Suchen und Finden

Sucht ihr gutes Material für eure (Mädchen)Gruppe? Das lässt sich mit unserem neuen KON-Thema hier auf jeden Fall finden!

Schon in der Weihnachtsgeschichte geht es um suchen und finden – aus ganz unterschiedlicher Motivation der beteiligten Personen.

Behandelt wird aber auch der Umgang mit Enttäuschungen – wenn ich (Gott) suche und nicht finde oder auf der Suche nach verlässlichen Infos nur auf Fake News stoße.

Ebenso findet ihr spannende Stundenentwürfe, Spielideen und Kreatives zum Thema.

Und zum Jahreswechsel darf natürlich auch die Jahreslosung 2022 nicht fehlen.

„Wo nochmal?“ ist eine spielerische Gruppenstunde mit dem Schwerpunkt, sich besser in der Bibel zurecht zu finden.

Bibel-Quiz zum Einstieg

Je nachdem wie viele Teilnehmerinnen in eurer Gruppenstunde dabei sind, könnt ihr dafür kleine Teams einteilen oder jede spielt für sich. Die Teams oder Teilnehmerinnen schreiben ihre Antworten zu den Fragen am besten auf.

Antworten können natürlich geraten werden. Wer gar nicht weiter weiß, darf aber auch den Bibel-Joker nutzen. Dieser kann 2x von jedem Team bzw. jeder Spielerin eingesetzt werden. Das Team oder die Spielerin bekommt dann eine Bibel und darf in ihr nachschlagen und versuchen die richtige Lösung zu finden (z. B. im Inhaltsverzeichnis).

Für jede Frage bekommen die Mädchen ca. 1–2 Minuten Zeit. Anschließend stellt ihr die nächste Frage.

Zum Abschluss löst ihr selbstverständlich auf und gebt die richtigen Lösungen bekannt.

Dabei könnt ihr den Mädchen auch nochmal die entsprechenden Stellen in der Bibel zeigen. Schlagt gemeinsam die Bibel auf und schaut, wo z. B. die vier Evangelien stehen oder betrachtet ein paar Psalmen – an den meisten steht dran, dass diese alten Texte früher gesungen wurden.

Die Fragen lauten (Lösungen in Klammern):

  1. Die Bibel besteht aus zwei Teilen, dem Alten oder Ersten und dem Neuen oder Zweiten Testament. Aus wie vielen Büchern besteht das Erste Testament? (39)
  2. Und aus wie vielen Büchern besteht das Zweite Testament? (27)
  3. Wie viele Bücher in der Bibel tragen den Namen Mose in ihrem Titel? (5)
  4. Die Schriften von wie vielen verschiedenen Propheten sind in unserer Bibel enthalten? (16)
  5. Ungefähr in der Mitte der Bibel ist ein großes Buch, das „Psalmen“ heißt. 150 sogenannte Psalmen sind dort abgedruckt. Was sind denn diese Psalmen? (Lieder oder Gebete)
  6. In den Evangelien im Neuen Testament wird von Jesus berichtet. Wie viele Evangelien gibt es und wie heißen sie? (4- Matthäus, Markus, Lukas und Johannes)
  7. Nach den Evangelien sind viele Briefe abgedruckt. Wer hat die meisten von ihnen verfasst? (Paulus (der war ein großer Missionar))
  8. Wie heißt das letzte Buch der Bibel? (Offenbarung (in diesem Buch geht es um das Ende der Welt))

Die Bibel aufschlagen

In Teil 2 dieser Gruppenstunde steht das Sich-zurecht-finden in der Bibel ganz im Mittelpunkt. Die Bibel besteht aus sehr viel Text und zahlreichen kleinen und etwas größeren Zahlen zwischendrin. Für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene, die es nicht gewohnt sind, in der Bibel zu lesen und mit ihr zu arbeiten, ist das oft sehr verwirrend und wirkt unübersichtlich. Dem wollen wir heute Abhilfe schaffen!

Teilt an alle Mädchen und Teamerinnen eine Bibel aus und schlagt gemeinsam eine Seite auf, z. B. das 2. Buch Mose (Exodus), Kapitel 2, Vers 1. Erklärt allen dabei, dass die Bibel meistens nicht nach Seitenzahlen aufgeschlagen wird, sondern eben nach Kapitel- und Versangaben. Für eure Beispielstelle könnt ihr trotzdem die Seitenzahl nennen, damit die Mädchen sie schneller finden.

Wenn alle die richtige Stelle aufgeschlagen haben, könnt ihr folgendes gemeinsam besprechen und erklären:

In jeder Bibel gibt es vorne (manchmal auch hinten) ein Inhaltsverzeichnis. Wie in den meisten anderen Büchern auch. Das kann gut dabei helfen, ein bestimmtes biblisches Buch zu finden. Das Inhaltsverzeichnis arbeitet mit Seitenzahlen, wie man es auch von anderen Büchern kennt.

Wichtig zu beachten ist dabei allerdings, dass das Alte (Erste) Testament mit der Seitenzahl 1 beginnt. Das Neue (Zweite) Testament später beginnt allerdings ebenfalls mit der Seitenzahl 1. Da kann man leicht durcheinander kommen.

Bibel ist nicht gleich Bibel. Es gibt viele verschiedene Übersetzungen. In jeder steht derselbe Text, dieselbe Erzählung ein kleines bisschen anders, also in anderen Worten.

Wenn ihr unterschiedliche Übersetzungen vor euch liegen habt, könnt ihr aus allen mal einen Vers vorlesen, dann werdet ihr die Unterschiede merken.

In den meisten Bibelübersetzungen gibt es Überschriften über den Texten. Die sind in der Regel fett gedruckt und können uns dabei helfen, die gesuchte Textstelle zu finden.

In allen Bibeln gibt es etwas größere ganz dick gedruckte Zahlen. Die geben die Kapitel eines biblischen Buches an.

Außerdem finden sich im Text ganz kleine, meistens etwas hochgestellte Zahlen. Das sind die Versangaben.

Nachdem ihr diese Dinge erklärt und alle Rückfragen beantwortet habt, übt gemeinsam bestimmte Stellen in der Bibel zu finden. Nutzt dazu keine Seitenzahlen, sondern die Angaben:

  • Name des Buches
  • Kapitel
  • Vers

Ihr könnt euch dafür gegenseitig Bibelstellen sagen, dann versuchen sie zu finden und den gesuchten Vers laut vorlesen. Oder ihr Teamerinnen stellt vor der Gruppenstunde einen kleinen Code-Bogen für eure Mädchen her. Ihr könnt euch bestimmte Bibelstellen raussuchen und pro gesuchtem Vers immer ein Wort aus diesem Vers als Teil eines Lösungssatzes angeben, den die Mädchen entschlüsseln sollen.

Wichtig dabei ist, dass ihr nur mit einer bestimmten Bibelübersetzung arbeitet, da sich sonst die Wörter ändern können.

Beispiel: Bibelübersetzung: Luther 2017

BibelstelleWelches Wort im Vers?Lösungssatz
1.Mose 4,106. WortDu
Psalm 35,222. Worthast
Offenbarung 7,1410. Wortes
Matthäus 17,132. Wortverstanden

Wenn ihr soweit seid, könnt ihr in eine Runde Bibel-Fußball starten.

Bibel-Fußball

Dafür benötigt ihr zwei oder mehrere Teams. Die sollten nicht zu groß sein, damit alle während des Spiels auch viel zu tun haben. 2–3 Spielerinnen pro Team reichen gut aus. Auch im 1:1-Modus könnt ihr Bibel-Fußball spielen.

Außerdem braucht ihr natürlich ein Fußballstadion – es reicht in diesem Fall auch ein aufgemalter Fußballplatz. Der sollte ungefähr so aussehen:

Spielplan Bibel-Fußball

Die roten Felder markieren die Schritte, die ein Team bis zum Torerfolg braucht.

Das Team, dass das erste Tor erzielt gewinnt auch das Spiel.

Jedes Team bekommt eine Spielfigur und stellt sie zunächst in die Mitte des Spielfelds in den blauen Kreis. Die Schiedsrichterin (Spielleitung) sagt dann eine frei ausgewählte Bibelstelle an, die beide Gruppen aufschlagen müssen. Alle Spielerinnen bekommen eine Bibel und dürfen gleichzeitig nach dem Vers suchen.

Meint eine Spielerin, den richtigen Vers gefunden zu haben, liest sie ihn laut vor. Die Spielleiterin kontrolliert und wenn der Vers stimmt, darf das Team ein rotes Feld Richtung gegnerisches Tor vorrücken. Das Team, das es zuerst schafft, in das kleine hellblaue Feld auf dem Spielplan vorzurücken, hat ein Tor erzielt und das Spiel gewonnen.

Bibel-Fußball könnt ihr auch als Turnier spielen, wenn ihr viele Teams bilden könnt und genug Zeit habt.

Es ist ein Kommen und Gehen in unserer Gruppenarbeit. Wie gehen wir damit um? In den Hintergrund-/Grundsatzartikeln wird das Thema »Verbindlichkeit« genauso angesprochen wie eine wertschätzende Begrüßungs- und Verabschiedungs-Kultur für TeilnehmerInnen und MitarbeiterInnen. Ihr findet zu »Kommen und Gehen« viele hilfreiche Anregungen und Ideen, auch für den Restart nach der Coronazeit. Dazu gibt es zu unserer neuen Themenreihe Bibelarbeiten und Stundenentwürfe für eure Gruppe, die auch online durchgeführt werden können: vom »Flügge werden«, »Unterwegsseine in Gottes Schutz«, »in sich gehen und zur Ruhe kommen« , der Heimat im Himmel, einem Filmabend und vieles mehr.

