Gottes geheimes Trainingslager

David lernt durch den Kampf gegen Bären & Löwen

Zielgedanke

Gott hat einen Plan für dein Leben. Kommende Ereignisse in deinem Leben kann Gott nutzen, um dich jetzt schon dafür stark zu machen und zu trainieren.

Vorüberlegungen für Mitarbeitende

Was hat David nur dazu gebracht, ohne Ausrüstung, nur mit einer Steinschleuder auf diesen großen, lauten, voll ausgerüsteten und gut ausgebildeten Kämpfer zuzugehen? Langjähriges Training, Empörung über die Verspottung des Heeres Gottes und das Wissen seiner Abhängigkeit von Gott. David war ein emotionaler und eifriger Mann.

Als Hirte erlebte er viele einsame Stunden; Stunden, in denen er in der Natur unterwegs war und die er nutzte, um Gott näher zu kommen. Das Ergebnis können wir in vielen Psalmen nachlesen. Und nun kommt er dazu und hört, wie dieser Einzelkämpfer Gott und sein Heer verspottet. Er sah nicht diesen gut ausgebildeten und gerüsteten Kämpfer, sondern den Verspotter Gottes. Das ging nicht! Dem musste ein Ende bereitet werden! Das konnte er sich nicht länger anhören!

Auch diese Empörung ist ein Ergebnis seiner Beziehung mit Gott; ebenso das Wissen, er wird diesem Mann nicht allein gegenübertreten, sondern gemeinsam mit Gott. David war sich zeitlebens seiner Abhängigkeit von Gott bewusst. Das machte ihn zu diesem außerordentlichen König und Vorbild. Außerdem war David ein erfahrener, verantwortungsbewusster Hirte. Um die Schafe zu schützen, musste er sogar gegen Löwen und Bären kämpfen. Das hat ihn geschult im Umgang mit der Steinschleuder und mit scheinbar überlegenen Gegnern.

David war bis dahin einfach Hirte. Noch wusste er nichts Genaueres von Gottes Plan. Er erfüllte seine ihm anvertraute Aufgabe als Hirte gewissenhaft und verantwortungsvoll. Den Herausforderungen, die seine Aufgabe mit sich brachte, wie Raubtiere, die seine Herde angriffen, stellte er sich und gewann so an Sicherheit. Auf diese Art wurde er, ohne es zu wissen, trainiert für das, was Gott mit ihm vorhatte. Herausforderungen begegneten ihm als König immer wieder: zunächst im Dienst bei König Saul, der ihn eifersüchtig bekämpfte. Dann im Kampf um seinen Thron, als Saul ihn verfolgte und schließlich selbst umkam. Später führte David als König Kriege mit feindlichen Völkern um ihn herum. Mit schweren, überlegenen Gegnern hatte er weiterhin immer wieder zu tun. Aber er wusste um Gottes Größe und seine eigene Schwäche. Das hat David immer wieder ausgezeichnet.

Erlebniswelt der Kinder

Gott hat einen Plan für jedes Kind. Er kennt sein Heute und seine Zukunft. Heutige Ereignisse, Aufgaben, Herausforderungen kann er nutzen, um Kinder vorzubereiten auf das was noch kommen wird und auf das, was Gott für Aufgaben und Ideen für das Kind hat.

Einstieg

Fangen einmal anders

Die Kindergruppe wird in zwei gleich große Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe verteilt sich im Raum (oder in einem klar begrenzten Spielfeld). Die andere Gruppe stellt sich an der geöffneten Türe vor dem Raum in einer Schlange auf (oder an einem festgelegten Ort am Rand des Spielfeldes). Die Zeit wird gestoppt. Das erste Kind aus der Schlange rennt in den Raum und versucht ein Kind der dortigen Gruppe zu fangen. Hat es ein Kind abgeschlagen (dieses scheidet aus und setzt sich an den Rand) oder kann es nicht mehr rennen, schlägt es den nächsten Mitspielenden seiner Gruppe ab, dieser ist nun der Fänger, das vorherige Kind stellt sich ans Ende der Schlange. Sind alle Kinder abgeschlagen, wird die Zeit angehalten und die Gruppen werden getauscht. Welche Gruppe benötigte weniger Zeit, um alle Kinder der anderen Gruppe abzuschlagen?

