Adventsweg

Ein Adventsweg, der im Freien, in Räumen oder auch digital durchgeführt werden kann. Während dieser Kirche Kunterbunt entsteht ein Weg, der zur Krippe führt. Es gibt immer ein Teil der Weihnachtsgeschichte, die mit Figuren, dem Stall und einem Tuch erzählt wird. Darauf folgt eine passende Aktion und Gesprächsimpulse zum Thema. Bei einer digitalen Kirche Kunterbunt können auch alle Aktiv-Stationen zeitgleich zur Auswahl angeboten werden.

Start/Begrüßung

Advent, was heißt das eigentlich? Es heißt Ankunft. Wir warten darauf, dass Jesus ankommt. Wir warten auf Weihnachten, da feiern wir das (aus braunem Stoff einen Weg legen, ans Ende den leeren Stall stellen). Wir warten dass Jesus geboren wird (leere Krippe in den Stall stellen). Im Lauf des Nachmittags sehen wir wer noch alles dazu kommt. Wer sich noch auf den Weg zur Krippe macht. Wir werden etwas über die Personen hören und es gibt nach jedem Teil der Geschichte wieder Aktivstationen, die dazu passen. Ihr habt viermal die Gelegenheit eine Aktion zu machen. Es gibt auch wieder ein paar Fragen und Gedanken, über die ihr ins Gespräch kommen könnt. Das alles findet in den sogenannten Breakout Gruppen (alternativ an Stationen) statt. Natürlich singen wir auch zwischendurch auch. Bevor wir jetzt loslegen wäre es toll zu wissen, wer alles dabei ist. Ich hatte euch ja geschrieben, dass jeder einen Stern vorbereiten soll auf dem eure Namen stehen. Wir zeigen dann jede Familie mal im Vollbild mit Stern und Namen (alternativ: Stern zum Start an eine Wäscheleine hängen). Toll dass Ihr dabei seid. Jetzt wünschen wir euch einen wirklichen Sternstunden-Nachmittag.

Material

  • braunes Tuch
  • Stall
  • Krippe mit Krippenfiguren (dies kommen später zum Einsatz)
  • evtl. Stern, Stifte, Schnur, Wäscheklammern
Adventsweg

Feier-Zeit Teil 1: Maria und Josef

Erzählung

Maria war eine junge Frau, die in Nazareth lebte. Sie war mit Josef verlobt und die beiden wollten bald heiraten. Eines Tages, als sie alleine zu Hause war bekam sie Besuch von einem Engel, dem Engel Gabriel. Gott hatte Gabriel mit einer ganz besonderen Botschaft zu Maria geschickt: „ Gott hat dich ausgesucht Maria, du wirst einen Sohn bekommen. Gottes Sohn.“ „Was?“ sagte Maria, „wie soll das denn gehen?“ „Das wird Gott machen“ sagte der Engel. „Gott ist nichts unmöglich.“ Ganz aufgeregt erzählte Maria Josef von dem Engel und dass sie ein Kind bekommen würde. Aber Josef dachte sich: „ Wer glaubt denn sowas? Maria hat bestimmt einen anderen Mann.“ Aber Josef hatte Maria sehr lieb. Ein Kind zu bekommen ohne verheiratet zu sein war damals sehr schlimm. „ Sie werden alle mit dem Finger auf Maria zeigen und schlecht von ihr reden. Das will ich nicht. Ich verlasse sie heimlich, dann reden alle schlecht von mir und nicht von Maria.“ Aber Gott schickte auch zu Josef einen Engel – im Traum. Der Engel sagte: „Du kannst Maria glauben, sie hat nichts Unrechtes getan. Das Kind das sie bekommt ist Gottes Sohn. Gott hat ein Wunder getan. Du sollst das Kind Jesus nennen. Er wird das Volk von aller Schuld und Sünde befreien. Gott hat das schon vor ganz langer Zeit versprochen. Die alten Propheten haben es erzählt. Jetzt löst Gott sein Versprechen ein.“ Als Josef erwachte beschloss er Maria schnell zu heiraten.

Aktiv-Zeit Teil 1

Stall bauen

Josef war Zimmermann. Vielleicht hat er ein Bett oder so für Jesus gebaut. Wir wollen heute einen Stall bauen. Nehmt dazu einen Schuhkarton, schneidet ein Seitenteil heraus und schneidet euch aus dem Karton passende Dachstücke. Diese befestigt ihr dann mit Kleber. Danach könnt ihr den Karton noch anmalen. Wenn es schnell gehen soll, könnt ihr den Karton auch nur anmalen.

selbst gestalteter Stall

Material

  • Schuhkarton
  • Pappe z.B. von Aldi Zwischenablage bei Margarine Kartons, kostenlos
  • Kleber
  • braune Tusche oder Plakafarbe
  • Pinsel
  • Wasserglas

Haselnussfreuden backen

Vielleicht war Maria gerade in der Küche, als der Engel kam und hat gebacken. Wir wollen heute Kekse backen. Haselnussfreuden, die gehen ganz schnell und sind super lecker.
Zuerst Eier und Zucker verrühren, dann Haselnüsse dazu geben und gut   durchrühren. Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig mit Hilfe von zwei Teelöffeln auf dem Blech mit genügend Abstand verteilen (Teig zerläuft). Auf jedes Plätzchen noch eine ganze Haselnuss setzen. Im Ofen bei Umluft 170° ca. 15-20 Minuten backen, je nach Bräunung.
Anmerkung: Für Allergiker Mandeln statt Haselnüsse. Eiersatz statt Eier, bei Lidl erhältlich.

Material

  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 250g gemahlene Haselnüsse
  • ganze Haselnüsse zum Verzieren


Gesprächsimpulse Engel im Alltag

Der Engel ist Maria mitten in ihrem Alltag begegnet. Hattest du schon mal besondere Momente im Alltag. Ist dir schon mal ein „Engel“ im Alltag begegnet?
Maria und Josef haben Gott vertraut, naja, die hatten ja auch eine Begegnung mit einem Engel….Kann man auch heute noch sein Vertrauen auf Gott setzen? Warum? Warum ist es oft schwer Gott zu vertrauen?

Feier-Zeit Teil 2: Auf den Weg machen

Erzählung

Das Baby in Marias Bauch war schon ziemlich groß. Es dauerte  gar nicht mehr lange, dann sollte es zur Welt kommen. Der Weg war sehr weit – fast 200 Kilometer und alles zu Fuß. Sie nahmen einen Esel (Playmobile Esel, Maria und Josef auf den Weg setzen) mit, der Maria immer mal wieder trug. Der Weg war sehr schwierig. Sie kamen auch nicht so schnell voran, da es für Maria sehr anstrengend war. Oft mussten sie Pause machen. Sie mussten teilweise draußen schlafen und sich jeden Tag wieder auf den Weg machen und weiter laufen. In einer anderen Stadt sahen drei sternenkundige Männer, manchmal werden sie auch Könige genannt, einen hellen Stern am Himmel aufgehen (Schweifstern an den Stall heften).

