Gemeinsam stark

Gott stellt Aaron an Moses Seite

Zielgedanke

Gott hat einen Auftrag für uns, der größer ist als unsere Schwächen und Ängste. Er hilft uns beim Ausführen, indem er uns z.B. einen Menschen an die Seite stellt.

Vorüberlegungen für Mitarbeitende

Moses Leben genauer unter die Lupe zu nehmen ist spannend und faszinierend. Dabei können wir erkennen, wie Gott führt, vorbereitet und in allem offensichtlichen Chaos die Fäden souverän, aber für uns oft unsichtbar in der Hand hält. Angefangen mit Moses Geburt und WUNDER-baren Rettung. Interessant dabei ist, dass sich sowohl Moses leibliche Mutter, als auch seine Pflegemutter gegen Ungerechtigkeit und – in diesem Fall – für Moses Leben einsetzen. (2. Mose 2, 1-10). Mose selbst setzt sich später immer wieder gegen Ungerechtigkeit ein (z.B. 2. Mose 2, 12 u. 17). So, als ob es ihm von „seinen Müttern“ in die Wiege gelegt worden ist.

Auf seinen vielen verschlungenen Wegen und Umwegen können wir im Rückblick erkennen, wie Gott Mose auf die Aufgabe als Anführer seines Volkes auf dem Weg durch die Wüste vorbereitet hat: er bekam eine sehr gute Bildung am Hof des Pharao; er lebte viele Jahre ein einfaches Leben als Schafhirte; er lebte als Ausländer in einer fremden Kultur, und er führte ein Leben als Nomade in der Wüste.

Und dann, mitten in diesem Alltagstrott als Hirte und Nomade, begegnet ihm Gott. Durch einen brennenden Dornbusch in der Wüste. Mose hätte daran vorbei gehen können. Aber er nähert sich diesem Phänomen: der Busch brennt, aber verbrennt nicht. Gott stoppt Mose auf dem Weg zu diesem Busch. Es ist heiliges Land, denn Gott selbst, wollte dort Mose begegnen. Aus diesem Grund zieht Mose auch seine Schuhe aus; es ist ein Zeichen der Ehrerbietung und Unwürdigkeit gegenüber Gott. Gott ist der erhabene Herr und Gott! In dieser Haltung redet Mose mit Gott, aber auch in vertrauensvoller Offenheit und Ehrlichkeit.

Gott stellt sich Mose zweimal vor: einmal als der „Gott deiner Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ (2. Mose 3, 6). Damit erinnert er auch an die Bündnisse, die er mit Moses Vorfahren geschlossen und gehalten hatte. Er verweist auf seine Verlässlichkeit und führt Mose vor Augen: „So bin ich immer noch.“ Auf Nachfragen Moses, wie er Gott bei seinem Volk nennen soll, sagt Gott von sich selber: „Ich werde sein, der ich sein werde“ (2. Mose 3, 14). Auch hiermit verweist er auf seine Beständigkeit, Verlässlichkeit und Unveränderlichkeit, weil er es nicht nötig hat, sich zu verändern. Aber Mose hatte diese Eigenschaft Gottes, die Zusage seiner Verlässlichkeit wohl besonders nötig.

Und kaum hat Mose seinen Auftrag, schon fängt er an zu verhandeln. Er sucht Entschuldigungen, vielleicht auch Ausreden. Er ist unsicher, hat Angst vor dieser Aufgabe und ihren Folgen, hält sich vielleicht für unwürdig, auf alle Fälle für unfähig und schaut nur auf seine Schwächen. Während dieser Verhandlungen lässt Gott Mose zwei Wunder erleben. Sein Hirtenstab verwandelt sich in eine Schlange und zurück in seinen Stab. Gott benutzt hier ein alltägliches Hilfsmittel um Mose seine Möglichkeiten zu zeigen. Er nutzt etwas ganz Gewöhnliches um Ungewöhnliches zu erreichen. Das kann unser Gott! Gott nimmt Mose in seinen Unsicherheiten und Ängsten ernst und gibt ihm drei Hilfen mit auf den Weg: Das Versprechen seiner Gegenwart; die Fähigkeit Wunder zu tun; seinen Bruder Aaron als Unterstützung und Ergänzung. Mit dieser „Ausrüstung im Gepäck“ nimmt Mose den Auftrag an.

Was der Text aussagt

Mose ist unsicher, hat Angst, fühlt sich überfordert. Er malt sich aus, was alles passieren könnte, wenn er diesen Auftrag annimmt. Reagieren wir in Situationen, in denen wir Angst haben, unsicher und überfordert? Reagieren Kinder anders? Machen wir es nicht ganz ähnlich wie Mose, und malen uns die Situation und ihre Folgen in den dunkelsten Bildern aus? Starren wir nicht wie gebannt nur auf unsere Schwächen und (anscheinende) Unfähigkeiten? Ich schon! Wie hilfreich ist es dann, sich an Menschen wie Mose zu erinnern, vielleicht auch an noch lebende Vorbilder und an unseren Gott. Von Moses Leben können wir lernen: Gott stellt uns immer wieder in herausfordernde Situationen und gibt uns kniffelige Aufträge, ABER er stattet uns mit dem aus, was wir dazu brauchen. Manchmal erst, wenn wir die ersten Schritte gehen. Mose ist Aaron auch erst auf dem Weg nach Ägypten begegnet. Worauf wir uns immer verlassen können und was gut ist, an unserer Seite zu haben: das Versprechen Gottes, mit uns zu sein; Gott kann mehr als wir uns vorstellen können und überrascht uns mit Begabungen von denen wir nicht wussten; Menschen, Freunde oder/und Familie, die uns unterstützen und ergänzen.

Wollen wir andere Menschen mit unserem Gott bekannt machen, sie von seiner Größe, Liebe, Vollmacht,… überzeugen, können wir das am besten so, wie Gott es Mose geraten hat: ihnen von unseren eigenen Erlebnissen mit Gott erzählen und von dem, was er im Leben von uns und anderen Menschen, z.B im Leben Moses getan hat.

Einstieg

Mose hat sich mitten in seinem Alltag, unterwegs mit den Schafen von Gott ansprechen lassen. Er hat „gehört“, wie Gott ihn durch den brennenden Dornbusch gerufen hat.

Teilt die Gruppe in zwei Gruppen auf. Die eine Hälfte zieht Namenszettel von Kindern der anderen Hälfte. Nun stellen die beiden Gruppen sich an gegenüber liegenden Wänden auf. Ihr macht laute Musik an. Die Kinder, die einen Namen gezogen haben bleiben stehen, rufen aber laut den Namen ihres Partners. Die anderen Kinder gehen langsam los und versuchen herauszufinden, welches Kind seinen/ ihren Namen ruft und den Partner zu erreichen. Wer hört im Chaos seinen Namen als erstes und findet seinen Partner?

Bestimmt habt ihr auch eine kreative Idee, wie ihr das Spiel online spielen könnt. In dem ihr z.B. einigen Kindern im persönlichen Chat den Namen eines anderen Kindes schreibt, alle Kinder gleichzeitig immer wieder die Namen rufen lasst und die anderen Kinder im Chat schreiben, welches Kind seinen /ihren Namen ruft. Dabei solltet ihr darauf achten, dass man alle Kinder auf dem Bildschirm sieht (Galerieansicht).

Erzählung

Aaron erzählt:

Was Gott wohl vorhat? Ich weiß nicht, was er von mir will. „Aaron, gehe in die Wüste, Mose entgegen.“ Ende. Das war alles, was er mir auftrug.

Meinen Bruder Mose habe ich seit Jahrzehnten nicht gesehen. Ich weiß nicht einmal, ob er überhaupt noch lebt und wo. Jetzt bin ich hier, mitten in dieser riesigen Wüste, am Fuß dieses Berges und warte. Da vorne, da kommt ein Mann, gebeugt, auf einen Hirtenstab gestützt. Langsam gehe ich ihm engegen. Langsam nähern wir uns. Es ist Mose, ich erkenne sein Gesicht, mein Bruder Mose! Tränen laufen über mein Gesicht. Wir können es nicht fassen. Umarmen einander. Ich gebe ihm einen Kuss auf die Wange. „Mose! Gott hat mich zu dir geschickt. Was sollen wir hier tun? Weisst du mehr als ich?“

Und dann fängt mein Bruder Mose an zu erzählen. Wie er mit den Schafen seines Schwiegervaters in der Steppe unterwegs war und dort einen Dornbusch sah, der brannte aber nicht verbrannte. Das wollte er sich genauer ansehen da hörte er eine Stimme. „Eine Stimme?“, frage ich. „Woher? Von wem?“ Nun wird seine müde Stimme eifrig, begeistert. Seinen Namen habe er gehört und wie Gott selbst zu ihm geredet hat, ihm befohlen hat, seine Schuhe auszuziehen, weil er, Gott, mit ihm reden wolle. Wie Gott sich ihm vorgestellt hat, als der Gott unserer Väter, Abraham, Isaak und Jakob, mit denen er Bündnisse geschlossen und in deren Leben er wunderbare Dinge getan hat. Er habe sich verhüllt, vor Ehrfurcht diesem Gott zu begegnen. Und dann habe ihm Gott einen Auftarg gegeben: Gott hat die Not seines Volkes gesehen, das unter der Sklavenarbeit in Ägypten leide. Er möchte es befreien und in ein eigenes Land führen, wo es ihm gut gehen wird.

Dann seufzt Mose schwer. Seine Stimme wird leiser. Er, Mose, soll zum Pharao, dem Herrscher Ägyptens gehen und sein Volk befreien. Er schüttelt den Kopf. Wie das gehen soll? Wer soll auf ihn, den Fremden hören? Wie soll er sagen, wer ihn gesandt hat? Doch Gott wusste eine Antwort. Gott versprach Mose, bei ihm zu sein und nannte seinen Namen: „Ich werde sein, der ich sein werde“ – der hat mich gesandt, der, der so ist, wie er schon immer war, verlässlich, treu, unveränderlich. Was für ein Name! Fasziniert höre ich zu.

Noch mehr hat Gott Mose gesagt, was er dem Volk von ihm zusagen soll: dass Mose Gott begegnet ist, dass Gott ihre Not gesehen hat und sie befreien will und in ein Land führen, in dem es ihnen gut gehen wird. Gott gab Mose genaue Aufträge, wie er das Volk überzeugen kann, wie er dem Pharao begegnen soll und auch was dann alles geschehen wird. Er versprach ihm auch immer wieder, bei ihm zu sein, mit all seiner Macht und Größe.

Niedergeschlagen gesteht Mose ein, wie groß seine Angst vor diesem Auftrag war, wie sehr er an seiner Überzeugungskraft zweifelte. Ich nicke verständnisvoll. Da ließ ihn Gott ein Wunder erleben: Mose sollte seinen Stab auf die Erde werfen. Als er es tat, wurde aus seinem ganz normalen Stab eine Schlange. Mose erschrak, ich auch, nur beim Zuhören. Doch nun sollte er die Schlange am Schwanz packen und – da hatte er wieder seinen Hirtenstab in der Hand! Noch mehr Wunder ließ Gott geschehen und versprach er zu tun, wenn sie in Ägypten waren. So sollte das Volk von Mose und Gottes Auftrag an ihn überzeugt werden.

