David

Diese Themenreihe enthält alle Gruppenstunden zu David aus JUMAT 2/19 und 3/19. Sie beginnt mit der Berufung zum König und zeichnet dann den Verlauf seiner Karriere in mehreren Einheiten nach.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe ein Nachtgeländespiel zum Thema: David auf der Flucht.

Das Ziel

Starter

Jesus sieht den Einzelnen.

 

Checker

Jesus zeigt auf, worauf es bei Gott ankommt, nämlich auf den einzelnen Menschen und seine Gottesbeziehung.

 

Der Text an sich

Synagoge. Zur Zeit Jesu gab es in vielen verschiedenen Orten Synagogen. Ähnlich wie in unseren heutigen Kirchen waren die Synagogen Orte, an denen man Gott begegnen und zu ihm beten konnte. Am Sabbat gab es einen Gottesdienst, bei dem aus der Schrift vorgelesen wurde. In diesem Textabschnitt ist Jesus derjenige, dem diese Aufgabe zufällt, das heißt, er liest vor und predigt dazu.

Ein typischer Gottesdienst sah folgendermaßen aus: Bußruf und Lehre, Schriftlesung und Predigt, Dank- und Lobpsalmen, Bitte und Gebet. Dabei durfte sich jeder männliche Israelit, der mindestens 13 Jahre alt war, am Geschehen beteiligen.

 

Sabbat. Der jüdische Sabbat ist mit unserem Sonntag zu vergleichen. Der Grundcharakter sollte dabei die Freude sein, die im gemeinsamen Gottesdienst und Lob des Herrn zum Ausdruck kam.

Der Punkt, warum gerade der Sabbat so ein Streitthema war, war, dass das Gebot, den Sabbat zu heiligen (2. Mose 20,8-11), einen besonderen Stellenwert unter den übrigen Geboten einnahm. Arbeit war am Sabbat verboten, wobei „Arbeit“ in der Heiligen Schrift nicht genau definiert war, weshalb die damaligen Theologen selbst Listen mit verbotenen und erlaubten Tätigkeiten erstellten. Viele von ihnen sahen auch Heilung als Arbeit an. Hier setzte Jesus immer wieder an, wenn er betonte, dass es beim Sabbatgebot um das Wohl des Menschen und seiner Gottesbeziehung und nicht um das Einhalten von Gesetzen geht.

Durch das Heilen tut Jesus einer konkreten Person etwas Gutes und bewirkt dadurch, dass die umstehenden Menschen Gott loben, was dem Grundgedanken des Sabbats entspricht.

 

„Geist, der krank macht.“ Hier begegnet dem heutigen Leser ein völlig fremdes Weltbild: Für die Menschen zur Zeit Jesu gab es keine strikte Trennung zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt, sondern beides war miteinander verknüpft. Das bedeutet, dass sichtbare Geschehnisse (z. B. Krankheiten) mit unsichtbaren Ursachen erklärt wurden. So war es für die Menschen damals selbstverständlich, die körperlichen Symptome der Frau (Krümmung) auf einen bösen Geist in ihr zurückzuführen.

Die Absicht eines bösen Geistes ist immer, dem Menschen zu schaden und ihn von Gott zu trennen. Hier setzt Jesus an, indem er die Frau freispricht und heilt.

 

Der Text für mich

Die Geschichte zeigt, dass bei Gott die Menschen im Mittelpunkt stehen und nicht irgendwelche Regeln, die eigentlich das Zusammenleben zwischen Gott und den Menschen fördern sollen. Eine Regel soll nicht um ihrer selbst willen befolgt werden, sondern sie soll helfen, die Menschen zu lieben und Gott zu ehren. Erfüllt sie diesen Zweck nicht, muss die Regel überdacht werden.

Wie kann ein Theologe denken, dass es richtig ist, sich nur an sechs Tagen der Woche von Gott heilen zu lassen (V.14), wenn doch genau das die Menschen in eine engere Beziehung zu Gott führt? Er hat es sicher gut gemeint, aber leider dennoch das Ziel verfehlt.

Bin ich auch so ein Mensch, für den das Befolgen einer Regel („Das macht man so“) wichtiger ist als die momentane Situation eines Menschen?

Jesus ist uns in dieser Geschichte ein Vorbild darin, was es heißt, den Einzelnen und seine Bedürfnisse in den Blick zu nehmen. Er handelt auch dann, wenn es gerade nicht in unseren Zeitplan passt, weil für Gott die Menschen das Wichtigste sind.

 

Der Text für dich

Starter

Die Frau ist eine von vielen Gottesdienstbesuchern, doch Jesus nimmt sie wahr und spricht sie an, noch bevor die Frau von sich aus auf Jesus zukommt. Genauso möchte Jesus auch mit den Kindern, die ihn noch nicht kennen, in Kontakt treten. Er spricht sie persönlich an, kennt ihre Situation und möchte das Beste für sie.

