Ein Fest machen

Das Ziel

Starter

Die Kinder erleben, dass Konfirmation ein fest ist, bei dem eine Verbindung mit Gott hergestellt und erneuert werden kann.

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Es reicht nicht, getauft zu sein oder in einer frommen Familie aufzuwachsen, wichtig ist es, eine feste Verbindung zu Gott aufzubauen.

Der Text an sich

Konfirmation kommt von dem lateinischen Wort „confirmatio“ und bedeutet „Befestigung“ oder „Bekräftigung“. Die Konfirmation wird in vielen evangelischen Kirchen durchgeführt. Sie ist das Pendant zur katholischen Firmung, ist aber kein Sakrament.

Geschichtlich geht die Konfirmation auf die Zeit der Reformation zurück. Martin Luther hat die Firmung abgelehnt. Nach seiner Auffassung reichte es, getauft zu sein und die Taufe braucht keine weitere Ergänzung. Martin Luther legte aber sehr viel Wert darauf, dass Kinder und Jugendliche mit dem Inhalt des Katechismus vertraut gemacht werden. Am Ende dieses Katechismusunterrichts war aber kein festgelegtes Ritual notwendig.

Dass es zur Entwicklung der Konfirmation kam, hängt eng mit Impulsen zusammen, die aus der reformatorischen Täuferbewegung kamen. Die Täufer verstanden die Taufe als persönliches Bekenntnis zum Glauben und lehnten deswegen die Kindertaufe ab. Auf diesem Hintergrund entwickelte vor allem der in Straßburg wirkende Reformator Martin Bucer die Konfirmation als Kompromiss zwischen Kinder- und Gläubigentaufe. Sein Ansatz war, dass nach dem Katechismusunterricht eine symbolische Handlung vor der Gemeinde stattfinden sollte. Die Konfirmanden sagen nachträglich Ja zu ihrer Taufe. Somit wird dem Anliegen der Täufer entsprochen, ohne die Säuglingstaufe abzuschaffen.

Die Gedanken Martin Bucer wurden zuerst in der Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung von 1539 zusammengefasst. Wesentliche Punkte die darin genannt werden und eine Konfirmation ausmachen sind: Tauferinnerung, Prüfung der christlichen Lehre, Bekenntnis der Konfirmanden, Handauflegung, Fürbitte. Mit der Konfirmation sind meistens die Zulassung zum Abendmahl und die Übernahme des Patentamtes verbunden.

Flächendeckend setzte sich die Konfirmation aber erst im 18. Jahrhundert durch. Durch die Einflüsse des Pietismus wurde zunehmend das persönliche Bekenntnis zu Gott betont, dass in der Konfirmation gesprochen wurde.

Heute steht die Konfirmation in der Spannung zwischen Glaubensbekenntnis und Feier. In vielen Familien steht die Feier im Mittelpunkt oder es wird betont, dass der Jugendliche nun ins Erwachsenenleben aufgenommen wird. Es besteht manchmal auch die Tradition, dass am Tag der Konfirmation öffentlich der erste Alkohol getrunken werden darf. Demgegenüber steht der Gedanke, dass der Jugendliche das Ja zu Gott, was die Paten stellvertretend für ihn in der Taufe gegeben haben, persönlich bestätigt. Durch die unterschiedliche Gewichtung dieser beiden Punkte kommt es bei den Konfirmanden, bei den Familien und in den Gemeinden immer wieder zu Spannungen, die auch nicht aufzulösen sind, aber ausgehalten und bearbeitet werden müssen.

Der Text für mich

Meine eigene Konfirmation ist schon viele Jahre her. Ich erinnere mich an eine Menge Spaß um Konfirmandenunterricht, eine schöne Feier und meinen Konfirmationsspruch. Er steht in Jeremia 17,7: „Gesegnet ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist.“ In den vielen Jahren, die seit der Konfirmation vergangen sind, bin ich diesem Vers immer wieder begegnet. Er hat mich begleitet und mir immer mal wieder deutlich gemacht, dass ich mit Gott in Verbindung stehe. Persönlich war die Konfirmation nicht der Punkt, an dem ich ein bewusstes Ja zu Gott gesagt habe, aber trotzdem war der Gedanke an meine Konfirmation immer ein Punkt, der mich daran erinnert hat, mich auf Gott zu verlassen.

