Weihnachtsparade

Die Weihnachtsgeschichte hautnah auf den Straßen deiner Stadt erleben!

Es war nicht einfach für Josef und die hochschwangere Maria vor mehr als 2000 Jahren eine Herberge in Bethlehem zu finden. Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und schließlich die Freude über einen netten Gastwirt prägten diese letzten Stunden vor der Geburt. Nachempfinden kann man dies jedoch kaum, wenn die Weihnachtsgeschichte einfach nur vorgelesen wird. Weihnachtsparade heißt: Kinder, Jugendliche und Erwachsene machen sich mit Maria und Josef auf den Weg durch die Stadt, um eine Herberge zu finden. Jeder Teilnehmende und Mitarbeitende erlebt die Weihnachtsgeschichte hautnah in heutiger Zeit nach. Ganz „nebenbei“ wird durch diese Aufsehen erregende Aktion auch die Bedeutung von Weihnachten mitten im Weihnachtsgeschäft etwas in den Mittelpunkt und ins Bewusstsein der Passanten und Teilnehmenden gerückt.

Die Grundidee:

Diese Grundidee der Weihnachtsparade kann je nach Stadt, Team und Kirchengemeinde individuell gestaltet und entwickelt werden. Die folgende Beschreibung der Weihnachtsparade, die in Iserlohn jährlich durchgeführt wird, kann als Entwurf eurer eigenen, kreativen und selbstgestalteten Parade dienen. Die Weihnachtsparade ist ein Zug durch die Stadt mit verschiedenen Haltestationen. Sie beginnt an einem größeren Versammlungsort (z. B. Schule, Gemeindehaus, Marktplatz), an welchem die Schauspieler Maria und Josef von einem Botschafter den Erlass des Kaisers zur Zählung erteilt bekommen. Unter der Menge, die sich um Maria und Josef drängt, befinden sich noch mehrere „Schauspieler“ (Hirten, Heilige drei Könige, Statthalter, Esel …). Da das Ziel der Weihnachtsparade ist, die Teilnehmenden (vor allem die Kinder) in die Geschichte zu involvieren, werden nun auch diese animiert, sich zu verkleiden. Schafsohren, Sterne, Hüte und andere zur Weihnachtsgeschichte passenden Kostüme werden verteilt.

Für Maria ist es nicht einfach, dem Erlass des Kaisers zu folgen und mit Josef in seine Heimatstadt zu ziehen. Sie äußert verzweifelt, dass sie unmöglich den weiten Weg laufen kann. Nach Josefs Ermutigung und einem Ausruf aus der Menge, dass ein Esel Maria auf der weiten Strecke tragen wird, entscheiden sich die beiden, mit der gesamten Menge loszuziehen. Die Mitarbeitenden animieren die Teilnehmenden, Maria und Josef zu begleiten und ihnen bei der Suche nach einer Herberge zu helfen. Die gemeinsame Reise führt nun zu verschiedenen Haltepunkten und Gebäuden, an denen ein Stück der Weihnachtsgeschichte dargestellt und erlebt wird. Am Marktplatz werden Maria und Josef und ihre vielen Begleitenden erst einmal von einem Bäcker mit einem kleinen Weihnachtssnack (Plätzchen, Vanillekipferl, Stutenkerle, kleine Zimtschnecken usw.) beschenkt. Neben den Schauspielern begleiten Maria und Josef außerdem noch einige Musiker (Gitarristen), die während des Zugs durch die Innenstadt mit allen Teilnehmenden verschiedene Weihnachtslieder singen. Immer wieder werden die Leute, die der Weihnachtsparade auf dem Weg begegnen, eingeladen, mit Maria und Josef mitzuziehen und Lieder mitzusingen. Außerdem werden den Zuschauern und Fußgängern als liebevolle Aufmerksamkeit kleine Give Aways verteilt (z. B. Erklärung zur Weihnachtsgeschichte, Einladungen in Gottesdienste, kleine Krippenfiguren, Karten mit Bibelversen …).

Nach einem längeren Weg müssen Maria und Josef nun dringend eine Herberge finden. Josef äußert, dass das ja sicher kein Problem sei, immerhin befinden sich in der Fußgängerzone eine Menge verschiedener Geschäfte. Doch Maria und Josef merken schnell, dass es gar nicht so einfach ist, eine Unterkunft zu finden. Immer verzweifelter fragt Josef Geschäft für Geschäft (z. B. Apotheke, Sparkasse, Buchhandlung …) an, ob sie Obdach gewährt bekommen. Doch, wie vorher mit den Geschäften abgesprochen, folgt eine Absage der anderen. Für alle deutlich hörbar, lehnen die Verkäufer die Aufnahme von Maria und Josef entschieden ab. Auch am Rathaus muss sich die Menge vom Stadtvorsteher beschimpfen lassen: Alle sollen so schnell wie möglich verschwinden – er habe schließlich keinen Platz für das niedrige Volk, schon gar nicht für eine hochschwangere Frau. Nach den frustrierenden Absagen aller Verkäufer tauchen auf einmal die Heiligen drei Könige auf. Sie unterhalten sich über den großen Stern am Himmel und die Geschenke, die sie dem heiligen Kind machen wollen. Sie geben den Weg vor, der zur „Herberge“ führt. Diese Herberge könnte ein Pavillon sein, in dem eine kleine Bühne aufgebaut ist und sich möglichst an einem zentralen Ort in der Stadtmitte befindet. Es könnte auch die Kirche oder das Gemeindehaus sein – je nach Wetterlage. Doch der Abschluss sollte möglichst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sein.

