Kunterbunte Kerzen

Beschreibung

Bringt Wasser in einem großen Topf zum Kochen. Gebt die weißen Kerzenreste in mehrere Blechdosen und stellt diese in das heiße Wasser. Wartet darauf, bist das Wachs geschmolzen ist. Dann fügt bunte (durchgefärbte) Wachsreste hinzu. Wenn ihr keine schönen Farben habt, könnt ihr auch Wachsmalstifte schmelzen oder natürlich buntes Wachs kaufen.


Entnehmt dann die Blechdose vorsichtig dem heißem Wasser und taucht die Kerzen in die erste Farbe. Wiederholt das mit verschiedenen Farben mehrmals. Dabei die Kerze immer ein bisschen weniger tief eintauchen.

Achtung – das Wachs ist heiß und kann auch spritzen!

Gesprächsimpuls
Gottes Liebe färbt auf uns ab und bringt Licht in unser Leben. Die Kerze könnt ihr jemandem schenken und damit Licht in die Welt bringen.

Material

  • Stabkerzen in Weiß
  • bunte Kerzenreste oder Wachsmalstifte
  • Blechdosen
  • großer Topf

Freunde fürs Leben, das wünscht sich jeder. Für Kinder sind Freunde die wichtigsten Personen – neben den Familienmenschen. Eine Kindergruppe, wie eine Jungschar, ist da ein gutes Feld, um Freunde zu finden. Dabei braucht es Mitarbeitende, die Kinder ermutigen, Beziehungen zu knüpfen und zu festigen.

„Freunde gewinnen“, darum geht es also. Man kann es aber auch so lesen: Freunde gehören zu den Gewinnern. Denn es ist allemal besser, als Freunde durchs Leben zu gehen, als alleine.

In Jesus lernen Kinder einen Freund kennen, der immer für sie da ist und auch ihre Freundschaften stärken will. Mit Jesus können Kinder einen Freund fürs Leben gewinnen und ein Leben mit Gott. Freunde gewinnen!!!

So gibt es in der Bibel tolle Geschichten über Freunde und Freundschaft. Hier können Kinder lernen, was gute Freundschaft ausmacht: David und Jonatan; die vier Freunde, die ihren Freund durch ein Dach zu Jesus bringen; das Bild von der dreifachen Schnur; Jesus und seine Freunde…

Neben Praxisartikeln zu diesen Geschichten, Spielen, Kreatives, gibt es einen Grundsatzartikel zum Thema „Freundschaften unter Kindern fördern“: Was versteht ein Kind in welchem Alter unter Freundschaft und wo sind dann Anknüpfungspunkte für unsere Arbeit?

Und wenn du diese Zeilen liest, dann denk dran, mal wieder was mit deinen Freunden zu unternehmen, sie anzurufen, wertzuschätzen. Nimm dir Zeit für deine Freunde. Denn Freunde gewinnen!

Dein Redaktionsteam Jungscharleiter 🙂

P.S.: Ein Buchtipp, um ein Miteinander unter den Kindern spielerisch zu fördern: „Sinn gesucht, Gott erfahren, Kids – Erlebnispädagogik im christlichen Kontext der Arbeit mit Kindern von 8-12 Jahren“ – erhältlich bei Sinn gesucht – Gott erfahren KIDS (ejw-buch.de). Hier gibt es tolle Entwürfe, um biblische Geschichten und gemeinsames Erleben zusammenzubringen.

Leckeres Laugengebäck + Brotaufstrich herstellen und genießen

Wer gerade das Thema Freundschaft behandelt, bekommt hier ein schönes passendes Bild aus der Backstube mit der Herstellung einer Partysonne:

Freunde wachsen zunächst aufeinander zu und halten dann zusammen, wie Pech und Schwefel. Bei einer Partysonne „wächst“ der Teig ebenfalls während des Backens aufeinander zu und hält dann aneinander fest. Außerdem, miteinander und füreinander etwas Leckeres herstellen und gemeinsam genießen, fördert die Gemeinschaft und kann so manche Freundschaft entstehen oder vertiefen lassen. Hier die Rezepte:

Partysonne

in einer Schüssel mischt ihr

  • 650g Mehl
  • 100g zarte Haferflocken
  • 3 Teelöffel Kräutersalz
  • 1 Teelöffel Natron
  • 1 Teelöffel Backpulver

Zu den trockenen Zutaten fügt ihr einen Becher (500g) Buttermilch hinzu.

Knetet die Zutaten von Hand oder mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem zähen, gut formbaren Knetteig. Bei Bedarf könnt ihr etwas Wasser hinzufügen.

Aus dem Teig formt ihr ca 15 Tennisball-große Brötchen, die ihr mit wenig Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech zu einer Sonne, Blume,… anordnet.