Der Text für dich

Starter

Konfirmation ist für viele ein Familienfest, bei dem es vor allem auf die Geschenke ankommt. Wer die höchste Summe an Geld geschenkt bekommt, der ist der Coolste und für diesen Preis muss man eben den Konfirmandenunterricht ertragen und über sich ergehen lassen. Die Belohnung am Ende ist recht hoch. In den neuen Bundesländern spielt Konfirmation eine sehr geringe Rolle, da sich im Laufe der DDR-Zeit die Jugendweihe stark entwickelte und bis heute eine große Bedeutung hat. Kinder, die wenig über den Inhalt der Konfirmation wissen, wundern sich, dass der eigentliche Sinn der Konfirmation das persönliche Bekenntnis zu Gott ist. Ihnen sollte deutlich gemacht werden, dass jeder ein persönliches Ja zu Gott sagen kann, egal ob er vor hat sich konfirmieren zu lassen oder nicht.

Checker

Es  ist klar, dass in einigen Jahren (bei den meisten im zweiten Halbjahr der achten Klasse) die Konfirmation gefeiert wird. Manche freuen sich darauf, für viele ist dieser Termin aber noch ziemlich weit weg. Für Kinder, die bewusst auf die Konfirmation zugehen ist es aber klar, dass der Gottesdienst das Wichtigste ist und die Feier sowie die Geschenke erst an zweiter Stelle stehen, auch wenn es schön ist zu feiern und Geschenke zu bekommen. Für diese Kinder ist es wichtig, die doppelte Bedeutung des Begriffes festmachen aufzuzeigen. Ich kann bei Gott festmachen und er ist der Grund, warum ich ein Fest mache, also feiern kann.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Festvorbereitung

Eine Möglichkeit der Stundengestaltung ist, dass Thema Fest in den Mittelpunkt zu stellen. In der Hinführungsphase wird gemeinsam das Fest vorbereitet. Das kann in verschiedenen Gruppen geschehen. Immer einige Kinder sind zusammen für eine Aufgabe verantwortlich.

Tisch decken: Der Tisch wird festlich gedeckt. Ein weißes Tischtuch, Geschirr, Gläser, gefaltete Servietten und Tischdeko gehören dazu.

Tischkarten: Eine Gruppe gestaltet für jeden anwesenden Jungscharler eine schöne Tischkarte. Dazu legt man Zeichenkarton, Stifte und Dekomaterial (zum Beispiel kleine Fische aus Moosgummi) bereit. Diese Gruppe darf auch die Sitzordnung festlegen.

Getränke: Diese Gruppe hat die Aufgabe, leckere Cocktails zu mixen.

Essen: In dieser Gruppe wird das Essen vorbereitet, man kann zum Beispiel Pizza backen oder Hamburger machen.

Idee 2: Konfirmationsinterviews

Die Jungscharler werden in kleine Gruppen eingeteilt. Sie bekommen die Namen und Adressen von Gemeindemitgliedern und haben die Aufgabe, sie über ihre Konfirmation zu befragen. Sie sollen fragen, wie sie ihre Konfirmation gefeiert haben, welches ihr Konfirmationsspruch ist, welche Geschenke sie bekommen haben usw. Es wäre schön, wenn sie auch ein Bild der Konfirmation zur Verfügung stellen könnten. Wenn die Jungscharler wieder zurück sind, tauschen sie sich über ihre Erfahrungen aus, die sie bei diesen Interviews gemacht haben.

Tipp: Man sollte darauf achten, dass die Menschen, die besucht werden ,nicht zu weit weg vom Gemeindehaus wohnen und diesen Personen auch den Besuch ankündigen, damit sie sich auf die Interviews vorbereiten können.

Verkündigung

Die Konfirmationsfeier

Man setzt sich gemeinsam an die festlich gedeckte Tafel und genießt das Essen. Hier ist es schön, wenn die Mitarbeiter die Jungscharler bedienen. Während des Essens treten verschiedene Personen auf, die Festansprachen halten, also etwas über die Geschichte und Bedeutung der Konfirmation erzählen. Diese Personen können eine entsprechende Verkleidung anziehen. Die Rollen können von einem oder mehreren Mitarbeitern gespielt werden.

