Freunde gewinnen

Freunde fürs Leben, das wünscht sich jeder. Für Kinder sind Freunde die wichtigsten Personen – neben den Familienmenschen. Eine Kindergruppe, wie eine Jungschar, ist da ein gutes Feld, um Freunde zu finden. Dabei braucht es Mitarbeitende, die Kinder ermutigen, Beziehungen zu knüpfen und zu festigen.

„Freunde gewinnen“, darum geht es also. Man kann es aber auch so lesen: Freunde gehören zu den Gewinnern. Denn es ist allemal besser, als Freunde durchs Leben zu gehen, als alleine.

In Jesus lernen Kinder einen Freund kennen, der immer für sie da ist und auch ihre Freundschaften stärken will. Mit Jesus können Kinder einen Freund fürs Leben gewinnen und ein Leben mit Gott. Freunde gewinnen!!!

So gibt es in der Bibel tolle Geschichten über Freunde und Freundschaft. Hier können Kinder lernen, was gute Freundschaft ausmacht: David und Jonatan; die vier Freunde, die ihren Freund durch ein Dach zu Jesus bringen; das Bild von der dreifachen Schnur; Jesus und seine Freunde…

Neben Praxisartikeln zu diesen Geschichten, Spielen, Kreatives, gibt es einen Grundsatzartikel zum Thema „Freundschaften unter Kindern fördern“: Was versteht ein Kind in welchem Alter unter Freundschaft und wo sind dann Anknüpfungspunkte für unsere Arbeit?

Und wenn du diese Zeilen liest, dann denk dran, mal wieder was mit deinen Freunden zu unternehmen, sie anzurufen, wertzuschätzen. Nimm dir Zeit für deine Freunde. Denn Freunde gewinnen!

Dein Redaktionsteam Jungscharleiter 🙂

P.S.: Ein Buchtipp, um ein Miteinander unter den Kindern spielerisch zu fördern: „Sinn gesucht, Gott erfahren, Kids – Erlebnispädagogik im christlichen Kontext der Arbeit mit Kindern von 8-12 Jahren“ – erhältlich bei Sinn gesucht – Gott erfahren KIDS (ejw-buch.de). Hier gibt es tolle Entwürfe, um biblische Geschichten und gemeinsames Erleben zusammenzubringen.

Leckeres Laugengebäck + Brotaufstrich herstellen und genießen

Wer gerade das Thema Freundschaft behandelt, bekommt hier ein schönes passendes Bild aus der Backstube mit der Herstellung einer Partysonne:

Freunde wachsen zunächst aufeinander zu und halten dann zusammen, wie Pech und Schwefel. Bei einer Partysonne „wächst“ der Teig ebenfalls während des Backens aufeinander zu und hält dann aneinander fest. Außerdem, miteinander und füreinander etwas Leckeres herstellen und gemeinsam genießen, fördert die Gemeinschaft und kann so manche Freundschaft entstehen oder vertiefen lassen. Hier die Rezepte:

Partysonne

in einer Schüssel mischt ihr

  • 650g Mehl
  • 100g zarte Haferflocken
  • 3 Teelöffel Kräutersalz
  • 1 Teelöffel Natron
  • 1 Teelöffel Backpulver

Zu den trockenen Zutaten fügt ihr einen Becher (500g) Buttermilch hinzu.

Knetet die Zutaten von Hand oder mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem zähen, gut formbaren Knetteig. Bei Bedarf könnt ihr etwas Wasser hinzufügen.

Aus dem Teig formt ihr ca 15 Tennisball-große Brötchen, die ihr mit wenig Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech zu einer Sonne, Blume,… anordnet.

Wollt ihr die Brötchen als Laugenbrötchen backen geht es jetzt wie folgt weiter:

In einem Topf (nicht zu klein, die Lauge schäumt auf!) bringt ihr 50 ml Milch zum Kochen. Kocht die Milch, rührt ihr 1 Teelöffel Natron mit einem Schneebesen ein und nehmt den Topf vom Herd. Mit einem Backpinsel streicht ihr die aufgeschäumt Milch großzügig über die Brötchen. Bestreut die Brötchen noch mit körnigem Salz oder Sesam oder Sonnenblumenkernen.

Wer lieber herkömmliche Brötchen backen möchte, bestreicht diese mit Milch und bestreut sie ebenfalls mit Körnern.

Nun werden die Brötchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca 20 Min gebacken

Mediterrane Butter & Kräuterbutter

Für die mediterrane Butter benötigt ihr

  • 125g weiche! Butter
  • 50g getrocknete Tomaten
  • etwas Basilikum
  • Gewürze: wie Knoblauch, Salz und Pfeffer

Die getrockneten Tomaten und das Basilikum schneidet ihr sehr fein. Gebt sie mit der Butter in einen Schüssel. Würzt es je nach Geschmack und verrührt es mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse. Füllt dies Masse in Nachtischschälchen oder andere hübsche Behälter und stellt es im Kühlschrank kalt.

Für die Kräuterbutter benötigt ihr:

  • 125g weiche! Butter
  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Kräutersalz

Schneidet Petersilie, Schnittlauch und die Frühlingszwiebel sehr fein. Gebt Butter, Kräuter und Kräutersalz in eine Schüssel. Rührt alles mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse, füllt diese in Schälchen und stellt sie im Kühlschrank kalt.

