Ab in die Liga der Champions!

5-Sterne-Ferienprogramm für Kinder

Auch dieses Jahr haben wir wieder ein Sommerferienprogramm für Kinder erstellt. In dieser Themenreihe „Ab in die Liga der Champions“ sind alle Artikel hinterlegt. Zur besseren Übersicht ist hier der Vorschlag für einen Programmplan (am besten ausdrucken):

Sonntag Montag
Nathanael / Joh.1,43-51 / Jesus glaubt an dich und deine Fähigkeiten.
Dienstag
Maria und Marta / Lk.10,38-42 / Hören, was Jesus sagt.
Mittwoch
Jakobus und Johannes / Mk.10, 35-45 / Konkurrenz – jeder ist wichtig im Jüngerteam
Donnerstag
Zachäus / Lk.19,1-10 / Bei Jesus gibt es keine Ausgrenzung. Du gehörst dazu!
Freitag
(Paulus und) Hananias / Apg. 9,1-19 / Jesus nicht sehen, und doch seine Worte umsetzen
8:30 Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück
9:00 Beginn Beginn Beginn Beginn Beginn
9:30 Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Sktechboard
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
Rahmengeschichte
Sktechboard
Rahmengeschichte
Bibelanspiel
9:45 Vertiefung Vertiefung Vertiefung
„Du oder ich“ (die spielerische Vertiefung) Anschl. „Zombieball“
Vertiefung Vertiefung
10:15  
Anschl. Murmelspiele
Kellnern mit Hindernissen
Anschl. „Wasserbombentennis“
 
Anschl. „Crossboule“/ Leitergolf, …
Find the tree
Anschl. Gagaball
12:00 Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen
12:30 Workshops Workshops Workshops Workshops Workshops
14:00 Beginn am Sonntag 14 Uhr
Ankommen
Kennenlernspiele
Snack Snack Snack Snack Snack
14:15 Gagaball/Marshmellow-Challenge     Ponyexpress 1.0 Mut-Rallye
16:45 Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied
17:00 Ende Ende Ende Ende Ende Ende
Mit ÜN: Abendprogramm     Quiz-Fußball Das Angeberspiel Der etwas andere Casinoabend  

Wie ihr sehen könnt, gibt es noch Lücken im Plan. Das ist volle Absicht. Denn jeder möchte auf einer Freizeit seine ganz eigenen Ideen einbringen. Die Programmpunkte sind Vorschläge. D.h. ihr könnt sie als Grundlage nehmen, abändern, kürzen, verlängern, bereichern, euch inspirieren lassen… Passt sie also gerne auf eure Freizeit an. Natürlich könnt ihr auch noch weitere biblische Geschichten selbst geschrieben dazunehmen (z.B. Petrus, Thomas, die Frau am Jakobsbrunnen…). Wir haben uns auf die 5 Geschichten hier begrenzt für eine Wochenfreizeit.

Und darum geht es inhaltlich:

Stell dir vor, du gehörst zum besten Team der Welt: du hast den besten Trainer, du hast Mitspieler und Mitspielerinnen, die auf allen Positionen genau richtig aufgestellt sind. Und du bist auch ein wichtiger Teil dieses Teams auf deiner Position. Du bist ein Gewinner, eine Gewinnerin!

Wer zu Jesus gehört, gehört zu einem Gewinnerteam, zu den Menschen, die auf den „Trainer der Welt“ hören und versuchen, seine Worte auf dem Platz des Alltags umzusetzen. Diese Menschen nennt die Bibel Jünger und Jüngerinnen. Sie folgen Jesus nach. Aber wie geht das mit dem Jünger sein? Und wer waren die ersten Jünger und Jüngerinnen? Was kann man aus diesen Geschichten lernen?

Mit dem Eintauchen in das Leben dieser Menschen laden wir Kinder ein, selbst Teil dieses Teams zu werden und darauf zu achten, was der beste Lebens-Trainer der Welt ihnen sagen will. Und was einen zu einem Gewinner, einer Gewinnerin macht.

Bei der Auswahl der Geschichten haben wir bewusst darauf geachtet, dass Jüngerinnen und Jünger (also mögliche Vorbilder für Jungs und Mädels) zu Wort kommen: Nathanael, Maria und Marta, Jakobus und Johannes, Zachäus, Paulus und Hananias.