Material

  • Esel, Maria und Josef (Playmobil, Krippenfiguren)
  • Schweif-Stern
  • 3 Weise mit Kamel, Pferd, Elefant

Dieser Stern war etwas ganz Besonderes. Es stand schon in den alten Büchern, dort hatten die sternkundigen Männer es gelesen. Wenn dieser Stern zu sehen ist, dann wird ein neuer König geboren werden. Als die Männer ihn entdeckten, waren sie ganz aufgeregt. Sie beobachteten den Stern eine Weile und überprüften immer wieder, ob es wirklich der Stern war, von dem die alten Schriften berichteten. Als sie ganz sicher waren, packten sie ihre Sachen. „Wir machen uns auf den Weg. Wir wollen den König finden, für den dieser Stern am Himmel steht,“ sagten sie sich und machten sich auf einen noch viel längeren weg als Maria und Josef. (Kamel, 3 Könige auf den Weg setzen) Aber wohin? Das wussten sie auch nicht so genau. Sie folgten einfach dem Stern. Einfach? Nicht ganz! Denn Sterne kann man ja nur nachts sehen. Also reisten sie in der Nacht, wenn die Sterne zu sehen waren und ruhten sich am Tag aus. Das war eine ganz besondere Reise.

Aktiv-Zeit Teil 2

Einen Stern aus Ästen binden

Stationsbeschreibung: Die Stöcke auf gleiche Länge bringen.
Den Stern legen: Aus zwei Stöcken die Sternspitze als umgedrehtes V legen. Ein Stock kommt quer darüber. Stock vier und fünf als X auf den Stern legen, so dass fünf Spitzen entstehen.

Stern mit Hilfe der 10 Schnüre zusammenbinden. Zunächst die Sterninnenpunkte miteinander verknoten, dann die Spitzen. Fertig!

Sternenanleitung

Material

  • 5 etwa gleich dicke Stöcke (ca. 1 cm dick)
  • 10 Schnüre je ca. 15 cm lang
  • Gartenschere

Gesprächsimpulse

„Das steht in den Sternen“ ist eine bekannte Redewendung. Gott hat mit den Sterndeutern so geredet wie sie es verstehen konnten – durch die Sterne.
Wie sollte Gott mit dir reden, damit du ihn verstehst?
Gott kann zu uns heute auch durch die Bibel, das Wort Gottes sprechen. Was bedeutet die Bibel für dein Leben?

Feier-Zeit Teil 3: Die Hirten machen sich auf

Erzählung

Maria und Josef sind mittlerweile in Bethlehem angekommen. Aber auch ganz viele andere Leute sind da wegen der Volkszählung. Maria muss sich unbedingt ausruhen, aber nirgends ist ein Zimmer frei. „Josef, das Kind kommt, tu was!“ sagt Maria. Schließlich finden sie im letzten Moment einen Stall (Figuren an den Stall stellen) und dort wird das Baby geboren. Maria wickelt es fest ein und legt es in den Futtertrog (Baby in die Krippe legen) der Tiere, denn ein Kinderbett hatten sie nicht.

In der Gegend waren auch Hirten unterwegs mit ihren Schafen. Hirten waren gar nicht beliebt damals. Man hielt sie für Betrügern und Räuber. Man beschimpfte sie als Gesindel, Pack, Gauner. Die Hirten übernachteten bei ihren Schafen auf dem Feld. Vielleicht saßen sie am Lagerfeuer. Sie wechselten sich ab mit wachen und schlafen. Da stand plötzlich ein Engel, ein Bote Gottes, vor ihnen. (Engel neben die Hirten stellen) Der Engel leuchtete so hell, dass alles um sie herum  hell wurde. Das ganze Feld, wie mit einer Flutlichtanlage beleuchtet.
Die Hirten waren total erschrocken:“ Was ist denn jetzt los?“ fragten sie sich und sie fürchteten sich sehr.
Der Engel sagte: „Habt keine Angst. Ich bringe euch eine wunderbare Nachricht, über die sich alle Menschen freuen können. Heute ist für euch der Weltenretter geboren, der Heiland, der alles wieder heile macht. Er ist in Bethlehem geboren. Ihr könnt  ihn daran erkennen, dass er eingewickelt in Windeln in einem Futtertrog liegt.“ Plötzlich war der eine Engel von den himmlischen Heerscharen, von ganz vielen Engeln umgeben. Am ganzen Nachthimmel waren Engel zu sehen. Sie lobten Gott und sagen: Gott gehört alle Ehre. Sein Frieden kommt zu den Menschen. Zu allen Menschen, die seinen Frieden auch annehmen. Als die Engel wieder in den Himmel zurückkehrten und es außer dem Lagerfeuer wieder dunkel war sagten die Hirten: „Los, lasst uns nach Bethlehem gehen. Wir wollen das, was der Engel gesagt hat mit eigenen Augen sehen.“
So zogen sie nach Bethlehem mit ihren Schafen (Hirten und Schafe auf den Weg nahe am Stall setzen) und tatsächlich fanden sie alles so wie der Engel gesagt hatte: Maria und Josef und das Baby in der Futterkrippe. Die Hirten erzählten allen was geschehen war und was der Engel ihnen gesagt hatte. Dann gingen sie wieder zurück. Sie lobten Gott für alles, was in dieser Nacht geschehen war. Auch dafür, dass sie alles genau so vorgefunden hatten, wie es der Engel gesagt hatte.

Material

  • Baby für die Krippe
  • Hirten
  • Schafe
  • Engel
Hirte mit Engel

Aktiv-Zeit Teil 3

Spiel: Engel unterwegs

Die vier Spielfiguren sind Engel. Jede Farbe/Engelgruppe hat einen Auftrag/Ziel. Engel arbeiten immer zusammen, deshalb gibt es bei den verschiedenen Würfelergebnissen Sonderregeln:

  • 1 = Du darfst einen Engel anderer Farbe 6 Felder vorsetzen
  • 2 = Alle Engel gehen 2 Felder vor
  • 3 = Derjenige der gewürfelt hat darf 3 Felder vorrücken
  • 4 = Kurze Pause: Engel singen und loben Gott. Singt zusammen einen Refrain z.B. Hallelu, Hallelu oder „Alle Ehre Gott im Himmel“(Uwe Lal)
  • 5 = derjenige, der gewürfelt hat darf 5 Felder mit allen seinen Engeln, die unterwegs sind vorrücken.
  • 6= Such dir einen Partner-Engel aus mit dem du 6 Felder vorrückst

Natürlich schmeißen Engel sich nicht gegenseitig raus. Wer zufällig auf dasselbe Feld vorrücken darf, bleibt einfach auf dem Feld direkt hinter dem anderen Engel stehen. Wer zuerst alle seine Engel am Zielort hat, würfelt und zieht für den Engel mit, der am weitesten zurück ist. Wenn alle Engel ihr Ziel erreicht haben, gibt es für alle einen Engelsbonbon oder ähnliches.

Material

  • Mensch-Ärgere-Dich-Nicht Spiel
yellow red and green plastic toy
Mensch-Ärgere-Dich-Nicht als „Engel unterwegs“ Version

Gesprächsimpulse Engel

Engel, die Boten Gottes werden zu den Hirten geschickt. Ausgerechnet zu denen. Ob sie wohl mit Gott diskutiert haben, um ihm andere Leute vorzuschlagen?
Musstest du schon mal jemand anderem eine Botschaft bringen? Wie war das für dich? Was ist das Besondere an einem Boten?

Feier-Zeit Teil 4: Die Sterndeuter

Erzählung

Wer hatte sich noch auf den Weg zur Krippe gemacht? Richtig, die Sterndeuter. Sie waren dem Stern gefolgt, der die Geburt eines neuen Königs ankündigt. Lange waren sie unterwegs und endlich kamen sie in Israel an. Wo findet man wohl einen König oder ein Königskind? Na klar im Palast. So dachten die Sterndeuter und machten sich auf nach Jerusalem in den Palast des König Herodes. Der bekam einen fürchterlichen Schrecken, als er von dem neuen König erfuhr und dass die Sterndeuter ihn anbeten wollten. „Ein neuer König, davon weiß ich nichts. Ich bin doch König. Wer will mir den Thron streitig machen?“ so fragte er sich.

