Spiele zum Thema Erntedank

Mit diesen Spielen könnt ihr eure Gruppe spielerisch auf das Erntedankfest einstimmen. Die Spiele sind variabel für große und kleine Gruppen einsetzbar und können auch altersgemäß angepasst werden.

Schlagabtausch zum Erntedankfest
Die Kinder werden in zwei bis drei Gruppen eingeteilt.
Jede Gruppe sitzt in einer Reihe. Nun stellt der Spielleiter eine Frage, auf die es viele Antworten gibt. Aus der Gruppe antwortet jeweils einer, bevor die nächste Gruppe dran ist. Die einzelnen Kinder dürfen sich nicht absprechen und es darf auch nichts vorgesagt werden. Für die Antwort hat man immer 10 Sekunden. Sobald ein Begriff doppelt genannt wird, ist die Gruppe aus der Runde ausgeschieden.

Von der Abfolge könnte es so aussehen: Der Erste von Gruppe 1 antwortet, dann der Erste von Gruppe 2, dann der Erste von Gruppe 3, dann der Zweite von Gruppe 1, der Zweite von Gruppe 2, der Zweite von Gruppe 3, usw.

Mögliche Fragen:

  • Was kann man alles von einem Baum ernten?
  • Was wächst auf dem Acker?
  • Welche Gerätschaften verwendet ein Bauer?
  • Welche Brotsorten kennt ihr?
  • Was steht alles beim Erntedank-Altar?
  • Welche Blumen kennt ihr?
  • Für was wird alles in dem Lied „Danke für diesen guten Morgen“ gedankt? (Am besten Liedtext zur besseren Überprüfung parat haben).

Je nach Alter der Kinder kann man auch leichtere Fragen stellen, z.B.: Nennt Obstsorten. Nennt Gemüsesorten. Nennt Pflanzen.
Material:

Obst/ Gemüse/ Pflanzen
Bei diesem Spiel spielt jedes Kind für sich. Bei größeren Gruppen (ab 10 Kindern) sollten die Kinder immer zu zweit oder dritt spielen. Jedes Kind bzw. jede Gruppe bekommt ein Blatt mit einer Tabelle. Wie bei Stadt, Land, Fluss wird zu jeder Spalte ein passendes Wort mit dem jeweiligen Anfangsbuchstaben gesucht.
Die Oberthemen sind Obst, Gemüse, Pflanzen, Gerichte, Getränke, Ich bin dankbar für…
In einem Säckchen sind alle Buchstaben des Alphabets auf einem Zettel aufgeschrieben. Ein Kind darf einen Zettel ziehen und liest den Buchstaben laut vor. Ist es z.B. das „B“ müssen alle Wörter mit diesem Buchstaben anfangen.
Derjenige, der als erstes in allen Spalten ein Wort geschrieben hat, ruft „Fertig“ und dann haben alle noch 10 Sekunden Zeit ihre Worte fertig zu schreiben.
Dann werden reihum die jeweiligen Worte pro Spalte vorgelesen. Für jedes Wort, das kein anderer hat gibt es 10 Punkte, ansonsten 5 Punkte.
Für jüngere Gruppen ist es vielleicht eine Vereinfachung des Spiels, wenn man sagt, sie haben zwei Minuten Zeit alle Wörter aufzuschreiben, die ihnen zu dem Anfangsbuchstaben zu einer bestimmten Spalte einfallen. Jedes Wort gibt einen Punkt.
Material: Papier, Stifte

Obstsalat
Der Spielleiter teilt alle Kinder in verschiedene Obstsorten ein. Pro Obstsorte sollte es mindestens drei Kinder geben, allerdings sollten es maximal fünf Obstsorten sein, da es ansonsten zu unübersichtlich wird.
Alle Kinder setzen sich in einen Stuhlkreis. Ein Kind steht in der Mitte und darf beginnen. Es sagt entweder eine oder zwei Obstsorten und die Kinder, die dieser Obstsorte angehören, müssen die Plätze tauschen. Es darf sich niemand auf seinen alten Platz wieder hinsetzen.
Das Kind in der Mitte versucht sich einen Sitzplatz zu ergattern. Und dann darf das nächste Kind, das keinen Sitzplatz bekommen hat, in der Mitte etwas rufen. Beim Stichwort „Obstsalat“ müssen alle die Plätze tauschen.
Material:

Erntedank Begriffe erraten
Montagsmaler und Tabu sind bekannt und beliebt und wir wollen das Spielprinzip etwas abwandeln.
Bei der Kategorie „Malen“ gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Ein Bild auf den Rücken malen
  • Ein Bild mit Erbsen oder Kartoffeln legen

Bei der Kategorie „Erklären“:

  • Alle im Team schreiben einen Begriff auf, der ihnen zu dem Wort einfällt, alle gleichen Begriffe fallen allerdings raus.
  • Eine Person überlegt sich 4 Wörter zu dem Begriff und das Team muss raten.
  • Es gibt zwei Schüsseln mit Zetteln, aus denen jeweils ein Zettel gezogen wird. In der ersten Schüssel sind die Zettel mit den Kategorien drin (ob Malen oder Erklären und welche der Möglichkeiten) und in der zweiten alle möglichen Begriffe, die euch zu Erntedank einfallen (Apfel, Banane, Blume, Trauben, Salat, Kürbis, etc.).

Material: Erbsen oder Kartoffeln, Papier, Stifte, 2 Schüsseln

Kartoffel-Ernte
Es gibt mindestens zwei Gruppen, die gegeneinander antreten. Dazu braucht jede Gruppe einen Sack Kartoffeln. Diese Kartoffeln sind in einem eingegrenzten Feld verteilt. Es darf immer nur ein „Bauer“ bzw. eine „Bäuerin“ ins Feld und jeweils eine Kartoffel ernten. Dazu nimmt sie einen Löffel und liest die Kartoffel damit auf (je nach Alter und Schwierigkeitsgrad darf entweder ein Finger zur Hilfe genommen werden oder auch nicht). Die geerntete Kartoffel muss dann in ein Gefäß bei der Gruppe getan werden und dann wird der Löffel dem nächsten Bauern weitergegeben.
Natürlich sollte man darauf achten, dass es gleich viele Kartoffeln pro Gruppe sind und dass diese gleichmäßig im jeweiligen Feld verteilt sind.
Material: Kartoffeln, Löffel (jeweils einer pro Gruppe), Schüssel (jeweils eine pro Gruppe).

Erntedank-Memory
Zwei Kinder werden aus dem Raum geschickt. Die anderen Kinder sind die lebenden Memorykarten und immer zwei Kinder überlegen sich, welches Obst, Gemüse oder Essen sie gut pantomimisch darstellen können. Dann setzen die Kinder sich möglichst durcheinander in einen Stuhlkreis und die zwei Kinder, die draußen waren, dürfen reinkommen und müssen die jeweiligen passenden Paare finden. Dazu zeigt ein Kind immer auf zwei Kinder aus dem Stuhlkreis und diese essen pantomimisch ihr Obst/ Gemüse/ Gericht vor. Bei einem richtigen Paar darf noch ein mal geraten werden.
Mögliche Begriffe, die gut pantomimisch dargestellt werden können: Apfel, Banane, Orange, Kirsche, Trauben, Karotte, Suppe, Pommes mit Ketchup, Eis, Bonbon, Lolli
Material: –

Erntedank – 1,2 oder 3
In der Mitte liegen drei Zettel mit den Zahlen 1, 2 und 3. Der Spielleiter liest Fragen mit drei Antwortmöglichkeiten vor und die Kinder müssen sich entscheiden, zu welcher Zahl bzw. Antwortmöglichkeit sie sich stellen. Bei der richtigen Antwort bekommen die Kinder ein Bonbon in die Hand. Wer hat am Schluss die meisten Bonbons? Das Spiel geht aber natürlich auch ohne Bonbons und Belohnung.

Mögliche Fragen:

a) Woraus macht man Pommes?
1. Kartoffeln
2. Karotten
3. Zuccini

b) Welche dieser Apfelsorten ist erfunden?
1. Jonagold
2. Herbstprinz
3. Amor

c) Eine Banane ist etwas zum Essen, aber auch andere Dinge nennt man so. Finde den Begriff der dazu erfunden wurde. Eine Banane nennt man auch:
1. ein unmotorisiertes Schleppboot
2. ein Messer
3. zu einem vertikalen Knoten hochgestecktes Haar

d) Was bedeutet der Ausdruck „Mit jemanden ist nicht gut Kirschen essen“?
1. dieser jemand ist schon satt
2. mit jemandem sollte man sich lieber nicht anlegen
3. jemand hat eine Allergie gegen Kirschen

e) Auf Italienisch heißt die Tomate „pomodoro“. Was heißt das eigentlich wörtlich übersetzt?
1. Goldapfel
2. Roter Apfel
3. Rotes Gold

f) Was bedeutet der Ausdruck „ Das macht den Kohl auch nicht fett“?
1. auf solche Kleinigkeiten kommt es nun auch nicht mehr an
2. Gemüse ist gesund
3. jemand hat zu viele Süßigkeiten gegessen

g) Was macht eine Salatschleuder?
1. Damit erntet man den Salat
2. Damit wäscht man den Salat
3. Damit macht man den gewaschenen Salat trocken

h) Auch für die Nuss gibt es mehrere andere sprachliche Verwendungen. Welche ist falsch?
1. umgangssprachliches Wort für Kopf
2. umgangssprachlich abwertendes Wort für eine dumme Person
3. ein Teil an der Nähmaschine

i) Welche Sorte ist kein Kürbis?
1. Hokkaido
2. Butternut
3. Wilde Hilde

j) Den Begriff „Blume“ gibt es auch in der Tierwelt. Welche Bedeutung aus der Jägerspräche ist die richtige?
1. Schwanz eines Hasen oder Kaninchens
2. Fell eines Rehs
3. Nase eines Fuchses

Material: Plakate mit den Zahlen 1, 2 und 3

Mit Essen spielt man nicht!

