Lachen und weinen

Ein »Lächeln ins Gesicht zaubern« möchten wir euch mit unseren neuen Ideen zum Thema »Lachen und weinen«, die zum größten Teil auch »corona-tauglich« online durchgeführt werden können.

»Lachen und weinen« – beides begleitet uns durch unser Leben und kann manchmal ganz schön für ein Gefühlschaos sorgen. Auch die Frauen zur Zeit Jesu haben das erlebt – in unseren Bibelarbeitsentwürfen für die Passions- und Osterzeit. Weitere wertvolle Impulse, dieses sensible Thema mit eurer Mädchengruppe anzugehen, findet ihr zum Beispiel in dem Artikel vom Trösten. Eine Andacht zu einem Witz? – Das ist »kein Witz«! Mit unseren Grundsatzartikeln möchten wir euch Hintergrundwissen vermitteln für Themen, die bei Jugendlichen »dran« sind, wie zum Beispiel das meistgestreamte, aber nicht unumstrittene Musik-Genre Gangsta-Rap. Auch »Christsein in Beziehungen« stellt Jugendliche immer wieder vor besondere Herausforderungen: Neben sehr persönlichen Erfahrungsberichten gibt es dazu auch einen passenden Stundenentwurf für deine (Mädchen-)Gruppe, um sprachfähiger über den Glauben zu werden.

Was hat dir in deinem Leben mal so richtig und wirklich alles unter den Füßen weggerissen?

An welcher Stelle deines Lebens war deine Verzweiflung, deine Angst, dein Schmerz riesengroß, und wann hast du dich mal von »Gott und allen guten Geistern« verlassen gefühlt? Gab es etwas, was dir da Hoffnung schenken konnte? Gab es da Vertrauen auf ein »Happy End«? In dieser Bibelarbeit wollen wir schauen, was sogar dann noch helfen kann, wenn das Schlimmste passiert!

Text: Johannes 19,25–27

Bei dem Kreuz, an dem Jesus hing, standen seine Mutter und ihre Schwester, außerdem Maria, die Frau von Klopas und Maria aus Magdala. Als Jesus nun seine Mutter sah und neben ihr den Jünger, den er sehr lieb hatte, sagte er zu ihr: »Das ist jetzt dein Sohn!« Und zu dem Jünger sagte er: »Sie ist jetzt deine Mutter.« Von da an nahm der Jünger sie zu sich in sein Haus.

Wesentliches zum Johannes-Evangelium

Der Verfasser des Evangeliums ist nicht klar zu benennen. Dachte man zuerst, Johannes, Sohn des Zebedäus und einer der zwölf Jünger Jesu, könnte der Autor des Evangeliums gewesen sein, gibt es heute viele Anhaltspunkte dafür, dass es mehrere Autoren waren, die über eine längere Zeit an dem Evangelium geschrieben und es dann veröffentlicht haben.

Auffällig am Inhalt ist, dass dieses Evangelium neben den drei anderen synoptischen Evangelien sehr eigenständig ist: Es gibt viele Texte (zum Beispiel die »Ich bin-Worte«), die in den anderen Evangelien überhaupt nicht zu finden sind.

Die Auslegung

Als Mutter ist es sicherlich das Schlimmste, was man erleben kann: zu sehen, wie das eigene Kind stirbt. Da würde es mir als Maria weder im ersten, zweiten oder 113. Moment helfen, dass ich ja eigentlich weiß, dass Jesus als Gottes Sohn selbst »wahrer Gott« ist – denn eine Kreuzigung ist schmerzhaft und qualvoll. Und als »wahrer Mensch« hat Jesus Schmerzen und Angst genauso gefühlt und erlebt wie du und ich. Darum: Unter dem Kreuz dabei zu sein, ist in meinen Augen in der »Schrecklich-Skala« unangefochten auf Platz Nr. 1.

