Kooperations-Übung: Plane wenden

Ablauf
Zu Beginn der Übung wird eine Plane auf dem Boden ausgebreitet. Die Größe dieser Plane ist abhängig von der Anzahl der Teilnehmenden und sollte so bemessen sein, dass ca. 1/3 der Plane frei bleibt, wenn sich alle Teilnehmenden darauf stellen.
Die Gruppe stellt sich auf die Plane und hat nun die Aufgabe diese zu wenden, ohne dass dabei einer Teilnehmenden die Plane verlässt. Die Übung ist dann beendet, wenn die Seite der Planen, auf der die Teilnehmenden zu Beginn stehen, nach unten zeigt.

Regeln

  1. Die Teilnehmenden dürfen im Laufe der Übung die Plane nicht verlassen. Der Boden darf nicht berührt werden.
  2. Es dürfen keine Hilfsmittel verwendet werden.

Anregungen und Hinweise

  • Variante: Hat die Gruppe die Aufgabe erfolgreich gelöst, kann im zweiten Durchgang die Plane verkleinert werden. In den meisten Fällen ist die Gruppe nun gezwungen, sich eine neue Strategie zu überlegen, da die erste Strategie meist nur bei größeren Planen funktioniert.
  • Variante mit erhöhter Schwierigkeit: An den vier Ecken der Planen ist je ein Seil angebracht, welche von jeweils einem Teilnehmenden in der Hand gehalten wird. Die Teilnehmenden dürfen das Seil nicht loslassen oder jemand anderem in die Hand geben. Die Plane selbst darf nicht berührt und nur über die Seile bewegt werden.

Lösung
Die Plane wird an zwei Ecken um 180° gedreht. Die Teilnehmenden steigen nach einander über den verdrehten Teil der Plane auf den gewendeten Teil. Dabei wird die Plane Stück für Stück weiter gedreht, bis alle Teilnehmenden auf der neuen Seite stehen.

Vorbereitung
Zu Beginn der Übung muss der Säureteich durch die Übungsleitung aufgebaut werden. Mit einem Seil wird ein großer Kreis auf dem Boden ausgelegt. In die Mitte des Kreise wird ein Gegenstand platziert. Sollte die Baum-Variante (siehe Anregungen und Hinweise) gewählt werden, muss der Teich so platziert werden, dass sich der Baum direkt an seinem Ufer befindet.

Ablauf
Die Aufgabe der Teilnehmenden ist es, den Gegenstand aus der Mitte des Teiches zu bergen. Hierfür werden ihnen verschiedene Materialien zu Verfügung gestellt (Seile, Karabiner, Klettergurt, Reepschnüre, Augenbinden). Um die Schwierigkeit zu erhören, kann der Gruppe zudem unbrauchbares Material angeboten werden. Im Lauf der Übung dürfen die Teilnehmenden nicht mit dem Teich selbst in Berührung kommen, da dieser nicht mit Wasser, sondern mit Säure gefüllt ist, von der zudem giftige Dämpfe ausgehen. Dies gilt auch für das zu verwendende Material. Kommt einer der Teilnehmenden mit dem Teich in Kontakt, wird das entsprechende Körperteil eingeschränkt (Augenbinde, Arm oder Bein nicht mehr nutzbar). Material, welches den Teich berührt, darf nicht mehr verwendet werden, bzw. wird das Seil mit Hilfe von Knoten verkürzt.
Die Übung ist dann beendet, wenn die Gruppe den Gegenstand aus dem Säureteich geborgen hat, ohne dass ein Teilnehmender in den Teich „fällt“.

Regeln

  1. Der Säureteich darf nicht berührt werden. Dies gilt sowohl für die Teilnehmenden, als auch für das Material. Bereits der Kontakt mit dem Markierungsseil gilt als Berührung.
  2. Keiner der Teilnehmenden darf sich „opfern“, sprich in den Teich springen, um den Gegenstand für die Gruppe zu bergen. Bereits bei der ersten Berührung werden die Teilnehmenden in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
  3. Sobald sich jemand über dem Teich befindet, muss die betreffende Person wegen der giftigen Dämpfe eine Augenbinde tragen.

Hinweise und Anregungen

  • Je nach Alter der Teilnehmenden kann die Übung mit einer entsprechenden Geschichte eingerahmt werden. Der zu bergende Gegenstand kann so zu einem Schatz oder zu einem wichtigen Bestandteil eines abgestürzten Flugzeuges werden.
  • Baum-Variante: Bei dieser Variante kann der Gruppe zusätzlich ein Baum zur Verfügung gestellt werden, der sich direkt am Rand des Säureteiches befindet und in die Strategie der Gruppe integriert werden kann. Um den Schwierigkeitsgrad der Aufgabe zu erhöhen, kann der Gruppe der Tipp mit dem Baum vorenthalten werden. Die Teilnehmenden müssen so selbst auf die Idee kommen den Baum zu ihrem Vorteil zu verwenden.

Einführung
Heute werden wir gemeinsam erfahren was es bedeutet, eine vertrauensvolle Begleitung und Führung mit auf unserem Weg zu haben. Im Laufe unseres Lebens werden wir immer wieder vor Entscheidungen gestellt, auf die wir eine Antwort finden müssen. Es ist leicht, sich von dieser Fülle an Entscheidungsmöglichkeiten im privaten und beruflichen Leben überfordert und manchmal auch verloren zu fühlen. In solchen Situationen kann uns unser Glaube Halt geben. Er kann uns gut tun und er kann uns entlasten.
Gott begleitet jeden einzelnen von uns und das auf eine ganz besondere Art und Weise.
Die Bibel erzählt Geschichten von der Führung des Menschen durch Gott. Zum Beispiel die Geschichte von Abraham, Isaak und Jakob. Gott ist ihr ständiger Begleiter, er leitet sie durch das Leben und bringt sie sicher an ihr Ziel.
Wie geht es euch auf dem Weg durch euer Leben? Habt ihr schon einmal erfahren wie es ist, von Gott geführt zu werden? Dabei kann man die Nähe Gottes ganz unmittelbar und direkt erleben. Es kann aber auch sein, dass man Gottes Wirken kaum wahrnehmen kann und vielleicht wird uns erst im Nachhinein bewusst, wie dicht Gott uns bei unseren Entscheidungen zur Seite stand.
In dieser Übung werdet ihr die Möglichkeit bekommen euch gegenseitig zu führen. Dabei werdet ihr erleben, welchen Unterschied es machen kann eine gute und sichere Begleitung auf eurem Weg zu haben.

Ablauf
Die Gruppe wird in Paare aufgeteilt. Jedes Paar bekommt eine Augenbinde und ein Seilstück.

Phase/ Variante 1: Lange/ Kurze Leine
In jedem Paar verbindet sich ein Teilnehmender die Augen und nimmt das Seilstück in die Hand. Der Sehende nimmt das andere Seilende und hält es locker im Abstand von ca. 3 Metern zu seinem Partner. Der Blinde geht nun los und sucht sich einen beliebigen Weg durch das Gelände. Der Sehende geht hinterher. Läuft der Blinde in Gefahr auf ein Hindernis zu stoßen, zieht der Sehende ihn mit dem Seil von diesem fort und verhindert so einen Zusammenstoß. Der Sehende sorgt damit für die Sicherheit des Blinden. Nach etwas 5 Minuten wird das Seil kürzer genommen und straff gehalten (ca. 50 Zentimeter). Nun geht der Blinde unter dem Schutz des Sehenden weiter durch das Gelände. Nach dem Ablauf von weiteren 5 Minuten werden die Rollen getauscht und die Übung erneut durchgeführt. Im Laufe der Übung dürfen die Teilnehmenden nicht miteinander sprechen.

Phase/ Variante 2: Mit Abstand/ Ganz Nah
Wieder setzt sich je eine Person des Paares die Augenbinde auf. Die zweite Person hat nun die Aufgabe, den Blinden mit Worten durch das Gelände zu leiten. Dabei sollte der Abstand zwischen den beiden Personen so gering wie möglich sein, jedoch dürfen sie sich nicht berühren. Im Laufe der Übung wird der Abstand Stück für Stück vergrößert. Wichtig: Die Sicherheit des Blinden muss zu jeder Zeit gewährleistet sein.

Phase/ Variante 3: Einer/ Mehrere
Nun schließen sich je zwei Paare zu einer Vierergruppe zusammen. Wieder verbindet sich ein Teilnehmender die Augen und wird von seinem ursprünglichen Partner mit Hilfe von verbalen Anweisungen durch das Gelände geführt. Berührungen sind nicht erlaubt. Aufgabe der anderen beiden ist es, das Paar durch Worte und Laute zu stören. Sie versuchen so, das Vertrauen des Blinden zu gewinnen und ihn durch falsche Aussagen in die Irre zu führen. Nach 5 Minuten werden die Rollen getauscht. Die Übung wird so oft wiederholt, bis alle Teilnehmenden einmal blind waren.
Variante: Die blinde Person hat zu Beginn keinen festen Partner, auf dessen Anweisungen sie hört, sondern entscheidet sich erst im Laufe der Übung, wem sie folgen möchte.

Variante 4: Ohne Worte
Diese Übung wird wieder in Zweiergruppen durchgeführt. Der Sehende leitet den Blinden nun mit Hilfe von Geräuschen durch das Gelände. Der Sehende überlegt sich im Vorfeld, mit welchen Geräuschen er den Blinden leiten möchte. Das Paar darf sich zuvor nicht absprechen! Nur bei akuter Gefahr für den Blinden darf laut „Stopp“ gerufen werden. Nach 5 Minuten werden die Rollen getauscht. Der Sehende leitet den Blinden nun durch Berührungen. Auch hier ist es den Paaren nicht erlaubt, sich vorab zu besprechen.

Variante 5: Ausgesetzt und allein/ Gefunden
Die Anweisungen zu der Übung werden nur der sehenden Person gegeben. Der Sehende teilt dem Blinden mit, dass ein Experiment durchgeführt wird und leitet ihn an eine abgelegene Stelle im Gelände, welche möglichst wenig Orientierungsmöglichkeiten bieten sollte. Der Blinde darf dabei die Augenbinde nicht abnehmen. Der Sehende entfernt sich nun leise und lässt den Blinden alleine zurück. Wichtig dabei ist, dass er den Blinden nicht aus den Augen lässt, um bei eventueller Gefahr eingreifen zu können. Nach etwa 5 Minuten kehrt der Sehende zu dem Blinden zurück, spricht ihn mit seinem Namen und den Worten „Nimm deine Augenbinde ab, du bist von deiner Unsicherheit befreit“ an.
Nun werden die Rollen getauscht und die Übung erneut durchgeführt.

Variante 6: Ja oder Nein
Bei dieser Übung übernimmt der Blinde selbst die Führung. Dabei darf er dem Sehenden Fragen stellen. Diese dürfen nur mit Ja oder Nein beantwortet werden können, weshalb sich der Blinde die Fragen gut überlegen muss. Der Sehende darf ausschließlich mit Ja oder Nein antworten. Die Antwort sollte dabei möglichst neutral und sachlich ausgesprochen werden, damit keine Botschaften über den vom Blinden gewählten Weg übermittelt werden. Nur im Falle von Gefahr darf der Blinde direkt angesprochen werden.
Nach etwa 5 Minuten werden die Rollen getauscht und die Übung wiederholt.

Hinweise

  • Bei jeder Variante wechseln die Teilnehmenden die Rollen untereinander, sodass jeder einmal blind und einmal sehend war.
  • Einige Varianten bauen aufeinander auf, jedoch funktionieren sie auch im einzelnen. Die Phasen vier und fünf stützen sich auf die Phasen eins bis drei. Deshalb wird angeraten diese Phasen als Ganzes zu nutzen.
  • Die Übungsleitung muss die Paare zu jeder Zeit im Blick haben können, um im Falle von Gefahr eingreifen zu können.
  • Die Übung sollte nur dann durchgeführt werden, wenn in der Gruppe bereits ein Grundvertrauen besteht.
  • In der Reflexionsphase sollte den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben werden, sich über ihre Gedanken und Gefühle während der Übung auszutauschen. Die Übungsleitung übernimmt dabei die Moderation.
  • In der Reflexionsphase kann auf Bibelstellen zurückgegriffen werden, in denen Menschen durch Gott geführt wurden.