„Mit Essen spielt man nicht!“ – Oder etwa doch? Ganz ehrlich: Mit Lebensmitteln zu spielen kann richtig Spaß machen! Trotzdem ist es natürlich ein Luxus, den sich nur Menschen leisten können, die wie wir im Überfluss leben. Deshalb wurde bei den Spielvorschlägen darauf geachtet, dass so wenig wie möglich Nahrungsmittel verschwendet bzw. weggeworfen werden müssen. Und am besten ist es immer noch, das Spielgerät nach dem Spielen einfach zu verspeisen. Es kann und darf also lustig werden!

Bevor man Spiele mit Essen in der Jungschargruppe durchführt, macht es Sinn, mit den Mädchen und/ oder Jungen kurz über die Bedeutung der Nahrung für uns Menschen, die Ungleichheit bei der weltweiten Versorgung mit Nahrungsmitteln, sowie unsere glückliche Lage, keinen wirklichen Hunger oder Durst leiden zu müssen, zu sprechen.

Wichtig: Falls bei den Spielen Lebensmittel von den Kindern gegessen werden, muss man mögliche Allergien beachten!

Spiele mit der Gesamtgruppe

Hinweis: Bei den meisten dieser Spiele sitzen die Spieler*innen am besten um einen Tisch.

Erdnüsse schälen

Material: 1 Paar Winterhandschuhe, Pinzette, Erdnüsse, Würfel

In der Mitte des Tisches liegen Erdnüsse, Handschuhe und eine Pinzette. Die Kinder würfeln reihum. Nur wer eine bestimmte, vorher vereinbarte Zahl – z.B. eine Sechs – würfelt, darf sich die Handschuhe anziehen und so lange mit der Pinzette Erdnüsse schälen, bis die/ der Nächste die „Schälzahl“ würfelt. Dann müssen die Handschuhe und die Pinzette schnell weitergegeben werden.  Wer hat nach einer bestimmten Zeit die meisten Erdnüsse geschält bzw. die meisten Erdnusskerne gesammelt? Am Ende des Spiels dürfen die Nusskerne dann natürlich verspeist werden.

Gummibärchen würfeln

Material: Gummibärchen, Würfel

Zunächst erhält jedes Kind die gleiche Anzahl von Gummibärchen (mindestens 15 Stück) und legt sie vor sich auf den Tisch. Ein weiteres kleines Häufchen mit Gummibärchen wird in der Tischmitte platziert. Anschließend werden bestimmte Regeln festgelegt, die beim Würfeln der einzelnen Zahlen gelten sollen.

Beispiele:

  • Eins = Nimm ein Gummibärchen von der Tischmitte.
  • Zwei = Nimm jeweils ein Gummibärchen deinem rechten und deinem linken Nachbarkind.
  • Drei = Nimm von jedem Kind ein Gummibärchen.
  • Vier = Gib deinen Nachbarkindern jeweils eines deiner Bärchen.
  • Fünf = Gib jedem Kind ein Gummibärchen.
  • Sechs = Iss ein Bärchen auf oder würfle noch einmal.

Wer seinen Gummibärchenvorrat aufgebraucht hat, scheidet aus. Welches Kind hat am Ende die meisten süßen Bären gesammelt?

Linsen sammeln

Material: jeweils 1 Packung getrocknete Erbsen und Linsen, 1 leere Flasche, eine Stoppuhr

Die Linsen und Erbsen werden miteinander in der Tischmitte ausgelegt und gründlich miteinander vermischt. Jedes Kind hat nun jeweils 30 Sekunden Zeit, so viele Linsen wie möglich in die Flasche zu stecken. Nach Ablauf der Zeit wird der Inhalt der Flasche vor der Spielerin/ dem Spieler ausgeleert. Jetzt ist das nächste Kind an der Reihe. Nach einer bestimmten Anzahl von Durchgängen erfolgt die Auswertung: Pro Linse erhält man einen Punkt, pro Erbse einen Minuspunkt. Wer hat die meisten Punkte erzielt?

Nahrungsmittel-Memo

Material: gleichartige, optisch nicht unterscheidbare Trinkgefäße (z.B. Tassen, Plastikbecher), verschiedene Nahrungsmittel-Paare (müssen unter die Gefäße passen)

Unter den Trinkgefäßen werden jeweils Nahrungsmittel-Paare versteckt, z.B. Nusskerne, Weintrauben, Salzbrezeln usw. Das Spiel kann auch komplett mit kleinen Süßigkeiten-Paaren gespielt werden. Die Kinder dürfen abwechselnd immer zwei Tassen/ Becher aufdecken. Finden sie ein passendes Pärchen, gehört es ihnen und darf aufgegessen werden. Die Trinkgefäße bleiben an ihrem Platz auf dem Spielfeld stehen, auch wenn das Versteck bereits geplündert wurde. Wichtig: Falls man Tassen verwendet, muss darauf geachtet werden, dass die Henkel immer in dieselbe Richtung zeigen!

Eierstand

Material: hartgekochte Eier (1 pro Kind), Salz

Die Kind erhalten jeweils ein hartgekochtes Ei. Sie sollen zunächst versuchen, ihr Ei auf dem Tisch zum Stehen zu bringen (ohne es zu beschädigen und ohne es mit der Hand zu stützen). Das wird natürlich nicht funktionieren! Nun streut man jedem Kind ein paar Salzkörner auf den Tisch. Auf Kommando versuchen sie, ihr Ei auf die Salzkörner zu stellen. Wessen Ei steht zuerst?

Erklärung: Die Salzkörner dienen als Stützen und verhindern so, dass das Ei seitlich wegrollt.

Eier-Boule

Material: hartgekochte Eier (1 pro Kind), Filzstifte, Bodenmarkierung (Kreppband, Kreide o.ä.)

Für dieses Spiel wird eine ebene Fläche benötigt. Jedes Kind erhält ein hartgekochtes Ei und notiert darauf mit einem Filzstift seinen Namen. Auf dem Boden wird eine „Abrolllinie“ festgelegt und markiert. Die/ der Spielleiter*in deponiert irgendwo auf der Spielfläche ein weiteres hartgekochtes Ei. Dieses „Zielei“ sollte am besten speziell gekennzeichnet (z.B. gefärbt) sein. Nun versuchen die Kinder abwechselnd, ihr Ei von der Abrolllinie aus so nahe wie möglich an das Zielei zu rollen. Die Eier dürfen dabei nicht kaputtgehen!

Das Kind, dessen Ei am Schluss der Spielrunde am dichtesten am Zielei liegt, hat gewonnen und bekommt einen kleinen Preis, z.B. ein Schokoladenei. Es können beliebig viele Durchgänge gespielt werden.

Salzstangen-Fruchtspieße

Material: Salzstangen, weiche „runde“ Früchte wie Trauben, Himbeeren, große Heidelbeeren, Bananenscheiben etc., Teller

Jedes Kind erhält einen Teller als „Arbeitsfläche“. In der Tischmitte stehen Teller mit Salzstangen und den verschiedenen Lebensmitteln. Nun sollen die Spieler*innen versuchen, so viele Fruchtstücke wie möglich auf eine Salzstange stecken, ohne dass diese zerbricht. Wer kann die meisten Früchte aufspießen? Ist ein Fruchtspieß fertig, darf er verspeist und die nächste Salzstange bestückt werden.

Gruppenspiele (Kleingruppen gegeneinander)

Linsen schätzen

Material: Glas mit getrockneten Linsen, Zettel, Stifte

Den Gruppen wird ein Glas mit einer bestimmten Anzahl von Linsen gezeigt (die Linsen müssen vor dem Einfüllen abgezählt worden sein). Nachdem die Kinder jedes Teams das Linsenglas ausführlich betrachten durften, beraten sie sich untereinander, wie viele Linsen sich wohl darin befinden. Die Gruppen schreiben ihre Schätzung auf einen Zettel. Welches Team kommt der tatsächlichen Anzahl am nächsten? 

Kartoffel-Türme bauen

Material: Kartoffeln

Jede Gruppe erhält eine bestimmte Anzahl an Kartoffeln (mindestens 30 Stück). Welches Team schafft es, innerhalb einer bestimmten Zeit den höchsten freistehenden Kartoffelturm zu errichten? Zum Bauen dürfen nur die Kartoffeln verwendet werden.

Spaghetti-Türme bauen

Material: Spaghetti (20 pro Gruppe), Marshmallows (1 pro Gruppe), Kreppband (1 Rolle pro Gruppe), Meterstab

Aus den Spaghetti und dem Kreppband soll innerhalb einer vorgegebenen Zeit (ca. 15-20 min) ein möglichst hoher Turm gebaut werden. Dabei sind Geschick, Kreativität und Handlungsschnelligkeit gefragt. Auf die Spitze des Turmes wird das Marshmallow gesteckt. Dessen Höhe ist ausschlaggebend für die Schlussmessung. Bei welcher Gruppe ist der Turm am höchsten?