Wollt ihr die Brötchen als Laugenbrötchen backen geht es jetzt wie folgt weiter:

In einem Topf (nicht zu klein, die Lauge schäumt auf!) bringt ihr 50 ml Milch zum Kochen. Kocht die Milch, rührt ihr 1 Teelöffel Natron mit einem Schneebesen ein und nehmt den Topf vom Herd. Mit einem Backpinsel streicht ihr die aufgeschäumt Milch großzügig über die Brötchen. Bestreut die Brötchen noch mit körnigem Salz oder Sesam oder Sonnenblumenkernen.

Wer lieber herkömmliche Brötchen backen möchte, bestreicht diese mit Milch und bestreut sie ebenfalls mit Körnern.

Nun werden die Brötchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca 20 Min gebacken

Mediterrane Butter & Kräuterbutter

Für die mediterrane Butter benötigt ihr

  • 125g weiche! Butter
  • 50g getrocknete Tomaten
  • etwas Basilikum
  • Gewürze: wie Knoblauch, Salz und Pfeffer

Die getrockneten Tomaten und das Basilikum schneidet ihr sehr fein. Gebt sie mit der Butter in einen Schüssel. Würzt es je nach Geschmack und verrührt es mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse. Füllt dies Masse in Nachtischschälchen oder andere hübsche Behälter und stellt es im Kühlschrank kalt.

Für die Kräuterbutter benötigt ihr:

  • 125g weiche! Butter
  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Kräutersalz

Schneidet Petersilie, Schnittlauch und die Frühlingszwiebel sehr fein. Gebt Butter, Kräuter und Kräutersalz in eine Schüssel. Rührt alles mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse, füllt diese in Schälchen und stellt sie im Kühlschrank kalt.

Lasst euch die Brötchen mit Butter gut schmecken und genießt eure Gemeinschaft.

Gott spricht zu uns auf ganz unterschiedliche Weise. Mal durch Bibelworte oder im Gebet, mal durch Menschen oder die Wunder der Natur, mal in der Forschung, durch die Kunst oder: in Träumen. Träume können dabei ganz unterschiedlich aussehen. In der Bibel spricht Gott im Schlaf oder über Bildern und Visionen.

In dieser Themenreihe haben wir uns mit „Traum-Geschichten“ beschäftigt. Im Traum hat König Salomo einen Wunsch bei Gott frei, bekommt Josef klare Ansagen, werden die drei Weisen gewarnt. Martin Luther King träumt von einer besseren Welt. I have a dream…

Mit den Kindern gehen wir diesen und eigenen Träumen nach. Außerdem gibt es eine anschauliche Andacht zur Jahreslosung aus Joh. 6,37: „Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Und wie immer findet ihr hier weitere Ideen zur Gestaltung eurer Gruppenstunden für die letzten drei Monate des Jahres. Eine Geschenkidee für Eltern zu Weihnachten ist auch dabei.

Viel Spaß beim Stöbern, Entdecken und Umsetzen und eine gesegnete Herbst- und Adventszeit,

euer Redaktionsteam Jungscharleiter online

Das perfekte Weihnachtsgeschenk!

Was schenkt man den Eltern und Großeltern zu Weihnachten? Richtig, Badebomben. So steht einem traumhaft schaumigen Badevergnügen im Winter nichts mehr im Weg.

Mit den Kindern könnt ihr diese kleine Geschenkidee prima herstellen. Grundsätzlich könnt ihr zwei Jungscharstunden dafür einsetzen. Einmal stellt ihr die Badebomben her. Das nächste Mal werden sie schön verpackt. Beide Aktionen sind aber nicht Stunden-füllend, sodass ihr noch mehr Programm braucht.

Im Vorfeld solltet ihr ein paar Dinge besorgen. Je nachdem, wie viele Kugeln ein Kind bastelt, braucht ihr die entsprechende Masse an Zutaten, hier mal für 8 „Bomben“ (bei ca. 6 cm Durchmesser einer Kugel):

Zutaten für 8 Badebomen

  • 200 g Kokosöl 
  • 800 g Natron 
  • 400 g Zitronensäure in Lebensmittelqualität
  • 120 g Speisestärke
  • Lebensmittelfarbe (als Pulver oder Gel, keine flüssige Farbe)
  • Ätherisches Öl (z.B. Vanille)

Tipps zu sonstigem Material

Gießformen (Kugelformen aus Alu – etwas teurer, oder Plastik). Z.B.

https://wehrfritz.com/de_DE/giessform-badekugel-6-stueck–073549?erid=CjwKCAjwuvmHBhAxEiwAWAYj-K_Oax4H17K4ARa2Z2lE0cRaLF1MV1k_9CLndP4KCdpHWu4brk43BxoCmi4QAvD_BwE.