Folgende Impulse können gegeben werden

  • Führung durch Gott und eigene Initiative schließen sich nicht gegenseitig aus.
  • Gottes Führung lässt manchmal auf sich warten.
  • Gott gibt Gewissheit bei Entscheidungen.
  • Gott lässt uns nicht alleine und orientierungslos in dieser Welt.
  • Gott gebraucht die Umstände und den gesunden Menschenverstand. Aber: Nicht immer sind alle Gedanken und Gefühle eine Offenbarung von Gott. Geschlossene Türen sind nicht immer ein Zeichen von Gott.
  • Gott führt durch die Bibel.
  • Gott führt durch andere Menschen.
  • Gott führt, aber er zwingt uns nicht.
  • Gott führt, aber er legt uns nicht fest. Wir können stets selbst überlegen und entscheiden.
  • Gott ist bei uns, auch wenn wir uns nicht führen lassen.
  • Gott führt, auch wenn nicht immer alles glatt geht.
  • Gott führt Schritt für Schritt. Unser Weg ist nicht immer hell, es kann auch Dunkelheit geben.
  • Gott will uns zum Leben führen.
  • Gott führt, auch wenn wir nicht immer alles verstehen.
  • Die Führung Gottes darf rätselhaft bleiben.

Worum geht’s?

Eineinhalb Jahre Corona. Viele Lockdowns. Jugendarbeit fand entweder online, mit Abstand und Maske oder gar nicht statt. Jugendliche sind seit Monaten darauf fokussiert, ihren eigenen Alltag mit sich ständig ändernden Regelungen zu meistern. Welche Rolle spielt dabei ihr Glaube? Uns brennt auf dem Herzen, dass Jugendliche wieder ganz neu ihren Alltag aus Gottes Perspektive sehen können: Welche Geschichte schreibt Jesus in meinem Leben? Wie kommen seine und meine Welt zusammen? Wie kann ich seine Liebe weitergeben?

Dafür haben wir SHIFT your ground entwickelt. Drei interaktive Abende mit Games und Tiefgang sollen dabei helfen, deine Jugendgruppe neu zu beleben und den Glauben in den Alltag zu holen. Wir stellen dir alles zur Verfügung, was du dafür brauchst. Anhand des Materials kannst du die Abende selbst gestalten.

Inhalte der Abende

1. Abend: SHIFT your ground_Know your story

Was hast du mit Gott bisher schon erlebt und was hast du weiterzuerzählen? Entdecke die Geschichte, die dein Leben erzählt.

2. Abend: SHIFT your ground_Unite your world

Dir kommt es so vor, als gäbe es eine Welt mit christlichen Freunden und eine mit allen anderen? Manchmal kostet es ganz schön viel Kraft, beide Welten auseinanderzuhalten. Doch was, wenn beide aufeinander träfen? Entdecke mit Jesus neue Perspektiven.

3. Abend: SHIFT your ground_Love your school

Was wäre, wenn Gott die Leute in deiner Schule liebt? Was würde sich ändern, wenn du mit Jesus zur Schule gehst? Entdecke wie seine Liebe deine Schule verändern kann.

Die Abende bauen inhaltlich aufeinander auf. Trotzdem sind sie so konzipiert, dass Teilnehmende an jedem Abend neu mit dazukommen können. Um den inhaltlichen Bogen kennenzulernen, empfehlen wir, im Vorfeld die Entwürfe für alle drei Abende durchzulesen. Am dritten Abend kann eine gemeinsame Aktion entstehen.

Ihr könnt die Abende selbst gestalten und an eure Situation vor Ort anpassen.

Auf www.shiftyourground.smd.org und direkt hier beim Stundenentwurf auf jo findet ihr alle zusätzlichen Materialien zu den Entwürfen (Vorlagen für Kleingruppen, Poetry-Text …) zum Download.

Um SchülerInnen gut begleiten zu können, ist uns der persönliche Kontakt zu ihnen wichtig. Und wir können mit euch überlegen, wie wir euch über SHIFT hinaus unterstützen und mit euch zusammenarbeiten können. Ein Besuch von uns bietet sich deshalb besonders am dritten Abend an. Über shiftyourground.smd.org könnt ihr einen Termin mit uns vereinbaren. Für die Unterstützung vor Ort haben wir ein Team aus Ehren- und Hauptamtlichen, die euch gerne besuchen.

HINWEISE ZUR GESTALTUNG

Wenn es in eurer Jugendgruppe einen bewährten Ablauf für eure Treffen gibt, überlegt, ob ihr die Entwürfe darin gut integrieren könnt oder ob ihr an diesen Abenden bewusst davon abweichen wollt. Hinweise für die Gestaltung der einzelnen Abende findet ihr in den jeweiligen Entwürfen. Die Entwürfe sind so konzipiert, dass sie in 45-60 Minuten durchgeführt werden können. Zeit für gemeinsames Singen/ Lobpreis, persönlichen Austausch, Ansagen… sind in die Zeit nicht mit eingerechnet. Vorschläge, wie ihr das Rahmenprogramm gestalten könnt, zusätzliche Spielideen und passende Lieder findet ihr in den jeweiligen Entwürfen.

Gemeinsam zu essen, hilft anzukommen und erleichtert, miteinander ins Gespräch zu kommen. Überlegt, ob ihr den Abend mit einem gemeinsamen Essen starten oder beenden könnt. Vielleicht lassen sich hier ja auch Erwachsene aus der Gemeinde gewinnen, für diese drei Abende ein Essen oder kleine Snacks vorzubereiten.

MIT ANDEREN JUGENDGRUPPEN

Jugendliche finden es interessant, andere Jugendliche kennenzulernen. Oft sind Schüler- Innen aus demselben Ort in unterschiedlichen Schulen und Gemeinden. Einige kennen sich und sind miteinander im Gespräch, andere würden feststellen, dass es noch andere Christen an der Schule gibt, die eine Jugendgruppe besuchen. Solche Begegnungen stärken die Gemeinschaft von ChristInnen an einer Schule und helfen ihnen, ihren Glauben im Schulalltag zu leben. Daher ist SHIFT eine ideale Möglichkeit,

andere Jugendgruppen einzuladen und die Abende gemeinsam zu gestalten. Dies fördert nicht nur die Begegnungen von Jugendlichen, sondern erleichtert euch auch die Durchführung. Jede Jugendgruppe kann einen ganzen Abend oder Teile davon übernehmen und gegebenenfalls auch Gastgeber sein.

Statt alle Abende gemeinsam zu gestalten, kann auch jede Jugendgruppe die ersten beiden Abende für sich durchführen und ihr macht aus dem dritten Abend ein gemeinsames Event. Hier könnte z.B. jede Gruppe einen Gang zu einem gemeinsamen Essen beisteuern.

Für die Abende gemeinsam mit anderen Jugendgruppen bieten sich folgende Elemente an:

Hängt eine große Stadtkarte auf und markiert darauf die Schulen. Die Jugendlichen kleben ein Post-it mit ihrem Namen zu der Schule, auf der sie sind bzw. waren. Markiert, an welchen Schulen es eine christliche Schülergruppe (SBK) gibt. Weist darauf hin, dass die Schüler-SMD SchülerInnen darin unterstützt, ihren Glauben an der Schule zu leben und eine Gruppe zu gründen. Näheres dazu am dritten Abend bzw. an dem Abend mit einem Gast der Schüler-SMD. Nehmt euch Zeit, um gemeinsam für Schulen zu beten. Dies kann auf sehr unterschiedliche Art und Weise geschehen. Ihr könnt euch beispielsweise in Gruppen nach Schule bzw. Stadtteil oder Ort zusammenstellen. Die Jugendlichen tauschen sich in ihrer Gruppe über Gebetsanliegen aus und beten füreinander und für ihre Schulen.

 WENN CORONA ES ZULÄSST

Wir wissen nicht, was coronabedingt möglich sein wird, wenn ihr die Abende durchführt. Die Entwürfe gehen davon aus, dass bei der Durchführung reale Treffen möglich sind. Ihr müsst situationsbezogen entscheiden, was davon stattfinden kann und welche Regelungen dafür zu beachten sind. Welche Spiele könnt ihr spielen? Ist Singen möglich? Könnt ihr gemeinsam essen? Dürfen andere Jugendgruppen zu Besuch kommen? … Passt die Entwürfe kreativ an eure Situation an.

Shift your ground

Worum geht’s?

Eineinhalb Jahre Corona. Viele Lockdowns. Jugendarbeit fand entweder online, mit Abstand und Maske oder gar nicht statt. Jugendliche sind seit Monaten darauf fokussiert, ihren eigenen Alltag mit sich ständig ändernden Regelungen zu meistern. Welche Rolle spielt dabei ihr Glaube? Uns brennt auf dem Herzen, dass Jugendliche wieder ganz neu ihren Alltag aus Gottes Perspektive sehen können: Welche Geschichte schreibt Jesus in meinem Leben? Wie kommen seine und meine Welt zusammen? Wie kann ich seine Liebe weitergeben?

Dafür haben wir SHIFT your ground entwickelt. Drei interaktive Abende mit Games und Tiefgang sollen dabei helfen, deine Jugendgruppe neu zu beleben und den Glauben in den Alltag zu holen. Wir stellen dir alles zur Verfügung, was du dafür brauchst. Anhand des Materials kannst du die Abende selbst gestalten.

Auf dieser Website findest du alle Infos zu SHIFT:

https://www.smd.org/schueler-smd/mitmachen/fuer-jugendgruppen/

Inhalte der Abende

1. Abend: SHIFT your ground_Know your story

Was hast du mit Gott bisher schon erlebt und was hast du weiterzuerzählen? Entdecke die Geschichte, die dein Leben erzählt.

2. Abend: SHIFT your ground_Unite your world

Dir kommt es so vor, als gäbe es eine Welt mit christlichen Freunden und eine mit allen anderen? Manchmal kostet es ganz schön viel Kraft, beide Welten auseinanderzuhalten. Doch was, wenn beide aufeinander träfen? Entdecke mit Jesus neue Perspektiven.

3. Abend: SHIFT your ground_Love your school

Was wäre, wenn Gott die Leute in deiner Schule liebt? Was würde sich ändern, wenn du mit Jesus zur Schule gehst? Entdecke wie seine Liebe deine Schule verändern kann.

Die Abende bauen inhaltlich aufeinander auf. Trotzdem sind sie so konzipiert, dass Teilnehmende an jedem Abend neu mit dazukommen können. Um den inhaltlichen Bogen kennenzulernen, empfehlen wir, im Vorfeld die Entwürfe für alle drei Abende durchzulesen. Am dritten Abend kann eine gemeinsame Aktion entstehen.

Ihr könnt die Abende selbst gestalten und an eure Situation vor Ort anpassen.

Auf shiftyourground.smd.org und direkt hier beim Stundenentwurf auf jo findet ihr alle zusätzlichen Materialien zu den Entwürfen (Vorlagen für Kleingruppen, Poetry-Text …) zum Download.

Um SchülerInnen gut begleiten zu können, ist uns der persönliche Kontakt zu ihnen wichtig. Und wir können mit euch überlegen, wie wir euch über SHIFT hinaus unterstützen und mit euch zusammenarbeiten können. Ein Besuch von uns bietet sich deshalb besonders am dritten Abend an. Über shiftyourground.smd.org könnt ihr einen Termin mit uns vereinbaren. Für die Unterstützung vor Ort haben wir ein Team aus Ehren- und Hauptamtlichen, die euch gerne besuchen.