Dazu gibt es wieder eine tolle Rahmengeschichte, die auf/neben einem Fußballplatz spielt. Diese Geschichte kann auf einer Freizeit live gespielt werden vor und nach der jeweiligen biblischen Geschichte. Die Rahmengeschichte nimmt die Welt der Kinder auf und hilft den Kindern, die Aussagen der biblischen Geschichten ins Heute zu übertragen.

Insgesamt besteht die Themenreihe aus 5 biblischen Geschichten, dazu viele tolle Spiele für das Ferienprogramm. Ihr könnt alles gesammelt über den „Jetzt alles herunterladen“-Button downloaden. Einen ersten Einblick in die biblischen Geschichten erhaltet ihr unter „biblische Geschichten und Rahmengeschichte“.

Viel Spaß und Begeisterung bei der Umsetzung,

euer Redaktionsteam Jungscharleiter online

biblische Geschichten und Rahmengeschichte

Hören, was Jesus sagt

Zielgedanke: Im richtigen Augenblick soll das Richtige getan werden: Auf Jesus zu hören und zur Ruhe zu kommen.

Vorüberlegungen für Mitarbeitende

Die Geschichte von den zwei Schwestern Maria und Marta findet man nur bei Lukas. Dem Evangelist sind Menschen, die damals am Rande der Gesellschaft standen, wichtig: Frauen, Arme, Kranke und benachteiligte Menschen. Und er will zeigen, dass sie Gott auch wichtig sind.
Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem und wird unterwegs immer wieder von Menschen aufgenommen. Gastfreundschaft ist dort damals wie heute sehr wichtig. Ungewöhnlich ist es, dass mit Marta eine Frau Jesus aufnimmt. Eigentlich war das Sache der Männer und die Frauen hielten sich im Hintergrund und bedienten. Ebenso ungewöhnlich ist Marias Verhalten, die sich zu Jesus setzt und ihm zuhört. Auch das war eher den Männern vorbehalten.

Der Unterschied zwischen den Schwestern könnte nicht größer sein. Beide wollen auf ihrer Weise Jesus die Ehre geben. Marta ärgert sich über ihre untätige Schwester und beschwert sich bei Jesus. Er sieht die Mühe, die sich Marta macht, aber er gibt ihr zu verstehen, dass Maria es richtig macht. Maria nutzt die einmalige Chance Jesus direkt von Gott erzählen zu hören, während Marta um das Wohl aller besorgt ist. Dabei vergisst sie ihr eigenes Wohl, das was ihr gut tun würde. Maria ist durch das Hören zu Gott gekommen und das soll ihr niemand mehr nehmen.

Erlebniswelt der Kinder

Kinder können sich gut in die Situation von Marta versetzen. Wenn Besuch kommt, wird besonders aufgeräumt und geputzt und die Eltern sind vielleicht auch gestresst, damit alles gut vorbereitet ist. Da gibt es dann Aufgaben, die jeder erledigen muss. Und es wäre ungerecht, wenn nur einer hilft und der andere nichts tut. Aufräumen hat seine Zeit, aber wenn die Gäste da sind, sind sie der Mittelpunkt. Das kann man auch auf Jesus übertragen. Wenn ich von Jesus höre, ist es gut zur Ruhe zu kommen, damit ich alles mitbekomme.

Einstieg

„Wenn Besuch kommt…“
Die Kinder werden in 3-er oder 4-er Gruppen eingeteilt und bekommen folgende Aufgabe: Stellt euch vor, jemand, der euch wichtig ist, kommt zu Besuch. Wie sehen eure Vorbereitungen aus?
Die Kinder können das auch gerne in einem kleinen Anspiel vorspielen: Von den Vorbereitungen bis der Besuch an der Tür steht und reinkommt.

Aber was passiert, wenn der Besuch unangekündigt kommt? Wenn man nur wenig Zeit hat und man trotzdem ein guter Gastgeber/ eine gute Gastgeberin sein will?

