11. Gott wird siegen

Das Ziel

Starter

Was Gott verspricht, hält er auch. Du kannst dich auf Gott verlassen, auch wenn der Weg zum Ziel mal länger wird.

Checker

Der Glaube an Gott ist nicht immer leicht und bequem. Manchmal kann es schwierig sein ihm zu vertrauen, wenn wir noch nicht sehen können, dass er sein Versprechen einhält.

Der Text an sich

Moses bekommt den Auftrag von Gott zum Pharao zu gehen und er bekommt seinen Bruder Aaron zur Hilfe dazu. Mose ist zu diesem Zeitpunkt 80 Jahre alt. Gott zeigt ihnen in Kapitel 7 auf, dass er sein Volk in die Freiheit führen wird. Aber dennoch wird es nicht einfach für Mose und Aaron werden. Es kommt zu einem wilden Hin und Her mit einer sehr ambivalenten Persönlichkeit: dem Pharao. Er möchte sein Sklavenvolk nicht ziehen lassen. Mose demonstriert durch die Plagen eine enge Verbundenheit und tägliches Reden mit Gott, seine Größe. Davon lässt sich der Pharao aber nur halbwegs beeindrucken und versucht mit seinen Möglichkeiten (seinen Zauberern) dagegenzuhalten, um zu beweisen, dass auch er mächtig ist und solche Sachen kann. Zum Teil gelingt es ihm, aber er kommt dabei immer wieder an seine Grenzen und muss feststellen oder sich sagen lassen, dass Gottes Hände hier am wirken sind. Interessant ist dabei, dass seine Zauberer die Plagen teilweise nachahmen, aber das Unheil nicht aufheben können.  

Festzuhalten ist, dass besonders das Volk der Ägypter schwer unter den Plagen leidet. Aber immer wieder ist zu lesen, dass es die Israeliten nicht trifft, wie beispielsweise beim Hagel (überall hagelt es, wie es noch nie zuvor gehagelt hat, außer dort, wo die Israeliten wohnen). Sie bleiben verschont. Gottes Liebe zu seinem Volk wird hier wieder mal sichtbar.

Bei diesem Text werden wir als Leser und Leserinnen immer wieder herausgefordert zu verstehen, warum Gott das Herz des Pharaos verstockt. Wichtig ist dabei zu beachten, dass Gott das Herz des Pharao nicht aus heiterem Himmel verstockt, sondern der Pharao schon lange zuvor entschieden hat, sich gegen Gott zu stellen. Ich lade dich ein, dir die Zeit in deiner Vorbereitung zu nehmen und die vier Kapitel mal zu lesen. Dabei die momentanen Geschehnisse der Welt und deren Auswirkungen durch den Kopf gehen zu lassen und zu hören und zu fühlen, was dieser Text dir mitteilen möchte. Wie ging es wohl den Bewohnern in Ägypten? Wie muss es den Verantwortlichen wohl ergangen sein? Und dabei im Text die Antwort zu entdecken und versuchen zu verstehen, warum Gott dem Pharao sein Herz verstockt. Weil Gott groß gemacht wird. Sein Name wird bekannt werden. Und er hat die Kontrolle über Heerscher und Politiker.

Der Text für mich

Die doch so bekannte Geschichte noch mal genau zu betrachten, offenbart kleine Details und zeigt mir, dass wir einen großen Gott haben, den wir feiern dürfen.

Ja es passieren schreckliche Dinge, doch es hilft auf den zu vertrauen, der den Plan hat. Gott lässt nicht nur Platz für große Fragen, sondern gibt auch gleich eine Antwort, warum er das Herz des Pharaos verstockt.

„Aber ich will das Herz des Pharaos verhärten und viele Zeichen und Wunder tun in Ägyptenland … Dann werde ich meine Hand auf Ägypten legen und durch große Gerichte meine Heerscharen, mein Volk, die Israeliten, aus Ägyptenland führen“ (2. Mose 7,3-4).

Gottes Zusage zu Mose steht schon von vornherein fest. Er wird sein Volk aus der Gefangenschaft führen. Und Gott gebraucht Mose genauso wie den Pharao:

„Aber dazu habe ich dich erhalten, dass meine Kraft an dir erscheine und mein Name verkündigt werde in allen Landen“ (2. Mose 9,16).

Dennoch finden wir hier ein hin und her, einen Schlagabtausch der es in sich hat und eine solche Machtdemonstrationen durchzustehen kann herausfordernd sein.  

Der Text für dich

„Ich will (aber) …“ ist eine Einstellung, die uns unter den Kindern oft begegnet. Es passiert schnell, dass die Kinder nur sich und das was sie haben möchten im Blick haben. Auch der Pharao war stur und dickköpfig. Für sein Volk hatte das schlimme Folgen. Bestimmt kennen auch die Kinder Situationen in denen andere mitbestraft wurden, weil sie sich schlecht verhalten haben oder sie selbst die negativen Auswirkungen vom Verhalten anderer erlebt haben. Die Kinder wird es außerdem herausfordern, dass so viele (unschuldige) Menschen und Tiere sterben, aber es macht deutlich, dass unser Verhalten auch Auswirkungen auf die Menschen um uns herum hat.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1

Bastelt gemeinsam eine Zehn-Plagen-Scheibe, auf der ihr während der Verkündigung die unterschiedlichen Plagen notiert und später noch kreativ gestallten könnt.

Die Scheiben (siehe Downlaodmaterial) werden auf dickem Papier oder Pappe ausgedruckt. Jedes Kind erhält Scheibe und ein Deckel, sowie eine Musterklammer, um die Scheiben aufeinander zu befestigen. Aus dem Deckel wird ein Keil ausgeschnitten. Anschließend werden beide Deckel übereinandergelegt und durch ein Loch in der Mitte des Kreises mit der Musterklammer verbunden.

Idee 2

Ihr schaut euch gemeinsam ein TikTok Video von @b_withus an, welches in 60 Sekunden einen kleinen Überblick über die Mose Geschichte gibt.

Verkündigung

Verkündigungsart: Gemeinsam Bibellesen

Jedes Kind erhält eine Bibel (Basisbibel oder eine andere leicht verständliche Übersetzung) und ihr schlagt gemeinsam 2 Mose 7 bis 10 auf. Gemeinsam lest ihr nun die Überschriften der Abschnitte und lasst die Kinder nach jeder Überschrift erklären, was bei den Plagen passiert. Was die Kinder noch nicht wissen könnt ihr selbst ergänzen. Parallel dazu nutzt ihr die Scheibe aus der Hinführung. Die Kinder schreiben jeweils die passende Plage auf die Felder. Dabei könnt ihr die Geschichte noch weiter vertiefen.

Lest als Erstes gemeinsam die Einstiegsverse in 2. Mose 6,29-7,7 und sprecht über folgende Fragen:

  • Welche Aufgabe bekommt Mose von Gott? (Dem Pharao alles verkünden, was Gott ihm aufträgt)
  • Wie alt ist Mose? (80)
  • Wer soll Mose helfen? (Aaron)
  • Was für einen Plan hat Gott mit den Israeliten? (Er wird sie aus der Sklaverei in Ägypten befreien)
  • Was wird mit den Ägyptern passieren? (Weil der Pharao nicht auf Gott hört, werden sie hart bestraft werden. Es wird einen richtigen Machtkampf zwischen Gott und dem Pharao geben. Durch die Plagen – also die Strafen – die Gott über die Ägypter schickt, sollen sie und der Pharao erkennen, wie groß und mächtig Gott ist.)
  • Glaubt ihr, der Pharao lässt die Israeliten wirklich gehen? (Das finden wir jetzt gemeinsam heraus)

Geht anschließend die Plagen von Überschrift zu Überschrift gemeinsam durch. Nach jeder vorgelesenen Überschrift dürfen die Kinder erzählen, was sie dazu wissen und die Plage auf ihrer Scheibe notieren.

Die 10 Plagen

1. Der Nil wird zu Blut

  • Frage an die Kinder: Weiß jemand, was dort passiert ist?
  • Der Nil ist der größte Fluss in Ägypten. Die Menschen brauchten das Wasser um zu trinken und für ihr Felder. Doch auf den Befehl von Mose wurde das Wasser aus dem Nil zu Blut, alle Fische starben, es stank überall und die Menschen hatten nichts mehr zu trinken.
  • Glaubt ihr der Pharao hat die Israeliten jetzt gehen lassen? Lest 2. Mose 7,22

2. Frösche

  • Frage an die Kinder: Weiß jemand, was dort passiert ist?
  • Auf einmal tauchten überall Frösche auf. Sie krochen aus dem Wasser und kamen überall hin. In die Häuser der Menschen, in ihre Kleidung, in ihre Betten und sogar in ihr Essen. Sie waren einfach überall. Überall.
  • Glaubt ihr der Pharao hat die Israeliten jetzt gehen lassen? Lest 2. Mose 8,1

3. Stechmücken

  • Frage an die Kinder: Weiß jemand, was dort passiert ist?
  • Gott schickte so viele Stechmücken, sodass alles voll davon war. Ganze Schwärme von Mücken setzen sich auf die Menschen und Tiere und stachen sie.
  • Glaubt ihr der Pharao hat die Israeliten jetzt gehen lassen? Lest 2. Mose 8,1

4. Ungeziefer

  • Frage an die Kinder: Weiß jemand, was dort passiert ist?
  • Gott schickte ganz viele Käfer und Spinnen und alles was krabbelt. Das eklige Ungeziefer war überall.
  • Gott hat nur eine Ausnahme gemacht. Es gab einen Ort wo kein Ungeziefer war: Überall in Ägypten war Ungeziefer, außer in dem Gebiet wo die Israeliten gewohnt haben, da war nichts.
  • Glaubt ihr der Pharao hat die Israeliten jetzt gehen lassen? Lest 2. Mose 8,28

5. Viehpest

  • Frage an die Kinder: Weiß jemand, was dort passiert ist?
  • Plötzlich wurden die Tiere im ganzen Land krank und starben: Pferde, Esel, Kamele und Rinder. Aber auch hier machte Gott eine Ausnahme: Die Tiere der Israeliten starben nicht. Nur die Tiere der Ägypter mussten sterben.
  • Glaubt ihr der Pharao hat die Israeliten jetzt gehen lassen? Lest 2. Mose 9,7