Wer kennt nicht die tapferen Gruppen, die sich großen Herausforderungen stellen müssen und bei denen wir gemeinsam mit ihnen hoffen und bangen, ob alles zu einem guten Ende finden wird? Egal, ob wir dabei an die acht Gefährten denken, die sich gemeinsam mit Frodo Beutlin auf den Weg machen, den einen Ring in die Feuer des Schicksalsberges zu schleudern oder an Harry Potter, Ron und Hermine, die sich dem in den Weg stellen, dessen Name nicht genannt werden darf oder das Team der Avengers – selten sind es einsame Helden, die die Welt retten. Meistens geht es darum, unterschiedliche Charaktere zu einem Team zu formen und gemeinsam zu gewinnen.

Heute geht es genau darum: als Team gemeinsam zu gewinnen und dabei alle Begabungen, Talente und Fähigkeiten einzusetzen.

Vorbereitung:

Verstecke im Gemeindehaus bzw. draußen die Zahlen-Karten eines Skatspiels (die Bildkarten und Asse behältst du) und teile die Teams ein. Um die maximal vier Teams einzuteilen, brauchst du ein zweites Skatspiel, das verdeckt ausgeteilt wird. Entsprechend der Teamanzahl musst du evtl. einige Karten aussortieren. Am Ende hast du für jedes Team eine »Farbe«: Pik, Kreuz, Karo oder Herz und entsprechend der Teamgrößen ausreichend Karten dieser Farbe im Stapel. Nun mischst du alle Karten und teilst aus. Alle, die eine Herz-Karte haben, sind nun in einem Team, alle Karos, etc.

Die erste Aufgabe der Teams wird es sein, in einem festgelegten Zeitraum möglichst viele der versteckten Skat-Karten zu finden. Dabei geht es nicht darum, nur die Karten der eigenen Farbe zu sammeln, sondern alle Karten mitzunehmen, die man sieht. Karten der anderen Teams geben später zusätzliche Pluspunkte. Karten, die meinem Team fehlen, werden aber entsprechend mit Minuspunkten berechnet.

Wenn die Zeit abgelaufen ist, werden alle Karten zusammentragen und es erfolgt eine erste Punkteverteilung: Für jede der gefundenen »Herz«-Karten bekommt z. B. das Herz-Team einen Punkt, jede Herz-Karte die von den anderen Teams gefunden wurde, wird als Minuspunkt gezählt und an das Herz-Team abgegeben. Zusätzlich bekommen die Teams von dir noch die Bildkarten, die du vorher nicht versteckt hast.

Hinweis: Es kann passieren, dass später ein Kartensatz nicht vollständig gefunden wurde. Das ist so okay und muss von den Teams entsprechend berücksichtigt werden. Die noch fehlenden Karten werden dann von dir eingesammelt, damit das Kartenspiel später wieder komplett und einsatzfähig ist.

Am Ende ergibt sich dann eine erste Rangfolge entsprechend der Punkte. Sollte es einen Gleichstand geben, wird der letzte Punkt durch »Schnick Schnack Schnuck« ausgespielt. Entsprechend der erzielten Punkte dürfen die Teams dann im Spiel nacheinander würfeln.

Das Spiel

In diesem Spiel geht es darum, als Team als erstes eine Wegstrecke (auf einem Spielplan)

zu überwinden und das Ziel zu erreichen. Auf dem Weg liegen aber Herausforderungen (Aufgaben verschiedener Kategorien), die man vorher meistern muss. Dabei geht es in einem ersten Schritt darum, die Aufgabe zu »ersteigern« und in einem zweiten Schritt darum, die Aufgabe auch zu erfüllen. Gelingt dies, kann die Team-Figur auf dem Spielplan entsprechend viele Felder nach vorne ziehen.

Ablauf

Das erste Team würfelt, um eine Aufgabe auszuwählen. Dabei gibt es Aufgaben aus unterschiedlichen Kategorien:

  • »Kraft« (repräsentiert durch den »Buben«),
  • »Wissen« (dafür steht die »Dame«),
  • »Macht« (wird vom »König« dargestellt)
  • und »Leben«.

Zeigt der Würfel eine gerade Zahl, wird IMMER um eine Aufgabe der Kategorie »Leben« gespielt. Bei einer 1 geht es um die Kategorie »Kraft«, bei jeder 3 um »Wissen« und bei der 5 geht es um »Macht«.

Beispiel: Gewürfelt wird eine 2 – also geht es bei der Aufgabe um die Kategorie »Leben«. Um sich an diese Aufgabe wagen zu können, müssen die Teams sie zuerst für sich ersteigern. Dazu wählen sie zwei Karten aus (1x eine Zahlen- und 1x eine Bild-Karte) und legen sie verdeckt in die Mitte. Haben alle Teams ihre Karten ausgewählt, deckst du sie nacheinander auf und ermittelst, welches Team »am meisten geboten hat.«

Wichtig bei der Bewertung ist, dass die Bildkarten unterschiedlich gewichtet werden: Der König schlägt den Buben, der Bube schlägt die Dame und die Dame schlägt den König.

Haben zwei Teams die gleiche Bild-Karte ausgesucht, gewinnt die mit der höheren Zahl in Kombination. Die ausgewählten Zahlen-Karten verbleiben anschließend bei dir, die werden nach der jeweils 4. Runde wieder an die Teams zurückgegeben.

Wenn durch den Würfel z. B. die Kategorie »Kraft« ausgewählt wird, brauchen die Teams nur eine Karte auszusuchen und verdeckt in die Mitte zu legen – nämlich eine Zahlenkarte, da »Kraft« ja bereits durch den Buben repräsentiert wird.

Jetzt wird es praktisch: Das Team, dass am meisten geboten hat, muss nun die gestellte Aufgabe erst lösen, um gemäß der eingesetzten Zahl-Karte auch seine Spielfigur die entsprechende Anzahl an Feldern auf dem Spielplan nach vorne setzen zu dürfen. Gelingt das nicht, wird die nächste Aufgaben-Kategorie erwürfelt und das Spiel geht weiter. Gewonnen hat, wer am Ende der Zeit auf dem Spielplan vorne steht bzw. zuerst das Ziel erreicht.

Hinweis: Es können auch mehrere Figuren auf einem Feld stehen – es wird nicht »geschmissen«. Am Ende des Spiels kann der fehlende Siegpunkt wieder über »Schnick Schnack Schnuck« erspielt werden – natürlich nur mit den Varianten »Schere«, »Stein« und »Papier« und ohne die Varianten »Feuer«, »Brunnen«, »Echse« oder »Spok«!

Folgende Aufgaben könnten sich hinter den verschiedenen Kategorien verbergen – jeweils angepasst auf deine Situation vor Ort:

  • Kraft: Liegestütz machen, Plank halten, Hampelmänner springen, Dreibeinlauf, Sackhüpfen, Hula-Hoop, Luftballon zum Platzen bringen, …
  • Macht: gegen einen Gegner, den die anderen Teams bestimmen, im Wettkampf gewinnen: Armdrücken, Daumen fangen, Füße treten, Kopfrechnen, TT-Ball »hochhalten« und möglichst oft auf den Schläger prallen lassen, Kekse-Wettessen, wer holt am schnellsten einen Stein / ein Buch / ein Blatt / eine Rolle Toilettenpapier / …
  • Wissen: Quizfragen aus Bereichen »Glaube« (z. B. Gebote aufsagen, Psalm 23 / Vater Unser / Glaubensbekenntnis aufsagen, …), »Gruppe« (wer ist am ältesten/jüngsten, wie alt sind alle zusammen, wer ist am längsten dabei, wie heißt unser*e Pfarrer*in …) etc.
  • Leben: Sing ein Lied, sag ein Gedicht auf, tanz etwas vor, mach mit jemandem zusammen »Schubkarre«, schlag ein Rad, hol einen besonderen Gegenstand, mach jemandem ein Kompliment, lös eine Rechenaufgabe, iss etwas »seltsames« (Löffel mit Senf, Milchreis mit Ketchup, …)

Wer aus dem Team die Aufgabe dann löst, kann das Team selber entscheiden – aber du achtest natürlich darauf, dass jede mal dran kommt!

Andachtsidee zu 1. Korinther 12: viele Glieder, ein Leib

Wir Menschen sind zum Glück alle unterschiedlich begabt und talentiert. Und das ist auch gut so, weil genau diese Vielfalt dafür sorgt, dass unser Leben so bunt und spannend ist. Es wäre ja auch total blöd, wenn alle super singen oder rechnen können, aber mir niemand mein Auto reparieren oder meine Haare schneiden könnte.

Wichtig dabei ist eins: Erkenn an, dass man die Talente und Begabungen nicht miteinander in Beziehung setzen kann im Hinblick auf »besser/schlechter«, sondern dass alle(s) wichtig ist – und das alles von Gott geschenkt wird. Auch wenn wir nicht immer genau verstehen, warum wir ausgerechnet das eine gut können aber lieber in etwas anderem besser wären: Gott hat für jede von uns einen gute Plan im Kopf! Irgendwann werden wir an genau der richtigen Stelle sein, um unsere Talente gut für andere und das Reich Gottes einsetzen zu können!