HINWEISE ZUR GESTALTUNG

Wenn es in eurer Jugendgruppe einen bewährten Ablauf für eure Treffen gibt, überlegt, ob ihr die Entwürfe darin gut integrieren könnt oder ob ihr an diesen Abenden bewusst davon abweichen wollt. Hinweise für die Gestaltung der einzelnen Abende findet ihr in den jeweiligen Entwürfen. Die Entwürfe sind so konzipiert, dass sie in 45-60 Minuten durchgeführt werden können. Zeit für gemeinsames Singen/ Lobpreis, persönlichen Austausch, Ansagen… sind in die Zeit nicht mit eingerechnet. Vorschläge, wie ihr das Rahmenprogramm gestalten könnt, zusätzliche Spielideen und passende Lieder findet ihr in den jeweiligen Entwürfen.

Gemeinsam zu essen, hilft anzukommen und erleichtert, miteinander ins Gespräch zu kommen. Überlegt, ob ihr den Abend mit einem gemeinsamen Essen starten oder beenden könnt. Vielleicht lassen sich hier ja auch Erwachsene aus der Gemeinde gewinnen, für diese drei Abende ein Essen oder kleine Snacks vorzubereiten.

MIT ANDEREN JUGENDGRUPPEN

Jugendliche finden es interessant, andere Jugendliche kennenzulernen. Oft sind Schüler- Innen aus demselben Ort in unterschiedlichen Schulen und Gemeinden. Einige kennen sich und sind miteinander im Gespräch, andere würden feststellen, dass es noch andere Christen an der Schule gibt, die eine Jugendgruppe besuchen. Solche Begegnungen stärken die Gemeinschaft von ChristInnen an einer Schule und helfen ihnen, ihren Glauben im Schulalltag zu leben. Daher ist SHIFT eine ideale Möglichkeit, andere Jugendgruppen einzuladen und die Abende gemeinsam zu gestalten. Dies fördert nicht nur die Begegnungen von Jugendlichen, sondern erleichtert euch auch die Durchführung. Jede Jugendgruppe kann einen ganzen Abend oder Teile davon übernehmen und gegebenenfalls auch Gastgeber sein.

Statt alle Abende gemeinsam zu gestalten, kann auch jede Jugendgruppe die ersten beiden Abende für sich durchführen und ihr macht aus dem dritten Abend ein gemeinsames Event. Hier könnte z.B. jede Gruppe einen Gang zu einem gemeinsamen Essen beisteuern.

Für die Abende gemeinsam mit anderen Jugendgruppen bieten sich folgende Elemente an:

Hängt eine große Stadtkarte auf und markiert darauf die Schulen. Die Jugendlichen kleben ein Post-it mit ihrem Namen zu der Schule, auf der sie sind bzw. waren. Markiert, an welchen Schulen es eine christliche Schülergruppe (SBK) gibt. Weist darauf hin, dass die Schüler-SMD SchülerInnen darin unterstützt, ihren Glauben an der Schule zu leben und eine Gruppe zu gründen. Näheres dazu am dritten Abend bzw. an dem Abend mit einem Gast der Schüler-SMD. Nehmt euch Zeit, um gemeinsam für Schulen zu beten. Dies kann auf sehr unterschiedliche Art und Weise geschehen. Ihr könnt euch beispielsweise in Gruppen nach Schule bzw. Stadtteil oder Ort zusammenstellen. Die Jugendlichen tauschen sich in ihrer Gruppe über Gebetsanliegen aus und beten füreinander und für ihre Schulen.

 WENN CORONA ES ZULÄSST

Wir wissen nicht, was coronabedingt möglich sein wird, wenn ihr die Abende durchführt. Die Entwürfe gehen davon aus, dass bei der Durchführung reale Treffen möglich sind. Ihr müsst situationsbezogen entscheiden, was davon stattfinden kann und welche Regelungen dafür zu beachten sind. Welche Spiele könnt ihr spielen? Ist Singen möglich? Könnt ihr gemeinsam essen? Dürfen andere Jugendgruppen zu Besuch kommen? … Passt die Entwürfe kreativ an eure Situation an.

Heute geht es um den zweiten Abend:
Unite your world

Entdecke mit Jesus wie seine und deine Welt zusammengehören.

MINUTENPLAN


Zeit
in min
PhaseInhaltMaterialienMethodeWer?
2EinleitungBegrüßung, anknüpfen
an den letzten Abend und Einleitung Thema
PlenumLeitung
1HinführungErklärung der Bubble-
Reflexions-Aufgabe
3 Seile, Deko, Jesus- Symbol (siehe Entwurf), Arbeitsblätter (Schaubilder)Plenum, VisualisierungLeitung
15Interaktive
Reflexionszeit
s.o., Stifte, ggf. MusikEinzelarbeitJugendliche
4HauptteilJesu Interesse besteht
an der ganzen Welt
Jesus-Symbol, BindfädenPlenum, VisualisierungLeitung
3Gemeinsame Definition von „authentisch“Plenumsgespräch
15BibelgeschichtenBibeltexteNacherzählung der BibelgeschichtenLeitung
2Bezug zu den
Jugendlichen, persönliches Beispiel
5Persönliche
Reflexionszeit
Fragen, SchaublätterEinzelarbeit oder MurmelgruppeJugendliche
1AbschlussGedanken der GeduldLeitung
5Call to ActionGebetspartnerIn
und ein konkretes Vorhaben
kleine A6-KartePartnerarbeitJugendliche
2Gebet/SegenGemeinsames Gebetvorformuliertes
Gebet
Plenumalle

Zielgedanke

Die Kernfrage des Abends lautet: Wie kann ich als ChristIn in meinen unterschiedlichen Rollen und Lebenswelten authentisch sein? Jugendliche werden ermutigt, ihre Zugehörigkeit zu Jesus in allen Bereichen ihres Lebens bewusst und sichtbar zu leben. Sie verstehen sich als Sprachrohr der Liebe Gottes in allen Rollen ihres Alltags, z.B. Kind, SchülerIn, FreundIn etc.

Hörerperspektive

Menschen sind in unterschiedlichen Kreisen unterwegs und leben damit scheinbar in verschiedenen Welten. Sei es in der Schule, im Sportverein, in der Jugendgruppe oder der Familie. All diese Gruppen unterscheiden sich beispielsweise durch die Leute, die Insider, die Interessen und vieles mehr.

Dazugehören ist für Jugendliche ein wichtiges Grundbedürfnis, woraus auch die Angst resultiert, ausgeschlossen zu werden.

Beim Eintauchen in die jeweilige „Welt“ ist es eigentlich normal, dass man sich ihr anpasst, um Teil davon sein zu können und sich akzeptiert zu fühlen. Manchmal kann das jedoch auch dazu führen, dass man sich hinter einer Maske versteckt und nicht mehr authentisch ist.

Und was passiert, wenn auf einmal zwei „Welten“ aufeinandertreffen?
Die Sorge, in der einen Welt für die Zugehörigkeit zur anderen Welt ausgelacht zu werden, führt dazu, dass viele versuchen, die beiden Welten getrennt zu halten oder sogar aus Scham die Zugehörigkeit verschweigen oder leugnen. Aufgrund dieser Angst ist es zum Beispiel vielen christlichen Jugendlichen peinlich, in der Schule zuzugeben, dass sie ChristIn sind bzw. in eine Gemein- de gehen. Innerhalb der christlichen Bubble kann es dann wiederum oft als peinlich empfunden werden, zu anderen sozialen Gruppen zu stehen.

Biblischer Hintergrund

Jesus ist hier unser roter Faden. Dabei wird er als authentisches Vorbild vorgestellt, da er gekommen ist, um der ganzen Welt zu begegnen. Auch die JüngerInnen sind im Missionsbefehl zu „allen Völkern“ gesandt und er selbst hat viele unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Hintergründen berührt und hat immer einen Weg gefunden, den Menschen mit Liebe und Barmherzigkeit zu begegnen. Zusätzlich ist er gemeinsam mit anderen Menschen, die sein Wertesystem teilen, unterwegs und betet gemeinsam mit ihnen.

Exemplarisch liegen zwei Bibelgeschichten vor, die die Authentizität Jesu deutlich machen. Beide Geschichten werden weniger für ihre theologischen Grundaussagen als für ein Verhaltensbeispiel von Jesus heran- gezogen. Daher verzichten wir an dieser Stelle darauf, die theologischen Aussagen Jesu näher zu erläutern.

Erklärungen zu Johannes 4, 6-42

In der Geschichte der Samaritanerin am Brunnen begegnet Jesus einer Frau, die einem anderen Glauben und einer anderen Kultur angehört. Normalerweise sprachen Juden nicht mit SamaritanerInnen (siehe Esra 4,1-3 und 9-10; Matthäus 10,5; Lukas 9, 53). Nun ist Jesus mit ihr allein und beginnt das Gespräch. In dem Dialog wird in den Versen 7 bis 26 deutlich, wie sie auf unterschiedlichen Ebenen miteinander kommunizieren. Erst sprechen sie über das materielle Brunnenwasser, dann über das Wasser des Lebens, die Frau spricht eine Streitfrage zwischen Samaritanern und Juden an. Diese Frage unterbricht Jesus mit einer Frage nach ihrem Leben, die Frau merkt, dass Jesus sie durchschaut und sieht ihn als Propheten und schließlich als Messias an. Danach wird sie sogar zur Missionarin. Diese verschiedenen Ebenen wirken so, als würden die beiden sich nicht verstehen. Am Anfang ist es wohl auch so. Doch sie bleiben im Gespräch, ringen miteinander, bis die Frau Jesus als den Messias erkennt. Als die Jünger das Gespräch bemerken, wundern sie sich, sagen aber nichts dazu. In dieser Bibelgeschichte kann Jesus uns zu einem Vorbild im Brückenbauen und Kommunizieren werden. Jesus geht hier bewusst in eine andere Bubble und verbindet sie durch den Vers 21. Er baut hier eine Brücke in der Frage, wo und wie Gott angebetet werden kann, die Streitfrage, die die Frau angesprochen hatte.

Erklärungen zu Johannes 8, 1-11

Die zweite Geschichte ist die der Ehebrecherin, die gesteinigt werden soll. Die Sünde, die die beiden Frauen begangen haben, ist die gleiche: Ehebruch. Trotzdem reagiert Jesus darauf anders. Wie leicht wäre es gewesen, den klaren Regularien, denen die Pharisäer folgen, ebenfalls zu folgen? Es war ein klar falsches Verhalten der Frau. Doch Jesus bleibt auch in dieser Situation authentisch. Er reagiert barmherzig und mit Liebe. Das zeigt sich in der Rettung des Lebens und der Ermahnung. Jesus findet die richtigen Worte gegenüber der Frau (sündige hinfort nicht mehr) aber auch gegenüber seinen Glaubensbrüdern, den Pharisäern und Schriftgelehrten (wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein). Seine Liebe und Barmherzigkeit und seine Durchsicht durch diese undurchsichtige Aktion der religiösen Führungselite, bringt auch die Pharisäer dazu, Gnade walten zu lassen.

Obwohl Jesus zweimal einer Ehebrecherin begegnet, reagiert er der Bubble entsprechend anders, aber immer authentisch und seine Werte treu vertretend.

TIPPS FÜR DEN ABEND

Raumgestaltung und Dekoidee

Siehe Einstieg.

Ideen zur Gestaltung des Rahmenprogramms

» Spielanleitungen und Themenbezüge befinden sich im Downloadbereich.

Hindernisparcours Signs

Therapie Kontakt

Gemeinsames Zählen

Gemeinsam im Hochseilgarten

Ihr könnt auch davor oder danach gemeinsam in einen Hochseilgarten gehen.

Bezug zum Thema:

Es gibt immer wieder neue Herausforderungen, neue Umfelder, die man für sich „lösen“ muss. Jede/r hat je nach Voraussetzung andere Herangehensweisen.