In der „Herberge“ angekommen werden Maria und Josef von einem freundlichen Gastwirt begrüßt, der ihnen eine Unterkunft anbietet. Nun besteht noch die Möglichkeit, die Weihnachtsgeschichte vollständig vorzulesen oder zu spielen. Die Hirten sollten dabei nicht zu kurz kommen. Der Engel verkündet ihnen die frohe Botschaft: Ja, Jesus Christus, der Retter der Welt, ist geboren! Die frohe Botschaft des Engels dient als Überleitung zu einem kleinen weihnachtlichen Impuls durch einen Mitarbeitenden, z. B. was es für ihn persönlich bedeutet, dass Jesus auf diese Welt kommt. Außerdem besteht am Ende der Parade die Möglichkeit, die involvierten Teilnehmenden zu befragen, wie sie nun die Weihnachtsgeschichte erlebt haben und wie sie sich gefühlt haben.

Die Weihnachtsparade eignet sich für einzelne Gemeinden, aber auch für gemeindeübergreifende Kooperationen. Vor allem auch Kooperationen mit Schulen und Schulklassen ermöglichen es, eine große Weihnachtsparade zu organisieren und so einen ganz besonderen Eindruck bei den Teilnehmenden, den Stadtbewohnern und den Fußgängern der Innenstadt zu hinterlassen. Aber auch für kleinere Gruppen einer Gemeinde kann die Durchführung der Weihnachtsparade eine wertvolle Erfahrung sein. Dann kann das Ganze natürlich etwas kleiner organisiert werden.

Was bedacht werden muss:

Folgende Fragen können euch bei der Planung eurer eigenen Weihnachtsparade helfen:

  • Wer bereitet die Parade vor?
  • Welcher Tag in der Weihnachtszeit bietet sich für die Parade an?
  • Wo muss ich die Parade evtl. anmelden (Ordnungsamt der Stadt)?
  • Mit welchen Partnern wollen wir kooperieren (Schule, Gemeinde …)?
  • Wollen wir Jugendliche/ Konfirmanden/ Kinder involvieren?
  • Wo starten wir die Parade und welcher Ort bietet sich an für den Abschluss?
  • Wie viele Stationen brauchen wir?
  • Welche Geschäfte können wir für die Parade anfragen (3–5 sollten im Vorfeld instruiert werden)?
  • Welche Textstellen sollen von den Schauspielern dargestellt werden? Wie viele Schauspieler müssen eingeplant werden?
  • Wie können wir für die Parade werben (Flyer, Plakate …)?
  • Wer übernimmt die Musik?

Unter diesem Motto gestaltete ein Hauskreis einen Abend-Gottesdienst. Anschließend wird herzlich zum Besuch der Stationen „Auf den Spuren Martin Luthers“ eingeladen. Für Nachtschwärmer wird zu später Stunde ein Fackellauf mit Stockbrotgrillen angeboten.

Zielgruppe

Jugendliche und Erwachsene

Dauer

  • Gottesdienst ca. 75 Minuten
  • Stationen ca. 90 Minuten
  • Fackelwanderung ca. 90 Minuten

Ziele

  • den Reformationstag neu ins Gedächtnis rufen und über das Wirken Martin Luthers informieren
  • zum Nachdenken anregen: Martin Luther als Vorbild für uns
  • durch die Stationen die Möglichkeit bieten, das Gehörte zu diskutieren, umzusetzen und zu vertiefen

Ablauf

Gottesdienst

  • Die Besucher betreten den nur mit Kerzen beleuchteten Kirchenraum
  • Orgelmusik
  • Anspiel „Ablassbriefhandel“
  • Begrüßung und Gebet
  • Lied: EG Württemberg 362 „Ein feste Burg ist unser Gott“
  • Lutherpsalm: EG Württemberg Seite 665
  • Informationen zu Martin Luther
  • Musikstück für Bläser
  • Kurzpredigt: „Ich stehe hier und kann nicht anders“
  • Musikstück für die Orgel
  • Lied: EG Württemberg 611 „Ich lobe meinen Gott“
  • Gebet + Vater unser
  • Abkündigung Opfer
  • Erklärung der Stationen (um was es geht, was man machen kann)
  • Luthers Abendsegen
  • Orgelnachspiel

Erläuterungen

Nach dem Gottesdienst sind alle eingeladen die verschiedenen Stationen unter dem Thema „Auf den Spuren Martin Luthers“ zu besuchen.
Fackelwanderung & Stockbrot
Fackeln, Punsch, Brotteig und Holzstöcke werden organisiert und bereitgestellt. Alle Nachtschwärmer können daran noch teilnehmen.

Erfahrungen

Am Gottesdienst nahmen weit mehr Besucher teil, als wir erwartet hatten – dabei lag die Altersspanne zwischen 14 und 75 Jahren. Wir erhielten viel positive Rückmeldung, einige entdeckten die Wichtigkeit der Reformation neu.
Auch die Stationen wurden gut besucht. Besonders die Buchdruckstation, die „Lutherzelle“ und das „Luthercafe“ stießen auf immenses Interesse. Am Fackellauf nahmen dann noch einige Jugendliche und junge Erwachsene teil.

weitere Quellen

  • Evangelisches Gesangbuch Württemberg
  • Lutherfilm
  • CD Die Toten Hosen (Zurück zum Glück)

1. Erklärungen zum Text

Jesus bereitet seine Jünger auf die Zeit ohne ihn vor. Die Jünger können sich das alles noch überhaupt nicht vorstellen. Ihnen kam das, was Jesus sagte, bestimmt sehr seltsam vor. Die letzten drei Jahre waren sie ununterbrochen mit ihm unterwegs und dieser Weg soll jetzt zu Ende sein? Bevor Jesus stirbt, aufersteht und dann in den Himmel zurückkehrt, schwört er also seine Mannschaft nochmal so richtig auf das Wichtigste ein. Ich kann mir das gerade gut vorstellen.