Darum soll es auch in den Gruppenstunden gehen: Die Beziehung zu Gott steht im Mittelpunkt, nicht das Einhalten bestimmter „christlicher“ Regeln. Gerade weil Nicht-Christen oft den Eindruck haben, das Christentum bestünde aus Regeln und Ge- und Verboten, soll den Kindern hier aufgezeigt werden, dass es anders ist, dass wir einen Gott der Freiheit und Liebe haben, keinen strengen Aufpasser.

 

Checker

Gerade christlich sozialisierte Kinder haben diese Regeln oft schon sehr verinnerlicht, weil sie von Mitarbeitern der Gemeinde und ihren Eltern vorgelebt bekommen, wie man als Christ zu sein hat. Sie bekommen Lob und Anerkennung, wenn sie sich entsprechend der Vorstellungen der Gemeinde verhalten und fordern dieses Verhalten deshalb auch von anderen ein. Auch diesen Kindern soll bewusst werden, dass es um die persönliche Beziehung zu Gott geht und dass der Sinn und Zweck der „christlichen“ Regeln eben diese Beziehung zu Gott ist.

Sie erleben neu, dass sie persönlich für Gott wichtig sind und er ihre Situation sieht. Sie können sich mit all ihrer Not an Gott wenden, auch wenn es vielleicht gerade unpassend erscheint.

Der Text erlebt

 

Hinführung

Idee 1: Staffellauf

Die Kinder werden in zwei Gruppen geteilt und stehen hintereinander an einer Startlinie. Die Gruppenmitglieder durchlaufen nacheinander einen Parcours. Dabei muss derjenige, der gerade läuft, als „Staffelstab“ einen sperrigen Gegenstand (z. B. einen Koffer oder einen Wäschekorb) oder auch ein anderes Kind auf seinem Rücken tragen. Um das Ganze noch zu erschweren, kann auf den Koffer ein kleinerer Gegenstand gelegt werden, der nicht herunterfallen darf.

Die Kinder müssen also gebeugt laufen und können so nachempfinden, wie es für die Frau war, sich nicht aufrichten zu können.

Im Anschluss an das Spiel findet eine kleine Reflexionsrunde mit den Kindern statt, in der sie erzählen können, wie es für sie war: Wie hat es sich angefühlt, gebeugt zu laufen? Wie war es in dem Moment, als sie ihre „Last“ loswurden und sich aufrichten konnten?

 

Idee 2: Mindmap

Die Kinder sammeln auf einem Plakat, wofür der Sonntag eigentlich da ist. Was soll man am Sonntag tun? Was darf man am Sonntag nicht tun? Was würden sie gern machen? Mit welchen Menschen würden sie den Sonntag gern verbringen? Worauf freuen sie sich am Sonntag?

Hintergrund: Je nach familiärer Prägung haben die Kinder unterschiedliche Vorstellung davon, wie ein Sonntag auszusehen hat. Für manche ist es ein Familientag, für andere gehört der Gottesdienstbesuch unbedingt dazu, für wieder andere ist es vielleicht ein ganz „normaler“ Tag.

Es bietet sich an, in der Hinführungsphase mit den Kindern darüber ins Gespräch zu kommen, wie sie den Sonntag verstehen, um dann nachher bei der Geschichte darauf eingehen zu können.

 

Verkündigung

Theaterstück

Rollen: Jesus, Frau, Synagogenvorsteher, Volk (diese Rolle können auch die Jungscharler übernehmen)

 

Der Gruppenraum ist die Synagoge, die Jungscharler sind „normale“ Gottesdienstbesucher, die das Geschehen verfolgen.

 

Jesus: Guten Morgen! Wir sind heute hier versammelt, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Oh, wartet mal. Ich sehe dahinten jemanden, dem ich erst noch helfen möchte. Lasst mich mal bitte durch!

Jesus bahnt sich einen Weg durch die Gruppe zu der Frau, die gebeugt am anderen Ende des Raumes steht.

Synagogenvorsteher: Was hat er denn jetzt vor? Er bringt uns unseren ganzen Gottesdienstablauf durcheinander. Jesus soll doch heute predigen und nicht schon wieder sein eigenes Ding machen! Und vor allem diese Frau, zu der er da geht, die ist doch schon seit 18 Jahren krank. Das kann jetzt auch noch warten.

Jesus: Frau, Gott macht dich frei von dem, was dich bedrückt.

Jesus legt ihr die Hände auf, daraufhin richtet sich die Frau gerade auf.

Frau: Danke, Jesus, du bist so gut! Du hast mich geheilt! Endlich bin ich wieder frei!

Jesus: Du bist Gott wichtig, er weiß, wie es dir geht. Und er freut sich jetzt mit dir, dass du wieder frei bist!