6. Geschwüre (Hautkrankheiten, Pocken,…)

  • Frage an die Kinder: Weiß jemand, was dort passiert ist?
  • Jetzt wurden nicht nur die Tiere sondern auch die Menschen krank. Auf einmal bekamen der Menschen und Tiere überall schlimme Hautkrankheiten. Die Haut fing an zu jucken und zu bluten und wurde eiterig. Es war schlimm und auch eklig.
  • Glaubt ihr der Pharao hat die Israeliten jetzt gehen lassen? Lest 2. Mose 9,12

7. Hagel

  • Frage an die Kinder: Weiß jemand, was dort passiert ist?
  • Es hagelte, wie es noch nie zuvor gehagelt hat. Und der Hagel war so groß wie Steine und so stark, dass die Menschen und auch die Tiere, die von einem Hagelkorn getroffen wurden gestorben sind.
  • Und wieder gab es einen Ort, an dem es nicht gehagelt hat: In dem Bereich wo die Isareliten lebten ist nichts passiert.
  • Glaubt ihr der Pharao hat die Israeliten jetzt gehen lassen? Lest 2. Mose 9,35

8. Heuschrecken

  • Frage an die Kinder: Weiß jemand, was dort passiert ist?
  • Von der Ernte der Ägypter war schon gar nicht mehr viel übrig. Doch jetzt kamen auf einmal riesige Schwärme von Heuschrecken. Sie fraßen alles auf, was noch auf den Feldern wuchs. Die ganze Ernte und die Essensvorräte der Ägypter wurden von den Heuschrecken vernichtet. Jetzt war alles Essen weg, was die Ägypter hatten.
  • Glaubt ihr der Pharao hat die Israeliten jetzt gehen lassen? Lest 2. Mose 10,20

9. Finsternis

  • Frage an die Kinder: Weiß jemand, was dort passiert ist?
  • Es wurde im ganzen Land dunkel. So dunkel das man an dem Ort stehen bleiben musste wo man war, weil man nichts mehr gesehen hat. Man konnte die eigene Hand vor den Augen nicht mehr sehen. Und das ganze drei Tage lang.
  • Nur die Israeliten hatten in ihren Häusern noch Licht. Drei Tage lang war es richtig finster.
  • Glaubt ihr der Pharao hat die Israeliten jetzt gehen lassen? Lest 2. Mose 10,27

Wir sehen, dass in Ägypten viel schlimme Dinge passiert sind. Doch der Pharao war so stur und dickköpfig, dass er trotzdem nicht auf Gott hören wollte. Er wollte die Isareliten einfach nicht gehen lassen. Er wollte sich von Gott nichts sagen lassen und hat versucht selbst besser und stärker als Gott zu sein.

Wisst ihr, was ich so spannend finde an der Geschichte?

Mose hat an dem Versprechen von Gott festgehalten, dass Gott die Israeliten befreien wird, auch wenn es ganz schön lange dauert und nicht mit einem Gespräch gemacht ist. Mose muss dranbleiben, geduldig sein und Gott vertrauen. Er wusste, dass er selbst nichts tun kann und ganz auf Gottes Versprechen vertrauen muss. Obwohl es echt schwierig war. Das finde ich bewundernswert.

Mose wusste, dass Gott stärker ist als der Pharao, auch wenn die Israeliten bisher noch nicht gehen durften. Und ob die Israeliten wirklich in die Freiheit dürfen hören wir in den nächsten Wochen.

Die andere Idee

Druckt euch passende Bilder zu den Plagen aus und erzählt die Geschichte anhand der Bilder.

Passende Bilder findet man z.B. unter https://freebibleimages.org/search/?book=Exodus

Der Text gelebt

Gespräch

  • Wurdet ihr schon mal bestraft oder schlecht behandelt, weil jemand anderes etwas Falsches gemacht hat?
  • Haben eure Eltern euch schon mal ein Versprechen gegeben, aber nicht sofort eingelöst? Warum wisst ihr, dass sie es trotzdem einlösen, wenn auch wenn es länger dauert? Habt ihr schon mal erlebt, dass sie ihre Versprechen nicht eingehalten haben?
  • Wie ist es bei Gott? Hält er seine Versprechen immer ein?
  • Was für Versprechen haben wir von Gott bekommen? Kennt ihr Versprechen, die in der Bibel stehen? (Z.B. Josua 1,9; 1. Johannes 1,9; Mt 28,20…)

Merkvers

„Denn das Wort des Herrn ist wahr, und auf das, was er tut, kann man sich verlassen.“ Psalm 33,4 (Neues Leben)

Bewegungen: 

  • Wort: Hände an den Mund als würde man rufen
  • Herrn: nach oben zeigen.
  • Wahr: Daumen nach oben
  • Was er tut: Fäuste abwechselnd übereinanderlegen
  • Verlassen: Beide Hände vor der Brust festhalten

Gebet

Ein Mitarbeiter spricht einen Satz vor und die Kinder können reihum jeweils einen Begriff einfügen: „Danke Gott, dass du viel stärker bist als …“

Anschließend kann ein Mitarbeiter das Gebet abschließen, z. B. so: „Du großer Gott, danke, dass wir nicht alles verstehen müssen und dir einfach vertrauen dürfen, weil du der Allerstärkste bist und uns lieb hast. Danke, dass wir uns auf dich und dein Wort verlassen können. Wir möchten lernen dir mehr zu vertrauen und dir mehr zu glauben. Bitte hilf uns dabei.“  

Spielerisches

Der Pharao hielt sich selbst für besonders mächtig und toll und dachte, er könnte sich Gott entgegenstellen.

Mit den Kindern wird eine Angeber-Runde gemacht. Jeder darf so richtig zeigen wie toll er ist und sagen was er Tolles kann oder besitzt. Jeder darf also mal so richtig prahlen und angeben: Wer hat die coolsten Spielsachen, Games, Handys, Spielekonsolen etc.?

Ein Kind beginnt und sagt: „Ich bin besonders cool, denn ich habe …“, das nächste Kind sagt „Ich bin noch viel cooler, denn ich habe …“ Wie bei „Ich packe meinen Koffer“ wird alles was die Vorgänger genannt haben wiederholt und anschließend etwas Eigenes hinzugefügt.  

Kreatives

Passend zu den Plagen könnt ihr unterschiedliche Origami Figuren falten. Und anschließend z. B. mit den Fröschen ein Wetthüpfen veranstalten.

Anleitung Frosch: https://einfach-basteln.com/frosch/

Weitere Figuren: https://einfach-basteln.com/faltanleitungen/origami/

(T)Extras

Lieder

  • Go down Moses, let my people go
  • Du bist stark / Adlersong (Thomas Klein)
  • Absoluto guto (Mike Müllerbauer)

Hier kommt die erste Themenreihe der JUMAT 2/2022. Es geht in vier Lektionen um Sterben und Auferstehen Jesu im Markusevangelium:

Lektion 1: Markus 14,27-61;66-72 Voll versagt

Lektion 2: Markus 15 Befreit!

Lektion 3: Markus 16,1-8 Das Grab ist leer!

Lektion 4: Markus 16,9-20 Zweifeln erlaubt?!

Zusatz: Ein Ostergarten für Kinder und Familien

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Jesus lebt und für ihn ist nichts unmöglich.

Checker

Jesus sieht unsere Zweifel, doch er zeigt uns immer wieder neu, dass er lebt.

Der Text an sich

Vers: 1-2: Maria aus Magdala, Salome und Maria die Mutter von Jakobus gehen zum Grab von Jesus. Alle Hoffnungen, die sie in Jesus gesetzt haben, wurden mit seinem Tod vollkommen zerstört. Sie glauben nicht mehr, dass Jesus wieder zurückkommt. Am Tag davor haben sie noch wohlriechendes Öl gekauft, denn alles was ihnen jetzt noch bleibt, ist den toten Körper von Jesus mit Öl zu salben, um ihm eine letzte Ehre zu erweisen.

Vers: 3-4: Die Gräber in Israel bestanden damals nicht aus einem Loch in der Erde, sondern aus Grabkammern oder Höhlen, die aus einem Berg oder Hügel ausgehöhlt wurden und mit einem schweren Stein verschlossen waren. Auf dem Weg zum Grab machen sich die Frauen Sorgen, wie sie diesen schweren Stein vor der Öffnung beseitigen sollen. Doch als sie dort ankommen, erleben sie das erste Wunder. Der Stein ist weggewälzt, denn Gott ist größer als ihre Sorgen.

Vers 5-6: Die Frauen gehen in die Grabkammer, doch auch hier ist alles anders als erwartet. Sie finden nicht den Leichnam des toten Jesus, sondern einen Mann mit einem weißen Gewand. Aus Mt 28,2 wissen wir, dass es ein Engel ist. Die Frauen sind wahrscheinlich ziemlich erschrocken, denn der Mann sagt sofort: „Ihr braucht euch nicht zu erschrecken.“ Und er trifft eine Aussage, die für die Frauen alles verändert: „Er ist auferstanden.“ Die Frauen, die bis zu diesem Moment einen Toten salben wollten, hören und sehen, dass sich die Aussagen von Jesus über seine Auferstehung erfüllt haben.

Vers 7-8: Die Frauen werden zu den ersten Zeugen der Auferstehung und sollen den Jüngern berichten, dass Jesus auch zu ihnen kommt. Sie sind immer noch entsetzt und können nicht glauben, dass Jesus lebt. Furcht und Schrecken beherrscht ihr ganzes Handeln, sie können diese Botschaft nicht an die Jünger, besonders Petrus, weitergeben. Stattdessen fliehen die Frauen, ohne den anderen etwas zu erzählen.

Später im Kapitel begegnet Maria Magdalene Jesus und erzählt jetzt auch allen, dass Jesus lebt.