Aber immer noch waren Moses Zweifel groß. Er wehrte sich gegen diesen Auftrag. Er war eine, nein viele Nummern zu groß für ihn! Wie sollte er ein ganzes Volk und einen mächtigen Pharao von so einem verrückten Plan, der Befreiung eines versklavten Volkes überzeugen? Er, der nicht gut reden konnte, der sich verhaspelte, nicht die passenden Worte fand – das konnte er nicht, ganz sicher nicht! Er war der Falsche. Doch Gott ermahnte ihn, doch ihm, der ihn gemacht hatte mit Mund und Ohren und allen Fähigkeiten zu vertrauen. Aber Mose wusste nicht, wie er das bewältigen sollte und bat Gott inständig, jemand anderen zu schicken.

Beschämt schüttelt Mose seinen Kopf. Gott habe schon gewusst, was und wen er für diese Aufgabe brauchen würde. Er habe schon vor diesem Gespräch mit Mose alles vorbereitet. Gott habe ihm gesagt: Aaron, sein Bruder, könne gut reden und er sei schon auf dem Weg zu ihm. Wir sollten gemeinsam diesen Auftrag ausführen. Mose solle mich, Aaron, instruieren und ich solle reden. Er, der allmächtige Gott sei mit uns und durch Moses Hirtenstab, wolle er Unmögliches wahr machen.

Sprachlos schauen Mose und ich uns an. Mit uns möchte Gott sein Volk befreien? Wir sollen gemeinsam diesen großen Auftrag ausführen? Noch einmal sehen wir uns in die Augen, nicken einander zu und gehen los: gemeinsam und im Team mit Gott nehmen wir den Auftrag an. Gemeinsam sind wir stark.

Andachtsimpuls

Einen großen Auftrag bekommt Mose da: ein ganzes Volk aus der Sklaverei befreien! Kein Wunder fühlt er sich schwach, überwältigt und überfordert. Er findet immer wieder neue Gründe, warum er diesen Auftrag unmöglich ausführen kann. Alle möglichen schrecklichen Folgen malt er sich aus. Aber Gott hat immer eine Antwort, eine Lösung. Er hat einen Auftrag für Mose, und er weiß, was Mose braucht, um diesen Auftrag ausführen zu können. Genau das stellt Gott ihm zur Verfügung:

  • Er verspricht ihm seine Gegenwart in jeder Situation, die auf ihn zukommt (Zeige eine Krone oder male sie auf ein Flipchart).
  • Seinen Bruder Aaron, der ihn mit seiner Redegewandtheit unterstützen und ergänzen soll (Zeige zwei große passende Puzzleteile oder male sie auf).
  • Seinen Hirtenstab, mit dem Mose Wunder tun soll und Gott Unmögliches wahr werden lassen wird (zeige eine glitzernde Perle oder Kugel oder male sie auf)

Gott hat auch Aufträge für dich. Nicht den gleichen Auftrag wie für Mose. Ein Auftrag kann z.B. sein, ein anderes Kind in die Jungschar einzuladen und regelmäßig dazu abzuholen. Oder im Reli-Unterricht zuzuhören und mitzuarbeiten, auch wenn Kumpels sich lustig darüber machen. Nicht auf jede Provokation oder Bitte des kleinen Bruders genervt zu reagieren, sondern sich Zeit für ihn zu nehmen. Das kann Überwindung und Mühe kosten. Vor der Klasse alleine vorzusingen, weil man gerne in den Chor möchte, kann beängstigend sein.

Aber wie Mose lässt uns Gott nicht allein mit unseren herausfordernden Aufträgen, mit Situationen, die Angst machen oder zumindest verunsichern. Er hat einen Plan und Möglichkeiten, die größer sind als unsere Ängste und Schwächen. Und wie Mose können wir uns auf diese drei Dinge verlassen:

  • Krone: Gott ist immer bei uns, egal, was auch kommt. Wir sind nie alleine.
  • Puzzleteile: Wir haben Menschen, Freunde & Familie an unserer Seite, die uns unterstützen und ergänzen, vielleicht überrascht dich Gott ja auch mit jemand Unerwartetem.
  • Glitzer-Perle: Gott kann mehr, als wir uns vorstellen können und überrascht uns mit Begabungen, von denen wir nicht wussten.

Vertiefung

Lieder:

  • Absoluto gutto, Einfach spitze Nr. 137
  • Ich will nicht mehr sagen, Einfach spitze Nr. 64
  • Hand in Hand, Einfach spitze Nr. 50

Bastelideen

Bastelt ein Armband, Schlüsselanhänger oder Karabiner mit Anhänger. Verwendet dabei die drei Symbole aus der Andacht. Für den Schlüsselanhänger oder Karabiner könnt ihr die Puzzleteile und die Krone aus Moosgummi ausschneiden oder in einem Perlen-Laden (auch online möglich) besorgen. Auf das Armband könnt ihr auch, statt der Symbole, zusätzlich drei etwas größere Perlen auffädeln: in blau = Gottes Treue und Gegenwart/ grün = Hoffnung, Gott kann mehr, als wir uns vorstellen können/ rot = Menschen, die uns lieben und unterstützen und ergänzen. So haben die Kinder eine Erinnerung an Gottes Versprechen.

Aktion

Mose und Aaron brauchen und ergänzen einander. Kreiert doch gemeinsam eine Mahlzeit, bei der immer zwei Komponenten zusammengehören, die die Kinder zuerst einmal finden müssen. Stellt jeweils ein Teil der Paare auf einen Tisch, die andere Hälfte auf einen anderen Tisch und lasst die Kinder überlegen, was zusammen gehört.

Beispiele:

Eis und Eisportionierer, Schlagsahne und Hand-Mixer, Erdbeeren und Küchenmesser, Dessertschälchen und Teelöffel, Servietten und Deko-Kerzen,…

Hotdog-Brötchen und Brotmesser, Würstchen und Kochtopf, Zwiebeln und Schälchen, Teller und Gläser, Wasser und Eistee-Pulver,…

Kooperations-Spiele

Als Team, das gemeinsam eine Aufgabe lösen soll, ist es wichtig gut miteinander zu kooperieren. Übt das mit lustigen Kooperations-Spielen.

Drei-Bein-Fußball

Bildet zwei Mannschaften, die jeweils aus einer ungeraden Anzahl an Mitspielern besteht. Immer zwei Mitspieler binden sich mit einem Stück Stoff oder einem Geschirrhandtuch (diagonal gefaltet) die Beine unten am Knöchel zusammen. Sie stellen sich dazu nebeneinander und binden die beiden jetzt nebeneinander stehenden Beine zusammen. Nur der Torwart spielt allein. Und so wird Fußball gespielt.

Genau Zuhören

Die Jungscharler bilden Paare. Die Paare sitzen ca 40 cm voneinander getrennt auf dem Boden. Alle Paare in einer Reihe. Jetzt spannt ihr eine Decke/Leintuch/… zwischen den Paaren auf, so dass sich die Paare nicht mehr sehen können. Jeweils ein/e Partner/in bekommt ein fertiges Bauwerk aus duplo-Steinen, der/ die andere Partner/in nur die entsprechenden Steine. Auf „Los“geht’s los erklären alle Partner/inndn mit dem fertigen Bauwerk ihren Partnern auf der anderen Seite des Tuches das Bauwerk, das diese nachbauen sollen. Nachfragen ist erlaubt! Welches Paar schafft es als erstes zwei gleiche Bauwerke fertigzustellen?

Dieses Spiel lässt sich sicher auch in Zoom-Räumen o.ä. spielen. Dann könnte man statt Steine auch ein Bild nehmen, das nachgemalt werden soll. Dazu müsstet ihr im Vorfeld allerdings der Hälfte der Kinder das Bild zukommen lassen.

Einer beschreibt, das andere Kind malt. Dazu schickt man die Kinder in Zweiergruppen (Breakouts) und holt die Gruppen nach ein paar Minuten automatisch zurück. Welche Bilder stimmen am meisten überein?

Rücken an Rücken

Die Jungscharler bilden Paare. Die Paare stellen sich Rücken an Rücken. Jetzt sollen sie sich so durch den Raum bewegen, einer geht vorwärts, der andere rückwärts. Gut ist es die Rollen auch mal zu tauschen. Mit etwas Übung spielt man sich aufeinander ein und kann so auch Hindernisse überwinden, Slalom laufen, Treppen steigen,… oder?

Was ist eigentlich stark? Was schwach? In dieser Themenreihe geht es darum, mit den Kindern darüber ins Gespräch zu kommen, bzw. sich spielerisch diesen Fragen zu nähern. Gleichzeitig haben wir uns Gedanken gemacht, was Kinder stark macht. Was können wir Mitarbeitenden dazu beitragen, Kinder zu selbstbewussten Persönlichkeiten heranreifen zu lassen? Und welche Rolle spielt Gott und der Glaube an ihn dabei? Besonders gut finden wir, dass Gott ganz normalen Typen begegnet und mit ihnen Geschichte schreibt. Und gerade in ihrer Schwachheit ist Gottes Kraft besonders gut zur Geltung gekommen.

Wer ist stark? Wer ist schwach? Komm, lies selbst und finde es für dich heraus! Viel Spaß beim Entdecken, Ausprobieren und Umsetzen,

Dein Jungscharleiter- Online-Redaktionsteam

Das Ziel

Starter

Mit Gott gibt es keinen „Riesen“, der dir Angst machen kann – mit ihm schaffst du Dinge, die du dir selbst nicht zutraust!

Checker

Mit Gott brauchst du keine Angst vor „Riesen“ haben – wage mit ihm Dinge, die dir bisher zu groß vorkamen!

Der Text an sich

David wurde zwar von Samuel bereits zum König gekrönt, doch aktuell ist Saul noch König und David arbeitet als Hirte. Saul weiß nicht, dass David sein Nachfolger sein wird. Dass David die Sache mit Goliat mitbekommt, ist eher „Zufall“. Sein Vater schickt ihn los, um nach seinen Brüdern, die in Sauls Heer kämpfen, zu schauen. Sie stehen einem ihrer größten Feinde, gegen die sie immer wieder Krieg führen, gegenüber: den Philistern.

Zu Beginn des Kampfes gegen die Philister ist das Volk noch hoch motiviert (V.2). Doch dann taucht Goliat auf, und schon siegt die Menschenfurcht: Sein Auftreten schüchtert ein und jeder Mut ist verloren (V.11). Wie oft wagen wir uns Dinge deshalb nicht, weil die Furcht vor Menschen größer ist, als das Vertrauen in Gott! Dass Goliat eine Einzelperson zum Kampf herausfordert, ist nicht unüblich gewesen und an sich gar nicht schlecht, denn so wird vermieden, dass viele Menschen sinnlos sterben und es gibt trotzdem einen Sieger. Letztlich ist das Schlimme an seinem Verhalten, dass er nicht nur das Volk Israel, sondern vor allem Gott verhöhnt.

In dieser Geschichte wird deutlich, dass David aus ganz normalen Verhältnissen stammt: Er hat einen Vater, der sich Sorgen um seine Kinder macht (V.17), er ist ein Sohn, der seinem Vater gehorcht (V.20), er hat einen Bruder der neidisch ist (V.28). Gott gebraucht also ganz „normale“ Menschen für seinen Dienst.

Davids Mut kommt nicht allein daher, dass er etwa von sich und seinen menschlichen Fähigkeiten so überzeugt ist (V.34), sondern weil er sich statt auf weltliche Dinge (V.39) auf Gott verlässt (V.45). Er weiß, dass er ihm beisteht, selbst Saul wird das deutlich (V.38). Obwohl es aus menschlicher Sicht ein unmöglicher Sieg ist (V.46), lässt es Gott gelingen – und das nicht einmal mit einem aufregenden Kampf, sondern ganz schlicht mit einer Steinschleuder. Wie oft vertrauen wir lieber auf unsere eigenen Fähigkeiten, statt auf Gott, und Dinge misslingen uns deshalb? Erst durch den Sieg Davids erhält das Volk wieder Mut (V.52).