Günstige Alternative: man nimmt einfach Silikonförmchen für Eiswürfel. Dann gibt es keine Kugeln, sondern Würfel oder sonstige Motive aus den Formen. Der Vorteil neben dem günstigeren Preis: man kriegt die Bomben besser aus der Form. Allerdings sind sie dann keine klassischen „Bomben“ mehr.

Als Geschenkverpackung kann man entweder Organza-Säckchen verwenden oder Butterbrottüten, z.B. https://www.bueroshop24.de/100-papstar-faltenbeutel-119671, mit Motivaufklebern oder Klebefilm verschließen

Und so geht´s:

Kokosöl in einem Topf schmelzen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und Natron, Zitronensäure und Speisestärke hinzufügen. Mixt das erst mal mit einem Kochlöffel, dann könnt ihr den Teig mit der Hand verkneten.

Jetzt kann die Masse mit Lebensmittelfarbe und Duft versetzt werden. Dazu bekommt jedes Kind ein Teil der Masse und ein bis zwei Schälchen.

Wenn man mehrere Farben bzw. verschiedene Düfte möchte, verteilt die Masse in mehrere Schälchen und färbt sie dann nach Wunsch ein, knetet die Farbe mit der Hand ein.

Die Masse in beide Kugelhälften der Kugelform bis etwas über den Rand füllen und fest zusammenpressen, so dass eine Kugel entsteht. Die Kugel vorsichtig aus der Form lösen (ist mit Aluformen mit viel Geduld erst machbar). Alternativ die Masse in Silikonformen bis zum Rand füllen und dann aus der Form lösen.

Auf ein Tablett oder Blech legen und über Nacht fest werden lassen (Wenn es schnell gehen soll, ca. 4h in den Kühlschrank legen).

Für die Verpackung könnt ihr einfach die Kugeln einzeln in Organzabeutel packen und evtl. noch mit einem Geschenkanhänger plus Namen der beschenkten Person dranhängen. Alternativ nehmt ihr kleine Brottüten, lasst die Kinder noch einen Weihnachtswunsch darauf schreiben (frohe Weihnachten, dein Lukas…). Die Bombe wird reingepackt, die Tüte mit einem bunten Klebestreifen oder Weihnachtsaufkleber geschlossen.

Viel Spaß beim Umsetzen!

Hier kommt die erste Themenreihe der JUMAT 4/2021. Es geht in vier Lektionen um die Geschichte von Ruth:

Lektion 1 Ruth 1 Gretchenfrage

Lektion 2 Ruth 2 Vergelt’s Gott

Lektion 3 Ruth 3 Der Erlöser

Lektion 4 Ruth 4 Eine Liebesgeschichte mit Happy End

Die einzelnen Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Eine Erlösung ist eine Rettung aus großer Not. Auch mit der allergrößten Anstrengung kann man sich oft nicht selbst retten. Erst recht nicht aus der Trennung von Gott.

Checker

Unsere größte Not ist die Fesselung an die Sünde. Wie hier Boas Noomis Familie aus existenzieller Not gerettet, erlöst hat, so hat Jesus die Menschheit von der Sünde erlöst.

Der Text an sich

Vers 1:

Wie Noomi schon in Rut 1,9 gesagt hat, ist es ihr ein Anliegen, dass ihre Schwiegertöchter wieder ein Zuhause finden. Das war für Frauen in der damaligen Zeit überlebenswichtig. Allein waren sie ausgeliefert, schutzlos, rechtlos, konnten nicht selbst Geld verdienen, konnten sich nicht selbst versorgen. So gehörten besonders Witwen zu den ärmsten Menschen der Gesellschaft.

Damals waren Frauen in allen Bereichen dem Ehemann unterstellt. Er entschied, was seine Frau tun und lassen musste oder durfte. Dafür hatte er aber auch die Verantwortung für sie. Er sorgte für ihren Schutz. Deshalb strebt Noomi diese Verkuppelung an.

Vers 2:

Eine Tenne ist ein freier, offener, nicht unbedingt überdachter Platz, meist aus festgestampftem Lehm, durch den der Wind frei durchwehen kann. Dort wird das geerntete Getreide mit dem Dreschflegel geschlagen, gedroschen. Dabei fallen die Körner aus den Spelzen auf den Boden, die Spreu fliegt durch den Wind weg.

Vers 5:

Rut hat absolutes Vertrauen in Noomi. Sie fragt nicht lange nach, sondern verlässt sich darauf, dass Noomi Gutes für sie im Sinn hat.

Vers 9:

Mit dem Ausspruch „Breite den Zipfel deines Gewandes über deine Magd“ (LU) oder „Breite deinen Gewandsaum über mich“ (GNB) bietet sich Rut als Ehefrau an.

