Biblische Netikette / Christsein im Social Web

1. Einführung

Die Sozialen Medien spielen eine große Rolle im Leben Jugendlicher. Auf Plattformen wie Instagram und Snapchat sind sie jedoch mit vielen Herausforderungen konfrontiert – mit Anerkennungsdruck, Bewertungssystemen, Mobbing, Selbstinszenierung, Tratsch, Lästereien, Shitstorms usw. Um mit dieser Bandbreite an Themen, die ihnen hier begegnen, umzugehen, braucht es Raum zur Reflexion. In dieser Gruppenstunde gibt es dazu die Möglichkeit. Darüber hinaus sollen die Teens etwas an die Hand bekommen, woran sie sich orientieren können, wenn es um ihren Umgang mit den Sozialen Medien geht. Dabei steht die Frage im Fokus: Wie verhalte ich mich als Christ? In der Bibel finden sich viele hilfreiche Prinzipien, die sich auf verschiedene Bereiche in unserem Leben anwenden lassen – so auch auf das Setting „Soziale Medien“. Solche Prinzipien sind Demut, Freundlichkeit, Frieden, Geduld, Treue, Bescheidenheit, Selbstbeherrschung, Nächstenliebe, Barmherzigkeit und viele mehr. Diese sollen in einer Bibelarbeit als konkrete Orientierungshilfe in Form einer Netikette formuliert werden. Anhand dieser können die Jugendlichen erfahren, dass die Bibel auch in dieser Hinsicht Relevanz hat und ihnen Hilfestellung geben kann.

Wichtig ist, dass die Jugendlichen während der Gruppenstunde zu jeder Zeit die Möglichkeit haben, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Die Mitarbeitenden sollten im Vorfeld bedenken, was den Jugendlichen Tag für Tag begegnet: Zum Beispiel sind sie auf Plattformen wie Instagram regelmäßig Bildern ausgesetzt, die sie in ihrem Menschenbild, ihrem Schönheitsideal, ihren Vorstellungen von Glück und Sinn im Leben prägen. Was sie sehen, beeinflusst sie und setzt sie womöglich unter Druck, beispielsweise einem bestimmten Coolness-Faktor entsprechen zu müssen und sich beweisen bzw. gut darstellen zu müssen, um sich die Anerkennung anderer zu sichern. Sicherlich sind auch Teens dabei, die Opfer von Mobbingattacken geworden sind und in den Sozialen Medien bloßgestellt wurden oder Ähnliches. Dafür sollten die Mitarbeitenden sensibel sein.

2. Methodik

Gleich zu Anfang werden die Teens auf das Setting „Soziale Medien“ eingestimmt. Dazu kann der Raum vorher entsprechend dekoriert werden, zum Beispiel mit verschiedenen Motiven, die die Teens aus ihrem Umgang mit den Sozialen Medien kennen. Je nach Zeitrahmen kann zunächst ein lockeres Ankommen stattfinden, bei dem die Jugendlichen durch unterschiedliche Angebote in das Thema mit hineingenommen werden. Mögliche Angebote:

1. Station Begrüßung

Hier werden die Jugendlichen mit Begrüßungsgetränken und Snacks willkommen geheißen und auf die verschiedenen Angebote aufmerksam gemacht.

2. Station Selfies

An dieser Station können die Jugendlichen Photobooth-Utensilien nutzen und Selfies machen.

3. Station Instagram

An dieser Station gibt’s eine Wand mit groß ausgedruckten Fotos (ggf. von der Jugendgruppe) im typischen Instagramformat und mit jeweils Platz darunter. Hier können die Jugendlichen mithilfe von Herzaufklebern ihre Likes loswerden und mit Stiften Hashtags und Kommentare hinterlassen.

4. Station Umfrage

An dieser Station können die Jugendlichen ihre Social-Web-Gewohnheiten auf Umfragekärtchen notieren. Mögliche Fragen auf den Karten:

  • Welche Sozialen Medien nutzt du?
  • Wie kommunizierst du am häufigsten mit deinen Freunden?
  • Was ist dein ultimativer Tipp für den Umgang mit den Sozialen Medien?
  • Vervollständige den Satz: Ohne Internet …

Die Antworten werden in einer Box gesammelt und können ggf. im Anschluss von den Mitarbeitenden aufgegriffen werden.