Dann  erinnerte er sich daran, dass Gott schon vor sehr langer Zeit einen Retter versprochen hatte
Er ließ die Priester und Schriftgelehrten rufen: “Wo soll der neue König geboren werden, von dem schon die Propheten erzählt haben?“ fragte er sie. „In Bethlehem“ sagten die Schriftgelehrten. Daraufhin schickte Herodes den Sterndeutern eine geheime Botschaft: Der neue König soll in Bethlehem geboren werden. Wenn ihr ihn gefunden habt kommt doch zurück und sagt mir Bescheid. Ich will ihn nämlich auch anbeten. So zogen die Sterndeuter weiter nach Bethlehem. Dort sahen sie auch den Stern wieder, der sie direkt  zu dem Kind führte. Sie freuten sich sehr und hatten auch kostbare Geschenke dabei: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Kurz bevor sie sich wieder auf den Rückweg machten, hatten sie einen Traum. Gott warnte sie davor zurück zu Herodes zu gehen. Herodes meinte es nicht gut mit dem Kind. So nahmen sie einen anderen Weg zurück nach Hause.

Material

  • 3 Sterndeuter, Kamel, Elefant, Pferd

Aktiv-Zeit Teil 4

Sternen-Quiz

An dieser Station könnt ihr gemeinsam das Sternen-Quiz lösen. Ihr findet die Vorlage und die Auflösung unter dem Material.

Material

  • Sternen-Quiz ausgedruckt oder eingeblendet

Gesprächsimpulse Serndeuter

Die Sterndeuter kamen aus einer völlig anderen Kultur. Sie gehörten nicht zum Volk Gottes und doch wollte Gott sie dabei haben. Jesus ist für ALLE Menschen gekommen, egal welcher Nationalität, Herkunft, Hautfarbe….
Was müsste passieren, damit du dich auf den Weg zur Krippe / zu Jesus machst?

Abschluss

Das war jetzt ein ganz schön langer Weg. Ein langer Weg für Maria und Josef nach Bethlehem. Ein nicht ganz so langer Weg für die Hirten und Schafe. Ein sehr langer Weg für die Sterndeuter. Aber den längsten Weg hat Jesus auf sich genommen. Er ist umgezogen vom Himmel auf die Erde zu uns Menschen. Warum hat er das gemacht? Maria und Josef mussten den Weg machen wegen der Volkszählung. Die Hirten wollten wissen, ob die Engel auch wirklich die Wahrheit gesagt haben. Die Sterndeuter waren neugierig wer der neue König sein sollte. Aber warum kam Jesus auf diese Welt?
Weil Gott die Menschen unendlich lieb hat!
Gott will uns Menschen nah sein und er möchte, dass wir nah zu ihm kommen können. Deshalb hat er Jesus, seinen Sohn, geschickt. Jesus zeigt uns den Weg zum Vater. In der Bibel sagt Jesus: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das leben. Es gibt keinen anderen Weg zum Vater als mich. (Joh. 14,6)
Wow Jesus ist selbst der Weg. Machen wir uns doch auf diesen Adventsweg hin zu Jesus in der Krippe und dann mit Jesus zum Vater.

Lieder

Je nach Format sind verschiedene Lieder, evtl. auch als YouTube Link möglich.

  • Alle Ehre Gott im Himmel (Uwe Lal)
  • Einfach Spitze (Daniel Kallauch)
  • Heute, Leute ist Advent (auf die Melodie von Lady in Black)
  • Freude, Freude (Gaba Mertins)
  • Gottes große Liebe (Daniel Kallauch)
  • Runtergekommen (Daniel Kallauch)
  • Weihnachten ist Party für Jesus (Daniel Kallauch)
  • Weihnachtsstern (Kramer, Rieger)

YouTube-Links

Segen

Als Segen verwenden wir die Konfetti-Segen-Kanone. Anleitung und Text im Baustein „Konfettisegenkanone“.

Essens-Zeit

Eine Feuerschale aufstellen und wie die Hirten ums Feuer sitzen oder stehen. Man kann Würstchen am Stock braten oder einen Grill aufstellen und wintergrillen. Warm eingepackt am Grill stehen und mit Punsch darauf warten, dass die Würstchen fertig sind. Alternativ können auch Folienkartoffeln, Stockbrot oder Marshmellows (s’Mores) gegrillt werden.

Ideen für zu Hause

Als Idee für zu Hause kann der Baustein „Ein Plätzchen in Gottes Herz“ verwendet werden.

Für Weihnachten backen wir viele verschiedene leckere Plätzchen. Aber warum eigentlich? Vielleicht gibt Plätzchen zu Weihnachten, weil Jesus uns ein Plätzchen im Himmel verschafft hat und weil Gott in seinem Herzen Platz für jeden hat.

.Haselnussfreuden-Plätzchen: Zubereitung

Zuerst Eier und Zucker verrühren, dann Haselnüsse dazu geben und gut durchrühren.
Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig mit Hilfe von zwei Teelöffeln auf dem Blech mit genügend Abstand verteilen (Teig zerläuft). Auf jedes Plätzchen eine ganze Haselnuss setzen. Im Ofen bei Umluft 170° je nach Bräunungsgrad ca. 15-20 Minuten backen. Plätzchen gut auskühlen lassen. Einige davon in Frühstückstüten verpacken und mit einem Band verschließen. Aus Tonkarton ein Herz ausschneiden und mit der Aufschrift versehen: „In Gottes Herz ist Platz für dich!“. Dann den Anhänger an die Tüte binden und anderen Menschen eine „Haselnuss-Freude“ vorbeibringen.

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 250g gemahlene Haselnüsse
  • ganze Haselnüsse
person molding dough

Kein Plätzchen für Jesus
Als Jesus, der Sohn Gottes, zu uns auf die Erde kam, gab es für ihn keinen Platz. Er kam im Stall zur Welt und statt in einer kuscheligen Wiege lag er im Futtertrog der Tiere. Jesus kam, um uns zu zeigen: In Gottes Herzen ist Platz für uns. Jesus kommt auch heute zu jedem, der Platz macht in seinem Herzen für Ihn. Und Jesus hat für jeden einen Platz im Himmel reserviert (Joh. 14,2), der zu Jesus sagt: Ich will zu dir gehören. Ich gebe dir mein Herz.

Gesprächsimpulse:
Die restlichen Plätzchen mit leckerem Kakao genießen und über folgende Fragen ins Gespräch kommen:

  • Was bedeutet es einen Platz im Herzen zu haben?
  • Welche Menschen haben in deinem Herzen einen festen Platz?
  • Bei wem hast du einen festen Platz im Herzen?
  • Es gibt Menschen, die scheinen nirgends einen Platz im Herzen zu finden. Kennst du so jemanden? Warum ist das wohl so?
  • Für wen oder was kannst du in dieser Adventszeit Platz schaffen?
  • Wem kannst du erzählen, dass Gott Platz im Herzen hat und ihm/ihr mit den Haselnussfreuden eine Freude machen?

Zu eurer Plätzchenstunde könnt ihr auch schöne Weihnachtslieder hören.

Das Ziel

Starter

Die Kinder erfahren, dass Menschen, die „Ja“ zu Gottes Plan für sich sagen, manchmal einfach übersprudeln vor Begeisterung über ihren Gott.