Zwei Mitarbeitende spielen eine kurze Szene vor. Einer ist der Gastgeber und wird von dem Besucher überrascht, der allerdings nur eine Stunde Zeit hat. Der Gastgeber räumt kurz auf, geht dann schnell zum Bäcker, kocht Kaffee und sagt dem Besucher immer, dass er gleich fertig wäre, dann könnten sie es sich schön gemütlich machen. Als der Gastgeber schließlich soweit ist, steht der Besucher auf und geht wieder.
Frage: Was hättet ihr als Gastgeber/Gastgeberin anders gemacht?

Geschichte

Marta läuft hektisch hin und her. „Was habe ich gerade getan?“, wundert sie sich über ihren eigenen Mut.
Schnell geht sie zu Maria. „Maria, du musst mir dringend helfen!“ Ihre Schwester schaut von ihrer Webarbeit auf. „Was ist denn los, Schwesterherz? So aufgeregt habe ich dich schon lange nicht mehr gesehen?“ Marta erzählt ihr, was passiert ist. Jesus ist in das Dorf gekommen, von dem schon so viele erzählt haben. Der, der Gottes Sohn und der Retter sein soll. Er sieht müde und hungrig aus und Marta überlegt nicht lange, geht zu ihm hin und fragt ihn, ob er bei ihnen essen will. Jesus nimmt die Einladung gerne an.
Und Marta ist nun aufgeregt. Sie muss noch so viel vorbereiten. Gut, dass sie heute morgen schon geputzt hat, dann ist es zumindest sauber. Zuerst muss sie aus dem Brunnen Wasser holen, damit sich ihre Gäste kurz erfrischen können. Maria hilft ihr und trägt das Wasser und die Schüssel zu Jesus, der inzwischen schon am Eingang steht. Marta bleibt nur kurz stehen, um einige Worte mit Jesus zu wechseln. Aber dann muss sie schnell weiter. Es gibt noch einiges zu tun. Sie war nicht darauf eingestellt, für so viele Leute zu kochen. Jesus hat ja auch einige Jünger mitgebracht. Sie muss schnell noch mehr Gemüse schneiden und kochen. Aber zuerst will sie den Gästen noch etwas Obst anbieten. Wo bleibt denn Maria? Die könnte die Schlüssel jetzt schön herrichten und dann reintragen. Ach egal, dann macht sie das eben schnell selber und geht dann zu Jesus und den anderen in den großen Wohnraum.
Als sie an der Tür steht, fällt ihr fast die Schüssel aus der Hand. Was macht ihre Schwester Maria denn da? Sie sitzt zu Jesus Füßen und hört ihm mit gebanntem Blick zu.
Marta ist sichtlich verärgert. Keiner scheint von ihr Notiz zu nehmen, alle lauschen gebannt auf Jesu Worte. Doch da schaut Jesus sie an und nickt ihr zu. Er winkt sie zu sich her. Marta geht zu Jesus und fängt an, sich über Maria zu beschweren: „Herr, kannst du nicht meiner Schwester sagen, dass sie mir helfen soll? Ich will eine gute Gastgeberin sein und bin gerade sehr im Stress. Mit ein bisschen Mithilfe von ihr ginge es besser und schneller. Maria tut so, als ob sie dein Wohl gar nicht interessiere.“ Jesus blickt Marta einige Sekunden an, bevor er spricht: „Marta, ich weiß, dass du dir sehr viel Mühe gibst und alles perfekt sein soll. Das muss es aber nicht. Maria hat alles richtig gemacht. Sie sitzt da, nimmt sich für mich Zeit und hört mir zu. Das ist in diesem Moment das Wichtigste. Das soll man ihr nicht nehmen.“
Marta dreht sich schnell um und geht aus dem Raum. Niemand soll sehen, wie traurig und verletzt sie ist. Sie versteht die Welt nicht mehr. Da will sie eine gute Gastgeberin sein, es allen Gästen recht machen und dann wird sie dafür noch zurecht gewiesen? Und Maria hat als Gastgeberin keinen Finger krumm gemacht und trotzdem alles richtig gemacht, indem sie bei Jesus sitzt und zuhört. Das ist doch nicht gerecht!

Aber was soll sie jetzt tun? Weiterarbeiten oder sich einfach auch zu Jesus setzen? Was ist nun das Richtige?

Andachtsimpuls

Was ist nun das Richtige? Diese Frage hat Marta beschäftigt. Was glaubt ihr, wie sie sich entschieden hat?