3. Einstieg

Zu Beginn der Bibelarbeit setzen sich alle Teens in einen Stuhlkreis. Um die Relevanz des Themas für die Bibelarbeit aufzuzeigen, können die Mitarbeitenden Antworten der Umfragekarten vorlesen (anonym). Die Fragen, mit denen die Teens sich auf Spurensuche in der Bibel machen, haben damit zu tun:

  • Wie sollte ich mich als Christ in den Sozialen Medien verhalten?
  • Worauf sollte ich achten, wenn ich bei Instagram, Snapchat und Co. unterwegs bin?

Die Teens haben die Möglichkeit, eigene Antworten auf diese Fragen zu finden und dazu die Bibel zu nutzen. Sie können auf Plakaten eine „Christliche Netikette fürs Social Web“ festhalten. Hilfreich ist, „Netikette“ vorher zu definieren, da der Begriff nicht zwangsläufig bekannt ist:

Mit der „Netikette“ bezeichnet man Benimmregeln im Internet. Netikette setzt sich aus den Wörtern Internet und Etikette, das bedeutet Umgangsformen, zusammen. (www.internet-abc.de)

Der Mitarbeitende erklärt auch den Gedanken, dass es universelle Prinzipien in der Bibel gibt, die sich auf unterschiedliche Settings anwenden lassen: Selbst wenn in der Bibel nichts zum Thema Internet steht, ist es möglich, mithilfe der Prinzipien, die sie vermittelt, einen Leitfaden zu spinnen, der uns in vielen Bereichen helfen kann.

4. Gruppenphase

Die Jugendlichen teilen sich für die Bibelarbeit in Kleingruppen auf und bekommen jeweils unterschiedliche Bibeltexte zugewiesen. Aus den Texten sollen sie Ableitungen für ihre „Christliche Netikette fürs Social Web“ machen und Benimmregeln für die Sozialen Medien formulieren.

Dabei sind folgende Fragen hilfreich:

  • Welches Prinzip erkennst du in dem Bibeltext?
  • Wie könnte eine konkrete Benimmregel für Soziale Medien wie Snapchat und Instagram aussehen, die dieses Prinzip enthält?

Gruppen und Bibeltexte

Gruppe 1: Matthäus 7,1-5; Matthäus 6,1-6; 2. Korinther 4,5

Gruppe 2: Lukas 10,29-37; Jakobus 2,12-13; Philipper 4,8

Gruppe 3: Johannes 13,1-15; Epheser 5,4; Epheser 4,29; Matthäus 5,9

Gruppe 4: Jakobus 3,2-12; Sprüche 15,1-2; 1. Korinther 13,4-7

Gruppe 5: 1. Mose 4,3-12; Titus 3,2; Sprüche 4,23; 2. Mose 20,16;

Gruppe 6: Sprüche 12,16; Psalm 1,1; 1. Johannes 5,20-21; 1. Petrus 3,8-16

In den ausgesuchten Bibeltexten, die beliebig erweitert werden können, sind folgende Prinzipien erkennbar:

  • Nicht über andere urteilen
  • Sich nicht zur Schau stellen
  • Anderen helfen
  • Anderen dienen
  • Auf seine Worte achten
  • Frieden stiften
  • Barmherzig sein
  • Liebe leben
  • Sich beherrschen
  • Auf Gottes Gebote achten
  • Nicht neidisch sein
  • Nichts Unwahres über andere sagen
  • Gedanken kontrollieren
  • Freundlich sein
  • Nicht schlecht über andere reden
  • Jesus in den Mittelpunkt stellen
  • Nichts anbeten außer Gott
  • Keine Rache üben
  • Böses mit Gutem vergelten

Während der Gruppenphase sollten die Mitarbeitenden mit in die Gruppen gehen, um beim Textverständnis und beim Formulieren der Netikette zu helfen.

