Das Ziel befindet sich vorne!

1. Vorbemerkungen (inkl. Bedeutung für Teenager heute)

Mit Verbindlichkeit ist das oft so eine Sache: Man legt sich oft ungerne auf eine Option fest, wenn es doch so viele verschiedene Möglichkeiten gibt, eine Erfolg versprechender als die andere. Vielen von uns fällt es deshalb schwer, sich zu entscheiden, und so kann die Vielfalt auch zur Last werden, weil man Angst hat, etwas Wesentliches zu verpassen oder wertvolle Chancen zu versäumen.

Im Bibeltext aus Philipper 3 geht es darum, dass Paulus sich bewusst für eine Sache (bzw. eine Person) entscheidet und alles auf diese eine Person setzt, die es in seinen Augen wert ist, dafür andere Dinge aufzugeben, und sie links liegen zu lassen, während er sein Ziel in den Blick nimmt und geradewegs darauf zuläuft.

2. Zielgedanke

Wer auf ein Ziel zuläuft, muss nach vorne schauen, damit er nicht ins Stolpern gerät oder vom Weg abkommt und gegen ein Hindernis läuft, sondern konzentriert und zielgerichtet der Strecke folgen kann.

3. Einführung

Er hätte es weit bringen können: Paulus hatte von den Besten gelernt, war ein angesehener Mann seines Volkes, kam aus gutem Haus, konnte einen ordentlichen Stammbaum vorweisen und verfolgte klare Ziele. Aber nach seiner Begegnung mit Jesus verändert sich alles: Paulus bekommt nach und nach einen neuen Blick auf die Dinge, die ihm so wichtig gewesen waren. Vor allem er selbst, sein Handeln und seine Beurteilung durch andere hatten im Fokus gestanden und ihn dazu angetrieben, immer mehr zu leisten und anderen voraus zu sein. Mit seiner neuen Perspektive rückt Jesus in den Fokus seines Lebens und Handelns. Jesus wird zum Ziel und Sinn seines Tuns.

Und es geht Paulus nicht mehr darum, möglichst gut vor anderen dazustehen. Er hat den Wunsch, immer mehr so zu leben, wie es Jesus gefällt, in dem Wissen, dass er jetzt schon von Jesus geliebt wird, als wäre er perfekt und fehlerlos. Und er motiviert auch andere Menschen, sich mit ihm auf diesen Weg zu machen und wie ein Sportler auf Jesus zuzulaufen, ohne sich ablenken zu lassen. Denn es gibt, so warnt Paulus, Menschen in den Gemeinden, die behaupten, dass dieses Ziel nicht ausreichend sei, oder dass es nicht so wichtig ist, für Jesus zu leben.

Paulus stellt sich klar gegen diese Leute. Er verfolgt das Ziel, bei Jesus zu sein. Und er möchte viele andere auf dieser Reise – auf diesem Marathon – mitnehmen.

4. Methodik für die Gruppe

Je nach Gruppe gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Teilnehmenden das Thema nahezubringen. Es gibt die Möglichkeit, einen spielerischen Ansatz zu verfolgen, einen visuellen, oder auch ganz andere Möglichkeiten. Am besten ist es, wenn die Teilnehmenden das Thema mit einer konkreten Erinnerung an etwas erinnern, das Spaß gemacht und sie zum Lachen gebracht hat, oder dass ihre Aufmerksamkeit auf sonstige Weise gefesselt hat. Hier sind der Kreativität also keine Grenzen gesetzt, und wenn die Teens später an die witzige Aktion denken, erinnern sie sich möglicherweise auch an den tiefer liegenden Gedanken, der in dem folgenden Impuls vermittelt wurde.

4.1 Einstieg

Zwei Vorschläge für den Einstieg – natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten zu Beginn:

1. Ein Spiel. Z. B. ein Staffellauf, bei dem zwei Mannschaften gegeneinander spielen. Ziel ist es, mit der Staffel von der eigenen Gruppe zu einem Punkt auf der anderen Seite des Raumes zu laufen und dann schnellstmöglich zurück zur Mannschaft zu gelangen, um die Staffel dem nächsten Mitspieler zu übergeben, der dann losläuft. Schwierigkeit: Man läuft rückwärts. Dabei sollten alle Beteiligten unbedingt auch auf Sicherheit achten und mögliche Verletzungsrisiken ausräumen.

Es gibt sicherlich auch andere Spiele, die man so oder ähnlich anwenden kann.

Nach Ende des Spiels sitzen die Teilnehmenden in einer Runde und unterhalten sich über die Erfahrung. Dabei können folgende Fragen helfen: Was hat es so schwer gemacht? Wie und woran konnte man sich orientieren? Wie ging es den jeweils Wartenden und Beobachtenden?