Professor Neunmalklug

Also ich muss euch etwas wichtiges Erzählen. Mein Name ist Professor Neunmalklug und ich kenne mich in ganz vielen Bereichen aus. Eine meine Spezialitäten ist die lateinische Sprache. Ich möchte euch erklären, was das Wort Konfirmation bedeutet. Es kommt vom lateinischen Wort confirmatio. Dieses Wort bedeutet Befestigung oder Bekräftigung. Das Versprechen, was in der Taufe gegeben wurde, wird also noch einmal bekräftigt oder befestigt. Besonders schön finde ich, dass im Wort Befestigung auch das Wort Fest enthalten ist. Ihr feiert ja auch gerade ein Fest, also passt das ganz prima.

Martin Bucer

Darf ich mich vorstellen, mein Name ist Martin Bucer. Ich bin Reformator. Ihr wundert euch vielleicht darüber, weil ihr bei dem Stichwort Reformator zuerst an Martin Luther denkt. Der war natürlich auch Reformator, aber es gab noch mehr, die die Ideen der Reformation aufnahmen und weiter entwickelten. Einer bin ich, die meiste Zeit wirkte ich in Straßburg. Meine Überzeugung ist, dass ein Mensch persönlich Ja zu Gott sagen muss und das er das in der Taufe tun soll. Nun werden aber viele Menschen schon als ganz kleines Kind getauft. Die können natürlich nicht aus Überzeugung Ja zu Gott sagen. Es gab in unserer Zeit manchen Streit über diese Frage: Wie ist das Verhältnis von der Taufe von kleinen Kindern zu der Taufe von Erwachsenen, die bewusst Ja zu ihrer Taufe sagen? Ich war einer, die den Streit beenden wollte und so habe ich mit anderen zusammen die Konfirmation entwickelt. Die Menschen, die als kleines Kind getauft worden sind, können in der Konfirmation ihr Ja zu Gott bestätigen und bekräftigen. Sie dürfen sich darüber freuen, dass sie als Kind getauft worden sind und sie dürfen nun noch einmal bewusst sagen: „Ja Gott, ich will zu dir gehören.“ So nach und nach hat sich diese Praxis durchgesetzt.

Professor Neunmalklug

Ich muss euch noch etwas wichtiges sagen, dass hat der Martin Bucer vergessen zu erzählen. Das erste Mal wurde eine Ordnung für die Konfirmation im Jahre 1539 aufgeschrieben. Aber eigentlich wollte ich euch noch etwas anderes sagen. Jetzt geht es nicht um lateinische Worte, sondern um griechische Worte. Das Neue Testament ist ja ursprünglich in Griechisch geschrieben worden. Ich habe euch einen Vers aus dem griechischen mitgebracht, der in der Bibel steht. Ich habe ihn schon mal für euch übersetzt: „Darum bitte ich dich: Halte am Glauben fest, so wie du ihn kennen gelernt hast.“ Das Wort Konfirmation steht nicht in der Bibel und die Leute zur Zeit der Bibel wurden auch nicht konfirmiert. Aber der alte Paulus schreibt an seinen jungen Freund Timotheus: Halte am Glauben fest. Ich stehe zu dem, was in der Bibel steht. Ich vertraue, dass Gott da ist. – Das bedeutet festhalten oder festmachen. Wir machen ein Fest, wir feiern also und wir können auch bei Gott festmachen, also uns ganz fest an ihm festhalten

Mitarbeiter

Ein Mitarbeiter erzählt wir es zu seiner Konfirmation war, wie er den Gottesdienst und die Feier erlebt hat, ob er dort bewusst bei Gott festgemacht hat usw.

Die andere Idee

Konfirmationsgottesdienst

Die Kinder die regelmäßig den Gottesdienst besuchen werden gefragt, was das besondere an der Konfirmation bzw. dem Konfirmationsgottesdienst ist. Nun werden einige Elemente durchgeführt. Dabei muss deutlich werden, dass hier keine Konfirmationshandlung durchgeführt wird, sondern nur einzelne Elemente des Gottesdienstes beispielhaft erlebt werden.

