Gott hält sein Versprechen, auch wenn es nicht so aussieht. Er ist auch in schwierigen Situationen da.
Gott hält sein Versprechen, auch wenn es nicht so aussieht. Wir können uns gegenseitig helfen Gott zu vertrauen.
Jitro (anderer Name: Reguel): Moses Schwiegervater Jitro ist Priester und Hirte im Land Midian. Mose und Jitro haben eine vertrauensvolle Beziehung (siehe auch 2. Mose 18).
Leute die Mose umbringen wollen: Mose hatte in Ägypten einen ägyptischen Sklavenaufseher erschlagen. Der Pharao wollte ihn deswegen töten (siehe 2. Mo 2, 11-15).
Stab Gottes/ Stock: Der Hirtenstab von Mose, den Gott in eine Schlange verwandelt hatte (siehe 2. Mo 4,1-4). Später vollbringt Gott durch Mose und seinen Stab weitere Wunder.
Der erstgeborene Sohn: Gott bezeichnet das Volk Israel als seinen erstgeborenen Sohn und drückt damit seine besondere Beziehung zu diesem Volk aus (siehe z.B. auch Hosea 11,1).
Gott ringt mit Mose: Gottes Kampf mit Mose ist geheimnisvoll. Er passt so gar nicht in unser Bild vom „lieben Gott“. In 1. Mo 32, 23-33 wird erzählt wie Gott mit Jakob ringt. Dabei lässt sich eine Parallele entdecken: Wie bei Jakob steht auch bei Mose der Kampf mit Gott vor einem wichtigen Schritt in die alte Heimat. An der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt ordnet der Kampf die Beziehung mit Gott.
Beschneidung: Gott hat einen ewig gültigen Bund mit Abraham und seinen Nachkommen geschlossen. Die Beschneidung aller Jungen und Männer an ihrer Vorhaut ist ein körperlich sichtbares Zeichen für diesen Bund mit Gott (siehe 1.Mose 17,9-14). Einer von Moses Söhnen ist offensichtlich nicht beschnitten. Nach 1. Mo 17,14 sollen Unbeschnittene aus dem Volk ausgestoßen werden, weil sie den Bund mit Gott ungültig machen.
Aaron: Aaron ist der ältere Bruder von Mose (siehe 2.Mo 7,7). Er kann gut vor anderen Leuten reden. Gott schickt ihn zur Unterstützung von Mose (siehe 2.Mo 4,14-16).
Ein Opfer in der Wüste: Gott hatte zu Mose gesagt, dass das Volk Israel ihm nach seiner Befreiung ein Opfer in der Wüste darbringen wird (2.Mo 3,11). Mose sagt dem Pharao, was Gott ihm aufgetragen hat (2.Mo 3,18).
Ziegel brennen: Die Ägypter hatten Angst vor den Israeliten in ihrem Land, weil es so viele waren. Darum haben die Ägypter die Israeliten versklavt. Die Israeliten mussten Ziegel für den Bau der Vorratsstädte Pitom und Ramses herstellen (siehe 2.Mo 1,10-14). Um Lehmziegel herzustellen, wird der Lehm mit gehacktem Stroh vermischt, in Holzrahmen gestrichen und zum Trocknen in die Sonne gelegt oder in einem Ofen gebrannt. Durch die Strohhäcksel sind die Lehmziegel stabiler.
Mit vielen ermutigenden Zeichen bricht Mose auf. Seine Beziehung zu Gott ist geklärt. Aaron kommt ihm sogar schon entgegen. Was soll jetzt noch schiefgehen!? Der erste Auftritt vor ihrem Volk in Ägypten läuft super. Aber dann geht alles schief. Mose und Aaron haben am Ende nicht nur den Pharao sondern auch ihr eigenes Volk gegen sich. Mose zweifelt an Gott(es Auftrag). Das kenne ich: Solange alles gut läuft, kann ich Gottes Auftrag leicht vertrauen. Aber wenn die Aufgabe, zu der Gott mich gerufen hat, schwieriger ist als gedacht? Oder die Menschen, mit denen Gott mich zusammengebracht hat, so anstrengend werden? – Dann klage ich wie Mose: „Warum hast du mich hier her gebracht!? … du unternimmst nichts! … alles wird viel schlechter!“ (2.Mo 5,22+23). Vielleicht ist auch in meiner Geschichte Gott schon längst am Werk. Auch dann, wenn es scheint, dass er gegen mich, statt für mich kämpft. Vielleicht ist auch in meiner Geschichte ein „Aaron“ an meiner Seite.
Die Kinder hören bei uns: Gott ist einer der rettet. Gott ist einer der hilft. Du kannst Gott um Hilfe bitten und ihm vertrauen. Aber kann Gott denn auch heute, mir persönlich wirklich helfen? Wird dann sofort alles gut? Die Geschichte zeigt: Nicht immer ist gleich zu sehen, dass Gott sein Versprechen hält. Manchmal passiert sogar zunächst das Gegenteil. Aber Gott rettet, wenn seine Zeit da ist. Er ist auch in schwierigen Situationen da und schenkt uns Menschen, die mit uns da durch gehen.
Kinder, die mit Gott unterwegs sind, probieren aus, ob Gott und seine Lebensgebote vertrauenswürdig sind: „Wenn ich Angst habe und dann bete – kann ich dann auch mutig sein? Wenn ich versuche, auch zu den nervigen Mitschülern oder meinen Geschwistern freundlich zu sein, weil Jesus das gesagt hat – wird es dann einfacher?“ Aber nicht immer wird dann alles gut. Manchmal wird es sogar schwerer. Die Geschichte zeigt: Nicht immer ist gleich zu sehen, dass Gott seine Versprechen hält wenn wir tun, was er uns sagt. Manchmal passiert sogar zunächst das Gegenteil. Aber Gott rettet, wenn seine Zeit da ist. Wir können uns gegenseitig Mut machen, Gott zu vertrauen und seinen Willen zu tun, so wie Mose und Aaron zusammen unterwegs waren.
Idee 1: Die Verschwundene Münze
Stelle ein Marmeladenglas mit einem gewölbten Boden auf eine Münze. Die Münze ist für alle gut zu sehen. Gieße nun Wasser in das Glas und schraube den Deckel zu. Die Münze ist nicht mehr zu sehen. Das liegt an der Totalreflexion des Lichts durch das Wasser. Wenn man direkt von oben in das Glas schaut, ist die Münze auch weiterhin zu sehen – darum der Deckel. Die Münze scheint verschwunden zu sein. Manchmal kann es einem so vorkommen als ob Gott verschwunden wäre. Das erlebt Mose in der Geschichte heute.
Idee 2: Gegenteil-Spiel
Alle Kinder gehen im Raum herum. Ein Mitarbeiter macht Ansagen, was als Nächstes zu tun ist. Die Kinder machen das Gegenteil von dem, was angesagt wird. Zum Beispiel: Macht ganz große Schritte. Schleicht ganz leise und vorsichtig durch den Raum. Geht so, als würdet ihr einen leichten Rucksack tragen. Tanzt fröhlich durch den Raum. … usw. In der Geschichte heute hat Mose den Eindruck Gott spielt das Gegenteil-Spiel. Und das war so …
Verkündigungsart: Sprech-Theater
Aufbau: Die Sprecher der einzelnen Rollen sitzen in einer Reihe nebeneinander. Ein großes Tuch/ Bettlaken wird von zwei Personen so gehalten, dass die Sprecher nur gesehen werden, wenn sie aufstehen. Der Erzähler steht neben dem Bettlaken. Der Erzähler liest/erzählt den Text. Die Sprecher stehen auf um ihren Text zu sprechen und setzen sich dann wieder. Die Sprecher haben Requisiten/Verkleidung, um ihre Rollen zu verdeutlichen. z.B.: Mose (Stock, Turban/Kopftuch); Aaron (Mikrofon, Krawatte); Pharao (Roter oder goldener Umhang, geschminkte Augen, goldene Ketten …); Zwei Israeliten (Arbeiterjacken, Maurerkellen); Zwei Sklavenaufseher (Sonnenbrillen, Taschenrechner). Jeder Sprecher bekommt ein Papier in dem sein Text markiert ist. Die Rollen können von Mitarbeitern gesprochen werden oder von älteren Kindern, die schon gut lesen können. Es könnte auch ein einziger Sprecher alle Rollen sprechen und diese jeweils durch die Verkleidung/Requisiten (und verschiedene Stimmen/Tonlagen) erkennbar machen.