Nach 15 Jahren Mitarbeit im EC Altburg habe ich mich in den letzten Wochen verabschiedet. Es war auch mir ein großes Bedürfnis das Wichtigste nochmal mitzugeben –  die Hauptschwerpunkte unserer Arbeit nochmals herauszustellen. Ich weiß nicht, wie es mit unserer Jugendarbeit weitergeht – Jesus aber wusste, wie es mit seinen Jüngern weitergeht. Im Kapitel zuvor bereitet er seine Freunde auf schlimme Zeiten vor. Ein Leben mit ihm hat wenig mit Friede, Freude und Eierkuchen zu tun. Verfolgung, Ausgrenzung und Tod können auf die Jünger zukommen. Jesus nimmt kein Blatt vor den Mund, sondern beschreibt ganz ehrlich, was es heißt, ihm zu folgen. Doch es bleibt nicht dunkel in der Welt – Jesus erklärt seinen Jüngern, dass er wiederkommen wird. Jesus stellt ihnen vor Augen, dass das Böse am Ende nicht gewinnen kann. Denn Gott hat das Böse bereits besiegt – bzw. wenn wir an die Jünger denken, dann wird er das Böse in den nächsten Tagen am Kreuz von Golgatha besiegen. Jesus erklärt seinen Jüngern, dass sein zweites Kommen auf diese Erde nichts mit dem ersten zu tun hat. Krippe, Hirten und ein leuchtender Stern – nein, jetzt gerät die Welt, wie wir sie kennen, komplett aus den Fugen. Sonne, Mond und Sterne gibt es nicht mehr – die Erde scheint auseinander zu brechen. Und Jesus kommt als souveräner Herrscher! Keinem Menschen auf der Erde bleibt verborgen, wer der ist, der da kommt, auch wenn über das Zeichen des Menschensohnes nur spekuliert werden kann. Die ganze Welt begreift mit großem Jammer, dass es wirklich diesen einen Gott gibt. Für die Welt geht in diesem Moment die große Gnadenzeit zu Ende. Jetzt wird abgerechnet. Gott schickt seine Engel, um die Auserwählten zu sammeln.  Für die Jünger muss das damals ein großer Trost gewesen sein. Sie hatten ein schweres Leben voller Entbehrungen vor Augen. Jesus will ihnen deutlich machen, dass sich dieses Leben mit ihm trotzdem lohnt. Er stellt ihnen konkret vor Augen, dass sie einmal auf der Siegerseite stehen werden, wenn sie an ihm dran bleiben. Was wird das für die Auserwählten für eine Freude sein, wenn Jesus wiederkommt und die ganze Welt begreift, dass er wirklich real und Gottes Sohn ist!

2. Bedeutung für den heutigen Hörer

Wie sieht Nachfolge für uns heute in Deutschland aus? Wir haben Religionsfreiheit und damit viele Vorrechte. Wir dürfen uns öffentlich treffen und öffentlich von Jesus erzählen. Vielleicht wird man mal etwas krumm angeschaut und die Medien nennen uns vielleicht Religionsfanatiker oder Extremisten, aber mehr kann uns eigentlich nicht passieren. Wenn wir jetzt den Blick nach Nordkorea wenden, sieht das ganz anders aus. Das, was Jesus angekündigt hat, passiert. Zu keiner Zeit gab es so eine massive Christenverfolgung wie heute. Christen werden ermordet, eingesperrt und gefoltert weil sie an Jesus glauben. Auch in den arabischen Ländern und den Gebieten der IS hat sich die Situation der Christen extrem verschlimmert. Können wir uns vorstellen, dass Jesu Worte in solchen Lebenssituationen viel mehr Kraft haben, als in unserer Situation?

Und doch will dieser Text auch uns etwas sagen – die wir ziemlich verwöhnt sind. Wenn wir diesen Text lesen, löst das in uns vielleicht eher Angst als Hoffnung aus. Und an diesem Punkt müssen wir anpacken. Wie lebe ich denn mein Christsein, wenn ich mich nicht auf die Wiederkunft von Jesus freue? Folge ich ihm wirklich nach, oder versuche ich mir ein möglichst bequemes Leben zu machen? Ich glaube wir sind extrem beeinflusst von unserer Wellness- und Wohlfühlgesellschaft. Wir suchen lieber den Weg des geringsten Widerstandes und gehen dabei in unserem Glauben auch faule Kompromisse ein. Wenn Jesus von Nachfolge spricht, schwingt immer mit, dass man sein altes Leben nicht beibehalten kann. Nachfolge bedeutet meistens Verlust (von Freiheit, von Freunden, von Besitz …). Nachfolge kostet mich etwas. Wann hat dich der Glaube in der letzten Zeit etwas gekostet? Stelle deinen Glauben heute einmal auf den Prüfstand. Brennt dein Herz für Jesus? Folgst du ihm wirklich nach oder nur so halb? Jesus wollte nie Bewunderer, er braucht Menschen die ihm nachfolgen, auch wenn es mal richtig schmerzlich wird. Jesus erinnert uns daran, dass er wiederkommt und er tatsächlich alle Gewalt im Himmel und auf der Erde hat. Dies sollte unser Glaubensleben in Schwung bringen. Denn für den Herrn der Welt aktiv zu sein – ist einfach eine große Ehre.  

