Die Weihnachtsmann-Olympiade

Ein witziger Spieleentwurf rund um den Mann im roten Mantel und mit dem weißen Bart…

Wenn man mal genauer nachdenkt, so kann es gar nicht sein, dass nur ein einziger Weihnachtsmann das ganze Pensum an Besuchen schafft. Tatsächlich gibt es nämlich sehr viele Weihnachtsmänner, die immer unruhiger werden, je näher Weihnachten rückt. Die Unruhe entsteht jedoch nicht nur wegen der anstehenden Weihnachtsfeiertage, an denen sie Großeinsatz haben, sondern vor allem wegen der großen Weihnachtsmann-Olympiade, die kurz zuvor stattfindet. Jeder Weihnachtsmann misst sich mit seinen Kollegen in den unterschiedlichsten Wettkämpfen, hier gibt es sowohl Einzel- wie auch Teamdisziplinen. Am Ende werden dann die begehrten Weihnachtsmann-Medaillen verliehen, natürlich nur an die Besten der Besten… Es geht hier nicht nur um einen lapidaren Wettkampf, sondern darum, die Ehre und den Stolz der Weihnachtsmänner zu verteidigen!

Vorbereitungen

Wertungssystem

Die Punkte werden in einem Medaillenspiegel notiert, auf dem jeder Name eingetragen wird und die jeweilige Wertung pro Spiel. Wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, hat gewonnen. Es gibt sowohl Einzel- wie auch Gruppenspiele. Bei einem Einzelspiel bekommt nur der Gesamtsieger der Runde einen Punkt. Bei einem Gruppenspiel erhalten alle Jugendlichen der Siegergruppe einen Punkt im Medaillenspiegel vermerkt. Damit eine möglichst faire Punktevergabe erzielt werden kann, wird zu jedem neuen Gruppenspiel eine neue Gruppeneinteilung vorgenommen. Dazu gibt es von allen Teilnehmenden ein Namenskärtchen. Diese werden vor jedem neuen Spiel aus einem Sack gezogen und zu jeweils der benötigten Gruppenanzahl zuammengestellt. So ergeben sich ständig neue Konstellationen, was nicht nur jedes Mal die Siegchancen neu mischt, sondern auch die Gruppen besser durchmischt, als wenn sie den ganzen Abend in der gleichen Zusammensetzung spielen. Außerdem ist es so auch kein Problem, bei einem Spiel mit zwei, bei einem anderen Spiel mit drei Gruppen zu agieren.

Besonderer Hinweis

Der Spieleabend ist ein witziger Wettstreit der Weihnachtsmänner – damit der rote Faden erhalten bleibt, sollte vor jedem Spiel die Spielidee erzählt werden, weshalb sich die Weihnachtsmänner in der jeweiligen Disziplin messen. Das Besondere an diesem Abend ist, dass es sowohl Einzel- wie auch Gruppenaufgaben zu absolvieren gibt, und die Gruppen bei jedem Spiel neu zusammengesetzt werden. Punkte sammelt jede und jeder für sich alleine, auch in der Gruppendisziplin.

Einladung

Nicht zwingend notwendig, aber ein witziger Einstieg könnte es sein, wenn man im Vorfeld bewusst zu diesem Abend einlädt und die Jugendlichen bittet, eine Weihnachtsmann-Mütze aufzusetzen. Wer eine dabei hat, bekommt im Medaillenspiegel gleich einen Punkt bei seinem Namen vermerkt.

Wer möchte kann im Vorfeld auch eine witzige Nachricht versenden, in dem die Einladung zu dem Abend zu lesen ist. Es gibt z. B. verschiedene animierte Weihnachtsmänner, die Jingle Bells singen oder man macht einen Link auf einen passenden You Tube-Film, etc.

Die Disziplinen

Bauch anfuttern

Idee: Was wäre ein Weihnachtsmann ohne einen anständigen und „gemütlichen“ Bauch. Deshalb wird hier gegen den Trend der Gesellschaft nicht im Fitnessstudio etwas gegen, sondern für die zusätzlichen Pfunde getan. Allerdings sollte der Weihnachtsmann wegen der vielen anstrengenden Aufgaben trotzdem beweglich bleiben – deshalb wurde die folgende Disziplin extra dafürgeschaffen…