Mose und Aaron beim Pharao
Erzähler: Das ist Mose.
Mose (schüchtern): Hallo, ich bin Mose!
Erzähler: Mose hatte einen Auftrag von Gott bekommen.
Mose (schüchtern): Ich soll das Volk Israel aus Ägypten befreien.
Erzähler: Mose ist sich nicht sicher, ob er der richtige Mann dafür ist und wie das alles gehen soll. Aber er packt seine Sachen und macht sich auf den Weg nach Ägypten. Und Gott bestätigt Mose, dass er auf dem richtigen Weg ist. Er sagt ihm genau, was er dem Pharao ausrichten soll und was er tun soll.
Mose (etwas mutiger): Wenn Gott das so will, dann funktioniert es bestimmt.
Erzähler: Aber Mose hat trotzdem noch ziemlich Angst davor mit dem Pharao zu reden.
Mose: Ich fang bestimmt an zu stottern oder vergesse meinen Text!
Erzähler: Das ist Aaron. Aaron ist der Bruder von Mose.
Aaron: Hallo zusammen! Ich bin Aaron. Ich komm aus Ägypten, aber eigentlich …
Erzähler (unterbricht Aaron): Aaron hat kein Problem damit, vor vielen Leuten zu reden. Gott sagt zu Aaron, dass er Mose entgegen gehen soll.
Aaron: Ja, klar! Mach ich! Mose hab ich ja auch schon ewig nicht …
Erzähler (unterbricht Aaron): Aaron trifft Mose unterwegs in der Wüste. Mose erklärt Aaron ganz genau, was Gott ihm gesagt hat und was sie tun sollen. Mose ist erleichtert.
Mose: Puh. Mit Aaron zusammen trau ich mich auch zum Pharao!
Erzähler: Die beiden kommen nach Ägypten. Sie organisieren eine Versammlung der Israeliten.
Israeliten (müde): Wir sind die Israeliten.
Israelit 1 (müde): Wir arbeiten als Sklaven für den Pharao.
Israelit 2 (müde): Aber jetzt gehen wir zur Versammlung.
Erzähler: Aaron erzählt den Israeliten, was Gott zu Mose gesagt hat: „Gott wird uns aus der Sklaverei in Ägypten befreien!“ Die Israeliten jubeln:
Israeliten (fröhlich): Juhu! Gott hat uns nicht vergessen!
Israelit 1: Er rettet uns!
Israelit 2: Gott ist so gut!
Erzähler: Mose und Aaron sind begeistert, dass die Israeliten so begeistert sind.
Mose: Unglaublich! Jetzt geht’s los!
Aaron: Jetzt wird Gott endlich sein Volk retten. Und alle sind dabei! Darauf haben wir schon so lange gewartet. Jetzt wird der Pharao sehen, dass unser Gott …
Erzähler (unterbricht Aaron): Mose und Aaron gehen zum Pharao, dem König von Ägypten.
Pharao (eingebildet): Ich bin der Pharao. Ich bin der mächtigste Mann der Welt.
Mose und Aaron (selbstbewusst und laut): Der Gott Israels sagt: Lass mein Volk gehen!
Pharao (gelangweilt): Der Gott Israels? Wer ist das?
Erzähler: Der Pharao hat keine Lust, sich von irgendjemand etwas sagen zu lassen.
Pharao: Warum sollte ich tun, was euer Gott sagt?? Ich lasse die Israeliten ganz bestimmt nicht gehen!
Mose und Aaron (eingeschüchtert): Der Gott Israels, also das ist unser Gott. Und er ist uns begegnet …
Erzähler: Mose und Aaron versuchen es noch mal:
Mose und Aaron (eingeschüchtert): Bitte lassen Sie uns gehen, damit wir unserem Gott in der Wüste dienen können.
Pharao (sauer): So ein Quatsch! Ihr haltet die Israeliten nur von der Arbeit ab. Los! Geht zurück an eure Arbeit!
Erzähler: Mose und Aaron gehen ganz niedergeschlagen nach Hause. Währenddessen gibt der Pharao im Palast Befehle:
Pharao: Ich bin der Pharao! Alles hört auf meinen Befehl! Sklavenaufseher! Israelitische Arbeiter! Hört zu!
Sklavenaufseher: Wir sind die Sklavenaufseher des Pharao! Was befiehlt der Pharao?
Israeliten (müde): Wir sind die Israelitischen Arbeiter und hören die Befehle des Pharao.
Erzähler: Die Israeliten müssen aus Lehm und Stroh Ziegel für den Pharao herstellen. Jetzt befiehlt der Pharao, dass die Israeliten ab sofort kein Stroh mehr für ihre Arbeit geliefert bekommen. Aber sie müssen natürlich jeden Tag genau so viele Ziegel herstellen wie bisher.
Pharao: Genau! Zack, Zack – an die Arbeit!
Erzähler: Also müssen die Israeliten ab jetzt auch noch Stroh sammeln gehen, um die Ziegel herzustellen. Sie können natürlich nicht mehr die selbe Menge an Ziegeln machen.
Sklavenaufseher: Na los! Beeilt euch!
Israeliten (außer Atem): Wir machen schon so schnell wir können!
Sklavenaufseher: Warum dauert das so lange!?
Israeliten (außer Atem): Wir brauchen mehr Stroh!
Erzähler: Die Sklavenaufseher treiben die Israeliten an. Aber sie müssen jetzt ja noch Stroh sammeln und schaffen es nicht, so viele Ziegel herzustellen wie bisher. Da bestrafen die Aufseher die Israeliten.
Israelit 1 (empört): Das ist ungerecht!
Israelit 2 (empört): Wir gehen zum Pharao und beschweren uns!
Erzähler: Das machen die Israeliten dann auch. Aber der Pharao hat kein Mitleid mit den Israeliten.
Pharao: Ihr seid nur faul! Sonst würdet ihr nicht sagen „Lass uns gehen, damit wir unserem Gott dienen!“ Alles bleibt so wie es ist.
Erzähler: Die Israeliten sehen, dass es aussichtslos ist.
Israeliten (hoffnungslos): Wir haben keine Chance.
Erzähler: Draußen vor dem Palast warten Mose und Aaron auf die Israeliten.
Israeliten (wütend): Das ist alles eure Schuld!
Israelit1: Gott soll euch bestrafen.
Israelit2: Alles ist nur noch schlimmer geworden.
Mose und Aaron (lassen die Köpfe hängen): (schweigen)
Erzähler: Mose hat gar keinen Mut mehr. Er betet:
Mose (enttäuscht, sauer): Was soll das, Gott!? Seit wir beim Pharao waren ist alles noch schlimmer geworden! Du tust nichts um dein Volk zu retten!
Erzähler: Aber Gott antwortet Mose und sagt: Das ist nicht das Ende. Jetzt geht es erst richtig los! Ich werde den Pharao zwingen, euch gehen zu lassen. Und zwar so, dass er euch am Ende aus Ägypten fortjagen wird!
Verkündigungsart: Obst-Theater
Die Geschichte wird mit Obst-Figuren (vielleicht mit Wackelaugen) auf einem Tisch dargestellt. Mose ist ein Apfel (die rote Seite ist zu sehen, wenn er sprechen soll), Aaron ist eine Orange, der Pharao ist eine Ananas (Krone), die Israeliten sind Bananen (später nur noch Bananenschalen, weil sie von der schweren Arbeit so erschöpft sind), die Sklavenaufseher sind Zitronen. Die Ziegel können aus Frucht- oder Müsliriegeln hergestellt werden.
W-Fragen-Würfeln
Es werden W-Fragen zur Geschichte auf Kärtchen geschrieben. Zum Beispiel: Wer ist in der Geschichte beteiligt? Wo spielt sich die Geschichte ab? Was passiert in der Geschichte? Warum endet die Geschichte so wie sie endet? Wie handelt Gott in der Geschichte?