Lasst euch die Brötchen mit Butter gut schmecken und genießt eure Gemeinschaft.

Das perfekte Weihnachtsgeschenk!

Was schenkt man den Eltern und Großeltern zu Weihnachten? Richtig, Badebomben. So steht einem traumhaft schaumigen Badevergnügen im Winter nichts mehr im Weg.

Mit den Kindern könnt ihr diese kleine Geschenkidee prima herstellen. Grundsätzlich könnt ihr zwei Jungscharstunden dafür einsetzen. Einmal stellt ihr die Badebomben her. Das nächste Mal werden sie schön verpackt. Beide Aktionen sind aber nicht Stunden-füllend, sodass ihr noch mehr Programm braucht.

Im Vorfeld solltet ihr ein paar Dinge besorgen. Je nachdem, wie viele Kugeln ein Kind bastelt, braucht ihr die entsprechende Masse an Zutaten, hier mal für 8 „Bomben“ (bei ca. 6 cm Durchmesser einer Kugel):

Zutaten für 8 Badebomen

  • 200 g Kokosöl 
  • 800 g Natron 
  • 400 g Zitronensäure in Lebensmittelqualität
  • 120 g Speisestärke
  • Lebensmittelfarbe (als Pulver oder Gel, keine flüssige Farbe)
  • Ätherisches Öl (z.B. Vanille)

Tipps zu sonstigem Material

Gießformen (Kugelformen aus Alu – etwas teurer, oder Plastik). Z.B.

https://wehrfritz.com/de_DE/giessform-badekugel-6-stueck–073549?erid=CjwKCAjwuvmHBhAxEiwAWAYj-K_Oax4H17K4ARa2Z2lE0cRaLF1MV1k_9CLndP4KCdpHWu4brk43BxoCmi4QAvD_BwE.

Günstige Alternative: man nimmt einfach Silikonförmchen für Eiswürfel. Dann gibt es keine Kugeln, sondern Würfel oder sonstige Motive aus den Formen. Der Vorteil neben dem günstigeren Preis: man kriegt die Bomben besser aus der Form. Allerdings sind sie dann keine klassischen „Bomben“ mehr.

Als Geschenkverpackung kann man entweder Organza-Säckchen verwenden oder Butterbrottüten, z.B. https://www.bueroshop24.de/100-papstar-faltenbeutel-119671, mit Motivaufklebern oder Klebefilm verschließen

Und so geht´s:

Kokosöl in einem Topf schmelzen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und Natron, Zitronensäure und Speisestärke hinzufügen. Mixt das erst mal mit einem Kochlöffel, dann könnt ihr den Teig mit der Hand verkneten.

Jetzt kann die Masse mit Lebensmittelfarbe und Duft versetzt werden. Dazu bekommt jedes Kind ein Teil der Masse und ein bis zwei Schälchen.

Wenn man mehrere Farben bzw. verschiedene Düfte möchte, verteilt die Masse in mehrere Schälchen und färbt sie dann nach Wunsch ein, knetet die Farbe mit der Hand ein.

Die Masse in beide Kugelhälften der Kugelform bis etwas über den Rand füllen und fest zusammenpressen, so dass eine Kugel entsteht. Die Kugel vorsichtig aus der Form lösen (ist mit Aluformen mit viel Geduld erst machbar). Alternativ die Masse in Silikonformen bis zum Rand füllen und dann aus der Form lösen.

Auf ein Tablett oder Blech legen und über Nacht fest werden lassen (Wenn es schnell gehen soll, ca. 4h in den Kühlschrank legen).

Für die Verpackung könnt ihr einfach die Kugeln einzeln in Organzabeutel packen und evtl. noch mit einem Geschenkanhänger plus Namen der beschenkten Person dranhängen. Alternativ nehmt ihr kleine Brottüten, lasst die Kinder noch einen Weihnachtswunsch darauf schreiben (frohe Weihnachten, dein Lukas…). Die Bombe wird reingepackt, die Tüte mit einem bunten Klebestreifen oder Weihnachtsaufkleber geschlossen.

Viel Spaß beim Umsetzen!

Gott spricht zu uns auf ganz unterschiedliche Weise. Mal durch Bibelworte oder im Gebet, mal durch Menschen oder die Wunder der Natur, mal in der Forschung, durch die Kunst oder: in Träumen. Träume können dabei ganz unterschiedlich aussehen. In der Bibel spricht Gott im Schlaf oder über Bildern und Visionen.

In dieser Themenreihe haben wir uns mit „Traum-Geschichten“ beschäftigt. Im Traum hat König Salomo einen Wunsch bei Gott frei, bekommt Josef klare Ansagen, werden die drei Weisen gewarnt. Martin Luther King träumt von einer besseren Welt. I have a dream…

Mit den Kindern gehen wir diesen und eigenen Träumen nach. Außerdem gibt es eine anschauliche Andacht zur Jahreslosung aus Joh. 6,37: „Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Und wie immer findet ihr hier weitere Ideen zur Gestaltung eurer Gruppenstunden für die letzten drei Monate des Jahres. Eine Geschenkidee für Eltern zu Weihnachten ist auch dabei.