Umsetzung: Die Jugendlichen werden in zwei Gruppen aufgeteilt und absolvieren nun eine Art Essens-Stafellauf: Jeweils die oder der Erste rennt los, holt sich an einem Tisch ein Brötchen, schneidet es mit dem bereitliegenden Messer auf (Vorsicht: Verletzungsgefahr in der Hektik, bei der Messerauswahl bitte bedenken), rennt weiter mit dem aufgeschnittenen Brötchen in der Hand bis zum nächsten Tisch, dort fischt sie oder er ein warmes Würstchen aus dem Wasser (zur Not ein kaltes bereitliegendes Würstchen) und legt es in das aufgeklappte Brötchen, rennt mit dem Hot Dog in der Hand weiter zum nächsten Tisch, gibt wahlweise Ketchup oder Senf auf das Brötchen und läuft nun den Weg essend zurück – langsam! Der Hot Dog soll auf dem Rückweg vollständig verzehrt werden, abschlagen darf man erst, wenn der letzte Bissen im Mund ist. Wer schon früher bei den weiteren wartenden Weihnachtsmannkollegen ankommt und noch mehr als einen Bissen in der Hand hält, bekommt 60 Strafsekunden. Gewonnen hat das Team, das am schnellsten die Bauch-Anfutter-Staffel absolviert hat. Jede und jeder aus dem Siegerteam bekommt auf dem Medaillenpiegel den Sieg vermerkt.

Variante: Wenn die Hot Dogs zu aufwändig oder zu teuer sein sollten, können auch Spekulatiuskekse oder Ähnliches verwendet werden.

TIPP: Bei großen Gruppen könnte das Spiel zu lange dauern, wenn jede und jeder einzeln läuft. Dann lieber immer 2 bis 3 Weihnachtsmänner pro Gruppe gleichzeitig laufen lassen.

Bart-Extensions

Idee: Ein Weihnachtsmann ohne Bart sieht nicht wie ein richtiger Weihnachtsmann aus. Da viele Weihnachtsmänner es vorziehen, den Sommer über ohne Bart herumzulaufen, ist kurz vor Weihnachten das „Bärte-Tuning“ angesagt. Bestehende Bärte werden gekämmt und gepflegt, fehlende Bärte müssen durch Extensions „zum Wachsen“ gebracht werden. Wer hat den schönsten Bart?(>> Material 4

Umsetzung: Die Weihnachtsmänner spielen in zwei Gruppen. Jede Gruppe bekommt einen Knäuel weiße Wolle, eine Schere, ein Lineal (30 cm) und eine Rolle Klebeband. Alle haben nun 1 Minute lang Zeit, Extensions herzustellen – wie rationell mit dem wenigen Material gearbeitet wird, bespricht jede Gruppe für sich im Vorfeld. Für eine Extension müssen exakt 4 Haare = Wollfäden in der Länge von 30 Zentimetern abgeschnitten werden. An einem Ende werden sie nun mit Klebeband zusammengefasst.

Nach Ablauf der Minute wird einem freiwilligen Weihnachtsmann der Bart gerichtet und die Extensions – wiederum mit Klebeband – angeklebt. Hierfür haben die Weihnachtsmänner 30 Sekunden Zeit. Nach Ablauf dieser Zeit werden die Extensions gezählt, die am Weihnachtsmann als Bart kleben bleiben. Hilfsmittel wie Lippen oder Zähne sind nicht erlaubt. Außerdem werden noch Stichproben gemacht, ob tatsächlich immer vier Wollfäden verwendet wurden. Gewonnen hat die Gruppe mit den meisten angeklebten Bart-Extensions. Jede und jeder dieser Gruppe bekommt den Sieg im Medaillenspiegel vermerkt.

Geschenkpapier-Design entwerfen

Idee: Der Weihnachtsmann ist ja nicht nur für das Einpacken und Verteilen der Geschenke zuständig, sondern auch für das Geschenkpapier. Deshalb nimmt sich die Weihnachtsmann-Runde auch Zeit, jedes Jahr neue Geschenkpapier-Designs zu entickeln.

Umsetzung: Jede und jeder spielt für sich alleine und bekommt Papier und Stifte. Innerhalb einer Minute soll auf dem Papier ein neues Geschenkpapier-Design entworfen werden. Damit es keinen Streit gibt, wer die Entwürfe nun bewerten soll, wurde im Vorfeld ein Geschenkpapier entworfen (entweder von einem Mitarbeitenden oder von einem Kind). Derjenige, der dem geheimen Vorentwurf am nächsten liegt, bekommt einen Punkt im Medaillenspiegel vermerkt – bei ähnlichen Bildern können natürlich auch mehrere Punkte verteilt werden.