Hier kommt die erste Themenreihe der JUMAT 2/2021. Es geht in drei Lektionen um die Begegnungen mit Jesus nach seiner Auferstehung:

Lektion 1 Johannes 20,11-18 Am Morgen

Lektion 2 Johannes 20,19-23 Am Abend

Lektion 3 Johannes 20,24-29 1 Woche später

Die einzelnen Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Jesus lebt und gibt Hoffnung! Du kannst ihm vertrauen!

Checker

Jesus ist auferstanden und lebt! Auch wenn dein Verstand mal anders denkt, vertraue auf Jesus!

Der Text an sich

Maria aus Magdala hat ziemlich emotionale Tage hinter sich. Zwei Tage zuvor, am Freitag, wurde Jesus gekreuzigt. Nachdem Jesus gestorben war, wurde sein Leichnam noch vor dem Sabbat in ein Felsengrab gelegt und ein großer Stein davor gerollt. Und nun, am Sonntag, in aller Frühe, kommt Maria aus Magdala zum Grab und stellt fest, dass der Stein weg und das Grab leer ist.

Maria kommt aus dem Ort Magdala und folgt Jesus als eine der treuesten Jüngerinnen, seit er sieben böse Geister aus ihr ausgetrieben hat. Sie und ein paar andere Frauen haben Jesus und seine Jünger zudem versorgt (Lk 8,2-3).

An der Stelle, wo der Leichnam Jesu lag, sitzen zwei Engel. Gott schickt seine Boten in genau diese Situation, ins leere Grab. Und nicht nur das. Jesus gibt sich Maria zu erkennen und gibt ihr einen Auftrag. Das gibt ihr neuen Mut und vor allem Freude in ihrer Trauer um Jesus. Denn nun weiß sie, dass Jesus lebt und dass all das, was Jesus ihnen in der Vergangenheit erzählt hat, wahr geworden ist und so zutrifft.

Der Text für mich

Ich finde diesen Teil der Passionsgeschichte super spannend. Maria kommt total traurig zum Grab, mit dem Wissen, dass Jesus tot ist. Am Grab angekommen, stellt sie erschrocken fest, dass der Leichnam verschwunden ist und weint. Aber Gott sorgt vor und setzt zwei Engel in das Grab. Doch noch bevor die beiden auf Marias Frage antworten, steht da Jesus hinter ihr, den sie mit dem Gärtner verwechselt. Allein diese Tatsache finde ich total abgefahren. Sie war auf der Suche nach Jesus und erkennt ihn nicht. Es kommt ihr gar nicht in den Sinn, dass das Jesus sein könnte. Erst als Jesus ihren Namen sagt, fällt’s ihr wie Schuppen von den Augen und ihr ist klar: Das ist Jesus, Rabbuni! Ihr Lehrer. Und Jesus gibt ihr gleich den Auftrag, den Jüngern von der Begegnung zu erzählen – Zeugnis zu geben.

Dabei frage ich mich selbst, wie oft ich Jesus suche und nicht erkenne, dass er schon da ist. Dass ich nicht verstehe, dass er bereits handelt. Mit meinem Verstand komme ich dabei nicht weiter. Und dann darf ich aber auch erleben, wie Jesus mich gebrauchen will, indem ich z. B. von ihm erzähle. Ob es die Geschichten aus der Bibel sind oder das, was ich persönlich mit ihm in meinem Leben erlebe. Dabei darf ich erleben, wie wunderbar es ist, Jesus einfach zu vertrauen und mich nicht nur auf meinen Verstand zu verlassen.

Der Text für dich

Starter

Einige Kinder haben sicherlich schon erlebt, wie es ist, wenn jemand stirbt, den sie liebhatten, wie z. B. Großeltern oder auch ein Haustier. Manche Kinder wurden bereits mit dem Tod eines Elternteils oder auch eines Freundes konfrontiert. Kinder trauern dabei anders als Erwachsene. Sie kennen vor allem das Gefühl, traurig zu sein über etwas. Über dieses Gefühl können sie sich mit der Situation von Maria identifizieren. Wie ist es für die Kinder, wenn sie traurig sind? Was wünschen sie sich?

Maria war auch traurig. Aber Jesus selbst verwandelt ihre Traurigkeit in Freude. Und das, obwohl ihr Verstand das erstmal nicht begreifen konnte. Aber in ihrem Herzen vertraut sie Jesus. Jesus hilft ihr.

Checker

Neben dem Gefühl der Traurigkeit, kennen „Checker“-Kinder bestimmt auch einige Geschichten, in denen Jesus seinen Tod und die Auferstehung ankündigt. Maria erlebt, dass sie Jesus vertrauen kann, auch wenn zunächst erstmal alles dagegen zu sprechen scheint. So wie Maria die Vorhersagen von Jesus gehört hat und plötzlich erlebt, dass all das so eingetroffen ist, können vor allem die älteren Kinder auch solche Zusammenhänge immer mehr verstehen.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1

Schaut zusammen mit den Kindern Grabanlagen in Israel zur Zeit von Jesus an. Zum Beispiel hier: http://www.allesumdiekinderkirche.de/textsuche/joh20_11ff.pdf So ein Felsengrab sieht ganz anders aus als die Gräber auf unseren Friedhöfen heute. Nehmt zum Vergleich auch ein Bild von einem heutigen, mit Blumen bepflanzten, Grab.

Kommt mit den Kindern ins Gespräch:

  • Was seht ihr?
  • Wart ihr schonmal auf einem Friedhof? Was ist euch dort aufgefallen?
  • Welche Unterschiede fallen euch auf zwischen dem Felsengrab und heutigen Gräbern?

Das Grab hatte Josef von Arimathäa gehört. Er war ein ziemlich reicher Mann und hat sein Familiengrab, das noch ganz neu war, für Jesus zur Verfügung gestellt.

Idee 2

Spiel: Gegenstände suchen

Je ein freiwilliges Kind geht kurz vor die Tür, während im Raum ein Gegenstand versteckt wird. Das Kind kommt wieder in den Raum und sucht den Gegenstand. Die anderen Kinder können mit „heiß“ (wenn es in die Nähe kommt) oder „kalt“ (wenn es sich davon entfernt) helfen.

So wie Maria den scheinbar verschwundenen Jesus suchen wollte, können die Kinder je einen Gegenstand suchen. Statt Gegenständen können z. B. auch abgepackte Süßigkeiten verwendet werden.

Verkündigung

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Maria mit ihren Gefühlen und Gedanken erzählt. Verkleide dich dabei mit eher dunkleren Tüchern, denn sie war ja in Trauer.

„Hey, ich muss euch unbedingt erzählen, was ich Krasses erlebt hab! Das war so abgefahren! Mit meinem Verstand konnte ich das erstmal gar nicht richtig glauben.
Ach ja, ich bin übrigens die Maria und komme aus dem kleinen Ort Magdala. Das liegt in Israel am See Genezareth. Aber nun bin ich in Jerusalem. Ich war nämlich mit Jesus unterwegs. Ja, genau! Dem Jesus aus Nazareth.

Aber jetzt erstmal von vorne.
Ich war nämlich total traurig, weil Jesus, der Jesus, mit dem ich unterwegs war, gekreuzigt wurde. Am Kreuz ist er gestorben. Sein Leichnam wurde dann in das Grab von Josef aus Arimathäa, einem reichen Mann, gelegt. Eingewickelt in Leinentücher. Das ist so üblich. Dass Jesus gestorben ist, ist jetzt zwei Tage her. Und das hat mich schon ziemlich traurig gemacht … In dem Moment hab‘ ich ihn auch sehr vermisst. Er war ja auch ein Freund von mir! Und wir haben so viel erlebt.
Ich bin dann heute Morgen in aller Früh – es war sogar noch dunkel – aufgestanden und zu seinem Grab gelaufen. Ich konnte einfach nicht mehr schlafen und musste raus.

Ihr glaubt nicht, was ich da erlebt hab! Meine Augen waren noch total verheult, als ich vor der Stadtmauer von Jerusalem zum Grab von Jesus gekommen bin. Und dann – ich habe die Welt nicht mehr verstanden – der große, schwere Grabstein [mit den Armen riesige Bewegungen machen, um die Größe anzudeuten] war weg! Das Grab war offen!!! Ich war völlig verwirrt und hab nur noch mehr geweint.

Das kann doch gar nicht wahr sein! Er ist doch tot und kann nicht einfach weglaufen! Oder hat ihn etwa jemand geklaut? Der Stein ist doch so mega schwer! Den kann man nicht einfach so wegrollen. Das konnte doch alles gar nicht möglich sein.
Mir sind tausend Gedanken durch den Kopf gegangen.
Schließlich habe ich in das Grab geschaut! Jesus war tatsächlich weg! Stattdessen habe ich zwei Männer dort sitzen sehen, die leuchtend weiße Gewänder anhatten! Das müssen Engel sein, also Boten Gottes, dachte ich mir! Sie haben mich gefragt, warum ich weine!
Komische Frage, dachte ich mir. Jeder weiß doch, was die Tage Trauriges passiert ist und jetzt ist Jesus auch noch ganz verschwunden!

