus. Ahas erlebt die Erfüllung nicht mehr und das Versprechen an Noah besteht für uns Menschen noch heute. D. h.: wenn ich die Erfüllung eines Versprechens nicht erlebe, heißt das nicht, dass Gott sein Versprechen nicht gehalten hat.

Es kann aber auch darauf eingegangen werden, was es bedeutet, dass Gott immer bei uns ist. Hierfür können Smileys in die Mitte gelegt werden. Jedes Kind darf sich anschließend einen aussuchen zu folgender Fragestellung: Wie geht es dir, wenn du hörst, dass Gott immer bei dir ist? Löst es Angst aus, weil man sich beobachtet fühlt? Fühlt man sich sicher, weil man nie allein ist?

Merkvers

„Seid gewiss: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.“ – Matthäus 28, 20 (BasisBibel)

Den Vers in kurzen Abschnitten zum Lernen auf Zettel aufschreiben und ihn immer wieder gemeinsam mit den Teilnehmenden lesen. Bei jedem weiteren Durchgang wird ein weiterer Teil umgedreht, bis der Vers am Ende auswendig aufgesagt werden kann.Bsp. einer Aufteilung: Seid gewiss: | Ich bin | immer | bei euch, | jeden Tag, | bis zum | Ende der Welt. | Matthäus | 28, 20

Gebet

Danke, Gott, dass du immer da bist.Danke, dass wir uns nicht allein und verlassen fühlen müssen, weil wir wissen, dass du da bist.Danke, dass du deine Versprechen hältst – so wie du es uns in der Bibel zeigst.Hilf mir, dir zu vertrauen und zu glauben, dass du deine Versprechen einhältst, auch wenn es nicht so schnell geht, wie ich es gerne hätte.Danke, dass du beständig bist. Amen.

Alternative: Tragt mit den Kindern zusammen, wo sie sich wünschen, dass Gott sie begleitet und nicht allein lässt. Betet gemeinsam in der Gruppe dafür – entweder betet jeder für sein Anliegen oder die Mitarbeitenden beten für die Kinder und sprechen ihnen zu, dass Gott bei ihnen sein wird. An dieser Stelle kann auch der Merkvers in Form eines Segens noch einmal aufgegriffen werden: Gott ist immer bei dir, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.

Kreatives

Als Erinnerung an Gottes Versprechen, bei uns zu sein, können Hände gebastelt werden.

Step 1: Falte das DIN-A4 Blatt einmal in der Hälfte – vorzugsweise Pappe benutzen. Mit Papier geht es leichter, lässt sich dann aber später z. B. nicht im Fenster aufhängen.

Step 2: Lege deine Hand auf die Fläche, so dass Daumen und Zeigefinger den geknickten Rand berühren. Zeichne nun den Umriss deiner Hand mit einem Bleistift nach.

Step 3: Lass die Pappe noch geknickt und schneide an den Linien entlang mit einer Schere aus. ACHTUNG: Schneide die Pappe an der geknickten Stelle nicht durch, sonst hast du später zwei einzelne Hände und nicht zwei Hände an einem Stück.

Step 4: Falte die Pappe auseinander. In der Mitte der Hände erhältst du ein Herz. Entweder lässt du es so oder du schreibst in die Hände den Merkvers oder „Immanuel – Gott mit uns“, um dich an den heutigen Tag zu erinnern. Weiter hast du zwei Möglichkeiten (5.1. oder 5.2.).

Step 5.1: Mache mit einem Locher oben links und rechts ein Loch in die Pappe, fädle eine Schnur durch und du kannst deine Hände z. B. ins Fenster hängen.

Step 5.2.: Klebe die Hände auf andersfarbige Pappe (und rahme sie ein), so kannst du sie dir im Zimmer aufhängen.

Spielerisches

Vertrauensfußball: Bei diesem Spiel bilden zwei Kinder einen Spieler. Das eine Kind befindet sich auf dem Spielfeld und hat die Augen verbunden. Das andere Kind steht am Rand und kann sehen. Nun spielen zwei Mannschaften gegeneinander Fußball. Das sehende Kind navigiert das blinde Kind mit Worten. Der Schwierigkeitsgrad kann hier erhöht werden, indem immer mehr Personen auf dem Spielfeld sind (Mindestanzahl 4 Kinder, der Torwart kann je nach Können der Kinder oder Gruppengröße ergänzt werden).