Kinder überlegen lassen, was wohl weiter passiert ist

Ich hoffe sehr, dass sie sich dazu entschieden hat, mit dem Arbeiten und Aufräumen aufzuhören, und sich zu Jesus zu setzen und ihm zuzuhören. Die Schwestern hatten die große Chance Jesus persönlich von Gott erzählen zu hören und da ist alles andere nebensächlich. Sie sollten – wie die anderen – zur Ruhe kommen.

Jesus wollte sich in dem Moment nicht bedienen lassen, sondern den anderen dienen, indem er ihnen von Gott erzählt. Und um genau zuhören zu können, muss man sich einfach Zeit nehmen und offen sein.

Das kennen wir auch, wenn liebe Menschen und Freunde uns besuchen. Wir wollen die Zeit mit ihnen genießen zum Reden und für gemeinsame Unternehmungen. Aber das ist natürlich kein Freifahrtschein dafür, dass man dann nie wieder aufräumen oder andere Aufgaben im Haushalt machen muss. Es geht um die richtige Balance – das eine hat seine Zeit und das andere natürlich auch.

Gebet

Guter Gott,
im normalen Alltag ist oft so viel los, dass ich dich ganz vergesse. Gut, wenn du mich dann daran erinnerst, was wichtig ist. Wichtig ist, dass ich immer wieder auch an dich denke und mich dir anvertraue. Du bist wie ein Freund für mich. Du hörst mir zu und weißt, was ich brauche. Lass mich immer wieder deine Nähe und Kraft spüren, bei all den Dingen, die ich mache. Amen

Lieder

Bist du groß oder bist du klein, Einfach spitze Nr.29
Komm und feier, Einfach spitze Nr.35
Da staunst du, du, du, du!, Einfach spitze Nr.79

Ideen zur Vertiefung

Tischlein deck dich: Zwei Personen haben vor sich genau dieselben Gegenstände zum Tisch decken. Durch eine Decke getrennt, können sie aber nicht auf den Tisch des anderen schauen. Die eine Person deckt nun den Tisch und versucht der anderen Person dann nur mit Worten zu erklären, wie alles gedeckt und hingerichtet wird. Anschließend wird die Decke entfernt und geschaut, ob alles genau richtig steht.

Welche Gruppe ist schneller beim Tischdecken?: Man kann das gemeinsame Decken des Tisches auch in einem Wettkampfspiel nachspielen. Dazu hat jede Gruppe einen Hula Hoop-Reifen, (ansonsten kann man auch mit einem Seil einen Kreis legen). Alle Gruppen sind weit genug auseinander von der Mitte, in der ebenfalls ein Reifen liegt. In diesem Reifen befinden sich verschiedene Gegenstände. Für jede Gruppe sollte es einen Gegenstand geben (z.B. Teller, Becher, Teelöffel, Tischset etc. oder Pappbecher in unterschiedlichen Farben). Alle Kinder aus einem Team stehen hinter ihrem Reifen. Das erste Kind läuft ähnlich wie beim Staffellauf los in die Mitte und holt einen Gegenstand, den es bei sich in den Kreis ablegt, dann in das nächste Kind dran. Es darf immer nur ein Kind pro Team unterwegs sein. Die Besonderheit ist, dass man nicht nur aus der Mitte etwas nehmen darf, sondern auch aus den anderen Kreisen. Welches Team hat als erstes alle Gegenstände beieinander?


Überall Chaos: Es gibt bei diesem Spiel zwei Felder, die gleich groß sind. In diese Felder werden Bierdeckel oder wahlweise auch Zeitungsbälle verstreut. Zwei Gruppen versuchen jeweils ihr Feld von dem „Unrat“ zu beseitigen. Welches Spielfeld ist nach einer Minute am saubersten?

Eure Freizeit kann im Sommer nicht wie geplant stattfinden. Hey, mach doch eines oder mehrere dieser Alternativprogramme. Wir haben euch hier ein paar Dinge zusammengestellt, die ihr in diesem Sommer machen könnt.

Die Jugendarbeit darf wieder starten? Genial! Hier findest du Ideen, wie du neue Jugendliche für deine Jugendarbeit erreichen und ihnen von Jesus erzählen kannst. Außerdem gibt es Anregungen, wie neue Jugendliche in eine Gruppe integriert werden können.