Der Text für mich

Was mir beim Lesen dieses Textes sofort ins Auge springt, ist die Unerschrockenheit Davids einer Sache gegenüber, die menschlich betrachtet nicht möglich ist. Wie kann er so ruhig und sicher bleiben? Wie kann er so cool bleiben, obwohl die Leute sicherlich lachen und spotten – Philister und Israeliten? Wie kann er so entspannt bleiben, bei dieser großen Verantwortung? Sein Gottvertrauen ist so groß! Und das wünsche ich auch mir und jedem Mitarbeiter! Dass man so im Leben stehen kann, jeder Herausforderung gewappnet, jedem Spott zum Trotz mit dem Wissen: Gott ist ja da! Wo man sich für ihn in seinem Namen einsetzt, da hilft er, auch dann, wenn alles dagegenspricht und ich es mir absolut nicht zutraue. Ich und meine Fähigkeiten müssen nichts Besonderes sein, denn ich habe ja schon einen besonderen Gott! Mit ihm kann ich es schaffen und deshalb will ich es auch immer wieder neu wagen.

Der Text für dich

Starter

Jedes Kind hat in seinem Leben irgendeinen „Riesen“, Dinge die es sich nicht zutraut und Situationen, die es überfordern. Wie gut zu wissen, dass Gott ihm dabei helfen möchte. Weil Gott ein großer Gott ist, ist für ihn nichts zu groß. Daher dürfen die Kinder ihn bitten, ihnen beizustehen. David war noch ein Kind und ein ganz einfacher Junge. So darf jedes Kind Gott um Hilfe bitten, es muss nicht ein bestimmtes Alter haben oder besondere Fähigkeiten. Es soll einfach Gott vertrauen. Das heißt natürlich nicht, dass immer alles genau so wird, wie man es sich wünscht und man jeden „Riesen“ einfach so besiegt, doch auf Gott ist Verlass.

Checker

Kindern, die schon viel von Gott wissen, ist meist durchaus bewusst, dass Gott groß ist und man mit ihm „Riesen“ besiegen kann. Doch trotzdem vergisst man schnell, dass man auch selbst zu solch großen Dingen, wie David, in der Lage ist – mit Gottes Hilfe. Denn Gott ist heute noch derselbe. Vielleicht ist so ein „Riese“, vor anderen Kindern zu Gott zu stehen oder von ihm zu erzählen. Doch so wie auch David ein ganz einfacher Junge war und er es mit Gott gewagt hat, können auch wir es wagen – Gott wird helfen, auch wenn es aussichtlsos erscheint. Dazu soll den Kindern neu Mut gemacht werden.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Slackline

Baue eine Slackline auf. Jedes Kind muss einmal darüberlaufen. Das ist ohne Übung kaum zu schaffen. Bevor es aber nicht jeder geschafft hat, geht die Stunde nicht los. Irgendwann wird vermutlich jemand auf die Idee kommen, sich helfen zu lassen. Das ist das Ziel: Die „Überquerung“ scheint allein unmöglich, mit Hilfe kann man es wagen.

Idee 2: Hilf dem Mitarbeiter

Ein Mitarbeiter kommt zur Tür herein und ist total aus der Puste. Vor der Tür hat er irgendeinen Gegenstand, der sehr schwer ist, er schafft es nicht allein, ihn hereinzubekommen – es scheint unmöglich. Er müht sich ab, jammert, schimpft und zerrt. Wann kommen die Kinder auf die Idee, ihm zu helfen?

Verkündigung

Rollenwechsel

Der Erzähler nimmt mehrere Rollen ein und erzählt jeweils aus der „Ich-Perspektive“. Um zu verdeutlichen, welche Rolle er innehat, gibt es für jede Person einen anderen Gegenstand, den man anzieht oder in der Hand hält. Die Symbole werden vor der Geschichte erklärt, sodass man ohne Erklärung die Gegenstände wechseln und ohne Unterbrechung erzählen kann. Am einfachsten ist es, wenn man alle Gegenstände immer griffbereit auf einem Tisch oder Stuhl liegen hat.

Tipp: Erzählt man die Geschichte Kindern, die sie schon gut kennen, bietet es sich an, die Symbole nicht schon vorher zu erklären, sondern einfach zu erzählen. So bleibt die Spannung etwas länger aufrechterhalten.

Mögliche Symbole:

Erzähler (Erz): ohne Symbol; Saul (S): Krone; David (D): Stab; Goliat (G): Schild; Eliab (E): Hut

Erz.: Saul ist König des Volkes Israel, und wie man es von Königen kennt, führt auch er Kriege. Er will ja sein Reich vergrößern. Aber seht selbst, wie es ihm ergeht.

S: Ah, es ist wirklich toll, neues Land einzunehmen. Toll, dass ich meinen Leuten etwas bieten kann. Natürlich ist Krieg nicht das Schönste, aber das gehört eben dazu. Und bisher klappt es ja schon ganz gut. Oh, aber jetzt die Philister, die sind echt stark. Da drüben lagern sie auf der anderen Seite vom Tal. Aber ha, das wäre doch gelacht, wenn wir die nicht besiegen! Wir sind stark und gerüstet! Mal sehen, wie das wird. Sollen die mal zuerst runterkommen ins Tal! Oh nein, was ist das denn? Was ist das für ein Kerl? Was will der?

G: Was wollt ihr? Wollt ihr kämpfen? Ich bin hier für die Philister, und ihr, ihr kämpft für Saul! Ha, wenn ihr stark seid, dann wählt einen Mann aus, der soll gegen mich kämpfen. Wenn der gewinnt, dann sind wir eure Sklaven, aber wenn ich gewinne, dann seid ihr unsere Sklaven! Habt ihr gehört? Ich fordere euch heraus, schickt einen Mann!

S: Oh nein, das ist ja schrecklich! Dieser Mann, er ist riesig! Fast drei Meter groß. Und diese Rüstung, so eine gute Rüstung habe ich selten gesehen. Er hat sogar einen extra Soldaten, der seinen Schild vor ihm herträgt! Und jetzt will er einen von uns herausfordern. Das ist unser Ende. Wie sollen wir das schaffen? Wir haben keinen Menschen, der gegen so jemanden kämpfen und gewinnen könnte. Wir werden für immer Sklaven sein!

E: Oh Mann, das ist echt furchtbar, was hier geschieht. Diesen Riesen zu besiegen, das schafft keiner von uns. Selbst wenn noch mehr Tage vergehen, er wird wiederkommen, jeden Tag, und uns herausfordern. Immer dasselbe, irgendwann muss etwas geschehen. Wenn wir es nicht wagen … dann sind wir verloren. He … hä, David, was machst du denn hier? Was soll das, was hast du hier zu suchen?

D: Hallo Eliab, mein Bruder. Vater hat mich geschickt. Hier, er hat mir Körner mitgegeben und Brote, ich soll sie euch bringen und nach euch sehen, wie es euch geht. Und als ich hier bei euch im Lager ankam, hab ich das Geschrei von dem Riesen da gehört. Ich habe alle Sachen bei der Wache gelassen und bin gleich zu euch gekommen. Da guck, er kommt schon wieder.

G: Ha, nun sind schon vierzig Tage um, immer wieder fordere ich einen von euch auf, gegen mich zu kämpfen. Aber ich sehe schon, ihr seid alle zu feige!

D: Das kann doch nicht sein, warum darf er alle so verspotten, es muss doch jemanden geben, der gegen ihn kämpft! Er macht sich über unseren Gott lustig! Was bekommt man denn, wenn man gegen ihn siegt?

Erz.: Männer aus dem Volk erzählen David, dass der König einen sehr reich machen wird und man seine Tochter heiraten darf, außerdem die gesamte Familie keine Lasten mehr haben wird.

E: Warum willst du das eigentlich wissen? Meinst du etwa, du bist ein Kämpfer?Lächerlich! Du bist eine Hirte, was willst du hier, sieh nach deinen Schafen! Schau, dass du wegkommst!

Erz.: Ja, Eliab macht sich über David lustig, aber der lässt sich nicht beirren und fragt immer mehr Leute, was man erhält, wenn man gegen Goliat siegt. Das bekommt auch König Saul mit und lässt ihn zu sich bringen und fragt, warum er das wissen will.

D: König, keiner muss wegen diesem Goliat mutlos werden. Ich werde gegen ihn kämpfen.

S: Ha, wie soll das gehen? Er ist ein echter Kämpfer, und du bist nur ein Hirte, ein Junge bist du.

D: König, wenn ich auf die Tiere aufpasse, da kommt auch schon mal ein Löwe oder ein Bär, und ich besiege sie, ich kämpfe gegen diese Tiere, um meine Schafe zu retten. Wie so einem Bären soll es auch Goliat ergehen. Denn Gott hat mich gerettet vor diesen Löwen und Bären, und genauso wird mich Gott auch vor Goliat erretten.

S: Dann geh und tu es. Gott sei mit dir!

Erz.: Tatsächlich, Saul schickt David los, er traut es ihm zu. Für den Kampf will er ihm seine Rüstung geben, aber David kann gar nicht mal darin gehen. Also lässt er es bleiben. Er nahm nur seinen Stab, seine Schleuder und suchte sich fünf glatte Steine. Dann ging er los. Als ihn Goliat sah, war der Spott natürlich groß.

G: Ha, was willst du denn? Bin ich etwa ein Hund, weil du mit einem Stöckchen kommst? Du bist doch lächerlich, genauso wie dein Gott!

D: Du kommst zwar zu mir mit Schwert und Schild, aber ich komme im Namen des Herrn Zebaoth zu dir, dem Gott Israels. Der Gott wird es mir heute schenken, dass ich gegen dich siege! Dann wird die ganze Welt sehen, dass der Gott Israels ein großer Gott ist!

Erz.: Tatsächlich, Goliat ging auf David los, und auch David ging ihm entgegen. Er nahm einen Stein, legte ihn in seine Schleuder, zielte und warf. Er traf Goliat genau an der Stirn. Der fiel nieder und David konnte hingehen, Goliats Schwert nehmen und ihn töten. In dem Moment erkannten die Feinde von Israel, dass sie verloren hatten und rannten davon. Doch Sauls Männer verfolgten sie. David war der Sieger und mit ihm das ganze Volk Israel. Aber nicht einfach so, sondern mit Gottes Hilfe! Nicht David war der Starke, sondern Gott hat ihn siegen lassen. Und so will er es auch mit uns machen! Wenn wir ihm vertrauen, gibt es nichts, was unmöglich scheint. Auch wenn wir es uns nicht zutrauen, mit Gott sieht es ganz anders aus, wir dürfen ihn um Hilfe bitten und es wagen.

Die andere Idee

Erzählung der Jungscharler

Teile die Kinder in Gruppen ein, jeweils eine Gruppe steht für eine Person. Die Gruppen haben keine Bibel und müssen sich beraten, was ihre Person getan und gesagt hat. Nach einer kurzen Zeit wird es zusammengetragen. Jede Gruppe schaltet sich immer dann ein, wenn sie glaubt an der Reihe zu sein und erzählt oder spielt ihren Teil.

Eine Gruppe von Kindern ist die „Kontrolle“: Sie hat eine Bibel zur Hand und verfolgt das Ganze. Sie schaltet sich ein, wenn etwas ganz falsch läuft oder niemand mehr weiß, wie es weitergeht.

