>> Jesus, mein Superheld! / – weil er vergibt! / weil er Beziehungen rettet!

1. Vorbereitung

„Messias“-Video downloaden von der Seite: https://dasbibelprojekt.de/videos/

2. Vorbemerkungen

In der heutigen Zeit werden uns so viele Superhelden vor Augen geführt, dass man spürt, welch einen Hunger es danach gibt. Teenies schwärmen von Superman, Wonderwoman, Flash oder Ironman … Wie wäre es, wenn sie erkennen, wie viel cooler Jesus ist und dass er der beste Superheld ist, der nicht nur durch Hollywood entstand, sondern echt ist!

3. Zielgedanke

Die Teens sollen verstehen, dass Jesus der eigentliche Superheld für jeden persönlich ist, weil er vergibt.

4. Einführung

Wirf die Frage in den Raum: „Hast du das auch schon erlebt, dass du wusstest: ich bin der Größte, der Superheld?“ Nach dieser Frage kann der Mitarbeiter ein Ereignis, eine Geschichte erzählen, in dem er/sie, genau das dachte. (z. B.: Ich habe Skifahren gelernt und nach nur drei Tagen hatte ich es voll drauf. Ich dachte, ich wäre der Größte, der beste Skifahrer der Welt! Während ich die Piste mit geschwellter Brust hinunterpese kommt ein Kind näher, das Ausweichen scheitert, und bei dem Versuch falle ich hin. Genau vor das Kind. Dieses schaut mich belustigt an und sagt nur: „Na, biste hingefallen?“)

Mit einer Beispielgeschichte aus unserem Leben stellen wir uns auf die Stufe der Teenies, machen deutlich, dass wir auch nicht perfekt sind. Alle lieben Helden und fänden es cool, auch einer zu sein.

5. Hauptteil

Hier macht es Sinn, den Blick zu weiten und von den Helden Hollywoods zu den Helden des Alltags zu kommen. Stell die Frage: Wer ist für euch ein Held? Und was macht einen Helden des Alltags denn überhaupt aus? Das Ziel sollte sein, herauszuarbeiten, dass ein Held sich um Probleme kümmert und sie löst.

Jetzt wirft ein Mitarbeiter den Gedanken in die Unterhaltung mit ein, dass für ihn auch Jesus Christus in gewisser Hinsicht ein Held ist.

Die Jugendlichen werden vielleicht denken: „Ach du Scheiße, das ist doch kein Superheld! Der Typ trägt Sandalen! Außerdem, für was soll der gut sein? Welche Superkraft hat der denn?“

Dann zeigt der Mitarbeiter das Video „Messias“: In dem Video wird gezeigt, was es mit Jesus auf sich hat.

Jesus sagt über sich selbst in der Bibel : „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Johannes 8,12

Jesus zerstört die Schlange, die unsere Herzen gefangen hält und stellt das Gute wieder her.

Führe jetzt folgendes Experiment zur Veranschaulichung durch:

Der erste Becher heißt „Wir“. In ihm befindet sich ein wenig Leitungswasser. Er symbolisiert den perfekten Zustand, in dem Gott uns geschaffen hat. Jedoch bleibt es nicht dabei und der Mensch tritt Gott mit Füßen, und das hat Auswirkungen bis heute.

Hier soll erklärt und noch mal erwähnt werden, dass die Bibel davon spricht, dass wir alle Sünder sind. Schlag die Parallele zur Schlange im Video.

Sünde ist schwer zu begreifen, ist nicht richtig fassbar. Frage die Teens, was für sie Sünde ist und bringe dich mit deinen Überzeugungen in das Gespräch mit ein. In diesem Gespräch sollte rauskommen, dass Sünde Beziehungen zerstört. Die Beziehung zu sich selbst (z. B. Selbstverletzungen), die Beziehung zu anderen Menschen (z. B. Streit in der Familie) und die Beziehung zu Gott.

An dieser Stelle kann der zweite Becher mit Namen „Sünde“ (Jod-Wassergemisch) in den Becher „Wir“ gekippt werden.

Nun bringt der Mitarbeiter Jesus ins Spiel. Anhand des Videos kann erklärt werden, was Jesus für uns getan hat und warum er dadurch für mich zum Superhelden wird. Er macht uns frei, indem Jesus für diese Sünde, die so viel kaputt macht, am Kreuz starb, um uns die Sünde abzunehmen und um Beziehungen wiederherzustellen.

An dieser Stelle wird der dritte Becher mit Namen „Jesus“ (Bleiche) in den „Wir“ Becher geschüttet.

6. Abschluss

Nehmt euch jetzt Zeit, während im Hintergrund Musik läuft oder ihr ein paar Lieder singt, zu einem Mitarbeitenden zu gehen und euch die Vergebung der Sünden, also das Wiederherstellen aller Beziehungen, zusprechen zu lassen.

Die komplette TEC: 1/2018

98% der Jugendlichen besitzen ein Smartphone und 90% haben Internetzugang! Hauptbeschäftigung ist die Kommunikation! Über 90% nutzen WhatsApp. Teens nutzen ihr Smartphone wie selbstverständlich, ständig und für alles Mögliche. Heraus sticht dabei vor allem, dass es ihnen doch irgendwie um Beziehungen geht! Jugendarbeit kommt heutzutage an sozialen Netzwerken und neuen Medien nicht vorbei. Außer, sie will an den Jugendlichen vorbeileben. Längst schon sind Werbeaktionen bei Facebook für die nächste Freizeit, Selfies von der Gruppenstunde bei Instagram, Absprachen und Emojis bei WhatsApp und Onlineanmeldung zur Veranstaltung Normalität. Doch das Wichtigste ist immer noch die echte Beziehung. Davon lebt unsere Jugend- und Gemeindearbeit. Das ist neben der besten Nachricht dieser Welt unser höchstes Gut. Die Verabredung für das Treffen kann dort abgesprochen sein. Auch die Werbung für die Veranstaltung sollte sogar so modern wie möglich für die Jugendlichen sein, damit wir sie in ihrer Lebenswelt erreichen. Echte Anerkennung hat aber immer noch die besten Chancen gegen die scheinbar tollen Selbstdarstellungen. Auch das ist ein nondigitaler Fingerabdruck, den wir hinterlassen können. In dieser Ausgabe geht es uns neben vielen anderen Themen um die Chance einer Kultur, die nicht mehr wegzudenken ist. Ja, und gleichzeitig stehen wir für beziehungsbindende Werte, echte Erfahrungsräume und Offline-Zeiten, echte Wertschätzung, Freiraum zur Entfaltung!

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