Die Kärtchen werden verdeckt in die Mitte gelegt. Zwei Gruppen treten gegeneinander an. Es wird abwechselnd gewürfelt. Wer eine gerade Zahl würfelt, darf für sein Team eine verdeckte Karte ziehen. Bei einer ungeraden Zahl passiert nichts. Sind alle Karten auf die Teams verteilt, beantworten die Teams gemeinsam die Fragen. Jede richtige Antwort gibt einen Punkt. Welches Team kann die meisten Punkte machen?
Gesprächsfaden
Ein Wollknäul wird durch den Sitzkreis von Kind zu Kind geworfen. Der Faden wird jeweils festgehalten. So entsteht ein Frage-Antwort-Netz. Wer das Knäul hat, wählt eine der Fragen aus und stellt sie jemandem aus der Runde. Wenn derjenige die Frage beantwortet hat, wird ihm das Knäul zugeworfen. Er darf die nächste Frage stellen. Wer die Frage nicht beantworten möchte/kann, darf jemand anderen wählen. Fragen: Was gefällt dir an der Geschichte? Was findest du blöd an der Geschichte? Was zeigt uns die Geschichte über Gott? Was können wir von Mose lernen? Was können wir uns bei Aarons abschauen? Was ist das Wichtigste an der Geschichte?
„Freut euch, dass ihr Hoffnung habt. Bleibt standhaft, wenn ihr leiden müsst. Hört nicht auf zu beten.“ Römer 12 Vers 12
Die Kinder sitzen im Kreis. Es wird bis 4 abgezählt. Alle Einser-Kinder stehen auf und sagen den ersten Satz des Verses. Anschließend stehen alle Zweier-Kinder auf und sagen den zweiten Satz usw. Die Vierer-Kinder sagen die Bibelstelle. Langsam beginnen und schneller werden. Wer falsch aufsteht scheidet aus. Wer schafft es am längsten?
Geschmacks-Gebet
Erinnerst du dich an eine Sache, für die du gebetet hast und Gott hat nicht getan worum du ihn gebeten hast? Vielleicht ist alles noch schlimmer geworden?
Jedes Kind bekommt ein grobes Salzkorn zum Schmecken: Tränen schmecken auch salzig. Sage Gott in Gedanken, warum du traurig oder enttäuscht von ihm bist. Gott ist da, auch wenn man ihn nicht sieht oder die Dinge schlimmer statt besser werden.
Jedes Kind bekommt ein Gummibärchen: Freude ist bunt und süß wie ein Gummibärchen. Sage Gott in Gedanken, was dich fröhlich macht und danke ihm dafür.
Unsichtbare Tinte
Gott ist da, auch wenn man ihn nicht sieht – so wie unsichtbare Tinte. Unsichtbare Tinte lässt sich auf verschiedene Weise herstellen:
Absoluto gut/ Meinem Gott vertraue ich gerne (Mike Müllerbauer)
Felsenfest und stark ist mein Gott (Daniel Kallauch)
Mit Geduld zur Rettung
Alle Kinder stehen in einer Reihe am Spielfeldrand. Sie sind Gefangene, die auf die Befreiung warten. Jedes Kind hält seine beiden Hände wie eine kleine Schale geformt nach vorn. Der Retter geht von Gefangenem zu Gefangenem. In seinen Händen hält er einen Stein – den Schlüssel zur Rettung. Der Retter hält seine Hände mit dem Stein über die geöffneten Hände jedes Gefangenen. Bei einem der Gefangenen lässt der den Rettungsstein unbemerkt in die Hände fallen. Damit das wirklich unbemerkt passieren kann, schließt jeder Gefangene bei dem der Retter war, sofort seine Hände. Wenn der Gefangene den Rettungsstein in der Hand hat, kann er sofort losrennen und sich auf der anderen Spielfeldseite in Sicherheit bringen. Allerdings versuchen alle anderen Gefangenen, den Ausbrecher abzuschlagen bevor er sich in Sicherheit bringen konnte. Darum kann es sinnvoll sein, den Rettungsstein zunächst in den Händen zu behalten und etwas abzuwarten bevor er seine Rettung versucht.
Bauen für den Pharao
Zwei Teams spielen gegeneinander. Ziel ist es, einen möglichst hohen Turm zu bauen. Dazu stehen zwei unterschiedliche Materialien zur Verfügung. Zum Beispiel Bierdeckel und Bauklötze oder (ungekochte) Spaghetti und Marshmallows. Jedes Team hat einen Würfel. Wird eine gerade Zahl gewürfelt darf der eine Gegenstand geholt werden, bei einer geraden Zahl der andere Gegenstand. Jedes Team würfelt und baut für sich. Nach Ablauf der Zeit (z.B. 7 Minuten) wird gemessen welcher Turm der höchste ist. Evtl. noch ein paar Minuten Bau-Zeit geben, bevor gemessen wird.
ür die 6- bis 12-Jährigen haben wir eine Freizeit zum Thema „Jakob – gesegnet, geflüchtet, versöhnt!“ entwickelt. Das Freizeitkonzept ist als flexibler, individuell anpassbarer Baukasten zu verstehen. Das heißt: Die Freizeit kann im Tagesablauf und der Freizeitlänge ganz den Gegebenheiten und Bedürfnissen vor Ort angepasst werden. Als Beispiel haben wir für euch ein 6-Tages-Programm konzipiert.
Unter “Programmideen” finden sich eine Einführung in die biblische Jakobsgeschichte mit Hintergrundwissen. Die biblische Geschichte haben wir über sechs Einheiten verteilt. Vier Geschichten sind als Anspiel ausgearbeitet, zwei als „Skechtboard-Geschichten“ (die Geschichte entsteht malerisch beim Erzählen auf einer großen Staffelei). Die Anspiele findet ihr schriftlich und als Filmaufnahmen vor. So könnt Ihr wählen, ob ihr die Anspiele selbst spielt oder einfach per Film abspielt. Die Sketchboardgeschichten sind ausschließlich Filmclips. Nach den jeweiligen Geschichten haben wir Vertiefungen ausgearbeitet für zwei Altersgruppen (6-10 Jahre; 11-13 Jahre). So kann mit den jeweiligen Zielgruppen altersentsprechend gearbeitet werden.
Jede Jakobgeschichte wird von einer Rahmengeschichte umklammert. Die Handlung spielt in der heutigen Zeit und hilft den Kindern, die Themen der Jakobgeschichten in ihr Leben zu übertragen. Gezeigt wird die Rahmengeschichte jeweils vor bzw. nach einer Jakobgeschichte. Ihr findet diese Geschichte als Textdatei unter „Programmideen/ Rahmengeschichte“ und als Film in einzelnen Clips unter “Videos”.
Der vorgestellte Programmplan der „5 Sterne Sommer“-Freizeit geht zunächst von einem Angebot ohne Übernachtung aus. Selbstverständlich kann der Tagesplan auch auf eine Übernachtungs-Freizeit abgewandelt werden. Auch im Hinblick auf Kooperationen, mögliche Corona-Bestimmungen… kann die Freizeit ganz auf die örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse abgestimmt werden und ermöglicht so eine hohe Identifikation mit der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort.