Checker

Marias begeisterte Aussagen über Gott können die Kinder zum Forschen anregen: Wo in der Bibel und im Leben gibt es zu ihnen konkrete Beispiele?

Der Text an sich

Der Text ist, bis auf den Abschlusssatz, in wörtlicher Rede geschrieben. Dadurch wirken die Aussagen sehr echt und nah.

Es ist ein emotionaler Text. Das entsprechende Vorzeichen hierfür bilden die ersten beiden Verse. Die Verben hier sind „preisen“ und „vor Freude jubeln“. Die Akteure sind „Marias Herz“ und „alles in ihr“ (nach der Guten Nachricht Bibel). Maria selbst erscheint geradezu passiv. Diese Freude an Gott ist nichts, was sich menschlich produzieren lässt. Der Adressat und gleichzeitig der Grund der Freude und des Jubels in Marias Innerstem ist Gott.

In den Versen 48 und 49 wird Marias Staunen darüber in Worte gefasst, dass der heilige und mächtige Gott sich gerade ihr, einem ganz normalen einfachen Mädchen, zuwendet und dass er ihr sogar eine überaus wichtige Aufgabe zukommen lässt, nämlich seinen Sohn auszutragen, zur Welt zu bringen und aufzuziehen. Allerdings wird dies fast schüchtern auch wieder in der passiven Form ausgedrückt: „Gott hat Großes an mir getan“. In der Mitte dieses Sinnabschnittes steht die Aussage, dass Menschen aller zukünftigen Generationen sie genau deswegen glücklich preisen werden. Maria ist erstaunlich bewusst, welch ungeheures Vorrecht es ist, Gott so nah zu sein, sogar physisch mit ihm verwachsen zu sein.

Die beiden ersten Sinnabschnitte enden jeweils mit einer Aussage über Gott. In Vers 47 ist es „Gott, ihr Retter“ und in Vers 49 „Gott, der mächtig und heilig ist“. Das macht deutlich, es geht Maria um ihn, nicht um sich selbst.

In den Versen 50-53 besingt Maria, was Gott tut. Das Wichtigste steht in diesem Sinnabschnitt am Anfang: Gott hat unendliches und generationsübergreifendes Erbarmen für die Menschen, die ihn ehren.

Er kümmert sich um Unterdrückte und Arme. Es werden aber auch Menschen aufgezählt, gegen die Gott sich wendet, nämlich die Stolzen, die unabhängig von Gott ihre Pläne machen und durchdrücken, die Mächtigen und die Reichen. Man könnte sagen: Gott sorgt für Gerechtigkeit, ganz grundsätzlich.

In den Versen 54 und 55 wird deutlich gemacht, dass das, was jetzt passiert, Gottes Versprechen aufgreift, sich seinem Volk Israel erneut in Liebe zuzuwenden.

Und so überschwänglich und begeisternd Marias Lied auch war, es fand im Alltag statt. Dies macht deutlich, dass Vers 56 eine ganz banale Aussage dazu macht, wie lange Maria noch bei Elisabeth blieb, bevor sie nach Hause ging. So nah sollen Alltag und Glaube zusammen sein.

Der Text für mich

Mich spricht dieser Text und die übersprudelnden Gefühle der Maria sehr an. Die Liebe Gottes, die mich überwältigt und staunend vor ihm stehen lässt, erlebe ich beispielsweise in Lobpreis- und Anbetungszeiten im Gottesdienst. Auch beim Nachdenken über einen Bibeltext, in der Stille vor Gott und im Gebet schenkt Gott gern diese Freude. Sie nimmt meinen Sorgen ihre niederdrückende Schwere. Herausforderungen und Aufgaben stehen nicht mehr wie unüberwindbare Berge vor mir. Weil Gott groß, gut und vertrauenswürdig ist, fasse ich Mut für die Aufgaben, die er mir gibt. In diesen „heiligen Momenten“ erinnert der Heilige Geist gern daran, wie Gott ist. So war es auch bei Maria. Es tut gut, durch sie daran erinnert zu werden, dass Gottes Erbarmen auch mir gilt, dass ich durch Jesus Teil seines Volkes geworden bin, und dass er all der Ungerechtigkeit ein Ende machen wird. Das ist gerade dann ein Trost, wenn die Ungerechtigkeit im täglichen Arbeiten mit den Kindern überdeutlich ist.

Der Text für dich

Starter

Für einige Kinder mag der Text recht befremdlich sein. Gott ist vielleicht für sie eine schwer vorstellbare unsichtbare Macht. Vielleicht auch ein alter Opa auf einer Wolke? Dann „lobt da ein Herz“ diesen Gott. Und das Innerste freut sich an ihm? Einfach nur seltsam mögen diese Worte sein, für das eine oder andere Kind. Übersprudelnde Freude kennen die Kinder aber gut. Gründe dafür gibt es viele, z. B. ein gewonnenes Fußballspiel, Weihnachten oder wenn ein lang ersehnter Wunsch wahr wird! Dass Gott so real und persönlich da ist, dass man sich an ihm genauso freuen kann, hören die Kinder vielleicht zum ersten Mal. Eine Sehnsucht danach, angenommen zu sein, auch wenn man etwas falsch gemacht hat (Erbarmen), kennen Kinder ebenfalls, auch wenn sie es so oft noch nicht ausdrücken können. Und einen Sinn für Gerechtigkeit, haben sie definitiv.

Checker

Gott zu loben, wird vielen Kindern aus Liedern im Gottesdienst und in der Jungschar vertraut sein. Kommt es aber in ihrem Alltag vor? Die Kinder können dazu ermutigt werden, ihren Alltag mit Gott in Verbindung zu bringen und persönliche Freu-Zeiten mit Gott zu suchen.

„Gottes Erbarmen“, ist sicher für viele ein vertrautes Wort. Hier sind Mitarbeiter herausgefordert, den Kindern neu zu verdeutlichen, wie besonders die Zuwendung Gottes ist. Schließlich können die Verheißungen (V.50-53) genauer unter die Lupe genommen werden. Die Kinder finden sicher in der Bibel und im Leben von Christen Beispiele, hören aber genauso von der Erfüllung am Ende der Zeiten.

Mit den Versen 54 und 55 kann ihnen verdeutlicht werden, wie die Geschichte von Weihnachten in die ganze Geschichte Gottes mit seinem Volk passt.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Freu-Pantomime

Die Kinder bekommen gruppenweise die Aufgabe, kleine Szenen zu spielen, in denen sich jemand freut. Die Anderen müssen herausfinden, warum sich die Person(en) freuen. Folgende Szenen können gespielt werden:

  • ein Spiel wird gewonnen
  • ein Kind hat Geburtstag
  • ein Kind besucht einen Freizeitpark
  • ein Kind schreibt eine gute Note
  • ein(e) Freund(in) kommt zum Übernachten
  • ein Auftritt wird zum vollen Erfolg
  • die Lieblingsmannschaft gewinnt

Idee 2: Hüpfendes Herz

Der Mitarbeiter hat einen Herzluftballon und lässt ihr „hüpfen“. Er erzählt, wann sein Herz hüpft, also wann er sich besonders freut. Dann gibt er das hüpfende Herz weiter.

Verkündigung

Erzählen mit Symbolen

Es gibt viele Situationen, in den wir uns freuen. Um jemanden, der sich richtig gefreut hat, geht es auch heute. Es ist Maria.

Von Maria haben wir in den letzten beiden Stunden schon gehört.