1. Vorbemerkungen

 Zur Vorbereitung brauchst du NICHTS, außer einer leidenschaftlichen Ansage während der Gruppenstunden in den Wochen zuvor und freigiebige Teens, Eltern und Gemeinde.

2. Zielgedanke

Ziel der Aktion ist es, obdachlose Menschen Gottes Liebe erleben zu lassen und deine Teens und Jugendlichen herauszufordern, ihren Glauben ganz praktisch zu leben und Menschen auf der Straße mit Würde zu begegnen.

3. Methodik für die Gruppe

Es braucht keine bestimmte Methodik. Wichtig ist nur, dass die Teams (mehr dazu im Artikel) gut zusammengestellt sind. Es braucht ein paar Mutige in jeder Gruppe und vor allem: Ganz junge Teens sollten auf jeden Fall mit einem Leiter, einer Leiterin im Team sein. Grundsätzlich braucht es in jedem Team eine volljährige Person, die die Teamleitung übernimmt und die Handynummer der anderen Teamleiter und Teamleiterinnen abgespeichert hat. Jeder Jugendliche speichert sich die Handynummer seines Teamleiters ab.

Darüber hinaus sollte die Aktion bei Tageslicht stattfinden und die Teams in nicht allzu großer Entfernung voneinander agieren (zehn Minuten entfernt mit Bus/Auto/Fahrrad).

Wichtig ist, klar zu kommunizieren, wann jedes Team wieder am vereinbarten Treffpunkt zu sein hat, um die Aktion gemeinsam abzuschließen und wie die Kommunikation abläuft, falls etwas Unvorhergesehene passieren sollte (was bei uns noch nie vorgekommen ist, außer, dass das Team noch länger mit einer obdachlosen Person Kaffee trinken und beten wollte).

Los geht’s

Die Idee: Ihr wollt Menschen auf der Straße begegnen und ihnen verschwenderisch die Liebe und Wertschätzung Gottes zeigen. Wodurch? Indem ihr diese Menschen mit richtig guten und hochwertigen Dingen materiell segnet und schaut, wie sich die Begegnung weiterentwickelt.

Falls sich euer EC nicht zentral in der Stadt befindet, trefft euch am besten gleich irgendwo in der City, sodass ihr keine Zeit mit der Anfahrt verbraucht. Am Anfang stellt ihr euch dann einfach in einen Kreis zusammen und dann darf jeder, der Geld dabeihat, das Geld in die Mitte legen!

Ihr werdet merken, das ist ein cooler Moment! Jetzt liegt Geld in der Mitte und es gehört nur Gott und er darf damit Menschen segnen, zu denen er euch heute Nachmittag/Abend führen wird. Das ist richtig cool! Woher kommt das Geld? Entweder ihr habt im Vorfeld mal Waffeln verkauft, oder/und habt der Gemeinde von der Aktion erzählt und sie um Geld gebeten oder/und die Teens haben so viel mitgebracht, wie sie auf dem Herzen hatten/sich getraut haben zu geben und oft legen die Eltern noch was oben drauf.

Macht euren Jugendlichen jetzt noch mal deutlich, in welcher Haltung ihr den Menschen begegnen wollt. Macht ihnen auch Mut, Menschen und Situationen zu meiden, in denen sie sich unwohl fühlen! Betet jetzt gemeinsam, dass Jesus euch die richtige Person zeigt und euch mit seiner Liebe für sie erfüllt. Und dann zieht in Kleingruppen los. Alle Gruppen sind ausgestattet mit ordentlich Geld und den entsprechenden Handynummern und dem Wissen, wann sie sich wieder wo treffen.

Wenn das Team nun einem offensichtlich bedürftigen Menschen begegnet, beginnt das Abenteuer.

Wer traut sich, die Person höflich und auf Augenhöhe (sitzt die Person, liegt sie?) anzusprechen? Es sollten hierbei zunächst nicht mehr als zwei aus dem Team direkt zur Person gehen, damit sie sich nicht bedroht fühlt. Kommt ihr mit der Person ins Gespräch, fragt sie, was sie braucht und erklärt, was ihr macht: „Wir sind eine kleine Gruppe aus dem EC/Kirchengemeinde XY und wollen Ihnen einfach gerne etwas Gutes tun, weil wir selber von Gott reich beschenkt sind. Gibt es etwas, was Sie vielleicht brauchen könnten? Etwas zu essen, einen Schlafsack, neue Schuhe oder Kleidung oder eine Tasche voller Lebensmittel aus dem Supermarkt?“

Und je nachdem, was die Person eben antwortet, zieht ihr gemeinsam los und geht shoppen :). Kauft nicht das günstigste Produkt, sondern kauft Qualität! Wir wollen die Person dadurch ehren!