Synagogenvorsteher (bleibt vorn stehen): Also, das geht jetzt wirklich zu weit. Ihr wisst doch: Es gibt sechs Tage, an denen man arbeiten kann. Aber nicht am Sonntag, dieser Tag gehört Gott, da wird nicht gearbeitet. Lasst euch unter der Woche heilen, da habt ihr genug Zeit.

Jesus: Jetzt tu mal nicht so scheinheilig! Du gehst doch auch am Sonntag mit deinem Hund Gassi und nicht bloß unter der Woche. Und zu fressen gibst du ihm auch. Genauso gibt jeder, der eine Katze oder ein Meerschweinchen oder einen Wellensittich oder sonst was für Tiere hat, ihnen auch am Sonntag ihr Futter.

Ihr versorgt doch eure Tiere, weil sie euch wichtig sind. Die Menschen sind Gott noch viel wichtiger, als euch eure Haustiere. Er will nicht, dass diese Frau auch nur einen weiteren Tag leiden muss.

Synagogenvorsteher: Aber es ist doch Sonntag …

Jesus: Ja, genau. Genau dafür ist der Sonntag da, dass Menschen wieder mit Gott Beziehung leben können, dass sie frei werden von den Dingen, die sie belasten.

Synagogenvorsteher: Okay, dann mach jetzt aber bitte weiter mit dem Gottesdienst, so wie es sich gehört.

Jesus: Sieh doch mal, diese Frau ist schon mittendrin im Gottesdienst, sie lobt Gott und redet mehr mit ihm, als viele von euch die ganze Woche.

Die Frau stimmt ein den Kindern bekanntes Danklied an (z. B. „Lasst uns miteinander“), das die Gruppe gemeinsam singt. – Alle singen mit, bis auf den Synagogenvorsteher, dieser setzt sich still auf seinen Platz in der ersten Reihe und sagt nichts mehr dazu.

Falls die Kinder nicht von allein in das Lied einstimmen, animieren die Mitarbeiter sie dazu.

 

Die andere Idee

Die Geschichte wird als Monolog aus der Perspektive der geheilten Frau erzählt:

Ihr glaubt ja gar nicht, was mir letzten Sonntag passiert ist. Ich war ganz normal im Gottesdienst, wartete gespannt auf die Predigt, die Jesus halten sollte – und plötzlich sprach er mich an. Ihr müsst wissen, ich hatte seit 18 Jahren eine seltene Krankheit und konnte überhaupt nicht richtig stehen. Ich war immer gebückt und habe von der Welt nur den Boden gesehen. Ungefähr so (Frau stellt sich gebeugt hin).

Aber dann kam Jesus und hat mir gesagt, dass ich jetzt frei bin von dieser Krankheit. Einfach so, ohne Vorwarnung kam er plötzlich mitten im Gottesdienst auf mich zu. Und als er sagte, dass ich frei bin, spürte ich eine ganz komische Veränderung und konnte plötzlich wieder gerade stehen. Halleluja! Das war ein großes Wunder für mich!

Der Synagogenvorsteher fand das gar nicht so toll. Er hat geschimpft und gesagt, dass am Sonntag nicht gearbeitet werden soll und wir uns unter der Woche heilen lassen sollen. Aber Jesus hat ihm gesagt, dass der Sonntag dafür da ist, dass wir Menschen frei werden und mit Gott leben. Da wusste der Synagogenvorsteher nicht mehr, was er sagen sollte, sodass wir anderen endlich Loblieder für Gott singen konnten. Jesus lächelte mir noch einmal zu und ging wieder nach vorn.

Ich kann es immer noch nicht fassen, dass er mich in der Menge überhaupt wahrgenommen hat. Aber offensichtlich bin ich Gott so wichtig. Und wenn ich es bin, seid ihr es auch!

 

Der Text gelebt

Wiederholung

Die Kinder spielen die Geschichte selbst nach. Sie überlegen dazu, welche Requisiten sie brauchen und wie sie den Raum nutzen wollen. Falls genügend Zeit ist, kann auch eine Kulisse gestaltet werden, vor deren Hintergrund das Geschehen stattfindet. Die Mitarbeiter halten sich dabei weitestgehend zurück und unterstützen die Kinder nur, wenn es wirklich nötig ist.

 

Gespräch

Jedes Kind bekommt ein rotes und ein grünes Kärtchen. Der Mitarbeiter liest Aussagen vor und je nachdem, ob die Kinder der Aussage zustimmen oder nicht, halten sie entweder das rote (nein) oder das grüne (ja) Kärtchen nach oben. Nach jeder Aussage können ein paar Kinder erzählen, warum sie sich so entschieden haben. Entwickelt sich bei einer Aussage ein tieferes Gespräch, sollte darauf eingegangen und sich die nötige Zeit dafür genommen werden. Mögliche Aussagen:

  • Die Frau war vorher schwer krank.
  • Jesus wollte, dass es der Frau besser geht.
  • Jesus freute sich, dass der Synagogenvorsteher so auf die Einhaltung des Sabbats achtete.
  • Jesus wollte den Leuten in der Synagoge etwas beibringen.
  • Die Frau musste sich erst bemerkbar machen, bevor Jesus sie ansprach.
  • Jesus ist es völlig egal, wie wir den Sabbat/Sonntag verbringen.
  • Der Synagogenvorsteher hat durch die Geschichte etwas gelernt.
  • Wir können von dem, was Jesus in dieser Geschichte getan hat, etwas lernen.