Sonntag Streiten ist normal, da steckt was dahinter / 1.Mose 25, 19-34 / Esau verkauft Jakob sein Erstgeburtsrecht |
Montag Gott segnet nicht nur die Braven / 1.Mose 27,1-40 / Jakob holt sich den Segen |
Dienstag Wie und wo kann ich Gott erleben (und was antworte ich?) / 1.Mose 27, 41- 28, 22 / Jakob und die Himmelsleiter |
Mittwoch Wie gehe ich mit Unrecht um? / 1.Mose 29,1-30 / Jakob wird betrogen Zeit bei Onkel Laban |
Donnerstag In Zeiten der Angst – an wen oder was klammere ich mich da? / 1.Mose 32,1-33 / Jakob am Jabbok |
Freitag Wie geht „Aufeinander zugehen“ nach Verletzungen? / 1.Mose 33,1-16 / Jakob und Esau versöhnen sich |
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8:30 | Frühstück | Frühstück | Frühstück | Frühstück | Frühstück | |
9:00 | Beginn: Begrüßung, Spiel, Ritual … | Beginn | Beginn | Beginn | Beginn | |
9:30 | Video Rahmengeschichte Bibelanspiel |
Video Rahmengeschichte Sktechboard |
Video Rahmengeschichte Bibelanspiel |
Video Rahmengeschichte Sktechboard |
Video Rahmengeschichte Bibelanspiel |
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9:45 | 10.00 Uhr Ankommen und Begrüßen | Vertiefung für zwei Altersgruppen | Vertiefung für zwei Altersgruppen | Vertiefung für zwei Altersgruppen | Vertiefung für zwei Altersgruppen | Vertiefung für zwei Altersgruppen |
10:15 | Kennenlern-Spiele | Ratespiel „Wer bist du“ oder Quiz „Gefragt – gejagt“ | „Spiele rund um die Leiter“ oder Spiel „Nummer 2 gewinnt“ | Spiel: „Israel sucht den Superhirten“ | „Würfeln-Suchen-Quizzen“ | Geländepiel: „Kuhhandel“ |
12:00 | Mittagessen | Mittagessen | Mittagessen | Mittagessen | Mittagessen | |
12:30 | Workshops | Workshops | Workshops | Workshops | Workshops | Workshops |
14:00 | Snack | Snack | Snack | Snack | Snack | Snack |
14:15 |
Video
Rahmengeschichte Bibelanspiel Vertiefung für zwei Altersgruppen
14.30-15.15 Streitspiele 15:20 -16.25 Begabt! Wettkampf 1 Std |
Geländespiel „Capture the Wildraten” | Dorf- oder Stadtspiel „Himmelsleiter“ Platz für eigene Ideen |
Spiel: Handelsspiel „Büffeljagd“ oder Stationenspiel „Talente ausprobieren“ |
Platz für eigene Ideen | Stationenspiel „Jakobs leckere Suppe“ |
16:45 | Abschied | Abschied | Abschied | Abschied | Abschied | Abschied |
17:00 | Ende | Ende | Ende | Ende | Ende | Ende |
Der Frühling ist da. Die Temperaturen steigen. Zeit, rauszugehen!
Wie wäre es mit einem Treffen am Lagerfeuer, dazu Stockbrot und eine gute Geschichte? Oder Ihr bereitet mehrere Stationen in eurer Ortschaft vor und lasst die Kinder von Station zu Station gehen? Vielleicht macht Ihr auch lieber ein Fitnessangebot live aus dem Garten wie die “Highland-Games” hier aus dem Artikel “Kräftemessen im Schottenrock”?
Gerade jetzt brauchen Euch die Kinder. Danke für alle Zeit und Liebe, die Ihr in die Jüngsten steckt! Gott segne Euch!
Für die Apfeltaschen benötigt ihr einen Hefeteig und kleingeschnittene Äpfel. Den Hefeteig bereitet ihr am besten zu Hause vor. In einer Dose oder Schüssel mit Deckel lässt er sich gut transportieren. Je nach Begebenheit rund um den Lagerfeuer-Platz ist es sinnvoll auch die Äpfel vorzubereiten.
Für den Teig vermischt ihr zuerst 600g Mehl, 1 Päckchen Trockenhefe und einen Esslöffel Zucker. Dann gebt ihr sechs Esslöffel Speise-Öl und lauwarmes Wasser nach Bedarf dazu. Daraus knetet ihr einen geschmeidigen Hefeteig. Diese Portion reicht für ca 10 Apfeltaschen. Praktisch ist es, wenn ihr den Teig gleich in 10 ungefähr gleich große Kugeln aufteilt und so in der Dose transportiert.
Für die Füllung entfernt ihr das Kernhaus aus den Äpfeln und schneidet die Äpfel in kleine Würfel. Je nach Geschmack, könnt ihr die Äpfel mit etwas Zucker und Zimt bestreuen oder ein paar Rosinen oder gehackte Mandeln dazu mischen. Ein Apfel reicht für 3-4 Apfeltaschen.
Beim Lagerfeuer bekommt jedes Kind zunächst ein großes Stück Alu-Folie. Bestreicht die glänzende Seite der Alufolie mit Hilfe eine Backpinsels großzügig mit weicher Margarine. Dann drückt und zieht ihr die Hefeteig-Kugel auf eurer Handfläche zu einem möglichst dünnen runden oder auch ovalen Fladen. Diesen Teig-Fladen legt ihr in die Mitte eurer eingefetteten Alufolie. Nun legt ihr die Apfelstücke auf eine Hälfte eures Fladen, klappt die zweite Hälfte des Teigstückes über die Äpel und drückt die Ränder sehr gut fest. Dann verpackt ihr eure Apfeltaschen gut mit der Alufolie. Die Margarine in der Folie verhindert, dass der Teig mit der Folie beim Backen verklebt. Zeigt die matte Seite der Alufolie nach außen, wird die Hitze des Feuers gut zum Gargut weitergeleitet. Nun legt ihr eure gut verpackte Apfeltasche in die Glut des Feuers. Eventuell ist es gut, euer Alu-Päckchen mit Hilfe einer Zange nach ein paar Minuten zu wenden. Nach 7-10 Minuten könnt ihr eure Apfeltasche mit der Zange aus der Glut nehmen, das Päckchen auf einer hitzebeständigen Unterlage mit Hilfe von Messer und Gabel oder der Zange öffnen und eine leckere, frischgebackene Apfeltasche genießen.
Die Toasts könnt ihr herzhaft belegen, mit Salami, Schinken, Käsescheiben und auch Gemüse, wie Tomaten, Paprika, Mais, Pilze, Zwiebeln, Zucchini,… oder auch süß mit Schoko-Creme oder Erdnuss-Butter und Bananen, Äpfeln, Ananas, Mandarinen,…Dazu passen auch noch Kokos-Raspel, Mandelstifte, Rosinen,…als Ergänzung.
Je nachdem, wie ihr die Toasts belegt und wie die Begebenheiten rund um euern Feuerplatz sind ist es sinnvoll, ein paar Zutaten vorher kleinzuschneiden. Belegt ihr die Toasts herzhaft und verwendet auch Gemüse solltet ihr die Tomaten, Paprika, Pilze, Zwiebeln oder Zucchini vorher in Scheiben schneiden, genauso bei einem süßen Belag mit Bananen oder Äpfeln.
Am Feuerplatz bekommt jedes Kind zuerst einmal ein großes Stück Alu-Folie und zwei Scheiben Toastbrot. Beide Brotscheiben bestreicht ihr auf je einer Seite gut mit Margarine. Nun belegt jedes Kind eine Brotscheibe auf der nicht mit Margarine bestrichenen Seite je nach Geschmack mit Wurst, Gemüse und Käse, oder ihr streicht auf die beiden nicht mit Margarine bestrichenen Seiten Schoko-Creme oder Erdnuss-Butter und belegt eine Seite mit Obst nach Geschmack. Dann klappt ihr die beiden Toastbrot-Scheiben zusammen. Achtet dabei darauf, dass die mit Margarine bestrichenen Seiten außen sind! Packt das belegte Toastbrot gut in Alufolie ein und legt es in die Glut eures Lagerfeuers. Nach spätestens 5 Minuten könnt ihr euer Toastbrot-Päckchen mit Hilfe einer Zange aus der Glut nehmen, auf einer hitzbeständigen Unterlage mit Hilfe von Messer und Gabel auspacken und ein leckeres, warmes Toastbrot genießen.
Das Kleingruppen-Material beinhaltet: Hintergrundinfos zum Text, einen Bezug zur Zielgruppe und Ideen zur Gestaltung der Kleingruppenzeit.