TIPP: Es ist sinnvoll im Vorfeld zu betonen, dass alles möglich ist – ob das ganze Papier mit Blümchen übersät, oder ein Wolf in der Mitte und rundum Herzchen, oder, oder… Wer weniger Aufwand betreiben will, lässt alles schwarz-weiß malen.

Schal stricken

Idee: Ein ganz typisches und beliebtes Geschenk der Weihnachtsmänner sind gestrickte Socken, gestrickte Handschuhe, gestrickte Mützen und gestrickte Schals. Da so viele Menschen mit diesen mehr oder weniger beliebten Handarbeiten beglückt werden sollen, ist Großproduktion und ein schnelles Nadelspiel angesagt.

Umsetzung: Die Weihnachtsmänner arbeiten in zwei Gruppen. Für jede Gruppe sind 15 Maschen angeschlagen und 5 Reihengestrickt. Nun bekommt jede Gruppe ihre Strickarbeit überreicht und 60 Sekunden Zeit für Strickeinweisungen. Bei dieser Strickeinweisung darf nicht mehr als eine weitere Reihe gestrickt werden (Kontrolle!). Die strickerfahrenen Weihnachtsmänner sollen den unerfahrenen im Schnellverfahren das Stricken beibringen (alles erlaubt, ob rechte oder linke Maschen, abwechselnd oder Freestyle…). Sollte sich keiner des Strickens mächtig fühlen, müssen sich die Weihnachtsmänner in den 60 Sekunden eben überlegen, wie sie am besten die Wolle durch die Schlaufen schieben, ohne dass sich die Strickarbeit auflöst statt zu wachsen…Nach den 60 Sekunden wird kurz geschaut, dass jedes Team komplett 6 Reihen gestrickt hat, um wieder eine gleiche Ausgangsbasis zu schaffen. Dann fällt der Startschuss, und jeder Weihnachtsmann muss 15 Sekunden stricken (Zeitspanne kann an Gruppengröße angepasst werden). Am Ende wird geschaut, wer den längsten Schal gestrickt hat. Die Weihnachtsmann-Jury sollte sich im Vorfeld überlegen, wie stark sie fehlerfreies Stricken wertet oder nur Zentimeter.

Geschenke einpacken

Idee: Natürlich sollten alle Geschenke, die die Weihnachtsmänner verteilen, auch eingepackt werden. Hier ist aber keine schlampige Fließbandarbeit gefragt, sondern zügiges aber trotzdem liebevolles Arbeiten.

Umsetzung: Jeweils ein Weihnachtsmann (bei einer großen Gruppe und meheren Mitarbeitenden kann auch parallel gearbeitet werden) steht am Startpunkt, rennt zum Materialtisch und nimmt sich eine kleine Mini-Schokolade, ein vorgeschnittenes Papier und ein vorgeschnittenes Geschenkband (um gleiche Ausgangsbedingungen zu gewährleisten) und rennt weiter zum Packtisch. Am Packtisch steht ein Klebebandabroller. Die Mini-Schokolade wird eingepackt, hierfür dürfen zwei Klebestreifen verwendet werden die nicht länger als 4 cm sind (längere Streifen geben jeweils 10 Strafsekunden). Nun soll das Geschenkband so um das Päckchen gebunden werden, dass es einmal längs und einmal quer über das Päckchen geht und in der Mitte dann eine Schleife gebunden wird. Sobald das Päckchen fertig eingepackt ist, hält es der Weihnachtsmann hoch und die benötigte Zeit wird notiert. Für schlampig eingepackte Päckchen gibt es auch 10 Strafsekunden. Sobald alle Päckchen gepackt (und in einem Sack verstaut worden) sind, werden die Zeiten ausgewertet und entsprechend für den oder die schnellsten Einpacker Punkte im Medaillenspiegel notiert.

TIPP: Vor der Runde eine richtig eingepackte Schokolade herzeigen, damit alle sehen, wie das gewünschte Objekt aussehen soll.

Schlitten beladen

Idee: Da unendlich viele Päckchen an Weihnachten verteilt werden sollen, muss der Schlitten taktisch klug beladen werden, sonst verliert der Weihachtsmann seine Päckchen.