Der Text für mich

Das Zittern und Entsetzten der Frauen erstaunt mich. Im ersten Moment kann ich nicht verstehen wie die Frauen bei so einer frohen Botschaft erzittern und nicht freudig allen davon erzählen. In meinem Alltag erkenne ich oft gar nicht, was für ein riesiges Wunder die Auferstehung doch ist. Die Kraft der Auferstehung ist so viel größer und da ist es verständlich, wie die Frauen reagieren. Auch wenn Jesus ihnen vor seinem Tod gesagt hatte, dass er auferstehen wird, haben sie es trotzdem nicht verstanden. Als Mitarbeiter kannst du der Botschafter sein, der den Kindern zeigt, wie toll es für sie ist, dass Jesus lebt, und was es für sie bedeutet.

Der Text für dich

Starter

Kinder erfahren jeden Tag, dass es Grenzen gibt. Entweder sie werden ihnen von außen gegeben oder sie schaffen manche Dinge noch nicht. Sie sehen in ihrem eigenen Leben, dass etwas nicht möglich ist. Auch die Frauen am Grab haben erlebt wie Jesus gestorben ist, das war für sie eine Grenze, über die nicht einmal Jesus gehen konnte. Doch Jesus sprengt diese Grenzen. Jesus ist vom Tod auferstanden und damit ist klar: für ihn ist nichts unmöglich. Die Kinder dürfen wissen, dass für und mit Jesus alles möglich ist.

Checker

Hätten die Frauen nur das leere Grab gefunden, hätten sie trotzdem nicht gewusst was passiert ist. Genau das wusste Jesus schon vorher, er hat ihnen einen Boten geschickt, der ihnen noch einmal erklärt was passiert ist. Auch Kinder können manchmal nicht verstehen was mit Jesus nach seinem Tod passiert ist. Jesus sieht jede dieser Fragen und will den Kindern z.B. durch die Bibel und persönliche Erlebnisse zeigen, dass er lebt.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Spiel

In einem festgelegten Bereich (ca. 4m x 2m) werden 21 Überraschungseier ausgelegt oder versteckt. Alle bis auf ein Ei sind mit Gegenständen wie Zetteln oder Perlen befüllt. Ziel ist es, so schnell wie möglich das leere Ü-Ei zu finden.

Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt und müssen sich hinter einer Linie aufstellen. Danach darf aus jeder Gruppe jeweils ein Kind loslaufen und ein Ü-Ei öffnen und schauen, ob es leer ist. Danach läuft das Kind zurück an die Startlinie und klatscht das nächste Kind ab. Erst dann darf das nächste Kind aus der Gruppe loslaufen. Das wird solange wiederholt, bis eine Gruppe das leere Ü-Ei gefunden hat.

Wenn die Gruppe sehr schnell ist, kannst du das leere Ei noch mal verstecken und die beiden Gruppen treten noch einmal gegeneinander an.

Idee 2: Experiment – Optische Täuschung im Glas

Halte hinter ein leeres Glas einen Zettel, auf dem Pfeile zu sehen sind. Fülle dann in das Glas das Wasser. Wenn das Glas mit Wasser gefüllt ist, zeigen die Pfeile in die andere Richtung.

Das steckt dahinter: Das Licht wird beim Übergang von der Wasseroberfläche ins Wasser gebrochen.

Bei dem Experiment werden die Kinder überrascht. Sie rechnen nicht damit, dass sich durch das Wasser etwas verändert. Auch wenn wir denken, dass es nicht weitergeht, zeigt uns Gott, dass für ihn nichts unmöglich ist.

Verkündigung

Material: Legofiguren (3 Frauen, 1 Mann),1 Stein, ausgedrucktes Fragezeichen

Verkündigungsart: Darstellung der Geschichte mit Lego Figuren

Ganz früh am Sonntagmorgen als gerade die Sonne aufging, machten sich Maria aus Magdala, Maria die Mutter von Jakobus und Salome auf den Weg. Sie wollten zum Grab von Jesus gehen. Gestern Abend hatten sie extra noch wohlriechende Öle gekauft, um den toten Körper von Jesus damit einzusalben. Die drei Frauen waren richtig niedergeschlagen. Sie hatten so viel Hoffnung in Jesus gesetzt. Sie dachten immer er würde alles verändern. Aber jetzt war er schon seit drei Tagen tot. Und das Einzige, was sie noch für ihn tun konnten, war seinen Körper mit dem Öl einzusalben und damit zu zeigen, dass er ihnen wirklich wichtig war. (Die drei Lego – Figuren laufen zum Grab.)

Als die drei Frauen schon mitten auf dem Weg waren, kam ihnen auf einmal ein Gedanke. „Wer rollt uns denn den großen Stein vor dem Eingang des Grabes weg? Wie sollen wir Jesus denn mit dem Öl salben, wenn wir gar nicht in das Grab hineinkommen?“ In Israel wurden die Menschen nämlich nicht in einem Grab in der Erde begraben, sondern in einer Höhle oder einem großen Loch, das in den Felsen gehauen wurde. Und die Öffnung dieser Höhlen wurden dann mit einem großen Stein verschlossen. Über dieses Problem hatten sie bisher noch gar nicht nachgedacht. Aber jetzt machten sie sich große Sorgen darüber, denn für die drei Frauen war der Stein viel zu schwer. (Ein ausgedrucktes Fragezeichen auf den Boden legen.)

Die Frauen waren so sehr in ihren Sorgen und Gedanken versunken, dass sie beim Gehen nur auf den Boden starrten. Im Kopf immer noch bei dem Problem mit dem schweren Stein, schauten die Frauen zu ersten Mal vom Boden auf als sie am Grab ankamen. Und da sahen sie auf einmal etwas Unglaubliches! (Die Frauen kommen am Grab aus Legosteinen an.)

Frage an die Kinder: Was glaubt ihr haben die Frauen gesehen, dass sie so erstaunt sind?

Der Stein vor dem Grab war zur Seite gerollt! (den Stein weglegen) Den ganzen Weg über hatten sie sich solche Sorgen gemacht, doch Gott hat schon für alles gesorgt und den Stein für sie beseitigt. Die Frauen waren richtig erleichtert.

Und so gingen die Frauen in die Grabkammer hinein, um den toten Körper von Jesus mit dem Öl zu salben. Doch auf einmal erschraken die Frauen. Denn an der Stelle, an der eigentlich Jesus hätte liegen sollen, saß ein junger Mann in einem weißen Gewand. (Mann in die Grabkammer stellen) Und dieser Mann war auch nicht tot, sondern er redete mit ihnen: „Ihr braucht nicht zu erschrecken! Ihr sucht Jesus aus Nazareth, der gekreuzigt wurde. Gott hat ihn von den Toten auferweckt, er ist nicht hier. Seht: Hier ist die Stelle, wo sie ihn hingelegt hatten. Macht euch auf! Sagt seinen Jüngern, besonders Petrus: Jesus geht euch nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.“

Frage an die Kinder: Was denke ihr, wie die Frauen reagiert haben als sie das gehört haben?

Das war eine unglaubliche Nachricht! Die Frauen dachten, sie würden den Toten Jesus mit dem Öl salben, aber stattdessen sagt ihnen dieser Mann, ein Engel, dass Jesus gar nicht mehr tot ist. Er ist auferstanden und lebt. Doch die Frauen waren so erschrocken, von dem was sie erlebt haben, dass sie voller Angst vom Grab weggelaufen sind und niemandem von er guten Nachricht erzählt haben. Sie konnten noch gar nicht richtig glauben, dass Jesus wirklich lebt.

Die andere Idee

Jedes Kind erhält ein Blatt, auf dem der Bibeltext abgedruckt ist. Der Text wird gemeinsam gelesen. Dann können die Kinder den Text mit verschiedenen Farben markieren:

  • Grün: Das finde ich toll
  • Rot: Das verstehe ich nicht.
  • Gelb: Wo ist Jesus?
  • Lila: Welche Personen kommen in dem Text vor und wie geht es ihnen?

Der Text gelebt

Wiederholung

Die Kinder sollen einzeln oder in kleinen Gruppen eine Situation aus der Geschichte aussuchen und mit Legosteinen nachbauen. Wenn unterschiedliche Situationen gewählt werden, kann so auch die ganze Geschichte nachgestellt werden.

Gespräch: Würfelfragen

Die Kinder würfeln abwechselnd mit zwei Würfeln und beantworten jeweils die Fragennummer die sie gewürfelt haben.

Fragen:

  1. Wie viele Frauen waren am Grab?
  2. Was fühlen die Frauen?
  3. Wer war in der Grabkammer?
  4. Wovor hast du dich schon einmal erschreckt?
  5. Warum ist Jesus nicht mehr im Grab?
  6. Wem erzählten die Frauen von der Auferstehung?
  7. Gibt es Dinge, die du nicht alleine schaffst?
  8. Woran zweifelst du manchmal?
  9. Was wollten die Frauen am Grab machen?
  10. Was haben die Frauen mit zum Grab gebracht?
  11. Wann waren die Frauen am Grab?
  12. Was sollten die Frauen den Jüngern erzählen?

Merkvers

„Habt keine Angst! Ihr sucht Jesus aus Nazaret, der ans Kreuz genagelt wurde. Er ist nicht hier; Gott hat ihn vom Tod auferweckt!“ Markus 16,6 (Gute Nachricht)

Der Merkvers wird groß auf ein Blatt geschrieben und dann auseinandergeschnitten. Die Kinder sollen als Erstes den Vers in die richtige Reihenfolge legen. Danach kann der Merkvers vorgelesen werden und bei jeder Wiederholung werden ein paar Teile weggenommen.

Gebet

Raketen-Gebet

Alle stellen sich in einen Kreis und jedes Kind darf sich etwas überlegen, was es Gott sagen möchte. Wer fertig gebetet hat, streckt seine Hand in die Mitte. Wenn alle Hände in der Mitte sind rufen alle gemeinsam 1,2,3 und werfen den Arm in die Luft, um das Gebet wie eine Rakete zu Gott zu schicken.