Viel Spaß beim Stöbern, Entdecken und Umsetzen und eine gesegnete Herbst- und Adventszeit,

euer Redaktionsteam Jungscharleiter online

Ideen für Frucht-Shakes

Gesund, lecker und viel Platz für eigenen Geschmack und Kreativität – lass dir deinen eigenen Frucht-Shake schmecken und auch noch andere mit dir gemeinsam genießen. Ob an einem gemütlichen Familien-Nachmittag, mit Nachbarn im Garten, aus Freude, weil ihr euch in der Jungschar endlich wieder treffen dürft, in der online-Jungschar, wo ihr gemeinsam und doch jeder in seiner Küche aktiv seid oder als Rezept-Idee im Jungschar-Rundbrief, immer schmeckt’s und ist leicht umsetzbar.

Zwei Grundrezepte (jeweils für ca 5 Gläser)

Grundrezept A

  • 300 g Natur-Joghurt
  • 500 ml Fruchtsaft
  • 400 g Früchte
  • Zucker oder Honig nach Bedarf

So wird’s gemacht:

  • Früchte pürieren
  • Früchte, Süßung, Joghurt und Gewürze mit dem Mixer, Handrührgerät oder Schneebesen gut mixen
  • Ist eine cremige Masse entstanden: nach und nach den Saft unterrühren

Grundrezept B

  • 400 ml Kokosmilch oder Buttermilch
  • 400 ml Milch
  • 400 g Früchte
  • Zucker oder Honig nach Bedarf

So wird’s gemacht:

  • Milch und Kokos-/Buttermilch im Mixer oder mit dem Schneebesen verrühren
  • Früchte pürieren
  • Gewürze und Süßung zu den pürierten Früchten geben und gut mischen
  • nach und nach die Milch-Mischung unterrühren

Leckere Zusätze

Ein leckeres Topping

Vermische gehackte Mandeln oder Haferflocken mit Zucker oder Honig in einer Pfanne. Röste die Mischung in der Pfanne. Lass sie etwas abkühlen und gebe sie dann auf die in Gläser gefüllten Shakes.

Ganz lecker an heißen Tagen ist es, wenn du in die Gläser eine Kugel Eis gibst und dann den Shake darüber gießt.

Frucht-Variationen

Im folgenden gibt es ein paar Ideen, welche Früchte und Gewürze du für leckere Shakes mischen kannst. Natürlich sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt und du kannst eigene Ideen, nach deinem Geschmack ausprobieren.

Ideen für Grundrezept A

  • Erdbeeren, Orangensaft, Vanillezucker oder Vanille aus der Vanilleschote und eine Kugel Vanille-Eis
  • Himbeeren, Mango- oder Pfirsichsaft, Kokosflocken
  • Bananen, Ananassaft

Ideen für Grundrezept B

  • Bananen, Kirschen, Kokosmilch
  • Bananen, Kokosmilch, Erdnussbutter, Schoko-Eis
  • Brombeeren, Vanillezucker oder Vanille aus der Vanilleschote, Buttermilch
  • Honigmelone, Buttermilch und zum Süßen Honig

Mmmmmhh – fruchtig – lecker

Was ist eigentlich stark? Was schwach? In dieser Themenreihe geht es darum, mit den Kindern darüber ins Gespräch zu kommen, bzw. sich spielerisch diesen Fragen zu nähern. Gleichzeitig haben wir uns Gedanken gemacht, was Kinder stark macht. Was können wir Mitarbeitenden dazu beitragen, Kinder zu selbstbewussten Persönlichkeiten heranreifen zu lassen? Und welche Rolle spielt Gott und der Glaube an ihn dabei? Besonders gut finden wir, dass Gott ganz normalen Typen begegnet und mit ihnen Geschichte schreibt. Und gerade in ihrer Schwachheit ist Gottes Kraft besonders gut zur Geltung gekommen.

Wer ist stark? Wer ist schwach? Komm, lies selbst und finde es für dich heraus! Viel Spaß beim Entdecken, Ausprobieren und Umsetzen,

Dein Jungscharleiter- Online-Redaktionsteam

Diese Themenreihe enthält 6 Einheiten über den Propheten Elisa. Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Gott greift ein und wir können uns auf ihn verlassen.

Checker

Wunder sind nicht zum Selbstzweck da, sondern um den anderen zu helfen. Ich darf dabei mithelfen.

Der Text an sich

Der Textabschnitt umfasst zwei unterschiedliche Wundergeschichten. Sie sind dadurch verbunden, dass es jeweils um das Thema Essen geht und dass zu der Zeit eine Hungersnot war, wodurch das Essen eine besondere Bedeutung hatte.