Aber ich habe ihnen geantwortet und gesagt: „Ich will zu Jesus! Hier hat er doch gelegen! Aber jetzt ist er weg! Und ich weiß nicht, wo er jetzt ist!“
Bevor die beiden Engel mir antworten konnten, habe ich mich umgedreht und bin erstmal kurz erschrocken: Da stand plötzlich der Gärtner!
War ja nicht schon krass genug, die ganze Sache. Auch er hat mich gefragt, warum ich weine und wen ich suche.
Anscheinend hat er meinen letzten Satz zu den Engeln mitbekommen. Vielleicht weiß er ja, wo Jesus hingebracht wurde? Immerhin pflegt der Gärtner ja die ganze Grabanlage und bekommt dadurch ziemlich viel mit und hat alles im Überblick. Oder hat er sogar etwas mit dem Verschwinden von Jesus zu tun?

Also habe ich zu ihm gesagt: „Wenn du ihn weggetragen hast, dann sag mir, wo du ihn hingelegt hast. Dann geh ich hin und hole ihn wieder zurück.“

Und dann: So krass! Dann hat dieser Typ, von dem ich dachte, dass es der Gärtner sei, doch einfach meinen Namen gesagt! „Maria“, hat er gesagt.

Mir ist’s plötzlich wie Schuppen von den Augen gefallen! Ich habe ihn mit großen Augen angeschaut, die letzten Tränen aus dem Gesicht gewischt. Die Stimme kenne ich doch! Das ist nicht der Gärtner! Das ist Jesus!

„Rabbuni“, habe ich zu ihm gesagt. Das ist hebräisch und heißt Lehrer. So haben wir ihn oft genannt.

Das war wirklich Jesus! Ich habe ihn wiedergefunden! Er lebt! Wie abgefahren ist das denn!
Aber als ich meine Hände nach Jesus ausgestreckt hab, hat er zu mir gesagt:
„Halte mich nicht fest. Ich bin noch nicht beim Vater gewesen. Aber ich habe einen wichtigen Auftrag für dich: Geh zurück zu meinen Jüngern und sage ihnen, dass ich zurück zu Gott, meinem Vater und eurem Vater, gehe! Erzähle ihnen die frohe Botschaft, dass ich den Tod besiegt habe und lebe.“
Das habe ich natürlich gleich gemacht! Und bin sofort wieder in die Stadt Jerusalem gerannt und habe den Jüngern von meinem Erlebnis mit Jesus berichtet.

Nach der Traurigkeit, die ich in mir hatte, war ich jetzt wieder voller Freude! Jesus lebt und er hat mir sogar höchstpersönlich noch den Auftrag gegeben, seinen Jüngern davon zu berichten!
Aber jetzt muss ich wieder zurück zu den anderen! Wir feiern nämlich gerade, dass Jesus den Tod besiegt hat und auferstanden ist! Jesus lebt! Das müsst ihr euch merken! Auch wenn ich‘s zuerst mit meinem Verstand gar nicht glauben konnte! Aber ich vertraue Jesus voll und ganz und das ist das Allerbeste!“

Die andere Idee

Erzähle die Geschichte mit Hilfe von Spielfiguren (Playmobil, Duplo, Egli-Figuren o. Ä.). Dabei kannst du als neutraler Erzähler fungieren oder auch aus der Perspektive von Maria erzählen (s. o.). Gestalte deine Spielfläche mit einem Felsengrab aus Steinen und einem etwas runderen Stein, der weggerollt ist. Als Untergrund kannst du Moos oder auch einfach ein grünes Tuch nehmen.

Diese Idee ist besonders geeignet, um die Geschichte online zu erzählen, aber natürlich auch in Präsenz-Gruppenstunden. Für die Erzählung online eignet sich in einem Videocall z. B. ein zweites Handy, das zugeschaltet ist. Vielleicht hat auch jemand aus deinem Umfeld eine Dokumentenkamera – Lehrer haben das oftmals für den Online-Unterricht angeschafft.

Der Text gelebt

Wiederholung

Wiederholt die Geschichte anhand der Gefühle von Maria. Frag die Kinder, an welche Gefühle sie sich noch erinnern können. Was hat Maria erlebt? Wie ging es ihr?

Als Unterstützung könnt ihr auf Papierkreise entsprechende Smileys aufmalen und in die Mitte legen.

Gespräch

Maria war anfangs sehr traurig.

  • Kennt ihr das Gefühl?
  • In welchen Momenten oder Situationen seid ihr traurig?

Wie hat Jesus Maria geholfen?

  • Er hat ihr zugehört
  • Er hat sie beim Namen genannt
  • Er hat ihr gezeigt, dass er da ist
  • Er hat ihr einen Auftrag gegeben

Wie tröstet Jesus uns heute?

  • Er hört uns zu, wir können jederzeit mit ihm reden – beten
  • Durch andere Menschen, die er schickt
  • Durch Aufgaben, mit denen er uns ablenkt
  • Durch Träume und gute Gedanken, die er schenkt

Oft können wir mit unserem Verstand gar nicht begreifen, was Jesus für uns tut und wie er uns hilft. Maria hat Jesus voll und ganz vertraut und dadurch erlebt, wie er ihre Trauer in Freude umwandelt. Vom Verstand allein wäre diese Situation total unwirklich gewesen. Aber ihr Vertrauen auf Jesus hat ihr geholfen.

Merkvers

Verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern setze dein Vertrauen ungeteilt auf den HERRN! (Sprüche 3,5 Gute Nachricht)

Um den Merkvers mit den Kindern zu lernen, denke dir passende Bewegungen aus. Gemeinsam könnt ihr den Vers nun auswendig lernen.

Gebet

Das Gebet kann langsam gesprochen werden, so dass die Kinder die Möglichkeit bekommen, selbst mitzubeten:

Danke, Jesus, dass du Maria begegnet bist und ihr in ihrer Trauer geholfen hast. Danke, dass du den Tod besiegt hast und auferstanden bist. Mit meinem Verstand kann ich das manchmal gar nicht richtig begreifen. Aber ich will dir immer mehr vertrauen. Danke, dass du lebst, für mich da bist und mir zuhörst, Jesus. AMEN.

Kreatives

Ostereier bemalen

Ihr braucht: mind. 1 ausgeblasenes Ei pro Kind (alternativ könnt ihr auch Plastikeier aus dem Bastelgeschäft nehmen), Zahnstocher, Farbe, Pinsel, Faden / Bänder

So geht’s:
Zum Bemalen wird ein Zahnstocher durch die ausgeblasenen Eier gesteckt. Dann können die Kinder das Ei nach Belieben bemalen. Zum weiteren Verzieren könnt ihr auch leichte Materialien, Glitzer oder Anderes zum Aufkleben verwenden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Wenn die Farbe getrocknet ist, kann der Zahnstocher entfernt und stattdessen ein Faden oder Band durch die Löcher gezogen werden. An der Unterseite wird ein Knoten gemacht. Oberhalb des Eis macht ihr eine Schlaufe, um das Ei aufhängen zu können.

Übrigens: Das Osterei ist ein Symbol für die Auferstehung von Jesus. Von außen wirkt das Ei kalt und tot, aber im Inneren eines Eis wächst neues Leben – ein Küken. So wie das Grab von Jesus von außen kalt und tot erscheint, aber durch die Auferstehung von Jesus wieder voller Leben ist.

Spielerisches

„Geh und erzähl“
Spielt Flüsterpost, so wie Maria von ihrer Begegnung mit Jesus freudig weitererzählt hat. Dabei könnt ihr Worte oder Satzteile vom Merkvers oder aus der Geschichte verwenden. Insgesamt passen natürlich auch sämtliche Worte rund um Ostern. Ihr flüstert der ersten Person im Kreis ein Wort ins Ohr. Die Person flüstert‘s der nächsten Person ins Ohr usw. bis es die letzte Person erreicht hat. Die Person sagt laut, was angekommen ist.

Abstandsalternative: Telefonkette mit Dosentelefonen
Bastelt im Vorfeld Dosentelefone – es eignen sich auch wunderbar Pappbecher dazu – und spielt das Spiel trotz Abstands- und Hygieneregeln! Dabei hat letztendlich jedes Kind zwei Becher in der Hand – einen zum Hören und einen zum Sprechen.

Rätselhaftes

Die Kinder bekommen das Blatt zum Rätselspaß mit dem Buchstabengitter. Darin sollen sie die folgenden 10 Worte suchen: Jesus, Auferstehung, Felsengrab, Engel, Gärtner, Maria, Auftrag, Freude, Erzählen, Vertrauen

Mit der Druckfunktion „2 Seiten pro Blatt“ kannst du das Rätsel in DIN A5 Format ausdrucken.

(T)Extras

Lieder

  • Jesus lebt! (Er ist mitten unter uns)
  • Vorwärts (Ich vertraue dir)
  • Gott hat der Nacht die schwarze Farbe geklaut
  • Jesus, wir heißen dich willkommen

Spiele

„Ich sehe was, was du nicht siehst“
Einer fängt an und sagt „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist grün“ und nennt dabei immer die Farbe eines Gegenstandes im Raum. Die anderen Mitspieler raten nun, welchen Gegenstand er meint. Wer den richtigen Gegenstand errät, ist als nächstes dran.