Der Text gelebt

Wiederholung

Anhand der Symbole, die man noch einmal hochhält, können die Kinder wiederholen, um welche Person es sich handelt und was sie getan hat.

Bei der anderen Methode kann jeweils eine Gruppe eine Kurzzusammenfassung geben von einer beliebigen anderen Gruppe.

Gespräch

Es war eigentlich unmöglich, dass David gegen Goliat siegt (kein Kämpfer, zu jung, zu unerfahren …). Welche „Riesen“ gibt es in unserem Leben, die uns unmöglich erscheinen, sie zu bewältigen (eine Prüfung, ein Gespräch mit einer Person, ein Wettkampf, jemandem eine unangenehme Sache sagen müssen, anderen von Gott erzählen…)? Schreibt diese Dinge auf Zettel und klebt sie an eine Wand. Gott möchte uns bei diesen Dingen helfen und beistehen. Ist es dran, etwas zu wagen?

Merkvers

Gott selbst ist für uns, wer will sich dann gegen uns stellen? Römer 8,31 GNB

Der Text wird an die Wand gebeamt oder es wird je ein Wort auf einen Zettel geschrieben und aufgehängt. Der Satz wird gemeinsam laut gelesen. Dann verschwindet nach und nach ein Wort. Der Satz wird immer wieder ganz wiederholt, bis am Ende alle Worte verschwunden sind und er auswendig aufgesagt wird.

Gebet

Anhand der genannten Dinge aus dem Gespräch dürfen die Kinder auf Zettel Sachen schreiben, die für sie solche „Riesen“ sind und erzählen, wo sie Gott um Hilfe bitten. Die Zettel werden dann verteilt und in einer Gebetsgemeinschaft beten die Kinder mithilfe der aufgeschriebenen Sachen füreinander.

Kreatives

Ein Gebetstagebuch wird gestaltet, in dem die Kinder aufschreiben können, für was sie Gott um Hilfe bitten und was dann daraus wurde. Hierfür können DIN-A6-Hefte (oder kleiner) gekauft werden. Jede Seite (am besten quer) wird in zwei Spalten geteilt: „Um was ich bitte“ und „Wie es in Erfüllung ging“. Der Umschlag wird individuell gestaltet mit Stiften, buntem Papier, Perlen … Hier können viele unterschiedliche Materialen angeboten werden.

Spielerisches

Geländespiel

Dieses Geländespiel ist auf jedem Gelände möglich. Die Kinder werden in beliebig viele Gruppen eingeteilt, jede Gruppe wird einer Farbe zugeteilt. Zu jeder Farbe werden Briefumschläge, in denen Puzzleteile stecken, schon vor Beginn des Spieles versteckt, die die entsprechende Gruppe nun finden muss. Werden Briefumschläge einer anderen Gruppe gefunden, lässt man sie einfach liegen. Am Ende muss das Puzzle gepuzzelt werden. ABER: Es fehlen bei jedem Puzzle Teile, die bei verschiedenen anderen Gruppen verteilt sind. Ziel: Die Kinder sollen selbstständig auf die Idee kommen, sich gegenseitig zu helfen, als Gruppe allein ist es unmöglich das Puzzle zu vervollständigen. Es sollte daher auch keinen Sieger geben, welche Gruppe am schnellsten war, denn das gegenseitige Helfen zählt (was aber natürlich zu Beginn nicht verraten wird)!

Rätselhaftes

Es wird Hangman (Galgenmännchen, Galgenraten) gespielt mit Begriffen von Helfern, wie z. B. Feuerwehrmann, Sanitäter, Polizei, Nachbar, Jesus …

T(Extras)

Lieder

Mit Gott zu leben, das ist der Knaller

Je-Je-Jesus ist größer

Mit dir unterwegs zu sein

Mein Gott ist so groß

Bärenstark

Spiele

Das Geländespiel in klein

Jede Gruppe bekommt ein Puzzle, aus dem vorher Teile entfernt und bei den anderen Gruppen reingemischt wurden. Sie müssen sich gegenseitig helfen.

Pantomime

Bei der Pantomime sollen die Jungscharler Begriffe und Situationen darstellen, die allein unmöglich erscheinen und wo man Hilfe benötigt, z. B. Fahrradfahren lernen, etwas sehr Schweres tragen, einem Blinden helfen, an etwas sehr Hohes kommen …

Aktionen

Vielleicht kann die Gruppe über die Gruppenstunde hinaus füreinander beten und sich Mut zusprechen für Dinge, die sie mit Gott wagen möchten. In den nächsten Wochen kann davon berichtet werden. Gemeinsam als Gruppe kann im Ort anderen Menschen geholfen werden, auch hier muss man evtl. Dinge wagen, die fast unmöglich erscheinen.

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zum Hebräerbrief aus JUMAT 1/19. Sie beginnt mit Gedanken über das Reden Gottes. Weitere Themen des Briefes, wie der Vergleich von Jesus und dem Hohenpriester und der Opfergedanke werden ebenfalls aufgegriffen. Den Abschluss bildet der bekannte Vers: Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Diese Themenreihe enthält alle Gruppenstunden zu David aus JUMAT 2/19 und 3/19. Sie beginnt mit der Berufung zum König und zeichnet dann den Verlauf seiner Karriere in mehreren Einheiten nach.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe ein Nachtgeländespiel zum Thema: David auf der Flucht.

Es ist mitten in der Nacht. Ich stehe direkt hinter einem Baum. Die Mauer aus Schuhkartons befindet sich ca. zehn Meter von mir entfernt auf einer Wiese. Acht Kinder umringen in gleichmäßigem Abstand die Mauer, fest entschlossen, niemanden an die Bausteine heranzulassen.
Plötzlich höre ich eine Stimme: „Da, hinter dem Baum. Da ist jemand!” Eine weitere Stimme: „Sicher?” Die erste Stimme: „Ganz sicher!” Noch ehe ich weiß wie mir geschieht, stürmen zwei Kinder auf „meinen” Baum zu, die anderen bleiben auf ihrem Platz vor der Mauer. Nur mit Mühe gelingt es mir, die Kleinen abzuwehren.
In den folgenden nächtlichen Stunden entwickeln wir, das Überfallteam, eine neue Strategie, um die „Nehemia-Mauer” zu zerstören. Anstatt uns anzuschleichen, laufen wir direkt auf die Mauer zu nach dem Motto: „Angriff ist die beste Verteidigung”.
Wer nun denkt, die Kinder flüchten, der täuscht sich. Sie sind Schauspieler des biblischen Nehemia-Anspiels, Bürger Jerusalems und Kinder Gottes. Als solche blockieren sie die Mauer und lassen nur wenig Zerstörung zu. Die Kinder verteidigen die Mauer gegen Erwachsene – eigentlich übermächtige Gegner. Der Zusammenhalt der Kinder berührt mich. Sie zeigen es deutlich: Gemeinsam mit Gott ist alles zu schaffen.
Diese Ausgabe des Jungscharleiters handelt von Nehemia, einem Mann, der andere motiviert hat, mit Gott gegen alle Schwierigkeiten des Alltags anzukämpfen. Die Ideen und Vorschläge in diesem Thema weisen auf Nehemia hin und zeigen, was Mitarbeitende und Jungscharler von ihm lernen können: Mit Gott ist alles zu schaffen!

Den Sinn des Valentinstags spielerisch entdecken

Den Valentinstag kennen viele nur als Tag des Kommerzes. Zum 14. Februar seiner Freundin eine Blume, ein kleines Geschenk oder eine (manchmal anonyme) Karte zu schenken, erfreut sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Doch was steckt wirklich hinter diesem Datum? Welche Bedeutung hatte er und wie kam diese Tradition nach Deutschland? Mit dieser abwechslungsreichen Gruppenstunde mit vielen Spielen und Informationen rund um den Valentinstag kommen die Jugendlichen dem Sinn auf die Spur. Der Ablauf kann zeitlich variabel gestaltet werden.

HERZlich willkommen

Über der Eingangstür hängt ein riesiges Herz, auf dem „Herzlich willkommen“ steht.

Beim Ankommen wird den Jugendlichen der Puls/die Herzschlagzahl gemessen und die Zahl notiert. Die Gruppeneinteilung wird anhand dieser Herzschlagzahl vorgenommen. Immer vier bis fünf Jugendliche eines möglichst identischen oder ähnlichen Herzschlags bilden eine Gruppe.

Valentins-Checker-Puzzle

Der folgende Text zum Thema „Valentinstag“ (Quelle Wikipedia) wird im Vorfeld auf 160 g-Papier kopiert und in kleine Teile geschnitten. Aufgabe für die Gruppen ist es nun, so schnell wie möglich das Puzzle zusammenzusetzen und dann die Fragen auf dem Valentinstag-Fragebogen zu beantworten. Die schnellste Gruppe hat gewonnen.

Text für das Puzzle:

Der Valentinstag am 14. Februar gilt in einigen Ländern als Tag der Liebenden. Das Brauchtum dieses Tages geht auf einen oder mehrere christliche Märtyrer namens Valentinus (in Frage kommen vor allem Valentin von Terni oder Valentin von Viterbo) zurück, die der Überlieferung zufolge das Martyrium durch Enthaupten erlitten haben. Der Gedenktag wurde von Papst Gelasius I. 469 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Verbreitet gibt es jedoch um den Valentinstag herum Gottesdienste, in denen Ehepaare gesegnet werden. An Bekanntheit gewann der Valentinstag im deutschen Sprachraum durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die intensive Werbung der Blumenhändler und Süßwarenfabrikanten.

Fragen:

a) An welchem Datum wird der Valentinstag gefeiert?

14. Februar

b) Welche zwei Valentins kommen als Namensgeber für den Valentinstag vor allem in Frage?

Valentin von Terni und Valentin von Viterbo

c) Welches Martyrium haben diese beiden erlitten?

Enthauptung

d) Was hat Papst Gelasius I. gemacht?

einen Gedenktag für die ganze Kirche eingeführt

e) Was wurde 1969 mit dem Gedenktag gemacht?

aus dem römischen Generalkalender wieder gestrichen

f) Was wird mit den Ehepaaren gemacht, die um den
Valentinstag herum in dafür spezielle Gottesdienste gehen?

sie werden gesegnet

g) Wodurch gewann der Valentinstag im deutschen Sprachraum vor allem an Bekanntheit?

durch die intensive Werbung der Blumenhändler und Süßwarenfabrikanten

Herzen über Herzen

Jede Gruppe erhält einen Bogen rotes Tonpapier und eine Schere. Aufgabe ist, innerhalb von 90 Sekunden mehr Herzen auszuschneiden als die anderen Gruppen. Die Größe der Herzen ist beliebig, jedoch brauchen sehr kleine Herzen mehr Zeit zum Ausschneiden, zu große Herzen hingegen könnten das Tonpapier zu schnell aufbrauchen. Das Papier darf in keiner Weise gefaltet werden, und die jeweiligen Gruppenmitglieder der Kleingruppe müssen sich nach jedem Ausschneiden abwechseln.

Herzrasen

Beim Valentinstag geht es um Liebe, die das Herz höher schlagen lässt. Wenn es mit der Liebe grade nicht so hinhaut, kann auch auf andere Art und Weise der Puls nach oben gejagt
werden …

Jede Gruppe sucht sich einen Freiwilligen. Aufgabe ist, innerhalb von drei Minuten den Puls auf 150 zu bringen. Wie das gemacht wird, berät jede Gruppe selbst; für diese Beratung sind nur zwei Minuten Zeit zur Verfügung, dann läuft die Zeit für das „Puls-in-die Höhe-treiben“.

