Banko Banko Extrem / Das bekannte Würfelspiel mal völlig anders gespielt

1. Vorbemerkungen

Das Spiel funktioniert nur mit einer geraden Anzahl von Spielern (evtl. spielt also auch einer der Teamer mit).

Material: jeweils 1 Uno-Kartenspiel pro Tisch (bei 28 Spielern und 7 Tischen = 7 Uno-Spiele); Punktezettel + Stifte; Süßigkeiten; Tische + Stühle

Das Spiel ist für ca. 12 bis 28 Personen gedacht und für Jungs und Mädels geeignet.

2. Zielgedanke

Spaß, Durchmischung der Gruppe

3. Vorbereitung

Es werden entsprechend der Spieler-Anzahl Tische mit jeweils vier Stühlen kreisförmig im Raum angeordnet. Jeweils zwei Personen an den Tischen sitzen sich gegenüber.

An jedem Platz werden ein Punktezettel und ein Stift bereitgelegt. In der Tischmitte liegt ein gemischtes, verdeckt liegendes Uno-Kartenspiel.

Der „Banko-Tisch“ wird mit diversen Süßigkeiten, Knabber-Kram und Getränken ausgestattet. Ausreichend Gläser für alle Spieler sollten außerdem bereitstehen.

Die Mitspielenden werden nun zufällig (oder auch nicht) an die Tische verteilt. Wer wo sitzt ist nicht wichtig, da im Laufe des Spiels kräftig durchgemischt wird.

Und so geht’s:

Jeweils zwei Spieler pro Tisch bilden eine Runde lang ein Team (die Teamkollegen sollten immer nebeneinander sitzen!).

Der Spielleiter eröffnet die Runde für alle, indem er von einem Kartenstapel die oberste Karte aufdeckt (Rot, Grün, Gelb oder Blau). Dies ist die Farbe der ersten Runde und wird für alle Tische laut verkündet.

Die Teams decken nun abwechselnd Karten auf und legen sie nebeneinander vor sich. Es dürfen maximal drei Karten nebeneinanderliegen. Die vierte gezogene Karte wird dann auf die erste gelegt, die fünfte auf die zweite usw. So entstehen mit der Zeit drei kleine Kartenstapel vor den Teams.

Die Karten werden immer von links nach rechts auf die Stapel abgelegt, d. h.: erste Karte legen, zweite rechts daneben, dritte wieder rechts daneben. Bei der vierten fange ich wieder links an, dann auf die mittlere usw.

Nach dem Legen der Karte wird die Punktewertung vorgenommen. Beide Spieler eines Teams notieren sich die jeweils gleichen Punkte.

Punkteverteilung:

  • 1 Karte mit der Farbe der Runde = 1 Punkt
  • 2 Karten mit der Farbe der Runde = 5 Punkte
  • 3 Karten mit der Farbe der Runde = 20 Punkte (Banko!)

Nun werden nach der Punktewertung die Sondereffekte aktiv (Schweigen, Bonus-Punkte, usw). Ein Überblick über die Sondereffekte findet sich weiter unten.

Die Runde ist beendet, sobald ein Team am Banko-Tisch einen „Banko“ hat und laut „Banko“ ruft.

Nun zählen alle Spieler die Punkte aus dieser Runde zusammen und das Team mit der höchsten Punktzahl pro Tisch rutscht einen Tisch Richtung Banko-Tisch weiter. Achtung: Am Banko-Tisch rutscht natürlich das Verlierer-Team weiter!

An jedem Tisch werden jetzt neue Teams gebildet. Jeder übrig gebliebene Spieler bildet mit einem dazugekommenen Spieler ein neues Team, sodass möglichst jeder mal mit jedem spielt.

Der Teamleiter zieht eine neue Runden-Farbe und Runde 2 kann beginnen! Am Ende gewinnt die Person mit der höchsten Gesamtpunktzahl

Die Sondereffekte

Die Sondereffekte beziehen sich immer auf die Art der Uno-Karte, die aufgedeckt und abgelegt wird. Dabei gibt es einmalige und bleibende Effekte. Einmalige Effekte werden nur einmal aktiv. Bleibende Effekte bleiben aktiv, bis eine weitere Karte dieses Typs gezogen wird. Bleibende Effekte sind kumulativ, d.h. man kann auch mal schweigend im Stehen spielen.

  • „6“: Bleibend – Es wird im Stehen gespielt bis die nächste „6“ gezogen wird.
  • „7“: Einmalig – Das gegnerische Team bekommt zwei Bonuspunkte.
  • „8“: Bleibend – Es wird bis zur nächsten „8“ schweigend weitergespielt. Ja, auch am Banko-Tisch kann dann nicht „Banko“ gerufen werden.
  • „Farbwechsel“: Bleibend – Ist ein Joker und zählt immer als Farbe der Runde.
  • „Farbwechsel +4“: Bleibend – Ist ein Joker und zählt immer als Farbe der Runde und gibt dem eigenem Team +4 Bonuspunkte. (Der Bonus wird also drei Runden lang gewährt.)
  • „+2 Karten in Runden-Farbe“: Bleibend – Gibt dem eigenem Team +2 Bonuspunkte. (Der Bonus wird also drei Runden lang gewährt.)
  • „Richtungswechsel“: Bleibend – Die Karten werden nun vor einem von rechts nach links abgelegt bis zum nächsten „Richtungswechsel“.

Wichtig:

Man kann das Spiel auch mit weniger Sondereffekten spielen. Entscheidet selbst, wie viel ihr euren Teilnehmern zutraut!

Sollten bei euch andere Zahlen für bestimmte Effekte im Uno-Spiel üblich sein, könnt ihr auch gern diese nutzen. Beispielsweise die „5“ statt der „8“ für Schweigen. Kurze Zusammenfassung des Ablaufs:

  1. Karte ziehen und ablegen.
  2. Punkte berechnen.
  3. Sondereffekte umsetzen.

Alternative Variante mit Rommé-Karten

Die Farben wechseln beim französischen Blatt zu Kreuz, Pik, Herz, Karo oder den entsprechenden Farben des deutschen Blattes. Die Sondereffekte ändern sich wie folgt:

  • „6“, „7“, „8“, „9“ bleiben unverändert
  • „Farbwechsel“ wird durch „Joker“ ersetzt
  • „Farbwechsel +4“ wird durch „Ass“ ersetzt
  • „+2 Karten in Runden-Farbe“ wird durch „König“ ersetzt
  • „Richtungswechsel“ wird durch „Dame“ bzw. „Ober“ ersetzt

Viel Spaß beim Spielen!

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