Für Maria scheint es der Schlusspunkt von einem Leben zu sein, das sie sich sicherlich anders vorgestellt hatte: Die durch den Engel angekündigte Geburt hatte fast die Verlobung mit Josef platzen lassen, die Wanderung von Nazareth nach Bethlehem kurz vor der Entbindung war sicherlich mega anstrengend und die Geburt im Stall war schmerzvoll. Ich wäre sicherlich vor Angst schon fast gestorben, denn wer bringt sein Baby schon alleine zur Welt? Im Stall gab es auch weder heißes Wasser noch frische Tücher – die zwei Dinge, die in Filmen immer bei einer spontanen Hausgeburt gefordert werden. Wie gesagt: SO hatte sich Maria die Sache sicherlich nicht vorgestellt!

Und später? Die Flucht nach Ägypten, damit der neugeborene Jesus nicht in die Hände des Kinder-mordenden Herodes fällt und das Leben in der Fremde? Sicherlich kein Zuckerschlecken, wenn wir mal kurz darüber nachdenken, was Flüchtlinge heute (auch bei uns!) alles ertragen müssen. Dann, Jahre später, die Rückreise nach dem Tempelbesuch in Jerusalem, als Jesus mit 12 Jahren auf einmal spurlos verschwunden war? Drei Tage haben Maria und Josef ihn gesucht – mit der Zeit sicherlich immer verzweifelter und ängstlicher! Aus eigener Erfahrung weiß ich, was für eine Sorge man als Mutter schon durchzustehen hat, wenn der eigene Sohn mal 2 Stunden nicht auffindbar ist!

Maria hat als Mutter von Jesus schon einiges mehr mitgemacht und auch durchleiden müssen, als eine »ganz normale« Mutter. Und die Sorgen um das Kind werden ja nicht weniger, nur weil aus dem Kind ein erwachsener Mann wird …

Jetzt steht sie am Kreuz und sieht ihrem geliebten Kind Jesus beim Sterben zu. Und Jesus? Er spricht zu ihr und zu dem jungen Mann an ihrer Seite. Er vertraut seine Mutter seinem Lieblingsjünger an, so erzählt es das Evangelium. Dieser Lieblingsjünger (viele meinen, es sei Johannes selbst) übernimmt fortan die Aufgabe, sich um Maria wie um seine eigene Mutter zu kümmern und für sie zu sorgen.

Krass, oder? Selbst in seinem größten Todes-Schmerz kümmert sich der Sohn um seine Mutter! Er weiß, dass Frauen in der Versorgung von den Männern der Familie (Ehemann, Söhne) abhängig sind – und stellt quasi als seinen »letzten Willen« die Versorgung seiner Mutter über seinen Tod hinaus sicher. Das zeigt, welchen Wert er der Familie beimisst. Das ist zumindest das, was sich auf den ersten Blick erkennen lässt.

Wenn man dann mal einige schlaue Bücher fragt (zum Beispiel »Homiletische Auslegung der Predigttexte« von Gottfried Voigt), erfährt man, dass diese Szene sogar noch eine tieferliegende, zweite Ebene hat: Maria steht da stellvertretend für alle, die von Jesus Heil und Rettung erwarten/erwartet haben, die den Verheißungen Gottes aus dem Alten Testament vertrauen und in Jesus den angekündigten Retter sehen – also quasi die Gemeinde. Der Lieblingsjünger (der angenommene Autor des Evangeliums), steht in der Verpflichtung, die Botschaft von Jesus Christus als Zeuge weiterzutragen und die Gemeinde auf diese Art geistlich in »in Obhut und Fürsorge« zu nehmen, ihr beim Wachsen und Fortbestehen zu helfen. So wird dann deutlich, dass Gott seine Verheißung tatsächlich wahr gemacht hat!