2. Ein Film, bzw. eine Filmszene. z.B. Alarm für Cobra 11, Baby Driver , James Bond oder ähliche. Selbst wenn mir spontan natürlich kein Film mit entsprechender Szene einfällt, denke ich doch daran, wie oft ich schon atemlos den Helden des Blockbusters dabei beobachtete, wie er bei einer wilden Verfolgungsjagd auf der Autobahn – fliehend vor den bewaffneten und schießwütigen Bösewichten – plötzlich in voller Fahrt das Auto wendet und im Rückwärtsgang die Flucht fortsetzt, gleichzeitig die Übeltäter bekämpft und natürlich keinen Unfall baut.

Würde ich selbst die Veranstaltung moderieren, würde ich anschließend davon erzählen, dass ich so ganz anders bin als der Held des Films. Ich bin weder ein besonders begeisterter Autofahrer, noch betrachte ich mich als besonders geschickt darin. Ich freue mich, wenn ich ohne größere Schäden von A nach B komme, mich nicht verfahre (was aber eher die Regel ist), mich richtig einordne, und nach Möglichkeit nicht rückwärtsfahren muss! Ich bin so schon oft überfordert, da freue ich mich, wenn keine zusätzlichen Schwierigkeiten auf mich zukommen, wie Verfolgungsjagden  im Rückwärtsgang.  (Je nachdem, wie die moderierende Person auf diesem Gebiet versiert ist, kann der persönliche Bericht natürlich variieren.)

4.2 Hauptteil

Anschließend wird der Bibeltext (Philipper 3,12-20) von einer beliebigen Person – der oder dem Moderierenden oder von einer teilnehmenden Person – gelesen, sinnvollerweise aus einer modernen Bibelübersetzung z.B. Basisbibel.

Anschließend kann man mit den Teens über den Text und die Hintergründe ins Gespräch kommen. Folgenden Fragen/Anregungen kann dabei nachgegangen werden (Je nach Wissensstand der Teilnehmenden kann es auch mehr ein Vortrag als ein Gespräch sein, was nicht schlecht sein muss):

  • Wer war Paulus? Was war sein Background und welche Rolle spielte er in der Zeit der ersten Christen?
  • Welchen Fokus setzt Paulus? Was ist sein Ziel?
  • Was hat sich im Vergleich zu früher verändert?
  • Paulus spricht von Vorbildern.  Gibt es in meinem Umfeld solche Vorbilder, an denen ich mich gerne orientiere?

4.3 Abschluss

Abschließend kann noch eine Sequenz gezeigt werden, die einen siegenden Marathon- oder Olympialäufer oder -sprinter zeigt. Dazu gibt es sicherlich viele Möglichkeiten auf YouTube. Damit wird zum Ende hin die positive Botschaft („Schau nach vorne auf dein Ziel!“) visualisiert.

Dazu eignet sich die Geschichte von Rick und Dirck Hoyt

Zum Schluss betet die Leiterin/der Leiter des Events für (und vielleicht – je nach Gewohnheit – auch mit) den Teens und segnet sie.

Eine Bibelarbeitsreihe für Teenager zum Philipperbrief:

  • Philipper 1, 12-29 – Gott folgen, auch wenn mir das Wasser bis zum Hals steht?!
  • Philipper 2, 1-11 – Ein Traum von Gemeinschaft
  • Philipper 2, 12-18 – Seid ein helles Licht in der Welt
  • Philipper 2, 19-30 – Bros und andere (geistliche) Freundschaften
  • Philipper 3, 1-11 – Mit der Jesusbrille sieht man besser!
  • Philipper 3, 12-20 – Das Ziel befindet sich vorne!
  • Philipper 4, 1-9 – Göttlicher Friede im Alltag
  • Philipper 4, 10-20 – Shit happens… oder wie man Zufriedenheit lernen kann.

Das Ziel

Starter

Die Kinder sollen Gott als den kennenlernen, der ihnen all das Gute in ihrem Leben geschenkt hat.

 

Checker

Die Kinder sollen in ihrem Herzen neu von Gott begeistert werden.

 

Der Text an sich

Dieser Psalm ist ein echtes Loblied auf Gott. Es wird in aller Ausführlichkeit beschrieben, warum wir Gott loben sollen und was er Tolles getan hat. Der Psalm beginnt und endet mit dem Wort „Halleluja“, was so viel bedeutet wie: „Lobt den Herrn!“ Dies sollen wir immer tun (unser Leben lang, V.2) und mit allem, was wir haben (unserer ganzen Seele, V.1). Durch den Ausdruck „Halleluja“ wird noch mal das ganze Thema des Psalms unterstrichen. Und es wird ganz klar gesagt, was nicht solchen Bestand hat wie Gott (V.3). Mächtige Menschen haben unser Leben scheinbar in der Hand, doch dies ist nichts im Vergleich zu dem, der wirklich Ahnung hat. Der Gott Jakobs, wie er in Vers 5 beschrieben wird, ist der, der wirklich helfen kann. Es wird sogar gesagt, dass sich der glücklich schätzen kann, der ihn als Freund hat. Aber wer ist überhaupt dieser Gott Jakobs? Ist es der gleiche, den auch wir kennen? Ganz eindeutig: Ja! Diese Bezeichnung steht für den Gott Israels, unseren Gott. Durch den Ausdruck „Gott Jakobs“ wird das persönliche Treueverhältnis zwischen Gott und Jakob beschrieben. Jakob war der Stammvater des Volkes Israel und den Menschen ein wichtiges Vorbild. Jeder, der den Psalm las oder hörte, konnte mit dem Namen Jakob etwas anfangen. Es lohnt sich, die gesamte Jakobsgeschichte noch einmal nachzulesen. Sie steht in 1. Mose 25,19 – 1. Mose 50,14.