  • Prüfung der christlichen Lehre – Wer kann einen Psalm, die Gebote oder das Vater Unser auswendig sagen?
  • Bekenntnis – Wir beten gemeinsam das Glaubensbekenntnis.
  • Segnung – Jedem wird ein persönlicher Segensvers zugesprochen.
  • Konfirmationsspruch – Die Jungscharler suchen sich einen Bibelvers heraus, der ihnen gut gefällt. Man kann auch eine Liste mit bekannten Versen ausdrucken und damit den Teilnehmern eine Hilfestellung geben.
  • Gebet und Fürbitte – Wir beten für jedes einzelne Kind.

Der Text gelebt

Wiederholung

Es wird ein Zollstock ausgeklappt. Wir stellen uns vor, dass ist eine Zeitleiste, die im Jahr 0 beginnt. Nun suchen wir das Jahr, in dem die erste Konfirmation stattgefunden hat, bzw. die erste schriftliche Ordnung zur Konfirmation veröffentlicht wurde. (1539) Nun suchen wir noch das Jahr 2017 (also die Gegenwart). Das Jahr ist 17mm nach dem Ende des Zollstocks, man kann eine zweiten Zollstock oder ein Lineal anlegen. Was ist heute anders als bei der Konfirmation damals? Was sind Gemeinsamkeiten der Konfirmationen aus diesen unterschiedlichen Jahren?

Gespräch

Es liegt ein großes Plakat bereit. In der Mitte des Plakates liegt ein Bild von einer Konfirmandengruppe. Um dieses Bild herum werden verschiedene Fragen geschrieben:

  • Welchen Konfirmationsspruch würdest du dir aussuchen?
  • Warum feiern wir Konfirmation?
  • Wie stellst du dir deine Konfirmationsfeier (den Konfirmationsgottesdienst vor)?
  • Wann hast du das letzte Mal eine Konfirmation erlebt? Wie war das?
  • Würdest du auch ein Bekenntnis zu Gott sprechen können? Wie würdest du dieses Bekenntnis formulieren?
  • Was ist das wichtigste an einer Konfirmation?

Die Fragen müssen nicht alle beantwortet werden. Sie sollen aber eine Hilfestellung sein, um das Thema auf einer persönlichen Ebene zu bearbeiten.

Merkvers

Darum bitte ich dich: Halte am Glauben fest, so wie du ihn kennen gelernt hast. 2. Timotheus 3,14a HfA

Als Dekoration sind viele Luftballons aufgehängt, die passen natürlich zum Thema Fest feiern. In jedem Luftballon ist ein Zettel. Auf vier Zetteln stehen die drei Teile des Verses sowie die Bibelstelle. (Darum bitte ich dich:  — Halte am Glauben fest, — so wie du ihn kennen gelernt hast. — 2. Timotheus 3,14a) Diese Zettel gibt es jeweils doppelt. Für den Merkvers werden also acht Luftballons mit Zetteln benötigt. In allen anderen Luftballons stecken Zettel mit anderen Sätzen, zum Beispiel: Selig sind die Konfirmanden. Oder: Ich bin immer bei dir! Oder: Er weidet mich auf einer grünen Aue. Die Aufgabe besteht nun darin, die Luftballons zu zerplatzen und herauszufinden, welche Satzteile doppelt vorhanden sind. Aus diesen Zetteln wird der Merkvers zusammengesetzt und gemeinsam gesprochen.

Gebet

Es wird eine Liste besorgt, auf der die Konfirmanden der Gemeinde stehen (evtl. auch die Namen deren, die zuletzt konfirmiert worden sind). Hilfreich ist es auch, wenn ein Bild der Person dabei ist. Vermutlich kennen einige diese Jugendlichen. Nun nimmt sich jeder einen Zettel mit den Namen eines Konfirmanden bzw. das Bild von ihm und spricht ein Gebet für diese Person.

Kreatives

Wir basteln ein Kreuz. Am einfachsten geht das, wenn man zwei Äste zusammen bindet. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten: Zwei Bretter oder Balken werden zusammengeschraubt. Es werden Materialien gesucht aus denen man ein Kreuz basteln kann. Das kann Müll sein, der auf dem Gelände liegt oder das können Nägel sein. Eine andere Möglichkeit besteht darin, ein Kreuz aus Playmais zu bauen. Die Gruppe kann zusammen ein großes Kreuz bauen, Es ist auch denkbar, dass Einzelne oder Zweiergruppen jeweils ein Kreuz bauen. Nun erhält jeder Jungscharler einen Stück Seil und kann es, wenn er will, am Kreuz festbinden. Erklärung: Das Kreuz ist das Zeichen für Jesus. Wenn ich das Seil am Kreuz festmache zeige ich damit, dass ich ganz fest mit Jesus verbunden sein will.