Sie erwartet ein Baby. Dieses Baby ist Gottes Sohn, das hat der Engel ihr gesagt. Nun ist Maria bei ihrer Verwandten, bei Elisabeth. Elisabeth hat sich sehr gefreut, als Maria zu Besuch kam. Auch sie ist schwanger. Auch ihr Kind wurde von einem Engel angekündigt. Und auch ihr Kind hat von Gott eine besondere Aufgabe bekommen, die es erfüllen wird, wenn es groß ist. Als Maria und Elisabeth sich begrüßen passiert etwas Besonderes. Jetzt können die Kinder erzählen was sie noch wissen.

Erzählen Hinlegen
Baby Johannes hat sich gefreut und Maria auch. Sie hat sich so gefreut, dass sie richtig strahlte und ganz glücklich sagte: In die Mitte einen großen Smiley von ca. 50cm Durchmesser legen.    
Um den Smiley werden fünf Symbole gelegt
„Mein Herz preist den Herrn …Herzluftballon hinlegen.
… alles in mir jubelt vor Freude über Gott, meinen Retter!“ Bild von jubelnden Menschen und neben den Ballon legen.
Ich bin nur ein ganz normales Mädchen, das Gott dient, und doch interessiert er sich für mich.   Spiegel herumreichen, dabei den Vers angepasst nach Junge und Mädchen wiederholen. Den Spiegel neben das „Jubelbild“ legen.
Gott ist mächtig und heilig, sagte Maria. Brennende Kerze hinstellen
Weil Gott mich für eine so besondere Aufgabe ausgesucht hat, werden die Menschen auch in vielen, vielen Jahren noch sagen: „Maria hatte es so gut!“ Eine Krippenfigur Maria dazustellen. Sie schließt den Kreis um den Smiley ab.
Jetzt, ganz plötzlich, kommen der Maria ganz viele Gedanken in den Kopf. Es sind Gedanken darüber, wie Gott ist. Diese Gedanken hat Gott ihr geschickt. Deshalb sind sie sehr wertvoll: Einen Kreis aus goldener Rettungsfolie um die Symbole legen.
Auf die Folie werden vier Dinge gelegt  
Gott interessiert sich für die Menschen. Selbst wenn sie etwas falsch gemacht haben, lässt er die Menschen nie im Stich, die ihm vertrauen. Bild von zwei Händen, die einander anfassen
Gott richtet sich gegen die, die ohne ihn Pläne machen und sagen: „Von Gott will ich nichts wissen!“ Blatt mit der Aufschrift: Gott richtet sich gegen die, die ohne ihn Pläne machen und sagen: „Von Gott will ich nichts wissen!“.
Gott hilft den Unterdrückten. Schlechten Machthabern nimmt er die Macht. Blatt mit der Aufschrift: „Gott hilft den Unterdrückten. Schlechten Machthabern nimmt er die Macht.
Den Hungernden gibt er reichlich zu essen und schickt die Reichen mit leeren Händen fort. Brötchen oder Brot
Maria hat verstanden, dass Gott für Gerechtigkeit sorgen wird, und dass er sich vor allem um die Menschen kümmern möchte, die arm sind und nichts zu sagen haben, weil immer die anderen bestimmen. Maria hat aber noch etwas anderes verstanden: Gott kümmert sich weiter um sein Volk, also um das Volk zu dem Abraham, Isaak, Jakob, und Mose gehört haben. Um dieses Volk kümmert er sich auch nach Hunderten von Jahren weiter. Zu diesem Volk gehört Maria nämlich auch. Manche hatten die Hoffnung fast schon aufgegeben, dass Gott sich um sein Volk kümmert.

Maria blieb etwa drei Monate bei Elisabeth und kehrte dann wieder nach Hause zurück.

Die andere Idee

Textpuzzle

Der gesamte Bibeltext wird kopiert und in Abschnitte zerteilt. Man kann dazu eine moderne Übersetzung verwenden, zum Beispiel den Text der Volxbibel.  Nun haben die Kinder die Aufgabe, den Text in der richtigen Reihenfolge zusammenzulegen. Bei großen Gruppen muss man die Kinder in Gruppen zu ca. 5 Kindern aufteilen. Jede Gruppe soll von einem Mitarbeiter begleitet werden, der den Kindern Hilfestellung gibt und schon Fragen zum Text stellt, zum Beispiel: „Warum denkt ihr, dass der Satz gerade an diese Stelle kommt?“ Ist die Aufgabe gelöst bekommt jedes Kind einen Teil des Textes und liest ihn vor.

Der Text gelebt

Wiederholung

Da es sich eher weniger um eine Geschichte handelt, als um ein begeistertes Aussprechen von Wahrheiten über Gott, ist eine Wiederholung, im Sinne einer Zusammenfassung oder Nacherzählung ungeeignet. Möglich ist jedoch zum Beispiel, einen Klatschrapp mit den Kindern zu entwickeln, der die wichtigsten Aussagen enthält.

Gemeinsam wird in der Bibel geschaut, was über Gott gesagt wird.

Im Klatschrhythmus, Patschen (auf die Knie) – Klatschen – Schnipsen rechts – Schnipsen links, werden Aussagen notiert und anschließend natürlich gerappt.

Gespräch

Eine Frage um ins Gespräch zu kommen ist die Frage, welcher Satz den Kindern am Besten gefällt. Vielleicht können sie auch benennen, was ihnen daran gefällt.

Folgende Fragen können zu den nachfolgenden Aussagen besprochen werden:

  1. In welchen Bibelgeschichten kommt so etwas vor?
  2. Kennst du Beispiele aus dem Leben heute?
  3. Menschen loben und preisen Gott.
  4. Gott interessiert sich für die Menschen. Selbst wenn sie etwas falsch gemacht haben, lässt er die Menschen nie im Stich, die ihm vertrauen.
  5. Gott richtet sich gegen die, die ohne ihn Pläne machen und sagen: „Von Gott will ich nichts wissen!
  6. Gott hilft den Unterdrückten. Schlechten Machthabern nimmt er die Macht.
  7. Den Hungernden gibt er reichlich zu essen und schickt die Reichen mit leeren Händen fort.

Merkvers

Alles in mir jubelt vor Freude über Gott, meinen Retter. Lukas 1,47, GNB

Der Vers steht auf einem Blatt Papier in der Kreismitte, gut sichtbar für alle. Er wird zunächst mehrmals gemeinsam gesprochen. Wichtig dabei ist, dass ihr immer den gleichen Sprechrhythmus gebraucht. Dann bekommt Jeder eine Partytröte. Nun werden die ersten beiden Sprechsilben durch 2 x tröten ersetzt. Der restliche Text wird im gewohnten Rhythmus gesprochen. Anschließend die nächsten beiden Silben … usw. Zum Schluss wird der gesamte Text getrötet.

Gebet

Auf ausgeschnittene Herzen schreiben die Kinder, worüber ihr Herz jubelt. Anschließend wird Gott für diese Sachen gedankt.

Kreatives

Benötigt werden Streichholzschachteln, Papierstreifen von ca. 15 cm Länge und 1 cm Breite und roter Tonkarton.

Aus zwei Papierstreifen wird eine sogenannte Hexentreppe gefaltet. Dazu legt man die unteren Streifenenden im rechten Winkel übereinander. Nun knickt man abwechselnd beide Streifen gerade um. So verbinden sie sich zu einem symmetrischen Gebilde. An das Ende wird ein ausgeschnittenes Herz geklebt, welches etwas kleiner als die Streichholzschachtel sein muss. Unten wird es am Boden der Streichholzschachtel festgeklebt. Auf die Hülse, die ebenfalls beklebt werden kann, kann der Merkvers notiert werden. Ist der Kleber getrocknet wird die Schachtel vorsichtig in die Hülse gesteckt, wobei das Herz heruntergedrückt werden muss. Öffnet man sie, sieht man das Herz hüpfen.