Lebensmittelexperten

Material: verschiedene mundgerechte Lebensmittelstücke (z.B. Obst, Gemüse oder Käse), Augenbinden

Für jede Spielrunde wird ein Kind pro Gruppe „entsandt“, dem die Mitarbeiter*innen dann die Augen verbinden. Nun soll ein bestimmtes Lebensmittel erkannt werden – entweder durch Fühlen, Riechen, Schmecken oder durch die bloße Haptik im Mund (bei gleichzeitigem Zuhalten der Nase). Sind alle bereit, bekommen die Spieler*innen gleichzeitig ein Stück des selben Lebensmittels gereicht – entweder wird es in die Hand gegeben, unter die Nase gehalten oder in den Mund gelegt. Wer erkennt es zuerst? Jetzt sind die nächsten Kinder an der Reihe. In jeder Runde wird neu bestimmt, welcher Sinn zum Einsatz kommen soll. Nachdem alle Gruppenmitglieder*innen an der Reihe waren, entscheidet sich, welches Team über die meisten Lebensmittelexpert*innen verfügt.

Essstäbchen-Wettbewerb

Material: Essstäbchen (für jedes Kind ein Paar, Alternative: Stricknadeln), Teller mit Reiskörnern (1 pro Gruppe), Becher oder Schälchen (1 pro Gruppe), Küchenwaage oder Messbecher (zum Abmessen der Körner)

Jede Gruppe erhält einen Teller mit einem Häufchen roher Reiskörner. Die Häufchen sollen gleich groß sein bzw. ungefähr gleich viele Körner enthalten. Deshalb müssen die Portionen vorher gewogen bzw. abgemessen werden. Neben den Teller wird in einer bestimmten Entfernung ein Becher oder ein Schälchen gestellt. Jedes Kind bekommt nun ein Paar Essstäbchen. Ob eine kurze Einführung zum sachgerechten Gebrauch der Stäbchen gegeben wird oder nicht, bleibt im Ermessen der Mitarbeiter*innen. Auf Kommando beginnen die Kinder, die Reiskörner mit Hilfe der Stäbchen vom Teller in den Behälter zu befördern. Allerdings müssen die Körner immer zwischen den Essstäbchen eingeklemmt werden. Noch schwieriger wäre die Vorgabe, dabei nur eine Hand benutzen zu dürfen. Nach einer gewissen Zeit wird das Spiel gestoppt. Die Körner im Behälter werden gewogen oder mithilfe des Messbechers gemessen. Welche Gruppe hat die meisten Körner transportiert?

Apfelklemme

Material: etwa gleich große Äpfel (1 pro Gruppe)

Die Gruppen treten in einem Staffellauf gegeneinander an. Eine vorher festgelegte Strecke muss mit einem Apfel, den die Kinder zwischen den Knien festklemmen, so schnell wie möglich zurückgelegt werden. Der Apfel darf dabei natürlich nicht herunterfallen. Falls dies doch passieren sollte, muss man entweder noch einmal am Startpunkt beginnen oder das nächste Kind der Gruppe wird eine bestimmte Zeit (z.B. 3 Sekunden) aufgehalten, bevor es starten darf. Bei älteren Kindern können auch Hindernisse (z.B. Stühle, Slalom-Hütchen, Tische o.ä.) eingebaut werden, die beim Lauf überwunden werden sollen.

Kartoffeltransport

Material: Kartoffeln (ca. 30 pro Gruppe), Eimer (1 pro Gruppe)

Jede Gruppe erhält die gleiche Anzahl an Kartoffeln, die auf den Boden gelegt werden.

In einiger Entfernung steht für jedes Team ein Eimer, in den man die Kartoffeln transportieren soll. Allerdings darf man dazu weder die Hände noch den Mund benutzen. Welche Gruppe sammelt innerhalb einer bestimmten Zeit die meisten Kartoffeln in ihrem Eimer? Variation: Um etwas mehr Unruhe in das Spiel zu bringen, könnte man den Gruppen erlauben, sich während des Transports gegenseitig die Kartoffeln aus den Eimern zu klauen, natürlich auch wieder ohne Hände oder Mund.   

Salz und Pfeffer trennen

Material: Unterteller (1 pro Gruppe), Salz, Pfefferpulver, Wolltücher (1 pro Gruppe), Plastiklöffel (1 pro Gruppe)

Jede Gruppe bekommt einen Plastiklöffel, ein Wolltuch sowie einen Unterteller, auf dem jeweils ein halber Teelöffel Salz und ein halber Teelöffel Pfefferpulver miteinander vermischt werden. Der Spielauftrag lautet nun: Versucht, das Salz und den Pfeffer wieder voneinander zu trennen! Dazu dürfen alle möglichen Hilfsmittel (natürlich auch das Wolltuch und der Löffel) verwendet werden. Falls eines der Kinder den „Trick“ schon kennt, soll es sich zunächst zurückhalten.

Und so funktioniert es: Reibt man den Plastiklöffel am Wolltuch und senkt ihn dann langsam über dem Unterteller ab, springen die Pfefferkörner hoch und haften am Löffel.

Vereinfachte Erklärung: Der Vorgang hat etwas mit Elektrizität zu tun. Alles besteht aus kleinsten Teilchen, die man Atome nennt und die so winzig sind, dass man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann. Diese Atome haben positive und negative Ladungen. Normalerweise sind die Ladungen immer ausgeglichen. Wenn man manche Materialien aneinander reibt, springen negative Ladungen vom einen aufs andere Material über. So passiert das auch beim Löffel: Wenn man ihn am Wolltuch reibt, springen negative Ladungen vom Tuch auf den Löffel über. Man sagt auch: Er ist elektrostatisch aufgeladen. Diese negativen Ladungen will der Löffel wieder loswerden. Deshalb zieht er zuerst die leichten Pfefferkörner wie ein Magnet an und gibt dabei die Ladung an sie ab. Salzkörner sind etwas schwerer als Pfefferkörner. Sie werden aber auch vom Löffel angezogen, sobald man ihn noch etwas tiefer Richtung Teller senkt.

Quellenangaben:

Press, Hans Jürgen (1995): Spiel – das Wissen schafft. Große Ausgabe mit über 400 Anregungen zum Experimentieren und Beobachten der Natur, Ravensburg: Ravensburger Buchverlag, S.34.

Utz, Annette/ Martin, Jörg (1998): Verblüffende Experimente, Augsburg: Weltbild-Verlag, S. 41.

Internetquellen

„8 lustige Essensspiele für Kinder“, https://www.betreut.de/magazin/kinder/8-lustige-essensspiele-fuer-kinder/, 20.04.2020

„Atome und Moleküle“, https://klexikon.zum.de/wiki/Atome_und_Molek%C3%BCle, 20.04.2020

Boden, Heike: „Würfelspiele“, http://www.heike-boden.de/Kinder/Kinderfeste/Spiel_fur_Partys/Wurfelspiele/wurfelspiele.html, 20.04.2020

„Eierbowling“, https://www.spielwiki.de, 20.04.2020

„Experimente für Kinder: Fliegende Papiermännchen“, https://www.schule-und-familie.de/experimente/elektronische-experimente/flugschule.html, 20.04.2020

Fangrath, Adelheid: „Lustige Apfel-Spiele für Kinder“, https://www.experto.de/praxistipps/lustige-apfel-spiele-fuer-kinder.html, 20.04.2020

„Geschmackstest“, https://www.spielwiki.de, 20.04.2020

„Kindergeburtstag: Spiele mit Essen“, https://www.essen-und-trinken.de/kindergeburtstag/79115-rtkl-kindergeburtstag-spiele-mit-essen, 20.04.2020

„Linsen und Erbsen lesen“, https://www.spielregeln.de/linsen-und-erbsen-lesen.html, 20.04.2020

Prang, Heike: „Rund um die Erdnuss“, https://www.jungschar-echt-stark.de/wp-content/uploads/2019/06/Rund-um-die-Erdnuss.pdf, 20.04.2020

Siebel, Caspar: „Marshmallow Challenge – ein Bastelspiel“, https://www.workshop-spiele.de/marhsmallow-challenge/, 20.04.2020

Von Hoerner-Nitsch, Cornelia: „Mit Essen spielt man doch!“, https://www.eltern.de/kleinkind/spiel-und-spass/spiele-mit-essen.html, 20.04.2020

„Was sind Atome?“, https://www.wasistwas.de/archiv-wissenschaft-details/was-sind-atome.html, 20.04.2020

In der Bibel spielt Essen immer wieder eine Rolle. Mal wird zu einem Festessen eingeladen und keiner kommt. In einer anderen Geschichte wird ein Bruder mit einem Essen übers Ohr gehauen. Diese und weitere Geschichten finden sich hier in der Themenreihe. Dazu Spiele, Aktionen und ein Hintergrundartikel zum Thema „Was tun, wenn Kinder nicht mehr (in die Jungschar) kommen.

Höchste Zeit, mit den Kindern mal über Essen zu reden und vielleicht gemeinsam die eine oder andere Mahlzeiten zu genießen. Viel Spaß beim Umsetzen!