(Die Liste kann beliebig erweitert oder verändert werden.)

 

Merkvers

Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sagte zu ihr: „Frau, du sollst deine Krankheit los sein!“

Lukas 13,12 GNB

Methode zum Lernen: Die Gruppe überlegt sich Bewegungen zu diesem Vers und versucht, ihn pantomimisch darzustellen.

 

Gebet

Die Gruppe überlegt gemeinsam, was sie gut findet an dem, was Jesus in dieser Geschichte getan hat. Anschließend überlegen die Kinder, was sie dadurch lernen und was sie vielleicht in Zukunft anders machen möchten.

Ein Mitarbeiter und/oder Teilnehmer fassen diese Gedanken zusammen und sagen sie Jesus im Gebet.

 

Kreatives

Die Teilnehmer basteln aus Pappe eine Brille, auf die jeder einen kleinen Satz schreiben kann, z. B. „Gott sieht dich“. Die Brillen können kreativ gestaltet werden (bemalen, bekleben …).

Wenn dann jeder seine Brille aufhat, kann noch ein Gruppenfoto gemacht werden, was dann groß im Gruppenraum aufgehängt wird. Dazu kann man eine kleine Überschrift schreiben, z. B. „Gott sieht uns“, „Wir sind Gott wichtig“ usw.

 

Spielerisches

Ein Kind verlässt den Raum. Während es draußen ist, verändert einer aus der Gruppe etwas an sich. Nun wird das Kind wieder hereingerufen und muss versuchen herauszufinden, wer etwas verändert hat und was es ist. So werden die Kinder dafür sensibilisiert, aufeinander zu achten und genau hinzusehen.

 

Rätselhaftes

Der Satz „GOTT SIEHT DICH“ wird groß ausgedruckt, zerschnitten und durcheinandergemischt. Die einzelnen Buchstaben werden dann an die Kinder ausgeteilt, die versuchen müssen, ihn richtig zusammenzupuzzeln.

 

(T)extras

Lieder

Ja, Gott hat alle Kinder lieb

Bei dir kommt keiner zu kurz

Wenn einer sagt: Ich mag dich

Wir sind hier zusammen

Der Herr denkt an uns

Lasst uns miteinander

 

Spielideen

Ich sehe was, was du nicht siehst.

Ein Kind sucht sich einen Gegenstand im Raum aus. Dann sagt es: „Ich sehe was, was du nicht siehst und das sieht … (Farbe des Gegenstandes einsetzen) aus.“ Die anderen Kinder raten, welcher Gegenstand gemeint ist. Dann ist das nächste Kind an der Reihe.

Das Spiel kann dadurch erschwert werden, dass nicht eine Farbe genannt wird, sondern eine andere Eigenschaft (z. B. Gewicht, Größe, Geruch, Konsistenz, Häufigkeit der Nutzung …). Hier können die Kinder kreativ werden.

 

Personen erraten

Eine Person aus der Gruppe beschreibt eine andere Person (die jeder kennt, gern auch jemand aus der Gruppe). Die Gruppe muss erraten, wer gemeint ist. Die Beschreibung sollte schwer anfangen, damit nicht nach dem ersten Tipp schon jeder weiß, wer gemeint ist. Falls es sich in der Gruppe anbietet, kann daraus ein Wettkampf gemacht werden, wer die meisten Personen errät.

 

Dirigent

Eine Person verlässt den Raum. Während die Person draußen ist, wird in der übrigen Gruppe ein „Dirigent“ bestimmt. Der Dirigent gibt vor, welches Instrument jeweils pantomimisch gespielt wird. Die ganze Gruppe setzt ein, die Person draußen kommt wieder herein und muss erraten, wer der Dirigent ist. Damit dies möglich ist, wechselt der Dirigent immer wieder das Instrument, woraufhin dann alle anderen ebenfalls ihr Instrument wechseln, sodass das ganze „Orchester“ immer das gleiche Instrument spielt.

Diese Themenreihe enthält Gruppenstunden zu Texten aus dem Lukasevangelium. Dazu gehören 5 Einheiten zu Geschichten in denen Jesus Menschen begegnet. Außerdem sind noch 6 Bausteine zu Gleichnissen enthalten. Die Texte stammen aus JUMAT 2/18 und 3/18.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Fehler können Strafen zur Folge haben. Gott ist aber gerecht und lässt seine Kinder nicht fallen.