Der Puls wird gemessen und wer am nächsten an 150 dran ist hat gewonnen.

Valentinsgedicht

Infoblatt:

Seit dem 15. Jahrhundert wurden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schickten. Die Paare bildeten sich durch Losen am Vorabend oder durch den ersten Kontakt am Valentinstag. Im Viktorianischen Zeitalter kam unter den Liebenden der Brauch auf, sich gegenseitig dekorierte Karten zu schicken. Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die Vereinigten Staaten und er kam so durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg in den westlichen Teil Deutschlands; 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten „Valentinsball“. Allgemein bekannt wurde der Valentinstag durch die vor dem 14. Februar verstärkt einsetzende Werbung der Floristen und der Süßwarenindustrie. Die häufigsten Geschenke am Valentinstag sind nach wie vor Blumen. Während über das Jahr hinweg hauptsächlich Frauen Blumen kaufen, sind es am Valentinstag überwiegend Männer.

In Japan beschenken am 14. Februar Frauen die Männer mit Schokolade. Auch junge Mädchen nehmen diesen Tag zum Anlass, ihren Angebeteten Schokolade zu schenken, die sie bestenfalls selbst gemacht haben. Dafür dürfen sie dann einen Monat später am White Day weiße Schokolade als Gegengeschenk erwarten. In Südkorea gibt es zusätzlich zum Valentinstag und White Day noch den Black Day: wer am 14. Februar und am 14. März leer ausging, betrauert dies am 14. April und isst Jajangmyeon, Nudeln mit schwarzer Soße. Mittlerweile erfreut sich dieser Tag auch in der Volksrepublik China bei jungen, am westlichen Lebensstil ausgerichteten Chinesen zunehmender Beliebtheit. Es gibt in China jedoch auch ein Pendant zum Valentinstag, der Qixi genannt und am siebten Tag des siebten Monats nach dem chinesischen Mondkalender gefeiert wird. In Brasilien wird der Tag der Liebenden (Dia dos Namorados) am 12. Juni gefeiert. Dabei machen sich die Liebespaare kleine Geschenke. In Italien treffen sich die Liebespaare meist an Brücken oder auch Gewässern. Dort sind häufig Vorrichtungen angebracht, an denen man z. B. ein Fahrrad anschließen kann. Diese werden zweckentfremdet, indem einfach ein sogenanntes „Liebesschloss“ angebracht wird. Auf das Schloss schreiben die Liebenden ihre Initialen, manchmal mit Datum, bei großen Schlössern sieht man sogar aufgeklebte Fotos des Paares. Dieses Schloss wird angeschlossen, dann werfen die beiden jeder einen Schlüssel ins Wasser und wünschen sich dabei etwas. Obwohl die Wünsche danach nicht geäußert werden sollen, wünschen sich die meisten, die ewige Liebe gefunden zu haben. In Finnland wird der Valentinstag als „Freundschaftstag“ gefeiert, an dem man − meist anonym − denen, die man sympathisch findet, Karten schickt oder kleine Geschenke übermittelt.

In Südafrika wird der Tag auch als öffentliches Fest gefeiert. Es ist dort Brauch, Kleidung in den Farben weiß und rot für die Reinheit und Liebe zu tragen.

Jede Gruppe bekommt nun, außer dem Infoblatt noch Zettel und Stift mit der Aufgabe, innerhalb von drei Minuten ein Valentinsgedicht zu schreiben. Pro Reim gibt es einen Punkt, pro eingebaute Information aus dem Infoblatt zwei Punkte. Wer erreicht die meisten Punkte mit dem ganz speziellen Valentinsgedicht?

Ein Herz und eine Seele

Pro Gruppe wird ein Pärchen ausgewählt, welches sich nebeneinander stellt. Mit Hilfe von Seil oder Tuch werden ihre beiden nebeneinanderstehenden Beine zusammengebunden. Das Pärchen läuft nun im Dreibeinlauf – mit jeweils einzelnen „Außenfüßen“ links und rechts und einem mittleren Bein, das aus den zwei zusammengebundenen Beinen besteht. So wird ein kleiner Parcours überwunden. Das schnellste Pärchen trägt den Sieg davon.

Großer Herzschmerz

Die Liebe bringt nicht nur großes Herzklopfen, hohen Puls und viele Freuden, sondern auch mal Enttäuschung und Herzschmerz. Deshalb dürfen die Gruppen nun Tagebucheinträge zu ihrer großen Liebe und zu ihrer großen Enttäuschung verfassen und anschließend theatralisch vernichten.

Aufgabe 1

Es geht darum, möglichst viele Tagebucheinträge zu verfassen. Dafür stehen zwei Minuten zur Verfügung. Als Eintrag gilt nur ein „sinnvoller Eintrag“, der aus mindestens drei Sätzen besteht und einen Sinn ergibt, d. h. als Tagebucheintrag akzeptiert werden kann.

Aufgabe 2

Die Teams verlesen nun mit „Herzschmerz-Betonung“ die einzelnen Tagebucheinträge. Pro Eintrag, den die Jury akzeptiert, gibt es einen Punkt.

Aufgabe 3

Nachdem alle Einträge vorgelesen wurden, wird pro Gruppe ein Freiwilliger bestimmt. Alle Spieler haben die gleiche Anzahl an Tagebuchseiten – gleiche Ausgangsbedingungen für alle. Man orientiert sich an der geringsten Zahl beschriebener Blätter. Überzählige Blätter werden der jeweiligen Gruppe abgenommen oder gleichmäßig auf die Gruppen verteilt. Auf das Startsignal hin wird jede Tagebuchseite theatralisch zu einem kleinen Ball zusammengeknüllt und auf den Boden geworfen. Die Gruppe, die zuerst fertig ist, hat gewonnen. Werden die Seiten nicht richtig geknüllt, wird die Gruppe disqualifiziert. Ein Extrapunkt für besonders authentische Herzschmerz-Darstellung wird vergeben.

Valentinsbote

Ein Staffelspiel, bei dem alle Gruppen gleichzeitig gegeneinander antreten und die schnellste gewinnt.

Alle Gruppen nehmen jeweils in einer Reihe hintereinander Aufstellung. Nach dem Startsignal startet der Erste der Gruppe, überwindet einen Hindernisparcours und landet an einem Tisch mit Blättern. Er faltet ein Blatt in der Hälfte zu einer Karte, malt auf die Vorderseite ein Herz und schreibt in die Innenseite „Liebe Valentinsgrüße!“. Er rennt mit dieser Karte weiter, legt sie am Ende des Parcours ab, rennt zurück und schlägt den nächsten in der Gruppe ab, der sich sofort als „Bote“ auf den Weg macht. Die Gruppe die zuerst fertig ist hat die schnellsten Valentinsboten und gewinnt. Anschließend werden von der Jury die Valentinskarten kontrolliert. Sind unleserliche oder mit falschem Text beschriebene Karten (dabei jedoch nicht auf Rechtschreibfehler achten) dabei, kann dieser Gruppe der Sieg noch abgesprochen und an die zweitschnellste Mannschaft vergeben werden.

Heartbeat

Aufgabe ist, einen Liebesrap zu schreiben und mit Heartbeat vorzutragen. Für die Entstehung des Liebesrap bekommen die Gruppen fünf Minuten Zeit – wenn es besonders viel Spaß macht, kann man gerne noch mehr Zeit geben. Dann werden die Raps der Jury nacheinander vorgetragen und von dieser anschließend bewertet.

Valentins-Gedanken

Stimmt es, dass der Valentinstag nur erfunden wurde, damit die Blumen- und Süßigkeitenindustrie einen guten Umsatz machen? Nein, so ist es nicht.

Schon bei dem Puzzlespiel wurde so manches herausgefunden, was möglicherweise im Trubel unterging. Deshalb jetzt noch mal in Ruhe:

Die Tradition des Valentinstags wird heute zumeist auf die Überlieferung von Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Sein Todestag, der 14. Februar, markiert das Datum für den Valentinstag.

Mehrere Orte in Deutschland haben eine Reliquie des heiligen Valentin, wie zum Beispiel die bayerische Stadt Krumbach im Landkreis Günzburg oder auch die Kirche Santa Maria in Cosmedin, Italien.

Valentin von Terni war im dritten Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni. Die Überlieferung sagt, dass Bischof Valentin Brautpaare verheiratet hat, die er eigentlich nicht hätte trauen dürfen. Nach kaiserlichem Befehl sollten damals Soldaten unverheiratet bleiben. Wahrscheinlich dachte der Kaiser, sie seien dadurch ungebundener und noch mehr bereit, ihr Leben im Krieg für den Kaiser zu geben.

Bischof Valentin aber hatte wohl ein großes Herz für die Liebenden und traute mehrere Brautpaare, obwohl darunter Soldaten waren. Dabei soll er den verheirateten Paaren auch Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Der Ursprung für die Blumengrüße kommt also durchaus von der Legende und nicht von der Blumenindustrie. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, standen der Überlieferung nach unter einem guten Stern. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Das Datum 14. Februar wäre ja nun aufgeklärt, die Bedeutung für die Liebespaare und die Blumen auch. Doch es gibt noch andere Spuren, die im Valentinsbrauchtum zu finden sind: Einem alten Volksglauben nach wird ein junges Mädchen den Mann heiraten, den sie am Valentinstag als erstes erblickt. Junge heiratswillige Burschen überbringen der Angebeteten deshalb möglichst früh am Morgen einen Blumenstrauß. Also auch hier noch einmal die Sitte, Blumen zu verschenken.

Für viele ist der Herzog von Orleans der Begründer der „Valentinskarten“. 1415 war er im Londoner Tower gefangen und wohl sehr unglücklich, dass er seine Frau nicht sehen konnte. Er soll seiner Gattin immer wieder Liebesbekundungen geschickt haben und war auf diese Art wohl der Vorreiter für den heute weit verbreiteten Brauch, sich Karten zu schicken.

Der Überlieferung nach haben der Schriftsteller Samuel Pepys und seine Frau die Mode eingeführt, das Schicken von Karten am Valentinstag mit Blumen zu verbinden. Am 14.02.1667 schrieb Samuel einen Liebesbrief auf hellblauem Papier mit goldenen Initialen, worauf sie ihm umgehend einen Blumenstrauß schickte. Dies wurde von da an in der noblen britischen Gesellschaft nachgeahmt.

Wie auch immer die verschiedenen Bräuche entstanden sind – auf jeden Fall sind es schöne Bräuche. Sie bieten die Möglichkeit, dem anderen Wertschätzung und Zuneigung zu zeigen. Sie bieten die Möglichkeit, sich Gedanken um einen besonderen Menschen zu machen und sich Zeit für die Überlegung zu nehmen, was ihm bzw. ihr Freude machen könnte. Natürlich ist es besonders schön, wenn sich Liebespaare solche Geschenke machen. Doch auch ohne die „große Liebe“ kann man den Valentinstag ja als Gedankenanstoß dafür nehmen, wem man mal wieder eine Freude machen möchte. Wem man mal wieder sagen könnte, dass man ihn mag.

Gibt es eigentlich auch einen Valentinstag für Gott? Einen besonderen Tag, an dem wir uns überlegen, wie wir Gott sagen können, dass wir gerne mit ihm zusammen sind? Für Gott ist jeden Tag „Valentinstag“. Er denkt jeden Tag an uns – unablässig – und schickt uns ständig „Valentinsgrüße“. Grüße, die uns eine Freude machen. Zum Beispiel durch besondere Erlebnisse, die herrliche Schöpfung usw. Auch Valentins-Liebesbriefe schickt er. Die ganze Bibel ist ein einziger großer Liebesbrief an uns.