3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstiegsidee – Weihnachten 2.0

Weihnachten wird um 5 Wochen vorverlegt! Gestaltet euren Raum schön weihnachtlich und gemütlich. Im Raum verteilt, hängen größere Schilder mit der Aufschrift „Weihnachten 2.0“. Für die Gruppenphasen gibt es weihnachtliches Gebäck und Punsch. Gerne könnt ihr auch „Schrottwichteln“ oder eine andere weihnachtliche Aktion vorbereiten. Dazu bringen die Teilnehmer einen als Geschenk eingepackten Gegenstand mit Wert mit, der aber nur noch rumsteht. Alle „Geschenke“ werden dann in einen Sack gepackt. Die Teilnehmer würfeln reihum und bei einer „6“ darf die Person ein Geschenk aus dem Sack entnehmen oder wenn sie schon ein Geschenk ausgepackt hat, ein Geschenk mit einer anderen Person tauschen.

3.2. Text

Lest den Bibeltext in kleinen Gruppen (um die Gruppen einzuteilen – Pfennigbonbons oder Maoam austeilen).

Diskutiert über diese Fragen:

  • Wie unterscheiden sich die beiden Ankünfte Jesu auf unserer Erde?
  • Was löst dieser Text bei dir aus?
  • Wie sieht Nachfolge im Alltag bei dir aus?
  • Welches Bild von Jesus vermittelt uns dieser Text?
  • Wie können wir uns auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten?

Danach können die Ergebnisse aus den Gruppen im Plenum zusammengetragen werden.

3.3. Vertiefung

Die meisten von euch haben eine Vorstellung wie es sein wird, wenn Jesus wiederkommt. Versucht eure Vorstellung an einer Wand darzustellen – zum Beispiel mittels Metaplan (Pinnwand).

In den Gruppen wird nun nachgeforscht welche Aussagen die Bibel zu diesem Ereignis gibt. Dazu können folgende Bibelstellen angegeben werden:

  • Offenbarung 19,11-16
  • 1. Korinther 15
  • Matthäus 25
  • 2. Petrus 3

Hier sollen die Teilnehmer in Ruhe mit der Bibel arbeiten können. Ich fände es gut nicht zu viele Vorgaben für diesen Part zu geben. Die Teilnehmer sollen sich ruhig mal so richtig durch die Bibeltexte wühlen.

3.4. Lebensbeispiele

Aus dem Buch „Jesus Freaks“ (Teil I oder II) werden ein oder zwei Berichte vorgelesen. In diesen Büchern finden sich Berichte von Menschen, die für ihren Glauben bis zum Äußersten gingen.

3.5. Diskussion

Im Plenum kann jetzt darüber diskutiert werden, was es heißt Jesus heute nachzufolgen. Wo sind wir heute als Christen gefordert zur Bibel und zu unserem Glauben zu stehen? Wie können wir als Christen überhaupt in unserer Gesellschaft gehört werden? Wo gibt es in unserem Glauben faule Kompromisse, um uns den Weg zu erleichtern? Die Ergebnisse können an einer Wand gesammelt werden.

3.6. Nimm’s mit

In den Gruppen soll ein Zielgedanke für die nächste Woche formuliert werden. Was will ich mir für die nächste Woche mitnehmen? Bzw. was kann ich in der nächsten Woche konkret umsetzen? Wenn möglich können die Erfahrungen bei eurem nächsten Treffen ausgetauscht werden.

3.7. Lieder zum Thema

  • I will follow (Herr ich folge dir)
  • Mein ganzes Leben (Ich gebe dir mein Herz)
  • Ein Leben gegeben, für den Herrn der Welt

Spiele aus aller Welt

Mit vielen Ländern verbinden wir bestimmte Spiele. Wir denken dabei an gewisse Gebäude oder Eigenheiten der Einwohner – und schon sind Spaß und Spannung garantiert! Aber welche Spiele werden in anderen Ländern tatsächlich gespielt?

Türkei und Thailand

Auf den ersten Blick liegen die beiden Länder Tausende von Kilometern auseinander – aber, es gibt ein gemeinsames Spiel, den Steinwurf! Dieser kann alleine oder mit anderen zusammen gespielt werden. Jeder Spieler benötigt fünf ca. zwei Zentimeter große Kieselsteine, die vor ihm auf dem Boden liegen. Eine Hand verbleibt das ganze Spiel über auf dem Rücken. Mit der anderen wird der erste Stein aufgenommen und möglichst gerade in die Luft nach oben geworfen. Während sich dieser in der Luft befindet, wird der zweite Stein aufgenommen – zunächst bleibt er allerdings in der Hand. Nun muss der erste Stein wieder aufgefangen werden. Hat dies geklappt, werden jetzt beide Steine wieder möglichst gerade nach oben geworfen, und während diese in der Luft sind, der dritte Stein in die Hand genommen. Dann schnell die ersten beiden Steine wieder auffangen – und so weiter. Wer alle Steine schafft, ist der Sieger!

Thailand

Ein beliebtes Spiel für zwei bis fünf Spieler – Knete werfen – in den Jungscharen am besten im Freien spielen! Jeder Mitspieler bekommt eine gleichgroße Knetkugel. Der erste Spieler nimmt eine beliebige Menge von seiner Kugel und wirft diese kräftig auf den Boden. Jetzt kommt der zweite Spieler an die Reihe. Er versucht nun, mit einem Teil seiner Knete den Klumpen des ersten Spielers auf dem Boden zu treffen – genaues Zielen ist gefragt! Trifft er die Knetkugel des anderen, kann er versuchen, seinen Klumpen vorsichtig vom Boden abzulösen. Bleibt der Klumpen des ersten Spielers daran hängen und löst sich mit vom Boden ab, darf der zweite Spieler beide Klumpen behalten. Auf diese Weise wird versucht, eine möglichst große Menge an Knetmasse zu bekommen. Trifft der zweite Spieler dagegen nicht, bleibt auch dessen Knetmasse am Boden kleben und der nächste Spieler kommt an die Reihe.