Checker

Wir sollen nicht gegen Gottes Gebote verstoßen. Gott kann auch heute noch strafen, aber er vergibt auch.

Der Text an sich

In unserem Text wird deutlich, dass König David, der sich immer nach Gottes Willen gerichtet hat, ein Mensch mit Stärken und Schwächen war. Der Bericht macht deutlich, wie man mit seinen Fehlern umgehen soll. David begeht einen Fehler, weil er sich nicht beherrschen kann. Es ist nicht nur ein kleiner Fehler vor Menschen, sondern auch Sünde vor Gott. David nimmt sich eine Frau, die ihm nicht gehört und die mit einem anderen Mann verheiratet ist. Die Begegnung hat Folgen: die Frau, Batseba, wird schwanger. Kapitel 11 handelt davon, wie David versucht, den Fehler zu vertuschen. Mit viel List und Tücke versucht David, alles ungeschehen zu machen. Er beordert den Ehemann, einen seiner besten Soldaten, nach Hause, um ihm das Kind unterzuschieben. Doch Uria, der Ehemann, stellt seinen Dienst über sein Privatleben. Er hält sich an die bestehende Kriegsordnung (vgl. 1. Sam 21,5f.) und geht nicht zu seiner Frau, sondern bleibt bei den anderen Soldaten. Davids Plan geht nicht auf, weil nicht alle Beteiligten nach seinen Vorstellungen mitspielen. Um seinen ersten Fehler auszumerzen, begeht er weitere Fehler. Wo einer versucht aus eigenen Kräften seine Schuld aus dem Weg zu räumen, passieren neue Sünden. Er nutzt seine Macht, um sich des Ehemannes zu entledigen. Er gibt schriftlich den Befehl, dafür zu sorgen, dass Uria im Kampf stirbt und lässt diesen Brief auch noch von Uria selbst überbringen. Für seine Vertuschungsversuche benutzt er andere Menschen als „Helfer“. Er verstrickt sich immer mehr. Der große König David missbraucht die Macht, die er von Gott bekommen hat, und versagt auf der ganzen Linie. Er spielt sich als Gott auf und geht dabei sogar über Leichen. „Dem Herrn missfiel die Tat“, das ist die Zusammenfassung des Geschehens aus der Sicht Gottes.
In Kapitel 12 greift Gott durch Nathan ein. Er führt David vor Augen, was er falsch gemacht hat. Gott zeigt ihm, wie klein er eigentlich ist. Gott hat ihn gesalbt. Er hat ihm alles gegeben und ihn dahin gebracht, wo er jetzt ist. Gott ist der Handelnde. Er bestraft David und dieser erkennt die Strafe an. Aber Gott zeigt auch Wege aus der Sünde und vergibt David. David darf noch einmal von vorne anfangen. Nach der großen Trauer, die Gott David nicht erlässt, kommt die Freude, sowohl bei David als auch bei Gott. Gott lässt seine Leute nicht fallen. Das wird in diesem Text deutlich.

Der Text für mich

Der Text zeigt mir, dass wir Menschen immer wieder Fehler machen und bewusst oder unbewusst sündigen. Auch der Glaube an Gott schützt nicht davor. Aber wie gehe ich mit meinen Fehlern um? Versuche ich sie zu vertuschen und ziehe womöglich auch noch andere mit hinein? Oder bekenne ich Gott meine Fehler? Nicht immer wird mir mein Versagen bewusst. Manchmal muss Gott mich darauf hinweisen und mich zurechtstutzen. Lasse ich mich von Gott leiten? Stehe ich auch vor anderen zu meinen Schwächen und meinen Fehlern? Dieser Text ermutigt mich, zu meinen Fehlern zu stehen und Vergebung anzunehmen. Ein Neuanfang ist immer möglich. Gott vergibt gerne und fängt neu mit mir an. Das ist aber kein Freifahrtschein dafür, dass ich mich jetzt über Gottes Gebote hinwegsetzen kann. Ich möchte anderen gegenüber authentisch sein. Verbiegen und Vertuschen bringt mich nicht weiter und hindert mich nur an meinem Auftrag.

Der Text für dich

Starter

Die Jungscharler erleben heute, dass viele Werte mit Füßen getreten werden. Wer sich in der Gesellschaft nicht durchsetzen kann, bleibt auf der Strecke. Was man haben möchte, nimmt man sich, Fehler werden vertuscht. Das zeigt sich auch in unserem Text (Kap. 11). Doch im weiteren Text zeigt sich Gottes Handeln. Wir können zu Gott kommen, so wie wir sind. Gott handelt im Gegensatz zu der „Welt“ gerecht und verstößt uns nicht. Er ist ein gerechter und guter Gott. Die Jungscharler können erkennen, dass man Fehler machen kann, dass es aber auch eine Hoffnung auf Vergebung gibt. Vertuschen hilft aber nicht, denn alle Fehler kommen irgendwann ans Licht.