Ab Vers 6 wird noch mal ganz klargestellt, was Gott alles getan hat. Das Erste, was gesagt wird, ist: Er hat die ganze Welt erschaffen. Außerdem wird beschrieben, wie Gott ist. Dieser Psalm liefert uns einen tollen Einblick, in das, was Gott wichtig ist. Er ist für die Unterdrückten, Hungernden, Gefangenen, Blinden, Fremden, Gebeugten, Witwen und Waisen da. Gott liebt Menschen, die gerecht sind.

Es wird auch klargestellt, dass Gott nicht weggeht (V.10). Er bleibt für immer und ist für jede Generation neu da. Im letzten Vers steht der Begriff Zion, der an dieser Stelle vielleicht verwunderlich ist. Mit Zion ist der Tempelberg gemeint und später ist er auch die Bezeichnung für die ganze Stadt Jerusalem.

Die klare Aussage steht fest: Gott ist ewig und er hat kein Ende. Halleluja!

 

Der Text für mich

Loben fällt mir eigentlich ziemlich leicht. Ich lobe Kinder, wenn sie etwas toll gemacht haben und mir begeistert davon erzählen. Ich lobe meine Schwestern, wenn sie mir am Telefon erzählen, wie ihnen die letzte Arbeit gut gelungen ist oder wie sie auf jemanden neu zugegangen sind. Ich lobe manchmal auch mich, wenn ich finde, ich habe es verdient. Und Gott loben? Das ist eigentlich gar nicht schwer, immerhin schenkt er jeden Tag genug Anlässe dazu. Aber oft rutscht es mir dann doch weg. Ich schau nicht genau hin und der Alltag geht so schnell weiter. Geh heute einmal mit offenen Augen und Ohren umher. Wo kannst du Gott loben für das, was er dir heute schenkt? Sieh dir die Sonne mal ganz genau an oder den genialen Regen. Das leckere Essen, das du heute hattest, die gute Nachricht einer Freundin oder eines Freundes. Die Bewahrung auf deinem Weg heute. Wenn das kein Grund ist zu loben!

 

Der Text für Dich

Starter

Lob ist etwas, das jedes Kind immer wieder braucht. Lob ist die Bestätigung, dass es etwas toll gemacht hat. Vielleicht haben sich die Kinder in deiner Gruppe noch nie Gedanken darüber gemacht, wen man eigentlich für die tollen Dinge loben kann, z. B. für die Tiere, Sonne, den Schnee, sich selbst, ihre Eltern und Geschwister. Für sie ist es völlig neu zu hören, dass Gott all dies gemacht hat. Auch dass Gott jemand ist, der schon immer da war und auch immer da sein wird, ist ungreifbar. Versuche in der Jungschar deinen Schwerpunkt darauf zu legen, dass die Kids Gott als den kennenlernen, der das Gute in ihrem Leben gemacht hat.

 

Checker

Kinder, die sich gut in der Bibel auskennen, haben schon oft gehört, dass Gott all das Gute in ihrem Leben gemacht hat. Sie wissen genau, wem sie dafür danken können und sollen. Oft hat sich hier aber eine automatische Antwort eingeschlichen. Auf unsere Frage „Wer hat all das Gute gemacht?“ wissen die Kinder schnell zu antworten. Damit die Botschaft, dass Gott dafür immer wieder zu loben ist, in ihrem Leben neue Relevanz findet, ist es wichtig, sie auf die Dinge aufmerksam zu machen, die sie vielleicht bisher übersehen haben.

 

Der Text erlebt

Material

Mindestens zwei gleiche Zeitungen, Kalender, Bastelvorlagen Sterne, Stifte, Scheren, Schüssel mit Wasser, Psalmverse 6-9 als Kopie oder als Plakat

 

Hinführung

Idee 1: Zeitung lesen

Teilt die Kinder in zwei Gruppen ein. Jede Gruppe bekommt eine Zeitung. Wichtig dabei ist, dass beide Gruppen die gleiche Zeitung haben! Zu der Zeitung werden Fragen gestellt und die Kinder müssen die Antwort möglichst schnell finden. Das bedeutet für euch als Mitarbeiter, dass ihr euch vorab ein paar Fragen überlegt, deren Antworten in der Zeitung auch wirklich zu finden sind. Versucht hierbei möglichst nur positive Nachrichten auszuwählen, z. B.: Wann ist Lukas geboren? (Antwort in einer Geburtsanzeige). Falls ihr eine sehr große Gruppe seid, könnt ihr die Kinder auch in vier Gruppen einteilen. Dann braucht ihr jedoch auch vier Zeitungen. Fragt doch mal beim Zeitschriftenladen vor Ort nach, ob die euch Zeitungen vom Vortag dafür zur Verfügung stellen können.