Doch was bringt das heute noch? Maria zeigt mir, dass ich selbst in meiner größten Not, meiner tiefsten Angst und meinem schlimmsten Schmerz darauf vertrauen darf, dass Gott treu zu mir steht. Ich darf erleben, dass alle seine Versprechen wahr sind und sich erfüllen werden – und zwar nicht nur »leiblich« mit Essen und ähnlichen Bedürfnissen, sondern auch »geistlich«: mit allem, was dem Glauben hilft. Auch wenn ich das in dem Moment vielleicht nicht sehen möchte oder glauben kann: Die Geschichte von Maria unterm Kreuz zeigt mir, dass es schon mal genauso gewesen ist – und dass Gott sich selbst vom Tod nicht aufhalten lässt, es auch bei mir zu erfüllen.

Ablauf:

Vorbereitung

  • Bereite mit Tüchern eine gestaltete Mitte vor, mit Platz für eine Kerze
  • Lege Körbe bereit mit kleinen Blüten bzw. Steinen sowie eine Kerze
  • Verteile an die Mädels Teelichter, die bereits brennen

Einstieg

  • Gemeinsam singen und beten
  • Kommt ins Gespräch über das, was in der Welt gerade mächtig schief läuft und legt für jeden Beitrag einen Stein in die gestaltete Mitte

Hauptteil

  • Lies den Text aus Mt 27 vor
  • Kommt ins Gespräch über das, was euch belastet, wo ihr euch aktuell von Gott verlassen fühlt und wo ihr euch seine Hilfe wünscht
  • Bei ihrem Beitrag pustet jedes Mädchen ihr Teelicht aus (jetzt sollte es sehr dunkel in eurem Raum sein)

Schluss

  • Lies den Text aus Joh 19 vor
  • Entzünde die (Oster-)Kerze und stell sie in die Mitte
  • Lies die Auslegung vor
  • Sammelt Erinnerungen, wo Gott euch bereits geholfen hat
  • Bei ihrem Beitrag zündet jedes Mädchen ihr Teelicht wieder an der Osterkerze an und legt das Teelicht zur Mitte (es wird wieder hell)
  • Tragt zusammen, wo in der Welt Gott handelt, Gutes tut und Menschen ermutigt, und legt zu jedem Beitrag eine Blüte in die Mitte

Die Osternacht fordert zu einer besonderen »Nachtschicht« heraus und hat die KON-Redaktion zu diesem Thema inspiriert. Stundenentwürfe für eine Gethsemane-Nacht und die Osternacht, für eine Pyjamaparty und Nachtgeländespiele gehören ebenso zu diesem Paket wie der Hintergrundartikel über »Eulen« und »Lerchen« (die Schlaftypen), Bibelarbeiten über nächtliche Geschichten von Nikodemus und Petrus auf dem Meer und den Todesengel in der Nacht vor dem Auszug des Volkes Israel. Zwei Kreativangebote für selbstgemachte Fackeln und einen beruhigenden Tee beenden die »Nachtschicht«.

Eine Themenreihe mit Artikeln für Mitarbeiterinnen, Bibelarbeiten, Andachten, Stundenentwürfen und Kreativangeboten, ausgedacht für Mädchen von 12 bis 17, meistens aber auch in gemischten Gruppen zu verwenden.

Ein Konzept, wie man einen Spätgottesdienst zu Ostern feiern kann: mit vielen Liedern, dem Aushalten der Dunkelheit und einem gemeinsamen Agape-Mahl am Ende.

Um diesen Gottesdienst zu feiern, brauchst du ein Team, das dir bei der Durchführung hilft und musikalische Unterstützung. Der Rest geht dann ganz einfach. Wenn du diesen Ablauf ohne Veränderungen durchführen möchtest, reicht dir ein Vorbereitungstreffen mit dem Team, um alle Aufgaben zu verteilen und den Ablauf zu besprechen. Und dann kann es auch schon losgehen!

Hinweis für die musikalische Begleitung: Während der ersten Hälfte des Gottesdienstes ist es in der Kirche dunkel. Darum sollte auch bei den Liedern möglichst wenig Licht im Einsatz sein! Die Lieder sind Vorschläge und können den vor Ort bekannten Liedern angepasst werden.