Rätselhaftes

Da es in der Geschichte u. a. um die Namensbedeutung von Immanuel geht, kann man sich gemeinsam mit den Kindern anschauen, was ihre Namen bedeuten und ob sie damit etwas verbinden. Gott verspricht durch den Namen Immanuel, dass er sein Volk nicht verlässt.

Entweder sucht man im Vorfeld die Bedeutungen der Namen der Kindern heraus, wenn man einen festen Stamm an Kindern hat, und schreibt die Bedeutungen auf Zettel auf. Diese legt man in die Mitte und lässt die Kinder raten, welche Bedeutung zu ihrem Namen gehört. Oder man macht sich gemeinsam mit den Kindern auf die Suche. Dazu kann man Namensbücher hinzuziehen oder gemeinsam im Internet nachschauen.

(T)Extras

Lieder

Mike Müllerbauer: Ich bin bei euch alle Tage,
Sei mutig und stark;

Daniel Kallauch:
Immer und überall (Vom Anfang bis zum Ende),
Ganz schön stark,
Jetzt und für immer

Spiele

Teamwork/Vertrauen: Zwei Kinder setzen sich Rücken an Rücken und haken sich mit ihren Armen ineinander ein. Nun versuchen sie aufzustehen.

Vertrauensparcours: Die Kinder führen sich gegenseitig durch einen Parcours, der mit Stühlen / Tischen usw. aufgebaut wird. Dabei lässt sich ein Kind mit verbundenen Augen durch den Parcours führen, während das andere Kind führt – entweder, indem es das erste Kind leicht an der Schulter fasst oder nur mit Hilfe von Worten (je nach Möglichkeit der Gruppe).

Wer bin ich: Ein Kind verlässt den Raum und der Rest der Gruppe überlegt sich, wer das Kind sein soll. Der Name wird auf einen Post-it geschrieben und das Kind kann wieder reinkommen und sich zu dem Rest der Gruppe setzen. Nun bekommt es den Post-it an die Stirn geklebt. Es darf jetzt Fragen stellen, die mit Ja / Nein von den anderen beantwortet werden können. Somit kann es herausfinden, welche Person es ist. Dieses Spiel kann beliebig lange gespielt werden.

Hula-Hoop-Wanderung: Alle Teilnehmenden stehen in einer Reihe und halten sich an den Händen. Die Person links in der Reihe bekommt einen Hula-Hoop-Reifen über den ausgestreckten Arm gehangen. Die Teilnehmer versuchen sich jetzt gemeinsam zu „befreien“. Dafür müssen alle nacheinander versuchen, durch den Hula-Hoop-Reifen zu steigen, ohne den Nachbarn loszulassen.

Rätselhaftes

Labyrinth: Hilf dem Propheten Jesaja den Weg zu König Ahas zu finden, damit er den König ermutigen kann.

Das Ziel

Starter

Du musst nichts Großes leisten, um etwas Besonderes zu sein.

Checker

Gott sorgt für dich und hat einen Plan für dein Leben.

Der Text an sich

Micha berichtet in dem Text, was Gott zu den Bewohnern der Stadt Bethlehem sagt. Bethlehem ist eine kleine Stadt, sie wird wahrscheinlich belächelt, einfach, weil sie nicht groß genug ist, um etwas Besonderes zu sein. Trotzdem wählt Gott diese „normale“ kleine Stadt aus, um dort seinen Sohn auf die Welt zu schicken und das gespaltene Volk Israel wieder zu vereinen. Bis es soweit ist, will Gott sein Volk auf das Kommen des Messias vorbereiten, indem er sie den Feinden in die Hände gibt.

Doch der Messias wird sein Volk führen und schützen, wie ein Hirte seine Schafe. Er wird für Frieden sorgen und schauen, dass es seiner Herde gut geht und sie in Sicherheit sind. Dafür setzt er Führer gegen die Feinde ein. Hier fallen die Zahlen sieben und acht. Die Sieben ist eine göttliche Zahl, die für das abgeschlossene Werk Gottes steht. Doch durch die Acht wird verdeutlicht, dass mehr als nur die benötigte Kraft da sein wird, mit der man sich den Feinden entgegenstellt.

Dieser Sieg wird nur durch das Vertrauen auf Gott errungen. Alles andere, worauf die Menschen sich verlassen, egal ob es Streitmächte, Magie oder andere Götter sind, wird von Gott vernichtet. Das Volk muss vom Götzendienst befreit werden. So erreicht Gott, dass die Menschen wieder den Blick für ihn bekommen und nichts mehr zwischen ihm und den Menschen steht.