Wenn ihr mit den Sachen zurückkommt fragt doch noch, ob ihr die Person vielleicht auf einen Kaffee einladen dürft, und dann sitzt ihr zusammen und kommt ins Gespräch. Vielleicht fragt ihr, seit wann die Person schon auf der Straße lebt, wie das so ist, wie es dazu kam usw. Fragt respektvoll und wenn es gut passt, fragt die Person doch, ob ihr noch für sie beten dürft. Bisher wurde das bei uns noch so gut wie nie abgelehnt.

Es reicht, wenn jedes Team einer, oder maximal zwei Personen gedient hat. Kommt dann wieder zusammen und erzählt euch von euren Erlebnissen und betet noch mal für die beschenkten Personen.

Eine Variante dieser Aktion ist es, dass ihr, angelehnt an das Gleichnis des großen Festmahls, ein Fest feiert, aber nicht eure Freunde einladet, sondern eben die, die gerne kommen wollen.

Dazu packt ihr zwei Biertischgarnituren, einen Grill, kleine Boombox, Geschirr, Getränke und Essen ein und macht euch auf den Weg zu einem öffentlichen Platz, von dem ihr wisst, dass sich dort auch bedürftige Menschen aufhalten. Ihr baut alles auf und dann geht ihr rum und ladet einfach ein … und wenn es noch kurz vor Weihnachten ist, dann ist ein Heizpilz nicht ganz schlecht und kleine Geschenke für eure noch unbekannten Gäste. Wir hatten damals einen tollen Abend!

PS: Ihr seid super vorbereitet, wenn jemand noch ein Desinfektionsspray dabeihat. Wir haben schon Mal jemanden neu eingekleidet, oder zur Toiletten begleitet, und da ist so was ganz gut.

PPS: Wenn ihr euch im Vorfeld noch darüber informiert, welche Hilfseinrichtungen und Angebote es in eurer Stadt für obdachlose Menschen gibt, seid ihr bestens vorbereitet.

Die komplette TEC: 1/2020

Wer mit Gott startet, verändert sich. Für manche ist es ein gewollter, für andere eher ein zögerlicher Neuanfang. Die Verbindung mit deinem himmlischen Papa, Freund und Begleiter hat Auswirkungen. Er wird dir zeigen, wie er dich und die Welt sieht und wird dich verändern.
Nach dem Scheitern wieder aufzustehen, ist nicht einfach, aber ein wichtiger Neuanfang. Es immer wieder zu versuchen, ist eine Charakterstärke. Jesus liebt dich, trotzdem!!! Egal, was gelaufen ist. Ja klar, wir dürfen nicht die Augen vor der Verantwortung verschließen! Gleichzeitig dürfen wir liebevoll Angst nehmen und diese nicht schüren!
Gott bietet uns immer wieder einen Neuanfang an. Echte Versöhnung zwischen dir und Gott, aber auch zwischen dir und anderen Menschen, kann Realität sein. Fang neu an!

1. Vorbemerkungen

Jeder freut sich über leckeres Essen und noch mehr, wenn er es nicht selbst machen muss, sondern sich bedienen lassen darf. Ihr dürft Nächstenliebe ganz praktisch und lecker werden lassen und Menschen mit einem 3-Gänge-Menü erfreuen.

2. Erste Überlegungen

Überlegt euch einige Wochen vor dem Kochen, für wen ihr kochen wollt. Und macht euch Gedanken darüber, ob ihr mit den Menschen zusammen essen oder sie „nur“ bedienen möchtet. Hier einige Ideen für Menschengruppen, die ihr bekochen könntet:

  • Obdachlose in eurem Ort
  • eine Wohngruppe für Kinder und/oder Jugendliche
  • eine oder mehrere Flüchtlingsfamilien
  • für den Jugendtreff/Jugendkeller/Jugendklub eures Ortes

Je nach Zielgruppe könnt ihr euch dann ein passendes Menü überlegen. Um es zu etwas wirklich Besonderem zu machen, empfehlen wir euch, ein 3-Gänge-Menü zu kochen. So hat auch jeder von euch etwas zu tun.