Den Ablauf, wie du ihn hier findest, haben wir oft zusammen gefeiert – er hat sich, mit immer mal kleinen Veränderungen, im Laufe der Jahre bewährt. Das Besondere an diesem Konzept: Es gibt immer wieder kurze Phasen von Dunkelheit und Stille, in der die Gemeinde über das Gehörte nachsinnen kann. Diese Phasen werden in der Regel als sehr eindrücklich und bewegend wahrgenommen.

Ablauf des Gottesdienstes

»Bleibet hier und wachet mit mir …«

Wir treffen  uns vor der Kirche am Feuerkorb und stimmen uns auf den Gottesdienst ein. Dann wird, quasi als Startsignal, dieses Lied angestimmt.

Einzug in die Kirche

Wir ziehen gemeinsam in die dunkle Kirche ein. Dabei haben nur die Mitarbeiter mit Taschenlampen etwas Licht, der Rest der Kirche liegt im Dunkeln. An der Kirchentür bekommen die Gottesdienstbesucher alle einen Stein, den sie festhalten sollten.

Dunkelheit und Stille:

Wir geben den Besuchern Zeit, im Raum anzukommen

Begrüßung

Es erfolgt eine kurze Begrüßung von vorne (nur minimales Licht mit einer Pultlampe o.ä.), um die Gemeinde kurz mit dem folgenden Ablauf vertraut zu machen.

Weiterer Ablauf
  • Dunkelheit und Stille
  • Schriftlesung 1 aus Lukas 1,1–8: Ein Sprecher liest die Verse von vorne, nach einer kurzen Pause antwortet die Gemeinde mit dem Taize-Lied »Bleib mit deiner Gnade«, das 3x gesungen wird
  • Dunkelheit und Stille
  • Schriftlesung 2 aus Johannes 13, 1–9: Ein Sprecher liest die Verse von vorne nach einer kurzen Pause antwortet die Gemeinde mit dem Taize-Lied »Bleib mit deiner Gnade«, das 3x gesungen wird
  • Dunkelheit und Stille
  • Schriftlesung 3 aus Johannes 13, 36–38 und Johannes 18, 1–11: Ein Sprecher liest die Verse von vorne. Nach einer kurzen Pause antwortet die Gemeinde mit dem Lied: »Jesus, remember me«, das 3x gesungen wird
  • Dunkelheit und Stille
  • Schriftlesung 4 aus Lukas 22, 54–62: Ein Sprecher liest die Verse von vorne, nach einer kurzen Pause antwortet die Gemeinde mit dem Lied: »Jesus, remember me«, das 3x gesungen wird
  • Dunkelheit und Stille
  • Schriftlesung 5 aus Lukas 23, 32–43 und Markus 15, 33+34+37: Ein Sprecher liest die Verse von vorne, nach einer kurzen Pause antwortet die Gemeinde mit dem Taize-Lied: »Lamm Gottes«, das 3x gesungen wird
  • Dunkelheit und Stille
  • Begegnung mit Gott / Last abgeben – mit Steinen: Wir laden die Gemeinde ein, nach vorne an das Kreuz zu kommen und ihre Steine als Sinnbild für ihre Schuld und Last abzulegen, die Jesus am Kreuz auf sich genommen hat. In dieser Zeit werden drei Lieder gesungen, die per Beamer projiziert werden: Above all / Lege deine Sorgen nieder / In Christ alone
  • Dunkelheit und Stille
  • Schriftlesung 6 aus Psalm 22, 2–7+20: Ein Sprecher liest die Verse von vorne, nach einer kurzen Pause antwortet die Gemeinde mit dem Lied: »Oh Lord, hear my prayer«, das 3x gesungen wird
  • Dunkelheit und Stille
  • Osterkerze: Nun wird von hinten die Osterkerze nach vorne ans Kreuz gebracht, dazu singt die Gemeinde das Lied: »Morgenstern«
  • Schriftlesung 7 aus Johannes 21,1–18: Ein Sprecher liest die Verse von vorne und die Gemeinde antwortet mit dem Refrain des Liedes »Morgenstern«, der 2x gesungen wird
Impuls:
  • Es gibt einen kurzen, knackigen Impuls zu dem Thema »Jesus schenkt dir einen Neuanfang und bringt Licht in dein Leben«
Begegnung mit Gott:
  • Jetzt bekommt die Gemeinde die Gelegenheit, erneut ans Kreuz zu gehen und dort beschenkt zu werden mit einem großen Teelicht, das zu Hause an Jesus als Licht der Welt erinnern soll. In dieser Zeit gibt es einen Lobpreis mit drei Liedern: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt / Tell the world / Alles neu
Agape-Mahl