Checker

Jungscharler aus christlichen Elternhäusern oder solche, die vielleicht selbst schon Erfahrungen im Glauben gemacht haben, lernen andere Werte kennen. Der Text zeigt hier, wie man mit Fehlern umgehen kann: sie erkennen, sie bekennen und Vergebung erfahren. Sie lernen einen gerechten Gott kennen, der uns nicht immer vor den Folgen unserer Fehler bewahrt, aber trotzdem bereit ist zur Vergebung. David darf von vorne beginnen und das gilt auch für jeden Jungscharler, genauso wie für jeden Mitarbeiter. Es gibt keine Sünde, die Gott nicht vergeben könnte.
Am Beispiel von David können wir lernen, wie wir es nicht machen sollen. Die Jungscharler sollen erkennen, dass es wichtig ist, zu den eigenen Fehlern zu stehen, Schuld einzugestehen und sich in jeder Situation an Gott zu wenden. Dazu gehört auch, unsere Mitmenschen um Vergebung zu bitten.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Bewertung von Urteilen
Jeder Jungscharler erhält eine grüne und eine rote Karte. Die grüne steht für „Ja“ bzw. „Ich stimme zu“, die rote Karte steht für „Nein“ bzw. „Ich stimme nicht zu“. Aus den aktuellen Nachrichten oder Zeitungen werden Urteile entnommen und vorgelesen. Die Jungscharler haben die Aufgabe, diese Urteile zu bewerten. Sie zeigen ihre Meinung, indem sie die rote oder die grüne Karte hochhalten. Als Alternative zu den aktuellen Urteilen können auch Thesen aufgestellt werden, die von den Jungscharlern mit den Karten bewertet werden sollen.

Mögliche Beispiele:

  • Für die Verursachung eines Unfalls mit Todesfolge durch zu schnelles Fahren kommt man ins Gefängnis.
  • Diebstahl wird nicht bestraft.
  • Man darf jemanden umbringen.
  • Man darf mit seinem Nachbarn/seiner Nachbarin (verheiratet bzw. in einer Beziehung) ins Bett gehen.
  • Ich darf die Kirschen aus dem Garten meines Nachbarn essen.

Idee 2: Domino-Day
Dominosteine werden zu einer langen Reihe aufgebaut. Wenn die Reihe fertig ist, wird der erste Stein angestoßen und alle anderen fallen um. Diese Kettenreaktion erinnert uns daran, dass unsere Sünden, die Fehler die wir begehen, Folgen haben. Genauso war es auch bei David, von dem wir in der Geschichte heute hören.

Verkündigung

Gerichtsverhandlung unter Einbeziehung der Jungscharler
Wir spielen Gericht und legen hier das Kapitel 11 zugrunde. Zunächst wird der Bibeltext vorgelesen oder ganz kurz erzählt. Die Jungscharler werden in zwei Gruppen aufgeteilt, die Ankläger und die Verteidiger. Jede Gruppe benötigt mindestens eine Bibel. Ein Mitarbeiter übernimmt die Rolle des Richters, spielt am Ende Nathans Rolle und verkündet das Urteil. Der Richter zieht sich eine Robe an und hat einen Hammer dabei, mit dem er auf den Tisch klopft, um die Beteiligten wieder zur Ruhe zu bringen und das Urteil zu verkünden. Weitere Mitarbeiter spielen den Angeklagten und die Zeugen. Wenn nicht genug Mitarbeiter vorhanden sind, könnt ihr evtl. euren Teen- oder Jugendkreis um Hilfe bitten oder man übergibt die Rollen älteren Jungscharlern.
Folgende Rollen sind notwendig:
Angeklagter: David,
Zeugen: Batseba, der Bote und Joab.
Es ist gut, wenn die Personen, die diese Rollen übernehmen, vorher genügend Zeit haben, sich in diese Rollen einzuarbeiten. Jede der beiden Gruppen mit Jungscharlern (Ankläger und Verteidiger) bekommen 20 Minuten Zeit, sich ihre Strategien zu überlegen, z. B. welche Zeugen sie aufrufen wollen, welche Fragen sie stellen möchten und wie ihr Plädoyer aussehen könnte. Jeweils ein Mitarbeiter sollte die Gruppen begleiten (er kann nachher z. B. einer der Zeugen sein). Die Verhandlung bestreiten die Gruppen dann selbstständig. Jede Gruppe wählt einen Sprecher, der dann in der Verhandlung die Zeugen benennt, die Fragen stellt und das Plädoyer hält.