Vers 10:

Indem sich Rut einem Mann aus Bethlehem anbietet, löst sie sich endgültig von ihrer Herkunft als Moabiterin und zeigt ihre Verbundenheit, Liebe und Treue zum Volk Israel (siehe 1,16).

„Der ‚Löser‘ sorgt dafür, dass ein in Not geratenes Familienmitglied Hilfe bekommt.“ (Erklärung aus Basisbibel; siehe dazu 3. Mose 25. und Rut 4,9+10) Wie oben erwähnt, gehörte die Ehefrau zum Eigentum des Mannes. Deshalb zählte zur Lösung auch die Verpflichtung der „Levirats- oder Schwagerehe“. Das heißt, dass ein Mann verpflichtet war, die kinderlos gebliebene Witwe seines gestorbenen Bruders oder nahen Verwandten selbst zu heiraten oder für einen geeigneten Mann zu sorgen (siehe 4,10).

Vers 12:

Dieser Vorgang der Lösung hat seine vorgeschriebenen Abfolgen. Die Nähe der Verwandtschaft ist ausschlaggebend, wer das vorrangige Recht oder die Pflicht der Lösung hat.

Vers 15:

In der Bibelübertragung „Hoffnung für alle“ entsprechen sechs Maß Gerste 25kg. Diese große Menge weist darauf hin, dass Boas schon begonnen hat, Noomi und Rut zu versorgen.

Der Text für mich

Diese Geschichte ist ein Vorbild für die Erlösungstat Jesu für die Menschheit.

Noomi und Rut waren als kinderlose, mittellose Witwen ohne männlichen Schutz absolut ausgeliefert. Sie hatten keine Möglichkeit, sich selbst aus dieser Notlage zu befreien. In der Antike war eine Frau allein nicht geschäftsfähig. Sie brauchten also Hilfe von außen, jemanden, der sie aus dieser Notlage erlöst, befreit. Gott hat diesen Weg der Lösung für die in Not geratenen Verwandten im alten Bund vorgesehen, damit diese nicht in noch schlimmere Bindungen, Verkettungen bis hin zur Sklaverei geraten mussten.

Im gegebenen Fall sollte Jesus die Menschen sogar aus der schon bestehenden Versklavung freikaufen. Um die Menschen von ihrer Verkettung in die Sklaverei der Sünde zu befreien, hat sich Jesus selbst als Löser, Erlöser eingesetzt.

Der Text für dich

Starter

Noomi zieht hier alle Register, um ihre Schwiegertochter Rut mit Boas zu verkuppeln. Sie kennt die Regeln aus 3. Mose 25. Dort legt Gott fest, wie kinderlos gebliebene Witwen wieder unter den Schutz eines Mannes kommen konnten. Ein verwandter Mann des Verstorbenen sollte sie heiraten. Noomi legt nun nicht die Hände in den Schoß und schaut tatenlos zu, ob vielleicht irgendjemand die Initiative ergreift. Und Rut vertraut Noomi und tut, was die ihr sagt. So nehmen sie das Angebot der Erlösung in Anspruch.

Auch Jesus ist ein solcher Erlöser. Er will uns erlösen aus dem Leben ohne Schutz, hilflos den Mächten und Gewalten ausgeliefert und uns wie ein Muttervogel unter seine guten Flügel nehmen (siehe 2,12).

Checker

Noomi und Rut waren verstrickt, gefesselt von ihren Lebensumständen. Ihre Männer waren gestorben und sie hatten deswegen niemanden, der für ihren Schutz sorgen konnte. In der damaligen Gesellschaft waren kinderlose Witwen die ärmsten Frauen. Sie durften auch nicht arbeiten gehen, um Geld zu verdienen. Sie waren also darauf angewiesen, dass ein verwandter Mann sich ihrer annahm, und sie aus dieser Notlage erlöste, befreite. Deshalb überlegte sich Noomi, die die Regelungen aus 3. Mose 25 kannte, wie sie einen guten Mann für Rut finden konnte, der dann für sie beide sorgen würde. Und sie fand ihn in Boas. Sie berief sich auf das Gesetz des Lösers, das Gott dem Volk Israel gegeben hatte.

Und Boas nahm seine Verpflichtung als Löser ernst und leitete alles in die Wege. Damit ist er ein Beispiel dafür, wie Jesus uns Menschen aus der Verstrickung der Schuld und Sünde erlöst.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1

Der Erzähltisch aus Lektion 1 und 2 wird weiter ausgebaut:

Außerhalb von Bethlehem, neben dem Gerstenfeld wird mit braunem Tonpapier eine Tenne angedeutet. Einige Strohhalme liegen auf einem Haufen, auf anderen liegen die Feldarbeiter. Boas sitzt auf einem Strohbett.

Figuren: Boas, einige Feldarbeiter, Noomi, Rut

Zur Herstellung der Knete für die Figuren siehe Ende des Artikels.