Zum Abschluss des heutigen Tages soll es eine Zeit der Stille geben, in der wir persönlich mit Gott reden und ihm in der Stille unsere persönlichen Liebesbotschaften schicken können.

Zum Abschluss kann man den Jugendlichen Karten schenken, auf denen z. B. der folgende Bibelvers steht:

Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. (5. Mose 6,5)

Spielbeschreibung

Das „A-Team“ (Name kann auch gerne angepasst werden) bekommt mal wieder eine wichtige Mission und nur gemeinsam als Team erfüllen sie die Aufgaben.

Als erstes sucht das Team Briefumschläge und die dazugehörigen Spielgegenstände auf einem Gelände bzw. notfalls auch in einem oder mehreren Räumen. Diese sind zur Sicherheit z. B. mit einem roten Punkt gekennzeichnet und sehr wichtig zur Erfüllung der Mission. Der Mitarbeitende geht mit der Gruppe. Am Ende der erfüllten Mission kann das Team noch mit einem gemeinsamen Preis (z. B. Essen) belohnt werden.

Die Aufgaben können entweder an verschiedenen Stationen auf einem Gelände oder notfalls auch in einem größeren Raum erfüllt werden.

Die Aufgaben für das A-Team

Umschlag 1

Aufgabe 1: Hallo liebes A-Team,

gut, dass ihr zusammengekommen seid, um uns zu helfen. Der Prinzessin von Wales sind wertvolle Goldperlen gestohlen worden. Ihr werdet nun beauftragt, sie zurückzuholen, bevor sie von dem großen Schurken Harald Selbiger weiterverkauft werden können.

Er wohnt auf einem großen Anwesen, das mit allerlei Tücken gesichert ist. Deswegen ist es wichtig, sich den Weg einzuprägen und das macht ihr gemeinsam im Team. Prägt euch ebenso alles ein, was ihr an Infos auf dem Blatt findet.

Aufgabe: An einem Holzstück ist ein Stift befestigt und ebenso viele Schnüre wie Kinder mitspielen. Jedes Kind hält ein Schnurende gespannt, so dass der Stift gerade in der Luft ist.

Ein Weg ist kurvig aufgezeichnet auf einem Flipchart-Papier. Die Breite des Weges sollte 10-15 cm betragen. Das Team fährt diesen Weg mit dem Stift nach. Wichtig ist, dass nicht über die Weglinien hinaus gemalt wird.

Info: Zu dieser Aufgabe gibt es im Dateianhang eine Erklärung.

Umschlag 2

Aufgabe 2: Nachdem ihr euch den Weg eingeprägt habt, kann es losgehen.

Als Erstes müsst ihr über den elektrischen Zaun des Anwesens kommen. Bei der kleinsten Berührung geht ein Alarm los. Also seid vorsichtig! Vielleicht gibt es Gegenstände, die euch dabei helfen.

Aufgabe: Eine Schnur ist auf Höhe von ca. 1 m gespannt (die Höhe der Körpergröße der Kinder anpassen, so dass die Schnur ca. auf Bauchnabelhöhe ist). Die Kinder klettern gemeinsam über diesen Zaun.

Mögliche Hilfsmittel: zwei Bretter

Mögliche Lösung: Zwei Kinder halten jeweils ein Brett, so dass die anderen über die Schnur klettern können.

Umschlag 3

Aufgabe 3: Erfolgreich den Zaun überwunden, kommt ihr nun zum Haus. Dieses ist wie eine Art Labyrinth aufgebaut. Ihr habt mögliche Kartenteile schon gefunden und müsst sie nun zusammensetzen, damit ihr den richtigen Weg zum Tresorraum findet.

Aufgabe: Die Puzzle-Teile richtig zusammensetzen.

Info: Zu dieser Aufgabe gibt es im Dateianhang eine Erklärung.

Umschlag 4

Aufgabe 4: Harald Selbiger liebt Rätsel über alles.

Deswegen hat er seinen Tresorcode in einem Rätsel versteckt, das die Kinder knacken müssen.

Dazu braucht man folgende Gegenstände: Geodreieck, Blatt mit Zeichnung, Plastikbecher,
Sprudelflasche, Mars-Schokoriegel. Wie geht das Rätsel?

Aufgabe: Die Kinder lösen das Rätsel und geben den Mitarbeitenden den richtigen Code.

Info: Zu dieser Aufgabe gibt es im Dateianhang eine Erklärung.

Umschlag 5

Aufgabe 5: Den Code müsst ihr nun möglichst schnell eingeben. Zahl für Zahl. Aber jeder muss daran beteiligt sein.

Das solltet ihr in einer Minute fehlerfrei hinbekommen. Übt kurz, damit das auch reibungslos und fehlerfrei funktioniert.

Aufgabe: In einem Seilkreis liegen verdeckt DIN-A5-Karten mit Nummern von 1 bis 20. Am Anfang dreht man die Nummern um und das Team prägt sie sich ein. Es wird im Team abgesprochen, wer sich merkt, wo welche Zahl liegt. Danach werden sie wieder vorsichtig umgedreht, ohne dass man die Zahlen kenntlich macht.

Dann darf jeweils nur ein Team-Mitglied in den Seilkreis und ein bis zwei Zahlen in der richtigen Reihenfolge von 1 bis 20 umdrehen.

Umschlag 6

Aufgabe 6: Der Tresor lässt sich öffnen. Das ist super. Nun müsst ihr mit den Goldperlen sehr vorsichtig sein, da die Fingerabdrücke von Harald Selbiger darauf zu finden sind. Diese dürfen nicht vernichtet werden, damit er für seine Taten noch zur Verantwortung gezogen werden kann. Deswegen dürfen sie nur mit Handschuhen angefasst werden.

Dummerweise wurde nach dem Öffnen des Tresors ein Laseralarm-System ausgelöst. Es reagiert auf menschliche Bewegung mit Goldmetallen und soll verhindern, dass die Goldperlen entwendet werden. Das heißt, ihr müsst eine Möglichkeit finden, mit dem vorhandenen Material etwas zu bauen, das nur die Perlen bewegt, und nicht Mensch und Perle zusammen.

Aufgabe: Das Team soll mit dem vorhandenen Material eine Art Rutsche bauen.

Umschlag 7

Aufgabe 7: Fast habt ihr es geschafft. Jetzt müsst ihr nur noch von dem Anwesen wegkommen. Ihr nehmt einen anderen Rückweg durch den Sumpf. Dazu habt ihr 15 DIN-A4-Kartonstücke.

Die sind stabil und helfen euch über den Sumpf. Ihr dürft aber nur auf den Kartons stehen und sie dürfen nie „leer“ sein, sonst lösen sie sich auf.

Aufgabe: Das Team muss eine Strecke von ca. 20 m gemeinsam überwinden, indem es sich mit den Karton-Stücken vorwärts bewegt.

Umschlag 8

Herzlichen Glückwunsch! Die Mission ist erfüllt. Die Perlen übernehmen wir ab hier und bringen sie zu ihrer rechtmäßigen Besitzerin, der Prinzessin von Wales.

Ihr seid ein richtig gutes Team! Danke für eure Hilfe.

Wir melden uns wieder, falls wir eure Hilfe erneut brauchen.


Besonderheiten:

Spiele sind für eine Gruppe von max. 15 Kindern gedacht

Dauer: 90 Minuten

Zielgruppe: 8-12 Jahre

Vorbereitungszeit: Aufwendig

Spielend durch das Buch Nehemia

Wir befinden uns auf einem Familienfest der Nachkommen Nehemias. Josh erzählt seiner weit verstreut lebenden Großfamilie von den spannenden Erlebnissen seines Ur- Ur-Urgroßvaters Nehemia. Interviewt wird er dazu von der bekannten Moderatorin Gunda Großohr. Die Großfamilie erlebt die Geschehnisse ihres berühmten Vorfahren natürlich hautnah mit.
Im Raum stehen vorne zwei gemütliche Sessel und ein Tischchen mit zwei Wassergläsern für Josh und Gunda Großohr.
Für die Großfamilie liegen Sitzkissen (oder stehen Stühle) in Sechsergruppen bereit.

Ankunft beim Familienfest

Vor Beginn des Abends erhält jedes Kind ein Puzzleteil, das es als Mitglied der Großfamilie Nehemia auszeichnet. So erhält es Zutritt in den Festsaal und findet seinen Platz. Die einzelnen Familien sitzen nach ihren Wohnorten zusammen. Je sechs Puzzleteile ergeben richtig zusammen-gesetzt einen Ort in Israel. Die erste Aufgabe ist es also, alle Kinder mit den passenden Puzzle-teilen zu finden und so die Spielgruppen zu bilden.
Sitzen alle Kinder, werden sie von Gunda Großohr begrüßt. Auch Josh wird gebührend will-kommen geheißen.

Der Mundschenk Nehemia

Gunda Großohr befragt Josh nach der Herkunft Nehemias. Er berichtet von der verantwortungs-vollen Position des Mundschenks.

Wassertransport: Jeweils zwei Kinder einer Gruppe transportieren einen an Schnüren befestigten Bierdeckel, auf dem ein Wasserbecher steht. Am Ende der Strecke übernehmen die nächsten beiden Kinder die Schnüre. Schafft es eine Gruppe ohne Wasserverlust?

Nehemia bekommt eine Nachricht

Josh erzählt von der bestürzenden Nachricht, die Nehemia aus Jerusalem bekam.

Diktierspiel: Von beiden Gruppen steht je ein Kind in einer Ecke des Raumes. Beide erhalten einen anderen kurzen Text. Diesen diktieren die Kinder parallel ihrer Gruppe, die in der gegen-überliegenden Ecke des Raumes steht und den Text aufschreiben muss. Wer versteht den Text richtig?

Auf dem Weg nach Jerusalem

Gunda Großohr fragt Josh nach der beschwerlichen und langen Reise zurück aus dem Exil in Persien nach Jerusalem.

Reise nach Jerusalem – einmal anders: Alle Gruppen spielen gemeinsam. Die Stühle werden im Kreis, Sitzfläche nach außen, aufgestellt. Ein Stuhl weniger als Teilnehmende. Diese bilden außen um den Stuhlkreis herum einen Kreis. Sobald die Musik ertönt, gehen alle im Kreis um die Stühle herum. Der Spielleiter stoppt die Musik zu einem willkürlichen Zeitpunkt. Jeder versucht nun, sich möglichst schnell auf einen freien Stuhl zu setzen. Nach jeder Runde kommt ein Stuhl weg. Bei dieser Variante scheidet kein Kind aus, die Frage ist vielmehr auf wie wenige Stühle die ganze Gruppe passt?

Nehemia erkundet die Stadt

Josh erzählt, wie Nehemia bei Dunkelheit mit nur wenigen Vertrauten die Stadt besichtigte.

Einander finden: Je zwei Kinder einer Gruppe bekommen das gleiche Instrument. Dann werden den Kindern die Augen verbunden. Alle mitspielenden Paare verteilen sich getrennt voneinander
im Raum. Durch das Spielen des Instrumentes und das Hören auf das gleiche Instrument sollen sie sich finden.

Der Bau beginnt

Gunda Großohr kann kaum glauben, dass Nehemia alle Bewohner Jerusalems zur Mitarbeit motivieren konnte.