 

Idee 2: Talentgeschichte

In der folgenden „Mitmach-Bewegungsgeschichte“ sollen die Kinder spontan das mitmachen, was gerade erzählt wird.

Wir begeben uns gemeinsam auf die Suche nach unserem Talent, nach dem, was wir richtig gut können.

Die Suche nach dem eigenen Talent, ist manchmal anstrengend (sich imaginären Schweiß von der Stirn wischen). Manchmal ist es so, als würde man durch einen dichten Dschungel laufen (mit den Armen imaginäres Dickicht abwehren). Es gibt so viel, was wir machen könnten: surfen, reiten, einen Schal stricken, vor der ganzen Klasse eine Rede halten (jeweils pantomimisch nachmachen). Vielleicht gelingt das jemandem sofort (Checker-Bewegung machen), manchem gelingt das nur ein bisschen (Schulterzucken). Aber jeder kann was tun, z. B. andere zum Lachen bringen (breit grinsen), einer kann toll basteln (pantomimisch Schere), der nächste kann gut zuhören (Hände an die Ohren). Manchmal vergessen wir aber, was wir gut können (am Kopf kratzen) oder andere haben gesagt, dass wir das gar nicht gut können (abwinken). Aber jeder von euch hat einen großen Talentberg (Berg zeigen) und kann etwas richtig gut.

 

Verkündigung

Andacht mit kreativer Bastelidee

Die Kinder haben in der Hinführung entweder selbst gute Nachrichten in der Zeitung entdeckt und gelesen oder aber bei der Talent-Mitmach-Geschichte gehört, dass sie etwas gut können. Im Psalm geht es grundlegend darum, dass wir Gott loben sollen für das, was er Tolles gemacht hat, in unserer Umgebung oder in unserem Leben.

Lest gemeinsam mit den Kindern Psalm 146,6-9. Die Kinder hören hier, was Gott wichtig ist und was er alles Gutes getan hat.

Nun wird den Kindern ein Jahreskalender gezeigt. Dazu hält der Mitarbeiter eine kurze Andacht.

An diesem Kalender seht ihr: Das Jahr hat 365 Tage. Jedes Jahr hat 365 Tage, Schaltjahre haben sogar 366 Tage. An jedem Tag erleben wir viel Gutes. An manchen Tagen erleben wir auch viel Negatives und vergessen dabei das Gute. Wenn viel Gutes geschieht, dann denken wir auch an Gott, aber an den Tagen, an denen es nicht so läuft, haben wir oft den Eindruck, dass Gott nicht da ist. Gott sagt uns aber ganz oft in der Bibel, dass er immer da ist und dass er uns nie alleinlässt. Manchmal vergessen wir das aber und wir sehen auch nicht das Gute, das wir jeden Tag erleben. Die guten Dinge des Alltags sind normal. Es ist normal, dass wir sicher nach der Schule zu Hause ankommen, dass wir ein leckeres Brot in der Schule dabeihaben, dass wir uns beim Sport nicht verletzt haben oder dass eine gute Freundin oder ein guter Freund an unserer Seite steht. Damit wir das alles nicht vergessen, wollen wir heute sammeln, wofür wir Gott eigentlich danken können. Was hat er Tolles in unserem Leben gemacht?

Dafür basteln wir gemeinsam einen Danke-Gott-Stern.

Jedes Kind benötigt eine Sternenvorlage, die noch ausgeschnitten werden muss. Dabei sollte jede Zacke bis zum Rand der Sternenmitte (Kreis) eingeschnitten werden. Die Kinder sollen in die Sternenmitte schreiben, wofür sie dankbar sind. Danach werden die einzelnen Strahlen zur Mitte hin geknickt. Legt man die gefalteten Sterne nun auf Wasser (zum Beispiel in einer Schüssel), gehen sie langsam auf.

Wir haben uns heute überlegt, was Gott Gutes an uns getan hat und wofür wir dankbar sein können. So wie der gebastelte Stern sich öffnet, so können wir uns auch öffnen und dankbar und offen vor Gott stehen und ihn loben. Wir machen Gott damit eine riesengroße Freude. Er freut sich und wir loben ihn und dieses Lob hat er verdient, weil er gut ist und Gutes tut.