Idee 2

Ein Mitarbeiter wird mit Seilen, Schals, Gürteln gefesselt. (Vorsicht! Nicht schmerzhaft fesseln!) Kann er sich alleine aus der Fesselung lösen? Nein.

Er bleibt so gefesselt sitzen, bis die Geschichte zu Ende ist, und das Gespräch darüber beginnt.

Verkündigung

Verkündigungsart: Erzählung

Boas sitzt schlaftrunken auf seinem Bett aus Stroh. Alle Feldarbeiter schlafen noch. Es ist früh am Morgen. Er kann es immer noch nicht fassen, was in dieser Nacht geschehen ist. Als er aufgewacht war, dachte er zuerst, es sei vielleicht nur ein Traum gewesen. Aber dann sah er an seiner Gerste, dass ein bisschen davon frisch weggeschaufelt war. Also war es doch wahr. Gestern Nacht hatte er noch mit den Arbeitern zusammengesessen. Sie hatten gegessen und etwas getrunken. Dann hatten sie sich alle auf der Tenne schlafengelegt. Um Mitternacht war er auf einmal aufgewacht, weil sich da etwas an seinen Füßen bewegte. Erschrocken schaute er nach und sah im Mondlicht, dass da eine Frau lag. Er hatte sie gefragt: „Wer bist du?“ Sie hatte schüchtern geantwortet: „Ich bin Rut, deine Dienerin. Leg deinen Mantel über mich als Zeichen, dass du mich heiraten wirst. Denn du bist mein Löser.“ Da war es Boas eingefallen. Er war der Löser.

Jetzt sitzt er hier und grübelt. Er erinnert sich, was in den alten Gesetzen seines Landes steht: „Wenn dein Bruder, ein anderer Israelit, verarmt und etwas von seinem Grundbesitz verkaufen muss, soll sein nächster Verwandter als Löser für ihn eintreten und das Veräußerte zurückkaufen.“ Das ist die Ordnung, die Gott eingesetzt hatte, damit sich kein Israelit bei fremden Leuten verschuldete. Noomi musste wohl aus Armut den Besitz verkaufen, der ihrem gestorbenen Mann gehörte. Und es war so in Israel, dass die Frauen zum Grundbesitz gehörten. Boas weiß, dass die beiden auf ihn angewiesen sind. Sie haben sonst keinen, der für sie da sein könnte.

Ja, diese Rut gefällt ihm, sehr sogar. Er hatte gestern Nacht noch zu ihr gesagt, dass er alles regeln würde. Dann hatte er ihr noch einige Schaufeln Gerste mitgegeben. Dann war sie gegangen.

Jetzt springt Boas auf und macht sich an die Arbeit. Er hat noch einiges zu tun.

Die andere Idee

Dieses Kapitel der Geschichte liest sich wie ein Roman. Drei Kinder lesen Rut 3 nach der Guten Nachricht Bibel vor. Jemand übernimmt den Erzähler, jemand die wörtliche Rede von Rut, ein anderer die von Boas. Rut legt sich ein buntes Tuch um, Boas setzt ein orientalisches Tuch mit Stirnband auf. Die drei stehen auf der Bühne und lesen vor.

Der Text gelebt

Wiederholung

Was war in der Nacht passiert? Spielt es mit den entsprechenden Figuren nach.

Gespräch

Wie ist das nun mit dem „Löser“? Schlagt 3. Mose 25,25 nach. Dort setzt Gott dieses Gesetz ein.

Noomi weiß, dass sie sich nicht aus eigener Kraft aus dieser Verstrickung der Not und Hoffnungslosigkeit befreien kann. Sie erinnert sich an das Gesetz der Lösung, dass von außen einer kommt, um sie zu erlösen. Sie will nun nichts dem Zufall überlassen. Deswegen hat sie Rut zu der Tenne geschickt, damit sie sich Boas zu Füßen legt und ihn so auf sich aufmerksam macht. Sie hat volles Vertrauen in Boas. Sie merkt, dass er ein guter Mann ist, der nichts Böses tun und sie nicht in neue Verstrickungen schicken würde.

Diese Geschichte ist ein Vorbild für das, was Jesus für uns getan hat. Er ist DER Erlöser. Er erlöst uns aus vielen Verstrickungen: Der gefesselte Mitarbeiter aus der „Hinführung“ kommt jetzt zum Zug.

Auf Zettel werden die Verstrickungen aufgeschrieben, die uns betreffen:

  • Abkehr von Gott = Sünde
  • Schuld, Versäumnis gegen andere = Sünden
  • Unrecht gegen andere
  • Lügengeflechte
  • Unrechte Taten
  • Böse Worte

Diese Zettel werden an die Fesseln des Mitarbeiters getackert. Jetzt muss einer kommen, anpacken, die Fesseln lösen. Nur so kann der Mitarbeiter wieder frei werden. Das ist die Lösung, die Erlösung.