3. Vorbereitungen

3.1 Organisatorisches

Je nachdem, welche Zielgruppe ihr euch überlegt habt, kümmert euch darum, wann ihr wie und wo mit den Menschen essen könnt. Mitten auf der Straße, wo die Obdachlosen sind, bei den Flüchtlingen zu Hause oder ladet ihr sie ein in eure Gemeinde?

Sprecht es mit den Verantwortlichen der Wohngruppe / des Jugendtreffs ab, wie und wann ihr den Leuten eine Freude machen könnt.

Wo könnt ihr kochen? Im Gemeindehaus, bei jemandem zu Hause oder vielleicht sogar direkt vor Ort?

3.2 Essen

Was wollt ihr zubereiten? Es sollte nichts Außergewöhnliches sein und einfach zu transportieren. Jeder aus eurer Gruppe sollte eine Aufgabe haben. Wie sieht es mit Besteck und Getränken aus? Braucht ihr etwas zum Warmhalten? Vielleicht kann euch der örtliche Partydienst oder Metzger mit Transportkisten helfen.

Besorgt die Rezepte, Lebensmittel, Transportmöglichkeiten, Autos und das restliche Material.

3.3 Deko

Natürlich könnt ihr einfache Pappteller nehmen und die wahllos auf den Tisch stellen. Aber gerade, wenn ihr Tische zur Verfügung habt (vielleicht stellt ihr ja auch für die Obdachlosen ein paar Bierzeltgarnituren auf), dann solltet ihr das auch noch schön gestalten. Je nachdem, welche Dekoqueens und -kings ihr bei euch in der Gruppe habt, dürft ihr gern für ein schönes Ambiente sorgen.

3.4 Probekochen

Damit ihr wisst, ob alles schmeckt, aber v. a. um eine Vorstellung des zeitlichen Ablaufs zu bekommen, solltet ihr im Rahmen einer normalen Gruppenstunde euer Menü schon mal für euch kochen und probieren. So wisst ihr, worauf ihr noch achten müsst und v. a., wie viel Zeit ihr wofür braucht. Dadurch könnt ihr die zeitlichen Gegebenheiten für das „richtige“ Essen noch einmal anpassen.

4. Jetzt wird’s lecker

Alles da, Leute bereit? Dann geht’s los mit dem Kochen. Achtet darauf, dass jeder etwas zu tun hat. Beginnt früh genug, besonders dann, wenn ihr euch mit Leuten verabredet habt. Ladet alles in die Autos und fahrt zu dem Ort, den ihr euch überlegt habt. Baut dort alles auf und bittet die Menschen zu Tisch. Einer sollte erklären, wer ihr seid und was ihr gemacht habt und dann lasst es euch schmecken bzw. lasst es den Menschen schmecken.

5. Aufräumen nicht vergessen

Auch das gehört dazu. Alles wieder zusammenpacken, wegräumen, sauber machen, spülen.

Die komplette TEC: 2/2018

Ich trage gern Boxershorts! Aber was trägt das Leben? Erträgst du es noch? Was trägst du? Was hilft dir, die Masken abzulegen? Wie kannst du authentisch sein? Wo und wie kann ich ich sein? Was ist mein Stil? Und damit meine ich nicht (nur) deinen Klamottenstil. Damit meine ich: Wer bist du wirklich? Das, was deine Vorbilder, deine Erfahrungen im Leben aus dir gemacht haben. Damit meine ich den, bei dem Gott ins Schwärmen kommt. Ja, das tut er, weil er dich gemacht hat. Weil er so stolz auf dich ist. Weil er mit dir leidet. Weil er dich unendlich liebt. Weil er derjenige ist, der dich trägt. Der dich durchs Leben trägt, auch wenn es mal nicht so läuft. Er läuft gern neben dir her. Das macht er übrigens, egal was wir verbockt oder verboxt haben. Das Entscheidende ist nur, dass wir uns nicht allein durchs Leben boxen.

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