5. Austausch

Sind alle Gruppen fertig mit ihren Plakaten, können diese aufgehängt und anschließend vorgestellt werden. Anschließend können sich die Jugendlichen im Plenum darüber austauschen und über ihre Ergebnisse diskutieren. Dabei sollte auch Raum dafür gegeben werden, Erfahrungen zu teilen und über Problematiken im Social Web zu sprechen. Die Mitarbeitenden können dazu die folgenden Fragen ins Spiel bringen, die bei der Reflexion helfen:

  • Welche guten und welche schlechten Erfahrungen habe ich bisher in den Sozialen Medien gemacht?
  • Wie bin ich mit diesen Situationen umgegangen?
  • Was finde ich an den Sozialen Medien problematisch?
  • Ist es möglich, in den Sozialen Medien als Christ einen Unterschied zu machen?
  • Welche Verantwortung habe ich als Christ, wenn ich die Sozialen Medien nutze?

Anhand konkreter Beispiele aus dem Social Web können auch die Prinzipien durchleuchtet werden, die die Jugendlichen in der Bibel entdeckt haben. Sie können eigene Situationen schildern und sie auf die Prinzipien hin überprüfen. Die Mitarbeitenden können dazu zeugenschaftlich von eigenen Erfahrungen berichten und/oder Beispiele vorgeben:

Situation: Person A schreibt unter das Bild von Person B einen Hasskommentar wie „Du bist so hässlich!“ Welches Prinzip bricht Person A? Wie könnte Person B darauf reagieren?

Situation: Person A postet ständig Bilder von sich in ihren neusten Outfits. Was sagt das über ihre Prinzipien aus?

6. Giveaways

Zum Abschluss bekommen die Jugendlichen noch ein Giveaway mit auf den Weg, das sie an ihre Verantwortung in den Sozialen Medien erinnern soll. Es ist die Zusammenfassung von allen Prinzipien, die wichtig sind – für jeden Bereich des Lebens: das Doppelgebot der Liebe (Mt 22,37-39). Dieses kann zum Beispiel als Spruch auf kleinen gebastelten Smartphones stehen.

1. Vorbemerkungen

Jeden Tag sorgen wir uns um die verschiedensten Dinge. Sorgen oder Ängste können unser Leben bestimmen. Sich zu viele Sorgen zu machen, ist auf lange Sicht nicht gut und kann einen Menschen lähmen und krank machen. Wir machen uns oft Sorgen über unsere Zukunft. Besonders Teenager stellen sich die Fragen, was kommt nach der Schule? Bin ich gut genug? Mögen mich meine Mitmenschen? Nicht jeder findet zu diesen Fragen eine positive Antwort.

2. Zielgedanke

Die Teenager sollen sich bewusst werden, dass es nicht lohnt, sich Sorgen zu machen, weil Gott uns mit dem versorgt, was wir brauchen.

3. Einführung incl. Exegese

Die Tatsache, dass Menschen sich Sorgen machen, gibt es nicht erst seit unserer Zeit, sondern gehörte auch zum Alltag der Menschen zu Zeiten der Bibel. Sorgen sind Gedanken, die mir in meinem Kopf schwirren und die ich nur schwer loslassen kann. Jeder Mensch sorgt sich um die unterschiedlichsten Dinge. Nun stellt sich die Frage, was sagt die Bibel zum Thema „sich Sorgen machen“?

Die Bibel sagt klar, dass Christen sich nicht sorgen sollen. Wie z. B. in Philipper 4,6. Wir können all unsere Bedürfnisse und Anliegen im Gebet zu Gott bringen, statt sich über diese Dinge Sorgen zu machen. Jesus ermutigt uns, uns keine Sorgen über physische Bedürfnisse wie Kleidung und Nahrung zu machen. Er versichert uns, dass sich Gott um all unsere Belange kümmern wird (Mt 6,25-34). Daher müssen wir uns um nichts Sorgen machen. Sorgen sollen nicht Teil unseres Lebens sein. In 1. Petrus 5,7 wird uns gesagt, „alle eure Sorgen werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ Gott will nicht, dass wir einen Rucksack von Problemen und Bürden mit uns herumtragen. In diesem Vers sagt uns Gott, dass wir alle Sorgen und Ängste ihm übergeben sollen. Keine Sorge ist zu groß oder zu klein für seine Aufmerksamkeit. Wenn wir Gott unsere Probleme übergeben, verspricht er uns Frieden zu geben, der höher ist als unser Verstand (Phil 4,7). Jesus verspricht allen Menschen, die an ihn glauben, „Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben“ (Mt 11,28). Es wird immer mal wieder Sorgen in unserem Leben geben. Allerdings brauchen wir uns nicht von ihnen bestimmen zu lassen und dürfen wissen, dass wir alles an Gott abgeben können. Er sorgt sich für uns.