In der ersten Wundergeschichte ordnet Elisa an, dass sein Knecht eine Gemüsesuppe kochen soll. Wegen der Hungersnot gab es keine Reserven und so mussten die Früchte für die Suppe erst geholt werden. Unter den gesammelten Pflanzen befanden sich auch giftige Früchte. Man geht davon aus, dass es sich bei den Früchten um Koloquinten handelt. Dabei handelt es sich um eine kürbisartige Frucht in der Größe von Äpfeln. Es ist ein Rankengewächs und dadurch könnte es mit anderen Rankengewächsen (Gurken, Kürbis) verwechselt worden sein. Koloquinten sind giftig und können verschieden Krankheiten wie Nierenschäden und Reizungen der Schleimhaut verursachen. Als die Suppe gegessen werden soll, merken die Prophetenjünger, dass sie vergiftet ist. Durch die giftigen Pflanzen ist die ganze Suppe verdorben und man kann auch nicht einfach die giftigen Stücke herausnehmen. Was ist zu tun? Elisa greift ein. Er rührt Mehl in den Topf, das Wunder geschieht, die Suppe wird genießbar. Das Mehl hat nicht den natürlichen Effekt, eine Suppe zu entgiften. Vielleicht hat es eine symbolische Bedeutung, weil Mehl zu den Opfergaben des Speiseopfers gehörte (siehe 3.Mose 2).

Der zweite Abschnitt beschreibt ein Wunder der Brotvermehrung. Ein Mann bringt Elisa Erstlingsbrote und Getreide. Der Mann hält sich ans Gesetz (4.Mose 15,17-21), indem er den ersten Teil des geernteten Getreides und des gebackenen Brotes zum Herrn bringt. Interessant ist, dass er es nicht zu den Priestern bringt, sondern zu Elisa. Damit erkennt er an, dass der Prophet im Auftrag Gottes handelt. Elisa gibt die Brote weiter. Auf den Einwand des Dieners, dass die Brote nicht reichen, gibt Elisa die Zusage, dass es reichen wird und sogar noch Brot übrig bleibt. So geschieht es dann auch und macht deutlich, dass Gott überreich beschenkt.  Dieses Wunder erinnert stark an die Brotverteilungswunder von Jesus (z. B. Markus 6,30-44) wo auch deutlich wird, dass der Schöpfer aus wenigem ganz viel machen kann.

Beide Wundererzählungen zeigen, dass Elisa ungewöhnliche Dinge tun kann, wenn er das tut, was Gott sagt. Die Wunder, die geschehen, helfen anderen Menschen und machen somit auch für die Prophetenjünger deutlich, wie groß und wunderbar Gott ist.

Der Text für mich

Es geschehen Wunder. Das kommt in der Bibel relativ häufig vor und dennoch sind das hier ganz besondere Zeichenhandlungen. Die Wunder, die geschehen, zeigen etwas von der Größe Gottes, die auch in schwierigen Situationen deutlich sichtbar wird. Die beiden Wunder haben aber auch gemeinsam, dass sie stattfinden, um anderen Menschen zu helfen. Gott tut diese Wunder nicht, um sich selbst herauszustellen. Elisa tut diese Wunder nicht, um sich in den Mittelpunkt zu stellen, sondern der Blick ist immer darauf gerichtet, dass anderen Menschen geholfen wird in der Geschichte, dass Menschen vom Tod errettet werden und in einer Zeit der Hungersnot genügend zu essen haben. Gerade das zweite Wunder zeigt, dass Gott sogar mehr als das Notwendigste gibt, denn er beschenkt reichlich.

Ich lebe in einer anderen Zeit und auch solche Wunder, wie beschrieben, habe ich noch nie erlebt. Ich will aber ebenso darauf vertrauen, dass Gott heute eingreift, manchmal anders als ich es erwartet habe. Ich will davon lernen, den anderen in den Blick zu nehmen und vielleicht auch für andere in schwierigen Situationen ein kleines Wunder zu sein oder zumindest etwas dazu beizutragen, dass andere Wunder erleben können.

Der Text für dich

Starter

Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist fremd für die Kinder. Prophetenjünger, Erstlingsbrote und giftiges Gemüse kommen in der Lebenswelt der Kinder nicht vor und auch solche krassen Wunder finden in ihrem Alltag nicht statt. Trotzdem können sie entdecken, dass Gott es ist, der handelt und eingreift. Das geschieht heute in anderen Situationen, aber Gott handelt immer noch und will das Beste für die Menschen. Er hilft und beschenkt. In der Jungschar können wir den Kindern vermitteln, dass er es gut mit ihnen meint.

Checker

Diese Wundererzählungen gehören zu den unbekannten Geschichten der Bibel und auch viele Bibelchecker haben sie noch nie gehört. Das ist eine Chance, einen Bibeltext zu behandeln, bei dem nicht alle sagen: „Das kenn ich schon!“ Der Kern des Textes sollte nicht zu schnell auf „Da tut Gott mal wieder ein Wunder“ reduziert werden, sondern es geht vor allem darum, wie dieses Wunder sich auswirkt. Die Wunder, die Gott tut und an denen Elisa beteiligt ist, haben immer den anderen im Blick. So können wir mit dieser Geschichte den Blick auf Gott und zugleich auf den Nächsten richten.

Der Text erlebt

Material: Teppichfliesen oder Stoffreste; Tisch, Bretter und Messer, Herd oder Gaskocher; Topf, Gemüse, Mehl; Brote aus Pappe; Zettel, Bilder von Gemüse; Glas Wasser, Büroklammer, Löschpapier; belegte Brote

Hinführung

Idee 1: Giftiger Suppentopf

Stellt euch vor, wir sitzen vor einem riesigen Suppentopf, der vergiftet ist. Unsere Aufgabe ist es, auf die andere Seite zu kommen, weil es dort ungiftiges Essen für uns gibt. Die giftige Suppe dürfen wir auf keinen Fall berühren. Deswegen gibt es Brotstücke, die in der Suppe schwimmen. Diese Stücke dürfen wir betreten. Es passen aber immer nur zwei Personen auf ein Brotstück.