 

Die andere Idee

Psalmenbilder malen

Die Kinder bekommen jeder die Verse 6 bis 9 von Psalm 146 ausgedruckt. Diese Verse eignen sich besonders gut, um sie kreativ darzustellen. Sie sollen nun zu den einzelnen Sätzen des Psalms Bilder finden, die sie dazu malen können. Dies kann jedes Kind für sich machen oder aber ihr schreibt die Verse vorab auf ein großes Plakat und überlegt gemeinsam, welches Bild zu welchem Satz am besten passt, z. B. Vers 8 (öffnet den Blinden die Augen), hier könnte man eine Augenbinde oder ein Auge malen. So kommt ihr aktiv mit den Kindern über den Psalm ins Gespräch und sie machen sich ihre eigenen Gedanken.

 

Der Text gelebt

Wiederholung

Es werden Bilder von Alltagssituationen der Kinder benötigt. Dazu können die Illustrationen zu dieser Lektion und/oder ähnliche Bilder verwendet werden. Die Kinder sollen sich die Bilder genau anschauen. Fragt die Kinder zuerst, was die einzelnen Bilder darstellen und was darauf zu sehen ist. Überlegt dann gemeinsam, was diese Alltagssituationen mit dem Psalm zu tun haben könnten. Gott hat so viel Tolles in unserem Leben geschenkt (dass wir aufwachen, Frühstück haben, dass es uns überhaupt gibt) und er ist immer da (bei den Hausaufgaben, wenn es schwierig ist).

 

Gespräch

In der Jungschar reden wir ganz selbstverständlich davon, dass es Gott gibt, vielleicht erleben es die Kinder aber in ihrem Umfeld ganz anders. An dieser Stelle könnt ihr darauf zu sprechen kommen. Tauscht euch darüber aus: Kennt ihr jemanden, der behauptet, dass es Gott gar nicht gibt? Es gibt viele, die sagen, Gott hat die Welt nicht gemacht. Was antwortet ihr ihm? Fällt euch das leicht oder eher schwer?

 

Merkvers

Es ist der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was in ihr ist. Er ist der Herr über Himmel und Erde.

Apostelgeschichte 17,24 BasisBibel

Zum Auswendiglernen liegt der Vers auf Papier auf dem Boden. Pro Blatt stehen drei bis vier Wörter drauf. Nun können die Kinder den Vers lesen. Jeweils ein Freiwilliger dreht ein Blatt um und gemeinsam wird der Vers wieder gesprochen. Danach wird ein weiteres Blatt umgedreht und dann wieder eins. Am Ende sind alle Blätter umgedreht und die Kinder können den Vers frei aufsagen.

 

Gebet

Bereitet ein großes Plakat vor, auf das ihr von oben nach unten das Alphabet aufschreibt. Als Überschrift über dem Plakat steht: „Gott, du bist für mich …“ Die Kinder können nun zu jedem Buchstaben aufschreiben, wie Gott für sie ist, z. B.: P – Papa; S – Superheld; I – immer da. Gebt ihnen zu Beginn ein kurzes Beispiel, was ihr damit meint. Verratet aber auch nicht zu viel. Den Kindern fallen oft super Sachen ein, auf dich ich selbst niemals gekommen wäre. Danach schaut gemeinsam an, was so aufgeschrieben wurde. Rechtschreibfehler sind hier nicht zu beachten! Sprecht zum Abschluss ein Gebet und dankt Gott, dass er so vielfältig ist.

 

Kreatives

Gestaltet gemeinsam mit den Kindern eine Talentshow. Die Kinder können so zeigen, was sie gut können oder sie lernen, was sie gut können. Teilt dafür eure Gruppe auf, und jede Kleingruppe kann mit einem Mitarbeiter überlegen, was sie darstellen oder vormachen wollen. Man kann sich vorher auch schon Themenbereiche überlegen und die Jungscharler ordnen sich diesen Themen zu. Auf alle Fälle sollen die Kids viel selbst gestalten können. Hier kommen oft ungeahnte Fähigkeiten zutage. Themenbereiche können zum Beispiel sein: Jonglage, Akrobatik, Zaubertricks, Witze erzählen, Modenschau, Lied schreiben, Rap dichten, Kunststück vorführen und noch vieles mehr. Denkt daran, die Kinder für alles zu loben, was sie probieren und vorführen!

 

Spielerisches

Eine große Plane oder Wolldecke wird ausgelegt, auf der die Gruppe Platz hat. Nun muss versucht werden, die Plane umzudrehen, ohne dass jemand den Boden außerhalb der Plane berührt. Wenn ihr eine große Gruppe seid, teilt euch in Kleingruppen auf und nehmt mehrere Decken.

 

Rätselhaftes

Stellt den Kindern Quizfragen über Tiere, die mit wahr oder falsch beantwortet werden können:

  • Elefantenbabys brauchen nach der Geburt 12 Monate, bis sie laufen können. (falsch –> 1h)
  • Das Herz eines Blauwals ist so groß wie ein kleines Auto. (wahr)
  • Pinguine können 2 Meter hoch springen. (wahr)
  • Betäubte Kühe fallen sofort um. (falsch –> Sie können noch stehen bleiben.)
  • Die größte Ameise ist 4 cm lang. (falsch –> 7cm)
  • Afrikanische Bienen sperren ihre schlimmsten Feinde in Gefängniszellen und stellen Wächter davor. (wahr)

(T)extras

Spiele

Krabbengang-Fußball

Zwei Tore z. B. aus Kisten oder Stühlen stehen gegenüber. Teilt die Kinder in zwei Mannschaften ein. Die Kinder gehen in den Krabbengang (Bauch nach oben, Beine und Hände auf dem Boden). Nun muss der Ball ins gegnerische Tor geschossen werden. Um noch mehr Spannung reinzubringen, könnt ihr auch zwei oder drei Bälle ins Spiel bringen.