Nach dem Sieg gegen die Feinde, wird das Volk Israel auf der ganzen Welt verstreut leben. Für die anderen Völker sollen sie ein Segen werden, doch auch im Namen von Gott richten.

Der Text für mich

Mir ist durch den Text wieder klargeworden, dass ich mich nicht beweisen muss, um etwas Besonderes zu sein. Gott hat mich lieb, so wie ich bin, und auch wenn ich nicht perfekt für andere Menschen bin, bin ich genauso, wie Gott mich haben wollte. Gott hat einen Plan für mein Leben, auch wenn ich mich manchmal vielleicht so fühle, als würde alles schieflaufen.

Die Menschen in Israel haben sich bestimmt auch gefragt, warum sie von den Feinden so oft besiegt werden oder warum auf einmal die Streitrösser gestorben sind oder alles andere. Sie waren wahrscheinlich sehr hoffnungslos. Aber mit ihrem Vertrauen auf Gott haben sie neue Hoffnung erlangt und gesehen, dass sie mit Gott auch diesen Kampf gewinnen.

Ich gehöre zu Gottes Herde, er sorgt für mich und er passt auf mich auf, auch wenn es regnet und stürmt in meinem Leben. Er lässt mich nicht allein und es läuft nach seinem Plan.

Der Text für dich

Starter

Vielleicht kennst du es, von deinen Freunden oder Mitschülern, dass man versucht, besser zu sein, als der andere. Eine Art Wettkampf. Oder du kennst es, dass du für etwas geärgert wirst, was du nicht so gut kannst. Dass andere es peinlich finden, sich mit dir sehen zu lassen, weil du nicht besonders bist, eine besondere Fähigkeit hast oder etwas, das sonst niemand hat.

Vielleicht fühlst du dich manchmal wie Bethlehem. Diese kleine gewöhnliche Stadt, von der niemand etwas Besonderes erwartet hat. Und doch hat Gott genau diese normale Stadt für sich gebraucht, entgegen der Erwartungen aller Menschen.

Gott liebt dich so, wie du bist. Du musst nicht erst beweisen, wie toll du bist oder dass du Dinge besser kannst als andere. Du bist etwas Besonderes, du bist nämlich genauso, wie Gott dich haben wollte. Du bist perfekt!

Checker

Vielleicht hast du auch manchmal das Gefühl, dass alles gerade nicht so läuft, wie du es dir wünschst oder es das Beste für dich wäre. Vielleicht streiten sich deine Eltern häufig oder du hast trotz aller Mühe schlechte Noten in der Schule oder du wirst geärgert. Und du fragst dich: wo ist Gott gerade eigentlich in den Stürmen?

Bestimmt haben sich die Israeliten das auch häufig gefragt. Sie haben bestimmt auch nicht verstanden, warum sie so oft von ihren Feinden besiegt wurden und dann auch noch alle Schlachtrösser gestorben sind und noch vieles mehr. Sie haben bestimmt auch gedacht, es gäbe keine Hoffnung mehr. Doch das alles war nötig, um sie auf das vorzubereiten, was noch kam. Es lief alles so ab, wie Gott es geplant hatte.

Und Gott hat auch einen Plan für dein Leben. Du bist Teil seiner Herde und er sorgt für dich und passt auf, dass du in Sicherheit bist. Und er lässt dich nicht allein, niemals!

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Gabenbingo

Die Mitarbeiter müssen im Vorfeld ein Bingofeld vorbereiten und sich überlegen, welche Eigenschaften sie in das Bingofeld eintragen. In diesem Fall ist es nicht schlimm, wenn jeder dasselbe Bingofeld hat, weil sowieso alle Felder abgehakt werden müssen.

Die Eigenschaften sollten auf mehrere Personen in eurer Gruppe zutreffen, so dass auch jedes Feld ausgefüllt werden kann.

Felder können ausgefüllt werden mit z. B.:

  • Finde eine Person, die einen Handstand machen kann
  • Finde zwei Personen mit grünen / blauen / grauen Augen
  • Finde jemanden, der Skateboard fahren kann
  • Finde jemanden, der ein Instrument spielt
  • u. v. m

Durchführung:

Jeder bekommt einen Bingozettel und einen Stift. Dann dürfen alle aufstehen und im Raum herumgehen und andere Mitspieler befragen, ob das, was in den Feldern steht, auf sie zutrifft. Wenn es auf eine Person zutrifft, darf diese Person in das Feld mit der Eigenschaft ihren Namen schreiben.

Gewonnen hat der, der als erstes in alle Felder einen Namen eingetragen hat.