Biblische Geschichte

Nachdenklich steht König David am Fenster seines Hauses in Jerusalem und schaut hinaus. Doch nein, eigentlich schaut er nicht hinaus, sondern in sich hinein. Er seufzt. Wieder hatte er mit seinem Heer erfolgreich gegen ein feindliches Volk, das überlegen erschien, gekämpft. Kämpfe, sie zeichnen sein Leben: als Musiker an König Sauls Hof und als Freund des Königssohns wurde er immer wieder von König Saul angegriffen. Als gesalbter aber nicht anerkannter König musste er um seinen Thron und sein Königreich kämpfen und auch jetzt als König: immer wieder Kämpfe gegen feindliche Völker.

Ein Lächeln gleitet über sein Gesicht, als er an seinen ersten Kampf im Heer seines Gottes dachte: er, der Hirtenjunge David, allein und nur mit einer Steinschleuder gegen den riesigen, voll ausgerüsteten und trainierten Einzelkämpfer Goliath! Eigentlich sollte er seinen Brüdern, die im Heer von König Saul dienten nur ein Lebensmittel-Paket vorbei bringen. Doch was hörte er, als er sich dem Kampfplatz näherte? Einen Gegner, der lautstark Gott und dessen Heer verspottete! Wer würde die Ehre Gottes und seines Heeres verteidigen und gegen diesen großmäuligen Spötter antreten? David wartete gespannt. Er wartete umsonst. Das Heer Israels zog sich aus Angst vor diesem großen Mann zurück. Keiner wagte sich aus der Reihe hervorzutreten und sich dem Kampf zu stellen. David konnte es nicht glauben. Überall fragte er empört herum, warum niemand sich diesem Kampf stellte und was die Belohnung wäre. Schließlich hörte auch König Saul von David. Er ließ ihn zu sich kommen. Leidenschaftlich versprach ihm David: „Verliere wegen diesem Mann nicht den Mut. Ich werde gegen ihn kämpfen!“ Saul wehrte sich gegen dieses Angebot. David war überhaupt gar nicht Kampf-erfahren und viel zu jung. Aber David erklärte: „Ich bin ein erfahrener Hirte. Als Hirte bin ich für den Schutz meiner Herde zuständig. Immer wieder werden wir von Bären und Löwen angegriffen. Da bleibt mir nichts anderes übrig, als gegen sie zu kämpfen. Wenn ich gegen Bären und Löwen siegen kann, kann ich auch diesen Spötter besiegen! Gott hat mich im Kampf gegen Bären und Löwen geschult und geschützt. Er wird auch in diesem Kampf mit mir sein!“ Überzeugt stimmte König Saul ihm zu: „Geh hin, der Herr wird mit dir sein.“

So hatte er seinen ersten menschlichen Gegner besiegt: nur mit einer Steinschleuder und der Gewissheit, Gott wird mit ihm sein. Staunen legt sich nun auf Davids Gesicht. Als junger Hirte wurde er im Kampf gegen Bären und Löwen trainiert. Er hatte gelernt, mit Verantwortung, Herausforderungen und scheinbar überlegenen Gegnern umzugehen; nichtsahnend, welche Kämpfe und Gegner später in seinem Leben auf ihn zukommen würden. Aber Gott hatte es gewusst und den jungen David darauf vorbereitet. Wie gut, auch heute noch zu wissen, dass er mit diesem Gott gemeinsam unterwegs war!