Kreatives

Material: Pappteller, Buntes Papier, Buntstifte, Musterklammer, Lochstanzer

Man kann mit den Kindern ein leeres Grab basteln. Als Erstes werden die Pappteller ca. 5 cm über der unteren Kante abgeschnitten und es wird ein Loch als Grabeingang in den Teller geschnitten. Dann noch einen runden Grabstein ausschneiden. Danach wird mit einem Lochstanzer ein Loch gemacht (jeweils am Stein und am Grab – abgeschnittener Pappteller). Der Pappteller und der Stein werden mit einer Musterklammer aneinander befestigt (so, dass sich der Stein noch bewegen kann). Als Nächstes wird der Pappteller mit Flüssigkleber auf die Hintergrundvorlage geklebt. In das leere Grab schreibt man noch „Jesus lebt!“.

Wenn noch Zeit ist können die Kinder das fertige Bild noch mit Buntstiften verschönern.

Spielerisches

Die Kinder erhalten verschiedene Materialien (Steine, Federn, Tücher, Korken, Seile, Papierschnipsel, Knete, Muscheln) und sollen damit Begriffe legen. Als Erstes darf sich jedes Kind ein Material aussuchen. Danach werden Begriffe aus einem Säckchen gezogen. Die schwereren Begriffe können auf rote Zettel geschrieben werden und eignen sich für die älteren Kinder. Die jüngeren Kinder können die roten Zettel einfach wieder zurücklegen und einen weißen Zettel ziehen. Nachdem jedes Kind seinen Begriff gelegt hat, werden die Legebilder nacheinander angeschaut und die Kinder können raten, welcher Begriff gemeint war.

Begriffe: Frauen – Stein – Jesus – Grab – Auferstehung – Öl – Füße – Angst – gehen – leer

Rätselhaftes  

Siehe Suchrätsel im Downlaodbereich.

(T)Extras

Lieder

Mein Gott ist größer als die Berge

Sei mutig und stark

Je-Je-Jesus ist größer

Spiel: Tischfangen

Es werden 2-3 Tische in die Mitte des Raumes gestellt. Der Fänger bekommt die Augen verbunden und muss die anderen fangen. Wer gefangen wurde scheidet aus. Außerdem müssen alle Mitspieler zu jedem Zeitraum den Tisch berühren, sonst scheiden sie auch aus. Wenn das Spiel zu lange dauert, können Tische weggenommen werden.

Aktion

Man geht nach draußen und sucht verschieden Materialen, wie Steine, Blätter, Stöcke und kann daraus ein leeres Grab legen.

Verkündigung mit großem Papier:

Video der Verkündigung: https://youtu.be/Vrn6i8zbvY4

Hallo Kinder,

ich bin der Vogel Cornelius und habe heute Morgen eine richtig krasse Story miterlebt. Ich will die euch unbedingt erzählen, weil die so abgefahren ist und ich immer noch nicht glauben kann, was passiert ist.

Alsoooo…in der Geschichte heute geht es um einen Mann, der Jesus heißt. Vielleicht kennt ihr ihn…

Okay, und wenn nicht, möchte ich euch etwas zu diesem Jesus sagen. Er ist auf eine sehr besondere Art und Weise geboren. Und zwar ist er nicht wie die meisten von Euch im Krankenhaus geboren, sondern er ist einfach in einem Stahl in Bethlehem geboren. Und da wurde er in eine Futterkrippe gelegt. Es kamen sogar 3 Könige, die dieses Baby sehen wollten. Währenddessen falte ich das Papier zu einer Rolle zusammen und halte es in meinem Arm wie ein Baby.

Und Jesus war ein sehr besonderer Mensch, weil Jesus jeden Menschen gesehen hat und ganz genau weiß wer wer ist. Ich lass das Papier in einer Rolle zusammen und gucke durch und gucke bewusst auf einige Kinder.

Er sieht dich ganz genau und dich sieht er auch und ja dich ganz da hinten sieht er auch und Jesus ist so cool, weil er sieht auch sogar mich da am Himmel fliegen.

Aber jetzt passt mal auf was Jesus alles ausgezeichnet hat. Ich schneide das Herz aus und während dem kann ich sagen, ihr wisst bestimmt was da gleich rauskommt.

Ja, genau ein Herz. Und wisst ihr auch warum? Weil Jesus jeden Menschen so sehr lieb hat und es ist auch ganz egal, ob einer was gut kann oder nicht. Er liebt alle Menschen gleich.

Aber Jesus hat nicht nur seine Liebe ausgezeichnet. Er war für viele Menschen viel mehr als nur ein Mensch, aber jetzt guckt selber, vielleicht bekommt ihr es heraus, was ich herausschneide.

Jetzt schneide ich in dem Herz die Krone heraus und klebe die roten Punkte auf die Spitzen. Währenddessen kann ich noch sagen: Ihr wisst bestimmt, was das ist.

Und? Ja, genau es ist eine Krone, weil viele Menschen sahen Jesus auch als einen König an, der die ganze Welt regiert. Das ist doch voll krass.

Und noch etwas hat Jesus ausgemacht. Ich schneide die Sprechblase heraus und sage: Jetzt bin ich mal gespannt, ob ihr das auch herausbekommt, weil das ist echt jetzt voll schwer.

Genau das ist eine Sprechblase. Jesus hat auch ganz viel gepredigt.

Leider habe ich aber auch mitbekommen, dass viele Menschen gegen Jesus waren. Und das war ganz schön übel.

Jetzt steche ich mit dem Cuttermesser in das Blatt ( vorher eine Markierung machen). Es muss relativ groß sein und in einem Kreis sein.

Wisst ihr, die Leute haben Jesus beleidigt, sie sahen ihn nicht als König, sie glaubten auch all seine Geschichte ihm nicht. Und wisst ihr, was absolut übel war?

Jetzt male ich das Kreuz und sage während dem vielleicht wisst ihr was ich damit meine.

Und was ist das? Ja, genau, ein Kreuz, weil diese Leute Jesus ans Kreuz gebracht haben und ihn getötet haben. Das ist doch voll übel, oder?

Okay, so und jetzt zudem was ich heute live von oben mitbekommen habe. Also der Tag heut, hat für mich eigentlich wie immer gestartet. Ich habe meinen alltäglichen Morgenrundflug gemacht und war dann sogar an dem riesen Grab von Jesus. Ich wollte mal schauen, wie das Ganze von oben aussieht und das war echt ein riesen Grab und vor allem vor dem Grab war ein riesen Stein und den hätten glaub ich selbst die stärksten Männer nicht wegbekommen.

Und als ich bisschen näher rangeflogen bin, habe ich auf einmal zwei Frauen gesehen, die zum Grab gelaufen sind. Jetzt klebe ich die zwei Frauen an das Papier.

Die eine war die Mutter von Jesus und die wollten Jesus einölen und salben. Das war damals so üblich.

Und im gleichen Moment hat auf einmal die Erde gebebt. Ich musste mich schnell zu einem Berg fliegen, weil ich da am sichersten war. Das war ein mega ruckelig .

Als ich wieder zum Grab geflogen war, habe ich etwas mega Krasses gesehen. Ich bin gespannt, ob ihr es erkennen könnt.
Jetzt cutte ich den Kreis weg.

Der riesen Grabstein war auf einmal weggerollt und auch die Wächter, die das Grab bewachen sollten, waren durch das Beben bewusstlos am Boden gelegen. Ich bin dann extra näher rangeflogen um alles ganz genau zu beobachten. Die zwei Frauen, die am Grab waren, die hättet ihr sehen müssen. Die haben sich total erschrocken und wussten gar nicht was sie machen sollten. Aber im gleichen Moment wurde es extrem hell (ich kleb den Engel drauf) und ein Engel kam zu dem Grab. Ich bin noch näher rangeflogen, weil ich wissen wollte, was der Engel sagen würde. Und dann sagte der Engel zu den Frauen: ,,Habt keine Angst, Jesus ist auferstanden. Er ist nicht mehr tot, Jesus lebt!“ Voll krass oder?  Und dann hat er noch gesagt, dass die Frauen es allen erzählen sollen in der Stadt.

Ich selbst konnte es nicht glauben, dass Jesus wieder lebt. Und die Frauen wussten auch erst nicht ob sie es glauben sollten oder nicht. Aber sie haben sich dann auf den Weg gemacht. Und ich bin mit den zwei mitgeflogen, weil ich wissen wollte, wie die andere Menschen reagieren würden. Aber plötzlich kam den Frauen eine Person entgegen (Jetzt klebe ich Jesus ran). Und es war tatsächlich Jesus. Er ist den Frauen selbst begegnet. Ich bin selber total erschrocken. Und Jesus hat gesagt: ,,Hallo, habt keine Angst. Ich lebe wieder und jetzt erzählt es der ganzen Welt!“

Ich habe mich soo sehr gefreut, dass ich nur noch ganz laut gezwitschtert habe.

Das ist doch voll krass, Jesus ist nicht Tod geblieben, sondern Jesus lebt!!!

 

Kleingruppen:


Station 1: Kreatives „Das leere Grab“

An dieser Station wird ein leeres Grab aus Papptellern gebastelt. Als Unterlage zum Kleben bekommt jedes Kind ein Din-A4 Blatt.

Schritt für Schritt-Anleitung

 

Der Pappteller wird ca. auf der Höhe des Striches gerade abgeschnitten.

Ein Loch als Grabeingang wird in den Teller geschnitten. Danach wird der Stein und die graue Vorlage noch ausgeschnitten.

Danach wird mit einer dicken Nadel ein Loch in den Stein (schwarze Markierung) und rechts vom Grabeingang gestochen. Die Löcher wird noch mit einem spitzen Buntstift vergrößert.

 

     

Der Pappteller und der Stein werden mit einer Musterklammer aneinander befestigt. So dass sich der Stein noch bewegen kann.

Hinter den Grabeingang wird noch die graue Vorlage geklebt.

 

Wenn noch Zeit ist können die Kinder das fertige Bild noch mit Buntstiften verschönern.
     