Diese Themenreihe enthält fünf Gruppenstunden zum 1.Petrusbrief aus JUMAT 2/20. Die Reihe beginnt mit der Einheit zur lebendigen Auferstehungshoffnung. Es schließen sich vier Einheiten mit Zusagen und Mahnungen an, die Petrus den Gemeinden am Ende des 1. Jahrhunderts geschrieben hat und die auch heute noch für Kinder eine Relevanz haben.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe einen Entwurf für einen Familiengottesdienst zum Muttertag. Inhaltlich schließt das Thema des Gottesdienstes an die Einheit „Weggeworfen“ an, denn es geht um das Wegwerfen von Sorgen.

In diesem Familiengottesdienst geht es einerseits darum, die Mütter wertzuschätzen, und andererseits, sich nicht an den eigenen Sorgen aufzureiben. Das Thema wird durch Spiele und ein Handpuppenspiel aufgearbeitet.

Ziel

Die Teilnehmer sollen erkennen, dass sie nicht an ihren Sorgen festhalten müssen, sondern sie diese an Gott abgeben können. Außerdem soll an diesem Tag den Müttern ganz besonders Mut für ihren Alltag gemacht werden.

Situationen der Familien

Mütter sorgen sich. Sie haben den ganzen Tag über zu tun. Damit stehen sie auch symbolisch für alle Menschen, die sich um die alltäglichen Dinge sorgen. Die Rolle der Mutter wird in der Familie und auch in der Gesellschaft oft nicht ausreichend gewürdigt. Diese Veranstaltung kann dazu beitragen, dass die Wertschätzung höher wird und nicht nur auf den einen Muttertag beschränkt bleibt.

Erklärungen zum Text

Es geht hier nicht um Leichtsinn und einen unverantwortlichen Umgang mit unserem Leben und unseren Ressourcen nach dem Motto: Gott wird schon machen. Sondern es geht um ein Vertrauen in Gott, besonders für die Menschen, die unentgeltlich in der Nachfolge Jesu stehen und weder Zeit noch Kraft haben, sich um ihren Lebensunterhalt zu kümmern (vgl. Mt 10,8-10).

Dekoration

Vorn in der Mitte steht eine große Uhr. Es kann eine richtige oder eine aus Pappe gebastelte Uhr sein. Wichtig ist, dass sich die Zeiger bewegen lassen und dass jeder Besucher die Uhr sehen kann.

Ablauf

Einstieg

Den Besuchern wird erklärt, dass wir heute den Alltag einer Mutter anschauen werden. Als Erstes werden sie gefragt: Was gehört alles zu den Aufgaben einer Mutter? Die Antworten werden auf die Uhr geschrieben (bzw. auf ein großes Blatt Papier, wenn eine richtige Uhr verwendet wird). Nun gehen wir gemeinsam den Tag einer Mutter durch. Die Zeiger werden auf verschiedene Uhrzeiten gestellt. Zu den jeweiligen Zeiten bzw. Aufgaben, die zu dieser Tageszeit stattfinden, wird jeweils eine Aktion, die Andacht usw. durchgeführt.

6.00 Uhr Aufstehen

Spiel

Die Gemeinde wird in zwei Gruppen geteilt. Verschiedene Aufgaben, die eine Mutter am frühen Morgen erledigt oder an die sie denkt, werden auf kleine Zettel geschrieben, z. B. Kinder wecken, Tisch decken, Brote schmieren, kochen, Baby wickeln, Schuhe putzen, Knopf annähen, Kinder trösten … Ein Freiwilliger kommt nach vorn, zieht einen Zettel und muss diese Aufgabe der Mutter pantomimisch darstellen. Die Gruppe, die zuerst die richtige Antwort gibt, erhält einen Punkt und darf den nächsten Pantomime-Spieler nach vorn schicken.

7.00 Uhr Frühstück

Orangensaft

Heute wird den Müttern zum Frühstück mal was Gutes getan. Die Väter und Kinder servieren allen Müttern, die heute im Gottesdienst sind, Orangensaft.

9.30 Uhr Aufatmen

In der Hektik der Arbeit, der ganzen Tätigkeiten, die wir schon pantomimisch dargestellt haben, findet die Mutter mal kurz einige Minuten zum Ausruhen.

Nun wird der Bibeltext gelesen. Dabei kann ein ruhiges Musikstück eingespielt werden.

Ein Vogel erscheint, der die Gedanken der Mutter kommentiert. Dieser Vogel (am besten ein Spatz) kann eine Handpuppe, ein Stofftier oder eine selbst gebastelte Strumpfpuppe sein.

Handpuppenspiel

An dieser Stelle meldet er sich nur kurz zu Wort: „Hallo, hört ihr mich? Ich bin der Spatz Tschilp. Ich heiße so, wie ich rede, Tschilp. Habt ihr es gerade gehört, von mir steht sogar etwas in der Bibel! Ich brauche mir keine Sorgen zu machen. Ja, das unterscheidet mich von den Müttern und von vielen anderen Menschen. Die machen sich immer über alles Sorgen. Das brauche ich nicht. Für mich sorgt Gott.“

13.00 Uhr Die Kinder kommen aus der Schule

Der Spatz kommentiert diese Zeit.

„Kinder, Kinder, heute ist vielleicht wieder was los. Da kommen sie alle nach Hause, alle drei Kinder. Jörg kommt um 13.00 Uhr. Julia kommt um 14.00 Uhr und Jens, der größte, kommt erst gegen 14.30 Uhr. Alle wollen unbedingt etwas erzählen. Jens erzählt vom Streit mit seinem besten Freund und von der Prügelei in der großen Pause. Julia ist traurig, weil sie im Diktat nur eine Drei bekommen hat, und Jörg ist auf dem Nachhauseweg von älteren Kindern geärgert worden. Ihre Mutter hört sich alles gut an und hat sogar noch ein nettes Wort für jeden. Julia streicht sie liebevoll über den Kopf und den kleinen Jörg drückt sie ganz fest an sich. Das ist schön, dass das Mutter so was macht. Das sind schon ziemlich große Sorgen, die die Kinder haben. Und ihre Mutter macht sich mit ihnen zusammen Sorgen. Da bin ich froh, dass ich nur ein kleiner Spatz bin, tschilp. Ich brauche mir keine Sorgen zu machen. Danke, Gott, dass du mich erschaffen hast und dass ich keine Sorgen habe.“

15.00 Uhr Arbeit im Haushalt

Spiel: Arbeit der Mütter

Es werden acht Kinder nach vorn geholt, die den ultimativen Müttertest machen müssen. Die Kinder werden in zwei Gruppen eingeteilt und müssen vier verschiedene Aufgaben erfüllen. Welche Gruppe schafft es als erste? Es gibt folgende Aufgaben:

Einen Knopf annähen (Material: Stückstoff, Nadel, Faden, Knopf)

Ein Pflaster auf den Finger kleben (Material: Pflaster)

Eine Kartoffel schälen (Material: Kartoffel und Schäler)

Wäsche aufhängen (Material: Leine, die im Raum gespannt ist, Geschirrtücher, Klammern)

16.30 Uhr Pause bei einer Tasse Kaffee

Der Spatz erzählt wieder von sich. „Hallo, da bin ich wieder. Ich, der Spatz Tschilp. Tschilp ist übrigens in der Spatzensprache ein Wort, das sehr oft vorkommt. Es bedeutet: ich freu mich. Da sind auch wirklich so viele Dinge, über die ich mich freuen kann. Zum Beispiel, dass ich Freunde habe. Und wenn ich mich so freue, dann fange ich immer gleich zu singen an. Zugegeben, wir Spatzen sind nicht die besten Sänger, aber wir machen uns bemerkbar, wenn wir fröhlich sind. Wir Spatzen haben es wirklich gut. Wir finden immer etwas zum Essen. Gott versorgt uns. Ich möchte nur wissen, warum sich die Menschen immer so viele Sorgen machen müssen. Gott versorgt sie doch auch. Er hat sie doch genauso lieb wie uns. Die Menschen haben nie Zeit. Sie legen ihre Stirn in Falten und sorgen sich. Ich brauche das nicht. Ich freue mich, dass ich dort hinten schon wieder einige Krümel zum Essen finde. Da kann ich doch gleich wieder ein fröhliches Lied singen. Tschilp, tschilp, tschilp.“

Jetzt wird gemeinsam ein Lied gesungen.

Andacht

Sorgen ist menschlich und gehört zu unseren Grundbefindlichkeiten. Fürsorge und Vorsorge sind notwendig. Problematisch wird es aber dann, wenn sich alles nur noch um unsere Sorgen dreht und wir kein Vertrauen mehr in Gott haben.

Deshalb müssen wir uns die Aufforderung „Sorget nicht!“ gut anhören. So wie Kinder ihre Sorgen an die Eltern abgeben können, so können wir unsere Sorgen an Gott abgeben. Er ist stärker als alle unsere Sorgen. Das Vertrauen auf ihn ist das Wichtigste in unserem Leben. Nicht nur im Leben der Mütter, sondern im Leben von uns allen.

Wir alle müssen uns fragen: Was steht in unserem Leben an erster Stelle? Unsere Sorgen oder das Vertrauen auf Gott?