Japan

Besonders zu Neujahr wird dort gerne ein Kartenspiel, „Karuta“ gespielt! Auf einem Tisch werden viele Karten mit Buchstaben ausgelegt. Nun wird ein kurzer Text oder eine Geschichte vorgelesen, die mit einem der Buchstaben anfängt. Die Mitspieler müssen gut und genau zuhören, und sich dann so schnell wie möglich die Karte mit dem entsprechenden Buchstaben schnappen. Sieger ist, wer am Ende die meisten Karten gesammelt hat. Anstelle der Buchstaben in der Jungschar einfach Bilder verwenden.

Brasilien

Der Fußballplatz stand bei der brasilianischen Version von „Brennball“ Pate. Die Gruppe teilt sich in zwei Mannschaften auf, die jeweils ein Feld besetzen. Ein Spieler „bewacht“ das Tor (der eigenen Mannschaft – im eigenen Feld). Nun wird der Ball von einer Gruppe in das gegnerische Feld geworfen. Dabei wird versucht, jemanden aus der anderen Mannschaft abzuschießen. Gelingt es dieser Person allerdings, den Ball zu fangen, darf nun sie wiederum versuchen, jemanden aus der ersten Mannschaft abzuschießen. Gelingt es ihr nicht, ist sie „verbrannt“ und muss die Person im Tor verstärken. Sollte ein Ball einmal bis zum Tor durchkommen, dürfen die „verbrannten“ Spieler ganz normal spielen. Gewonnen hat die Mannschaft, die am Schluss noch Leute außerhalb des Tores hat. Ein spiel für drinnen und draußen: Die Gruppe wird in zwei Mannschaften eingeteilt. Diese stehen sich in zwei Reihen im Abstand von vielleicht zwei Metern gegenüber. Alle Mitspieler strecken die Hände wie Bettler nach vorne raus, Handflächen nach oben. Nun startet die erste Gruppe. Eine Person der Gruppe läuft die Reihe der gegnerischen Mannschaft ab und singt dabei ein Lied. Bei einer beliebigen Person wird dieser auf die Hand geklatscht. Nun muss die erste Person so schnell wie möglich wieder zurück in ihre Reihe rennen. Die „abgeklatschte“ Person muss versuchen, dies zu verhindern, indem sie die erste Person fängt. Gelingt ihr das, ist die erste Person ausgeschieden, und die zweite Person aus der zweiten Gruppe läuft nun singend die Reihe der ersten Gruppe ab und klatscht dann jemandem auf die Hand. Gewonnen hat die Mannschaft, die am längsten Mitspieler in ihrer Reihe stehen hat.

Kanada

Ein Spiel mit beliebig vielen Varianten: „Four Square“. Es wird ein Viereck zwei auf zwei Meter auf den Boden aufgezeichnet und nochmals unterteilt, so dass vier Innenvierecke mit je einem auf einem Meter entstehen. Nun wird pro Feld ein Spieler platziert. Dabei steht ein Feld für den König, ein Feld für die Königin, das dritte Feld für den Buben und das vierte Feld für den Bauern. Der König kontrolliert das Spiel. Er sagt den anderen, was sie zu tun haben. Scheidet während des Spieles ein Mitspieler aus, rücken die anderen von unten auf – also der Bauer wird zum Bube, der Bube zur Königin. Der nachrückende Spieler (vorher ausgeschieden) beginnt jedes Mal als Bauer. Nun startet das Spiel, indem der König einen Ball in eines der Vierecke wirft. Der Ball darf oder muss (k)einmal aufspringen und dann von dem entsprechenden Spieler gefangen werden. Berührt der Ball zweimal den Boden, ist der Spieler ausgeschieden. Verlässt der Ball nach dem ersten Bodenkontakt das Viereck, hat der Spieler beispielsweise fünf Sekunden Zeit, den Ball einzufangen und in sein Viereck zurückzukehren. Schafft er das nicht, scheidet er ebenfalls aus.
Variante „Red Rover“ – hierbei dreht der König den restlichen Mitspielern den Rücken zu. Vorher wirft er den Ball einem Spieler zu. Die drei Spieler werfen sich nun gegenseitig den Ball so lange zu, bis der König „stopp“ ruft und sich wieder umdreht. Der Spieler, der in diesem Moment den Ball hat, scheidet aus.

Island

„Hlaupið í skarðið“ heißt so viel wie „Erster im Loch“. Die Gruppe steht in einem Kreis mit dem Gesicht zur Mitte. Alle fassen sich an den Händen. Einer steht außerhalb des Kreises. Dieser sucht nun ein „Loch“, um auch im Kreis stehen zu können. Also rennt er los und schlägt einer Person leicht auf den Hintern. Diese Person muss nun in die entgegengesetzte Richtung losrennen – es entsteht ein Loch im Kreis. Wer zuerst das „Loch“ erreicht hat, ist der Gewinner und stellt sich in das Loch, fasst die Hände seiner Nachbarn – allerdings diesmal mit dem Gesicht nach außen. Wer erst als zweiter das „Loch“ erreicht hat, fängt nun die zweite Runde an. Weitergespielt wird, bis niemand mehr mit dem Gesicht zur Kreismitte steht.