Merkvers

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt. (Hiob 19,25 Lu)

„Komm, komm, du Sohn des Höchsten
Komm herab, zerreiß die Finsternis
Komm, komm, du Herr des Himmels
Komm, mein treuer Freund, verlass mich nicht

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt
Ich weiß, dass er hoch oben steht
Hoch über all dem Staub der Welt
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“

Dieses Lied von Lothar Kosse wird gebetet oder gesungen.

Gebet

Jesus, du bist der Erlöser. Durch dich sind wir frei von der Not der Sünde und Schuld. Durch dich haben wir Vergebung. Wir sind wieder frei. Du hast uns den Zugang zu deinem Vater ermöglicht, den die Fesseln der Sünde verhindert haben. Außerdem hat uns das schlechte Gewissen geplagt, weil wir Dinge gemacht haben, die nicht in Ordnung sind. Aber du hast uns durch die Vergebung davon erlöst. Danke. Amen.

Kreatives

Rut hat sich schön gemacht, um Boas zu gefallen. (Vers 3)

Herstellung einer Handcreme

Zutaten:

160 g Kokosöl

140 g Kakaobutter/Sheabutter

(beides in einer Drogerie erhältlich)

Zubereitung:

Sheabutter in eine Schüssel geben, in einem Kochtopf Wasser erhitzen, die Schüssel mit der Butter hineinstellen. So, im Wasserbad, die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Schüssel mit der Butter aus dem Wasserbad nehmen. Das Kokosöl dazugeben. Alles gründlich durchrühren. Abkühlen lassen.

Wenn die Creme nach dem Abkühlen zu fest ist, noch etwas Kokosöl zufügen. Ist sie zu flüssig, noch etwas Sheabutter schmelzen und hinzufügen.

Die Creme in verschließbare Gläschen oder Cremetiegel füllen.

Spielerisches

Geländespiel:

Für dieses Spiel braucht man ein Gelände mit Büschen und Bäumen. Vor dem Spiel wird abgesprochen, wie weit das Spielareal reicht. Wege und besondere Kennzeichen an Bäumen sind dazu hilfreich.

Dazu braucht man viele Bänder aus Krepppapier in zwei Farben.

Die Gruppe teilt sich in zwei Mannschaften auf. Die Mannschaften kennzeichnen sich jeweils mit gut sichtbar getragenen bunten Bändern ihrer Mannschaftsfarbe. Jede Mannschaft sucht sich ein Basislager, weit von der gegnerischen Mannschaft entfernt. Dort werden zusätzliche Farbbänder der eigenen Mannschaft deponiert.

Das Ziel des Spiels ist, so viele Kinder der gegnerischen Mannschaft wie möglich in die eigene Basisstation zu bringen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die gefangenen Kinder der eigenen Mannschaft wieder befreit werden. Als gefangen gilt man, wenn einem das bunte Band abgerissen wurde. Dann muss man freiwillig ins gegnerische Basislager mitkommen. Das eroberte Farbband wird dann auch dort deponiert.

Ein Mitglied der eigenen Mannschaft darf jedoch sein Mannschaftsmitglied aus der Gefangenschaft befreien. Als befreit gilt man, wenn man wieder ein Farbband der eigenen Mannschaft trägt. Man bekommt das von seinem Befreier erst im eigenen Basislager umgebunden. Auf dem Weg dahin muss man sich am Befreier festhalten, kann aber jederzeit vom Gegner wieder entführt werden.

Das Spiel endet, wenn eine Mannschaft keine freien Mitglieder mehr hat.

Entfesselungskünstler:

Zwei Kinder stehen sich gegenüber. Das erste Kind bekommt eine starke Schnur um beide Handgelenke gebunden. Je ein Ende der Schnur um ein Handgelenk. Bitte nicht zu fest!

Das zweite Kind bekommt eine zweite Schnur ebenso um seine Handgelenke gebunden. Das wird aber vor dem Festbinden hinter der Schnur des ersten Kindes durchgeführt (siehe Skizze zum Download). Die Kinder sind nun aneinandergefesselt.

Die Aufgabe ist nun, sich voneinander zu lösen, zu befreien, ohne einen Knoten am Handgelenk zu lösen, ohne eine Schnur zu zerreißen oder zu zerschneiden.

Ein Mitarbeiter hat nach langen Versuchen die Lösung:

Eine Schnur wird in der Mitte genommen und von der Innenseite des Unterarms kommend durch die Schlinge am Handgelenk des anderen Kindes hindurchgeführt und über dessen Hand geführt. Wenn man das richtig gemacht hat, löst sich die Verflechtung.