Deshalb heißt „Sorget nicht!“ zugleich: „Vertraue in deinem ganzen Leben auf Gott!“

19.30 Uhr Gute-Nacht-Zeit

Der Spatz erzählt wieder kurz:

„Das war ein schöner Tag heute. Ich habe mich oft gefreut, tschilp. Aber ich habe auch Mütter und andere Menschen gesehen, die sich viele Sorgen gemacht haben. Warum bloß? Na ja, kann mir egal sein, ich weiß, dass ich auf Gott vertrauen kann. Gute Nacht!“

Abschluss

Nach einem Gebet kann als Anschluss des Gottesdienstes noch eine kleine Gute-Nacht-Geschichte erzählt werden.

Außerdem erhält jeder Teilnehmer noch eine Erinnerungskarte mit einem Mut machenden Segensvers. Die Mütter erhalten noch einen Extragruß, zum Beispiel eine Rose.

Zielgedanke

Die Kinder sollen wissen, dass Jesu Tod entscheidende Bedeutung hat und diese Bedeutung für sich nachspüren können.

Merkvers

Er war wirklich Gottes Sohn.

Matthäus 27,54c; GNB

Situation der Jungscharler

Für die Jungscharler ist dies ein wirklich schwieriger Text. Die allermeisten werden mit dem Tod nicht viel anzufangen wissen, erst recht nicht mit wieder erscheinenden Gestorbenen. Wenn sie so etwas kennen, dann aus Filmen mit Zombies oder Vampiren, die sie wahrscheinlich besser noch nicht gesehen hätten. Auch Erdbeben sind eher etwas Angst einflößendes. Die Anknüpfungspunkte zum Verstehen sind für die Jungscharler also gering. Auf der anderen Seite lieben Kinder „große Auftritte“ und „special effects“, die auf etwas Großes und Spannendes hinweisen. Deswegen werden sie sich gut in die Soldaten hineinversetzen können, die sich vor diesen wundersamen Erscheinungen fürchten und erkennen: Jesus ist wirklich der Sohn Gottes. Ich halte es nicht für sinnvoll, in der Jungscharstunde zu viel Gewicht auf diese schweren, Angst einflößenden Geschehnisse zu legen.

Erklärungen zum Text

Die Geschehnisse im Text sind wirklich wundersam. Jesus stirbt und sein Tod ruft unvorstellbare Reaktionen hervor.

Jesus schreit auf und für Matthäus scheinen in diesem Schrei der gesamte Schmerz und alles Leid der Welt zu liegen. In diesem Schrei ist auch das Wissen enthalten, dass das irdische Leben hier endet (bei Lukas sagt Jesus: „Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist“) und die Freude darüber, dass damit etwas ganz Neues beginnt, weil der Tod besiegt ist (bei Johannes sagt Jesus hier: „Es ist vollbracht“).

Weil dieser Moment ein weltgeschichtlich verändernder ist, weil Jesu Tod und Auferstehung Realitäten verschieben, passiert hier zeichenhaft Unvorstellbares.

Der Vorhang im Tempel vor dem Allerheiligsten reißt mitten durch. Ins Allerheiligste, direkt zu Gott, durfte nur der Hohepriester einmal im Jahr gehen. Die Verbindung zu Gott war limitiert und für die meisten Menschen nur über die Priester als Mittler möglich – es gab also keine direkte Begegnungsmöglichkeit mit Gott. Aber Jesus macht deutlich: Gott ist mitten unter den Menschen. Er will nicht von ihnen getrennt sein. Er will eine Verbindung, eine Beziehung möglich machen. Er ist kein Gott für einmal im Jahr – er ist immer da.

Die Erde bebt und Felsen explodieren. So erschütternd, so umwälzend ist das, was hier geschieht.

Die Gräber öffneten sich und viele Heilige wurden auferweckt – sie wurden sogar von Menschen in der Stadt gesehen. Jesus stirbt gerade erst, seine Auferstehung steht noch aus. Es scheint, als ob der Tod Jesu Lebenswerk kassiert und Gottes Reich am Kreuz scheitert. Die beschriebenen Ereignisse zeigen: Der Tod ist jetzt schon am Ende. Gott ist der Schöpfer, Erhalter und Beschützer des Lebens – der Tod kann dem nichts anhaben.

Es ist unvorstellbar, wie Gott hier handelt: Selbst in dieser dunklen Stunde des Todes am Kreuz zeigt er: Ich bin bei euch. Ganz nah. Ihr braucht keine Angst zu haben. Hoffnung ist angezeigt. Denn ich schenke euch Leben, das selbst der Tod nicht nehmen kann.

Damit verlieren diese auf den ersten Blick düsteren Ereignisse ihren Schrecken und wandeln sich in Zeichen von Freude, Hoffnung und echtem Leben.

So erleben das auch die römischen Soldaten, die gar nicht anders können als zu erkennen und zu bekennen: Das ist wirklich Gottes Sohn!

Treffpunkt

Im Treffpunkt geht es darum, spielerisch mit Kraft umzugehen. Dies wird später in Bezug auf den Bibeltext wieder Thema werden: Eine große Kraft schafft Unvorstellbares, verändert und schafft Neues.

Spiele

Tauziehen

Zwei Teams treten im Tauziehen gegeneinander an. Man kann auch einen Wettkampf Jungscharler gegen Mitarbeiter veranstalten. Achtet dabei auf ein taugliches Seil und genug Platz.

Dosenhammer

Sammelt in der Vorbereitung leere Konserven- oder Getränkedosen, die die Kids mit einem größeren Hammer zerquetschen dürfen. Wichtig sind hier ein rutschfester Untergrund für die Dosen und Sicherheitsabstand rund um das Geschehen. Je nach Größe und Alter der Kids bieten sich evtl. auch verschieden schwere Hämmer an. Durch die Art der Dosen lässt sich der Schwierigkeitsgrad bestimmen. Getränkedosen lassen sich leichter zusammendrücken als stabile Konservendosen.

Armdrücken

Es findet ein Wettbewerb im Armdrücken statt. Auch hierbei können die Kinder gegeneinander oder gegen einen Mitarbeiter antreten.

Nägel einschlagen

Ein dicker Holzblock steht bereit mit großen Nägeln, die schon ein kleines Stück eingeschlagen sind, sodass sie halten und die Kids sie nicht mehr festhalten müssen. Mit einem größeren Hammer dürfen die Kids einen Nagel einschlagen. Wer schafft es mit den wenigsten Schlägen?

Knackpunkt

Der Knackpunkt wird wie eine Wissensshow („Wissen macht ah“ o. Ä.) gestaltet. Hier wird das Thema „Kraft, die verändert“ bzw. „Kraft, die unvorstellbare Reaktionen schafft“ aufgegriffen, vertieft und dann in Bezug zum Text gesetzt.

Ein Mitarbeiter verkleidet sich als Wissenschaftler (weißer Kittel, große Brille usw.) und moderiert die Show.

Nach einer kurzen und motivierenden Anmoderation (schaut euch bei YouTube einmal ein paar Clips aus solchen Wissenssendungen an, dann habt ihr den passenden „Stil“ schnell drauf) nimmt er die Kinder mit in einige Versuche. Hier ist eine Auswahl. Schaut einfach einmal rein, was für euch und eure Jungschar am besten passt und macht zwei, drei dieser Versuche. Schön ist, wenn die Kinder wenigstens einen davon nachmachen können.

Cola-Mentos-Fontäne

Das ist ein Versuch für draußen. Eine Flasche Cola light wird mit fünf Mentosbonbons versetzt und eine große Colafontäne entwickelt sich. Das ist sehr eindrucksvoll und lustig – wenn man weit genug weg steht.

Mit dem Strohhalm durch die Kartoffel

Lasst die Kids versuchen, einen Strohhalm möglichst weit in eine rohe Kartoffel zu stoßen. Mit genug Kraft geht er ein klein wenig rein, bricht aber ab. Wer den Strohhalm oben zuhält, kann den Strohhalm weit in die Kartoffel stoßen, ohne dass der Strohhalm kaputtgeht (Stabilisation durch Luft in der Röhre). Ganz Starke können die Kartoffel sogar durchstoßen.

Starker Verschluss

Ein Stück Mullbinde wird mit einem Gummi über der Flaschenöffnung befestigt. Die Glasflasche wird mit Wasser befüllt, das geht durch die Binde einwandfrei. Drehe die Flasche nun um und drücke dabei deine Hand auf die Öffnung. Wenn du nun loslässt, müsste das Wasser herausfließen. Tut es aber nicht. Du kannst sogar kleine Holzspieße durch die Mullbinde in die Flasche schieben, das Wasser bleibt trotzdem drin.

Flaschenbrecher

Fülle eine Glasflasche mit Wasser. Wenn du die Flasche gut festhältst und mit viel Kraft von oben auf die Flaschenöffnung schlägst, bricht der Flaschenboden. Das sollten nur Mitarbeiter machen – und es vorher einmal ausprobieren.

Wasserfeuerwerk

Binde ca. 10 Wunderkerzen mit Klebeband und Draht gut zusammen. Zünde sie an und tauche die brennenden Wunderkerzen dann mit der brennenden Seite in ein Wasserglas. Du kannst sie bis auf den Boden sinken lassen – sie brennen auch unter Wasser weiter. Achtung, das Experiment sollte nur von Mitarbeitern durchgeführt werden und man muss darauf achten, dass eine feuerfeste Unterlage verwendet wird.