Regeln:

Es darf nicht der eigene Name eingetragen werden
Wenn möglich, darf jede Person nur einmal auf einem Zettel unterschreiben. (Wenn man einen Zettel mit 9 Feldern hat, jedoch nur 6 Spieler, ist das natürlich nicht möglich)
In JEDEM Feld muss mind. ein Name stehen (je nachdem, wie es die Aufgabe will)
Die Namen müssen lesbar geschrieben sein
Das Spiel endet mit dem Ersten, der alle Felder ausgefüllt hat (oder wenn es sich zieht nach einer vorher festgelegten Zeit)

Anregung für die Überleitung zur Verkündigung (für Starter):

Ja, ihr habt euch ja jetzt ein wenig mit Gaben / Fähigkeiten auseinandergesetzt. Diese Gaben sind wichtig, um euch zu dem zu machen, wer ihr seid. Doch heute soll es sich eigentlich nicht um diese Gaben drehen …

Idee 2

Setzt euch mit den Kindern in einen Kreis. Legt verschiedene Bilder in die Mitte, die alle etwas mit der Geschichte und dem Thema zu tun haben. Nun können die Kinder erst einmal Stichpunkte in die Runde werfen, was sie auf den Bildern sehen und was sie damit verbinden. So könnt ihr ein wenig mit den Kindern ins Gespräch kommen und sie auf die Geschichte einstimmen.

Wenn ihr wollt, darf jedes Kind am Ende ein Bild nehmen und erklären, warum es dieses ausgewählt hat.

Verkündigung 1

Sketchboard-Verkündigung

Der Mitarbeiter, der die Geschichte erzählt, sollte sie sich natürlich vorher auch angeschaut haben, um zu wissen, wann welches Bild gemalt wird. Natürlich darf er / sie auch eigene Ideen in die Bilder mit einfließen lassen. Der Mitarbeiter sollte die Tafel schon vorbereitet haben, damit das mit dem Malen nicht zu lange dauert.

Geschichte:

In der heutigen Geschichte geht es um die Ankündigung des Retters. Es ist etwa die Zeit 740 v. Chr. (Zahlen an Tafel malen). Um diese Zeit war das Volk Israel in verschiedene Teile zerfallen. Micha, der damals als Prophet tätig war, brachte den Menschen, die in der Stadt Bethlehem lebten, eine wichtige Nachricht von Gott (anfangen, Bethlehem zu malen, währenddessen weiterreden). Bethlehem war eine sehr, sehr kleine Stadt, naja, heutzutage würde man eher sagen: ein Dorf. Und deswegen hätte niemand gedacht, dass Gott dieses Dorf für etwas sehr Besonderes ausgewählt hat. Doch genau das berichtet Micha. Gott will, dass Bethlehem der Ort wird, an dem sein Sohn geboren wird (Schnuller malen). Dieser Sohn soll das gespaltene Volk wieder vereinen.

Zu der Zeit Michas wurde das Land Israels sehr häufig von seinen Feinden angegriffen und besiegt (Schwert malen, über Bethlehem Rauch).

Doch Krieg und Not sollen mit dem angekündigten Retter ebenfalls zu Ende gehen. Stattdessen wird der Retter sein wie ein Hirte (Schaf / Stock malen), der sich um sein Volk wie um eine Herde kümmert. Er wird sie führen und für sie sorgen. Er bringt Frieden (Hände schütteln) und sorgt dafür, dass sein Volk in Sicherheit ist. Dafür setzt er sieben Herrscher gegen die Feinde ein, und zusätzlich acht Bundesgenossen, um das Volk zu beschützen (Zahlen 7 und 8 schreiben und jeweils ein Strichmännchen). Die Zahl 7 steht hier für Gottes abgeschlossenes Werk und die 8 soll zeigen, dass mehr als genug Kraft (Muskelarm) vorhanden sein wird, um die Feinde zu besiegen. So wird der Retter dafür sorgen, dass Not und Krieg enden.

Doch der Sieg über die Feinde kann nur dadurch errungen werden, dass Gott da ist und man ihm vertraut. Die Menschen haben über die Zeit Dinge gefunden, die sie anbeteten und auf die sie mehr ihr Vertrauen setzten, als auf Gott. Da gab es Magie (Zauberstab mit Funken), andere Götter und vieles mehr, was die Menschen von Gott getrennt hat.

Genauso, wie Micha den Retter ankündigte, kündigt er auch an, dass Gott alles, was die Menschen von ihm ablenkt, vernichten und zerstören wird (wenn man will: Zauberstab durchstreichen).