     

 

Station 2: Spezial „Begriffe legen“

Die Kinder bekommen verschiedene Materialen und sollen damit Begriffe legen. Als erstes darf sich jedes Kind ein Material aussuchen. Danach werden Begriffe aus einem Säckchen gezogen. Die roten Zettel sind schwerer und eignen sich für Kinder ab der 3. Klasse. Die jüngeren Kinder können die roten Zettel wieder zurücklegen und dürfen sich einen neuen ziehen. Die Materialien sind z. B. (Steine, Federn, Tücher, Korken, Seile, Papierschnipsel, Knete, Muscheln). Nachdem jedes Kind seinen Begriff gelegt/geformt hat, werden die Legebilder nacheinander angeschaut Bei der Vorführung dürfen die Kinder eine einmalige Bewegung mit ihren Materialien machen. Danach können die  Kinder raten, welcher Begriff gemeint ist.

 

Die Begriffe:

Engel – Frauen – Stein – Licht – Jesus – Grab – Geld – Füße – Himmel – Blitz – Freude -Schnee – – Liebe

Erdbeben (schwer, roter Zettel) – Auferstehung (schwer, roter Zettel) –  Krippe (schwer, roter Zettel)

Station 3: Bibellesen und Gebet „Personen verteilen“

Bei der kreativen Verkündigung wurden verschiedene Figuren zum Erzählen genutzt. Von diesen Figuren darf sich jedes Kind eine Person raussuchen. Danach soll jedes Kind sagen, warum es genau diese Person rausgesucht hat. Danach kann jeder noch sagen, wie sich die Person in der Geschichte gefühlt hat.

Dann werden die Personen umgedreht, denn auf der Rückseite steht  je ein Teil des Bibeltextes. Jedes Kind kann seinen Teil vorlesen. Dann sollen alle zusammen alle Figuren in die richtige Reihenfolge legen.

 

Gebetsvorschlag (Merci-Dank)

  1. Nimm dir einen Riegel Merci deiner Lieblingssorte, packe ihn aus und lasse den Riegel im Mund auf der Zunge schmelzen.
  2. Schick mit jedem Stück, das in deinem Mund schmilzt, ein Merci, einen Dank an Gott.
  3. Schließe die Runde mit einem kurzen Gebet ab.

Material vom Einsatzort zu stellen:  Merci-Schokoriegel für jedes Kind

Material wird von Team-EC gestellt: laminierte Figuren mit Bibelstelle auf der Rückseite

 

Station 4: Spiel „Ü-Eier“

Dieses Spiel am besten in einem großen Raum, draußen oder in einem Flur spielen

In einem festgelegten Bereich (ca. 4 m x 2 m) werden Überraschungseier ausgelegt. Ca. 10 m davon entfernt, werden zwei Markierungen auf den Boden gemacht.. Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt und müssen sich hinter die Markierung aufstellen. Ziel ist es, so schnell wie möglich, das leere Ü-Ei zu finden.  In jeder Gruppe  darf immer nur ein Kind rennen und immer nur EIN Ü-Ei öffnen und schauen, ob es leer ist. Danach rennt das Kind zurück an die Linie und klatscht das nächste Kind ab. Erst dann darf das nächste Kind aus der Gruppe losrennen. Das wird solange wiederholt bis eine Gruppe das leere Ü-Ei gefunden hat.

Wenn die Gruppe sehr schnell ist, könnt ihr das leere Ei nochmal verstecken und die beiden Gruppen treten noch einmal gegeneinander an.

Station 5: Gespräch „Wer lebt mit dir?“

Die Kinder bekommen eine Haus-Schablone, in der sie aufmalen, mit wem sie zusammenleben. Danach kann jeder erzählen, mit wem er zusammenlebt. Der Mitarbeiter schreibt in sein Haus Jesus. Genau wie sie mit ihrer Familie zusammenleben, können die Kinder auch mit Jesus zusammenleben.

Verkündigung als Schattentheater

Video der Verkündigung: https://youtu.be/xHd4myz2Sro

Station 1: Kreatives „Steh auf Männchen“

Die Kinder erhalten eine Vorlage (diese wird vom Team-EC mitgebracht), worauf ein Bett und ein Mensch abgebildet sind. Die Kinder sollen nun beide Vorlagen ausschneiden. Anschließend wird das Männchen auf das Bett gelegt und mit einer Musterklammer in der Mitte der Person an das Bett befestigt. Nun kann das Männchen aus dem liegenden Bett zum Stehen gebracht werden.
Es benötigt kein exaktes Ausschneiden. Falls noch Zeit vorhanden ist, darf die Vorlage ausgemalt werden.

Material vom Einsatzort zu stellen:

  • Scheren
  • eine Musterklammer pro Kind
  • Farbstifte

Material von Team-EC:

  • Vorlage

Station 2: Spezial „Zauber Tüten Trick“

Dieser Link erklärt kurz und anschaulich den „Zauber Tüten Trick“: https://www.youtube.com/watch?v=OrrN6gn1jh0

Es ist notwendig, dass du dir diesen Trick vor der Durchführung mind. einmal anschaust und diese Zaubertüte schon im Vorhinein einmal gebastelt hast. Außerdem muss dieser Trick mit den Kindern zusammengebastelt werden, damit sie genaue Informationen zum Basteln der Tüte bekommen, darauf solltest du vorbereitet sein. Im Anhang befindet sich die genaue Erklärung für die Zaubertüte, damit du dies genau den Kindern erklären kannst.
Anschließend können Gegenstände wie z.B. Papierschnipsel oder Geldstück als Versuchsgegenstand genutzt werden. Dieser Trick soll zeigen, was mit Gott alles möglich ist, auch wenn es bei ihm keine Zauberei ist.

Material vom Einsatzort zu stellen:

  • Blatt Papier pro Kind
  • genaues Vormachen vom Mitarbeiter
  • flache Gegenstände zum Zaubern z.B. Münze, Einkaufswagenchip, Zettel

Station 3: Bibellesen und Gebet „Bibeltext sortieren“

Variante für 3.-6. Klasse

Die Kinder werden den an diesem Tag behandelten Bibeltext in verschiedenen Abschnitten vorgelegt bekommen und müssen diese der Reihenfolge nach sortieren.
Anschließend wird der zusammengelegte Bibeltext gemeinsam gelesen.

Variante 1.-2. Klasse

Die Kinder bekommen passende Bilder zu der biblischen Geschichte und müssen diese gemeinsam in die richtige Reihenfolge bringen.

Gebetsmethode:

Jedes Kind darf auf ein Papier ein Gebetsanliegen oder Danksagung draufschreiben oder malen. Anschließend falten die Kinder ihren Zettel zusammen und legen diesen in die Mitte des Tisches. Als nächstes zieht jedes Kind einen beliebigen Zettel aus der Mitte des Kreises und dann darf jedes Kind, für diese Sache auf dem jeweiligen Zettel beten. Falls keine Zeit mehr vorhanden ist, dürfen die Kinder den gezogenen Zettel mitnehmen und zuhause dafür beten.

Material von Team-EC:

  • Laminierte Bilder
  • Abschnitte des Bibeltextes

Station 4: Spiel „Der Gelähmte“

Einer aus der Gruppe ist der Gelähmte und wird auf einer Decke/Netz von der Gruppe durch einen Parcours getragen wird. Das Ziel ist, dass der Gelähmte gesund und schnellstmöglich durch den Parcours getragen wird. So wie die Freunde den Gelähmten getragen haben. Der Gelähmte muss immer in der Luft getragen werden. Anschließend wird der Gelähmte gewechselt und durch ein anderes Kind ersetzt. Dieser Parcours kann flexibel aufgebaut werden. Es können Stühle, Tische oder sonstige Gegenstände als Hindernisse genommen werden.
Der Parcours sollte so zwischen 30-45 Sekunden pro Runde gehen, je nach Anzahl der Kinder. Es kann die Zeit gestoppt werden und am Ende zwischen allen Zeiten verglichen werden.
Falls ein Kind nicht getragen werden möchte, kann dieses Kind auch durch den Parcours gezogen werden.

Material vom Einsatzort zu stellen:

  • Gegenstände für den Parcours
  • Decke/Netz
  • Evtl. Stoppuhr

Material von Team-EC:

  • Netz/ Decke zum Tragen

Station 5: Gespräch „Hausfragen“

Den Kindern wird ein Schuhkarton, als Haus dargestellt, hingestellt. Der Deckel des Schuhkartons ist von außen zugeklebt, damit der Schuhkarton zu ist. Im Deckel wird ein Loch sein. In diesem Haus sind verschiedene Personen, welche aus dem Loch im Deckel herausgezogen werden können. Auf den Figuren steht eine Frage mit Bezug zu dem Bibeltext. Diese Frage wird vom ziehenden Kind beantwortet. Jedes Kind zieht einmal. Wenn ein Kind keine Antwort sagen möchte oder keine Antwort weiß, darf die Gruppe helfen.

1) Wie glaubst du, hat sich der Gelähmte gefühlt als er wieder laufen konnte?
2) Welche Sachen sind für dich unmöglich?
3) Was hast du mal erlebt wo du dachtest: „WOW wie war das möglich?“
4) Wie hättest du reagiert, wenn auf einmal ein Mann durch das Dach kommt?
5) Wieso glaubst Du, haben die Schriftgelehrten nicht gewollt, dass Jesus die Sünden des Gelähmten vergibt?
6) Wie sind die Freunde wohl auf das Dach gekommen?
7) Konntest du schon einmal weder sitzen oder laufen und musstest nur liegen?
8) Was war für dich am krassesten an der Geschichte?
9) Warst du schon mal an einer Stelle gelähmt? Zum Beispiel, wenn deine Hände „eingeschlafen“ sind.
10) Kennst du noch eine weitere Wundergeschichte von Jesus? Falls nicht, darf dir die Gruppe helfen.

Das Ziel

Starter

Gott kann mit dir sprechen.

Checker

Gott spricht schwer verständlich.

Der Text an sich

In 1. Samuel 2,11-36 wird die Situation von Elis Söhnen beschrieben. Diese halten sich nicht mehr an Gottes Gebote. Sie halten sich nicht an die Opfervorschriften, indem sie sich vor der Opferdarbringung die besten Fleischstücke herausschneiden und für sich beanspruchen, und nutzen den Dienst von Prostituierten.