Kerzen

Fülle eine Karaffe oder ein Glas mit etwas Essig und gib Backpulver dazu. Halte dann für eine Minute die Hand auf die Öffnung. Innen bildet sich Kohlendioxid. Wenn du die Karaffe nun öffnest und schräg über brennende Kerzen hältst, entweicht das Kohlendioxid und die Kerzen gehen aus.

Weitere passende Experimente sind:

Teebeutel-Rakete (www.youtube.com/watch?v=g7PtZfoORQc),

Streichholz-Rakete (www.youtube.com/watch?v=OQ616I3QvhA) und

Brause-Vulkan (www.youtube.com/watch?v=JggMdgJE1Mo).

Wichtig ist es, bei der Moderation zur Show und den Versuchen immer wieder über die Kraft, die aufgewendet wird, zu sprechen und welche unvorstellbaren Reaktionen sie hervorruft, um den inhaltlichen Anschluss an den Bibeltext zu bekommen.

Der Übergang zur biblischen Geschichte wird nun ebenso wie ein Experiment anmoderiert:

Nun kommen wir zu einem weiteren spektakulären Experiment, das uns zeigen will, welch unvorstellbare Reaktionen eine große Kraft hervorrufen kann.

Sie haben heute hier ja schon einiges gesehen, meine Damen und Herren, aber jetzt wird’s richtig unvorstellbar krass.

Gott selbst hat hier experimentiert. Er wollte allen Menschen zeigen: Meine Kraft ist stärker, als ihr es euch vorstellen könnt. Meine Kraft ist stärker als alles, was trennt. Sie ist sogar stärker als der Tod! Unvorstellbar, oder?! Aber Gott meint das vollkommen ernst.

Deswegen zeigt er uns Menschen ein riesiges Experiment. Er schickt seinen Sohn Jesus auf die Welt und lässt zu, dass Jesus getötet wird. Gerade als es so aussieht, als wäre der Tod stärker als alles, sogar stärker als Gott, da passiert das Unvorstellbare. Gott zeigt seine Kraft. Als Jesus stirbt, da wackelt die ganze Erde und große Felsblöcke explodieren förmlich. Der große, schwere Vorhang im Tempel reißt mitten durch. Sogar Gräber öffnen sich und Leute, die tot waren, werden wieder lebendig und gehen in die Stadt. Unvorstellbar. Am Ende wird sogar Jesus wieder lebendig.

Unvorstellbar und ganz schön beeindruckend, oder? So beeindruckend, dass sogar die römischen Soldaten, die Jesus getötet haben, erst einen großen Schreck bekommen und dann feststellen: Unvorstellbar, aber jetzt sind wir sicher: Dieser Jesus ist wirklich Gottes Sohn!

Doppelpunkt

Der Doppelpunkt ist zweigeteilt.

Startet mit einer Gesprächsrunde über die verschiedenen Experimente. Was für unvorstellbare Sachen dabei als Reaktionen herausgekommen sind. Lenkt das Gespräch irgendwann auf Gottes „Experiment“ und lasst die Kinder ihre Eindrücke dazu schildern.

Ergänzt die Beiträge der Kinder passend mit folgenden Informationen (siehe auch Erklärungen zum Text):

  • Der Vorhang im Tempel vor dem Allerheiligsten reißt mitten durch, das bedeutet, dass Gott eine Verbindung zu uns Menschen will.
  • Die Erde bebt und Felsen explodieren. So erschütternd, so umwälzend ist das, was hier geschieht.
  • Die Gräber öffnen sich und viele Heilige werden auferweckt. Diese Ereignisse zeigen: Der Tod ist jetzt schon am Ende.
  • Unvorstellbar wie Gott hier handelt: Selbst in dieser dunklen Stunde des Todes am Kreuz zeigt er: Ich bin ganz nah bei euch.
  • Gottes Experiment ist noch krasser, als alle anderen, die wir gesehen haben. Gott hat nicht nur gezeigt, dass seine Kraft unvorstellbare Reaktionen hervorruft, sondern er schafft durch seine Kraft auch noch etwas Neues. Er zeigt den Menschen: Ich bin bei euch. Ihr braucht keine Angst zu haben. Vor nichts. Noch nicht mal vor dem Tod.

Im zweiten Teil geht es darum, dem Gehörten noch einmal in Aktion nachzuspüren.

Stellt aus Eierkartons Pappmaschee her. Dazu muss man die Eierkartons klein reißen und so lange in Wasser kneten und stampfen, bis ein Brei entsteht. (Das ist der KRAFTaufwand)

Dieser Pappbrei wird im Verhältnis 50:50 mit Erde vermischt und ausgerollt. Stecht mit Plätzchenformen Sterne, Blumen o. Ä. aus und drückt jeweils ein paar Blumensamen in das Pappmacheeplätzchen. („UNVORSTELLBARE“ Reaktion)

Jetzt wird das Ganze getrocknet. Stellt den Kids in Aussicht, dass sie die Samenplätzchen in der kommenden Woche mitnehmen können. Wenn sie sie zu Hause einpflanzen, werden da wirklich Pflanzen draus. (Etwas NEUES entsteht).

Begleitet eure Erklärungen der Arbeitsschritte mit den Assoziationen und Anklängen zur gehörten biblisch-göttlichen Experimentgeschichte.

Vielleicht pflanzt ihr selbst mit den Kids in der kommenden Jungscharstunde ein paar der Samenplätzchen ein und seht zu, wie aus dem Kraftaufwand Neues wächst.

Schlusspunkt

Im Schlusspunkt soll der Merkvers spielerisch verinnerlicht werden, auch hier geht es natürlich wieder um Kraft.

Teilt die Kinder in zwei Gruppen ein und holt jeweils einen Freiwilligen aus der Gruppe nach vorn. Die Freiwilligen bekommen eine volle Getränkeflasche und sollen diese auf Kommando mit ausgestrecktem Arm in der Hand halten. So lange sie die Flasche oben halten können, rufen die Kinder immer wieder den Merkvers. Ein Mitarbeiter zählt mit, wie oft die Gruppen den Merkvers rufen konnten, bis die Flasche des Gruppenfreiwilligen sinkt.

Bausteine

Lieder

Aus: Einfach spitze

Nr. 59 Gott ist stark

Nr. 64 Ich will nicht mehr sagen

Nr. 67 Mein Gott ist groß

Bei den nachfolgenden Spielen geht es stets um die Zahl 3. Ihr könnt die Spiele einzeln spielen oder am Stück als Spiele rund um die 3.

Spiele

1, 2 oder 3

Das Spiel ist angelehnt an die beliebte TV-Quizshow. Der Spielleiter gibt pro Frage drei mögliche Antworten vor. Die Antworten werden zusätzlich durch mit Klebeband gekennzeichnete Antwortfelder 1, 2 und 3 dargestellt. Um zu antworten, müssen die Kinder auf das richtige Antwortfeld mit der Zahl springen. Damit den Mitspielern dadurch die Antwort nicht verraten wird, wechseln die Kinder so lange zwischen den Feldern hin und her, bis der Mitarbeitende „1, 2 oder 3, letzte Chance … vorbei!“ ruft. Erst beim Vorbei gilt die Antwort, danach ist kein Wechsel mehr möglich. Mit den Worten „Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht.“ Dann wird das richtige Antwortfeld mit Licht (LED-Lampe) erleuchtet und die Lösung verraten. Wer die Antwort weiß, wird mit einem Punkt oder einer Süßigkeit belohnt.

Fragen findest du im Internet, z. B. unter

http://www.elefantastisch.de/quizspiele.htm#123

Fünf Sekunden, drei Antworten!

Bei diesem Spiel geht es um Schnelligkeit. Es werden zwei Gruppen gebildet mit je gleicher Anzahl von Kindern. Beide Gruppen stehen nebeneinander und stellen sich dabei hintereinander auf. Das erste Kind vorne ist an der Reihe und gibt die Antwort. Alle anderen aus der Gruppe sind leise und dürfen nicht vorsagen. Wichtig ist, dass kein Kind von anderen geärgert wird, falls diesem in der Hektik nicht alles einfällt.

Der Mitarbeitende bestimmt, welche Gruppe beginnt. Dann bekommt das erste Kind in der „Schlange“ die erste Frage gestellt und soll innerhalb von fünf Sekunden drei passende Antworten dazu geben. Z. B.: Nenne drei grüne Gemüsesorten! Mögliche Antworten: Zucchini, Gurke und Paprika. Hat es das Kind geschafft, stellt es sich in seiner Reihe hinten an. War die Antwort nicht richtig oder nur halb, bleibt es vorne stehen und das erste Kind aus der anderen Reihe hat nun die Möglichkeit, dieselbe Frage innerhalb von fünf Sekunden zu beantworten. Schafft es das Kind, darf es sich bei seiner Gruppe hinten hinstellen. Nun ist diese Gruppe nochmals an der Reihe und es wird die nächste Frage gestellt. Kann das Kind die richtige Lösung nennen, stellt es sich hinten an, ansonsten geht die Frage wieder an Gruppe 1. Sieger ist die Gruppe, die als erste einmal durch ist.

Variante: Schafft es ein Kind zweimal nicht, darf das Kind dahinter vorsagen.

Fragen an die Kinder:

Nenne drei …

… Tiere, die auf einem Bauernhof leben

… Städte in Deutschland

… Schokoladensorten

… Fußballspieler

… Saftsorten

… Tiere, die im Wasser leben

… Kleidungsstücke

… Wurstsorten

… Dinge, die man beim Bäcker kaufen kann

… Obst, das auf Bäumen wächst

… Straßen in unserem Ort

… Flüsse, die es in unserem Ort (oder in Deutschland …) gibt

… Winter-Sportarten

… Blumen, die gelb blühen

usw.