Genauso wird er auch die Pferde sterben lassen und alles vernichten, was an militärischer Macht da ist, um sich den Feinden entgegenzustellen.

Dadurch will Gott, dass die Menschen wieder auf ihn schauen und sehen, wie groß und mächtig er ist. Er will nicht, dass irgendetwas uns Menschen von ihm ablenkt.

Hier ein Beispiel, wie die Vorlage und das fertige Bild aussehen könnte.

Verkündigung 2

Anspiel

Die zweite Verkündigungsidee könnte in einem Anspiel stattfinden. Zum Beispiel als Gespräch zwischen Elternteil und Kind. Das Kind will eine Gute-Nacht-Geschichte hören und der Vater / die Mutter erzählt die Geschichte aus Micha 5. Das Kind unterbricht immer wieder die Erzählung, um Fragen zu stellen, weil es etwas nicht versteht. So kann spielerisch auf die schwierigen Stellen des Textes hingewiesen werden und Fragen beantwortet werden. Beim Ausformulieren des Anspiels können sich die Mitarbeiter in die Kinder hineinversetzen und überlegen, welche Fragen die Kinder stellen würden. So fühlen sich die Kinder beim Zuschauen auch angesprochen und bleiben interessiert, weil sie Antworten auf ihre Fragen bekommen.

Beispiel:

Kind (K): Papa, kannst du mir eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen?

Vater (V): Aber natürlich. Es war einmal eine kleine Stadt, naja, eher ein Dorf, namens Bethlehem im Land Israel. In Bethlehem passierte nie etwas Besonderes. Und doch hatte Gott etwas ganz Besonderes vor mit diesem kleinen Dorf. Dort wollte er nämlich seinen Sohn als Retter auf die Welt senden. Den Menschen wurde das erzählt durch einen Propheten namens Micha.

K: Papa, was ist ein Prophet?

V: Propheten sind Menschen, die Nachrichten von Gott an die anderen Menschen weitergeben. Auf jeden Fall war es so, dass damals, als Micha lebte, die Israeliten sehr häufig von ihren Feinden angegriffen wurden. Und die Feinde haben die Kämpfe eigentlich immer gewonnen.
Doch Micha erzählte den Menschen von dem Retter, der nach Bethlehem kommen sollte. Dieser würde die Menschen wieder zusammenbringen, die in Streit lebten. Er würde sein Volk führen, wie ein Hirte seine Schafe, und dafür sorgen, dass sie in Sicherheit sind und es ihnen gut geht. Der Retter würde auch das Land Israel von seinen Feinden befreien, indem er sieben Herrscher gegen die Feinde einsetzt.

K: Aber Papa, sieben sind doch viel zu wenig. Die werden doch bestimmt plattgemacht von den Feinden.

V: Ja, das würde man so denken. Aber schau mal, sieben ist eine göttliche Zahl, die dafür steht, dass Gott einen Plan hat, der schon abgeschlossen ist, und es sein Werk ist. Also steht die Sieben hier für Gottes abgeschlossenes Werk. Außerdem wurden nicht nur sieben Herrscher aufgestellt, sondern neben ihnen noch acht Bundesgenossen.

K: Das sind dann …. 13. Sind die acht und die 13 auch göttliche Zahlen?

V: Nein, sind sie nicht. Aber die Acht hat hier auch eine Bedeutung. Nämlich soll die Acht zeigen, dass mehr Kraft da sein wird, als das Volk braucht, um die Feinde zu besiegen.

K: Das ist cool.

V: Ja, das finde ich auch. Allerdings gibt es noch ein Problem.

K: Welches denn?

V: Die Menschen in Israel haben Gott aus den Augen verloren. Sie haben ihr Vertrauen auf andere Götter gesetzt, auf Zauberei und solche Sachen. Und das steht alles zwischen ihnen und Gott. Und ohne das Vertrauen auf Gott können sie auch nicht die Feinde besiegen. Deswegen will Gott dafür sorgen, dass die Menschen wieder sehen, wie groß und mächtig er ist. Durch unseren Propheten Micha lässt er den Menschen ausrichten, dass eine Zeit kommen wird, in der alle Götzenstatuen vernichtet werden. Doch er geht noch weiter. Er will alle Pferde sterben lassen, damit die Israeliten keine Macht mehr gegen ihre Feinde haben und sehen, dass Gott allein sie aus der Hand der Feinde befreit.

K: Wow. Das ist eine coole Geschichte.