Die Kleingruppen laufen nach einem Rotationsprinzip. Jeder Kleingruppe wird von mind. einem Mitarbeitenden begleitet und läuft von Station zu Station. Durch ein Signal vom Zeitwächter wird den Gruppen signalisiert, dass sie zur nächsten Station aufbrechen. Je ein weiterer Mitarbeitender ist bei einer der 5 Stationen die je 7 Minuten dauern:
Elija war ein Prophet, welcher zurzeit von König Ahab lebte. Dieser lebte nicht nach Gottes Regeln, sondern heiratete eine phönizische Prinzessin, brachte dem Gott Baal Opfer dar und betete ihn an. Deshalb schickt Gott durch Elia eine große Dürre. Es soll weder regnen noch Tau fallen, bis Elija es sagt. Gott will Israel bestrafen. Aber natürlich ist Elija auch von besagter Dürre betroffen und leidet darunter. Also kümmert sich Gott um ihn und schickt ihn an einen Unterschlupf, wo er Wasser aus einem Bach zur Verfügung hat und ein Rabe ihn mit Essen versorgt. Gott kümmert sich also um seinen Propheten.
Der Großteil der Kinder in Deutschland kann es heutzutage nicht mehr nachvollziehen, wie es ist, nicht ausreichend versorgt zu sein. Es besteht keine Essensnot und Wasser gibt es zu genüge. Deshalb nehmen viele unsere Situation als normal an und vergessen es, dankbar zu sein. Ich möchte die Kinder mit dieser Geschichte dazu anregen, dankbar zu sein für das, womit uns Gott versorgt. Wir haben alle jeden Tag genug zu essen und zu trinken. Im Gegensatz zu Elija müssen wir uns wenige Gedanken darübermachen, dass wir versorgt sind. Wir haben Supermärkte, Krankenhäuser und Stromversorgung. Wir sind rundum von Gott versorgt.
Hinweis: Die Kleingruppen laufen nach dem Rotationsprinzip. Jeder Kleingruppe wird von einem Mitarbeitenden begleitet und läuft von Station zu Station. Gruppe 1 – startet bei Station 1, Gruppe 2 – bei Station 2 usw. Durch ein Signal vom Zeitwächter (einem Mitarbeitenden) wird den Gruppen nach 7 Minuten signalisiert, dass sie zur nächsten Station aufbrechen.
Um einen Raben mit beweglichen Flügeln zu basteln, müssen drei schwarze Kreise von den Kindern ausgeschnitten werden: ein kleinerer Kreis und zweimal ein größerer Kreis. Alles, was die Kinder ausschneiden werden, ist schon auf einer Vorlage abgedruckt, die das Team mitbringt. Einer der großen Kreise wird außerdem an einer weiß gestrichelten Linie in zwei gleich große Halbkreise geschnitten, das sind die Flügel. Der kleine Kreis mit dem Gesicht wird dann oben überlappend an den anderen großen Kreis geklebt. Der kleine Kreis bildet somit den Kopf und der große Kreis den Körper des Raben. Nun sollen mithilfe des Lochers Löcher an den markierten Stellen (am Körper und den Flügeln) ausgestanzt werden. Daraufhin werden die Flügel hinter den Körper gelegt, sodass die Löcher im Körper und in den Flügeln übereinanderliegen. Von oben wird durch die Löcher jeweils eine Musterbeutelklammer gesteckt und hinten befestigt. Daraufhin hat man einen vollständigen Raben mit beweglichen Flügeln.
Material pro Rabe:
Bei dieser Station können die Kinder sich hinsetzen und Snacks essen. Dabei handelt es sich um einfache Kleinigkeiten, beispielsweise Käse-Trauben-Spieße oder Obstspieße. Nachdem die Gruppe sich gestärkt hat, bereitet sie dann Snacks für die nächste Gruppe zu. Also müssen die Kinder Trauben und Käse aufspießen oder Obst (mit Aufsicht eines Mitarbeiters) klein schneiden und dann auch aufspießen. So muss der Mitarbeiter nur die Snacks für die erste Gruppe vorbereiten, da die Gruppen die darauffolgenden Gruppen versorgen. Das, was von der letzten Gruppe übrigbleibt, kann selbstverständlich auch von den Mitarbeitern gegessen werden. Dies soll verdeutlichen, dass wir uns gegenseitig versorgen können, genauso wie Gott uns versorgt.
Material (pro Kleingruppe mit 5 Personen) vom Einsatzort zu stellen:
Zuerst liest der Mitarbeiter den Kindern die Geschichte von Elia und dem Raben erneut vor. Dabei sind aber einige Fehler in den Text eingebaut (beigefügtes Dokument: „Fehlertext Rabe“). Die Schwierigkeit der Fehler variiert dann vom Alter der Kinder her. Die Aufgabe der Kinder ist es, die Fehler zu erkennen und zu berichtigen. Dieser Teil der Station sollte nicht länger als 3 Minuten dauern.
Daraufhin wird ein Dankgebet gesprochen. Die Besonderheit dabei ist es, dass für bestimmte Dinge gedankt wird. Jedes Kind überlegt sich eine Sache, für die es dankbar ist. Am besten fängt der Mitarbeiter mit einem einfachen Beispiel an. Dann sollen die Kinder der Reihe nach das sagen, wofür sie besonders dankbar sind. Der Mitarbeiter endet dies mit einem kurzen Gebet. Falls noch viel Zeit übrig ist, kann auch nach mehr Dingen, bei denen Gott für uns sorgt gefragt werden, bis man zu der nächsten Station weitergehen muss. Ein weiteres Kind zieht einen Zettel usw. bis die Zeit vorbei ist und die Gruppe zur nächsten Station weitergeht.
Material vom Einsatzort zu stellen:
Hier wird Eierlauf gespielt.
Die Kinder sind hierbei Raben, die Elia versorgen. Die Kinder müssen in einer
vorgegebenen Zeit (5 Minuten) Tischtennisbälle (die das Essen darstellen) auf
einem Esslöffel von einem Eimer zu einem zweiten Eimer (beschriftet mit „Elia“)
bringen. Das Ziel ist es, so viele Tischtennisbälle wie möglich in den zweiten
Eimer zu bekommen. In den ersten Eimer werden alle Tischtennisbälle gefüllt. Der
zweite Eimer steht in etwa 5 Metern Entfernung. Zu Beginn des Spiels stellen
sich die Kinder in einer Reihe hinter den Eimer, der mit den Tischtennisbällen
gefüllt ist. Jeder hat einen Löffel in der Hand. Auf ein Startsignal hin, rennt
der erste in der Reihe los, nimmt sich einen Tischtennisball aus dem Eimer und
platziert diesen auf seinem Löffel. Jetzt muss der Tischtennisball, ohne vom Löffel
herunterzufallen, zu dem zweiten Eimer transportiert werden und kann dort in
den Eimer geworfen werden. Fällt aber einem der Läufer der Tischtennisball beim
Laufen von dem Löffel, so muss er diesen aufheben sich wieder hinten anstellen,
ohne einen Ball auf die andere Seite gebracht zu haben. Ist er dort angekommen,
kann der Nächste loslaufen. Der vorherige Läufer geht zurück und stellt sich
nun wieder hinten an seiner Reihe an. Dies geht so lange, bis die Gruppe alle Tischtennisbälle
zum zweiten Eimer transportiert hat oder bis die vorgegebene Zeit endet.
Material vom Einsatzort zu stellen:
In dem Gespräch soll der Kerngedanke des Tages mit den
Kindern vertieft werden. Dazu beantworten sie Fragen zum Thema. Bei dieser
Station stellt man sich am besten in einen Kreis, bei dem ein Abstand zwischen
den Kindern ist. Zuerst fragt der Mitarbeiter dabei nach, ob die Geschichte des
Tages verstanden wurde und offene Fragen werden beantwortet.
Vorbereitung: Dazu soll ein Mitarbeiter die Fragen (Dokument „Fragen Rabe“)
ausdrucken und aus jedem Blatt einen Papierflieger basteln.
Diese Papierflieger verteilt der Mitarbeiter an die Kinder und diese sollen den
Flieger zu einem anderen Kind werfen. Die Person, die den Papierflieger fängt/bekommt,
liest dann die Frage vor. Die Frage kann von der Gruppe beantwortet werden. Niemand
muss antworten, auch nicht der, der den Flieger als erstes losgeschickt hat. (Bei
Kindern in der 1./2. Klasse kann der Mitarbeiter die Fragen vorlesen. Dann
sollen die Kinder der Reihe nach den Flieger zu dem Mitarbeiter werfen.)