Liedvorschläge

No longer slaves (Bethel Music)
Voice of truth (Casting Crowns)
Mittelpunkt (Outbreakband)

DURCHFÜHRUNG DES ABENDS

Dekoration und Vorbereitung:

Baut in jeder Ecke des Raumes eine „Bubble“ mit repräsentativen Materialien, die zu diesen Orten passen, auf. Markiert auf dem Boden mit Tape sichtbar voneinander getrennte Kreise (verschiedene Farben können helfen). Die Jugendlichen teilen sich auf die Kreise auf. Stimmt also die Größe der Kreise auf eure Jugendgruppe ab. Optional könnt ihr auch Luftballons von der Decke abhängen oder Luftballons mit Gas befüllen. Das sieht nicht nur schick aus und macht gute Laune, es entführt auch ein bisschen in die Bubbles. Auf den Einstieg könnt ihr später immer wieder Bezug nehmen.

Beispiel für die Materialien in den Bubbles:
  1. Schule: Rucksack, Brotdose, Schulbuch, Stundenplan, Federmappe, Trinkflasche, Heft, Collegeblock, Gong, Namen der jeweiligen Schulen, …
  2. Gemeinde: die Adresse der Gemeinde, Namen der Jugendlichen, Kreuz, Erinnerungen, Insider, die charakteristisch für eure Jugend sind, Liederbuch, Vaterunser, …
  3. Familie/Zuhause: To-do-Liste mit Haushaltsaufgaben von den Eltern, Schlüsselbund, Müsli-Packung & Küchentisch, Computer/Fernseher, Bettzeug, …

Einstieg ins Thema

In welcher Welt lebst du denn?
Kennst du diesen Moment, wenn du bemerkst, dass du gerade von etwas null Peilung hast, von dem dein Gegenüber richtig Ahnung hat und begeistert erzählt? Kein Wunder, denn wir alle, die heute Abend hier sind, leben einen unterschiedlichen Alltag, in unterschiedlichen Bubbles. Diese sind von Menschen, Orten, Themen, Insidern, Worten und Einflüssen geformt.

Unsere Jugend ist ein Überschneidungsort unserer jeweiligen Bubbles. Überleg mal, welche Bubbles und Welten in deinem Alltag präsent und relevant sind?

Es gibt zum Beispiel die Schule, die Gemeinde, den Jugendkreis, die Familie, die Sportgruppe, den Musikverein, die Discord-Community, andere Freundeskreise usw.

In diesen unterschiedlich vielen und unterschiedlich großen Bubbles, nehmen wir unterschiedliche Rollen ein.

Erzähle von zwei unterschiedlichen Bubbles, in denen du lebst.

Über unsere Rollen in den Bubbles und wie wir innerhalb dieser Bubbles reagieren und interagieren, wollen wir uns heute Abend Gedanken machen.

Interaktion & Erleben:

In jeder Ecke in diesem Raum ist eine Bubble oder ein Lebensraum aufgebaut. Heute schauen wir uns folgende drei an: Schule, Gemeinde und Familie. Ihr habt jetzt 15 Minuten Zeit (etwa 5 Minuten pro Kreis), alle drei Welten zu begehen und folgende Fragen, die auf dem Handout stehen, persönlich zu beantworten. Ihr dürft hier alles aufschreiben, was euch in den Sinn kommt. Ihr müsst das später niemandem vorstellen oder zeigen.

  1. Welche Rollen habe ich in dieser Bubble?
  2. Welche Werte gelten hier?
  3. Gibt es Situationen, in denen ich mich verstellen muss?
  4. Wie kommt hier mein Glaube an Jesus vor?

Die Jugendlichen durchlaufen und durchleben in Stille die Orte und schreiben ihre Gedanken auf. Wenn es deiner Jugendgruppe leichter fällt, wenn Musik läuft, ist das hier auch gut möglich.

Frage im Plenum:

Wie ging es euch dabei? Sind euch neue Erkenntnisse gekommen?

Je nachdem wie offen eure Jugendlichen sind, reicht hier auch ein Ja oder Nein bzw. ein Votum der Jugendlichen. Das Teilen der direkten Erkenntnisse wäre sehr privat und nur mit Zeit und in einer vertrauten Runde zu empfehlen.

Überleitung

Die letzte Frage, die ihr beantworten konntet, lautet: „Wie kommt hier mein Glaube an Jesus vor?“ Das Thema dieses Abends nennt sich „Unite your world“. Entdecke mit Jesus wie seine und deine Welt zusammengehören.

Hauptteil

Manchmal kommt es mir so vor, als würde unser Leben mit Jesus vor allem in der Gemeinde stattfinden. Als würden wir Jesus nur in der Gemeinde, auf Freizeiten oder Events begegnen und kennenlernen. Danach geht es wieder raus in die Welt, wo andere Dinge wichtig sind, anders gesehen und gewertet werden.

Erzähle gerne eine persönliche Erfahrung zu Frage 4: Wie kommt mein Glaube an Jesus in meinen Welten vor? Teile, was dich daran herausfordert.

Jesus war, wie vielleicht einige von euch auch, viel unterwegs. In unterschiedlichen Kreisen und Kontexten. Mal mit den Juden, den Samaritanern, mit Kindern, Frauen, Männern, Insidern und Outsidern der Gesellschaft. Krass wie viele Bubbles er sich angeguckt hat und mit wie vielen unterschiedlichsten Menschen er Leben geteilt hat. Eine sehr ermutigende, aber auch herausfordernde Seite von Jesus ist, dass er nie gesagt hat, dass er nur in der Gemeinde, nur an einem Ort zu finden ist. Ganz im Gegenteil, er selbst ist in die Welt hinausgegangen und ist vielen Menschen außerhalb des Tempels begegnet. Jesus ist nämlich nicht nur in der Gemeinde zu Hause. Die Welt ist sein Zuhause. Er war Wanderprediger von Beruf und hat sich immer wieder neu getraut, sich in die Welt der anderen zu bringen und da zu sein. Er hat die Bubbles platzen lassen und war mit Menschen unterwegs.

Geh in alle Kreise und stelle symbolisch Jesus in die Mitte jeden Kreises, z.B. einen König aus einem Wikingerschach und in die Mitte des Raumes. Verbinde mit einer Schnur alle Jesus-Holzklötze, um die umspannende Gegenwart Jesu deutlich zu machen. Tipp: Die Schnur muss ja nicht gespannt sein, sonst fallen vermutlich die Jesus-Holzklötze um.

Jesus fordert uns mit seinem Leben heraus, einen Blickwechsel vorzunehmen. Wir erfahren durch die Geschichten und die Art, wie Jesus gelebt hat, dass sein Blick auf die Welt immer die ganze Welt mit all ihren Bubbles umfasst. Wir denken diese Welt oft in verschiedenen Bubbles, die wir voneinander fernhalten. Jesus ist aber nicht auf die Welt gekommen, um in seiner Komfortzone zu sein und sich ein entspanntes Leben zu machen. Er hat bewusst auch andere Lebensräume betreten, um möglichst vielen Menschen mit diversen Hintergründen mit der Liebe und Großzügigkeit Gottes zu begegnen. Für mich ist Jesus in seinem Handeln authentisch. Authentisch ist ein sperriges Wort. Deshalb die Frage: Was heißt authentisch eigentlich?

  1. Was verbindest du mit dem Wort authentisch?
  2. Was macht einen Menschen für dich authentisch?

Kurzes Plenumsgespräch dazu, wenn ihr mögt, sammelt die Aussagen der Jugendlichen auf einer Flipchart.

Definition laut Duden: au|then|tisch = echt; den Tatsachen entsprechend, daher glaubwürdig.

Bibelgeschichte und Input

Wie, warum und wann war Jesus eigentlich au|then|tisch? In den folgenden beiden Bibelstellen wird deutlich, was authentisch bei Jesus bedeutet:

Hier kannst du gut bei beiden Bibelgeschichten eine passende Nacherzählung heraussuchen. Für den Input ist gleich vor allem das Verhalten von Jesus wichtig. Bei der Frau am Brunnen wäre es dabei gut, wenn ihre Fragen trotzdem Teil der Erzählung sind, da die Jugendlichen dabei erkennen können, wie lange die beiden miteinander im Gespräch waren, bis sie endlich über den gleichen Inhalt gesprochen haben.) Erzähle erst die Bibelgeschichte der Samaritanerin am Brunnen nach (Johannes 4, 6-42). Hier ist klar zu benennen, wie getrennt die Kulturen eigentlich gelebt haben und wie untypisch es für einen Mann aufgrund des damaligen Rollenbildes war, mit einer unbekannten Frau zu sprechen.

Frage an die Jugendlichen:

Wie handelt Jesus hier?

Welche Bubbles erkennt ihr in der Geschichte?

Was überrascht euch?

Mit welcher Haltung spricht Jesus mit ihr?

Erzähle nun die Geschichte der Ehebrecherin (Johannes 8, 1-11).

Frage an die Jugendlichen:

Wie reagiert Jesus hier?

Was ist die Gemeinsamkeit mit der anderen Geschichte?

Welche Unterschiede in den Gesprächen erkennt ihr in den beiden Geschichten? Was macht ihn authentisch?

Jesus macht in den beiden Situationen irgendwie dasselbe, und doch reagiert er ganz anders. Er handelt nicht gleich und ist doch authentisch. Jesus schafft eine Verbindung zwischen den „Welten“. Er schämt sich weder vor den Jüngern noch vor den Pharisäern noch vor den Frauen. Er ist das verbindende Element, weil er sich und seiner Botschaft treu bleibt, obwohl er anders spricht und unterschiedlich auf unterschiedliche Menschen reagiert. Ich glaube, dass das daran liegt, dass er sich selbst nicht nur zu einer Gruppe zuordnet, sondern zu Gott. Das macht ihn frei, zu verbinden und nicht nur in einzelnen Gruppen oder Bubbles zu wirken. Er hat sich nicht geschämt, er selbst zu sein und mit dem, was ihn bewegt, offen umzugehen. Er hat sich getraut, sich auch an fremden Orten und in unangenehmen Situationen so zu zeigen, wie er ist. Er kann uns ein gutes Vorbild sein, was „authentisch sein“ als ChristIn bedeutet.

Was hat das mit uns zu tun?

Wie wir vorhin festgestellt haben, hast du an den verschiedenen Orten verschiedene Rollen. Das ist klar und auch gut so. Du kannst anders mit Menschen reden, andere Witze machen, hast andere Verantwortungen, … Wie kannst du in all diesen Rollen als ChristIn authentisch sein? Das ist eine superspannende Frage, weil es keine allgemeine Musterlösung dafür gibt.

Jesus gibt Beispiele, wie das aussehen kann, aber er gibt keinen Stufenplan mit, wie das jetzt genau aussehen muss, sondern lässt uns und unseren Unterschiedlichkeiten Raum.

Durch den Glauben lädt Gott uns ein, sein Kind zu sein. Und wenn du diese Einladung an- nimmst, liegt dieses Kind-Gottes-Sein allem zugrunde (Galater 3,25-29). Diese Identität nimmst du in alle Bereiche mit rein, egal, welche Rolle du dort hast. So ist es nicht nur Jesus, der Begleiter und Erlöser dieser Welt, der die unterschiedlichen Bubbles dieser Welt verbindet und durchdringt. Auch du wirst so zu einem/r BrückenbauerIn. Weil Jesus und du verbunden seid, verbindet ihr unterschiedliche Welten (Hinweis auf die Kreise vom Anfang). Das ist nichts, wofür du dich in irgendeiner Bubble schämen musst oder etwas, das eine Last sein soll, sondern eine krasse Wertschätzung von Jesus uns gegenüber. Denn er traut es dir zu und befähigt dich dazu, dass du in allen Bubbles und in allen Rollen Sprachrohr für seine Liebe zu den Menschen bist. Wie genial ist das denn, wenn Menschen durch dich eine Idee haben können, wie ein Leben mit Jesus aussehen kann?