Spielerisches

Passend zum Thema Fest wird ein Festparcours durchgeführt. Dazu werden die Kinder in zwei Gruppen eingeteilt. Sie stehen hintereinander an einer Startlinie. Im Abstand von ca. 10 Metern steht jeweils ein Tisch. Neben den Kindern liegen verschiedene Materialien, die für einen festlich gedeckten Tisch zur Konfirmation notwendig sind (Tischdecke, Teller, Besteck, Gläser, Blume zur Deko usw.). Nach einem Startzeichen geht es los. Der erste Spieler läuft mit der Tischdecke los und legt sie ordentlich auf den Tisch. Wenn er wieder zurück an der Startlinie ist läuft der Nächste mit einem Teller los usw. Gewonnen hat das Team, welches den Tisch als erstes festlich gedeckt hat.

Rätselhaftes

Ihr erhaltet ein Bild, auf dem ihre eine Konfirmandengruppe seht. Welche Konfirmanden sehen genau gleich aus?

(T)Extras

Lieder

  • Ich stehe fest auf dem Fels
  • Befreundet sein mit dir

Verbindungen herstellen

Festmachen bedeutet eine Verbindung herstellen. Um das deutlich zu machen kann man einige unterschiedliche Verbindungen ausprobieren.

Knoten

Es werden verschiedene Knoten ausprobiert. Eine Anleitung für unterschiedliche Knoten findet man zum Beispiel auf der Seite www.knotentraining.de

Experiment: Zeitungen verbinden

Bei diesem Experiment geht es darum ohne Hilfsmittel eine sehr feste Verbindung herzustellen. Man benötigt 2 Zeitschriften, am besten sollten sie auf Glanzpapier gedruckt sein. Diese Zeitschriften werden nebeneinander gelegt. Die erste Seite der einen Zeitschrift wird aufgeschlagen. Die erste Seite der anderen Zeitschrift wird nun so aufgeschlagen, dass sie auf der Seite der ersten Zeitung liegt.

Nun wird die zweite Seite der ersten Zeitung über die erste Seite der zweiten Zeitschrift geschlagen. Dann ist die zweite Seite der zweiten Zeitschrift dran.

So wird abwechselnd immer eine Seite nach der anderen aufgeschlagen, bis man das mit der gesamten Zeitschrift gemacht hat.

Wenn man nun versucht an den Rücken der beiden Zeitungen zu ziehen, wird es nicht gelingen, sie auseinander zu ziehen.

Skulpturen mit dem Lötkolben

Mit dem Lötkolben kann man auch Verbindungen herstellen. Hierzu benötigt man verschiedene Schrauben, Muttern, Nägel und andere Kleinteile aus Metall. Diese werden mit Hilfe von Lötkolben und Lötzinn zu kleinen Skulpturen zusammengebaut.

Holzverbindungen

Ein dickes Brett wird in mehrere Teile gesägt. Außerdem braucht man noch Hammer und Nägel. Die Aufgabe besteht darin die beiden Bretterstücke mit drei Nägeln zu verbinden. Wer schafft es, die Verbindung mit so wenig Hammerschlägen wie möglich zu bauen.

Diese Themenreihe enthält alle Einheiten zum Thema Reformation aus dem JUMAT-Jahrgang 2017. Zwei Einheiten beschäftigen sich mit Martin Luther und seinem Freund Lucas Cranach. Vier Einheiten haben die vier Sola der Reformation als Schwerpunkt und zwei weitere Einheiten beschäftigen sich mit den Auswirkungen der Reformation bis heute.

Ein Teil der Einheiten ist nach folgendem Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie eine Beschreibung der Situation der Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Der Treffpunkt vermittelt Spiel- und Bastelideen zum Einstieg. Die Verkündigung und Erzählung der biblischen Geschichte erfolgt im Knackpunkt. Im Doppelpunkt geht es um die Vertiefung des Themas auf unterschiedliche Art und Weise.

Die anderen Einheiten haben folgenden Aufbau: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe einen passenden Entwurf für einen Familiengottesdienst und zwei Geländespiele.

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