Das Evangelium breitet sich aus (Apostelgeschichte)

Diese Themenreihe enthält die Entwürfe für Gruppenstunden zu Texten aus Apostelgeschichte 9-12. Sie beginnt mit der Bekehrung von Paulus und begleitet den weiteren Weg der ersten Christen und der ersten Gemeinden. Dabei stehen vor allem Paulus und Petrus im Mittelpunkt. Durch ihr Wirken und den Einsatz von weiteren Menschen breitet sich das Evangelium weit über Jerusalem hinaus aus.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe einen passenden Entwurf für einen Familiengottesdienst.

Das Ziel

Starter

Jeder kann etwas, was ein anderer nicht so gut kann. Wenn jeder sich an der Stelle einbringt, wo er gut ist, kann Großes gelingen.

Checker

Wer es wagt, für Jesus zu diskutieren, braucht Unterstützung. Falle ihm nicht aus Sucht nach Harmonie in den Rücken.

Der Text an sich

Vers 19b+20: Saulus macht eine radikale Kehrtwendung seiner Überzeugung. Nach nur wenigen Tagen steht er in den jüdischen Synagogen für Jesus ein.

Vers 21: Juden und Christen sind irritiert und von der Kehrtwende überfordert.

Vers 22: In Vers 18 „fiel es Saulus wie Schuppen von den Augen“. Der Heilige Geist, den Hananias ihm zugesprochen hat, lässt ihn auch innerlich sehend werden. Wie Jesu Jünger an Pfingsten durch den Heiligen Geist auf einmal alle Zusammenhänge verstehen, so geht es auch Saulus hier. Die „Heiligen Schriften“ sind die Bücher des Alten Testamentes, vor allem die Propheten. Jetzt erkennt Saulus, dass die Verheißungen auf den Messias darin mit Jesus in Erfüllung gegangen sind.

Vers 23+24: Die Juden merken, dass sich ihre einst schärfste Waffe nun gegen sie wendet und sehen keinen anderen Weg, als diese zu vernichten.

Vers 25+26: Ob hinter der Rettungsaktion auch eine Portion Angst der Christen steht, die Juden könnten sich gegen sie richten? Vers 26 lässt ahnen, in welchem Konflikt die Christen standen.

Vers 27+28: Barnabas ist in der Gemeinde in Jerusalem bereits ein angesehener Mann (Apg. 4,36+37). Er tritt für Saulus ein und wird in der kommenden Zeit eine Art Mentor für Saulus (Apg.11,22-26+30). Er wird später mit Saulus zusammen auf die erste Missionsreise gesandt (Apg. 13). In Kapitel 15,36ff geraten Paulus und Barnabas in Streit. Danach gehen beide getrennte Wege.

Vers 29: Auch hier legt sich Saulus mit den Juden an, schreckt auch vor Streit nicht zurück und gerät so wieder in Lebensgefahr. Auch hier bringen ihn seine Glaubensbrüder weg und in Sicherheit, zurück in seine Geburtsstadt Tarsus. Diese Stadt liegt außerhalb von Israel in Galatien, der heutigen Türkei.

Vers 31: Fast könnte man vermuten, dass die Gemeinden froh sind, den Unruhestifter Saulus los zu sein. Denn nun wachsen und gedeihen die Gemeinden innerhalb Israels in Frieden.

Der Text für mich

Dieser Text wiederholt sich bis heute in den Gemeinden. Viele Gemeinden haben ein beschauliches Dasein, leben im Frieden mit ihrer Umgebung, sind angesehen und wachsen auch. Wenn dann jemand diesen Frieden stört, in die Offensive geht, auch Streitgesprächen mit Andersgläubigen nicht aus dem Weg geht, sie vielmehr herausfordert, wird der nur zähneknirschend geduldet. Man ist dann aber heimlich froh, wenn der sich eine andere Gemeinde sucht.