Material vom Einsatzort zu stellen:
Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zu Esther aus JUMAT 2/16. Schwerpunkt sind fünf Einheiten, die die Geschichte der Königin Esther im Zusammenhang darstellen. Außerdem gehören zu dieser Reihe zwei Einheiten, die inhaltliche Schwerpunkte noch einmal besonders behandeln. Dabei geht es um Antisemitismus und Zivilcourage.
Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.
Außerdem enthält die Themenreihe noch zwei Bausteine. Ein Baustein ist ein Impuls zum Thema Zivilcourage, der von den Kindern zu hause mit ihren Familien umgesetzt werden kann. Der andere Baustein ist ein Vorschlag, wie das Purimfest gefeiert werden kann, welches seinen Ausgangspunkt in der Esthergeschichte hat.
Diese Themenreihe enthält Gruppenstunden zum Thema Passion und Ostern. Grundlage sind Bibeltexte aus dem Markusevangelium. Der Schwerpunkt sind Texte aus Markus 14, angefangen von der Salbung Jesu in Bethanien bis zur Gefangennahme. Den Abschluss bildet der Bericht über die Auferstehung von Jesus.
Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.
Diese Themenreihe enthält alle Gruppenstunden zu Abraham aus JUMAT 2/18. Sie beginnt mit der Berufung und den Aufbruch in das neue Land. Die letzte Einheit ist die Opferung seines Sohnes Isaak. Im Anschluss an die Themenreihe Abraham kann die Themenreihe Jakob durchgeführt werden.
Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes. Außerdem enthält die Themenreihe einen passenden Familienimpuls, um das in der Jungschar erlebte auch zu Hause umzusetzen.
Die Pubertät ist die Zeit der Orientierungslosigkeit. Bin ich jetzt schon Erwachsener oder noch Kind? Die Veränderungen am eigenen Körper lösen Verunsicherung aus. In diesem Alter den eigenen Körper als etwas Wunderbares zu sehen, ist für viele eine echte Herausforderung. Viele Jugendliche durchlaufen auch eine sportliche Krise, wenn das Körperwachstum dazu führt, dass bestimmte Bewegungsabläufe nicht mehr so funktionieren wie bisher. Teenager sind in ihrer Lebensphase extrem verletzlich und werden verletzt. Diese jungen Körper, in denen Anbetung Gottes stattfinden soll, sind renovierungsbedürftig und zugemüllt. Es ist Hilfe nötig, damit diese jungen Menschen ihr Potenzial erkennen können und auch ausschöpfen.
Du hast Potenzial! Dein Körper ist was wert!
Der Brief des Paulus ist an die Mitglieder der Gemeinde in Korinth gerichtet. Personen, die Christen sind, sich aber in einer herausfordernden Umgebung befinden. Die Stadt Korinth war zur Zeit von Paulus eine wichtige Handelsstadt und Metropole. Hier „lebten“ aber auch viele Ideologien und Wertevorstellungen. Die Christen von Korinth wurden mit immer neuen Lebensstilen konfrontiert und einige freundeten sich damit an.
Eins der vier großen antiken Sportfeste fand in der Nähe der Stadt Korinth statt. Bei den sogenannten Isthmien traten Menschen aus allen Regionen in sportlichen und musischen Wettkämpfen zu Ehren des Gottes Poseidon gegeneinander an. Stadion, Pferderennbahn, Theater, Trainingsgelände waren voll von Zuschauern, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollten.
Korinth war ein strategisch bedeutsamer Ort, um die Gute Botschaft zu verbreiten. Paulus war sich bewusst, dass von hier aus die ganze damals bekannte Welt mit dem Evangelium erreicht werden konnte.
Teenager, die Jesus kennen, sind in Schule oder Sportverein einer ähnlichen Vielfalt ausgesetzt. Sie sind gefordert, bei all den verlockenden Angeboten auf dem richtigen Weg zu bleiben. Der Bibeltext bezieht sich in erster Linie auf das Sexualleben in Korinth, doch auch dieses Thema wird in den Umkleidekabinen und Schulhöfen ausgiebig diskutiert. In der Welt der Teenager gibt es strategisch günstige Orte, seinen Glauben weiterzugeben, doch zugleich ist es an diesen Orten schwer, den eigenen Glauben authentisch zu leben. So wie die Korinther von Paulus unterstützt, ermahnt und gewarnt wurden, so müssen auch unsere Teenager die gleiche Hilfe erfahren.
Wir befinden uns bei den isthmischen Spielen in Korinth. Die Wettkämpfe haben noch nicht begonnen. Die Athleten (Teenager) kommen an und werden von den Mitarbeitern mit den Worten „Mens sana in corpore sano“ (ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper) begrüßt.
Im Vorfeld bekommt jeder Teenager in Form von Namensschildern eine neue Identität. Die griechischen Namen werden nicht ausgesucht, sondern sind bereits im Vorfeld zugeteilt.
Mit diesem Namen müssen sie sich bei einem Helanodiken (griechischen Wettkampfrichter) anmelden. Die Namen sind bereits zwei Gruppen zugeordnet:
So entstehen zwei möglichst gleich große Gruppen. Der Raum ist so vorbereitet, dass zwei Lager vorhanden sind. Auf den Stühlen finden die Athleten ihren Namen wieder. In jedem der Lager gibt es Obst und gesunde Getränke.
Auf diese Weise entsteht in der Mitte eine Arena.
Mit einem Beamer kann das Bild des antiken Poseidontempels an die Wand projiziert werden, den auch die Athleten der damaligen Zeit immer vor Augen hatten.
Beide Gruppen beschäftigen sich mit der Frage: Wie wurde ein Tempel erbaut?
Beide Gruppen beschäftigen sich mit dem Bibelvers „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, der in euch lebt und euch von Gott geschenkt wurde?“ (1. Kor 6,19).
Antiker Weitsprung: Damals sprang man beidbeinig fünfmal hintereinander in den sicheren Stand. Von dort, wo man gelandet war, sprang man weiter. Das Umfallen nach vorn oder hinten führte zur Disqualifikation.
Die Athleten treten nach den Regeln des antiken Weitsprungs gegeneinander an. Wer mit fünf Sprüngen die weiteste Distanz zurücklegt, gewinnt.
Es geht bei diesem Wettkampf darum, die Psalmverse 139.13+14 so laut und deutlich wie möglich vorzutragen. Die Helanodiken bilden eine Jury.
Ein Helanodike (Mitarbeiter) erklärt: 2. Chronik 29,1-7
Der Zustand des Tempels war immer ein Indiz dafür, wie intakt die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk war. Die Könige, die nach Gottes Willen fragten, sorgten sich auch um dessen Wohnhaus. Die Könige, die Gott den Rücken kehrten, ließen den Tempel verkommen.
„Denn ihr seid für ein Lösegeld gekauft worden. Macht also Gott mit eurem Körper Ehre“ (1. Korinther 6,19).
Die Künstler und Athleten sollen gemeinsam überlegen. Es hat durch die Zahlung des Lösegeldes ein Herrschaftswechsel stattgefunden.
a) Wir sind ein Tempel, der von dem besten Baumeister und mit den besten Materialien erbaut wurde. Wir sollten es glauben und dankbar dafür sein.
b) Jesus hat das Lösegeld gezahlt. Dadurch konnte ein Herrschaftswechsel stattfinden. Unser Körper gehört nun nicht mehr uns, sondern Gott. Fange an aufzuräumen und höre auf zu randalieren.
c) Unser Körper hat das Potenzial, ein Zeugnis für Jesus in deinem persönlichen Umfeld zu sein. Was willst du lassen, damit dein Tempel zum Zeugnis für Jesus wird? Was willst du tun, damit dein Tempel zum Zeugnis für Jesus wird?
d) Der Tempel von Jerusalem stand auf einem Berg mitten in der Stadt. Jeder konnte ihn sehen. Welchen Platz nimmst du in deiner Klasse oder im Sportverein ein? Als Tempel des Heiligen Geistes solltest du nicht unbemerkt bleiben.
Gott kommt dich besuchen und nimmt Kontakt zu dir auf.
Gott redet mit dir, zeigt dir seine unbegrenzten Möglichkeiten und lädt zum Vertrauen ein.