V: Ja, das finde ich auch. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Menschen damals noch etwa 740 Jahre auf den angekündigten Retter warten mussten.

K: Aber haben die nicht total die Hoffnung verloren?

V: Doch, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Aber der Retter wurde ja trotzdem geboren, und Gott hatte von Anfang an seinen Plan. Aber jetzt ab ins Bett mit dir. Gute Nacht.

K: Gute Nacht, Papa.

Der Text gelebt

Wiederholung

Ihr habt eben eine Geschichte gehört. Jetzt dürfen sich die Kinder mit dem Bibeltext auseinandersetzen. Zuerst wird der Originaltext vorgelesen. Dann bekommen sie den Text (Micha 5,1-5, 9-13), in den einzelnen Versen und dürfen versuchen, die Verse in die richtige Reihenfolge zu bringen. Die Mitarbeiter dürfen natürlich helfen, wenn es erforderlich ist.

Gespräch

Sammelt als Mitarbeiter Fragen, die ihr den Kindern stellen wollt, und die mit dem Text und dem Thema zu tun haben. Sammelt die Fragen in einer Box.
Nun dürfen die Kinder sich in einen Kreis setzen und reihum eine Frage aus der Box ziehen, die sie beantworten dürfen.
Ihr könnt diese Fragerunde etwas interessanter machen, indem ihr eine bestimmte Anzahl an Jokern einbaut, wie zum Beispiel, dass der rechte Nachbar antworten muss, oder alle Kinder.

Merkvers

Micha 5, 3a: Er wird auftreten und sein Volk weiden. Dazu gibt ihm der Herr die Kraft und die Macht. (nach BasisBibel)

Ihr könnt euch den Vers besser merken, indem ihr euch zu jedem Wort eine passende Bewegung ausdenkt.

Gebet

Jetzt dürfen die Kinder mit Gott reden. Sie dürfen mit Gott reden und ihm für ihre Gaben danken und dafür, dass er einen Plan hat. Ermutigt die Kinder, es laut auszusprechen.
Dazu kann das afrikanische Gebet eine Hilfe sein. Alle beten laut durcheinander. Wenn der Letzte fertig ist, wird die Runde mit einem lauten „Amen“ abgeschlossen.
Ihr könnt es auch etwas variieren und für jedes Kind einzeln afrikanisch beten, oder für bestimmte Gruppen / Themen.

Kreatives

Jesus / Der Retter wird in der Geschichte wieder mit einem Hirten verglichen (V. 3, HfA). Deswegen bastelt ihr einen Hirten. Ihr braucht für einen Hirten: 1 Klorolle, hellbraunen Tonkarton, dunkelbraunen Tonkarton oder Stoff, schwarzen Tonkarton, kleiner Stock, Edding, Schere und Kleber.

Durchführung: Beklebe die Klopapierrolle mit dem hellbraunen Tonkarton, so dass oben noch etwa 1/3 der Rolle zu sehen ist. Klebe dann den dunkelbraunen Karton / Stoff als Mantel so fest, dass er oben anliegt und unten etwas lockerer ist. Dann male ein Gesicht auf die Klorolle. Nun schneide aus dem schwarzen Tonkarton einen großen und einen kleinen Kreis und einen Streifen aus. Klebe den großen Kreis auf den Kopf des Hirten und dann den Streifen mittig zusammengerollt auf diesen und schließe den Hut mit dem kleinen Kreis ab. Klebe als letzten Schritt den Stock vorne an den Hirten. Fertig!

Spielerisches

Bestimmt kennt ihr das Spiel „Reise nach Jerusalem“. Wir wollen „Reise nach Bethlehem“ spielen. Es gibt eine Reihe an Stühlen, mit einem Stuhl weniger als Spieler. Wenn Musik erklingt, laufen alle Mitspieler um die Stühle und müssen sich daraufsetzen, wenn die Musik verstummt. Mit jedem Spieler, der ausscheidet, weil er keinen Stuhl bekommt, wird auch ein neuer Stuhl weggenommen. Wer am Ende übrigbleibt, hat gewonnen.

Variante: Jeder Spieler muss einen vorher genannten Gegenstand holen, bevor er sich auf einen Stuhl setzen darf.

Rätselhaftes

Am beigefügten Arbeitsblatt habt ihr die Möglichkeit, das Gehörte nochmal etwas zu vertiefen. Viel Spaß!

(T)Extras

Lieder

Dein Plan für mich
Je-Je-Jesus ist größer
Absoluto guto

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