Andacht

Skizze von einem Lebensweg mit engen, unüberschaulichen Kurven

Wir sind auf unserem Lebensweg unterwegs. Von diesem Weg sehen wir, was hinter uns liegt, unser Hier und Heute und vielleicht ein bisschen nach vorne. Aber es gibt immer wieder Kurven in unserem Lebensweg um die sehen wir nicht herum. Du weißt, in welche Schule du in den nächsten Jahren gehen wirst und wo du wohnst. Aber was nach der Schule kommt, weißt du nicht. Keiner von uns weiß, was in der Zukunft passieren wird. ABER Gott weiß es: Er hat einen Plan für dich! Er weiß, was kommen wird! Er weiß, was du wissen und können solltest.

So wie bei David. Gott wusste, dass er einmal König sein würde und er mit vielen Herausforderungen, Verantwortung und Gegnern konfrontiert sein würde. Darauf hat ihn Gott schon als junger Hirte vorbereitet. Und David hat sich darauf eingelassen. Er war vorbereitet auf das, was Gott für ihn bereit hatte, weil er schon als junger Kerl getan hat, was IN DIESEM MOMENT seine Aufgabe war, nämlich ein verantwortungsbewusster, beschützender Hirte zu sein.

Gott möchte auch dich vorbereiten für das, was einmal kommen wird. Du kennst es nicht, aber er! Du kannst dich von Gott trainieren lassen, indem du tust, was JETZT deine Aufgabe ist. Und das kann ganz unspektakulär sein: indem du ein zuverlässiger Schüler, eine treue Freundin, ein großer Bruder, der ein Vorbild ist, ein Mensch, der fair mit seinen Mitmenschen umgeht, ein Mitschüler, der es neuen Schülern leicht macht,… bist. Gott kann dich jetzt schon damit gebrauchen und gleichzeitig für Zukünftiges trainieren.

Gebet

Guter Gott, danke, dass du unser Leben kennst, auch Ereignisse, von denen wir noch nichts ahnen. Und danke, dass du sogar einen Plan für unser Leben hast. Lass uns erkennen, was hier und heute unsere Aufgabe ist und bereite uns so vor für das, was auf uns wartet. Mach uns stark für deinen Plan. Amen.

Lieder
  • Mit Gott zu leben, aus „Einfach spitze“ Nr.66
  • Egal was kommt, aus „Einfach spitze“ Nr.140
  • Ich will nicht mehr sagen, aus „Einfach spitze“ Nr.64
Spiel-Ideen zum Zielen und Verteidigen

Rein mit dem Ball – Stellt ca. 2-5 m entfernt einen Putzeimer auf. Jeder Mitspielende erhält drei Tennisbälle. Nun hat jeder nacheinander drei Würfe um durch einmaliges Aufprallen den Ball in den Eimer zu treffen.

Ball rückwärts werfen – Den Ball/ Tennisball nacheinander rückwärts über ein hochgespanntes Seil oder in einen Basketballkorb werfen. Wer schafft es?

Frisbee und Sonnenschirm?! – Stellt in ca. 4-5 m Entfernung einen aufgespannten (Sonnen-) Schirm falsch herum auf, also Griff nach oben. Nun versucht ihr, mit der Frisbee in den Schirm zu treffen. Wer trifft am besten?

Nasser Spaß – Verteilt mehrere mit Wasser gefüllte Plastikbecher in einer Linie. Nun versucht ihr der Reihe nach, mit der Frisbee die Becher umzuwerfen. Wer schafft wie viele?

Tumbang Preso – Ein traditionelles Spiel von den Philippinen: Ein Mitspielender stellt eine Dose (Achtung Kanten entschärfen!) einige Meter entfernt von den Mitspielenden auf den Boden. Diese Dose muss er nun verteidigen. Die anderen Mitspielenden ziehen ihre Schuhe aus und versuchen damit die Dose umzuwerfen. Ist die Dose umgeworfen, suchen die Werfer so schnell wie möglich ihre Schuhe. Der Verteidiger stellt zunächst die Dose wieder auf und darf dann versuchen, einen der Werfer, der noch nicht wieder beide Schuhe hat abzuschlagen. Hat er jemanden abgeschlagen, darf er den neuen Verteidiger bestimmen.