Der höchste Turm: Innerhalb einer bestimmten Zeit versuchen die Gruppen jeweils einen möglichst stabilen Turm aus Streichhölzern auf einen Flaschenhals zu bauen.

Pause muss sein

Zur Erfrischung, aber auch um Zeit zu sparen, bekommen alle Bauarbeiter einen Trinkhalm, mit dem sie aus der Flasche ihrer Gruppe trinken. Welche Flasche ist zuerst geleert?

Von Feinden bedroht

Gunda Großohr fragt nach, ob tatsächlich niemand ein Problem hatte, dass die Stadtmauer Jerusalems wieder aufgebaut wurde. Josh erzählt von den unfairen Machenschaften der Nachbarn.

Richtig oder falsch? Jede Gruppe bekommt eine rote und eine grüne Karte. Josh nennt falsche und richtige Aussagen über Nehemia. Der Mitarbeitende zählt bis drei, dann hält jede Gruppe die rote (= falsch) oder die grüne (= richtig) Karte hoch.
Stimmt die Karte, gibt es einen Punkt. Wer hat die meisten richtigen Antworten? Beispiele für mögliche Aussagen:

  • Nehemia hat im Palast in Babylon gearbeitet = rot (Susa);
  • Nehemia betete vier Monate, bis Gott antwortete = grün;
  • Nehemia übernachtete zu seinem Schutz im Tempel = rot (er wusste, dass das gegen Gottes Gebot verstößt).

Bauen in Gefahr

Josh erzählt von den Maßnahmen, die Nehemia zum Schutz der Menschen und der Stadt einleitete. In der einen Hand hielten die Bauarbeiter eine Waffe, mit der anderen Hand bauten
sie. So waren sie immer bereit, gegen mögliche Feinde zu kämpfen.

Staffel: Die Gruppen stellen sich jeweils in einer Reihe parallel zu den anderen Gruppen auf. Jede Gruppe bekommt einen Stock (Waffe). Die Bausteine liegen auf einem Haufen ca. drei bis vier Meter entfernt in gleichem Abstand zu allen Gruppen. In der einen Hand den Stock, in der anderen Hand den Baustein (Eier- oder Schuhkarton): so wird gebaut. Das erste Kind der Gruppe setzt einen Stein in die Stadtmauer und gibt anschließend den Stock an das zweite Kind. Dieses holt sich einen Baustein, baut mit seinem Stein weiter und gibt den Stock an das dritte Kind usw. Waren alle Kinder dran, geht es wieder von vorne los. Wir hoch wird die Stadtmauer in drei Minuten?

Das Volk schwächt sich gegenseitig

Gunda Großohr fragt nach, ob das Volk immer so gut zusammenhielt. Josh berichtet ehrlich auch von den traurigen Ereignissen.

Wäscheklammer-Fangen: Alle spielen gemeinsam. Jedes Kind bekommt eine Wäscheklammer, die es sich gut sichtbar an ein Kleidungsstück klemmt. Während die Kinder herumrennen, versuchen sie sich gegenseitig die Klammern wegzunehmen. Hat ein Kind seine Klammer verloren, muss es in die Hocke sitzen, darf aber vorbeilaufenden Kindern die Klammer abnehmen. Wer behält seine Klammer bis zum Schluss?

Zusammenarbeit war gefragt

Gunda Großohr: „Bei diesem großen Bauvorhaben war es wichtig, gut zusammenzuarbeiten, nicht wahr?” Nehemia nickt.

Baumeister: In der Mitte des Raumes wird eine Decke oder ein Leintuch als Sichtschutz gespannt. Auf jeder Seite davon befindet sich jeweils die Hälfte der Gruppenmitglieder. Die Kinder auf der einen Seite bekommen ein Bauwerk, das aus Süßigkeiten besteht, die mit Schaschlik-Spießen oder Zahnstochern zusammen gebaut wurden. Die Kinder auf der anderen Seite bekommen nur die Materialien. Nun müssen die Kinder, die das fertige Bauwerk auf ihrer Seite haben, es der anderen Hälfte ihrer Gruppe so beschreiben, dass diese es nachbauen können. Welche Gruppe schafft es (zuerst), das Bauwerk identisch nachzubauen?

Das Fest beginnt

Josh erzählt begeistert, wie die Stadtmauer eingeweiht wurde.

Lieder raten: Pro Gruppe „gurgelt” ein Kind ein Lied, die anderen raten. Wer errät die meisten Lieder?

Abschluss

Gunda Großohr bedankt sich herzlich bei Josh für den interessanten Abend. Sie weist daraufhin, wie wichtig es ist, einander zu vertrauen, füreinander zu sorgen und gut zusammenzuarbeiten.

Geschichte: Während die Kinder ihre Bauwerke zerlegen und aufessen, kann eine Geschichte vorgelesen werden, in der es um Zusammenhalt geht (z. B. „Das Mädchen, das nicht vergessen
konnte” aus dem Buch: „So groß ist Gott” von Patricia St. John).
Als Abschluss bietet sich das Lied: „Vom Anfang bis zum Ende” an (Liederbuch „Einfach spitze”, Nr. 14).

Das Ziel

Starter

Auf Jesus zu schauen hilft in schwierigen Zeiten.

Checker

Ich kann auch im Alltag und bei Versuchungen meinen Blick auf Jesus richten.

Der Text an sich

Der Hebräerbrief ist seiner Form nach eigentlich kein Brief, denn es fehlen die einleitenden Worte. Es gibt wenige Angaben zum Verfasser und keine zum Empfänger. Der Brief wurde ca. 70 n. Chr. geschrieben. Der Brief erklärt die Gegensätze zwischen dem Alten Bund mit Mose und dem Neuen Bund durch Jesus.

Aus dem Inhalt wird deutlich, dass diese Gemeinde im Glauben erlahmt. Sie wird dazu ermahnt, das erlangte Heil durch die Taufe nicht wieder zu verlieren. Dadurch würden sie die Kreuzigung Jesu verspotten (6,4-8). Sie werden zur Entschiedenheit und Treue ermutigt. Nach jedem Fortschritt, kann man auch stürzen und je mehr Stufen man erklimmt, desto größer sind die Folgen nach dem Sturz. Das heißt, die Gemeinde soll wachsen in Treue und Heiligung, um vertiefende Erkenntnisse zu erlangen. Es ist die einzige Stelle in der Bibel, in der dies gesagt wird. Es richtet sich aber gegen die bewusste Abkehr der erhaltenen Gnade.

Diese Gemeinde kann als neues wanderndes Gottesvolk gesehen werden, denn sie bilden ihre Grundlage auf Glaube und Hoffnung. Sie können ihren Blick auf Jesus richten, der sie zum Glauben geführt hat und brachte die erwartete Vollendung. Diese Verheißung ist ihr Ziel.

Der Hebräerbrief kann in mehrere Teile eingeteilt werden. Im ersten Teil geht es um die Herrlichkeit Christi. Im zweiten Teil geht es um die Heilsordnung unter dem neuen Priestertum. Kapitel 12 gehört zum dritten Teil, dem Glaubensleben im Neuen Testament und die Verse 1-3 zeigen das Leben nach dem Vorbild Christi.

Das neue Priestertum meint die Menschwerdung Gottes in Jesus. Sein Tod hat die ewige Erlösung gebracht (Hebr 9,12), Aufhebung der Sünden (Hebr 9,24) und Reinigung des Gewissens (Hebr 9,14). An die Stelle der Stiftshütte und des Tempels ist nun das Himmlische getreten (Hebr 8,2). Dadurch ist aber auch ein neues Gesetz entstanden: Vertrauen auf das Unsichtbare und dass das Sichtbare vergänglich ist. Die Gemeinde wird zu genau diesem Glauben aufgerufen, denn es können immer wieder Rückschläge geschehen.

Die zentrale Botschaft dieses Briefes ist es, dass das Volk einen vollkommenen Priester und ein vollkommenes Opfer braucht, um von der Sünde reingewaschen zu werden. Jesus ist dieser Priester und das Opfer. Der Brief ist leicht anwendbar auf den eigenen Alltag, denn er zeigt konkrete Ermahnungen, welche zur Tat motivieren (Hebr 2,1-4; 3,7-14; 5,11 – 6,20).

Der Text für mich

In diesen Versen geht es darum, den Blick auf Jesus zu richten. In manchen Situationen fällt es mir schwer, darauf zu achten, welcher der richtige Weg ist, und ich treffe dann meine eigenen Entscheidungen, ohne Gott zu fragen, welcher denn der richtige Weg ist. „Umgeben von einer riesigen Wolke von Zeugen“ heißt für mich heute, die christliche Gemeinschaft. Ich soll dem aufgetragenen Kampf entgegentreten und mit ganzer Kraft bis zum Ziel laufen. Mit anderen zusammen können wir der ständig wiederkehrenden Sünde widerstehen. Wenn wir gemeinsam widerstehen, können wir den nächsten Schritt wagen und im Glauben weiter vorwärtsgehen.

Dabei ist es aber auch wichtig, das Ziel vor Augen zu haben. Das Ziel ist der Himmel. Jesus hat uns den Weg bereitet, indem er am Kreuz gestorben ist. Die Verse sollen uns ermutigen, auf Jesus zu schauen, in Gemeinschaft, aber auch allein, die eigenen Ideen immer wieder zu überprüfen, nach dem rechten Weg zu fragen und nicht aufzugeben.

Der Text für dich

Starter

Für Kinder ist es noch mal schwieriger, den Blick auf Jesus zu richten, denn er ist noch nicht so präsent in ihrem Leben. Auch hinterfragen sie Situationen noch nicht so viel wie Erwachsene. Sie handeln nach ihrem Willen, was auch oft deutlich wird, wenn sie sich gegen ihre Eltern auflehnen und ihren Willen unbedingt durchsetzen wollen. Kinder wissen, dass sie „beobachtet“ werden, doch erinnern sie sich meistens erst daran, wenn sie darauf hingewiesen werden. Es ist wichtig, dass sie wissen, dass es kein strafendes Beobachten ist, sondern ein positives, wie von einem Bodyguard, der einen beschützt. Der Blick auf Jesus sollte für die Kinder zu keinem Zwang werden, sie sollen freiwillig auf Jesus gucken und nach dem rechten Weg fragen.

Checker

Dass der Glaube aus wechselseitiger Beziehung besteht, sollten die frommen Kinder wissen. Gott möchte mit uns in Kontakt sein, aber wir müssen ihn auch lassen und mit ihm reden. Er möchte ein Teil von unserem Leben sein. Er möchte nicht allein über unser Leben bestimmen, denn wir haben den freien Willen, um mitzuentscheiden. Jedoch freut er sich über jedes Fragen nach Hilfe, Beistand oder anderen Dingen. Im Alltag sollten die Kinder öfter ihren Blick auf Jesus richten. Dabei können sie darüber nachdenken, was Jesus getan hätte. Das ist nicht immer einfach zu erkennen, aber dieser Jesusblick hilft bei Entscheidungen, in schwierigen Situationen und auch wenn es richtig gut läuft.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Bilder raten (Dalli-Klick)

Es werden verschiedene Bilder benötigt, sie können selbst gemalt sein oder man verwendet Fotos. Diese Bilder werden in mehrere Teile zerschnitten und nach und nach werden immer mehr Teile aufgedeckt. Die Kinder müssen raten, was auf dem Bild zu sehen ist.

Hinweis: Man kann dieses Bilderraten auch spielen, indem man Dalli-Klick als PowerPoint-Präsentation vorbereitet.