Bastelideen

Natur-Federvögel

In vielen Ländern wird überhaupt nicht gebastelt wie wir es kennen, weil schlichtweg kein Geld für die entsprechenden Materialien zur Verfügung steht. Da wird beispielsweise aus einer leeren Dose, einem Stück Holz und ein paar Schnüren phantasievoll eine Gitarre. Es spielt auch keine Rolle, wenn es nicht so perfekt aussieht. Wie wäre es, wenn ihr in der Jungschar auch mal probiert, ohne gekaufte Materialien zu basten, sondern nur mit dem, was in der Natur zu finden ist? Also erst mal lostingeln und suchen!!! Je nachdem, was man findet, kann da natürlich Vielfältiges entstehen. Hier eine Beschreibung von lustigen Federvögeln: Ihr braucht: frisches Moos, Fichtenzapfen, Aststückchen, bunte Federn, dunkles Nähgarn und Klebstoff zum Befestigen. Und so geht’s: Zwei Fichtenzapfen werden aneinandergelegt, mit Moos verpackt und mit Nähfaden umwickelt. Mit dem Faden dabei nicht nur das Moos befestigen, sondern diesen so wickeln, dass Kopf und Körper des Vogels erkennbar sind. Dann werden dem Vogel bunte Federn angesteckt. Augen und Schnabel werden mit kleinen Holzstückchen aus trockenen Ästen angeklebt.

Die Wüste lebt

Viele Länder dieser Erde werden von Wüstenlandschaften geprägt. Versucht doch einmal, mit einem Fühlbild etwas Leben in die Wüste zu bringen! Das Bild profitiert unheimlich, wenn ganz viele unterschiedlichen Materialien verarbeitet werden, auch wenn das dann etwas (zeit-)aufwändig ist. Ihr braucht: Einen großen Zeichenkarton in der Größe wie eure Wüste werden soll. Weißer und brauner Tonkarton, Deckfarben (gelb, orange, braun) und Pinsel, blaue Wellpappe und blaues Transparentpapier, braunes Schleifpapier, grünen Moosgummi, Sand, kleine Steinchen, dünner weißer Stoff, Märchenwolle, Kork, Paketschnur, Eichelhütchen. Zum Befestigen noch Klebstoff und Holzleim.
Zeichenkarton mit den Deckfarben grundieren und trocknen lassen (oder trocken fönen). Aus Schleifpapier Berge ausschneiden und aufkleben. Aus der blauen Wellpappe wird ein Teich ausgeschnitten. Auf die blaue Wellpappe kann zusätzlich noch blaues Transparentpapier geklebt werden. Rund um den Teich werden Steinchen aufgeklebt. Der Rest des Blattes wird mit Kleb eingepinselt und mit Sand bestreut. Beim Teich werden noch Palmen aufgeklebt, deren Stämme aus grobem Wollstoff oder Kork sein können, die Palmenblätter sind aus Moosgummi oder Velourspapier oder –leder. Als Kokosnüsse können Eichelhütchen angeklebt werden. Aus dem hellbraunen Tonkarton wird ein Kamel ausgeschnitten das ein lustiges Märchenwolle-Fell erhält und um den Hals eine Paketschnur als Zügel hat. Jetzt fehlt nur noch der Beduine, der das Kamel hält: aus weißem Stoff entstehen Kleidung und Turban, der Kopf wird aus Tonpapier ausgeschnitten und das Gesicht aufgemalt. Der Fantasie in Sachen Materialvielfalt sind hier keine Grenzen gesetzt: Kokosnüsse können auch Knöpfe sein, die Zügel aus Gummiringen, der Beduinenumhang aus Kaffeefilterpapier…

Muschelschale

Aus Muscheln kann eine dekorativen Aufbewahrungsschale gemacht werden: ihr braucht nur (braune) Knetmasse oder selbsthärtende Modelliermasse, Meeresmuscheln, Lack und Pinsel. Aus der Knetmasse wird zunächst eine Kugel geformt, dann deren Mitte eingedrückt, so dass eine flache Schale entsteht. Mit den verschiedenen Muscheln wird der Schalenrand verziert, dabei leicht in die Knetmasse eindrücken. Zum Schluss die Schale noch lackieren.

Papageienschaukel

Mit diesem „kinderleichten“ Bastelangebot kommt Farbe in jedes Kinderzimmer: Ihr braucht orangen Tonkarton, auf den ihr den Papagei vorzeichnet. Außerdem Wachsmalstifte (schwarz, blau, gelb und grün), weißes Seidenpapier, Klebestifte, Klebeband, Schere, bunte Federn, Holzstab, braune Wolle. Zunächst wird der Papagei ausgeschnitten, dann Schnabel und Augen bunt ausgemalt. Für den Bauch wird das weiße Seidenpapier in Stücke gerissen und aufgeklebt, ebenso die bunten Federn auf den Flügel – fertig ist der Papagei. Auf dessen Rückseite wird nun der Holzstab mit Klebeband waagrecht befestigt und an den beiden Enden der braune Wollfaden festgeknotet, so dass die Schaukel entsteht.

Kinderfest – Rund um die Welt

Grundidee

Die Jungscharkinder werden auf eine Schiffsreise mit der MSJungschar eingeladen. Die Bordkarten dazu sollten zwei Wochen vor dem Kinderfest ausgeteilt werden. Es ist auch möglich, zu diesem Fest die Eltern der Jungscharkinder einzuladen. Die Eltern sind dann Teil der Gäste auf der MS Jungschar.