Spielerisches

Hüpfende Herzen

Ablauf: Es gibt zwei Teams, die roten und die blauen Herzen (diese können auf den Handrücken aufgemalt werden). Die Kinder stellen sich jeweils hintereinander an der Startlinie auf. An der gegenüberliegenden Wand sind die Papierbögen befestigt. Die Stifte liegen griffbereit daneben.

Nun treten die ersten beiden Spieler gegeneinander an. Sie müssen mit ihrem Sack zum Papierbogen hüpfen, dort Dinge aufschreiben, wofür sie Gott danken und anschließend zurückhüpfen. Dann ist der Nächste an der Reihe. Gewonnen hat das Team, welches zuerst fertig ist, aber auch die meisten Dinge zum Danken gefunden hat. Antworten, die beide Teams gleich haben, gelten nicht.

Rätselhaftes

Was ist denn das für ein Durcheinander? Bilde aus diesen Silben sinnvolle Wörter! Sie haben alle mit der Freude zu tun.

CHEN – RUNG – ERN – JUB – TEN – FREU – TE – NEN – ELN – LA – ZÜK – AUS – BE – GEIS – ENT – KEN – DEN – TRÄ – RAS – FEI

Lösung: Begeisterung, Entzücken, Jubeln, Freudentanz, Lachen, Ausrasten, Feiern

(T)Extras

Spiele

Herzschlag

Die Teilnehmer stehen hintereinander in einer Reihe. Der Hinterste beginnt und klopft seinem Vordermann einen kurzen Rhythmus auf den Rücken (z. B. lang – lang – kurz – kurz), Dieser gibt ihn weiter. Wenn der Rhythmus beim Mitspieler ganz vorn angelangt ist, klopft dieser ihn auf einer Trommel, Kochtopf, usw. Ob der Rhythmus auch so losgeschickt wurde? Nun geht der hinterste Spieler ganz nach vorn und das Spiel beginnt von vorn. Es macht Sinn, mit sehr einfachen Rhythmen zu beginnen und sich langsam zu steigern.

Tierische Gesellschaft

Es findet ein Galaabend statt. Alle geladenen Gäste haben tierische Familiennamen. Mit Memorykarten wird festgelegt, welche Familien es gibt. Nun beginnt das Fest. Wer mag, kann dazu eine ruhige klassische Musik laufen lassen. Die Herrschaften gehen durch den Raum und stellen sich höflichst mit Handschlag oder Diener und Knicks vor, wenn sie sich begegnen: „Guten Abend, Frau Fuchs ist mein Name.“ Ziel des Spiels ist es möglichst schnell sein Familienmitglied zu finden. Paare die sich gefunden haben, stellen sich gemeinsam an den Rand des Spielfeldes.

Aktion

Gerecht geteilt?

Die Kinder haben verschiedene Alltagsmaterialien zur Verfügung. Denkbar wären: Sand, Knöpfe, Wolle, Watte, Papierkugeln, Tannenzweige, Pappstückchen und vieles mehr. Ihre Aufgabe besteht darin, möglichst zwei gleich große Portionen aufzuteilen. Anschließend wird mit einer Waage geprüft. Das Ergebnis wird auf einer Liste notiert. Welches Kind schafft es, am gerechtesten zu teilen?

Diese Themenreihe enthält die alle Gruppenstunden zur Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium. das ist eine Zusammenstellung von Einheiten aus den JUMAT-Heften 4/17, 4/18 und 4/19. Einige Einheiten haben den Schwerpunkt auf der Vorbereitung der Geburt von Jesus, wie sie in Lukas 1 beschrieben ist. In 4 Einheiten wird die Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2 bearbeitet. Ein weiterer Themenkomplex liegt auf der Geschichte von Johannes dem Täufer (Einheiten: Verstummt; Geboren; Gelobt und Gepredigt), die eng mit der Geburtsgeschichte von Jesus verknüpft ist.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe einen interaktiven Entwurf für eine Adventskalenderrallye und einfache Ideen zum Sternebasteln.

Eine Gruppenstunde rund ums Überraschungsei

Kurzbeschreibung

Ein lustiger Abend rund ums Überraschungsei.
Da auch Jugendliche noch auf Überraschungseier stehen und manchmal gerne einen albernen
Abend verbringen, bei dem man mal wieder etwas kindisch sein darf, ist der folgende Abend auch
für Jugendliche geeignet. Wer allerdings gerade Teenies in seiner Gruppe hat, die sehr darauf be-dacht sind, keine Kinder mehr zu sein, sollte mit diesem Abend noch etwas warten, bis sie „drüberstehen“ und ihre Freude an Überraschungseiern und Überraschungsspielchen genießen können, ohne sich vor den anderen zu genieren…

Teilnehmerzahl

10 bis 50 Jugendliche

Hinweis für die Mitarbeitenden

Es werden für den Abend relativ viele leere Überraschungseier gebraucht. Am besten rechtzeitig mit dem Sammeln beginnen und im Freundeskreis und bei Bekannten und Verwandten mit kleinen und größeren Kindern den Bedarf an den leeren Überraschungseiern anmelden.
Hilfreich ist auch ein Aushang am schwarzen Brett in der Schule oder am Arbeitsplatz.

Ei, Ei, wer kommt denn da?

Alle Jugendlichen bekommen zur Begrüßung ein leeres Überraschungsei und schreiben auf einen
Papierstreifen ihren Namen. Der Papierstreifen wird in das Überraschungsei gesteckt. Das Ei dann ins bereitstehende Körbchen gelegt.

Eierlauf der besonderen Art

Die Jugendlichen ziehen irgend ein Ei aus dem Körbchen und schauen nach, welcher Name in dem Ei verborgen ist. Diese oder dieser Jugendliche wird nun gesucht und auf originelle Art (Wangen zwicken, Ellbogen reiben, …) begrüßt.
Der Namensstreifen kommt wieder ins Ei und sobald die Musik einsetzt, wandern alle mit den gezogenen Eiern durch den Raum und bewegen sich zur Musik. Während dieser Phase werden ständig die Eier mit den vorüberziehenden anderen Jugendlichen getauscht. Beim nächsten Musikstopp öffnen alle wieder das Ei und suchen die Person, deren Name nun auf dem Zettel steht. Diesem Jugendlichen wird ein Kompliment gemacht. Und wieder setzt die Musik ein und der Eiertausch beginnt …
Je nachdem, ob sich die Gruppe schon gut kennt oder die Jugendlichen sich eher noch fremd sind, ob sie sich schnell kindisch vorkommen oder eher gerne herumalbern, können die Aufgaben bei den Musikstopps angepasst werden. Bei unbekannten Jugendlichen eher

• Namen
• Hobbies
• Lieblingsessen
• Lieblingsstar/Lieblingsmusikstil
• Schule
und Ähnliches austauschen lassen.

Bei einer Gruppe, die schon länger zusammen ist, gehen auch Aktionen, wie z. B. gemeinsam den Teil eines Hits singen, sich umarmen oder Ähnliches.

Eiergruppenfindung

Alle Überraschungseier mit den Namensstreifen kommen in die Mitte, die Spielleitung teilt sie in
zwei Häufchen. Dadurch entstehen auf ganz undramatische Weise zwei Gruppen. Jede Gruppe darf sich nun noch einen lustigen Eier-Gruppennamen überlegen.