Um diese Aktion durchzuführen markiert man zwei Linien, die Start- und die Ziellinie, im Abstand von mindestens 10 Metern voneinander. Dazwischen ist die giftige Suppe. Die Brotstücke können Teppichfliesen, Stoffreste oder Baumwolltaschen sein. Die Teilnehmer müssen nun mithilfe der „Brotstücke“ einen Weg bilden, dürfen aber nicht in der Lage sein, die andere Seite der Suppe innerhalb eines Weges zu erreichen. Das bedeutet, dass man nicht zu viele Brotstücke verwenden darf. Wie die Aufgabe gelöst wird, ist der Kreativität der Teilnehmer überlassen.

Idee 2: Brote suchen

Es werden 20 Brote im Haus oder Gelände versteckt. Dabei handelt es sich nicht um echte Brote, sondern um Brote, die aus Pappe ausgeschnitten werden. Die Kinder haben die Aufgabe, diese Brote zu suchen.

Überleitung: Diese Brote werden heute in der Geschichte eine Rolle spielen. Seid gespannt auf eine Geschichte, in der 20 Brote vorkommen.

Verkündigung

Mitmachgeschichte

Vorbemerkung

Im Bibeltext sind zwei Wundergeschichten zusammengefasst. Es besteht die Möglichkeit nur eine Geschichte in den Blick zu nehmen. Dazu kann man einen der beiden Verkündigungsvorschläge verwenden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, beide Geschichten zu erzählen, dazu werden die beiden Vorschläge nacheinander durchgeführt. Als Alternative bietet sich an, die Geschichte der Brotvermehrung in der Zeit zu erzählen, wenn die Suppe kocht.

Mitmachgeschichte

Die Geschichte wird erzählt und die Kinder dürfen dabei aktiv mitmachen. Gemeinsam wird eine Suppe gekocht und dabei die Geschichte erzählt. Entweder wird die Erzählung in der Küche durchgeführt oder man nimmt einen Gaskocher und stellt ihn in die Mitte. Natürlich kann man die Suppe auch in einem Kessel über dem Lagerfeuer machen. Es braucht noch einen Tisch, sowie Bretter und Messer, damit das Gemüse kleingeschnitten werden kann.

Es sind noch weitere Vorbereitungen notwendig. Im Raum liegt unterschiedliches Gemüse verteilt, zum Beispiel Kartoffeln, Lauch, Erbsen, Möhren, Kohlrabi usw.

Außerhalb des Raumes muss man eine ungewöhnliche Gemüsesorte bereitlegen. Das kann ein exotisches Gemüse sein, welches den meisten Kindern unbekannt ist. Man kann aber auch Gemüse präparieren, indem man zum Beispiel Mairübchen mit Eierfarbe kocht, so sehen sie dann bunt aus und können von den Kindern nicht richtig identifiziert werden. Durch das Färben wird das Gemüse auch schon vorgekocht, sodass man es noch später zur Suppe hinzutun kann und es trotzdem eine ähnliche Festigkeit hat, wie das andere Gemüse.

Die Teilnehmer sitzen im Kreis und ein Mitarbeiter kommt dazu und erzählt:

Schön, dass ihr wieder hier seid. Ihr habt sicherlich schon lange auf mich gewartet. Tut mir leid, dass ich mich verspätet habe, aber ich hatte noch so viel zu erledigen. Ich hoffe, ihr habt die Zeit gut gefüllt. Ich vermute, ihr habe euch Gedanken über Gott gemacht und ihr habt vielleicht auch große Dinge mit Gott erlebt. Wie geht es euch in dieser schlechten Zeit? Ich bin auch auf meinem Weg langsamer vorangekommen. Durch die Hungersnot hatte ich nicht mehr so viel zu essen und hatte weniger Energie zum Laufen. Aber jetzt bin ich wieder hier bei euch, bei euch Prophetenjüngern. Ich, der Prophet Elisa, will euch wieder erzählen, wie Gott ist. Aber zuvor wollen wir essen. Ich hoffe, ihr habt noch etwas zu essen. Einer von euch muss sofort einen Topf mit Wasser aufsetzen, damit wir eine Suppe kochen können.

Nun wird der Topf mit Wasser auf den Herd gesetzt und etwas Gemüsebrühe hineingegeben.

Nun brauchen wir noch Gemüse. Holt doch mal alles Gemüse, das ihr findet, und dann werden wir gemeinsam eine Suppe kochen.

Die Teilnehmer holen das Gemüse, das sich im Raum befindet, schneiden es klein und geben es zur Suppe dazu. Es arbeiten alle mit.

Nun müssen wir noch etwas warten, bis alles fertig ist. In dieser Zeit spielen wir ein Spiel.