Dekoration

Der Gruppenraum wird mit blauweißen und roten Stoffen dekoriert. Es hängen Wimpel im Raum, ein Fischernetz, Rettungsring, ein angedeutetes Rettungsboot, Holzbohlen u. ä. vermitteln die Atmosphäre eines Schiffes. Selbstverständlich verkleiden sich auch die Jungscharmitarbeiter und -mitarbeiterinnen als Kapitän, Matrose, Stewardess… Im Gruppenraum stehen kleine Stuhlkreise bereit. Zu Beginn können Lieder von der Schifffahrt abgespielt werden. Alternativ könnt ihr natürlich auch aus dem Jungscharliederbuch singen: Einer Seefahrt froh Gelingen, Jungscharlieder 166 Wiegende Wellen auf wogender See, Jungscharlieder 167 Wir lieben die Stürme, Jungscharlieder 168 Wir lagen vor Madagaskar, Jungscharlieder 170 Ein kleiner Matrose, Jungscharlieder 180.12

Einstieg

Der Kapitän und sein Steward begrüßen die Kinder am Eingang des Gruppenraumes und heißen sie herzlich willkommen an Bord der MS-Jungschar. Die Jungscharler bekommen ihren Platz im Schiff, in einem der Stuhlkreise zugewiesen. Ein Begrüßungscocktail wird gereicht.
Nun beginnt die Fahrt rund um die Welt. Der Kapitän gibt jeweils eine kurze Einführung in das jeweilige Land bzw. die entsprechende Situation und fordert damit die Kinder zum Spielen und Mitmachen auf. Die nun folgenden Spiele und Aktionen können wahlweise im Verlauf des Nachmittags angeboten werden.

Spielvorschläge

Wellengang

Unterwegs wird das Wetter ungemütlich und es kommen Wellen auf. Mit den Kindern wird das Spiel: Wellengang gespielt. Dabei sitzen alle Kinder in einem Kreis. Ein Kind steht in der Mitte und ein Stuhl im Stuhlkreis ist frei. Das Kind in der Mitte muss nun versuchen, sich einen Platz im Stuhlkreis zu erkämpfen. Dazu darf es die gesamte Gruppe in Bewegungen bringen. Die Kommandos dazu lauten: Welle rechts – die Gruppe muss immer einen Stuhl nach rechts rücken. Welle links – die Gruppe muss immer einen Stuhl nach links rücken. Hat das Kind aus der Mitte einen Platz ergattert, muss das Kind, das zu langsam aufgerückt ist, in die Mitte.

Frankreich – Modenschau

In Frankreich finden am Tag der Landung die Modetage statt. Die Kinder bekommen die Aufgabe, ein Kind aus jeder Gruppe für eine Modenschau schön zu kleiden. Dazu wird den Gruppen Stoff, Krepppapier, Müllsäcke, Zeitungspapier usw. zur Verfügung gestellt. Nach ca. fünf Minuten findet an Bord der MS Jungschar eine Modenschau statt.

Kanada – Bärenjagd

In Kanada sollen die Gäste der MS Jungschar an einer Bärenjagd teilnehmen. Die Bären stehen aber unter Naturschutz. Es ist somit nicht leicht, einen Bären zu erlegen. Die Gruppe stellt sich in einem großen Kreis auf. Ein Kind wird zum Bären ernannt, ein Kind ist der „Naturschutz“. Beide Kinder gehen in den Kreis. Nun müssen die Kinder aus dem Kreis versuchen, den Bären mit einem leichten Softball zu treffen. Der Bär darf sich aber hinter dem Naturschutz verstecken. Wer den Bären erlegt hat, darf selbst zum Bären werden. Ein neuer „Naturschutz“ wird ebenfalls gesucht.

Südamerika – Amazonas Urwaldkönig

Die MS Jungschar gerät auf dem Amazonas in unwegsames Gewässer. Plötzlich taucht aus dem Dickicht ein Ureinwohner auf und ist sehr über die Ruhestörung verärgert. Er nimmt den Kapitän der MS Jungschar gefangen und gibt ihn nur frei, wenn jede Kleingruppe eine einminütige Lobrede auf den Urwaldkönig spricht.

Hawaii – Blumenkranz flechten

Die Kleingruppen basteln aus Papier, Krepppapier, Buntpapier Blumenkränze.

Japan – Teezeremonie

In Japan erleben die Schifffahrer eine echte Teezeremonie. Dazu wird den Kindern ein leckerer Teepunsch gereicht. Die Zeremonie wird von JS-Mitarbeitenden oder von dafür gewonnenen Eltern durchgeführt.

China – mit Stäbchen essen

In China treten die Kleingruppen im Wettessen gegeneinander an. Dazu muss immer ein Kind aus der Gruppe Popkorn mit Stäbchen essen. Wahlweise lassen sich auch Chips, Flips oder ganz originalgetreu Reis mit Stäbchen essen.

Afrika – Tierquiz

In Afrika haben die Gäste der MS Jungschar die Gelegenheit, bei einem Landausflug einen der zahlreichen Nationalparks zu besuchen. Sie entdecken hierbei viele unterschiedliche Tiere. Mögliches Tierquiz: Dalli Klick – ein Tier wird nach und nach auf einem Bild gezeigt oder gemalt. 1, 2 oder 3: unterschiedliche Fragen zu verschiedenen Tieren werden gestellt und jeweils drei Antwortmöglichkeiten gegeben. Alle Kinder dürfen sich an der Beantwortung der Frage beteiligen.

Kapitänsdinner Das Ende der Schiffsreise wird von einem mit Wunderkerzen dekorierten Essen eingeläutet. Hier bietet sich eine Schokobanane, Obstsalat, Muffins mit unterschiedlichen Landesfahnen als Deko, Fischstäbchen mit Kartoffelsalat usw. an. Das Fest endet so mit einem Highlight. Nach dem Kapitänsdinner werden die Gäste „feierlich“ von der MS Jungschar verabschiedet und „an Land “ entlassen.

In und um die Georgskirche in Breitenstein gab es ein buntes ChurchNight-Programm: Vom Familiengottesdienst über mittelalterliches Markttreiben bis hin zur Filmnacht.

Zielgruppe

Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Von 6 Jahren bis zum Konfirmandenalter. Wir rechnen mit ca 50-60 Kindern und ca. 180 Menschen Die Kinder werden mit Flyern eingeladen und sollen mittelalterlich verkleidet kommen.