Der Text handelt von Abraham und seiner Frau Sara. Die beiden wohnten damals in Mamre, was vermutlich eine Oase in der Wüste war. Die Menschen hatten sich keine Häuser gebaut, sondern in wohnten in Zelten. Die meisten sind mit ihren Viehherden wie Ziegen, Schafe, Rinder, o. a. immer wieder weitergereist, und da waren Zelte einfach praktischer. Diese konnte man recht schnell zusammenlegen und an anderen Orten wieder aufbauen.
Dass Abraham sich vor den Männern verneigt hat, zeigt, dass er demütig ist und diese Gäste höher sieht als sich selbst. Was auffällt ist, dass Abraham die Männer einmal in der Einzahl („Herr“, V.3) und einmal in der Mehrzahl („man sollte euch …“, V.4) anspricht. Ob Abraham in den Männern schon Boten Gottes oder Gott selbst gesehen hat, lässt sich nicht sagen.
Auch das Waschen der Füße war zur damaligen Zeit eine dienende Geste. Die Füße waren durch den Staub meist dreckig oder auch blutig, sodass das Fußwaschen eine sehr angenehme Sache war. Abraham beeilt sich, seinen Gästen gutes Essen zu bringen. Das alles sind Zeichen von Gastfreundschaft, die damals sehr wichtig und gut ausgeprägt war.
In Vers 9 fragen die Männer Abraham, wo seine Frau Sara ist. Spätestens da könnte Abraham gemerkt haben, dass die Männer keine normalen Menschen sind. Sara wurde vorher nie gegenüber den Männern erwähnt. Woher sollen sie es dann wissen?
Dass die fremden Männer Abraham ein Kind versprechen zeigt, dass sie nicht menschlich, sondern von Gott gesandt wurden. Menschen hätten niemals einfach so von der Kinderlosigkeit von Abraham und Sara wissen können. Gott schon. Dass Sara das nicht glauben kann und anfängt zu lachen, ist sehr verständlich, da Abraham und sie schon fast 100 Jahre alt waren. In diesem Alter war es auch damals unmöglich, ein Kind zu bekommen. Aber bei Gott ist nichts unmöglich. Er kann sogar dafür sorgen, dass ein 100-jähriges Pärchen noch ein Kind bekommt. Und er kennt auch unsere Gedanken, auch wenn wir sie nicht aussprechen.
Was mache ich, wenn ich unerwarteten Besuch bekomme? Freue ich mich und fange an, den Gästen das Beste was ich habe aufzutischen und Zeit mit ihnen zu verbringen, oder bin ich froh, wenn sie wieder weg sind? Nehme ich mir Zeit für andere?
Ich persönlich finde, Besuch ist etwas Tolles. Man ist nicht allein, kann sich mit anderen austauschen. Besonders schön ist es, wenn man die Person lange nicht gesehen hat.
Aber wie würde ich mich verhalten, wenn Gott plötzlich vor meiner Tür stehen würde? Würde ich mich wie Abraham ohne einen Hintergedanken um ihn kümmern?
Ich finde es schön, dass Gott zu mir redet. Er redet zu mir durch sein Wort, die Bibel, oder manchmal auch durch andere Menschen.
In dieser Geschichte kann ich auch hören, dass Gott zu seinen Verheißungen und seinen Versprechen steht. Seine Möglichkeiten sind unbegrenzt. Selbst wenn ich in meinem Leben keinen Ausweg sehe oder nicht mehr weiterweiß, kann ich darauf vertrauen, dass Gott immer noch Möglichkeiten hat, mir zu helfen.
Gott steht vor deiner Tür. Diese Vorstellung ist für viele Kinder ungewöhnlich.
Vielleicht haben sie sich auch darüber noch nie Gedanken gemacht und können sich gar nicht vorstellen, dass Gott mit ihnen zu tun haben will. Abraham hat auch nicht damit gerechnet, dass er Besuch von Gott bekommt. Aber auch wenn man nicht damit rechnet und vielleicht mit Gott gar nichts zu tun haben will, so sind die Kinder doch Gott ganz wichtig und er möchte mit ihnen zu tun haben. Eine Frage, die sich die Kinder stellen könnten, ist:
Wie kann Gott uns/mich denn heute besuchen? Vielleicht tut er es durch einen guten Freund / eine gute Freundin, die dich zur Jungschar einladen.
Oder durch einen Gottesdienst, an dem du mal teilgenommen hast.
Gott hat viele Möglichkeiten, jedem Menschen zu begegnen.
Gott kommt dich besuchen. Ich hoffe, dass die Kinder diesen Gedanken cool finden. Manchmal denken Kinder, dass sie nicht wichtig sind. Wenn bei den Eltern jemand Wichtiges vorbeikommt, dann werden die Kinder manchmal schnell ins Zimmer verbannt, weil sie nicht stören sollen. Aber gerade da kommt Gott hin. Ich kann den Kindern vermitteln: Gott kommt zu dir, wenn du es nicht erwartest und beschenkt dich. Er beschenkt dich mit dem Besten was er hat: seinem Sohn Jesus Christus. Ist das nicht cool? Was gibst du ihm dafür zurück? Gott hat viele Möglichkeiten, dir Geschenke zu machen. Ein guter Freund, der da ist, wenn du jemanden brauchst. Eine ausweglose Situation, wo du merkst, dass Gott da ist. Meistens denkst du vielleicht, dass Gott deine Probleme nicht in den Griff bekommt, aber bei Gott ist nichts unmöglich. Auch das größte Problem ist für ihn eine Kleinigkeit.
Idee 1: Besuch kommt
Sobald die ersten Jungscharler eintreffen, sagt ein Mitarbeiter: „Heute kommt Besuch. Wir müssen alles vorbereiten!“ Dann verteilt er Aufgaben, die nötig sind. Einige müssen noch einmal den Raum kehren und aufräumen, sowie die Tische und Stühle ordentlich hinstellen. Mit einigen Kindern wird ein Obstsalat vorbereitet und wieder andere decken und dekorieren den Tisch. Wenn alles so weit ist, kann dann wirklich der Besuch kommen. Es kann ein Gast eingeladen werden, vielleicht der Pastor oder der Gemeindeleiter. Mit ihm wird gemeinsam gegessen und ein Begrüßungslied gesungen, zum Beispiel: „Halli, Hallo“ oder „Hallo, Ciao, Ciao“. Damit können sich die Kinder gegenseitig begrüßen und auch der Gast wird dadurch begrüßt.
Idee 2: Spiel: Über das Seil
Es wird ein Seil gespannt, das etwa 0,5 m
– 1,0 m über dem Boden hängt. Nun haben die Kinder die Aufgabe, über das Seil rüberzukommen, ohne es zu berühren. Wird es berührt, muss noch einmal von vorn begonnen werden.
Lasst die Kinder einfach ausprobieren und gebt so wenig Hilfe wie möglich. Den Kindern soll auffallen, dass es unmöglich ist, allein über das Seil rüberzukommen, ohne es zu berühren. Jedes Kind muss sich von anderen Hilfe holen und nur als Gruppe kommen sie über das Seil.
Dieses Spiel soll verdeutlichen, dass es manchmal Situationen im Leben gibt, die ausweglos erscheinen. Wenn man sich aber Hilfe holt (Eltern, Freunde, Gott, …) können auch diese Situationen gemeistert werden.
Pantomimen-Theater
Für das Theater werden acht Personen benötigt. Einen Erzähler, Abraham, Sara, den Knecht und die drei Männer (Gott bzw. Engel). Der Erzähler erzählt oder liest die Geschichte und die anderen stellen sie pantomimisch dar.
Die folgende Erzählung ist ein Vorschlag und kann auch vom Erzähler variiert werden.
Das ist Abraham, er lebt mit seiner Frau Sara in einem Zelt in Mamre, einer Oase in der Wüste.
Eines Tages sitzt er, wie jeden Tag, vor seinem Zelt und sieht, wie drei Männer auf ihn zukommen. Hastig springt er auf, läuft den Männern entgegen und fällt ihnen vor die Füße. Abraham bittet die Männer, bei ihm zu bleiben und bietet ihnen Wasser für die Füße und zu Essen an. Die drei Männer setzen sich unter einen Baum und Abraham läuft zurück zu seinem Zelt, wo Sara auf ihn wartet. Aufgeregt bittet er seine Frau, doch Brotfladen für die Gäste zu backen. Sie macht sich sofort an die Arbeit und Abraham läuft zu seiner Rinderherde und sucht sich ein Kalb zum Schlachten aus. Dies gibt er einem Knecht, was dieser für die Männer vorbereitet.