Gemüsesuppe

Alle sitzen im Kreis und ein Spieler steht in der Mitte. Jeder Teilnehmer bekommt eine Gemüsesorte genannt. Je größer die Teilnehmerzahl ist, desto mehr Gemüsesorten können verwendet werden. Es sollten aber immer mindestens drei Kinder ein gleiches Gemüse genannt bekommen. Der Spieler in der Mitte sagt nun eine Gemüsesorte und die Kinder mit diesem Gemüse müssen ihre Plätze tauschen. Der Spieler in der Mitte muss versuchen einen Platz zu bekommen. Ein Spieler bleibt übrig, der nun in der Mitte steht und eine neue Gemüsesorte sagen muss. Als Alternative kann der Spieler in der Mitte auch „Gemüsesuppe“ sagen. Dann müssen alle ihren Platz tauschen.

Nach dem Spiel schauen alle, wie weit die Suppe ist.

Erzähler: Es riecht schon gut. Ich vermute aber, dass die Suppe nicht reicht. Könntet ihr noch einmal schauen (vor dem Raum) ob ihr noch mehr Gemüse findet. Die Kids holen das präparierte Gemüse. Es wird skeptisch betrachtet und dann doch in die Suppe geschnitten.

Da das Ganze noch etwas kochen muss, wird in der Zwischenzeit die Mahlzeit weiter vorbereitet, der Tisch wird gedeckt, Servietten werden gefaltet usw.

Wenn das fertig ist, meldet sich ein Mitarbeiter zu Wort und will die Suppe kosten. Er tut das und ruft: „Das ist ungenießbar! Das können wir nicht essen! Wir werden davon sterben!“ – „Das liegt bestimmt an dem Gemüse, das wir später hineingeschnitten haben.“

Erzähler: Ich weiß auch nicht genau, was das für ein Gemüse ist. Vermutlich ist es giftig. Ich kann euch aber sagen: Ihr werdet davon nicht sterben. Ich nehme Mehl und rühre es in die Suppe. (Er tut es) So, jetzt ist alles in Ordnung.

Der Mitarbeiter kostet die Suppe noch einmal: „Jetzt schmeckt es richtig gut. Ihr könnt alle davon essen.“

Sie setzen sich und essen. Dabei erfolgt eine kurze Zusammenfassung: Das, was wir gerade erlebt haben, hat der Prophet Elisa auch einmal erlebt. Als er mit seinen Prophetenjüngern zusammensaß, war das Essen vergiftet und er hat das Wunder erlebt, dass Gott eingreift.

Die andere Idee

Erzählung mit dem Symbol Brot

Es müssen „Leporellobrote“ vorbereitet werden. Die Brote auf der Vorlage werden zusammenhängend ausgeschnitten und ziehharmonikaförmig hintereinander gefaltet, sodass nur ein Brot zu sehen ist. Wenn man nur das vordere Brot anfasst und hochhält, klappen die anderen Brote daraus hervor.

Alle Teilnehmer sitzen im Kreis. Der Mitarbeiter stellt die Frage: Was sind Prophetenjünger? Nachdem die Frage geklärt ist, kommt ein Mitarbeiter herein. Er hat eine Tasche, in der 20 Brote (symbolisch Leporellobrote aus Karton) sind. Er sagt: „Ich habe euch Brot mitgebracht. Es sind besondere Brote, denn es sind meine Erstlingsbrote. Ich habe das Mehl vom ersten Getreide gemahlen, das ich geerntet habe, und das sind die Brote, die von diesem besonderen Mehl gebacken sind. Gott hat gewollt, dass diese ersten Brote ihm gehören sollen. So steht es seit vielem Jahren im Gesetz. Ich bringe sie zum Propheten Elisa.“

Ein Mitarbeiter nimmt sie in Empfang. Dabei werden die Brote deutlich abgezählt. Ein anderer sagt: „Das reicht nie für alle Prophetenjünger!“ Der, der die Brote in Empfang genommen hat (Elisa) sagt: „Wir verteilen sie an alle. Gott hat mir versprochen, dass die Brote für alle reichen und dass davon sogar noch etwas übrig bleiben wird.“ Dann nimmt er die Brote hoch und dabei entfalten sich die vorbereiteten Brote. Das Brot vermehrt sich also. So jetzt ist genug für alle da. Gott hat ein Wunder getan. Auf ihn kann man sich verlassen. Er hilft uns allen.

Der Text gelebt

Wiederholung

Die Kinder schreiben auf kleine Zettel, was sie noch von den Geschichten wissen. Sie versuchen, diese Zettel in die richtige Reihenfolge zu bringen. Dann wird der Text aus der Bibel vorgelesen und dabei verglichen, was sich die Kinder gemerkt haben.

Gespräch

Verschiedene Bilder von Gemüse liegen bereit. Alternativ können auch Brote aus Papier bereitliegen (je nachdem, welche Art der Erzählung man gewählt hat). Auf die Rückseite werden jeweils Fragen geschrieben. Ein Jungscharler nimmt sich ein Gemüse oder Brotsymbol, liest die Frage vor und versucht sie zu beantworten. Natürlich können die Fragen auch gemeinsam beantwortet werden

Folgende Fragen sind möglich:

Welche Wunder haben die Menschen in der Geschichte erlebt.

Wie haben Menschen an den Wundern mitgewirkt?

Für wen waren die Wunder bestimmt?

Gibt es heute noch Wunder?

Was ist ein Wunder?

Hast du schon mal Wunder erlebt?