Kommt dieser Mitarbeiter aber an einen anderen Ort, in einen neuen Aufgabenbereich, kann er sich voll entfalten. Menschen finden zum Glauben, neue Gruppen entstehen, vielleicht sogar neue Gemeinden.

Beides hat seine Berechtigung. Es gilt herauszufinden, was Jesu Weg und Wille ist.

Dieser soll dann umgesetzt werden.

Ich möchte bei solchen Prozessen gerne ein „Barnabas“ sein, der zwischen den Fronten vermittelt und die Mitarbeiter unterstützt, die sich mit vollem Eifer für Jesus einsetzen.

Der Text für dich

Starter 

Hast du schon einmal Sätze gehört wie: „Es ist ja schön, dass du jetzt in die Jungschar gehst und an Jesus glaubst. Aber du musst es mit dem Glauben nicht übertreiben.“ Lass dich davon nicht beeindrucken. Jesus freut sich über die Begeisterung für ihn und seine Sache. Er braucht Menschen, die sich mit Haut und Haaren für ihn einsetzen. Wäre Saulus ein Leisetreter gewesen, der immer nur diplomatisch geredet und immer Rücksicht auf die Empfindlichkeiten der Juden oder der christlichen Gemeinden genommen hätte, wer weiß, ob sich das Evangelium von Jesus so kraftvoll ausgebreitet hätte. Sei du auch weiterhin ein vom Heiligen Geist „begeisterter“ Bote von Jesus und dem, was du neu mit ihm entdeckt und erlebt hast.

Checker

Dass du an Jesus glaubst, wissen alle in deiner Klasse. Du kommst aber gut mit ihnen aus, weil du sie so stehen lässt, wie sie sind. Jetzt ist auf einmal so ein Typ in der Jungschar. Er ist kein Freund von dir. Jetzt ist er Christ geworden. Aber statt sich daran zu freuen, erzählt er allen davon. Der diskutiert mit dir und den anderen in der Schule über Jesus, knallt allen um die Ohren, dass nur das Christsein die richtige Religion ist. Das ist dir oberpeinlich.

Dich fordert dieser Text auf, dir Barnabas als Vorbild zu nehmen. Er hat zwischen den friedliebenden Christen und Saulus vermittelt. Er hat ihn gefördert und ist sogar später mit ihm losgezogen, um anderen, die noch überhaupt nichts von Jesus wussten, diese Botschaft weiterzugeben.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Viele Wege, ein Ziel

Ihr wollt mitten in der Woche bei einer Freundin/einem Freund übernachten. Wie geht ihr vor, wenn eure Eltern Nein gesagt haben?

Die Jungscharler tragen zusammen, was sie tun würden.

Eine Möglichkeit ist, traurig zu Hause zu bleiben, die andere, zu diskutieren, die Eltern mit Argumenten davon zu überzeugen, dass sie es doch erlauben. Die Argumentation kann werbend, schmeichelnd ausfallen oder aggressiv, fordernd.

Idee 2: Spaß – Kopfkino

Stellt euch vor, wir kämen von einem anderen Planeten hierher auf die Erde. Alle Werkzeuge usw. sind uns völlig fremd.

Die Gruppe entwickelt nun völlig absurde, witzige Vorgänge als Kopfkino:

Beispiele:

– Unser T-Shirt ist schmutzig – wir verwenden den Staubsauger zum Reinigen.

– Wir haben eine heiße Teetasse – wir benutzen das Smartphone als Untersetzer.

– Wir müssen einen Schreibfehler verbessern – wir schneiden ihn mit der Schere aus.

Alle Werkzeuge sind nützlich. Wenn sie aber nicht richtig eingesetzt werden, kommt es zum Schaden.

Verkündigung

Erzählung

Saulus lebte ungefähr zur gleichen Zeit wie Jesus (als Mensch auf der Erde), ist ihm aber persönlich nie begegnet. Er wurde in Tarsus geboren. Das ist am südlichen Rand der heutigen Türkei, also nicht in Israel.