 

Ringstaffel

Teilt die Gruppe in zwei Mannschaften. Jede Gruppe stellt sich hintereinander an eine Linie. Der Erste aus jedem Team muss nun mit einem Tauchring auf dem Kopf eine bestimmte Strecke laufen und sie zur Linie zurückbringen. Hier übergibt er dem nächsten aus seiner Gruppe den Tauchring. Verliert man den Ring, muss man zurück zur Linie. Die Mannschaft, in der alle einmal mit dem Tauchring gelaufen sind, gewinnt. Ihr könnt das Spiel auch noch mit anderen Varianten spielen. Zum Beispiel: den Ring zwischen die Beine klemmen, Krabbengang und Ring auf den Bauch legen oder den Arm ausgestreckt nach vorn halten und den Ring auf die Handflächen legen.

 

Aktionen

Fotoshooting

Die Kinder sollen in kleinen Gruppen mit einer Kamera oder dem Handy losziehen und schauen, was sie Besonderes entdecken, z. B. ein schönes Blatt, eine tolle Blume … Im Anschluss trefft ihr euch als Gruppe zusammen und jeder kann von seinen Highlights erzählen. Ist das Gelände, in dem die Kinder die Sachen gefunden haben, nicht allzu groß, könnt ihr die Besonderheiten gemeinsam als Gruppe bestaunen.

 

Kreatives

Besorgt euch Helium und Luftballons. Füllt die Luftballons mit Helium. Jedes Kind kann nun mit einem Edding auf dem Luftballon etwas schreiben, wofür es dankbar ist. Die Luftballons lasst ihr dann gemeinsam draußen in den Himmel steigen. So schickt ihr den Dank an Gott direkt in den Himmel. Für Kinder ist diese Aktion sehr eindrücklich und macht ihnen unglaublich viel Spaß.

Diese Themenreihe enthält Gruppenstunden zu Texten aus den Psalmen, die in verschiedenen JUMAT-Heften der Jahre 2018 und 2019 veröffentlicht wurden. 4 Einheiten beschäftigen sich dabei mit Psalmen, die in einem engen Zusammenhang mit dem Passions- und Ostergeschehen stehen.

Die einzelnen Einheiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Im ersten Teil sind exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder. Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Spielideen rund um die Ausbildung künftiger Pharaonen

Mose wird am Hof des Pharaos erzogen und erhält vermutlich gemeinsam mit den Söhnen hoher Beamter und den Pharao- nensöhnen eine gute, breitgefächerte Ausbildung. Wir dehnen die Ausbildung natürlich auf die Töchter aus. Hier einige Spiel-ideen, die sich sowohl für einen Stationenlauf auf einer Freizeit als auch für einen Spielabend in einer Jungscharstunde eignen.

An jeder Station gibt es für jede richtige Antwort oder gelöste Aufgabe eine oder mehrere Perlen. Am Ende muss aus diesen Perlen eine Pyramide geklebt werden.

Begrüßung an der Pharaonenschule

Ein königlich gekleideter Beamter tritt vor und stellt sich als Lei-ter der königlichen Pharaonenschule vor. Er begrüßt die neuen Schüler und liest von der Papyrusrolle einen Gruß des Pharao vor, der sie zu Fleiß und Disziplin ermahnt.

Die Schüler werden aufgefordert, sich zu erinnern, wie viele Nilüberschwemmungen sie erlebt haben (da der Nil jedes Frühjahr über die Ufer trat, entspricht das fast dem Alter der Kinder), und sich an dem Tisch mit der gleichen Zahl einzufinden.

An diesen Tischen werden sie vom zuständigen Lehrer aufge-fordert, ihren Namen in Hieroglyphen auf einen Papyrus zu schreiben. Wer dies schafft, ist als Schüler aufgenommen; der Papyrus dient als Ausweis.

Der Schulleiter stellt nun die Lerngruppen zusammen, indem er von jeder Tischgruppe einen Schüler auswählt und diese wiederum als Gruppe auf den Weg schickt (damit sind alle Gruppen altersmäßig gemischt)

Stationen

Prüfung in Statik

Der Turm aus Steinen wird wie folgt gebaut: drei Steine paral-lel legen, die nächste Schicht wird quer dazu auf die unterste Steinschicht gelegt. Ist der Turm gebaut, darf jeder Schüler reihum einen Stein aus dem Turm ziehen und anschließend oben wieder auflegen. Ausnahme: aus den obersten zwei Steinschichten dürfen keine Steine entnommen werden. Der Lehrende zählt die Steine, die die Lerngruppe herauszieht, be-vor der Turm einstürzt.