Für wen geschehen heute Wunder?

Hast du schon einmal bei einem Wunder mitgewirkt, indem du etwas getan hast, was anderen geholfen hat?

Merkvers

Jesus sprach: Gebt ihr ihnen zu essen!

Markus 6,32a

Der Vers wird auf Brote aus Papier geschrieben. Jeder Teilnehmer bekommt ein solches Brot, gibt es an einen anderen Teilnehmer weiter und sagt dabei den Vers. Dabei wird deutlich, dass wir an den Wundern beteiligt sind und dass durch die Wunder anderen geholfen werden kann.

Gebet

Wir nennen Personen und Situationen, für die wir uns ein Wunder wünschen. Dann beten wir für diese Situationen und Personen. Nach dem Amen fragen wir uns aber noch, was ich dazu beitragen kann, dass das Wunder geschieht.

Kreatives

Wundersames Experiment

Es wird ein Glas mit Wasser, eine Büroklammer und ein briefmarkengroßes Stück Löschpapier benötigt. Die Büroklammer wird auf das Wasser gelegt und sinkt. Es ist aber trotzdem möglich, dass die Büroklammer auf dem Wasser schwimmen bleibt. Dazu wird sie auf das Stück Löschpapier gelegt. Das Papier löst sich auf und die Büroklammer versinkt nicht. Ist das ein Wunder? Nein, das ist Physik und liegt an er Oberflächenspannung des Wassers.

Auch wenn das Experiment kein Wunder ist, kann es helfen, um über das Thema Wunder ins Gespräch zu kommen.

Spielerisches

Gemüsesorten kosten

Es wird unterschiedliches Obst und Gemüse in kleine Stücke geschnitten. Ein Jungscharler bekommt die Augen verbunden, muss ein Stück essen und dabei herausfinden, um welche Sorte es sich handelt.

Rätselhaftes

Suchbild

Die Kinder erhalten ein Bild, auf dem sie zählen müssen, wie viel verschiedene Gemüsesorten auf dem Bild zu sehen sind und wie viel von jeder Sorte vorhanden sind.

Bausteine

Lieder

Trau dich ran

Wunder werden wahr

Groß ist unser Gott

Brote essen

Wenn in der Gruppenstunde keine Suppe gekocht und gegessen wird, dann kann man auch besondere belegte Brote machen. Dazu wird ein Brot längs aufgeschnitten, sodass man sehr lange Brotscheiben erhält. Jede Scheibe wird nun ganz unterschiedlich belegt, zum Beispiel mit Butter und Kräutern, verschiedenen Käsesorten usw. So erhält man bunte Brote, die individuell zubereitet sind. Diese Brote kann man vorbereiten oder mit den Jungscharlern belegen.

1. Vorbemerkungen

An erster Stelle dieser Aktion&Co-Einheit sollte auf jeden Fall der Spaß stehen. Aber natürlich werden durch die gemeinsame Aktion auch andere Dinge gefördert. Allen voran die Kreativität – ja du hast richtig gehört. Normalerweise verbinden wir Kreativität mit Basteln, Malen und Zeichnen, Musik, Fotografieren oder Poetry-Texten, aber auch beim Kochen ohne Rezepte wird die Kreativität der Teilnehmenden gefordert und gefördert. Jede Gruppe muss etwas kreieren und erfinden. Deshalb wird durch die Aktion auch die Gemeinschaft innerhalb der Gruppe gefördert und vertieft. Diese beiden Aspekte sollte man allerdings nicht erzwingen, sondern sich darauf verlassen, dass sie automatisch passieren.

Bei den Vorbereitungen sollte man außerdem noch im Blick haben, wie die eigene Gruppe zusammengesetzt ist: Gibt es Vegetarier oder Muslime bzw. besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Vegetarier oder Muslime an der Gruppenstunde teilnehmen. Wenn ja, dann sollte beim Einkaufen extra für sie eine Alternative mitbesorgt werden, damit sie sich nicht ausgeschlossen fühlen. Gerade bei Muslimen müsste man dann beim Grillen aufpassen und einen extra Grill für das Halāl-Fleisch anfeuern. Alternativ könnten auch alle Fleischessenden die Würstchen aus dem türkischen Supermarkt essen, um den Aufwand etwas zu minimieren.

Dann solltet ihr natürlich einen Ort haben, an dem ihr grillen könnt: Gemeindehof, -garten, Garten eines Mitarbeitenden bzw. Teilnehmenden, usw.

Für die Aktion solltest du folgendes Material besorgen:

Grill inklusive geeignetem Brennstoff

ausreichend Würstchen für alle Teilnehmenden (siehe oben)

Beilagen: Brot, Rohkost

Ketchup und Tomatenmark

Senf

zum Verfeinern: verschiedene (ruhig ausgefallene) Gewürze (z. B. Paprikapulver edelsüß und rosenscharf, Curry, Knoblauchpulver, Kreuzkümmel, Sternanis, Thymian, Rosmarin, Majoran), Zwiebeln, Balsamicoessig, Zucker, Apfelessig, Chilis, Senf, Apfel- und Orangensaft, Honig, Soßenbinder und was euch sonst noch so einfällt

falls möglich: Herd, Campingkocher oder Ähnliches, um die Soßen auch kochen zu können

Material, um Werbeslogan zu präsentieren (Papier, Schere, Stifte, usw.)