Raum für ein persönliches Beispiel, bei dem du dich eventuell für den Glauben geschämt hast oder/und wo du authentisch geglaubt hast.

Wie du siehst, gibt es viele unterschiedliche Arten, wie man authentisch Christsein leben kann. Wie ist deine Strategie, authentisch zu sein?

Persönliche Reflexionszeit der Jugendlichen

Diese Zeit kann entweder in Einzelarbeit oder Kleingruppen verbracht werden.

Schau dir nochmal deine Bubbles an.

  1. Wie könnte in deinen Bubbles für dich authentisches Christsein aussehen? Was würde sich verändern?
  2. Wo kannst du Menschen verbinden? Wo suchst du Verbindungen?

Wo gibt es schon Verbindungen?

  • Vor wem schämst du dich? Wann hast du dich für deinen Glauben geschämt?

(» Weiterarbeit mit dem Arbeitsblatt vom Anfang)

Abschluss

Jetzt haben wir uns viele Gedanken gemacht, wo und wie wir authentisch unseren Glauben leben können. Und so gut und wertvoll das auch ist, die Umsetzung kann echt schwierig sein und braucht viel Mut. Wir sind da in guter Gesellschaft: Die Jünger damals mussten nämlich auch immer wieder neu ermutigt werden. Aber genauso wie sie, dürfen wir Jesus als Vorbild und Begleiter haben, der uns auch heute helfen will. Damit wir nicht von der Aufgabe, alles und jeden zu verbinden, erschlagen werden, fangen wir mit einer konkreten Challenge an. Es geht nicht darum, direkt alles richtig zu machen, sondern mit Jesus gemeinsam auf dem Weg zu sein.

Challenge – Call to Action

Jetzt wird es konkret. Wie können wir zu BrückenbauerInnen, zu VerbinderInnen unserer Welten werden? Wie kann das in deiner nächsten Woche ganz praktisch aussehen?

Alle suchen sich eine/n GebetspartnerIn, mit dem/der er/sie sich über folgende Fragen austauscht und gemeinsam dafür betet:

  • In welchen Bubbles fällt es mir schwer, authentisch ChristIn zu sein?
  • Wo und wie will ich authentisch als ChristIn leben? Nimm dir eine konkrete Änderung für die kommende Woche vor. Was motiviert mich?
  • Was kann mich hindern? Was brauche ich?

Tipp: Es lohnt sich, kleine Schritte zu feiern. Wie feierst du diesen?

Diese Partnerschaften sollen über den Abend hinaus bestehen, damit die beiden füreinander beten und einander berichten können, wie die Action funktioniert hat. Bei der nächsten Jugendstunde tauschen die beiden sich über ihre Erlebnisse aus.

Gemeinsames Gebet

(» Präsentationsfolie im Downloadmaterial)

Jesus, du hast die ganze Welt im Blick.

Du begegnest ihr mit Liebe und Barmherzigkeit. Du nimmst die Menschen in ihren Situationen an,

kommst ihnen nah, ohne dich selbst zu verraten.

Du siehst, wie wir hin- und hergerissen sind. Zwischen dem Leben mit dir und dem Leben mit Menschen, die dich nicht kennen.

Du siehst, wie wir dich verraten, wie wir uns schämen, wie wir nicht wissen, wie wir diese Welten in unseren Köpfen verbinden, wie wir Grenzen sprengen können.

Sei du unser Lehrer. Hilf uns, authentisch zu sein.

Hilf uns, in allen Bubbles, in die du uns hineingestellt hast, wie

selbst und trotzdem nicht starr zu sein.

Hilf uns, deine verbindende Liebe in diese Welt zu tragen  und

Menschen ehrlich und liebevoll zu begegnen.

Hilf uns, dass wir dir und uns in allen Situationen treu bleiben.

Danke, dass du um unsere Zerrissenheit weißt und

dass du auch die Welten in uns selbst immer wieder neu

verbindest.

Amen.

Hier kommt die erste Themenreihe der JUMAT 3/2021. Es geht in sieben Lektionen um die Ich-bin-Worte Jesu:

Lektion 1 Johannes 6,35 Ich bin … Brot des Lebens

Lektion 2 Johannes 8,12 Ich bin … das Licht der Welt

Lektion 3 Johannes 10,9 Ich bin … die Tür

Lektion 4 Johannes 10,11. (14) Ich bin … der gute Hirte

Lektion 5 Johannes 11,25 Ich bin … die Auferstehung und das Leben

Lektion 6 Johannes 14,6 Ich bin … der Weg und die Wahrheit und das Leben

Lektion 7 Johannes 15,5 Ich bin … der Weinstock

Außerdem gibt es einen Grundsatzartikel: Der Jungscharleiter ist Hirte und damit Vorbild!

Die einzelnen Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Jesus kennt dich und verwechselt dich nicht. Bei ihm bist du sicher.

Checker

Jesus ist der beste Hirte, er kennt dich sehr gut und zu ihm darfst du in allen Situationen gehen.

Der Text an sich

Der Text ist Teil des Johannesevangeliums. Im zehnten Kapitel beschreibt sich Jesus als der gute Hirte, der sein Leben hingibt für die Menschen. Jesus ist der Einzige, der den Zugang zum ewigen Leben hat und bereit ist, sein Leben hinzugeben. Das Thema des guten Hirten, der sein Leben hingibt für die Schafe, ist eines der Hauptthemen in der Bibel. Jesus, der für die Menschen als Kreuz geht, damit diese einen Weg zum Vater im Himmel, zum ewigen Leben, haben. Er selbst beschreibt damit seinen eigenen Arbeitsauftrag, seinen Grund für sein Leben auf der Erde.
Der Hirte ist nicht nur für sich allein da. Nein, er ist für das Wohl der Schafherde zuständig, für die Gesundheit des einzelnen Tieres, für den Schutz der gesamten Herde und für allgemeine Gruppendynamik in der Herde. Wie du siehst, wird der Hirte immer über seine Beziehung zur und seine Aufgabe für die Herde definiert.

Jesus sagt über sich selbst „Ich bin der gute Hirte. Ich kenne die, die zu mir gehören, und die zu mir gehören, kennen mich.“ (V.14) Der Hirte hat so eine gute Beziehung zu seinen Schafen, dass er sicher weiß, welches Tier zu ihm gehört und welches fremd ist. Auch Jesus kennt seine Nachfolger, die Menschen, die zu ihm gehören. Der Hirte kennt jedes einzelne Tier seiner Herde; Jesus kennt jeden einzelnen Nachfolger. Gleichzeitig kennen die Schafe ihren Hirten und die Nachfolger Jesus. Jedes Schaf hat eine persönliche Beziehung zum Hirten. Es gibt in der Beziehung keine Fremdheit, keine Trennung oder Scham. Jedes Schaf, mit seinem ganz eigenen Charakter, darf zum Hirten kommen und so ist es auch bei den Nachfolgern Christi.
Der gute Hirte führt, die Schafe folgen nach.

Der Text für mich

Mir wird bei diesem Text immer bewusst, wie gut Jesus als der Hirte ist. Er ist es, der sich um den Schutz, das Wohl, die Zukunft, gefährliche Situationen usw. der Schafe kümmert. Er ist der gute Hirte. Genau ihn darf ich in meinem Leben annehmen. Er ist es, der führt, der mich durch schwierige Situationen hindurchführt zu frischem Wasser und grünen Auen (Ps 23). Er ist es, der die Kontrolle hat. Gerade auch dann, wenn ich nicht den Überblick habe; wenn ich nicht mehr weiß, was als Nächstes zu tun ist; ich mich in einer weltweiten Pandemie wiederfinde und nicht weiß, wann ich das nächste Mal wieder eine Jungscharübernachtung oder ein Jungscharcamp durchführen kann. Jesus weiß Bescheid. Er ist der, der mich als seinen Nachfolger kennt und mich sieht. Er kennt mich, er kennt die Situation und er weiß schon jetzt, welcher nächste Schritt richtig ist. Ich darf ihm vertrauen. Er weiß aber nicht nur um mich, sondern auch um meine Jungschargruppe. Er kennt jedes Kind und weiß, was es braucht. Wir dürfen Jesus ganz privat, aber auch als Mitarbeiter in der Jungschar, hinterhergehen und ihm vertrauen.

Der Text für dich

Starter

Kinder erleben oft Situationen, in denen sie sich nicht unbedingt wohlfühlen oder abschätzen können, was ein guter nächster Schritt ist. Manche Zusammenhänge bleiben unklar. Z. B. warum streiten sich Mama und Papa? Wieso mag mich meine Freundin nicht mehr? Warum kann ich (gerade auch während Corona) nicht mehr mit meinem Freund Fußball spielen?

Checker

Kinder, die schon viel von Jesus gehört haben und ihn kennen, verstehen es trotzdem manchmal nicht, dass sie Jesus in allen Situation vertrauen dürfen und zu ihm beten dürfen. Ihm dürfen sie sich aktiv anvertrauen. Gerade in ganz alltäglichen Situationen wie Schule, Streit mit den Geschwistern, wenn sie eigentlich besser in der Schule sein sollten. Gerade auch dann, wenn sie von anderen Kindern gemobbt werden oder sie krank sind. Gerade in solchen schweren Situationen dürfen die Kinder zu Jesus kommen, ihm alles sagen und ihm vertrauen, dass er sich darum kümmert und die Situation sich zum Guten wendet.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1

Hirte-Schaf-Spiel: Die Kinder können sich spielerisch in die Rolle des Schafes hineinversetzen.

Voraussetzung: Du benötigst einen großen Gruppenraum oder eine freie Gartenfläche.

Durchführung: Ein Kind übernimmt die Rolle des Hirten. Der Hirte sollte ein älteres Kind in der Gruppe sein. Alle anderen Kinder werden automatisch zu Schafen. Jedes der Schafe muss sich die Augen mit der Augenbinde verbinden. Vorher verabreden die Schafe und der Hirte Signalgeräusche, die für ein Kommando stehen: z. B. ein besonderer Pfiff steht für „vorwärtsgehen“, das Klatschen für „linksgehen“, das Schnipsen für „rechtsgehen“, usw. Diese Geräusche müssen so miteinander besprochen werden, dass jedes Kind es mitbekommt. Zudem muss vorher ausgemacht werden, welches Schaf wann dran ist.

Möglichkeit: Jedes Kind bekommt eine Zahl, die der Hirte rufen kann.

Aufgabe: Der Hirte soll seine Schafe sicher ins Gehege bringen. Dafür darf er sich nur der abgesprochenen Geräusche bedienen.

Idee 1 (bei sehr vielen Kindern): Der Schwierigkeitsgrad kann sehr leicht erhöht werden: Bilde eine zweite Schafsherde, die auf die Stimme eines zweiten Hirten hören muss. Diese Gruppe darf gleichzeitig im Garten sein. Mögliche Störgeräusche der anderen Herde erschweren das Spiel.

Idee 2

Bilder-Gespräch: Verwende ein Hirtenbild und komm mit den Kindern ins Gespräch.

  • Erzählt mir, was könnt ihr auf dem Bild erkennen?
  • Erklärt mir, was die Aufgabe des Hirten ist?
  • Wen würdet ihr denn als Hirten sehen?

Verkündigung

Gespräch + schauspielerische Darbietung

Gespräch mit den Kindern:

Kennt ihr das? Ihr seid in der Schule und der Lehrer spricht euch mit dem Vornamen von eurem Bruder oder eurer Schwester an? Ihr seid verwechselt worden. Plötzlich heißt du nicht mehr Sophie, sondern wie deine Schwester Mira oder anstatt dass du mit deinem Namen angesprochen wirst, hörst du den Namen deines Bruders. Nervig oder? Damit weißt du ganz genau: „Ok, du kennst mich nicht wirklich. Du verwechselst mich ja. Ich bin nicht Mira!“ Blöd, oder?