Ziele

Den Reformationstag feiern und bekannt machen, Kinder und ihre Familien einladen

Zeitlicher Rahmen

Insgesamt von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr

  • 17.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr: ChurchNight in der Georgskirche: „Für Kinder, Jugendliche und ihre Familien“
  • Ab 18.00 Uhr: Mittelalterliches Treiben rund um die Georgskirche.
  • Gemeinsamer Abschluss 20.00 Uhr
  • 20.15 Uhr Film „Vaya con Dios“

Mitarbeitende

46 Mitarbeitende, darunter viele Teenies und Jugendliche Die Mitarbeitenden kommen in mittelalterlichen Kostümen.

Räumlichkeiten

Kirche, Kirchplatz, Gemeindehaus und die Straßen rund um die Kirche.

Ablauf

  • 14:00 Uhr Treffen der MA, Besprechung, Kaffee und Gebäck anschl. Aufbau
  • Ab ca. 16:40 Uhr Begrüßung der Kinder, evtl. Waffen abgeben, Kontakt zu den Eltern, Lieder einsingen mit den Kindern, die schon da sind.
  • 17:00 Start Gottesdienst
  • 18:00 Mittelalterliches Treiben rund um die Kirche mit Verpflegungsständen und Spielstationen
  • 18:00 Film „Willi wills wissen“
  • 18:45 Feuerspucker
  • 19:00 Einstudieren des mittelalterlichen Tanzes mit Freiwilligen
  • 19:30 Aufführung Mittelalterlicher Tanz
  • 19:45 Hürdentanz (eine der Spielstationen)
  • 20:00 Gemeinsamer Abschluss mit Lied und kurzem Gebet
  • 20:15 Film „Vaya con Dios“ in der Kirche

Verpflegung

Essen: Thüringer Wurst vom Holzkohlengrill im Brötchen, Senf, Ketchup Getränke: Punsch aus dem Feuerkessel, Sprudel, Apfelsaftschorle, Bier

Erfahrungen und Erläuterungen

Das Theaterstück, die Spielstationen und der Ablauf für den Gottesdienst können heruntergeladen werden. Rund um die Kirche waren die Stationen z.T. in den Innenhöfen mit Lichtern, Fackeln und Feuern erleuchtet, die Mitarbeitenden und viele Kinder kamen in mittelalterlichen Kostümen, Pferde und Schafe waren unterwegs – eine Atmosphäre „wie im Mittelalter“!

Gottes Eigenschaften auf einer besonderen Fackelwanderung mit Stationen erleben

Diese Fackelwanderung ist eine besondere Methode der Verkündigung. Nachts im Dunkeln sind Stationen auf einer beliebig wählbaren Wegstrecke aufgebaut. Die Strecke wird mit Fackeln gegangen. Die Stationen sind ebenfalls mit Fackeln beleuchtet. Besonders beeindruckend ist der Knicklichterwald und als Abschluss das möglichst große Lagerfeuer, die Feuershow oder das Feuerspucken.

Einführung

Diese Nachtwanderung soll bleibenden Eindruck hinterlassen. Gottes Eigenschaften sollen auf eine besonders eindrückliche Art und Weise erlebt werden. Dazu wird eine geeignete Wegstrecke mit ca. 30 bis 60 Minuten Gehzeit ausgewählt. Die einzelnen Impulse werden an verschiedenen Stationen dargestellt. Die Stationen können beliebig verteilt werden. Um die Texte gut sichtbar zu machen eignet sich besonders gut Silofolie. Diese kann mit Permanentmarkern (Edding) oder auch Abtönfarbe beschrieben werden. Zu Beginn des Fackellaufes kann eine Feuerschale aufgestellt werden, an der die Fackeln entzündet werden können. (>> Material 1)

Station 1

„Heute schon leer gequatscht?“

Es liegen Klamotten und ein Handy auf dem Boden.

Großes Banner: Gott spricht: „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.“ Psalm 50,15

Station 2

Banner: „Alles hat ein Ende – auch dein Leben?!“

Daneben steht ein Skelett (kann in Schulen ausgeliehen werden).

Station 3

Ein Bild voller Leben wird per Beamer und Leinwand gezeigt.

Großes Banner: Jesus spricht: „Ich lebe und ihr sollt auch leben!“ Johannes 6,57

Station 4

Trinkstation. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich zu erfrischen und etwas zu trinken. Gerne auch Punsch.

Großes Banner: Jesus spricht: „Wer von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird nicht mehr dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Lebens werden, das in das ewige Leben quillt.“ Johannes 4,14

Station 5

Es hängen viele leuchtende Knicklichter in den Bäumen. Diese Station ist unglaublich beeindruckend.

Dazu großes Banner am Eingang des Pfades mit Schnüren befestigen: Gott spricht: „Ich will dich reich beschenken so weit wie die Sterne am Himmel …“ 1. Mose 22,17

Die Knicklichter werden mit den Armbandverbindungsstücken, in denen ein Faden (Nähgarn) durchgezogen wird, an den Büschen und Bäumen befestigt. Da sie viele Stunden leuchten, können sie gleich geknickt werden.

Abschluss

Die Gruppe sammelt sich nach und nach an einem großen (!) Lagerfeuer. Gemeinsam werden einige Lieder gesungen, die Gottes Eigenschaften beschreiben.

Das große Finale

Eine Feuershow mit Feuerpois und Musik als großes Finale. Es kann auch mit Bärlappsporen (erhältlich als Feuerspuckpulver) Feuer gespuckt werden. Oder ganz einfach den Abend am Lagerfeuer ausklingen lassen.

 

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