3 Minuten schaffe ich!

Für dieses Spiel werden mindestens vier Gruppen benötigt. Sobald die Gruppen gebildet sind, wird das erste Spiel vorgestellt. Nun entscheidet jede Gruppe, welches Kind aus der Gruppe für sie das Spiel durchführt. Danach kommen die Stellvertreter-Kinder aller Gruppen nach vorne und stellen sich für das Spiel auf. Um noch mehr Punkte erspielen zu können, haben die restlichen Gruppenmitglieder die Chance, einen Tipp abzugeben. Dazu nennen sie dem Mitarbeitenden leise das Kind von dem sie glauben, dass es die folgende Spielrunde gewinnen wird. Ist dies geschehen, kann es losgehen und das Spiel wird durchgeführt, wobei jede Runde drei Minuten dauert. Wer das Spiel gewonnen hat, erhält vier Punkte auf das Gruppenkonto, der Zweite drei Punkte, usw. Nun wird nach-geschaut, welche Gruppe richtig getippt hat. Für den richtigen Tipp gibt es zusätzlich zwei Punkte auf das Konto.

Für dieses Spiel eignen sich folgende Aktionen:

Wer kann drei Minuten lang …

… auf einem Bein stehen

… die linke Hand gerade nach vorne strecken

… so viele Butterkekse wie möglich essen

… eine Kartoffel auf dem Kopf balancieren

… so oft als möglich einen Faden durch eine Nadel fädeln

… die Augen schließen

… einen Liter trinken

… so viele Kniebeugen als möglich machen

… einen Ball in der Luft halten

… die meisten Obstsorten aufschreiben

… ganz ruhig auf dem Boden liegen und sich nicht bewegen

usw.

3er-Klatschen

Alle Kinder setzen sich in einen Stuhlkreis. Nun beginnt das erste Kind und klatscht einmal in die Hand. Danach klatscht das zweite Kind ebenfalls in die Hand. Das dritte Kind sagt „drei“, anstatt zu klatschen. Das vierte Kind klatscht wieder, ebenso das fünfte Kind. Das sechste Kind sagt „sechs“. Das siebte und achte Kind klatscht wieder, das neunte Kind sagt „neun“. Alle Zahlen, die durch drei teilbar sind oder eine drei beinhalten, werden gesagt, ansonsten wird geklatscht. Das Spiel geht so lange, bis jemand einen Fehler macht. Dieses Kind muss dann ausscheiden, bleibt sitzen und schweigt künftig und das Spiel beginnt von vorne. Wer bleibt bis zum Schluss übrig?

Was gehört zusammen?

In der Vorbereitung zu diesem Spiel werden 24 Wörter ausgedruckt und pro Wort zu Losen geschnitten. Die Wörter werden gefaltet und in eine Schüssel gelegt.

Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält ein Blatt mit einem Raster und einen Stift.

Spielstart: Nun wird der erste Wort-Zettel aus der Schüssel gezogen und vorgelesen. Die Gruppen tragen das Wort in ihrem Raster oben links in die erste Spalte ein. Dann wird wieder gezogen, vorgelesen und die Kids müssen überlegen, ob die

beiden Wörter vom Sinn zusammengehören oder nicht. Falls ja, tragen sie das Wort in derselben Zeile in der zweiten Spalte ein. Falls nein, tragen die Kinder das Wort eine Zeile weiter unten ein.

So werden nacheinander alle Wörter gezogen. Und die Kinder müssen entscheiden, ob die Wörter zusammengehören oder nicht. Ist ein Wort einmal eingetragen, dann muss es an der eingetragenen Stelle bleiben und darf nicht gestrichen werden. Am Ende wird nachgesehen, welche Gruppe die meisten Wörter richtig zuordnen konnte.

Wörter und Lösungsraster für die Kinder findest du im Download.

Zutaten

Spareribs vom Schwein, Ketchup, Kartoffeln, Öl, Gewürze (Salz, Pfeffer, Majoran, Oregano, italienische Kräuter, usw.), Saure Sahne, Schnittlauch, Getränke

Vorbereitung

Den Tisch etwas rustikal dekorieren mit Kerzen und einem Wasserkrug mit Bechern. Falls zur Hand auch mit Tongeschirr für die Abfälle. Besteck und Teller braucht ihr natürlich nicht. Ist ja ein Räuberessen. Die Finger dürfen dabei ausdrücklich dreckig werden. Tipp: Für das Aufräumen empfiehlt sich, eine geeignete Möglichkeit zum Händewaschen vorzuhalten, bevor die Kinder Gegenstände wie Treppengeländer oder Türgriffe anfassen.

Für das Festmahl der etwas anderen Art braucht ihr ca. 200 g Kartoffeln und 200 g Spareribs pro Person, am besten vom Metzger eures Vertrauens. Die Spareribs kauft ihr entweder schon fertig mariniert oder ihr macht die Marinade selbst, denn dann schmecken sie natürlich noch besser. Rezepte für eine tolle Gewürzmarinade findet ihr genügend im Internet. Die Spareribs am besten in je 3-4 Ribs-Stückchen teilen, dann sind sie schneller gar und lassen sich auch besser essen. Die Kartoffeln waschen, in Schnitze schneiden (nicht schälen), in einer Schüssel mit Öl, Salz und Gewürzen mischen, auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und ca. 35 Minuten bei 180°C Umluft in den Ofen geben.

Von Zeit zu Zeit solltet ihr die Kartoffeln wenden. Falls ihr nicht so viel Zeit habt, könnt ihr die Kartoffeln natürlich auch 15 Minuten vorkochen.

Die Spareribs könnt ihr entweder zusammen mit den Ofenkartoffeln im Backofen braten oder beides am offenen Lagerfeuer grillen. Auch die Spareribs solltet ihr von Zeit zu Zeit wenden. Bis das Essen soweit ist, lassen sich gut Jungscharschlager singen, ein Spiel spielen oder eine Andacht am Lagerfeuer halten.

Für den Dip den Schnittlauch kleinschneiden und zusammen mit Salz und Pfeffer und der sauren Sahne vermengen. That´s it!

Viel Spaß beim räuberischen Galadinner mit den leckeren Spareribs-Knabbereien.

Ein Geländespiel für die ganze Familie bzw. Jugendgruppe

„Die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln“, sagt der Volksmund. Doch bei diesem Geländespiel spielen neben dem Glück auch Geschicklichkeit und Schnelligkeit eine wichtige Rolle. Doch vor allem macht das Spiel irre viel Spaß und ist auch für sehr große Gruppen geeignet. Ein Pokerspiel der besonderen Art, bei dem sich alles um die Knolle dreht. Aber Vorsicht ist geboten, denn der schädliche Kartoffelkäfer treibt sein Unwesen… ein tolles Geländespiel, das in eine Pommesparty oder ein Lagerfeuer münden kann, bei dem Kartoffeln dann im Feuer geröstet werden.

Vorbereitung:

  • Strecke festlegen (ideal ist ein Rundweg, max. 4 km)
  • Startpunkte markieren (in entgegengesetzte Richtung, so dass sich die Teams auf dem Rundweg häufig treffen)
  • Stationen auf der Strecke markieren
  • Mitarbeiter für die Stationen einweisen (Jede Station muss von mind. einem Mitarbeiter betreut werden)
  • Für jedes Team einen Kartoffelsack mit 30 Kartoffeln vorbereiten
  • Stationen aufbauen

So geht’s

Einführung in das Spiel

Die Moderatoren teilen die Mannschaften ein, indem sie einfach durchzählen (vorher überlegen, wie viele Teams entstehen können). Die Teams mit den geraden Zahlen starten am ersten Startpunkt. Die Teams mit den ungeraden Zahlen starten am zweiten Startpunkt. Auf diese Weise läuft je die Hälfte der Teams den Rundkurs in entgegengesetzte Richtung (ermöglicht häufiges Aufeinandertreffen der Teams an den Stationen).

Ziel des Spieles ist, möglichst viele Kartoffeln an den Stationen zu sammeln. Gewonnen hat das Team mit den meisten Kartoffeln. Für das Sammeln gibt es an den Stationen zwei Möglichkeiten:

a) Erreichen zwei Teams eine Station zur gleichen Zeit, spielen sie das Stationsspiel gegeneinander. Zunächst bekommen sie die zu lösende Aufgabe erklärt. Danach dürfen die Teams einen oder (je nach Spiel) auch mehrere Personen benennen, um die Aufgabe zu lösen. Sind die Spieler bestimmt, machen die Teams noch ihren Kartoffeleinsatz aus und geben diesen bekannt. Mindestens zwei, höchstens zehn Kartoffeln pro Spiel werden eingesetzt.

Das Spiel wird gespielt und der Gewinner bekommt die eingesetzten Kartoffeln der Verlierergruppe. Dann ziehen die Teams auf ihrer Suche nach Kartoffeln zur nächsten Station weiter.