Beispielgeschichte (Wird schauspielerisch dargestellt und kann mit Kostümen vorgetragen werden, z. B. Hut, Hirtenstab und Mantel)

In Syrien sah einst ein Reisender, wie drei Hirten ihre Herden an einem Brunnen trinken ließen. Es sah aus wie eine große Herde, und er fragte sich erstaunt, wie wohl nach dem Trinken jedes Schaf wieder zu seinem Eigentümer kommen sollte. Er meinte, es werde wohl auf eine große Verwirrung hinauslaufen, aber es kam ganz anders. Als alle Schafe getrunken hatten, hörte er den einen Hirten rufen: „Men-ah!“, das ist Arabisch und heißt: „Folge mir!“ Auf diesen Ruf hin sonderten sich etwa dreißig Schafe ab und folgten dem rufenden Hirten. Der zweite Hirte tat genau dasselbe. Auch seine Schafe liefen hinter ihm her. Die Schafe, die übrigblieben, gehörten dem dritten Hirten.
Aber nun wollte der Reisende doch einmal eine Probe mache. Er nahm den Mantel, den Stab und den Hut des ersten Hirten und rief: „Men-ah! Men-ah!“ Einige Schafe betrachteten ihn neugierig, aber kein einziges Schaf dachte daran, dem fremden Hirten zu folgen. „Folgen sie niemals einem anderen als dir?“, fragte der Reisende. „Doch wohl,“ sagte der Hirte „aber das tun nur die Kranken. Gesunde Schafe folgen unter keinen Umständen einem Fremden, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen. Aber weißt du, ich würde auch erkennen, wenn eines der Tiere vom anderen Hirten sich in meine Herde verirrt hat. Ich kenne meine Tiere seitdem sie ganz klein waren. Ich bin mit ihnen täglich unterwegs. Ich achte darauf, dass sie gut versorgt sind. Ich musste auch schon mal gegen einen Löwen kämpfen, der meine Schafe fressen wollte. Ich würde meine Tiere niemals verwechseln.“ Der Reisende war sehr erstaunt: „Was, echt, du kennst jedes deiner Schafe? Das ist ja richtig gut.“ Der Hirte antwortete: „Ja, genau. Ich erkenne jedes Schaf, jede einzelne Macke oder jeden Tick. Ich liebe jedes Tier, jedes ist so besonders für mich.“

(Teilweise aus: Mein Hirte, Verbreitung der Heiligen Schrift e. V., Eschenburg; teilweise ergänzt.)

Cool, dass der Hirte hier in der Geschichte so seine Tiere kennt und weiß, welches zu ihm in die Herde gehört und welches nicht. Aber es ist auch total spannend, wie die Schafe ihren Hirten kennen. Ist euch in der Geschichte aufgefallen, wie sie nur durch das kurze Wort „Men-ah!“ wussten, zu welchem Hirten sie gehen sollten?
Das finde ich total schön, dass die Schafe ihm so vertrauen.

Mit den Kindern zusammen die Bibelstelle Joh 10, 11-15 lesen.

Wir werden jetzt zusammen erforschen, wer über sich selbst gesagt hat, dass er der „gute Hirte“ ist und dass er seine Schafe gut kennt und die Schafe ihn gut kennen.

In diesem Abschnitt sagt Jesus den Menschen, dass er der gute Hirte ist.

Wer kann mir denn sagen, wer Jesus ist?

  • Mögliche Antwort: „Jesus ist der Sohn Gottes.“ / „Jesus wurde von Gott gesandt.“ / „Jesus ist Gott.“

Was denkt ihr, was meint Jesus damit, dass er der „gute Hirte“ ist?

  • Mögliche Antwort: „Jesus kümmert sich um seine Schafe.“/ „Er bringt ihnen immer etwas zu essen.“/ „Er schützt seine Tiere.“

Wer weiß denn, wer mit den Schafen gemeint ist?

  • Mögliche Antwort: „Die Schafe sind die Tiere von Jesus.“ / „Ja, aber die Tiere stehen für die Menschen, die zu Jesus gehören.“ / „Die Schafe können ihrem Hirten vertrauen, so wie wir auch Jesus vertrauen können, wenn wir seine Freunde sind.“

Es ist so gut, dass wir, die wir Freunde von Jesus sind, ihm so vertrauen dürfen, dass er uns in allem hilft, wenn wir ihm nachfolgen. Er ist der gute Hirte, der sich um alles kümmert, was seine Schafe brauchen. Er weiß genau, wo es das beste grüne, saftige Gras gibt und die leckerste Wasserquelle. Er weiß, wann es Zeit ist für die Schafe schlafen zu gehen, und der gute Hirte kümmert sich richtig, richtig gut um seine Schafe. Er lässt sie nie aus den Augen.
Das gilt auch für Jesus, der sich so gut um seine Freunde kümmert. Die Freunde von Jesus sind die Menschen, die „ja“ zu Jesus gesagt haben und ihm vertrauen wollen. Er weiß, wie es dir geht, welche Sachen dich z. B. in der Schule beschäftigen oder wie es gerade zu Hause ist. Er weiß, was dir helfen kann. Du darfst ihm in allen Situationen vertrauen.
Jesus kennt dich sehr gut, er wird dich nicht verwechseln und dich aus Versehen mit dem falschen Vornamen ansprechen. Das wird ihm nicht passieren, weil du ihm so unendlich wichtig bist.
Wenn du das nächste Mal in eine Situation kommst, z. B. in der Schule kurz vor einem Test oder wenn sich deine Eltern zu Hause heftig streiten, dann darfst du Jesus vertrauen, dass er weiß, was gut ist. Sag ihm, was dich traurig macht oder wo du ängstlich bist. Er will dich versorgen. Vielleicht macht er es nicht so schnell wie du es hoffst. Oder auch nicht auf die Weise, wie du es dir gewünscht hast, aber er kennt dich und deine Situation und wird dir helfen.

Die andere Idee

Wenn es möglich ist, besucht mit euren Kindern einen Hirten mit seiner Schafherde. Lasst den Kindern die Möglichkeit, aktiv zu beobachten, wie die Schafe sich verhalten, wie der Hirte mit seinen Schafen umgeht. Lasst die Kinder ein Interview mit dem Hirten vorbereiten, so dass sie als Reporter in eine ganz neue Rolle hineinfinden können. Die ganzen Informationen können in einem Gespräch danach gebündelt werden. Weiter gibt es dann den biblischen Übertrag mit Bildern vom Ausflug mit dem Hinweis: Jesus ist der gute Hirte, der sich super um seine Schafe kümmert. Ihm dürfen wir als seine Freunde vertrauen, so, wie die Schafe ihrem Hirten vertrauen.
Zusätzlich bieten sich Legofiguren an, mit denen den Kindern in der folgenden Jungscharstunde der Ausflug wieder nähergebracht wird.

Der Text gelebt

Wiederholung

Bedenkt mit den Kindern am Ende eurer Überlegungen nochmals, warum sie Jesus vertrauen können.

Gespräch

Die Jungschargruppe kann aufgeteilt werden in kleinere Gesprächsgruppen, so dass ein vertrauteres Umfeld für die Kinder herrscht. Jede Gesprächsgruppe sollte ein Mitarbeiter begleiten.

  • Wie gehst du mit schwierigen Situationen (z. B. Schultest, Streit in der Familie, Corona-Pandemie, Krankheit, …) um?
  • Wo hast du mal erlebt, dass es dir richtig schlecht ging?
  • Wie wäre es möglich gewesen, dass du in der Situation Jesus um Hilfe bittest?
  • Wie ist es heute? Fehlt dir manchmal die Hilfe? Wo ist das der Fall?
  • Wie kannst du konkret Jesus vertrauen?

Merkvers

Ich bin der gute Hirte. Ich kenne die, die zu mir gehören und die zu mir gehören, kennen mich.

Bibelvers mit allen Kindern auf ein schönes Blatt Papier aufschreiben und künstlerisch gestalten lassen.

Gebet

Betet heute gemeinsam mit den Kindern für die Situationen im Alltag, die die Kinder erleben, dass sie immer Jesus um Hilfe bitten können und ihm vertrauen dürfen, dass er als der gute Hirte ihre Situation sieht und ihnen helfen wird.

Kreatives

Für die Jungschar können kleine Schafe dazu dienen, in deren Fell den Merkvers als Erinnerung zu schreiben. Die Kinder können dann das Schaf mit nach Hause nehmen und an die Wand hängen.

Spielerisches

Mäh-Spiel: Die Jungscharler laufen durcheinander. Sobald sich zwei begegnen, bleiben sie stehen und rufen einander „Mäh“ zu. In kurzen Abständen ruft der Spielleiter laut eine Zahl (z. B.: 3), die „Schafe“ finden sich in Gruppen entsprechend der genannten Zahl (also 3 Jungscharler) zusammen. Danach laufen wieder alle durcheinander. Das ganze Spiel wird etwa 5 Minuten lang gespielt.

Rätselhaftes

Zahlenbild (siehe Anhang).
Verbinde die Zahlen der Reihenfolge nach zu einem Bild. Ergänze das Bild und male noch einen Hirten und eine Wiese dazu.

(T)Extras

Lieder

  • Sei mutig und stark und fürchte dich nicht
  • Gottes Liebe ist so wunderbar

Spiele

Wolf & Schaf-Fangen:

Ihr braucht ein großes Spielfeld. Dieses wird in zwei gleich große Felder geteilt. Die Jungscharler werden in zwei Gruppen eingeteilt, in die Schafe und die Wölfe. Beide Gruppen stehen sich in der Mitte des Spielfeldes an der Linie gegenüber. Wenn der Spielleiter „Wölfe“ ruft, versuchen die Wölfe die Schafe zu fangen. Diese müssen hinter die Linie ihres Spielfeldes fliehen. Wird ein Schaf gefangen, gehört es zur Wolfs-Mannschaft. Ruft der Spielleiter „Schafe“ fangen die Schafe die Wölfe. Wird ein Wolf gefangen, gehört er zur Schafs-Gruppe. Die Mannschaft, die nach Ablauf der Zeit größer ist, hat gewonnen.

Aktionen

Die Suche nach dem verlorenen Schaf (Gelände- oder Hausspiel): Die Jungscharler sollen selbst erfahren, wie aufwendig es sein kann, ein verlorenes Schaf wiederzufinden. Hierzu müssen sie mehrere Aufgaben bewältigen, die sie am Ende zu dem verlorenen Schaf führen: Die Jungscharler werden in zwei bis drei Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe erhält einen Hinweis, wo sich ein Puzzleteil für ein Puzzlebild befindet. Wenn sie das Teil erhalten haben, müssen die Jungscharler eine Aufgabe lösen, die auf der Rückseite des Puzzles steht. Haben sie diese erfüllt, erhalten sie einen Hinweis, wo das nächste Puzzlebild zu finden ist. Wenn die Gruppe alle Teile gefunden hat, steht auf der Vorderseite des Puzzles ein Hinweis auf das verlorene Schaf. Die Gruppen werden jeweils von einem Mitarbeitenden begleitet, der die Prüfungen abnimmt und die Hinweise zu dem Ort der nächsten Aufgabe verteilt. Damit die Gruppen nicht regelmäßig aufeinander warten müssen, unterscheiden sich die Reihenfolgen, in denen die Gruppen die Puzzleteile finden. Als Bild für das Puzzle bietet sich ein Poster von Shaun dem Schaf an. Das Schaf, das gesucht wird, ist natürlich das Lämmchen Timmy. Das Bild von Timmy wird auf einen Schuhkarton geklebt, der mit einem Schatz gefüllt ist. Bilder findet ihr zum Beispiel hier: http://www.shaundasschaf.de/index.php?q=downloads Beispiele für die Ortsbeschreibungen: – „Als erstes möchtet ihr einen kleinen Überblick erhalten. Ihr klettert hinauf zu dem höchsten Punkt und sucht im Blauen.“ (Dachboden) – „Vielleicht hat sich das Schaf ja einen gemütlichen Platz auf einem Sofa gesucht? Seht doch mal etwas niedriger nach.“ (Wohnzimmer) – „Sucht nach einem heißen Ort!“ (Küche).