Saulus war ein gelehrter Mann. Er hatte bei den angesehensten Professoren der damaligen Zeit studiert. Er war ein Pharisäer, gehörte also zur führenden theologischen, philosophischen und politischen Gruppe im antiken Judentum. Er kannte sich aus in den alten Schriften und wusste genau, dass ein Messias kommen würde. Dass Jesus dieser Messias sei, glaubte er zunächst nicht. Mit seinem scharfen Verstand konnte er zuerst messerscharf argumentieren, dass die Christen falschlagen. Als ihm aber Jesus dann selbst als Licht begegnete, und er danach den Heiligen Geist zugesprochen bekam, ging ihm ein Licht auf. Er verstand alles neu und entdeckte die großen Zusammenhänge. Genauso messerscharf wie er früher gegen Jesus argumentierte, setzte er sich jetzt für Jesus ein.

Er fing damit schon sofort in Damaskus an, wo ihm Jesus begegnet ist. Anstatt vorsichtig, diplomatisch zu sein, ging er voll auf Konfrontation. Wer nicht an Jesus glaubte, mit dem diskutierte er hart und unnachgiebig. Das brachte ihm natürlich jede Menge Ärger ein. Die Juden merkten, dass sich ihre Waffe von früher jetzt gegen sie selbst richtete. Deshalb wollten sie ihn am liebsten töten.

Den Christen in Damaskus war auch nicht wohl dabei, dass Saulus solche Unruhe stiftete. Aber sie wollten ihn doch schützen. Deshalb ließen sie ihn in einer Nacht- und Nebelaktion in einem Korb die Stadtmauer hinunter und verhalfen ihm so zur Flucht.

Saulus kam nach Jerusalem und wollte sich dort den Jüngern und Jüngerinnen anschließen. Aber die hatten noch immer Angst vor ihm; sie konnten es nicht glauben, dass er wirklich einer der Ihren geworden war. Dort war aber ein Mann, der hieß Barnabas. Er setzte sich für Saulus ein und vermittelte zwischen ihm und der Gemeinde. Saulus sah auch hier seine Aufgabe, die Menschen von Jesus zu überzeugen. Wieder führte er Diskussionen mit den Juden. Und schon wieder wollten die ihn umbringen. Als die Christen in Jerusalem das erfuhren, brachten sie ihn in die Hafenstadt am Mittelmeer, Cäsarea, damit er von dort nach Hause, nach Tarsus fahren konnte.

Dadurch war in den christlichen Gemeinden in Israel wieder Frieden eingekehrt. Sie waren liebevoll und freundlich zueinander und zu anderen. Dadurch gewannen sie die Herzen von vielen. Durch die Kraft des Heiligen Geistes glaubten immer mehr Menschen an Jesus.

Saulus aber hörte nicht auf, sich mit Leib und Leben für Jesus einzusetzen. Er wurde ein Missionar, durch den sich die Botschaft von Jesus weit nach Europa hinein verbreitete.

Die andere Idee

Zwei Jungscharler bekommen folgenden Text, den sie als Hörspiel vorlesen:

Der eine erzählt:

Ich freue mich, dass ich Jesus kennengelernt habe. Seither hat sich mein Leben völlig verändert. Das kam so:

Ich habe in Jerusalem eine Gruppe von Leuten kennengelernt, die so freundlich waren, dass mir das aufgefallen ist. Sie helfen Armen und geben Witwen Geld zum Überleben. Ich habe gehört, dass manche sogar ein Grundstück verkauft haben, damit sie mit dem Geld die Gemeindearbeit unterstützen können. Das hat mir so imponiert, dass ich nachgefragt habe, warum sie das tun. Dann haben diese Christen den Grund gesagt. Sie tun es, weil sie an Jesus glauben, ihn lieben. Sie wollen so leben, wie Jesus es ihnen vorgemacht hat. Sie leben für Jesus als den Grund und den Sinn und das Ziel ihres Lebens. Das hat mich so begeistert, dass ich jetzt auch so lebe.