Umsetzung: Zwei Gruppen einteilen. Falls Schlitten und Päckchen doppelt vorhanden sind, kann parallel gespielt werden, falls nicht, spielen die beiden Gruppen hintereinander und die zweite Gruppe darf der ersten Gruppe nicht beim Beladen zusehen, um keinen Vorteil zu haben. Die Gruppe hat genau 3 Minuten Zeit, um in Ruhe auszutüfteln, wie sie die Päckchen auf dem Schlitten stapelt und um dies dann auch umzusetzen. Nach den 3 Minuten wird der Schlitten mit einem starken Ruck an der Ziehleine ein Mal angezogen, dann wird gezählt, wie viele Päckchen noch auf dem Schlitten verbleiben. Es sind keine Hilfsmittel zur Befestigung erlaubt (auch nicht das Zugseil des Schlittens), falls es jedoch ein Schlitten mit einzelnen Latten ist, dürfen die Zwischenräume genutzt werden, um etwas einzuklemmen. Wird jedoch ein Päckchen oder eine Schachtel in irgendeiner Weise verbogen oder beschädigt, werden 3 Schachteln abgezogen. Die Gruppe mit den meisten auf dem Schlitten verbleibenden Päckchen hat gewonnen, die Jugendlichen dieser Gruppe kassieren Punkte auf dem Medaillenspiegel.

Weihnachtsmanns Tiere

Idee: Ein Weihnachtsmann kann es nicht schaffen, alle Päckchen alleine zu schleppen und dann auch noch schnell vorwärts zu kommen. Deshalb hat er verschiedene Tiere, die er einsetzt, die er hegt und pflegt und ganz genau kennt. Sogar im Schlaf kann er seine Tiere malen.

Umsetzung: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält ein Blatt Papier und einen Stift. Nach dem Startsignal soll nun jeder die Tiere aufmalen, die bekannterweise dem Weihnachtsmann hilfreich sind. Hierfür haben die Teilnehmer 3 Minuten Zeit. Nach den 3 Minuten werden die Blätter eingesammelt und die Jury prüft, welche Tiere sie erkennt. Bewertet werden nur die Tiere, die auf der geheimen Liste der Jury stehen. Nämlich: Elch, Esel, Rentier, Hirsch. Wer alle Tiere einigermaßen erkennbar gezeichnet hat, bekommt einen Punkt auf dem Medaillenspiegel.

Säcke flicken

Idee: Was kann einem Weihnachtsmann Schlimmeres passieren, als dass er ein Loch in seinem Sack hat und Geschenke verliert? Sobald er ein Loch bemerkt, flickt er dieses natürlich sofort fachgerecht.

Umsetzung: Jeder Weihnachtsmann näht einen 10 x 10cm großen Stoffflicken auf einen Jutesack, und die Zeit wird gestoppt. Wer näht am schnellsten? – Damit nicht gemogelt wird, müssen folgende Punkte beachtet werden: Alle nähen mindestens 10 Stiche (Art der Stiche ist egal), Fadenanfang und -ende müssen jeweils verknotet und abgeschnitten sein. Wenn man den Sack mit dem Flicken nach unten hält, muss der Flicken halten. Je nach Anzahl der Jugendlichen kann hintereinander genäht werden oder es nähen immer mehrere Personen parallel. Natürlich bekommt der Sieger einen Punkt im Medaillenspiegel vermerkt.

Anregungen für weitere Disziplinen (auch angeregt durch verschiedene Weihnachtsmann-Bräuche) könnten sein:
• Socken aufhängen
• Kamin-Climbing
• Colasorten erschmecken als Cola-Weihnachtsmann
• Weihnachtsmann-Theaterstück
• Weihnachtsmann-Kurzgeschichte erfinden
• Weihnachtsmann-Gedicht erfinden oder schön rezitieren
• Weihnachtslied singen
• Weihnachtsbaumgirlande basteln,…

Medaillenspiegel – Beispiel

Ein Spiel mit Schlitten auf Schnee oder Asphalt

Auch wenn die Hoffnung auf Schnee nicht immer erfüllt wird, kann man für diese Gruppenstunde zwei Schlitten aus dem Keller holen. Denn das Spiel kann unabhängigvon den Schneeverhältnissen gespielt werden. Zwei Gruppen transportieren ihre Schätze auf je einem Schlitten (Rodelschlitten) auf verschiedenen Wegen zu einem gemeinsamen Zielort. Gegnerische Spielpersonen dürfen mit Schneebällen die Schätze vom Schlitten herunterwerfen. Es sollen möglichst viele Schätze am Zielort ankommen.