Als alles fertig ist fängt Abraham an, die Männer zu bedienen. Doch diese blicken sich immer wieder suchend um. „Wo ist deine Frau Sara?“, fragt einer der Männer? Abraham versteht, nach wem sie gesucht hatten und antwortet: „Sie ist im Zelt!“ Was Abraham darauf zu hören bekommt, kann er kaum glauben. Die drei Männer versprechen ihm, dass er in einem Jahr einen Sohn haben wird. Abraham fällt die Kinnlade runter. Zur selben Zeit hören sie ein Lachen aus dem Zelt. Sara hat alles mitgehört und kann es kaum glauben „Ich bin doch schon über 100 Jahre alt“, denkt sie, „wie soll das funktionieren? Woher wissen die Männer von dem Kinderwunsch? Und woher wissen sie meinen Namen?“ Diese Fragen schießen Sara durch den Kopf und immer noch ungläubig lacht sie heimlich weiter. Doch auch das haben die drei Männer mitbekommen und stellen Sara zur Rede, warum sie gelacht hat. Sara bekommt Angst und streitet alles ab. Auf ihre Fragen bekommt Sara eine direkte Gegenfrage: „Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein?“ Diese Frage wird wohl alle ihre Gedanken verändern. Die Männer stehen auf und verabschieden sich. Abraham begleitet sie noch ein Stück und Sara bleibt etwas verwirrt zurück.
Mitarbeiter kommt als Abraham verkleidet (Tuch benutzen, Bart aufmalen, …)
Hallo, ich heiße Abraham und ich möchte euch erzählen, was ich heute Krasses erlebt habe. Ich wohne in einem Zelt in einer Oase. Wie jeden Tag saß ich vor meinem Zelt und genoss die Sonne. Doch plötzlich sah ich etwas. Drei Männer, die auf mich zukamen. Ich merkte, wie ich mich zu ihnen hingezogen fühlte. Ich sprang auf, fiel vor ihnen nieder und versuchte, sie davon zu überzeugen, bei mir zu bleiben. Die Männer setzten sich unter einen Baum und ich lief zu meiner Frau Sara, damit sie was Schönes kochen konnte. Brotfladen. Mein Lieblingsessen. Dazu ein Rinderkalb. Perfekt. Das gab ich den Männern zu essen und bediente sie. Plötzlich fragten sie mich, wo denn meine Frau Sara sei. Ich erschrak etwas und antwortete, sie sei im Zelt. Woher wussten diese Männer den Namen meiner Frau? Ich hatte ihn nie erwähnt. Langsam wurde mir bewusst, dass es sich hier vielleicht doch um Gott handeln musste. Was dann kam, konnten weder ich noch meine Frau Sara glauben. Die Männer versprachen uns ein Kind. Ein Kind mit 100 Jahren. Unmöglich! Plötzlich fragten die Männer, warum Sara lacht. Ich schaute sie verblüfft an. Sie hat doch gar nicht gelacht, ich habe auf jeden Fall nichts gehört. Erst später erfuhr ich, dass Sara tatsächlich gelacht hatte, aber nicht laut, sondern in sich drin. Also so, dass es die Männer gar nicht hätten hören können.
Dann wurde mir endgültig klar, wer diese drei Männer waren. Es war Gott! Er hat uns besucht und uns einen Sohn versprochen. Ihm ist nichts unmöglich. Krass!!!
Zur Wiederholung wird mit den Kindern die Geschichte nachgespielt.
Wenn bei den Kindern Fragen aufgetreten sind, können diese danach beantwortet werden. Fragt am besten direkt nach, ob sie alles verstanden haben.
Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein?
1. Mose 18,14a Luther84
Die Kinder können überlegen, was für sie unmöglich erscheint. Das wird dann zusammengetragen. Es ist aber wichtig zu sagen, dass alles, was gesagt wird, nicht weitergesagt wird (eine gute Note im nächsten Test …). Dann kann gemeinsam überlegt werden, ob das Kind selbst etwas dafür tun kann (z. B. lernen). Wenn nicht, kann dann dafür gebetet werden.
Dieser Merkvers kann für jedes Kind auf eine Karte gedruckt und mit nach Hause gegeben werden.
Die Kinder können Gott das sagen, was für sie unmöglich ist und Gott bitten, dies möglich zu machen. Sie können ihm sagen, dass sie ihm vertrauen, dass bei Gott nichts unmöglich ist.
Idee zum Thema Besuch
Die Kinder können überlegen, wer als Nächstes zu ihnen zu Besuch kommt und dann ein Bild malen oder eine kleine Karte als Geschenk basteln. Hierfür sollten weiße Blätter und buntes dickeres Papier für die Karten bereitliegen. Außerdem Stifte, Sticker und viele andere Materialien zum Verzieren.
Tabu
Die Kinder werden in zwei Gruppen geteilt und spielen gegeneinander. In der Mitte liegen Karten mit verschiedenen Begriffen, die erklärt oder gemalt werden sollen. Wenn die Kinder schon älter sind, können sie sich auch selbst Wörter für die gegnerische Gruppe ausdenken. Der Mitarbeiter sollte sich die Wörter aber vorher einmal anschauen, damit sie nicht zu schwer sind. Dazu liegt ein Würfel bereit: Bei jeder geraden Zahl wird der Begriff erklärt und bei jeder ungeraden Zahl gemalt. Begriffe können sein: Zelt, Brot, Kalb, Abraham … Für jeden Begriff hat die Gruppe 60 Sekunden Zeit. Wird ein Wort vor den 60 Sekunden erraten, wird die Zeit gestoppt und aufgeschrieben. Dann ist die nächste Gruppe dran. Wird der Begriff nicht in den 60 Sekunden erraten, wird abgebrochen und die 60 Sekunden werden notiert. Am Ende hat die Gruppe gewonnen, die am wenigsten Zeit gebraucht hat.
Finde die Wörter aus der Geschichte in dem Worträtsel! Sie sind waagerecht, senkrecht und diagonal versteckt. Folgende Wörter sind versteckt: Abraham, Sara, Knecht, Maenner, Kind, Zelt, Kalb
Geh, Abraham geh
Sollte unserm großen Gott
Halli, hallo
Um Gastfreundschaft zu üben, können die Kinder einmal überlegen, wen sie mal zu sich einladen möchten. Es kann die Oma, der Opa, eine Freundin sein. Wenn die Kinder sich das zutrauen, können sie etwas Kleines kochen oder einen Kuchen backen. Die Eltern können dabei gern helfen.
Ninja
Bei diesem Spiel stellen sich alle in einen Kreis. Alle halten die Hände in die Mitte. Der Kreis muss so eng sein, dass sich die Hände fast berühren. Bei drei springen alle zurück und frieren dann ein (Ninja-Position). Eine festgelegte Person fängt an und versucht mit einem Zug, die Hand einer anderen zu treffen und friert dann wieder ein. Wenn eine Hand getroffen wurde, nimmt der „Verwundete“ diese auf den Rücken. Dann ist im Uhrzeigersinn der nächste an der Reihe. Wenn jemand beide Hände verloren hat, scheidet er aus dem Spiel aus. Gewonnen hat derjenige, der am Ende noch übrig bleibt.
Cola, Fanta, Sprite
In der Mitte, quer durch den Raum, liegt ein Seil. Alle Teilnehmer stehen hintereinander links vom Seil. Der Spielleiter gibt einige Befehle die von allen Teilnehmern ausgeführt werden müssen. Folgende Befehle werden erteilt: Fanta – alle müssen einen Sprung nach rechts tun; Sprite – alle müssen einen Sprung nach links tun; Cola – alle müssen sich mit einem Sprung umdrehen. Wenn der erste Befehl also lautet: „Fanta!“ müssen alle einen Sprung nach rechts über das Seil machen. Wer zu lange zögert oder einen Befehl falsch ausführt, scheidet aus.
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