Für jeweils drei Steine gibt es eine Perle.

Transport von Baumaterial

Auch wenn früher die Sklaven dafür zuständig waren, müssen heute Schüler Baumaterial auf die Baustelle transportieren, vor allem große Steinblöcke. Diese werden transportiert, indem die Steinblöcke über die Holzstangen geschoben werden – die Holzstangen müssen von hinten immer wieder nach vorne getragen werden. Die Schulgruppe muss auf diese Weise fünf Ytongblöcke vom Steinbruch bis zur Baustelle transportieren.

Für jeden Ytongblock gibt es eine Perle.

Geometrie I

Die Schüler müssen folgende Aufgaben beantworten; sie dür-fen sich dabei Notizen bzw. Skizzen machen; eine Holzperle gibt es, wenn die Schüler wissen, wie sie es rechnen müssen, für die richtige Zahl eine weitere.

  1. Eine Seite der Cheopspyramide ist 230 m lang. Wie lange muss ein Seil sein, das rund um die Pyramide gelegt wird? (Umfang = 4 x 230 m = 920 m)
  2. Wenn ein Stein für die Bodenplatte 5 m x 5 m misst, wie viele Steine braucht man für die Bodenplatte? (für eine Länge braucht man 46 Platten, also benötigt man für die gesamte Bodenplatte 46 x 46 = 2116 Steine)
  3. Die Höhe der Cheopspyramide ist 146 m. Wie weit ist also der Weg über die Seitenfläche vom Boden bis zur Spitze? (man muss sich den Aufriss vorstellen: ein rechtwinkliges Dreieck, dessen Seitenlänge a = 0,5 x 230 = 115 m und b = 146 m beträgt. Um den kürzesten Weg c über die Seitenfläche zu erhalten, rechnen wir c^2 = 115 x 115 + 146 x 146 = 13.225 + 21.316 = 34.541c = 185,8520917 (für die Antwort „c = Wurzel aus 34.541“ gibt es schon Holzperlen).

Geometrie II

Den Lernenden werden verschiedene Netze von Körpern vor-gelegt. Sie müssen sagen, ob aus diesem Netz ein Körper ge-faltet werden kann (eine Holzperle für die richtige Antwort) und wie der fertige Körper heißt (eine weitere Holzperle). Sie dürfen dazu nicht angefasst werden! Erst zum Nachprüfen kann der Körper gefaltet werden.

Vorlage im Anhang

Sport

Pharaonenschüler müssen auch körperlich fit sein. Deshalb müssen alle folgendes machen:

  1. Staffellauf: Die Schüler müssen eine bestimmte Strecke nach-einander laufen. Als Ablösung geben sie den Stab weiter. Insgesamt haben sie drei Minuten Zeit. Für jede gelaufene Strecke gibt es eine Perle.
  2. Liegestütze: Jeder Schüler muss Liegestütze machen. Alle Liegestütze werden zusammengezählt. Für jeweils zehn gibt es eine Holzperle.
  3. Weitwurf: Ein Ball muss möglichst weit geschleudert wer-den. Jeder Ball, der eine Mindestgrenze überfliegt, ergibt eine Perle.

Mathematik

Bei den Ägyptern wurde der Körper als Maßeinheit benutzt. Eine Elle reicht von den Fingerspitzen bis zum Ellbogen und entspricht sieben Handbreiten. Eine Handbreit entspricht der Breite von vier Fingern. Für jede richtige Messung eine Holzperle.

  1. Wie lang ist dann der Tisch?
  2. Wie lang ist der vor euch liegende Stab?
  3. Wie hoch ist die Stuhllehne?

Pfeil und Bogen

55Mathematik Bei den Ägyptern wurde der Körper als Maßeinheit benutzt. Eine Elle reicht von den Fingerspitzen bis zum Ellbogen und entspricht sieben Handbreiten. Eine Handbreit entspricht der Breite von vier Fingern. Für jede richtige Messung eine Holz-perle.a) Wie lang ist dann der Tisch?b) Wie lang ist der vor euch liegende Stab? c) Wie hoch ist die Stuhllehne? Pfeil und Bogen Jeder Schüler muss sich hinter einer Startlinie aufstellen. Jeder hat drei Versuche, mit Pfeil und Bogen ins Schwarze zu treffen. Für jeden Treffer gibt es eine Holzperle.

Schiffbau

Die Schüler müssen gemeinsam ein möglichst stabiles Schiff aus dem vorhandenen Material bauen. Für jedes Schiff eine Holzperle. Der Lehrer kann die Kreativität je nach eigenem Ermessen mit weiteren Holzperlen belohnen.