2. Zielgedanke

Ihr verbringt mit euren Teilnehmenden einen schönen, leckeren und entspannten Abend. Während die Teilnehmenden kochen, könnt ihr mit ihnen ins Gespräch kommen, sie besser kennenlernen oder einfach nur Beziehungen vertiefen. Am Ende des Abends habt ihr alles richtig gemacht, wenn alle satt sind und jeder mindestens einmal herzlich und laut gelacht hat.

3. Methodik für die Gruppe

Vorbereitungen

Klärt im Mitarbeiterteam, wer was mitbringt und wer sich um den Grill kümmert. Sorgt dafür, dass jede Gruppe einen Platz zum Soße-kreieren hat und dass hinterher beim Essen jeder Teilnehmende einen Platz hat.

Start mit der Gruppe

Erklärt euren Teens, was an diesem Abend passieren wird und teilt sie in Gruppen ein, die gegeneinander antreten. Stellt den Teens die Zutaten vor und zeigt ihnen, wo und wie sie ihre Soße kreieren können.

Aufgaben für die Teens

Jede Gruppe muss eine genießbare und leckere Soße kreieren, einen Werbeslogan dazu entwickeln und nach abgelaufener Zeit der Jury (besteht aus den Mitarbeitenden) eine Wurst mit ihrer Soße präsentieren. Dafür haben sie 30 bis 45 Minuten Zeit.

Anfeuern

Während die Teens kochen und wuseln, solltet ihr den Grill starten. Bereitet alles so vor, dass die Würstchen zeitgleich mit den Teens fertig sind.

Soßen kreieren

Die Hauptaufgabe und der größte Spaß sind natürlich die Soßen. Dafür sollten die Teens als Basis Ketchup oder Tomatenmark verwenden und dann mithilfe der Gewürze und anderer Zutaten eine eigene leckere und genießbare Soße „zaubern“.

Idealerweise haben die Teens die Möglichkeit, einen Topf zu erhitzen und ihre Soße wirklich zu kochen – die Ergebnisse werden so viel kreativer, leckerer und gleichzeitig steigt die Herausforderung.

Präsentieren

In den letzten fünf bis zehn Minuten sollten die Gruppen jeweils eine fertig gegrillte Wurst bekommen, um sie auf einem Teller schön anrichten zu können. Sobald die Zeit abgelaufen ist, präsentieren die Gruppen nacheinander jeweils ihren Teller mit der Wurst und ihrer Soßenkreation und ihren Werbeslogan.

Jury

Als Mitarbeiterteam ist es eure Aufgabe, die leckerste Soße zum Sieger zu küren. Je nach Gruppe und Präsentationen könnt ihr auch noch einen zweiten Gewinner küren: Den besten Werbeslogan.

Essen & Feiern (& Andacht)

Sobald alles verkostet ist und die Jury die Siegerehrung vorgenommen hat, könnt ihr den Abend noch mit einem super leckeren Abendessen ausklingen lassen und die Teilnehmenden können die unterschiedlichen Soßen probieren und ihren Favoriten wählen.

Nach dem Essen wäre der ideale Zeitpunkt, um noch eine kurze Andacht zu halten (z. B. in diesem Heft, Seite 14-15) oder einen kurzen geistlichen Impuls weiterzugeben.

So geht‘s

Seifenlösung

Zunächst löst ihr 25 g normalen Tapetenkleister in 1 l Wasser auf.

Füllt 9 l Wasser in einen großen Kochtopf. In das Wasser rührt ihr 500 g Zucker und 750 g weiße, pastöse Schmierseife. (Es ist wichtig, die richtige Schmierseife zu verwenden!)

Diese Masse bringt ihr auf dem Herd zum Kochen und lasst sie dann über Nacht abkühlen.

In die abgekühlte Schmierseifen-Masse rührt ihr den aufgelösten Kleister – und fertig ist die Seifenlösung!

Ringe

Auch die Ringe, durch die ihr die Seifenblasen macht, könnt ihr mit den Kindern selbst herstellen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Alte Badminton- oder Federballschläger aus denen ihr die Bespannung entfernt. Jetzt umwickelt ihr den Ring mit Mullbinde, daran bleibt die Seifenlösung besonders gut haften.

2. Ihr nehmt dicken Draht und formt diesen zu einem Ring mit Griff. Den Draht könnt ihr auch doppelt nehmen. Zum Schutz steckt ihr das Ende des Griffes in einen Korken. Jetzt umwickelt ihr den Drahtring ebenfalls mit Mullbinde. So könnt ihr unterschiedlich große Ringe herstellen.

Anwendung

Taucht die Ringe ins Wasser und zieht sie langsam heraus. Bewegt sie sachte durch die Luft – so entstehen viele schöne große Seifenblasen!

Bezugsquellen

Weiße pastöse Schmierseife bekommt ihr unter anderem bei:

www.haka.de – Haka Neutralseife pastös

www.fk-soehnchen.de/haus-hof-forst/hausbedarf-hofbedarf/schmierseife-buersten/ – Schmierseife Edelweiß 1000 ml

www.hans-natur.de – Olivenöl-Schmierseife pastös

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