Der Mitarbeiter an der Station ist Schiedsrichter und klärt strittige Situationen.

b) Wenn nur ein Team an der Station ankommt, wird gegen den Stationsmitarbeiter gespielt. Dabei wird auch ein Kartoffeleinsatz ausgemacht, der aber nicht höher als drei Kartoffeln sein darf (sonst gehen dem Stationsmitarbeiter im Laufe des Spiels die Kartoffeln aus und es bleibt der Reiz, auf ein anderes Team zu warten, da man dann ja möglicherweise mehr Kartoffeln gewinnen kann).

Der Kartoffelkäfer

Der Kartoffelkäfer tritt auf, bevor die Teams losgehen dürfen. Er ist sozusagen der Böse im Spiel und versucht den Teams Kartoffeln wegzunehmen. Bei seiner Vorstellung sollte er klar machen, dass er alles dran setzen wird, um so viele Kartoffeln wie möglich zu bekommen.

Die Spielleitung erklärt die Methode des Kartoffelkäfers: Der Kartoffelkäfer darf mit Hilfe seines Kartoffelkäfer-mobils (Fahrrad) auf der Strecke im Kreis fahren und die einzelnen Teams herausfordern. Fängt er ein Team ab, spielt er gegen einen aus dem Team das Spiel „Schere – Stein – Papier“ (Schnick, Schnack, Schnuck). Gewinnt der Kartoffelkäfer bekommt er eine Kartoffel von dem Team, verliert er, muss er unverrichteter Dinge weiterfahren und beim nächsten Team sein Glück versuchen.

Als Zusatz kann noch ein Wettspiel eingeführt werden. Die Teams geben vor Beginn des Spiels ihren Tipp ab (Tipps bei der Ausgabe der Kartoffelsäcke aufschreiben), wie viel Kartoffeln der Kartoffelkäfer im Laufe des Spieles ergattern wird.

Ende des Spiels

Das Spiel endet zu einem festgelegten Zeitpunkt. Bis dahin müssen die Gruppen zurück sein, eventuell werden Stationen ausgelassen.

Die Teams treffen nach und nach wieder am Startpunkt ein und geben ihre gesammelten Kartoffeln bei der Spielleitung ab. Dort werden ihre gesamten Kartoffeln gezählt (also einschließlich der, die sie zum Start bekommen haben) und eine Rangliste erstellt.

Auch der Kartoffelkäfer gibt seine im Spielverlauf gesammelten Kartoffeln ab. Das Team, das die Zahl der vom Kartoffelkäfer gesammelten Kartoffeln richtig getippt hat bzw. am nächsten an der Zahl dran ist, bekommt einen Sonderpunkt.

In einer Siegerehrung wird dem Siegerteam ein Preis übergeben (z.B. große Portion Pommes oder Kartoffelchips). Das Team, welches die Zusatzwette gewonnen hat, bekommt auch einen Preis (z.B. Fruchtgummi-Pommes).

Die Stationen

1.) Kartoffellauf

Der Tischtennisball muss so schnell wie möglich auf einem Esslöffel über eine Strecke/Parcours gebracht werden. Der Ball darf nicht festgehalten werden und der Löffel muss vom Körper weg-
gehalten werden. Fällt der Ball runter, muss der Parcours von vorn begonnen werden. Erreicht der Mitspieler das Ende des Parcours, darf er den Ball in die Hand nehmen, zurücklaufen und das nächste Teammitglied ist an der Reihe.

Das Spiel wird als Staffellauf gespielt. Es spielen je 3 Spieler von jedem Team. Tritt das Team gegen den Stationsmitarbeiter an, reicht ein Durchlauf.

2.) Rasen mähen

Achtung: Station muss an einem Ort sein, an dem Gras auf einer ebenen Fläche wächst.

Wer hat das Gras in dem Holzrahmen schneller mit der Nagelschere abgeschnitten?

3.) Kartoffelschälen

Wer kann die Kartoffel schneller schälen?

4.) Schatz im Acker

Welches Team (das ganze Team spielt) findet mehr Kartoffeln im „Acker“ (versteckte Kartoffeln in einem abgesteckten Bereich)?
Zeit: Eine Minute.

5.) Kartoffelscheiben schnippen

Die Spieler schnippen je drei Kartoffelscheiben von der Tischkante (Stirnseite des Biertisches) auf dem Tisch. Es gewinnt das Team, dessen Kartoffelscheibe am nächsten an der Tischkante liegt. Pro Team spielen 3 Personen.

6.) Kuh melken

Der Gummihandschuh wird mit Wasser gefüllt. Einer aus dem Team hält den Gummihandschuh fest. Ein anderer muss ihn leer melken. Gewonnen hat die Gruppe, welche den Handschuh zuerst leer gemolken hat.

7.) Lasso werfen

Der Pfosten wird senkrecht in den Boden geschlagen, aus 3m Entfernung wird nun versucht, das Lasso um den Pfosten zu werfen. Jeder Spieler hat 3 Würfe. Das Team mit den meisten Treffern hat gewonnen.

8.) Lachen verboten

Aus jedem Team spielt eine Person. Die beiden Gegner stellen sich gegenüber und müssen sich anschauen. Wer zuerst lacht, hat verloren.

9.) Nagelbalken

Aus jedem Team spielt eine Person. Es gilt, so viele Nägel wie möglich in dem Balken zu versenken (ganz reinhämmern).

Zeit: eine Minute.

Eine Spielidee zum internationalen Jahr der Kartoffel

Einige Worte vorweg


Einer Deklaration der UN-Generalversammlung vom November 2005 folgend, wurde am 18. Oktober 2007 in New York das Jahr 2008 als das Internationale Jahr der Kartoffel von den Vereinten Nationen ausgerufen. Nicht der schlechteste Anlass für einen Abend rund um die Kartoffel. Kulinarisch rund wird die Sache, wenn es echte Kartoffeln zum Essen gibt, z. B. Pellkartoffeln mit Dipp oder Raclette (wenn es schnell gehen muss, dann reichen auch Chips, das erste Spiel kann dann auch wegfallen).

Spiele

Spiel Nr. 1 (Vor-Vorrunde): Kartoffelskulptur

Aus den Kartoffelschalen sollen die zuvor in Gruppen eingeteilten Mitspielenden ein kreatives Kunstwerk bauen (ca. 3 – 5 Personen). Dabei dürfen nur Kartoffelschalen verwendet werden. Die Ergebnisse können auf einem Teller aufgebaut werden. Weitere Bestandteile sind nicht erlaubt.
Die Bewertung erfolgt nach einem Punktesystem, bei dem jedes Team die anderen Teams bewertet (4, 3, 2, 1 Punkte), sich selbst aber keine Punkte geben darf. Die Punkte werden in Kartoffeln überreicht und gezählt (falls nicht so viele Kartoffeln vorhanden sind, gehen auch kopierte Papierkartoffeln, oder ein Kartoffel-Sparbuch, in das der Bestand eingetragen wird.)

Spiel Nr. 2 (Vorrunde): Kartoffelquiz

Fragen rund um die Kartoffel (siehe Druckvorlage).
Dieses Quiz kann im Übrigen auch völlig losgelöst vom Kartoffelabend durchgeführt werden! Fragen für jede Gruppe auf ein Blatt kopieren und Gruppen bearbeiten lassen. Alternativ kann die Frage mündlich gestellt werden und die Gruppen geben verdeckt (mit A-, B-, C-, D-Kärtchen) ihren Tipp ab (dann Frage 9 weglassen).
Pro richtige Antwort gibt es eine Kartoffel. Die Kartoffeln aus Spiel 1 und 2 bilden gemeinsam das Stammkapital der Firmen beim Spiel Nr. 3.

Lösung: 1: B, 2: C, 3: D, 4: C, 5: B, 6: A = 3 B = 1 C = 2 D = 4, 7: D, 8: B, 9: Eiweiß = 2%, Fett = 0,1%, Wasser = 77%, Kohlenhydrate = 15%, Ballaststoffe = 2% (Quelle: Wikipedia)

Druckvorlage

Spiel Nr. 3 (Hauptrunde): Das Kartoffelimperium

Die Gruppen aus den Vor- und Vor-Vorrunden werden nun zu den Kartoffelfirmen „Potatoland“, „Chips for Fish“, „Die echte Landkartoffel“ und „Mister  Kartoffelsalat“ (ggf. weitere erfinden). Ein Firmenschild markiert den Firmensitz im Stuhlkreis. Das Kartoffel-Stammkapital wird offen ausgelegt (falls mit echten Kartoffeln gespielt wird). Mit einem Würfel werden verschiedene Wirtschaftsszenarien simuliert. Jede Augenzahl steht für eine Aktion. In der Mitte steht (als Bank) ein großer Korb Kartoffeln, aus dem sich die Firmen ihren möglichen Gewinn abholen können. Verluste werden dort abgelegt, falls sie nicht einer anderen Firma zufallen.
Wirtschaftssituationen für die ersten paar Runden:

Nach ein paar Spielrunden kommen neue Aktionen dazu, andere fallen weg. Das macht die Sache chaotisch aber das Spiel bleibt auch spannend (hier sind die Spielleiterinnen und -leiter gefragt, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten!)

Der Phantasie der Spielleitung sind keine Grenzen gesetzt. Da es sich kaum planen lässt,  wie sich das Stammkapital der Firmen entwickelt, ist es sehr ratsam, als Spielleitung auf das Geschehen mit neuen Würfelaktionen zu reagieren. Das Team mit den meisten Kartoffeln am Ende gewinnt (eine Tüte Chips).

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