Der andere erzählt:

Ich freue mich, dass ich Jesus kennengelernt habe. Seither hat sich mein Leben völlig verändert. Das kam so:

Ich habe auch von diesen Christen in Jerusalem gehört. Auch ich habe gehört, dass sie an Jesus glauben, weil Jesus der Sohn von Gott ist, der als Mensch auf die Erde kam. In Bethlehem, du weißt schon. Das hat mich total aufgeregt. Wie kann man so einen Unsinn glauben. Ich war überzeugt, dass dieser Jesus ein Betrüger und Menschenverführer sei. Aber dann habe ich Saulus getroffen. Ich dachte, der ist doch ein intelligenter Mensch. Der wird den Schwindel durchschauen. Dann haben wir begonnen zu diskutieren. Stundenlang habe ich versucht, ihn umzustimmen. Aber er hatte immer die besseren Argumente. Zuletzt musste ich zugeben, dass er recht hatte. Er hat mich überzeugt und je mehr ich über diese neue Lehre nachdenke, umso logischer wird mir das Ganze. Alles passt zusammen.

Der eine: Redest du von dem Saulus, den die Juden beseitigen wollten, da er ihnen zu gefährlich wurde? Der war aber auch echt ziemlich krass. Der ist ja schon in Damaskus nur knapp dem Tode entkommen. Mit einem Korb haben sie ihn über die Mauer abgeseilt. Dann hat er in Jerusalem genauso weitergemacht. Der ist keiner Konfrontation aus dem Weg gegangen. Es wäre besser, wenn er ein bisschen diplomatischer wäre.

Der andere: Genau von dem spreche ich. Aber wenn er diplomatischer gewesen wäre, säße ich jetzt nicht hier. Manche brauchen solche klaren Ansagen. Ich find’s gut. Jetzt ist er ja wieder in Tarsus. Da macht er hoffentlich mutig weiter.

Der Text gelebt

Wiederholung

Gegenteilgeschichte

Saulus war viele Jahre bei den Jüngern und Jüngerinnen in Damaskus. Endlich wagte er es, in die Synagogen zu gehen. Er saß immer schweigend da. Deshalb liebten ihn alle und er lebte ein unauffälliges Leben.

Wenn er gefragt wurde, gab er ausweichende Antworten und sagte, dass bestimmt alle irgendwie recht hätten. Aus der Bibel könne man keine eindeutigen Antworten bekommen.

Dann wollte er auch die Christen in Jerusalem besuchen. Sie hießen ihn herzlich willkommen. Nur einer von ihnen, Barnabas, war skeptisch.

Saulus verstand sich auch hier prima mit den Juden.

Nach einiger Zeit wollte Saulus wieder nach Hause. Also machte er sich auf den Weg nach Tarsus.

Die Texte der Gegenteilgeschichte und Apostelgeschichte 9,19b-31 werden nun miteinander verglichen. Wie wäre die Missionsgeschichte wohl verlaufen, wenn die Gegenteilgeschichte stimmen würde?

Gespräch

Für Saulus gab es zwei Möglichkeiten, wie er damit umgehen konnte, dass er von allen Seiten angefeindet wurde. Er hätte mühsam lernen können, diplomatisch zu sein. Damit hätte er aber seine Wirksamkeit eingeschränkt. Gott hatte ihm die Begabung gegeben, keine Angst vor der Konfrontation zu haben und scharf zu argumentieren. Diese Begabung setzte er dann außerhalb Israels voll ein. Dadurch wurden Menschen zu Christen, die noch nie etwas von Gott und Jesus gehört hatten.

Merkvers

Zur Guten Nachricht bekenne ich mich offen und ohne Scheu. In ihr ist die Kraft Gottes am Werk und rettet alle, die der Botschaft glauben und sie im Vertrauen annehmen – an erster Stelle die Menschen aus dem jüdischen Volk und dann auch die aus den anderen Völkern (Römer 1,16 GNB).