Idee 2: Versuchungsweg

Der Mitarbeiter wechselt mit der Gruppe den Raum und gibt eine Zeit vor, bis alle in dem anderen Raum sein sollen. Jedoch legt er vorher auf den Weg einige Verführungen. Dies können z. B. Süßigkeiten, Snacks, Spiele, Zeitschriften, Figuren, Bilder, Kreide, andere Sachen sein oder weitere Mitarbeiter, die die Kinder ablenken. Die Aufgabe der Kinder ist es aber, in der vorgegebenen Zeit in dem Raum anzukommen und den Versuchungen zu widerstehen.

Verkündigung

Den Kindern wird ein Bild von Clifford Young gezeigt. Dazu werden ihnen Fragen gestellt: Wer könnte dieser Mann sein? Was ist er von Beruf? Was ist sein Hobby? Könnte er einen Marathonlauf gewinnen?

Ein Mitarbeiter erzählt danach folgende Geschichte:

Es gab einmal eine Art Marathon in Australien, an dem viele geübte Läufer teilnahmen. Der Marathon ging über eine sehr lange Strecke, genauer gesagt 875 km, die in fünf bis sieben Tagen gelaufen werden mussten.

Kurz vor dem Start des Rennens stand der Termin für das Teilnehmerfoto der ca. 150 angetretenen Sportler. Vor der versammelten Presse gesellte sich ein über 60-jähriger Mann zu den Athleten. Er trug Arbeitsstiefel und einen Overall. Auf die Bitte, er solle aus dem Bild gehen, antwortete er zur Überraschung aller Folgendes: „Wieso? Ich werde teilnehmen!“ Eine Vorabanmeldung war damals nicht nötig, man musste lediglich zum Startzeitpunkt am Start sein. Sein Name: Cliff Young. Sein Beruf: Kartoffelbauer und Schäfer.

Die Organisatoren waren verblüfft und die Rennteilnehmer dachten an einen PR-Clou, um Aufmerksamkeit zu erregen und den Marathon bekannter zu machen. Doch Cliff war die Angelegenheit ernst. Chancen rechnete ihm keiner aus, wahrscheinlich er sich selbst auch nicht, aber er wollte unbedingt daran teilnehmen. Der alte Mann wurde belächelt, es wurde sogar angedacht, einen Arzt zu holen, da man sich um seine Gesundheit Sorgen machte. Doch letzten Endes lief er mit, da die Organisatoren davon ausgingen, dass er bald aufgeben und diese Farce ein Ende haben würde. Auf die Frage, welche Strategie er beim Rennen verfolge, antwortete er: „Bin ich zum Laufen hier oder was?“ Kurz nach dem Rennstart lag Cliff aufgrund der schweren und untauglichen Ausrüstung schon weit zurück. Als er entfernt noch andere Läufer sehen konnte, sagte der Kommentator des Geschehens folgenden Satz: „Hier sehen sie den Traum eines alten Mannes, der vermutlich seine Mitläufer das letzte Mal gesehen hat.“ Am Ende des Tages hatte er bereits einige Kilometer Rückstand, und die erfahrenen, trainierten Läufer ließen sich bereits massieren und legten sich daraufhin für fünf Stunden schlafen.

Am nächsten Tag, als die Teilnehmer das Rennen wieder aufnahmen, kam die große Überraschung. Cliff Young lag viele Kilometer vor allen anderen. Wie war dies möglich? Ein kontinuierliches Tempo und nur eine Stunde Schlaf. Während alle anderen also vier Stunden länger schliefen, lief er in dieser Zeit. Doch selbst zu diesem Zeitpunkt wurde Cliff Young nicht ernst genommen. Viele hielten es für eine Frage der Zeit, bis der alte Mann zusammenbrechen und aufgeben würde. Natürlich schmolz über den Tag hinweg der Vorsprung. Natürlich war er langsamer. Und als der Vorsprung fast vollends aufgeholt wurde, fühlten sich die Experten bestätigt und die Topathleten taten das, was sie einen Tag zuvor auch getan hatten: Massieren und fünf Stunden schlafen.

Am nächsten Morgen wieder dasselbe Bild: Cliff Young war bis auf eine Stunde Schlaf wieder weitergelaufen. Und wieder war der Vorsprung, den er erlaufen hatte, gewaltig. Dieses Mal sogar so groß, dass die Läufer ihn nicht mehr einholten. Immer noch gab es jedoch die Hoffnung und die Erwartung, dass er irgendwann einbräche. Doch er hielt durch. Um die Worte der Kommentatoren noch einmal aufzugreifen: Cliff Young sah seine Mitläufer, nachdem sie ihm zu Beginn des Rennens davongerannt waren, wirklich nicht wieder. Denn bis zum Ziel hielt er auch den Rhythmus von gleichmäßiger Geschwindigkeit und einer Stunde Schlaf durch.

Er gewann in der absoluten Rekordzeit von 5 Tagen, 15 Stunden und 4 Minuten. Unter allen veranstalteten Westfield Sydney to Melbourne Ultra Marathon ist dies die viertschnellste „Zeit“ überhaupt gewesen.

Quelle: http://www.spox.com/myspox/­­­blogdetail/The-Story-of-Cliff-Young,138561.html

An diesem Beispiel ist zu sehen, dass, wenn man sich sein Ziel deutlich vor Augen setzt, es auch erreicht werden kann. Er hat in diesem Fall der Versuchung des Schlafens widerstanden, um es zu schaffen. So sollen auch wir unser Ziel vor Augen haben, und zwar auf Jesus hochschauen und so handeln, wie er es machen würde, und unser großer Preis ist dann der Himmel.

Die andere Idee

Improtheater

Die Kinder erhalten die Aufgabe, einen Lauf als Theaterstück zu spielen. Darin können sie einbauen, was alles bei einem Lauf schiefgehen kann und wie sie trotzdem ins Ziel kommen können. Bei großen Gruppen können mehrere Theaterstücke erarbeitet werden. Dann werden die Theaterstücke aufgeführt. Dazu ist es gut, wenn man genügend Platz hat, am besten geht man nach draußen. Die Theaterstücke werden aufgeführt und am Ende eines Stückes, wenn das Ziel also erreicht ist, liest ein Mitarbeiter den Bibeltext vor.

Der Text gelebt

Wiederholung

Die Geschichte kann noch mal kurz zusammengefasst werden. Danach wird der Bibeltext gelesen. In die Mitte wird ein großes Blatt gelegt und wir schreiben kurz wesentliche Stichpunkte zum Bibeltext und zur Geschichte auf. Nun überlegen wir, wo es Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Texten gibt.

Der Schwerpunkt sollte dabei auf den Gedanken liegen: Was sind Versuchungen? Und wo hilft ein Blick nach vorn bzw. nach oben?

Gespräch

Folgende Fragen können den Kindern gestellt werden:

  • Was gibt es heute für Versuchungen?
  • Kannst du allen Versuchungen widerstehen?
  • Welchen Dingen kannst du nicht widerstehen?
  • Fragst du Gott, ob das, was du tust, richtig ist?
  • Soll Gott dir seinen Weg für dich zeigen und warum?
  • Wie begegnest du Gott?

Merkvers

Lasst uns aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.

Hebräer 12,2a Luther17

Es wird im Raum ein Weg markiert. Die Jungscharler gehen los, schauen nach oben und gehen so den Weg bis ans Ziel. Auf diese Art und Weise erleben sie den Vers besonders.

Gebet

Jedes Kind kann auf einen Zettel schreiben, was es sich wünscht oder was es stört. Dann können die Kinder den Zettel in eine Kiste legen. Wenn alle fertig sind, kann sich jedes Kind einen Zettel rausnehmen und zu Hause oder jetzt dafür beten. Setzt euch dazu in einen Kreis und fasst euch an die Hände. Einer fängt an zu beten und wenn ein Kind nicht beten möchte, kann es die Hand des Nachbarn drücken und er ist dran. So geht es reihum, bis der Händedruck bei der letzten Person ankommt.

Kreatives

Barfußpfad

In verschiedene Kartons oder große Dosen/Deckel kann Material wie Korken, Sand, Steine, Wasser, Gras, Blätter, Äste, usw. gefüllt werden und die Kinder laufen diese Stationen barfuß ab. Am Ende gibt es dann eine Belohnung, damit die Kinder sich trauen, diesen Weg zu gehen und ein Ziel vor Augen haben. Dies kann z. B. eine kleine Tüte Gummibärchen sein, zusammen mit dem Merkvers.

Spielerisches

Die Gruppe wird in zwei Gruppen eingeteilt. Jedes Kind bekommt eine Nummer zugeteilt.

Vorn steht ein Mitarbeiter und sagt eine Zahl und einen Gegenstand, den das jeweilige Kind mit der Nummer holen muss.

Die anderen Gruppenmitglieder dürfen der Person helfen, müssen aber sitzen bleiben. Ziel des Spiels ist es, so viele richtige Gegenstände wie möglich als Erstes zu dem Spielleiter zu bringen.

Rätselhaftes

Es werden Straßenschilder ausgedruckt. Die Kinder sollen diese benennen.

Wenn man irgendwo hinfährt, hat man meistens ein Ziel vor Augen und sieht unterwegs die unterschiedlichsten Schilder. Manchmal bringen sie uns auch von dem geplanten Weg ab, aber irgendwann kommen wir am gewünschten Ort an.

(T)extras

Lieder

Wer auf Gott vertraut, hat schon gewonnen

Sei mutig und stark

Wer liebt, gewinnt

Wenn man tut, was Gott gefällt

Spiele

Cola, Fanta, Sprite

In der Mitte des Raumes liegt ein langes Seil. Die Kinder stehen rechts von dem Seil in einer Linie hintereinander. Wenn ein Mitarbeiter Cola, Fanta oder Sprite ruft, müssen die Kinder folgende Aufgabe machen:

Cola: rechts vom Seil stehen

Fanta: links vom Seil stehen

Sprite: egal welche Seite, um 90 Grad drehen

Mezzomix: auf beide Seiten ein Bein

Der Mitarbeiter fängt langsam an und erhöht immer wieder das Tempo der Ansagen. Man kann das Spiel so durchführen, dass man bei einem Fehler nicht weiter mitspielen darf, das ist aber nicht nötig, denn das Spiel macht auch ohne die Verlierervariante Spaß.

Zeitungsschlagen

Die Kinder sitzen in einem Kreis und jeder sucht sich ein Tier aus. Es darf keine Doppelungen geben. In der Mitte steht jemand und hat eine Zeitungsrolle in der Hand. Ein Kind beginnt mit dem Satz: „(eigenes Tier) ruft (anderes Tier)“, z. B. „Affe ruft Elefant“. Dann muss der Elefant denselben Satz sagen nur mit einem anderen Tier. Die Person in der Mitte muss dann versuchen, das gerufene Tier mit der Zeitungsrolle abzuschlagen. Wurde die Person abgeschlagen, bevor sie jemand anderen gerufen hat, muss sie in die Mitte.

Reise von Jerusalem

Dieses Spiel funktioniert ähnlich wie das Spiel „Reise nach Jerusalem“. Ziel ist es, dass so viele Kinder wie möglich auf einem Stuhl sitzen. Es scheidet niemand aus. Es beginnt damit, dass alle Kinder um die in einer Reihe stehenden Stühle laufen und sich hinsetzen, wenn die Musik stoppt. Bei jedem Stoppen wird ein Stuhl entfernt, die Schwierigkeit ist, dass kein Kind rausgeht, aber auch kein Kind mehr den Boden berühren darf, wenn die Musik aus ist. Das heißt, die Kinder stapeln sich auf die immer weniger werdenden Stühle.

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