Spiel übernommen von: http://jungschar.de/fileadmin/img/100jahreAH/Hirte.pdf

Hier gibt es die passende Verkündigung dazu (mit Bewegungen und aktiver Beteiligung der Kinder):

Erklärung:

Gott hat euch, dem Volk Israel, das Versprechen gegeben, bei euch zu sein.

Er verspricht euch, das Land Kanaan zu erobern, damit ihr dort leben könnt.

Bis jetzt seid ihr aber noch nicht angekommen.

Ich bin Josua, Anführer des Volks Israels.

Ihr seid das Volk Israel und gemeinsam erobern wir Jericho.

Immer, wenn ich eine Bewegung mache, macht ihr die gleich danach mir nach.

Bewegung vormachen: hochspringen, andere Bewegung: grimmig schauen

Gottes Verheißung/ in der Situation ankommen:

Wir haben von Gott die Verheißung bekommen, in Kanaan zu leben zu können.

laufen

Ihr musstet durch die Wüste ziehen, seid fertig (Schweiß wegwischen/ fertig aussehen).

Erst hinkommen, immer noch laufen

Das Volk Israel kommt nach Jericho.

Die Bewohner Jerichos haben Angst vor den Israeliten: Verriegelt alle Tore!

Wir kommen nicht mehr weiter (Stopp mit Händen)

Jericho ist fest gebaut (pantomimisch wie mit Steinen bauen) – dicke Mauern, da kommen wir nicht durch! (mit den Händen ganz hoch vormachen, Mauern zeigen)

Was machen wir jetzt? (Fragezeichen in die Luft malen)

Gottes Anweisungen:

Wir haben einen Auftrag von Gott. (nach oben zeigen)

Als erstes (eins zeigen) sollt ihr morgens aufstehen. Sechs Tage lang immer einmal um Jericho herumlaufen.

Ganz vorne die Krieger mit den besten Waffen (Schwert hervorziehen).

Danach sollen 7 Priester auf ihren Widderhörnern spielen (Posaunenton nachmachen)

Danach die wertvolle Truhe mit den 10 Geboten, Gott ist mit dabei, (10 Finger zeigen)

Dann alle restlichen Krieger (Bogen spannen)

Das ganze Volk muss ruhig sein (Stillsein-Zeichen)

Es geht los!

Alle wissen was, zu tun ist: Der erste Tag und wir starten ganz früh am Morgen, die Sonne geht auf (die ersten Sonnenstrahlen zeigen – mit Fingern die Sonne aufgehen lassen)

Wir stellen uns einmal auf.

Als erstes kommen die ausgewählten Krieger (Schwert hervorziehen), die 7 Priester mit den Hörnern (Posaunenton nachmachen), die Priester mit der wertvollen Truhe (10 Finger zeigen), die restlichen Krieger (Bogen spannen).

Wir kämpfen jetzt nicht, sondern laufen 6mal um Jericho herum.

Dabei müsst ihr aber ganz leise sein, so leise ihr könnt  (um gesetzte Markierungen herumlaufen).
Alle Kinder laufen ganz LEISE in einem Kreis, (Kreise mit zählen in der in Luft zeichnen).

Ihr habt es bis hierhin geschafft.

Aber ganz ehrlich – so bedrohlich sah das doch gar nicht aus… Die Bewohner von Jericho haben sich auch gedacht: Was machen die denn da? Laufen 6 Mal um unsere Stadt und sagen kein Wort?

Jericho fällt

Bis jetzt wart ihr immer leise (Leise-Zeichen).

Heute ist der siebte und letzte Tag, heute wird die Mauer fallen! (ganz LEISE um gesetzte Markierungen herumlaufen, Kreise mit zählen in der in Luft zeichnen) Wenn die Priester mit einem langen lauten Ton das Signal geben, sollt ihr ganz laut brüllen (davor ganz leise), wenn ich auf drei gezählt habe.

Schaut mal: Die dicken Mauern fallen! (Eine Mauer fällt um – Mitarbeiter muss an einem Seil ziehen)

Zerstörung und Opfergabe

Zerstört die ganze Stadt und nehmt nichts mit.

Außer Silber, Gold, Bronze und Eisenhaltiges (1 Kind darf Metalle mitnehmen (das ist wertvoll) und zur Bundeslade/zu Gottes Schatzkammer bringen = angesprühte Steine/Gebilde hinter Jericho, das Kind holt und bringt die Steine an die Bundeslade).

Gott ist es, durch den wir diese Stadt erobert haben, er hat sein Versprechen gehalten!

Über diese Stadt wird ein Fluch ausgesprochen (das ist ein Wunsch zu großem Unglück).

Niemand mehr soll Jericho aufbauen (mit Händen bauen)

Das Volk – ihr habt es geschafft – durch euch konnte Gott Jerichos Mauer fallen lassen!

Diese Nachricht verbreitet sich – erzählt mal alle weiter „Jericho ist zerstört“!

Gott war bei euch.

Kommt, freut euch (freuen) – eure erste Stadt erobert! (jubeln) ( Laut-leise Anzeigen)

Und es geht noch weiter: Die Israeliten kämpfen weiter gegen die Völker, die in Kanaan leben. Gott hilft dem Volk zu gewinnen (Siegerfaust). Das, was er am Anfang dem Volk Israel versprochen hat, erfüllt sich. Die Israeliten haben sich voll auf Gott verlassen und er hat sie nicht enttäuscht, sondern war bei ihnen und hat ihnen geholfen, Jericho zu erobern.

Gott hält sein Versprechen (ineinandergreifende Hände)

  • Hinweis:
    Die Bewegungen länger halten,
    Bewegungen nur machen, wenn die Kinder sie nachmachen sollen, sonst eher ruhig verhalten.

Kleingruppen:

Station 1: Kreatives „Horn“

In der Geschichte blasen die Priester während des Zugs um Jericho in Hörner. Sie sind die einzigen, die ein Geräusch von sich geben dürfen. Die Kinder basteln aus einem Vordruck ein Papierhorn. Dafür schneidet man eine ausgedruckte Papiervorlage (im Anhang) aus. Die Kinder können dann das Horn noch bemalen (Zeit im Auge behalten). Danach wird die Vorlage an der gestrichelten Linie gefaltet und das Papier wird zu einem Trichter geklebt.

Material vom Einsatzort zu stellen:

  • Scheren
  • Holzbuntstifte
  • Klebestifte
  • Ausgedruckte Vorlagen (siehe Anhang)

Station 2: Spezial „Knoten knüpfen“

Mit den Kindern wird ein Kreuzknoten geknüpft.

Impuls:

Das eine Seil sind die Kinder. Das andere Seil ist Gott. Durch den Knoten werden die beiden Seile miteinander verbunden. Gott trägt das „Kind“. Der Knoten kann sich nicht mehr lösen, wenn er fest genug ist. Umso stärker man daran, zieht umso fester wird der Knoten. Gott hält dich, auch wenn du vor einer großen Herausforderung stehst und denkst, das schaffst du nie.

Am besten schaut ihr euch die Grafik an und übt selber den Knoten zu machen. Die untenstehende Anleitung ist eine Möglichkeit, wie ihr den Kindern den Knoten erklären könnt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Nimm die beiden Enden des Seils und lege die linke Seite über die rechte Seite.

2. Wickle das rechte Seil (wie auf dem Bild) um das andere Seil herum.

3. Danach nimmst du das nach rechts zeigende Seil und legst es auf das nach links zeigende Seil.

4. Wickle diese Seil wieder um das andere Seil herum.

Wenn noch Zeit ist, können noch weitere Knoten geknüpft werden. (Schaut euch dafür am besten die verlinkten Videos an).

Weitere Knoten:

(mehr …)

Wir holen alle(s) raus

Der Frühling ist da. Die Temperaturen steigen. Zeit, rauszugehen!

Aufgrund der Pandemie verlegen wir unsere Angebote in die Natur oder auf größere Plätze. Gleichzeitig beachten wir natürlich die vorgegebenen Regeln des Landes. Unser Redaktionsteam hat für Euch und eure Kinder einige gut umsetzbare Ideen in konkrete Entwürfe umgesetzt, damit Ihr mit Euren Kindern in Kontakt bleiben könnt. Wie wäre es mit einem Treffen am Lagerfeuer, dazu Stockbrot und eine gute Geschichte? Vielleicht verteilt Ihr auch lieber Päckchen mit Briefen, Rätsel und Aktionen? Oder Ihr bereitet mehrere Stationen in eurer Ortschaft vor und lasst die Kinder von Station zu Station gehen? Vielleicht macht Ihr auch lieber ein Fitnessangebot live aus dem Garten wie die „Highland-Games“ hier aus dem Artikel „Kräftemessen im Schottenrock“?

Gerade jetzt brauchen Euch die Kinder. Sie sind die, die mit am meisten in dieser Zeit unter der Kontaktlosigkeit leiden. Hier ist es wichtig, ihnen ein guter Wegbegleiter/ eine gute Wegbegleiterin zu sein, vielleicht auch mal anzurufen oder eine Messanger-Nachricht zu schicken. Kinder merken, dass man an sie denkt. Danke für alle Zeit und Liebe, die Ihr in die Jüngsten steckt! Gott segne Euch!

Highlandgames für Kinder und Jugendliche

Die Highland Games (deutsch: „Hochland-Spiele“) stammen ursprünglich aus Schottland. Seit hunderten von Jahren gehören diese speziellen sportlichen Wettkämpfe zur schottischen Kultur und werden auch heute noch nach traditionellen Regeln durchgeführt. Bei den Highland Games geht es aber nicht nur darum, wer am Ende ganz oben auf dem Siegertreppchen steht, also die oder der Stärkste und Schnellste ist. Neben dem Sportspektakel spielen das Erleben von Gemeinschaft und das Feiern eine wichtige Rolle. Gründe genug, dass auch Kinder oder Jugendliche einmal in den Kilt schlüpfen und sich dem traditionsreichen Wettkampf stellen!

Zu Beginn der Highland Games sollte man den Teilnehmern eine kurze Einführung ins Thema geben: Die Spiele stammen ursprünglich aus dem schottischen Hochland. Dort wurden die Wettkämpfe mit dem Ziel ausgetragen, Schottlands stärksten und schnellsten Männer zu finden. Diese sollten dann wichtige Aufgaben übernehmen, z.B. als Leibwächter des Königs, Krieger oder Boten. Auch heute werden noch Highland Games veranstaltet, allerdings geht es dabei neben dem Kräftemessen bei traditionellen Wettkampf-Disziplinen vor allem um Spaß und das gemeinsame Feiern.

Um ein passendes Ambiente zu schaffen, sollten sich sowohl Mitarbeitende als auch Teilnehmende nicht scheuen, einen Schottenrock bzw. eine entsprechende Alternative (z.B. kariertes Tuch) um die Hüften zu binden. Auch das Abspielen von Dudelsackmusik oder das Einüben eines kleinen schottischen Tanzes kann dazu beitragen, eine Highland Games-Atmosphäre zu schaffen.

Im Folgenden werden einzelne Disziplinen vorgestellt, die mit Kindern oder Jugendlichen durchgeführt werden können. Dabei kann man den Wettkampf so planen, dass entweder die Leistung von jeder Person einzeln gewertet wird oder dass kleine Gruppen eingeteilt werden, die gegeneinander spielen. Sollte es am Ende um die beste Einzelleistung gehen, müsste man die erzielten Punkte bei Gruppenwettkämpfen (z.B. Tauziehen) entsprechend jedem Gruppenmitglied „gutschreiben“. Bei der Materialauswahl (z.B. Größe und Gewicht) sollte die Gruppenzusammensetzung (Alter, Mädchen/Jungen) berücksichtigt werden. Eventuell ist es sinnvoll, das Material in verschiedenen Größen/Gewichten bereitzuhalten, um den unterschiedlichen Voraussetzungen gerecht werden zu können.   