Online-Variante: „Ich suche was, und das ist …“
In einem Videocall könnt ihr das Spiel nach dem gleichen Prinzip wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ spielen. Der Unterschied ist, dass ihr konkret Gegenstände benennt, die ihr „sucht“. Den genannten Gegenstand müssen nun die Mitspieler holen.
Der Schnellste darf den nächsten Gegenstand ansagen.

Kreatives

Bastelt gemeinsam schöne Osterpostkarten. So können die Kinder die frohe Osterbotschaft, dass Jesus lebt, per Postkarte weitererzählen.

Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

Zielgedanke

Kämpfe sind Teil des Lebens. Mach es, wie Jakob: halte dich an Gott fest, lerne ihm zu vertrauen und deine Ängste an ihn abzugeben. Tue dein Möglichstes und gib nicht auf. Das lässt dich stark und widerstandfähig werden. Und du wirst dabei erkennen, Gott ist absolut vertrauenswürdig!

Vorüberlegungen für Mitarbeitende

Dieses Erlebnis von Jakob teilt sich in zwei Schwerpunkte auf.

Teil A, 1. Mose 32, 2-22, wird in dieser Einheit nur gestreift, ist aber für das Verständnis wichtig.

Jakob ist nach vielen Jahren weit weg von seiner Heimat und seiner Familie auf dem Weg zurück. Äußerliches hat sich verändert: er hat Familie, ist reich und erfolgreich. Aber auch innerlich hat er sich verändert. Er lebt mit Gott und ist mit ihm im Gespräch. Er weiß um seine Schuld und wünscht sich Versöhnung.

Jetzt steht ihm die Begegnung mit seinem (Zwillings-)Bruder Esau bevor. Sie sind unversöhnt auseinandergegangen, Jakob musste sogar vor ihm fliehen. Denn Jakob hatte ihn mehrfach betrogen und Esau hatte sich vorgenommen, Jakob zu töten (1. Mose 27, 41). Jakob ist unsicher, hat Angst: wie wird sein Bruder ihm begegnen? Was wird er ihm selbst oder seiner Familie antun?

Wie bereitet sich Jakob auf diese Begegnung vor? Er schickt Boten zu Esau. Und dann betet er. Er erinnert Gott an die Aufgabe, die er Jakob gegeben hat und die er mit der Rückkehr ausführt. Er dankt Gott für dessen Treue und Liebe, die sich in Jakobs unverdientem Reichtum zeigen und er gesteht Gott seine Angst und Hilfsbedürftigkeit. Dann wird er aktiv: Er bereitet seinen Besitz und seine Familie bestmöglich auf einen möglichen Kampf vor. In dieser Nacht erlebt Jakob etwas Unvergessliches. und das ist Teil B.

Teil B, 1. Mose 32, 23-33, bildet den Schwerpunkt dieser Einheit. Bevor Jakob den Fluss Jabbok überquert und seinem Bruder Esau und damit seinem alten Leben begegnet, schickt ihn Gott in einen Kampf. Die ganze Nacht ringt Jakob mit dieser Person. Er gibt nicht auf, ist zäh, lässt nicht los. Er kämpft gegen seine Vergangenheit, in der er ein verbissener, gewitzter Betrüger war und auch selbst betrogen wurde. Er kämpft darum, seine Angst und Unsicherheit loszulassen und sich und diese ungewisse Situation Gott anzuvertrauen.

Und diese Person? Sie fordert Jakobs Vertrauen heraus. Prüft sein Durchhaltevermögen und seine Widerstandskraft. Und – gibt ihm drei Dinge mit:

  • eine auf Dauer verletzte Hüfte – eine Lektion in Sachen Demut und eine lebenslange Erinnerung daran, dass er mit Gott gerungen hat, daran, wie nahe er Gott war und dass das kein Traum, sondern Wirklichkeit war.
  • einen neuen Namen – damals waren Namen eng verbunden mit Persönlichkeit und Charakter. Mit dieser Namensänderung erkannte Gott Jakobs Veränderung vom „Fersenhalter oder Täuscher“ hin zu dem, „der mit Gott kämpft“ an.
  • den erbetenen Segen – Gott stellt sich zu Jakob, zu seiner Veränderung, dazu, dass er durch die Kämpfe an Stärke und Widerstandskraft, ja an Persönlichkeit gewonnen hat. Er schlägt damit ein, in die von Jakob ausgesprochene Hilfsbedürftigkeit und sein Vertrauen auf Gott und versiegelt diese vertrauensvolle Beziehung mit seinem Segen.
Erlebniswelt der Kinder

Dieses Erlebnis Jakobs hat uns Mitarbeitenden, die wir schon einige Jahre leben und einiges erlebt, durchlebt und Kämpfe hinter uns gebracht haben, viel zu sagen. Aber auch Kinder kennen Kämpfe in der Familie, in der Schule, im Freundeskreis. Sie werden mit Situationen konfrontiert, in denen ihr Durchhalten, ihr Dranbleiben gefragt sind, in denen sie Frust erleben und trotzdem weitermachen müssen.

Reagieren wir auf solche Situationen mit Verbitterung, Resignation, vielleicht sogar Neid, haben wir diesen Kampf verloren.

Halten wir durch, bleiben dran, erkennen wir unseren Anteil an der Situation oder unsere Aufgabe darin, suchen wir Hilfe und Unterstützung? So können wir gestärkt und widerstandskräftiger aus diesem Kampf hervorgehen.

Kinder stark machen – dazu können wir beitragen. In der Jungschar ganz besonders dadurch, dass wir die Kinder mit dem bekannt machen, der mit uns und für uns kämpft, der unsere Möglichkeiten und unser Bemühen sieht und achtet, der absolut vertrauenswürdig ist und Lösungen hat, wo wir verzweifeln: der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs!

Einstieg

Jakob hat einen neuen Namen bekommen. Seine Namen hatten wichtige Bedeutungen für ihn. Es ist spannend, sich mit dem eigenen Namen und dessen Bedeutung zu befassen.

Die Kinder bekommen jeweils ein Puzzleteil. Darauf steht ihr Name. Im Raum sind Puzzleteile versteckt. Auf jedem dieser Puzzleteile steht jeweils die Bedeutung des Namens eines Kindes. Jetzt machen sich die Kinder auf die Suche nach der Bedeutung ihres Namens. Ob sie die richtige Übersetzung gefunden haben, prüfen sie, indem sie ausprobieren, ob die Puzzleteile passen.

Variante: Gleiches Prinzip. Nur werden Namen und Bedeutung je auf ein DinA4 Blatt gedruckt. Neben Name und Bedeutung kommt je dasselbe Symbol. Das Kind erkennt am Symbol neben der Bedeutung, ob die beiden Teile passen. Symbole findet ihr z.B. in Schriftarten „wingdings“ (Word).

Rahmengeschichte Teil 1 zu Tag 5 aus Rahmengeschichte „Jakob“.

Erzählung

Jakob sitzt nachdenklich am Ufer des Jabbok. Auf der anderen Seite schlafen seine Frauen und Söhne. Er ist unruhig und gleichzeitig braucht er seine Ruhe. Die hofft er hier, am Fluss zu finden. Was ihn am nächsten Tag, auf der anderen Seite des Jabbok erwarten wird?

Jakob denkt zurück: Vor vielen Jahren war er auf Anweisung seiner Mutter aus seiner Heimat geflohen. Sein Bruder Esau hatte gedroht, ihn umzubringen. So weit weg wie möglich sollte Jakob fliehen. Reumütig lässt Jakob seinen Kopf sinken und seufzt. Recht hatte Esau mit seiner Wut. Er, Jakob, war selbst schuld. Zweimal hatte er seinen Bruder hinterhältig betrogen und um sein Erbe gebracht. Auch danach hat Jakob immer wieder betrogen und wurde betrogen. Immer wieder musste er sich Dinge, sein Recht, seine große Liebe erkämpfen, auch mit miesen Tricks. Inzwischen hatte er Familie, war reich und erfolgreich. Jetzt nach vielen Jahren und großen Veränderungen kehrt er auf den Rat Gottes hin zurück in seine Heimat. Und morgen würde er seinem Bruder Esau begegnen.

Jakob schluckt schwer. Seine Boten, die er vorsorglich zu Esau gesandt hat, haben ihm ausgerichtet, Esau ziehe ihm mit 400 Mann entgegen! 400 Mann!?! Ganz klein kauert sich Jakob zusammen. Wie soll er sich gegen 400 Mann wehren?

Jakob hatte gebetet: „Gott, hilf mir. Ich habe solche Angst. Ich weiß, ich habe Esau verletzt, ihn betrogen. Ich habe es nicht verdient, dass er gut zu mir ist. Was, wenn Esau meiner Familie etwas antut, wenn er mich immer noch hasst, mich vielleicht sogar umbringt? Gott, was soll ich tun? Bisher warst du immer für mich da. Du hast mir zugesagt, dass ich viele Kinder, Enkel und Urenkel haben werde. Du hast mir so oft geholfen. Und jetzt? Gott, hilf mir. Amen.“

Jakob hatte einen Plan: er teilte seine Familie und seinen Besitz in zwei Lager auf, jeweils begleitet von seinen besten Männern. In jedes dieser Lager wurden wertvolle Tiere zugeteilt, die Geschenke für Esau sein sollen. Ein Lager ging voraus. Wenn Esau dieses Lager überfallen würde, dann wüsste Jakob, dass Esau ihn noch hasst. Das zweite Lager könnte noch fliehen. Würde Esau aber die Geschenke annehmen, würde Frieden unter den Brüdern einkehren.