Beispiele für Argumente in der Verhandlung:
Die Anklage plädiert auf „schuldig“ und sucht dafür nach Gründen, Indizien usw.
Die Verteidigung plädiert natürlich auf „unschuldig“ und versucht dies zu untermauern.
Mögliche Indizien für „schuldig“: begangener Ehebruch, Vertuschungsversuch, Vortäuschung falscher Tatsachen, Auftragsmord, keine Reue
Mögliche Indizien für „unschuldig“: Batseba ist schuld, das macht doch jeder, der Mord ist nicht zu beweisen (mögliches Ergebnis bei kriegerischen Kämpfen), er hat doch Frau und Kind aufgenommen
Beispiele für die Zeugenbefragungen (falls die Jungscharler keine eigenen Ideen haben):

Verteidigung:
An Joab:
Sind Sie aufgefordert worden, einen Mord zu begehen? (Antwort: Nein)
Werden die besten Männer im Kampf immer nach vorne gestellt? (Antwort: Ja)
War Uria ein großer Kämpfer? (Antwort: Ja)
War Uria treu ergeben? (Antwort: Ja)
An Batseba:
Finden Sie sich schön? (Antwort: Ja)
Baden Sie immer nackt? (Antwort: Ja)
Könnte es sein, dass Sie David bewusst gereizt haben? (Antwort: Nein, auf keinen Fall!)
Wollten Sie nicht auch mit dem König schlafen? (Antwort: Nein)
An den Boten:
Was ist genau geschehen?
Wie lautete der Auftrag?
An David:
Was ist genau passiert? (David wird sich hier verteidigen: ich konnte nichts dafür, ich bin auch nur ein Mann …)
Wie war das mit Uria? (Ich habe ihn extra nach Hause geholt, wollte ihm den Aufenthalt angenehm machen …)

Anklage:
An Joab:
Hat David Ihnen den Auftrag gegeben, Uria in die erste Reihe zu stellen?
Wussten Sie denn nicht, dass er das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überleben würde? (Befehl ist Befehl!)
An Batseba:
Hat David Sie gezwungen, mit ihm zu schlafen? (Nein, aber dem König muss man doch gehorchen!)
Liebten Sie Ihren Mann? (Ja)
An den Boten:
Sollten Sie die Nachricht von Urias Tod bringen? (Ja)
Standen Sie auch in der ersten Reihe? (Nein)
An David:
Haben Sie mit Batseba geschlafen? (Ja)
War das Kind von Ihnen? (Ja, und ich habe mich sofort darum gekümmert!)
Haben Sie den Befehl gegeben, Uria ganz nach vorne zu stellen? (Ja, gute Kämpfer gehören nach vorne an die Front!)

Am Ende der Gerichtsverhandlung folgt das Urteil durch den Richter: David ist schuldig! Als Urteilsbegründung wird das Kapitel 12 kurz erzählt. Das Kind wird David (durch den Tod) genommen, das ist Strafe genug, Gefängnis oder Todesstrafe werden nicht verhängt. David bekommt die Chance zum Neuanfang. Der Richter sollte auch darauf hinweisen, dass er David in diesem Gerichtssaal nicht wiedersehen möchte.

Die andere Idee

Erzählung aus der Sicht Joabs

Ich weiß gar nicht, was da zu Hause bei David los ist. Wir kämpfen hier und ich soll Uria, einen meiner besten Männer, nach Hause schicken! Aber Befehl ist Befehl. …
Am Ende stellt Joab sich die Frage, wie es nach Urias Tod wohl weitergehen wird. Außerdem fragt er sich, ob es stimmt, dass Batsebas Kind von David ist und Uria deshalb in die erste Reihe gestellt werden sollte.
Ein anderer Mitarbeiter nimmt diesen Faden auf und bestätigt das vermeintliche Gerücht. Er fragt die Jungscharler nach ihrer Meinung, diese dürfen noch einmal ihre grünen und roten Karten benutzen. Danach wird Kapitel 12 noch kurz erzählt und dabei deutlich darauf hingewiesen, dass bei Gott jederzeit ein Neuanfang möglich ist, wenn wir unsere Sünden erkennen und bekennen und sie uns vergeben lassen.

Der Text gelebt

Wiederholung

Ein Mitarbeiter fasst das Gerichtsverfahren zusammen und bekräftigt dabei noch einmal, dass Gott uns immer wieder die Chance zum Neuanfang gibt, wenn wir versagt haben.

Gespräch

David hat einen Fehler gemacht. Er hat Schuld auf sich geladen. Das war damals, aber wie ist das bei uns heute?
Diese Thematik wird mithilfe von folgenden Fragen besprochen:
Welche Schuld gibt es bei mir/ bei uns heute?
Wie gehen wir damit um?
Wo handeln wir so wie David?
Vergebung von Schuld – Wie geht das konkret?
Als Zusammenfassung des Gesprächs ist es hilfreich, wenn der Mitarbeiter eine persönliche Geschichte von sich erzählt, wie er mit seiner Schuld umgegangen ist.