Wir feiern miteinander ein Agape-Mahl mit Weintrauben und Fladenbrot, um niemanden auszuschließen. Während der Vorbereitung singt die Gemeinde »Wunderbarer Hirt«.

Fürbitten

für uns und die Welt

Segen
Instrumentalmusik

Spielideen mit Schwämmen

Schwämme in allen Formen und Farben eignen sich bestens zum Spielen – sowohl mit, als auch ohne Wasser. Besonders bei warmem Wetter sind Spiele mit wassergetränkten Schwämmen ein erfrischender Höhepunkt im Gruppenprogramm.

Um die Schwammspiele Wetter- und Jahreszeitenunabhängig durchführen zu können, wird ein bunter Mix an Spielideen vorgeschlagen, aus denen passende Spiele ausgewählt werden können. Die nachfolgenden Spiele sind Anregungen und Vorschläge. Schwämme laden geradezu ein, sich weitere Spiele auszudenken und diese auch auszuprobieren!

Zum Schluss gibt eine kurze Vorleseandacht Anregungen, das Thema in der Verkündigung und im Gespräch in der Gruppe aufzugreifen.

Vorbereitung

Die Schwammspiele erfordern – wenn und soweit genügend Schwämme zur Verfügung stehen – eine geringe Vorbereitung.

Für die meisten Spiele eignen sich Haushaltsschwämme, die oft günstig in größeren Mengen in Restpostenverkäufen erworben werden können. Es können auch Schaumstoffreste zugeschnitten werden. Hier ist bei der Vorbereitung darauf zu achten, dass die zugeschnittenen Teile gleich groß sind.

Am einfachsten ist es, wenn für jedes Spiel spezielle Schwämme verwendet werden. Dann können die benötigten Schwämme in einer nur dieses Spiel betreffenden Tüte oder Schachtel sortiert bereitgehalten und aufbewahrt werden.

Gruppeneinteilung

Die nachfolgenden Spielvorschläge sind so aufgebaut, dass die Teilnehmenden in zwei oder vier Gruppen aufgeteilt werden, wobei jede Gruppe aus mindestens vier und höchstens acht Personen bestehen sollte.

Während bei einigen Spielvorschlägen alle Jugendlichen gleichzeitig spielen, werden andere Spiele als Staffel durchgeführt. Bei Spielen, bei denen jeweils zwei Gruppen direkt gegeneinander antreten, wird das Spiel bei vier Gruppen als Turnier gespielt (d. h. zwei Halbfinals, Spiel um Platz 3 und Finale).

Bei mehr als 30 Teilnehmenden, beispielsweise auf Freizeiten oder Gemeindefesten, empfiehlt sich ein Stationenspiel, bei dem die Gruppen von Spielstation zu Spielstation wechseln.

Spielideen

Schwamm-Stapeln

Innerhalb einer vorgegebenen Zeit muss jede Gruppe mit den ihr zur Verfügung gestellten Schwämmen einen möglichst hohen Turm bauen.

Wertung: Gewonnen hat die Gruppe, die den höchsten Turm gebaut hat.