Jakob wünscht sich nichts mehr, als Versöhnung. Gleichzeitig weiß er überhaupt nicht, was ihn erwartet. Während Jakob noch seinen Gedanken nachhängt, nimmt er wie aus dem Nichts eine Bewegung wahr. Schnell dreht er sich um und springt auf. Hier, mitten in der Nacht würde er sich nicht hinterrücks angreifen lassen. Die Person tritt auf Jakob zu, greift ihn an. Jakob wehrt sich. Startet einen Gegenangriff und verbeißt sich in diesen Ringkampf mit der unbekannten und doch irgendwie vertrauten Person. Jakob stöhnt und ächzt, er holt tief Luft, er wird nicht aufgeben! Er nicht! So viel hat er sich erkämpft, so viel aufgegeben und wiedergewonnen, so viel aufgebaut. Das wird ihm keiner nehmen!

Bilder von Esau tauchen vor seinem inneren Auge auf. Kurz strauchelt er, weil er seine Angst vor der Ungewissheit spürt. Aber gleich packt er wieder zu. Er wird nicht verlieren! Diese Angst wird nicht gewinnen. Gott, sein Gott hat ihn hierhergeschickt. An diesem treuen Gott hält Jakob sich fest. Er versucht, Gott zu vertrauen und gleichzeitig seine eigene Angst loszulassen. Jakob denkt an das, was Gott ihm gesagt hat und fühlt sich ermutigt. Gott wird ihn nicht im Stich lassen. Jetzt nicht und niemals. Tränen und Schweiß fließen, aber Jakob gibt nicht auf.

Als langsam die Dämmerung heraufzieht, ein neuer Tag, mit neuer Hoffnung anbricht, spürt Jakob einen schmerzhaften Schlag an seiner Hüfte. Er hält sich an seinem Gegenüber fest, beißt die Zähne zusammen, Tränen des Schmerzes laufen über sein Gesicht. Der Mann bittet ihn: „Lass mich los, der neue Tag bricht an.“ Doch Jakob hält ihn fest und stöhnt verzweifelt: „Ich lasse dich nicht los, bevor du mich segnest!“

Da fragt ihn der Mann nach seinem Namen. „Jakob“, presst er hervor. Der Mann schaut ihn aufmerksam an. „Du heißt nicht länger Jakob, „Fersenhalter oder Täuscher“. Du sollst „Israel“ heißen, denn du hast viel in deinem Leben gekämpft, mit Menschen und mit Gott und bist gestärkt daraus hervorgegangen.“ Dann segnet sein Gegenüber Jakob.

Hinkend und doch gestärkt verlässt Jakob diesen Ort, an dem er Gott begegnet war und überlebt hatte. Im Vertrauen auf Gott stellt er sich diesem Tag.

Rahmengeschichte Teil 2 zu Tag 5 aus Rahmengeschichte „Jakob“.

Andachtsimpuls

Jakob musste kämpfen, immer wieder und jetzt steht ihm ein schwerer Kampf bevor: die Begegnung mit seinem Bruder Esau!

Kämpfe kennst du sicher auch. Die beiden letzten Diktate hast du beide so richtig in den Sand gesetzt. Beim letzten Diktat hat dich sogar dein Lehrer beim Abschreiben erwischt. Und jetzt steht das nächste Diktat bevor. Jetzt geht es dir sicher ähnlich wie Jakob – Angst, Zweifel, Unsicherheit, total verkrampft bist du.

Und was tut Jakob? Zuerst einmal beten, mit Gott reden. Er erinnert Gott und sich an Gottes Versprechen. Er bekennt seine Schuld. Er hält fest und setzt auf Gottes Liebe und Treue. Er gesteht seine Angst und Hilfsbedürftigkeit. Ein starker, erwachsener, kampferprobter Mann wie Jakob. Dann können wir das doch auch, oder? Gott sagen, dass wir ihn, seine Hilfe, seinen Trost, seinen Rat brauchen; dass wir Angst haben, wie gelähmt sind. Und uns an das erinnern, was wir von ihm wissen: dass er treu ist, dass er uns liebt, das er immer bei uns, mit uns und für uns ist, dass er Möglichkeiten hat, wo wir nicht weiter wissen.

Und dann kommt völlig unerwartet Jakobs größter Kampf, der Kampf mit Gott. Und Jakob kämpft verbissen. Er gibt nicht auf. Er lässt seine Ängste und Unsicherheit los, aber Gott lässt er nicht los, da packt er zu, kämpft darum Gott zu vertrauen, denn das will er und spürt, ohne dieses Gott-Vertrauen geht es nicht.

Er verlässt den Kampf-Platz mit drei „Trophäen“:

(Eventuell jeweils eine Medaille beschriftet mit einem Stichwort zeigen)

  • Einer auf Dauer verletzten Hüfte – sie erinnert ihn daran, dass er mit Gott gekämpft hat, ihm ganz nahegekommen ist und nicht untergegangen ist, sondern Kraft und Zuversicht gewonnen hat.
  • Mit einem neuen Namen – der ihm zeigt: Gott respektiert mein Schuldeingeständnis und achtet meine Veränderung und Stärke, die ich durch schwierige Kämpfe gewonnen habe.
  • mit dem Segen Gottes – sein Versprechen, dass er mit ihm und für ihn ist.

An Gott festhalten, lernen ihm zu vertrauen, deine Ängste an ihn abgeben und dein Möglichstes zum Gelingen beitragen – wie Jakob – das lässt dich stark und widerstandfähig werden. Und du wirst dabei erkennen, Gott ist absolut vertrauenswürdig!

Gebet

Guter Gott, Kämpfe, schwere Zeiten gehören zu unserem Leben. Aber du bist mit uns, stehst uns bei und hilfst uns. Dafür danke ich dir. Lass uns immer mehr lernen, dir zu vertrauen. Lass uns erleben, dass du vertrauenswürdig bist und dadurch gestärkt und zuversichtlich aus schwierigen Situationen hervorgehen. Amen

Liedvorschläge
  • Wer Gott vertraut, Einfach spitze Nr 28
  • Von oben und von unten, Einfach spitze Nr 41
  • Unserm Gott ist alles möglich, Einfach spitze Nr 44
Vertiefungen
Medaillen basteln

Jakob hat den Kampfplatz am Morgen mit drei Medaillen verlassen. Auch du hast sicher schon so manchen Kampf bestanden oder wünschst dir eine Zusicherung Gottes für einen bevorstehenden Kampf.

Aus dem Goldpapier und dem Bierdeckel oder dem goldenen Fotokarton bastelst du dir eine Medaille, indem du einen Kreis mit ca 8-10cm Durchmesser ausschneidest, bzw. den Bierdeckel mit dem Goldpapier beklebst. Dann machst du mit dem Locher ein Loch in die Medaille und ziehst ein Stoff- oder Geschenkband durch dieses Loch.

Nun kannst du die Medaille mit einem Edding beschriften. Entweder schreibst du eine Zusage aus der Bibel darauf (in den Psalmen gibt es viele ermutigende Zusagen Gottes) oder du schreibst 2-3 Stichworte auf, die dich an eine schwierige Situation in deinem Leben erinnern, in der du viel gelernt hast und gestärkt hervorgegangen bist; eine Situation, in der du vielleicht auch Hilfe durch Gott oder/und Menschen erlebt hast.

Vorwärts oder rückwärts – eine Haus-Rallye

Widerstandsfähig werden, mit Frust umgehen und weitermachen, das hat Jakob gelernt und das könnt ihr mit der nächsten Aktion spielerisch üben.

Die Haus-Rallye oder Geländespiel ist orientiert an dem Kinder-Brettspiel „Spielhaus“. https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/kinderspiele/spielhaus-21424/index.html

Ihr benötigt einen Spielplan auf den ihr 50-80 Spielfelder spiralenförmig aufmalt und durchnummeriert. Start ist außen das erste Spielfeld, Ziel ist innen in der Spirale, das letzte Spielfeld. Ungefähr jedes fünfte Spielfeld markiert ihr farbig.

Außerdem bereitet ihr zwei verschiedene Karten-Sorten vor: Auf so viele kleine Kärtchen (ca. 5x5cm groß) wie ihr bunt markierte Spielfelder habt, malt oder druckt ihr unterschiedliche Symbole. Jedes Kärtchen bekommt ein anderes Symbol. Die gleichen Symbole malt oder druckt ihr auf ca. DIN A6 große Karten. Allerdings nummeriert ihr diese Karten hinten noch durch, mit jeweils einer der Zahlen, die die buntmarkierten Felder haben. Diese Karten versteckt ihr im Gemeindehaus, eurer Wohnung oder im Garten oder Gelände.

Dann teilt ihr die Teilnehmenden in Gruppen von 3-5 Personen ein. Jede Gruppe bekommt eine Spielfigur. Die Gruppen würfeln abwechselnd und laufen entsprechend ihrer Würfelaugen. Gewonnen hat die Gruppe, die als erstes auf dem Zielfeld in der Spirale angekommen ist.