Dies missfällt Gott, sodass er Eli einen Propheten schickt, der ihm prophezeit, dass seine Söhne sterben und seine Nachkommen nicht mehr als Priester im Tempel dienen werden.

Durch Samuel erhält Eli (1. Sam 3) nochmals die Prophezeiung und diese geht in Erfüllung.

1. Samuel 3 markiert den Beginn von Samuels Wirken als Prophet. Am Anfang dieses Kapitels dient er noch als Hilfskraft im Heiligtum in Silo, am Ende des Kapitels hört ganz Israel auf ihn.

Diese Berufung trifft in eine Zeit, in der die Menschen wenig von Gott hörten (V.1). Samuel jedoch ist in Gottes Nähe. Schon als kleines Kind wurde er an Gott übergeben und auch die Symbolik, mit der das dritte Kapitel beginnt, drückt die Nähe aus. Samuel schläft bei der Bundeslade, also bei dem Ort, wo Gott „wohnt“, und die Lampe brennt, was zeigt, dass Gottes Gegenwart noch nicht komplett „erloschen“ ist.

Gott ruft Samuel dann ganz persönlich bei seinem Namen. Er erwählt ihn also ganz konkret zu seinem Propheten, auch wenn Samuel dies zuerst nicht begreift. Gott gibt nicht auf, Samuel zu rufen. Insgesamt vier Mal wendet er sich Samuel zu – so lange, bis Samuel ihm antwortet. Gott wartet also darauf, dass er von seinem erwählten Menschen die volle Aufmerksamkeit erhält, bevor er seine Nachricht verkündet.

Samuels Worte „Sprich, Herr, dein Diener hört!“ sind sehr starke Worte. Sie signalisieren, dass Samuel sich ganz in den Dienst Gottes stellt. Er setzt sich selbst herab, sodass Gott die höchste Position erhält und verdeutlicht dadurch seine Ehrfurcht.

Für Samuel ist es der erste persönliche Kontakt mit Gott. Im Tempel hat er viel über Gott gelernt, aber nun wendet sich Gott Samuel direkt zu. Samuel erkennt Gott nicht allein, sondern kann ihm erst nahe kommen, als Eli, ein alter und erfahrener Mann, ihm hilft.

Der Text für mich

In unserer Rolle als Mitarbeiter können wir uns Eli zum Vorbild nehmen und das in zwei Aspekten:

1. Eli hilft Samuel, Gottes Wort zu verstehen. Das möchte auch ich immer wieder tun, wenn ich mit Kindern arbeite. Ich möchte ihnen helfen, darauf zu hören, was Gott ihnen mitteilt und ihr Leben für ihn zu leben. Das ist eine große Aufgabe. Aber das Gute ist, auch Eli, der schon immer im Tempel ist und somit eigentlich alles über Gott zu wissen scheint, braucht drei Anläufe, bis er erkennt, dass Gott zu Samuel spricht. Das nimmt mir den Druck, nicht perfekt sein zu müssen und mir und den Kindern Zeit lassen zu können, um zu verstehen, was Gott will.

2. Eli stellt sich unter Gottes Plan. Er akzeptiert, dass seine Kinder sterben müssen und will von Samuel die ganze Prophezeiung hören. Ich selbst erlebe immer wieder, wie schwer es mir fällt, Gott voll und ganz zu vertrauen, ohne mich selbst vor Schwierigkeiten schonen zu wollen. Da darf ich noch viel von Eli lernen.

Der Text für Dich

Starter

Die Kinder kennen die Situation nicht, dass Gott zu den Menschen spricht. Vielleicht haben sie schon erlebt, dass Menschen im Gebet zu Gott sprechen, aber dass Gott antwortet, ist noch nie passiert. Diesen Kindern ist es wichtig zu vermitteln, dass unser Gott ein lebendiger Gott ist, der auch heute noch mit uns kommunizieren will. Gott spricht Samuel ganz persönlich an. So will er auch mit jedem Kind auf ganz persönliche Weise reden. Es ist also auch wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass sie nicht auf eine Stimme warten müssen, die sie nachts weckt, sondern dass Gott mehr Wege kennt, zu antworten.

Checker

Die Kinder kennen die Geschichte vermutlich schon. Jedoch ist die Prophezeiung, die Samuel erhält, eher unbekannt, da sie schwer und brutal ist.

Die Kinder sollen lernen, auch mit den schweren Botschaften Gottes umzugehen. Gott kann uns auch Dinge mitteilen, die wir nicht nachvollziehen können. Jedoch können wir lernen, diese Dinge dennoch hinzunehmen, so wie Eli es getan hat und Gott zu vertrauen, dass er es richtig machen wird.

Auch versteht Samuel Gott erst nicht. Die Kinder wissen bereits, dass Gott zu ihnen sprechen will, aber sie haben es vielleicht noch nie erlebt. Hier ist es wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass sie genau hinhören müssen und Gott erst weiterredet, als Samuel ihm antwortet, dass er bereit ist. So können auch die Kinder Gott mitteilen, dass sie ihm zuhören wollen.

Der Text erlebt

Material

stabile Pappe, Schaschlikspieße, Musterklammern, Scheren, Kleber, Vorlagen, evtl. Stifte; weißes Tuch, Lichtquelle; zwei Playmobilfiguren (Kind und Mann), Sprechblase

Hinführung

Idee 1: Schattenspielfiguren basteln

Wenn die Verkündigung mit Schattenspielfiguren durchgeführt wird, können die Kinder vorher solche Figuren basteln, um die Geschichte später nachspielen zu können. Hierzu übertragen die Kinder die Figuren auf Pappe (Achtung: genug Schablonen mitbringen, sodass mehrere Kinder gleichzeitig basteln können) und schneiden diese dann aus.

Nach dem Ausschneiden wird an jedem Einzelteil ein Schaschlikspieß befestigt, um die Figuren gut bewegen zu können. Damit Samuel sich hinlegen, aufsetzen und aufstehen kann, werden die beiden Teile des Körpers durch eine Musterklammer verbunden. Wenn die Kinder noch jünger sind, kann man die Sprechblase, in der „Samuel“ steht, weglassen, da das Ausschneiden der Innenteile etwas kompliziert ist.

Wenn genug Zeit ist, können die Kinder die Figuren noch bemalen und gestalten, um auch ohne den Schatteneffekt die Geschichte (z. B. zu Hause ihren Eltern) vorführen zu können.

Idee 2: Spiele zum Hören

Samuel versteht erst nach wiederholter Ansprache, dass Gott mit ihm spricht. So verstehen auch wir uns manchmal gegenseitig nicht. Dies kann man durch einige Spiele verständlich machen.

Stille Post

Die Kinder sitzen im Kreis. Nun darf ein Kind seinem Nachbarn ein Wort oder einen Satz zuflüstern. Dieser flüstert es dann seinem Nachbarn weiter, dieser seinem und so weiter bis die Nachricht den anderen Nachbarn des Startkindes erreicht hat.

Dieses darf dann laut sagen, was bei ihm angekommen ist und der Start- und der Endsatz können auf Gleichheit überprüft werden.

Alternative

Wenn die Kinder sich austoben müssen, kann man auch „Action Stille Post“ spielen. Hierfür teilt man die Kinder in zwei Gruppen, die sich jeweils hintereinander auf die gegenüberliegenden Seiten des Raums stellen.

Der Erste der einen Reihe bekommt nun den Satz und läuft durch den Raum so schnell wie möglich zum Ersten der zweiten Reihen und flüstert diesem den Satz zu. Dieser läuft dann zum Zweiten der ersten Reihe und flüstert den Satz weiter.

So geht es immer hin und her, bis alle Kinder gerannt sind. Dann können wieder der Start- und der Endsatz verglichen werden. Dieses Spiel lässt sich auch gut auf Zeit spielen.

In beide Spiele lässt sich auch der Merkvers einbinden.

Verkündigung

Schattentheater

Für das Schattentheater braucht man die Figuren, die man vorher vorbereitet hat (vgl. Hinführung und die Vorlage).

Nun spannt man ein weißes Tuch im Raum auf, z. B. ein Bettlaken, und stellt eine Lichtquelle dahinter, z. B. einen Overheadprojektor. Der Rest des Raums wird abgedunkelt.

Am einfachsten ist es, wenn ein Mitarbeiter der Erzähler ist und zwei weitere die Figuren bedienen, es geht aber auch beides gleichzeitig.

Erzähler: „Letzte Woche haben wir gehört, dass ein Junge namens Samuel geboren wurde. Dieser Junge wächst nun im Heiligtum des Volkes Israel auf und hilft dort bei allen Arbeiten. Samuel tritt auf.

Jeden Abend geht er wie immer in sein Bett und schläft ein. Samuel wird hingelegt.

Doch in dieser Nacht wird er geweckt, da ihn jemand ruft: „Samuel“. Sprechblase Samuel kommt ins Bild

Also steht Samuel auf und geht zum Priester Eli. Er ist der Mann, der sich um ihn kümmert. Samuel steht auf, Eli liegt.

„Hier bin ich, du hast mich gerufen“, sagt Samuel. Doch Eli antwortet: „Ich habe dich nicht gerufen, geh wieder schlafen.“ Also geht Samuel wieder schlafen. Samuel legt sich hin.

Doch wieder hört er: „Samuel“. Sprechblase Samuel. Er steht auf und geht zu Eli. Figuren wie eben.

Doch auch diesmal hat Eli Samuel nicht gerufen. Samuel legt sich hin.

Ein drittes Mal hört Samuel das Rufen: „Samuel“. Sprechblase Samuel und er geht zu Eli.

Da fällt Eli etwas ein. Er sagt: „Wenn du die Stimme noch mal hörst, dann antworte: Sprich, Herr, dein Diener hört.“ Samuel legt sich hin.

Die Stimme kommt wieder: „Samuel“. Sprechblase Samuel.