Alle üben, den Vers fehlerfrei in der Bibel zu lesen. Freiwillige treten nacheinander auf die Bühne und tragen diesen Vers vor, als stünden sie in einem Saal vor Hunderten von Leuten.

Gebet

Danke, Herr Jesus, dass du alle Menschen für deine große Mission gebrauchen kannst. Niemand ist in deinen Augen dazu nicht geeignet. Zeige uns bitte, wie wir uns für dich einsetzen können. Wir wollen auch, dass viele Menschen von dir und deiner guten Nachricht hören. Schenke uns auch so einen Feuereifer, wie es die ersten Christen damals hatten. Wirke bitte durch deinen Heiligen Geist in uns.

Kreatives

T-Shirts gestalten mit Textilspray

Dafür geht man am besten ins Freie. Der Boden und auch die Arbeitstische müssen gut mit Malerfolie abgedeckt werden.

Aus Pappe werden Schablonen angefertigt. „I love Jesus“, das EC-Zeichen oder ähnliche Bekenntnisse.

In die T-Shirts wird eine dicke Lage Zeitungspapier gesteckt. Dann werden die Schablonen auf das Shirt gelegt. Nun wird die Sprühfarbe nach Anleitung auf der Sprayflasche aufgesprüht.

Spielerisches

Wenn ein Pinguin versuchen würde, einen Wettlauf mit einem Jaguar zu gewinnen, würde er versagen. Schwimmt er aber im Meer, ist er haushoch überlegen. Wollte also ein Pinguin eine Beute auf dem Land fangen, hätte er keinen Erfolg. Er erreicht sein Ziel im Meer schwimmend, der Jaguar dagegen rennend.
Um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, setzt sich jeder mit dem ein, was er kann.
Die Jungschar teilt sich in zwei Gruppen auf. Alle kämpfen für ihre Gruppe um den Erfolg.
Nun werden Knobelspiele wie Sudoku oder Kreuzworträtsel in doppelter Ausführung, viele Tischspiele, Taktikspiele aufgebaut, die man zu zweit spielen kann.

An anderer Stelle kann man mit Ballspielen, Federball, Indiaca, Wettläufen aller Art wetteifern.

Alle suchen sich das Spiel aus, in dem sie sich einen Sieg zutrauen. Auf ein Startsignal hin beginnen alle gleichzeitig mit dem Spielen.    

Rätselhaftes

Mithilfe aller zugänglichen Möglichkeiten werden die Städte Damaskus, Jerusalem, Cäsarea und Tarsus gesucht. Dazu kann man Atlanten oder das Internet benutzen und die Städte dann in die Karte eintragen.

(T)Extras

Lieder

Komm mit, schlag ein

Jedes Kind ist anders

Sei ein lebend’ger Fisch

Das will ich von Paulus lernen

Komm, sag es allen weiter

Das Wort von Gott läuft um die Welt

1. Vorbemerkungen

Gesellschaftsspiele sind nach wie vor im Trend. Der Markt boomt wie noch nie zuvor. Dennoch kennen immer weniger Kinder und Jugendliche noch Gesellschaftsspiele, geschweige denn, dass sie diese auch spielen. Das können wir mit diesem Stundenentwurf punktuell verändern. Bei diesem Spiel-des-Jahres-Abend wollen wir unter anderem den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, Gesellschaftsspiele ganz neu zu entdecken und dadurch auch sich selbst neu kennenzulernen. Dieser Abend fordert und fördert das gemeinsame Spielen.

2. Zielgedanke

Bei einem lockeren und gemütlichen Abend lernen die Teilnehmenden und Mitarbeitenden, sich und jede Menge Gesellschaftsspiele kennen.

3. Methodik für die Gruppe

Flair:

Casino-Atmosphäre, 10 bis 15 Tische, eine Bar, die Mitarbeitende sind chic gekleidet, die Wände etwas abgehangen und Teelichter in Gläsern auf den Tischen. Es gibt ein Willkommensgetränk am Eingang. Die Bezahlung und Wertung läuft per Diamanten in Säckchen.

