Mach mal, ruhig!

Gaben und Fähigkeiten mutig einbringen

1. Zielgedanke

Eure Gruppe funktioniert optimal, wenn jeder die Begabungen und Fähigkeiten einbringt, die Gott ihm gegeben hat.

2. Einführung

Paulus vergleicht die christliche Gemeinde hier mit dem menschlichen Körper, der aus vielen einzelnen Körperteilen besteht und dadurch ein Ganzes darstellt. Ein Körperteil kann nur in der Verbindung mit den anderen seinen Zweck erfüllen. Der Körper als Ganzes kann nur richtig funktionieren, wenn alle Körperteile an ihrem Platz sind und ihre Aufgabe erfüllen.

3. Methodik für die Gruppe

Gummibärchenspiel zu 1. Korinther 12

Lies dir das Gummibärchenspiel vorher gut durch und bereite den Raum vor eurem Treffen entsprechend vor (Texte auf Zettel schreiben, Gummibärchen, Löffel und Schere verstecken; Verstecke auf den Spielzetteln eintragen). Für das Spiel braucht ihr mindestens 15 Minuten.

Begrüße die Gruppenmitglieder gleich mit diesem Spiel und erkläre, wie es geht.

Wenn ihr nicht genug Leute seid, können manche auch zwei Rollen übernehmen.

Gummibärchen-Spiel

Erklärung: „Wir spielen jetzt ein Spiel. Es gelingt nur, wenn alle gut zusammenarbeiten und sich ergänzen.

Ziel ist es, Spieler A einen Löffel voller Gummibärchen aus einer Gummibärentüte zu geben, die mit einer Schere geöffnet wurde. Jeder darf nur das beitragen, was laut ihrem Zettel erlaubt ist.“

Nach dem Spiel erläuterst du: „Ihr konntet das Spiel nur erfolgreich bestreiten, weil jeder das eingebracht hat, was er konnte bzw. wusste. Keiner wusste und konnte alles allein. Nur dadurch, dass ihr euch mit euren Fähigkeiten ergänzt habt, konntet ihr das Spiel schaffen. Das hat Paulus auch schon den Korinthern erklärt.“

Jetzt wird der Bibeltext vorgelesen.

Fragen für Gespräch

Ihr als Gruppe seid auch „Leib Christi“. Was heißt das konkret, dass ihr an eurem Wohnort sozusagen Jesus „verkörpert“?

Welche Gaben und Fähigkeiten gibt es in eurer Gruppe?

Wie können diese sinnvoll zu einem Ganzen zusammenwirken?

Gibt oder gab es in eurer Gruppe Situationen, in denen alles an einer Person hängen geblieben ist? Wie könnt ihr euch gegenseitig helfen und unterstützen?

Konkret loslegen

Tragt eure Gaben und Fähigkeiten zusammen und überlegt, wie sie der Gruppe zugutekommen könnten (z.B. Gestaltung von Plakaten und Flyern, Andachten halten, Gebetszeiten gestalten, Kontakt zur Gemeindeleitung / Pfarrer halten, Organisatorisches im Blick haben …).

Ergibt sich daraus vielleicht die Möglichkeit, die Aufgaben der Gruppe auf verschiedene Schultern zu verteilen? Wer kann welche Aufgabe übernehmen? Vermerk: Diese Idee ist auf dem Buch: Andachten in 4D!

Die komplette TEC: 4/2019

Es ist nicht leicht mit Teens unterwegs zu sein und neben der ganzen Action auch noch Zeit und Ruhe für die wirklich spannenden Fragen zu haben. Manchmal muss das sein. Alle Oberflächlichkeit ist wie weggeblasen. Jugendliche ringen mit dem Thema Ewigkeit, Tod und Sterben. Sie interessieren sich nach deiner Meinung, nach deinen Erfahrungen und danach, wie du das überlebst, wenn du gerade voll drinsteckst.
In meiner Jugendreferentenzeit gab es mehrere Situationen, wo das Thema nicht vermeidbar war. Es ist ganz schön hart, einen geliebten Menschen zu verlieren.
So ist auch das Leben: Ein Mitarbeiter hat sich umgebracht und ein anderer ihn gefunden. Ein Jugendlicher ist schwer erkrankt und stirbt. Ich musste mein eigenes Kind nach nur acht Tagen taufen und beerdigen – harte Zeiten. Das sind Zeiten, in denen wir reden müssen, Meinungen austauchen und Geschichten erzählen. Das sind Zeiten, die mit einer Perspektive Ewigkeit leichter zu ertragen sind. In dieser Ausgabe liefern wir ein paar Entwürfe, mit denen das Thema auch dann, wenn kein aktueller Anlass besteht, aufgenommen werden kann – präventiv quasi.