Material

Die „Schätze“ sind Kartons jeglicher Art: Schuhkartons, Geschenkkartons, Kartons für sechs Weinflaschen (bei Getränkehändler oder beim Supermarkt nachfragen). Diese Kartons können mit Schleifen versehen oder gar mit Papier (Geschenkpapier?) eingepackt werden.

Es dürfte kein Problem sein, zwei ähnliche Rodelschlitten zu besorgen. Falls es keinen Schnee gibt, sollten alte Tennisbälle als Ersatz für Schneebälle zur Verfügung stehen, mit denen geworfen wird.

Vorbereitung

Rechtzeitig müssen etwa 20 verschiedene Kartons besorgt werden. Für jede Gruppe sollten dann 10 gleiche Kartons zur Verfügung stehen. Ob die „Geschenke“ (Kartons) mit Geschenkbändern umwickelt oder gar mit farbigem Papier eingepackt werden, ist eine Frage der Zeit, die man investieren möchte. Zwei gleichartige Schlitten müssen vorhanden sein.

Schiedsrichter oder Spielbeobachter

Es ist sinnvoll, dass je eine Leitungsperson bei jeder Gruppe mitläuft. Insbesondere ist darauf zu achten, dass keine Schneebälle oder Tennisbälle auf gegnerische Spieler oder gar auf Passanten geworfen werden oder dass die Kartons mit der Hand oder mit dem Fuß vom gegnerischen Schlitten gestoßen werden.

Spielablauf

Das Spiel ist vorgesehen als Outdooraktion bei Schnee. Es kann aber auch ohne Schnee gespielt werden. Wenn der Schlitten auf Asphalt gezogen werden muss, ist das natürlich viel schwieriger, aber es geht!

Es werden zwei gleich große Gruppen ausgelost.

Jede Gruppe erhält am Zielort (z. B. Gemeindehaus) ihren Schlitten und ihre zehn „Schätze“ (Kartons). Falls das Spiel ohne Schnee gespielt wird, erhält jede Gruppe noch vier Tennisbälle. Dann begeben sich beide Teams an ihren festgelegten Startplatz, der jeweils etwa 400 Meter vom Zielort entfernt ist. Die Pakete dürfen nicht mit Schnur oder Gummibändern auf dem Schlitten festgebunden werden. Die Schlitten werden nicht auf der Straße, sondern auf dem Bürgersteig gezogen (Sicherheit), selbst wenn da weniger oder gar kein Schnee liegt. Gegnerische Spieler dürfen vom Bürgersteig auf der anderen Straßenseite mit Schneebällen (oder Tennisbällen) auf die Kartons werfen. Jeder Karton, der getroffen wurde und herunterfällt, gilt als erbeutet. Es darf nur insgesamt zehn Mal geworfen werden (mit Schneebällen oder Tennisbällen; die letzteren müssen wieder eingesammelt werden). Es wird vereinbart, was mit den Kartons passiert, die allein durch das Ziehen vom Schlitten fallen (ohne gegnerischen Einfluss). Entweder gehören sie dann der gegnerischen Mannschaft, die die Kartons jedoch einsammeln muss oder die Kartons werden wieder auf den Schlitten gelegt.

Wertung

Es werden die Kartons gezählt, die eine Gruppe am Zielort abliefert. Dies können die mit dem Schlitten transportierten oder die per Wurf erbeuteten sein. Die Siegermannschaft erhält einen Preis und die Verlierer bekommen einen Trostpreis.

Variationen

Es müssen zwei „Schlittenfahrten“ vom Startpunkt bis zum Zielort durchgeführt werden. Dabei sind dann jeweils fünf Kartons auf dem Schlitten.

Es gibt mit zehn Kartons eine Hin- und Rückfahrt. Fairerweise werden dann beim ersten Zielort (Gemeindehaus) alle mitgeführten Kartons und die bisher erbeuteten gezählt. Bei der Rückfahrt sind dann alle diese Kartons auf dem Schlitten und müssen zum Startplatz gebracht werden. Dort werden von der Person, die Spielbeobachter ist, die jetzt angelieferten Kartons gezählt (und die neu erbeuteten) und die Summe festgestellt.

Auf jeder Strecke werden „Schikanen“ eingebaut. Z. B. muss der Schlitten über eine „schiefe Ebene“ (zwei etwa drei Meter lange Bretter werden auf einer Seite auf Backsteine gelegt) gezogen werden und darf nicht umfallen (Punktabzug verabreden). Oder der Schlitten muss durch ein flaches Bachbett (wenn vorhanden) oder über ein längeres Rasenstück gezogen werden.

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