Catering:

Es werden Kekse o. ä. angeboten und Getränke (Apfelschorle und Wasser) gibt es an der Bar. Ein Kellner, der mit Plastik-Sektgläser umher geht, verteilt die Begrüßungs-Drinks.

Sieger:

Die ersten Spieler in Endwertung bekommt ein Spiel-Geschenk.

  1. Der erste Spieler darf sich ein Spiel seiner Wahl aussuchen!
  2. Der zweite Spieler darf zwischen Macke und Arche Noah wählen
  3. Der dritte Gewinner darf dann das übrige Macke oder Arche Noah mitnehmen

Spielablauf, Punkte und Laufzettel:

Jeder Teilnehmende muss mindestens fünf Pflichtspiele, aber auch mehr Spiele spielen. Die Mitarbeitenden unterschreiben jeweils bei einem Spiel auf dem Laufzettel der Spieler. Man darf jedes Spiel nur einmal spielen, bis man seine fünf Pflichtspiele gespielt hat. Danach darf man kein Spiel zweimal hintereinander spielen. (Je nach zeitlichem Rahmen der Spiele muss hier auf bis zu drei Pflichtspielen gekürzt werden)

Punktevergabe an jedem Spieltisch:

Der beste Spieler bekommen fünf Diamanten-Punkte, der zweite zwei Diamanten und alle anderen einen Diamanten. Dann geht es zum nächsten Spieltisch deiner Wahl.

Die Spiele sind auf einer Extra-Liste benannt und werden je von einem Mitarbeitenden zu Hause getestet. Die Spiele werden so konzipiert, dass sie gut und einfach erklärt und in 10 bis 25 Minuten gespielt werden können. Jeder Mitarbeitende bereitet also ein Spiel vor und betreut den entsprechenden Spieltisch in passender Kleidung (bis auf einen Bar-Mann/Frau).

Laufzettel (Anhang):

Laufzettel von:

Nr.   Spiel Platzierung Punkte Unterschrift
1.          
2.          

Spielende

Der Spieleabend sollte nach ungefähr zwei Stunden beendet sein. Es findet noch eine letzte Auswertung an den Tischen statt und dann ist das Ende des Abends ca. 21.00 Uhr oder 21.30 Uhr.

Spiel für die Tische und die jeweiligen Zuständigen:

Spielauswahl für Kinderfreizeit mit 40 Kindern:

  1. Mogelmotte
  2. Kakalakensalat
  3. Speed Cups
  4. Das magische Labyrinth
  5. Der Verzauberte Turm
  6. Geistertreppe
  7. Da ist der Wurm drin
  8. Diego Drachenzahn
  9. Schnappt Hubi
  10. Drecksau
  11. Biberbande

Spielauswahl für Konfi-Freizeit mit 120 Personen:

  1. Mogelmotte (Drei bis fünf Spieler)
  2. Kakalakensalat (Zwei bis sechs Spieler)
  3. Speed Cups (Zwei bis vier Spieler)
  4. Drecksau (Zwei bis vier Spieler)
  5. Biberbande (Zwei bis sechs Spieler)
  6. Qwirkle (Zwei bis vier Spieler)
  7. Ubongo (Zwei bis vier Spieler)
  8. Carcasonne (Zwei bis fünf Spieler)
  9. Wizard (Drei bis sechs Spieler)
  10. Qwixx(Zwei bis fünf Spieler)
  11. Sechs Nimmt (Zwei bis zehn Spieler)
  12. Ligretto (Zwei bis acht Spieler)
  13. Uno (Zwei bis zehn Spieler)
  14. Halli Galli (Zwei bis vier Spieler)
  15. Bohnanza(Drei bis sieben Spieler)
  16. Augustus (Zwei bis sechs Spieler)
  17. Camel up (Zwei bis acht Spieler)
  18. Arche Noah (Zwei bis fünf Spieler)
  19. Saboteur (Drei bis zehn Spieler)
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