4. Einstieg

Spiel: „Rufer“ und/oder Denkaufgabe

Als Einstieg und Sensibilisierung kann mit den Teenagern das „Rufer-Spiel“ gespielt werden. Hierbei wird die Gruppe in zwei Teams aufgeteilt Jeweils einer aus dem Team muss den anderen Teammitgliedern ein Wort zurufen. Dabei steht das Team sich gegenüber. Zwischen dem „Rufer“ und den „Hörern“ ist fünf Meter Platz. In diesem Zwischenraum stellt sich die gegnerische Mannschaft an beiden Seiten auf und versucht durch lautes Rufen die Kommunikation zu stören. Jede Gruppe hat eine Minute Zeit, so viele Begriffe wie möglich zu erhören. Danach wird gewechselt und das Ganze geht von vorn los.

Als mögliche Begriffe können z. B. Wörter einer bestimmten Kategorie wie Schule, Ferien oder Freizeit verwendet werden.

Übertragung zum Thema

Vor lauter Sorgen hören wir Gottes Stimme nicht. Die Welt schreit laut und weist uns immer wieder auf Dinge hin, über die wir uns Sorgen machen können.

Als Nächstes kann der Gruppe eine schwere Denkaufgabe gestellt werden. Die Teenager sollen eine sehr schwere Matheaufgabe im Kopf lösen. (Beispiel: 857×685-2589×12-98563=457414)

Übertragung zum Thema

Manchmal macht es keinen Sinn, lange über eine Aufgabe nachzudenken. Wir können uns Hilfe suchen. In diesem Fall einen Taschenrechner. Bei Problemen und Sorgen lohnt es sich nicht, sich unendlich viele Gedanken zu machen. Am besten suchen wir gleich unsere Hilfe bei Gott.

Um in die Thematik Sorgen einzusteigen, werden nun einige Fragen in die Runde gestellt. Die Antworten werden an einer Flipchart gesammelt.

  • Was sind Sorgen?
  • Worüber können Menschen sich Sorgen machen?
  • Worüber machst du dir Sorgen?

5. Hauptteil

Jeder macht sich über die unterschiedlichsten Dinge Sorgen. Wir stellen uns Fragen wie z. B.: Was kommt nach der Schule? Bin ich gut genug? Mögen mich die Menschen in der Schule?

Nun stellt sich aber die Frage, was sagt die Bibel zum Thema Sorgen?

Dazu kann der Text aus Matthäus 6,25-34 gelesen werden.

Kleingruppenphase

In Kleingruppen wird der Bibeltext aus Matthäus 6,25-34 ein weiteres Mal gelesen und anschließend alle Fragen und Unklarheiten zum Text geklärt.

Fragen an die Gruppe

  1. Welcher/s Satz/Wort spricht dich besonders an?
  2. Kennst du Sorgen, die dich nicht loslassen und dich immer wieder beschäftigen?
  3. Hast du schon mal erlebt, dass Gott sich für dich sorgt? – Wenn ja, in was für einer Situation?

Lest zusammen Psalm 37,4+5.

Frage an die Teenager

Machst du dir Sorgen um deine Zukunft? Durch die Zusage aus dem Psalm möchte Gott dir helfen. Kannst du das für dich annehmen?

Plenum

Videoclip: „Gothaer Viral – Alle Sorgen los“

Sorgen sind zu nichts zu gebrauchen!