Variante 1: Das Spiel wird als Staffellauf durchgeführt. Jeweils eine Person läuft vom Startpunkt mit einem Schwamm los und baut mit dem Schwamm am Wendepunkt den Turm. Wenn der Turm umfällt, muss er sofort wieder aufgebaut werden.

Variante 2: Die Schwämme werden im Gelände verteilt. Alle Teilnehmenden suchen gleichzeitig Schwämme und bringen diese zu der Stelle, an der der Turm gebaut werden soll. Jeder Teilnehmende darf immer nur einen Schwamm tragen!

Schwamm-Paar

Jeweils zwei Teilnehmende klemmen zwischen ihre Stirn einen Schwamm und laufen dann eine Staffel. Wenn der Schwamm herausfällt, muss das Duo stoppen und den Schwamm vor dem Weiterlaufen wieder zwischen die Stirn klemmen.

Wertung: Sieger ist die Gruppe, die am schnellsten den Staffellauf beendet hat. Alternativ könnte die Gruppe gewinnen, die innerhalb der bestimmten Zeit die meisten Runden geschafft hat.

Variante 1: Der Schwamm wird zwischen die Rücken der Teilnehmenden geklemmt.

Variante 2: Das Spiel kann auch mit nassen Schwämmen gespielt werden. Am Start wird der Schwamm mit Wasser getränkt. Beim Wechseln wird das noch vorhandene Wasser in einen Messbecher ausgedrückt. Gewonnen hat die Gruppe, die bei Spielende das meiste Wasser ins Ziel transportiert hat.

Schwamm-Karussell

Die Jugendlichen jedes Teams stellen sich im Abstand von jeweils 2 bis 3 Metern im Kreis auf. Jede Gruppe bekommt drei Schwämme. Diese müssen jeweils dem Nächsten zugeworfen werden. Wenn der Schwamm nicht gefangen wird, muss er vom Werfer aufgehoben und von seiner Ausgangsposition aus erneut geworfen werden.

Wertung: Sieger ist die Gruppe, die innerhalb der bestimmten Zeit die meisten Runden geschafft hat.

Variante: Auch dieses Spiel kann mit nassen Schwämmen gespielt werden. Bei einem Teilnehmenden steht ein Eimer mit Wasser. Dieser tränkt den Schwamm vor dem Werfen mit Wasser. Die ankommenden Schwämme werden in einen zweiten Eimer ausgewunden und dann, erneut mit Wasser getränkt, in die nächste Runde geschickt. Gewonnen hat die Gruppe, die bei Spielende das meiste Wasser ins Ziel transportiert hat.

Schwamm-Boccia

In etwa 4 bis 5 Meter Entfernung einer Startlinie wird ein großer Schwamm gelegt. Jede Gruppe bekommt 5 kleine Schwämme. Abwechselnd wirft von jeder Gruppe ein Teilnehmender einen kleinen Schwamm auf oder möglichst nah an den großen Schwamm.

Wertung: Ein kleiner Schwamm, der auf dem großen Schwamm liegt, zählt 10 Punkte. Alle anderen Schwämme werden absteigend, je nach Entfernung mit 7, 6, 5, 4 usw. Punkten bewertet.

Variante 1: Mit weniger Schwämmen pro Gruppe spielen, dafür aber mehrere Runden.

Variante 2: Draußen kann das Spiel auch mit in Wasser getränkten Schwämmen gespielt werden. Je nach Wassermenge haben die Schwämme unterschiedliche Flugeigenschaften.

Schwamm-Motiv

Jeweils ein Teilnehmender muss mit einem Bodenbild aus Schwämmen einen Gegenstand darstellen. Die anderen Teilnehmenden seiner Gruppe müssen den Begriff raten.

Beispiele für geeignete Begriffe: Tanne, Welle, Dreieck, Haus, Anker, Fisch, Gabel, Raute, Blume, Hammer…

Tipp: Begriffe auf Karten schreiben und jeder Gruppe die gleiche Anzahl zulosen.