Viel Spaß beim Knobeln!

Rätselhaftes

Kreuzworträtsel (siehe Arbeitsblatt)

(T)Extras

Lieder

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt (Lothar Kosse)
Ich bin von innen, außen, oben, unten (Text und Verfasser unbekannt)
Jesus kam für dich (Text und Musik: Hella Heizmann)

Spiele

Geländespiel: A zerlatschen

Bei diesem Versteckspiel geht es darum, gefangen zu sein und erlöst, befreit zu werden.

Zu Beginn des Spiels wird das Spielgebiet festgelegt und ein „A“ aus Stöcken in die Mitte des Spielgebiets gelegt.

Dann werden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt, die Verteidiger und die Angreifer. Die Verteidiger sammeln sich am A, die Angreifer verstecken sich. Auf ein Kommando beginnt das Spiel. Die Angreifer versuchen nun, das A zu zerstören (zu zerlatschen). Die Verteidiger können die Angreifer abschlagen, diese sind dann aus dem Spiel, bis das A zerlatscht wurde. Evtl. sollten noch zusätzliche Abstandsregeln für die Verteidiger eingeführt werden, damit die Angreifer auch eine Chance haben.

Wichtige Hausaufgabe für die Kinder: Sie sollen ihre Eltern nach deren Liebesgeschichte fragen und in der kommenden Gruppenstunde erzählen!

Weiterführende Hinweise:

Buchtipp: Unter dem Buyubaum (Paul White): Geschichte: Man kann nicht alles selber tun

Herstellen von Knete

Zutaten:

Für 1 Portion:

500 Gramm Mehl (Typ 405)              mit

175 Gramm Salz                                 und

2½ EL Zitronensäure Pulver               vermischen

7 EL Sonnenblumenöl                         dazu mischen

500 Milliliter Wasser (kochend!)       mit dem Knethaken nach und nach unterkneten.

Alles gut durchkneten.

Einfärben der Knete:

Die Gesamtmasse in Einzelmengen teilen. In diese jeweils eine Mulde drücken, ein paar Tropfen der gewünschten Lebensmittelfarbe hineinträufeln, gut durchkneten. Dazu Einmalhandschuhe tragen, damit die Hände nicht eingefärbt werden (luftdicht verpackt hält sich die Knete mehrere Wochen formbar). Aus dieser bunten Knete werden nun alle Figuren und anderes geformt.

Wieder wird es Frühling: Sonnenstrahlen, Vogelgezwitscher, Blumen, das erste Eis. Es riecht nach Aufbruch und Neuanfang – und wir bibbern um Inzidenzzahlen, steigende Kurven, Impfungen, Lockdown. Das klingt überhaupt nicht nach Aufbruch! Und doch ist uns bei der Vorbereitung zu diesem Newsletter etwas aufgefallen: Für uns Christinnen und Christen wird es Pfingsten. Und Pfingsten ist eine riesige Aufbruchsgeschichte! Mit Pfingsten startet die größte Bewegung der Menschheit. Und sie beginnt in einem Dachzimmer. Die Jünger hocken im Zimmer und wissen wenig mit sich anzufangen. Jesus ist weg. Heftige Tage liegen hinter ihnen. Zurückgezogen und ganz unter sich warten sie. Und dann kommt er. Genau in diesen Raum, in diesen Rückzugsort – in diesen Lockdown? „Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist.“ (Apg 2,2.4a)
Gott lässt sich nicht aufhalten. Wer weiß, was er in deinem Lockdown starten will?

Einleitung:

Für Jugendliche und junge Erwachsene wird es immer wichtiger zu erfahren, woher die (Kosmetik-/Pflege-)Produkte des täglichen Gebrauchs kommen und welche Inhaltsstoffe sie enthalten. Der Wunsch, dem eigenen Körper das Beste zukommen zu lassen und gleichzeitig nachhaltig zu leben, ist unter jungen Menschen sehr groß. Um beide Wünsche zu vereinen, wächst das Interesse an Do-It-Yourself-Produkten (DIY). Der Wildkräuterspaziergang mit anschließendem Herstellen von Cremes, Kosmetik, etc. ist daher eine gute Möglichkeit, einerseits selbst und gemeinsam in der Gruppe aktiv zu werden. Gleichzeitig ermöglicht der Wildkräuterspaziergang ein naturnahes Arbeiten und schafft ein Bewusstsein für die Schätze der Schöpfung.

Vorbereitung:

Für eine gelingende Veranstaltung ist es wichtig, in der Planung und Durchführung mit einem/einer Naturpädagogen*in zu kooperieren.