Input

Wie kann ich lernen, mich nicht mehr zu sorgen? Sorglosigkeit bedeutet nicht Leichtsinnigkeit oder Unverantwortlichkeit, sondern einfach „frei von Sorgen zu sein“. Sich nicht zu sorgen muss man lernen. Unsere Sorgen bei Gott abzugeben müssen wir üben. Jesus verspricht, dass Gott sich um uns sorgt. Mit Sorgen kann ich nicht verhindern, dass ich gut in der Schule bin oder noch mehr krank werde; dass meine Mitmenschen mich mögen oder meine Zukunft meine Wünsche erfüllt. Aber wenn ich mir zu viele Sorgen mache kann ich mir sicher sein, dass mir die Freude am Leben verloren geht.

Als Erstes darf ich also lernen, die Sorgen Jesus Christus zu geben. Manchmal muss ich dies mehrmals bewusst tun. Es ist so, als würde ich auf eine Wanderung einem 25 Kilogramm schweren Rucksack mitnehmen. 20 Kilometer liegen noch vor mir und ich darf den Rucksack jetzt einfach abwerfen und ohne ihn weiterlaufen. Es liegt an mir, den Rucksack abzuwerfen! Der nächste Schritt liegt darin, dass ich Gott wie ein Kind vertraue. Wie kann ich Gott vertrauen? Daran knüpft sich die Frage: Wie vertrauen denn Kinder ihren Eltern? Für ein Kind ist es selbstverständlich, dass es seinen Eltern vertraut. So sollte es auch zwischen uns und Gott sein. Ein Kind vertraut seinen Eltern, weil es weiß, dass Mama oder Papa ihr Wort halten, wenn sie es vorher versprechen. Genau aus diesem Grund können wir Gott völlig vertrauen, mehr als irgendeinem Menschen. Gott vertrauen und meine Sorgen bei ihm abgeben kann ich am besten, wenn ich Gott nah bin. Deswegen ist es wichtig, dass ich meine Beziehung zu Gott pflege und im Kontakt mit ihm bleibe.

6. Abschluss

Als Abschluss könnt ihr eine weitere Austauschrunde über das Thema machen und Anliegen sammeln, die den Teenager Sorgen bereiten. Wenn ihr Gebetanliegen gesammelt habt macht eine Gebetsgemeinschaft.

Die Teenager bekommen eine Karte mit wahlweise 1. Petrus 5,7 oder Psalm 37,4-5 als Giveaway.

Die komplette TEC: 1/2018

98% der Jugendlichen besitzen ein Smartphone und 90% haben Internetzugang! Hauptbeschäftigung ist die Kommunikation! Über 90% nutzen WhatsApp. Teens nutzen ihr Smartphone wie selbstverständlich, ständig und für alles Mögliche. Heraus sticht dabei vor allem, dass es ihnen doch irgendwie um Beziehungen geht! Jugendarbeit kommt heutzutage an sozialen Netzwerken und neuen Medien nicht vorbei. Außer, sie will an den Jugendlichen vorbeileben. Längst schon sind Werbeaktionen bei Facebook für die nächste Freizeit, Selfies von der Gruppenstunde bei Instagram, Absprachen und Emojis bei WhatsApp und Onlineanmeldung zur Veranstaltung Normalität. Doch das Wichtigste ist immer noch die echte Beziehung. Davon lebt unsere Jugend- und Gemeindearbeit. Das ist neben der besten Nachricht dieser Welt unser höchstes Gut. Die Verabredung für das Treffen kann dort abgesprochen sein. Auch die Werbung für die Veranstaltung sollte sogar so modern wie möglich für die Jugendlichen sein, damit wir sie in ihrer Lebenswelt erreichen. Echte Anerkennung hat aber immer noch die besten Chancen gegen die scheinbar tollen Selbstdarstellungen. Auch das ist ein nondigitaler Fingerabdruck, den wir hinterlassen können. In dieser Ausgabe geht es uns neben vielen anderen Themen um die Chance einer Kultur, die nicht mehr wegzudenken ist. Ja, und gleichzeitig stehen wir für beziehungsbindende Werte, echte Erfahrungsräume und Offline-Zeiten, echte Wertschätzung, Freiraum zur Entfaltung!

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