Merkvers

Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

1. Johannes 1,9, Luther 2017

Der Vers wird mit Kreide auf eine Tafel geschrieben. Beim Sprechen des Verses werden nach und nach immer Teile des Satzes weggewischt, bis am Ende eine leere Tafel da ist und hoffentlich viele den Vers auswendig können. Diese Methode macht auch noch einmal deutlich, dass die Schuld weggewischt wird und nicht mehr da ist.

Gebet

Jeder erhält einen Zettel und einen kleinen Stein. Auf den Zettel kann eine oder mehrere Sünden notiert werden. Wem das zu konkret ist, oder wenn Ängste bestehen, dass andere das lesen können, was aufgeschrieben wurde, kann auch nur das Wort Sünde aufgeschrieben werden. Der Zettel wird an den Stein geklebt oder umwickelt und in einem Eimer mit Wasser versenkt. Der Zettel löst sich auf und die Sünde ist getilgt. Als weitere Variante können die Jungscharler auch nur einen Zettel erhalten und ihre Sünde draufschreiben. Die Zettel werden in einem feuerfesten Behälter verbrannt oder an ein Kreuz geklebt.
Der Mitarbeiter betet um Vergebung und spricht diese den Jungscharlern auch zu.

Kreatives

Fototour
Es ist erstaunlich, wo es in unserem Umfeld überall Kreuze gibt. Kreuze erinnern uns daran, dass Jesus unsere Schuld auf sich genommen hat. Wir wollen bei dieser Rallye entdecken, wo es überall Kreuze gibt. Die Teilnehmer werden in kleine Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe braucht eine Kamera bzw. ein Smartphone. Sie haben nun die Aufgabe loszugehen, Kreuze zu suchen und zu fotografieren. Dazu haben sie ca. 15 Minuten Zeit. Man sollte die Jung­scharler darauf hinweisen, dass sie genau schauen, also nicht nur das Kreuz am Gemeindehaus oder der Kirche sehen, sondern überall Kreuze zu entdecken, z. B. Fensterkreuze, Muster an Zäunen usw.
Wenn sie von der Fototour zurückkommen, zeigen sie ihre Ergebnisse. Es geht nicht darum, die besten Fotos zu prämieren, sondern zu entdecken, wo es Kreuze gibt und uns von diesen Kreuzen im Alltag an das Thema Schuldvergebung erinnern zu lassen.

Spielerisches

Wer ist der Boss?

Die Jungscharler sitzen im Kreis. Ein Freiwilliger wird vor die Tür geschickt. Die übrige Gruppe bestimmt nun, wer der Boss ist. Der Freiwillige kommt wieder herein und stellt sich in die Mitte des Kreises. Er muss herausfinden, wer der Boss ist.
Der Boss bewegt nun Hände und/oder Füße und die Gruppe macht die Bewegungen zeitgleich nach, sodass derjenige in der Mitte möglichst nicht herausfindet, wer der Boss ist. Wird der Boss enttarnt, geht der Nächste vor die Tür.

Rätselhaftes

Merkversrätsel
Die Jungscharler bekommen einen Zettel, auf dem alle Buchstaben des Merkverses mit Nummern gekennzeichnet sind. Die Buchstaben des Merkverses werden einzeln auf DIN-A5-Zettel geschrieben, und darunter werden die Zahlen geschrieben, an welcher Stelle im Vers der Buchstabe vorkommt. Diese Zettel werden im Raum, im Haus oder im Gelände an sichtbaren Stellen verteilt. Wie bei einer Rallye suchen die Jungscharler die Buchstaben und tragen sie auf ihren Zettel an den genannten Stellen ein.

(T)extras

Lieder

Halt (Jeden Tag stellt sich die Frage)
Gott macht neu
Alles hat er mir erlassen
Hey, das ist superstark

Spiel

50 Punkte
In der Mitte liegt ein eingepacktes Geschenk, zum Beispiel eine Kiste mit Süßigkeiten. Zwei Personen oder zwei Gruppen spielen gegeneinander. Sie haben die Aufgabe, das Geschenk zu erwürfeln. Ein Spieler beginnt mit würfeln, die Würfelpunkte werden zusammengezählt, wenn aber eine 5 gewürfelt wird, sind alle Punkte weg und der andere Spieler ist dran. Nach jedem Wurf darf man entscheiden, ob man weiterwürfelt. Wenn der Spieler mit würfeln aufhört, werden die erzielten Punkte notiert. Wenn der Spieler weiterwürfelt, kann man seine Punktzahl erhöhen, es besteht aber auch das Risiko, dass man alles verliert. Wer zuerst 50 Punkte hat, hat gewonnen und bekommt das Geschenk.
Bezug zur Geschichte: Wenn wir das Geschenk der Vergebung haben wollen, brauchen wir kein Risiko einzugehen wie bei diesem Spiel. Wir bekommen es einfach so geschenkt.

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