Zunächst sollte die Route des Spaziergangs geplant werden. Zu beachten ist, dass die Route genügend „Material hergibt“ (Kräuter, Blüten,…).  Die Route sollte so geplant werden, dass sie an einem Ort mit Feuerstelle und Wasseranschluss endet, z.B. Jugendfreizeithaus, Waldheim, naturpädagogisches Zentrum etc..
Die herzustellenden Produkte ergeben sich saisonal aus der jeweiligen Vegetation heraus.

Die Gruppengröße sollte maximal 20 Personen nicht überschreiten. So kann auf alle Teilnehmenden eingegangen werden und die Gruppe kommt so auch besser auf dem Weg und bei der Arbeit zurecht.

Durchführung:

Am Startort: Nach einer kurzen Begrüßung werden die Mitwirkenden vorgestellt. Auch die Teilnehmenden stellen sich mit einem Satz zu ihrer Motivation und dem Interesse für die Veranstaltung kurz vor. Gleichzeitig wird der Abgleich mit der Anmeldung vorgenommen. Im Anschluss wird ein Überblick über geplanten Ablauf gegeben. Es werden heute Produkte hergestellt, die uns die Natur Jahr für Jahr schenkt. Sie sprießen und gedeihen Jahr für Jahr seit Gott sie in seiner Schöpfung ins Leben gesetzt hat. Im Schöpfungsbericht der Bibel, in ihrem allerersten Kapitel heißt es:

„Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist auf der Erde. Und es geschah so. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.“ (Gen. 1,11f).

Und weil es gut ist, können wir es uns damit gut gehen lassen und Produkte herstellen, die uns und unserem Körper, der auch ein Geschenk Gottes ist, auf ganz natürliche Weise guttun.

Nun beginnt der geführte Spaziergang. Auf dem Weg werden Zutaten (Kräuter, Harz, Gräser, Blütenblätter etc.) in Vespertüten aus Papier gesammelt. Dabei werden Informationen zu den jeweiligen Kräutern gegeben (Vorkommen, Nutzen, Hintergründe). Am besten man hat eine kundige Person im Team, die das übernehmen kann (z.B. Naturpädagogin, Förster, Landwirt,…).

Am Zielort liegt bereits das Material (Waage, Schüssel, Rührstab etc.) zur Verarbeitung der Kräuter bereit (kann im Vorfeld dorthin gebracht werden). Nun wird ein Feuer gemacht und weitere Vorbereitungen (eventuell hat jede teilnehmende Person – aus hygienischen Gründen einen „eigenen Arbeitsplatz“ mit eigenem Topf und anderen Utensilien am Zielort) werden durchgeführt. Bevor die Verarbeitung beginnt, werden die Teilnehmenden in das weitere Vorgehen eingewiesen und Informationen zu Hygiene und Sicherheit gegeben.

Dann beginnt die Herstellung, beispielsweise von Pflegeprodukten wie Kräuter-Öl, Heilsalbe oder Lippenbalsam:

Zubereitung „schnelles Kräuter-Öl“:

Will man schnell ein fertiges Wald-Kräuteröl – Kräuter fein schneiden und mörsern und in einen kleinen Topf zusammen mit dem Öl geben. Mischung erwärmen und ca. 30-60 Minuten ziehen lassen, nicht kochen. Durch ein feines Sieb, Filterpapier oder Tuch abgießen.

Zubereitung Heilsalbe:

Zuerst das Öl herstellen, wie beschrieben. Später Bienenwachs und Harz (Harz tritt aus kleinen Verletzungen der Rinde aus und kann vorsichtig abgenommen werden) in die Schüssel oder altes Glas geben. Mischung im Wasserbad schmelzen, stets rühren und solange es noch wachsweich ist in die Cremetiegel füllen und beschriften.
Das Mischungsverhältnis ist – 6 Teile natives Olivenöl, 1 Teil Nadelbaumharz, z.B. Fichtenharz, Lärchenharz zerbröckelt, 1 Teil Bienenwachs, 2 Teile Nadeln.

Zubereitung Lippenbalsam:

Vorgehen wie bei Heilsalbe.

Das Mischungsverhältnis ist – 3 Teile Wald-Kräuteröl, 1 Teil Bienenwachs genau auswiegen. Wer noch kein Wald-Kräuteröl hergestellt hat, nimmt stattdessen neutrales Olivenöl, Lavendelöl, Sanddornöl,… in Naturkosmetikqualität.

Zur Info: 5g Bienenwachs auf 15g Öl = 4 kleine Tiegel Lippenbalsam.

(Rezepte nach Karin Wild)

Abschluss:

Die Teilnehmenden zeigen sich gegenseitig ihre abgefüllten Produkte und nehmen diese dann mit nach Hause. Die Teilnehmenden werden verabschiedet. Eventuell kann hier nochmals zum Abschied das Bibelwort aus der Schöpfungsgeschichte gelesen werden.

Diese Themenreihe enthält 6 Einheiten über den Propheten Elisa. Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

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