Falls genügend Mitarbeitende zur Verfügung stehen, bietet es sich an, die Highland Games als eine Art Stationenlauf zu organisieren. Die Punktevergabe sowie die Anzahl der Versuche pro Station können individuell festgelegt werden. Wichtig: Bitte unbedingt durch klare Regeln und Sicherheitsabstände Verletzungsgefahren der Beteiligten minimieren! Auch der Einsatz bestimmter Materialalternativen (siehe Vorschläge) kann zur Erhöhung der Sicherheit beitragen.

Baumstammwerfen

Material:

  • kleiner Baumstamm
  • Materialalternativen für Baumstamm: kleine Zaunpfähle/ Bohnenstangen/ große, stabile Pappröhren/ Plastikrohre
  • Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)

Ablauf:

Der Baumstamm wird entweder selbst vom Boden aufgehoben oder dem stehenden Athleten so in die Hände gegeben, dass dieser die Unterseite fassen und gleichzeitig den Stamm an eine seiner Schultern lehnen kann. Nun soll der Baumstamm mit oder ohne Anlauf aus einem Abwurfbereich heraus so nach vorne geworfen werden, dass er sich einmal überschlägt. Gelingt dies, erhält der Spieler bzw. dessen Gruppe eine bestimmte Punktezahl.

Hammerwerfen

Material:

  • Hammer
  • Materialalternative Hammer: Socke mit Tennisball
  • Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)

Ablauf:

Der Hammer wird aus dem Stand mit einem Arm so weit wie möglich geworfen. Drehbewegungen um die eigene Achse sind nicht erlaubt, jedoch darf man durch kreisende Bewegungen Schwung mit dem Wurfarm holen. Es bietet sich an, verschiedene Zielzonen zu markieren, die jeweils unterschiedlich viele Punkte bringen. Bei mehreren Versuchen zählt entweder der beste der Würfe oder die Gesamtzahl der erreichten Punkte.

Steinstoßen

Material:

  • großer Stein
  • Materialalternative Stein: Kugelstoß-Kugel/ Kokosnuss/ Medizinball
  • Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)

Ablauf:

Der Stein wird aus dem Stand mit einem Arm so weit wie möglich gestoßen (wie beim Kugelstoßen). Drehbewegungen um die eigene Achse sind nicht erlaubt! Es bietet sich an, verschiedene Zielzonen zu markieren, die jeweils unterschiedlich viele Punkte bringen. Bei mehreren Versuchen zählt entweder der beste der Würfe oder die Gesamtzahl der erreichten Punkte.

Baumstammziehen (Staffellauf)

Material:

  • Baumstammstück, an dem ein dickes Seil befestigt ist (z.B. mit Hilfe einer Ringschraube)
  • Materialalternative Baumstammstück: Zaunpfahl
  • 2 Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)
  • Stoppuhr

Ablauf:

Zwei Stöcke oder Strohballen befinden sich in einem Abstand von ca. 20m zueinander.  Eine kleine Gruppe von Spielern stellt sich rechts neben dem Startpunkt auf. Der Baumstamm wird nun von jedem Gruppenmitglied um die gegenüberliegende Markierung und anschließend wieder um die Startmarkierung gezogen, so dass man das Seil dem nächsten Spieler direkt in die ausgestreckte Hand übergeben kann. Die Zeit wird gestoppt, bis der letzte Spieler seine Ausgangsposition erreicht hat. Die drei besten Gruppenzeiten werden mit entsprechenden Punktzahlen belohnt, die entweder der jeweiligen Gesamtgruppe oder bei Einzelwertung den einzelnen Gruppenmitgliedern „gutgeschrieben“ werden. Bei ungleichen Gruppengrößen kann die Durchschnittszeit der Gruppe bewertet werden.

Koffertragen

Material:

  • 2 kofferähnliche Gewichte mit Haltevorrichtung (z.B. zwei Baumstammscheiben mit „Griffen“)
  • Materialalternativen Gewichte: 2 kleine Hantelstangen mit Gewichtsscheiben, 2 Reisekoffer mit Steinen
  • 2 Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)

Ablauf:

Die Markierungen befinden sich in einem Abstand von ca. 20m zueinander. Die beiden „Koffer“ werden nun vom Startpunkt aus um die zweite Markierung und wieder zurück getragen – je ein Koffer in jeder Hand. Wer eine Runde schafft, erhält eine bestimmte Anzahl von Punkten. Stehenbleiben ist erlaubt. Gezählt werden nur die vollen Runden, bis die Gewichte abgesetzt werden müssen oder maximal 5 Runden geschafft wurden.

Fassrollen (Staffellauf)

Material:

  • kleines Fass, gefüllt mit Wasser
  • Materialalternative Fass: Autoreifen
  • 2 Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)
  • Stoppuhr

Ablauf:

Zwei Stöcke oder Strohballen befinden sich in einem Abstand von ca. 20m zueinander.  Jeweils zwei Mitglieder der Gruppe bilden ein Team und rollen das Fass gemeinsam um den gegenüberliegenden Stock/ Ballen und wieder zurück. Nun sind die nächsten beiden Spieler an der Reihe. Die Zeit wird gestoppt, bis das letzte Team das Fass über die Ziellinie gerollt hat. Die drei besten Gruppenzeiten werden mit entsprechenden Punktzahlen belohnt, die entweder der jeweiligen Gesamtgruppe oder bei Einzelwertung den einzelnen Gruppenmitgliedern „gutgeschrieben“ werden.

Sackhochwurf

Material:

  • Sack mit Heu
  • Mistgabel
  • evtl. hohe Stehleiter
  • Kreide zum Markieren der Höhenzonen

Ablauf:

Der Heusack soll mit der Mistgabel so hoch wie möglich geworfen werden. Um die Höhe zu messen, bietet sich z.B. eine hohe Stehleiter, eine Wand oder ein Baum an, die in bestimmte Höhenzonen eingeteilt sind. Für jede erreichte Zone gibt es eine entsprechende Punktezahl.

Sackweitwurf

Material:

  • Sack mit Heu
  • Mistgabel
  • Markierungen (z.B. Stöcke oder Strohballen)

Ablauf:

Der Heusack wird aus dem Stand mit der Mistgabel so weit wie möglich geworfen. Es bietet sich an, verschiedene Zielzonen zu markieren, die jeweils unterschiedlich viele Punkte bringen. Bei mehreren Versuchen zählt entweder der beste der Würfe oder die Gesamtzahl der erreichten Punkte.

Tauziehen

Material:

  • dickes Tau
  • Markierungen (z.B. Absperrband, Seil, Stock, Strohballen)

Ablauf:

Zwei Gruppen stehen sich entlang eines am Boden liegenden Taus gegenüber. Dort, wo sich die Mitte des Taus befindet, ist der Boden markiert. Auf Kommando ergreifen die beiden Mannschaften das Tau und versuchen, die gegnerische Gruppe so weit auf ihre Seite zu ziehen, dass eine vorher gekennzeichnete Stelle des Taus über die markierte Mitte bewegt wird. Alle Gruppen treten gegeneinander an und erhalten pro Sieg eine entsprechende Punktezahl. Bei Einzelwertung kann diese dann auch jedem Spieler individuell „gutgeschrieben“ werden.

Sackschlagen

Material:

  • 2 Säcke mit Heu
  • Material-Alternative Heusäcke: 2 Kissen
  • 2 Strohballen

Ablauf:

Auf den beiden Strohballen, die im Abstand von etwa 1m auf dem Boden liegen, stehen sich zwei Spieler gegenüber. Sie versuchen, sich gegenseitig mit einem Heusack vom Strohballen zu schlagen. Kopftreffer sind verboten. Wer zuerst aus dem Gleichgewicht gerät und den Boden berührt, hat verloren. Jeder Athlet bestreitet mehrere Durchgänge gegen verschiedene Gegner und sammelt für sich oder seine Gruppe pro Sieg eine bestimmte Anzahl von Punkten. Diese Disziplin kann auch als kleines Turnier gespielt werden, bei dem immer der Gewinner eine Runde weiterkommt. Die drei bestplatzierten Spieler erhalten dann jeweils eine vorher festgelegte Punktezahl, die bei Gruppenwertung ihrer jeweiligen Gruppe „gutgeschrieben“ wird.

Liegestütz-Ringkampf

Ablauf:

Zwei Spieler befinden sich Kopf an Kopf in Liegestütz-Stellung. Nun versuchen sie, sich gegenseitig so aus dem Gleichgewicht zu bringen, dass ein anderer Körperteil als die Hände oder die Füße den Boden berührt. Jeder Athlet bestreitet mehrere Durchgänge gegen verschiedene Gegner und sammelt für sich oder seine Gruppe pro Sieg eine bestimmte Anzahl von Punkten. Diese Disziplin kann auch als kleines Turnier gespielt werden, bei dem immer der Gewinner eine Runde weiterkommt. Die drei bestplatzierten Spieler erhalten dann jeweils eine vorher festgelegte Punktezahl, die bei Gruppenwertung ihrer jeweiligen Gruppe „gutgeschrieben“ wird.

Hammerhalten

Material:

  • Hammer
  • Stoppuhr

Ablauf:

Bei diesem Spiel geht es darum, einen Hammer so lange wie möglich mit ausgestrecktem Arm zu halten. Die drei besten Zeiten werden mit einer bestimmten Anzahl von Punkten belohnt, die entweder den einzelnen Spielern oder deren Gruppen „gutgeschrieben“ werden. Diese Disziplin kann auch als kleines Turnier gespielt werden, bei dem immer zwei Athleten gegeneinander antreten und der Gewinner eine Runde weiterkommt. Dann benötigt man keine Stoppuhr, aber zwei gleich schwere Hämmer. Die drei bestplatzierten Spieler erhalten jeweils eine vorher festgelegte Punktezahl, die bei Gruppenwertung ihrer jeweiligen Gruppe „gutgeschrieben“ wird.

Highland Games zu Hause

Falls ein Zusammentreffen in größerem Rahmen nicht möglich ist, können Kinder und Jugendliche selbst kreativ werden und im eigenen Garten oder auf einer freien Fläche in der Nähe alleine oder mit anderen zusammen ihre eigenen kleinen Highland Games veranstalten. Mit ein bisschen Ideenreichtum ist es möglich, die meisten Disziplinen auch im privaten Umfeld durchzuführen. Außerdem ist es bestimmt reizvoll, weitere Disziplinen zu erfinden und auszuprobieren. Im Rahmen der Jungschar oder der Jugendgruppe könnte man eine Art „Highland Games Contest“ ausrufen und die Kinder bzw. Jugendlichen auffordern, Fotos oder Videos von ihren Aktionen mit den anderen zu teilen.

Quellen:

https://www.visitscotland.com/de-de/see-do/events/highland-games/

https://kruschel-kinder.de/nachrichten/Wer_ist_der_Beste_beim_Steine-Schleudern_13201617.htm

https://www.highland-games.eu/disziplinen-bei-den-dhg/

https://www.spielewiki.org/wiki/Highland_Games

https://www.spielewiki.org/wiki/Liegest%C3%BCtz-Kampf

https://www.lz.de/lippe/lemgo/22769633_Statt-Highland-Games-VfL-Lueerdissen-ruft-zu-Homeland-Games-auf.html

https://www.regio-tv.de/mediathek/video/highland-games-f%C3%BCr-die-kleinen/

https://www.pinterest.ch/pin/382172718373928057/

https://de.wikipedia.org/wiki/Highland_Games

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