Samuel antwortet: „Sprich, Herr, dein Diener hört.“

Da spricht Gott: „Ich werde etwas tun, was keinem gefallen wird. Ich werde Elis Söhne töten, da sie nicht auf mich gehört haben. Das habe ich Eli schon lange angekündigt, nun werde ich es in die Tat umsetzen.“ Geschlossene Sprechblase.

Am nächsten Morgen fragt Eli: „Was hat Gott dir gesagt? Erzähle mir alles, egal wie schlimm es ist.“ Samuel erzählt Eli alles: „Gott wird seine Drohung wahrmachen und deine Söhne töten.“

„Er ist Gott, er wird das Richtige tun“. Eli und Samuel stehen.

Und Gott tat dann auch, was er gesagt hatte. In den Jahren danach sprach Gott immer wieder mit Samuel und Samuel gab die Informationen an die Menschen weiter und alles was Samuel sagte, passierte.

Die andere Idee

Erzählung mit Playmobilfiguren

Man kann die Geschichte auch mit Playmobilfiguren nachspielen. Hierzu braucht man ein Kind (Samuel), einen alten Mann (Eli) und eine Sprechblase für Gott. Da die Figuren allein stehen, kann man die Geschichte auch ohne Hilfe eines weiteren Mitarbeiters vortragen.

Der Text gelebt

Wiederholung

Wenn die Kinder vorher Schattenfiguren gebastelt haben, können sie die Geschichte damit selbst nachspielen. Hierbei bietet es sich an, dass die Kinder zu dritt oder zu viert ein paar Minuten Zeit haben, um die Rollen zu verteilen und es dann den anderen Gruppen vorspielen.

Gespräch

Auf eine Seite des Raumes legt man einen Zettel mit „Ja“, auf die andere Seite einen mit „Nein“. Nun stellt der Mitarbeiter Fragen und die Kinder stellen sich zu ihrer Antwort.

  • Hat Gott schon mal mit dir gesprochen?
  • Hast du verstanden, was er sagt?
  • Hast du anderen das weitererzählt?
  • Hast du Gott schon mal bewusst zugehört?
  • Haben dir andere Menschen schon mal erzählt, was sie von Gott gehört haben?

Bei jeder Frage kann man die Kinder die Geschichte zu ihrer Antwort erzählen lassen, also einzelne Kinder genauer fragen: Was hat Gott gesagt? Wem hast du es erzählt? Wie hast du dich gefühlt? usw.

Merkvers

Sprich, Herr, dein Diener hört.

1. Samuel 3,9b GNB

Die Spiele, die in der Hinführung erklärt wurden, eignen sich gut, den Merkvers zu lernen bzw. ihn zu wiederholen.

Gebet

Da es darum geht, zuzuhören, werden die Kinder aufgefordert, auf Gott zu hören. Der Mitarbeiter spricht ein paar einleitende Sätze, indem er Gott bittet, den Kindern etwas mitzuteilen, und dann sagen alle Kinder gemeinsam den Merkvers.

Nun folgt eine Zeit der Stille, wo jedes Kind einfach nur hören darf. Das wird vermutlich einige der Kinder herausfordern, aber es kann dabei auch viel Gutes geschehen.

Der Mitarbeiter beendet das Gebet mit einem „Amen“.

Anschließend können die Kinder von ihren Erlebnissen und Gedanken berichten.

Kreatives

Man baut Bechertelefone. Hierzu benötigt man pro Kind zwei Plastikbecher, zwei große Perlen, etwas Faden und eine Schere. Nun sticht man jeweils unten ein Loch in die Becher und fädelt je ein Ende des Fadens durch einen Becher. Der Faden wird dann verknotet, dies geht einfacher, wenn man ihn durch eine Perle zieht und somit vor dem Rausrutschen sichert.

Wenn man den Faden spannt, kann man in den einen Becher hineinsprechen und am anderen Becher hören, was gesagt wurde.

Spielerisches

Der Spielleiter schlägt auf einer Trommel einen Rhythmus und die Kinder sollen passend dazu durch den Raum laufen. Der Spielleiter sollte hierbei immer mal wieder Geschwindigkeit, Lautstärke usw. verändern, und die Kinder sollen darauf passend reagieren, sie müssen also aufmerksam zuhören.

Rätselhaftes

19-16-18-9-3-8  8-5-18-18  4-5-9-14  4-9-5-14-5-18  8-15-5-18-20

Sprich Herr Dein Diener hoert

Die Zahlen entsprechen der Reinfolge der Buchstaben im Alphabet (1=A, 2=B, usw.)

Je nachdem, wie alt die Kinder sind, kann man ihnen erst mal nur die Zahlen geben und sie sollen selbst auf die Verschlüsselung kommen, ihnen sagen, dass die Buchstaben dem Alphabet entsprechen oder ihnen auf einem Blatt Buchstaben und Zahlen nebeneinanderschreiben.

(T)extras

Lieder

Auf die Melodie von Bruder Jakob lässt sich folgender Text singen:

Bruder Samuel, Bruder Samuel,

schläfst du noch, schläfst du noch

Hörst du Gottes Stimme, hörst du Gottes Stimme?:

„Samuel, Samuel“.

Man kann das Lied auch als Kanon singen.

Aktion

Eine Minute schweigen: Schafft es die ganze Gruppe, eine Minute lang zu schweigen? Der Mitarbeiter stoppt die Zeit. Man kann das Ganze auch als Wette aufziehen: Der Mitarbeiter wettet, dass die Kinder es nicht schaffen. Sollten sie es doch schaffen, erhalten sie eine Belohnung, z. B. Gummibärchen.

Spiel

Geräuschememory

Man benötigt mehrere kleine, gleich große, verschließbare Gefäße (zum Beispiel die gelben Hüllen aus Ü-Eiern oder Filmdosen). Nun befüllt man immer zwei mit dem gleichen Inhalt. Durch Schütteln und Hören sollen die Kinder erkennen, in welchen Gefäßen dasselbe ist.

Das Ganze wird wie Memory gespielt: Ein Kind nimmt zwei Gefäße und hört, ob sie gleich sind. Zum Überprüfen kann man die Gefäße öffnen. Ist der Inhalt gleich, darf das Kind das Paar behalten und ist noch mal dran, ist er verschieden, darf das nächste Kind nach einem Paar suchen.

Mögliches Füllmaterial: Maiskörner, Cornflakes, Nadeln, Büroklammern, Salz, Reis, Mehl, Perlen, Glöckchen, Flüssigkeit, …

Stimmenerkennung

Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt und auf zwei Seiten eines undurchsichtigen Vorhangs (z. B. Laken) gesetzt. Nun wählt jede Gruppe ein Kind aus, das sich direkt vor den Vorhang setzt. Wenn sich beide Kinder gegenübersitzen, sagen sie nacheinander „Hallo“. Das jeweils andere Kind muss nun erraten, wer ihm gegenübersitzt. Wenn beide Kinder einen Tipp abgegeben haben, wird der Vorhang fallen gelassen, sodass sie sehen können, wer vor ihnen sitzt. Hat ein Kind richtig geraten, dann kommt das andere Kind mit auf seine Seite. Wenn beide richtig geraten haben, dann tauschen sie die Seiten, wenn beide falsch lagen, bleiben sie auf ihrer Seite. Die Seite, die zuerst alle Kinder zu sich holt, hat gewonnen.

Diese Themenreihe enthält alle Gruppenstunden zu Samuel und Saul aus JUMAT 4/18. Sie beginnt mit den Geschichten aus der Kindheit von Samuel und endet damit, dass Saul König wird und Samuel sein Amt niederlegt. Weitere Abschnitte, in denen Saul eine Rolle spielt, sind in der Themenreihe David enthalten.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Zielgedanke

Gottes Ermutigungen können uns zu Siegern machen!

Vorüberlegung für Mitarbeitende

Josua bekommt einen klaren Auftrag: Erobere das Land, das ich schon Abraham und Mose verheißen habe! (Josua 1,1-9). Dadurch wird die Geschichte rund um Josuas Leben und Wirken eine blutige Geschichte. Sie zeigt aber auch Gottes Treue: Er steht zu seinen Verheißungen.

Josua zeichnet sich nicht aus als großartiger Stratege, als weiser Politiker oder als mutiger und selbstbewusster Anführer und Siegertyp. Josuas Leben, Handeln und Person wird bestimmt von der engen Verbindung mit Gott: sein Selbstverständnis, die Führung zu übernehmen kommt aus dem Auftrag Gottes (Josua 1,2). Sein Mut begründet sich in den wiederholten Zusagen und Ermutigungen Gottes (z. B. Josua 1,5+6+9). Seine Erfolge stellen sich ein, wenn er Gott Respekt und Gehorsam entgegenbringt.

Erlebniswelt der Kinder

Siegertypen sind anziehend für Kinder: Sieger in Sport, Musik und Film sind die angesagten Vorbilder. Jeder möchte der Freund des Siegertyps in der Klasse, Jungschar … sein. Und jedes Kind träumt sicher einmal davon, selbst Sieger zu sein und damit Anerkennung, Beifall, Beliebtheit … zu erhalten. Aber innen drin sieht es oft ganz anders aus. Das Leben und Handeln wird von Angst, fehlendem Selbstvertrauen und Selbstwert, dem Erleben von Versagen und eben Nicht-Anerkennung geprägt. Hier kann Josua zum Vorbild werden. Schauen wir uns seine Geschichten genauer an, dann sehen wir, dass Josua kein großer Siegertyp war. Immer wieder war er auf Ermutigung angewiesen. Und er bekam sie auch; vom größten Ermutiger überhaupt: Gott selbst!