Hinweis: Bei sehr großen Gruppen ist es ratsam, 3 oder 4 Gruppen einzuteilen, damit die Kleingruppengröße nicht zu groß wird.

Eierlauf nach herkömmlicher Art

Die beiden Gruppen stellen sich zum Staffellauf auf. Jeweils eine Person pro Gruppe startet an der
Startlinie, den Löffelstiel in der Hand (Achtung, nur am Stielende festhalten ist erlaubt, nicht vorne am Löffel!), auf dem Löffel liegt ein Überraschungsei. Eine bestimmte Strecke ist zurück-zulegen.
Wer will kann sie durch Hindernisse erschweren. Am Ende der Strecke steht eine Markierung, die umrundet werden muss, dann den ganzen Weg zurückgehen und die nächste Person der Gruppe
abschlagen.

Problem: Wenn das Ei herunterfällt, muss die betreffende Person nochmal an der Startlinie
beginnen. Gewonnen hat die Gruppe, die als erstes fertig ist.

Eierweitwurf

Eine Person nach der anderen stellt sich an die Startlinie und wirft ein Überraschungsei. Der weiteste Werfer hat gewonnen. Wer möchte, kann auch alle Wurfergebnisse der Gruppe zusammenaddieren und so ermitteln, welche Gruppe am wurfstärksten ist.

Weitere Alternative: Beide Gruppen gehen auf eine Wiese, Fußballfeld o.Ä. Jeweils eine Person pro Gruppe beginnt an der Startlinie und wirft das Ü-Ei. Am „Landeplatz“ des Ü-Eis kommt der
nächste Spieler dran und wirft seinerseits. So kann auch ermittelt werden, welche Gruppe die wurfstärkste ist, und die Länge wird noch konkreter sichtbar, ist witziger.

Ei in Zeitungstext umkreisen

Jeder Gruppe wird entweder eine Zeitungsseite (möglichst die gleiche wegen Chancengleichheit) oder eine ganze Zeitung überreicht, ebenso einen oder mehrere Textmarker. Aufgabe ist es, in 2 Minuten so oft wie möglich das Wort „Ei“ anzustreichen. Es gilt auch das „ei“ in Worten, z. B. „eine“, „Papagei“, „Kreide“ o. Ä.

Ü-EI-Glücksgriff

Je nach Stand der Gruppenkasse gibt es für alle Jugendlichen ein Ü-Ei oder eben nur eine kleinere Anzahl pro Gruppe. Auf das Startsignal der Spielleitung werden die Ü-Eier ausgepackt und das Schokoladenei vorsichtig an der Nahtstelle auseinander getrennt. Jede vollständige Schoko-ladeneihälfte gibt anschließend einen Extrapunkt. Dann wird das gelbe Überraschungsei geöffnet
und der Inhalt zusammengebaut. Die Gruppe, die zuerst alle „Eierinhaltsspielzeuge“ zusammen-gebaut hat, hat gewonnen (Joker sind hier natürlich die fertigen Figuren, die nicht mehr zu-sammengebaut werden müssen …).

Überraschungsschokolade

Jede Gruppe erhält folgende Zutaten: Schokoladenhälften vom vorigen Spiel, Butterkekse, Puderzucker, Wasser, Pfirsichhälften aus der Dose und stellt aus Puderzucker und wenig Wasser eine dickflüssige klebrige Masse her.
Die Aufgabe ist, mit den erhaltenen Zutaten in 5 Minuten einen attraktiven Nachtisch zu zaubern.
Der kreativste Nachtisch hat gewonnen – und jede Gruppe darf anschließend ihr Kunstwerk ver-zehren.

Eierzielschießen

Ein bestimmter Punkt wird als Wurfstandort markiert, in einiger Entfernung wird ein leerer Papierkorb aufgestellt, um den Papierkorb herum ein größerer Kreis mit dem Seil gelegt. Jeder Teilnehmende darf nun auf den Wurfstandort stehen und versuchen, das Ü-Ei in den Papierkorb zu werfen. Landet es im Papierkorb, ergibt dies 2 Punkte für die Gruppe, landet es noch im mar-kierten Seil-Kreis, bekommt die Gruppe 1 Punkt.

Überraschungsostereiermalen

Alle Jugendlichen erhalten ein Überraschungsei und jede Gruppe erhält einen einzigen Eddingstift. Aufgabe ist nun, das Ei so schön wie möglich zu bemalen, allerdings müssen später
alle Eier gleich aussehen, jede Person hat nur 20 Sekunden Zeit und kann die anderen angemalten
Eier nicht sehen. Deshalb geht der Malaktion eine Besprechungsrunde voraus. Jede Gruppe muss sich darauf einigen, welches Motiv sie wählt, ob Streifen, Blümchen, Punkte, Hasen oder was auch immer. Es muss so gut wie möglich besprochen werden, wie das fertige Ei später aussehen soll. Denn es wird zum einen Punkte dafür geben, wie ähnlich sich die Eier sehen, und zum anderen, wie schön das Motiv ist. Wurde alles genau besprochen, darf immer nur eine Person pro Gruppe
zur Spielleitung kommen und hat genau 20 Sekunden Zeit, das Ei wie besprochen zu bemalen. Dann setzt sich der oder die Jugendliche neben die Spielleitung und darf keine Kommentare zum nächsten aufgerufenen Maler abgeben; die Spielleitung steckt das bemalte Ei in eine Tasche, damit nicht abgeschaut werden kann. Sind alle mit der Malaktion fertig, werden alle Eier pro
Gruppe ausgelegt und die Jury (Team) entscheidet, welche Eier das schönste Motiv haben und welche sich am ähnlichsten sehen.

Hau weg das Ei

Es wird ausgelost, welche Gruppe beginnt. Die Spielleitung legt eine Bibel oder einen anderen Gegenstand in einiger Entfernung zur Startlinie auf den Boden. Nun wechseln sich die beiden Gruppen ab und immer eine Person soll von der Startlinie aus ein Ü-Ei werfen, schießen, schnipsen… – frei nach Wahl. Aufgabe ist, so nah wie möglich an der Bibel zum Liegen zu kommen. Gewonnen hat die Gruppe, deren Ei am nächsten bei der Bibel liegt (sieht man ja durch die unterschiedlich bemalten Eier). Gibt es ein Unentschieden, wird geschaut, von welcher Gruppe mehr Eier in Bibelnähe liegen. Taktisch klug ist es, wenn man zum einen natürlich versucht,
das Ei so nah wie möglich an der Bibel zu platzieren, zum anderen aber auch, gegnerische Eier aus Bibelnähe wegzuschießen.

Eierschnitzeljagd

Jede Gruppe bekommt ihr erstes Ei ausgehändigt. In dem Ei steckt ein Hinweis, wo das zweite Gruppenei zu finden ist. Wird das zweite Ei gefunden, kann man über ein Rätsel herausfinden, wo das dritte Ei ist, im dritten Ei steht der Hinweis, dass die Spielleitung verrät, wo das vierte Ei
versteckt ist, etc. Je nach gewünschter Spiellänge kann man die Anzahl der Eier und die Schwierigkeit der Hinweise und Rätsel variieren, ebenso ob die Eierschnitzeljagd nur im Haus stattfindet oder im Freien. Die Gruppe, die zuerst das letzte Ei gefunden hat (nur ein letztes Ei für
beide Gruppen, so kann genau ermittelt werden, wer es zuerst gefunden hat), hat gewonnen.