Wertung: Sieger ist die Gruppe, die innerhalb einer bestimmten Zeit (z. B. 3 Minuten) die meisten Begriffe erraten hat. Alternativ könnte die Zeit gewertet werden, die für das Erraten von fünf Begriffen benötigt wird.

Variante: Alle Teilnehmenden dürfen gleichzeitig raten. Jeder erratene Begriff gibt einen Punkt für diese Gruppe.

Schwamm-Hampelmann

Jeweils ein Teilnehmender der gegnerischen Gruppe stellt sich auf eine 30 cm x 30 cm Teppichfliese.

Dieser darf sich beliebig bewegen, muss aber stets mit beiden Füßen die Teppichfliese berühren. Die Teilnehmenden der anderen Gruppe bekommen nun 10 Schwämme, die sie nacheinander aus etwa 2 bis 3 Meter Entfernung auf den „Hampelmann“ werfen.

Wertung: Jeder Treffer gibt einen Punkt. Wenn der „Hampelmann“ nicht getroffen wurde, aber die Teppichfliese verlassen hat, gibt es auch einen Punkt.

Variante: Noch mehr Spaß macht das Spiel bei warmem Wetter mit in Wasser getränkten Schwämmen!

Schwamm-Quiz

Alle Teilnehmenden verteilen sich in einem großen Raum oder auf einem Spielfeld. An einer Seite des Spielfeldes stehen vier Körbe beschriftet mit den Buchstaben A, B, C und D. An der gegenüberliegenden Seite steht von jeder Gruppe ein Teilnehmender mit einem Schwamm (Startspieler). Die Spielleitung liest eine Frage vor und vier mögliche Antworten (A, B, C und D). Der Schwamm muss in den richtigen Korb geworfen werden. Beim Werfen, Auffangen oder Aufheben des Schwammes darf man sich nicht bewegen. Nur der Startspieler darf den Schwamm wieder ins Spiel bringen.

Wertung: Bei jeder Frage bekommt die Gruppe, deren Schwamm als erstes den richtigen Korb erreicht hat, einen Punkt.

Anregungen zur Verkündigung

Was ist das Besondere an einem Schwamm? Schwämme sind bunt, sie sind leicht, können prima geworfen werden. Das Besondere an einem Schwamm ist seine Saugfähigkeit. Jeder Schwamm „wartet“ nur darauf, mit Wasser getränkt zu werden. Umso mehr, desto besser.

Jesus hat seine Jünger ganz besonders im Hinblick auf schwierige Zeiten, auf Durststrecken im Leben eingeladen: „Kommt her zu mir, alle die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Mt. 11, 28).

Genauso wie ein trockener Schwamm nutzlos ist, bleibt in uns eine innere Leere, solange wir nicht von Jesus erfüllt sind. Jesus möchte uns erquicken, er möchte uns durchdringen und umgeben, wie das Wasser einen getränkten Schwamm.

Je mehr ich Worte und Gedanken von Jesus verinnerliche und zu meinen Gedanken mache, umso mehr sauge ich ihn auf. Bibellesen und Beten machen mir Jesus immer vertrauter. Erquickend ist auch, wenn ich mit anderen über Jesus, Erlebnisse mit ihm und bestehende Zweifel rede.

Ein getränkter Schwamm verliert mit der Zeit das gespeicherte Wasser. Wenn er lange genug in der Sonne liegt, trocknet er aus. Der Schwamm will immer wieder neu getränkt werden.

Auch wenn bestimmte Erlebnisse mit Jesus dein ganzes Leben prägen können, so „erquickt“ Jesus regelmäßig frisch und nicht mit einer Konserve. Deshalb lädt er ein, immer wieder zu ihm zu kommen und Lasten bei ihm abzulegen.

Ich wünsche dir viele „Schwammerlebnisse“ mit Jesus – und die Sehnsucht, möglichst viele Worte der Bibel „aufzusaugen wie ein Schwamm“!

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