Hinweise und Erklärungen zur Kleingruppenarbeit

Das Kleingruppen-Material beinhaltet: Hintergrundinfos zum Text, einen Bezug zur Zielgruppe und Ideen zur Gestaltung der Kleingruppenzeit.

Die Kleingruppen laufen nach einem Rotationsprinzip. Jede Kleingruppe wird von mind. einem Mitarbeitenden begleitet und läuft von Station zu Station. Durch ein Signal vom Zeitwächter wird den Gruppen signalisiert, dass sie zur nächsten Station aufbrechen. Je ein weiterer Mitarbeitender ist bei einer der 5 Stationen, die je 7 Minuten dauern:

  • Gespräch inkl. Fragen
  • Spiel
  • Kreatives
  • Bibellesen und Gebet
  • Extra/Spezial

Gedanken und Hintergrundinformationen zum Text

David ist ein Hirtenjunge der seine Schafe vor Bären und Löwen verteidigt und als einziger gegen den Riesen Goliath kämpfen will, weil er weiß, Gott ist immer an seiner Seite.

Zielgedanke: Geh mit Gott, denn er ist immer bei dir!

Bezug zur Altersgruppe

Gott ist immer bei dir, egal in welcher Situation du bist.

Station 1: Kreatives „Steine bemalen“

Variante für 1.-2. Klasse

Die Kinder bemalen einen Stein mit Aquarellfarbe. Das Motiv können sie sich selbst ausdenken.

Der Stein muss dann Trocknen und kann am Ende des Tages mitgenommen werden.

Material:

  • für jedes Kind 1-2 runde glatte Steine
  • Aquarellfarbe und Pinsel

Variante für 3.-6. Klasse

Die Kinder bemalen einen Stein mit Aquarellfarbe oder schreiben „Gott ist immer bei dir!“ auf den Stein.

Es gibt ein paar Motive die man nachmalen kann, aber die Kinder können auch eigene Motive wählen.

Der Stein muss dann Trocknen und kann am ende des Tages mitgenommen werden.

Material:

  • für jedes Kind 1-2 runde glatte Steine
  • Aquarellfarbe und Pinsel
  • Eddings in drei Farben mit dünner Strichstärke

Station 2: Spezial „Wer hat Angst vorm großen Mann“

Der Fänger ist der „Großen Mann“ und steht etwa fünfzehn Meter von den anderen entfernt auf der gegenüberliegenden Seite eines Platzes oder Raumes. Wenn er ruft „Wer hat Angst vorm Großen Mann?“, wird mit „Niemand!“ geantwortet, dann auf „Und wenn er (aber) kommt?“ mit „Dann laufen wir (davon)!“ Die beiden Parteien rennen nun entgegengesetzt auf die andere Seite bis zur rettenden Wand bzw. Begrenzung. Der Fänger versucht dabei so viele Kinder wie möglich durch Antippen zu fangen. Wer vom Großen Mann erwischt wurde, hilft ihm im nächsten Durchlauf beim Fangen. Der Letzte, der übrig bleibt, hat gewonnen und ist im nächsten Spiel der Fänger.

Material:

  • Schutzkarte aus dem Anhang

Station 3: Spiel „David gegen Goliath“

Für alle:

Es wird ein „David“ und ein „Beschützer“ bestimmt, der Rest der Gruppe ist „Goliath“.

David stellt sich in die Mitte und die Goliath-Gruppe außen herum. Die Goliath-Gruppe erhält einen Schaumstoffball, mit dem sie versuchet David abzuwerfen.

Die Aufgabe des Beschützers ist es den Ball abzublocken bevor er David trifft.

Wenn David getroffen wird, werden David und Beschützer neu bestimmt.

Material:

  • Einen klein-mittelgroßen Schaumstoffball

Station 4: Gespräch „Gummibärchengespräch“

Die Kinder dürfen sich jeder jeweils ein Gummibärchen aus der Tüte nehmen.

Das Gummibärchen darf noch nicht gegessen werden!

Je nach Farbe bekommt jedes Kind eine andere Frage gestellt.

>Dunkel Rot<>Hättest du dich getraut gegen den Riesen zu kämpfen?<

>Rot<>Hat dich schon mal jemand beschützt?<

>Orange<>Woran kannst du erkennen das Gott immer bei dir ist?<

>Geld<>Wo in der Geschichte war Gott?<

>Weiß<>Was macht dir Angst und kommt dir so groß vor wie Goliath?<

>Grün<>Wen hast du schon mal beschützt?<

Material:

  • 1 große Tüte „Haribo Goldbären“
  • Für Kinder mit muslimischem Hintergrund sollte eine Tüte Katjes Vegi bereitgehalten werden.
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