Einstieg

Wortsalat

Die Kinder gehen zu zweit zusammen. Jedes Paar bekommt einen kopierten Zettel mit Worten, die zu Josuas Geschichte gehören. Allerdings sind diese Wörter durcheinander geraten. Die Kinder lösen die Rätsel und tragen die Lösungen zusammen. Beispiele: USJAO = JOSUA; GGEUNRMUTI = ERMUTIGUNG; GNSAT = ANGST; HTICN LNSAESEVR = NICHT VERLASSEN; GSEIRE = SIEGER; FHNÜRRAE = ANFÜHRER

Erzählung & Andachtsimpuls

Bei dieser Einheit rollen wir die Geschichte von hinten auf: Um einen Überblick zu bekommen, lesen 2 bis 4 Kinder in Gruppen jeweils ein Erlebnis aus Josuas Leben. Die Fragen lauten immer: Was hat Josua erlebt? War er ein Sieger? Was hat ihn zum Sieger gemacht? Nach einer gewissen Zeit teilen die verschiedenen Gruppen den anderen Kindern ihre Erkenntnisse mit. Bei jüngeren Kindern sollten Mitarbeitende in der Gruppe dabei sein und unterstützen.

Wichtig ist, dass alle Geschichten Josuas Siege zeigen.

Mögliche Erlebnisse: 2. Mose 17,8-16; 4. Mose 13,1+2+16-20

und 4. Mose 13,25-14,9; Josua 6,1-20; Josua 8,1-23; Josua 10,6-15

Interview mit Josua

Ein Mitarbeitender verkleidet sich als Josua (= J), ein Mitarbeitender (= M) interviewt Josua:

M: Mensch, Josua war aber ein genialer Mann, so ein starker Anführer. Was der alles geleistet hat. Wie viele Siege er mit dem Volk errungen hat. So ein richtiger Siegertyp! Ob Josua schon immer so mutig war? Wir fragen ihn am besten selbst. Guten Abend Josua. Schön, dass du bei uns in der Jungschar vorbeischaust.

J: Guten Abend, danke, dass ich kommen durfte.

M: Josua, wir haben schon etwas aus deinem Leben erfahren und sind jetzt ganz gespannt, von dir persönlich noch mehr zu hören. Erzähle uns doch einmal, was genau deine Aufgabe war.

J: Nun ja, nach der Flucht aus Ägypten war ich mit dem ganzen Volk Israel unter der Führung von Mose 40 Jahre in der Wüste unterwegs. Inzwischen waren wir an der Grenze zu dem Land angekommen, das Gott uns versprochen hatte. Doch leider ist Mose gestorben, bevor wir das Land einnehmen konnten. Nun bekam ich den Auftrag, dieses Land mit dem Volk einzunehmen.

M: Das heißt, du wurdest der neue Anführer? Mann, was für eine Aufgabe! Aber Josua, bist du auch irgendwie auf die Aufgabe vorbereitet worden?

J: Natürlich. Über viele Jahre hinweg war ich Moses Assistent. So konnte ich erleben, wie Mose gemeinsam mit Gott Entscheidungen traf, wie er betete und dann handelte. Und außerdem hatten wir ja die Stiftshütte. Das war ein Zelt, in dem wir ganz besonders Gottes Nähe erlebt haben. In diesem Zelt habe ich mich sehr oft und sehr lange aufgehalten. Dort habe ich viel Zeit mit Gott verbracht, mit ihm geredet und einfach bei ihm gesessen. So konnte ich Gott richtig gut kennenlernen. Das war wichtig für meine Aufgabe.

M: Ja, das kann ich mir vorstellen. Ohne Gott ist diese Aufgabe sehr schwer.

J: Nur mit Gott ist sie zu bewältigen!

M: Hast du dich auf deine neue Aufgabe gefreut, wenn du so viele Jahre nur Assistent warst?

J: Nein, ganz sicher nicht. Mir war die Aufgabe viel zu groß und viel zu schwierig.

M: Das hätte ich nicht gedacht. Du hast doch so viele große Siege errungen. Warum hast du dann diese Aufgabe übernommen? Und wie?

J: Na, weil Gott mich dazu beauftragt hat. Und er hat mich nicht nur beauftragt, er hat mich auch ermutigt. Immer wieder hat Gott mir Mut zugesprochen. Er hat mir zugesagt, dass er immer bei mir ist, dass er mich nie im Stich lässt und immer zu mir steht, auch wenn ich einmal eine falsche Entscheidung treffe oder einen Fehler mache. Diese Ermutigungen Gottes waren absolut wichtig für mich. Ohne sie hätte ich Vieles nicht gewagt.

M: Das heißt, du bist durch Gottes Zuspruch zum Sieger geworden. Du warst nicht schon immer ein Siegertyp. Das macht ja Hoffnung. Was würdest du uns denn mitgeben? Was findest du wichtig für ein Leben als Sieger?

J: Das Wichtigste ist auf alle Fälle: Sei mit Gott in Kontakt. Rede mit ihm; sag ihm was dich freut und was dir Angst macht. Halte dich an Gottes Regeln, sie helfen dir, gute Entscheidungen zu treffen. Wenn ich Gott gehorsam bin, bin ich auch siegreich. Hör genau hin, dann wirst du Gottes Ermutigungen wahrnehmen – in der Bibel oder durch andere Menschen. Vergiss nie: Gott verspricht dir, immer bei dir zu sein, wohin du auch gehst.

M: Vielen Dank Josua, für deinen interessanten und hilfreichen Besuch bei uns.

Gebet

Danke, lieber Vater im Himmel,

dass du so ein großartiger Ermutiger bist.

Danke, dass wir dir unsere Angst und Unsicherheit anvertrauen können und du uns gerne hilfst.

Hilf uns, offene Ohren zu haben,

damit wir deine Ermutigungen hören und erkennen. Amen

Ideen zur Vertiefung

Erinnerungs-Armband

Es ist immer hilfreich, eine Ermutigung direkt vor Augen zu haben. Deshalb bastelt doch ein Armband, durch das ihr an Josua 1,9 erinnert werdet.

Mit Perlen:

Bunte Holzperlen auf Nylonfaden auffädeln. Zwischen den bunten Holzperlen sieben würfelförmige Holzperlen auffädeln. Auf diese mit Fine-liner „j o s u a 1,9“ schreiben. Mit Quetschperlen das Armband schließen.

Mit Leder:

Aus Lederresten 1-1,5 cm breite Streifen ausschneiden, die um das Handgelenk passen. Auf das Leder mit Kugelschreiber oder Edding „Josua 1,9“ schreiben oder mit einem Hammer und einem breiten Schraubendreher einstanzen. An die Enden mit einer Lochzange zwei Löcher drücken und das Armband mit einer Musterklammer schließen.

Aus dickem Filz:

Aus etwas dickerem Filz einen 1-1,5 cm breiten Streifen schneiden, der um das Handgelenk passt. Mit Filzstift „Josua 1,9“ draufschreiben und das Armband mit selbstklebendem Klettverschluss schließen.

Lieder

  • Wer Gott vertraut, hat schon gewonnen, Einfach Spitze Nr. 28
  • Absoluto guto, Einfach Spitze Nr. 137
  • Ich will nicht mehr sagen, Einfach Spitze Nr. 64
  • Ich stehe fest auf dem Fels, Einfach Spitze Nr. 27

Material: 

  • Tonkarton DIN A4
  • Doppelseitiges Klebeband (hält besser)
  • Schere/Cutter
  • Falzbein
  • Lineal
  • 2 Magnetpärchen
  • Falls vorhanden: Schneidemaschine
  • 2 Musterbeutelklammern
  • Designpappe

So wirds gemacht:

Bild 1)

  • A4 Karton an der kurzen Seite auf 20 cm kürzen und dann falzen bei 6 cm und 14 cm.
  • Lange Seite falzen bei 2,5 cm; 8,5 cm; 14,5 cm; 20,5 cm und 26,5 cm; Rest abschneiden.
  • Eine Schablone für die Maße beim DIN-A4-Tonkarton findet ihr hier zum Herunterladen.

Bild 2)

  • Die schraffierten Stellen abschneiden (ich arbeite gerne mit dem Cutter und einem Lineal)
  • Alles schön falzen, auch die Ecken, wie auf dem Bild zu sehen ist.

Bild 3) So sollte es jetzt aussehen. 

Bild 4) Die einzufaltenden Dreiecke mit doppelseitigem Klebeband zusammenkleben. 

Bild 5) Die zusammengeklebten Dreiecke an der Innenseite der Kiste festkleben, ebenfalls mit Doppelklebeband.  So sollte die Kiste aussehen, wenn sie fertig ist. 

Bild 6) Meine habe ich noch mit Designpappe beklebt. Die Stücke sind

  • 3x 7,5 x 5,5 cm
  • 2x 5,5 x 5,5 cm
  • 1x 2,0 x 7,5 cm

Damit es noch mehr nach einer Schatzkiste ausssieht, habe ich 2 Tonkartonstreifen à 2 x 6 cm geschnitten und jeweils bei 3 cm gefalzt, mit doppelseitigem Klebeband an die Kiste geklebt und das untere Ende mit Magneten und Musterbeutelklammern befestigt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln! Natürlich könnt ihr die Maße so verändern, dass verschieden große Schatzkisten entstehen.

Was ist denn wirklich kostbar? Was gibt Dingen ihren Wert? In der Bibel gibt es viele Beispiele, dass Wertvorstellungen völlig auf den Kopf gestellt werden: die Witwe, die einen scheinbar mickrigen Betrag in die Spendendose wirft, damit aber ihr Kostbarstes hergibt und von Jesus als Vorbild herausgehoben wird; der reiche Kornbauer, der sich auf seinen Reichtum verlässt, der letzten Endes jedoch wertlos ist; das einzelne, verlorene Schaf, das dem Hirten mindestens so kostbar ist wie die 99 anderen zusammen, und viele mehr. Letztendlich geht es auch um unseren eigenen Wert und wie kostbar wir in den Augen dessen sind, der uns erschaffen hat – egal, wie andere uns bewerten.

Wir wünschen euch mit diesem Thema wertvolle Ideen für eure Arbeit, kostbare Momente mit euren Teilnehmerinnen, in denen ihr gemeinsam die ganze Fülle von Gottes Reichtum entdeckt, den er für uns am Start hat.

Eine Themenreihe mit Artikeln für Mitarbeiterinnen, Bibelarbeiten, Andachten, Stundenentwürfen und Kreativangeboten, ausgedacht für Mädchen von 12 bis 17, meistens aber auch in gemischten Gruppen zu verwenden.

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