Eierüberraschung

Jede Gruppe bekommt 10 gefüllte Ü-Eier und 10 Kärtchen. Auf den Kärtchen stehen die Füllungen der Eier, z. B. Reis, Zucker, Sand, Split, Perlen etc. Aufgabe ist es nun, durch Schütteln der Eier den Inhalt zu „erhören“ und das richtige Kärtchen neben das entsprechende Ei zu legen. Schwierigkeit: die Gruppe hat nur 2 Minuten Zeit. Welche Gruppe hat die besseren Ohren?

Hinweis: Wem es zu umständlich ist, alles doppelt vorzubereiten, lässt die beiden Gruppen einfach nacheinander antreten.

Eiermemory

Die Überraschungseier liegen auf dem Tisch oder dem Boden, alle Teilnehmenden sitzen außen herum. Nun wird Memory gespielt, immer abwechselnd pro Gruppe. Anstatt Kärtchen auf-zudecken werden Eier geöffnet – immer zwei Eier dürfen geöffnet werden, haben sie unter-schiedlichen Inhalt, werden sie wieder zugemacht und zurückgelegt. Haben sie den gleichen Inhalt, dürfen sie weggenommen werden und die Gruppe darf erneut zwei Eier öffnen. Die Gruppe, die später die meisten Eier erspielt hat, hat gewonnen. Die Eierinhalte dürfen gegessen werden…

Eier-Erkennung

Alle erhalten ein leeres Ü-Ei und stecken zunächst einen Zettel mit ihrem Namen hinein. Dann entscheidet sich jeder und jede Jugendliche für ein Füllmaterial und füllt ein wenig davon in das Ei. Nun wird das eigene Ei geschüttelt und versucht, sich das entstehendene Geräusch ein-zuprägen. Später werden pro Gruppe die Eier durchgemischt und alle versuchen, das eigene Ei herauszufinden. Dieses Spiel wird umso schwieriger, je mehr ähnlich klingende Füllmaterialien angeboten werden. Welche Gruppe hat die meisten Übereinstimmungen?

Eier-Schlange

Auf der einen Zimmerseite ist die Startlinie markiert, dort platzieren sich auch links und rechts die beiden Gruppen, auf der anderen Zimmerseite steht die Spielleitung mit einem großen Korb voller Ü-Eier. Noch mehr Spaß macht es, wenn die „Rennstrecke“ länger ist, d. h. in einem Raum befinden sich die Schlangenbauer, in einem anderen Raum, evtl. sogar in einem anderen Stock-werk, ist der Korb mit den Ü-Eiern (natürlich auch gut im Freien spielbar!). Jede Gruppe benennt
Läufer und 2 Schlangenbauer, bei mehr Teilnehmenden werden die Aufgaben durchgewechselt. Nachdem der Startschuss gefallen ist, rennen die Läufer die Strecke bis zur Spielleitung. Wer vor den Augen der Spielleitung entweder einen Purzelbaum oder 5 Kniebeugen gemacht hat, erhält ein Ü-Ei. Damit rennen die Läufer zurück zu den Schlangenbauern, liefern es ab und rennen
wieder los in Richtung Ü-Eier-Vorrat. Die Schlangenbauer indes stecken die Ü-Eier zu einer langen Schlange zusammen. Das Spiel ist entweder aus, wenn keine Ü-Eier mehr da sind, oder wenn der Schlusspfiff der Spielleitung ertönt. Gewonnen hat die Gruppe mit der längsten zusammen-gesteckten Ü-Eier-Schlange. Einen Sonderpunkt gibt es, wenn man die Schlange anheben kann,
ohne dass sie auseinander fällt.

Kunstwerk

Jede Gruppe bekommt 5 Minuten Zeit, um aus ihren bemalten Ü-Eiern und zusätzlichen „neutralen“ Ü- Eiern ein Kunstwerk zu kreieren. Sie können die Ü-Eier legen und stecken, zusätzliches Befestigungsmaterial wie z. B. Tesa ist nicht erlaubt. Nach den 5 Minuten wird das
Kunstwerk mit einem passenden Namen vorgestellt und erklärt. Das schönste und am meisten „umworbene“ Kunstwerk hat gewonnen.

Eierpuzzle

Dieses Spiel macht am meisten Spaß, wenn drei Räume zur Verfügung stehen: Links und rechts
sitzt je eine Gruppe, im mittleren Raum liegen viele Ü-Eier, in jedem Ü-Ei befindet sich ein Puzzleteil von einem der beiden Puzzle. Nur jeweils die 4 Eck-Puzzleteile wurden nicht verpackt. Jede Gruppe bekommt nun ihre 4 „Puzzleecken“. Aufgabe ist, ihr Puzzle so schnell wie möglich fertig zu stellen, die schnellste Gruppe hat gewonnen. Auf den Startpfiff der Spielleitung rennt eine Person pro Gruppe los und holt ein Ü-Ei aus dem mittleren Raum. Das Ü-Ei darf erst zurück in der eigenen Gruppe geöffnet werden. Kann man es an die bestehenden Puzzleteile anbauen, darf es behalten werden und der Läufer bringt das leere Ü-Ei zurück und legt es zu den anderen gefüllten in die Raummitte. Passt es nicht, kommt es zurück ins Ü-Ei und wird zurückgelegt.
Ein neues Ei wird geholt und die Prozedur beginnt von vorne. Es ist sinnvoll, wenn bei jeder Gruppe eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeit er als Aufpasser dabeibleibt, damit nicht gemogelt wird. Schließlich dürfen nur Teile behalten werden, die direkt angepuzzelt werden können, und man darf auch keine Puzzleteile der anderen Gruppe zurückhalten.

Andacht

Ei-ner kam zurück…

Anspiel zu der Geschichte von den 10 Aussätzigen (Lukas 17, 11-19)

Basteln

Schrilles Ü-Eier-Paradiesvogel- Mobile…

Die Jugendlichen stellen bunte Paradiesvögel her, indem sie zuerst oben in die Überraschungseier mit einer spitzen Schere oder einem Milchdosenöffner ein Loch eindrücken. In dieses Loch der oberen Eihälfte wird der Aufhängefaden gefädelt und innen verknotet. In die untere Eihälfte zum Beschweren etwas Split oder kleine Steine einfüllen, dann das Ü-Ei wieder zusammenstecken.
Nun pro Überraschungsei zwei gleichfarbige Federn als Flügel aufkleben und ein oder zwei Federn als Schwanz – wer will auch noch eine kleinere Feder auf den Kopf als Kopfschmuck. Aus
dem Tonpapier werden Schnabel und Füße ausgeschnitten und aufgeklebt, dann noch die Wackelaugen aufkleben. Nun werden die Paradiesvögel (Anzahl richtet sich nach Größe des Astes…) an einen Ast geknotet und fertig ist das etwas andere Mobile. Je nachdem, wie die Jugendlichen drauf sind, wollen sie das Mobile vielleicht sogar selbst behalten oder ihren jüngeren Geschwistern/Nichten/Neffen … schenken, oder die Mobile werden bei einem Flohmarkt/Weihnachtsmarkt oder Ähnlichem gewinnbringend für die Gruppenkasse verkauft.

Chicken Egg

Im Musikgeschäft muss man für das handliche Rhythmusinstrument bezahlen, heute kann es selbst hergestellt werden. Die Jugendlichen füllen ihr Ü-Ei mit dem Material, das ihnen am besten als Rasselton gefällt. Dann wird das Ei ganz nach Belieben noch schön verziert, bemalt oder beklebt.

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