Der zweite Ball – Alle Mitspielenden bilden einen Kreis mit etwas Abstand zueinander. Ein Spieler geht in die Kreismitte und bekommt einen Tennisball. Ein weiterer Tennisball werfen sich die Kinder frei zu. Die Person im Kreis beobachtet die Würfe genau. Denn ihre Aufgabe ist es, den Ball demjenigen zuzuwerfen, dem der zweite Ball gerade zugeworfen wird. Da der Fänger vermutlich nicht beide Bälle gleichzeitig fangen kann, fällt mindestens ein Ball runter. Ist das gelungen, tauschen Werfer und Fänger den Platz. Hat der Werfer der falschen Person zugeworfen, bekommt er den Ball zurück.

Schafe hüten – Ein Hirte und sein Schäferhund versuchen ihre Schafherde sicher von A nach B zu bringen, werden aber von Wölfen belauert. Ihr benötigt: 3-5 Wölfe, einen Hirten, einen Schäferhund und 7-15 Schafe. Schafe, Hirte und Schäferhund stehen auf einer Seite des Spielfeldes, die Wölfe auf der Gegenüberliegenden. Hirte und Hund versuchen die Schafherde möglichst vollzählig auf die andere Spielfeldseite zu bringen. Die Wölfe versuchen Schafe zu kriegen. Abgeschlagene Schafe scheiden aus. Auch Hirte und Schäferhund können Wölfe abschlagen, die dann ausscheiden. Auswertung: Die Wölfe bekommen für jedes abgeschlagene Schaf einen Punkt, aber zwei Minuspunkte für jeden abgeschlagenen Wolf aus ihren Reihen. Nun kann das Spiel in neuen Teams gespielt und die Ergebnisse verglichen werden oder die gleichen Teams treten wieder an und versuchen erfolgreicher zu spielen.

Ein weiteres Spiel, das in diesem Zusammenhang gut mit einer Gruppe gespielt werden kann, ist Wikinger-Schach oder auch Kubb genannt.

Äußerer Rahmen

Für diesen Aktionstag braucht man eine große Wiese mit genügend Platz für die Spielstationen und Zugang zu Wasser. Das kann ein Wasserschlauch an der Wasserleitung oder auch Wasser aus einem See oder Bach sein. An heißen Tagen muss auch Schatten gewährleistet sein. Deshalb bietet sich eine Wiese an, auf der auch Bäume stehen. Ansonsten können Pavillons oder Sonnenschirme aufgestellt werden.

Der Getränkestand sollte immer zugänglich sein. Für jeden gibt es einen Trinkbecher. Ein großer Tisch bietet Platz für alle Becher. Als Schutz vor Wespen und damit jeder weiß, wem der Becher gehört, erhält jeder auch einen Bierdeckel, der auf den Becher gelegt wird. Darauf wird zunächst einfach nur der Name geschrieben. Im Spielverlauf wird dieser Deckel noch schöner gestaltet. Als Getränke gibt es Säfte und Mineralwasser.

In der Mitte der Wiese steht unter einem gelben Sonnenschirm ein runder Tisch, bedeckt mit einem gelben Tischtuch. Auf der Wiese werden rund um den Tisch gelbe Tücher und davon ausgehend strahlenförmig bunte Schals ausgelegt. Dies stellt die Sonne als Zentrum des Tages dar. Dieser Tisch ist die Anlaufstelle für die verschiedenen Aufgaben, die im Lauf des Tages erledigt werden können.

Auf der ganzen Wiese werden die Spielstationen aufgebaut. Jede Spielstation braucht ihre eigene abgegrenzte Fläche. Die Nummer der Station muss deutlich sichtbar angebracht werden. An allen Stationen werden Mitarbeiter benötigt, die die Aktion vorbereiten, erklären, beaufsichtigen und das Spiel starten und beenden. Bei diesen Aufgaben können auch Eltern oder Jugendliche helfen, die sonst nicht in der Jungschar mitarbeiten.