Wagenrennen

Die Ägypter zogen bereits mit Pferdewagen in den Kampf. Auch das will gelernt sein. Also: zwei überkreuzen die Arme und bilden so den Kampfwagen. Auf die Arme setzt sich ein Wagenlenker. Vor den Kampfwagen stellen sich zwei Pferde, die jeweils ein Seil unter den Armen hindurchführen, und de-ren Ende der Wagenlenker in die Hand nimmt. Auf sein Zeichen hin rennen die Pferde los – der Wagen wird mit Wagen-lenker gezogen.

Für jeden Wagen, der die Ziellinie erreicht, gibt es eine Perle.

Politik

Die Schüler müssen die Fragen beantworten. Für jede richtige Antwort gibt es eine Holzperle.

  1. Wie heißt die wichtigste Person im Land? (Pharao)
  2. Nennt ein Merkmal, das den Pharao kennzeichnet? (Nemis-Kopftuch, zwei Kronen Spitzbart, Krummstab, Geißel)
  3. Wer war die zweitwichtigste Person im Land? (Wesir)
  4. Wer durfte Steuern eintreiben und die Steuerlisten führen? (Die Schreiber des Pharao.)
  5. Mit was wurden die Menschen bezahlt? (Nahrungsmittel)

Architektur

Die Schüler müssen nach den Bauplänen mit den Bauklötzen die Bauwerke nachbauen. Achtung: Dabei muss auch auf die Farbe der Bauklötze geachtet werden! Wer bei abgelaufener Sand- uhr sein Bauwerk richtig nachgebaut hat, bekommt eine Perle.

Landeskunde

Für jede richtige Antwort eine Holzperle.

  1. In welchem Kontinent liegt Ägypten? (Afrika)
  2. Wie heißt der berühmteste Fluss in Ägypten? (Nil)
  3. Wie lang ist der Nil? (6.671 km)
  4. Warum ist der Nil für die Ägypter so wichtig? (Der Nil überflutet in jedem Frühjahr das Land und hinter-lässt fruchtbaren Schlamm.)
  5. Wofür wurden die Pyramiden erbaut? (Als Grabstätten für die Pharaonen.)
  6. Wo stehen die berühmtesten Pyramiden? (In Gizeh)
  7. Wer bewacht die Pyramiden in Gizeh? (Die Sphinx)

Abschlussprüfung

Zum Schluss kommen alle Schüler zum Schulleiter zurück. Hier müssen sie aus den gesammelten Perlen eine Pyramide bauen. Da-für gibt es keine Anleitung, sondern die Pharaonenschüler müssen ihre eigene Kreativität bemühen. Als Hilfsmittel gibt es nur Zahnstocher bzw. Schaschlikspieße und Klebstoff bzw. Holzleim. Auf die Zahnstocher können die Perlen aufgereiht werden, so dass eine stabile Reihe entsteht. Aus mehreren solcher Reihen mit un-terschiedlicher Länge kann gut eine Pyramide geklebt werden. Gewonnen hat sowohl die Lerngruppe mit der größten als auch die mit der genauesten Pyramide. Wobei alle Schüler in die Ausbildung aufgenommenwerden. Das ist eigentlich Preis genug!

Eine endlos weite Straße, ein total freier Weg – so hab’ ich das im Urlaub erlebt. Es war sensationell, aber auch etwas unheimlich. Der Weg geht schnurgerade bis an den Horizont, und ich fühle mich schon ziemlich verlassen und klein auf so einem Weg. Gott macht den Weg frei!

Aber gewiss nicht so. Mein Lebensweg ist genauso wenig ein überschaubarer, geradliniger Weg, wie der Lebensweg von Mose. Er hatte eine Vielzahl von Weg-Erfahrungen. Er ging durch das Meer, durch wirkliche Wüstenzeiten, und es gab viele Gipfelerlebnisse. Wie gut, dass er nicht alles in seinem Leben so klar vor sich sehen konnte. Deshalb war er auf Gottes Führung angewiesen. Es ging bildlich gesprochen immer nur bis zur nächsten Kurve, Mose musste sich ganz auf Gottes Führung verlassen.

Im alten Testament bieten die Fünf Bücher Mose eine Fülle tiefgehender Glaubensaussagen. Wo soll man beginnen, was lassen wir aus und wo enden wir?

Folgende Themenkreise könnten mit den Kindern durchgängig in Gesprächen nach den Anspielen aufgegriffen werden:

  • Gott ist mit mir auf meinem Weg. Ich kann mich darauf verlassen und darf mich auf dem Weg auch entwickeln.
  • Was wird aus mir werden? Ich falle nicht aus Gottes Hand!
  • Gott setzt Zeichen (z. B. Feuersäule), die man erkennen kann. Welches Zeichen hat Gott für mich?

Der Redaktionskreis hat eine Auswahl von Geschichten getroffen, die gerne erweitert werden kann. Weitere Entwürfe stellen wir in Anhängen zur Verfügung.

Möge Gott euch euren Weg zeigen, und euch die nötige Kraft geben, ihn beherzt zu gehen.

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