Erschwerend kommt hinzu: würfelt eine Gruppe eine eins oder eine sechs, zieht sie eines der kleinen Kärtchen. Nun muss sie das Symbol suchen, das auf diesem Kärtchen abgebildet ist. Sie unterbricht das Spiel, bis sie die Karte gefunden hat. Die Gruppe darf sich aufteilen, muss aber am Spielfeld wieder vollständig sein, damit sie weiterziehen kann. Hat ein Gruppen-Teilnehmer die Karte gefunden, dreht er sie um und merkt sich die hinten stehende Zahl. Ist die Gruppe vollständig am Spielfeld angekommen, gibt sie einem Mitarbeitenden das kleine Kärtchen zurück und nennt die Zahl der versteckten Karte. Der Mitarbeitende kann anhand einer Liste überprüfen, ob Symbol und Zahl übereinstimmen. Dann darf die Gruppe auf das entsprechend nummerierte Spielfeld ziehen. Hat sie Glück, geht es nach vorne, hat sie Pech, geht es wieder zurück. Gehen die kleinen Kärtchen aus, mischt ihr sie noch einmal und habt so einen neuen Stapel.

Wichtig ist, dass ihr das Suchgebiet klar eingrenzt.

Bei diesem Spiel werdet ihr an euren Jungscharlern sicher neue Seiten kennenlernen.

Diese Themenreihe enthält 7 Einheiten zu Texten aus dem Johannesevangelium. 5 Einheiten beschäftigen sich den Taten und Begegnungen von Jesus, unter anderem dem Weinwunder bei der Hochzeit in Kana (Johannes 2) und dem Gespräch mit der Samariterin am Brunnen (Johannes 4). Außerdem enthält diese Reihe noch zwei Einheiten zum Johannesprolog (Johannes 1,1-18) die besonders für die Weihnachtszeit geeignet sind und die Weihnachtsgeschichte aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Außerdem enthält die Themenreihe, passend zur Jahreszeit, ein Winterfest mit Spielideen für drinnen und draußen, sowie einer Andacht zum Thema Winter.

Lektion 12

20.12.-26.12.2020

Johannes 1, 1-13

Das Ziel

Starter

Jesus ist der Dreh- und Angelpunkt der Weltgeschichte.

Checker

Alle Menschen brauchen Jesus. Nur durch ihn ist es möglich, zu Gott zu kommen. Darum lohnt es sich, immer wieder von ihm zu erzählen.

Der Text an sich

Der Anfang des Johannesevangeliums wirft viele Fragen auf. Wer oder was ist „das Wort“? Was ist mit dem „Anfang“ gemeint? Und dann die Begriffe „Leben“ und „Licht der Menschen“ und „Finsternis“. Es lohnt sich, hier intensiver „einzusteigen“: „Am Anfang war das Wort“ – durch Querverweise in der Bibel wird schnell klar, dass damit Jesus gemeint ist (vgl. Offenbarung 19,13, 1.Johannes 1,1+2). Johannes hat in seinem Evangelium einen besonderen Schwerpunkt gelegt: Jesus als Gott. Die berühmten „Ich bin“ – Worte Jesu erklären die Bedeutung Jesu. Bemerkenswert ist, dass Johannes sein Evangelium mit denselben Worten beginnt, wie auch 1.Mose 1 startet: „Am Anfang“. Das ist sicher kein Zufall. Johannes signalisiert seinen Lesern: mit Jesus beginnt eine neue Zeitrechnung (und in der Tat sortieren wir die Weltereignisse nach der Menschwerdung Jesu: „vor / nach Christi Geburt“). In Kolosser 1,16 und Hebräer 1,2 wird sehr deutlich gesagt, dass Gott durch Jesus die Welt gemacht hat (vgl. auch Hebräer 11,3). Jesus ist also der Schöpfer – klar, er ist ja Gott. In dem Wort „Anfang“ schwingt aber noch mehr mit: es ist nicht nur ein chronologischer Startpunkt. Vielmehr geht es um den Ursprung allen Lebens. In Johannes 8,58 sagt Jesus: „Ehe Abraham wurde, bin ich.“ Der Schlüssel für die Fragen nach Ursprung und Ziel des Lebens liegt alleine bei Jesus. Johannes nennt nun zwei Begriffe, die für seine Leser leicht verstanden werden: „Licht und Finsternis“. Um etwas zu erkennen, braucht man Licht; entsprechend bleibt man bei Nicht-Erkennen in der Finsternis. Erkenntnis von Jesus geschieht nicht „von sich“. Es braucht immer Offenbarungen. Also jemand oder ein Ereignis, der bzw. das einem Menschen die Augen und das Herz öffnet für die Wirklichkeit Gottes. Das war zum einen Johannes der Täufer als der Vorbote. In der Weihnachtsgeschichte in Matthäus und Lukas finden sich noch mehr Beispiele, wie Menschen Offenbarung erlebt haben: Zacharias, Maria, die Hirten; Josef und die Weisen; die Bewohner von Bethlehem; König Herodes. Entscheidend ist nun: wie gehen Menschen mit den Offenbarungen um? Die Reaktionen können gegensätzlicher nicht sein. Lies dazu die ersten Kapitel bei Matthäus und Lukas. Für uns heute ist die Bibel „Gottes Offenbarung an uns“. In dem Abschnitt wird deutlich, dass niemand von sich aus zu Gott kommen kann. Es braucht die Annahme Jesu – der Glaube an ihn –, um ein Kind Gottes zu werden. Das ist die höchste Adelung, die einem Menschen gegeben werden kann. Dazu lädt Johannes ein.

Der Text für mich

Warum ist dieser Text so kompliziert geschrieben? Oder habe ich ihn nur nicht richtig verstanden? Hat es vielleicht etwas damit zu tun, dass sich Gott in seiner unfassbaren Größe mir ein wenig offenbart? Ich ahne, dass Gott und Jesus nicht „einfach so“ in mein Denksystem zu pressen sind. Oder muss es „ist“ heißen? Weil Jesus ja auch Gott ist, „eins mit dem Vater“ (vgl. Johannes 10,30). Immerhin habe ich verstanden, dass es Hilfe von außen braucht: z.B. Menschen wie damals Johannes der Täufer. Dabei kommt es nicht auf den Menschen, sondern auf die Botschaft an. Ach so! Auch wenn Menschen in meiner Gemeinde aus meiner Sicht manches Mal komisch ticken – in Bezug auf Jesus haben sie mir doch etwas zu sagen. Ich brauche Menschen, die mich auf Jesus hinweisen, nicht so sehr auf Methoden, Trends, Meinungen. Ich will es lernen, mich viel mehr auf Jesus zu verlassen – und menschliche Enttäuschungen nicht überbewerten. Und bitte hilf mir, Jesus, ebenso von dir zu reden wie die. Denn du bist Gott. Du bist es wert!

Der Text für dich

Starter

Jesus ist Gott? Ist Jesus nicht Gottes Sohn, der an Weihnachten geboren ist? Um das zu verstehen, lade ich dich ein, dich neu auf Gott selber einzulassen: Gott ist kein Mensch (vgl. 4.Mose 23,19). Und damit wird klar, dass Gott nicht mit menschlichen Maßstäben zu erklären ist. Viele Ereignisse können wir nicht erklären (z.B. die Corona-Pandemie im Laufe des Jahres 2020, Krankheit und Tod von lieben Menschen, erlebte Ungerechtigkeiten, …). Du kannst getrost das, was du von Gott nicht verstehst, einfach mal stehen lassen. Vielmehr mache ich dir Mut, das, was du von ihm verstanden hast, in dein Leben einzubeziehen. Unser Text lädt ein, Jesus in das Leben aufzunehmen und dadurch als Gottes Kind zu leben. Das ist die Botschaft, die Jungscharler brauchen – und du und ich genauso.

Checker

Gott verstehen? Geht das? Hiob hatte gedacht, dass er das kann. Und entsprechend hat er intensiv mit Gott gerungen, weil er sich von ihm ungerecht behandelt fühlte. Aber als Gott sich dem Hiob in seiner Größe vorstellte, merkte Hiob: „Ich bin zu gering.“ (Hiob 40,4). Entsprechend entdeckte Hiob: „Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen.“ (Hiob 42,5). Nein, wir müssen Gott nicht verstehen. Viel besser ist es, ihm zu vertrauen. Unser Text sagt, dass die, die Jesus vertrauen, das Recht (!) haben, Gottes Kinder zu werden. Dann wird es spannend: Kannst du dann erzählen, was Gott in deinem Leben tut? Auch in schwierigen Situationen? „Im finsteren Tal“ (Psalm 23) weiß David: „Denn du ist bei mir.“ Darauf kommt es an. Davon erzähle immer wieder.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Herrscherbilder

Es werden Bilder von Präsidenten, Königen, also von verschiedene Herrscher benötigt. Anhand der Bilder von Herrschern der Welt soll ein erstes Gefühl dafür entwickelt werden, wem wohl diese Welt gehört und wer das Sagen hat. Die Jungscharler haben Zeit, sich diese Bilder anzusehen und ihre Gedanken dazu zu sagen.

Idee 2: Erlebnisse erzählen

Zwei oder drei Jungscharler dürfen eine besondere Sache erzählen, die sie einmal selbst erlebt haben. Sicherheitshalber hat der Mitarbeiter auch ein Beispiel in Reserve um durch die Erzählung deutlich zu machen: Ich habe das und das gesehen, erlebt. Das war ein wichtiger Augenblick. Oder: da bin ich Zeuge eines Unfalls oder einer merkwürdigen Angelegenheit geworden. Ziel ist es zu verdeutlichen, dass Zeugen davon reden, was sie gesehen, gehört, erlebt haben.