Ablauf

Ankommen

Die Kinder treffen sich zunächst am Rand der Wiese. Sie sollen nicht schon gleich überall hinrennen und die Spiele an den Stationen vorwegnehmen. Erst wenn alle da sind, gehen sie zusammen auf die Wiese und setzen sich auf die Tücher rund um die „Sonne“. Dort erfolgt die Begrüßung die Erklärung des Spiels und ein kurzer Impuls.

Gruppenfindung

Für den folgenden Sonnenlauf bilden sich Zweiergruppen. Diese einigen sich zunächst auf einen Gruppennamen, den der Spielleiter in eine Tabelle einträgt. Der Spielleiter sitzt an einem Tisch in der Mitte.

Sonnenlauf

Vom Spielleitertisch aus starten die Spielgruppen. Jede Gruppe bekommt zunächst jeweils eine Nummer. Sie gehen zum entsprechenden Spielstand und führen die Aktion durch. Es müssen immer beide Spieler die Aufgabe erfüllen. Dann kommen sie zurück geben die Nummer ab und bekommen eine neue Nummer. Die Ausgabe der Nummern sorgt dafür, dass an den Spielständen keine Wartezeiten entstehen. Der Spielleiter vermerkt in seiner Tabelle, welche Gruppe welche Aktion schon durchgeführt hat.

Bei den meisten Aktionen und Spielen geht es um Spaß, man kann natürlich auch eine Wertung einbauen und am Ende ein Siegerteam ermitteln.

Nachdem die Aufgaben durchgeführt wurden, gibt es ein gemeinsames Essen, z.B. Eis.

Vorschläge für Aufgaben

Apfelessen

Vor jedem Spieler steht eine Schüssel. Sie ist bis zum Rand mit Wasser gefüllt. Ein Apfel wird in Achtel geschnitten. In jede Schüssel wird ein Apfelstück gelegt. Die Spieler knien sich mit den Händen auf dem Rücken davor und versuchen, das Apfelstück mit dem Mund aus dem Wasser zu fischen. Wer keine Äpfel mag, kann auch einen Korken verwenden. Das Wasser muss für jeden Spieler erneuert werden.

Wasserbomben-Handball

Zuerst befüllen sich die Spieler ihre Wasserbomben. Dafür brauchen sie Luftballons, Trichter, Wasser und Kannen. Jeder braucht 5–10 Ballons. Nun stehen sich die Spieler auf ca. 5 m Abstand gegenüber. Einer beginnt und wirft seinem Mitspieler einen Ballon zu. Der fängt ihn vorsichtig und wirft ihn zurück. Platzt der Ballon, beginnt der erfrischte Spieler mit einem neuen. Das Spiel endet, wenn ein Spieler keinen Ballon mehr hat.

Spritzkick

Für dieses besondere Tischfußballspiel braucht man einen alten Gartentisch. Mit Klebeband werden die Linien eines Fußballfeldes aufgeklebt und an beiden schmalen Seiten die Tore markiert. Jeder Spieler erhält eine Wasserpistole. Ein leerer Joghurtbecher stellt den Ball dar. Für jeden Spieler steht ein Eimer Wasser zum Nachladen bereit. Der Joghurtbecher wird mit der Öffnung nach unten aufgestellt. Jeder Spieler versucht nun, durch Spritzen mit der Spritzpistole den Becher ins gegnerische Tor zu befördern. Das Spiel dauert so lange, bis ein Spieler alles Wasser aufgebraucht hat.

Nasser Ballontanz

Jeder Spieler bekommt einen mit Wasser gefüllten Luftballon an einen Fuß gebunden. Jetzt versucht jeder, den Ballon des anderen zu zertreten.

Schwamm-Wassertransport

Auf einer Seite des etwa 15 m langen Spielfeldes wird eine große Wanne mit Wasser aufgestellt. Daneben liegen zwei Schwämme. Auf der anderen Seite des Feldes stehen zwei gleich große Wassereimer. Auf Kommando nimmt jeder Spieler einen Schwamm und taucht ihn in die Wanne, bis er voll Wasser gesogen ist. Dann läuft er los und drückt ihn über seinem Eimer aus, läuft zurück, holt Wasser usw. Das Spiel geht so lange, bis die Wanne leer ist oder der erste Eimer überläuft.