Verkündigung

Gemeinsames Lesen und Besprechen des Bibeltextes

Wir empfehlen, den Bibeltext nach der „Neues Leben Bibel“ zu lesen. Dazu den Kindern entsprechende Bibeln austeilen oder den Text ausdrucken. In dieser Bibelausgabe sind bereits gute, hilfreiche Formulierungen gemacht, die aber dennoch die Tiefe des Textes nicht verflachen.

Der Text ist in drei Teile gegliedert: Verse 1 – 5, Verse 6 – 9, Verse 10 – 13. Jeder Abschnitt wird jeweils einzeln gelesen. Mit den Jungscharlern wird dann der Inhalt anhand der Fragen besprochen und die Ergebnisse werden schriftlich festgehalten, z.B. an einer Flipchart, Tafel, …

  1. Verse 1 – 5: Was war „Am Anfang“? Wo taucht diese Formulierung schon einmal in der Bibel auf? (1.Mose 1, 1). Wer ist der Handelnde in unseren Versen? (Jesus – vgl. die Hinweise in der Erklärung am Anfang). Wieso wird hier vom „Wort“ gesprochen? (Die Schöpfung wurde Wirklichkeit, weil „Gott sprach – und es geschah“.) Was ist mit „Licht“ und „Dunkelheit“ (andere Bibelausgaben: „Finsternis“) gemeint? (Licht: Erkennen, dass Gott Ursprung und Ziel allen Lebens ist und ihm vertrauen und nachfolgen – Dunkelheit: ohne Gott leben mit allen Auswirkungen von Schuld) Johannes 8,12 hilft zum Verständnis. Hinweis: Zum besseren Verständnis kann man hier die Kinder durch einen Parcours laufen lassen, einmal mit verbundenen Augen und dann sehend.
  2. Verse 6 – 9: Was war die Aufgabe von Johannes dem Täufer? (von dem Licht = Jesus erzählen) Was ist der Inhalt seiner Botschaft? (vgl. Markus 1, 4. 7 + 8: Umkehr von den Sünden und Gott zuwenden um Vergebung zu erhalten; Matthäus 3, 11: Er ist viel stärker, gewaltiger.)
  3. Verse 10 – 13: Was wird hier von Gott und den Menschen gesagt? (Der Schöpfer wird von den Geschöpfen nicht erkannt; die Geschöpfe nehmen den Schöpfer nicht auf.) Wem gehört die Welt – und alles, was auf der Welt ist? (Gott – V. 11) Wie kann man „Kind Gottes“ werden? (Gott aufnehmen, V. 12; das neue Leben kommt von Gott, V. 13).
  4. Zusammenfassung: Warum ist Gott in Jesus auf diese Erde gekommen? (Damit Menschen sein Angebot annehmen, „Kind Gottes“ zu werden. Das ist ein Angebot, das Gott macht. Man kann es sich nicht verdienen.)

Die andere Idee

Zeugen entdecken

Ausgehend von V. 8: „Johannes der Täufer war ein Zeuge für das Licht.“ entdecken wir in den Weihnachtsberichten (Matthäus 1 + 2 sowie Lukas 1 + 2), wer Zeuge für das Kommen „des wahren Lichtes“ = Jesus war. Zur Illustration einfache Spielfiguren in unterschiedlichen Farben bereithalten und an entsprechender Stelle für die Jungscharler sichtbar positionieren. (Außerdem noch weitere Figuren für König Herodes und die Einwohner von Bethlehem bereithalten.) Die Personen, die eine „Offenbarung“ von Gott bekommen haben (entweder ein Engel oder im Traum), werden beim Lesen der Bibelstellen einzeln aufgestellt. Die Personen sind: Zacharias (Lukas 1,11–14; 16); Maria (Lukas 1,26–28; 31–33); Josef (Matthäus 1,18–21); Hirten (Lukas 2,8–14); Weisen (Matthäus 2,2; 12)

Die genannten Personen haben Gottes Reden gehört und haben es für sich angenommen.

Wie war die Reaktion bei andern Menschen, die von der Geburt hörten? Die Bewohner von Bethlehem: Lukas 2,18; König Herodes und alle Einwohner von Jerusalem: Matthäus 2,3. Und noch einmal König Herodes: Matthäus 2,16. Ziel dieser „anderen Idee“ ist es, den Jungscharlern bewusst zu machen, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, auf das Reden Gottes zu reagieren. Maria und Josef sowie die Weisen haben auch Schwierigkeiten auf sich genommen – in dem Vertrauen darauf, dass Gottes Reden für sie gültig ist. Wer sich gegen Gott stellt, wird letztlich „in der Dunkelheit“ bleiben.

Der Text gelebt

Wiederholung

Ablehnung – Annahme. Wer hat das bei welcher Gelegenheit schon einmal erlebt? Die Wiederholung soll aufzeigen, dass beide Reaktionen in unserem Umfeld Wirklichkeit sind; oft sogar die Ablehnung von einer ordnenden Hand mehr als die Annahme von Ordnungen. An dieser Stelle kann man auch aktuell über die Umsetzung der Coronamaßnahmen sprechen.

Gespräch

In der Weihnachtsgeschichte haben mehrere Personen das Reden Gottes gehört und haben es für sich angenommen und danach gehandelt. Erzählt in der Gruppe, von Menschen, bei denen ihr das im vergangenen Jahr auch so erlebt habt. Oder fallen euch noch andere Menschen ein, die ihr Vertrauen auf Gott gesetzt haben, trotz schwieriger Umstände?

Merkvers

Heute, wenn ihr meine Stimme hört, verschließt eure Herzen nicht. (Hebräer 3, 7 + 8)

Der Text wird sichtbar aufgehängt. Nun haben die Jungscharler die Aufgabe, diesen Satz mit Symbolen auf leeren Blättern zu gestalten. Das soll vorher besprochen werden. (Heute = Tageskalenderblatt;  meine Stimme = redender Mund;  hört = Ohr;

Verschließt = Schlüssel in einem Türschloss; eure Herzen = Herzen -> oder beides zusammen: ein Herz mit einem Schloss und Schlüssel; nicht = rotes X) Danach wird, entsprechend der Symbole, der Satz mit den Kindern wiederholt.

Gebet

Notiert Stichworte, wofür ihr Gott danken wollt in der Weihnachtszeit: Der Schöpfer kommt zu uns auf die Erde – DANKE. Trotz Ablehnung bleibt Jesus seinem Auftrag treu – DANKE. Wir beten für die Menschen, die Jesus noch nicht kennen oder ihn einfach beiseitegeschoben haben.

Kreatives

Eine kleine Bastelarbeit kann das Thema vertiefen: „Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt.“ Die Vorlage wird auf festes Papier kopiert. Jeder Teilnehmer braucht eine Vorlage mit Text und eine ohne Text. Die zwei Teile werden ausgeschnitten. Die kleine Öffnung im Griffschneidet man am besten mit einem Cuttermesser aus. Nun werden die beiden Teile so mit Flüssigkleber aneinandergeklebt, dass am oberen Rand noch Platz für ein Teelicht ist. Das Teelicht möglichst schnell nach dem Klebevorgang einfügen, damit es noch vor der Trocknung positioniert werden kann. Ist der Kleber trocken, kann das Öllämpchen aufgestellt werden. 

Spielerisches

Um dem Thema „Licht – Dunkelheit“ nachzuspüren, kann man verschiedene Spiele mit verbundenen Augen durchführen.

Stühle beschuhen

Im Kreis liegen mehrere Schuhe. Die Spieler (mind. 2, aber auch mehr möglich) knien vor je einem Stuhl mit 4 Beinen, die gegenüber bzw. bei mehreren Spielern kreisförmig aufgestellt sind. Sie haben die Augen verbunden. Auf Kommando suchen sie sich je einen Schuh und bringen diesen unter ein Stuhlbein. Gelingt das, darf der Spieler einen weiteren Schuh besorgen. usw. Auch von gegnerischen Stühlen dürfen Schuhe genommen werden. Man muss darauf achten, dass immer nur ein Schuh von einem Spieler transportiert wird.

Rätselhaftes

Hierzu gibt es ein “Suchsel“ mit Namen aus der Weihnachtsgeschichte.

 (T)Extras

Lieder

Freude, Freude (Gaba Mertins)

Du bist der Herr, du und kein anderer. (Daniel Kallauch)

Spiele

KIM-Spiel

Mit verbundenen Augen müssen Gegenstände ertastet werden.

Blind malen

Mit verbundenen Augen muss eine Krippe, ein Tannenbaum, ein Geschenk und andere Weihnachtsgegenstände auf ein großes Blatt Papier malen. Interessant und lustig ist es, wenn ein Kind nur den ersten Teil des „Gemäldes“ herstellt, zum Beispiel die Krippe. Nach einer kurzen Zeit wird der erste Spieler von einem zweiten Spieler abgelöst, der das Bild weitermalen muss

Aktionen

Wem könnte man als kleine Freude die Öllämpchen schenken? Eventuell stellen die Jungscharler die Öllämpchen nicht für sich her, sondern machen damit anderen eine Freude, zum Beispiel den Senioren der Gemeinde.

5 Bibelarbeiten zu den ersten Texten der Bibel, eine Andacht, eine Interview, Ideen für die Praxis – alles gebündelt als digitale Ausgabe der echt. 2/20

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