Seifenrutsche

Auf der Wiese wird eine sehr große und lange Plastikplane ausgelegt. Sie wird mit etwas Neutralseife und Wasser nass gemacht. Die Spieler ziehen die Schuhe aus und ziehen eine große Regenlatzhose an. Das ist nötig, damit die Plane nicht durch Nieten oder Schnallen an den Hosen zerrissen wird. Dann nehmen sie auf dem Trockenen Anlauf und gleiten auf der glitschigen Plane, so weit es geht. Sie können ausprobieren, ob sie stehend, bäuchlings oder sitzend gleiten wollen.

Stelzenlauf

Jeder Spieler braucht zwei Stelzen. Er klemmt sich eine Latte unter jeden Arm, hält sie gut fest und steigt auf die jeweiligen Holzkeile. Darauf stelzend versucht er nun, einen festgelegten Parcours zu bewältigen.

Naturkünstler

Jede Gruppe erhält ein Brett in der Größe von ca. 50 cm x 50 cm. Jetzt suchen sich die Mitglieder der Gruppen auf der Wiese Naturmaterialien zusammen und gestalten ein Bild, ein Muster oder ein Ornament auf dem Brett. Dieses wird dann beim Spielleiter, bei der „Sonne“, ausgestellt.

Seilspringen

Hier wird ein langes Springseil benötigt. Ein Mitarbeiter und einer der Spieler schwingt das Seil, während der andere Spieler springt. Macht der einen Fehler, d.h. bleibt er am Seil hängen, tauscht er mit seinem Mitspieler den Platz. Ob man ins schwingende Seil einspringt oder aus dem Stand schwingt und springt, hängt am Können der Spieler.

Zehnerball

Dazu braucht man nur einen Ball. Die Spieler stehen sich im Abstand von 2 m gegenüber. Der erste Spieler wirft den Ball hoch in die Luft, während der zweite Spieler die unten aufgeführten Bewegungen ausführt, bevor er den Ball fängt. Dann wirft der zweite Spieler und der erste vollführt die Bewegung, bevor er wiederum fängt. Hier geht es vor allem um ein Miteinander, nicht um ein Gegeneinander. Der nächste Schwierigkeitsgrad, genannt Level, wird erst dann begonnen, wenn beide die Aufgabe geschafft haben: Jeder muss die Aufgabe zweimal ausführen.

Level 1: fangen

Level 2: auf einem Bein hüpfend fangen

Level 3: 1x klatschen – fangen

Level 4: 1x vor dem Bauch und 1x hinter dem Rücken klatschen – fangen

Level 5: 1x vor dem Bauch, 1x hinter dem Rücken, 1x zwischen den Beinen klatschen – fangen

Level 6: 1x um die eigene Achse drehen – fangen

Level 7: 2x um die eigene Achse drehen – fangen

Level 8: in die Hocke gehen – aufstehen – fangen

Level 9: flach auf den Bauch legen – aufstehen – fangen

Level 10: auf den Rücken legen – aufstehen – fangen

Becherdeckel gestalten

Diese Station befindet sich direkt neben dem Essplatz. Jetzt werden die Bierdeckel gestaltet, die schon auf den Bechern liegen.

Auf einem Tisch liegen noch Scheren, Klebstoff und bunte Papiere und dicke, schwarz schreibende, wasserfeste Faserstifte bereit. Hier können sehr gut auch bunte Papierreste, Geschenkpapiere o. Ä. verwendet werden. Jeder gestaltet seinen Bierdeckel bunt und schreibt dann seinen Namen noch einmal gut lesbar quer über den Deckel. Diese Deckel werden wieder über die Trinkbecher beim Getränkestand gelegt. Sie zeigen, wem der Becher gehört und schützen auch vor Wespen.

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